unconformed Podcast - Unterhaltung 🤝🏻 Inspiration

#06 - Sind Fotos alles was vom Urlaub bleibt?

Fabian Wentz Season 1 Episode 7

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 1:03:12

Ich rede mit Lisa über Reisen und Fotos - warum machen wir Fotos, was machen wir dann damit und was ist überhaupt eine gute Reise?

SPEAKER_01

Wonach richte ich mich heraus und warum meine eigenen Erfahrungen, die jungen gesellschaftliche Normen, die Gott mit Freude und Leichtigkeit Antworten suchen, die bekanntesten hinterfragen, die versuchen, anders zu denken und einfach auf dem Weg bleiben. Warum? Warum nicht? Das ist Unkonformed. Herzlich willkommen bei Unkonformed. Schön, dass ihr dabei seid. Schön, dass du heute auch dabei bist, Lisa.

SPEAKER_02

Ich freue mich.

SPEAKER_01

Damit ihr die Lisa ein bisschen kennenlernt. Lisa ist genauso wie ich, 34 Jahre alt. Du bist, glaube ich, ein Monat älter.

SPEAKER_02

Ein Monat und zehn Tage.

SPEAKER_01

Also bist du schon auch sehr viel Lebenserfahrener. Du kommst aus dem schönen Allgäu.

SPEAKER_02

Ah, da habe ich studiert.

SPEAKER_01

Du kommst aus Schwaben, aber aus dem richtigen Baden-Württemberg. Du bist dann bist dann übers Allgäu nach Augsburg gekommen. Und du bist verheiratet, arbeitest als Projektmanagerin. Und dein größtes Hobby, das, was man am meisten von dir mitbekommt, ist, dass du sehr gerne verreist und es dir da sehr gerne gut gehen lässt, weil es schön ist, weil du gerne isst, weil du schöne dann Dinge dann da unternimmst. Und deswegen habe ich dich auch eingeladen.

SPEAKER_02

Sehr gut. Ich habe dich angefragt, so als Finally, it has some rootation.

SPEAKER_01

Ich habe dich so angefragt, als so, ja, so Microinfluencerin oder so. Und bin dann aber nochmal in mich gegangen und gedacht, okay, also ich glaube nicht, dass du dich als Micro-Influencerin wahrnimmst, sondern deswegen vielmehr über das Thema so Reisen und das Leben genießen mit ihr reden. Ich habe trotzdem kurz auf Instagram nachgeschaut, das habe ich mir nicht nehmen lassen. Und ich habe das vor drei Tagen oder so gemacht. Und da warst du gerade in Paris mit einer guten Freundin und hast an diesem einen Tag, bei Instagram kann man mir die letzten 24 Stunden an Storys anschauen. Ich habe 72 Storys gezählt.

SPEAKER_02

Das ist korrekt.

SPEAKER_01

Und dann habe ich gesagt, okay. Ich hatte in Erinnerung, dass du schon viele Storys machst, aber das waren sehr viele. Und hab dann mal geschaut, was du sonst noch so hast, weil du hast alles sehr schön als Highlight gespeichert.

SPEAKER_02

Ja, aber da bin ich, also ja, danke, aber da lecke ich auch ein bisschen. Das ist nicht mehr ganz aktuell.

SPEAKER_01

Okay, nicht. Das suche es immer nochmal als Highlight. Nichtsdestotrotz habe ich das Karendel-Highlight angeschaut. Das hatte 100 Storys. Ich glaube, 100 Storys ist das Maximum, kann das sein?

SPEAKER_02

Ja, 100 Storys ist das Maximum, was man an einem Tag machen kann. Und aber auch, was du in einem Highlight packen kannst. Deswegen sind ja manche Reisen dann auch drei Highlights.

SPEAKER_01

Genau, ich glaube, dein New York-Trip sind vier oder so. Und insgesamt hast du 82 Highlights.

SPEAKER_02

Ja, die sind so schön. Es könnte noch viel mehr sein.

SPEAKER_01

Genau, also du bist tatsächlich diejenige von meinen Freunden und Instagram-Freunden. Also da ist eigentlich immer was los und meistens sind es irgendwelche Reisen, was aber auch voll schön ist. Deswegen meine Frage, warum?

SPEAKER_02

Ich weiß nicht, ich habe das irgendwann mal angefangen. Also ich weiß noch ganz genau den Moment, wo Instagram diese Story-Funktion eingebaut hat, weil ich war nie on Snapchat oder so. Das ist bei mir irgendwie komplett vorbei. Und dann weiß ich noch, da war irgendwie mit einer Freundin, das kann man auch Storys machen, keine Ahnung, dann habe ich das so ein bisschen angefangen. Und dann irgendwann mal beim Reisen hat es angefangen, dass ich halt irgendwie mit dem Handy und dann Fotos und dann Storys gemacht habe. Da hat mir Spaß gemacht. Dann habe ich auch irgendwie schon recht früh so, also weil ich habe ja ein privates Profil, deswegen bin ich wirklich eine sehr Micro-Influencerin, weil es halt wirklich nur Friends and Family und irgendwelche Leute, die mir irgendwann mal Kante sind. Ja, dann habe ich das angefangen und dann auch irgendwann, also halt gute Rückmeldungen bekommen oder so. Ah, ist ja schön. Und ja, es macht mir auch einfach Spaß und tatsächlich. Ich habe es dann auch angefangen, einfach selber auch nochmal voll oft dann im Nachgang anzugucken. Es gibt ja auch diverse so Reals, so, keine Ahnung, who do you think you all are with all those stories und dann so me watching my own stories. Und das bin halt wirklich ich. Ja, deswegen mache ich das einfach gerne und ich fotografiere auch gerne, aber ich habe gemerkt, ich glaube, Handyfotografie ist so meins, weil ich habe schon ein paar Mal versucht, auch so mit einer Legit-Kamera und so, aber das ist irgendwie nicht so meins, keine Ahnung. Aber ich glaube, ich habe schon ein Talent für Fotos machen mit dem Handy. Oder halt so, ja, so Sachen zu sehen oder so Ausschnitte. Und das ist halt dann auch ein bisschen das Problem mit den vielen Storys. Ich bin da auch selber hin und her gerissen, weil ich mir mal schon so denke, aber es gibt dann auch immer so viele schöne Sachen, die ich dann trotzdem irgendwie reinpacken will. Und es ist ein schmaler Grad, weil ich habe das selber gemerkt, in letzter Zeit, so in so einem letzten Jahr. Oder sagen wir mal, so Mitte 24 habe ich so ein bisschen aufgehört zu posten, also Feedposts zu machen. Eigentlich aus einem richtig dummen Grund, weil ich irgendwie mir selber auferlegt habe, wie mein Feed aussehen soll. Also so aus ganz Millennial Pinterest getriebenen Gedanken. Und das hat dann irgendwie nicht gepasst und dann war es halt so, und dann irgendwie auch die Schnelllebigkeit, weil dann war schon wieder das nächste. Und dann dachte ich, jetzt kann ich ja, also richtig dumm, aber jetzt kann ich ja nicht das noch posten, weil das, und dann irgendwie auch der eigene Anspruch an, es muss ja irgendwie aktuell sein und so. Deswegen habe ich da irgendwann mal aufgehört, Feed zu posten, was ich wirklich dumm finde. Und ich will eigentlich auch die ganze Zeit mal wenigstens noch so ein bisschen nachholen, weil es auch für mich ein krasses, eigentlich ein Bildertagebuch ist, weil ich wirklich regelmäßig durch meinen eigenen Feed zu gehen und mir so denke, oh, wie schön war es da oder was war da? Und für wen macht man es eigentlich auch unterm Strich, ja? So schon für sich irgendwie. Also ich mache es auch viel für mich, so als Erinnerung. Und dann kommt so der eigene Perfektionismus aber oft mit rein, wo man denkt, ja, das muss es noch so sein und so und das hält dann dann ab. Quatsch. Und deswegen ist es auch mit Storys machen. Also entweder mache ich die eigentlich relativ direkt und dann viele, oder ich mache irgendwie gar keine mehr. Das ist dann so. Aber ja, warum mache ich es? Weil ich es schön finde.

SPEAKER_01

Du hast ganz viele Sachen schon angesprochen, auf die ich dann auch noch kommen wollte. Aber zuerst hast du da schon mal Feedback von Freunden und Familie bekommen in die eine oder andere Richtung.

SPEAKER_02

Ja, also kriege ich schon regelmäßig ist es auch immer ganz funny, weil manchmal denke ich mir so auch so, okay. Also im Vorhinein denke ich mir so, oh, es ist vielleicht jetzt doch ein bisschen übertrieben, aber dann kommt wieder so, also jetzt auch bei dem Paris-Trip hat irgendwie meine Tante mir geschrieben: so, ah, du bist irgendwie die beste Reisebloggerin, danke fürs Mitnehmen. Oder dann auch teilweise noch von meinen, ich war ja nach dem Abbie-N ja OP in den USA und mit denen die Host-Kids sind jetzt auch schon groß, aber da kommt auch immer mal wieder so, ah, irgendwie voll cool, auch mit so, also Europe zu sehen. Oder dann die eine hat ja letztes auch geschrieben, so, I wanna be you when I grow up. Also das ist dann, also ich kriege schon Feedback, positives Feedback, manchmal schon auch so mit einem zwinkernden Auge, so schon ein bisschen.

SPEAKER_01

Schön, dass es da bist, weil wieder viele Wurzel.

SPEAKER_02

Das ist wirklich so. Und dann teilweise, das war letztes Jahr auf dem Azon, genau, da waren wir zwei Wochen auf dem Azoren, mega schön, kann ich Ihnen empfehlen. Geht auf die Azoren. Und da habe ich auch angefangen am ersten Tag. Da war es aber auch so viel und es war so schön und ich habe so viel fotografiert und es ist ja immer ein Prozess, weil es ist, ich bin schon ein bisschen, ich mache immer lieber ein Foto zu viel als zu wenig. Das heißt, der Prozess ist erstmal schon, ich muss erstmal, also das schaffe ich noch an jedem Abend dann eigentlich mal durchzuschauen und schon mal direkt auszusortieren. Und da ist schon mal, geht schon mal gut was weg. Dann ist es eigentlich am schicktesten, ich mache halt Favoriten, damit ich dann in den Storys eigentlich nur in den Favoritenordner gehen muss und nicht noch während Storys machen, so raus, nehme ich jetzt das oder das. Und das dauert, also man denkt es nicht, aber das dauert dann schon am Abend. Also klar, wenn man jetzt auch so viele macht, aber wenn man dann irgendwie auch so den ganzen Tag so ein bisschen dokumentieren will, dann sind es halt irgendwie gleich mal 30, 40, wenn es sehr schön ist, auch mal 70 Storys. Und das dauert dann schon nochmal so eine Stunde, anderthalb, also das denkt man irgendwie nicht, aber und ich mache jetzt ja noch gar nicht mehr mal so viel. Also ich mache ja nicht mehr noch, gebe mir gar nicht so viel Mühe mit da noch Text und dann Stories oder Layout oder was. Das habe ich mir jetzt ja irgendwann auch mal gespart. Und das ist auch nicht mehr so meinen Ästhetics irgendwie. Ja, und dann habe ich nämlich genau letztes wollte ich euch erzählen. Auf einer Zone habe ich dann nach dem zweiten Tag, glaube ich, aufgehört. Wir waren einfach den ganzen Tag unterwegs, ich war dann müde, ich habe dann einfach meinen Schlaf priorisiert. Und dann kam echt so nach zwei Tagen so erste Nachrichten, so ey, alles gut, ist alles gut, so du machst gar keine Storys mehr, ist irgendwas passiert. Ich so, nein, just chill. Also ich genieße einfach den Urlaub und ich schlafe. Und dann so, ah, okay. Also dann kommt eher sowas, dass mal, wenn ich anfange und dann nichts mehr poste. Oder wenn natürlich, wenn ich gar nichts poste, weiß man natürlich auch gar nicht, wo ich bin. Nee, aber ich kriege gut, also ich kriege eigentlich nur gute Rückweisungen.

SPEAKER_01

Sehr gutes Zitat. Wenn ich gar nichts poste, dann weiß man gar nicht, wo ich bin. Auch mein Mann fragt sich dann immer, Ehefrau, wo bist du denn?

SPEAKER_02

Nee, der hat mein Standort.

SPEAKER_01

Ja, ist gut. Das ist schon spannend. Du bist schon so, also du sagst, du machst es eigentlich für dich.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_01

Und du schaust es auch voll gerne an und hast auch dieses Okay, dann machst du es halt nicht. Und dann setzt du dich aber trotzdem abends eineinhalb Stunden hin und willst es, dass es schön ausschaut und dass es irgendwie zusammenpasst. Schizophrenie. Das ist schon spannungsfällig.

SPEAKER_02

Ja, voll. Und da dann rege ich mich da manchmal auch selber über mich auf, dass ich mir dann eben so Gedanken mache oder auch irgendwie nicht. Und also irgendwie bin ich da auch, ich meine, der Algorithmus kennt ja irgendwie, gefühlt immer am besten. Da bin ich auch, habe ich jetzt ein paar so Reals, TikToks eingespielt bekommen, wo auch so Millennials, so was, also nach dem Motto, so, wir haben irgendwann aufgehört zu posten, so die kleinen Sachen, weil, aber es sind trotzdem eigentlich den ganzen Tag auf der App, scrollen durch und so. Quatsch-Content, in anderen Strichen, könnten ja einfach wieder anfangen, unsere Sachen zu posten, weil die sind ja irgendwie auch nice und ohne. Aber ich weiß auch nicht, wo. Ja, es ist, wie gesagt, es ist ja gar kein professioneller Anspruch dahinter bei mir oder auch gar keine Opportunity, weil ich habe ein privates Profil. Es ist ja auch nicht mal so, dass mich hätte die, also vielleicht hätte mich jemand entdeckt, was wäre, wenn, keine Ahnung. Aber ist ja auch nicht, aber du sagst, es ist trotzdem, man, also ist auch so ein Personality-Problem von mir. Ich mache mir eh immer zu viel Gedanken über alles und jeden und was könnte der denken und dann auch nicht. Das war natürlich schwierig. Das clashed, ja, das clasht sehr.

SPEAKER_01

Du bist ja auch noch auf Be Real, oder?

SPEAKER_02

Ja, aber das sehe ich eher so als, das sehe ich gar nicht so krass als Social Media, sondern das ist irgendwie wie so ein, ich weiß gar nicht, das ist für mich so eine ganz eigene Kategorie, aber das finde ich einfach nur witzig, weil. Und da bin ich auch wirklich sehr real, da ist es mir dann auch wirklich ganz egal. Bei Instagram versuche ich auch real zu sein, aber irgendwie, ich weiß nicht, ob ein Millennial da jemals aus seiner Haut richtig. Also ich glaube, Shen Zi ist da irgendwie anders unterwegs, aber man guckt natürlich doch, ist der Winkel jetzt besser oder ja, da so. Und ich bin jetzt aber auch seit einem Jahr oder so auf TikTok. Da habe ich mich ja sehr lang geweigert, weil ich mir dachte, oh mein Gott. Also, ich bin.

SPEAKER_01

Das sind die ganzen jungen Wilden.

SPEAKER_02

Ja, beziehungsweise halt auch so von meinem Suchtverhalten her, dann bin ich ja noch mehr. Aber ich muss sagen, es hat sich so ein bisschen substituiert mit Instagram. Also ich würde nicht sagen, dass ich in Summe irgendwie noch länger jetzt online bin, sondern ich bin irgendwie ein Tick mehr, glaube ich, sogar als auf TikTok als auf Instagram. Aber ich finde TikTok auch richtig gut zum Recherchieren. Also alles, was so Reisen oder generell Foodspots, Tipps, du kannst bei TikTok viel besser suchen. Ist irgendwie viel, also zum Recherchieren finde ich es viel besser. Und da bin ich echt so, da poste ich irgendwie auch viel, also in anderen lockeren Sachen oder da habe ich auch kein privates Profil. Ich habe sogar zwei Videos, die sind viral gegangen. 10.000 Views. Aber ich habe halt wirklich nur, ich glaube, 22 Follower oder 50, also wirklich richtig wenig. Und da poste ich auch irgendwie unbedacht, da wo ich mir auch schon oft dachte, warum poste ich das jetzt nicht einfach auch bei Instagram? Aber irgendwie habe ich so ein bisschen eine andere TikTok-Personality als auf Instagram.

SPEAKER_01

So wie wenn man unterschiedliche Sprachen spricht, dass man da eine andere Personality hat, bis du hast eine unterschiedliche Personality auf den Social Media hast. Kurz noch zur Erklärung für die Leute, die nicht wissen, was Breal ist. Das ist eine App, wo man so wie einen WhatsApp-Status postet. Aber das kann man eigentlich nur machen, wenn man eine Nachricht bekommt, eine Notification. So, hey, du kannst jetzt einen Be Real posten, dann hast du eine Minute oder zwei oder so Zeit. Genau und kannst dann halt genau ein Foto machen und das kriegen die Leute angezeigt, kriegen auch angezeigt, wenn du es später machst oder irgendwie so. Das heißt, es geht wieder.

SPEAKER_02

Es ist so eine Momentaufnahme eigentlich, weil es macht auch gleichzeitig das Foto eigentlich Front und dann Back, also so ein minimaler Verzug. Und das Prinzip finde ich richtig gut, was ich da eigentlich fast schade finde, ist, weil du, wenn du es ja ganz in Teil machst, dann hast du praktisch noch fünf weitere, die du am, bis halt das nächste Notification kommt, machen kannst. Und wenn du es verspätet machst, dann kannst du halt noch ein weiteres machen. Und ich würde das fast noch ein bisschen weiter treiben, dass ich sage, du kannst es halt machen, du hast die zwei Minuten Zeit, aber wenn du es an dem Tag halt verpasst, dann hast du es halt verpasst. Dann fänd ich es noch realer, weil so kannst du auch da fast ein bisschen stagen, wenn du jetzt sagst, ich sitze jetzt gerade auf dem Klo.

SPEAKER_01

Ich habe das auch schon oft gehört, so ah, ich habe noch ein Bereal, das muss ich mir aufheben und so weiter.

SPEAKER_02

Genau, genau, genau.

SPEAKER_01

Ja, genau.

SPEAKER_02

Ja, aber es ist, das ist, wie gesagt, eigentlich wie so ein Momentaufnahme. Und da habe ich auch irgendwie auch mit fünf, also ich glaube, es wäre noch witziger, wenn das wirklich viele aus deinem Freundeskreis haben, weil dann wäre das wie fast so ein bisschen so ein Update, einfach so einmal am Tag weiß man, was der andere, wo die andere Person vielleicht an dem Tag einfach gerade war oder was sie gemacht hat. Ich habe da jetzt halt nur so sechs Handels, aber die mag ich sehr gerne. Und dann kriegt man es so ein bisschen mit.

SPEAKER_01

Schaust du auch bei anderen Leuten dann die Storys an?

SPEAKER_02

Ja. Ich bin ein großer Storyschauer, eben fast mehr jetzt bei Instagram, als dass ich wirklich durch einen Feed scroll. Wobei ich es mittlerweile gibt es ja auch wieder den Trend, dass man wieder mehr so Carousel-Posts macht oder auch so random. Die schaue ich eigentlich auch ganz gern durch. Aber ja, vor allem Storys schaue ich tatsächlich an.

SPEAKER_00

Warum?

SPEAKER_02

Weil das irgendwie auch diesen, irgendwie so diesen Aktualitäts- und so ein bisschen diesen noch persönlicheren Aspekt hat und eben oft dann weniger kuriert ist oder gestellt als die Postings. Weil die sind ja auf Instagram schon sehr ästhetisch auch gehalten, was ich auch schön finde. Vielleicht ist deswegen auch dann irgendwie der Charme mehr auf TikTok, weil auf TikTok glaube ich wirklich viel mehr einfach so ihre Entwürfe auch posten und da einfach raushauen. Teilweise auch crazy, wenn man da guckt, also hat er letztlich auch mal eine gesehen, die hat irgendwie einen TikTok gemacht und dann war irgendwie ein vor einem Tag und dann habe ich halt mal bei dir aufs Profil geguckt und die hatte, glaube ich, seither irgendwie nochmal 25 Videos. Also wo ich mir auch so dachte, wie geht das? Aber das ist halt wirklich.

SPEAKER_01

Aber was war das für Content?

SPEAKER_02

Ja, so Labor-Content.

SPEAKER_01

Hallo Leute, ich habe jetzt das erlebt oder was gekauft.

SPEAKER_02

Ich esse jetzt gerade das, ich packe das gerade. Also das ist wirklich so, eigentlich fast wie ein Vlog, aber halt in, oder ein V-Log, keine Ahnung. Wie Blog. Und dann aber halt in natürlich Snackable Content tausend Snippets gepackt.

SPEAKER_01

Okay. Spannend, das ist komplett an mir vorbei gegeben, bis ich es jetzt. Ich habe dieses Thema mir überlegt oder ich bin da drauf gekommen, weil ich mir für das letzte Jahr, also für 2025, vorgenommen habe, weniger Fotos und Videos zu machen. Weil ich voll 2024 gemerkt habe, überall wo ich bin, habe ich so dieses Ding im Hinterkopf, ah ja, das ist cool, ich muss irgendwie das dokumentieren. Und dann bist du halt bei irgendeinem Konzert und bist dann halt, also das ist auch wieder so ein persönliches Ding, viele Leute haben ja da gar kein Problem, mit dann irgendwie ihr Handy rauszuholen und damit dazustehen und so, oh hier ist gerade die beste Eröffnungsshow oder ich bin hier viel in so Kirchensettings und unterwegs, so ja, hier wird gerade Gott angebetet. Und Leute links und rechts von dir haben halt gerade erleben den Heiligen Geist und haben irgendwie Tränen und so, das ist ja ein richtig schönes Bühnenbild. Und dann habe ich irgendwie so, nee, das irgendwie will ich das nicht mehr. Und dann habe ich Ende letzten Jahres oder Anfang diesen Jahres, als ich einen Jahresrückblick machen wollte, gemerkt, ja, ich habe super wenig Sachen. Also ich habe ganz viel, habe ich halt mal so ein Bild oder gar nichts, wo ich es dann wieder schade fand, weil ich nämlich diesen Jahresrückblick, zum einen macht mir das Spaß, so ein bisschen Video zu schnippeln und so, und zum anderen schaue ich es mir aber auch einfach gerne an. Nicht so viel, aber dann mal zu schauen, was da war. Das war dann schon sehr schön. Und dann habe ich mir jetzt für dieses Jahr wieder vorgenommen, jetzt will ich wieder ein bisschen mehr machen und merke jetzt dann immer, dass es aber in diesem vergangenen Jahr so drin war, dass ich da mal, okay, ich war jetzt gerade mit Freunden essen und es war eine super gute Zeit und danach fällt mir so, oh, wir haben gar kein Bild gemacht. Ist nicht so schlimm, aber irgendwie dann halt auch wieder doch. Weil, ich glaube, bei uns beiden ist es auf jeden Fall so und das ist auch eine, finde ich, eine interessante Frage. Ich und ich nehme an, du auch, wir erinnern uns voll gut an Sachen zurück, wenn wir Bilder davon sehen. Du hast ja auch gesagt, es ist für dich so ein Bilderbuch, Reisejournal irgendwie. Und es gibt es ja auch, also da gibt es auch einfach andere Sachen. Früher hat man sich halt Kühlschrankmagnete mit heimgenommen und früher hat man auch Fotos gemacht und die ausgedruckt und Diabende gemacht und so. Leute schicken sich Briefe nach Hause, Leute nehmen irgendwelche anderen Souvenirs mit. Ich kaufe voll gerne Klamotten im Urlaub, weil dann habe ich halt ein T-Shirt, wo ich weiß, ah, das habe ich in Ägypten gekauft, das habe ich in Australien gekauft und das finde ich richtig schön. Hast du da noch andere Sachen oder machst du wirklich nur Bilder und schaust die dann an, um dich zurückzuerinnern?

SPEAKER_02

Nee, also ich kaufe auch, ich kaufe mir oft gerne irgendwie Schmuck, wenn ich unterwegs bin, also mal eine Kette oder Ohrringe oder sowas.

SPEAKER_01

Quasi wie T-Shirt nur anders.

SPEAKER_02

Ja, genau, wie T-Shirt nur anders. Aber ja, das mit dem Fotos machen und man ist irgendwie, hat dann die Befürchtung, dass man nicht so im Moment ist, weil man irgendwie auch alles dann so ein bisschen schon durch die Kameralinse sieht und du hast ja auch ein sehr, also du bist ja auch visuell ein visueller Mensch und hast auch für ein gutes Auge und so.

SPEAKER_01

Es soll dann auch schön ausschauen.

SPEAKER_02

Genau, soll dann auch schön ausschauen. Oder irgendwie hat man auch ein Auge dafür. Das höre ich schon auch immer wieder, dass manche auch dann so sagen, ah ja krass, was du dann teilweise in Szenen oder in Szenerien siehst, das sehen die gar, also würden sie gar nicht sehen. Aber ich denke es mir auch auf, deswegen ist ja auch dieser Prozess eigentlich mit schon mal erstmal Fotos machen, dann aussortieren ist ja eigentlich schon Wahnsinn, weil ich mir manchmal auch schon vorgenommen habe, ich mache jetzt von allem nur ein Foto dann, weil machen wir dann irgendwie zehn Fotos. Ja, aber letztendlich ist es bei mir auch, ich finde es mehr schade, dass wenn ich kein Bild davon habe, das nervt mich dann mehr, als dass ich wieder sieben Bilder aussortiere. Deswegen habe ich das, weil ich da auch eine Zeit lang so drüber nachgedacht habe und mir gedacht habe, irgendwie so ein Anspruch dann kam oder so eine, so macht es doch jetzt nicht mehr. Und dann dachte ich mir so, warum eigentlich? Also ich frage mich schon, was mit diesen ganzen Daten und Dingen und natürlich, wahrscheinlich wäre es sogar auch schlau, wenn man sich am Ende von einem Jahr nochmal durchgeht, weil ich sortiere natürlich immer aus, aber mit immer mehr Abstand würde man natürlich immer mehr aussortieren und dass man wirklich dann dazu kommt, aus manchen Situationen reichen dann auch zwei Bilder und nicht 20. Und das sind halt irgendwelche Karteileichen mittlerweile. Aber ja, das mit dem Rückblick auch, mich nervt es richtig und ich weiß auch nicht genau, was mich davon abhält. Aber ich habe eigentlich die letzten Jahre und auch 25, wo ich eigentlich wenig, also eigentlich gar keine Feedposts, glaube ich, gemacht habe, nur Storys, habe ich dann trotzdem einen Jahresrückblick gemacht und den auch gepostet. Nee, 24, genau. Und 25 jetzt nicht. Und das wollte ich eigentlich unbedingt machen und mich nervt es voll, dass ich es nicht gemacht habe. Vielleicht mache ich es immer noch, weil das sind wirklich die Sachen, die ich mir mit am meisten anschreiße. Ich habe glaube ich 2020 damit angefangen, also 20, 1, 2, 2. Ich glaube, vier oder fünf hatte ich. Und die sind so cool. If I do say so myself, aber weil ich habe, das ist halt, wo mir auch ein bisschen schwerfällt. Ich habe mir jetzt nicht so die Begabung in Begabung. Begabung. Wow. Keine Begabung in Wörter aussprechen. In so Schneiden und so. Und dann auch, also ich weiß, ich glaube wahrscheinlich, die Leute denken sich auch, weißt du, was macht ihr sich alles für Gedanken? Aber dann auch das Thema habe ich mit CapCut, mit dem Programm angefangen. Dann hat es ja irgendwie sein Modell geändert oder gesagt, alle Inhalte können jetzt denen. Also da gab es ja so einen Aufschrei, dann man soll es nicht mehr benutzen. Hatte ich, okay, was benutze ich? Jetzt habe ich mich gerade mit dem System irgendwie so angefreut. Dann war, hat der, glaube ich, Instagram, hat jetzt ja, glaube ich, seine eigenen Edits oder so rausgebracht, habe ich aber noch nicht getestet. Oder dann echt, Adobe hat ja auch so ein Ding. Das hat mich dann wieder so ein bisschen zurückgeworfen aus meiner Routine, wo ich schon ein bisschen drin hatte. Aber ja, das mit dem Jahresrückblick, das ist immer so in meinem Hinterkopf, aber anscheinend nicht so arg, dass ich trotzdem meinen Arsch mal hochkriege, das wirklich mal. Zu machen. Vielleicht ist es aber auch nochmal ein Thema von der Therapie-Session, aber ja. Was war der Punkt?

SPEAKER_01

Dass man. Was du noch, wie du dich gut an Urlaube oder erst bist. Achso, so, ja.

SPEAKER_02

Nee, also es ist schon viel Bilder und so, aber eben, ich versuche auch, oder was heißt, aber wenn ich was Schönes sehe, ist also oft Schmuck oder vielleicht auch so kleine Keramikteilchen. Bisselchen und so. Alles. Was ich ganz toll finde, aber in anderen Preisen auch vielleicht als Krimskrams abgestempelt wird.

SPEAKER_01

Dafür, dass du gerne Krimskrames kaufst, ist eure Wohnung sehr clean.

SPEAKER_02

Ja, weil das ist in den Schränk. Ja, das ist der Kompromiss mit meinem Mitbewohner. In dem Fall Mitbewohner in anderen Konstellationen auch eher. Nee, Magnete finde ich eigentlich auch eine süße Idee, aber wir haben leider keinen Kühlschrank mehr, wo Magnete gehen würden. Wenn ich es eigentlich schon cute finde.

SPEAKER_01

Ich schenke dir zum nächsten Geburtstag einfach so eine Metallplatte, die du irgendwo hinkleben kannst. Du hast es kurz angesprochen mit diesem Fotodatenmüll. Das ist ja auch, also ich habe auch das Gefühl, seit es Digitalfotografie auf dem Handy gibt, vor allem ist das ja immer so dieses Thema. Ich finde, es ist immer ein ganz interessanter Gedanke von, okay, ich mache Fotos, was mache ich damit? Ich habe jetzt, ich habe es dieses Jahr, Anfang des Jahres geschafft, zwei Jahre später ein, ich habe es Dia-Abend genannt, aber es sind natürlich keine Dias gewesen, zu meinem Australien- und Neuseeland-Trip, den ich mit meinen Geschwistern gemacht habe. Und das war richtig cool und das hatte ich da schon vor, deswegen habe ich auch manchmal so Fotos gemacht von so, ja, keine Ahnung, so packen wir unser Auto. So bräuchte ich für mich nicht, aber ich weiß, dafür war es halt ganz interessant. Er hatte da auch Süßigkeiten mitgenommen, die natürlich abgelaufen waren, aber was geht bei Süßigkeiten schon kaputt? Und das war richtig schön. Zitat von einem gemeinsamen Freund. Es war überraschend unterhaltsam. Wow. Der ist wohl mit sehr wenig Erwartungen gekommen und hat gemeint, so ja, also war doch ganz gut. Ich weiß, ich habe von, als ich das erste Mal in Australien war, habe ich zwei Fotos ausgedruckt. Eins hängt jetzt über meinem Bett und ein anderes liegt woanders im Schlafzimmer. Aber ich habe halt da 2500 Fotos gemacht und zwei habe ich ausgedruckt. Ich habe jetzt auch wieder, ich glaube, 4000 Fotos oder so in diesen sechs Wochen gemacht. Und da steht ein Bilderrahmen, wo ich Sachen ausdrucken und reinhängen wollte. Wie man sieht, ist es seit, ich glaube, ich habe ihn nicht seit zwei Jahren, aber seit eineinhalb Jahren ist es nicht passiert. Und da muss man sich schon immer überlegen, hey, muss ich wirklich mir das 512-Gigabyte iPhone kaufen, um dann Foto zu haben, die ich nie wieder anschaue.

SPEAKER_02

Ja, also für mich ist es ganz groß auch mit Thema Fotobücher. Und da gibt es ja eigentlich mittlerweile, also auch KI-gestützt ist es ja eigentlich wirklich nicht mehr so der Akt. Nehme ich mir auch jedes Jahr nach jedem Urlaub eigentlich vor, dass man, weil ich das eigentlich auch schön finde, so auch in diesem Coffee-Booktables-Style oder wenn dann auch mal jemand zu Besuch ist oder man drüber spricht, klar kann man dann das Handy rausholen und das soll mal zeigen, aber es ist schon auch schön. Ja, aber ja, vielleicht kommt es irgendwann noch. An sich ist es dann aber auch gut, dass die Fotos da sind, weil, also es ist zwar auch, profitiert nur ich davon, aber ich habe, also ich nutze auch Google Fotos als Storage halt. Oder ich meine, Apple macht das ja auch, aber Google Fotos ja auch, dass die ja auch so Rückblicke machen, so heute vor einem Jahr, heute vor zwei drei. Das ist immer kacke bei mir. Bei Google Fotos sind die, also bei mir sind die gut. Also was heißt gut, aber die sind schon, oh ja, oder dann ja, also die mit so einem so Rückblick so vor einem Jahr, vor dreien, finde ich gut. Manchmal gibt es ja so random Themen, da würfeln die irgendwelche Sachen zusammen, dann nehme ich mir so ein Tagscht.

unknown

Genau.

SPEAKER_02

Oder irgendwie Süßigkeiten. Oder ein Tag am Meer. Genau. Das ist so ein bisschen random. Aber eine Woche im Winter. Aber diese, also sag ich mal, Datumsdatengetriebenen oder Getriggerten sind eigentlich so, weil der dann doch auf normal, also wenn es dann wirklich alt wird, so heute vor sieben Jahren, dann denkst du ja der teilweise echt so, hä, sieben Jahre? Oder halt, das war erst vorgestern. Ja, oder dann halt, krass, das kommen wir aus vor wie in einem anderen Leben.

SPEAKER_01

Ja, das ist schon spannend. Ich habe mich dann gefragt, als ich so drüber nachgedacht habe, welchen Stellenwert haben denn Reisen bei dir und wie hat sich das entwickelt? Weil es gibt ja schon andere Menschen, die reisen weniger als du und dein Mann. Es gibt sicherlich auch Menschen, die reisen noch mehr. Und ich glaube, jeder Mensch hat so mindestens unbewusst so ein Ranking in seinem Kopf. So, was ist mir wichtig? So, das kann gutes Essen sein, das kann ein cooles Auto sein oder ein schnelles Auto, das kann Klamotten, ich kaufe mir voll gern so Technikzeug, ich habe mir jetzt ein neues Handy gekauft. Oder einfach Zeit mit Freunden oder Zeit mit Familie. Hast du dir da mal Gedanken drüber gemacht?

SPEAKER_02

Ja, also es hat schon einen sehr hohen Stellenwert. Ich würde schon sagen, der höchste Stellenwert ist wahrscheinlich schon Zeit mit Freunden, also Familie und Freunde, so Quality Time. Aber dann kommt schon ganz schnell irgendwie Reisen oder sei es auch nur ein Tagestrip, irgendwas Erleben, in die Berge fahren, Städtetrip. Also das ist schon sehr hoch, auf jeden Fall höher als jetzt irgendwie materielle Dinge, da bin ich gar nicht so. Oder auch Essen, wir hatten es nämlich auch mal, wir hatten zur Hochzeit einen Gutschein bekommen von der alten Liebe, diesem Pferden da. Ein sehr gutes Restaurant aus. Ein sehr gutes Gestern auch in Augsburg, die auch so Tasting-Menüs machen und zwar wirklich super lecker. Und wir hatten eben praktisch für, aber der Gutschein war dann quasi die halbe Miete. Und das war halt wirklich, am Schluss war, glaube ich, die Rechnung, also für zweimal Tasting-Menug, es waren glaube ich schon so zwölf Gänge, aber es sind ja so kleine. Dann halt eine Weinbegleitung und so eine antialkoholische Getränkebegleitung, weil wir jetzt halt beides testen wollen. Ich glaube, der Abend war dann wirklich irgendwie bei 650 oder 700 Euro. Und also die Hälfte davon hatten wir als Gutschein. Und da habe ich halt auch zu Luke gesagt, also zu Lukas, ähm, mein Mann. Ich sage immer Luke. Also wenn ich Luke meinen sage, dann ist es Lukas. Ich sage, das war jetzt schon gut, aber für das Geld würde ich halt zehnmal lieber irgendein Wochenende, ein Wochenendrip machen. Und bei manchen Leuten ist ja, die sagen, mir ist es so wichtig, ich gebe das gerne Geld für gutes Essen aus. Und da würde ich immer lieber Geld für irgendeinen Ausflug oder so ausgeben. Also es hat schon einen sehr hohen Stellenwert. Punkt.

SPEAKER_01

Ja. Warst du schon mal alleine im Urlaub?

SPEAKER_02

Äh, nee. So richtig Urlaub nicht. Weil ich natürlich jetzt auch schon sehr lange in einer Beziehung bin und gar nie so richtig Phasen hatte, wo ich hätte also ganz allein reisen können oder halt dann eigentlich immer lieber natürlich mit Lukas zusammen oder auch mit einer Freundin was gemacht habe. Ich war halt in meinem Auslandsjahr, da war ich schon, war ich schon viel allein unterwegs, habe auch so Trips gemacht und aber jetzt, ich muss gerade überlegen. Nee, so ganz alleine reißen war ich noch nicht. Würde ich aber eigentlich auch mal gerne, oder würde ich jetzt nicht ausschließen, aber hat sich irgendwie noch nicht auch ergeben, dass ich es letztendlich gesagt habe, weil dann doch immer irgendjemand noch Zeit hatte, mitzugehen und dann habe ich das präpariert quasi.

SPEAKER_01

Ja, ich bin das Gegenteil. Ich bin, glaube ich, die meiste Zeit meines Erwachsenenseins Single. Da sind immer nur so kurze Unterbrechungen gewesen. Und ganz oft habe ich mir dann gedacht, ja, bevor ich jetzt mit irgendwelchen Freunden das irgendwie organisiere und dann muss es für alle passen, dann fahre ich halt alleine in Urlaub oder ich hab gerade keinen Job, dann fahre ich natürlich einfach irgendwann, wenn es mir halt gerade passt. Ich war jetzt auch alleine Skifahren letztens. Und ganz oft sind Menschen wirklich so, ja, und mit wem hast du im Urlaub? Alleine. Oh, ja, das könnte ich ja nicht oder das habe ich ja noch nie gemacht. Und das finde ich aber spannend, weil ich glaube, das ist schon cool, das zumindest mal auszuprobieren, um dann zu wissen, hey, was brauche ich eigentlich in meinem Urlaub? Weil ich habe dann schon gemerkt, früher war das gar kein Problem für mich, alleine länger zu sein. Und als ich jetzt dann im Winter in Ägypten war, habe ich schon gemerkt, dadurch, dass ich nicht arbeite und jeden Tag Leute um mich rum habe, und auch natürlich hast du in einem Hotel Leute um mich rum, aber nicht Bekannte oder Freunde, mit denen du dich gut unterhält, sondern halt so, ich habe mich mal mit der Helka unterhalten, die halt 70 war und jedes Jahr nach Ägypten. Da habe ich dann schon gemerkt, nee, jetzt fehlt mir das Soziale schon.

SPEAKER_02

Also ich würde jetzt auch mal ganz bold sagen, ich könnte auf jeden Fall alleine reisen. Also es gibt ja wirklich sagen, Leute auch sagen, können sich gar nicht vorstellen, trauen sie sich nicht, das ist, glaube ich, bei mir gar nicht das Thema, es hat sich irgendwie wirklich noch nicht ergeben oder ich habe es dann noch nicht versiert, aber ich kann auch, ich kann schon sehr gut alleine sein, deswegen weiß ich auch, dass ich, oder glaube ich zumindest, dass ich das alleine könnte. Ich war auch tatsächlich diesen Winter mal einen Tag alleine Skifahren. Das war wirklich seit langem mal wieder und da habe ich auch gemerkt, es war cool, ich war voll froh, dass ich es gemacht habe, weil die Alternative wäre gewesen, ich gehe nicht Skifahren, Surprise. Nee, wir waren eh schon in Sütirol eine Woche, Vacation und der eine Tag, wo wir geplant hatten, Skifahren zu gehen, war nicht so gutes Wetter, dann haben wir es nicht gemacht und dann war aber ein anderer Tag voll gut. Und bei Lukas hat es dann aber nicht reingepasst, terminlich. Und ich habe gewusst, also ich kann jetzt hier den ganzen Tag auch in der Ferienwohnung sitzen oder arbeiten und so bereuen, weil ich war noch nie am Grundplatz, ich erstmal Kronplatz, wir waren da noch nicht Skifahren. Oder ich mache es jetzt einfach und es ging auch von den Arbeit, habe ich spontan Urlaub genommen. Und es war ein richtig cooler Tag und da war ich schon auch irgendwie dann stolz auf mich, dass ich das jetzt gemacht habe, aber ich habe schon auch gemerkt, so die Kleinigkeiten so im Lift zu sitzen und sagen, ah, schau mal, schön.

SPEAKER_01

Ich mache mal ein Foto.

SPEAKER_02

Ja, genau. Also das mache ich ja auch, wenn jemand dabei ist, mache ich ja auch ein Foto. Aber so der unterm Tag austauscht zum Teilen, genau. Und das kann man natürlich am Abend machen und so, aber es ist natürlich schon schön, wenn jemand das auch dabei hat. Und ich habe aber auch das Glück, würde ich sagen, dass ich eben immer mit Menschen jetzt eigentlich schon, oder dann Reisepartner habe, mit denen es halt sehr gut funktioniert, wo ich jetzt nicht das Thema habe, wo ich mir dachte, oh Gott, also weil ich mir das auch sehr gut vorstellen kann. Oder bei manchen Menschen könnte ich es mir, glaube ich, nicht so gut vorstellen, mit denen zu reisen, weil es dann eben eher anstrengend wäre. Mit denen kann man andere Dinge gut machen, aber vielleicht das Reisen nicht. Aber so mit meiner besten Freundin, mit der Linda, mit der ich jetzt auch in Paris war, war ich auch, also waren wir auch schon in Rom und andere Sachen. Und bei uns passt es irgendwie sehr gut, so vom Flow her. Auch glaube ich, ich übernehme da immer so ein bisschen den Reiseplanungspart, weil es mir auch Spaß macht und sie macht mit, aber ich glaube auch, weil es Spaß macht oder weil es halt passt. Ich glaube, wenn da auch zwei so aufeinandertreffen, die beide so viel planen und beide so Vorstellungen haben. Und bei Lukas und mir ist es auch ein bisschen ähnlich. Da bin auch, also ich eher der Plane und er macht halt mit, aber das muss man auch erstmal machen, mitmachen. Ja. Nee, aber ich, was mich schon mal reizen würde, wäre so eine, irgendwie so eine länge, so eine längere Wanderung oder so eine Alpenüberquerung, die könnte ich mir irgendwie, glaube ich, auch alleine gut vorstellen, wenn man da dann eh so für sich. Also nicht alleine, alleine, ganz alleine, sondern vielleicht schon in einer Gruppe, aber in einer, also in einer geführten Gruppe, aber halt alleine, ohne dass man da jetzt mit einem Partner oder mit einer.

SPEAKER_01

Ohne eine feste Bezugsperson, die man schon kennt. Hast du dir mal überlegt irgendwann oder reflektiert oder bist von selber irgendwie drauf gekommen, so das brauch ich, das brauchst du in einem Urlaub, damit es ein guter Urlaub ist und das dann auch gezielt so im Urlaube geplant?

SPEAKER_02

Also ich brauche schon eher Action. Ich bin jetzt nicht so der 14 Tage am Strand liegen. Hat, glaube ich, mehrere Gründe, weil ich auch Sonne nicht so gut vertrage. Ich glaube, das ist auch so ein intrinsisches Ding, dass man es dann nicht macht. Also ich bin sehr sonnenbrand, weil ich weiß, ist überraschend bei meinem Hautton. Also ich bin blond und hellheug, egal so für alle Zuhörer. Kriege auch recht schnell, wenn ich nicht aufpasse, so Sonnenallergie. Und dann ist es halt, dann ist es wirklich gelaufen. Manchmal schaffe ich es, dass ich es nicht bekomme. Aber ja, deswegen bin ich nicht so der Strandurlauber. Und ja, irgendwie auch, weiß nicht, aus von irgendwas getrieben, dass ich halt auch denke, ja, wenn man jetzt schon mal woanders ist, dann muss man es auch sehen, auch so ein bisschen FOMO, was auch ein schmaler Grat ist. Ja, aber es ist, glaube ich, schon eher was erleben, wobei es eigentlich eine gute Mischung bräuchte. Wobei, ich glaube, nicht in einem Urlaub. Ah, wobei, stimmt auch nicht. Ich muss gerade nochmal nachdenken. Ich glaube, der beste Urlaub war wirklich, wo wir irgendwie, sage ich mal, so zwei Drittel Action oder halt Sachen sehen, rumfahren und dann nochmal ein Drittel irgendwie an einem Ort und entspannen. Ich glaube, das ist so die beste Kombi. Oder dann zumindest zu sagen, man hat beides mal im Jahr, man hat irgendwie einen Actionurlaub und ein bisschen Entspannungsurlaub. Haben wir jetzt die letzten Jahre oft nicht so gut hinbekommen. Da waren es eher immer die Action, sage ich jetzt mal, Urlaube. Und dann ist uns das schon irgendwann am Ende des Jahres auch ein bisschen abgegangen, dass wir gesagt haben, gechillt haben wir jetzt dieses Jahr nicht. Ja. Da doch, deswegen ist es eher so das Erlebende im Urlaub, was das für mich ausmacht.

SPEAKER_01

Und ist bei deinem Mann ähnlich.

SPEAKER_02

Der würde schon eher chillen, der könnte zwei Wochen am Strand liegen, ja. Ich glaube, könnte der schon besser. Aber ihm, er ist schon, also ihm macht schon auch Spaß. Er muss sich da jetzt nicht zwingen, aber ihm würde es, glaube ich, leichter fallen, irgendwie zwei Wochen am Strand zu liegen als mir.

SPEAKER_01

Es gibt ja manchmal dieses, ich brauche Urlaub, nachdem ich aus dem Urlaub wiedergekommen bin.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_01

Oder hast du das Gefühl, also ne, du kennst ja auch Menschen und unterhältst dich und ich glaube auch alle, die zuhören, haben das auch schon mal gehört, weil manche Menschen ja durchaus einfach Urlaub nehmen, um Sachen zu erledigen. Sagen, hey, ich brauche jetzt, ich habe eine Woche Urlaub und ich gehe einfach auf die Stadt, ich mache das, ich baue irgendwie was daheim um und dann hast du eine Woche Urlaub. Hast das Gefühl, Urlaub ist eigentlich schon, um sich zu erholen und dann wieder besser arbeiten zu können. Und dann sagst du, aber eigentlich bin ich jetzt so fertig vom Urlaub, dass ich es eigentlich nochmal eine Woche Urlaub bräuchte. Manchmal auch einfach, weil die Rückreise vom Urlaub so schlimm ist. Kommt es bei dir vor? Hast du da einen guten Tipp dagegen oder Gedanken dazu?

SPEAKER_02

Ja, also um ehrlich zu sein, ist es fast nach, nee, nicht fast nach, aber es ist schon oft auch, dass man sich denkt, ja, ich würde es gar nicht so nennen, einen Urlaub nach dem Urlaub, aber man könnte schon noch optimieren. Es wäre eigentlich schon geschickt, wenn man sich noch einen Tag Puffer einbaut und das mache ich oder machen wir meistens auch nicht, wenn man ja dann doch wieder irgendwie das Maximale rausholen will und so. Aber das, also das wäre, glaube ich, mein Tipp, vielleicht auch mein Tipp an mich selber, Reisen schon eher so zu planen, dass du noch einen Tag Puffer hast, bis du wie das Arbeiten anfängst und das macht schon irgendwie vieles einfacher. Und auch, ich habe mir auch schon öfter überlegt, wäre es jetzt besser, mal wirklich auch Urlaub daheim zu verbringen oder dann Sachen, wie gesagt, wie du auch sagst, Sachen zu erledigen oder auch mal Tagesausflüge zu machen. Aber da ist auch, ich stelle mir das dann immer so vor und denke mir auch dann oft so, das sollte man jetzt mal machen oder das wäre jetzt gut. Und dann ist aber so der zweite Gedanke, ja, aber warum eigentlich? Ich habe da eigentlich gar nicht so Lust drauf und gerade will ich irgendwie noch Sachen erleben, ich mache es jetzt doch nicht. Ja, aber ich glaube, es ist, es kommt echt drauf an, wie welchen Urlaub man macht. Und ich glaube, wenn man so eine gute Mischung einhalten kann zwischen Action-Urlaub oder Erleben-Urlaub und eigentlich auch ein bisschen Chill-Urlaub, dann kommt es gar nicht so auf. Und wie gesagt, der Tipp oder ich glaube das Ultima Ratio an der Stelle schon auch, dass man sich halt am besten eigentlich einen Tag davor und danach Puffer, weil es ist ja meistens dann auch schon die Woche davor irgendwie ein bisschen stressig mit parallel zum Arbeiten noch Kofferparken, Besorgungen machen, kommst eigentlich schon fast ganz abgehetzt an im Urlaub, dann musst du im Urlaub, dass du immer noch ein bisschen wieder ankommst und dann im Zurück. Immer ganz gut, wenn man sich eigentlich da so einen Tag vorher, einen Tag nachher Puffer einbaut. Ich glaube, diesen Rad sollte ich selber auch mehr befolgen, aber das wäre mein Tipp an allen.

SPEAKER_01

Toll. Du hast gerade was angesprochen, was auch ganz interessant ist. Ich glaube, so dieses, wie immer ist halt so Mittelmaß ist ganz gut. Einen Action-Urlaub haben, aber dann auch einen entspannten Urlaub. Du hast jetzt auch schon von Tagestrips oder Wochenendtrips oder so gesprochen. Und ich habe das gemerkt, ich hatte in meinem letzten Job das Glück, immer sehr spontan Urlaub machen zu können. Und das war oft einfacher, als weit im Voraus zu planen, weil dann ist irgendein Projekt und dann ist es voll blöd, wenn man im Urlaub ist und überhaupt. Und ich habe dann gemerkt, dass ich ganz oft nur eine Woche Urlaub gemacht habe und das dann oft zu kurz war. Ich bin gar nicht so ein Städtereisenty-Typ, sondern ich mache dann halt, dann war irgendwie spontan, hey, wir fahren in drei Wochen nach Kroatien, hast du Lust mitzukommen? Ja, passt rein, mache ich halt. Und man sagt aber ja schon, eigentlich brauchst du, um richtig zu entspannen, brauchst du mindestens zwei Wochen Urlaub, weil du erstmal eine Woche brauchst, um quasi von deinem ganzen Alltagsstress abzuschalten, was dann auch wieder nicht funktioniert, wenn du in deinem Alltag noch drin bist, weil du halt noch daheim bist und da Erledigungen machst, Erledigungen, Erledigungen machst. Und das finde ich schon spannend, sich da mal zu überlegen, wie plane ich eigentlich meinen Urlaub. Ich meine, klar, wenn man Kinder hat, ist man sowieso nochmal an die Ferien gebunden und so weiter. Aber ich hatte auch mal ein Jahr, glaube ich, da habe ich nur Brückentage genommen und hatte dann halt ganz oft mal vier Tage frei oder fünf Tage oder so. Aber hab, also war immer im Stress, weil fünf Tage reicht halt nicht, vier Tage reicht nicht. Und jetzt dann, gut, jetzt war ich dann vor zwei Jahren eben, war ich sechs Wochen unterwegs, da hatte ich das Gefühl, da habe ich voll aufgetankt, aber das ist halt auch die Ausnahme, das machst du nicht andauernd. Hast du das auch schon mal gemerkt bei dir? So dieses, du kommst eigentlich gar nicht zum Entspannen. Langeweile, also da gibt es ja auch Untersuchungen, Langeweile ist eigentlich voll gut, aber wir langweilen uns nie. Und es nimmt sich auch niemand Urlaub um, sagen, ja, dann ich langweile mich jetzt mal im Urlaub.

SPEAKER_02

Ja, ist eigentlich, glaube ich, auch spannend, glaube ich, echt, wie man ein bisschen auch Urlaub definiert, weil wenn man jetzt wirklich Urlaub definiert als, ich bin danach, sage ich mal, irgendwie erholt oder sag ich mal, auf welchem Level bist du erholt, dann würde ich fast sagen, habe ich die letzten Jahre gar keinen Urlaub gemacht. Ich würde schon sagen, dass ich erholt bin oder dass mir dieser Location-Wechsel oder halt neue Erlebnisse und Eindrücke, dass mich das schon auf einem Level erholt. Also irgendwie, das ist schon was in meinem Neurotransmitter und Gehirn auslöst, wo er sagt, ah, schön, also irgendwie, aber so eine körperliche Erholung, ja, schwierig, glaube ich, dass das die letzten Jahre, ich glaube, unser, also unsere Ditterwochen waren so das, was annähernd daran kam, dass man, dass ich mir auch gedacht habe, okay, jetzt bin ich auch mal wirklich so körperlich, aber das war natürlich davor auch eine crazy Zeit, weil das ganze Jahr war bei uns da crazy mit Jobwechsel, Umzug, großer Hochzeitsfeier geplant und dann, aber es war voll gut, also es war ein richtiger Zeitpunkt, dass wir das direkt danach gemacht haben, weil wir hatten schon irgendwie auch überlegt, ob wir es halt zu einem anderen Zeitpunkt machen, aber es war richtig gut. Aber das war auch das erste Mal in meinem Berufsleben und da war ich da dann auch schon fünf Jahre im Vollzeitberuf, dass ich eben länger als fünf Tage am Stück frei hatte.

SPEAKER_01

Wie lange hast du da frei?

SPEAKER_02

Zehn Tage. Also quasi zwei Wochen, aber das war auch über den 3. Oktober, da war auch dann noch ein Feiertag, aber es war halt, also quasi. Zehn Arbeitstage war ich da nicht. Und das war das längste jemals. Und eben jetzt letztes Jahr, die Azoren waren auch zwei Wochen, also zehn Arbeitstage. Und sonst sind es eben ganz viel, auch so Kurztrips, lange Wochenenden, Brückentage. Und es gibt mir schon viel, weil also so es gibt ja auch so viele witzige TikToks und Reels, aber es ist so irgendwie, what's your biggest fear? Und dann, ich kann nicht sagen, dass es ist, irgendwie ist es kein nächster Trip geplant, deswegen sage ich halt Spinnen, so, aber das ist dann schon ich. Also ich brauche schon immer auch was, wo ich mich drauf freuen kann. Und dann ist es schon cool, wenn man halt öfter Sachen hat, als jetzt so zwei große Urlaube. Aber an sich wäre das sicherlich auch mal smart, drei Wochen am Stück irgendwas zu machen und eben auch ein bisschen runter. Und jetzt eben nicht drei Wochen durch Australien-Touren, sondern halt vielleicht irgendwo an einem Ort zu sein und dann noch ein bisschen runterzukommen. Aber an sich gibt mir, da hat mir das jetzt die letzten Jahre schon viel gegeben, halt viele kleine Trips. Und ja, das die körperliche Erholung war dann halt, musste eher dann irgendwie wieder im Alltag geschehen. Und das ist aber auch ganz witzig, auch so dann die Wahrnehmung, weil ich schon auch oft Feedback bekommt, wie machst du, also du bist so oft oder ihr seid so oft unterwegs, wie machst du das, wie viele Urlaubstage hast du? Und dann sage ich halt euch, same, same. Also, aber klar, wenn du das natürlich auf irgendwie zehn Trips, zehn Kurztrips im Urlaub, äh, im Urlaub im Jahr verteilst, fühlt sich natürlich viel mehr an, wie wenn du zweimal drei Wochen oder zwei Wochen machst. Ja, hat beides, glaube ich, seine Vor- und Nachteile. Unser Ding-Modus war jetzt eher so viel mehrere Kurztrips. Aber ich denke auch da, das wird sich, glaube ich, schon auch einfach mit der Zeit ändern. Und gerade hatte man irgendwie auch die Kapazitäten und die Kräfte, irgendwie das zu machen, dann macht man es auch. Aber es ist auch, wir sind ja, oder ich persönlich war zum Beispiel auch noch nie in Asien, weil es mich da so in meinen Zwanzern nie so hingezogen hat oder auch so finanziell war es irgendwie nicht so möglich. Also ich habe nie den klassischen Backpack-Trip durch Thailand, Indonesien gemacht. Auf eine Art reizt es mich, aber irgendwie dann auch wieder nicht. Und dann ist wieder das Ding so, sollte es mich reizen? So sollte es man mal gesehen haben, oder ist es einfach auch okay, dass mich das jetzt da nicht so hinzieht? Wir haben halt also viel in Europa gemacht, was ja auch einfach super schön ist, Nordamerika. Aber und ja, wir sind halt viel in den Bergen und so Tagestrips, denke ich mir auch immer wieder, die geben einem oder geben mir auch schon sehr viel, weil einem da irgendwie mal auch immer wieder bewusst wird, was man eigentlich so in einem Tag alles machen kann. Weil ich finde, wenn man auch so daheim ist, also vor allem im Büro, okay, manchmal geht die Zeit schnell vorbei, manchmal nicht. Oder auch aus einem Samstag, dann ein bisschen Haushalt, ein bisschen einkaufen und da ist schon wieder Abend. Aber du kannst an dem Tag auch morgens in die Berge fahren, eine sechs Stunden Wanderung machen, wieder zurückfahren und das ist irgendwie der gleiche Tag und das ist, finde ich, dann, also mir persönlich gibt es irgendwie total viel, dann auch da einfach aus dem Alltag rauszukommen und wirklich die Zeit dann zu nutzen, wenn man oft das Gefühl hat, man hat irgendwie keine Zeit und dann merkt man aber eigentlich, was man doch alles auch an einem Tag oder in einer kurzen Zeit auch sehen und erleben kann.

SPEAKER_01

Der kleine Kapitalismuskritiker in mir denkt sich dann natürlich, naja, zwei Wochen Urlaub, damit ich danach wieder funktioniere. Du hast gesagt, das ist für dich voll wichtig, was drauf zu haben, wo du dich drauf freust. Es hört sich dann auch wieder so an, ja, ich kann nur jetzt das aushalten, wenn ich halt was habe, was dann schön ist irgendwann. Und es gab Zeiten bei mir auf der Arbeit, wo ich sehr gerne auf der Arbeit war und wo es mich nicht, wo ich nicht ausgelaugt war. Es gab Zeiten, wo es mich dann schon ausgelaugt hat. Und ich weiß für mich, ich bin da gerade am Entdecken, wie kann ich denn gut regenerieren und wie kann ich auch gut mit meinen Energiereserven umgehen, wie kann ich gut drauf achten, was meine Seele jetzt braucht und so weiter. Und da habe ich aber schon gemerkt, dass ich da voll schlecht drin bin. Also es gibt ja aus der Bibel so dieses Prinzip von Sabbat am Sonntag wird nicht gearbeitet. In Bayern ist das ja immer noch so ein Ding. Ich glaube in Baden-Württemberg auch so im Süden von Deutschland, dass halt einfach am Sonntag die Läden nicht offen haben dürfen.

SPEAKER_02

Ich glaube, das ist sogar in ganz Deutschland. Nur in Bayern ist ja noch extrem, dass eben auch ab 20 Uhr an.

SPEAKER_01

20 Uhr ist das, genau. Genau, aber es gibt ja immer mehr Ausnahmen, wenn du am Bahnhof deinen Lidl hast, dann kann der Lidl auch immer offen haben und so Sachen. Und es kommt ja daher, dass es schon irgendwie der Gott, der uns geschaffen hat, laut der Bibel, der Meinung ist, es ist sehr gut, einen Tag in der Woche gar nichts zu tun. Und in unserer Performance-Gesellschaft fällt uns das ja schon sehr schwer. Und genauso gibt es dann auch das Sabbat ja, dass du halt nach sechs Jahren oder sieben Jahren, ich weiß nach sechs Jahren, glaube ich, dass du dann halt ein Jahr das Feld nicht bestellst, sodass auch die Erde Zeit hat, sich zu regenerieren.

SPEAKER_03

Regenerieren.

SPEAKER_01

Dass die Erde Zeit hat, sich zu regenerieren. Und das machen wir ja nicht. Also bei uns ist es ja wirklich, du hast vier bis sechs Wochen Urlaub im Jahr, je nachdem, wie viel du arbeitest, wie dein Vertrag ist, wie die Feiertage fallen und so weiter. Und ansonsten wird halt geschafft. Und da, ne? So, wie schafft man das, das so zu machen, dass man nicht ausbrennt? Weil Burnout ist ja auch ein Riesenthema. Ja, voll in unserer Gesellschaft heutzutage. Genau. Aber ist keine Frage, war nur ein Gedanken.

SPEAKER_02

Nee, aber die gehe ich vor mit mit den Gedanken. Also stelle ich mir auch auch diese Aussage mit, ich brauche was, auf was ich mich freuen kann, die finde ich auch ein total zweischneidiges Schwert, weil eigentlich sollte es ja das Ultimate Goal sein, dass man eben nicht nur von Wochenende zu Wochenende lebt und von Trip zu Trip. Manchmal fällt einem das leichter, manchmal schwerer. Aber da würde ich jetzt auch von mir behaupten, das ist irgendwie, sind so zwei Ebenen. Das ist eine schließt irgendwie das andere nicht aus. Also ich finde jetzt nicht, meine Zeit zwischen den Trips irgendwie blöd, also gehe da nur drin auf, aber trotzdem freue ich mich wahnsinnig drauf, wenn was irgendwie ist und irgendwie wenn ich weiß, okay, da machen wir das, ist aber auch oft einfach verbunden mit Freunde und Familie sehen, weil meine Familie und meine Freunde sind halt irgendwie auch sehr verstreut, also über ganz Süddeutschland und deswegen ist das meistens schon ein Trip und ein Ausflug oder so. Und dann ist das ja aber auch mit Freunden und Familien verbunden oder dann halt in die Berge mal fahren. Aber ja, das mit dem Ein Tag ruhen, das sollte, wäre schon schlau. Und ich habe das schon für mich entdeckt, und da muss ich jetzt auch mal gucken, wie sich das besser umsetzen lässt, weil ich habe, glaube ich, für mich schon entdeckt, eine Vier-Tage-Woche wäre für mich schon sehr gut. Und ich glaube, für viele Menschen wäre das sehr gut, weil ich finde, wenn man mal so ein langes Wochenende, so ein Drei-Tage-Wochenende hat, das fühlt sich, finde ich, so wahnsinnig viel länger an, weil da würde das Prinzip wirklich viel besser aufgehen. Du hast irgendwie einen Tag, wo du noch so Erledigungen machen kannst, Haushalt einkaufen. An einem Tag kannst du aber irgendwas für Pleasure machen, Ausflug, Freunde. Und du hast eben noch einen Tag, wo du auch wirklich ruhen, chillen, keine Leute sehen den ganzen Tag, Netflix so. Und diese zwei Tage, also das ist ja eh schon total privilegiert, weil manche haben eine Sechstage-Woche und so, aber diese zwei Tage, die sind schon sehr gecrampt für den Gedanken, dass man sagt, man möchte, sollte eigentlich auch so aktivere Ruhephasen mit einbauen. Und ja, man möchte es dann irgendwie immer maximieren und es ist, glaube ich, auch eine Typssache. Wahrscheinlich sind wir da auch ähnlich, weil ich habe auch in meinem Bekannten- oder Familienkreis Leute, die haben gar nicht dieses Verlangen. Und es ist für mich schon auch wahnsinnig schwer, irgendwie nachzuvollziehen. Oder denke ich mir auch so, wie kannst du das nicht wollen? So, aber die haben nicht diesen Drang, irgendwie groß zu reißen, ist manchmal vielleicht auch mit Ängsten verbunden. So, schaffe ich das, kann ich das, ich spreche nicht gut eine andere Sprache, bla, bla bla. Aber die haben diesen Drang einfach nicht. Und für die ist es auch gut, nee, was hast du am Wochenende gemacht? Ja. Nix, für daheim. Und das ist für mich so irgendwie auch Top-Five Horror-Movie am Wochenende nicht gemacht. Aber ja, und so ist irgendwie jeder anders und das muss man natürlich, also auch, also klar akzeptiere ich das auch, aber ich finde es wirklich erstaunlich. Aber so erstaunlich ist es ja gar nicht. Der eine mag Tomaten, der andere nicht, aber so mag der eine gern unterwegs sein und der andere halt nicht. Aber das ist so, wenn man so denkt, es gibt so viel zu sehen und du siehst es gar nicht. Der Hunger kommt mit dem Essen.

SPEAKER_01

Ja, da muss man natürlich sagen, wenn jetzt Fritz Merz zuhören würde, rückwärts vom Stuhl fallen, du mit deiner Lifestyle-Teil zu hast.

SPEAKER_02

Weil ich ja, genau. Aber weil ich trotzdem sagen würde, auch in vielen, also jetzt auch in meinem persönlichen Job oder auch deinem ehemaligen, also in der Branche, da würde ich wirklich gerne sehen, was da die harten Fakten sind, wie viel produktiver ich mit einem Arbeitstag mehr bin. Weil ich verstehe das, wenn ich jetzt ganz blattgesagt ein Bäcker bin, wenn ich einen Tag mehr arbeite, kann ich einen Tag mehr Brötchen backen, kann ich einen mehr verkaufen. Aber bei unseren Themen, so klassische Schreibtischjobs oder auch projektbasiert, da, und das zeigen ja auch andere Länder, die diese Modelle fahren, da geht die Produktivität nicht so krass runter. Also nicht in dem Verhältnis, wie man Arbeitszeit reduziert. Und das würde, glaube ich, schon vielen Menschen sehr viel Lebensqualität geben, ja.

SPEAKER_01

Ja, und die andere, die anderen Personen, die vom Stuhl fallen, sind Eltern, die sich sagen, ja gut, also das ist ja schön mit diesen drei Tagen frei, aber ich habe alle drei Tage die Kinder. Und wenn die noch, ich sag mal, nicht über dem Teenager-Alter sind, dann hast du da auch keine Freiheit. Aber das ist uns ja egal, weil wir haben ja noch keine Kinder. Deswegen Aufruf an alle Kinder.

SPEAKER_02

Vielleicht und ja auch schön, einen Tag mehr mit seinem Kind zu haben. Ja, so.

SPEAKER_01

Durchaus.

SPEAKER_02

So denken.

SPEAKER_01

Auch mal nicht Brötchen backen, sondern Memboris spielen.

SPEAKER_02

Auch mal einen Tag zu haben, wo das Kind in der Betreuung ist und du ganz chillst.

SPEAKER_01

Ah, oder so, oder so, genau.

SPEAKER_02

Plädiere ich auch dafür. Eltern chillt mehr. Es ist wichtig, dass ihr auch mal chillt. Ihr müsst nicht immer dann auch denken, ihr müsst produktiv sein, wenn das Kind in der Betreuung ist. Ihr dürft auch einfach mal chillen. Euch einen Kaffee trinken gehen. Nichts machen.

SPEAKER_01

Ich möchte das unterstreichen, was Lisa sagt, und weiß, dass bei vielen Eltern die Realität ganz anders ausschaut.

SPEAKER_02

Aber wir supporten euch. We're rooting for you.

SPEAKER_01

Genau. Wir drücken euch die Daumen. Zu guter Letzt habe ich noch eine philosophische Frage, die gerne an das Publikum gestellt wird. Ich habe jetzt gesehen, dass tatsächlich Leute, weil ich mich in der letzten Folge mich beschwert habe, dass ja niemand kommentiert, dass tatsächlich Leute kommentieren auf Spotify. Ich habe es zu spät gesehen, aber vielen Dank, mach das gerne weiter. Mich würde interessieren, was ver oder wie verändert es dich? Was nimmst du mit aus Reisen? Sei es, wenn du in ein anderes Land reist oder wenn du auch nur einen Tagestrip machst, einen Städtetrip machst, verändert es dich irgendwo oder ist es einfach nur Unterhaltung?

SPEAKER_02

Nee, es verändert, glaube ich, immer so ein kleines bisschen. Sei es jetzt eben die Erkenntnis, wenn es jetzt so ein Tagestrip ist, dass man sich denkt, ah ja, krass, was man so in einem Tag alles erleben kann oder einfach da die Eindrücke oder dann eben, wenn es jetzt nochmal Beispiel Berge, dann doch auch dieser Abstand, wo man sich so denkt, ja, es ist auch unterm Strich, alles egal, nee, das nicht, aber es ist, es ist, die Berge sind so groß, du bist so klein, irgendwie mal ein bisschen Abstand oder dann vielleicht auch eine körperliche Erfahrung, wo man sich so denkt, ah krass, den ganzen Berg bin ich jetzt hochgelaufen, wieder runtergelaufen, so, dass man da wieder so ein bisschen Selbstvertrauen oder Stolz dann auch mitnimmt oder auch dann bei so Städtetrips oder weiteren Trips eben auch ja diese Erfahrungen, auch ein Gefühl von Stolz, dass man das jetzt geschafft hat, dass man, oder wenn es dann Situationen gab, wo man sich da, ah, cool, wie ich das gehandelt habe, oder auch einfach Sachen, die man dann hört, wenn andere sich unterhalten, sei es jetzt, man ist irgendwie am gefühlt am anderen Ende der Welt und hört Leute sich über genau die gleichen Themen unterhalten wie du, die gleichen Probleme, wo du dir denkst, ah ja, schau, oder andere Sachen, die man mitnimmt. Also ich kann es jetzt gar nicht so direkt benennen, aber ich würde schon sagen, dass mich jede Reise irgendwie ein bisschen verändert, positiv und nicht einfach nur schön ist, sondern halt ja auch oft einfach ein Gefühl von Dankbarkeit dann mit drin ist, dass man es überhaupt machen konnte. Natürlich auch, wenn man dann auch teilweise sieht, wie andere Leute leben oder leben müssen, wie gut man es doch dann eigentlich hat, wie viel Glück man dann auch hier und da im Leben hat oder wie gut man sich es auch, also auch selber geschaffen hat. Aber klar, es ist auch immer eine große Glückskomponente mit drin. Doch würde ich schon sagen, dass das, dass jede Reise einen so ein bisschen verändert. Und deswegen bin ich auch so ein großer Fan davon und würde jedem das auch encouragen zu tun, auch wenn man, ja, weil, auch wenn man irgendwie aus einer Angst heraus vielleicht Sachen nicht macht. Da lege ich meine rechte Hand dafür ins Feuer, dass man zurückkommt und stolz auf sich ist, wenn man es gemacht hat und allein für das lohnt sich es dann schon und ja, sich das dann zu trauen. Deswegen geht's raus, Leute. Schaut's was an, macht's mal auch alleine. Also, okay, das hat jetzt richtig komisch geklungen. Macht auch mal, geht auch mal alleine in einen Café, macht mal einen Trip in die Ansehe, wartet nicht auf andere, bis sich was ergibt, sondern probiert's aus, trotz euch. Mit Händen und Füßen, in der Kommunikation kommt man doch auch weiter, als man denkt.

SPEAKER_01

Ja, ich kann das voll unterstreichen. Ich hatte schon auch Reisen oder Urlaube oder sowas, wo ich jetzt im Nachhinein nicht sagen würde, dass ich mich großartig verändert habe. Aber ja, natürlich sechs Wochen irgendwie Australien und Neuseeland mit deinen zwei Geschwistern. Das Mindeste ist, dass es dich mehr mit denen zusammenschweißt, mit den Leuten, mit denen du unterwegs bist. Ich glaube, immer, wenn man alleine in einer neuen Situation ist, da wird man immer am meisten verändert, weil man sich besser kennenlernt, weil man nochmal ganz anders die Umwelt kennenlernt. Also du lernst automatisch die Umwelt, die Kultur, die Menschen, in denen du bist, besser kennen, wenn du alleine unterwegs bist, weil du nicht deinen Reisebegleiter hast, der immer das Hallback ist und sagst, hey, ich bin immer hier, sondern da sprichst du mit Menschen, da fragst du nach dem Weg, da wenn du nicht weiser weißt, dann kümmerst du dich drum. Und das finde ich schon sehr wertvoll. Und gleichzeitig ist, glaube ich, auch für jeden immer so diese Comfortzone eine andere. Also, ne? Für mich ist alleine reisen gar kein Problem mehr. Ich bin aber auch Mann. So, das ist nochmal was anderes, wenn meine Frau ist, je nachdem, wo man hinreist. Und genau, ich habe kein Auto, das heißt, ich mache wenig, ich fahre mal einen Tag in die Berge, sondern es ist dann, wenn dann ja, kann man mit dem Zug hinfahren oder mit Freunden oder so. Und da darf man aber auch einfach schauen, was ist für mich gut, was ist für mich ein Schritt, den ich tun kann. Es ist ein bisschen unangenehm. Und da dann aber auch einfach merken, hey, es wird dann gut.

SPEAKER_02

Ja, und auch dann, jetzt habe ich die ganze Zeit erzählt, wie cool ich das finde oder wie gut ich das finde und wie das doch jeder machen sollte, aber auch da sich eben nicht stressen lassen, das, was ich auch eingangs meinte, man, also wenn es dann halt nichts für dich ist, dann ist es halt nichts für dich und dann ist es auch okay, sich da auch nicht einrehen zu lassen, ja, aber du solltest es doch jetzt cool finden. Nee, aber ich denke immer, mal ausprobieren ist nicht schlecht, generell im Leben. Dann kann man auch für sich das bewerten, aber sich dann auch nicht zu Stress lassen. Wenn man total viel daraus zieht, einfach am Wochenende daheim zu sein oder halt bei sich in die Stadt zu gehen, super. Also wirklich ist auch gut, dann sich das nicht einreden zu lassen und gleichzeitig trotzdem irgendwie offen sein und Sachen ausprobieren. Und eben, ich glaube, das ist das Größte, einfach nicht aus einer Angst oder aus einem mangelden Selbstvertrauen, Sachen zu machen oder sich zurückhalten zu lassen, sondern da, wie du sagst, ein bisschen aus der Komfortzone rauszugehen und es zu probieren. Und wenn es da nichts ist, dann ist es nichts, aber dann ist das auch ein bisschen.

SPEAKER_01

Damit sind wir am Ende angekommen. Vielen Dank für das sehr angenehme Gespräch.

SPEAKER_02

Ebenso.

SPEAKER_01

Liebe Zuhörer, ich hoffe, da waren ein paar Gedankenanstöße dabei. Nehmt euch das gerne mal mit. Wie regeneriere ich im Urlaub? Was fordert mich vielleicht auch ein bisschen heraus? Liebe Eltern, bitte seid uns nicht böse, dass wir das alles so easy dargestellt haben. Ja, und dann freue ich mich in den Kommentaren darauf zu hören. Was war die Frage, die ich in die Kommentare gestellt habe, die ich gerade gesagt habe?

SPEAKER_02

Wie regeneriert ihr?

SPEAKER_01

Was gibt mir der Urlaub? Oder was freue ich mich auch in den Kommentaren zu lesen, was bei euch persönlich Urlaub oder Reisen oder sowas auslösen, ob ihr da persönlich wachst, wo ihr schon am meisten gewachsen seid. Und was ihr auch unbedingt Lisa und mir empfehlt, was wir mal machen müssen, um aus unserer jeweiligen Comfortzone rauszukommen.

SPEAKER_02

Ja, und vielleicht, was so die perfekte Aktiv- zu Relax-Urlaubs-Ratio ist.

SPEAKER_01

Ja, da lerne ich auch gerne dazu. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_03

Tschüss.