#Bildungsraum - Der Podcast für Business-Strategie

Vergiss den Masterplan: Warum "Unplanbarkeit" dein größter Hebel als Creator ist

Season 2 Episode 11

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 34:56

Send us Fan Mail

Haltung schlägt Algorithmus – Authentisches Video-Marketing für Berater

Planbarkeit ist eine Illusion. Zumindest behauptet das unser heutiger Gast Benjamin Jaksch. Während die meisten Marketing-Gurus von glasklaren Funnels und starren Redaktionsplänen predigen, setzt der Gründer von Creator Dojo auf etwas viel Mächtigeres: Stimmigkeit und Haltung.

In dieser Folge des #Bildungsraum-Podcasts spricht Klaus Walheim mit Benjamin darüber, warum viele Experten an ihrer Positionierung scheitern, bevor sie überhaupt das erste Video aufgenommen haben – und wie man durch „strategische Unplanbarkeit“ eine Sogwirkung erzeugt, die kalte Akquise überflüssig macht.

Was du aus dieser Folge mitnimmst:

  • Die Illusions-Falle: Warum die beste Strategie keine Garantie für Erfolg ist und warum du trotzdem „am Spiel teilnehmen“ musst.
  • Positionierung vs. Verkörperung: Warum dein erster Video-Entwurf oft „ängstlich“ wirkt und wie du echte Präsenz aufbaust.
  • LinkedIn-Realität 2026: Vom Social Graph zum Interest Graph – wie du trotz sinkender Reichweiten relevant bleibst.
  • Lean Production: Wie Benjamin als „One-Man-Show“ High-End-Content produziert, der Transformationsprozesse in Konzernen begleitet.
  • Introvertiert und trotzdem sichtbar: Warum du keine Rampensau sein musst, um als Creator erfolgreich zu sein.
"Wenn du komplett unsichtbar bist, kannst du dich nicht darüber beschweren, dass dich keiner findet. Aber Qualität bedeutet nicht 4K-Auflösung, sondern dass das, was du ausstrahlst, zu dem passt, was du sagst." – Benjamin Jaksch


Mein Gast:

Benjamin Jaksch

https://www.linkedin.com/in/benjamin-jaksch/

Leadked: Der 0€-Umsatz-Plan für 2026 

Ohne Werbebudget 10x mehr Interessenten mit System 26 

Lade dir jetzt hier kostenfrei den Guide herunter: https://zoegrowth.com/


Regelmässige Tipps gibt es hier:
https://www.linkedin.com/in/klaus-walheim/

https://www.linkedin.com/in/nicole-ricarda-kirch/

SPEAKER_00

Willkommen bei einer Folge bei Hashtag Bildungsraum, der Podcast für Business-Strategie im Beratungs- und Weiterbildungsmarkt. Hier sprechen wir mit Unternehmern, Coaches und Beratern, die nicht nur Expertise haben, sondern auch Wirkung erzeugen wollen. Ich bin Klaus Wahleim von Sorry Growth Marketing. Wir haben in den letzten Jahren über 5000 Berater und Coaches dabei begleitet, ihre Kundengewinnung systematisch aufzubauen. Und unsere Erfahrung ist, planbare Anfahrungen, Fragen entstehen nicht durch einzelne Posts, sondern durch das Zusammenspiel von Social Selling, strategischer Sichtbarkeit und KI-gestützter Automatisierung sehr häufig. Heute spreche ich mit Benjamin Jaksch. Er baut mit Creator Dojo eine Plattform auf, die Menschen hilft, sich als Creator strategisch zu positionieren und nicht nur sichtbar zu werden, sondern echtes Geschäftsmodell aufzubauen. Und gleichzeitig ist er aber auch der Ansprechpartner für Unternehmen, wenn es darum geht, mal darüber nachzudenken, wie kann ich denn Transformationsprozesse vielleicht anders gestalten? Benjamin, erstmal herzlich willkommen. Wir gehen in die verschiedenen Bereiche nachher noch ein bisschen tiefer rein, aber so als Einstieg vielleicht eine Frage an dich. Wo siehst du die größten Illusionen im deutschsprachigen Creator-Markt?

SPEAKER_01

Uff, hi. Die größten Illusionen. Ich musste so ein bisschen schmunzeln, als du gerade dein Intro gemacht hast, weil du viel über planbar und strategisch und so gesprochen hast und da erkenne ich mich zum Beispiel nicht wieder. Und das wäre gleichzeitig so meine bisschen so meine Illusion, vielleicht, dass ich glaube, dass ganz viele Dinge, die im Zeitalter von Social Media gemacht werden, überhaupt gar nicht planbar sind. Und auch mit der besten Strategie trotzdem keine Garantie dann entsteht, dass das tatsächlich so funktioniert. Und manchmal vielleicht genau das Gegenteil irgendwie notwendig ist, weil es dann wiederum irgendwie was anderes ist, was nicht schon mal probiert wurde. Wobei wir uns natürlich in diesen Zyklen irgendwie andauernd im Kreis drehen, weil es wird andauernd wieder was neu gemacht und dann wird es wieder vergessen und dann wird es halt nochmal neu gemacht. Und ich glaube, das wäre so eine Illusion.

SPEAKER_00

Also vielleicht ist es an der Stelle aber auch eine Frage, wie interpretiere ich die Worte, Strategie. Weil eins ist, glaube ich, eine sehr altbekannte Marketingweisheit. Es gibt tatsächlich gerade im Marketing nichts, was man einfach nur auf dem Tisch planen kann. Man muss es immer wieder testen, testen, testen. Und unterm Strich greift da für mich so ein bisschen so dieser Gedanke, wenn du sagst, ja, ich möchte wirklich gerne mal eine Lotterie gewinnen und du sagst es immer wieder, und dann reißt irgendwann der Himmel auf und die Weisheit von oben sagt und die sagt dann ganz laut, ja, dann kauf dir doch endlich mal los. Also es kommt halt nichts von nichts. Das heißt, man muss eben tatsächlich loslegen und eine Strategie ist es dann häufig mit wahrscheinlich sinnvollen Vorüberlegungen dann auszuprobieren. Und ich glaube, im Ausprobieren kennst du dich auch ganz gut aus, ne?

SPEAKER_01

Ja, doch, also wenn so unterstreiche ich es auf jeden Fall. Ich muss halt schon teilnehmen an dem Spiel, ne, genau an der Lotterie oder eben auch an dem ganzen Creator-Ding. Wenn ich komplett unsichtbar bin, dann kann ich mich auch gar nicht darüber beschweren, dass mich keiner findet. Aber das Minimum ist eben, dass ich halt was mache. Und dann ist dann die Frage, okay, wie weit reicht dann hier Strategie und Planbarkeit? Sowas wie eine Regelmäßigkeit wäre vielleicht schon ein Teil einer Strategie oder auch, wie stürze ich mich auf bestimmte Inhalte und so weiter. Aber so kann ich es auf jeden Fall unterstreichen, ja.

SPEAKER_00

Jetzt ist das Thema Ausprobieren tatsächlich ja sehr vielschichtig. Also ich bin schon ein Freund, dass man am Anfang erstmal guckt, was gibt es denn alles schon, auch wo sind Mehrwerte, die man vielleicht noch einfach mal verstärken kann, die man ja herausstellen kann. Das heißt, wir kommen häufig am Anfang in so ein Themengebiet rein, das heißt Positionierung. Sehr viele, gerade auch so im Coaching- und Mentoring-Bereich, aber auch viele anderen Experten, die sich irgendwie nach außen positionieren wollen, die haben aus meiner Sicht häufig das Problem, dass sie immer sagen, ja, meine Positionierung steht noch nicht, ich kann noch nicht anfangen. Was ist da deine Erfahrung?

SPEAKER_01

Habe ich so O-Ton auch schon sehr häufig gehört und ich habe jetzt ein bisschen geschmunzelt, weil das nicht meine Herangehensweise ist. Wir haben gerade im Vorgespräch ein bisschen gesprochen und du, du hast bei mir gemerkt, du weißt manchmal gar nicht genau, was ich jetzt da eigentlich mache, was ja letztlich darauf schließen lässt, dass vielleicht die Positionierung nicht so ganz scharf ist. Was aber wiederum zeigt, ich lege selber darauf nicht so viel Wert. Trotz alledem scheint es ja irgendwie zu funktionieren. Das soll jetzt kein Argument dafür sein, sich nicht um die Positionierung zu kümmern, weil es ist gleichzeitig auch letztlich ein Risiko und vielleicht auch Potenzial, das man verschenkt. Aber ich sehe das nicht als den entscheidenden Faktor oder das sollte kein so ein Totschlagkriterium sein. Also ich habe jetzt meine Positionierung nicht, deswegen kann ich nicht nach draußen gehen. Nee, du kannst ja auch mal überlegen, was willst du überhaupt verkörpern. So, ich hatte heute Vormittag ein Gespräch mit einem Kunden, der gerade Videos aufnimmt. Der möchte eine neue Brand launchen und hat in seinem ersten Video, das er jetzt dazu aufgenommen hat, so Testweise, sah er in dem Video sehr ängstlich aus. Allein durch die Kamerapositionierung, durch die Sitzposition. Und ich habe mit ihm halt sehr viel darüber gesprochen, wie allein das den Effekt hat, dass er etwas ausstrahlt, was er nicht ausstrahlen möchte. Also mit Ausstrahlen meine ich jetzt auch eben im Sinne der Haltung. Im doppelten Sinne eigentlich, ja. Genau, absolut. Und nicht, weil es jetzt schlecht wäre, Angst auszustrahlen. Nee, das ist nicht schlecht oder gut, sondern in dem Fall ist es nicht stimmig. Stimmig in dem Sinne, dass er ja eine neue Brand launcht und da etwas tut, wovon er Ahnung hat und etwas zeigen möchte, was er kann. Und dann ist es eben an dieser Stelle irgendwie komisch, wenn ich das als Zuschauer dann sehe, dann mir denke ich, hm, aber irgendwas stimmt auch hier nicht. Und so sehe ich das auch mit Positionierung. Das muss halt dann letztlich die Haltung, das, was ich verkörpere, das, was ich ausstrahle, das muss zu dem passen, was sich dann letztlich auch irgendwann vielleicht mal in Worten oder in einem Logo oder in irgendeiner Art von feststehendem Online-Auftritt wiederfindet. Dann ist es stimmig.

SPEAKER_00

Und was ist jetzt aktuell der Bereich, wo für dich die mittelständischen Unternehmen sagen, der Benjamin ist für mich der richtige? Wo war und wie und warum kommen sie zu dir?

SPEAKER_01

Interessanterweise ist es, also interessanterweise ist es oft so, wie das, was du vorher auch gesagt hast, sie wissen nämlich oft gar nicht so genau, was ich jetzt eigentlich anbiete. Das ist aber hier an der Stelle gar kein Problem, sondern eher ein, sie kennen meine Videos. Sie haben die schon seit Jahren sehen sie mich immer wieder bei LinkedIn in irgendwelchen Videos, finden die gut, die regen sie zum Nachdenken an. Dann droppe ich hin und wieder mal, was ich eigentlich so mache. Und dann ist es mehr so ein, pass mal auf, ich habe erst neulich eine Nachricht bekommen von jemand, der hat mit meinem Bruder Abitur gemacht. Folgt mir schon seit einiger Weile, oder ich bin seit einer ganzen Weile mit ihm bei LinkedIn vernetzt, ist in einer richtig coolen Geschichte involviert. Da geht es um ein relativ großes Projekt und hat gesagt, du, du machst doch irgendwie sowas mit Lernvideos, wir brauchen hier auch so Lernvideos. Und so entsteht dann die Intro. Da gibt es also dann kein Wollen wir uns mal kennenlernen, sondern es ist meistens ein Leute, verbinden mich mit diesem Thema. Lernen, Videos, manchmal auch Marketing. Und dann sagen sie, wollen wir da nicht mal sprechen, ob das, was ich hier als Herausforderung habe, zu deinem Angebot passt. Und dann sozusagen, dann klären wir das ab. Und in vielen Fällen geht es wirklich so zack, zack und dann entsteht daraus ein Auftrag, ohne dass ich quasi da explizit Vertrieb gemacht hätte, im Sinne von ich keine Ahnung mache jetzt Kaltakquise oder telefoniere Leute ab, sondern nur durch diese Sichtbarkeit, durch diese Präsenz und die Verbindung zu diesem Thema und der Haltung, die ich durch meine Videos verkörpere, entsteht dann so ein Intro.

SPEAKER_00

Das hat aus meiner Sicht vor einigen Jahren noch viel, viel besser funktioniert. Vielleicht hast du da etwas andere Erfahrungen. Aber wenn man sich jetzt mal insbesondere LinkedIn anguckt, dann hat sich ja immer wieder der Algorithmus verändert und aktuell ist es bei den allermeisten so, dass sie viel weniger Reichweite haben als früher. Jetzt sagt LinkedIn, ja, wir haben ja so einen super coolen Algorithmus, der sagt genau, für wen ist das relevant. Und darum geht es eigentlich nur noch, Relevanz zu schaffen. Aber funktioniert das wirklich? Wie ist deine Erfahrung da an der Stelle?

SPEAKER_01

Es ist mit Sicherheit deutlich schwerer geworden, auch weil, egal wem dieser Algorithmuserklärer, sage ich jetzt mal, man folgt. Das ändert sich auch gefühlt alle zwei Monate. Und da gibt es ja so ein paar große Namen, sowohl im deutschsprachigen Raum als auch im englischsprachigen Raum, die da immer wieder dann ein Algorithmus-Update bringen, wo ich mir den Gergus. Wie Rudert van der Blumen, Basel und so weiter, genau. Ja, genau. Oder gibt es noch einen Kollegen in Deutschland? Fällt jetzt gerade den Namen nicht ein. Felix, glaube ich. Ja, weiß nicht. Auf jeden Fall ist es schwieriger geworden, weil aber auch LinkedIn schon vor einer Weile angekündigt hat, sie entwickeln sich hin zu diesem Interest Graph, also weg von einem Social Graph zu einem Interest Graph. Für all diejenigen, die jetzt nicht wissen, was das ist. LinkedIn ist wie alle anderen Social Media Netzwerke gewachsen aus einem, ich vernetze mich mit dem Klaus, deswegen sehe ich, was der Klaus macht. So sind alle mal gestartet und mittlerweile, hauptsächlich getrieben durch TikTok, wurden die Plattformen so umgebaut, dass TikTok sagt, mir ist egal, wem du folgst, ich gucke einfach, wie du so dich bewegst auf dieser Plattform und basierend darauf zeige ich dir Dinge an. Und dahin möchte sich LinkedIn auch entwickeln und ist auch in dieser Transformation, was es eben zunehmend schwerer macht, dann, dass Leute, die mit dir vernetzt sind, auch deine Sachen sehen, weil für die ist vielleicht nicht alles relevant. Sie sind vielleicht nicht so viel auf der Plattform und deswegen ändert sich durch ihr Nutzerverhalten auch das, was sie vorgeschlagen bekommen. Und ja, es ist zunehmend schwerer geworden, was dann auch dazu führt, sich zu überlegen, welche anderen Formate machen denn jetzt in so einem Marketingmix überhaupt Sinn. Ich bin aber kein großer Freund von, sich jetzt zu sehr in diese Algorithmus-Dinge einzugraben, weil am Ende ist es übermorgen eh anders. Und das, was am Ende ja wirklich zählt, ist halt Relevanz. Und die muss sich irgendwie erzeugen. Genau.

SPEAKER_00

Also es ist immer so eine Mischung aus Relevanz und auch Persönlichkeit, deswegen hast du auch das richtige Wort Haltung hier mit reingebracht. Und bei dir, was mich persönlich immer sehr angesprochen hat, ist häufig eben auch die Kombination zwischen so ein bisschen flippig, Jugendlich vielleicht tatsächlich in der Kombination eben auch mit schon mal tiefer gehenden Gedanken. Und das macht die ganze Sache, glaube ich, wirklich dann so ansprechend. Aber ich glaube, das ist wahrscheinlich auch genau eine der Methoden, warum du dann auch für das Thema Unterstützung von Transformationsprozessen relevant wirst, oder?

SPEAKER_01

Ja, klar. Also gerade dieses, jemand kann auch Tiefe ertragen oder kann auch Tiefe verkörpern, ist in denen, ohne dass es sich jetzt schwer anfühlt. Das ist ja das, was bei Transformation entscheidend ist. Es passiert irgendwie was Großes. Wir versuchen uns jetzt uns irgendwie selbst und gegenseitig zu erklären und versuchen dann den ganzen Wust an Emotionen, der darum entsteht, möglichst sinnvoll handelbar zu kanalisieren. Irgendwie so. Und da brauchst du halt jemanden, der versteht, was da eigentlich passiert. Du brauchst jemanden, der erkennt, wer sind denn da so die Hauptakteurinnen und Akteure, deren Gesicht jetzt im Rahmen einer Organisation hier eine Rolle spielen kann? Und wie können wir das Ganze dann auch noch bildlich, in meinem Fall meistens, weil es Videos sind, so umsetzen, dass das Menschen in eine positive Richtung bewegt.

SPEAKER_00

Wie aufwendig ist denn der eigentliche Produktionsteil bei dir? Hast du da ein ganzes Team um dich herum oder wie machst du das? Ich mache das alles alleine.

SPEAKER_01

Also wäre jetzt der Bildausschnitt ein bisschen anders, dann wird man auch meine Kamera sehen, weil die steht eigentlich immer hier bereit, so entstehen ja auch meine LinkedIn-Videos. Auch weil ich, selbst wenn ich größere Projekte habe, also für so meinen größten Kunden habe ich schon einiges gemacht, wo ich dann in ganz Deutschland unterwegs war, wo es jetzt nie darum ging, dass wir jetzt noch eine zweite oder vierte Kameraperspektive brauchten, sondern es ist mehr so ein, du brauchst jemanden, der versteht, was da vor sich geht, der den Leuten wirklich zuhören kann und dem es dann gelingt, das erstens bildlich einzufangen und dann auch im Nachgang so zu verarbeiten im Edit, dass dieses Gefühl, was da vor Ort ist, in dem Edit auch rauskommt. Und das kannst du eigentlich aus meiner Sicht nur machen, wenn du das auch als Filmemacher sozusagen angehst und nicht jetzt als Agentur, bei der dann sieben verschiedene Leute, die unterschiedlichen Jobs haben. Und so macht es mir auch Spaß. Das hält die Produktion sehr schlank, das hält auch die Kosten recht überschaubar. Gleichzeitig will ich das halt auch einfach alles mitkriegen. Und ich könnte mir auch gar nicht vorstellen, dass jetzt jemand anders hier, ich könnte mir höchstens vorstellen, dass vielleicht mal jemand mitkommt und so ein bisschen Behind-the-Scenes-Aufnahmen macht oder so. Aber ansonsten brauche ich nur diese eine Kamera und die Menschen, die an der Geschichte beteiligt sind.

SPEAKER_00

Ja, ich denke, das ist wirklich dem Format geschuldet. Ich durfte im letzten Jahr mal als Statist bei einer Fernsehproduktion dabei sein. Da ging es irgendwie um so eine fürchterliche Soap wahrscheinlich für RTL Plus oder ungesassene Richtung. War mal einfach spannend, das von hinter den Kulissen quasi mitzuerleben. Der Herr Semmelroge war als Schauspieler dabei, als alter Hase. Und ja, da merkt man auch, welche Schauspieler schon viel durchgemacht haben und viel Erfahrung haben und wie andere dann agieren. Also es war rundum wirklich sehr spannend, aber die haben wirklich ein riesige Team natürlich gehabt mit Unmengen an Equipment. Und das schockt einen vielleicht so ein bisschen, wenn man dann denkt, ja, was willst du denn dann selber noch an Video-Content produzieren? Du hast ja vielleicht nur, keine Ahnung, 2000 Euro investiert und damit willst du jetzt ein gutes Ergebnis produzieren. Ja.

SPEAKER_01

Wobei du ja, also ich habe auch schon an so Produktionen mitgewirkt, wo ich zum Beispiel mal für den deutschsprachigen LinkedIn TikTok und Instagram-Kanal so Auftragsproduktionen gemacht habe. Da bin ich nach Hamburg gefahren und einmal war es noch woanders, wo dann auch irgendwie so zwölf Leute am Set waren und halt irgendwie zwei nur fürs Licht und einer Kamera und einer Ton und so weiter. Ich selber muss sagen, das Ergebnis, wenn ich das vergleiche mit dem, was ich selber so produziere, ist es für mich und wie ich Qualität im Content messe nicht besser. Aber für mich ist die Qualität, und da komme ich nochmal zu dem Beispiel zurück, von meinem Kunden, der vorhin mir erzählt hat oder mir gezeigt hat, wie er diese Videoversuche gemacht hat, wo er so ängstlich wirkte. Qualität ist für mich, wenn das Ganze stimmig wirkt und das zum Ausdruck bringt, was es eigentlich rüberbringen soll. Und bei so einer RTL-Produktion hast du halt ein Skript und da hast du eine Idee und das soll jetzt rüberkommen. Bei einem Unternehmen, das gerade einen Transformationsprozess durchmacht, ist ja das Beste, was du auf Kamera bekommen kannst, wirklich die echten Aussagen. Dass also die Leute nicht das Gefühl haben, ich muss jetzt hier ein Blatt vor in den Mund nehmen, nur weil mir jetzt deine Kamera ins Gesicht scheint, sondern ich darf die Dinge sagen, die auch dann für diesen Transformationsprozess günstig sind. Dass also Leute sagen, ja, es stimmt, es ist alles gerade gar nicht so einfach, aber so haben wir einen Weg gefunden, das für uns umzusetzen. Solche Aussagen sind so viel wert, wenn sie von den richtigen Leuten im Unternehmen kommen. Und eben nicht der CEO, der so top ausgeleuchtet, im Scheinwerferlicht, in dem grün-blauen Studio von der Firma steht, sondern jemand, der irgendwo in der Ecke im Meetingraum hockt und sagt, ja krass, den Leuten geht es gerade echt nicht gut. Das macht mir echt zu schaffen. Und so weiter. Dann wird es halt echt und dann wird es das, wo du merkst, jetzt können wir die Dinge einfangen und die Sachen an das Unternehmen kommunizieren, was die Leute eigentlich brauchen.

SPEAKER_00

Wie umfangreich sind denn solche Projekte? Also wie lange dauert das Ganze? Wie stark ausgelastet bist du mit einem einzelnen Kunden?

SPEAKER_01

Das kommt ganz auf die. Also ich kann mal ein Beispiel machen. Ein Projekt, da ging es um so eine Einführung von so einem neuen Führungsleitbild in einem sehr großen Unternehmen. Da war ich zweimal im Zeitraum von sechs Monaten an verschiedene Standorte gefahren und habe eben mit den Leuten gesprochen, um dann auch hier so eine Dramaturgie wie bei einer Dokumentation jetzt zeigen zu können. Es hat sich von Zeitpunkt A zu Zeitpunkt B was verändert. Zum Beispiel. Das war also, das waren, weiß nicht, vier Drehtage und dann halt noch jede Menge Nachbearbeitungen. Aber da musste diese Zeit vergehen, um schauen zu können, was hat sich in der Zwischenzeit verändert. Während für ein anderes Projekt, da ging es nur, nur in Anführungszeichen, um ein größeres Transformationsvorhaben, wo ich mit ein paar Leuten sprechen musste, die ihre persönliche Sicht auf diese Entwicklung dem Unternehmen mitteilten. Da waren das, weiß nicht, sechs oder sieben Drehtage, wo ich aber eben an verschiedenen Standorten dann auch in Deutschland war und mit denen gesprochen habe. Aber in der Regel läuft es so ab, wie ich vorher schon gesagt habe, man kommt dann auf mich zu und dann schaut man halt, was ist, was ist gerade eigentlich los. Was wollen wir dazu kommunizieren, wie groß kann, soll, darf, muss es sein. Und dann versuche ich immer einen Weg zu finden, der, weil du kannst ja im Prinzip, ne, die einfachste Möglichkeit wäre, du drückst irgendwem im Unternehmen ein Handy in die Hand und sagst einfach da rein bis hin zu, ich mache einen Kinofilm. So, und irgendwo dazwischen das immer liegen. Abhängig davon, wie viel das dem Unternehmen auch irgendwie wert ist, weil durch mehr Aufwand entstehen dann natürlich auch mehr Kosten, aber es steht nicht immer im Verhältnis zu dem, was wir hier eigentlich tun wollen.

SPEAKER_00

Jetzt hast du aber unterm Strich oder zwischen den Zeilen, sagen wir so, sehr deutlich beschrieben, wie es, glaube ich, vielen Experten geht. Man hat dann irgendwann eben doch Projekttage, Projektarbeiten bis vor Ort beim Kunden, aber bei dir die Drehtage. Nachher beim Schneiden kannst du, musst du dich ja auch mal richtig fokussieren. Also worauf ich hinaus will, ist, ich fand es immer sehr schwierig, den Spagat hinzukriegen zwischen dem, wo ich quasi für den Kunden aktiv arbeite, wo ich etwas umsetze und der, als gerade als Kleinunternehmer oder als One-Man-Show, der Akquise oder dem Marketing, was ich auch noch für mich mache. Und dann kommt das sehr häufig bei vielen dazu, dass man so ein bisschen so eine Achterbahn hat. Man ist vielleicht, gerade auch wenn es größere Projekte sind, erstmal gut ausgelastet und dann leidet die Außensichtbarkeit, die Akquise leidet. Und dann geht nachher wieder ein bisschen zurück, vielleicht mit der Auslastung, und dann steigt die Akquise wieder. Also es ist diese Wellenbewegung, die ja eigentlich nicht immer gewinnen wird. Wie sieht das bei dir aus? Kennst du das? Oder wenn nein, auch hast du das gelöst?

SPEAKER_01

Schaut auch so aus. Meine Lösung ist, dass ich über die Jahre halt schneller darin geworden bin, von einer Idee zu einem Video zu kommen. Weil mein Hauptmedium, mit dem ich nach außen kommuniziere, ist nun mal Video. Aber dadurch, dass ich das halt so viel geübt habe und wie vorher gesagt, hier hinten steht, meine Kamera steht quasi da. Wenn ich jetzt nachher noch eine Idee habe und noch eine halbe Stunde Zeit, dann kann ich halt ein Video machen und kann das dann nachher noch posten. Und fertig. So gehe ich das quasi eher an, mehr als dass ich das jetzt versuche zu strukturieren und strategisieren, weil das einfach nicht meine Art ist. Auch wenn ich weiß, dass das eine dem anderen gegenüber sicherlich Vorteile hätte. Aber meine Herangehensweise hat sich für mich bisher so bewährt. Und ich mag das auch, wenn ich eine Idee habe, dass die dann gleich, dass ich die gleich umsetzen kann. Eben weil ich auch kein Schauspieler bin, sondern wenn ich weiß, ah, das ist jetzt gerade echt, irgendwie echt, jetzt kann ich das gut ausdrücken und verkörpern. Kamera an, dann mache ich das, dann bearbeite ich das und dann steckt damit und dann kann ich mich auch wieder fokussieren.

SPEAKER_00

Du nutzt, soweit ich es weiß, auf jeden Fall LinkedIn und Instagram. Welche Kanäle sind denn für dich die relevantesten?

SPEAKER_01

Also auf jeden Fall ist LinkedIn für mich der relevanteste Kanal. Da habe ich in den letzten Jahren fast alle meine Kunden gefunden oder meine Kunden mich. Und also initial, ne? Ich will das jetzt gar nicht sagen, dass dann da immer sofort ein Ah, hallo, ich will bitte bei dir das kaufen. So nicht. Aber eben, wir finden das interessant, was du da machst. Wollen wir nicht mal reden. Dafür hat es für mich sehr gut funktioniert. Und das ist für mich auch gut genug, weil der Content, den ich mache, die Videos, die sind ein guter Filter. Die selektieren schon mal vor, wer überhaupt Lust drauf hat, sich mit mir sozusagen für sowas einzulassen. Weil die Leute sehen ja sehr schnell, okay, das ist so ein Typ, der öfter mal in Jogginghose in seinem Container da rumhüpft. Ist der überhaupt was für uns? Oder eben nicht? Ich bin jetzt keiner, der irgendwie einen Anzug anhat, außer ich gehe auf eine Hochzeit oder so. Oder ich muss. Und damit bin ich ja automatisch für viele schon raus, aber das ist okay. Und Instagram, ich glaube, über Instagram habe ich noch nie einen Kunden irgendwie gewonnen.

SPEAKER_00

Sind das dann eher so Cross-Postings, du sagst einfach reinsteckst oder machst du gezielt dafür konnte?

SPEAKER_01

Das ist mehr so aus Interesse, um zu gucken, wie funktioniert der Kram, den ich so bei LinkedIn mache, bei Instagram und was passiert da, mehr so aus Neugierde. Ich habe es ganz intensiv genutzt zu einer Zeit, wo ich noch mehr in so einer Fitnessrichtung unterwegs war. Das war so 2017 oder so, also ist schon einige Jahre her. Daher kommt auch da die noch höhere Zahl an Followern als das, was eigentlich sozusagen mein Content da tut.

SPEAKER_00

Wenn ich das richtig interpretiere und heraushöre, jetzt ist es für dich also eine Hauptstrategie, vielleicht sogar die einzige, eher so in Richtung Sog aufzubauen. Also quasi man lernt dich kennen, man wird neugierig und dann kommt man irgendwie auf dich zu und fragt dich, lass das doch mal reden, ich habe hier dieses oder folgendes Thema, vielleicht kann man was machen. Oder gehst du parallel auch aktiv auf andere zu, wo du denkst, da könntest du vielleicht sehr gut helfen?

SPEAKER_01

Das mache ich und zwar, du hast vorher Social Selling angesprochen. Ich habe es jetzt selber noch nie so genannt, aber ich glaube, unter diesem Begriff würde das am ehest laufen. Ich habe den Kontakt zu vielen Organisationen so bekommen, dass ich entweder über ihre Posts bei LinkedIn oder bei Veranstaltungen irgendwas gesehen habe, wo ich mir dachte, das ist ein interessantes Thema. Oder da machen die etwas, was mich wirklich interessiert. Und wo ich dann natürlich perspektivisch auch das Gefühl habe, vielleicht wäre das irgendwann mal was, wo ich irgendwie was dazu beitragen könnte. Dann gehe ich da schon rein und frage die Leute, hättet ihr mal Lust, mit mir darüber zu sprechen? Ich habe da ein paar Fragen dazu. Und mehr ist es dann meistens auch nicht. Da habe ich schon viele dieser Gespräche geführt, aus denen dann nie irgendwas geworden ist, außer dass ich einen Kontakt in ein Unternehmen habe und selber was dazu gelernt habe, wie in diesem Unternehmen dieser Prozess gemacht wird oder dieses Thema angegangen wird. Und da hilft es mir dann wiederum, dass halt mein LinkedIn-Profil so aussieht, wie da ist jemand, der scheint irgendwie zu wissen, was er da tut, vielleicht. Und dann ist es ein guter Türöffner. Das gibt mir die Street Credibility, dass die Leute sagen, yo, wir hören uns das einfach mal an, was der zu sagen hat.

SPEAKER_00

Ja, aber ich glaube, zwischen Produktionstagen, Nachschnitt, Umzugshelfertum und ähnlichen Geschichten ist es wahrscheinlich schon manchmal auch gar nicht so leicht, da eine gewisse Kontinuität sicherzustellen. Hast du schon mal darüber nachgedacht, dann doch für das ein oder andere Systeme zu nutzen?

SPEAKER_01

Immer mal wieder darüber nachgedacht. Aber bisher keine Lust dazu gehabt. Nee. Also auch noch nicht den Druck gehabt auch. Nee, am Ende muss ich sagen, also ich mag es einfach total gern. Also ich bin entgegen dem, was man manchmal vermutet, bin ich ziemlich introvertiert eigentlich. Also meine LinkedIn-Videos, die kann ich deswegen so gut machen, weil ich hier allein bin. Und weil ich das ganz in Ruhe einfach machen kann. Wenn man mich auf einer Veranstaltung kennenlernt, dann gibt es eigentlich nur zwei Orte, an denen ich da sein kann. Entweder bin ich auf der Bühne, weil ich dazu eingeladen wurde, was zu erzählen, oder ich bin irgendwo in der Ecke und rede mit jemand ganz in Ruhe. Ich bin also niemand, der absichtlich gezielt sozusagen jetzt die große Menge sucht.

SPEAKER_00

Also du laufst dich rum und suchst dir einen interessanten Tisch aus, um dich da ins Gespräch zu schmeißen.

SPEAKER_01

Nee, gar nicht. Das bin ich nicht. Also und häufig bin ich dann bei so Veranstaltungen auch sehr schnell wieder weg, weil das ist mir irgendwie zu viel. Was ich aber sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gerne mache, ist mit echten Menschen in Kontakt treten, die die Ahnung haben, die irgendwas gemacht haben, wo ich das Gefühl habe, da kann ich was davon lernen, die einen ganz besonderen Blick irgendwie auf die Dinge haben und mit solchen Menschen trete ich super gerne in Kontakt. Und so will ich eigentlich quasi auch eine Plattform wie LinkedIn betreiben, dass ich dann auf diese Leute aufmerksam werde und umgekehrt und dass darüber dann ein Gespräch entsteht. Und das ist auch der Grund, warum ich das gerne auch selber mache.

SPEAKER_00

Das läuft bei dir offensichtlich so gut, dass du sagst, das darf erstmal so bleiben. Aber man weiß ja nie, wie es in der Zukunft weitergeht. Wenn du jetzt anderen helfen würdest, du hast ja einmal die Plattform Creator Dojo, du hast viele, viele wahrscheinlich auch Existenzgründer schon kennengelernt. Wenn wir so in diesen Solepreneur-Bereich nochmal reinschauen, da ist jemand, der hat ein Expertenwissen, was er vermarkten möchte, vielleicht ist er sogar Coach oder Mentor. Was würdest du diesen Menschen aktuell am stärksten raten, um Kunden zu gewinnen?

SPEAKER_01

Also ich glaube auch im Hinblick auf das, was du vorher gesagt hast, ich glaube, es ist deutlich schwieriger geworden, als es schon mal war, insbesondere auf einer Plattform wie LinkedIn. Nichtsdestotrotz empfehle ich trotz alledem, sich zu zeigen und auch ganz sich damit anzufreunden, sich zu zeigen. Und zwar nicht so, wie man jetzt vielleicht glaubt, dass man das machen müsste, weil wenn man so durch ein paar LinkedIn-Beiträge scrollt, kriegt man ja ein Gefühl, ach so, nee, so will ich das nicht. Sondern zu überlegen, was ist denn das, wie ich bei den Leuten in Erinnerung bleiben möchte? Oder was wären so Sätze, die jemand zu mir sagen soll, wenn man mich dann endlich mal sieht, nachdem man mich jetzt in ein paar Videos gesehen hat. Und was mich zum Beispiel total ehrt und freut, ist, wenn jemand sagt, du machst es halt irgendwie anders. Oder so wie du es vorher gesagt hast, irgendwie so sympathisch und dynamisch. Das ist für mich schon, wenn ich so im Kopf bleibe, cool. Und man kann ja viele Strategien wählen. Man kann Leute ganz arg triggern oder über die Empörungswelle gehen oder was auch immer. Aber du kannst es auch so machen, wie du halt so bist. Und da gibt es aus meiner Sicht auch immer noch kein besseres Medium als Video. Nur braucht es halt ein bisschen Übung. Und das war ja auch der Grund für das Creator-Dojo, das so zu machen. Auch wenn das jetzt gerade, was mein eigenes Business angeht, so ein bisschen leiser wurde, weil ich mich quasi wieder mehr auf andere Dinge konzentriere. Aber schon noch ausgewählt, eben Kunden und Kundinnen da unterstützt, so diese Videoreise zu machen. Und wenn man denn da Lust drauf hat.

SPEAKER_00

Also ich kann dem, glaube ich, wirklich zustimmen. Es lohnt sich, über die Hürden zu springen, die manche ganz am Anfang sehr stark noch verspüren. Hilfe, ich will mich gar nicht zeigen. Ich habe Angst davor. Das gehört, glaube ich, heute schon dazu, ganz besonders als Olympreneur. Wenn ich in einem Konzern arbeite, kann ich mich da eher noch vielleicht ein bisschen verstecken. Aber auch Konzerne brauchen Menschen, die ihr Gesicht zeigen da außen. Und wenn man sich darauf einlässt, kann man sich da, glaube ich, auch innerhalb des Konzerns einen sehr, sehr guten Marktwert schaffen. Und es ist immer nicht, selbst wenn ich Angestellter bin, es ist nicht nur fürs Unternehmen, man hat immer sein eigenes persönliches Netzwerk, was man aufbaut. Also das ist wirklich sehr, sehr spannend. Ich hatte ja auch mal den Frank Panzer hier in diesem Podcast und der hat dann auch wunderbar beschrieben, ja, irgendwann hat relativ schnelles Unternehmen gesagt, ist uns Kosten nutzen, nicht erkennbar, LinkedIn. Wenn du willst, dann mach es privat weiter. Und mittlerweile hat er ein dickes schwarzes Telefonbüchlein mit tollsten Nummern und tollsten Kontakten und das ist der Wert, der für ihn daraus entstanden ist, sodass er sich da wirklich an der Stelle sehr, sehr viel rausschöpfen kann. Ja, in diesem Sinne erstmal ganz, ganz lieben Dank, Benjamin. Ich glaube, das war hier wirklich nochmal spannend, aus der Brille eines Creators zu hören, wie doch auch mal ganz scheinbar nicht strategisch etwas laufen kann. Unterm Strich ist es aber eben doch einfach auch dranbleiben und machen. Und an der Stelle, glaube ich, auch sich permanent verbessern. Genau.

SPEAKER_01

Sowohl mit als auch ohne Strategie.

SPEAKER_00

Genau. Und wenn man sich bei der Strategie helfen lassen möchte, dann gibt es ja immer auch Experten. Wir haben übrigens, da fällt mir das gerade hier an der Stelle ein, wir haben für die, die es interessiert und die ein System suchen, mit dem sie ohne Geld auszugeben für bezahlte Werbung regelmäßig interessante Kontakte und Leads generieren auf LinkedIn. Dort haben wir den Null-Euro-Guide quasi auf sorigrowths.com hinterlegt. Also da einfach mal drauf gehen und sich den runterladen. Der ist aktuell für 2026 angepasst. Ja, das war der kleine Werbeslot zum Schluss. Und erstmal herzlichen Dank, Benjamin, für deine Einblicke, die du uns gegeben hast. Und wer weiterhin an Strategien und Impulsen interessiert ist für die Beratungs- und Weiterbildungsmärkte hier, dann bitte einfach an diesem Podcast weiter dranbleiben. Vielen, vielen Dank.

SPEAKER_01

Danke dir.