Gemeinsam im Verkehr
Der Podcast „Gemeinsam im Verkehr“ widmet sich spannenden Alltagsthemen rund um das sichere und rücksichtsvolle Verhalten im Straßenverkehr, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Jede Episode greift leicht verständlich Aspekte wie Verkehrsregeln, Fahrsicherheit und Verkehrsknotenpunkte auf und bietet praktische Ratschläge für alle Verkehrsteilnehmer – vom Fahranfänger bis zum Profi.
Das Ziel des Podcasts ist es, Zuhörer*innen mit wertvollem Wissen für den Straßenverkehr auszustatten, Vorurteile und Missverständnisse aufzulösen und somit einen Beitrag für mehr Sicherheit und Miteinander auf den Straßen zu leisten.
Die Sendungen sind hilfreich für alle Altersklassen und Erfahrungsstufen und liefern sowohl grundlegende Infos als auch fortgeschrittene Tipps.
Kurz gesagt: „Gemeinsam im Verkehr“ ist der Podcast für alle, die Alltagssituationen im Straßenverkehr besser verstehen und ihr Wissen rund um Verkehrsregeln und Fahrsicherheit auf unterhaltsame Weise erweitern möchten.
Gemeinsam im Verkehr
E-Scooter im Straßenverkehr und deren Neuerungen, Folge 23
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
E‑Scooter sind längst im Alltag angekommen – doch 2025/2026 drehen Gesetzgeber und Behörden noch einmal kräftig an den Stellschrauben. In dieser Folge schauen wir uns an, welche neuen Regeln für E‑Scooter gelten, welche Änderungen bis 2027 auf Fahrerinnen und Fahrer zukommen und was das ganz konkret im Straßenverkehr bedeutet – von höheren Verwarnungsgeldern über die Annäherung an den Radverkehr bis hin zur künftigen Pflicht für Blinker an Neufahrzeugen. Dabei ordnen wir ein, was wirklich relevant ist, wie Kommunen das Abstellen von Sharing‑Scootern strenger regeln können und warum viele Mythen rund um angebliche Nachrüstpflichten schlicht nicht stimmen. Wenn du mit dem E‑Scooter unterwegs bist oder über einen Kauf nachdenkst, bekommst du in dieser Episode ein kompaktes Update, mit dem du sicher, regelkonform und entspannt durch den Verkehr kommst.
Gemeinsam im Verkehr, der Podcast für Kraftfahrer. Mit euch unterwegs Gerhard und Matthias. Herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts Gemeinsam im Verkehr. Die 23. Folge ist es heute, und ohne Jubiläum heute wieder mal ganz was Besonderes, und zwar einzigartig in diesem Format heute, dass ich nicht nur einen Gerhard gegenüber sitzen habe. Servus, Gerhard. Hallo Matthias, grüß dich. Sondern auch den Benedikt und den Werner von, und jetzt stört es euch bitte selber vor, weil ihr kennt es besser wie wir. Fangen wir mit Werner an. Bitte, Werner.
SPEAKER_02Werner Madlenschnick vom Institut für aktive Mobilität. Wir sind in österreichweit mit unseren Dienstleistungen und unseren Produkten tätig, flächendeckend. Und wir sitzen in Schladming, ganz im Detail in der wunderschönen Ramsau, habe ich das Büro und ich schaue gerade auf schneebedeckte Berge raus. Sehr schön.
SPEAKER_00Das ist in meinem Mitte mehr. Wobei uns ja das Lot anfangen zum Blöden.
SPEAKER_04Ich glaube, wir sind später ein Waldfehler, aber dort geht es ja nochmal anders. Benedikt, bitte du.
SPEAKER_03Ja, danke, Matthias. Hallo, mein Name ist Benedikt Hirze, ich bin der operative Geschäftsleiter bei Mamop-Institut für aktive Mobilität und mit unserer Marke, der Easy Travers Rad für Schule beschäftigen wir uns mit dem Thema aktive Mobilität, also wie komme ich von A nach B unter Einsatz des eigenen Körpers mit einer positiven Gesundheitsauswirkung. Das heißt, wir beschäftigen uns vom zu-Fuß-Gen über Scooterfahren, E-Scooterfahren, Fahrrad, E-Pike, Klastenrad, mit allen Fahrzeugen und Mobilitätsformen unterhalb des Führerscheingesetzes. Und wie der Werner vorher schon gesagt hat, machen wir das in ganz Österreich, sind da vor allem an Schulen unterwegs und schulen jährlich 60.000 Kinder in über 2500 Klassen und zwischen 5.000 und 10.000 Erwachsenen. Und da dürfen da in Österreich der Marktführer sein und circa zwei Drittel des gesamten Marktes abdecken.
SPEAKER_00Sehr gut. Das wäre sich schon sehr interessant an das Ganze. Speziell da geht es wirklich um die Zukunft und um unsere Kinder. Und unsere Kinder sind die Zukunft und wir müssen schauen, dass wir die gesund durch den Straßenverkehr bringen. Und für das hat sie es eigentlich da.
SPEAKER_03Genau.
SPEAKER_02Mir gefällt es auch, dass du jetzt gesagt hast, gesund, weil gesund ist sicher und von der Bewegung her. Da haben wir genau das richtige Wort gefunden und das ist eigentlich auch unsere Hauptintention mit allen unseren Aktivitäten.
SPEAKER_00Ja, aber das hat sich sehr geändert in der heutigen digitalen Zeit mit Handy und Fernsehen und Computerspiele. Wobei mit dem modernen Scooter, wir werden jetzt über Scooter ein bisschen reden, weil das ja viel passiert, braucht man inzwischen auch schon ein Handy, das man überhaupt fahren kann, oder?
SPEAKER_02Wenn man ausleichen will schon, gell? Zwei verschiedene Ansätze, die Kinder, die selber einen Scooter haben oder die Erwachsenen und die auf den Verleihstationen.
SPEAKER_00Genau, das ist wieder eine eigene Geschichte, gell?
SPEAKER_02Ja, das sind komplett verschiedene Ansätze. Wir beschäftigen uns mit beiden. Vielleicht hat der Benedikt da irgendwas dazu zum Tag.
SPEAKER_03Ja, also im Prinzip hat der Gerhard schon recht, dass man ein Handy braucht, weil auch beim eigenen E-Scooter, den man kauft, muss man normalerweise eine Installation durchführen bei irgendeiner App. Das heißt, ohne Handy wird gar nichts funktionieren wahrscheinlich. Aber die Jugend ist da heutzutage eh so gut darin, dass das für niemanden ein Hindernis darstellt und das für niemanden ein Problem ist.
SPEAKER_00Wie schaut denn das eigentlich rechtlich aus? Das ist jetzt seit Mai ein neues Gesetz gekommen. Kann man da vielleicht ein bisschen sagen darüber, was sich da jetzt ändert gegen früher?
SPEAKER_03Ja, ich glaube, die Novelle war relativ stark in den Medien. Es hat einige Veränderungen gegeben bei den Regelungen, die die E-Scooter betreffen und auch dieses sogenannten Ich bin ein Fahrrad E-Mop jetzt betreffen. Heute kümmern wir uns ja eher um die E-Scooter. Da war, glaube ich, vor allem das Thema mit dem Helm ein ganz großes. Da ist die Helmpflicht jetzt bis zum 16. Lebensjahr verlängert worden für die E-Scooter-Fahrenden. Ja, ist eine politische Entscheidung. Unserer Ansicht nach ist es natürlich wichtig, dass alle einen Helm tragen. Der Helm, der schützt zwar vor Auswirkungen eines Unfalls, aber nicht vor dem Unfall selbst. Das heißt, wichtig, dass ihn alle tragen, damit man die Auswirkungen vermindern kann. Wichtig ist aber schon davor anzusetzen, damit die Unfälle erst gar nicht passieren. Und da haben wir einige Möglichkeiten, wie man da präventiv dagegen vorgehen kann. Weil was man auch sieht, die E-Scooter, die boomern, die boomern nicht nur seit ein, zwei Jahren, sondern die boomern schon länger. Wir sind schon ganz früh dran mit unseren E-Scooter-Sicherheitskursen. Wir haben da 2016 schon begonnen. Da war das Thema E-Scooter noch relativ klein und es wird jetzt die letzten Jahre immer größer, immer mehr. Und noch einmal, um auf die Regelungen zurückzukommen, was wir halt immer gesehen haben bei unseren Kursen, ist, dass das Handzeichen für das Abbiegen ein Riesenproblem ist, weil die Geräte sehr instabil sind, die Leute sich da wirklich schwer tun. Speziell auch, wenn man links abbiegen möchte und den Gashebel bei der rechten Hand hat, ist es sehr schwierig, die Geschwindigkeit gleichmäßig zu halten. Das heißt, da war ein sehr hohes Sturzpotenzial und Risiko vorhanden. Und da gibt es jetzt bei der neuen Regelung, dass es verpflichtende Blinker braucht, meiner Meinung nach einen Schritt oder eine Regelung, die sehr sinnvoll ist und sicher einiges verhindern kann.
SPEAKER_04Da wollte ich gleich eingrätschen, weil ich habe jetzt da von zwei E zu B-SchülerInnen gehört, ja, mit der neuen Regelung, ich glaube, es kennt sich keiner so richtig aus, bin ich dann auch nicht mehr damit beschäftigt, nachdem ich beschlossen habe, dass wir euch einladen und wird das von euch herzöllt kriegen, dann brauchen wir es nicht durchlesen, gesagt, ja, jetzt kann ich meinen E-Scooter nicht mehr verwenden. Wie schaut es da aus? Die bestehenden E-Scooter dürfen die ohne Blinker weiterfahren, müssen die nachgerüstet werden, oder wie schaut es da aus?
SPEAKER_03Genau, das schaut genauso aus, wie du sagst, die dürfen so in der jetzigen Form nicht weiterverwendet werden, sondern die brauchen wirklich einen Blinker. Es gibt da Nachrüstmodelle. Im Moment ist es so, dass die bei den meisten Fachhändlern komplett ausverkauft sind. Und die Streitfrage ist, welche von diesen Nachrüstmodellen sind dann wirklich laut STVO legal und welche haben zu wenig Wirkung, werden zu schlecht gesehen. Also das ist ein Thema, das uns sicher noch eine Zeit lang beschäftigen wird, bis es da komplett klare Richtlinien gibt. Aber ich glaube, der Werner möchte dazu noch ein bisschen was ausführen.
SPEAKER_02Ja, es ist vorher schon problematisch gewesen, dass die E-Scooter dem Handel waren gar nicht STV zugelassen sind. Also es war für uns schwierig, E-Scooter überhaupt zu kaufen, mit der man auch wirklich in Österreich legal auf den Straßen oder auf den Verkehrsflächen sich bewegen darf. Und die Leute haben einen Scooter kauft im guten Glauben und dann hat der gar nicht dem entsprochen. Und jetzt haben wir halt die Situation, dass zwar die Gesetze und die Regelungen, spezielles mit dem Blinker, ist super. Aber wer hat dann schon einen unter Anführungszeichen legalen E-Scooter? Soweit ich weiß, sind aber die Verleih-E-Scooter alle richtig ausgestattet und da fahren wir mal auf jeden Fall mit einem Fahrzeug, das auch den Gesetzen, den österreichischen Gesetzen entspricht. Abschließend muss ich auch noch was sagen, dass sie zum Beispiel so Firmen wie Microscooter, die eigentlich so diese Scooter erfunden haben, aus dem E-Scooter-Bereich komplett zurückziehen wollen. Das sind so Informationen, die ich habe, weil in Österreich wieder andere Regelungen gelten wie in Deutschland und jeder Markt ein anderes Gesetz hat und da ist es wahrscheinlich wichtig, dass in Zukunft von Seiten der EU einmal einheitliche Regelungen geschaffen werden, damit wir speziell für diese neuen Fahrzeuge wie E-Scooter auch von der Produktion und von den Marken her eine Möglichkeit schafft, da einheitliche Geräte zu produzieren.
SPEAKER_03Ja, ich würde da gerne noch hinzufügen, was der Werner gesagt hat, es war immer ein großes Problem, einen legalen E-Scooter zu bekommen. Ich habe also Interesse, letzte Woche bin ich zu einem sehr bekannten Elektrohändler gefahren, der die E-Scooter vertreibt bei uns in Österreich, um zu schauen, wie das jetzt ausschaut, nach den neuen Regelungen und Gesetzen und habe dort vor Ort sechs E-Scooter gesehen, wobei ein einziger davon die Höchstleistung von 600 Watt nicht überschreitet. Alle anderen haben mehr als 600 Watt und werden dementsprechend bei uns nicht legal zu verwenden.
SPEAKER_04Gehen wir gleich in die Definition rein, wo wir uns eh und mit der Jänner, kannst du noch erinnern gehört, verhaspelt haben dann komplett mit Michel gemeinsam. Welche E-Scooter sind, wie zu betreiben jetzt? Also was darf ich fahren ohne Kennzeichen bis, weiß ich nicht, 12, 16 Jahren, wo gibt es da die Grenzen? Also von der E-Scooter jetzt nochmal her. Bitte.
SPEAKER_03Genau, also dass man mit einem E-Scooter die Wege benutzen darf, die auch mit dem Rad benutzt werden dürfen, darf der nicht mehr als 600 Watt haben. Er muss eine Klingel haben oder eine Hupe. Er muss eine Bremse haben, das ist auch spannend. Vor dieser Novellierung war der E-Scooter quasi dem Fahrrad gleichgestellt. Und wie wir alle wissen, muss ein Fahrrad zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen haben. Bei dieser Novelle sehen wir jetzt auf einmal, er muss eine Bremsvorrichtung haben. Näher ist es nicht definiert. Erlaubt ist es für Kinder ab 12 Jahren oder wenn sie den freiwilligen Fahrradführerschein machen, mit 10 Jahren. Und die Alkoholgrenze ist heruntergesetzt worden von 0,8 auf 0,5 Promille. Und wie wir vorher schon gesagt haben, das 16. Lebensjahr, bis dahin so den Helm tragen. Und was vielleicht auch noch spannend ist, der Feldendurchmesser darf höchstens 300 mm haben. Das heißt, sollten die E-Scooter größere Räder haben, sind es auch schon wieder andere Fahrzeuge.
SPEAKER_04Und was sind es dann für Fahrzeuge?
SPEAKER_03Ja, dann sind es Mopeds. Alles, was darüber ist, sind Moped, da braucht man.
SPEAKER_04Aber wenn es nicht über 25 kmh ginge. Allein der Feldendurchmesser sagt dann schon aus, hey, du bist ein Mop-Ded. Okay.
SPEAKER_03Es geht vor allem auch um die Wartanzahl, wenn die höher ist. Da sind wir da im Moped-Bereich, da braucht man einen Moped-Helm, da braucht man einen Führerschein und eine Versicherung.
SPEAKER_04Und auch das weiß ich kennzeichnen, das fünfeckige.
SPEAKER_03Genau.
SPEAKER_02Da gibt es auch irgendwas, das darf kein Sitzmontiert sein, soweit ich das irgendwo gelesen habe. Und das sieht man schon, jetzt sind wir zwar, unter Anführungszeichen, sollte ich auch ein Spezialist sein, also bei uns, wir haben in unser Unternehmen mehrere Juristen als Radverlehrer tätig. Also es ist so weit, dass wir Aussagen zu den momentanen STV und der Auslegung und so weiter, nur mit unseren Juristen wirklich ranlassen und ein Penny, wenn er sich kurzfristig darauf einliest, weil sie so komplex, speziell auch im Radbereich, die Novelle da, die Novelle dort steigt wirklich aus. Und für einen Normalverbraucher ist es garantiert nicht nachvollziehbar mehr, was da in den verschiedenen Gesetzen festgeschrieben ist.
SPEAKER_04Das Problem, was ich dann aber sehe, ist, wir gehen davon aus, dass kein Autonormalverbraucher sie eigentlich auskennen kann. Und dann, wie der Benig gemeint hat, dass die Händler eigentlich alles verkaufen, was die STV und Gott verboten hat. Das heißt, die richtige Beratung fällt ja auch weg. Also wie kann ich dann? Wie kann ich dann außer ich oder wir, weil wir eigentlich kennen und sage ich, bitte sag mal, welcher Schein der richtige ist oder auch welche Rolle der richtige ist, hat man ja ohne so einen Inside-Out kaum eine Chance, oder Benedikt?
SPEAKER_03Genau, also ich glaube, da kann man wirklich nur in der Bewusstseinsbildung der Bevölkerung ansetzen, dass einerseits so Formate, wie ihr sie da betreibt, super, weil man das einfach da in eine breite Bevölkerungsgruppe bringen kann, wo man sich informieren kann. Und andererseits sind es natürlich auch Sicherheitskurse, die wir anbieten, die da eine gute Möglichkeit bieten und die ich wirklich jedem, der sich einen E-Scooter dazu legt, empfehlen würde. Weil das ist einfach ein Zweistundenkurs ist, wo man so viel lernt, dass man wirklich ganz viele Situationen, die gefährlich werden könnten, vermeiden kann. Und das wird jetzt mittlerweile politisch auch immer mehr so gesehen, dass es da wichtig ist, präventiv zu handeln. Wir versuchen das ja schon seit Jahren, wo wir sagen, okay, man sollte nicht sagen, die bösen E-Scooter, die sperren wir alle weg, sondern wir möchten da aktiv auf die Menschen, die das nutzen, zugehen und schauen, dass die sie sicher benutzen können. Und dass man glaube, dass das da der richtige Weg ist.
SPEAKER_04Gerd?
SPEAKER_00Ich habe eigentlich noch eine Frage zu der Felgendurchmesser, wobei jetzt ist mir wieder eine neue Frage eingefallen, bis du das gesagt hast. Felgendurchmesser hat sich mal ein paar die Fahrräder, wo es geben. Ich glaube, bis zu 30 cm war es ja ein Kinderfahrrad, war es ja ein Spielzeug. Das heißt, du hast keine Gsteigfahren damit. Und über 30 cm war es dann ein richtiges Fahrrad, wenn man die Fahrbahn benutzen hat müssen. Wie schaut das bei den Scootern aus?
SPEAKER_03Genau, das ist bei den Scootern ganz gleich. Da müssen wir jetzt unterscheiden zwischen Scooter und E-Scoot. Also bei diesen Scootern, die ohne Motor betrieben werden, ist das genau das gleiche. Unter 300 mm sind die Scooter, die am Gehsteig zu benutzen sind. Wenn sie darüber sind vom Felgendurchmeister, so wie diese Sidewalker, dann gelten die als Fahrrad und darf man alle Verkehrsflächen benutzen, wo man auch mit dem Fahrrad fahren darf.
SPEAKER_00Und elektronisch ist es im Prinzip genauso wahrscheinlich, nicht? Oder? Oder gilt elektronisch alles als Fahrzeug und ich muss auf der Fahrbahn fahren. Also die kleinen Scooter mit den kleinen Rädern.
SPEAKER_03Genau, sobald es ein E-Scooter ist, dann gelten die Regelungen für E-Scooter. Also da darf man nicht mehr im G-Steck fahren. 7 allerdings darf man es immer, weil dann ist man Fußgänger.
SPEAKER_00Okay. Du hast gesagt, an Kurs, ihr bietet jetzt Kurse an für Scooterfahrer. Wäre das nicht ideal, so etwas gesetzlich zu machen? Jetzt gibt es das für Mobedfahrer, für Autofahrer, Traktorfahrer sowieso. Wäre das nicht für Scooterfahrer auch ganz interessant, wäre das Scooterfahren, ist ja nicht ungefährlich. Werner.
SPEAKER_02Ich kann vorher noch etwas Wichtiges einwerfen. Also das Thema am Gehsteigfahren mit dem Fahrzeug ähnlichem Kinderspielzeug, da gilt Schritttempo. Also das ist auch wichtig. Man kann da jetzt nicht rasen. Und noch ein anderes Thema zum vorherigen Teil. Also wir haben ja, wir versuchen immer so früh wie möglich diese Trends zu erkennen. Wir haben 2007 mit E-Bike-Kursen angefangen. Und es hat zehn Jahre gedauert, bis das irgendwie Fuß gefasst hat. Und das gleiche mit E-Scooter-Kursen, da haben wir 2016 die ersten E-Scooter-Kurse angeboten. Und da ist das Land Oberösterreich wirklich vorbildlich, die fördern E-Scooter-Kurse schon seit Jahren. Und heuer schaut es jetzt auch so aus, dass das Land Steiermark nachzieht und auch dort E-Scooter-Kurse fördert. Und jetzt genau auf deine Frage Gerhard. Ein Kurs hat ja nur beschränkte Möglichkeiten vom Zeitrahmen, um dort den Leuten was zu vermitteln. Und da geht man, also wir haben da so vier Säulen-Prinzip entwickelt, wie wir es angehen, um in solchen Kursen die wesentlichen Elemente der Unfallvermeidung, und da komme ich wieder Zug auf, das Gesunde sich bewegen, dass man die erreichen kann. Und da gibt es einmal das erste große Thema, das ist die Infrastruktur, das ist so Allianz. Da können wir nur beraten und sagen, speziell das E-Scooter-Thema zum Radweg, also diese Stufen, die man mit Rädern gut überwinden kann, kann man mit dem E-Scooter nicht mehr so gut überwinden. Also dass man da gewisse Dinge verändert und verbessert. Das zweite große Thema ist, die Verkehrsregeln kennen und sich daran halten. Da arbeiten wir jetzt dran, mit solchen Podcasts oder auch bei unseren Sicherheitskursen, indem wir dort einfach informieren, gewisse Sachen klarstellen und auch an die Leute appellieren, dass sie sich an die Verkehrsregeln halten. Das mit den Verkehrsregeln kennen, die Wesentlichen kann man eh, wenn man einen Führerschein hat, aber diese Details sind jetzt da gar nicht bei diesen Kursen gar nicht so ein großes Thema. Also es gibt schon ein paar wichtige Sachen. Das nächste Thema ist das Optimieren des Materials. Es gilt, diese Punkte gelten für das Radfahren genauso wie für das E-Scooterfahren. Also wenn ich einen E-Scooter habe, der für mich passt, vom Gewicht her, von der Größe her, von der Ausstattung her, von dass der auch legal ist, dann passt das auf jeden Fall. Und dann lernen die Leute bei uns auch das richtige Aufsetzen des Helmes, dass ein Helm wirklich wichtig ist, ob jetzt verboten oder nicht verboten, aufsetzen sollte man ihn auf jeden Fall, weil bei einem Sturz, und man landet mit dem Kopf am Boden, dann tut es einfach viel, viel weniger weh, wenn man einen Helm auf hat und dann braucht man von den Verletzungen noch gar nicht reden. Und der letzte Punkt, und wo die meisten Leute glauben, dass das der wichtigste Punkt ist, das ist das Verbesserung des Eigenkönnens, dass man halt einfach gewisse Techniken dort vermittelt bekommt. Das ist bei uns in Kursen auch ein sehr wichtiger Punkt. Aber alle anderen, also Infrastruktur lassen wir weg, aber alle anderen Punkte werden dort durchgenommen. Das nimmt schon großen Zeit, Raum in Anspruch. Dann werden die Techniken vermittelt und üben und fahren, muss man dann sowieso allein oder zu Hause oder in dem Alltagsumfeld und dann kann man schon mit solchen geförderten Kursen wirklich ein gutes Ergebnis erzielen.
SPEAKER_00Und wo kriegt man die Kurse her oder wo kann man dann nachschauen, wo es sowas gibt?
SPEAKER_02Bei uns auf der Homepage. Auf der Homepage an der Ort.at oder einfach bei den EasyDrivers raufklicken, da gibt es auf der Startseite immer den Link zur Radverschule. Aber das mit den Kursen, also in Oberösterreich ist es halt so, dass wir das sehr gut und viel in den Schulen machen, da haben wir ja den Kontakt, die Schulen wissen das und dann ist das Budget schon fast alles aufbraucht. Und sonst gilt für die E-Scooter-Kurse sowie auch für die geförderten E-Bike-Kurse, wenn zehn Leute zusammenkommen, sie bei uns melden, dann kommt von uns zuständiger Radfahrlehrer oder E-Scooter-Lehrer und hört den Kurs ab und das wird immer vom Verkehrsressort der jeweiligen Länder finanziert und bezahlt.
SPEAKER_00Für die Schulen finde ich es natürlich schon sehr gut, dass das passiert, weil Kinder lernen sehr schnell, sehr viel, da zählen sie auch Leute daheim weiter, das gefällt dir nicht meistens. Das Problem ist ja, was ist aus sich, wenn ich mal dumm fahre, eher die erwachsenen Leute. Weil die kaufen sich jetzt an, ist gut, damit sie vom Bahnhof zur Arbeit fahren können, dass sie schnell von A nach B kommen, ohne ein größeres Fahrzeug. Und die sind zum Teil einfach, glaube ich, überfordert damit mit der neuen Technik. Das sind das alte einfach nur geworden, wenn du auf die Bremsen steigst, da hast du einmal ewig gebraucht, bis die Bremsen gewirkt hat. Das ist ja einfach nicht mehr davon, oder?
SPEAKER_03Genau, da hast du vollkommen recht. Das ist so. Das ist leider auch nach wie vor in den Köpfen der Menschen drinnen, dass Radl fahren und Scooterfahren, gleich wie schwimmen, das kann man so. Man sieht an den Unfallzahlen, dass das nicht so der Fall ist, weil die explodieren in den letzten Jahren. Wir arbeiten auch sehr eng mit dem Forschungszentrum für Kinderunfälle in Graz zusammen. Die sammeln die kompletten Unfallstatistiken, die Verletzungen, etc. And der Dr. Peter Spitzer ist der Generalsekretär und der Leiter vom Forschungszentrum, hat jetzt erst kürzlich einen neuen Bericht herausgebracht, wo rauskommt, dass der allergrößte Teil der Escuto-Umfälle sogenannte Einzelstürze sind. Das heißt, die finden zwar schon im Verkehr statt, da gibt es aber keinen Unfall, die fanden nicht mit jemand anderem zusammen, sondern die stürzen, weil sie das Gerät nicht richtig beherrschen, weil eine Bodenunehmheit war, etc. Und da kommen wir dann wieder zurück zum Thema Eigenkönnen, dass man ein Großteil dieser Stürze wahrscheinlich vermeiden könnte, wenn das Eigenkönnen dementsprechend geschult ist. Und deswegen wieder um den Kreis zu schließen, wäre es wichtig, wenn man sich mit dem Thema E-Scooter-Fahren beschäftigt, wenn man sich einen E-Scooter zulegen möchte, nicht gleich auf den E-Scooter steigen und in den Verkehr damit, sondern zuerst im Schonraum sich mit dem Gerät vertraut machen, sich beschäftigen und im Idealfall im Vor einen Sicherheitskurs besuchen, damit man einfach die relevanten Dinge kennt und seine Schlüsse daraus zieht und sich dementsprechend sicher verhält.
SPEAKER_04Ich bin ja an euch, also auf euch das erste Mal getroffen, ich glaube im 20er Jahr. Da bin ich gebeten worden von meinem Chef, dass ich mit dem Sattel Kraftfahrzeug zu einem Kurs zu euch fahre, um die toten Winkel noch herzeugen zu können und sonstiges. Und da habe ich ein bisschen mitgehört, ich weiß aber nicht mehr, wer der Kursleiter war. Und da habe ich nachher ein bisschen geblauscht und dann habe gesagt, naja, also vor allem die älteren Leute, die schon 20 Jahre Vorrauf fahren und jetzt ein E-Vorauf, also Elektrobike kaufen, die haben das Problem, dass sie eigentlich mit der Geschwindigkeit gar nicht zurechtkommen, weil sie einfach viel zu schnell sind. Bei zwei Umdrehungen am Bedal sind plötzlich nur 20 kmh und nicht mehr Zähne, weil es einfach viel leichter geht. Und die Geschwindigkeit ist das Riesenthema, nämlich auch, dass sie mit Zusammenbremsen und auch Bremsen trauen mit vor allem falsch verwendeter Vorradbremse. Ist sicher das ja problematisch, wenn es nochmal auch bremsen gibt, weil die Hinterradbremsen wird sich beim Scooter leichter umsetzen lassen.
SPEAKER_02Ja, da war ich selber vor Ort und das Thema ist ja, die Geschwindigkeit ist das eine. Das Problematische wird dann immer dann, wenn man Kurven machen muss oder stehen bleiben muss. Weil nur eine Geschwindigkeit allein ist ja nicht das Problem. Ja, genau. Und das mit der Bremstechnik ist halt wirklich ein Thema. Beim Fahrrad könnte man vielleicht einmal einen eigenen Podcast drüber machen, über E-Bike-Umfälle und über E-Bike-Geschichten, aber beim E-Scooter, mit den Bremssystemen, da gibt es wenigstens keine alten Bewegungsmuster, die eingeschliffen sind, um die man ändern muss, sondern da muss man das von Haus aus gleich neu und richtig lernen. Das ist sogar ein Vorteil dabei. Beim Radlfahren oder beim E-Bike-Fahren muss man ein altes Bewegungsmuster mit löschen und ein neues installieren und da scheitern wir sehr. Also bei älteren Menschen sowieso. Also ich glaube, dass die Zukunft bessere E-Scooter-Fahrerinnen hervorbringen wird, weil die Kinder mit dem Scooter lernen und dann gleich auf dem E-Scooter kennen. Und die können halt dann so gut Scooter und E-Scooterfahren wie uns in unserer Generation die Kinder Radl fahren kennen können. Also das ist momentan ist das ein gewisses Problem, sehe ich, aber das wird die Zukunft lösen. In zehn Jahren können die Rolle einmal sicher viel, viel besser E-Scooter fahren wie jetzt. Die Infrastruktur wird sicher auch verbessert werden. Also ich glaube schon, dass sich da die Unfälle verringert sind. Benni, du hast noch.
SPEAKER_03Ich möchte nochmal kurz zu dem zurückkommen, was der Matthias angesprochen hat und trotzdem nochmal den Schwenk zu den E-Bikes machen. Du hast gesagt, zwei Betalumdrehungen und die Leute sind auf 25 kmh. Das stimmt, du hast recht, und das hat aber auch den Grund, wo wir beim Eigenkönner sind. Das hat genau den Grund, dass die Leute mit dem E-Bike extrem schaltfaul sind. Das heißt, die vergessen, wie man beim Fahrradfahren normal schaltet, die Gänge schaltet, sondern arbeiten nur mehr mit dem Motormanagement. Das heißt, die bleiben im schwersten Gang drinnen und schalten dann den Motor auf Turbo. Und wenn sie dann stehen bleiben und losfahren, haben wir genau das Thema, was du gesagt hast, mit einer Bedalumdrehung habe ich sofort eine extreme Kraft am Rad und mache extrem viel Meter. Das könnte ich aber ganz leicht vermeiden, indem ich schalte. Das heißt, bevor ich stehen bleibe, in einen leichten Gang schalte. Und vom Motomanagement brauche ich auch nicht immer im Turbo sein, sondern den brauche ich vielleicht, wenn ich einen ganz steilen Berg drauf fahre und den sonst nicht mehr schaffe. Da wäre es wesentlich sinnvoller, in einem Eco-Modus zu fahren oder in einem gemäßigteren Modus. Da könnte man da schon wieder ganz, ganz viel vermeiden. Und beim E-Scooter, beim Thema mit der Bremse, da kann man jetzt sagen, okay, das ist vielleicht, könnte Gefahrenpotenzial sein, nur mit der einen Bremse. Man könnte aber auch die Sache anders sehen und sagen, wenn die E-Scooter super eingestellt sind und die von der Produktion her so gemacht werden, dass die Bremsleistung und Bremswirkung auf Vorder- und Hinterrad perfekt aufgeteilt ist, könnte das sogar das Ganze sicherer machen, weil da der Nutzer dann einfach die Fehler, die er machen kann, wenn es zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen gibt, die dann einfach gar nicht mehr passieren. Also das kann man so und so sehen.
SPEAKER_02Ich möchte noch was ergänzen, dass wir bei dem Thema noch bleiben können. Es ist ja, mit dem hohen Gang und im urbanen Raum verliert man auch die Wendigkeit. Also viele Unfälle passieren jetzt mit dem E-Bike in der Stadt, weil die Leute nicht ausweichen können. Aber das würde dann ganz einfach gehen, mit einem leichten Gang immer pedalieren, wenig Meter pro Pedal, da ist man stabil und kann wendig ausweichen. Und das mit den hohen Geschwindigkeiten in der Stadt hat ja nichts mit der absoluten Geschwindigkeit zu tun, weil über 25 kmh in diesen engen Kosten fahrt sowieso kaum jemand, sondern da ist es eigentlich die Wendigkeit, die man verliert, indem man die falsche Gangwahl hat und noch den zu hohe Unterstützung.
SPEAKER_00Also da sind wir wieder beim Fahrenlernen, dass man das eigentlich lernen muss, richtig, dass wir da unter sind. Ich möchte aber nochmal zurückkommen zum Genehmigen. Ganz am Anfang haben wir da einmal gedacht, dass es eigentlich viele unterschiedliche Modelle gibt, wo sie in Österreich gar nicht genehmigt sind. Jetzt habe ich das erste Problem, wie sicher das Leih, ob der genehmigt ist oder nicht, weil der Händler wie alles verkaufen. Das ist auch klar. Das ist die erste Frage. Und die zweite ist, man hört immer wieder diese E-Scooter, da kann man ja aufmachen, dass in 50er angänger sind. Wie kann ich das verhindern oder wie schaut das da rechtlich aus eigentlich?
SPEAKER_02Also die erste und beste Lösung wäre halt, dass man zwei Segmente, also ein Vier-Säulen-Prinzip rausnimmt, die Verkehrsregeln kennen und sich danach halten, da muss man sich wieder informieren. Und das zweite ist Optimierung des Materials. Das heißt, wenn ich dann ein Material habe, das schnell geht oder nicht zugelassen ist, damit habe ich wirklich auf den Punkt gebracht, schon zwei wesentliche Punkte zur Unfallvermeidung damit gelöst. Also das ist einfach wichtig. Und das sollten die Leute halt wirklich selbst an eigenverantwortlich sein. Im Detail zu den anderen Sachen ergänzt es sicher der Penny.
SPEAKER_03Ja, wie du sagst, Werner, du hast da vollkommen recht, weil wenn man sich ein E-Scooter kauft, dann muss man sich einfach vorher informieren, was darf man, wo darf man fahren und wie darf der E-Scooter oder wie muss ausgestattet sein. Und da muss man sich halt zur Not der Liste ausdrucken und mit ins Geschäft nehmen und schauen, ob der E-Scooter, den ich haben möchte, dem entspricht oder nicht. Das ist das eine Thema. Das zweite Thema mit dem Tunern, was du gesagt hast, ich glaube das gleiche Thema hat sich ja eh schon seit Jahren bei den Mopeds. Das kann man machen, wenn man technisch in der Lage dazu ist. Was kann man machen, damit die Leute das nicht tun? Andererseits Bewusstseinsbildung, wie es wir versuchen. Andererseits muss man vielleicht die Exekutive noch mehr in die Pflicht nehmen, weil das einfach dann auch wirklich gestraft gehört und exekutiert gehört. Und das ist bis jetzt aus meiner Sicht eher sehr lasch der Fall.
SPEAKER_04Gibt es die Listen auf Radvollschule, ist es da etwas, welche Roller, also welche Scooter genehmigt sind oder nicht. Oder wo informiere ich mich da? Ich meine, im Internet ist groß und die Frage ist, ob ich nicht auf Fake-Seiten kriege, wo wie da Plätzchen draufsteht.
SPEAKER_02Nein, bei uns in den FAQs findet ihr das. Sehr gut.
SPEAKER_00Kann man nachlesen. Okay. Eine Frage noch, oder eine Frage. Ich glaube, das ist auch eine Feststellung gleichzeitig mit den Thionen. Das Problem ist ja, die Bremsen und wie gesagt, die moderne Technik von diesen Scooters sind ja ausgelegt auf diese Geschwindigkeit. Auf die 25 kmh nehmen wir jetzt an. Wenn ich dir jetzt Zion, dass er dann auf 40 oder 50er geht, dann passt er das einfach nicht mehr zusammen von den Bremsen, die sind einfach nicht mehr ausgelegt auf das Ganze, nehme ich einmal an. Beziehungsweise die Räder, die Reifen und und und. Das heißt, Punkto Sicherheit haben wir da ein ziemlich großes Problem, oder?
SPEAKER_03Naja, wenn ich das mache, dann müsste ich das Fahrzeug dann ja auch zulassen, weil dann sind wir wieder im Bereich des Mopeds und da muss das Fahrzeug als Moped zugelassen werden. Das heißt, das kann ich so gar nicht beurteilen, das kommt auf den jeweiligen E-Scooter drauf an. Das müsste dann ein Gutachter machen, der das Fahrrad dann als Moped zulässt, ob das sicher ist und ob das rechtlich so zulässig ist. Als E-Scooter darf man dann halt natürlich nicht mehr fahren, sondern nur mal als E-Moped.
SPEAKER_00Das heißt, wir müssen jetzt eigentlich neu depesieren lassen. Das wäre eigentlich ein Versicherungsbetrug. Eigentlich, ja.
SPEAKER_02Der Versicherungsbetrug ist das auch nicht. Aber wenn ich natürlich mit dem Fahrzeug ein Unfall habe und das ist der Grund des Tunens, dass der Unfall zustande gekommen ist, das entscheidet der Name, der jeweilige Richter, dann steigt mir die Versicherung aus. Das heißt, da begebe ich mir wirklich ein riesengroßes Problem. Wenn ich keine Versicherung mehr für was auch immer, für Hoffnung, für Schadenersatz und so weiter habe, weil ich mit einem Fahrzeug gefahren bin, das ja nicht zugelassen ist.
SPEAKER_04Wie schaut es aus? Wenn wir schon bei Versicherungen sind, ich brauche bis 25 kmh keine Hoffpflichtversicherung per se. Gibt es da irgendwas, brauche ich irgendwas? Übernimmt es die Haushaltsversicherung? Wie schaut es denn da aus, erfahrungsgemäß?
SPEAKER_03Brauchen tut man nichts, wie du sagst, rechtlich ist nichts vorgeschrieben. Ich glaube, das muss jeder für sich selbst wissen, wie er das handhaben möchte. Es gibt am Markt unzählige Versicherungen. Aber in den Haushaltsversicherungen wird es Versicherungen geben, wo das inkutiert ist. Es gibt Versicherungen, wo es nicht inkutiert ist. Ich glaube, da können wir da keine Aussage dazu treffen, die wirklich professionell wäre, sondern da muss sich jeder selbst informieren, wie es bei seiner Versicherung ausschaut. Oder sonst an eine Versicherung wenden, die sich mit dem Thema Fahrrad, E-Bike und E-Scooter beschäftigt.
SPEAKER_04Aber damit hast du ja eine richtige Aussage getroffen und zwar, es gibt keine Pflichtversicherungen, das war einmal wichtig und dass man sich selber einfach um kümmern muss. Werner?
SPEAKER_02Ja, da bin ich, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber da hat es ja von der A auf A einmal was gegeben, dass Fahrten mit dem E-Scooter irgendwie ausgenommen worden sind von irgendeiner. Ja, bitte.
SPEAKER_03Ja, da ist es um den Arbeitsweg gegangen. Es ist ja so, dass Arbeitnehmer, wenn sie mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und einen Unfall haben, sind sie versichert über die Auffahrt. Das zählt dann als Arbeitsunfall. Und da hat es letztes Jahr einen Unfall gegeben von einem E-Scooter-Fahrenden und das ist dann bis zum Höchstgericht gegangen und das ist dann ausgestiegen. Der war nicht versichert, das hat nicht als Arbeitsunfall gegolten, weil sie gesagt haben, die Fahrt mit dem E-Scooter gefährlicher, das Risiko eines Sturzes ist höher als mit dem Fahrrad. Und das war eigentlich zum ersten Mal eine Entscheidung von einem Höchstgericht, wo man gesagt hat, okay, der E-Scooter ist eigentlich nicht mit dem Fahrrad gleichgestellt. Bis dahin ist man davon ausgegangen, dass das so ist. Das war der erste Schritt weg davon. Und ich glaube, diese Novelle ist der nächste Schritt weg. Dass der E-Scooter wirklich als eigenes Fahrzeug gesehen wird mit eigenen Regelungen und Gesetzen.
SPEAKER_04Ist nächste Zeit eigentlich, oder? Dass er mehr geregelt wird.
SPEAKER_02Die Zeit, das malt langsam. Weil wenn man bedenkt, dass wir 2007 angefangen haben mit E-Bike-Kursen. Und da haben wir den Leuten noch gesagt, bei der Kurve bitte immer Richtung Berg fahren und nie Richtung Tal, weil der Motor zwei Sekunden später eingesetzt hat. Und da fahren wir beschleunigen und springt da irgendwo runter oder fahrt gegen die Leitschiene. Das war damals so gewesen. Und das hat wirklich zehn Jahre gedauert, bis das ein bisschen gegriffen hat, weil wir die Problematik schon lange gesehen haben. Und vielleicht 15 Jahre, dass man sagt, okay, alle Menschen wissen, E-Bike-Fahren ist gefährlich, man muss was dagegen tun. Und das mit den E-Scootern ist das ähnlich. Also da müsste wirklich was passieren, massiv, dass einmal dann was geändert wird. Und bis das wirklich dann greift und bis das gefördert wird und bis das bei uns gelandet ist, da sind zehn Jahre nichts.
SPEAKER_03Der Verena spricht jetzt gerade vom E-Scooter-Fahren und von der Gefährlichkeit. Und wir reden jetzt eigentlich schon die ganze Zeit in dem Podcast von Unfällen, von Gefährlichkeit etc. Ich möchte jetzt einmal auch eine Lanze für den E-Scooter brechen, weil man sagen muss, der E-Scooter ist eigentlich das optimale Verkehrsmittel für den urbanen Bereich. Das heißt, das eignet sich besser als das Fahrrad, das eignet sich besser als ein Moped, ein Motorrad oder Auto, weil man mit einem E-Scooter wirklich die letzte Meile sehr gut absolvieren kann, vor allem im urbanen, städtischen Bereich eben sehr gut von A nach B kommt. Und das einfach ein praktisches Verkehrsmittel ist, wenn man es richtig benutzt, auch sehr sicher benutzt werden kann. Es geht eben vor allem darum, dass wir in den letzten Jahren das Thema haben, dass der E-Scooter medial sehr durch den Dreck gezogen worden ist, weil es einfach viel basiert ist, weil die Leute sie eben keine Regeln gehalten haben. Und deswegen ist es meiner Meinung nach schon wichtig, dass es da jetzt Regelungen gibt, dass da Schritte Richtung Bewusstseinsbildung gemacht werden. Weil ein Verbot ist aus meiner Sicht nie die richtige Lösung, sondern man sollte einfach präventiv handeln, damit man alles in sichere Bahnen führen kann.
SPEAKER_02Ich möchte ja danken, dass du das sagst, bei unserer Motivation 2007 mit den E-Bikes und 2016 mit den E-Scootern war ja gar nicht diese Unfallvermeidung, sondern wir haben einfach damals schon erkannt, dass das ein Verkehrsmittel der Zukunft sein wird. Bei den E-Scootern waren wir genauso überzeugt, weil genau das, was du sagst, ist ja wesentlich. Man nimmt den E-Scooter mit in die Straßenbahn, in die U-Bahn, hat einen Kofferraum rein, wenn wir schon mit dem Auto fahren, was kann man mit dem Bus Zug überall mitnehmen. Und das war uns bewusst, dass das das Verkehrsmittel der Zukunft ist. Da haben wir noch gar nicht gewusst, dass das so ein Unfallsthema sein wird. Das hat sie erst danach rausgestellt.
SPEAKER_00Stimmt. So wie es jetzt bei mir ist. Ich habe zum Beispiel keinen privaten Scooter. Es gibt aber die Sharing-Scooter, speziell in den großen Städten überall. Wie schaut das jetzt aus? Ich weiß, dass ich, also ich habe keine Helmpflicht, aber Kinder haben Helmpflicht. Wenn ich jetzt rausgekommen, in der Nacht, ich gehe irgendwo fort den Wind drinnen und um zwei in der Fuhr fahrt ihr nichts mehr um dem Dumm, sieht irgendwelche Scooter, umsteht, ich steige auf und fahre mit den. Wie schaut das mit Schutzeinrichtungen aus? Darf ich das einfach? Was muss ich da aufpassen? Wie schaut es mit Alkohol aus?
SPEAKER_02Ich möchte einmal das Thema Helm ansprechen. Wir sind ja vollkommen für das Tragen der Helme. Also jeder, der mit einem Fahrzeug fährt, wo kein Auto ist oder wo ich keinen Schutz außen habe, sollte einen Helm aufsetzen. Aber man muss auch wirklich bedenken, dass der Helm keine Unfälle verhindert. Sondern der Helm vermindert nur die Auswirkungen, wann ich schon einen Unfall habe, vergleichbar mit einem Sicherheitsgurt. Und ich glaube, dass dieses Helmthema sehr wichtig ist. Und ich bin wirklich Verfechter des Helmtragens, aber es wird immer wieder vergessen, dass man eigentlich gut E-Scooter oder Gurt Fahrrad fahren können sollte, damit man sicher unterwegs ist. Und das sehe ich ganz, ganz vorne. Und da fällt es in der Bewusstseinsbildung vollkommen. Wenn man in die Medien reinschaut und reinhört, da geht es immer um Helme tragen, Helmpflicht, Helm. Aber die Unfallsursachen, Vermeidung geht einmal über Infrastruktur, sich an die Verkehrsregeln halten, die Verkehrsregeln kennen, das Material optimieren und Großes und Gutes eigentlich können.
SPEAKER_03Ich möchte bitte ganz kurz zum Thema kommen von Gerhard, was du gerade gesagt hast, mit dem Thema kämpfen nämlich, glaube ich, sehr viele E-Scooter Verleiher. Genau das Thema, ich bin fort in der Stadt, zwar in der Früh, möchte jetzt schnell nach Hause kommen, da steht der E-Scooter rum, ich nutze den einfach. Soweit ich informiert bin, muss man sich für jeden dieser E-Scooter mal eine App herunterladen, damit man das Ganze scannen kann, damit man das Ganze bezahlen kann. Und die E-Scooter Verleiher arbeiten daran, hier in der Bewusstseinsbildung auch zu arbeiten. Das heißt, man muss bei einigen von diesen Verleihern vor ein Quiz absolvieren, wo gewisse Verkehrsregeln drinnen stehen. Man muss bestätigen, dass man sich an die Verkehrsregeln hält und dass man das auf eigene Verantwortung macht. Du sagst, du warst fort und wie schaut es mit dem Alkohol aus? Die Alkoholgrenze haben wir bei 0,5 Promille, das haben wir ganz am Anfang schon einmal erwähnt. Ja, das ist das Thema, mit dem Kämpfer sicher die Verleihfirmen, weil das ihren Ruf natürlich auch schädigt, wenn da die Nutzer herumfahren und sich ja nichts halten. Und da sind wir dann wieder beim Thema von der Exekutive, den Leuten ist ja gar nicht bewusst, dass wenn die mit dem E-Scooter betrunken fahren und sie aufgehalten werden, auch der Führerschein fürs Auto weg sein kann. Also das ist das nächste Thema. Und das sollte vielleicht auch wirklich einmal jetzt angefangen werden, hier härter durchzugreifen, damit den Leuten das bewusst ist und damit die Menschen das einfach nicht mehr tun.
SPEAKER_00Ich glaube, das ist richtig, was du gesagt hast, und da Werner, was du zuerst gesagt hast, die Bewusstseinsbildung. Also bis du richtig gesagt hast, der Helm verhindert jetzt den Unfall nicht. Er kann mich retten, aber er verhindert den Unfall nicht. Das heißt, wenn jetzt den Mobed-Fahrer hernimmt, beim Mobed-Fahrer ist ja auch nur der Helm vorgeschrieben und unser Mobed-Fahrer kennen wir, der fährt mit der kurzen Hosen spazieren, mit den Flip-Flops oder mit den Bodyhosen, wenn er vom Botheim kommt, zum Teil auch mit akten Oberkörper. Der Scooter ist ja im Prinzip genauso ein gefährliches Gerät oder vielleicht sogar noch gefährlicher. Das heißt, ich sollte ja da genauso auf eine ordentliche Schutzausrüstung achten. Oder?
SPEAKER_02Das Problem beim Scooter habe ich ja, dass ich dort stehe. Und wenn ich dann stürze, ist die träge Masse, die sehr schwer ist, ist mein Kopf plus Helm. Und es wird eigentlich so sein, dass ich eh immer mit dem Kopf zuerst irgendwo durchschiebe und der restliche Körper vielleicht dann nachschleift. Im Untersitz vom Rad, das bricht man weg oder mope, dann schleife ich es dahin. Also das ist ja das Ganze, das Brutale und Gefährliche an den Scooterumfällen ist ja das, dass ich da stehend zu Sturz komme und dann gar nicht, die Geschwindigkeiten sind ja vielleicht gar nicht so hoch, aber ich detoniere immer mit dem Kopf rein, weil der einfach schwer ist und wenn ich da einen schweren Helm anhme, ist es noch ärger. Also das passt schon mit den Fahrradhelmen, also leichter Helm. Ich bin jetzt kein Biomechaniker, aber diese Sturzmechanismen beim Scooterfahren, da ist halt immer der Kopf der hauptgeschädigte Körperteil.
SPEAKER_03Wo ich das Thema sehe bei der Ausrüstung, die du gerade angesprocht, ist vor allem auch die Sichtbarkeit. Die E-Scooter sind im Prinzip alle schwarz oder grau. Wenn man dann noch einen schwarzen Helm aufhat und dann vielleicht auch noch schwarze Kleidung, dann wird man im Verkehr sicher sehr schlecht gesehen werden. Das eine ist, was du sagst, wenn man stürzt, um Abschürfungen zu vermeiden, ist es natürlich sinnvoll, lange Kleidung zu tragen. Aber ich würde vor allem zu dem Thema helle Kleidung tragen, damit ich nämlich auch gut gesehen werde. Die Reflektoren, die auf den E-Scut sind, sind relativ klein. Das heißt, da haben wir eine gewisse Wirkung, aber nicht die ganz große. Und dann sind wir schon bei der Lichtanlage. Wie gut die funktioniert, ist auch von Scooter zu Scooter unterschiedlich. Ich glaube, da kann man mit heller Kleidung sehr viel dazu beitragen, dass man gut gesehen wird und da einen Schritt Richtung Sicherheit geht.
SPEAKER_02Das Thema Schuhe kann ich auch noch kurz ansprechen. Wenn man jetzt sportlich ist, kann man sich oft retten, indem man läuft. Wenn ich schnell laufen kann, kann es sein, dass ich einen Sturz vielleicht noch vermeiden oder absprechen kann. Das gilt jetzt wirklich für sportliche Menschen. Da ist schon vom Vorteil, wenn man dann sportlich ist und keine Stöckelschuhe anhat am Scooter oder keine Flipflop, dann kann man sich durch Laufen schon noch retten. Wobei halt immer diese Unfälle ja wirklich auch so passieren, dass man getroffen wird wie vom Blitz, dann ist einfach der Moment, wo ich das erkenne, bis zu dem Moment, wo ich dann schon liege, da überhaupt kein grosser, nicht viel Zeit vergeht, dass man da meistens gar nicht mehr reagieren kann.
SPEAKER_00Verkehrsregeln. Wie schaut das mit Schutzweg aus? Radfahrüberfahrten. Schutzwegen ist es auch, wenn ich jetzt mit dem Rad unterwegs bin und ich steige ab und schiebe es drüber, dann ist es erlaubt. Gilt das für einen Scooter genauso? Muss ich da auch absteigen oder darf ich da drüber fahren?
SPEAKER_03Nein, gilt das gleiche. Also wenn es keine Radfahrerüberfahrt ist, sondern wenn du sagst, wirklich nur ein Schutzweg, dann muss ich absteigen und den E-Scooter drüber schieben.
SPEAKER_00Das ist ja oft das Gefährliche. Mit dem E-Scooter bin ich doch schneller unterwegs und fahre schneller hin zum Schutzweg und wenn ich dann drüber fahre, kann vielleicht der BKW-Fahrer nicht mehr so reagieren und dann haben wir ein Problem. Dann kann wieder was passieren. Also da sind wir wieder beim Verkehrsregelnbeobachten oder beachten.
SPEAKER_03Genau, im Endeffekt kommt alles wieder auf unsere vier Säulen zurück. Also es ist eigentlich jedes Thema, was wir da besprechen, in einer dieser vier Säulen abbildbar. Und ja, wenn die Leute oder wenn die Nutzenden sich daran halten, dann können wir da wirklich einen Großteil des Gefahrenpotenzials minimieren. Und dann braucht es auch keine gegenseitigen Schuldzuweisungen, weil das höre ich ja auch immer wieder, egal ob das jetzt Fahrradfahrer, E-Scooterfahrer oder Autofahrer sind, immer ist der andere der Böse. Als Fahrradfahrer ist der Autofahrer der Böse, als E-Scooterfahrer sind sowieso alle anderen die Bösen. Und wenn ich der Autofahrer bin, dann sind auch wieder alle anderen die Bösen. Das heißt, da müssen wir echt schauen, dass wir vielleicht auch in unserer Gesamtgesellschaft mehr zu einem Miteinander kommen als zum Gegeneinander.
SPEAKER_02Und ganz kurz zu sagen, die sind oft die gleichen Personen. Es hängt immer davon ab, mit was er gerade fährt. Ist er der, ist er ein Miescooter, ist er der, ist ein Fußgänger, ist er der und sitzt im Auto, ist er der, ist die gleiche Person und immer sind das, was der Penny vorher gesagt hat, trifft dann zu.
SPEAKER_04Ich habe es keine Ahnung, wie oft ich das her, als bei EZB-Fahrstunde, also langjähriger Autofahrer und wir laufen einen Rauerfahrer auf und er sagt, der scheiß Rauerfahrer vor mir und sagt, der Umbringer wollen wir ihn auch nicht, das überholen wir jetzt nicht mit so wenig Abstand. Ja, ja, ich fahre ja selber rau, aber dann gehen die Pkw so am Keks. Ja, aber selber der andere Gefährden. Ganz kurz noch, Benni. Bei den Leißcootern eben, das ist der typische Vorlehrer in mir jetzt. Wenn ich vor Fahrt antritte, habe ich bei meinen eigenen natürlich auch, aber gerade bei den Leißscooter dann zu kontrollieren, ob die Klingel funktioniert, ob in weiterer Folge sogar die Blinker und die Beleuchtungen das Ganze funktionieren. Der Lenker wackelt, ob die Bremsen quietschen, ob die funktionieren, eine Bremsprobe machen und so weiter und so fort. Das war mir nur ein Anliegen, weil wir gerade von den Leißcootern geredet haben, dass man im technischen Zustand dann natürlich auch noch kurz zumindest einen Überblick macht, was uns zumutbar ist, bevor ich auf das Ding aufsteige und losfahre. Und eben etweilige Defekte vielleicht auch melde. Das wird in dieser App von dieser Leißcooter wahrscheinlich möglich sein. Benni?
SPEAKER_03Da hast du vollkommen recht, ja. Was ich noch sagen möchte für alle Zuhörenden von diesem Podcast, versetzt euch einmal oder denkt es einmal nach, wenn ihr als Autofahrer unterwegs seid, wie oft seid ihr schon über rote Ampel drüber gefahren? Und jetzt überlegt einmal, wie oft seid ihr als Fußgänger schon über Rote Ampel drüber gegangen. Also ich glaube, das wird bei sehr vielen so sein, dass sie sich als Autofahrer und als Fußgänger unterschiedlich verhalten. Und das ist ein spannendes Thema, was in unserem Kulturkreis so ist, in anderen Kulturen ist das überhaupt nicht der Fall. Da wird niemand auf die Idee kommen, als Fußgänger über Rote Ampel zu gehen, ob da jetzt jemand kommt oder auch nicht. Das ist in unserer Kultur so drinnen und vielleicht schaffen wir das dann doch, dass wir einen Kulturswitch schaffen für gemeinsames Miteinander, das ist eigentlich das Thema, wofür ich plädieren würde.
SPEAKER_04Deswegen heißt der Podcast auch gemeinsam im Verkehr.
SPEAKER_02Jetzt hat der Sozialpädagoge beim Benni gesprochen und das ist super, weil auf diese Dimension, auf diese Gedanken kommt man oft nicht und es ist aber komplett genau so und wirklich wertvoll. Und danke dir dafür.
SPEAKER_04Gut. Es ist das Riesenproblem. Also bei uns halt mit den roten Ampeln drüber gehen. In anderen Ländern ist es eher sogar so, dass du mein Auto bei Rot durchfährst, beziehungsweise ich bin sogar mit dem Reisebus einmal angehobt worden von der Polizei. In Italien war das. Und ich habe gesagt, ja, es ist rot. Und dann hat mir der Polizist den gebrochenen Deutsch erklärt, dann schaut links und rechts und wenn nichts kommt, fährt trotzdem, weil sonst hält es alles auf. Dort wird auch keiner bei Grün drüber gehen, also kein Fußgänger drüber gehen, ohne dass er schaut da wirklich alle bei Rot still bleiben. Auf das kann man sich fast bei uns verlassen. Das muss man jetzt schon sagen. Aber natürlich, Benni, du hast vollkommen recht, dass der Radfahrer vor allem und auch der Fußgänger natürlich oft leider bei Rot fährt und die E-Scooter ja so ist auch.
SPEAKER_03Man muss ja auch nicht das Beispiel am kotischsten System nehmen, sondern man kann sich ja das Beispiel ein System nehmen, was vielleicht noch besser funktioniert als bei uns.
SPEAKER_02Und Rot war nur das plakativste Beispiel. Es gibt ja genügend Beispiele, wo halt einfach von der Fahrbahn auf den Fuß wegfahren wird oder die schnellste Linie genommen wird, ohne Rücksicht auf irgendwelche Verkehrsregeln. Und ich habe mir es ja zum Spaß gemacht immer, wenn ich nach Graz oder Wien komme, dann schaue ich mir die Radfahrer an und zähle, wie viel sie beim Verbeifahren oder ganz normal, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, wie viel da irgendwelche Verkehrsübertretungen machen. Und meine Statistik ist, von fünf, drei bis vier beobachte ich nur beim Verbeifahren, bei irgendwas, was nicht den Regeln entspricht. Also das muss man schon sagen. Und wenn ich da jetzt aus Schladmingen nach Wien komme und reinfahre, und der erste Radfahrer, den ich in Wien gesehen habe, fährt wirklich bei Rot vor mir alle Autos stehen, der fährt vorbei und fährt bei Rot über die große Kreuzung drüber, dann denke ich mir, da haben wir ein riesengroßes Potenzial, dass wir uns da verbessern.
SPEAKER_00Ich meine, dass die Skutterfahrer, ich meine, Radlfahrer und Fußgänger, genauso in Österreich, was vielleicht denken sollen, es ist ihr Leben, das was riskieren. Wenn Sie sich da ein bisschen mehr an die Gesetze halten würden und ein bisschen mehr schauen würden, dann wäre das für die eigene Sicherheit besser. Das ist ja die eigene Gesundheit. Und nicht die Gesundheit der anderen. Ich bin ein schwächrer Verkehrsteilnehmer mit den Scooter, also Scooterfahrer.
SPEAKER_02Ja, ich glaube, schauen tun sie eh. Also sonst hätten wir viel, viel mehr Unfälle noch. Also sie schauen sehr gut, was geht und was möglich ist. Aber sie halten sich halt nie nach den Gesetzen und dadurch sind sie ja für die anderen Verkehrsteilnehmer nicht gut einschätzbar, wobei man davon eh ausgeht, so wie ich das jetzt gesagt habe, wenn ich einen Radlfahrer sehe oder bei den E-School, dann sieht man jetzt noch nicht so viel. Aber wenn einen Radlfahrer sehe, dann gehe ich eh davon aus, dass er sich jetzt irgendwas macht, was ein Autofahrer nicht machen würde, dass er sich jetzt so bewegt. Aber die vergessen natürlich, dass sie die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind. Da kommen wir wieder zu den Fahrschullehrern, die Moped-Fahrer oder die Motorradlfahrer, wenn die einen Unfall haben, dann schaut es halt ganz, ganz anders aus, als wie mit dem Auto. Und noch schlimmer ist es eigentlich beim E-Scooter, weil wie schon gesagt, da ist halt der Kopf meistens der Körperteil, der irgendwo aufschlägt. Und das sollte den Leuten schon bewusst gemacht werden und bewusst sein, dass halt das einfach immer viel, viel mehr weht.
SPEAKER_00Wir sind alle Trainenden in dem Geschäft, wir haben mit den Stouren, darum schauen wir an, dass wir im Straßenverkehr unterwegs sind. Wir schauen vorausschauender oder wir fahren vorausschauender, wir sehen viel mehr, wir erwarten manche Sachen und das ist halt für einen Großteil der Verkehrsteilnehmer leider nicht der Fall. Ich glaube, jetzt haben wir relativ viel Gerät drüber. Eine Frage hätte nun die zwei Experten. Wenn wir jetzt, was haben wir jetzt, 2026, wenn wir jetzt vier, fünf Jahre nach vorschauen, in die Zukunft, nehmen wir 2030er, was erwartet ihr euch für die Scooterfahrer oder für die elektronischen Fahrzeuge, die jetzt zurzeit unterwegs sind? Wie wird sich das entwickeln, das Ganze?
SPEAKER_03Das wird sich dynamisch weiterentwickeln, ganz sicher. Es werden immer mehr Leute mit dem E-Scooterfahren. Wir sehen es jetzt schon an den Volksschulen, dass immer mehr Kinder mit den Scootern in die Schule kommen und nicht mehr mit dem Fahrrad. Es gibt sehr viele Schulen schon, wo eigene Scooterabstellplätze gebaut werden, weil die einfach keinen Platz mehr haben. Und diese scooterfahrenden Kinder von heute sind ganz sicher die E-Scooterfahrenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen von morgen. Das heißt, das wird auch ganz ein großes Thema werden. Das wird nicht weniger, das wird mehr. Und das Thema zu Fuß gehen wird auch mehr. Das heißt, wir brauchen seit ein paar Jahren jetzt auch Fußgängerinnenkurse. Da werden wir teilweise noch belächelt. Wir sehen aber, dass das Thema ein Nied ist, sind da wieder sehr früh dran, weil man halt auch in unterschiedlichen Zielgruppen schauen muss, wie kann ich mich sicher von A nach B zu Fuß bewegen, ohne dass man da in Konfliktsituationen kommt und in gefährliche Situationen. Und das wird aus unserer Sicht sicher 2030, hast du gesagt, schon ein Thema sein, wovon wir reden werden müssen.
SPEAKER_04Du sagst so nebenbei, ihr macht jetzt Fußgängerkurse. Das ist ja eine Riesenentwicklung. Man muss einmal die Idee haben, dass es notwendig wird. Man muss die Idee haben, was unterrichte ich und jetzt zeig, also dazu kurz, was kannst du da, was machst du da? Weil wir sagen alle, weil du sagst, es belächeln sich ja alle und ich glaube, in Gerd und mir sind auch leicht eine kurze Grinse ausgekommen, wo du das jetzt gesagt hast. Was macht man da? Ganz kurz nur, dass man eben weiß, okay, da könnt ihr mal weiter drüber reden, irgendwann in einem weiteren Podcast und so weiter.
SPEAKER_02Ich fange mal zuerst aber trotzdem mal an. 2007 E-Py-Kurse hat fast 15 Jahre dauert, 2016 E-Scooter-Kurse, durch die schweren Unfälle entwickelt sich dynamisch. Und die Fußgängerkurse, das ist halt aktive Mobilität und im Detail ist das ja eine unter Anführungszeichen Erfindung von Benedikt. Ich glaube, dass er das am besten präsentieren kann, was da unsere Ideen und unsere Ansätze dazu sind.
SPEAKER_03Ja, ich glaube, ich hole einmal aus, wie wir zu dem ganzen Thema gekommen sind. Vor, ich glaube mittlerweile sind es jetzt sechs Jahren, 2020 war das, ist Jugend am Werk auf mich zugekommen. Die arbeiten mit Menschen mit Beeinträchtigung, die an Arbeitsstätten arbeiten und die haben zu mir gesagt, die gehen immer so gefährlich zu unserer Arbeitsstätte hin, laufen kreuzen quer über die Straßen und wir warten noch, bis da mal was Schlimmes passiert. Können Sie ja da nicht irgendwas dagegen machen? Und dann habe ich gesagt, ja, das ist ein Thema, was spannend ist, nämlich wie können Personen, die eine gewisse Beeinträchtigung haben, sicher von A nach B kommen. So hat das Ganze eigentlich angefangen und haben erste Sicherheitskurse für Menschen mit Beeinträchtigung gemacht, wo es wirklich darum geht, um die elementaren Dinge. Auf welcher Straßenseite gehe ich, wo finde ich einen Zebastreifen, wie schaut das Schild für einen Zebastreifen aus, wenn wir zum Beispiel im Winter einen Schnee haben? Wie steige ich in den Bus ein? Darf ich da zuerst einsteigen oder dürfen zuerst Leute aussteigen? Also so ganz klassische Dinge, wo wir glauben, das ist alles selbstverständlich, ist es aber nicht für alle. Das hat eben mit Menschen mit Beeinträchtigung angefangen. Kurz darauf hin sind aber schon erste Altersheime auf uns zugekommen, die gesagt haben, okay, wir haben Personen da bei uns im Altersheim, die möchten noch in die Stadt reinfahren, verlieren aber immer mehr die Mobilitätskompetenz und verhalten sich sehr gefährlich. Das heißt, wie können wir diese Menschen schulen, dass sie noch immer weiterhin sicher von A nach B kommen? Das war das zweite Thema. Und dann kommen wir zum dritten Thema, das ist eigentlich vom Fahrradfahren aus gekommen, weil wir gesehen haben, die Kinder sind halt motorisch leider immer schlechter und tun sie beim Linksabbiegen extrem schwer. Das heißt, wenn wir mit denen das Linksabbiegen direkt am Fahrrad üben, funktioniert das nicht wirklich gut, weil sie damit überfordert sind. Und da haben wir gesagt, okay, wir müssen das Sportwissenschaftlich unterbrechen, vom Einfachen zum Schweren, und haben da ein neues Konzept entwickelt, das nennt sich visualisieren, simulieren, praktizieren. Das heißt, wir teilen das Ganze Thema des Links-Upping auf und visualisieren das zuerst im Klassenzimmer. Das heißt, wie funktioniert das Ganze, wie sind die Schritte dafür, in welchem Drittel der Fahrbahn fahre ich, welche Schritte sind für das Linksabbeing notwendig, wie zum Beispiel der Schulterblick, das Handzeichen in die Mitte einordnen, etc. Und im zweiten Schritt, da sind wir jetzt wieder beim zu Fuß gehen, gehen wir mit den Kindern in den Tourensaal und bauen im Tourensaal eine Kreuzungssituation auf und üben das Linkserbing zu Fuß. Das heißt, die einzelnen Schritte, dass sie das wirklich zu Fuß gut können, weil sie motorisch sonst am Fahrrad überfordert sind. Da sind wir wieder beim zu Fuß gehen. Und erst im dritten Schritt machen wir das Ganze am Fahrrad. Wenn das alles schon eingeschliffen ist, die Kinder die Schritte wirklich können, dann gehen wir aufs Fahrrad und üben dort das Linksabbiegen und haben gesehen, dass das einfach viel besser funktioniert und die Ergebnisse viel besser sind. Und somit kommen wir dann wieder zur gesamtheitlichen Mobilität. Das heißt, Mobilität beginnt nicht erst am Scooter, am Fahrrad oder woanders, sondern das beginnt wirklich beim Zufuß gehen. Und vor allem in Städten, wo viel los ist, ist das einfach ein Thema, was immer größer wird. Ich bin mir jetzt nicht genau mehr sicher, in welchem Land das ist. Irgendwo haben sie jetzt eingeführt, dass man nicht mehr zu den Öffis laufen darf, weil es da zu so vielen Umfällen gekommen ist. Weil wenn die Öffis losfahren, die Leute noch hinstürmen, damit sie die Straßenbahn oder die U-Bahn erreichen, sind sie gegenseitig über den Haufen gelaufen oder vor die U-Bahn gefallen, dass da jetzt ein Laufverbot gilt. Also das ist ein Thema, das kommt einfach in den nächsten Jahren immer mehr.
SPEAKER_02Ich habe jetzt nur noch einen wirklich einen größeren Ausblick, weil gerade ihr als Fahrschullehrer seht es ja auch, dass halt vielleicht in städtischen Bereichen immer so viele Menschen Führerschein machen. Jetzt haben wir immer mehr Menschen, die unterwegs sind, wo halt die Straßenverkehrsordnung gilt. Und sie machen auch keinen Moped-Führerschein. Den einzigen Kontakt, den sie zu Verkehrsregeln haben, ist in der vierten Klasse Volksschule. Und in der vierten Klasse Volksschule ist es halt, da lernt man das, kann das für die Prüfung, aber dass man dann wirklich was mitnimmt, bis man halt erwachsen ist und sich die Sachen merkt, davon gehe ich nicht aus. Jetzt haben wir in Zukunft immer mehr und mehr Menschen unterwegs, die keine Verkehrsregeln können, kaum Verkehrszeichen können. Und ich glaube, da setzen unsere Fußgängerkurse an. Wird vielleicht einmal notwendig sein, dass man allgemeinen Menschen bildet, damit sie, ich sage es jetzt grob, das Verhalten im Verkehr können, damit die Autofahrer davon ausgehen können, dass die Fußgängerinnen wissen, wie man sich verhält.
SPEAKER_03Das Thema, was du jetzt gerade ansprichst, Werner, sehen wir auch schon seit Jahren, vor allem seitdem die große Flüchtlingswelle auseinandergriffen hat, machen wir ja auch Kurse für Migrantinnen und Migranten. Und da sehen wir schon ganz deutlich, dass da die elementaren Verkehrszeichen nicht gekannt werden und die elementaren Regelungen und Verhaltensweisen einfach nicht da sind. Und dass es das einfach ein Thema ist.
SPEAKER_00Eine interessante Zukunft, das Ganze. Ja, ich glaube, für heute werden wir das lassen. Aber wir können ruhig gerne mal einen Podcast machen über die Fußgänger. Es ist sicher interessant, speziell das mit dem Haufen. Das finde ich ganz interessant, ja. Ich möchte mich bedanken, Benedikt Werner, vielen Dank. Sehr interessantes Gespräch, auch für uns sehr interessant. Und wir werden euch auf jeden Fall weiterempfehlen.
SPEAKER_04Wer mag noch Werbung machen von euch zwar?
SPEAKER_00Vielen Dank.
SPEAKER_02Also unser Marke Easy Trivers Radfahrschule machen wir schon seit 2012, arbeiten wir eng mit den Easy Drivers Fahrschulen zusammen. In ganz Österreich gibt es 57 Standorte und überall, wo ihr etwas über das aktive Mobilität wissen wollt, könnt ihr zu eurem nächsten Easy Drivers Fahrschulstandort gehen, dort nachfragen, da kriegt sicher kompetente Antwort und wenn sich dort niemand direkt speziell in diesen, wie wir schon gesagt haben, gesetzlichen, schwierigen Auslegungsgeschichten auskennt, dann weiß es ja wenigstens, wenn man anrufen sollte, das ist einer aus unserem Team und dann kriegt jeder, der sich dafür interessiert, gute Unterstützung.
SPEAKER_04Sehr gut. Gut, ich bedanke mich herzlichst bei euch, Werner Benedikt, für eure Zeit. Ich fürchte, wir müssen euch wieder einladen, ihr müsst euch wieder mehr Zeit nehmen.
SPEAKER_00Sehr positiv, das Ganze, sehr gut das Gespräch.
SPEAKER_02E-Bike ist ein Thema, Scooter ist ein Thema und Fußgänger ist ein Thema. Wobei Fußgängern, da würde ich sagen, da laden wir uns ein bisschen zu früh raus. Aber das ganze Scooter für Kinder, das ist ja ein komplettes Thema, das wir überhaupt nicht besprochen haben, weil das der Schrittgeschwindigkeit ein Thema ist, da ruft eine Lehrerin aus Graz an bei mir und sagt, ja, da fahren die Kinder ohne irgendwo am Gehsteig. Da muss man fast tun und sagen, ja, das ist recht, genau so ist es. Die darf die Bauen aufsetzen und die müssen am Gehsteig fahren und darf nicht auf die Straße fahren. Also, und da machen es cooler Abstellplätze in den Volksschulen und man kommt dort aber nicht hin auf den Abstellplatz, ohne dass man auf der Fahrbahn fährt. Und diese Themen, das wäre, glaube ich, ein kurzer, präganter, nicht so ausschweifend wie heute. Und das E-Bike-Thema ist ein riesengroßes Thema, weil wir haben da gratis Angebote und das werden von den Menschen nicht angenommen, weil da gibt es auch mannigfaltige Gründe, wieso Senioren sich bei keinen E-Bike-Kurs anmelden, weil teilweise geht es so weit, dass sie halt glauben, sie verlieren den Führerschein, wenn sie sich da nicht gescheit anstellen und so, und und und. Also das wären sicher mal interessante Themen.
SPEAKER_04Ja, dann möchte ich noch kurz an unsere Zuhörer wieder die Bitte hin rausbringen, downloaden, anhören, weiterempfehlen und bewerten. Und somit sind wir bei der Schlussrunde und bei der Verabschiedungsrunde. Benedikt, bitte. Schlussworte und gleich mit Verabschieden.
SPEAKER_03Ja, lieber Matthias, lieber Gerd, vielen Dank für die Einladung. Das war auch für uns eine sehr spannende Erfahrung, wenn wir das Thema selbst dann nochmal gut reflektieren können. Euer Podcast ist eine richtig, richtig coole Geschichte. Danke, dass ihr uns eingeladen habt und wir freuen uns, wenn es zu einer Wiederholung kommt.
SPEAKER_02Sehr gerne. Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe eh schon genug geredet und bedanke mich auch noch und bis bald.
SPEAKER_00Gut, der wäre was sagen, danke. Ja, ich habe es zwar viel gerettet, aber noch immer zu wenig. Wir könnten noch ewig zufolgen, was echt für uns auch interessant ist. Und wir würden das natürlich sehr gerne wiederholen, weil es echt eine super Sache ist. An die Zuhörer und Zuhörerinnen, wenn es Fragen gibt zur Radfahrschule oder sonst zu dem Thema, schickt es uns einfach und wir leiten das ganz einfach weiter, wenn wir dürfen. Ich glaube, Werner Benedikt, das Satz davor, wenn es irgendwelche Fragen kriegt, dass du das wirklich aufarbeiten könnt.
SPEAKER_03Gerne jederzeit.
SPEAKER_00Damit möchte ich mich genauso verabschieden, mit dem Hinweis gemeinsam im Verkehr auch für die Scooterfahrer ganz, ganz wichtig. Bleiben wir gesund, nicht nur unfallfrei unterwegs sein, sondern wirklich gesund unterwegs sein. Eben das, was mit dem Scooterfahren natürlich schon auch ein Vorteil ist, weil wir nicht immer nur im Autotrainer sitzt und dann noch Kreuz wegregen, wenn wir den ganzen Tag einmal dumm fahren. Oder vielleicht kurze Strecken unterwegs sind. Für das ist das sicher eine super Sache. Und damit möchte ich mich verabschieden und gefreuen mich aufs nächste Mal. Tschüss, piert euch.
SPEAKER_04Ich möchte mich herzlich bei euch zwar bedanken, bei dir sowieso gehört, aber beim Werner und Benedikt für die Zeit. Es wird eine Wiederholung geben, hundertprozentig. Und damit hoffen im Jahr gehe ich dabei.