#Bildungsraum - Der Podcast für Business-Strategie

Was Fußballtraining und Unternehmensberatung gemeinsam haben – mehr als du denkst

Season 2 Episode 2

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Marcel Bodien trainiert keine Mannschaften.

Er entwickelt Kinder.

Und daraus hat er ein Business gebaut – ganz ohne großes Budget, ohne Team, ohne Investor.

Nur mit Expertise. Sichtbarkeit. Und dem Mut, einfach anzufangen.

Was dich in dieser Folge erwartet:

  • Wie Marcel während Corona mit Einzeltraining startete – und warum das der entscheidende Schritt war
  •  Warum eine überarbeitete Website plötzlich mehr Anfragen brachte, als er bearbeiten konnte
  • Was Kitas, Schulen und Fördervereine wirklich suchen – und wie man sie als Kunden gewinnt
  • Der unterschätzte Wert von Netzwerkveranstaltungen und Markenkleidung als Sichtbarkeitsstrategie
  • Warum Schiedsrichter bessere Trainer werden – und was das mit Autorität im Business zu tun hat
  • Marcels klarer Tipp für alle, die ein kleines Business aufbauen wollen

Mein Gast:

Marcel Bodien

https://www.linkedin.com/in/marcel-bodien-09a159245/

https://bodien-fussball.com/

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SPEAKER_00

Willkommen bei einer Folge bei Hashtag Bildungsraum, der Podcast für Business-Strategie im Beratungs- und auch Weiterbildungsmarkt. Hier sprechen wir mit Unternehmern, Coaches und Beratern, die nicht nur Expertise haben, sondern Wirkung erzeugen wollen. Ich bin Klaus Wahleim von Sorygross Marketing. Wir haben in den letzten Jahren über 5000 Berater und Coaches dabei begleitet, ihre Kundengewinnung systematisch aufzubauen. Unsere Erfahrung ist klar: Planbare Anfragen entstehen nicht durch einzelne Postings, sondern durch das Zusammenspiel aus Social Selling, strategischer Sichtbarkeit und oft auch KI-gestützter Automatisierung. Heute im Bildungsraum zu Gast ist Marcel Bodien. Marcel arbeitet im Bereich der individuellen Fußball- und Bewegungsentwicklung und begleitet Kinder dabei, ihr volles Potenzial auf den Platz zu bringen. Seine Arbeit dreht sich um Training, Struktur, mentale Stärke und kontinuierliche Verbesserung. Also um Themen, die nicht nur im Sport, sondern auch im Unternehmertum eine zentrale Rolle spielen. Ich freue mich auf ein Gespräch über Talent, Disziplin und natürlich der Frage, was bedeutet echte Entwicklung und was macht sie aus? Herzlich willkommen, Marcel.

SPEAKER_01

Ja, vielen Dank, Klaus, für die Einladung. Ich freue mich auf diesen Podcast und ja, bin gespannt, worüber wir reden und was am Ende dann dabei rauskommt.

SPEAKER_00

Ja, heute wirklich ein sehr, sehr spannendes Thema, was abseits der zentralen Themen liegt, die wir eigentlich in dem Podcast behandeln. Und dennoch haben wir uns ja auf einer Business-Plattform, nämlich auf LinkedIn, gefunden. Und das zeigt schon, dass hier offensichtlich doch vieles zusammenzuführen ist. Aber bei dir geht es jetzt in erster Linie um die Entwicklung von Kids und die Unterstützung und vielleicht auch manchmal nebenbei um die Entlastung der Entern. Aber erzähl uns doch nochmal so ein bisschen, was ist denn so deine Fußballhistorie und wie bist du dazu gekommen, dass du gedacht hast, daraus kann ich doch vielleicht dann doch auch ein Business aufbauen.

SPEAKER_01

Ja, also ich bin seit meinem zweiten Lebensjahr mehr oder weniger auf dem Fußballplatz zu Hause. Ich habe meinen Vater immer begleitet und als ich dann mit sieben Jahren in die Grundschule kam, wollte ich selber Fußball spielen im Verein, hab das Ganze dann auch gemacht, sage und schreibe, ja, zehn Jahre lang tatsächlich selber Fußball gespielt, war dann Fußballschiedsrichter auch zehn Jahre lang. Und ja, bin dann tatsächlich zum Trainerdasein gekommen, habe dann ehrenamtlich eine Fußballmannschaft trainiert und dann die Schiedsrichtertätigkeit aufgegeben, weil einfach das Trainerdasein Spaß gemacht hat. Und irgendwann war es dann so, dass ich gesagt habe, hey, es ist gerade Corona tatsächlich. Und als kein Training mehr möglich war, habe ich mir gesagt, ich möchte den Kindern aber trotzdem ja weiterhin Training anbieten. Mannschaftstraining war nicht mehr möglich. Daher habe ich dann gesagt, ich mache es so, ich biete den Kindern, die ich eh schon trainiere, Einzeltraining an und nehme dafür einen kleinen Betrag. Und ja, so hat sich das Ganze dann entwickelt, dass über die Jahre immer mehr Einzeltraining geworden ist. Und später habe ich mir gesagt, wieso eigentlich immer nur Einzeltraining? Warum nicht auch mal wieder Gruppen trainieren? Warum nicht gerade die Anfänge machen? Das heißt, ich habe dann Kitas und Schulen akquiriert und gesagt, hey, ich biete hier eine Fußball-AG an, beziehungsweise halt ja eine Ballschule in der Kita und bringe einfach den Fußballsport den Kindern näher.

SPEAKER_00

Du bist, wenn ich das richtig verstanden habe, im Raum Lübeck, ist das richtig? Genau, genau.

SPEAKER_01

Ich bin in Lübeck und Umgebung tätig und.

SPEAKER_00

Genau. Das heißt, wie groß ist so dein Einzugsbezirk, um wirklich dort aktiv zu sein?

SPEAKER_01

Also in Lübeck gibt es viele Kitas und Schulen. Einige haben natürlich eine Fußball-AG von Sportlehrern, aber es gibt auch viele Schulen, die Nachmittagsprogramme anbieten, wo ich dann tatsächlich tätig bin und mit den Kindern ja die Techniken einfach übe. Und auch viele Kitas, wo ich tätig bin, die einmal dann ja entweder während dem normalen Kita-Alltag sich eine Stunde Zeit nehmen und mir Kinder aus verschiedenen Gruppen mitgeben, damit diese einfach dann ja Bewegung haben und sich dem Fußballsport ein bisschen näher kommen.

SPEAKER_00

Also ich finde es sehr, sehr faszinierend, weil tatsächlich, glaube ich, die meisten von uns könnten sich vorstellen, dass es sehr schwer ist, da wirklich ein Business aufzubauen. Was veranlasst denn Schulen oder auch Vereine, dich quasi zu buchen oder wer bezahlt dich dann?

SPEAKER_01

Also das ist so, dass ja die ganzen Nachmittagsbetreuungen mich bezahlen oder halt Familienzentren oder Fördervereine von den Kitas, die dann sagen, hey, die Idee, dass die Kinder sich mehr bewegen, ist super, weil die Bewegung heutzutage einfach viel zu kurz kommt und häufig halt auch in Schulen der Sportunterricht ausfällt, weil einfach die Lehrer nicht da sind und andere Sachen wichtiger sind. Und ja, da die Bewegung halt zu kurz kommt, ist das halt ein super Ansatz, wo viele darauf ansprechen.

SPEAKER_00

Das heißt, es ist wirklich so, dass es hier Fördervereine gibt und andere Stellen, wie natürlich auch die Eltern selbst, die dort das Geld bezahlen. Bei den Schulen könnte ich mir vorstellen, ist das oft gar nicht so einfach. Da gibt es ja aber dann in der Regel auch irgendwelche Elternverbände, die dann vielleicht so etwas wieder unterstützen können. Zumindest war das bei den Schulen, wo meine Kinder früher waren, auch immer so, dass man da natürlich geguckt hat, was kann man den Kindern auch Gutes tun. Wie sieht es denn aus mit den räumlichen Voraussetzungen? Wie einfach ist es denn für dich, überhaupt die Spielflächen zu bekommen?

SPEAKER_01

Ja, da bin ich dann immer tatsächlich auf die Schulen angewiesen, die dann entweder ja vielleicht einen kleinen Rasenplatz haben, aber meistens geht es dann tatsächlich in die vorhandenen Sporthallen, die ja unterschiedlich groß sind von einer kleinen Halle, wo man ja mehr oder weniger eigentlich nur Gymnastik macht, der Raum, der dann halt wirklich nicht viel groß ist, bis hin zu einer Dreifelder-Sporthalle, die dann schon sehr groß ist. Also da gibt es sehr größer Unterschiede in der Größe. Ist dann auch immer beschränkt tatsächlich, je größer die Halle, desto mehr Kinder können mitmachen. Weil es bringt dann ja auch nichts, wenn da 20 Kinder in der Halle sind, aber die Halle eigentlich nur für zehn Kinder reicht zum Fußballspielen.

SPEAKER_00

Wie ist denn deine Erfahrung im Umgang mit den Kindern? Also grundsätzlich ist ja zumindest mein Denken, sportliche Bewegung ist in vielerlei Hinsicht sehr wichtig. Deswegen hatten wir immer auch Schulsport, weil man natürlich auf der einen Seite eine gewisse Bewegungskompetenz entwickelt, aber es ist ja auch so dieser Spruch in einem gesunden Körper, ist ein gesunder Geist, das hat ja auch eine gewisse Relevanz. Und gleichzeitig ist es gerade auch bei diesen Teamsportarten so, dass man hier auch mit sozialen Kompetenzen sich entwickeln kann. Was ist so deine Erfahrung im Umgang mit den Kids? Gibt es da Bewegungen? Hat sich etwas verändert?

SPEAKER_01

Also man merkt schon, dass die Kinder heutzutage sich nicht mehr so viel bewegen wie früher. Die meisten denken tatsächlich heutzutage in der Schule nur noch ans Zocken und sagen, die Schule ist doof. Ich glaube, das haben wir früher alle gesagt. Zurückblickend würde ich sagen, dass ich auf jeden Fall gerne in die Schule gegangen bin und die Schulzeit dann doch schon irgendwie vermisse und genau gerade das dann halt auch schön ist, wieder in Schulen zu gehen und mit Kindern zu arbeiten. Ja, der Umgang von den Kindern mit einem selber, ja, Respekt ist ein Thema, müssen die Kinder lernen, weil einige Umgangsworte und Töne nicht so super sind. Aber wenn man den Kindern dann ganz klar Grenzen aufzeigt, dann merken sie auch, hey, halt stopp, hier geht's nicht weiter, ich muss jetzt irgendwie mal was überdenken. Und also das ist auch ein Prozess, der dann halt über ein halbes Jahr oder ein Jahr, je nachdem, wie lange die Schule das dann bucht, zumindest erstmal sich entwickelt und dann auf jeden Fall die Kinder sich Woche für Woche mehr freuen, einzusehen. Und ja, da merkt man, den Kindern tut das gut.

SPEAKER_00

Jetzt hast du ja selber schon quasi eine gewisse Entwicklung vorgelaufen. Also, wenn ich als Schiedsrichter vorher tätig bin, dann muss ich mir ja sowieso auch Respekt verschaffen. Sonst wird es schwer. Wie war das für dich? War das etwas, was dir im Blut lag oder hast du dich ja auch erstmal reinfinden müssen?

SPEAKER_01

Also, ich wurde gleich ins kalte Wasser geschmissen. Mein zweites Spiel war gleich ein C-Jugend-Spiel mit Abseits damals, wo man in der ersten Halbzeit schon gemerkt hat: so, hey, das ist schon sehr laut von draußen, die Trainer sind schon sehr am Rumbrüllen, weil die Entscheidungen halt einfach nicht da waren. Und ja, in der zweiten Halbzeit hat man denen dann erklärt, hey, ihr könnt euch gerne aufregen. Aber bitte beachtet, das ist mein zweites Spiel. Und ich habe gerade erst den Schiedsrichterschein gemacht. Und ja, da war es dann in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall auch deutlich ruhiger. Die Leute hatten Verständnis. Im Nachhinein hätte ich gesagt, vielleicht hätte man das von vornherein sagen sollen, damit einfach das Verständnis da ist. Und es hat mich aber nicht abgehalten, irgendwie weiterzumachen als Schiedsrichter, sodass man ja immer mehr Spaß daran gefunden hat. Und ja, es war ja auch so, dass ich nachher dann aufgestiegen bin. Ich habe Jugendoberliga in Schleswig-Holstein gepfiffen. Und also das waren einfach auch schon Tage, wo man sich immer drauf gefreut hat, diese Spiele zu pfeifen, weil man wusste, es ist guter Fußball, schneller Fußball. Und da hat man dann halt auch den Unterschied gemerkt von einer B-Jugend-Kreisligamannschaft und einer B-Jugend-Oberligamannschaft. Und dass ja, sich da dann auch durchzusetzen, ist dann auch nochmal schwer. Gerade der Umgangston ist dann ja auch ja ein anderer als in der Kreisliga, sodass man auf jeden Fall da man sich auch Respekt verschaffen musste, definitiv.

SPEAKER_00

Also ich sehe da wirklich Parallelen zu dem Business auch mit Erwachsenen. Und das ist ja hier der Podcast für Business-Strategie im Beratungs- und eben auch Weiterbildungsmarkt. Und tatsächlich, ich war selber auch Trainer und Coach für Erwachsene, also im Bereich Vertriebstraining und Führungskräfteentwicklung. Und ich würde da starke Parallelen ziehen. Also man muss sich auch da häufig so ein bisschen erstmal Autorität verschaffen und muss sich durchsetzen, um seine Teilnehmer quasi im Griff zu behalten und gucken, dass man eben in einer Gruppe, vielleicht mit zehn, zwölf Leuten, dann auch seine Ziele verfolgt und eben die Übungen ordentlich durchzieht. Also ich glaube, da kann man eine Menge übertragen. Und natürlich ist es häufig so, wenn man das zum ersten Mal macht, ist es nicht so gut, wie wenn man das schon einige Male gemacht hat. Das ist ja ganz klar. Man sammelt einfach Erfahrung, man wird innerlich selbstsicherer und das strahlt dann wieder nach außen. Also das sind, glaube ich, wirklich sehr, sehr schöne Parallelen, die wir jetzt ziehen können. Einmal für uns, die wir quasi vorne stehen, aber für die Kids ist es dann vielleicht genauso wie für die Teilnehmer in Schulungsveranstaltungen und ähnlichen Maßnahmen. Das ist schon sehr, sehr spannend. Lass uns nochmal ein bisschen reingucken in den Gedanken, dass du daraus wirklich ein Business gemacht hast. Wann war es für dich so der Moment, dass du gesagt hast, das ist etwas, davon kann ich wirklich leben?

SPEAKER_01

Ja, also es ist tatsächlich eine Entwicklung auch gewesen. Ich habe halt klein angefangen, also erst als ehrenamtlicher Trainer, hab dann ja das Einzeltraining gemacht während Corona und hab dann halt auch gleich dem Finanzamt mehr oder weniger Bescheid gesagt. Und ja, hab das Ganze dann halt sich entwickeln lassen, sodass man halt immer mehr Leute wussten, bekannten einen, haben einen angesprochen, hey, du machst Individualtraining, ich möchte gerne meinen Sohn bei dir unterbringen. Wie kann ich das machen? Und ja, dann habe ich halt einfach gesagt, hier hast du meine Nummer, schreib mir gerne bei WhatsApp, wir klären alle Details. Und ja, dann ist es so, dass man halt eine Website hatte, die dann jetzt im Sommer tatsächlich letztes Jahr 2025 überarbeitet wurde. Und seitdem ist es tatsächlich so, dass ich sagen kann, ich kann davon leben. Also seitdem diese neue Website existiert, kann ich mich vor Anfragen nicht retten. Da bin ich auch sehr froh drüber. Und ja, also von daher, es gibt Kita-Fußball, Schulfußball, Individualtraining. Das erste eigene Fußballcamp ist jetzt auch in Planung. Von daher, es ist auf jeden Fall eine Entwicklung zu sehen. Und ja, ich bin sehr froh und dankbar, dass es so gut läuft. Und ich hoffe, es bleibt auch weiterhin so. Weil die Bewegung wird, schätze ich zumindest in Zukunft, weiter abnehmen. Und deswegen ist gerade so ein Aspekt mit Fußball und Teamsport genau der richtige.

SPEAKER_00

Ja, wir bewegen uns immer mehr im digitalen Alter. Die Kids spielen online im Team zusammen. Deswegen haben sie manchmal das Gefühl, ich muss gar nicht meinen Kumpel treffen. Und dann leidet vielleicht die echte Bewegung und da sind ja viele Nebeneffekte, die wir jetzt gar nicht alle hier nennen können. Das ist schon sehr spannend. Aber ich fand es eben sehr, sehr interessant, weil bei den meisten ist es doch so, man steckt viel Zeit in eine Webseite und vielleicht auch Geld und dann passiert erstmal nichts. Und das war bei dir jetzt ganz anders. Das ist erstaunlich. Deswegen ist die Frage jetzt, glaube ich, nochmal sehr berechtigt. Woran liegt das? Die Webseite allein wird es nicht sein. Wie kommen die Menschen auf deine Webseite? Weißt du das?

SPEAKER_01

Tatsächlich googeln viele. Ich glaube einfach, die Keywords sind andere, bessere. Und dass einfach der Zusammenhang zwischen der Suche nach Individualtraining oder Fußballcamps in Lübeck einfach da ist und dass die Leute das dann halt merken und sehen und finden. Aber ich glaube auch zusätzlich kommt es halt noch dazu, dass ich sehr viel auf Netzwerkveranstaltungen bin, weil es hier wunderbare Netzwerke in Lübeck gibt und um Lübeck so dass man ja einfach da sich auch bekannt macht. Vor allen Dingen, weil man denn da ja auch immer mit Klamotten hingeht. Also ich bin auch dankbar, seit Sommer bin ich bei Derby Star oder mit Derby Star in einer Kooperation, die mir dann Bälle und Trainingsmaterial zur Verfügung stellt und halt auch die Kleidung. Und dadurch, dass man dann halt auch die Kleidung präsentiert, man auftritt damit, jeder sieht das Logo und jeder weiß, hey, das ist Marcel Boudin, der macht Fußballtraining und der trainiert Kinder und ja, dass einfach da auch eine Entwicklung zu sehen ist bei den Kindern.

SPEAKER_00

Das heißt, für dich ist da Sichtbarkeit sehr wichtig und dann entscheidet sich sehr viel wahrscheinlich, weil die Menschen danach auf deine Webseite kommen und dann dort etwas finden, wo sie sagen, das ist genau das Richtige. Jetzt ist es ja, zumindest habe ich beim Fußballcamp mal geguckt, wir reden da über Angebote für vier Tage von, ich glaube, knapp 170 Euro. Ist noch ein überschaubarer Betrag. Ist es in den meisten Fällen bei dir so, dass in diesen Fällen einfach gebucht wird oder sprechen die Eltern immer nochmal mit dir oder die Verantwortlichen?

SPEAKER_01

Also, das ist jetzt so, dass das ein Camp in Saarbrücken ist. Ich war in den letzten beiden Jahren mit einer anderen Fußballschule, mit der ich kooperiere vor Ort und habe jetzt einfach oder wurde von den Vereinsverantwortlichen dort vor Ort angesprochen, sodass man gesagt hat: Hey, wir würden das gerne mit dir selber machen als Fußballschule. Und das heißt, die meisten Kinder, beziehungsweise die Eltern, die ihre Kinder anmelden, kennen den Namen von mir, kennen das Logo. Und von daher ist es so, dass da jetzt gar nicht so die große Hinterfragung ist, sondern sie kennen die Trainer, die da vor Ort wagen und dann auch im Oktober vor Ort sein werden, sodass man bekannt ist und ja gar nicht die großartigen Fragen kommt oder kommt.

SPEAKER_00

Du hast eigentlich über deine vorherigen Leistungen und auch über die Präsenz in verschiedenen Veranstaltungen schon genügend Vertrauen gewonnen.

SPEAKER_01

Genau, genau. Wird natürlich schwieriger, wenn man hier in Lübeck, wo man zwar auch bekannt ist, als Person, aber halt nicht als Fußballschule. In dem Sinne wird es dann natürlich mit Sicherheit schwieriger, aber auch da bin ich aktuell in Gesprächen, dass im Sommer vielleicht noch ein weiteres Fußballcamp dazukommen wird. Und von daher bin ich da guter Dinge, dass das auch dann hier in Lübeck gut funktionieren wird. Ja. Und wie groß ist das Team, was du da um dich herum aufgebaut hast? Also meistens bin ich es alleine tatsächlich und ich habe dann befreundete, Trainer, Kollegen, die ich dann für die jeweiligen Camps buche und hinzuziehe und ja, die dann halt dementsprechend auch bezahle.

SPEAKER_00

Das heißt, du managst eigentlich dein Business alleine und arbeitest dann mit freien Mitarbeitern. Das ist ja der Standard, den auch sehr, sehr viele im Beratungs- und Weiterbildungsbusiness gehen, bis hin auch zu großen Unternehmen in der, natürlich in einer etwas anderen Skalierung. Aber ich sage mal, das ist schon ein Modell, was sich heutzutage sehr bewährt hat, weil es eben auch häufig, gerade in Deutschland, mit sehr, sehr vielen rechtlichen Verstrickungen verbunden ist, wirklich echte Angestellte zu haben. Das muss man auch einfach sagen. Und haupt einem vielleicht dann auch die Flexibilität, die du brauchst, weil das ist ja schon im Endeffekt ein projektbasiertes Business.

SPEAKER_01

Definitiv. Also da es halt in den Ferien stattfindet und die Auftragslage bei Kita und Schule noch nicht so ist, dass ich sage, ich habe einen festen Mitarbeiter. Wäre natürlich auf jeden Fall für die Zukunft wünschenswert, das so aufzubauen, dass das funktioniert. Vielleicht funktioniert das durch diesen Podcast, um noch bekannter zu werden, um noch mehr Sichtbarkeit zu haben, weil darauf kommt es mir ja an.

SPEAKER_00

Also wäre es für dich, du hast jetzt gesagt, Saarbrücken ist schon mal ein weiterer Standort, quasi an dem sowas jetzt auch stattfindet. Wäre es für dich also in der Zukunft durchaus denkbar, das an ganz vielen verschiedensten Orten in Deutschland zu machen?

SPEAKER_01

Ja, definitiv. Also ich habe auch in Nordrhein-Westfalen und in Sachsen und Sachsen-Anhalt Vereine, mit denen ich mich sehr gut verstehe, beziehungsweise mit den Vereinsverantwortlichen, wo auch Gespräche laufen bezüglich Fußballcamps. Und von daher wird das dann auf jeden Fall eine Nummer, die größer wird und nicht nur in Lübeck dann sein wird, was zumindest das Thema Fußballcamps angeht.

SPEAKER_00

Ich glaube, wenn das Konzept erstmal gut durchgearbeitet ist und man dort die Erfahrung aufgebaut hat, dann lässt sich das wirklich auch skalieren, indem man vielleicht sogar den ein oder anderen dann auch langsam aufbaut, sodass die Menschen auch dort Vertrauen haben und dass man dann eben an deren Stellen gleichzeitig aktiv sein kann. Heute ist es sicherlich so, dass die Menschen dir vertrauen in erster Linie, oder?

SPEAKER_01

Definitiv. Die Leute arbeiten mit mir, die Kinder arbeiten mit mir, die Eltern vertrauen mir, die Eltern gucken zu, egal wo, also zumindest was Kita angeht, wenn das dann nach dem Kita-Tag stattfindet oder wenn ich individual. Training habe, dann sind auch die Eltern am Spielfeldrand und gucken zu. Und man spricht dann mit denen. Und ja, sowohl die Kinder als auch die Eltern sind sehr begeistert. Und ich glaube, das spricht für die Arbeit mit den Kindern und man sieht bei den Kindern auch eine Entwicklung. Also nicht nur ich sehe eine Entwicklung, sondern halt auch die Kinder und die Eltern. Und das ist ja das, worauf es ankommt.

SPEAKER_00

Was würdest du sagen, wo unterscheidest du dich von klassischen Fußballvereinen?

SPEAKER_01

Also ich unterscheide mich, glaube ich, von Fußballvereinen in dem Sinne, dass Fußballvereine mit einer Mannschaft 10, 15, 20 Kinder haben als Trainer und gar nicht so individuell auf die Kinder eingehen können, was Technik und Taktik angeht. Und dass es das gerade so Ballbehandlung, wie gehe ich mit dem Ball um, was passiert, wenn ich den Ball wo treffe, das kann ich im Mannschaftstraining, im Verein gar nicht so genau anbieten. Das funktioniert tatsächlich nur übers Individualtraining, wo du in dieser Trainingsstunde tatsächlich da genau explizit drauf eingehen kannst. Und ja, dann kommt es immer darauf an, wollen die Eltern gleich mehrmals buchen oder erstmal nur eine Probestunde und ja gucken, wie das überhaupt läuft. Meine Empfehlung ist auch immer ganz klar, mach erstmal eine Probestunde. Weil man weiß nie, harmoniert das überhaupt. Also ich hatte es bis jetzt noch nicht, dass es nicht harmoniert hat. Aber es kann ja mal sein. Es ist ja nie ausgeschlossen. Und von daher gucken, wie die Harmonie ist und meistens passt die Harmonie. Bis jetzt hat sie zum Glück immer gepasst. Und ja, dann kann man halt mit dem Kind auch arbeiten, weil das Kind merkt, hey, der Marcel, der geht auf mich ein, der zeigt mir das, wie das richtig geht. Und ich sehe auch eine Entwicklung. Also man sieht ja auch, ich nutze nicht nur normale runde Fußbälle, sondern ich nutze auch mit, oder dank meines Kooperationspartners rasenreich die Korpusbälle, die ja anders geformt sind. Und mit denen kann man dann halt Reaktion und Koordination einfach super trainieren. Also wenn man drei Durchgänge mit einem Dribbling-Parcours macht und den ersten und den dritten Durchgang mit einem normalen runden Ball und den zweiten Durchgang mit einem, der der Rasenreich Korpusbälle macht, sieht man beim dritten Durchgang eine deutliche Verbesserung des Ballgefühls, der Ballbehandlung und das nur als kurzer Effekt, langfristig wird es dann natürlich deutlich besser und man kann dann super mit dem Ball umgehen und ja, wird ein super Mittelfeldspieler, Abwehrspieler oder halt auch ein guter Spieler im 1 gegen 1.

SPEAKER_00

Also ich finde es super spannend. Die Frage, die sich mir natürlich gestellt hat, ist, wir haben uns selbst auf LinkedIn kennengelernt. Natürlich sind auf LinkedIn wahrscheinlich auch zahlungskräftige Eltern, die für dich relevant sind. Aber ist das für dich ein wichtiger Kanal, wo du schon heute sagst, da möchte ich auf jeden Fall mehr machen? Oder welche Kanäle funktionieren für dich ganz gut derzeit?

SPEAKER_01

Also LinkedIn ist auf jeden Fall ein Kanal, den ich bespielen möchte. Bis jetzt hat sich da noch nicht so was ergeben, aber was nicht ist, kann ja immer noch werden. Ich glaube, das Hauptpublikum befindet sich eher so auf Instagram und TikTok. Da mache ich tatsächlich sehr wenig, weil auch immer so im Hinblick auf Datenschutz dann die Sache ist, darf ich filmen oder nicht? Aber in Zukunft habe ich das auf jeden Fall auch vor, mich da präsenter zu zeigen, indem man dann halt auch Videos von den Trainings aufnimmt und dort hochlädt.

SPEAKER_00

Ja, gut, da kann man sicherlich die rechtlichen Rahmenbedingungen klären. Und natürlich ist es immer die Möglichkeit, dass Eltern sagen, mein Kind bitte nicht zeigen. Das ist völlig legitim und auch verständlich. Aber wenn man natürlich das Einverständnis hat, dann ist es wirklich kein Problem. Also meine Partnerin macht auch nebenbei Malkurse, sowohl für Erwachsene wie auch für Kinder. Und da ist das gleiche Thema natürlich auch. Auch da möchte man gerne die Sachen auf Social Media zeigen, weil was auf Social Media nicht zu sehen ist, hat nicht stattgefunden. So ist es für viele. Also in diesem Sinne, sehr, sehr spannend, was sich dort alles entwickeln kann und entwickeln lässt. Offensichtlich ist auch ein scheinbar kleines Business mit einem sehr großen Potenzial hier ausgestattet, wenn ich daran denke, dass du das in vielen Städten in Deutschland machst und das Team vielleicht wachsen darf. Und ja, es wird sehr, sehr spannend. Aus meiner Sicht wäre es sogar denkbar, Englisch vorausgesetzt, dass du das international machst. Ich befinde mich hier auf Zypern. Da ist es so, dass die Eltern von Kindern, von den Auswanderern, ihre Kinder in Privatschulen stecken, sehr häufig und dort immer händeringend nach solchen Angeboten gesucht wird. Also da wird natürlich per se schon für alles sehr viel mehr Geld gezahlt. Also das ist schon sehr, sehr spannend. Und die Privatschulen brechen wirklich hier aus allen Nähten, weil so viel Zustrom derzeit dacht ist. Was wäre so dein Tipp für jemanden, der vielleicht auch mal von einem kleinen Business träumt und die Chance wahrnehmen möchte, das wachsen zu lassen?

SPEAKER_01

Definitiv einfach anfangen, nicht so viel nachdenken tatsächlich. Am besten, so wie ich, nebenberuflich starten. Bau es neben dem Angestelltenverhältnis auf und lass es wachsen. Das ist so, was ich jedem empfehlen kann. Das ist, glaube ich, der beste Einstieg, als alles auf eine Karte zu setzen, zu sagen, hey, ich kündige mein Angestelltenverhältnis und setze jetzt alles in die Selbstständigkeit. Mach es meiner Meinung nach nicht, sondern bau es langsam und ruhig auf und lass es wachsen.

SPEAKER_00

Kann ich, glaube ich, absolut unterstützen. Und es ist immer hilfreich, wenn man sich hier auch mal von einem Experten beraten lässt. Häufig sind diese ersten Beratungen ja sogar kostenfrei. Bei uns ist es definitiv der Fall. Mit Solgos Marketing machen wir nicht nur die Marketing, sondern auch die Vertriebsberatung und haben immer den Gesamtblick darauf. Und ja, es kommt einfach darauf an, was ist genau die Situation, welche Voraussetzungen sind vorhanden und dann findet man immer einen Zugang, der einem dann auch ermöglicht, vielleicht sogar mit sehr niedrigen Kosten zu starten. Wir haben aktuell unter der Seite sorygrowths.com einen Plan, ein Dokument hinterlegt, wo du für dich finden kannst, wie du mit LinkedIn zum Beispiel, ohne einen Cent in bezahlte Werbung zu stecken, hier wirklich kontinuierlich spannende Kontakte und Gespräche generierst. Also wenn dich das interessiert, dann auf sorrygrowths.com einfach mal schauen und kostenlos herunterladen. Ja, in diesem Sinne erstmal ganz, ganz herzlichen Dank. Marcel Bodin, spannender Gast heute fand ich, weil es wirklich mal was ganz anderes war und uns neue Einblicke gewährt hat. Und wenn du ansonsten weiter interessiert bist an Businessstrategien im Beratungs- und Weiterbildungsmarkt, dann folge doch einfach diesem Podcast und höre in die nächsten Folgen rein. Vielen, vielen Dank, Marcel Bodin.

SPEAKER_01

Vielen Dank für die Einladung. Hat mich sehr gefreut. Hat Spaß gemacht.