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Jan und Felix treffen sich alle zwei Wochen und reden über Filme!
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Chihiros Reise ins Zauberland (#5)
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Wir führen unsere Reihe weiter und reden in dieser Folge über Jans Lieblingsfilm: Chihiros Reise ins Zauberland.
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Nächste Folge? Jeden zweiten Sonntag!
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- Felix
Ey Felix, wie sieht das bei dir aus? Bist du so ein Anime drin? Guckst du sowas regelmäßig oder nicht?
SPEAKER_00Früher viel, heute gar nicht mehr irgendwie. Also als ich so 14 war oder so, hatte ich krasse Anime-Phaser, habe ich auch so alle Ghibli-Filme geguckt, die ich so irgendwie erreiche, also ich habe nicht alle geguckt. So irgendwie die, die popular-Ghibli-Filme habe ich alle gesehen. Und dementsprechend dann angefangen, so ein paar Animes zu gucken. Ja, ich bin, glaube ich, der erste Berührung war so Tokyo Ghoul.
SPEAKER_01Okay, krass. Ja, bei mir war es ja auch relativ ähnlich, dass das mal für einen Zeitraum, ich glaube, auch so ungefähr wie bei dir, ich glaube mit 14, 15 hat das so dick angefangen, dass das in diesem Alter so ein richtig huge Ding war. Also zu der Zeit auch alles Mögliche geguckt. Ich glaube, das erste, wo man bei mir war, wo das Interesse stark war, war, glaube ich, Death Note.
SPEAKER_00Boah, das check ich. Death Note habe ich auch recht früh geguckt. Damals noch, glaube ich, auf YouTube in Englisch, weil das so manche Leute hochgeladen haben. Das war ja damals noch nicht so nicht so auf Netflix alles.
SPEAKER_01Stimmt, ich hab auch Death Note komplett auf YouTube früher geguckt. Dass das früher so ein Ding war, einfach ist verrückt, ne? Weil heutzutage ist halt alles einfach Streaming-Service und so. Das ist viel mehr auf Netflix heutzutage. Ja, ja, voll. Und vor allem Netflix ja auch richtig viel. Ich weiß noch, das war damals so ein geiles Ding, dass die irgendwann ihr Anime-Game komplett hochskaliert haben, weil früher gab es das auf Netflix nicht. Und ich weiß noch, dann wurde irgendwann angekündigt, dass die richtig viele Anime auf Netflix bringen und das war so cool damals zu der Zeit. Ja, aber geil. Und hattest du so in der Kindheit irgendwann mal so ein bisschen Berührungspunkte damit?
SPEAKER_00In der Kindheit gar nicht. Wir haben schon mal drüber geredet, Janis, so dieses so Pokémon-Kid, wo lief das früher? Ich muss ehrlich sagen, ich war. RTL 2. Ja, das zum Beispiel sowas, ich durfte als Kind so nur Kika gucken. Okay, ja. Du warst Kika-Kind? Ja, komplett. Krass. Ich war ein komplettes Kika-Kind und deshalb war Anime für mich nie drin. Und das ist dann erst mit 12,13 gekommen. Ich glaube, über so über so Dead Adam und so die Community darum. Das glaube ich.
SPEAKER_01Es wurde ja jetzt auch über die letzten Jahre super mehr Mainstream-Anime zu gucken. Das ist ja früher so ein bisschen was sehr abgetanes und vielleicht auch von vielen Leuten als etwas Uncooles bezeichnetes. Und in den letzten Jahren hat das ja auch so einen übelsten Boom im Mainstream und so bekommen. Feiere ich sehr, weil Leute, da ist halt crazy Shit dabei und das einfach nur nicht zu gucken, weil es einer gewissen Machart oder einen gewissen Artstyle entspringt. Da schränkt man sich selber so ein bisschen ein. Aber ja, safe.
SPEAKER_00Voll. Machen wir mal eine gute Überleitung. Und zwar Jan hat sich halt einen Film rausgesucht. Wir haben ja letzte Folge über die Truman-Show gesprochen. By the way, willkommen zur welchen Folge ist es? Fünften. Fünfte, Leute, fünfte Folge schon. Let's go. Und ja, wir hatten letzte Folge über einen meiner Lieblingsfilme, die Truman Show, gesprochen. Wenn ihr es noch nicht gehört habt, hört auf jeden Fall rein. Wir reden heute, das ist so eine Mini-Reihe, wir machen zwei Folgen, jeweils eine Folge zu unserem Lieblingsfilm und Jan redet heute über seinen Lieblingsfilm. Deshalb, was hast du für heute rausgesucht?
SPEAKER_01Leute, ich hab mir für heute, ich glaube, einen der, mit einem der besten Ghibli-Filme, wenn nicht sogar der beste Ghiblifilm für mich, Jihiros Reise in Zauberland rausgesucht. Und ich glaube, also das ist halt auch ein legendärer Film, müsst ihr wissen, falls ihr das noch nicht kennt. Also, das ist wirklich, Leute, guckt diesen Film. Also ich glaube wirklich, dass es bisher von allen Filmen, wo wir drüber gesprochen haben, wirklich Leute, diesen Film muss man gesehen haben, ist auch ein extrem erfolgreicher Film. Das ist, habe ich herausgefunden, das ist der meistausgezeichnete Zeichentrickfilm der Welt.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, das war damals im Gamesbruch der Weltrekorde. War damals drin, als der rausgekommen ist, oder später noch, als es, äh, ich weiß auf jeden Fall, weiß ich, dass ich in unserer Schulbibliothek damals eins angeguckt habe und da war das drin. Ja. Auch eine von dem, ist der nun mal, der alte Mann. Hayao Miyazaki. Nein, nein. Welch. Der alte Mann im Anime. Im Anime?
SPEAKER_01Oh, der im Keller arbeitet. Ach so, du meinst Kamaji. Ja, genau, Kamaji.
SPEAKER_00Da war so ein Bild von dem drin, mir hat das übelst Angst gemacht als Kind, weil ich das so creepy.
SPEAKER_01Boah, da kommen wir auch Bock drüber zu sprechen, wie so die Character sind, aber genau, ist ein extrem bekannter und gefeierter Anime von dem Studio Ghibli aus dem Jahre 2001 von dem richtig bekannten Director Hayao Miyazaki. Ist, wie ihr vielleicht am Intro schon erahnen konntet, ein Anime-Film. Genau, der handelt so ganz grob davon, ist eine sehr verstrickte Story mit der japanischen Mythologie und vor allem der Shinto-Religion. Das ist so die zweitgrößte Religion in Japan neben dem Buddhismus. Und es handelt halt thematisch davon, wie Chihiro, ich glaube, sie ist zehn Jahre alt. Zehn Jahre. Wie sie zehn Jahre alt mit ihrer Familie in eine neue Stadt zieht und auf dem Weg zu ihrem neuen Haus in einen Wald gerät, wo sie auf ein mythisches Tor treffen und nachdem sie das dann so durchstreiten, in eine magische Geisterwelt geraten. In der passiert es dann, dass ihre Eltern zu Schweinen verwandelt werden und sie irgendwie schauen muss, wie sie in dieser Welt selber erstmal zurechtkommt, wie sie dort überleben kann und natürlich das große Ziel halt dort wieder herauszukommen. Ihre Eltern auch. Ja, und genau, ihre Eltern mitzunehmen, das ist ganz wichtig. Sie will da nicht einfach abhauen. Genau. Aber da auf den Inhalt gehen wir ein bisschen später drauf ein. Ich würde erstmal dich so fragen, was so deine erste Berührungspunkt mit dem Film vor allem ist. Ja, genau, beantwort das ja.
SPEAKER_00Wie ich schon erwähnt hatte, war Anime halt so frühe Kindheit gar kein Ding, also gar kein Thema. Und dann halt irgendwann so ab 13 circa war dann so der erste, waren halt die ersten Berührungspunkte, so, wie gesagt, Tokyo-Gool würde ich jetzt sagen, und Death Note auf jeden Fall. Und dann hat man halt irgendwann angefangen, sich noch ein bisschen damit mehr zu beschäftigen. Und Shiros Reise in Zauberland ist halt irgendwie auch so, ja, schon auch in europäischem Raum, glaube ich, schon sehr früh angekommen als so Mainstream-Anime. Wo Anime ja früher noch eine anderen Stellenwert hat als heute hat. Aber es war halt trotzdem so ein bisschen so, gehörte halt zum kulturellen Grundrauschen von so Popkultur. Und daher hatte ich das schon immer mal so die Bilder davon im Kopf, wie ich schon erwähnt habe, mit Guinness Buch der Weltrekorde. Ich glaube, ich habe es so mit 13 das erste Mal geguckt. Ich habe mir damals eine DVD gekauft. Hier vorne liegt auch, siehst du den? Ich habe ja so einen kleinen Stapel mit DVDs unter Rogue One liegt. Oh mein Gott, okay, go to the game. Das war nennendes Schloss. Die habe ich mir damals auf DVD gekauft und da habe ich den geguckt. Und ich glaube, ja, also so mit 13 circa war der erste Berührungspunkt. Okay, krass.
SPEAKER_01Bei mir war halt ganz anders. Ich habe das auch schon von ziemlich vielen Leuten gehört. Ich glaube, ich teile da diese klassische Experience von vier Leuten, wo damals super viele Anime und vor allem Studio Ghibli-Filme auf Super RTL liefen. Das war ja immer so, dass für so einen bestimmten Zeitraum im Jahr immer Freitag, Samstag oder so Ghiblifilme liefen. Und da habe ich den auch geguckt. Und das war bestimmt schon irgendwann mal erste oder zweite Klasse. Also wirklich extrem früh. Und ich weiß noch, damals waren das dann auch Filme wie so Mein Nachbar Totoro habe ich ultra gefeiert. Das mochte ich hier sehr, sehr gerne, weil der auch, weil der, um ehrlich zu sein, mich nicht verstört hat. Weil das ist so eine Core Memory, die ich mit diesem Film verbinde, ist, dass ich den irgendwann mal gesehen habe. Ich konnte den auch nicht komplett gucken. Ich habe mich komplett eingeschissen bei diesem Film. Also ich hatte so Angst als so junges Kind und das erzählen so viele Menschen, dass die so einen Ghibli-Film früher geguckt haben und halt komplett Angst hatten vor diesen Kreaturen und so. Verstehe ich aber auch voll, weil vor allem hier für uns in Deutschland oder in so westliche Kultur ist es halt ein kompletter Bruch von so bekannten Märchen, Zeichentrickfiguren und sowas. Es ist halt eine komplett andere Mythologie, die da mit rein spielt, eine komplett andere Religion damit reinspielt und vor allem eine große Besonderheit, die Filme von Hayao Miyazaki, das sagt er auch extra, die sind keine Filme, die nur für Kinder gemacht sind, sondern für alle Altersklassen. Du sollst Spaß an denen haben, egal mit welcher Altersspanne. Voll. Ich finde, die Filme machen das halt richtig gut, dass wenn du älter wärst, bestimmte Sachen erstmal verstehst und so. Ich glaube halt dieses Anderssein davon und dieses Anderssein der Figuren, der Kreaturen, das sorgt halt dafür, dass man hier so als Kind extrem davon abgeht.
SPEAKER_00Ich glaube auch für japanische Kinder ist das irritierend. Ich glaube, du bist halt aber safe. Ich glaube, es soll halt auch, es soll ja auch irritieren. Ich glaube, du bist halt dadurch, dass du halt in dem Kulturkreis aufgewachsen bist, sind halt so ein paar Sachen jetzt, ähm halt, fühlen sich halt nicht so fremd an, wie jetzt für uns so. Weil du halt auch einfach vieles, also gut, als Kind vielleicht nicht, aber später halt auch vieles dann verstehst oder lesen kannst zum Beispiel. Und das ist halt irgendwie als Kind jetzt hier, war das für mich immer sehr irritierend.
SPEAKER_01Jaja, ultra. Ich habe auch, bin ich ehrlich, richtig lange, ich wusste natürlich, okay, sie ist irgendwie in diese Geisterwelt gekommen und schafft es am Ende, ihre Eltern dort wieder rauszuholen und mit denen abzuhauen. Aber so den deeperen Plot dazwischen habe ich voll lange auch nicht verstanden. Das ist mir auch aufgefallen jetzt. Ich kann den Film mittlerweile viel besser auch einordnen zwischen anderen Filmen irgendwie. Aber früher ist er wirklich unfassbar nicht greifbar. Dieser Film und generell Ghibli-Film, aber ich finde bei dem ultrastark, der ist super schwierig, so zu definieren, was passiert da wirklich, weißt du?
SPEAKER_00Ich finde, da können wir eigentlich auch direkt den Übergang machen zum ersten Kapitel, weil ich finde genau das, was du gerade ansprichst, dass es so irritierend ist. Boah, ohne Schwarz, als ich das angefangen habe zu gucken, ist es direkt wieder alles hochgekommen, was ich früher so als Kind so empfunden habe oder so als Teenager. Dieses Gefühl von so, dass die Welt so fremd ist einfach. Das ist so verwunschen und fremd und skurril und ja, ich kann es gar nicht, finde ich nicht genug Adjektiv, um das zu beschreiben, aber ich glaube, du weißt, was ich meine. Aber du meinst es auch sehr positiv. Ja, 100%.
SPEAKER_01Das finde ich, ich steige jetzt gleich auch mit dem Inhalt ein, aber das kann man wirklich sagen. Das ist ein unfassbar atmosphärischer und mystischer Film. So sehr viele andere Ghibli-Filme haben auch immer diesen melancholischen Vibe. Und es ist halt einfach wirklich so Quality-Time für mich, was ich damit verbinde. Du machst diesen Film an, vor allem jetzt, wir nehmen das jetzt gerade immer noch vor Weihnachten auf, müsst ihr wissen. Und das ist für mich wirklich so ein Ding von runterkommen und Ruhe, diesen Film zu gucken. Komplett abtauchen einmal.
SPEAKER_00Ich habe vorher Knife Out zu Ende geguckt. Und das ist ja so Murder Mystery. Und danach den Film gucken, ich war noch voll in dem anderen Modus drin, dann den Film zu gucken. Ich habe erst so Richtung drittes, viertes Kapitel, Jan erklärt das gleich nochmal, wie wir das aufgeteilt haben, aber also zum letzten Drittel vom Film, habe ich erst richtig so geschafft, einmal runterzukommen. Ja. Weil der Film dann natürlich auch im späteren Verlauf halt viel ruhiger wird. Ja, ja, voll. Und das war krass.
SPEAKER_01Aber ja. Ey, okay, dann würde ich sagen, komme ich jetzt so ein bisschen zum Inhalt. Und zwar haben wir es bei diesem Film gemacht, wir haben den in vier Abschnitte, anstatt wie davor immer in drei Abschnitte eingeteilt. Wir machen es wie bei Truman Show, dass wir diese Abschnitte jetzt eher themenbasiert durchgehen. Wir gehen die nicht Schritt für Schritt, Szene für Szene durch, sondern ich erzähle, was thematisch in diesem Abschnitt passiert. Und dann reden wir über signifikante Momente, die uns vor allem beeindrucken in irgendeiner Form.
SPEAKER_00Das wollte ich auch nochmal kurz einwerfen. Und zwar, wenn ihr jetzt beim Hören irgendwie merkt, so, hey, mir gefällt das eine oder das andere mehr, wenn ihr zum Beispiel The Hobbit schon gehört habt und jetzt denen die Truman-Show-Folge oder jetzt die Folge hört, schreibt mal gerne in die Kommentare unter dem, unter dem Podcast oder unter uns einfach bei Instagram, was ihr besser findet. Einfach aus Interesse, so weil Jan und ich gucken halt, wie wir es am besten strukturieren, wie man so einen Film bespricht. Und es ist halt super wichtig, wenn wir da Feedback bekommen von Leuten, wie so das Hörerlebnis am besten ist, wie man da so eintauchen kann in die Welt und das so ein bisschen miterlebt, ob man das so durchgehen will, alles Stück für Stück, alles erklärt bekommen will, wie jetzt bei der Hobbit. Oder ob wir eher so darauf setzen, dass sich die Leute, die Zuhörenden nicht noch gut daran erinnern können und halt dann eher themenbasiert reden.
SPEAKER_01Also, dass ihr so ein bisschen sagt, wie detailliert ihr gerne Infos zum Inhalt oder Inhaltswiedergaben so haben möchtet, was euch da so am meisten Spaß macht. Genau. Lasst auf jeden Fall Feedback da und jetzt starten wir rein mit dem Inhalt. Wir haben als ersten Abschnitt quasi vom Beginn des Filmes bis zu dem Moment, wo Chihiro die Kammer von Kammerji, diesem spinnenähnlichen Mann im Heizkeller unten, verlässt. Genau, und dieser Abschnitt ähnelt sehr so halt nicht einem Prolog, sondern es ist halt eine typische Introduction. Es beginnt sehr langsam und sehr ruhig damit, dass man nach und nach Chihiro kennenlernt, ihre Eltern, die so deren aktuelle Situation versteht und dann eben da zu dem Punkt kommt, wo sie zu diesem verwunschen Wald kommen und zu diesem komischen Tor, was die dann in die Geisterwelt führt und was alles sehr normal vielleicht am Anfang auch noch aussieht und so einen sehr smoothen Übergang widerspiegelt in die Geisterwelt. Jihiro die ganze Zeit schon mit so einem mulmigen Gefühl und so, ihre Eltern checken das gar nicht und sind fasziniert von dem Essen, was sie dann dort in dieser Geisterwelt vorfinden. Genau, woraufhin dann ihre Eltern aber in Schweine verwandelt werden, das habe ich später auch erst gecheckt, weil quasi, ich hatte super lange gedacht, dass das inhaltlich einen Plan von Jubaba, dieser Hexe, war, das zu machen, aber ist gar nicht so. Dieses Universum, das wird später auch erklärt, das hat feste Regeln und so, an die man sich hält. Und dieses Essen war halt für die Badegäste gedacht. Dadurch, dass sie sich das einfach genommen haben, war das deren Strafe sozusagen, die dort passiert ist. Genau. Und daraufhin ist Jihiro verzweifelt, sieht, wie langsam die Geister dort in dieser Welt ankommen, weil das Kernthema dieses Filmes ist nämlich ein riesiges Badehaus für alle möglichen Götter quasi. Acht Millionen. Das ist super schwer, so auch zu zählen, in real in Japan. Die Götter schon ein bisschen mehr. Was aber auch super oft vorkommt, sind sogenannte Yokai. Das sind quasi auch in dieser Shinto-Religion vergleichbar mit Dämonen zum Beispiel. Und die kannst du halt überhaupt nicht zählen. Das sind nicht wie in dem christlichen Dämonen, die irgendwo aufgezählt sind oder so. Das sind super oft irgendwie Kreaturen, die aus Folklore entspringen und mündlich weitergegeben werden, super regional abhängig. Und von diesen Kreaturen handelt der Film halt sehr stark. Von diesem Badehaus, in welchem diese alle möglichen Götter und Yokai einkehren, um sich zu reinigen quasi. Das ist ja auch ein ganz großer Punkt, so in japanische Kultur, vor allem in dieser Shinto-Religion, ist so das Zwischenspiel von Körper und Geist und auch so der Reinigung von einem selbst. Also ein großes Thema, was in dem Film hier stattfindet. Genau, und nachdem dieses Badehaus, man sieht das dann in diesem ersten Abschnitt nur von außen, lernt den jungen Haku kennen. Ein wichtiger Charakter, das ist der Zauberlehrling von der Besitzerin dieses Badehauses, Jubaba, welcher Chihiro hilft, unbekannt zu bleiben.
SPEAKER_00Was auch skurril war, wo er sie direkt erkannt hat.
SPEAKER_01Ja, ja, voll.
SPEAKER_00Also man merkt direkt, das ist ein super Typ, der irgendwie ihr halt helfen will. Man hat direkt so, nach diesem Schock hat man direkt einen, so, hat man, trifft man direkt jemanden, der anscheinend gut ist. Voll.
SPEAKER_01Ja, das ist wirklich, oh mein Gott, ich check voll, was du meinst. Das ist so alles sehr neu und sehr überfordernd und er fungiert dann sehr als so einen Charakter, er nimmt die sie auch an die Hand. Er safe sie halt so einmal ein bisschen, aber ja, und dann das Ende von diesem Abschnitt ist halt, wie er sie zu Kamaji. Das ist der Mann, der quasi für das Beheizen des Wassers des Badehauses zuständig ist, der ganz unten in diesem Badehaus lebt, wo er Chihiro hinschickt, woraufhin sie, genau, sie ist dann bei ihm, sucht nach Arbeit, weil sie braucht Arbeit, um in dieser Welt existieren zu können. Genau, das haben wir jetzt so als ersten Abschnitt und so eine sehr leichter Einführung in dieses Universum. Findest du leicht?
SPEAKER_00Ich finde extrem, extrem komplex. Ja, stimmt schon. Weil es direkt, weil es, also ich hab, ich hab in meinen Notizen gemerkt, dass legit ich mehr Notizen geschrieben habe mit Fragezeichen hinten, als, also ich habe mehr Fragen aufgeschrieben als irgendwelche Punkte. Ich finde, es wirft einen direkt rein in diese Welt und das ist so erstmal sehr irritierend.
SPEAKER_01Das stimmt schon, da muss ich dir recht geben. Ich glaube, das liegt aber auch sehr daran, dass wir jetzt super wenig mit diesen Art von Kreaturen anfangen können, zum einen. Was würdest du denn, was wäre denn dein Punkt, warum du sagst, dass es leicht ist? Das war eher im Vergleich zu, wie ich den zweiten Abschnitt dann deklariert habe. Ich check schon komplett, was du meinst. Es ist schon so, ich finde so die ersten zehn Minuten halt super leicht. Man sieht halt nur Chihiro und ihre Familie. Aber dann ab dem Punkt, wo diese Geisterwelt zum Leben erwacht, ist das halt wirklich, wie du schon sagst, so von Einschlag auf den anderen. Super viele verschiedene Kreaturen, alle sehen unterschiedlich aus. Ist auch auf einmal super angespannt, weil Chihiro anscheinend da nicht sein soll und alle sie auch so bemerken als Mensch. Doch ich check schon, was du meinst. Es ist schon sehr abrupt und sehr spontan so weißt du. Aus der Brücke, wo sie erkannt wird von dem Frosch.
SPEAKER_00Alter. Aber ja, willst du einmal alles durchgehen? Also alle Kapitel durchgehen oder wollen wir direkt rein starten?
SPEAKER_01Ich würde jetzt erstmal über diesen Abschnitt sprechen, weil, wie du schon angefangen hast, so super eine Introduction und was ist so der, was ist für dich eine tragende Szene vielleicht, aber was generell so dein Gefühl zu diesem Anfang vom Film auch.
SPEAKER_00Ich finde, der Anfang des Films ist so richtig dieses, also ich verbinde damit ganz krass dieses Gefühl, dass ich eh mit dem Film verbinde, dieses Verwunschene, also ich bin halt auch Riesenfan von so alten Märchen und es ist so, es hat auch diesen Märchencharakter. Und es gibt einem, ich finde, der Film erklärt halt nicht viel oder jetzt gerade im Anfang erklärt er nicht viel, er stellt viele Fragen auf und gibt einem halt so krass dieses Gefühl von, so, wir tauchen hier eine andere Welt ein, die so anders ist und die wir auch nicht verstehen. Also es wird es wird direkt so, ich finde der Kontrast so zum Anfang, bis dann, wo sie dann entdeckt wird und sie mit Haku wegläuft, weil das ist ja dann die Szene, wo Haku sie dann davor beschützt, dass sie verschwindet, indem sie was aus der Welt essen muss, um quasi dann da so quasi Fuß zu fassen in der Welt. Dann gehen sie über die Brücke und das ist dann ja auch der Punkt, so ein bisschen, wo sie komplett in diese Welt eintritt, wo sie über die Brücke läuft und dann erwischt wird. Und Haku hält dann den Frosch, auf der sie entdeckt und er macht so eine Luftblase um ihn herum. Und ich finde, das ist so genau das, was ich damit verbinde, weil wir lernen auf einmal so viel kennen und es gibt einem so krass dieses Gefühl von so dem Fremden, was super viele Fragen umwirft, aber halt auch irgendwie einfach super fun ist. Also ich finde, das macht sehr viel Spaß. Aber ich mag auch, ich mag auch, also wenn ich jetzt, soll ich mal eine Lieblingsszene formulieren?
SPEAKER_01Ja, voll. Hau gerne raus direkt.
SPEAKER_00Okay, meine Lieblingsszene ist, wo Haku und Shihiro im Garten zusammensitzen. Das ist direkt danach, wo sie über die Brücke gelaufen sind und dann durch dieses kleine Tor hinten in so einen Garten abhauen. Das ist dann kurz davor, da stellt er sich dann auch vor sie und zeigt ihr auch nochmal genau, wo sie langlaufen muss, um runter zu Kamaji zu kommen. Und eh vom Setting her, also ich muss unbedingt, ich muss dieses Setting betonen, das ist so mit Liebe zum Detail gestaltet und auch diese Gärten, die um den um den Palast, um das Badehaus herum liegen, sind so schön irgendwie. Und das ist so die, das ist so die Szene, die nochmal so unterstreicht, so krass, okay, scheinbar ist Haku wirklich jemand, dem wir vertrauen können. Also er scheint ja wirklich so, so jetzt ihr nichts Böses zu wollen. Er ist so der einzige, so sie wird da in diese Situation reingeworfen und er ist so der einzige Punkt, wo sie einmal kurz wieder so einen Freund hat. Ja, so Sicherheit halt richtig bekommen. Weil vorher ist es ja nur, auf einmal löst sie sich auf so. Ja, ja. Und ich glaube, das ist auf jeden Fall meine Lieblingsszene, weil das einen einmal kurz so durchatmen lässt, okay, es ist irgendwer da, der sich so um sie kümmert. Und ja, was bei dir?
SPEAKER_01Boah, also ich checke dieses ganze Thema, was du meinst, voll. Also diese ganze Fragen aufwerfen, was passiert im ersten Abschnitt, also das gette ich voll. Es ist halt super mysteriös und super abstrakt wirklich alles. Aber das ist genau das, was ich irgendwie auch daran feiere. Weil obwohl das so verwirrend ist, verspüre ich trotzdem jedes Mal, wenn ich diesen Anfang gucke, so eine gewisse Ruhe. Und das, obwohl ich dann auch bis zu einem gewissen Alter das auch gar nicht richtig verstanden habe, was denn für vieles jetzt so die Erklärung ist, das ist erst so mit dem Alter dann so ein bisschen gekommen, wo ich mir dann auch mal mehr Knowledge dazu reingezogen habe, fand ich es immer extrem beruhigend, diesen Anfang auch zu sehen. Und ich glaube, das ist, wie du auch meintest, ich glaube, das passiert einfach durch die Leidenschaft, die man daran merkt, die da reingeflossen ist. Also ich habe das Gefühl, jeder Charakter dort ist irgendwie mit Liebe zum Detail gestaltet. Auf jeden Fall. Jeder Charakter hat irgendwie so ein bisschen Seele. Da möchte ich später auf jeden Fall eingehen, weil das trägt für mich den Film sehr unfassbar doll. Aber ich glaube, da können wir im zweiten Abschnitt und so dann noch besser drüber reden. Ich finde nämlich im dritten, äh, im ersten Abschnitt meine Lieblingsszene, ich wusste nicht ganz, ob da. Treffen mit Kamaji, weil das ist nämlich genauso ein Moment, wo man zum ersten Mal einen Charakter tief kennenlernt. Dann würde ich, wie gesagt, finde ich, gibt es später aber eine bessere Szene, die sich dafür eignet. Ich finde, meine Lieblingsszene ist die, wo Haku ihr diese Bohne oder was das ist, zu essen gibt, damit sie sich nicht auflöst und danach Jubaba in ihrer Rabengestalt über die drüber fliegt und so schon nach was sucht. Weil das, halt, das ist auch so eine Szene, da habe ich mich wirklich als Kind mich komplett eingeschissen. Also es ist, weil es ist so bedrohlich irgendwie für mich früher gewesen, weißt du.
SPEAKER_00Das formt der Film ja auch so gut, diese, wir werden halt da so reingeworfen irgendwie, auf einmal sind so ihre Eltern weg, dann tauchen die ganzen Geister auf, was halt auch übel cool ist. Wir sehen so diese, diese, weil die dachten ja vorher, dass es dieser Freizeitpark ist und es ist ja auch inspiriert von so früh alten japanischen Freizeitparks, glaube ich. Also diese Stände da. Ich habe mir da so ein Video zu angeguckt, ich weiß gar nicht mehr genau, irgendwann aus dem frühen 20. Jahrhundert, genau, 20. Jahrhundert. Und ab dann wird sie so verfolgt. Und das finde ich so krass. Also man hat krass dieses Gefühl von Verfolgung.
SPEAKER_01Ja, ja, ultra, man merkt direkt so, okay, irgendwie gibt es da, haben die Leute sie auf dem Schirm.
SPEAKER_00Ja, das ist ja auch ähnlich zu dem, was ich meinte, mit diesem, dass Haku sie dann ihr dann so ein Gefühl von Sicherheit gibt. Das ist ja, da fängt es ja an. Also das ist ja der erste Punkt, wo sie einmal so das Gefühl bekommt, ey, kurz einmal durchatmen und so. Da kümmert sich einer um mich. Ja, ansonsten, also ich glaube, das, ich kann eigentlich zu dem Kapitel, das spricht halt sehr für sich, weil es halt sehr, dieses, es ist sehr getrieben, es ist direkt extrem viel so zu sehen. Also vom, es ist so richtig, richtig viele verschiedene Szenen und verschiedene Gebäude, die alle super schön aussehen, gleichzeitig aber auch super mysteriös sind. Und wir merken auch direkt, diese Welt ist superschön, aber irgendwie auch hochindustrialisiert. Überall steht Öl. Hast du es gesehen?
SPEAKER_01Diese Ölzeichen. Ich muss da direkt an Naruto denken, weil Jiraya das auf seinem Stirnband auch stehen hat.
SPEAKER_00Warum eigentlich, weißt du, warum.
SPEAKER_01Weiß ich, also bei was jetzt. Bei Giraffe. Ja, warum steht. Also nein, warum da Öl steht? Keine Ahnung. Ich glaube, also da kenne ich mich auch super wenig mit aus, ob die Schriftzeichen vielleicht auch irgendeine andere Funktion dort haben, nochmal extra. Ob das irgendwas Rituelles oder so vielleicht auch bedeuten kann oder so. Ich habe keine Ahnung, legit. Aber das ist ein interessanter Punkt, den du anspringst. Das ist auch ein springendes Motiv, hab ich das Gefühl, oder sagen auch viele andere vom ganzen Film, generell von Ghiblifilm so Industrialisierung, Kritik so ein bisschen am so Menschengemachten und vor allem super oft so Zwischenspiel von Natur und Mensch. Und Tradition und den Fortschritt der Zivilisation. Genau. Und der Abkehr von. Kommen wir auch jetzt im zweiten Abschnitt sehr, sehr gut zu. Ja, voll. Weil im zweiten Abschnitt ist dann so, ich finde das für mich auch crazy, es geht sehr schnell. Dafür, dass Chihiro so krass in eine andere Welt reingeschmissen wird, findet sie sich trotzdem extrem schnell dort ein und findet so ihren Platz darin. Weil nämlich, nachdem sie dort unten bei Kamaji angekommen ist und von ihm keine Arbeit bekommt, schickt er sie mit einem, ich glaube, Lin heißt sie, mit einem Mädchen, eine Angestellte dort im Badehaus mit und soll sie nach ganz oben zu Jubaba bringen. Das ist eine Hexe, die dieses Badehaus leitet und eben auch schon nach Chihiro gesucht hat, damit Chihiro Arbeit dort bekommt. Ich glaube, ich habe es nicht ganz erschreibt, weil man braucht halt irgendwie in diesem, genau, in dieser Welt Arbeit, um existieren zu können.
SPEAKER_00Ja, die Welt stellt ja andauernd Regeln auf, die aber jetzt nicht tief erklärt werden.
SPEAKER_01Genau, also es wird oft gesagt, es gibt spezielle Regeln, aber die werden nicht genau erklärt. Das ist auch ein. Ach nee. Genau, nachdem sie dann, sie wird dann eben von Lin zu Ubaba hochgebracht und kriegt tatsächlich von ihr Arbeit, wobei ihr aber auch ihr Name genommen wird. Das ist nämlich so ein springender Punkt, dass Ubaba den Leuten ihren Namen raubt und. Ja, aber auch Arbeit geben muss, wirklich. Genau, aber auch Arbeit geben muss, aufgrund von einem Schwur, den sie geleistet hat, dass sie jedem, der Arbeit bei ihr sucht, den auch gibt. Da kann ich direkt was zu sagen. Das ist interessant, das spricht nämlich sehr für diese Kritik von so Menschsein, also vor allem Konsum und so Industrialisierung, weil der Name Sen, den Chihiro von ihr bekommt, bedeutet übersetzt 1000. Und das zeigt so ein bisschen, dass sie für Yubaba nur eine Zahl ist, weißt du? Ja, checke. Und Yubaba hat auch einen realen Ursprung, zum Beispiel, in so Mythologie. Und zwar bedeutet, ist sie sehr abgeleitet von einem dieser Yokai, was ich meinte, so einem Dämon, der Yamaouba heißt. Und das halt, dies vor allem so eine Similarity ist, eben dieses Namen berauben. Und vor allem das, was sie ja mit Haku macht, sie ist nämlich die Meisterin von Haku, der Chihiro durch diese Welt leitet. Und dieser Yokai Yamaoba hat genau das, soll anscheinend genau das auch machen, Leuten Wissen und Macht in Form von Magie geben, aber dafür muss man sich diesem Yokai unterordnen. Okay. Also sie ist eine Figur, die sehr, sehr stark aus der realen japanischen Mythologie übernommen wird und da sehr krasse Verwurzelungen hat und da sehr krass ihren Kern findet, zum Beispiel. Genau. Nachdem Chihiro dann von Yubaba Arbeit bekommen hat, wird sie auch direkt eingearbeitet dort rein. Das ist so der springende Punkt, worum diese Abschnitt handelt. Man sieht, wie Chihiro anfängt, in diesem Badehaus zu arbeiten. Man lernt dieses Badehaus extrem detailliert kennen, finde ich, dafür, dass so ein bisschen Film ist. Das muss man wirklich sagen, dieses, ich liebe dieses Badehaus und diese Atmosphäre da drin, unfassbar doll. Alles macht unfassbar viel Sinn, alles wirkt so lebendig, die Charakter wirken extrem seelenhaft. Ich mag Ubaba als Charakter auch unfassbar gerne. Ich finde sie so cool irgendwie. Und das Ganze wird halt komplett unterzeichnet von krasser Musik. Ja, das ist ein Thema für sich, da könnte man eine eigene Folge drüber machen, über den Soundtrack des Films. Genau, also das ist komplett insane. Und ja, und so ein wichtiger Punkt, der in diesem Zeitenabschnitt passiert, ist, Chihiro kriegt an ihrem ersten Abend dort direkt einen sehr starken Auftrag rein. Und zwar begibt sich nämlich ein Flussgott, der wird am Anfang für einen Faulgott gehalten in dieses Badehaus und möchte gereinigt werden und Chihiro soll das übernehmen, obwohl sie das noch nicht so gut kann, meistert das aber sehr gut und wird davon auch von allen gefeiert. Und das ist auch zum Beispiel schon wieder, wo so dieses Thema von so Natur und Menschsein auftritt, habe ich oft gelesen, dass dieser Geist erst durch von Menschen gemachten Müll zum Beispiel verschmutzt wurde. Genau. Das ist super oft eine Kritik in Ghibli-Film, dass irgendwie so Mensch der Natur schadet oder wie so das Zwischenspiel.
SPEAKER_00Dass der Mensch rein, also am Ende des Tages rettet Chihiro gleichzeitig auch diesen Flussgeist wieder, heißt, der Mensch kann auch irgendwie auch irgendwie Hilfe leisten. Du hast jetzt gerade einen Punkt nicht dazu gesagt, der aber für die Szene super wichtig ist, und zwar, dass Chihiro vorher, sie kommt im Badehaus an, es ist Abend und sie sitzt, sie geht nach draußen, öffnet eine Tür vom Badehaus und schmeißt, schüttet das Wasser aus, mit dem sie vorher den Boden gewischt haben. Und da treffen wir das erste Mal, beziehungsweise wir sehen es vorher schon einmal an der Brücke, aber wir sehen jetzt das erste Mal direkt im Kontakt zu Chihiro das Ohngesicht. Und zwar, dass einen der Geister, also es ist ein fremder Geist, der nicht benannt wird, der keine klarisch Gestalt hat. Er trägt nur diese eine total bekannte Maske. Ich meine, jeder kennt das Ungesicht so, oder hat es zumindest schon mal gesehen. Und Chihiro tritt dem total freundlich gegenüber und denkt halt einfach, das ist auch einer der Badegäste, lässt die Tür extra offen und dann kommt da das Ohngesicht rein und treibt den Unwesen. Voll. Und wir merken direkt, direkt, es lernt direkt, also es ist halt irgendwie attacht zu Chihiro, weil Chihiro ihm geholfen hat scheinbar. Und Chihiro bittet um, die sind nämlich mit, äh, wie hieß die nochmal? Lin? Mhm. Sicher? Lin. Dieses Geil. Heißt sie Lin? Ich glaube schon. Sie reinigt ja mit Chihiro zusammen das Bart, dieses stark verschmutzte Bart und soll dann nämlich eine dieser Plaketten suchen, mit denen sie quasi die verschiedenen Kräutermischungen da, die Kammergia herstellt, in seinem Keller da unten, soll sie holen. Er wird dann aber abgewimmelt von dem Frosch, der quasi sich darum kümmert, diese Plaketten zu vergeben. Steht aber das Ohngesicht hinter diesem Mann und reicht ihr dann quasi eine Plakette und lernt, ah, okay, wenn ich Chihiro irgendwie eine Plakette gebe, da freut sie sich. Ja, ja, voll. Chihiro kriegt dann super viele, ich glaube, irgendwie sechs, sieben Stück. Sechs, sieben. Sie kriegt so acht, neun Plaketten von dem Ohnengesicht. Und hat deshalb auch genug, um den Flussgeist zu reinigen.
SPEAKER_01Ja, genau, stimmt, habe ich voll vergessen. Also er hilft ihr an der Stelle schon übelst gut. Und das leitet so voll den Plot von dem Ohnen Gesicht auch ein. Das ist ja übelst der bekannte Charakter aus dem Film. Und hier findet das so den Ursprung, dass Jihiro ihm erst hilft, dort reinzukommen, weil er anscheinend ja vorher nicht reingelassen wurde. Er chillt die ganze Zeit, kommt dort beim Eingang und aus irgendeinem Grund wird er abgelehnt von allen. Das ist so der Anfangspunkt von ihm, dass man irgendwie lernt, okay, er ist irgendwie anders und er darf nicht wirklich in dieses Badehaus und darf nicht so dazugehören. Erst, äh, und dann merkt er halt, okay, wenn ich Chihiro hier Sachen gebe, so materielle Sachen, die kann er vermeintlich auch. Ach ne, das kommt danach erst. Ja, ja. Aber wenn er ihr was gibt, dass sie ihn dann, dass sie ihn dann mag und auch akzeptiert irgendwie so. Genau. Jetzt muss ich mich ganz kurz einmal sortieren. Wir sind gerade dabei, dass der Flussgeist befreit wurde. Warte. Genau, was dann am Ende von dem Abschnitt nur noch passiert, ist, dass der Flussgeist, nachdem er von Chihiro und den anderen Menschen gereinigt wurde, das Badehaus verlässt, extrem viel Gold übrig lässt und Chihiro so einen kleinen braunen Klumpen dalässt. Da später erfahren wir, dass das anscheinend ein Kräuterklumpen sein soll. Und man lernt so ein bisschen, dass der auch heilende Wirkungen hat. Und dann sieht man nur noch zum Schluss, wie Chihiro mit Lin etwas so Abend ist an deren Zimmer.
SPEAKER_00Und alle feiern Chihiro, weil sie es geschafft hat, diesen Gast zu befreien. Genau. Was hast du da für diesen Abschnitt so als Lieblings im Moment aufgeschrieben? 100%, dass als Chihiro im Bart steht und Lin gerade das Frühstück für die beiden holt oder das Abendessen, ich weiß nicht mehr genau. Auf jeden Fall, sie holt Essen und wir sehen dann in dieser eh schon super skurrilen Szenerie, in diesem großen Bart, steht Chihiro da und reinigt es. Und dann kommt von hinten, steht in der Ecke das Ohngesicht. Und ich finde das so, so creepy. Also ich finde wirklich jetzt auch nochmal als jetzt erwachsener Mann, ey, ohne Schwarz, es ist so gruselig. Und dann gibt ja das Ohngesicht Chihiro diese ganzen Plaketten, was ich eben schon erwähnt habe. Und es ist so richtig so, boah, krass. Also man merkt halt irgendwie, es ist halt intelligent und es lernt ja scheinbar auch von den anderen. Und es macht aber super viel so, es gibt einem so ein richtig ungutes Gefühl. Und ich finde, das macht die Szene extrem stark. Ich finde, es ist an dem Punkt auch noch so unfassbar unberechenbar. Ja, 100%. Du kannst es wirklich trotzdem nicht einschätzen. Es steht da einfach so, es steht da einfach so, Chiro fällt dann ja sogar hin und steht dann so vor ihm. Und man weiß gar nicht, was so die Intention von ihm ist. Voll. Man kann den Charakter halt wirklich überhaupt nicht lesen. Ja, und das zieht sich ja auch durch. Und das ist ja eine der Szenen, wo es dann so, wo wir dann merken, okay, warte mal, das lernt irgendwie. Also es hat jetzt eben gelernt, okay, wenn ich ein Plakette Chiro gebe, dann freut die sich. So, dann gebe ich ihr jetzt mal, keine Ahnung, zehn Plaketten. Vielleicht freut sie sich dann nochmal so. Naja, voll. Das will ja anscheinend Kontakt zu halt zu anderen Leuten aufbauen.
SPEAKER_01Ja, genau. Das ist, glaube ich, so ein Springerpunkt von dem Charakter, der so sehr nach so Dazugehörigkeit und Anerkennung sucht und halt irgendwie dadurch so am Anfang merkt, okay, wenn ich Leuten irgendwas gebe, Materielles, dann bekomme ich das. Weißt du, das ist ja auch zum Beispiel schon wieder dieser Kritikpunkt von so Konsum und sowas mit einher und nicht diese grundlegende Akzeptanz und vielleicht auch Angst vor anderen und sowas, weißt du? Ich glaube, deswegen mag ja Chihiro vielleicht auch sehr gerne oder Chihiro spielt in der Beziehung auch eine wichtige Rolle, die das später bei ihm ja auch so aufbricht. Weil als sie später dann irgendwann ja Sachen ablehnt von ihm, er das nicht versteht. Aber sie will nicht Kontakt mit ihm wegen diesem Materiellen, sondern einfach wegen Persönlichkeit, so weißt du?
SPEAKER_00Ja, ich glaube, er lernt halt durch die anderen Badegäste, dass Bad ist halt, also so, die ist halt fundiert in dieser in diesem Bedürfnis nach viel Geld, viel Günther und so Leistung und das. Die anderen leben das so vor irgendwie. Genau, es lernt halt dadurch und Chihiro spiegelt das halt nicht. Er bekommt halt Chihiro nicht dadurch. Aber das greifen wir jetzt gerade schon in Kapitel 3 vor.
SPEAKER_01Ja, ja, stimmt.
SPEAKER_00Was hast du hier geschrieben für Kapitel 2? Was ist deine?
SPEAKER_01Boah, also ich will einmal auf jeden Fall eingehen auf das Treffen mit Jubaba. Das mag ich sehr gerne, weil das ist für mich so ein springender Punkt, was den Film für mich ausmacht. Man lernt am Anfang super, man sieht super viele interessante Charakter, die alle komplett unique gestaltet sind und interessant sind. So gefühlt jeder von denen hat eine eigene Backstory. Aber es wirkt am Anfang sehr fremd und super wir. Und ich finde, das wird aber aufgebrochen dadurch, dass in den Momenten, wo man mehr zu einem Charakter erfährt, diese Charakter halt komplett Seele haben. Das ist davor bei Kamaji so, das ist bei Haku so, wobei das ja ein Charakter-Trade ist, dass er eher so ein bisschen kalt ist und so. Und ich finde, bei Ubaba ist das so cool, wenn man zum ersten Mal auf sie trifft. Vor allem, nee, genau. Und was ich aber dann tatsächlich als Lieblingsszene habe, ist ab dem Punkt, wo dieser Flussgeist das Badehaus betritt. Und dann dieser Reinigungsprozess vom Flussgeist. Auch vor allem dieser Moment, wo Jubaba dann auch irgendwann checkt, was dort abgeht und den anderen Leuten sagt, die sollen Shihiro helfen. Und dann alle zusammen daran arbeiten. Ich liebe diese Atmosphäre so geil. Man sieht komplett, wie das Badehaus von innen funktioniert, wie alle miteinander harmonieren. Und das ist für mich so cool. Erstens, weil da habe ich auch viele Leute drüber reden, hören. Das haben oft Ghibli-Filme auch zum Beispiel an sich, dass nicht speziell gute und böse Charakter gezeichnet werden, weißt du. So dass Jubaba macht natürlich den Eindruck, als hätte sie irgendwie so schlechte Absichten und so. Aber in diesen Momenten hat sie dann auch immer diese guten Eigenschaften, Chihiro zu helfen und dass alle gemeinsam dort arbeiten sollen. Und das wird oft in dem Film gezeichnet, dass Charakter natürlich unterschiedliche Intentionen haben. Manchmal die Intentionen haben, wem anders zu schaden irgendwie. Aber auch immer wieder gute Eigenschaften und das alles so mit so Ehre und so auch zusammenhängt, weißt du, und so Pflichten vermeintlich. Wir schreiben sie nicht so direkt ab, sondern direkt so siehst, irgendwie auch ein vielschichtiger Charakter. Voll. Und was ich auch daran mag, ist so die Architektur vom Badehausen. Dazu gibt es eine lustige Story. Felix hat mir irgendwann mal vor, ich glaube, vier Jahren, fünf Jahren, hat Felix mir einen Minecraft-Server gezeigt, auf denen alle möglichen Orte von Ghibli-Film nachgebaut wurden und extrem gut mit so Plugins auch verschiedene Add-ons, also verschiedene Sachen noch eingefügt wurden. Und ich weiß noch, das war das absolut krasseste, als wir uns die Map von Shihiros Reise in Zauberland angeguckt haben. Und jetzt, als immer wenn ich diesen Film gucke, habe ich dieses Gefühl, wie als ich auf dieser Minecraft-Welt da durchgegangen bin. Und es ist so magisch, wirklich einfach.
SPEAKER_00Ja, stimmt, du hast das ja sofort voll vorgegriffen. Ich wollte es gleich was aussagen. Aber das habe ich auch gedacht. Man hat einfach so krass dieses Gefühl, dass diese Welt so echt ist. Weil man weiß ja natürlich, dass es gezeichnet ist, aber weil es so tief und so detailliert dargestellt ist, gibt einem das Gefühl, so, boah, das lebt so, das hat so eine richtige hasse Dreidimensionalität, die so, die es so greifbar macht. Also es fühlt sich an wie ein Ort, der so, in dem, der so wirklich so vollständig so erdacht ist. Es ist nicht nur so eine Kulisse, sondern man kriegt das Gefühl, die haben richtig einen Plan gehabt, was sie da erstellen. Das merkt man ja auch in der, oder was ist, das merkt man nicht, ich meine, es ist halt irgendwie, was ist dann auch so cool, was, also was für mich auch nochmal eine coole Szene war, ich glaube, das ist in dem Teil, wo Chihiro dann ja am Anfang hoch muss zu Yubaba, kurz vor deiner Szene, und zwar steht sie da im Fahrstuhl mit diesem großen Gott und muss dann mit dem zusammen hochfahren. Und das war auch wieder so, dass dann da hochzufahren und dieses krasse Gewölbe oben zu kommen, so in wo Yubaba wohnt, ist ein ganz anderer, anderer Vibe, ein ganz anderes Gefühl. Und es ist so, es ist so mystisch und das unterstreicht das nochmal so perfekt.
SPEAKER_01Aber weißt du, was ich herausgefunden habe dazu, was du meintest, dass das so sehr bedacht ist, alles und so. Ich habe herausgefunden, ich weiß nicht genau, wie das bei dem Film war, aber an sich arbeitet Hayao Miyazaki bei all diesen Filmen, die er gemacht hat, immer so, dass er einfach anfängt zu zeichnen. Er hat am Anfang nicht eine klare Story, was passieren soll im Film, sondern er hat so bestimmte Themen und so, die in dem Kopf sind, die er malt. Und aus dem Zeichnen von Szenen entwickelt sich die Story erst vom Film, hat er erzählt. Und da haben super viele andere Director, vor allem vom hier von Pixar, sind extrem inspiriert von Hayao Miyazaki. Also, der hat auch für die Entstehung anderer Filme, anderer Studios, ist dieser Film und generell das ganze Studio Ghibli hat so einen insanen Impact auf Filmculture. Also das möchte ich gerne hervorheben. Das ist wirklich ein richtiger Brocken einfach. Weißt du, wie ich es anders sagen soll.
SPEAKER_00Guck mal, der Film ist 2001 rausgekommen, das ist 24 Jahre her. Ja. Der Film ist 24 Jahre alt. Das ist so viel Zeit, um so kulturellen Impact zu haben und den er auch offensichtlich hatte. Voll. Ey, immer wenn ich so 2001 höre, denke ich, das ist gar nicht so alt.
SPEAKER_01Das ist älter als wir. Also wir beide sind 2003 geboren. Ticker ist das krass. Ey, okay, ich würde sagen, wir machen jetzt mal ein bisschen weiter mit dem Blick auf die Uhr. Jetzt im dritten Abschnitt werden so mehrere Plotlines weitergeführt. Ich werde jetzt so Plotline für Plotline ein bisschen erklären. Und zwar erstens geht ein Plot darum, wie Haku, man findet heraus, dass er so eine Drachengestalt angenommen hat, dass dieser zu der Schwester von Jubaba geflogen ist, um ihr einen Siegel zu klauen, was aber mit einem Fluch belegt wurde. Jihiro schafft es dann aber, diesen Fluch zu lösen. Aber dafür hat Jubaba sich durch so einen kleinen Spion, so ein kleines Blattmännchen.
SPEAKER_00Du meinst Zeniba?
SPEAKER_01Ja, ja. Achso, stimmt. Ja, Zeniba, das ist Jubaba Schwester, hat sich Zutritt da zum Badehaus verschafft und täuscht dann Jubaba, indem sie ihr Riesenbaby, also wortwörtlich Riesenbaby. Das ist sehr komisch zu erklären. Ich versuche das so ein bisschen zu erklären. Es geht darum, dass Haku der Lehrling von Jubaba ist. Im Auftrag von ihr Zeniba, Jubaba Schester, ein Siegel geklaut hat und diese das gerne wiederhaben möchte und deswegen Haku verzaubert hat. Und Jihiro schafft es aber, diesen Zauber zu lösen, beschließt dann aber, dieses Siegel zu nehmen und sich auf den Weg zu Zeniba zu machen, um sich für Haku zu entschuldigen und gucken kann, ob sie ihn wieder heilen kann. Gleichzeitig passiert in diesem Kapitel geht der Plot mit dem Ohngesicht weiter. Dieses hat nämlich, nachdem er Jiro diese Plaketten geben wollte und gemerkt hat, dass sie es anscheinend mag oder so, hat er herausgefunden, dass die anderen Angestellten vom Badehaus das auch sehr mögen und beschüttet diese mit Gold, um im Gegenzug ganz viel Essen zu bekommen und wird dann als der reichste Mann der Welt dort auch abgefeiert. Das ist so lustig. Weißt du, woher das das lernt mit dem Gold?
SPEAKER_00Der Flussgott schüttet so viel Gold aus und da guckt das Ungesicht zu, als die Menschen das Gold am Boden finden. Wirklich fekst, du bist so ein schlauer Atze einfach.
SPEAKER_01Ja, ich weiß, also das ist mir schon klar, dass er so dieses Gold benutzt, um die Leute so, denen das zu geben, dass er das so in diesem Moment lernt. Irgendwie war ich dafür, dass ich das nicht so gut gemacht habe.
SPEAKER_00Das hat man doch nur in dieser einen Szene gesehen. Aber das ist ja genau das Konzept vom Own-Gesicht. Es ist halt dieser Geist, der halt nicht ganz erklärt wird, aber auch, aber wir merken halt, hey, es ist wie ein kleines Kind. Ja. Das lernt. Das lernt, ey, wenn es will offensichtlich irgendwie Anerkennung oder nicht Anerkennung, aber Aufmerksamkeit einfach und einfach wahrgenommen werden. Und das kriegt es halt durch diese, durch die Gier, die halt im Baraus herrscht.
SPEAKER_01Genau. Es ist ja am Ende.
SPEAKER_00Weil du kannst es gerne jetzt ausformulieren, wie jetzt die, weil wir haben ja jetzt diese verschiedenen Story-Stränge, das splittet sich halt ein bisschen, man form sich dann halt wieder so richtig schön im vierten Kapitel zusammen, oder am Ende des dritten. Das mag ich richtig gerne daran. Ultra. Weil es fühlt sich, also beim Gucken habe ich halt, wen das nochmal, ich habe super viele Fragen aufgestellt, die aber im Laufe dessen erklärt werden einfach. Genau, erklär mal, geh mal ruhig weiter. Also wir haben jetzt, wir haben jetzt halt, ich kann mal kurz zusammenfassen, wir haben den Storystrang mit dem Ohnengesicht, das anscheinend da sehr läuft. Soll ich das zu Ende erklären erst? Ja. Achso, ja, sorry. Ach ja, ich hab dich voll unterbrochen.
SPEAKER_01Alles gut. Genau, aber was du meintest, wir hatten ja das mit dem, mit Haku, das habe ich ja gerade erklärt. Dann, das passiert, das Switch dort in dem dritten Abschnitt sehr oft hin und her. Dann bei dem Plot mit dem Ohne Gesicht dieses lernt eben, dass es, indem es die Leute mit Gold überschüttet, Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommt. Nachdem aber Chihiro ihm dieses Gold nicht annimmt, rastet er komplett aus und fängt an, die Angestellten vom Badehaus zu verspeisen. Und nachdem Chihiro ihm dann ein bisschen von dem Klumpen gibt, den sie vom Flussgott bekommen hat, fängt das Ohngesicht an, wieder alle Menschen auszukotzen und folgt ihr bis raus des Badehauses, wo Chihiro sich halt eben auf den Weg zu Zeniba dann macht. Das ist dann aber schon das vierte Abschnitt. Und genau, wir haben jetzt diese zwei Plotlines besprochen, was natürlich aber auch eine wichtige Plotline vom Film ist, ist so, wie Chihiro es schafft, aus der Welt wieder rauszukommen. Wie sie es schafft, ihre Eltern irgendwie zu befreien von diesem Fluch. Wobei das immer, habe ich das Gefühl, sie trifft ihre Eltern in Form von den Schwein, also man weiß nicht welche.
SPEAKER_00In dem Kapitel lernen wir sie, treffen wir sie wieder, weil Haku sie mitnimmt. Ja, genau. Haku nimmt sie da einmal mit am Anfang und da lernen wir auch, dass Haku der Drache ist. Da essen sie ja zusammen. Aber du hast schon recht, also es ist halt die ganze Zeit so ein bisschen eher im Hintergrund, weil wir uns jetzt so stark auf diese anderen Plotlines konzentrieren.
SPEAKER_01Also dieses ganze Ding mit Haku und dem Ohngesicht steht sehr, sehr im Vordergrund, verstehe ich auch komplett. Ganz kurz dazu, das Ohhngesicht hat tatsächlich überhaupt keinen Bezug zu irgendeiner mythologischen japanischen Figur. Also es gibt einen einzigen Yokai, von dem man irgendwie so weiß, der so auch dieses Thema des Gesichtslosen hat, aber der passt so von den Fähigkeiten und alles gar nicht zu dem Ohnen Gesicht. Das Ohnen Gesicht ist wahrscheinlich ein komplett oder zu sehr großen Teilen komplett fiktiver Charakter von Hayao Miyazaki.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, ich würde jetzt am Ende, lass uns auf jeden Fall auf das Ohnen Gesicht nochmal eingehen, aber lass uns das am Ende einmal besprechen. Dass wir zum Ende des vierten Kapitels einmal nochmal so einen Umschlag machen. Voll. Warte mal, das ist jetzt das dritte, ne? Genau, wir sind jetzt im dritten Kapitel. Deshalb hau mal gerne raus, was ist dein, also was ist für dich jetzt in dem Kapitel, das ist ja jetzt extrem viel. Also wir haben jetzt hier viel Inhalt, es ist ein sehr dickes Kapitel, die verschiedenen Stränge, die aufgebaut wurden, werden jetzt hier halt einmal erklärt. Was ist deine, was ist deine Lieblingsszene aus diesem Kapitel?
SPEAKER_01Ich glaube auf jeden Fall, wo Kamaji, Chihiro, hilft, Haku zu heilen. Ich muss auch kurz überlegen. Haku wurde ja von den kleinen Papierschnipseln von Zeniba verletzt und blutet überall, und genau Chiro stürzt dann irgendwann mit Haku zusammen ab, nachdem die in Jubabas Büro waren und Zeniba da ihr Unwesen getrieben hat, da gehen wir jetzt nicht weiter drauf ein. Crashen die in Kamajis Heizhütte unten und dieser hilft ihr dann dabei, Haku erstmal wieder auf die Beine zu bringen. Jiro gibt Haku auch einen Teil von diesem Kräuterkloster, damit er auch wieder heilt. Und ich liebe in dieser ganzen Szene einfach dieses Zusammenspiel zwischen Kamaji und Chihiro. Kamaji ist wirklich so einer der größten Verbündeten von Chihiro anfangs an. Genau, von Anfang an. So am Anfang, als sie dort reinplatzt in seine Hütte und Lin fragt, hä, was macht dieser Mensch? Er ist so direkt, ja, das ist meine Enkelin. Also er wartet nicht eine Sekunde, um seinen Arsch für Chihiro hinzuhalten. Und das feiere ich extrem an ihm irgendwie.
SPEAKER_00Ich feier den auch, der gibt einem richtig so ein Komfortgefühl. Voll. Ich war, kleine Anekdote, als ich irgendwie den Film das erste Mal geguckt habe, ich war komplett irritiert davon, so, ja so, hä, warum ist das denn ihr Opa? Ja, so, hä, weil man das alles so. Ich glaube, das ist das Problem, man nimmt das alles so wörtlich, was so auch in dem einem gezeigt wird und dann ist es so, es ist richtig irritierend, weil man sich so. Als Kind kann man das dann noch nicht so unterscheiden, so, weißt du, was jetzt. Das ist jetzt ein ziemlich obvious Ding, dass er das gesagt hat, um sie zu decken. Aber als Kind habe ich das gar nicht verstanden.
SPEAKER_01Ja, voll. Aber verstehe ich auch warum. Als Kind fehlt einem ja übel so der Sinn für so, ähm, wie heißt das, Sarkasmus und so Sachen, Ironie und sowas. Das ist ja so ein ähnliches Ding. Aber nein, voll. Also ich glaube, das ist wirklich mit einer der Most-Goated-Szenen. Es fällt mir auch super schwer, irgendwie diesen Film greifbar zu machen. Es fällt mir auch immer noch schwer, den Film super mit anderen zu vergleichen. Aber wenn ich so überlege, an diesen ganzen Filmen, es gibt auch so eigentlich nichts, was mich wirklich stört. Dieser Film ist komplett unique, strahlt was ganz Eigenes aus und fühlt sich wirklich an wie so ein Kunstwerk, wenn du dir das anguckst. Und ich finde, das kommt in solchen Szenen dann immer zum Tragen, weil es gibt eine Szene nach der anderen, in der alles passt. Es sieht visuell unfassbar krass aus. Also es ist wirklich jeder Shot so ein Gemäldefass. Dann die Mucke passt komplett. Und wenn dann noch die Charakter einen wichtigen Moment zusammen haben, wo irgendwie das Herz bei denen irgendwie rauskommt und du merkst, die fühlen richtig was. Boah, ich bin jedes Mal, wenn ich diesen Film gucke, Szene für Szene bin ich richtig so, boah, Alter, das packt mich richtig. Richtig total. Und das ist so eine Szene, weil man da richtig so dieses Herz merkt. Und ich bin auch voll der Typ für so sentimentale Sachen. Kammer Gilbert auch die ganze Zeit so ein Ding von so, oh, junge Liebe und sowas. Und das holt mich dann halt richtig ab, wenn das dann noch so ein bisschen kitschig wird. 100 Prozent. Ja, Digga, was ist deine Lieblingsszene im dritten Abschnitt?
SPEAKER_00Also ich glaube, es ist der Teil von, wo wir oben bei Jubaba sind, in ihrem Büro und da dann Haku sehen, der verletzt ist. Und allgemein dieses Ganze mit dem Papierschnipsel, weil ich fand, das war wieder so einer dieser, so, das ist so dieses, was mir für mich halt auch irgendwie diesen so ein Ghibli-Film ausmacht, dieses so Companionship. Ich habe das Gefühl, oft ist so in so Ghibli-Filmen, dass so, dass immer irgendetwas, so entweder so ein Tier oder irgendwas, so ein Geist oder so, verfolgt immer den Charakter. Und das ist in dem Fall dieser Papierschnipsel, was total wirr ist, weil erst lernen wir den kennen, als so, als so diese Masse an den Papierschnipseln, diese Wächter, hat ja diese Form von so einer Figur. Die Hakuan greifen ihn so verletzen, obwohl sie verletzen ihn ja nicht, ne? Er wird ja von dem, er wird ja von innen, glaube ich, so verletzt, oder? Ich weiß es nicht. Ich glaube, die haben ihn auch angegriffen. Ich glaube schon. Weil es wird ja später gesagt, dass er von innen so. Ja, ja, aber ich glaube, die haben ihn auch verletzt. Auf jeden Fall heftet sich eines von diesen an Chihiro heran und begleitet sie dann daraus und lässt sie auch rein in das Büro von Yubaba. Und dann lernen wir, dass das tatsächlich in so einer Form von Zeniba ist. Also einfach so quasi so, sie hat sich einfach gedoppelt um dann quasi geklont oder so ein Abbild von ihr geschaffen, was mit dann im Büro ist. Und keine Ahnung, irgendwie allgemein diese Szene ist so, so als du eben darüber geredet hast, habe ich gemerkt, wie wirr eigentlich diese Szene ist.
SPEAKER_01Es ist so schwer zu erklären, was da Stück für Stück passiert.
SPEAKER_00Genau, also es ist halt eigentlich, wir sehen, dass Haku auf dem Boden liegt, dann kommt auf einmal Ziniba, beruhigt dann das Kind von Ubaba, weil das Kind halt irritiert ist, warum auf einmal, was halt los ist und suffst halt seine Mutter. Und Ziniba kann dann aber das Kind beruhigen, weil sie halt aussieht eins zu eins aus wie ihre Schwester. Und verwandelt das Kind dann in diesen Bären und den. Das ist so eine kleine Ratte quasi. Ja, okay, in so eine kleine Ratte. Und diese Drohne von Yubaba, die aussieht wie sie, verwandelt. So eine Drohne. Ja. So ein Rabe. Ja, mit dem Gesicht von Yubaba. Was für Drohne. Ja, ich habe das jetzt als so als Drohne wahrgenommen. Vom Typ her von der Funktion. Ach so, okay. Weil es halt, weil es halt. Und ich war jetzt so, hä, das ist doch keine Drohne, aber ich check, was du meinst jetzt, sorry. Und keine Ahnung, es ist halt, es ist jetzt keine konkrete Szene, es ist halt eher so ein dieser Abschnitt, weil ich denen so richtig so whimsical finde und so richtig, richtig cool irgendwie. Und dann wie Haku sie zerschlägt, die Papierfigur und sie dadurch verschwindet, weil es halt eben nur das Abbild von ihr war. Und die dann zusammen in diesen Keller runterstürzen.
SPEAKER_01Und dann kommt ja die Szene, die ich gerade gemeint habe.
SPEAKER_00Genau, und das, das ist irgendwie, das war so cool, wie wir dann im Keller auch wieder die ganzen Geister sehen, die in diesen, die in den Höhlen stecken und so. Das ist so richtig mystisch einfach. Und genau.
SPEAKER_01Digga, das fand ich auch krass, dieses ganze Fundament und wie ho, dieser Hohlraum da unten, den man dann sieht, wo die runterfallen. Das fand ich auch richtig ungefähr. Und diese ganzen Geistergeschwüre da noch sind. Also, das ist so dieses, was wir auch schon super oft jetzt meinten, so viele Fragen einfach. Ist mir auch krass im Kopf geblieben. Das ist so auch so eine coole Szene einfach. Und da, da ist dann so richtig dieses Abenteuermäßige dabei. Generell immer wenn Jihiro und Haku dann auch in seiner Drachengestellte durch die Gegend fliegen. Das ist so mystisch irgendwie. Ja, genau, soll ich dann zum vierten Abschnitt kommen? Safe. Der vierte, wie Fix auch schon meinte, schließt das dann alles so ein bisschen. Also Jiro macht sich mit dem Ohnengesicht und diesen zwei verwandelten Wesen von Zeniba auf den Weg zu ihr, um sich für Haku zu entschuldigen. Das Ohngesicht ist auch wieder entspannt. Genau, das Ohmgesicht ist wieder entspannt. Hat alles ausgekotzt und ist wieder in seine Anfangsgestalt und Chihiro lädt ihn sogar ein, mitzukommen. Und dann ist es auch sehr so ruhig. Genau, und dann steigen sie in die Bahn ein und fahren zu viert mit dem Zug zu Zenibas Haus. Ach so cool, ne? Ich finde, das wollte ich gerade sagen, da finde ich es auch so schwierig, eine Lieblingsszene zu nennen. Oh, die Kampf. Digga, die ganze Zugfahrt ist so magic wirklich, ne?
SPEAKER_00Das verbinde ich auch total. Mal Jan, was Jan eben erwähnt hatte, mit diesem Minecraft-Server. Ja, ich wusste nur das so sagen. Die Person, die das gebaut hat oder das Team, haben diese Szene, also das ist halt, es ist halt nicht, dass die einzelnen Szenen gebaut haben, sondern die ganze Welt. Und diese Welt, in dieser Welt gibt es auch das Meer und diesen Zug und den Wald und alles, weil da führt Jan jetzt weiter aus auch. Aber ey, das ist so cool, ne?
SPEAKER_01Wirklich, ich glaube, das können wir eigentlich mal machen, dass wir gucken, dass wir irgendwie diesen Minecraft-Server verlinken, irgendwie beim Podcast. Ghiblicraft oder so, glaube ich, heißt das. Ja, ja, stimmt. Ghibli Craft. Bro, wenn ihr Ghibli-Fans seid und Minecraft-Fans seid und das ist so Adventure-Map-mäßig, man kann sich einfach sich überall hinporten in die verschiedenen Filme und sich das angucken. Es ist mit so viel Liebe zum Detail gemacht. Also es macht wirklich insane Bock, das einmal durchzuspielen. Und vor allem wegen sowas. Also diese Zugfahrt ist unfassbar atmosphärisch. Ich weiß noch, das Geilste dort im Film, aber auch auf dieser Map war dann, als man dann sieht, wie die ankommen bei der Haltestelle von Zenibas, ist alles dunkel und die sind in diesem Sumpfgebiet. Und auf einmal hüpft diese Lampe auf die zu und führt die so quasi zu Zenibas Haus. Ich glaube, dafür habe ich mich dann, also da finde ich es super schwer, so mein Favorite zu deklarieren. Das ist einfach extrem Atmosphäre, was ich geil finde im letzten. Genau, diese Lampe, nachdem die führt die dann halt zu Zenibas Haus irgendwie, wo die dann auf sie treffen und es ist so komplett anders als man erwartet. Ich finde, das ist auch so ein großes Ding. Man macht sich sehr schnell so ein Bild von den Charakteren. Man denkt so, okay, vielleicht clashen die sich jetzt oder sowas. Man weiß halt nicht, was man dort erwarten soll. Bro, und dann chillt Senibar da in dieser ultra-chilligen kleinen Hütte. Und die fangen alle an zu fünft Tee zu trinken und da so ein Haarband für Jihiro zu spinnen. Sehr wichtiger Gegenstand für das Ende. Echt? Ja, extrem wichtig.
SPEAKER_00Oh mein Gott, das habe ich gar nicht mehr gepeilt.
SPEAKER_01Die haben ihr so einen Haarband gesponnen. Das alle zusammengesponnen. Genau, das haben alle zusammengesponnen, da macht sich ihre Haare mit fertig. Und Zeniba sagt dann auch, dass mit Haku schon wieder alles okay ist. Der fliegt dann auch dorthin, um die abzuholen. Das Ohnengesicht bleibt bei Zeniba, weil sie ihn auch einlädt, um Gesellschaft zu haben, damit beide nicht so einsam sind. Und Haku, Chihiro und die anderen fliegen zurück zu dem Badehaus, wobe Chihiro einfällt, woher sie Haku kennt. Weil das haben wir am Anfang einmal kurz angesprochen, aber könnte ich jetzt mal erklären. Jiubaba stiehlt den Leuten ja eben ihren Namen, indem sie einen anderen gibt und man fängt an, diesen zu vergessen. Und man kann nur dort wieder abhauen aus der Welt, wenn man sich noch an seinen normalen Namen erinnert. Und Chihiro fällt dann, während sie zurückfliegen, ein, dass sie Haku bereits kennt, weil er nämlich ein Flussgeist ein Flussgott ist, von dem Fluss, in den Jihiro mal als Kind reingefallen ist. Und dadurch, weil ihr dieser Moment wieder klar wird, kann sie sich auch an seinen Namen erinnern und Haku kann sich von dem Fluch von Jubaba dann auch noch befreien und kann endlich frei sein und in seine Welt quasi zurückkehren. Genau, und dann sieht man am Ende noch, wie Chihiro ankommt, Jubaba ihr ein Rätsel stellt, indem sie erraten muss, welches der ihr präsentierten Schweine ihre Eltern sind, was sie dann löst, indem sie herausfinden, dass keins von den ihr Gezeigten eines davon ist, und sie dann mit ihren Eltern die Möglichkeit bekommt, wieder die Welt zu verlassen. Und ganz kurz, ich würde gleich auf die Lieblingsszenen eingehen, aber warum dieses Habern so wichtig ist, man könnte sich ja vielleicht überlegen, ob das auch so ein bisschen was Trickiges ist, von wegen, dass das alles nicht wirklich passiert ist, was sie dort erlebt hat. Aber in dem Moment, wo sie diesen magischen Ort verlassen haben und mit dem Auto wegfahren und die schon in der realen Welt wieder sind, sieht man, dass Chihairo dieses neue Habern trägt. Also, was so komplett finalisiert, dass ihr das wirklich passiert ist. So, weißt du, dafür einfach nur, aber ja.
SPEAKER_00Ja, es ist halt dieser, ähm, es ist halt auch ein bisschen der Beweis dafür, dass sie jetzt jemand anders ist. Voll. Es ist ja auch im Mindest so ein Coming-of-Age-Film so. Und die, die Chihiro, sie kommt halt in diese Welt, ist total ängstlich, kommt aber aus der Welt heraus als ganz andere Person. Sie hat sich ja auch total verändert und ist ja auch einfach viel mehr so, also so, sie steht, ist ja für sich eingestanden, so, sie hat sich fürs Gute entschieden, so, sie hat ja immer, immer versucht, das Gute zu tun. Und das ist einfach, das ist für mich auch ein bisschen der, das vierte Kapitel, ist auch mein Favorite-Teil vom Film. Und der Teil bringt das auch mir so ein bisschen mit. Also ich finde, das ist auch so dieses, und das finde ich auch so schön, wo wir jetzt das Ohnengesicht dann sehen, wie Chihiro mit dem Ohngesicht zusammen mit dem Zug in die, in die zu Seeba fährt. Das ist auch meine Lieblingsszene, vor allem dann, wenn so langsam alle von diesen Geistermenschen aussteigen und wir uns langsam in die Dämmerung übergeht und dann in die Nacht und wir sehen, wie die beiden zusammen noch im Zug sitzen und zu dem Wald fahren. Ey, ohne Spaß, ich weiß gar nicht, so, ich finde das so krass, weil es erklärt halt nichts. Das ist halt irgendwie das, was den Film auch so heftig macht. Es ist halt so ein softes Worldbuilding, wo jetzt nicht wie jetzt zum Beispiel in Herr der Ringe irgendwie alles erklärt wird, sondern es wird dir einfach geboten und du musst einfach fühlen. Und ich finde diese Szene, die spricht so, so viel. Du kannst, es würde das alles kaputt machen, wenn du das erklären würdest. Weil wie, da ist einfach auf einmal dieser Riesenmeer, wo der Bahn entfährt, wer sind diese anderen Leute, diese Menschen.
SPEAKER_01Das liefert so voll Interpretationsspielraum auch direkt so, dass man selber so.
SPEAKER_00Genau, man will irgendwie dann so eine Antwort darauf haben, aber in dem Moment sitzt man da und ist einfach so, man genießt einfach diese schönen Szenen, die einfach halt auch, also was so, was so Animationsskill angeht, halt einfach wirklich so, besser geht halt nicht. Das ist halt schon echt richtig krass, atmosphärisch. Wie wenn den Wald eintauchen, dann diese Lampe treffen, das ist halt einfach so märchenhaft und auch schön, weil es für mich auch den Kreis schließt dann mit dem Ohngesicht. Weil am Ende des Tages ist so, was ich jetzt für mich da mitnehme, also was ich habe auch ein bisschen recherchiert und ich sehe das jetzt auch nochmal krass. Dieses Ohngesicht, das ja am Ende des Tages so, es sucht halt nach Identität. Es hat halt offensichtlich nur diese Maske, was bedeutet, dass es kein Gesicht hat. Das ist das Einzige, was ihm so gewisse Identität schenkt. Und es sucht halt die ganze Zeit nach dieser, nach so Anerkennung, nach irgendwie Kontakt. Und im Badehaus spiegelt es einfach das Verhalten der anderen. Und das ist einfach Gier. Die Menschen und die anderen Wesen sehen halt diese, sehen halt das Gold und reagieren darauf. Das Ohngesicht ist auch so. Die Menschen verhalten sich gierig und das Ohnengesicht spiegelt das. Dann trifft es aber Chihiro, dem ist nur Ruhe und Gelassenheit und dieses so, dieses kindliche, so, so, wir machen jetzt was, wir gehen jetzt auf eine kleine Reise.
SPEAKER_01So noch, weißt du, sind das auch so dieses vielleicht kindliche Reinheit oder so, was sie noch hat, so weißt du?
SPEAKER_00Ja, total. Und das spiegelt das halt total und wird dann total ruhig. Auf einmal geht es dann nicht mehr um irgendwie Geschenke machen, sondern es merkt einfach, hey, so, ich bin jetzt einfach hier und ich gehöre jetzt irgendwie zu diesem kleinen Trupp zwischen diesem Vogel, dem, dem, der Ratte, Chihiro und dann halt dem Ohngesicht gehör ich jetzt dazu. Und wir fahren jetzt einfach zu Ziniba. Und dass es dann da bleibt, finde ich irgendwie, bei Ziniba bleibt, finde ich, einfach so den perfekten Abschluss. Voll. Für diese super wirre Storyline mit dem Ohngesicht, was echt irritierend sein ist. Ja, ja, ist ja nicht. Also ich fand das als Kind so verwirrend.
SPEAKER_01Voll. Ich habe es als Kind auch nicht geblickt. Und du hast jetzt am Ende nochmal so eine Frage vorweggenommen, die ich dir eh stellen wollte. Aber ich glaube, würdest du damit sagen, das Ohngesicht ist so dein Favorite-Charakter aus dem Film? Weil das hätte ich jetzt noch gefragt, weil der Film ja sehr viele Charakter irgendwie so zeigt. Welcher für dich jetzt so der interessanteste irgendwie ist.
SPEAKER_00Also ich muss immer durchgehen. Also der interessanteste Charakter. Ja, also welch, das ist ja also der meisten faszinierend. Also ich glaube halt natürlich das Ohne Gesicht so, aber ich glaube, ich glaube Chihiro. Ich glaube richtig banal, ehrlich Chihiro, weil irgendwie sie das so erlebt und mit diesem und sie und sie so daran wächst und mich einfach so, ich so krass so finde, wie sie so charakterisiert wird, weil ihre, der Film wird ja auch total aus ihrer Sicht gemacht. Also der Film ist ja total aus so einer kindlichen Erfahrung heraus. Und ich finde irgendwie diesen Twist, dass Chihiro als Mensch, der immer in dieser Menschenwelt gelebt hat, dann in diese in diese Geister und Götterwelt reinkommt, echt, das finde ich so cool. Und irgendwie, wie sie da auch so charakterisiert wird, finde ich echt richtig gefallen.
SPEAKER_01Auch so die Werte, für die sie steht und sowas, dann so ja, safe check ich.
SPEAKER_00Und das ist, glaube ich, so ganz banal, aber halt irgendwie, also sie ist halt safe, so für mich der Charakter, der so am meisten glänzt, so voll. Und bei dir, was würdest du sagen?
SPEAKER_01Boah, es hat sich auch oft geändert. Ich weiß noch, früher war ich übelst so auch ohne Gesicht, Haku-Fanboy auch vor allem. Und jetzt, glaube ich, ist so, wenn dann die, muss ich wirklich sagen, ich weiß nicht warum, aber jetzt, vor allem beim letzten Gucken und so die letzten Male, habe ich unfassbar interessant gefunden, Kammerji. Ja. Aber noch mehr Ubaba. Ich weiß nicht warum. Ich finde, Ubaba ist so ein krasser Charakter. Sie hat so dieses ganze Thema von so gut und böse. Sie am Anfang, wenn man den Film anfängt und man sieht sie in ihrer Vogelgestalt da rumkreisen, man checkt so ein bisschen, okay, irgendwie hat sie so düstere Absichten. Irgendwie macht sie was mit so dunkler Magie und irgendwie so. Aber auf der anderen Seite, das wird ja auch immer wieder gesagt, folgt diese Welt bestimmten Regeln. Dann legt sie manchmal so anderes Verhalten an den Tag. Sie ist extrem fürsorglich für ihr Kind. Andererseits steht sie auch für Chihiro ein und gibt ihr Arbeit, hilft ihr bei dem schwierigen Job. Ist am Ande, am Ende ist ja sogar das Kind zu ihr, ihr eigenes Kind sagt zu ihr, lasst die Eltern von Chihiro frei. Und sie ist dann so, okay, krass, wenn du das willst, dann würde ich das jetzt wirklich gern machen. Aber ich kann nicht. Ich bin daran gebunden, dass Chihiro das selber hier schaffen muss, so mäßig. Ich glaube, das ist so ein großes Thema auch, was dadurch so. gezeigt wird, die Leute sind sehr viel für sich verantwortlich. Man kann natürlich durch so Gemeinschaft das Ziel besser erreichen. Aber die Entscheidung und so die tragende Kraft für seinen Erfolg quasi kann man nur selber so haben, weißt du? Und ich weiß nicht, ich finde auch einfach, Jebaba so vom visuellen Design Stimme auf Deutsch macht so Bock zu gucken.
SPEAKER_00Deutsche Synchro wieder sehr, sehr, sehr, sehr unbedingt.
SPEAKER_01Ja, wirklich. Also ich glaube wirklich, Jubaba feier ich, habe ich jetzt irgendwie so am meisten gefeiert.
SPEAKER_00Ja, Ubaba trägt halt auch diese moralische so Unklarheit. Ich meine, sie repräsentiert halt alles Schlechte an diesem Badehaus, was ja auch das Thema, das Thema des Filmes ist ja auch ganz klar, dieses so, dieser Vergleich von obviously halt so Umweltverschmutzung ist ja auch ein Riesenthema. Aber auch, ich glaube, das ist so Kern davon, dieser Traditionenkonflikt, also jetzt so, dieser Konflikt damit, dass es so, dass Japan durch den Wandel zum Kapitalismus nach dem Zweiten Weltkrieg halt stark an so starken Traditionsverlust erlebt hat. Der ja da auch immer noch, also verglichen mit Deutschland zum Beispiel, irgendwie jetzt noch nicht so stark vorgeschritten ist. Also Japan ist immer noch sehr geprägt von Tradition. Aber ich glaube, das ist halt, das will der Film halt auch zeigen, so ein bisschen diese, dass so ein Mischweg funktioniert. Also darüber habe ich gestern auch noch ein richtig gutes Video geguckt, wo jemand das so versucht halt zu erklären, dass der Film halt diese Frage stellt, hey, kann, kann Tradition mit moderner, mit der modernen Welt so koexistieren oder schließt sie sich aus? Und Jihiro stellt halt diesen Mittelweg dar. Also sie ist halt wissen, dieses, das Bindeglied, das halt so, dass halt das, dass es halt schafft.
SPEAKER_01Okay, krass. Ich hab, also das Safe macht für mich auch übel Sinn, das gibt ja auch super viele so Interpretations. Ja, ist halt eine Leseart, ne? Das, was ich jetzt sage, schließt das auch nicht aus, dass es geht, sehr so einen ähnlichen Aspekt, also auch, dass das so vor allem sehr viel so diese Konsumgesellschaft kritisiert, auch so auf Kapitalismus bezogen. Ich habe dazu auch irgendein Video gesehen, dass ein Phänomen, so dieser Wirtschaftscrash in Japan rund um die 80er oder 90er erklärt wurde. Da ging es, ich weiß, hab's nicht komplett verstanden, aber es ging darum, dass irgendwie extrem viel in japanische Aktien und Gebäude und Grundstücke irgendwie investiert wurde und das dann aber komplett den Bach runtergegangen ist. Und es da eine so eine Art depressive Phase dann gab, wo die Leute kein Geld verdient haben, keine Jobs gefunden haben. Und das spielt dann das auch an, was der Dad am Anfang des Films sagt, wo dieser, wo er sagt, das hier muss ein verlassener Freizeitpark sein, die sind damals alle aus dem Boden geschossen, mussten dann aber zumachen. Und das spielt auch so eine, auf jeden Fall dieser Umgang mit Geld. Und Menschen, die viel Geld oder viel haben wollen, Gier und sowas, das ist eine große Rolle. Und Jubaba steht vor, ist halt sehr dieser Charakter, der das so repräsentiert, oben sitzt, ihr Gold zählt und Gewinnmaximierung hat und so. Und im Gegensatz dazu Chihiro, die so diese kindliche Reinheit hat und halt ja das Ziel verfolgt, dass es allen gut geht. Und auch sie ist irgendwie, obwohl Jubaba so böse und so wirkt, ist sie trotzdem am Ende, als sie sich verabschiedet, bedankt sie sich bei Ubaba und sagt Danke für alles. So danke, dass du mir Arbeit gegeben hast, so weißt du. Und das zeigt so einfach so diese Ehre und Reinheit von Chihiro. Ja, voll. Wie gehst du, was zum Gefühl gehst du aus dem Film raus? Boah, es ist ein Killener Abschluss, aber ich bin jedes Mal irgendwie ein bisschen traurig, dass es vorbei ist. Ja, verstehe.
SPEAKER_00Ich finde das Ende extrem spannend, wie sie rausgehen und Chihiro sich nicht mehr umgucken darf und die Eltern sind so, für die ist das so, als wäre so nichts passiert, als hätten sie kurz Foodkoma gehabt und dann werden sie wieder aufgewacht. Wahrscheinlich für die einfach gar keinen. Ich glaube, safe für die ist es komplett irrelevant gewesen. Aber Chihiro ist halt ganz anders und dann tritt sie wieder in die normale Welt ein und dann ist das Auto so eingestaubt. Ja. Das finde ich so magisch irgendwie und so cool. Ich liebe dieses.
SPEAKER_01Da frage ich mich auch richtig doll, ist da jetzt wirklich bei denen so viel Zeit vergangen? Aber ich würde richtig gern wissen, wie das ist, wenn die jetzt zu dem Haus kommen, da haben wir auf dieses Umzugsunternehmen gewartet, was dann da auf die, was da auf die wartet, wenn die da ankommt, von wegen, dass sie sind so, ey, wo haben sie gestellt?
SPEAKER_00Die werden das alles reingeräumt haben. Also das Umzugsunternehmen hat safe einen Schlüssel gehabt.
SPEAKER_01Nee, nee, aber wie auch so dann Giros Eltern reagieren, wenn die checken, hä, was ist gerade die paar Tage passiert? Ach, so mein Stufe.
SPEAKER_00Ach so, ja, das stimmt, oh mein Gott. Da sind ja dann ein paar Tage passiert. Boah, mehr, safe mehr, Bro, eingestaubt und das ist alles vollgewuchert. Das ist alles zugewachsen.
SPEAKER_01Das könnte aber auch, also ich glaube, da ist die Zeit, die die weg waren, ist auf jeden Fall vergangen, wo ich mich frage, wie die Eltern reagieren. Da wird aber auch, das habe ich auch gehört, dass diese Verwucherung und so auch durch einen Gott irgendwie hervorgerufen sein kann. Also irgendwie so die Interpretation von diesem Ort, wo das stattfindet, dass da auch ein eigener Gott überhaupt dafür verantwortlich ist, diese Statue, die Jiro dort sieht, vor der sie so ein bisschen Angst hat, dass die so einen Gott repräsentiert. Weil dieses ganze Geschehen, was dort passiert, ähnelt sehr so einem Phänomen, was oft in japanischer Mythologie erklärt wurde, dass da gibt es richtig viele Erzählungen von früher drüber, dass in den heiligen Wäldern um Schreine, die stehen ja in Japan super oft in bestimmten Wäldern, Waldarealen und als sie dort reinfahren, sieht man auch so ein altes, beiseite geräumtes Tor, was den Weg in diesen Wald eigentlich markiert, aber es wird an die Seite geräumt. Und es gibt super viele Geschichten, wie vor allem Kinder oder Frauen in japanischer Mythologie in der Nähe von diesen Waldstücken verschwunden sind oder wie Leute davon Geschichten erzählen, dass sie selber in die Geisterwelt eingetreten sind und so. Da ist auf jeden Fall mit, da ist bei den super kritisch zu betrachten, super oft wurden solchen Geschichten damals auch erzählt, um irgendwie zum Beispiel in Kriegen Deserteure verschleiern zu können, mentale Gesundheit wie Depressionen und so verschleiern zu können. Also es wurde super oft halt irgendwie erklärt, um Unerklärliches zu erklären. Aber das ist auf jeden Fall etwas, was oft in der japanischen Mythologie stattfindet. Dieses Verschwinden rund um Schreine von Göttern in Wäldern. Und genau das hier wird so mäßig aufgegriffen, weißt du, das ist so das Thema. Verschwindet an diesem, das sieht ein bisschen aus, als wäre das so ein alter Schrein für diesen Gott vielleicht auch gewesen, weißt du?
SPEAKER_00Ich meine, das Auto ist halt eingestaubt, so deshalb scheint schon Zeit vergangen zu sein. Ich fand lustig, jemand hat auf Reddit geschrieben, so viel Zeit kann nicht vergangen sein, weil die Autobatterie ist noch an. Also das Auto startet direkt. Das fand ich irgendwie so funny. Aber ja, ey, schließen wir ab, glaube ich.
SPEAKER_01Ja, ich würde sagen, mit der Frage lassen wir euch auch alleine. Sagt gerne vielleicht, was ihr dazu denkt.
SPEAKER_00Ja, schreibt uns in die Kommentare, was ihr glaubt, was Chihiro nach der Eskapade da macht.
SPEAKER_01Wollen wir noch, also ich bin ehrlich, ich bin bei Bewertungen ganz quick. Ja, horror. So ist ja auch einer meiner Lieblingsfilme. Und das ist mir vor allem dadurch aufgefallen, dass ich diesen Film wirklich richtig oft gucken kann. Ich wirklich nichts habe, was ich an diesem Film negativ finde.
SPEAKER_00Ja, es ist schwierig, ne?
SPEAKER_01Und ich diesen Film absolut liebe. Vielleicht ist es auch Nostalgie, sehr viel bestimmt, aber dieser Film ist absolut goated, meiner Meinung. Ist auch auf so künstlerischer Ebene ein absolutes Meister. Deswegen gebe ich hier eine dicke 5 von 5.
SPEAKER_00Ja. Muss ich auch geben. Gibst du auch. Da kann ich nicht viel drumherum reden. Der Film hat mich auch heftig geprägt. Also ich bin so, damals war es auch einer der Filme, warum ich so mit Zeichnen angefangen habe. Und deshalb kann ich dem halt echt nicht weniger geben. Also wenn ich jetzt überlege, was ich anderen Filmen gegeben habe, kann ich Chihirus Reisen ins Zauberland nicht weniger als fünf Sterne geben, weil ich bin gar nicht smart genug, um den zu kritisieren, weißt du? Ja, ja, voll. Ich fühle mich nicht intellektuell genug, um so da Kritik zu äußern.
SPEAKER_01Das meine ich auch mit, dieser Film ist irgendwie auch so schwierig in Verbindung zu setzen mit anderen Filmen. Es fühlt sich auch nicht an wie so ein klassischer Filmfilm, der so bestimmten Strukturen folgt. Natürlich gibt es hier und da so die Merkmale von so Charakterentwicklung, von Plotlines und sowas irgendwie ist es nicht. Es hat natürlich so diese Filmaspekte und es hat schon eine starke Struktur.
SPEAKER_00Also wenn du dir jetzt andere Ghibli-Werke wie jetzt Totoro anguckst, wo es keinen Konflikt gefühlt gibt, also es gibt keinen Konflikt, es gibt keinen Antagonisten, es gibt keinen klaren Protagonist, so dahingegen ist Chiros Reihen des Sobberland hat schon eine klassische Filmstruktur, weil es Konflikte gibt, es gibt Antagonisten, es gibt ein Ziel, es gibt irgendwo auch so ein MacGuffin in Form von diesem Stein, den Chihiro gefunden hat, den Haku geklaut hat. Das ist nochmal dieses Amulett-Ding, das sie dann irgendwie zurückgeben will, das auch gar nicht erklärt wird, dass einfach nur dafür da ist, um halt den, um halt Chihiro dazu überzugehen. Ich würde so gern wissen, was dieses Siegel macht. Das ist halt, das ist halt, und ich glaube, das ist auch der letzte Punkt, den ich jetzt anbringe, weil sonst drehe ich mich im Kreis. Aber was ich an Chihiros Reisezauberland und allgemein an Ghiblifilm halt so schätze, ist ja dieses Softe Worldbuilding. Es gibt ein richtig gutes Video auch noch dazu. Und Chihiros Reise und Zauberland ist halt anders als jetzt, wie ich eben schon gesagt habe, ein Herr der Ringe, wo versucht wird, viel zu erklären und viel so in Kontext zu anderen Sachen gemacht wird oder irgendwie so Sachen halt immer eine Funktion haben, die klar definiert ist, ist es bei dem nicht. Also es werden halt andauern Fragen offen gelassen. Viele Dinge sind einfach so da und sind einfach gegeben und wollen nicht erklärt werden, sondern sind einfach existieren und sind extra auch. Dadurch wirken sie halt mystisch. Zum Beispiel dieser Klumpen, den Tilo bekommt. Es gibt keine klare Fähigkeit. Der hat keine klar definierte Fähigkeit, aber er funktioniert halt einfach, weil er funktionieren soll. Und das ist nicht schlecht, sondern das ist halt gut, weil es halt einfach eben dem Zuschauer den Raum gibt, sich selbst Gedanken zu machen.
SPEAKER_01Das ist halt, glaube ich, so das bringende Ding. Es regt extrem so die Kreativität an. Also es ist ein unfassbar inspirierender Film auch einfach. Total.
SPEAKER_00Willst du noch einen letzten Punkt anbringen?
SPEAKER_01Ich bin ehrlich, ich glaube, wir haben jetzt alles gesagt. Ja. Also Leute, wirklich, falls ihr diesen Podcast gehört habt und bis jetzt immer noch nicht auf die Idee gekommen seid, den Film zu gucken, macht das auf jeden Fall. Guckt euch alle möglichen anderen Ghibli-Filme an, ist unfassbar zu empfehlen. Also jeder einzelne ist komplett sehenswert und ein Meisterwerk irgendwie für sich. Vielleicht sprechen wir ja irgendwann mal über einen weiteren Ghibli-Film. Genau mit unseren beiden Rankings geben wir dem Film jetzt auf Letterbox, könnt ihr euch gerne angucken, zusammen ein Ranking von 5,5 auch. Wir geben die Top-Bewertung, Leute, aber komplett zurecht. Ja, 100% brauche ich mich auch nicht rechtfertigen. Nee, nee, ist ja auch mit einer der bestbewertetsten Filme auf allen möglichen Ranking-Apps. Kann man so nachgucken. Voll.
SPEAKER_00Du, dann sind wir eigentlich jetzt schon am Ende angekommen. Jan und ich haben uns überlegt, wir wollen jetzt so ein kleines Format starten. Das ist jetzt mit der letzten Folge Truman Show schon losgegangen. Und zwar empfehlen wir uns am Ende des jeder Folge einen Film, beziehungsweise.
SPEAKER_01Ne, wir empfehlen euch den Zuschauern einfach. Auch gegenseitig ein bisschen.
SPEAKER_00Ja, okay. Ich gucke auch immer deine Filme, die du mir empfehlst. Ich würde jetzt eigentlich mal sagen, ey Jan, hau raus. Was ist deine Filmempfehlung für die Soche?
SPEAKER_01Boah, ich glaube, das ist halt für dich eine toteempfehlung. Ja, ist okay. Weil du den, weil du mir schon gesagt hast, du hast den ersten Teil davon jetzt letztens geguckt. Aber Leute, es ist jetzt letztens der dritte Teil von Knives Out rausgekommen. Unfassbar goated Serie. Ich habe das erst vor, ich glaube, vier Monaten oder so zum ersten Mal geguckt. Du hast das auch mir das gleiche gesagt. Das ist jetzt schon der dritte Teil davon und du meintest auch, genau wie ich, ich hatte super lang das Gefühl, dass das so ein Trash-Film ist irgendwie. Ich konnte den gar nicht einordnen. Ich dachte irgendwie, der Film ist so unscheinbar und sieht so nach nichts aus irgendwie und als wäre der übel langweilig. Dann hatte ich irgendwann mal eine Phase, wo ich richtig Bock auf so Mörder-Mystery-Kram und sowas hatte. Und bin dann irgendwann bei einer Liste irgendwo im Internet auf den Film gestoßen, dass der wohl sehr gut sein soll, beziehungsweise der erste. Und dann dachte ich, okay, gucke ich mir das mal an. Und das ist wirklich eine unfassbar stabile Filmreihe. Also wenn ihr Bock auf so Krimi-Fälle und vor allem krasse Plot-Twists innerhalb der Story habt, so Kriminalfälle, dann gebt euch diese Reihe auf jeden Fall. Jetzt vor allem mit dem dritten Teil, der rausgekommen ist, der hat auch unfassbar Bock gemacht zu gucken. Ja, mehr kann ich dazu nicht sagen. Wenn ihr Bock auf solche Type of Filme habt. Murder Mystery Filme, ja. Murder Mystery, gebt euch die Knives Out-Reihe.
SPEAKER_00Genau, was willst du dein Film empfehlen? Ich schaue einen Klassiker raus. Guckt euch Ferris macht Blau an. Ferris macht Blau? Kennst du den? Nein. Google den mal kurz. Okay. Ferris macht blau. Ja, Ferris macht blau ist ein Coming-of-Age-Film, würde ich sagen. Es ist so ein, äh, guck mal, wann ist der rausgekommen? 1986. Ja, es ist ein super geiler, so. Es geht am Ende des Tages darum, dass Ferris, der Hauptprotagonist, will Schule schwänzen, will er so einen Tag erleben und der Charakter ist halt unfassbar charmant. Und dann lädt er seine zwei Freunde ein. Es ist so sein bester Freund. Und die Freundin, ich glaube, ich hab den Film auch lange nicht mehr gesehen. Aber er macht auf jeden Fall extrem viel Spaß. Und es ist irgendwie so ein richtig geiler, so, so ein viel-Gut-Film, der, keine Ahnung, es ist einfach, es ist einfach so ein, dieser Film hat so einen richtig mystischen, geilen Vibe. Nicht mystisch, es ist einfach geil. Er macht einfach Spaß.
SPEAKER_01Ich habe das Cover auch schon ab und zu mal gesehen, aber ich habe den Film nie geguckt. Muss ich mal echt machen. Der Charlie Sheen spielt mit. Echt? Falls ihr Bock darauf habt. Wusste ich gar nicht. Krass. Seine Rolle hier auf Google heißt einfach nur, warte, wie heißt das? Junkie auf dem Punkt, Punkt, Punkt. Seine Bezeichnung, kein Name oder so. Da bin ich gespannt.
SPEAKER_00Okay, Leute, danke fürs Zuhören. In zwei Wochen. Und Jan, hau raus, was willst du noch sagen?
SPEAKER_01Ich wollte nur sagen, Leute, falls ihr, wie gesagt, falls ihr weitere Verbesserungsvorschläge, irgendwelche Wünsche habt, wie ihr wie was, wie ihr cooler fändet oder was nicht so cool fandet, haut das wirklich gerne raus. Wir wollen auch gerne auf Instagram jetzt ein bisschen so gucken, dass wir ein paar Umfragen machen. Da könnt ihr uns sehr, sehr gerne reinfolgen auf Instagram. Haben wir alles verlinkt. Dass wir so ein bisschen in den Austausch mit euch kommen, um zu gucken, wie wir das Ganze für euch attraktiver gestalten können. Genau, macht das sehr gerne. Und dann würde ich sagen, bis zur nächsten Folge. Bis zur nächsten Folge. Haut rein. Ciao, ciao.