Radatz: Relationale Impulse
Der inspirierende Relationale Gestaltungsansatz von Dr. Sonja Radatz eröffnet uns eine neue Welt voll Gestaltungsmöglichkeiten - in allen Lebensbereichen.
Radatz: Relationale Impulse
Nicht noch mehr Werkzeuge und Methoden. Bitte endlich anders denken.
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Seit 2000 Jahren leben wir die gleiche Dnklogik. Aber sie ermöglicht uns nicht die Zukunftsgestaltung, die wir für den Erfolg heute und morgen brauchen. Noch mehr Tools und Methoden anzuhäufen für Führung, Unternehmensführung und Privatleben ist wie immer neue Autos zu kaufen, zu denen wir nicht wissen, mit welchem Treibstoff wir sie betanken müssen, um sie fahren zu können.
Und dann bewegt sich - nichts.
Meine Denkräume zur Praxis der Relationalen Gestaltungsphilosophie starten im September 2026. Mehr & Streaming: https://www.relationalonline.com/course/die-relationale-denkwerkstatt https://www.relationalonline.com/course/die-relationale-denkwerkstatt
s.radatz@irbw.net, www.irbw.net, www.relationalonline.com, www.mind-changer.com
Wenn wir heute in die Prospekte von Ausbildungen schauen, wenn wir uns die Programme von Kongressen ansehen, wenn wir Bücher lesen, selbst wenn wir LinkedIn durchscrollen, es geht immer um neue Methoden. Es geht um mehr Methoden, mehr Werkzeuge, mehr Tools. Ich kann jetzt mehr, ich habe eine reichere Auswahl. Und die Problematik, die ich erlebe, ist, dass das im Prinzip alles nichts bringt. Ich bediene gern das Bild eines Autos. Wir kaufen immer mehr Autos, aber der Kraftstoff, den wir brauchen, um diese Autos zu befüllen und damit zu fahren, dieser Kraftstoff passt nicht zu den Autos, die wir in Zukunft brauchen oder mit denen wir in Zukunft erfolgreich von A nach B kommen. Und dieser Kraftstoff, von dem ich spreche, das ist die Denklogik, die dahintersteht. Die Denklogik, die dahintersteht, ist aus meiner Sicht seit 2000 Jahren immer die gleiche. Und die Frage, die wir uns stellen müssten, ist nicht die Frage, taugt diese Denklogik vielleicht weniger oder ist sie weniger schön geworden oder brauchen wir vielleicht mehr Denklogiken? Die Frage ist allein, ist diese Denklogik geeignet, um die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen? Und ich sage nein. Ihre Denklogik ist nicht dazu geeignet, die nächsten Jahre und Jahrzehnte erfolgreich zu bewältigen, erfolgreich Zukunft zu gestalten. Jetzt könnten Sie sagen, woher wissen Sie denn, welche Denklogik ich habe? Und das ist relativ einfach, denn die Denklogik, die wir haben, folgt 2000 Jahre lang gelebten Ideen. Es ist die Antwort auf die Frage: Was ist Wirklichkeit? Was ist Führung? Was ist Coaching? Wie kann ich das Verhalten der Menschen im Coaching besser, schneller verändern? Und die Frage, die ich Ihnen stelle, beruht auf einer anderen Denklogik. Sie beruht auf der Frage, womit beschäftigen wir uns denn überhaupt? Führungskräfte gehen davon aus, ich führe Menschen. Ich gehe nicht davon aus, dass Führungskräfte irgendjemanden führen. Nein, sie gestalten lediglich Rahmen, wenn das Thema erfolgreich laufen sollte. Sie gestalten Rahmen und sichern, dass diese Rahmen erfüllt werden. Aber sie führen keine Menschen. Ich gehe nicht davon aus, dass irgendeine Führungskraft einen Menschen führen kann. Im Coaching gehen Menschen davon aus, Menschen verändern sich und der Coach hilft ihnen dabei. Aber darum geht es nicht. Es geht vielmehr um die Frage, wer wollen sie in Zukunft sein. Ich gehe also davon aus, dass Coaching ständig fragt, wie verändern wir Menschen, und dass es in Zukunft darum geht, zu fragen, wie gestalten Menschen sich selbst? Und wie können wir ihnen helfen, sich selbst einfacher, besser so zu gestalten, wie sie sich gestalten wollen. Die Philosophie fragt, was ist Wirklichkeit? Ich stelle die Frage, wie gestalten wir Wirklichkeit? Denn die Frage, was ist Wirklichkeit, ist aus meiner Sicht völlig unerheblich. Es ist eine theoretische Frage. Die Frage, wie gestalten wir Wirklichkeit, ist eine Frage, die jetzt schon so brennend ist, und leider weder in der Politik noch in der Gesellschaft noch in Unternehmen, noch im Coaching, noch in der Führung, noch in der Organisation, noch von uns im Privatleben jemals beantwortet wird. Der Punkt ist, dass ich tatsächlich davon ausgehe, wir sollten nicht mehr mehr Methoden lernen. Wenn immer Sie noch mehr Methoden, noch mehr Werkzeuge, noch mehr Tools sehen, seien Sie möglicherweise vorsichtig, denn es ist mehr dasselben, ohne dass Sie den Kraftstoff haben, um diese Autos erfolgreich zu betreiben. Die Überlegung ist, wie können wir denn anders denken? Wie können wir dort, wo wir an unsere Grenzen kommen, dort, wo wir merken, mit unserer herkömmlichen Denklogik kommen wir hier nicht weiter. Wir kommen nicht weiter in der Frage, wie kann ich mit meinen Kindern erfolgreich umgehen, um auf gleiche Augenhöhe Menschen zu helfen, in der Zukunft erfolgreich zu sein. Wie kann ich eine andere Denklogik entwickeln, um in meiner Organisation, in der ich täglich überrascht werde oder vielleicht nicht mehr überrascht werde, noch schlimmer, von dem Gedanken, dass das System eigentlich gar nichts an Veränderung zulässt. Wie kann ich hier eine andere Denklogik entwickeln, um Systeme zu bewegen? Wie kann ich eine andere Denklogik entwickeln, um endlich das Leben zu führen, das ich mir eigentlich verdient habe? Und das wiederum täglich von der alten Denklogik bestimmt wird, nämlich du hast einen sicheren Job, die Welt da draußen ist unsicher, behalte deinen Job und sichere, dass sich bloß nichts verändert. Das ist die alte Denklogik. Und wenn mir jemand erzählt, der ist schon in der neuen Denklogik, dann freut mich das sehr, aber ich erlebe es zu selten. Jetzt ist die Frage, was habe ich denn davon, wenn Menschen in der neuen Denklogik unterwegs sind? Was haben wir alle davon? Unternehmen beginnen sich zu bewegen. Unternehmen beginnen sich neu zu gestalten. Sie hören auf, Verbesserungen zu machen. Sie hören auf, Six Sigma oder KVP oder kleine Prozessänderungen zu gestalten. Sie beginnen sich radikal, sich neu aufzustellen. Menschen überlegen, worum geht es mir überhaupt im Leben und wie sichere ich, dass ich in meinem Leben das Maximum auf die Beine stelle, sodass ich zufrieden bin. Mütter und Väter kommen mit einer neuen Denklogik plötzlich zu der Überlegung, wie sie es schaffen, mit ihren Kindern, die der Generation Z oder der Generation Alpha angehören, plötzlich wieder auf gleiche Augenhöhe begegnen können und sichern, dass sie nicht in verschiedenen Welten unterwegs sind. Führungskräfte hören auf, Menschen zu führen. Führungskräfte sichern, dass sie ihre Ergebnisse erbringen. Und dann haben wir nicht mehr die Katastrophen, die wir aktuell haben, das ein Unternehmen nach dem anderen einknickt. Die Politik und die Gesellschaft kommen zu dem Ergebnis, dass das alte Verständnis von Demokratie, das übrigens dem Begriff Demokratie nicht wert ist, denn es hat nichts mit der Demokratie zu tun, die im alten Athen erfunden wurde. Dass Politik, dass das demokratische System einer Denklogik erfolgt, die nicht erfolgreich sein kann. Und dass deshalb immer mehr Gruppierungen entstehen, die die Idee von einer gewählten gemeinsamen Idee entgegenstehen. Wir kommen plötzlich zu der Idee, dass in einer neuen Denklogik nicht die Erde uns untertan ist, sondern wir untertan der Erde sind. Und das sind nur ein paar der Auswirkungen, in denen es darum geht, eine neue Denklogik zu leben. Ich lade sie ein, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, zu überlegen, dass sie in jeder Sekunde, in jeder Nanosekunde Wirklichkeit gestalten. Selbst wenn sie gar nicht gestalten wollen, gestalten sie Wirklichkeit. Denn auch die Entscheidung für Nichtgestaltung ist aus meiner Sicht Gestaltung. Und wenn wir wissen, dass wir in jeder Minute für Gestaltung oder Nichtgestaltung entscheiden und wenn wir in jeder Sekunde daher gestalten, dann ist die Frage, wie gestalten wir diese Wirklichkeit? Nicht die ganz große, sondern nur mal Ihre Wirklichkeit, so dass Sie jeden Abend schlafen gehen können und sagen können, ich bin in der Zukunft unterwegs und nicht im Mittelalter. Ich wünsche Ihnen viele, viele Wirklichkeitsgestaltungsmomente und lade Sie auch ein zu meinem Denkraum, wo es genau darum geht, diese Wirklichkeitsgestaltung, die Idee der relationalen Philosophie handhabbar zu machen und in ihre Welt überzuführen.