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Jan und Felix treffen sich alle zwei Wochen und reden über Filme!
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The Grand Budapest Hotel (#7)
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Wir haben The Grand Budapest Hotel geguckt. Jan war absolut begeistert und überzeugt Felix davon. Wir sprechen über die Stärken des Films, die Ästhetik und Charaktere.
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Nächste Folge? Jeden zweiten Sonntag!
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- Felix
Was geht ab, Leute? Willkommen zur siebten Folge vom angesehenen Podcast mit mir und Felix mal wieder.
SPEAKER_01Ja, zur siebten Folge heute uns aber richtig direkt. Fang an, erzählen.
SPEAKER_03Richtig geil, dass ihr wieder mit dabei seid. Heute ein bisschen mal was anderes. Wir haben zum ersten Mal keinen Film mitgebracht, den wir aus unserer Kindheit kennen. Ja, ja.
SPEAKER_01Das sind die Prinzipien des Podcasts.
SPEAKER_03Genau. In der siebten Folge alles rumgeschmissen. Nein, nein. Und zwar kann ich ja so ein bisschen schon sagen, ich habe mir den Film diesmal ausgesucht. Und erstens, weil ich einfach Bock hatte, über den zu sprechen. Ich hatte das Gefühl, der ist auch ein Film, über den man gut sprechen kann. Und zweitens, weil mir der Film übelst das so kindische, was heißt kindisch, so nostalgisches Gefühl trotzdem gibt. Und zwar haben wir uns heute dazu entschieden, über The Grand Budapest Hotel zu sprechen.
SPEAKER_01Den ich noch nie gesehen habe.
SPEAKER_03Genau, dass ich gestern das erstmal geguckt habe. Legit, ich kann den jetzt auch erst seit einem Monat. Ich habe den vor Monat das erstmal geguckt und Felix und ich haben so überlegt und ich war so, bro, ich will unbedingt über diesen Film sprechen. Felix war so, ey, let's go, und hat sich den gestern erst angeguckt und heute sprechen wir darüber.
SPEAKER_01Es ist ein Film von Wes Anderson aus 2014. Und Wes Anderson ist ja bekannt für eine sehr artsy und starke Komposition. Und das widerspiegelt der Film auch heftig. Und ich glaube, es ist eine der Werke, auf die Leute verweisen, wenn sie auf den Stil von ihm sehen. Ja, Ultra, ich glaube, das ist so sehr stilgebend.
SPEAKER_03Ich glaube, das ist so sein, heißt Magnum Opus?
SPEAKER_01Oder ich habe keine Ahnung.
SPEAKER_03Keine Ahnung, aber das ist, ich will es auch nicht so hochpreisen, aber das ist, glaube ich, schon so der Film von ihm, den man kennt. Okay. Ja, ich würde einmal kurz rein starten, damit so den Inhalt groß wiederzugeben. Der Film ist so ein bisschen verschachtelt in unterschiedliche Erzählweisen, aber so der Main Plot vom Film dreht sich halt um dieses Grand Budapest Hotel, in der, ich weiß gar nicht, ob es eine fiktive Stadt ist, Nebelsbad.
SPEAKER_01Ich glaube, es ist fiktiv, meine ich. Das Land ist auch fiktiv.
SPEAKER_03Ja, ja, genau. Und zur Zeit, wo gerade, äh, zur, ich glaube 1932 fängt es an. Und es geht halt um dieses Hotel und den Corsier davon. Cossier bedeutet so ein bisschen was wie der Leiter davon. Ihm gehört das nicht, aber er ist so der Boss in diesem Hotel. Monsieur Gustave und seinen neuen Lobbyboy Zero. Und genau, also der Film handelt davon, wie Zero erklärt, wie er Monsieur Monsieur Gustave kennengelernt hat, wie er mit ihm so einen Abenteuer bestreitet hat und wie es dazu gekommen ist, dass er irgendwann dieses Hotel inheritet, wie er da der neue Besitzer von wird. Genau, und das handelt halt, ähm hat alles mit so einem Kriminalfall zu tun. Monsieur Gustave ist so ein sehr, ja so sehr eigener Charakter, der sehr viel Nähe zu seinen Gästen sucht. Und dann kommt es eben dazu, dass eine seiner, ähm, ein Gast von ihm, eine sehr alte Frau. Das sind immer nur die alten Gott. Genau, es sind immer nur sehr alte Frauen, das ist so das Horror-Gimmick davon. Das ist ein Gimmick, Bro. Das ist einfach sein.
SPEAKER_01Präferenz gemacht. Ja, meine.
SPEAKER_03Auf jeden Fall kommt es dazu, dass eine seiner Gäste verstirbt und danach eine, wie heißt das dann? Was macht das? Dieses, äh, die Testamentsvorlesung passiert dann.
SPEAKER_01Testamentseröffnung, glaube ich. Genau. Das ist gar nicht genau.
SPEAKER_03Und da kommt halt heraus, dass ihre Kinder und ihre ganzen Angehörigen voll Bock auf dieses Geld haben, sie aber Monsieur Gustave eigentlich erst nur so ein bestimmtes Bild vermachen möchte. Und die finden das schon voll crazy und sind so, ey, der soll das nicht bekommen, wir wollen das alles. Und dann geht es halt ganz wild zu Gange, wie die Familie versucht, ihn einzubuchten und irgendwie so ein bisschen ihn zu beseitigen, damit die ja das ganze Geld inheriten können. Und am Ende kommt dann sogar raus, finden die halt in diesem Bild, was, um das es geht, noch ein Schreiben von ihr, was dann zeigt, dass in dem Fall eines Mordes, was bei ihr der Fall war, dass dann sogar alles verworfen wird im Testament und er alles bekommen soll, weil sie schon wusste, Bro, wenn mich wer killt, dann wird das einer aus meiner Verwandtschaft, so mein Sohn oder sowas sein. Genau, und dann kommt es aber ganz am Ende tragischerweise dazu, dass Zero und Monsieur Gustave Zug fahren und dann von, ich glaube, der SS angehalten. Es soll die SS darstellen.
SPEAKER_01Genau, also in dem Universum ist es nicht die Waffenassis.
SPEAKER_03Auf vom Nazi-Regime angehalten, die wollen Zero, weil er Ausländer in dem Land ist, wo er arbeitet, wollen die ihn halt irgendwie durchsuchen oder irgendwas. Und Monsieur Gustave stellt sich quer und wird dabei erschossen. Und dann endet so der Hauptteil dieser Story und man springt zu Zero, dem Älteren, der erklärt, dass Monsieur Gustave von der Frau, die verstorben ist, das Hotel vererbt bekommen hat und sie die ganze Zeit die Besitzerin des Hotels war, was er nicht wusste. Und dadurch, dass Monsieur Gustave gestorben ist, hat er das alles an Zero vermacht und er ist Besitzer dieses Hotels geworden. Genau ich muss dazu sagen, ich finde die Story so auszuerklären, direkt jetzt super weird. Weil ich finde, die Story of. Das soll sie auch sein. Ja, ja, das soll es halt auch sein.
SPEAKER_01Also ich muss sagen, um das mal vorwegzunehmen, weil du sicher auch gleich fragen wirst, wie ich den Film fand. Ja, toll. Ich hätte jetzt eher gedacht, so am Ende halt, weißt du, aber. Ja, ja, ich wollte jetzt, um direkt da mal reinzugehen, ich habe irgendwie echt so meine Schwierigkeit mit dem Film gehabt, wo ich echt die Storytiles, also so ich muss sagen, ich hab irgendwie, also es fühlt sich für mich super, super weird, an über diesen Film zu reden. Es ist sehr so ambivalent, weil auf der einen Seite weiß ich, dass ich beim Gucken, es mich oft gelangweilt hat. Also ich war irgendwie so, nicht mal gelangweilt unbedingt, das ist vielleicht zu hart, aber ich war so ein bisschen so, ich habe auf den Moment gewartet, dass mich die Story nochmal so richtig packt. Ich habe auch gewartet, dass ich so die Charaktere nochmal mehr mitfühle und so. Wenn ich jetzt aber darüber nachdenke, jetzt, jetzt, keine Ahnung, es ist irgendwie circa fast 24 Stunden her, seit ich den gesehen habe. Und der Film reift halt schon gut nach. Also gerade die Ästhetik des Films ist ganz klar, die ist halt echt krass. Also es ist auch wirklich, wirklich, also aus dieser artistischen, aus dieser künstlerischen Richtung betrachtet, halt echt heftig. Wie das halt mit so Miniaturen und so gemacht ist und diesen, diesen Oldschool-Look hat von so frühen Filmen. Aber ich merke auch, dass die Story irgendwie so ein bisschen nachreift. Also, also ich, ich fand jetzt als ich den Film beendet habe, war ich echt so ein bisschen so, so, das war es jetzt? Ach so, okay. Und ich habe es ehrlich gesagt auch nicht so richtig verstanden. Es war gut, dass du es jetzt gerade nochmal so runtergebrochen hast. Weil für mich irgendwie, wie gesagt, ich hab den Film geguckt und ich war die ganze Zeit so, war die ganze Zeit am Warten eigentlich. Ich habe die ganze Zeit gewartet, so, hey, wann ist jetzt so? Keine Ahnung, es ist schwierig, den Film mit so klassischen so Filmen zu vergleichen, die so ein ganz klares Objektiv haben, so du so merkst, ah ja, das ist jetzt, darum geht es jetzt hier. Ja, check ich komplett. Aber ich glaube, der Plot ist in dem Film jetzt auch nicht, es ist halt anders gewichtet als in anderen Filmen, da ist die Ästhetik halt sehr hoch auch gewichtet.
SPEAKER_03Ich finde da alles, was du gerade gesagt hast, da will ich auf so verschiedene Themen eingehen. Das habe ich mir legit schon vorgenommen, so ein bisschen.
SPEAKER_01Safe. Ich wollte nur noch einmal sagen, und das, weil du es gerade nicht gesagt hattest, und das muss ich sagen, hat mir jetzt im Nachhinein nochmal richtig gut gefallen. Die Verschachtelung der Storyline. Ja. Also, dass wir den Film beginnen, mit dem Mädchen, das dieses Buch lesen will. Und wir auch sehen, dass sie am Ende des Films sitzt immer noch da auf der Bank an diesem Gedenkmal und liest das Buch. Und die Story beginnt damit, dass wir das Mädchen sehen, wie sie in dieser klaren mittleren Einstellung durchs Bild läuft und wo sie super zentriert ist und so, hat sie dieses Buch in der Hand, setzt sich dann hin und wir sehen quasi, gehen von der Rückseite des Buches, wo das Bild des Autors drauf ist, in den Autor, in quasi das Leben des Autors ein.
SPEAKER_03Nicht auf dem Buch, sondern sie sitzt neben der Statue von. Ist auch auf dem Buchrücken.
SPEAKER_01Ja, auf dem Buchrücken ist das Bild vom Autor drauf gedruckt. Sicher? Ja, 100%. Nein, das ist diese Statue. Die sitzt doch in diesem Park, wo Autor sogar drunter steht. Das bleibt drin, aber ich weiß zu 100%, ich werde es jetzt hier anzeigen. Okay. Ich weiß ganz genau, dass es so ist. Oh mein Gott. Ja, na scheiße gelabert. Oh mein fucking Gott. Also wir gehen von dem, von der Rückseite vom Buch, wo ein Bild des Autos drauf ist, in diese Szenerie rein, wo die Fotografie angefertigt wurde und treffen quasi den Autor vom Buch, der im Endeffekt dann noch tiefer in die Story reingeht, weil er erklärt uns, erzählt uns, dass Autoren gar nicht irgendwie, weil er redet darüber, dass die, dass man, dass die Allgemeinheit davon ausgeht, dass es ein so schwieriger Beruf ist oder so. Ich weiß nicht mehr genau, was er sagt. Auf jeden Fall, dass er, dass es gar nicht so schwierig ist, Autor zu sein, weil die Geschichten eh einem hilfliegen. Sobald die Gesellschaft weiß, dass du Autor bist, ja, ja. Stimmt. Und dann gehen wir in seine Vergangenheit hinein, wo er den damaligen Besitzer vom. Nee, nee, wo er Sero trifft. Genau, wo er Sero den damaligen Besitzer vom Hotel trifft. Der ist ja zu dem Punkt noch der Besitzer? Ja, ne? Ja, genau. Das ist ja alt. Das ist ja auch gut. Und dann gehen wir in seine Erinnerung an, wie er die Geschichte von Zero bekommen hat. Und dann gehen wir in die Erinnerung von Zero rein. Ja, dass die vier Schichten tief sind in dieser Storyline drin und die will irgendwann wieder hochklettern.
SPEAKER_03Ich check komplett. Ja, das ist irgendwie so ganz weird in dem Film auch gewesen, als ich den das erste Mal geguckt habe. Ich konnte den halt überhaupt nicht einordnen. Bei mir war es so ein Ding, ich hab immer nur, ich muss euch wirklich sagen, Bro, die einzige Quelle, wo ich den Film von kannte, war TikTok. Die ganze Zeit TikTok, irgendwelche coolen Leute, denen ich da folge, die über Filme reden auch, die haben den oft empfohlen, aber ich habe aus deren Empfehlungen nie vernommen, worum es geht. Es wurde auch nie über den fucking Plot gesprochen. Ich habe nie was über die Storyline gehört. Und dann halt immer super oft, dass mir beim Gucken, beim ersten Gucken aufgefallen, dass ich Szenen, die da drin vorkamen, auch schon auf TikTok gesehen habe, wo ich nicht wusste, dass es der Film sein soll. Ja, total. Also ich fand halt, das hat mir erstmal gezeigt, okay, die Story spielt anscheinend nicht, es ist nicht so, dass es im Mittelpunkt steht. Und als ich es dann geguckt habe, ging es mir so ein bisschen wie dir. Ich habe schon gecheckt, worum es geht, aber der Film verfolgt so eine ganz andere Erzählstruktur als so herkömmliche. Aber ich würde es, das ist zum einerseits ein bisschen verwirrend, auch safe. Ich wusste am Anfang auch, ich habe gecheckt, okay, der, der ist der, der ist der und das versuchen die jetzt gerade in dem Moment. Aber dieses größere Ziel von deswegen sind die und die jetzt hinter Monsieur Gustave her, das war so ein bisschen schwammig die ganze Zeit. Ich konnte es nicht so klar benennen und sowas. Aber ich habe mir es danach auch krass aufgefallen oder beim Gucken, ich habe das Gefühl, das passiert auch sehr doll dadurch, dass die Charakter einfach nicht so krampfhaft oft betonen, was jetzt gerade das Ziel ist. Ich hab das Gefühl, bei super vielen, ich hab bei super vielen Filmen, es passiert sowas und dann wird so richtig oft erwähnt, Bro, wir müssen ihn aufhalten, so weißt du. Und ich hatte dort eher das Gefühl, die Handlungen oder die Geschehnisse sorgen dafür, dass die Charakter in die nächste Situation getrieben werden, so, einfach so, weil es passieren muss, weil irgendwo Zufälle passieren und so. Und das ist allen klar. Genauso wie es in Real Life auch allen klar wäre. Dass jetzt Loki auch schon eigentlich, wenn ich darüber rede, kann ich da auch das erste Thema so ein bisschen aufmachen. Ich finde, das passt dazu so ein bisschen Dialog vielleicht, Dialog und Plot so ein bisschen. Weil ich finde ja, der ganze Dialog davon unterstreicht das sehr gut, warum man vielleicht nicht ganz so gut dem Plot folgen kann. Und mein großer Take davon ist, ich erkenne oder ich meine in dem Plot, äh, nicht in dem Plot, Digga, in dem Dialog so ein bisschen so Style von Quentin Tarantino zu sehen.
SPEAKER_01Aber ja, dieser direkte, dieser direkte umgangssprachliche.
SPEAKER_03Lass mich erklären, ich finde halt bei Quentin Tarantino das so geil. Du guckst den Film und manchmal, als ich das erstmal irgendwie Pulp Fiction geguckt habe und diese Szene hatte mit denen am Anfang im Auto, ich habe gar nicht gecheckt, worüber die reden. Und so ein bisschen ähnlich ist das hier auch der Fall, aber ich glaube, das ist halt genau das, was ich gerade meinte. Dieses, es wird nicht offensichtlich dargelegt, worum es gerade geht. Sondern ich finde, das macht diese Charakter bei Quentin Tarantino so realistisch und hier auch, weil ich das Gefühl habe, die auf den ersten Blick denkst du, die labern scheiße. Aber auf den zweiten Blick ist das das realistischste Gespräch, was in Real Life jemanden führen würde. Wenn bei uns beiden jetzt so ein scheiß Problem auftauchen würde, wir wären nicht so, fuck man, wir müssen den und den aufhalten und eine Stunde später sagen wir nochmal, oh Mann, wir müssen den jetzt wirklich aufhalten, so, sondern wir labern auch die ganze Zeit Müll, so weißt du? Und ich hab das Gefühl, das ist dort auch so der Fall. Vor allem so die Szene von Monsieur, ich lieb halt auch Monsieur Gustave so ein bisschen, er ist auch Kek auf jeden Fall, aber ich feier so die Art, wie er spielt, auch richtig. Diese Szene, wo er mit Zero das erste Mal im Zug sitzt und dieser eine Soldat reinkommt und der hat so F-Punkt auf so Namensschild. Er ist so, wie heißen sie? Fritz, Franz? Und er nickt dann so und sagt Franz. Und er freut sich so ultra und isst so, ich wusste es.
SPEAKER_01Aber findest du das, findest du das realistisch? Ich hab das Gefühl, das gibt mir eher so schon fast theaterartige, aber auch sehr so dieser, der basiert, das basiert halt, also die im Kern ist es halt einfach einfach eine traurige Komödie. Ja, also es ist halt eine. Guck mal.
SPEAKER_03Weil das ist das Geile daran, ich finde einerseits ist es ultra realistisch, aber obviously auch so voll überzogen. Total zugespitzt an manchen.
SPEAKER_01Also ja, ich verstehe, was du meinst. Oder zum Beispiel, als die aus dem, als äh, als er ausgebrochen ist, aus dem Gefängnis und dann aus diesem Gulli rauskommt und die beiden dann da stehen und dann darüber reden, was er alles vergessen hat. Und das hat mir sehr so, und ich glaube, das war so eine Szene, wo für mich so klar geworden ist, was genau ich so daran zum Beispiel nicht so feiere. Also was ist Feier? Also ich, ich, es fällt mir halt sehr schwer, diesen Film so hart zu kritisieren, weil ich halt natürlich total sehe, was darin so das Handwerk ist. Also ich sehe das Handwerk in den Dialogen, ich sehe das Handwerk in den Charakteren, wie die gezeichnet sind. Ganz abgesehen davon von der Ästhetik und von dem Bühnenbild und so. Ja, ja, da will ich, das finde ich auch noch drin. Das ist für mich so mein Favourite-Punkt. Also da bin ich 100% d'accord. Aber vom Stil her, glaube ich, es ist einfach nicht so mein Type of Film gewesen. Okay. Diese Komödie, weißt du, es ist nicht so, ich stehe nicht so auf so diese Art von Comedy-Filme. Es ist ja nicht Comedy, es hört sich so banal an wie so ein Schweinler-Film.
SPEAKER_03Ich check mal, ich weiß auch nicht, wie ich es benennen würde. Comedy ist so das, was noch am ehesten passt, aber das in meinem Kopf, das wird so runterspielen.
SPEAKER_01Genau, genau, das wird dann so, weil es ist schon smart auch. Also es ist schon smart geschrieben, aber das ist auf jeden Fall, ich glaube, das ist das, was mich so gestört hat da an dem Film auch besonders. Also eher so dieses stilistische Geschmack, den ich schon so schon so ist. Genau, genau, es ist halt, also ich mein Respect, where respect is du so bei dem Film, aber ist einfach nicht mein Type of Humor, I guess.
SPEAKER_03Ich weiß nicht warum. Irgendwas hat der Dialog an sich gehabt, als ich den das erste Mal geguckt habe, dass ich mir legit dachte, boah, das sah richtig geil irgendwie. Er ist schon charmant auch, ja. Also ich finde vor allem halt obvious, wie Monsieur Gustave und Zero, die carry das halt so hart. Und so die Art, wie die reden einfach die ganze Zeit und die Art, wie schnell die reden und wie schnell das Thema auch so switcht. Das ist halt so basic, das ist so Comic, das formt die Charakter zu so einem comichaften. Da will ich gleich drauf eingehen, nochmal so die Charakter an sich. Aber so allein vom Dialog, auch wie Monsieur Gustaff dann auf einmal anfängt, irgendein Gedicht zu erzählen und die anderen Charakter das auch irgendwann machen, weil die so in seine Rolle so ein bisschen mehr annehmen und sowas. Ich weiß nicht, irgendwas hat der Dialog an sich, dass sich so bei mir so wohlig anfühlt einfach, weißt du?
SPEAKER_01Er hat schon, er hat schon auch so eine cozy Atmosphäre. Genau. Also er ist schon irgendwo auch cozy. Also nicht nur irgendwo, sondern ich finde, er ist das auf jeden Fall. Weißt du, woran mich das ja auch mega erinnert hat? An Charlie und die Schokoladenfabrik. Ja, ja, check ich. Also das hat mich heftig daran erinnert, von den Dialogen und auch vom Humor an manchen Momenten. Vom Stil. Check ich komplett.
SPEAKER_03Ich finde auch dieses Plotting, was wir gerade meinten, da spielt aber noch mehr rein, auch so Ästhetik und sowas und die Charaktere, dass es alles kommt zu diesem großen Punkt, was ich am Anfang angeschnitten habe, warum der Film sich so nostalgisch anfühlt. Aber auch so ein bisschen beim Dialog ist, ähm, ich krieg da so ein Gefühl, ähnlich wie bei so Kinderfilmen damals, vor allem so gezeichnete Zeichentrickfilme, wo auch immer irgendeine Scheiße passiert ist. Da ging es nicht um, wie bei so Blockbustern, yo, wir müssen den und den aufhalten und so. Ne, da geht's, ich meine, ne, das ist auch sehr überspitzt jetzt gerade.
SPEAKER_01Ich verstehe, aber was du meinst denn Punkt, ja.
SPEAKER_03Da ging es dann eher um so kleine Sachen. Und es war auch manchmal, vor allem, zumindest für meinen Kinderbrain, manchmal gar nicht so krass klar, was machen die da jetzt gerade wirklich. Ja, das war so Tom und Jerry-Type-Spiel. Genau, ich muss auch direkt an Tom und Jerry denken und sowas.
SPEAKER_01Am Ende, wo die auf den Schieren abgehauen sind. Ja, ja, genau sowas. Aber was, äh, das musst du mir gleich noch erklären, weil wir sind noch im Plot drin, ne? Wir haben Plot und Dialog. Okay. Kannst du mir gleich nochmal erklären oder jetzt, ähm, außer du willst jetzt noch was sagen, was drüber gehen. Was hat es mit diesem Typen auf sich, der die gejagt hat, diese Attenter? Ich hab das nicht gecheckt.
SPEAKER_03Willem thefoee einfach. Das ist auch ein Ding, was ich ganz kurz ansprechen möchte. Weil guck mal, ich habe den Film vor einem Monat geguckt und an dem Abend habe ich mir mehr Sachen von Wes Anderson reingezogen. Ich habe mir davor diese Ansammlung von vier Kurzfilmen von ihm angeguckt mit Der Schwan und sowas. Und da sind die anderen auch dabei. Und danach habe ich Grand Budapest Hotel geguckt und ich habe seitdem halt ein paar Videos mir dazu angeguckt. Und Bro, es ist so cool zu sehen, was für Schauspieler bei ihm dabei sind. Wirklich so viele große Schauspieler haben anscheinend Bock, einfach dabei zu sein, auch wenn die einfach nur, keine Ahnung, eine Minute Screentime bekommen, vielleicht nicht mal. Also ich weiß nicht, ob es so ist und ich weiß nicht, wie viel Geld die dafür bekommen und sowas. Ich hab das Gefühl, dass die.
SPEAKER_01Murray aus Ghostbusters.
SPEAKER_03Ja, genau. Tatsächlich großes Moment hier. Ich habe das Gefühl, das ist für viele von denen so ein Ding, alle haben Bock drauf, dabei zu sein. Einfach weil die checken, dass das cool ist. Und weil ich hab das Gefühl, von außen wirkt so, als wird Wes Anderson so sein Handwerk lieben, in Anführungsstrichen. Weil er so was Voll Eigenes macht einfach damit.
SPEAKER_01Absolut, das grenzt ja auch total ab. Also so der Film spielt ja auch total, ich meine, lass ich sonst ein bisschen. Der Finger hat ein bisschen abgeschweift, aber ja. Sonst nehme ich hier gleich was hervor, aber der Film spielt ja auch total damit. Der Film weiß ja, dass er, dass er was Besonderes ist.
SPEAKER_03Aber guck, der Charakter von dem ist, der Sohn von der Verstorbenen. Der hat die auch umgebracht, ne? Ich glaube, das weiß ich selber gerade nicht so ganz, aber ich glaube, das wurde ihm so mäßig dann angehangen. Und dieser Typ, der die jagt, ist so ein Angestellter von ihm. Ich weiß nicht, ob der auch verwandt ist oder ob der so engagiert ist, ob das so sein die ganze Zeit sein Butler ist, aber der jagt die im Namen von ihm quasi. Also der ist so die rechte Hand von dem Brudermäßig und hat so den Auftrag, die zu finden und umzubringen, weil Monsieur Gustave und Zero ja erstens das Bild entwendet haben und zweitens dieses Bild bekommen sollen und das passt ihm nicht und er will das nicht. Ja, ja klar.
SPEAKER_01Und was hat es mit der Frau auf, die geköpft wurde?
SPEAKER_03Das ist, glaube ich, das eine Dienstmädchen, die dort gearbeitet hat, die Zero und Monsieur Gustave dabei gesehen hat, das Bild entwendet zu haben, aber nichts gesagt hat. Weil dieses Gastmädchen und dieser eine Butler, der wird ja später in dieser Beichtkammer in der Kirche, wird der ja auch umgebracht. Die wissen, dass die dieses Bild haben. Die beiden werden umgebracht und dann wird dieser eine Typ, der das Testament verliest, der wird auch umgebracht von wegen, weil ihm, weil die sagen, so, warum machst du nichts zu uns?
SPEAKER_01War das der mit den vier Fingern? Ja, ja, genau. Ja. Okay, krass, du merkst schon, ich hab irgendwie echt so.
SPEAKER_03Ey, ich finde, finde ich komplett nicht schlimm, alles gut. Zum Beispiel das mit denen, mit der Frau, die geköpft wurde, das hatte ich auch erst danach für einen zweiten Mal gecheckt.
SPEAKER_01Ja, ist so ein Film, den du echt gut so ein zweites Mal gucken kannst, weil du weißt, was du hast, du hast so einen Teil hast du abgehakt und man weißt du, wie die Handlung ist.
SPEAKER_03Aber das liebe ich auch, weil das ist auch so was, was ich bei Tarantino-Filmen richtig oft habe. Digga, du guckst so, ich weiß nicht, irgendwann reden wir darüber, aber bisher, ich weiß nicht, das ist halt dann auch ein riesiges Fass, was wir aufmachen. Man will dem auch gerecht werden, aber ich liebe halt Pulp Fiction zum Beispiel. Einfach weil jedes Mal, wenn du denen guckst, dein Fokus im Film auf irgendwas anderes fällt. Auch das passiert ja allein dadurch, dass so unterschiedliche Abschnitte. im Film erklärt werden, ähnlich wie jetzt hier bei Grand Budapest Hotel und auch immer, weil einfach manchmal du da mehr aufpasst, du manchmal da mehr aufpasst und so. Ich weiß doch, irgendwann habe ich den Film zum zehnten Mal geguckt und ich fand es viel zu geil, wie die in dieser Autoszene darüber reden, so Royal mit Käse, dies, das und so. Und ich habe dann die Hälfte vom Film mir gedacht, Digga, wie geil war das gerade, das ist so dumm. Aber genauso das Gefühl kriege ich bei Grand Budapest, dass du den so guckst und irgendwas passiert und ich sitze da legit bei diesem Film, wenn manche Sachen passieren, wie das im Zug, was ich meine, und ich freue mich so richtig darüber einfach. Ich weiß, ich kann da voll mitfühlen.
SPEAKER_01Ja, verstehe ich, verstehe ich. Okay, let's go, lass mal in den nächsten Punkt reingehen.
SPEAKER_03Safe. Ich glaube, als nächstes würde ich ansprechen, Ästhetik einfach. Okay, okay, ja. Also das Visuelle. Ich glaube, da hast du auch sehr doll Bock drauf, weil das ist ja das, was so das Aushängeschild vom Film ist.
SPEAKER_01Ich glaube, dass der Teil auch echt bestimmt 50% der Aufmerksamkeit bei der Produktion eingenommen hat. Also die jetzt mal ganz abgesehen vom eigenen Stil von Wes Anderson, wo ganz klar die ganze Zeit gesehen ist, so dass, also du siehst ja, es ist eigentlich alles immer mittig, so zentriert, so die Komposition, alles ist immer so, alles steht in der Mitte, alles symmetrisch und so und es ist halt, gibt halt schon diesen diesen krassen Vibe, fast schon wie so ein Theater.
SPEAKER_03Voll, und dadurch, dass so der Main-Teil vom Film in 4 zu 3, glaube ich, ist es, gefilmt ist.
SPEAKER_01Nee, 4 zu 3 ist, oder? Oder 4 zu Recht sogar? Ich weiß nicht. Was 16 zu 9, Broys ist das? Ich glaube, 16 zu 9 ist normale. Keine Ahnung. Auf jeden Fall, ähm, auf jeden Fall, das ist halt ein Aspekt. Aber für mich nochmal krasser war dieser die oft so analogen Teile. Also wie oft dann so, zum Beispiel beim Intro zum Hotel, wo man das Hotel das erste Mal gesehen hat. Das ist so ein geiler Shot, wie so ein 30er-Jahre-Film war, wo du die, wo es sowieso Ausschnitte waren, wie so, wie so die, wie im Theater halt, auch die, die ausgeschnitten wurden, quasi die einzelnen Teile des Hotels oder diese Schiene, die da hochgefahren ist, dieser Aufzug. Und das alles, das war so cool irgendwie.
SPEAKER_03Weil es so praktisch, also halt legit analog hergestellt war, weißt du? Genau.
SPEAKER_01Und das hat der Film ganz oft gehabt. Und auch dadurch halt total an Charme gewonnen. Komplett. Das hat sich alles angefühlt wie ein, ja, wie also super nostalgisch, hat mich total erinnert an alte Filme.
SPEAKER_03Auch so ein bisschen Theaterstück halt, ja.
SPEAKER_01Ja, total, total. Echt wie im Theater in vielen Aspekten.
SPEAKER_03Da kann ich euch auch auf jeden Fall empfehlen. Das gibt es auch, also Wes Anderson hat auch vier Kurzfilme gemacht zu einem bestimmten Autor. Der hat halt diese vier Storys irgendwann mal, die sind schon ein bisschen älter geschrieben und der hat vier davon verfilmt. Und die kann man sich entweder einzeln angucken, aber die gibt es auch zusammengefasst in einer Fassung hintereinander weg. Und ich glaube, die gehen zusammen dann auch so eine Stunde 40 oder so. Und wenn ihr da das euch Bock macht, dieses Ding vom Theatervibe und so, dann guckt denen noch mehr, weil da ist das noch mehr so umgesetzt mit Theater, richtig. Also da sind die, das sind da wirklich legit Theatere-Effekte und sowas dann manchmal. Und das feiere ich halt so krass, weil das sorgt halt irgendwie einerseits dazu, dafür, dass es so dieses Nostalgische hat, was du meinst. Und andererseits habe ich das Gefühl, das pusht die Charakter dann auch so sehr krass in so ein anderes Licht. Weil das ist der Punkt, wo ich dann gleich hinkommen würde, aber ich habe das Gefühl, durch diese Aufmachung generell, das sehr viel praktisch ist und wie so Übergänge gestaltet sind und so, beleuchtet das so sehr die Charakter auch einfach und die Schauspieler spielen dadurch ganz anders.
SPEAKER_01Ja, auf jeden Fall. Ich frage mich, wie das in der Produktion gemacht wurde, ob diese Effekte, ob das jetzt zum Beispiel, ich weiß nicht, wie die Technik heißt, aber dieses.
SPEAKER_03Die haben das in Miniatur gebaut. Also zumindest bei diesem ersten Shot, den du meintest, wo man das Hotel sieht, wo diese Seilbahn hochfährt. Diese Seilbahn heißt das Ding. Wo das dann einmal cuttet und dann sieht man den realistischen Shot. Dieser erste Shot davon ist legit eine Miniatur, die die aufgebaut haben.
SPEAKER_01Weil dann wird das ja wahrscheinlich immer so sein.
SPEAKER_03Ja, ich weiß jetzt nicht, wie es ist bei dem Ding, wo diese beiden Seilbahnen hochfahren, wo die dann einmal drüber springen, weißt du? Oder wie das ist, als die auf den Schieren den Typen verfolgen.
SPEAKER_01Das war crazy. Also die, wo, wie schnell der immer geworden ist. Ich weiß nicht, wie die das gemacht haben.
SPEAKER_03Ich weiß auch, da kann man vorstellen, dass vielleicht Computer Shit ist.
SPEAKER_01Genau, man hat dann ja auch in dem, ähm bei diesem Race dann gesehen, dass es animiert ist, also dass es CGI ist so. Aber, ähm, und dass sie wahrscheinlich von einem Greenscreen gefilmt haben, also nicht wahrscheinlich, sondern die haben vor einem Greenscreen gefilmt so. Und das, das war so, das war so, wo ich, wo ich so war, so, boah, okay, das bricht jetzt irgendwie mit diesem analogen Stil. Aber jedes Mal, wenn du wieder aus so einer höheren Perspektive gesehen hast, wie die langfahren, wo die die Kurve nehmen und so, das war wieder immer dann so, boah, krass, ey, das ist echt gut.
SPEAKER_03Das sieht irgendwie geil aus einfach. Ich fand vor allem dieses Ding, wo die diese Rampe springen und dann so aufploppen und noch so ein bisschen nachteilen, ich weiß nicht, das ist so wirklich so dieser Charme davon, den ich so geil finde. Ja, den auf, wo es dann auch so szenisch geil aussieht. Vor allem, was, boah, was ich so von Ästhetik so cool fand, war der ganze Gefängnisausbruch.
SPEAKER_01Ja, das stimmt. Den fand ich auch, das fällt mir jetzt auch gerade auf, wenn ich darüber zurückdenke, das fühlt sich teils echt an wie ein Fiebertraum der Film, ne?
SPEAKER_03Ja, es passiert halt alle fünf Minuten bis du in einem komplett neuen Setting. Und das fängt ja legit am Anfang an. Du siehst dieses Girl, was du meintest, die sitzt da und auf einmal macht sie nichts für die ganze Story. Dann siehst du diesen Autoren, der erzählt, der hält so diesen Monolog kurz, dann siehst du den jüngeren Autoren, der Zero trifft und erst dann geht es mit der Main-Story los, wo dann auch davon handelt, wie Zero Monsieur Gustave kennenlernt. Und dann erklärt er ihm die Regeln von dem Hotel und sowas, weißt du, und wie man ein guter Lobbyboy ist. Und dann geht es immer weiter, weißt du, es passiert dann immer ein Ereignis, was dir in eine neue Szene schmeißt.
SPEAKER_01Das habe ich auch, keine Ahnung, jetzt, wenn ich jetzt überlege, so einen John Wick-Film oder so, da, ich glaube da, wenn ich mir jetzt so, ich habe mich. Warum John Wick? Warum dieses Beispiel ist. Ich weiß nicht, weil das irgendwie jetzt gerade, ich habe letztens John Wick den ersten Teil nochmal geguckt und ich habe das Gefühl, da ist in diesen längeren Kampfszenen und so, hast du dann oft dann so, dass dein Gehirn sich so daran gewöhnt und so, es ist so, es ist nicht so die ganze Zeit so überraschend so. Es kommt nicht direkt die ganze Zeit in so neue Szenen, ist halt dieser, so die Action, die halt heftig ist und so, aber die Szenerie ist so, ist so immer ähnlich und so, mit gleichen Farben und so, dadurch hast du, dadurch gewöhnt, dass man sich daran ist vermischt, verschwimmt so ein bisschen. Und das finde ich bei dem Film halt gar nicht, weil es so intensiv ist, den zu gucken, weil die ganze Zeit neue Bilder kommen, die ganze Zeit neue Farben und das finde ich jetzt im Nachhinein total krass, irgendwie darüber nachzudenken oder mich da wieder reinzulenken. Allein dieser Prison-Arc fühlt sich für mich legit an, wenn ich mich daran zurückinnere, als hätte ich das heute Nacht geträumt. Ja, was du meinst.
SPEAKER_03Es fühlt sich ja an, als würde ich mich an einen Traum erinnern. Ja, weil, aber ich finde, das ist bei diesem Prison-Arc auch so weird, weil der wird in diesen Knast gesteckt, so schnell, weißt du. Also legit, die Main Story mit der toten Frau geht los und das erste, was passiert ist, Monsieur Gustave wird in den Knast gesteckt und Loki fühlt es sich so schnell an, dass er schon wieder draußen ist auf einem Schwester.
SPEAKER_01Über springt jegliche Exposition. Also alles komplett um.
SPEAKER_03Och, der Film spielt schon sehr schnell, äh, sehr krass auf eine Exposition hin.
SPEAKER_01Im Sinne von, nicht im Sinne von, dass er da hinkommt und gesagt wird, und jetzt wird der, ist er angekommen und jetzt zeigen wir erstmal, wie er sich da eingewöhnt im Knast und das so meinst du.
SPEAKER_03Ja, ja, der Knast hat nicht die Funktion, Exposition zu sein.
SPEAKER_01Nein, im Sinne von, ich glaube, du verstehst, ich glaube, du weißt, du verstehst ganz falsch, was ich meine. Okay. Es geht darum, was ich meine ist, dass, wenn wir im Knast ankommen, gibt es keine Szenen, die so den Alltag zeigen. Ach so meinst du, in einem anderen Film würdest du so sanft eingeführt werden und du würdest erstmal den Knast kennenlernen und würdest du den harten Burschen sehen und so seinen ersten Tag, ja, ich check und dort ist direkt so natürlich, dass er im Knast ist. Ich frage mich, ob das ein sinnvoller Vergleich ist, das die ganze Zeit im Theater zu vergleichen. Aber das gibt mir echt immer so diesen Vibe davon, ich gehe jedes Jahr an Weihnachten immer ins Weihnachtsmärchen hier in Bielefeld. Und da, deshalb habe ich so, habe ich so irgendwie jetzt gerade erst, so war ich im Theater und da ähnelt das dem Ganzen irgendwie total, dieses, dass du so, dass so oft so Sachen nicht erklärt werden. Also zum Beispiel, dann passiert so ein Szeneriewechsel und dann sind die Charaktere da und dann interagieren die direkt. Und es ist so, es wird so komplett übersprungen, dieser Teil, dass es so dem Zuschauer erklärt wird.
SPEAKER_03Ich habe zu dem Ding jetzt schon öfter von anderen Content Creatern den Take gehört, über den ich mir dann auch Gedanken gemacht habe. Und zwar im Beispiel von Gore Budapest Hotel haben viele dazu betitelt, dass die den Zuschauern noch etwas zutrauen. Dass die noch zutrauen, dass du halt auch wirklich was checkst. Also aus der, das habe ich oft gehört, dass viele das zum Beispiel an großen Produktionen wie Netflix und so, vor allem Netflix, so kritisieren. Stranger Things Staffel 5. Genau, so vier, fünfmal den Plot zu erklären, was die gleich vorhaben. Und wo man sich so denkt, Bro, man ist so, es reicht, weißt du, da leidet dann halt das Storytelling Ultra drunter oder der Dialog, weil es halt keine Tiefe gibt, so weißt, es ist halt super flach. Und ich verstehe das richtig gut. Also Loki wird das auch so sehen, man kriegt das Gefühl, dass die Macher von dem Film noch einem Ultra was zutrauen, was da gerade passiert und dass man denen auch zutraut, dass wenn du es gerade nicht verstanden hast, also auch mal, oder beziehungsweise, dass die dir zutrauen, dass du halt aufpasst, so ein bisschen halt. Und dann zurückspulst. Ja, genau, oder wenn du nicht dabei warst, wenn, wenn es dann halt mal so ist.
SPEAKER_01Ich bin nicht spult, weil ich irgendwie, keine Ahnung, ich war immer am Handy, hab wem geschrieben und dann war ich einfach mal so, wo sind wir gerade? Ich bin nicht mehr.
SPEAKER_03Aber ich bin ehrlich, ich habe auch manchmal zurückgespult beim ersten Gucken, aber ich fand es dann auch geil. Also es war dann legit so ein Zurückspulen, nicht vom Ding her von, hä, was gerade passiert, ich check jetzt gerade gar nicht, sondern ich war so, also ich habe schon nicht gecheckt, weil ich nicht aufgepasst habe, aber das war eher so ein Ding von, Digga, was ist passiert? Ich will's wissen, so es war eher so ein excited Ding von. Ich wollte dann irgendwie auch jedes Detail so ein bisschen checken, weißt du?
SPEAKER_01Ich hatte auch die ganze Zeit Angst, was zu verpassen, dass ich so diesen großen Plot nicht verstehe. Das checke ich halt. Weil halt irgendwie auch ein bisschen jetzt so der Druck da war, im Podcast dann darüber zu reden. Oh, okay, das sehe ich. Ist jetzt bei dir nochmal geworden. Aber das war null, das war halt nicht schlimm, so es war ja eigentlich gut, weil ich dadurch mir halt Mühe gegeben habe, so das zu verstehen. Aber ja, wir sind gerade voll abgeschwilfen, aber. Ich glaube auch, ja. Scheiß drauf.
SPEAKER_03Aber das ist auch ganz gut, das war auch eigentlich so ein anderer Punkt, über den ich generell spreche. Es waren sehr viele Punkte, über die ich sprechen wollte. Ich glaube bei Ästhetik, da waren wir ja gerade, ich weiß nicht, was ich da zu groß auch noch sagen würde. Wir sind da ja schon drauf eingegangen, so ein bisschen. Ich kann nur halt sagen, dass das visuell super pleasing ist. Das sagen ja auch alle. Das ist eine eigene Welt alles. Toll. Ich habe sehr viel dazu gesehen, dass auch halt Farbkomposition eine richtig krasse Rolle da drin spielen soll. Check ich komplett. Ich weiß aber da wenig irgendwie zu zu sagen. Ich weiß dem nicht Ausdruck zu verleihen. Ja, voll. Eine Expertise.
SPEAKER_01Müssen wir uns das nächste Mal wen reinholen, der sich mit Farben an aussieht.
SPEAKER_03Ey, ehrlich, also ich weiß halt, dass es super krass auch zu diesem wohligen Gefühl beiträgt, dass super krass die Stimmung variiert und generell dieser ganze Pink-Touch vom Hotel selber und da wie das im Hotel aussieht, sich halt super wohlig gesettelt anfühlt einfach. Das auf jeden Fall.
SPEAKER_01Ja, total. Nee, ich hab auch zusammenfassend eigentlich zur Ästhetik vom Film, eigentlich auch nur zu sagen, dass ich halt das Handwerk halt echt schätze. Also das ist echt so richtig cool, weil man sieht, wie viel Mühe sich da gegeben wird. Und da frage ich mich immer so, ey, ey, das ist so geil, wenn so Studios so ein Budget frei machen, dass die Szenen so schön aussehen können.
SPEAKER_03Ich würde auch einen Überschwung zum neuen Thema machen. Und ich dachte, ich glaube, das ist auch cool, dem ein ganz ein eigenes Thema zu widmen. Wir haben da schon ziemlich viel von angesprochen, was das Ziel von dem Thema ist und dass halt die Charaktere an sich und was ich halt an den Charakteren so cool finde, ist das, was ich meinte, was wir gerade schon gesagt haben, so dass er trägt halt sehr zur Ästhetik bei und vor allem zu diesem Nostalgie-Feeling. Weil ich glaube dadurch, dass dieses Theaterweibige hat und dass die Ästhetik so gut und gezielt gewählt ist, auch beim Charakter-Design und beim Dialog, sorgt dafür, dass jeder Charakter so einen Typus bekommt, weißt du? Ich hab das Gefühl, superschnell kann man manche Charakter so einer Sorte, äh, nicht Sorte, aber du kannst den so einen Persona zuweisen.
SPEAKER_01Ja, so ein Archety-Typ von Charakter.
SPEAKER_03Ja, ja, komplett. Ich finde, die einzigen, die da so ein bisschen raussprechen, sind halt Monsieur Gustave. Obwohl, stimmt gar nicht. Also er ist halt sehr überzogen und sehr eigen schon wieder, aber er ist doch schon sehr so der Charakter, den man direkt am Anfang glaubt zu sein. Wo man ihn das erste Mal sieht, wo er da die Leute rumkommandiert, da checkt man schon. Ich glaube, das Einzige, was dann so ein bisschen überraschend ist, dass er dann doch schon manchmal so feie einfühlsam ist. Ich glaube, wenn man einfach ihn das erste Mal sieht, denkt man, er ist noch strenger vielleicht.
SPEAKER_01Ich habe auch, als ich das erste Mal gesehen hatte, dachte ich, habe ich nicht gecheckt, dass er der Charakter ist, den man jetzt die ganze Zeit begleiten wird. Also ich kann jetzt zu Charakteren, würde ich sagen, es ist für mich halt irgendwie, ich kann es halt nicht als Schwäche des Filmes abmachen, aber es ist das, was mich einfach nicht so interessiert hat daran. Okay. Also wo ich, wo ich zum Beispiel jetzt war so.
SPEAKER_03Okay, warte, weil das wäre jetzt auch meine Frage, also halt das Whole Ding gewesen, wie du die Charakter fandest, ob du da irgendwie einen, vielleicht sogar einen Favorite-Charakter hattest, wen du am interessantesten findest. Oder ja, wie du jetzt schon angefangen hast zu sagen, was dir generell da auffällt, aber das ist ja auch voll legit das dann zu sagen, interessiert mich voll.
SPEAKER_01Also ich fand halt, ich mach, ich glaube, es liegt halt sehr auch am Humor so. Also ich kann einfach nichts damit anfangen, mit diesem Art von Humor. So und die Charaktere, so ich handwerklich, wie gesagt, und auch vom Ding her finde ich es cool so, also ich finde die auch gut gemacht und so. Die sind halt sehr stark so charakterisiert und sehr überzogen. Was aber gut ist und was in den Film reinpasst. Aber ich habe damit gar nicht connecten können. Also wirklich überhaupt nicht. Okay. Ich hab so, also ich hab nicht mal, ich hab kein, ich habe nichts großartig gespürt dabei. Keine Trauer, keine Freude, kein irgendwas. Also es war, es war für mich wirklich total flach. Also so sehr leer einfach. Genau, also es war gar nicht, dass ich jetzt irgendwie so, jetzt irgendwie großartig mit der Beziehung zwischen, wie heißt du mal, Zero und Monsieur Gustave, heißt sie so, ja, das mit denen irgendwie, mit deren Beziehung connected habe oder so. Ich weiß nicht, woran es liegt so. Ich werde den Film safe nochmal gucken. Aber das war für mich, vielleicht war ich auch zu konzentriert darauf, dem Plot zu folgen und dass dem ganz so, ähm, dass dem das so ein bisschen gewichen ist, aber es hat mich oft dann irgendwie genervt. Also ich, zum Beispiel so Zero oder so, keine Ahnung, der, den mochte ich irgendwie nicht so, der hat mir nicht gefallen. Monsieur Gustave fand ich irgendwie so weird ein bisschen und war ich irgendwie so, das, also so, es war so für mich so kein Charakter, der so relatable war, der, wo ich irgendwie mit so anknüpfen konnte. Okay, krass, ich bin ja nicht. Da bist du wahrscheinlich komplette Gegenteil, oder?
SPEAKER_03Ja, nicht unbedingt mit dem, dass ich mich nicht in die einfühlen konnte. Ich konnte mich jetzt auch, also das ist nichts, in dem ich mich selber wiedererkenne, so ein bisschen, weißt du? Das ist jetzt ähnliches Beispiel wie Stranger Things oder so Coming of Age Filme oder sowas zum Beispiel, wo es dann oft darum geht, sein eigenes Leben so ein bisschen drin zu finden und so. Das hatte ich auch auf keinen Fall irgendwie. Ich weiß, ich glaube, was du meintest, ich glaube, den Film nicht im Podcast-Format zu gucken, trägt sehr dazu bei, weil ich glaube, das ist so für mich zumindest, ich habe das jetzt richtig enjoyed, den das zweite Mal zu gucken. Einfach, weil ich da das Gefühl habe, bro, das ist so ein Film, den mache ich an, wenn ich so Bock drauf habe und dann chill ich komplett dabei. Ich weiß, ich werde nicht so krass viel Bock haben, am Handy zu gucken, weil ich den Film mag, aber ich kann so voll entspannen. Und ich glaube, jetzt ist man eher an dem Punkt, man weiß, was im Film passiert und dann kann man einfach so abschalten. Und ich glaube, vielleicht war es bei dir dann dieser Stress und was an Anführungsstrichen Stress, dass man so aufpassen will, hat es dann so ein bisschen runtergefahren. Ich finde, für mich war es sehr, ist das so ähnlich, was wir auch in anderen Filmen gesprochen haben, ähnlich wie bei der Hobbit zum Beispiel am Anfang. Das ist einfach so ein Wohlfühlfilm. Ich bin gespannt, wie sich das noch entwickelt, weil wie gesagt, ich habe ihn jetzt erst das zweite Mal geguckt, aber beim zweiten Mal hatte ich das gleiche Gefühl genauso wieder, dass es manchmal so Szenen gibt, wo ich legit da sitze und bin so, ist das geil. Und ich legit mich einmal richtig so freue deswegen. Und das halt auch sehr doll wegen den Charaktern. Also vor allem Monsieur Gustave und Zero, so dieses Zusammenspiel von den beiden und dieses über über, wie sagt man? Überspitze. Achso, ja. Irgendwie ist das, was mich entertaint einfach. Ich finde da jetzt nicht unbedingt so.
SPEAKER_01Verstehe ich auch, das ist auch total, also es passt total zu dir, dass du das, dass das so total dein Teil bist. Das habe ich mir schon gedacht so.
SPEAKER_03Ich weiß auch nicht, also wie gesagt, es ist auch überhaupt nicht dieses Einfühlen und sich selber sehen da drin. Das will der Film auch gar nicht. Ich glaube, es ist so ein bisschen. Boah. Es ist so ein bisschen eine Prise von so einer Deepness, von wegen so die Charakter verstehen zu wollen. Das finde ich, glaube ich, interessant. Und ein sehr, sehr großer Teil ist irgendwie einfach in Anführungsstrichen stumpfes Entertainment. Bei mir gekoppelt mit der Art von Humor, die ich extrem feiere einfach.
SPEAKER_01Ich weiß, ich weiß, ich musstest so 100% beim Gucken, so das ist so dein Ding, Digga. Das passt richtig zu dir, die ich schon mal so schon.
SPEAKER_03Ich weiß nicht warum. Ich finde, weißt du, woran mich der Humor ein bisschen erinnert. Das, was ich jetzt sage, ist nochmal stumpfer, aber Davis Schulz. Diese Star Wars-Parodie.
SPEAKER_01Ich check, aber damit habe ich, kann ich gerade gar nicht geguckt. Also ich habe das einmal, hab das so ein Kollege von uns beiden gezeigt, krass.
SPEAKER_03Okay, ich muss ja, könnt ihr euch mal angucken, Leute, die Davis Schulz-Star Wars Parodie ist richtig goated und ich finde, das spiegelt das so ein kleines bisschen wider. Das so, also das ist halt nochmal viel mehr random und viel, viel stumpfer. Ich finde, der Film hat so ein Vibe davon, so ein bisschen mit drin, so eine so eine gewisse Randomness, gekoppelt mit so, äh, genau, also diese randomness ist so auch das, was man bei David Schulz Videos so drin sieht, aber gekoppelt mit dann so einer Melancholie und diesem lyrischen Ding zum Beispiel, was ja auch Monsieur Gustave dann auf einmal sowas macht, oder auch so, dann auf einmal wieder so eine ernste Wertschätzung. Und ich glaube, das ist das, was ich extrem feiere, dieses auf einmal so deep reingehen, sich irgendwie auch so ein bisschen schlau fühlen gerade, irgendwie aber auch Bock haben, das zu analysieren und das toucht einen dann doch. Und im nächsten Moment direkt cut und irgendwas richtig dumm Lustiges passiert. Und dieses Wechselspiel davon ist komplett mein Ding irgendwie einfach.
SPEAKER_01Ich finde es krass, der Film nimmt sich irgendwie so ernst, aber irgendwie so auch gar nicht. Ja, genau. Es ist total die Ambivalenz zwischen diesen beiden. Vielleicht an manchen Ecken denke ich mir so, boah, dieser Film, das ist jetzt irgendwie voll heftige Szene und so. Aber dann switcht er wieder total und es ist wieder total so, der Film weiß, dass er ein Comedyfilm ist.
SPEAKER_03Ja, ja, ich glaube, das ist es auch, was das gut beschreibt, weil das enjoy ich richtig hart einfach.
SPEAKER_01Verstehe. Voll. Ich bin, also ich werde auf jeden Fall im nächsten Mal beim Podcast, wenn wir, wenn wir quatschen und ich den Film nochmal geguckt habe, werde ich das Safe aufmachen und immer kurz nochmal sagen, wie es jetzt wie der zweite, wie der zweite Durchgang war. Weil ich werde das Safe nochmal angucken. Weil ich auch alleine Bock habe, den Film jetzt nochmal so in Ruhe zu gucken. Ja, weil irgendwie so ein Film, keine Ahnung, man hat irgendwie auch, wenn du so ein Podcast-Format hast, so, willst du irgendwie, und man weiß, dass es so ein Film ist, der, glaube ich, so, der ist schon, der ist schon beliebt so. Ja, safe. Man will den dann auch mögen wollen. Man will dann so, weißt du?
SPEAKER_03Ich weiß nicht, check, was du meinst. Man will gibt sich dann, also das war halt cool, weil ich den geguckt habe, ohne zu wissen, dass wir den hier besprechen. Da war eigentlich in meinem Kopf, Bro, das wird, wenn, dann richtig lange dauern, bis wir darüber sprechen. Aber dann irgendwie dachte ich mir danach, ey, lass machen. Ich check, was du meinst, du hast so einen gewissen Anspruch an dich selbst.
SPEAKER_01Ja, aber denkt so, man ist so, ey, jetzt wird man so geflamed, wenn man den Film Kacke findet. Und das finde ich ihn ja nicht. Aber deshalb würde ich ihm nochmal eine Chance geben und ich weiß ja, dass Leute, dass Leute den geil finden oder wo du allein drüber redest. Weißt du, da habe ich schon Bock, den nochmal mit.
SPEAKER_03Ich check das mit dem Flame, dass er nicht geflamed werden möchte. Aber ich finde, was auch damit reinspielt, ist, wenn so viele Leute den feiern und du dich dann hinsetzt und darüber redest, dann willst du auch ein bisschen checken, warum Leute denn. Genau, genau. Auch wenn du es dann nicht selber feierst, weißt du?
SPEAKER_01Man ist ja so, man ist so, ey, da muss ja irgendwas hinter sein. Der hat ja, glaube ich, 8,1 Sterne bei IMDB. Weißt du, wie viel der bei Letterbox hat? Warte, ich hab's gerade offen, der hat 4,2 bei Letterbox. Das ist schon sehr gut. Ja, deshalb, also ich glaube, das ist so ein bisschen das Ding, aber ey, ich werde mir ihn nochmal angucken, alleine deswegen, weil ich es nochmal mehr verstehen will. Und dann werde ich berichten. Check ich komplett.
SPEAKER_03Jetzt so abschließend hast du, ich glaube, das doch, hast du eine Lieblingsszene in dem Film? Irgendwas, was dir einfach so hängen geblieben ist, ein lustiger Moment.
SPEAKER_01Also, visuell fand ich die, fand ich die, ähm, die Szene, wo sie im Schnee gefahren sind mit den Skieren und dem Schlitten, fand ich cool. Ich glaube, wenn ich jetzt so, ähm, wenn ich jetzt so alleine vom Gefühl her und von der Szenerie, fand ich den, fand ich die Szene, alle Szenen im Speisesaal krass im Hotel. Also die, weil ich habe nicht so eine richtig, so eine Lieblingsszene, was zu dem Plot eingeht, so, das habe ich eigentlich nicht, also fällt mir zumindest jetzt gerade nicht ein. Naja, check ich.
SPEAKER_03Du meinst das dem Autor.
SPEAKER_01Ja, genau, genau. Wenn dann im Gefängnis vielleicht, dass das, das ist das auf jeden Fall, das war da schon angebrochen. Aber wenn ich jetzt mir eine Szene picke, so, dann 100% die Szene, wo die im Speisesaal sitzen, das switcht er manchmal da wieder zurück, wo der Autor von Sero, von dem alten Sero dann quasi erzählt bekommt. Und alleine die Szenerie ist halt mega.
SPEAKER_03Wo auf einmal er aufhört zu erzählen und er so fragt, warum hören sie auf? Und er so, ja, weil ich jetzt von Agatha erzählen muss. Boah, über Agatha haben wir auch gar nicht über den Plot davon so geredet, aber ja. Und wo auf einmal dann so das Licht anders wird und man sieht, dass Sero so eine Träne runterläuft. Ja, das ist schon sehr cool.
SPEAKER_01Ja, voll. Und bei dir? Was würdest du sagen?
SPEAKER_03Boah, jetzt, wo wir auch drüber geredet haben, ich feiere sehr doll diesen ganzen Gefängnisausbruch da an. Was ich auch einmal kurz meinte, ist, das ist so ein kleiner, dummer Moment, wo die das erste Mal im Zug fahren und Monsieur Gustaff sich dann so freut darüber und so, dass er diesen Namen richtig gefunden hat. Ich weiß nicht, das kommt so plötzlich und so, ist so klein, aber irgendwie, ich freue mich, habe mich so gefreut, beim zweiten Mal jetzt auch. Als ich es das erste Mal gesehen habe, musste ich zurückspulen, weil ich es irgendwie so lustig fand und jetzt aber auch, ich weiß nicht warum. Und was ich aber irgendwie auch richtig geil finde, ist, ich glaube, boah, ich weiß es nicht, ob Zero zum ersten Mal dort Monsieur Gustave ein Gedicht erzählt. Als er aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, ich weiß es nicht mehr. Da kommt ja Monsieur Gustave raus und diese drei Verbrecher kapern den Bus und hauen ab. Und Monsieur Gustave und Zero reden dann so miteinander und Monsieur Gustave beleidigt ihn so ultra krass, weil er so richtig viel Shit vergessen hat oder nicht besorgen konnte nach dem Ausbruch, weil die dann so untertauchen müssen und so.
SPEAKER_01Er beleidigt ihn gar nicht, er beleidigt ihn nur wegen dem Parfüm.
SPEAKER_03Ja, ja, genau, aber. Er beleidigt ihn schon. Nein, überhaupt nicht. Guck, er doch, er sagt, er beleidigt ihn erst und dann sagt Zero, fragt er so, wo ist das, er sagt doch so Sachen, ja, was kann ich von dir erwarten, wenn du da und daher kommst, da wird das bestimmt nicht gelehrt und so, warum bist du eigentlich hier hingekommen, willst du diesen Job.
SPEAKER_01Er sagt er doch wegen dem Parfüm.
SPEAKER_03Genau.
SPEAKER_01Ja, aber davor hat den ja gar nicht beleidigt dabei, so, ah, du hast das vergessen und es ist ein totales. So, darauf, du hast kein besseres, du hast kein Versteck, ah ja, ja, okay, verstehe.
SPEAKER_03Ach so, okay, ich habe gerade die Ebene nicht gecheckt, aber safe, safe. Er beleidigt ihn halt wegen dem Parfüm. Und dann geht auf einmal so das Licht weg. Man sieht so Sero ganz nah mit so einer, einer Glühbirne so gefühlt über ihm und er erzählt so richtig dieb, das war seine Vorgeschichte, dass er quasi Kriegsflüchtling ist und sowas. Und auf einmal switcht Mr. Gustaf auch komplett um und ist so, oh, mein liebster Sero, ich bitte viermals um Entschuldigung, ich weiß nicht, ist auch so dieser Switch von, in der Szene, was ich richtig enjoye, ist so diese Deepness, dieses Wechselspiel von lustig zu richtig ernst, zu dies und das, ist perfekt. Und jetzt fällt es mir ein, was ich richtig gut beschreiben kann, endlich, vor allem beim Dialog. Mir gefällt so krass, wie Monsieur Gustave sich ausdrückt. Ja, das stimmt. Also so, er hat, das ist so eine richtig, in Anführungsstrichen, edle, präzise Ausdrucksweise, die aber nicht so zu hoch ist, dass du sie nicht verstehst. Das heißt, es ist nicht zu so, wie sagt ich, so adlig oder sowas. Sondern man checkt es noch, aber es ist einfach richtig.
SPEAKER_01Das sieht ja auch sehr gut aus.
SPEAKER_03Genau, es ist einfach richtig gekonnt ausgedrückt. Und das enjoy ich dort halt zum Beispiel auch richtig doll.
SPEAKER_01Ja, das stimmt, das stimmt. Das macht ja auch seinen Charakter so geil. Ja, ja.
SPEAKER_03Ey, geil. Also Leute, ich kann nur sagen, guckt euch den Film gerne an. Guckt euch gerne auf. Ja, nächstes Mal hören wir von Felix, ob er, wenn ihr den noch ein zweites Mal geguckt habt. Andere Meinung habt. Safe. Und ja, wenn ihr Bock habt, guckt euch auch gerne diese Kurzfilme von dem an, was ich meinte. Guckt euch auch gerne weitere Folgen vom Podcast hier an.
SPEAKER_01Ja, wir haben ja jetzt sechs Folgen online, ne?
SPEAKER_03Ja, das ist.
SPEAKER_01Digga, das verrückt. Schreib gerne einen Kommentar und.
SPEAKER_03Ey, wir müssen noch dazu kommen, wie du den Film rankst.
SPEAKER_01Genau, wir haben zwei Sachen noch offen. Das Ranking und dann eine Filmempfehlung. Ja, genau.
SPEAKER_03Willst du dein Ranking zuerst?
SPEAKER_01Ich gebe dem Film dreieinhalb Sterne.
SPEAKER_03Okay. Also so wie im Vergleich zu der Hobbit 1. Das gleiche Ranking.
SPEAKER_01Habe ich dem Hobbit 1 dreieinhalb Sterne gesehen?
SPEAKER_03Ich weiß es nicht. Ich glaube, wir haben. Das Podcast-Ranking war dreieinhalb Sterne.
SPEAKER_01Ich glaube, ich habe dem ersten Hobbit 3-4 Sterne gegeben. Aber ja, ich stehe zu 3,5 Sterne.
SPEAKER_03Boah, ich muss sagen, ich war da ein bisschen so am Überlegen, weil ich den Film noch nicht so lange kenne. Und Loki, mir wurde letztens auch gesagt, dass ich manchmal ein bisschen zu streng Filme bewerte, aber keinen Plan. Ich muss dem Film aber fünf Sterne geben. Ja, fair. Auch obwohl ich, also jetzt, wo wir auch drüber geredet haben, fällt mir auf, ich kann es doch ein bisschen besser benennen, als ich dachte. Aber ich kann es nicht so krass präzise benennen, wie bei zum Beispiel Chiros Reise in Zauberland, wo ich den Film so oft jetzt schon geguckt habe. So obviously kann ich es da benennen. Aber ich finde wirklich, dieser Film macht so Bock einfach. Und es gibt jetzt nichts außer dieses Ding von vielleicht Verständnis, was ich wirklich dick negativ an dem Film finde. Und ich glaube, das ist dann auch eher so ein Problem von, keine Ahnung, meine Aufmerksamkeitsspanne oder sowas. Ja, ja, wirklich. Deswegen, ich würde dem Film legit 5 Sterne geben und du 3,5. Ja, 3,5. Dann sind wir bei wir müssen auf- oder abrunden, Felix.
SPEAKER_04Ja?
SPEAKER_03Ja, 4 oder 4,5, was willst du dem Film geben? Wir müssen uns einigen. Wenn wir Letterbox-Ranking halten.
SPEAKER_01Ach so, weil 4,25 ist die Mitte. Verstehe. Aber ist dann 4,5 in der. Ach, ach so. Ja, komm, ich bin dem Q, äh, ich bin dem Film positiv gesinnt, lass für 4,55.
SPEAKER_03Fuck her, gib mir einen Brofest. Und ich bin zu weit weg. Let's go. Ey, hat mir richtig Spaß gemacht, Freunde. Ich bin, äh. Ach, Filmempfehlung jetzt noch, ne?
SPEAKER_01Warte, wir sind noch ein bisschen durcheinander, Jan, durcheinander. Jan, hau raus, was ist deine Filmempfehlung für diese Woche?
SPEAKER_03Ich habe so viel schon während der Folge auch gegeben, einfach, ne? Ich hab erst das mit den anderen Filmen gesagt von Wes Anderson. Stimmt. Also kannst du ja auch DDX. Nee, ich empfehle noch einen Film von anderen Film von Wes Anderson. Darjeeling Limited heißt der.
SPEAKER_01Jan muss heute beweisen, dass er sich mit Film auskennt, das ist ja nicht. Genau. Noch eine.
SPEAKER_03Ich empfehle den jetzt, weil ich mir selber legit gedacht habe, ich muss den mal wieder gucken, weil ich jetzt mehr Filme von Wes Anderson kenne und mehr von dem Regisseur so schon.
SPEAKER_01Ist das das mit den drei Brüdern?
SPEAKER_03Ja, genau. Also es geht darum, dass drei Brüder eine Reise zusammen machen und die haben sich davor irgendwie zerstritten und so und die machen eine Reise durch, ich glaube, es ist Indien, um zu ihrer Mutter zu kommen. Und genau, so deep will ich da gar nicht reingehen. Ich glaube, das steht auch nicht so krass im Vordergrund, ähnlich wie hier, so der Plot. Dort stehen sehr, sehr krass die Charakter im Vordergrund. Und ich weiß, dass als das bestimmt ein Jahr oder eineinhalb her, dass ich den Film geguckt habe. Und ich hab's nicht komplett verstanden, aber irgendwie fand ich es trotzdem cool. Es war auch, ich weiß noch, dass ich sehr wholesome war. Und genau, ich wollte jetzt nicht die Filme empfehlen, die ich heute die ganze Zeit schon angesprochen habe. Und ich werde mir denen auf jeden Fall auch mal wieder reinziehen. Und kein Plan, guckt gerne, guckt euch Wes Anderson-Filme an, alles, was ihr dazu findet. Sehr geil. Habt ihr bestimmt auf TikTok schon oft gehört. Hört legit Ratschlag der Folge auch. Hört öfter auf TikTok Filmempfehlungen.
SPEAKER_01Ja, oh mein Gott, das ist actually eine gute Empfehlung. Ich habe jetzt heute auch das erste Mal eine aktiv so eine Playlist bzw. eine Saves-Liste bei TikTok gebaut, wo ich so Movies habe, die so nicht gucken will, weil ich so oft so Filmempfehlungen über TikTok habe und dann sitze ich mit meiner Freundin da und wir sind so, welchen Film sollen wir gucken? Und das ist so, warte, ich hole meine schlaue Liste raus und mache so tausend Empfehlungen. Bei mir ist heute mal wieder ein Klassiker. Habe ich nicht, warte, mit Lukas haben wir letztens mal keine Filmempfehlung gemacht, oder? Ich glaube nicht, nee. Davor habe ich, glaube ich, zurück in die Zukunft empfohlen. Ich glaube schon, ja. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es so vom, vielleicht nicht vom Fame her, aber irgendwie ist es gefühlt in der gleichen Kategorie, weil es auch eine Komödie ist. Ich glaube auch aus den 80ern, glaube ich. Und zwar täglich grüßt das Murmeltier. Hast du den öfters schon geguckt? Wie heißt der auf Englisch? Groundhog Day. Nee, habe ich noch nie geguckt. Noch nie geguckt. Ohne Spaß. Wir werden diesen Film besprechen. Okay, ein absoluter Zeitreisen-Lieblingszeitreisenfilm. Krass, okay. Das ist mein, das ist ohne Spaß. Das ist mein Roman Empire. Ich denke so regelmäßig über diesen Film nach. Und ich habe den jetzt länger nicht geguckt. Ich weiß aber, dass ich mir bei Amazon Prime irgendwann mal gekauft habe. Und ich glaube, ich werde mir den jetzt bald mal wieder reinziehen. Und den müssen wir auf jeden Fall besprechen. Der ist safe, können wir uns gerne vornehmen. Der fühlt sich irgendwie an, so aus so einer gleichen Sparze wie Truman Show. Zurück in die Zukunft und das und dann irgendwie noch ein paar andere, weil es, glaube ich, einfach diese schon gut bekannten oder sehr, sehr bekannten Filme sind, die irgendwie auch Comedy sind.
SPEAKER_03Ja, ja. Ich bin richtig gespannt. Ich glaube, du hast irgendwann mal schon mal davon gesprochen. Und ich konnte mit diesem Film halt wirklich so gar nichts anfangen. Also der ist wirklich komplett an mir vorbeigegangen irgendwie. Unser Lehrer hat das doch immer gesagt. Wer?
SPEAKER_01Kannst du jetzt nicht sagen. Der hat das gesagt. Hattest du bei dem?
SPEAKER_03Ja, bei dem hatte ich. Der hat täglich grüßt das Murmeltier.
SPEAKER_01Nein, der hat immer gesagt, und täglich grüßt das Murmeltier.
SPEAKER_03Oh mein Gott, du erwächst gerade so einfach. Hätte das habe ich auch gesagt. Ja, wirklich. Ich glaube, also irgendwas kitzelt das bei mir. Die Verbindung mit dem Lehrer und dem Satz ist crazy.
SPEAKER_01Der Plot vom Film ist ja, dass er, dass Bill Murrays Charakter den ganz einen Tag immer wieder im Loop lebt.
SPEAKER_03Ach so. Bro, weil wirklich, ich hab von diesem Film, ich hab manchmal das Cover davon schon mal gesehen. Ich hab wirklich nicht den Hauch einer Ahnung gehabt, worum es in dem Film geht. Geschweige, denn hätte ich gedacht, dass es um fucking Zeitreisen geht.
SPEAKER_01Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Krass.
SPEAKER_03Ja, dann muss ich mir den demnächst jetzt auch mal ergeben. Das ist auch ein Ding, Leute, weil bei Grand Budapest Hotel zum Beispiel ist auch so ein Ding. Erstens wurde mir ganz lange von einer Person gesagt, dass ich den Film endlich gucken soll. Und ich hab's dann endlich gemacht und da ist erstens die Empfehlung, hört öfter auf die. Weil zweitens, jetzt war ich richtig lange die Person, die immer voll oft gesagt hat, guck diesen scheiß Film. Und das jetzt das Gleiche, jetzt muss ich bei Felix auch mal auf das hören, was er sagt.
SPEAKER_01Man verliert nie was. Bro, legit, ein bisschen Zeit maybe, aber selbst wenn der Film scheiße war.
SPEAKER_03Ich weiß nicht, ich bin da selber so schlecht drin. So oft kommen Freunde zu mir und sagen, Bro, guck das. Und dann brauche ich halt wirklich so drei, vier Monate, bis mein Kopf dann so von alleine drauf kommt, ja, ich könnte ja endlich mal diesen Film gucken.
SPEAKER_01Guck doch einfach so. Das Beste, was du in der Freundschaft machen kannst, auch Filmempfehlung.
SPEAKER_03Legit und von anderen Besser. Ja, legit hört auf die Filmempfehlung. Ich glaube, in wirklich, keine Ahnung, 5% der Fällen war es nicht eine gute Entscheidung, diesen Film zu gucken. Aber in so den allermeisten Fällen denke ich mir so, warum habe ich den schon mal früher geguckt? Ja, ja. 100%. Okay, Leute, Bock gemacht.
SPEAKER_00Ja. Sorry. Ich bin beide Abmoderationen angefangen.
SPEAKER_01Ja. Hat mir auch sehr viel Bock gemacht, Jan. Es war eine sehr coole Empfehlung. Ich fand das jetzt immer cool, dass wir mal eine andere Meinung hatten als sonst. Ja, voll. Obwohl wir uns dann doch irgendwie auch angefreundet haben. Ja. Ich habe mich mit dem Back wieder zusammengefunden. Ich bin sehr gespannt und ich danke euch fürs Zuhören.
SPEAKER_03Hey. Wir sehen uns in zwei Wochen zu einer neuen Folge. Ja. Haut rein.
SPEAKER_01Noch keinen Teaser, ne?
SPEAKER_03Nee, kein, nein, nein, nein.
SPEAKER_01Bis zum nächsten Mal, Leute. Haut rein.
SPEAKER_03Ihr müsst euch gedulden. Ciao, ciao.
SPEAKER_01Ciao, ciao.