Stammtisch MAMA
Der Podcast für Echte Geschichten. Tiefe Fragen. Bewusst Eltern sein.
Hier wird’s ehrlich, laut, leise, chaotisch – so wie das Leben mit Kindern eben ist. In Gesprächen mit anderen Mamas und Papas, die sich aufgemacht haben, ihren ganz eigenen Weg zu gehen und in ehrlichen Solo-Folgen lade ich dich ein, mit mir zu erforschen: Was passiert, wenn wir uns selbst wirklich begegnen – und dadurch unseren Kindern die Freiheit schenken, ganz sie selbst zu sein: echt, präsent und aus ihrem Herzen heraus zu leben? Setz dich mit uns an den Tisch und begleite uns auf dieser Reise. Wir sind nicht alleine.
Alles Liebe
Andrea Stutz
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Stammtisch MAMA
Nicole - Folge 11
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In dieser Folge spreche ich mit Nicole: Mama von zwei spät pubertierenden Kindern, Direktorin der Human Design Academy, erfahrene Mentorin in der Energiearbeit.
Nicole erzählt von ihrem Weg, auf dem sie immer wieder klassische Strukturen hinterfragt und neue Möglichkeiten gesucht hat, in Bildung, Beruf, Medizin und ihrem eigenen Leben. Ihre Neugier führte sie auch zur Psychologie und zu spirituellen Themen.
Ein Wendepunkt: ihre Entscheidung, alleine nach London zu gehen, während ihre Kinder beim Vater in Deutschland blieben. Dort arbeitete sie im Kindergarten weiter und folgte ihrem eigenen Weg.
Nicole spricht über Mut, Veränderung und die Bedeutung von emotionaler und finanzieller Unabhängigkeit. Ihre Geschichte zeigt: Es gibt immer mehr als nur einen Weg.
Eine inspirierende Folge über Selbstfindung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Mehr über Nicole findest du auf ihrem Instagram Profil
@embodiedsystemleadership
Hier geht es nicht. Um echte Eltern, die sich auf den Weg gemacht haben. Lass dich berühren von tiefen Gesprächen und ehrlichen Geschichten. Weil echte Veränderung nicht im Außen beginnt, sondern in uns. Und weil du ein Vorbild bist für deine Kinder, für die Zukunft. Hallo Nicole, herzlich willkommen im Podcast Stammtisch Mama. Ich freue mich riesig. Bist du bei mir? Ich stelle Nicole ganz kurz vor, aber der Rest macht sie dann, weil wir wollen ja wissen und hören die Geschichte von Nicole, die Mama-Geschichte. Und es ist ja nicht nur, obwohl wir Mama sind, eine Geschichte rund um Mama, weil da gibt es noch viel, viel mehr. Nicole ist Mama, genau, wie wir wissen oder wie ich gesagt habe, von zwei spät pubertierenden Kindern. Sie ist Direktorin der Human Design Academy und erfahrene Mentorin in Energiearbeit. Sie teilt ihre Erfahrung, wie sie Familie, Beruf und spirituelle Praxis miteinander verbindet und gibt spannende Einblicke in Human Design. Human Design ist wirklich ein spannendes Tool, wie ich selber auch schon erfahren durfte. Eben so Human Design und Energiearbeit für den Alltag, dass das alles miteinander, weil nur, wenn man nur den einen Punkt schaut, das kenne ich auch, dann fehlt meistens irgendein anderer Teil. Genau. So, und jetzt. Wer bist du heute? Wo wohnst du, liebe Nicole?
SPEAKER_01Ja, hallo erstmal und danke, dass ich hier sein darf. Ja, du hast mich ja gerade eben schon ganz toll vorgestellt. Ich bin Nicole, bin seit vielen, vielen Jahren auf der Suche gewesen, wie ich mich persönlich weiterentwickeln kann und auch natürlich über die Jahre hinweg, wie ich meine Kinder am besten unterstützen kann, damit sie das bekommen, was sie wirklich brauchen. Und da meine Kinder ja schon älter sind, mein Sohn ist jetzt 19, meine Tochter ist 18 und das ist ja schon jetzt so auf dem Weg, meine Tochter erwachsen zu werden, mein Sohn auch volljährig sind sie dann jetzt Ende des Jahres beide. Aber da war halt viel, viel Arbeit auf dem Weg. Und die Reise hat mich dann auch tatsächlich von meinen Kindern weggebracht. Ich bin jetzt auf Mallorca, meine Kinder leben in Deutschland bei ihrem Vater. Und das war auch gut so, weil das brauchte die Entwicklung meiner Kinder auch. Ab einem gewissen Zeitpunkt haben wir nämlich gemerkt, wo es dann wirklich in die Pubertät ging, in diese Vorpubertätsphase bei meiner Tochter, die war ziemlich extrem. Und auch die Pubertät bei meinem Sohn. Ich hätte als Mama überbehütend völlig dazwischen gestanden in der Entwicklung der Kinder, damit die wirklich lernen, ihren eigenen Weg zu gehen. Und das war eine sehr, sehr schwere Aufgabe von mir, dadurch zu gehen und sie loszulassen.
SPEAKER_00Verstehe. Wie sieht jetzt dein Alltag aus? Du bist ja von London und von England, hast du einige Jahre hast du dort gewohnt, gearbeitet und jetzt seit einigen Monaten oder ein halbes Jahr. Schon jetzt ein halbes Jahr, sechs Monate in Mallorca. Wie sieht heute dein Alltag aus?
SPEAKER_01Also gegangen bin ich 2023 nach London und da habe ich ja noch ganz klassisch im Schuldienst gearbeitet, im Kindergartenbereich. Und da war es ja wirklich dieses Morgens um sieben los, abends um sieben nach Hause kommen, was mir halt einfach mega schwer fiel. Und jetzt ist es halt so, dass ich mich endlich selbstständig gemacht habe, voll selbstständig bin, nicht mehr nur nebenberuflich noch selbstständig. Und ich darf meinen Alltag komplett alleine bestimmen seit Juni. Und das ist halt einfach eine unwahrscheinliche Befreiung gewesen. Ja, ich lasse mich tatsächlich leiten. Ich bin hier angekommen im Juni, Mallorca. Es war Sommer, es war wirklich Hochsommer, es war heiß. Und ich muss sagen, es fiel mir erstmal schwer, aus diesem Urlaubsfeeling rauszukommen und mich immer wieder zurückzurufen und zu sagen, ja, du lebst jetzt hier, ja, es ist Sommer, aber du bist am Arbeiten, nämlich für dich und deine eigene Firma. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, das war für mich eine große Herausforderung, weil ich halt erstmal den Strand genießen wollte und auch die Sonne genießen wollte, das warme Wetter nach dem ganzen Kalten, was ich hatte. Und gleichzeitig natürlich aber auch meine Firma voranbringen wollte. Und da habe ich gemerkt, so wie viele Content Creator und so das machen, dass sie dann schreiben, ja, man kann von überall aus arbeiten und ich sitze hier am Strand. Das ist etwas, das funktioniert für mich nicht. Ich brauche zum Arbeiten wirklich meine Ruhe, meine Konzentration. Es gibt Sachen, die kann ich mittlerweile, wenn ich unterwegs bin, auch machen, aber ich muss mich doch mehr dann auf mein eigenes konzentrieren, wenn ich arbeiten will. Also wenn ich jetzt an den E-Books schreibe oder die Termine, die mache ich lieber von zu Hause aus. Dementsprechend plane ich mir morgens erstmal meine Zeit für mich ein, um wach zu werden, um anzukommen im Tag, dass ich wirklich komplett wieder klar aus dem Schlaf erwach bin. Und dann setze ich mich ran nach einem guten Frühstück, meistens noch eine Meditation vorher oder ein bisschen Kundalini-Yoga, so dass ich reinkomme, dann ein gutes Frühstück und dann fange ich an zu arbeiten. Und dann bin ich aber auch wirklich komplett in meiner Bubble, arbeite wirklich am Laptop durch für drei, vier Stunden. Dann gucke ich, wo Termine sind, die ich dementsprechend anpasse, dass du mit reinpasst in den Arbeitsalltag und dann mittags mit der ersten spanischen Pause, die dann etwas länger ist, dass man dann rausgeht. Und wenn ich dann unterwegs bin, klar macht man da gleich nochmal ein paar Bilder mit oder dreht man ein kurzes Video so unterwegs, um Social Media zu befüllen. Und dann wird abends wieder weitergearbeitet. Nochmal eine Phase am späten Nachmittag, frühen Abend, bevor es dann halt auch mal rausgeht, sich dann abends mal mit einer Freundin treffen oder halt einfach auch mal den Abend unten am Strand nochmal ausklingen lassen. Es ist ja auch jetzt immer noch wunderschön hier im Dezember. Also von daher. Genau, du wohnst ja wirklich ganz am Jahr direkt am wirklich zwei Minuten und dann bin ich mit den Füßen auf dem Strand.
SPEAKER_00Und du hast erzählt von der Siesta oder wie sagt man? Nein, in Spanien sagt man auch diese längere Mittagspause. Genau, es ist ja Siesta, genau. Heißt sie auch so, ja. Und die machst du jetzt auch länger, oder?
SPEAKER_01Weil das ist. Ja, genau, einfach passend dann. Unbedingt. Also ich bin jemand und das war mir auch immer ganz wichtig, egal wo ich bin, dass ich mich an die Geflogenheiten halt anpasse, die da sind, weil es hat Gründe, warum die Menschen ja so leben. Und es ist zwar schön, dass wir in Deutschland, gerade ich aus Norddeutschland, wo es ja kalt ist, da kannst du den ganzen Tag durcharbeiten, das ist gar kein Problem. Aber hier habe ich auch ganz schnell im Sommer gemerkt, ich kann mittags nicht arbeiten. Ich kann mich gar nicht mehr konzentrieren, weil es so unwahrscheinlich heiß ist. Also ich brauchte die Pause, ich brauchte den Strand und das Wasser, damit ich dann abends, war es zwar auch nicht wirklich kühler, aber dieses runterkommen, dieses Abkühlen, das braucht man halt einfach. Und das habe ich dann halt im Sommer schon so integriert und gleich beibehalten. Schön.
SPEAKER_00Und jetzt komme ich nochmal zurück, nämlich du bist aus Norddeutschland und das ist mir in den letzten Tagen eingefallen. Nämlich mein erster Interview-Partner kommt auch aus Norddeutschland, aus Lübeck. Du hattest mal Lübeck angesprochen. Stimmt das? Und jetzt kam es wieder. Genau. Und irgendwie, ich glaube, ich muss mal nach Lübeck. Irgendwie, keine Ahnung. Genau.
SPEAKER_01Ja, wenn du es schaffst, gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Der Lübecker Weihnachtsmarkt ist auch wunderschön. Und lohnt sich auf alle Fälle. Und ja, ich bin gebürtige Lübeckerin. Und auch eigentlich egal, wann du hinfährst im Sommer, die Kleingassen, diese Hinterhöfe, die da sind, oder mal direkt ans Meer auch fahren, gerade im Sommer. Ich meine, wenn wir schöne Tage hatten, war auch da mal schön. Gar keine Frage. Und ja, ich freue mich auch darauf. Nächste Woche geht es los. Und dann bin ich erstmal wieder da oben im Norden. Und ja, bin ganz gespannt, wie es jetzt so ist, auch da oben im Norden wieder. Ich war ja jetzt über ein Jahr nicht da. Mal schauen, was sich geändert hat.
SPEAKER_00Immer wieder spannend, oder? Wenn man eine längere Zeit nicht dort war, dann wieder hinzukommen.
SPEAKER_01Ja, definitiv. Also ich habe auch festgestellt, ich war nur ein einziges Mal in meinem Leben so lange nicht weg. Normalerweise fliegt man ja dann nochmal auf Urlaub hin. Hörst du das? Es tut mir leid. Nee, fast nichts. Okay, perfekt. Nein, also es ist ganz, ganz spannend. Ich war einmal 13 Monate nicht da. Und es war mega, ich weiß nicht, also es war ein Kulturstock, wieder hinzukommen damals. Und ich bin gespannt, wie es jetzt ist, so lange nicht da gewesen zu sein. Ansonsten war ich zwischendurch immer auf Urlaub da. Dieses Jahr haben wir es halt so gemacht, dass meine Tochter mich zwischendurch besucht hat. Das war dann andersrum. Von daher mal schauen, wie es wird.
SPEAKER_00Cool. Nicole, wie haben wir uns kennengelernt? Oder ich, dich, möchtest du erzählen? Weil es so schön wie eben, wie ich finde diese Geschichten so schön, wie es Menschen zusammenführt, oder?
SPEAKER_01Genau, du, wir sind ja beide bei der Real Life Academy. Und du hattest diesen wunderschönen Post geschrieben, zusammen mal live zu gehen und Geschichten auszutauschen auf Instagram. Und ich hatte mich gemeldet und ich war eine der Glücklichen, die dabei sein durften. Und darüber haben wir uns dann immer mehr und mehr ausgetauscht. Und ja, ich glaube, wir sind jetzt schon ein gutes halbes Jahr zusammen unterwegs auch. Etwas länger. Ja, ja, ja, ja.
SPEAKER_00Ich finde es wunderschön, genau, dass es uns zusammengeführt hat, genau. Jetzt ganz, ganz, ganz zurück nochmal. Mama, wie war dein Start als Mama? Als deine erste Tochter ist der Eltern. Nee, der Sohn. Mein Sohn ist dein Erdbeer. Als dein Sohn zur Welt kam, wie war so der Start, oder? Das ist ja so eine plötzliche Umstellung. Das kenne ich von mir.
SPEAKER_01Ja, das war hart, das war verdammt hart. Für mich war es so, dass immer klar war, ich möchte Kinder haben, mein ganzes Leben lang. Ich bin, glaube ich, zur Welt gekommen und das Erste, was ich wahrscheinlich gesagt habe, war, ich werde irgendwann meine Mama werden. Und ich habe auch immer Babysitten gemacht. Und das war das Größte, was es für mich überhaupt gab auf der Welt. Einfach irgendwann Mama zu werden. Und dann kam mein Sohn und mein Sohn hat ganz klar zu verstehen gegeben, komm mal runter. Das geht nicht, was du dir alles vorstellst in deiner Bulla-Bü-Welt, die du dir da so schön zurecht gemalt hast. Es wird nicht mit mir. Also da haben wir mal ein bisschen was anderes noch aufzuarbeiten, meine Liebe, und dann können wir da mal zusammen durchgehen. Und ja, er kam, er war eine absolute Herausforderung für mich. Dadurch, dass er gesundheitlich ganz viel mitgebracht hat und das sehr, sehr aufreibend war, wirklich vom Start. Also aus mir rausgeploppt und es ging los. Aber ich würde es nicht missen wollen, alles nicht. Auch dass meine Kinder sind ja nun sehr dicht beieinander, die sind nur 16 Monate auseinander. Und auch das, auch die Herausforderung. Selbst dass mein Sohn häufig krank war und schlimm krank war, meine Tochter dann ganz früh dazukam und man gar nicht aus diesem Schlafdefizit erstmal rauskam, weil sie so unterschiedlich aneinander vorbeigeschlafen haben dann mit Mittagsschlaf und wickeln, was beide noch mussten, weil es teilweise ja wie bei Zwillingskindern dann halt einfach bei uns zu Hause war. Deswegen ein Heidenrespekt an Menschen, die Zwillinge bekommen oder also ich glaube, bei Drilling hätte ich dann auch irgendwann aufgegeben. Ich weiß nicht, wie Mütter das machen und das hinbekommen. Da habe ich einen Heidenrespekt davor. Und es war viel. Es war sehr, sehr aufwendig, aber wie gesagt, ich würde es alles wieder machen. Es hat dich hierher gebracht, oder? Es hat mich hierher gebracht. Und egal was war, ich habe zwei so wundervolle Kinder, die wirklich mega genial sind, auch wenn sie es manchmal selber noch nicht sehen. Die haben ja auch ihre Baustellen und müssen an sich arbeiten. Und ja, aber die sind einfach fantastisch. Also warum sollte ich es nicht nochmal machen wollen? Was hat dich da weitergebracht? Alles, alles. Ich glaube, jedes bisschen hat mich weitergebracht. Jeder kleine Schnupfen meiner Kinder hat mich weitergebracht. Mit jedem Austausch mit den Ärzten, sei es jetzt im klassischen System, mit Naturheilpraktikern, mit Kinesiologen, gerade durch die Krankheiten meines Sohnes bin ich ja in Kontakt gekommen mit diesen ganzen alternativen Behandlungsmethoden. Ich war nie so diejenige, die wirklich krank war und irgendwas brauchte, aber er hat mich dahin geführt, dass ich da überhaupt hingucke und sage, okay, es muss noch irgendwas anderes geben.
SPEAKER_00Was war der Moment? Also eben, dass du denkst oder spürst, da gibt es noch was anderes, oder? Weil wir sind ja schon sehr geprägt von diesem klassischen Medizin, oder? Oder auch diesen Wegen, klassischen Gesundheitswegen, wenn man den vielleicht so formulieren möchte, ja.
SPEAKER_01Bei mir war es der Moment, wo ich mitbekommen habe, erstmal, Ärzte sind auch nur Menschen. Und die haben zwar ihr Portfolio an Möglichkeiten, wie in jedem anderen Beruf auch, aber sie sind halt keine Zaubermeister. Sie können halt auch nur schauen, anhand der Fakten, die ihnen dann vorliegen, sei es über ein Blutbild oder über etwas, was sie sehen, was sie wahrnehmen im Röntgenbild oder wie auch immer, halt zu gucken. Und manchmal reicht das nicht aus. Und dann halt auch zu gucken mit ihren Möglichkeiten, die sie haben, weil die sind ja auch sehr eingeschränkt mit dem, was sie dann rausgeben dürfen. Dass sie einfach, wir haben das Glück gehabt, unsere Ärzte waren immer sehr, sehr wohlwollend und haben versucht, wirklich das Beste rauszusuchen. Aber unsere Ärzte waren auch so, dass sie gesagt haben, also wenn sie eine andere Möglichkeit haben und das ihrem Kind hilft, gehen Sie bitte, machen Sie das.
SPEAKER_00Mega, mega. Genau dann hat es bei dir schon, konnte was sich öffnen, oder? Oder meine Fühler konnten sich irgendwie andersweitig noch ausstrecken. War das ein Wendepunkt? Könntest du dem, könntest du das so sagen? Oder gab es da noch was anderes, was du wirklich als Wendepunkt jetzt in den letzten Jahren?
SPEAKER_01Also erstmal als die Kinder klein waren, das war einer der Wendepunkte. Dann, dass ich von, ich habe im Büro im Bau auf dem Bau gelernt, in einer Baufirma gelernt, ganz klassisch im Büro gearbeitet. Und dann kamen die Kinder, und das passte nicht mehr zu unserem Alltag dazu. Und dann bin ich in die Pädagogik gewechselt und die Montessori-Pädagogik darüber dann angefangen und bin da immer weit gegangen. Wir sind dann, wir haben ja damals in Österreich gewohnt und sind dann irgendwann nach Deutschland zurück. Und da war Montessori halt ein nettes Zusatzzertifikat, aber du durftest halt so nicht damit arbeiten. Also habe ich die klassische Erzieherausbildung nochmal gemacht, den Sozialfachwirt hinten rangehängt, ganz viel im pädagogischen Bereich gearbeitet und da auch ambulant in der ambulant betreuten, wie heißt das jetzt wieder, ambulante Betreuung für psychisch kranke Erwachsene, nannte man das. Und da bin ich mit ganz vielen Psychologen ins Gespräch gekommen. Ja, ja. Und es war immer dieses, irgendwo den ganz klassischen Weg zu gehen, sei es in der Krankheit mit der klassischen Medizin, im pädagogischen, in dem klassischen Montessori-Kindergärten, Regelkindergärten, Offener Ganztag, dann in mehr Psychologie mit reinzubringen, was mich dann völlig fasziniert hat, durch die anderen Ansätze und für mich persönlich immer das Spirituelle mit dazu geholt habe. Und das waren wirklich die wichtigsten Punkte, die mich beruflich dahin gebracht haben, wo ich heute bin. Dieses Ganze ausprobieren und wirklich Ausprobieren an mir selber. Mit Aufstellungsarbeit, mit Aura lesen, mit der Human Design-Ausbildung, die dazu kam, mit Healing und Channeling, Körperarbeit, die ich unwahrscheinlich faszinierend finde. Seit vielen Jahren begleiten mich die ätherischen Öle, um Prozesse anzustoßen und leichter durchs Leben zu gehen, da dann auch in Verbindung mit den Nahrungsergänzungsmitteln reingenommen zu haben, die, also wie ich finde, und das ist ganz, ganz wichtig für mich. Ultra, ultra wichtig sind Nahrungsergänzungsmittel, sie einfach zusätzlich zu nehmen. Unser Körper schafft es nicht alleine. Und das hat so eine große Auswirkung auf unsere Psyche halt einfach, was wir nicht mehr so gut haben. Der Körper nicht mehr schafft und oder was die Nahrungsmittel nicht mehr schaffen und unserem Körper dann nicht mehr geben können. Das war halt einfach unwahrscheinlich wichtig. Und das ist meine Arbeit jetzt heute. Damit begleite ich Menschen, damit es leichter wird für sie. Damit sie nicht mehr so an sich selber rumachen müssen, wie ich es gemacht habe, alles Mögliche auszuprobieren. Also ich sagen kann, okay, pass auf, ich habe alles für dich da. Wir gehen jetzt den Weg, den du für dich brauchst, dadurch.
SPEAKER_00Wow, wow, wow. Ich finde fast keine Worte, weil genau das ist das, was man nie sieht und hört. Eine Mama, die was die alles kann, oder? Nicole, was du alles kannst. Genau. Und ich erlebe das jetzt jedes Mal in diesem Podcast.
SPEAKER_01Nicht nur ich, das ist es, ja. Nein, nein. Wir hatten beim Kinderarzt diese typische Postkarte hängen, die Super Mamas und es ist so, wie diese Kalendersprüche, Kartensprüche sagen. Mamas sind diese Multitasking, Allround-Talente und stellen ihr Licht immer unter den Scheffel. Ich habe jetzt eine kennengelernt, Mama baut sich nebenbei halt auch ihr eigenes Business auf und die kann Sachen und macht da Sachen. Ich muss sie anrufen und Tipps bitten. Weil das kannst du mal bitte. Ich weiß da gar nicht jetzt gerade weiter. Und es sind so, so viele tolle Mamas da draußen, die ihren Wert einfach gar nicht sehen, was sie machen.
SPEAKER_00Ich kenne das. Ich habe das auch jahrelang gar nicht wirklich wahrgenommen, oder? Was ich eigentlich alles kann und bin und tue.
SPEAKER_01Wir halten uns klein, ja, wir gehen einkaufen, wir versorgen die Familie, wir bringen das Essen auf den Tisch. Mensch, was machst du da? Du spielst mit Geld, mit Geld haushalten, ja. Also alle diese Zusatzqualifikationen, die dahinter eigentlich im Kleinen versteckt sind, die wir ins Größere rausbringen können. Wie viele Frauen und besonders Mamas sind noch da draußen, auch in der heutigen Zeit, die nicht wissen, wie man sich finanziell unabhängig macht. Das ist so schade, weil gerade diese Menschen können das eigentlich viel, viel schneller begreifen und umsetzen. Und für Männer ist das normal. Für Männer ist das normal und wir können das auch. Und auch da sind so viele schöne Sachen draußen, wie man investiert. Immobilienmarkt. Welche Frau geht wirklich bei und kauft Immobilien? Was macht man eigentlich, wenn man dann einen Partner hat mit einem Mann zusammen, die Sicherheit braucht? Ein Quatsch, den braucht ihr nicht. Investieren gerade in Gold. Das sind gerade so Themen, die bei mir gerade aktuell sind. Ist so wichtig. Ich bin da dran an den Themen und schaue gerade. Leute, schaut hin, guckt euch das an. Und wenn ihr da unsicher seid, meldet euch. Es ist kein Hexenwerk und ihr könnt das alle.
SPEAKER_00Genau. Wir denken immer, das kann ich nicht, oder? Das liegt mir nicht. Nein.
SPEAKER_01Nein, nein, nein, nein, nein. Du bist nicht nur Mama. Du bist nicht nur Frau. Du bist super, so wie du bist. Und du kannst das alles richtig gut eigentlich.
SPEAKER_00Schon jetzt, oder?
SPEAKER_01Eigentlich fragt ja schon jetzt und denkt, man muss noch das. Nein, spielen wir die Geschichte andersrum. Ich meine, wir dürfen ja gar nichts sagen, die Männer der heutigen Zeit, wenn da Familien unterwegs sind, die bringen sich ja schon ganz anders mit ein. Definitiv ist da ein riesengroßer Wandel, den ich wahnsinnig schön finde. Aber auch da immer noch lasst das Kind bei ihm und mach mal gar nichts. Mal gucken, was dabei rauskommt. Meistens gehen die Männer dann kaputt, weil sie gar nicht mal wissen, wie es geht. Also macht euch das mal einfach klar: das, was ihr leistet, er könnte es höchstwahrscheinlich nicht. Und andersrum ist es aber so, das, was er macht. Du könntest das. Das sehe ich jetzt nicht mit wenig. Genau, was alleine ziehen wir, genau. Ja, ich weiß, wenn man in der Situation drin ist, glaubt man das immer nicht. Und auch das weiß ich. Hätte man mir selber das gesagt, was ich gerade gesagt habe vor 15 Jahren oder so, hätte ich gesagt, nee, du spinnst, das kann ich nicht. Das kann ich nicht. Wie soll ich denn das bitte schön hinkriegen? Ich schaffe es ja noch nicht mal arbeiten zu gehen und mich um die Kinder gleichzeitig zu kümmern. Jetzt erzählst du mir irgendwas von investieren, unabhängig dein eigenes Business haben. Nee, es geht nicht.
SPEAKER_00Ja, ja. Genau, das sind Dinge, mit denen sich die meisten gar nicht auseinandersetzen, weil man nicht darüber spricht, oder? Das fehlt auch an diesem Austausch, auch unter Mütter. Immer so dieses Leisten, ich bin besser als du und meine Kinder schlafen mehr oder besser als deine, oder? Das fängt jedoch schon an. Und dieses Vergleichen und Bewerten, das ist so schwierig, dann dieses Potenzial von allen zu, dass man selbst das Potenzial nutzen kann, auch das Gegenüber, und dann noch gemeinsam das Potenzial nutzen. Wenn ich kann was, was du vielleicht weniger kannst und wenn wir uns zusammentun und du kannst was, was ich nicht so kann. Und wenn wir das gemeinsam machen, dann wow, oder verdoppelt, oder wahrscheinlich steigt das noch mehr als nur verdoppelt.
SPEAKER_01Ja, leichtet. Da bin ich ja der Meinung, wo du das gerade ansprichst, so mit diesen Vergleichen. Und es war bei uns natürlich auf dem Spielplatz halt auch immer Thema. Ach, die schlafen nicht durch oder die haben wieder diese Krankheit oder da ist gerade wieder das im Kommen. Lasst den Quatsch sein, die Dinge werden sich nicht ändern. Eure Kinder sind so, wie sie sind. Akzeptiert sie. Und wenn ihr da auch da guckt ins Human-Design-Chart rein oder vielleicht habt ihr eine Astrologin, wo man halt einfach mal gucken kann, wie ist denn mein Kind? Ist das richtig? Und dann bleibt halt einfach auf dem Weg und unterstützt euer Kind dabei, so zu sein, wie es ist. Lasst es laufen. Und wenn ihr ein Projekt wollt, dann sucht euch doch ein anderes. Es gibt viele schöne Projekte, an denen man arbeiten muss. Man muss nicht sein Kind zum Projekt machen. Es darf sein. Und es ist ja meistens, und das sehen die meisten Mamas ja leider auch nicht, die haben so viele wunderschöne Hobbys nebenbei. Mit dieser Häkel-Krochete-Technik und was da alles oder Stricken oder Nähen oder diese simplen Sachen, die man, so wo man sein, wenn man noch müde ist, weil das Kind nicht durchschläft oder sonst was, was man ja so motorisch halt einfach machen kann, wo man nicht großartig drüber nachdenken muss. Meine Güte, macht was draus, ja, baut einen Etsy-Shop auf oder sonst irgendwas, ja. Man kann damit erfolgreich werden. Man kann damit ein Business aufbauen. Andere machen es auch. Andere setzen sich bei Canva hin, suchen sich drei Bilder aus als Stickervorlage und verkaufen das auf Etsy. Also es gibt so viel. Ich muss sagen, es ist alles möglich. Es ist alles möglich. Und wenn andere das schaffen, ist ja immer die Frage, warum sollte ich das nicht schaffen können? Genau.
SPEAKER_00Es ist alles möglich. Es ist alles möglich. Und das ist nicht nur ein Satz oder diese drei Worte. Vier Worte hätten wir. Und wenn du das genau selbst auch so siehst, dass wirklich alles möglich ist, dann kann dich mehr aufhalten, oder?
SPEAKER_01Richtig. Es ist einfach ein bisschen Vorbereitungszeit, ein bisschen was machen und an sich selber glauben. Weil die Menschen sind da draußen. Ich glaube auch niemand an dich, oder? Du nicht an dich glaubst du dann. Nein, nein, nein, nein, nein. Diese ganzen TikTok und Instagram-Reals, in denen sie dir erzählen, die, die dich nicht supporten werden am Anfang und nicht unterstützen werden, sind deine Freunde. Das stimmt, habe ich auch durch. Ja, ich auch. Genau. Definitiv nichts liken und dich auf keine Weise irgendwie supporten oder das gibt es halt einfach nicht. Guck nicht dahin, was du da hast, sondern guck in die andere Richtung. Es gibt Menschen da draußen und die werden dich unterstützen. Die werden das feiern, was du tust, die werden genau die Sache toll finden, die du da in der Hand hält, weil sie genau danach immer gesucht haben. Ja, und ich komme zum Beispiel gerade auf diese Nähen und Hekelsachen und das Ganze. Ich wäre jemand, ich würde es kaufen, weil ich kann es nicht. Ich kann nicht häkeln. Meine Tochter kann das, die ist wahnsinnig genial. Die häkelt, die strickt die Näht, aber die muss mir die Dinge auch fertig machen. Die hat sich hingesetzt und wollte mir Häkeln beibringen. Sie ist verzweifelt. Ich glaube, sie hat noch niemals jemanden gehabt, der so schlecht in Handarbeit ist.
SPEAKER_00Ja, das ist wie das Gemeinschaftliche. Wir können gegenseitig profitieren, weil wir können nie alles. Für das sind wir nicht gemacht, genau. Und anzuerkennen, dass das geht jetzt nicht so gut bei mir, das geht aber beim anderen und ich kann ihm dann das kaufen oder wünschen von dem und ich gebe ihm das, was ich dafür gut bin, oder?
SPEAKER_01Und komplett frei machen, keine Erwartung an irgendjemanden haben oder über irgendjemanden irgendetwas denken. Es hilft nicht, es engt einen nur ein. Ich habe ein wahnsinnig schönes Beispiel. Wir hatten eine Praktikantin 19 Jahre alt, die ist in Strickclub eingetreten und saß zusammen mit den 70-jährigen Omas und die haben sich ausgetauscht mit Keksrezepten und dann Backen und was man so alles mitbringt zum Strickclub. Und dann haben die da gesessen, ihre zwei, drei Stunden zusammen. Normalerweise würde man sagen, ist jetzt so ein Match, das passt nicht so. Es passt. Weil sie ist einfach glücklich gewesen, dass sie nicht alleine mal zu Hause sitzen musste mit Stricken und sie hatte da ihre Damen, ihr Kränzchen. Also es war super.
SPEAKER_00Ja, auch offen und neugierig bleiben, oder? Bei Dingen. Wie die Kinder. Die kennen das auch so gut, oder? Ja, die können das verdammt gut.
SPEAKER_01Das Schlimmste für mich war im Kindergarten, einen Kindergarten zu haben, wo keine Schaukel stand. Schaukeln ist so wichtig. Schaukeln ist übrigens auch sehr, sehr wichtig für unser Nervensystem.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Es holt das Nervensystem runter. Also, wer die Chance hat, schleicht euch heimlich auf die Spielplätze, abends, wenn die Kinder im Bett sind und geht schaukeln. Das wird euer Nervensystem abends beruhigen. So simpel eigentlich, oder? Ja, ja. Oder auch diese lästige Arbeit des Bügelns. Ich weiß, es ist ganz fantastisch, immer zu sagen, oh, ich habe jetzt Sachen gekauft, die muss ich gar nicht mehr bügeln. Es ist bewiesen worden, 20 Minuten bügeln, relaxt einen so, dass das Nervensystem beruhigt. Es ist entstressend.
SPEAKER_00Ja, das raubt uns viel Zeit, denken wir, oder? Weil das muss schnell, schnell gehen, oder?
SPEAKER_01Aber in Ruhe zu kommen. Ist es nicht. Vielleicht einfach auch mal wieder diese Neugierung, so was kann ich dann eigentlich alles so für Alternativsachen machen, die ich mit meinem Alltäglichen verbinde. Und ich finde, gerade bügeln dann halt einfach mal nette Musik an, Bügeleisen in die Hand. Es ist eine lästige Hausarbeit. Oder ich mache es mir nett. Musik an, 20 Minuten bügeln, einfach mal so ein bisschen Therapie bügeln. Es ist keine lästige Aufgabe mehr, Therapiebügeln. Und dann stellt man sich hin oder wer es ein bisschen schwungvoller mag mit der Musik und nebenbei tanzen am Brett, funktioniert auch, der ich mir wundert war, vor ich habe jetzt noch nie dabei getanzt, aber das wäre mal was.
SPEAKER_00Mit Musik habe ich auch schon. Hast du aus deiner eigenen Reise als Mama und eben als Nicole zum Abschluss teilen möchtest, was so wertvoll ist, dass andere Mamas oder auch Papas, ich hoffe sie auch Papas zu genau, erfahren dürfen von dir.
SPEAKER_01Hört zu, schaut hin, ohne zu bewerten. Definitiv immer wieder hinschauen, in die Beobachtung gehen und schaut euer Kind richtig an. Also seht es wirklich auf allen Ebenen, wie es halt wirklich einfach ist. Sagen ja immer, ich meine, was normales, Körpersprache verrät viel und alles, aber schaut halt auch einfach mal hinter die Körpersprache. Wo steht mein Kind dann halt eigentlich gerade? Was braucht es wirklich? Ja, es ist zwar mal schön, wir sagen, wir können unser Kind nicht genug lieben. Aber dann guckt auch wirklich hin, mit allen Sinnen hingucken, was euer Kind wirklich braucht, weil die falsche Liebe kann man schon geben. Aber wenn ihr genug Zeit euch nehmt und beobachtet, dann lernt ihr euer Kind auf ganz andere Art und Weise kennen. Im Spiel beobachten, auch im Tun mit eurem Kind. Einfach mal einen Schritt zur Seite treten, emotional und gucken, was passiert denn da eigentlich gerade? Was will es mir denn damit sagen? Oder halt auch einfach mal euer Kind halt nur beobachten beim Spielen und gucken, was wirklich dabei rumkommt. Das ist für mich das A und O. Und ich glaube, das ist auch etwas, was ich, wenn ich nochmal neu anfangen würde, anders machen würde.
SPEAKER_00Dieses Freie, oder? Freie zu sehen, genau, weil wir ja logischerweise halt geprägt sind, genau. Und dann halt einfach ehrlich sein mit dem, was da ist. Es kann auch verletzend sein, dann für einen selbst, oder? Wenn man was sieht, wirklich hinzusehen. Oder hören oder auszusprechen.
SPEAKER_01Aber egal wie schwer es dann ist, gerade auch dieses Verletzende, guckt hin, warum verletzt es dich dann überhaupt? Weil das sind die Dinge, die einen weiterbringen.
SPEAKER_00Ja, genau. Nicht nur dich, auch das Kind hat in deinem Umfeld auch was davon. Ja, definitiv. Stärkere. Und stärker meine ich jetzt mit stabil, Stabilität, oder? Dass du in dir stabiler wirst. Und da sparen die Kinder sofort, oder? Ja. Also eine gestreste Mama, die immer zu viel zu tun hat und nicht weiß, was sie jetzt tun soll, genau.
SPEAKER_01Richtig, und das ist das, was ich auch meinte, mit dem, so ich habe es mir anders vorgestellt, das Leben mit Kindern. Ich habe mir aber auch mein ganzes Leben ganz anders vorgestellt. Und was macht mich dann eigentlich glücklich? Auch wenn ich jetzt Mama geworden bin, aber was macht mich persönlich glücklich oder auch Papa, was macht mich glücklich? Also ist ja völlig egal. Und da nochmal wieder hinzugucken, was brauche ich denn für mich? Ja. Ist ja auch ein wichtiger Punkt. Vergesst euch nicht selber, was brauche ich? Und nehmt euch das, was ihr braucht. Wiederhole es nochmal nicht wieder sehr wichtig. Nehmt euch das, was ihr braucht. Es ist so wichtig, sich die Dinge zu nehmen, die man braucht, weil da steckt die Vorbildfunktion drin. Wie mache ich mich selber glücklich? Und wenn ich meinem Kind zeige, wie ich mich selber glücklich mache, dann kann es gar nicht anders, als zu lernen, wie es sich glücklich macht. Wunderschön. Es ist wirklich auch da ein Beispiel, was ich nennen kann aus der eigenen Erfahrung. Es fiel mir nicht leicht, meine Kinder in Deutschland zu lassen. Natürlich als Mama hätte ich sie wahnsinnig gerne beide mitgenommen. Aber sie wollten nicht und ich musste das akzeptieren. Aber ich wäre kaputt gegangen, wenn ich in Deutschland geblieben wäre. Ich musste da weg. Und meine Kinder wollten dableiben. Auch das hatte ich zu akzeptieren. Aber jetzt diesen Weg gegangen zu sein, mich von meinem Mann zu trennen und mein eigenes Leben so aufzubauen, wie ich es für mich brauche. Und meine Tochter, die mir rückmeldet, Mama, aus meiner ersten Beziehung hätte ich mich nicht so lösen können, wenn du mir nicht gezeigt hättest, wie man das macht.
SPEAKER_00Das lernen sie nur im echten Leben, nicht wenn du ihnen erzählst, wie das sein sollte, oder? Genau.
SPEAKER_01Das Sagen ist das eine, das Vormachen das andere. Und wenn das Handeln nicht mit den Worten übereinstimmt, dann ist es nichts wert. Also macht euch glücklich.
SPEAKER_00Absolut, absolut. Wir haben alle was davon. Vielen, vielen Dank, Nicole. Danke, danke, danke, dass du hier warst. Wunderschön das Gespräch, deine Geschichte. Danke.
SPEAKER_01Danke, dass ich hier sein durfte. Danke, dass ich meine Geschichte ein bisschen erzählen durfte. Und dass du diesen tollen Raum hier im Podcast für alle bereitstellst.
SPEAKER_00Bitte, sehr, sehr gerne. Und ich wünsche dir weiterhin, auch wenn das Leben genau andere Richtungen nimmt. Weiterhin wieder die besten Richtungen, die jetzt richtig sind für dich. Ja, danke dir. Bitte. Tschüss. Danke, dass du heute dabei warst bei Stammtisch Mama. Ich hoffe, du konntest etwas mitnehmen für dich, dein Herz, deine Familie. Wenn dich etwas berührt hat, teile diese Folge gern mit anderen Mamas oder Papas, die sie vielleicht gerade brauchen. Und denk dran, du bist nicht allein. Du bist auf dem Weg und du machst das großartig. Bis zur nächsten Folge. Schön, dass du da bist. Alles Liebe und bis bald.