Radatz: Relationale Impulse

Wie Sie Systeme bewegen

Dr. Sonja Radatz

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Durchsetzen - das kennen wir und versuchen wir unwillkürlich auch oft meist. Was aber, wenn das nicht funktioniert (vielleicht nie funktioniert hat? Dann brauchen wir eine andere Herangehensweise.
Mehr finden Sie in meinen 100 Audio-Hebeln: DER SYSTEMBEWEGER ist schon online - und essenziell, wenn wir Themen weiterbringen wollen (und müssen): https://www.relationalonline.com/course/das-relationale-gestaltungskraft-system

s.radatz@irbw.net, www.irbw.net, www.relationalonline.com, www.mind-changer.com

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Ich erlebe derzeit in ganz vielen Gesprächen mit Führungskräften, mit CEOs, mit Eigentümern, mit auch Mitarbeitern, mit HR immer wieder die gleiche Fragestellung. Verpackt in unglaublich vielen unterschiedlichen Thematiken natürlich. Wie kann ich mein System bewegen? Und diese Idee, Systeme zu bewegen, entsteht dort, und ich verstehe das natürlich sehr, sehr gut, besonders stark, wo wir merken, es passt nicht mehr. Die Dinge können nicht zu einem guten Ende führen. Wir können Dinge vielleicht beeinflussen, aber sie werden nicht gesehen. Wir wollen neue Ideen ins System bringen, aber keiner interessiert sich dafür. Oder sie werden Stunden, Tage, Wochen und Monate zerredet. Und irgendwann enden sie dort, wo alle guten Ideen enden, nämlich im Tagesablauf. Und dieses Verschwinden im Alltag von unseren Ideen, dieses Verschwinden im Alltag von Themen, die uns wirklich wichtig sind, können in der Führung tatsächlich dazu führen, dass wir uns zurückziehen und sagen, hier geht ohnehin nichts. Und dann entsteht etwas, das ich als einen sehr gefährlichen Zustand jeder Organisation erlebe, das Unternehmen wird starr. Und jetzt könnten Sie, wenn Sie diesen Podcast hören, natürlich auch sagen, betrifft mich nicht, weil es ist ja nicht mein Unternehmen. Dann muss ich Ihnen entgegenhalten, das finde ich großartig, aber gestatten Sie mir diese Intervention, Sie arbeiten darin. And when das Unternehmen starr wird, hat es meinem Wissen nach nicht sehr viel an Zukunftsmöglichkeit. Und das geht heute schneller als noch vor fünf oder zehn Jahren, dass Unternehmen lautlos am Markt verschwinden. Das heißt, ja, es ist eine gute Überlegung, Systeme bewegen zu wollen. Und ja, ich halte jeden dafür verantwortlich, der in einer Organisation arbeitet. Und nochmals ja, es kann unglaublich schwierig werden, wenn sie den Eindruck haben, gegen Windmühlen zu kämpfen. Und hier setzt man ein relationales Denken ein mit der Frage, wie können wir Systeme bewegen? And ich weiß, wir sind gewohnt, Systeme zu bewegen, egal ob von oben, von unten oder von der Seite, dass wir dieses System mit Druck bewegen. Wir sagen klar, was wir brauchen. Wir versuchen, andere Menschen unter Druck zu setzen. Wir geben ihnen auch Konsequenzen. Das ist alles gut, wenn es erfolgreich ist. Wenn es nicht erfolgreich ist, brauchen sie eine andere Form Systeme zu bewegen. And the Frage ist, was ist diese andere Form, Systeme zu bewegen? Ich habe dazu sogar ein eigenes System entwickelt, den Systembeger, der in 100 Audio-Hebeln genau daran arbeitet, dieses Systeme bewegen Schritt für Schritt and an der Praxis auch zu lernen. Denn Systeme bewegen aus relationaler Sicht heißt, Systemlogiken zu verstehen und insofern kann kein einziger Audioimpuls aus meiner Sicht ihnen ein Rezept dafür geben oder die Zutaten dafür, wie sie jetzt genau vorgehen, um in Ihrer Organisation Systeme zu bewegen. Nein, ich muss sie wieder auf sie selbst verweisen. Nämlich darauf zu lesen, wie diese Organisation, in der Sie arbeiten, in der Sie erfolgreich unterwegs sein wollen, wie dieses Unternehmen, wie diese Organisation tickt. Wer entscheidet dort wirklich? Wer hat dort das Sagen? Welche Netzwerke, welche Kommunikation und welche Themen Ihrer Kommunikation brauchen Sie, um mit einer Idee durchzukommen? Ich erlebe in ganz vielen Situationen, dass wenn wir richtig gut sind im Systeme bewegen, dass die Themen einfach durchflutschen. Dass wir gar nicht mehr kämpfen müssen. And ich denke, wenn wir merken, we beginnen zu kämpfen, dann ist das wahrscheinlich der beste Zeitpunkt aufzuhören und etwas anderes zu tun. Das heißt, wenn die Zeichen auf Kampf gestellt sind, dann macht es keinen Sinn, mehr Druck zu machen, mehr drauf zu dringen, mehr Ultimaten zu stellen, sondern es geht darum, das System anders anzupacken. Dieses Anders anpacken muss nicht unbedingt über Sie passieren. Die Frage ist, bin ich überhaupt die richtige Person, um das System zu bewegen. Nicht, dass Sie auf die Idee kommen sollten, Sie können das Systeme bewegen, jetzt schnell auslagern und das für den Rest Ihres Arbeitslebens vergessen. Nein, damit meine ich, wer anstatt Ihnen sollte die Idee, sollte den Gedanken, sollte das Vorhaben transportieren? Ich stelle aber auch die Frage: Braucht es überhaupt jemanden that the idea, der den Gedanken transportiert? Oder gelingt es Ihnen, wie ich jetzt gerade erlebt habe, mit einem General Manager, in dem sie gar nicht nachfragen? The Frage, welche Fragen bringt überhaupt in Spiel, is a centrale Frage, when they Systeme bewegen wollen. Denn mit jeder Frage beginnt sich jemand damit zu beschäftigen. And vielleicht wollen sie gar nicht, dass sich jemand damit beschäftigt. Vielleicht wollen sie einfach nur, dass die Dinge laufen. And when they wollen that the Dinge laufen, then macht es vielleicht Sinn, klarer abzustimmen, was hier eigentlich mein Rahmen ist. Was the erwarting, die an mich gesetzt wird? Woran erkennt jemand, wahrscheinlich Ihr Vorgesetzter, dass sie ihren Job gut machen? And when you wissen, woran das erkannt wird, dann können Sie relativ einfach und in aller Klarheit die Dinge komplett erledigen, die in Ihrem Bereich liegen, ohne nachzufragen, ohne weiterzugehen. And that is ein ganz zentraler Punkt. Wenn wir Systeme bewegen, dann brauchen wir ein alternatives Denken. Unsere Denkstruktur, die uns dorthin gebracht hat, Druck zu machen und ich sag mal, den alten Weg zu gehen, so wie wir es kennengelernt haben. Wenn etwas nicht funktioniert, muss ich auf die Barrikaden gehen, muss ich stärker werden. That are all them that we gelerned. And when that nicht funktioniert, dann brauchen wir ein anderes Denken. Nämlich ein Denken weg von mehr in die Richtung anders. Denn so wie ich zuerst schon begonnen habe zu sagen, ihr Denken, Ihr Denken des Kampfes hat sie genau dorthin gebracht, wo sie nicht sein wollen. Und jetzt ist die Frage, welches andere Denken brauchen Sie, damit Sie etwas bewegen können, das Ihnen vorher nicht gelungen ist. Ich lade Sie ein, sich mit dem Thema des Systembewegens zu beschäftigen. Das ist ein zentraler Punkt Ihrer Aufgabe im Unternehmen. Denn wenn Sie es nicht tun, wer sollte es denn dann tun? Wenn es so viele Menschen im Unternehmen gibt, die die gleichen Ideen haben wie Sie, dann erscheint mir das eher ungewöhnlich. Wenn es aber viele Menschen im Unternehmen, in der Organisationen gibt, die die gleichen Ideen haben wie sie, dann lädt auch das ein, es für die Systembung zu nutzen. Denn dann können sie gemeinsam viel stärker und in einer anderen Form auftreten. Nicht um stärker dagegen zu arbeiten, sondern um gemeinsam eine schlaue und sinnvolle alternative Herangehensweise zu finden. Ich lade Sie ein, wenn Sie dieses Thema des Systembewegens wirklich betrifft, dass Sie gerne mal reinschauen in meinen Systembeger, in mein System, denn dort bekommen Sie alle wichtigen Fragen und Impulse dazu, die Ihnen helfen, hier nicht aufzugeben, sondern etwas anderes erfolgreich zu tun.