The Actor's Tea

Musical Folge Nr. 2 – Das Phantom der Oper

The Actor's Tea Episode 16

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Kommt mit uns auf die Reise des Musicals "Das Phantom der Oper". Was macht dieses Kult-Musical so ikonisch? Warum fasziniert uns die Geschichte rund um Liebe, Obsession und die düsteren Katakomben der Oper bis heute?

Das Phantom der Oper (Englisch) watch online

Der Fall des Kronleuchters watch online

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Hosts: Hamda Ferchichi & Fabienne Michèle

Produktion und Projektverantwortung: Hamda Ferchichi

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SPEAKER_02

Das war gar nicht so einfach.

SPEAKER_00

Hattest du das auch, dass du, während wir diese Sprechübung gemacht haben, dir oft gedacht hast, Digga, warum können das alle nur ich nicht? Weil bei diesem Lippenflattern hatte ich das so oft, dass ich so da stand und so war so.

SPEAKER_01

Warum einfach nichts raus oder so nur eine kleine Zeit und dann war da so.

SPEAKER_00

Ja, ich hatte keine Luft einfach. Und ich wurde auch immer dann angeguckt, sobald ich keine Luft mehr hatte, weißt du? Und ich bin dann so da, so.

SPEAKER_01

Ich habe das mit meiner Gesangslehrerin angeguckt, denn das ist definitiv eine sehr gute Aufwärmübung, um die Stimmbänder zu lockern und überschüssige Sekret und so auszuwerfen. Whatever. Es braucht mega viel vom Bauch, oder? Da arbeitet man sehr stark mit dem Zwerchpferd und man darf nicht so schnell dagegen wirken, sonst ist die ganze Luft raus und man muss mega stark dagegen halten mit den Lippen.

SPEAKER_00

Aber trotzdem nicht so verkrampft, oder? Also das ist eben das Ding.

SPEAKER_01

Man muss da die goldene Mitte finden.

SPEAKER_00

Ja, Leute, jetzt alle zusammen.

SPEAKER_01

Oh mein Gott, ja. Das muss man liegen.

SPEAKER_00

Wie du das gerade gesagt hast. Weil ich spür's schon.

SPEAKER_01

Ja, du bist nicht so gesund.

SPEAKER_00

Nee, es tut mir echt leid, Leute, dass ihr euch das jetzt geben müsst.

SPEAKER_01

Toll bist du da und gib's alles. Dankeschön.

SPEAKER_00

Ja, ich freue mich, weil ich habe ja schon ein bisschen eine Ahnung, was heute auf euch zukommt und auch auf mich zu einem großen Teil.

SPEAKER_01

Ich habe mir die Aufgabe gestellt, mir ein bisschen Musicals anzueignen, beziehungsweise meine Lücke da zu füllen. Ich habe mir das Musical, das Phantom der Oper, angeguckt. Ja, ja, leider nicht live. Wäre natürlich auch schön gewesen, aber online habe ich mir da eine Version angeschaut, auf YouTube tatsächlich.

SPEAKER_00

Cool, gibt es eine volle Version?

SPEAKER_01

Es gibt eine volle Version. Es gibt eine volle Version, aber es war ja nicht die Broadway-Version oder so.

SPEAKER_00

Von wo ist die, weißt du das?

SPEAKER_01

Es war von einem staatlichen Theater irgendwo in der USA. Okay. Aber war richtig gut. Also die haben echt eine gute Stimme, die hatten eine gute Stimme mit People of Color, mega Mix, finde ich nice. War echt cool. Und da durfte ich mal sehen, was so ein klassisches Erfolgsmusical oder wie aussieht. Ich habe ja das Buch mal vor Jahren gelesen. Es bedient sich ja des Buchs, wo der Gaston Leroux geschrieben hat. Das wurde in 1910 publiziert. Und es lässt sich so ein bisschen reportagemäßig, weil er ein Journalist war, dieser Autor. Und das war eigentlich noch, ich mag mich noch erinnern, es war echt eine interessante Art, ein Buch zu lesen, zu geschrieben zu bekommen.

SPEAKER_00

Also nicht so ein klassischer Erzählroman.

SPEAKER_01

Es war na. Gar nicht, gar nicht, kein klassischer Roman. Und ich glaube, das setzt auch nicht jedem, nicht jeder mag this. But it was interessant, it was cool. And yeah, the Andrew Lloyd Webber, who the musical then component had or produced, hated this plot bedient, which in this book eran is. Yeah, hey, the Phantom der Operators, obviously or not. But the author said, or the journalist said: that was here. It spent in London. Nee, gar nicht. Oh my God, Andrew Lloyd Webber came from London. It spawned in Paris, in the Pariser Oper. And yeah, there is even this Phantom die Hauptfigur. Was bedeutet eigentlich Phantom? Ich muss mir das wirklich mal ganz kurz nachlesen. Was ist das, was bedeutet das Wort? Das ist ja eigentlich eine unwirkliche Erscheinung oder ein Druckbild, eine Einbildung, die physisch eigentlich nicht da ist. Das ist so ein Phantom. Ich finde das mega cool, oder auch diese Metapher, weil er kommt und geht in dieser Geschichte. Und einfach um zu sagen, wenn ihr die Story nicht kennt, um was es da so geht, der Plann, dieses Phantom ist eigentlich ein entstelltes Chenie. Das hat auch so eine Maske. Und mit dieser Maske wird auch im Musical extrem stark gespielt. Da sind wir wieder bei der Maske. Die Maske kommt immer wieder. Das ist eine tolle Metapher, man kann das extrem gut brauchen. Im Buch heißt der Erik musical as Phantom genannt. Genau, da lived under this Pariser Opera manipuliert aus Schatten heraus all the Genesis that passieren. This young Sangerin, this is the twenty hope figure, the Christine. Schmerz, and besessenheit. This is this where it goes. And the hope or what the book with the musical where they draw, yeah, that has awesome, but they are where they get the way. This book is very dysterious, very grimi-like, so horror-massigure. I think for the stage we have this a bit dramatically, we need this Liebesgeschichte in den Focus.

SPEAKER_00

Yeah. We idealism that also to a point, so this obsessive Liebe, that man with this phantom eher identifizieren as violent in the book, oder?

SPEAKER_01

Yes, yes. And wird auch so dargestellt, oder dieser Anti-Held, eigentlich, oder auch der Schluss des Musicals, there's a stark Mitgefühl mit dabei, oder? Man soll mitfühlen dürfen. Oder es ist eine tragische Liebesgeschichte.

SPEAKER_00

Sein Ende ist ja dann auch tragisch.

SPEAKER_01

Tragisch, denn ja, Christine hat ja auch eine auch schon Beziehungen gehabt in diesem Stück. Und da kommt noch so ein Ex-Lover daher.

SPEAKER_02

Der Raoul.

SPEAKER_01

Der Raoul. Und möchte sie wieder gerne haben, möchte sie wieder haben. Und das Phantom findet das halt nicht so toll. Und das ist so eine, ja, die drei haben da ihre Cut-sur-Mouse-Spiel. Was es natürlich sehr interessant macht. Andrew Webber hat das ganz gut hingekriegt. Ich hab, also wirklich, er komponiert echt coole Sachen, denn die Musik, man hat genau erkannt, oh mein Gott, ich hab das schon mal irgendwo gehört, keine Ahnung wo, but diese Melodie kommt dementsprechend aus dem Musical. Er hat einige Songs da, die man so kennen kann. Das von Tom de Opera. Also man kann das einfach mal googeln oder auf Spotify eingeben. Musical of the Night and All I Ask O You. Explizit auch die Melodien. Ein extrem bekanntes Stage-Feature ist dieser Kronleuchter that da ist, wo dann auf einmal halt komplett crashed und herunterfällt. Das fand ich auch interesting. Ich finde es so cool, habe ich mich jetzt mit ihm befasst, denn ich kannte diese, ich wusste viele Sachen. Zumal habe ich natürlich auch das Buch gelesen, aber dann auch, aha, diese Elemente kommen von diesen Stücken.

SPEAKER_00

Das finde ich immer crazy, wenn man so was Ikonisches dann so für sich erschlossen hat und dann findet man so Motive und Aspekte davon in allem. Und in ganz, ganz vielen. Das check ich mega. Ich habe immer mega Freude, wenn ich sowieso erkenne. Ich weiß, woher das kommt. Wenn ich irgendwo im Theater bin und so bin so, ja, doch, das ist ja nicht so.

SPEAKER_01

Dass ich bedient von dem und dem und das ist auch mega okay. Und es ist cool, hast du das gemacht? Das ist ikonisch. 1986 wurde das in London off Westside, also in Westside erstes Mal aufgeführt. Das finde ich mega krass, weil das ist ein Erfolgsmusical, das immer und immer wieder kommt und gezeigt wird. Auch auf Broadway, auch in Amerika. Also das ist wirklich, da haben sie was extrem Cooles geschaffen. Ich glaube auch beide natürlich, oder? Also zuerst auch der Roman selbst, wo überhaupt die Möglichkeit gegeben hat, sie das Musical zu erstellen. Auf der Grundlage der Geschichte, die Gastolero geschrieben hat. Ja, Schönheit versus Hässlichkeit, Obsession versus Liebe, Genie versus Wahnsinn. Wir bedienen uns sehr gerne mit den Aspekten. Also wie auch die Netflix-Serie You. This is manipulative and sehr borderline-mäßige Verhalten, vor allem bei Männern, wo irgendwie sehr anziehend wirken können.

SPEAKER_00

Ja, und das sehr, sehr stark idealisiert vermarktet werden kann auch. Also gerade bei you, das war ja crazy.

SPEAKER_01

Extrem.

SPEAKER_00

Crazy. Was da dann abgegangen ist. Aber ich verstehe es komplett, weil, sorry, aber ich bin genau auch von dem geprägt. Alle Romane, die ich je gelesen habe, da geht es um gebrochene Männer, die sich obsessiv in Frauen verlieben und dann alles dafür tun. Und durch das, dass es immer aus ihrer Perspektive ja ist, identifizierst du dich damit so und du leidest mit denen und du willst irgendwie, dass sie sie kriegen und dann auch wieder nicht. Aber du willst es doch eben auch.

SPEAKER_01

Man ist so am Haken, ja.

SPEAKER_00

Ja, man ist zu 100% am Haken und dann ist dieser Typ auch noch sympathisch und liest Bücher, weißt du? Also ich war so, ich wäre ja die Erste gewesen, die da komplett runtergekommen wäre. Also wirklich, ich werde da. Nee, ich werde dem Verfahren zu 100%, also zu 1000 Prozent, weil du es ganz übel.

SPEAKER_01

So krass, denn ich denke auch, es gibt tatsächlich in der offenen Welt irgendwo Menschen, die dieses Charisma haben, aber dann haupt auch diese Impulskontrolle nicht mehr haben.

SPEAKER_00

Voll. Und auch die ein bisschen Reflexion dazu, was da gezeigt wird. Das wurde ja null, also es ist ja null passiert gesellschaftlich. Das war ja crazy.

SPEAKER_01

Er hat mal im Interview erwähnt, dass er Nachrichten kriegt: so, hey, komm und entführ mich und bring mich um oder hey, fessel mich und mach alles, was du möchtest mit mir und so Zeugst. Ja, wie geht man damit um? Ich glaube einfach ignorieren und hoffe nach dieser Szene von you oder diesen fünf Staffeln, jetzt ist es zu Ende. Und ich finde es eigentlich auch gut, wie es geendet hat, weil es hilft vielleicht wieder die Normalität zu finden.

SPEAKER_00

Hat nur ein paar Staffeln gebracht, und ein paar Frauen, ein paar tote Frauen.

SPEAKER_01

By the way, echt eine gute Serie. Guckt sie an.

SPEAKER_00

Ja, es ist wirklich sehr, sehr gut gemacht.

SPEAKER_01

Ja, extrem gut geschrieben und gut gespielt. Mama mia, Mama Mia. Ja, das Phantom der Oper. Dieses Musical, guckt es euch an. Es ist, ich war zuerst ein bisschen verwirrt, ist es wirklich eine Operette oder doch fast schon eine Oper, weil sie bedienen sich halt dieser Gesangsstil, oder sie singen extrem hoch, sie singen, sie singen übereinander. Es ist teilweise extrem schwierig zu verstehen, was sie jetzt kommunizieren möchten, weil entweder die Aufnahme natürlich auch, die Audioaufnahme ein Problem sein könnte, aber ich hätte dann schon, also häufig wird ja auch in Untertitel eingeblendet. Um zu verstehen, was da jetzt gerade abgeht. Aber ja, es war interessant. Es war lange. War das? Über zwei Stunden.

SPEAKER_00

Spannend. War das zum Spielen brutal.

SPEAKER_01

Ja, und immer dieser Switch zwischen jetzt spielt ein Stück im Stück, wo sie dann halt einfach die Oper selber gespielt haben und dann plötzlich wieder einfach die Geschichte von dem Phantom. Dieser Switch, ich fand es echt genial. Und dann der Kronleuchter, come on, I like it. I like it. So ein Riesending, das einfach fällt. Geiler Bühne in Effekt. Wirklich. Ja, Andrew Lloyd Webber, 1948 in London geboren, Komponist und Musical Produzent, wie man so weiß, und hat ganz viele und auch coole, sehr bekannte Stücke geschrieben. Eins davon ist Cats, das nächste ist Evita, dann das Phantom der Oper. Und eins, das ich nicht kenne, ist Jesus Christ Superstar. Das hört sich crazy an.

SPEAKER_00

Ja, aber gehört habe ich es, glaube ich, auch schon. Aber vermutlich in der Ausbildung mal, als wir so über Musicals geredet haben.

SPEAKER_01

Jesus Christ Superstar. Ich lieb's. Weil er bedient sich ja oder verbindet eigentlich klassische Musik mit Pop und Rock. Das ist so sein Ding. Oder einfach Elemente daraus macht einfach eingängige Melodien. Das ist so, so cool. Was will man mehr?

SPEAKER_00

Ja, ich meine, damit kannst du das Musical natürlich auch so in die Mitte der Gesellschaft drücken oder viel mehr und aus so einer Nische rausholen, wenn du das mit Pop und Rock und so einfach verbindest mit zentralen Elementen, die mittendrin ablaufen, dann machst du das Musical ja auch größer und einfach publikumsnah oder für ein größeres Publikum zugänglich.

SPEAKER_01

Ja, auf 100, ja. Ja. Ich weiß noch, wo ich das erste Mal von Andrew Lloyd Webber gehört habe, aber das ist so, das ist einfach witzig, weil das hat gar nichts mit der Ausbildung oder mit der Schauspielerei so in diesem klassischen Sinne zu tun. Denn vielleicht kennt die eine oder die andere, vielleicht auch du, die Serie Die Nanny mit Fran Rescher.

SPEAKER_00

Ich glaube, die hat so ein bisschen.

SPEAKER_01

Aus den 90er Jahren. Es ist wirklich extrem coole Sitcom. Gönnt euch das? Also sie ist einfach auch eine Ikone da drin, mit ihrer Stimme, ihrer nasalen Stimme. Maxwell Sheffield heißt er in dieser Serie. Auch ein sehr bekannter Schauspieler, habt ihr Namen, jetzt habe ich mir entfallen. Er ist auch musical-produzent und er konkurriert, die spielen, die leben, this is in London. Das ist eine englische Serie. Nee, stimmt gar nicht. Sie leben in Amerika, aber er ist ursprünglich aus London and she is from Queens. No, no, no. Guckt's euch an. Und er konkurriert halt jeweilig mit Andrew Lloyd Webber und sie machen auch so ein Spiel daraus, so ich habe Cats abgelebt und da hat Andrew Lloyd Webber Cats zu was Großem gemacht. Wer will eigentlich Katzen singen? So in dem Schild. Keine Ahnung, wir fand es super witzig, Andrew Lloyd Webber. Da war ich zehn vielleicht, zwölf, Teeny, irgendwie sowas. In meinem Prime-Team. Ja, und da habe ich ihn kennengelernt, so vom Namen her. Fand ich witzig. Fand ich echt gut. Ja. Ju, das war's.

SPEAKER_00

Finde ich auch gut. Mega nice. Dankeschön. Ja, gerne für diese Einblicke. Hat mir richtig gut gefallen.

SPEAKER_01

Mir ist sehr, sehr gerne. Ja, weil ich, ich hatte diese Woche nochmal Gesangsunterricht, also ich mache das ja regelmäßig und dann habe ich mal mit ihr geredet, dass ich nicht so genau weiß, was ich gut singen kann oder wo ich, wo is my niche in the musical scene. I have a musical background. I was nie in Wien or something in a musical musical ausbilding, which I think that's when it makes it unbedingt. I just still have and she said, 'Cuck your musicals an. Cook you the classics, cook you the modern, styles, or so 80s Pop or the actual pop, is all good. But it's like that, Musik or so Stücke vorzubereiten for ironcheps, also zukünftigen Castings. Wenn man da eingeladen wird, muss man halt einfach so einen Demo-Song schon bereit haben und eine gewisse Palette aufweisen. Und wenn sie halt mal was anderes hören möchten, als einfach nur einen, ja. Und was ich auch nicht wusste, du musst gar nicht drei Minuten lang singen. Es ist gut, dass du der Song kennst, aber eigentlich nutzt du nur so eine Minute oder so, eineinhalb, um zu showcasen, was du eigentlich kannst.

SPEAKER_00

Du bist ja so showreel-mäßig, oder?

SPEAKER_01

Ich habe mir aber das gar nicht so überlegt. Aber es macht mega Sinn.

SPEAKER_00

Yeah. Okay, ich muss jetzt nur noch durchsingen können, du musst ihn schon auch schön durchsingen können. Aber wenn ich weiß, okay, ich nehme dann eine Minute raus, dann kannst du da noch ein bisschen mehr reingeben, weißt du, was ich meine? Ja, ja.

SPEAKER_01

Ganz genau, ganz genau. Und das war super interesting. Und ich habe jetzt eine Liste an Musicals mal empfohlen bekommen von ihr, wo ich mich jetzt da Stück für Stück vorarbeiten tue.

SPEAKER_00

Mega nice.

SPEAKER_01

Ja, bin gespannt. Bin wirklich gespannt. Also es kommt noch mehr.

SPEAKER_00

Aber wäre das Ziel, dass du dir einen aussuchst am Ende und den dann Showcased oder willst du wie eine Palette an Songs schon haben?

SPEAKER_01

Ich brauche eine Palette an Songs.

SPEAKER_00

Okay. Für das Showcase auch, oder?

SPEAKER_01

Es kommt auf das Casting drauf an, oder ist es mehr ein Pop-Musical oder so für Mama Mia, dann ein bisschen weniger klassisch unterwegs und dann gibt es halt vielleicht mal die Möglichkeit, eher ein klassischeres Musical zu spielen oder vorzusingen und so. Dann tauchst du jetzt nicht mit Imagine Dragons oder so auf, sondern gehst du. Es wäre machbar, aber dann bist du wahrscheinlich ein bisschen mehr in der Sparte, okay. Nehme ich doch schon mal einen Musical song, um zu zeigen, dass ich mich überhaupt auch mit der Materie befasst habe oder befasst.

SPEAKER_00

Yeah, dass ich da ein bisschen drin bin. Also dass ich weiß, wofür ich hier vorspreche, auch einfach, oder?

SPEAKER_01

Exact. Und darum ist es ja auch so wichtig, generell für uns alle, oder verschiedene Monologe zu haben, für verschiedene Emotionen, for verschiedene Rollen. Das gleiche auch für Musicals and auch der Tanz bin ich auch langsam mit dabei, mich da zu arbeiten. Denn klar, es gibt eine Choreo, aber es kann auch immer sein, dass it heißt, okay, jetzt habt ihr Tacta for euch. Jetzt zeigt ihr, was ihr könnt. And then machst du den Backflip oder den Spagat oder sonst irgendwas, alles, was du einfach zeigen könntest, dass man dich will. Und ich so, ich kann nichts von dem, aber ich mache einfach ein schönes Gesicht anders.

SPEAKER_00

Ich mach einfach Ash.

SPEAKER_01

Ja, aber es ist interessant, es ist eine ganz andere Ecke and it macht auch immer mehr Sinn, magst du noch erinnern? Oh mein Gott. Dass ich mal gesagt habe, dass auch Sängerinnen und Sänger einfach musical-Darstellerinnen und Darsteller sein können. Sie müssen kein Schauspieler sein. Das musical ist wirklich so breit. Entweder kannst du so gut tanzen und hast eine okay Stimme, du hast eine geniale Stimme and kannst noch gut tanzen dazu, and hoffentlich ja dazwischen kommt noch dein schauspielerisches Theatertalent so dazu. Aber der Fokus ist es halt nicht. Und da ist halt ein klassischer Schauspieler eher ein Nachteil.

SPEAKER_00

Ja, und du kommst schon bei so diesen Musical Auditions und so besser rein, wenn du noch angeben kannst, so hey, ich hab mal Stepptanz. Stepptanz ist zum Beispiel gerade was, das ist sehr beliebt in diesen Musicals. Das kommt immer sehr, sehr gut. Dass man das noch angeben kann oder auch eben sonst tanzen. Eben Gesangsausbildung wäre natürlich das I-Tüpfelchen obendrauf. Aber dieses Stepptanzen gibt mir so viel Push manchmal schon, weil ich da einfach hinschreiben kann, ja, ich kann. Ich kann. Aber ja, also ich kann es, ich habe das jetzt auch Jahre nicht aktiv gemacht. So, ich habe ein großes Talent dafür gehabt, ich habe die Kontakte, ich hätte das Netzwerk. Wenn ich jetzt diesen Stepptanz bekommen würde, ich würde meine Schuhe rausholen, meine Holzplatte und nichts anderes mehr tun. So, ja, aber man muss ja eh dann kämpfen und wieder dranbleiben für die Dinge. Aber Stepptanz kommt sehr, sehr gut im Musical-Bereich an.

SPEAKER_01

Halt eine kleine Chore bereit, dass du das einfach zeigen könntest, wenn du da mal. Ja, auch, wenn ihr das könnt. Wie gesagt, so crazy Backflips und keine Ahnung, was für Talente und Sachen davor herauskommen aus euch. Rausprudeln zeigt es. Weil das ist genau das, was euch möglicherweise abheben kann von anderen Personen. Das ist geil. Das ist dein. Du verkaufst dich so.

SPEAKER_00

Voll. Ich freue mich auch auf den Sommer, weil jetzt lerne ich wieder Handstand. Ja. Ich finde das cool.

SPEAKER_01

Der Handstand und das Rad.

SPEAKER_00

Das Rast kann ich.

SPEAKER_01

Das ist für mich gar nicht so einfach gewesen. Ich habe das mal gelernt vor vier, fünf Jahren am Bellachsee.

SPEAKER_00

Ja, ist auch nicht so einfach.

SPEAKER_01

Dass du wirklich gerade bist und dich nicht irgendwie so bimmst und zum Paket wärst.

SPEAKER_00

Ja, ja. Ja, dass du die Beine streckst, weil es so weird ist. So am Anfang ja voll.

SPEAKER_01

Ah, das war witzig. Das ist cool.

SPEAKER_00

Ich finde das auch mega cool. Ich lerne eh gern gerne so körperliche, so coole Sachen, die man nicht können muss, aber es ist einfach cool, wenn man es kann. So im Sommer draußen auf der Wiese, was soll ich denn da sonst machen?

SPEAKER_01

Amazing. Amazing. So, ja. Es kommen immer wieder Musical-Folgen, Folgen. Und jetzt will ich da einfach mal bland herausfragen, was ist dein nächstes Musical, das du ansteuerst? Zu sehen.

SPEAKER_00

Ehrlich gesagt hast du mir das gerade sehr, sehr schmackhaft gemacht, dass ich mir diese YouTube-Version ansehen möchte. Ich würde dich auch bitten, das noch zu verlinken dann.

SPEAKER_01

I can do that.

SPEAKER_00

Das wäre mega cool. Und ich würde noch fast lieber das Buch lesen.

SPEAKER_01

Ganz ehrlich, ich glaube, ich hätte das noch zu Hause.

SPEAKER_00

Wenn du mir das ausleihen magst, weil dann war vermutlich das mein nächstes. Oder ich muss noch mal noch gucken. Ich habe vor es ist schon länger her, aber die sind jetzt wahrscheinlich in der Produktionsphase, es ist wahrscheinlich noch nicht fertig. Ich müsste mal gucken, weil irgendwann wurde mal so eine Audition freigeschaltet, das war aber jetzt schon eine Weile her, von die Schöne und das Biest. Und die habe ich auch, so einer Freundin habe ich die noch geschickt. Weil ich dachte, das passt super. Da habe ich eben das mit einem Stepptanz auch angegeben und so. Und ich weiß nicht, wie weit die sind, aber das will ich mir dann auch angucken gehen. Auf jeden Fall. Schöne und das Biest. Ich habe jetzt. Weil so Märchen mag ich eh immer gerne.

SPEAKER_01

Ich glaube, Ende Jahr kommt noch Cinderella nach Zürich.

SPEAKER_02

Ja, doch, ich habe ein Plakat gesehen.

SPEAKER_01

Gestern nachgeguckt. Und Mama Mia dann im Jahr im Mai, wo ich mich eigentlich hätte gerne selbst vorstellen wollen, aber war zu spät.

SPEAKER_00

Ja, ich erinnere mich.

SPEAKER_01

Will ich da jetzt mal gucken, wer da so mitmacht.

SPEAKER_00

Ja, Mama Mia will ich auch mitkommen.

unknown

Ah, ich liebe Abba.

SPEAKER_00

Ja, ich eben auch. Oh ja, da erinnere ich mich noch am Zürich Filmfestival aus dieser Banger kam. Da habe ich auch gemerkt, du liebst Abba. Es ist super.

SPEAKER_01

Ja, es ist wirklich super. Klar, die Texte, man muss nicht immer wortwörtlich alles so auffassen, aber die Melodie, das bewegt dich einfach nur, um dich einfach so glücklich zu stimmen. Es ist so, so toll. Ich bin da definitiv auch biased, weil klar, also ich glaube, meine Mama hat das früher immer gehört in der Radio und so. Und es ist wirklich. Ich mag das. Ich mag das sehr.

SPEAKER_00

Mega cool. Ja. Ins Theater gehe ich auch noch.

SPEAKER_01

Tell me, tell me.

SPEAKER_00

Ja, also ich habe den Newsletter à la Luzerner Theater, habe ich mir jetzt mal runtergeladen und so. Wo ich auch noch hingehen werde, dann ist so eine Poesie-Vorlesung im Tick. Sausa und Berlauch war auch wieder, das habe ich leider verpasst, aber da gibt es so eine Aufzeichnung, die ziehe ich mir auch noch rein.

SPEAKER_01

Die haben das aufgenommen.

SPEAKER_00

Voll. Aber ich habe ja auch, also wir haben einfach die Generalprobe, die hatten wir auch aufgenommen. Ich glaube, das ist eher sowas. Aber ich kriege das irgendwie, irgendwie könnte ich mir das schon angucken. Also ich habe Dani mal gefragt.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_00

War ein mega geiles Stück. War also coole Fotos habe ich gesehen. Aber ja, ich gehe in die zwölf Geschworenen, habe ich mir auch angesehen. Aber es war so ein Line-Theater bei uns in der Nähe in Rotenburg. Da spielen sie gerade die zwölf Geschworenen. Und das ist so ein Stück eben über so eine Gerichtsverhandlung. Und die sitzen zu zwölf an diesem Tisch und entscheiden sich, eben ist er schuldig oder ist er nicht schuldig. Und am Anfang sind elf dafür, dass er schuldig ist und einer ist dagegen. Und im Laufe des Stücks überzeugt er alle anderen davon, dass er unschuldig ist. Und am Ende kommt so raus, er wäre schuldig gewesen, also er wär's, aber sie haben ihn dann nicht schuldig gesprochen, weil dieser eine ihn überzeugt hat. Und alle Leute, die ihre Meinung ändern, tun das dann aus so eigenen Motiven oder Gründen heraus. Also wegen ihren eigenen Erfahrungen entscheiden sich eigentlich so, wie sie sich entscheiden, und nicht based on that case. Also, sie entscheiden nicht für diese Objektivität oder sie haben keine Objektivität bei ihren Entscheidungen, sondern es ist sehr subjektiv alles. Und es ist mega cool. Und ich lieb dieses Stück einfach, weil wir das in der Schule mal gespielt haben. In Deutsch. Ja, ich hab diesen, ich hab eben diesen gespielt, der sich als letztes umentschieden hat. Ja. Und so einen übel Mental Breakdown dann hatte, weil er so sich da nur umentscheidet und dann sagt nicht schuldig, weil er ihn nur schuldig spricht, weil er das auf seinen Sohn projiziert, der ihn abgestochen hat. Also es ist wirklich ein crazy Stück. Und es waren so Laiendarsteller, aber es war mega cool. Ich hatte so viel Spaß. Einfach, weil ich diese Texte noch auswendig kann. Wir haben das im Deutsch mit irgendwie 13, 14 haben wir das gespielt, ich habe das geliebt. Auch da ist so meine Liebe fürs Theater, meine Deutschlehrerin hat immer gewusst, dass ich das liebe und so. Aber da war sie so, ja, toll, toll. Seitdem, ja. Und jetzt muss ich gucken, was ich noch gucken gehen kann. Es ist immer dann an den Tagen ein bisschen blöd mit der Arbeit, weil die guten Sachen, die ich sehen will, sind meistens dann, wenn ich nicht da bin. Aber ja, ich bin mich am Informieren und ich will gerne wieder öfters gehen. Weil ich gehe ja mega gerne allein ins Theater so. Und unter der Woche Beste.

SPEAKER_01

Ich gehe auch gerne alleine ins Kino, das stört mich gar nicht.

SPEAKER_00

Nee, ich gehe fast lieber allein manchmal, um mir noch Sachen einfach aufzuschreiben und so oder einfach danach gleich zu gehen oder voll.

SPEAKER_01

Ja. Es ist ja auch Me-Time.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_01

Es ist schön. Me-Time heißt ja nicht immer, dass du zu Hause bleiben musst und zu Hause was machen.

SPEAKER_00

Glaube ich, man sieht Sachen anders, wenn man sie alleine sieht. Also, so vom Gefühl. Ich glaube, es kann manchmal was mit einem machen, wenn man alleine sich was anguckt oder wenn man mit anderen Personen zusammen da ist und wie zusammen das Gleiche sieht.

SPEAKER_01

Ja, ja. Toll. Oh, toll. Theater habe ich jetzt gerade nichts auf Lager. Muss ich mir. Ja, ich muss. Ich muss.

SPEAKER_00

Ich habe auch seit einer Ewigkeit keinen Film mehr gesehen.

SPEAKER_01

Ich tatsächlich schon, ja. Das war jetzt nur wichtig. Oh mein Gott, wie hieß er? Es ist gerade aktuell in den Kinos, es ist ein Comedy Horror Film. Es ist You We will kill you with something. Das war einfach toll. I don't know. Das war echt cool. Die Schauspielerin, die Hauptdarstellerin, hat den Film so super getragen. Das war einfach nur cool. And this haben wir beide gesagt durchaus. It gab zwei Pausen, lustig. Oder eine. But ganz weird. Nach 30 Minuten war die erste Pause. Oder überhaupt nur die Pause. Und dann ging der Film bis zum Schluss.

SPEAKER_00

Aber war normal so 90 Minuten oder mehr? Ja.

SPEAKER_01

Ja, eineinhalb Stunden.

SPEAKER_00

Okay.

SPEAKER_01

Ich hatte das noch nie.

SPEAKER_00

Aber vielleicht konnten sie es einfach sonst nirgendwo mehr sinnvoll unterbrechen.

SPEAKER_01

Ja, gut möglich, wirklich gut möglich.

SPEAKER_00

Aber ja, es ist schon lustig.

SPEAKER_01

Und vor allem die Kampfszenen da fast schon ein bisschen wie, oh Gott, wie hieß das? Das mit dem Golden Circle. Nightglob.

SPEAKER_02

Nightclub.

SPEAKER_01

Nein, keine Ahnung. Vergessen wir das auch. Aber sehr gut, sehr gut einstudiert. Mama Mia, auch der Kameramann. Keine Ahnung, was müssen die alle machen? Oder Kamerafrau, bin mir gar nicht sicher, wer da hinter war, aber Jesus! Hoch, runter, links, rechts, mitbewegen und und und. Also ich denke mir, die haben auch einen harten Job. Ich habe mir letztens ein Video gesehen oder angeguckt, die der Kameramann auf Eis für eine Eisdance-Show. Also der ist auf Schlittschuhen und muss rückwärts fahren und alles weiterhin im Bild behalten. Das ist mal crazy. Eindrücklich. Wirklich, wirklich eindrücklich. Bitteschön. Ja, nehmt was mit. Ich hoffe, das Phantom der Opa konnte ich euch ein bisschen näher bringen. Ja, ich glaube, es ist damit gesagt.

SPEAKER_00

Ja, es war mega schön, dir.

SPEAKER_01

Ja, gerne, gerne, gerne. Und bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_00

Macht es gut, passt auf euch auf. Ciao.

SPEAKER_01

Grüße. Tschüss, tschüss.