#Bildungsraum - Der Podcast für Business-Strategie
#Bildungsraum – Der Podcast für Business- und Marketing-Strategie in Unternehmen mit Beratungsleistung, Mentoring oder Weiterbildungslösungen
Willkommen bei #Bildungsraum – dem Podcast für Coaches, Berater und Experten, die ihre Kundengewinnung auf ein neues Level heben wollen.
Wir zeigen dir, wie moderne Weiterbildungsexperten Ihr Business gestaltet haben.
Eines der Themen ist, wie wir KI-Automatisierung und smarte Ads kombinieren – und so die Kundengewinnung um das Zehnfache beschleunigen, bei 200 % weniger Zeitaufwand.
Hinter dem Podcast steht Zoe Growth Marketing mit Klaus Walheim und Nicole Ricarda Kirch.
In über 5 Jahren LinkedIn-Marketing haben wir mehr als 5.000 Coaches und Berater geschult und gesehen:
👉 Social Selling allein funktioniert 2025 nicht mehr.
👉 Wer auf System statt Zufall setzt, gewinnt planbar neue Kunden.
Hier bekommst du Business-Einblicke aus der Praxis für die Praxis rund um Themen die Berater, Experten und Coaches angehen. Es sind echte Einblicke, Strategien und Praxisbeispiele – direkt aus der Arbeit mit erfolgreichen Experten.
Fazit: Systematische Kundengewinnung auf Autopilot statt Reichweiten-Hoffnung.
Wenn du bereit bist, deine Kundengewinnung strategisch aufzubauen, dann besuche uns auf zoegrowth.com und hole dir den kostenfreien KI Social Selling Guide.
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#Bildungsraum - Der Podcast für Business-Strategie
Warum klassische Sales-Pitches sterben
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Folge von #Bildungsraum geht es ans Eingemachte im Vertrieb. Klaus Walheim spricht mit Michael Weyrauch, dem Neugründer von Love Selling, über einen radikalen, aber dringend notwendigen Mindshift in der Beraterbranche: Weg vom reinen Zahlendruck, hin zum „Human-to-Human“-Marketing.
Viele Experten verlieren sich heute im Content-Dschungel oder versuchen, durch bloße Masse an Termine zu kommen. Michael erklärt, warum diese Strategie langfristig scheitert und wie man durch Haltung, Struktur und echte Wertschätzung planbar Kunden gewinnt, ohne seine Seele zu verkaufen.
Die Highlights dieser Folge:
- Haltung vor Methode: Warum Vertrieb Chefsache ist und warum der CEO auch in Krisenzeiten „verkaufen“ können muss.
- Love Selling: Was hinter dem Ansatz steckt, den Menschen und sein Problem wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
- Social Selling vs. Real Life: Warum LinkedIn nur 5–10 % des Vertrauensaufbaus ausmacht und wo die wahre Musik spielt.
- Vom Schreiner zum Sales-Profi: Michaels persönlicher Weg und warum ein technisches Mindset oft der größte Bremsklotz für modernen Vertrieb ist.
- Qualität vor Masse: Warum Gießkannen-Nachrichten auf Social Media den Markt kaputt machen und wie du es besser machst.
„Wenn du Qualität hast, musst du auch Qualität verkaufen – und zwar mit Haltung.“ – Michael Weyrauch
Mein Gast:
Michael Weyrausch
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Willkommen bei einer Folge bei Hashtag Bildungsraum, der Podcast für Business-Strategie im Beratungs- und auf Weiterbildungsmarkt. Hier sprechen wir mit Unternehmern, Coaches und Beratern, die nicht nur Expertise haben, sondern Wirkung erzeugen wollen. Ich bin Klaus Wahleim von Surrey Goals Marketing. Wir haben in den letzten Jahren über 5000 Berater und Coaches dabei begleitet, ihre Kundengewinnung systematisch aufzubauen. Unsere Erfahrung ist klar. Planbare Anfragen entstehen nicht durch einzelne Posts, sondern durch das Zusammenspiel aus Social Selling, strategischer Sichtbarkeit und KI-gestützter Automatisierung. Mich interessiert heute aber vor allen Dingen eine Frage. Wie gewinnt man als Experte heute noch planbar Kunden, ohne sich im Content-Dschungel zu verlieren? Und genau deshalb freue ich mich heute auf dieses Gespräch. Wir sprechen mit Michael Weihrauch. Er ist Neugründer von LoveSelling, ein Vertriebsansatz mit Haltung und Struktur. In diesem Sinne erstmal herzlich willkommen, Michael.
SPEAKER_01Ja, hallo, lieber Klaus, und Dankeschön für die Einladung für diesen Podcast.
SPEAKER_00Ja, es ist wirklich schön, wieder mal einen Ansprechpartner zu sehen, der im Vertrieb hier seine Liebe gefunden hat, wenn man das so sagen darf. Und dennoch jetzt nicht das macht, was sehr, sehr viele, die ich so kennengelernt habe, im Vertrieb als früher auch als Chefs. Ich habe früher in großen amerikanischen Konzernen gearbeitet. Da gab es immer so dieses Extrem Druck aufbauen, schnell Abschlüsse holen und was ist denn jetzt, warum nicht jetzt und nicht erst in drei Tagen. Also es ging wirklich sehr, sehr stark rein, zahlenorientiert und einfach nur Umsatz machen, egal wie die Beziehung zum Kunden sich damit entwickelt. Das ist nicht dein Ansatz, wenn ich das richtig verstanden habe.
SPEAKER_01Nein, ist nicht mein Ansatz. Genau, ist auch nicht der Ansatz von Larzelin gewesen oder ist es der Ansatz von Larcelin gewesen. Aber natürlich sind Zahlen, Daten, Fakten wichtig in der BWL, in der Volkswirtschaft, aber ich sage immer, dass man da weggehen sollte als Unternehmer, als Gründer, als CEO, und the CEO als mittelständisch Unternehmen sollted darauf seiner Mitarbeiter, Mitarbeiterin also sagen, yeah, we must unsere Zahlen und Datenfakten kennen, but we driven the Menschen in the middle, we must the men in the middle for sein, what he had. When we have the Kunden, egal if it's just a B2B-Dienstleister is or a B2C-Dienstleister is.
SPEAKER_00Vertrauen spielt eine Rolle, Beziehung spielt eine große Rolle. Und dennoch habe ich so das Gefühl, es kommt vielleicht doch ein wenig darauf an, was verkaufe ich. Also es gibt sicherlich Businessmodelle, die würden sofort sterben, wenn ich die Kundenbeziehung riskiere. Und dann gibt es vielleicht andere Modelle, wo ich einfach sage, der Markt ist so riesig, ich mache einmal Geschäft und danach ab zum nächsten, was der fühlt, dass er denkt, wie zufrieden der nachher ist, ist mir egal. Finde ich fürchterlich, aber so mag es ja vielleicht auch geben. Wie siehst du das?
SPEAKER_01Ja, es also kommt drauf an, auf welche Zielkunde oder Branchen es gibt. Es gibt Branchen, die spezielles Thema sind, nennt es Maschinenbau, nennt es nennst die Industrie, da sind es wirklich auf die Details, auf die Features zu gehen, weil die Industrie, der Maschinenbauer XY macht diese Maschine und der Maschinenbauer XY macht diese Maschine. Aber beide Maschinen können beides in einem selben Tempo machen. Und da ist die Vergleichbarkeit dann mit dem oder dem wieder so, dass ich sagen kann, ja, but the machine is doch eighteen the machine imitte. Wie verkaufe ich jetzt als XY, als Müller, die Maschine, dass es zu einem besseren Stellenpunkt kommt? Oder halt der Schmidt verkauft dieselbe Maschine from Müller, nur mit seiner Technologie. Und im Coaching sehe ich das aber auch so, dass ich sagen kann, im Coaching-Markt sind sehr viele Coaches, Trainer dran, die verkaufen auf Masse, statt auf der Klasse. Also die versuchen viele Termine hintereinander zu machen, anstatt mal ein richtiges Projekt mit einem Klienten durchzuführen und das halt auf mehrere Monate oder mehrere Jahre. Wo es Sand hat, das ist halt die Klasse, das ist halt die Marke, so wie die Firma Rolex oder Bugatti es macht.
SPEAKER_00Dafür muss man natürlich auch das passende Angebot haben. Also, das Stichwort ist da vielleicht auch sowas wie Produkttreppe. Das heißt, ich fange ja irgendwo vielleicht sogar mit einem kostenlosen Produkt an und lasse dann so nach und nach vielleicht die Art der Zusammenarbeit wachsen. Das hat sich auch bei uns tatsächlich in beiden Richtungen entwickelt. Also zum einen ist es bei uns auch so, dass wir häufig diese Produkttreppe irgendwo mit anbieten, aber es hat sich auch indirekt auf uns wieder ausgewirkt. Auch unser Angebot ist breiter geworden. Also wir haben 2019 und vor allen Dingen dann ganz stark 2020 haben wir den Schwenk gelegt erstmal auf LinkedIn-Coaching. Das war sehr spitz. Das würde ich heute nicht mehr empfehlen, dass man nur LinkedIn-Coaching anbietet. Und mit der Zeit sind wir halt doch wieder zurück zu den Wurzeln, wo wir eigentlich herkommen, haben so das Gesamtmarketing-Paket und Vertriebsthemen in den Blick genommen und sehen uns da auch eher als Marketing- und Vertriebsberatung. Aber das ist jetzt nun mal so ein bisschen die Story, wie sich das auch nicht nur auf der Kundenseite, sondern auch bei uns als Anbieter entwickelt. Gehen wir nochmal vielleicht zurück bei dir. Du hast vorhin gesagt, Love Selling ist nicht deine Erfindung. Genau, aber du hast es ja ausgebaut.
SPEAKER_01Genau, Love Selling ist nicht meine Erfindung, sondern die Erfindung von Horst Uwe Köhler. Gott habe ihn selig. Ich habe ihn einmal kennengelernt und danach, nach ein paar Monaten ist er dann auch verstorben. Aber ich habe ihn so kennengelernt und auch so als Kollege wertschätzen kennengelernt und wir sind dann in Kontakt geblieben, wo ich dann gesagt habe, hey komm, wenn du dann da oder da bist, habe ich ihm eine Antwort gemacht, das er nicht abschlägen konnte, wo ich dann gesagt habe, ich gründe die Marke komplett neu mit dem Branding KI jetzt kommen in den nächsten Jahren. Und sodass es halt auch eine andere Relevanz hat für die Branche generell. Und der KI-Markt wird jetzt in den nächsten Jahren noch viel größer.
SPEAKER_00Das ist, glaube ich, absolut unzweifelhaft. Ich glaube, es gibt keine ernstzunehmende Marketing-Untertriebsberatung mehr, die nicht irgendwo KI beinhaltet. Aber ja, gib uns doch vielleicht noch ein bisschen mehr Einblick, was muss ich mir jetzt genau unter dem Vertriebsansatz mit Haltung und Struktur vorstellen und wie würde denn so eine Zusammenarbeit mit dir aussehen, wenn ich jetzt ein kleines Unternehmen habe?
SPEAKER_01Okay. Spannende Frage, Dankeschön für die Frage erstmal. Ich sage es so immer: Vertrieb ist einerseits Chefssache und die Haltungssache vom Chef aus direkt. Egal ob jetzt Selbstständiger mit Freelancern oder mit Angestellten von 10 bis 50 Mitarbeitern, ist es so, dass man immer die Haltung hat, ja, wenn jemand krank ist, dann muss ich halt auch als Chef, als CEO mal den Vertrieb auch mal selbst machen und halt auch seine Sachen selbst verkaufen zu können. Und deshalb ist diese Haltung immer am Prunz der Zeit zu sein mit seinem Produkt, mit seinen Mitarbeitern, mit seinem Wording, mit seiner Akquise. Und es geht egal, ob es jetzt digital ist, über Social Media oder halt auch ganz klassisch über die Printanzeigen oder halt auch über das Empfehlungsmarketing oder über die Kaltakquise, whatever. Du musst halt wissen, wie du deine Kunden in der heutigen Zeit so für dich gewinnst, egal ob es jetzt Neukunde ist oder die Bestandskundenrückgewinnungen machst.
SPEAKER_00Inwieweit siehst du dort Social Selling, also Beziehungsaufbau, Kontaktaufbau über Social Media Kanäle als ein wichtiges Thema an?
SPEAKER_01Social Selling ist ein heißer Tropfen vom heißen Stein. Und ich weiß, sag mal, Social Selling ist vielleicht in meiner Ansicht nur diese 5 bis 10 Prozent, wo ich Beziehungen aufbaue, gerade auf LinkedIn oder auf anderen Social Media Plattformen, da ich mehr auf die Vertrauensebene reingehe und gehe mehr auf den persönlichen Austausch im Real Life auf Messen oder halt auf generell auf Veranstaltungen, wo ich sehen kann, ich habe einen Kontakt, mit dem Kontakt XY kann ich noch mehr ins Vertrauen reingehen, kann ich noch mehr das Thema ansprechen, wo er gerade oder was für ein Thema, das er gerade interessiert ist oder mit wem tausche ich mich aus, mit wem spreche ich, wenn es um das Thema XY geht. Natürlich funktioniert es auch über LinkedIn oder über andere Social Media Plattformen relativ richtig gut. Und ich merke es gerade auch in der letzten Zeit über die Livestreams, Livestream-Funktion über TikTok oder halt auch auf YouTube, so dass ich einige Sachen auch da schon wieder herausgefunden habe.
SPEAKER_00Also tatsächlich war ich vor langer Zeit auch sehr überrascht, wie viel Vertrauen und wie viel Bindung man tatsächlich, also emotionale Beziehungen man auch über Online-Kommunikationswege aufbauen kann. Also das war für mich sehr, sehr spannend und hatte aus meiner Sicht extrem viel auch mit dem eigenen Mindset zu tun. Also nur mal so als so ein bisschen Erfahrungsgeschichte dazu. Ich war, ich glaube, das war irgendwann 2015, 2016, so eine Richtung genau, weiß ich es gerade nicht mehr. Dort war ich unter anderem als freier Vertriebsmitarbeiter tätig für ein Unternehmen aus Dänemark. Und wir haben eigentlich eine E-Learning-Lösung verkauft. Und wir haben klassisch damals, dieser Zeit war das noch so üblich, am Anfang ist das Typische gemacht. Wir haben mehr oder weniger Kalt-Telefonakquise gemacht, um Termine zu bekommen, sind hingefahren und haben dort dann vor Ort eine E-Learning-Lösung präsentiert. Wenn man mal genau darüber nachdenkt, eigentlich irgendwie verrückt. Weil warum muss ich denn mich mitun zwei Stunden ins Auto setzen, um etwas zu zeigen, was doch online stattfindet. Wir haben dann tatsächlich, weil gerade auch für diesen Markt Deutschland doch gewisse Strecken beinhaltet, hat dann irgendwann der dänische Gründer entschieden, okay, jetzt lass es doch mal probieren, vielleicht können wir doch zumindest einen guten Teil der Akquise erstmal über Videomeetings machen. Und wir haben da verschiedenste Tools ausprobiert, aber das Spannende für mich war dabei, für uns alle war das relativ Neuland. Also ich war immer Technikaffein, ich habe immer schon Videome-Meetings mal genutzt. Aber trotzdem, jetzt wegzugehen von dem alten Vertriebsweg und mal was ganz Neues und das über Videomeetings zu machen, das war befremdlich. Und natürlich hat man eine gewisse Unsicherheit gehabt, wie funktioniert das gerade, kommt der Kunde damit recht, weil das war wirklich auch für die Kunden in der Regel Neuland. Und tatsächlich am Anfang gab es jede Menge technische Probleme. Und nach kurzer Zeit war das aber so, dass man selber gefestigt war, man wusste, es funktioniert, und komisch, die Kunden hatten auch keine Probleme mehr. Also hat das Mindset offensichtlich sich total ausgewirkt, ob gerade Probleme entstehen auf einer ganz anderen Ebene oder nicht. Also fand ich eine sehr, sehr spannende Erfahrung. Und ich glaube, Mindset ist ja auch bei dir in deinem Konzept ein sehr wichtiger Punkt, oder?
SPEAKER_01Auf jeden Fall. Also gerade, wenn du das Ansprechstvideos und das weiter, da stellen sich einige CEOs noch sehr, sehr schwer mit dem Thema Online oder mit dem Thema Online-Vermarktung, egal ob es jetzt LinkedIn ist oder andere Social Media Plattformen oder halt mit den Online-Tool-Tools bist du oder mit diesem Tool stellen sich noch sehr dagegen, wollen mehr doch den menschlichen Kontakt aus. Aber es ist halt eher dieses Mindset-Ding, wo sie sagen kann, ey, ja, 30 Jahre, wir sind 30 Jahre am Markt, warum brauchen wir dies oder das? Oder warum dieses? Aber und dann, ja, weiß ich auch nicht. Also wirklich, das ist die Einstellung, auf die neue Art des Vertriebes reinzugehen und halt auch auf die digitale Art und Weise zu schauen, wie befasse ich mich mit dem Thema, wie befasse ich mit dem Thema Streaming allgemein. Nicht nur hier Riverside, Zoom oder generell auch Social Media.
SPEAKER_00Ja, also ich glaube, es ist schon für viele auch ein Mindshift, dann sich auf modernere Methoden einzulassen. Es ist ja immer vollkommen unterschiedlich, welche Erfahrungswerte von da sind und welche Storie da ist. Und ich glaube, die Kunst wird auch in der Zukunft dahin liegen, die verschiedensten Möglichkeiten, die wir haben, halt geschickt zu kombinieren. Und dabei, glaube ich, werden wir nicht so schnell dahin kommen, dass Kommunikationskompetenz ein wichtiges Thema bleiben wird, egal welche Tools oder Hilfen wir uns holen. Also du hast du hast mal am Anfang, ich glaube, im Vorgespräch mir gesagt, eigentlich siehst du dich mehr so als Business-Entwickler und weniger als Vertriebstrainer. Nichtsdestotrotz geht es aber um Vertrieb. Und wenn ich dort den Menschen weiterhelfen will, muss ich ja auch mal irgendwann an Richtung Training denken. Also sind solche klassischen Dinge wie Gesprächsführung, Einwandbehandlungen und solche Sachen, sind das Teil deiner Zusammenarbeit?
SPEAKER_01Ja, sind es, sind es auch natürlich als Business Coach, ich sage ja wirklich Business Coach, ich bin jetzt so kein klassischen Verkaufstrainer, sondern ich bin eher der Transformator und Transformer des Unternehmens oder der Person in Spay, wo ich sagen kann, wenn ich mich nicht jeden Tag trainiere auf Verkaufsgespräche oder Gespräche oder Einwandbehandlungen, wie soll es der andere dann auch für sich tun, wenn man sich jetzt nicht jeden Tag selbst trainiert auf sein eigenes Training, auf sein eigenes Wissen, Kompetenz, kann man das auch nicht dann halt immer wieder weitergeben und ja, es ist ein Bestandsteil davon.
SPEAKER_00Wie wurdest du denn selbst ausgebildet, um diese Kompetenz auch aufzubauen?
SPEAKER_01Ich habe mich wirklich durch Horst Uwe Köhler ausbilden lassen, aber auch von dir Kräuter. Anderem war ich in Verkaufsseminaren, Martin Limbeck war ich in Verkaufsseminaren, wo ich mich weitergebildet habe, habe auch jetzt zuletzt IHK-Ausbildung gemacht, Ausbildungsausbilder nennt sich der Bereich. Dann habe ich auch eine Ausbildung jetzt beim Hermann Scherer gemacht.
SPEAKER_00Genau. Und du hast ja deine Wurzeln ohnehin in der Kunden, sagen wir es, Betreuung oder vielleicht sogar auch im Verkauf. Hat dich das von Grund aus schon geprägt? Da hast du ja auf jeden Fall viel Erfahrung, was die Gesprächsführung angeht, oder?
SPEAKER_01Ja, also meine Erfahrung war damals mit 18 habe ich meine Ausbildung als Schreiner, ganz klassisch im Handwerk angefangen. Und während meiner Ausbildung als Schreiner habe ich dann den Verkauf von Putzmitteln lieb gewonnen, wo ich dann halt wirklich die Putzmittel auf Messen oder halt bei den Menschen im Wohnzimmer oder im Esszimmer dann verkauft habe. Das habe ich dann erweitert. Das war aber dann unabhängig von dem Freiner Thema, oder? Genau, das habe ich dann erweitert mit Nahrungsergänzungsmitteln. Und bis ich dann irgendwann gemerkt habe, die Ausbildung war zu Ende. Ich habe dann halt keine Lust mehr gehabt auf dieses Handwerk, weil ich jetzt so nicht der klassische Handwerker bin. Oder sagen wir mal so, wie ich sagen kann, ja, ich habe mal die Ausbildung gemacht, aber handwerklich bin ich jetzt nicht so geschickt da drin. Ich kann zwar ein Regal aufbauen, ja, aber mehr auch nicht. Ich könnte vielleicht ein kleines, einen kleinen Tisch bauen, ja, aber auch nicht. Da habe ich mich gleich halt in dem Vertrieb und den Verkauf weiterentwickelt und habe dann halt auch bei Obi gearbeitet und von Obi bin ich dann zu der Deutschen Telekom gegangen. Und dort habe ich halt bis Corona halt auch sehr lange gearbeitet, habe ich hochgearbeitet bis zum Fegarleiter. Und habe da auch meine Führungsskills und Trainingskills und Coaching-Skills halt auch verbessert oder weitergebildet, unter anderem?
SPEAKER_00Also ich weiß so ein bisschen von den Einblicken hinter den Kulissen, dass sowohl Obi wie natürlich erst recht auch die Deutsche Telekom auch sehr moderne Unternehmen sind. Da hat sich auch zum Teil sehr viel getan. Wie zufrieden warst du dort mit der Lernkultur? Wie weit war das schon eine moderne Vertriebsausbildung für dich?
SPEAKER_01Bei Obi im Learning war es jetzt eher so, naja, potenziell nach oben, würde ich jetzt heute auch noch sagen. Bei der Telekom war es richtig modern. Also mega, also dieses Online-Tool, wo die Telekom da entwickelt hat für die Sales-Streamys oder für die Angestellten, war super einarbeitungskonform für jeden Mitarbeiter, ob Quereinstieg oder halt ob Auszubildende, wo man sich halt auch hocharbeiten konnte bis zur Führungskraft, wo ich mich halt dann halt auch wirklich auch mich beweisen konnte, wo ich dann halt auch gesagt bekomme von meinem Vorgesetzten, ja, wir haben jetzt hier zwei, drei neue Bewerber. Herr Weichau, möchten Sie die am Point of Sales in die Systeme arbeiten und auch in den Sachen einarbeiten? Da habe ich gesagt, ja, keine Willen, Gebnesse und mehr arbeiten halt da drauf hin.
SPEAKER_00Wenn du jetzt mit deinem aktuellen Angebot da mal durchschaust, sind dort auch Kunden dabei, die schon in einem Konzern arbeiten und vielleicht für sich selbst sagen, ich möchte aber gerne da nochmal so eine Art Coach oder Mentor haben, dem ich nochmal Impulse abhole? Oder ist dein Klientel jetzt eher bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen?
SPEAKER_01Aktuell habe ich keiner, der bei mir aus dem Konzern oder von einem Konzern kommt. Hätte ich gerne. Ich hätte gerne auch. Konzernmitarbeiter oder Mitarbeiterinnen, egal welchen Konzern. Aktuell arbeite ich wirklich mit Selbstständigen, respektive mit Unternehmen mit dem Mittelstand zusammen von fünf bis fünfz Mitarbeitenden, wo ich halt auch merke, dass der Mittelstand wirklich der Motor der Wirtschaft in Deutschland ist. Die Konzerne haben eine gute Substanz, wo sie halt auf die Jahre sich aufgebaut haben, was der Mittelstand jetzt wirklich sicher arbeiten muss noch oder hingeht. Und die Politik macht den Mittelstand eher für die Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen eher schwieriger, dort was zu machen, wie jetzt den Konzern. Weil die Politik liegt mehr den Konzernbereich wie jetzt der Mittelstand.
SPEAKER_00Ja, das ist leider so und auf der anderen Seite natürlich auch verständlich, weil natürlich die Konzerne auch wissen, wie sie an den richtigen Stellen ihre Positionen besetzen und auch entsprechende Lobbyarbeit machen. Das ist irgendwie ein Teil des Systems und das sind halt die Effekte, die wir da sehen. Ich muss jetzt trotzdem nochmal kurz reingehen. Du selbst hast ja dein Unternehmen gegründet. Aus der Erfahrung heraus, ich habe eine Menge Erfahrung im Vertrieb. Ich habe dort Konzepte kennengelernt und ein besonderes Konzept habe ich angesprochen. Das heißt, du hast dann nochmal etwas weiterentwickelt und das jetzt unter dem Love Selling als Neugründer vermarktet. Wie schwierig war das für dich, quasi dein eigenes Unternehmen auf die Straße zu kriegen und so, dass es läuft?
SPEAKER_01Also ich habe das ja nebenbei gegründet, wohl mehr als zweites Standbein, wenn die Festanstellung bei der Deutschen Telekom über die Franchise-Agentur, wo ich da angestellt war, mal irgendwie in die Hose gehen. Weil das war immer so, dass ich sagen kann, habe mehrere Einkommensquellen, wo ich sagen kann, ich kann zurückgreifen auf die Einkommensquelle oder ich kann mit dieser Einkommensquelle meinen Lebensunterhalt damit bestreiten, wo ich sagen kann, da baue ich mir was auf und das sollte halt auch seine Langfristigkeit halt und seinen nachhaltigen Erfolg haben. Genau. Also während meinem Daseins bei der Telekom habe ich Step-by-Step das so aufgebaut, dass ich mir nebenbei ein paar Euros, wirklich ein paar Euros verdient habe, manchmal auch kostenfrei Seminare, Webinare gemacht habe. Mache ich heute aber auch noch.
SPEAKER_00Das heißt, du hast im Grunde genommen als Nebenberuf das Ganze gestartet. Das kann man, glaube ich, auch den meisten sehr empfehlen. Also entweder hat man direkt schon Kundenbasen, die man sofort sehen kann, die man bekommt, weil man sie vielleicht mitnehmen kann oder weil es sich das aus einer Situation heraus entgibt. Ich selbst habe tatsächlich vor, ja, keine Ahnung, wie lange ist es jetzt her? 23, 24 Jahren. Ich habe eigentlich einen großen Fehler damals gemacht. Ich bin komplett ins kalte Wasser gesprungen, ohne eine Ahnung zu haben. Hat sich auch erstmal sehr teuer gerecht. Also ich habe sehr, sehr viel Geld am Anfang verbrannt und brauchte deswegen länger, da richtig auf die Spur zu kommen. Das würde ich tatsächlich den meisten nicht raten. Und insofern kann ich das sehr, sehr gut verstehen, wie du das gemacht hast. Ist es denn so, dass du dir dann von Anfang an immer schon überlegt hast, was kann ich delegieren oder hast du versucht, alles selbst zu machen?
SPEAKER_01Ich bin immer der Freund, mach fast alles soweit, wie du es machen kannst selbst, wenn du diesen Skill dann hast, wenn du weißt, ah, das funktioniert so und so, dann kannst du es auch delegieren. Aber du brauchst selbst mal diese Expertise oder diese Erfahrung, wie funktioniert der Schnitt, wie funktioniert das, wie funktioniert dies, weil das sind einige Sachen, wo man halt wirklich als CEO, als Selbstständiger, als Gründer, als Forter, als Inhaber wissen sollte, before man das upgibt oder outsourced. Natürlich winnen, what this macht vielleicht ein bisschen mehr, but then gives it eighteen the komplette up and wish it, wie this funktioniert. And I'm derinung, als CEO, als Inhaber, musst du missen, wie du diesen Schnitt machst, wie du das machst, wie du jenes machst, wie du diesen Aufbau machst von einem Script oder von Sachen, wo du einfach sehen musst, wie du es machst.
SPEAKER_00Ja, also ich sag mal, in den meisten Fällen, wir arbeiten ja auch eher mit kleineren Unternehmen zusammen. Da macht das auf jeden Fall Sinn, wenn sehr viel Know-how transferiert wird. Ab einem gewissen Grad reicht es aber dann auch aus, wenn man weiß, okay, so geht es prinzipiell, ich kann es vielleicht noch nicht zu 100% in der Perfektion. Ich weiß aber, wenn ich es delegiere, kann ich es bewerten, ob es gut oder nicht gut ist und kann es eben dann auch managen. Das sind, glaube ich, grundsätzlich schon mal hervorragende Ausgangssituationen, um dann vielleicht auch schneller zu wachsen. Ist das bei dir schon ein Thema, dass du darüber nachdenkst, mit Systemen vielleicht weiterzuwachsen oder würdest du direkt in menschliche Ressourcen quasi gehen, also zum Beispiel, mit dem du, mit dem du mehr mit Freelancern arbeitest oder vielleicht sogar mal jemanden einstellst?
SPEAKER_01Ja, also ich arbeite ja schon grundsätzlich mit Automatisierungstools, mit Systemen zusammen, die noch ausbaufähig sind, aber so mein Wunsch natürlich werden auch Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen, die die Sachen auch so machen, wie ich sie mir vorstelle.
SPEAKER_00Wie finden denn heute Kunden zu dir? Was sind so die Hauptwege, mit denen du Kunden bekommst?
SPEAKER_01Social Media oder halt generell also mehr Social Media. Ob es jetzt normaler, organischer Traffic ist oder halt Werbung auf Meta oder Google.
SPEAKER_00Also du nutzt bezahlte Werbung und wenn du von Social Media sprichst, denkst du da in erster Linie an Postings oder ist es wirklich die Direktansprache? Beiträge.
SPEAKER_01Content oder halt auch direkt an Sprache. Also ich mache Beiträge, Direktansprache, ist immer so immer so ein Mischmarsch zwischen Beiträge oder mal Direktansprache. Und die meisten Verkäufe, muss ich sagen, sind eigentlich über den organischen Beitrag passiert.
SPEAKER_00Okay. Ich habe dich wahrgenommen auf LinkedIn in erster Linie, liegt aber vielleicht auch daran, weil das so meine Lieblingsplattform ist. Trotzdem sind wir ja auch ein großer Freund davon, eine Multi-Channel-Strategie zu gehen. Welche Kanäle sind es konkret bei dir? Ist es LinkedIn? Es ist eher vielleicht doch Instagram oder Facebook oder vielleicht noch was anderes?
SPEAKER_01Also ehrlich gesagt, LinkedIn ist für mich so die Hauptplattform. Dort habe ich so mein Haupt, baue ich mein Hauptcontent auf und gucke, dass ich diesen Hauptcontent für Instagram, Facebook, YouTube, TikTok irgendwie anders da platziere und anders da auch formuliere. So, dass ich halt ein ganzheitliches Konzept habe.
SPEAKER_00Ja, absolut. So würden wir es auch machen. Und also machen es auch natürlich. Man muss halt immer gucken, was zu einem passt. Und manchmal ist es auch eine Frage der Zielgruppe. Aber nichtsdestotrotz, ich glaube, das ist ein sehr, sehr gangbarer Weg mit einer Herausforderung, die wir derzeit sehen. Du hast es wahrscheinlich selber auch festgestellt, die Reichweite organisch ist bei LinkedIn extrem schwierig geworden. Das war vor drei Jahren noch völlig anders. Und selbst wenn ich mit Menschen zunächst mal über den Direktnachrichtenbereich in Kontakt komme, man muss heutzutage gefühlt mehr tun. Ich muss mir mehr Mühe geben, dass ich wirklich den Menschen persönlich abhole und nicht mit so einer, sag mal, Gießkannen-Nachricht, Copy-Paste einfach versuche zu spammen, in Anführungsstrichen. Also, wie schaffst du es dann, das Ganze auch zeitlich zu managen?
SPEAKER_01Also ich bin ja kein Freund der Copy- und Paste-Nachrichten, obwohl ich so meinen Linked in Funnel auch habe in der Direktansprache, weil ich mache die Direktansprachen sehr innovativ und sehr nachhaltig und schaue mir wirklich erstmal das Unternehmen und die Person an, in welchem Kontext steht die oder der Mensch hinter dieser Firma. Und welchen Anhaltspunkt kann ich mit dem Unternehmen XY halt auch so in die Verknüpfung geben, bevor ich irgendwie einen Verkaufspitch mache. Und ich habe so viele Nachrichten gescreenshottet, die liegen auf meinen Festplatten oder Clouds, wo ich sagen kann, nein, so bitte nicht. Wo ich sagen kann, es ist lustig, egal ob es jetzt LinkedIn ist oder halt auf Instagram, das ist es immer, die gehen auf dem schnellstmöglichen Weg, die Masse zu machen. Ja, ich habe jetzt 30 Leute angeschrieben für mein Produkt. Irgendwann, einer wird ja davon kaufen. Das ist so die ganz normale Vertriebsmasche, wo man gesagt hat, ja, schreib mal 30 Menschen an für Produkt XY. Aber das ist der falsche Weg. Wenn du Qualität hast, musst du auch Qualität verkaufen. Ich habe jetzt Qualität, deshalb kaufe ich ganz auch anders, indem ich halt nur gezielt an die Kunden herangehe. Egal, ob es jetzt auf Social Media ist oder halt auch über die E-Mail oder auch über das Telefon, wo ich sagen kann, ich schaue mir halt auch die Hintergrundsachen an. Wo sind die gerade, wo stehen die gerade, was benötigen die gerade? Also was kann ich denen denn für einen Mehrwert bringen, wo die auch gerne mich dann auch als externe Beraterinnen aufsuchen. Und ich sage immer dazu, es gibt eine einzige Frage, was habe ich da tun? Was habe ich davon, dass A, die mich buchen, oder was habe ich davon, dass ich jetzt dich für deine Dienstleistung suche? Und da kriege ich die Titel. Wenn ich diese eine Frage immer wieder die Gegenfrage zu der Sales-Pitch stelle, kriege ich keine Antwort mehr.
SPEAKER_00Das ist natürlich sehr bedenklich, wenn da selbst diese Basics noch nicht mal mehr möglichst vernünftig beantwortet werden. Dass nicht jeder perfekt pitchen kann, das ist vollkommen klar, aber wenn das System schon falsch aufgesetzt ist, was dahinter liegt, dann ist es eher schädlich. Da bin ich 100% überzeugt davon. Es hat ja auch dazu geführt, dass verschiedene Kanäle dann gerne auch allgemein unter Generalverdacht gestellt werden. Und damit machen wir uns, wenn wir etwas verkaufen wollen, und das müssen wir, wenn wir Unternehmen haben, machen wir uns halt in Summe den Markt kaputt. Wenn wir alle diese schlechten Strategien anwenden, wird es für alle sehr schwer. Umso besser natürlich, wenn es hier positive Beispiele gibt und man kann, wenn man die richtigen Strategien hat, offensichtlich hier noch viel bewegen. Erstmal ganz herzlichen Dank, Michael Weihrauch. Es war schön und erfrischend für mich, hier nochmal jemanden zu sehen, der sagt, ich möchte Qualität verkaufen und deswegen ist auch mein Weg des Verkaufens qualitativ orientiert und auf den Menschen fokussiert. Das ist zunächst mal etwas, das, glaube ich, das will die Menschheit heute haben. Alles andere wird mehr und mehr wie Teflon runterrutschen und nicht mehr hängen bleiben bei den Menschen. Und genau deswegen brauchen wir heutzutage neue Strategien. Wir haben dort einen Weg, der diesen Weg, den du gerade beschrieben hast, sehr, sehr gut unterstützen kann. Wer sich dafür interessiert, jetzt kommt ein kurzer Werbeblock, geht doch einfach auf unsere Webseite auf zuregrowth.com. Wir haben dort den 0-Euro-Umsatzplan für 2026. Also im Grunde haben wir wirklich eine KI gestützte, automatisierte Strategie, die perfekt auch in dieses Konzept hier reinpassen kann. Und ja, wenn man mehr von dir wissen möchte, Michael, dann ist es wahrscheinlich das Beste, einfach sich direkt mit dir in Verbindung zu setzen. Ich werde dazu natürlich den Link dann in die Shownotes mit reinpacken. Genau. In diesem Sinne erstmal ganz, ganz herzlichen Dank, Michael. Make sales great again. Wunderbar. Auf dass wir alle wachsen. Viel Erfolg. Genau. Dankeschön.