Stammtisch MAMA - Podcast by Andrea Stutz

Helena Hasselbach - Eine Entscheidung : Rückenschmerzen als Mama, nein danke!

Andrea Stutz Episode 12

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In dieser Folge spreche ich mit Helena Hasselbach, Mama und Lifecoach für ganzheitliche Aufrichtung.

Sie teilt ihre bewegende Geschichte: Seit der Schwangerschaft litt sie unter starken Schmerzen im unteren Rücken und wusste lange nicht, wie sie diese wirklich lösen kann. Erst als sie begann, ganzheitlich hinzuschauen und die Ursache zu erkennen, kam die Veränderung.

Heute gibt sie ihr Wissen weiter und begleitet Frauen zurück in ihre Kraft.

Gleichzeitig sprechen wir über ihr Mama-Sein: ihre wundervolle Beziehung zu ihrer mittlerweile jugendlichen Tochter und eine wichtige Erkenntnis, unseren Kindern mehr zutrauen. Ihnen Raum geben, eigene Erfahrungen zu machen und Verantwortung zu übernehmen, statt alles für sie zu tragen.



Mehr über HELENA:

https://www.helena-hasselbach.com/



SPEAKER_00

Hey hey, schön, dass du hier bist. Bei Stammtisch Mama. Vielleicht kennst du diese Fragen. Warum fühle ich mich als Mama manchmal leer? Warum bin ich oft so weit weg von dem, was ich mir eigentlich wünsche für mich, für meine Kinder. Hier geht es nicht um Erziehungstipps. Hier geht es um dich. Um echte Eltern, die sich auf den Weg gemacht haben, zu sich selbst. Lass dich berühren von tiefen Gesprächen und ehrlichen Geschichten. Weil echte Veränderung nicht im Außen beginnt, sondern in uns. Und weil du ein Vorbild bist für deine Kinder, für die Zukunft. Hey, hey, Helena! Herzlich willkommen am Stammtisch Mama. Ich freue mich unglaublich, dass du mein Gast heute bist.

SPEAKER_01

Dankeschön.

SPEAKER_00

Genau, ich sage noch nicht zu viel, weil du von dir aus berichten, erzählen, du bist Mama. Du bist KI-Life Coach und durch die ganzheitliche Aufrichtung. Körperliche Aufrichtung. So mal in Stichpunkten oder Stichworten. Helena, aber da ist noch viel, viel mehr von Helena. Möchtest du beginnen? Nämlich, wer bist du heute? Welche Mama oder genau, wie viele Kinder hast du? Wo wohnst du? Ja, liebe Helena, stage is yours.

SPEAKER_01

Super, danke schön. Ja, Helena, genau, Helena Hasselbach ist mein Name. Wer bin ich? Ja, ein Mensch mit ganz vielen Visionen vorerst, die ihr Leben jetzt gerade komplett um 180 Grad gedreht hat. Also ursprünglich habe ich den Beruf Erzählen gewählt für mich. Ich habe auch jahrelang drin gearbeitet als Fachkraft für Inklusion, also für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Ich habe das auch sehr gerne gemacht. Parallel dazu, ja, also nicht beruflich, aber parallel dazu habe ich immer meinen Rücken gespürt, dass ich immer, ja seit der Schwangerschaft mit meiner Tochter hatte ich chronische Rückenschmerzen. Genau. Das hat mich seitdem schon immer begleitet. Und ja, ich habe für mich immer den Weg gesucht. Wie komme ich da raus? Und ja, 17 Jahre lang habe ich mich damit rumgequält und immer wieder auf eine normale Art und Weise, wie so ein Mensch, das halt versucht, Therapien, Sportübungen, alles Mögliche zu machen und nichts hat geholfen. Und bis ich dann eines Tages mir so meine Zukunft vorgestellt habe, wie ich dann überhaupt weiterleben möchte. Wenn es genauso weitergeht, dann habe ich mich als eine kranke, kaputte Frau vorgestellt, die dahin vegetiert und einfach nur abwartet, bis irgendwann vorbei ist, bei den großen Schmerzen, die ich hatte. Ja, also erst einmal, da erzähle ich vielleicht später noch ein bisschen was dazu. Du hast auch nochmal gefragt, wie viele Kinder ich habe. Es ist bei einer Tochter geblieben tatsächlich. Also es war auch einerseits die Vorstellung, wie soll ich ein zweites Kind austragen, mit dem starken Rückenschmerz, das war immer die Angst. Dann habe ich gedacht, okay, dann bin ich lieber für mein Kind da, anstatt dass niemand mehr was von mir hat. Das war auch so ein großer Punkt. Und ich glaube innerlich, es hat auch nie funktioniert dann. Das sollte so sein. Meine Tochter ist mittlerweile 19 Jahre alt. Genau. Und was waren die nächsten Fragen?

SPEAKER_00

Vielleicht, was mir jetzt noch anfällt, wo genau hast du die Schmerzen gespürt jetzt, wenn du sagst, seit der Schwangerschaft?

SPEAKER_01

Ja, das war der Lendenwirbelbereich. Also ich dachte tatsächlich, das wären die Nieren oder so. Mit 25 denkt man da gar nicht, irgendwann so chronische Rückenschmerzen oder gar Bandscheinvorfälle. Also dann ja MET und hier und da. Und dann kam die Diagnose, doppelter Bandscheibenvorfall. Also darauf war ich nie nicht vorbereitet. Ich habe immer Sport gemacht, war immer aktiv. Und ja, genau, das war dann halt die Suche nach der Ursache, begann dann.

SPEAKER_00

Ja, genau, du wusstest, irgendwas muss sich jetzt ändern, oder? Genau, genau, ja. Und wo wohnst du jetzt, Helena? Genau, du hast ja anfangs gesagt, genau, du hast eine riesige Veränderung oder ja nicht nur Veränderung. Neustart.

SPEAKER_01

Genau, genau. Ja, vielleicht nochmal ganz kurz zurück. Ich habe da noch nichts zu Ende erzählt. Ich habe ja als Erzieherin gearbeitet und habe parallel mit dem Rücken zu tun gehabt. Und irgendwann kam für mich so eine Erkenntnis, wo ich dann festgestellt habe, so möchtest du nicht weitermachen. Dann habe ich mich gezielt auf die Suche begeben, auf die ganze Zeitliche Suche. Körper, Geist, Seele. Vorher war nur der Körper, der im Fokus stand. And so kam ich dann zu Ausbildungen, wo ich auch dich kennenlernen durfte, bei Maximankovic, Soul Master Mind. That was a spiritual coaching-ausbilding. Da wurde mir from Leben auch schon einiges klarer, warum, wieso, weshalb it, dass we solche Gebrytung. And irgendwann kam ich zu einer heilen Ausbildung, energetisches Heilen, which die Ursache tatsächlich noch in der Schwangerschaft lag, wo ich noch als Fetus by my mom in the Bauch lag. Also da war der Ursprung, weil sie eine schmerzhafte Erfahrung gemacht hat, emotional. Und ich als Säugling, ich konnte nicht weglaufen, ich konnte nichts machen, das war für mich traumatisch. Und das hat sie so gespeichert in meinem Körper gespeichert und hat sich dann nach einer Zeit, in der ich selber schwanger war, als Trigger wiedergezeigt. Mega, das ist Wahnsinn, wo ich das verstanden habe, boah, da fielen mir wie die Schuppen von den Augen. Und dann durfte ich das auflösen. Ich bin heute komplett schmerzfrei. Ich bin gerade, es springt nichts mehr raus und es ist ein neues Lebensgefühl. Und das gebe ich jetzt auch gerade den Menschen weiter. Also diese Berufung, jetzt weiß ich auch für mich, warum ich das mir ausgesucht habe, um einfach den Menschen zu helfen, die genauso Rückenprobleme haben. Das so als runde Sache nochmal erklärt. Passt sehr, sehr gut. Genau. Das ist eine mega wertvolle Geschichte. Genau. Ja, und du hattest gefragt, wo ich heute lebe. Das war auch dann ein Wendepunkt, gerade in die Situation in Deutschland. Und insgesamt habe ich gemerkt, es muss sich bei mir was verändern. Es ist insgesamt eine Unzufriedenheit gewesen. Und die Lage in Deutschland, die hat mich dazu bewegt. Also ich habe festgestellt, du kannst hier nichts verändern, aber du kannst deine Situation verändern. Ja, und so sind wir nach Nordzypern ausgewandert. Also einmal hingeflogen. Wir haben uns das Land angeguckt, die Menschen, diese Energie gespürt, diese Positive und haben es direkt entschieden. Und ein gutes Jahr später sind wir hier gelandet. Also vor einem halben Jahr sind wir ausgewandert und sind super glücklich. Natürlich läuft nicht alles nach Plan, das kann man auch nicht erwarten. Aber die Richtung, die passt und die fühlt sich noch sehr gut an. Also manches läuft sogar besser und schneller als erwartet. Das andere lässt auf sich warten und dann fragt man sich, ja, was darf ich daraus lernen? Was hat es mir zu sagen? Oder welchen Weg darf ich da vielleicht einschlagen oder eine Kurve drum machen oder wie auch immer. Es gestaltet sich langsam.

SPEAKER_00

Genau, es wäre ja, in Deutschland hätten sich ja auch Dinge gezeigt, die nicht rundlaufen. Das ist ja, egal wo du bist, das gehört zum Leben, oder? Genau, genau, ja. Mega cool. Genau, du hast gesagt, wir haben uns bei der Ausbildung bei Maxim Makovic kennengelernt. Nicht direkt während der Ausbildung, oder? Oder das hat sich im Nachhinein im Nachgang so genau irgendwie entwickelt. Es ist eh spannend, diese Zeit, die wir gemeinsam hatten und eben, was sich daraus alles entwickelt hat, ist jetzt aus meiner Sicht, aber ich glaube bei dir genau dasselbe. Mega cool. Ich bin sehr dankbar, dich kennengelernt zu haben. Ja, auf jeden Fall bin ich auch sehr dankbar. Wirklich coole Verbindung, die wir haben. Auch eben den Austausch unter Mamas ist, finde ich, so hilfreich und wertvoll.

SPEAKER_01

Ja, es gibt, es sind so viele Sachen, die zum Leben dazugehören, die gerade so wichtig sind. Und das ist so eine gute, runde Ergänzung, man lernt voneinander. Es ist auch super, super schön. Das ist einfach sehr wertvoll, bin ich auch super dankbar für.

SPEAKER_00

Wie war jetzt dein Start als Mama, wenn du sagtest, du hast während der Schwangerschaft diese Rückenschmerzen, waren die dann vorbei oder genau, hast du die auch dann danach, beim Tragen und und und, oder? Des Kindes?

SPEAKER_01

Ja, das war wirklich eine sehr schwierige Zeit für mich. Also ich bin nur heute so dankbar meinem Kind, dass sie so ruhig war. Also, dass die wirklich teilweise direkt fünf, sechs Stunden am Tag oder am Stück geschlafen hat. Weil ich konnte kaum aufstehen. Ich konnte mich so schwer bewegen. Es war wirklich, als würden dir zig Messe in den Rücken schießen, die ganze Zeit. Und das war 17 Jahre lang. Also die erste Zeit war wirklich schwer. Darum bin ich meiner Tochter so dankbar dafür. Aber an sich, also der Staat, es fühlte sich irgendwie so selbstverständlich an. Wo sie geboren ist, da dachte ich, du hast zwar jetzt wirklich so eine Verantwortung, aber es fühlt sich so an, als sollte das so sein. Es war so harmonisch, das Gefühl. Ja, es war einfach schön. Also es sollte so sein und Mutter sein ist echt schön. Also wirklich. Zumindest hatte ich das so im Gefühl, in Erinnerung und kann ich jeden neu ins Herz legen.

SPEAKER_00

Ja, ja. Mega Erfahrung, oder? Und die endet eigentlich nie.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt. Das stimmt. Auch jetzt lerne ich auch noch so viel von meiner Tochter. Also, das ist ein gegenseitiges. Teilweise denke ich, wir sind manchmal wie Freundinnen wie Albern zusammen. Und dann drücken wir uns auch, wenn irgendwie was ist oder so. Und das ist schon eine sehr interessante Verbindung.

SPEAKER_00

Ja, genauso diese zwischenmenschliche Beziehung, oder? Die da entsteht, je nachdem natürlich, was man zusammen für Erfahrung macht, wie offen, dass beide gegen, also das Kind ist meistens immer offen, oder? Logischerweise, das ist ja diese Überlebens- ja, so ein Überlebensmodus, das würde sonst schwierig werden, wenn das schon bei der Geburt wird sagen, ja, diese Mama offen. Ja, aber wenn du als Mama offen bleibst, genau gleich wie das Kind dir gegenüber, dann entsteht nochmal was ganz anderes, oder?

SPEAKER_01

Ja, ich würde sagen, es war das tatsächlich sogar umgekehrt. Also mein Kind ist eher so ein ruhiger, so zurückgekehrter und ich bin dann die Offene. Und ja, auch muss ich sagen, habe ich auch einiges ein bisschen anders gemacht als meine Mama. Also das war auch so eine Lernerfahrung für mich, dass mein Kind mir teilweise Dinge gespiegelt hat, die ich selber als Kind nicht mochte. Und da dachte, das kennst du doch aus deinen Kindern. Und genau das wolltest du deinem Kind eigentlich nicht antun. Und da, oh okay, du darfst dich jetzt umstellen, du darfst dich jetzt wirklich bewusst umstellen. Und das ist so interessant, also diese eingefahrenen Muster in uns noch arbeiten und dass wir dann, dass die Kinder uns das widerspiegeln. Also wirklich Wahnsinn, hätte ich echt nicht gedacht.

SPEAKER_00

Ja, das kenne ich selbst auch. Da kommt plötzlich genau, bist du so ähnlich wie die Mama, genau. Und dann denkst du, komisch, genau, woher kommt das? Also logisch, du weißt, es ist von der Mama, aber dass du das einfach so übernommen hast und das dann in einem Moment einfach wieder hochkommt dann, weil das einfach so abgespeichert ist. Genau, diese Umstellung, von der du gesprochen hast, genau. Das ist ja jederzeit möglich, wenn du erkennst und du es ändern möchtest, oder? Das ist natürlich die Frage. Du musst es nicht, wenn es dir passt, auch gut, oder? Richtig, ich weiß, ob man das hört, wir haben ja Handwerk. Genau, nee, ich glaube, dein Mikro war so beschäftigt. Dein Mikro ist so gut, genau. Du hast gesagt, als wir starteten, genau, da geht gerade was am Dach, oder? Genau, also ich bin die Handwerke, das ist ein gutes Mikro.

SPEAKER_01

Aber so ist der Alltag, ne? Also man plant es und dann kommt es doch ein bisschen anders, aber ja, wir kommen im Club des Alltags, ne?

SPEAKER_00

Genau, ich glaube, wir dürfen mehr genau dem Alltag Raum geben, weil umso mehr wir möchten, dass alles perfekt geplant ist, umso schwieriger wird es dann, genau, weil es dann manchmal genau nicht so kommt.

SPEAKER_01

Aber das Spannende ist, ich habe tatsächlich hier auf Nordzypern diese Leichtigkeit gelernt. Ich ärgere mich noch weniger über solche Sachen. Weil also Pünktlichkeit, das kennen die Leute hier gar nicht. Daher habe ich mich noch mehr in Geduld geübt und solche Sachen, naja gut, wenn es kommt, dann kommt das jetzt. Dann mache ich halt das Beste draus. Und ich glaube, das dürfen ja alle ein Stück mehr lernen. Das ist mir so bewusst hier geworden, du kannst es eh nicht verändern, also mach das Beste draus.

SPEAKER_00

Ja, genau. Weil der Widerstand dann, ja, logisch, dann gibt es genau reib rein. Irgendwas kommt dann, was unangenehm ist, logischerweise.

SPEAKER_01

Ja, ja, genau.

SPEAKER_00

Genau, auch wenn du ja weißt, du kannst es nicht ändern.

SPEAKER_01

Ja, wir verbrauchen unsere positive Energie, richten die auf etwas, was man eh nicht ändern kann und dann hat niemand was davon.

SPEAKER_00

Ja, ja. Und was war jetzt, also jetzt mit deinem Rücken gab es noch weitere Herausforderungen, die dich weitergebracht haben, die du als Mama jetzt erlebt hast und sagst, das war mega herausfordernd, aber genau das und das habe ich dann daraus gelernt. Oder erkannt dadurch. Eben diese Mama, genau das teilweise Mama, genau ähnlich warst wie deine Mama, der Rücken war noch was. Also was mich weitergebracht hat. Oder vielleicht jetzt auch bei der Arbeit, oder dass du sogar gesagt hast, ich mache komplett Neustart, oder jetzt mit Zypen. Genau, das hat dir auch wahrscheinlich Erkenntnisse gebraucht, bis du an diesen Punkt kamst.

SPEAKER_01

Ja, tatsächlich auch mein Umschauen, auch nach einem neuen Beruf, sowieso. Weil im Kindergarten ist es häufig, dass du in dieser gebückten Haltung bist. Also ich bin auch kein kleiner Mensch. Und dann merkt man doch schon, diese niedrigen Waschbecken, diese niedrigen Möbel. Und das war bei mir immer mit dem Rücken, also das habe ich da immer besonders gespürt. Und auch deswegen habe ich mich tatsächlich nochmal umgeschaut, um mit Erwachsenen zu arbeiten. Also ich könnte nicht für mich alleine irgendwo, ich brauche tatsächlich soziale Kontakte, so wie mit Kindern. Und da dachte ich irgendwann auch, okay, jetzt sind die Großen mal dran, sodass ich mit denen arbeiten mag. Und das war auch noch tatsächlich mit so ein Anstupser für mich, okay, jetzt darf es auch in die andere Richtung gehen. Von daher habe ich tatsächlich nicht nur für mich was gesucht für meinen Rücken, sondern auch einen neuen Beruf, neue Berufung. Und so hat sich der Kreis dann geschlossen.

SPEAKER_00

Genau, möchtest du sagen, was du und welche Berufung du jetzt ausübst? Oder für was du dich entschieden hast.

SPEAKER_01

Genau, also mein Schwerpunkt liegt auf dem Rücken, wie denn auch immer, wie denn sonst. Also ich helfe Menschen aus ihren chronischen Rückenschmerzen raus, wieder in die Leichtigkeit, also aus diesen typischen Rückenbeschwerden, Skuliose und was man da alles hat, in die Leichtigkeit einfach. Und das geht halt auf dem ganzheitlichen Weg. Das habe ich bei mir festgestellt. Das geht nicht von außen. Natürlich kann man manuell unterstützen mit Massagen. Das ist sehr gut. Würde ich jedem weiterempfehlen, das zu machen. Aber dieses Ganzheitliche fehlt. Also dieser Seelische hat da gefehlt. Und das ist das, was ich mit Kahi, KHI-Methode dann an die Menschen weitergebe. Körper, Geist, Seele im Einklang, Fokus auf dem Rücken. Und natürlich gibt es auch viele weitere Blockaden, die man hat. Also körperlich, seelisch. Und da wird der Mensch als eine Ganzheit betrachtet. Und genau, das ist das, was ich den Menschen weitergebe und wo ich richtig, richtig Freude daran habe, die auch wieder in ihre Ganzheit zu bringen, in ihren ursprünglichen Zustand, ihre ursprüngliche Ordnung.

SPEAKER_00

Mega cool. Und du sprichst es genau aus, dieses Ganzheitliche. Weil ich war auch jahrelang gefangen mit dieser Müdigkeit und dachte, ja, vielleicht braucht es Schlaf, so alles diese körperlichen Dinge, oder die wir zuerst versuchen zu tun und irgendwann ein Stück weit hilft. Das ist ja nicht, dass das überhaupt nichts hilft, aber irgendwann ist es dann wie, geht nicht mehr, oder? Dann braucht es genau und das wir nicht sehen auf den ersten Blick, oder? Wir spüren es ja, genau. Diese Rückenschmerzen sind da, genau.

SPEAKER_01

Ja, genau. Und viele kommen dann auch irgendwann an die Grenzen. Die haben schon alles versucht und heißen austherapiert. Austherapiert bedeutet aber nur, weil die Schulmedizin keine andere Lösung hat. Das heißt aber nicht, dass es keine Lösung gibt. Für jeden Menschen gibt es eine Lösung, aber 100 Prozent. Und das Wichtigste ist immer für jeden einfach diese klare Entscheidung für sich zu treffen. Die habe ich damals auch getroffen, wo ich dann diese schreckliche Erkenntnis hatte, so ab jetzt bis zum Lebensende vegetieren. Und dann habe ich gesagt, nein, schon gar nicht. Und jetzt finde ich eine Lösung. So und dann wirklich davon überzeugt sein. Und dann kommt eins zum anderen. Das ist wirklich, es ist mir alles zugeflogen nach dieser festen Entscheidung. Das ist das Wichtigste. Also ohne wenn and. Ja, ich finde das and then comes. That is really Wahnsinn. What we mental tuning. This is interesting. The one felt the way and then comes the rest. The other felt the mental and then comes the rest. The three inner, that has another gang. Als ganzheit zu wirken. Und bei dem Ganzen brauchst du trotzdem eine klare Entscheidung. Das ist wirklich sehr spannend.

SPEAKER_00

Jetzt fällt mir noch eine Frage ein. Hat deine Tochter auch irgendwann wann mal mit dem Rücken was gehabt? Schmerzen oder nie.

SPEAKER_01

Nein. Sie hatte das nie gehabt. Ich denke, die hat sich halt einfach nicht ausgesucht für sich.

SPEAKER_00

Genau, genau, deshalb habe ich den Leben. Es gibt ja manchmal diese Verbindungen, dass das dann dort auch weitergeht, beziehungsweise natürlich dann auch gelöst ist. Ja, richtig, richtig, genau. Ja.

SPEAKER_01

Und deine Mama, die hat meine Mama hat das tatsächlich auch. Aber die sagt mir, ich habe das gelöst vor meiner Tochter ja vor einem Jahr ungefähr. Also es ist noch gar nicht so lange her, dass ich die ganze Geschichte aufgelöst habe. Und meine Tochter ist noch nicht in der Schwangerschaft. Wer weiß, ob sie vielleicht bei ihr auch in der Schwangerschaft ausgebrochen wäre. Ja, genau, stimmt. Stimmt, vielleicht wäre das erst noch gekommen, genau. Ja, weil irgendwann braucht man so einen Trigger und dann kommt das, ne?

SPEAKER_00

Ja, genau, dann zeigt sich in dem Moment, oder?

SPEAKER_01

Ja, ja. Also wirklich habe ich jetzt gar nicht dran zurückgedacht. Meine Mama hat tatsächlich auch mit den Hüften Probleme, auch immer Rücken. Und es ist echt spannend, wie das so alles zusammenhängt. Aber einer aus der Familie das aufzulösen, dann löst es das ganze Kollektiv auf.

SPEAKER_00

Ja, es ist unglaublich. Es ist wirklich, ich habe das gerade letztens auch bei mir wieder was, es ist faszinierend. Wir denken gar nicht, dass das möglich ist, oder? Wir kennen es auch gar nicht, oder?

SPEAKER_01

Nee, das ist es. Wenn man sich damit nicht beschäftigt, mir wäre das auch ganz fremd gewesen, also bis ich mich damit angefangen habe zu beschäftigen. Und es hat alles Sinn ergeben. Es hat wirklich alles Sinn ergeben. Und ich habe das ja, diese Ergebnisse dann ja auch bei mir gespürt und gesehen und auch bei meinen Klienten. Es ist faszinierend. Und es gibt noch so viel zu entdecken und zu erkunden. Und das ist Wahnsinn. Ich freue mich auf jeden Fall immer mehr zu erfahren, zu lernen. Und es ist einfach nur schön, wenn man so diesen Weg erstmal so angetreten ist.

SPEAKER_00

Gefunden hat, oder? Der ist ja meistens genau so versteckt. Also bei mir war er jahrelang versteckt, genau.

SPEAKER_01

Ja, bei mir ist manchmal jahrelang versteckt.

SPEAKER_00

Wenn man ihn erkennt, genau, der ist so faszinierend. Es öffnet wieder so viele neue Möglichkeiten. Es geht wirklich um neue Möglichkeiten, ja.

SPEAKER_01

Ja, aber wir begegnen erst diesem Weg, wenn wir auch bereit dafür sind. Weil ich glaube, einige Zeit vorher würde mich das einfach überfordern. Ich würde das alles gar nicht verstehen. Und es zeigt sich nur dann gewisse Sachen, wenn wir auch bereit sind für die Lösung. Nur für uns heißt das nicht irgendwie sich in die Opferrolle zurückbegeben, sondern schauen, ah, okay, das zeigt mir das Leben jetzt. Was darf ich daraus nehmen, was darf ich daraus lernen und vielleicht einen neuen Weg einzuschlagen. Das ist halt einfach so, sich rauszoomen und von außen betrachten diese Situation.

SPEAKER_00

Das ist wirklich, ja, diese Neugier behalten, oder? Obwohl man denkt, ich weiß schon alles und ich sehe keine Möglichkeit oder keine Lösung, trotzdem irgendwie offen, neugierig bleiben, doch irgendwo gibt es vielleicht. Vielleicht nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann, vielleicht kommt. Gibt es da was, was ich noch nicht weiß, was ich noch nicht kenne?

SPEAKER_01

Ja, oft ist es so, dass wir da eingefahren sind in diesem Hamsterrad. Und wir haben so blinde Flecken. Nach dieser langen Zeit entwickeln wir einfach blinde Flecken und sehen das nicht. Und dann ist es toll, wenn man auch Menschen trifft, die einem auch wirklich das spiegeln oder zeigen. Guckt man da genauer hin. Vielleicht gibt es da eine Lösung. Oder er braucht ja schon auch immer wieder Input von anderen Menschen, so ein bisschen inspirierende Geschichten. Und ja, auch mal eine Hand, die gereicht wird. So eine Begleitung. Also jeder Coach braucht auch einen Coach. Weil ja, gerade diese blinden Flecken, die eigenen, die über sieht man gerne immer wieder mal.

SPEAKER_00

Ja, das ist ein unglaublich geiles Thema, finde ich. Weil genau, ich habe so viel gelernt von anderen Menschen. Also fast nur durch andere Menschen, oder? Manchmal einfach im Umfeld gibt es Menschen, wenn du auch dort neugierig bleibst und nicht überall irgendwie, ja, der kommt eh nicht raus und der hat eh keine Ahnung und der spricht eh, plappert was. Wenn man einfach offen bleibt, man muss ja eben, man muss ja nicht alles aufnehmen, aber das, was für einen passt, weil da hast du überall Lehrmeister eigentlich für dein Leben. Und wie du sagst, diese Coaches oder Mentoren, ich weiß es heute, ich wäre nie da, wo ich jetzt bin, wenn ich nicht mir Hilfe geholt habe. Ich kann es wirklich so sagen, ich musste Hilfe holen. Ich weiß eben, du ja auch jetzt mit dem Rücken, oder? Genau so, ja. Irgendwann geht es nicht mehr alleine. Genau.

SPEAKER_01

Ja, und das ist das dann, wenn man diesen Weg oder diese Hilfe sich holt. Man lernt so viel für sich selber. Und so wie ich diese Hilfe eingefordert habe, ich habe diese Hilfe geholt, habe für mich gelernt und jetzt kann ich das auch den Menschen weitergeben. Das ist ja auch noch was Spannendes, dass man auch Erfahrung weitergibt und auch motivieren kann, die Menschen, einfach weiterzumachen und vielleicht nicht so wie bis jetzt die ganze Zeit, sondern ein bisschen anders, ein bisschen umdenken. Das ist wirklich sehr spannend. Sehr, sehr spannend, ja.

SPEAKER_00

Wow. Liebe Helena, hast du den Mamas, den Papas oder Menschen, die mit Kindern oder Kindern begleiten, etwas von dir noch zum Mitgeben auf die Reise von eigentlich einer wundervollen Reise als Mama oder eben als Papa. Was du, was dich, was raus darf, was von dir aus rausdarf, noch in die Welt.

SPEAKER_01

Ja, tatsächlich. Als Mama und tatsächlich irgendwo aus der Sicht einer Zieren, die hier jahrelang war. Also wir sind, wir versuchen immer den Kindern so viel abzunehmen. Auch ich habe gemerkt, diese Rolle als Mama war doch ein bisschen anders als die Rolle der Zieren, weil das Kind einem so nah steht. Also ich würde allen Eltern, einfach alle Eltern ermutigen, den Kindern mehr zu vertrauen. Heißt, dass sie auch schwierige Aufgaben bekommen, wo die damit vielleicht auch mal an ihre Grenzen kommen, wo die auch mal aus Unbequemlichkeit raus müssen, aber dass sie immer wieder mal gefordert werden. Denn wenn wir in den Kindern alles abnehmen, können nur schwache Kinder entstehen. Wenn die aber immer wieder Herausforderungen haben, aber auch natürlich liebevolle Momente, also diese Balance, dann entwickeln sich ganz starke Kinder, die auch wirklich mit schwierigeren Situationen zurechtkommen, die auch Verantwortung für sich übernehmen können. Und das Wichtigste ist danach, wenn irgendwas auch gewesen ist, dass wir die Kinder auch, also die kommen ja meistens erstmal zu einem und berichten das, weil sie noch keine Scheu haben, was sagt denn die Mama sagt, dass wir die Kinder auch irgendwo loben und sagen, okay, toll, dass du mir das sagst, finde ich super, dass du mir das anvertraust. But we müssen das nochmal anders, also jetzt anschauen, die Situation. So und so, es war vielleicht nicht gut. Aber dem Kind auch immer die Anerkennung geben, ich finde es toll, dass du zu mir gekommen bist. Weil ich weiss es aus meiner Kindheit, ich habe auch vieles verheimlicht, weil ich wusste, es gibt Ärger. Dass wir einfach offen mit den Kindern sprechen. Finde ich gut, dass du zu mir angekommen bist. Aber lass uns dann nochmal genauer drauf schauen und auch viele Seiten beleuchten. Also das finde ich wichtig, dass wir einfach die Kinder, den Kindern Verantwortung überlassen, dass sie selber wachsen können, dass sie auch auf die Bäume klettern und auch hinfallen. Auch wir sind nur so gewachsen. Dass sie auch mal einen Wurm durchbeißen, zu gucken, was ist denn das so? Habe ich auch alles gemacht. Dass sie auch mal Dreck essen können. So impfen wir uns selber von innen. Wir brauchen das nicht von außen. Dass sie einfach Kinder sein dürfen. Und nicht vom Laptop, vom iPad die ganze Zeit, sondern einfach raus. Einfach Erfahrung sammeln und im Vertrauen bleiben natürlich, Vertrauen weitergeben. So können wir starke Kinder erziehen. Und ich weiß, die Mamarolle, ich habe ihr auch einiges abgenommen. Das ist, glaube ich, ganz menschlich. Aber nichtsdestotrotz weiß ich, meine Tochter würde mit schwierigen Situationen auch umgehen können. Das wollte ich gerne den Eltern, den Mamis mit an die Hand geben.

SPEAKER_00

Wow, wow, wow, wow, Helena. Genau das ist es. Ich möchte gar nicht mehr ergänzen. Das ist nämlich was ganz Wichtiges für die Zukunft unserer Kindern. Danke, danke, danke, danke, dass du hier warst am Stammtisch, Mama. Wundervolles Gespräch. Vielen, vielen Dank. Ich wünsche dir weiterhin in Zypern mit deiner Familie. Mit deinem eigenen Business. Einfach nur das Beste.

SPEAKER_01

Ja, Dankeschön, lieber Andrea. Ich finde es toll, auch bei dir gewesen zu sein. Vielen Dank, dass du mich eingeladen hast, dass ich auch meine Geschichte erzählen durfte und auch die Mamis ein bisschen vielleicht motivieren konnte. Ich wünsche auch dir alles, alles Gute bei allem, was du dir vornimmst. Es darf dir alles gelingen. Nur das Ziel nicht aus den Augen verlieren, die Vision weiterleben. Und ja, vielen, vielen lieben Dank. Danke dir.

SPEAKER_00

Tschüss. Tschüss. Danke, dass du heute dabei warst bei Stammtisch Mama. Ich hoffe, du konntest etwas mitnehmen für dich, dein Herz, deine Familie. Wenn dich etwas berührt hat, teile diese Folge gern mit anderen Mamas oder Papas, die sie vielleicht gerade brauchen. Und denk dran, du bist nicht allein. Du bist auf dem Weg und du machst das großartig. Bis zur nächsten Folge. Schön, dass du da bist. Alles Liebe und bis bald.