Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich
Vier Freunde, ein Haus, unendlich viele Geschichten – willkommen bei „Die Bangerts“! Wir sind vier Männer, die zusammen unter einem Dach leben und dabei nicht nur die Katzen, sondern auch uns selbst auf die Probe stellen. In unserem Podcast erzählen wir ehrlich, laut und manchmal auch peinlich über unser Leben, und allem was dazu gehört. Die kleinen wie großen Dramen, die sich hinter verschlossenen Türen abspielen. Egal ob lustige Anekdoten, emotionale Momente oder die Frage, wer denn nun die Haare im Waschbecken vergessen hat – bei uns gibt’s keine Filter, nur echte Gespräche und jede Menge Herz. Schaltet ein, wenn ihr wissen wollt, wie es wirklich ist, wenn Freunde zusammenwohnen und sich nichts vormachen.
Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich
Der Auftakt
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Die erste Folge von „Die Bangerts“ – wo vier Männer in einem Haus gnadenlos ehrlich über ihr chaotisches, herzliches Leben quatschen! Hier stellt sich die bunte Truppe vor: Wie sie zusammengehören, zusammen hausen und warum bei ihnen keine Fake-Funzen existieren. Mit Lacher-Garantie über Michas Sissi-Reinkarnation, Stefans Silvester-Antrag im Berghotel, Andys halbnackten Wer-kennt-wen-Auftritt und Alex' Freaky-Friday-Rollen-Tausch mit Micha.
Was dich erwartet:
- Die verrückte Haus-Geschichte: Vier Typen, ein Dach, unendlich viele Stories!
- Insider-Gags: Von Berghotel-Anträgen bis zum halbnackten Engel
- Unser Versprechen: Offen, ehrlich, ungeschönt – über Leben, Liebe und Chaos
- Erste Andeutungen: Warum wir genau so die perfekte Podcast-Crew sind
Hört rein und lacht mit – die Bangerts legen los! 🎙️😂
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Willkommen bei The Bang Arts, dem Podcast, in dem wir ehrlich über das echte Leben sprechen. Ohne Filter, ohne Fake. Dafür mit viel Herz und jeder Menge Humor. Wir teilen Geschichten aus unserem Alltag, von Familie und Freundschaft, von großen Träumen, aber auch von Ängsten und Sorgen, die uns wirklich bewegen. Hier wird gelacht, nachgedacht und manchmal auch ein bisschen gefühlt. Denn genau das macht das Leben aus. Mach's dir gemütlich und sei dabei, wenn wir gemeinsam durchs Auf- und Ab des Lebens gehen. Ungeschönt, persönlich und immer mit einem Augenzwinkern.
SPEAKER_03Hallo, hallo, hallo. Es ist kaum zu glauben, aber die Banglades sind online. Die erste Folge läuft. Und ich finde, das hat einen Applaus verdient. Yes. Ja, ich habe ja nicht alleine an dem Podcast gearbeitet, deswegen können die anderen drei vielleicht auch mal Hallo in die Runde. Hallo. Hallo? Hi. Hi. Ich lieb's. Ja, wie gesagt, unsere erste Folge geht es vielleicht darum, dass wir uns mal vorstellen für alle, die uns noch nicht kennen und noch nicht auf Instagram und Co. folgen. Starten wir doch mal mit dem Micha.
SPEAKER_02Ja, nochmal ein Hi von mir. Der älteste darf beginnen. Ich bin 54 Jahre jung und seine Zeit am 23. Februar in Sonneberg geboren. Für alle, die Sternzeichen-Freunde sind, ich bin ein Fisch. So viel schon mal vorab, dass das schon mal geklärt ist. Und ja, ich bin ein Kind des Ostens. Mein Motto ist, wir hatten ja nichts. Ja, leider auch immer wieder hier, muss ich das immer wieder deutlich sagen, auch wenn man es mir nicht glaubt. Aber ich habe den Osten gut überlebt, wie so viele von uns. Und nach der Wende habe ich eine steile Karriere hingelegt bei der HMI. Die älteren von uns wissen vielleicht noch, was das ist. Ich war in der Versicherungsbranche stark unterwegs und habe ganz schnell gewechselt zum Kaufhausdetektiv in my time as I in Würzburg gewohnt. Dann war ich in Schweinfahrt, habe dort Einrichtungsfachberater gemacht und war gleichzeitig in der Gastronomie zum Facility Management nach Berlin. Ihr seht, ich habe eine lange Liste vor mir und letztendlich bin ich in Laufach gelandet und bin hier selbstständig mit einer Reinigungsfirma. Und ja, ich denke, das war so kurz und knapp von mir. Und verheiratet bin ich, ich habe gerade ein Zeichen bekommen. Verheiratet bin ich seit Mai dieses Jahres, diesen Jahres mit Stefan. Und ich würde sagen, dann gebe ich doch gleich mal das Wort an ihn weiter.
SPEAKER_04Ja, vielen Dank, Micha. Ich bin Stefan, ich bin 45 Jahre alt, komme ursprünglich aus Ochsenfurt, bin dort auch geboren, aufgewachsen und bin im Rennungsdienst tätig seit über 25 Jahren beim Roten Kreuz. Und habe jetzt in den letzten Jahren ein paar Zusatzscheine gemacht für mich persönlich. Und zwar bin ich mittlerweile Personal Trainer und Ernährungsberater und habe auch vor, das so ein bisschen zwei auszubauen. Ansonsten habe ich meine Kindheit ganz idyllisch auch in Ochsenfurt verbracht. Und die andere Hälfte davon bin ich in der Nähe von Ochsenfurt auf einem Bauernhof groß geworden. Also ich bin quasi das mit das Landei in der Runde wahrscheinlich. Ja, und wie Micha schon erwähnt hat, sind wir seit Mai diesen Jahres verheiratet. Und deswegen hat es mich jetzt auch nach Laufach verschlagen und zu den restlichen drei Bangers. Ja, das wär's erstmal jetzt von mir. Deswegen würde ich jetzt abgeben an Alex.
SPEAKER_05Danke, Stefan. Ja. Hallo liebe Zuhörer, ich bin der Alex. Ich bin 47 und wohne auch im wunderschönen Lauffach bzw. im Ortsteil Hain im Spessart. So viel Zeit muss sein. Richtig. Ursprünglich komme ich aber aus der Schönen Oberpfalz. Für die, die es nicht kennen, ist ein kleines Ländchen in Bayern. Bin dort geboren und aufgewachsen in der Nähe von Amberg und bin dann mit 23 nach Darmstadt gekommen, da ich gelernter Friseur bin und habe dort bei Welle angefangen, wo ich jetzt seit fast 25 Jahren beschäftigt bin. Ja, also von Beruf Friseur, im Herzen Friseur. Und das Wichtigste möchte ich natürlich nicht vergessen. Ich bin verheiratet mit dem Andi seit vier Jahren. Musst ihr jetzt überlegen. Ja, wir haben so oft geheiratet, dass ich irgendwie vergessen habe, wie lange wir jetzt verheiratet sind oder Ursprung. Aber ich glaube und bin mir fest der Meinung, dass es vier Jahre sind. Das ist richtig. Ja, dann gebe ich mal weiter zum Andi, der sich jetzt auch bei euch vorstellen möchte.
SPEAKER_03Ja, vielen Dank auch von mir, lieber Alex. Oder auch wahlweise liebes Spatzel. Jetzt geht es aber schon zu sehr in die Tiefe. Ja, das wollen wir mal noch nicht. Wir haben ja gerade angefangen, sind ja gerade irgendwie sechs Minuten ein paar gequetschte, die wir hier schwätzen. Ja, aber auch kurz zu mir. Das Küken in der Runde mit süßen 44. Ne?
SPEAKER_05Es hat einen Applaus verdient. Ja.
SPEAKER_03Wollte mein Blut trinken. Sehr schön. Ja. Ich bin hier geschlüpft. Hab meine ganze Kindheit, Jugend auf diesem netten Örtchen verbringen dürfen. War eine Zeit lang dann mal weg, aber jetzt bin ich wieder da im schönen Hain im Spessart. Ansonsten, was gibt es zu mir zu sagen, außer dass ich 44 bin und hier geschlüpft bin. Ich bin der Sesselfurzer unter uns. Ich will euch gar nicht mit den langweiligen Details mit Excel und Co. langweilen. Aber das ist der rote Faden, der sich schon seit meiner Lehre durchzieht. Ja, ist mal weniger spannend und mal mehr. Bin generell viel unterwegs beruflich, hat auch seine Vor- und Nachteile. Aber wie gesagt, anderes Thema. Wir wollen ja hier nicht nur über die Arbeit sprechen in der Vorstellungsrunde, sondern es geht ja um uns. Ihr wollt ja wissen, wer wir sind, wie wir zusammengefunden haben, wie die Konstellationen so sind. Ob da so ein bisschen Drama vielleicht auch mit dabei ist oder ein bisschen mehr, man weiß es ja nicht. Ja, wo fangen wir denn am besten an? Beim Uhrschleim? Vorne. Vorne? Hinten hat der Frosch die Locken, oder wie war das? Am besten fangen wir vom Anfang an an. Vom Anfang fangen wir an. Das heißt, ich muss dann anfangen, wenn ich der Urschlein.
SPEAKER_05Also ich würde mal behaupten, dass du der Grund bist, warum wir vier hier am Tisch sitzen. Richtig.
SPEAKER_02Ohne dich würden wir hier nicht sitzen.
SPEAKER_05Also du hast die Runde hier über die Jahre, Jahrzehnte zusammengebracht.
SPEAKER_02Genau.
SPEAKER_03Wann mal los?
unknownOh mein Gott.
SPEAKER_03Das baut jetzt gerade ein bisschen Druck ab und es klopft ein bisschen gerade. Es klingt so ein bisschen komisch, dass das alles mit mir angefangen hat. Aber ja, wo fange ich denn an? Ich will jetzt nicht ganz zum Ursprung zurückgehen, weil das wäre. Es sind noch keine Taschentücher hier. Ich finde, wir müssen für die nächste Folge vielleicht Taschentücher auf den Tisch stellen. Könnte sein, dass man die an der einen oder anderen Stelle braucht. Ja, wie gesagt, ich will nicht komplett zum Ursprung zurückgehen, weil das vielleicht auch ein ganz so schönes Kapitel in meinem Leben war. Aber es war so 2009. Was? 2009, lieber Micha? Ja, habe ich den Micha kennengelernt. Seine Zeit über die Älteren unter euch kennen es vielleicht noch. WKW. Alias, wer kennt wen? Ich hatte da so ein fancy Bild in meinem Profil. Das hängt auch hier irgendwo noch im Haus rum. Als Engel. Ich hatte nicht so viel an. Ich hatte eine Unterhose und Engelsflügel. Mehr war nicht. Ach doch, so ein weißes Fell war da noch mit dabei. Das hat mir auch vollkommen gereicht.
SPEAKER_05Aber ich dachte eigentlich, dass dieses Werk entwen eine seriöse Seite war.
SPEAKER_03Und was hat das mit meinem Profilbild zu tun? Naja, so in Höschen und Engelsflügel. Das ist erinnert mich irgendwie an Victoria's Secret. Für Männer. Ganz neue Möglichkeiten. Ja, so haben wir uns aber, um mal wieder zurückzukommen und weg von den Engelsflügeln, so haben wir uns kennengelernt. Und ja, wie das halt manchmal so ist im Leben, eins kommt zum anderen. Da war auch eine große Distanz dazwischen. Berlin, Aschaffenburg ist schon ein Stück, aber irgendwann haben wir es dann doch mal geschafft, uns persönlich zu treffen. Und ja, da wurde halt dann so ein bisschen mehr draus. Man mag es nicht glauben, aber genau so ist es. Dann haben wir wie lange gleich noch eine Fanbeziehung geführt? Zwei Jahre. Waren es nur zwei Jahre? Ja, ich würde sagen, zwei. Sie haben mich zumindest zum ersten Mal in meinem Leben zum Frequent Traveler gemacht. Weil man, in einer von uns beiden saß eigentlich immer im Flieger. Immer im Flieger. Und ich erinnere mich noch an diese frühmorgendlichen Wege in Berlin zum Flughafen. Montagsmorgs in aller Herrguttsfrühe. Ich vermisse sie nicht. Da war noch der Flughafen Tegel. Richtig.
SPEAKER_02Für alle. Tegel.
SPEAKER_03Ja, zwei Jahre haben wir das durchgezogen, dann sind wir zusammengezogen in Aschaffenburg. Da gibt es auch die ein oder andere Anekdote zu erzählen. Ah nee, das war noch vorher. Aber das ist mal ein anderes Thema, wo mir bald das Herz stehen geblieben ist. Aber das heben wir uns mal für eine andere Folge auf. Wie es dann so kommen musste, wir haben 2015 geheiratet. Da haben wir dann aber schon nicht mehr in Aschaffenburg gewohnt. Da waren wir dann lustigerweise, und jetzt wird es spannend, schon hier in diesem Haus, in dem wir jetzt zu Pferd wohnen. Uppala. Aber auch da, wie es so manchmal im Leben ist. Ihr habt jetzt das wahrscheinlich ja schon mitgekriegt. Da sind jetzt noch zwei andere und die Konstellation ist eine andere. Der Alex ist mit dem Andi verheiratet, der Stefan ist mit dem Micha verheiratet. Böse Zungen behaupten inzwischen, ja, da läuft was ganz anderes, aber da können wir euch beruhigen. Hier läuft nichts anderes. Wir haben zwei Wohnungen, jedes Paar wohnt in einer Wohnung und es gibt keine andere Verknüpfung, auch wenn es bestimmt Leute da draußen gibt, die das gerne hätten. Das ist so wäre. Aber nein, wir sind einfach nur befreundet. Ja, soviel zu uns. Zu Micha und Mia. Wie kamst du denn dazu, Alex? Weil du warst ja dann der Nächste.
SPEAKER_05Stimmt, der Nächste war ich, der ins Spiel kam. Und ja, wie kam ich denn ins Spiel? Also, wir haben uns ja, wenn du so willst, nicht über Wer kennt wen kennengelernt, sondern über das schwule Tinder. Kann man das so sagen? Schwules Tinder? Schwules Tinder, nur vielleicht nicht. Gay Romeo? Nee, es war Grinder. Nee, das ist auch falsch. Ist auch falsch? Dann war es Scraft. Richtig. Um Gottes Gott. Also es war irgendeine Dating-App. Für schwule Homosexuelle. Ich hoffe, ich. Männer unter sich. Ich hoffe, ich bin nicht mehr. Ich bin jetzt politisch korrekt, was ich hier jetzt sage. Ja, so haben wir uns kennengelernt, aber eher auf der freundschaftlichen Basis. Und ja, also wie es dann halt so ist, ne, also der Andi hat mir dann halt erzählt, dass die Ehe mit dem Micha nicht mehr so gut läuft, ne, und eigentlich schon so ein bisschen dem Ende geweiht ist. Und wir sind dann so ein bisschen enger befreundet schon gewesen geworden. Und dann ging die Ehe zwischen den beiden auch in die Brüche. Und ja, dann ist passiert, was passieren kann, dass wir beide uns dann verliebt haben, der Andi und ich. Und so sind dann wir zusammengekommen. Also es war quasi wie ein Bäumchen wechseldicht.
SPEAKER_01Sehr gut.
SPEAKER_05Also, um mal hier gleich irgendwie so die schlechten Gedanken aus den Köpfen zu bringen. Also, ich war nicht der Trennungsgrund. Ich war nicht daran beteiligt, dass die Ehe zwischen den beiden zu Ende ging.
SPEAKER_02Nein, warst du nicht.
SPEAKER_05Aber für mich positiv, weil so habe ich meinen Mann kennengelernt, mit dem ich sehr glücklich bin. Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich jemals einen Mann über so eine Dating-App kennenlerne oder übers Internet oder wie auch immer. Ich dachte immer so, das passiert eher so im realen Leben, wenn du unterwegs bist, meine Kneipe gehst oder in eine Bar oder auf irgendeine Party. Aber nein. Zu der Zeit wäre das ja vielleicht noch möglich gewesen. Stimmt, jetzt gibt es ja wenig von dem. Aber ja, es hat dann wirklich über eine Dating-App geklappt.
SPEAKER_03Und dann kam der Vierte im Bund. Ja.
SPEAKER_05Dann kam ich, jawohl.
SPEAKER_04Wie die Jungfrau zum Kind. Oder so zumindest.
SPEAKER_05Oh, da ist etwas vorwegnehmen zu wollen. Also ich glaube nicht, dass da Micha noch Jungfrau ist. Als du zu ihm kamst.
SPEAKER_04Und umgedreht auch nicht. Aber so war das zumindest damals. Micha war oder lebte gerade in Scheidung. Ja, so war das genau. Die Schadung man nicht ganz vollzogen.
SPEAKER_02Und ich muss noch kurz einwenden. Ich wollte auch nichts mehr von irgendwelchen Beziehungen und Männern wissen. Ganz im Allgemeinen, wie es dann immer so nach einer frischen Trennung ist. Das hatte nicht geklappt, aber gut. Ich wollte gerade sagen, dass das nicht funktioniert. Und dann kam die nächste Dating-App, über die ich Stefan kennengelernt habe. Aber jetzt sind wir gleich bei Geromeo mittlerweile angelangt.
SPEAKER_04Genau. Dem Internet heißt da sei Dank, Fluch und Segen zugleich. Haben Micha und ich uns dort kennengelernt. Das war dann vor acht Jahren im goldenen Oktober. Und ich glaube, bei ihm hat es relativ fix gefunkt. Ich brauche bei sowas immer ein bisschen länger, ein bisschen Anlaufzeit. Aber nach drei, vier Dates war dann auch für mich völlig klar, dass ich ihn will und keinen anderen mehr. Und so sind die Jahre ins Land gegangen. Acht lange Jahre. Die wir bis dato als Pseudo-Fanbeziehung geführt haben. Also dank meines Schichtdienstes konnte ich immer wieder unter der Woche und am Wochenende hier raufkommen nach Laufach. Oder eher am Wochenende dann runter zu mir. Je nachdem ich eben frei habe vom Schichtdienst her. Und ja, dann haben wir uns gedacht, irgendwann. Nee, eigentlich hat er sich das gedacht. Muss ich doch mal die Frage der Fragen stellen. Und ganz klassisch, klischeemäßig, war es dann am 31. Dezember 2023 soweit. Als wir in unserem Lieblingsbergstammhotel wieder Urlaub gemacht haben, hat er mir quasi die Frage der Fragen gestellt und hätte ich nicht Ja gesagt, würde ich nicht hier sitzen. Von daher ging dann alles seine Gänge und wir haben dann eineinhalb Jahre lang die Hochzeit geplant und dieses Jahr geheiratet. Standesamtlich ganz im kleinen Kreis in meiner Heimatstadt und dafür dann doch schon luxuriös, pompös. Findest du? Ja, verstehe ich jetzt nicht.
SPEAKER_03Ich sage nur Hubschrauber. Ich wollte jetzt gerade sagen, die Kutsche, die den Berg hochtrampelt, ich warte noch heute auf sie.
SPEAKER_04Dekadenz sieht anders aus. Genau, dann haben wir unseren fulminanten Abschluss. Der Hochzeitsplanzwischenzeiten mit der freien Trauung in den Bergen in Österreich. Besiegelt, genau. Ja, und es war ein Fest.
SPEAKER_03Ein feuchtes, aber es war ein Fest. Fest der Liebe.
SPEAKER_04Definitiv feucht fröhlich und feucht nicht nur von den Getränken her, sondern auch von den Tränen, die geflossen sind. Natürlich Freudentränen. Und so schließt sich der Kreis am Ende. Tja. Also wohne ich jetzt quasi mit meinem Mann unter einem Dach mit seinem Ex-Mann und dessen neuen Mann. Um das Ganze mal auf den Punkt zu bringen.
SPEAKER_05Klingt komisch, ist aber so. Aber vielleicht sollte man mal irgendeinen Post machen, wo man das so ein bisschen chronologisch aufhört, damit es nochmal jemand nachlesen kann, wenn er es jetzt dann doch nicht so wirklich versteht.
SPEAKER_03Macht doch eine PowerPoint-Präsentation.
SPEAKER_02So wie ein Pfeildiagramm oder so. Ich gebe euch noch mal so für die nächsten zwei Minuten noch eine kurze Zusammenfassung. Also Andi und du machst uns jetzt die Susi bei Herzblatt. Ja, richtig, ganz genau. Ja, richtig, genau. Also Andi und ich hatten uns bei BKW kennengelernt, lieben gelernt. Ich habe von Andi einen Heiratsantrag bekommen. Wir waren verheiratet, sind auch hier in das Haus gezogen, am Bangert, haben oben das Dachgeschoss ausgebaut, was unsere Wohnung war. Die Ehe ging dann in die Brüche aus verschiedenen Gründen. Andi hat Alex kennengelernt. Alex und Andi haben sich lieben gelernt. Ich war mit Andi in Scheidung, bin aus unserer Wohnung, aus unserem Haus ausgezogen, bin aber in Laufach geblieben. Und Andi und Alex sind dann zusammengezogen, hier an den Bangert. Und ich habe ein halbes Jahr später Stefan kennengelernt und lieben gelernt. Und dann haben wir eine Fernbeziehung geführt, bis vor kurzem noch. Und ja, und im Grunde genommen, that we heute zu fit here sitzen, is oft in life, was viele notte, wie man zu seinem ex so einer Beziehung haben kann, wie ich sie oder wie weit. But I have all the way from Liebe, Hass bis Gleichgültigkeit. And heute sind wir beste Freunde. Und das ist nicht nur dass Andi und ich das Ganze sind, sondern auch mit Alex und mit Stefan, das hat sich einfach gefügt, das Ganze, so dass von den beiden dann auch der Vorschlag kam, als wir hier auf Wohnungssuche waren. Mensch, zieh doch oben in die Wohnung ein. Die stehen eh die ganze Zeit leer. Kennst du ja schon. Richtig, ganz genau. Also Stefan und ich sind in die Wohnung eingezogen oben, die Andi und ich damals ausgebaut haben. So ist der Stand der Dinge. Und jetzt sind wir vier unter einem Dach und glauben, dass unsere Geschichte, die wir bisher schon erlebt haben, ja, auf alle Fälle erzählenswert ist.
SPEAKER_03Ja, vielleicht auch ein Vorbild, kann man das so sagen. Ja.
SPEAKER_05Für andere. Na, zumindest ist es auf jeden Fall was Positives, also dass aus Trennungen auch eine Freundschaft entstehen kann, was ich viele vielleicht gar nicht vorstellen können. Also, wenn ich ehrlich bin, mit meinen beiden Ex-Freunden möchte ich nicht befreundet sein. Umso schöner finde ich es dann, dass ihr zwei jetzt quasi so eine schöne Freundschaft habt. Und dass das sich quasi nach eurer Scheidung entwickelt hat.
SPEAKER_03Ja, ich muss dazu sagen, für mich war es eigentlich schon, keine Ahnung, von Anfang an irgendwas, es war schon immer irgendeine Verbindung da. Ich glaube, die war vom ersten Moment da. Die war auch während dieser ganzen Phase des, keine Ahnung, Hasses, Gleichgültigkeit, wie auch immer, da. Aber die war halt verschüttet unter diesen ganzen Gefühlen, die man so irgendwie hat. Aber ich bin jemand, der generell sehr fest daran glaubt, dass nichts im Leben einfach nur so passiert. Also da hat, glaube ich, schon jemand anderes noch die Finger so ein bisschen im Spiel. Zumindest hier und da, vielleicht nicht immer und überall. Aber in dem Fall ist es für mich definitiv so, dass wir immer verbunden waren und das uns am Ende dahin geführt hat, wo wir heute sind. Und halt auch so generell, wenn man das so sieht, wie Freundschaften sich entwickeln, manchmal hat man das, was man vermeintlich sucht, schon direkt vor der Nase and sieht es aber nicht. Und dann muss man erst diesen ganzen Weg irgendwie gehen und noch ein paar andere Sachen passieren, dass es einem wie Schuppen vor den Augen fällt.
SPEAKER_02Yeah, das erinnert mich nämlich daran, dass Alex der beste Freund war von Andi. Damals hat er mir das erzählt. Also dass Alex für ihn so wie der beste Freund ist, der beste Freund, den er schon immer haben wollte. Und als die beiden dann praktisch zusammengekommen sind, war mein Statement eigentlich nur drauf, jetzt hast du ja wieder keinen besten Freund, wenn du deinen besten Freund zum Partner nimmst. Aber wenn man dann heute so zurückblickt, denkt man, musste wohl alles so passieren, wie es passiert ist, dass wir heute da sind, wo wir sind.
SPEAKER_05Also dann sind quasi wir zwei die Hauptdarsteller von Freaky Friday. Wir haben die Rollen getauscht.
SPEAKER_02Wir haben die Rollen getauscht, ganz genau.
SPEAKER_05Ich bin jetzt der Ehemann und du bist jetzt der beste Freund.
SPEAKER_03Ja.
SPEAKER_05Auch nicht schlecht.
SPEAKER_03Ja. Und noch dazu habe ich einen Bruder gewonnen. Das ist eine ganz coole Anekdote von der standesamtlichen Trauung, dass mich jemand für Stefans Bruder gehalten hat und es ist irgendwie nachhaltig hängen geblieben. Aber es fühlt sich ja auch tatsächlich ein bisschen genauso an.
SPEAKER_04Ja, rein optisch könnte man sich das auch festdenken. Beide ähnlich groß, beide die ähnliche Figur, also von daher. Ja, genau, ähnliche Figur. Kommt es nicht von ungefähr. Ich bin nicht der Fitnesscoach unter uns, nur mal so viel dazu. Das ändern wir. Zumindest die Figur.
SPEAKER_05Tja. Ja, jetzt haben wir uns vorgestellt. Jetzt ist euch vielleicht ein bisschen schlüssiger, wie wir vier zusammengekommen sind, wie die Konstellation hier jetzt im Haus ist. Also die beiden wohnen jetzt bei uns mit im Haus. Und ja. Es ist, wenn du so willst, es ist eine WG. Entschuldigung. Es ist eine WG mit zwei Wohnungen. Und ja, jetzt gucken wir einfach mal, was die Zukunft so bringt, wenn wir hier zu viert wohnen. Aber ich glaube, wir kriegen bestimmt einiges zusammen, um euch ein paar Folgen zu drehen, zu sprechen, damit ihr so ein bisschen lauschen könnt. Zu drehen möchtest du einen Videopodcast draus machen. Vielleicht macht man sowas mal live oder so, ne? Also man weiß ja nicht, wo das hinführt. Wir denken groß.
SPEAKER_04An einem besonderen Ort vielleicht. Aber nur um kurz zur Ergänzung, zu erklären, falls sich jemand fragt, warum unser Coverbild des Podcasts sehr gut zwei Katzen hat, das liegt daran, dass wir nicht nur zu viert hier wohnen, also nicht nur vier Menschen, sondern auch zwei Katzen, die Geschwister sind, nämlich Sissi und Franz. Und auch da schließt sich wieder ein bisschen der Kreis, zumindest was die Sissi anbelangt. Willst du jetzt wirklich diese Büchse öffnen?
SPEAKER_02Jetzt schon, um Gottes Willen.
SPEAKER_04Die ist jetzt wohl schon offen.
SPEAKER_02Sprich weiter.
SPEAKER_04Na, mein Mann ist der Kaiserin sehr angetan, nennen wir es mal so. Und ich glaube, wenn einer was über Sisi weiß, dann ist es er. Und hin und wieder gibt es da so ein paar Anfälle von Reinkarnation. Meint er zumindest.
SPEAKER_05Aber ganz, ganz süß auf jeden Fall. Also verstehe ich das jetzt richtig. Micha war in einem früheren Leben die Kaiserin von Österreich und Ungarn. So sieht's aus. Korrekt. Völlig korrekt.
SPEAKER_03Völlig korrekt.
SPEAKER_04Man kann es nicht leugnen.
SPEAKER_03Ja, und die hatte ein Tätat mit dem Andrasche. Nein, das ist nur ein Gerücht.
SPEAKER_02Das kann ich heute und hier wiederlegen. Zum x-Mal.
SPEAKER_05Vielleicht hattest du als Sissi kein Tätertät mit einem Andraschee, aber die richtige Kaiserin ja wohl schon. Dass das Kind von ihm ist, das ist ein Gerücht.
SPEAKER_02Ja, das ungarische Kind, ich weiß. Ja, Gott. So sind wir von de Bangert Show in die Hofburg abgerutscht.
SPEAKER_05Zu den Wittelsbachern hat es gesehen.
SPEAKER_02Oder aufgestiegen. Oder aufgestrichen, je nachdem. Ja, ja, gut.
SPEAKER_05Und alles nur wegen den zwei Tigern, die hier rumrennen. Komischerweise hat sich noch keine sehen lassen und mal einen Ton von sich gegeben. Ich sehe gerade einen. Ja, was gibt es denn sonst noch so ein bisschen von uns zu erzählen? Ich meine, jetzt haben wir so eine halbe Stunde gequatscht.
SPEAKER_03Ja, wir müssen vielleicht irgendwie auch noch dazu sagen. Wir üben hier zum allerersten Mal und die Anlaufschwierigkeiten, bis wir überhaupt so weit gekommen sind am heutigen Tage. Es ist so, Take 3540. Wir hatten Ton, wir hatten keinen Ton und jetzt läuft es gerade wie am Schnürchen. Aber seht es uns bitte nach. Es gibt vielleicht noch so ein paar Hänger hier und da, aber Übung macht den Meister.
SPEAKER_05Schön, fürs erste Mal machen wir das doch ganz gut, wenn die Show.
SPEAKER_03Man hat doch einen Applaus verdient, definitiv.
SPEAKER_02Das ist ein Lieblingstaste. Ja. Ich habe in einer ganz großen Zettel geschrieben, wo drauf steht C Applaus. D ist das Schlagzeug, A ist irgendein Dschingel und B ist. Fussel steht da. Ein Ton scheißes Glaube, oder? Genau. Ja, also sind es aber Notizen vor uns, ja. Damit wir beim ersten Mal hier gut über die Runden kommen. Aber wir haben auch viel vor. Vielleicht können wir damit schon einsteigen, dass wir das Ganze gern fortfahren, also gern weitermachen möchten. In einem Rhythmus, wahrscheinlich 14-tägigen Rhythmus. Und genau, wir haben uns schon ein paar Themen überlegt, weil das, was wir jetzt nur angerissen haben, ist natürlich die Spitze nur des Eisbergs.
SPEAKER_03Ich meine, du musst den Leuten auch mal Zeit geben, das zu verarbeiten, dass die immer darüber nachdenken können, was ist denn für eine Konstellation? Himmel, wer war da jetzt mit wem und überhaupt und tralala?
SPEAKER_02Also ihr könnt auch, wenn Fragen sind, ach, keine Ahnung, die tiefer gehen, könnt ihr gerne in die Kommentare hinterlassen und so weiter. Ihr könnt uns bei Insta folgen, könnt dort Kommentare hinterlassen. Könnt Wünsche äußern, wie auch immer. Also wir sind offen für alles.
SPEAKER_05Micha, für was sollen sie jetzt Wünsche äußern und für was sind die Menschen?
SPEAKER_03Ja, genau, richtig dem nächsten Ton kommt das Lied gewünscht von Guido.
SPEAKER_02Nein, also ihr könnt Wünsche äußern für Themen, über die wir hier reden, über Themen, die vielleicht uns auch selbst betreffen, dass ihr sagt, wie war das bei euch? Zum Beispiel Coming Out, ist es so auch ein gutes Thema, das Ganze. Und wie gehen wir heute damit um, wie war das damals für uns und so weiter. Genau. Und wenn ihr sonst noch Fragen habt zu unserer Person und so weiter, also gerne in die Kommentare. Dön wir natürlich entsprechend beantworten.
SPEAKER_03Und guck, so passiert es das Skript, das wir uns aufgebaut haben und gesagt haben, dieses Thema machen wir erst in Folge 3, machen wir jetzt halt schon in Folge 1. Danke, lieber Micha.
SPEAKER_02Bitteschön.
SPEAKER_05Du hast uns quasi schon die ganze Spannung jetzt mehr rausgenommen.
SPEAKER_03Aber das macht es doch am Ende wieder aus.
SPEAKER_05Unser Podcast heißt ja auch, ne? Aus dem Leben gegriffen, ohne Wenn und Aber. Und solche Sachen passieren auch und wir wollen ja ehrlich sein und authentisch. Und von daher, wenn jetzt die erste Folge nicht so professionell läuft wie bei anderen Podcastern, ja, dann ist es halt so. Aber das macht uns halt auch aus. Wir sind halt keine Fake-Funsen. Ja, richtig. Ja. Ja. So. Wenn wir dann quasi jetzt schon so dem Ende zukommen von unserer ersten Folge. Sind wir schon soweit? Ja, ich weiß es nicht. Wollen wir noch bis hier was? Logisch. Ja, das können wir noch. Was wollen wir denn raushauen? Achso, ja. Vielleicht erzählen wir mal von unserer Hochzeit, weil ich meine hier, Stefan war. Die waren nicht ganz so pompös, ne? Die haben ja jetzt schon das dritte Mal von der Hochzeit erzählt in der Folge hier. Also vielleicht. Haben wir das?
SPEAKER_03Nee. Der ist friseuse, der hat sich, der kann ich zählen.
SPEAKER_05Also zweimal waren es auf jeden Fall. Ja. Ja, dann fang mal an. So ein bisschen drittes war jetzt auch schon dabei.
SPEAKER_03Ja, du hast jetzt das dritte gemacht.
SPEAKER_02Was war denn eure erste Hochzeit?
SPEAKER_05Unsere erste Hochzeit, also es war ja schon überhaupt lustig, wie wir überhaupt dazu kamen zu heiraten, weil der Andi ja gesagt hat, hier, meine letzte Ehe hat nicht funktioniert. Also ich werde nicht mehr fragen.
SPEAKER_03Also muss man vielleicht mal dazu sagen, ne? Ihr habt ja vom Stefan gerade gehört, er hat seinen Antrag am 31.12. in einem wunderschönen Berghotel bekommen. Der Micha hat seinen Antrag damals von mir in einem Kino bekommen, wo er die ersten gefühlten fünf Minuten überhaupt mal nicht geschnallt hat, was da vor ihm passiert. Und dann habe ich mir gedacht, weißt du was, ich möchte nicht mehr. Aber erzähl weiter.
SPEAKER_05Ja, und dann hast du gesagt, also ich hätte ja schon Lust zu heiraten, aber du musst mich fragen. Dann habe ich gesagt, okay, wenn ich denke, es ist soweit, dann frage ich dich. Ja, eines Tages waren wir dann zum Essen und auf dem Heimweg im Auto haben wir uns einfach schön unterhalten über, keine Ahnung, über irgendwas. Und auf einmal meinte er so, ja, ach und Wester, ich habe mir so überlegt, ob du mich heiraten magst. Was? Hat er dich gefragt? Ja, ja. Und dann habt ihr reflexartig gesagt, ja, wie? Hat es jetzt so lange gedauert, bis ich frage? Also, das war meine Antwort und dann habe ich gesagt, ja, natürlich. Und ja, okay, ja, wo wollen wir denn heiraten? Und ich so, sag ich, ja, wie findest du New York? Und also ja, finde ich gut. Und damit war die Sache gegessen. Also dann haben wir auch nicht mehr weiter über diesen Antrag gesprochen und sind dann halt in die Planung gegangen für die Hochzeit in New York, hatten schon alles gebucht. Flüge, Hotel, Fotograf, die damit die Zeremonie macht. Ja, und dann kam leider Corona und wir mussten das Ganze absagen, weil wir ja nicht das Land verlassen durften und der Lockdown war und haben das dann quasi auf das Jahr später verschoben, wollten aber trotzdem heiraten in dem Jahr und haben das dann auch hier im schönen Lauffach gemacht.
SPEAKER_03Heimlich still und leise.
SPEAKER_05Na gut, es hätte ja eh nicht größer sein können, weil es ja wieder Lockdown war, von daher waren ja nur ein paar Leute am erlaubtermaßen im Standesamt. Haben dann hier geheiratet und haben dann aber die richtige Hochzeit, so wie wir es eigentlich wollten, ein Jahr später am Hochzeitstag in New York gemacht. Richtig.
SPEAKER_03Aber ich finde schon, also ich meine, es war ja wirklich heimlich. Wir haben ja die Bombe dann erst zu meinem 40. Plattenstand. Das wusste ja keiner.
SPEAKER_05Erst an einem 40. ein paar Monate später haben wir dann quasi gesagt, dass wir verheiratet sind. Es gab ein paar traurige Gesichter und ein paar böse Worte, weil der ein oder andere halt nicht eingeweiht war. War das nicht sogar so, dass irgendjemand aus dem Saal gestürmt ist? Wollte. Ach, wollte. Es wollte auch jemand aus dem Saal stürmen. Ganz dramatisch. Nein. Wir wollen hier diskret bleiben. Aber falls du zuhörst, na, ich denke, du weißt, wer gemeint ist. Bestimmt.
SPEAKER_03Er feiert sich heute noch dafür.
SPEAKER_05Aber gut, wir hatten dann ja letztes Jahr ab dritten Hochzeitstag unsere große Feier, wo wir dann alle eingeladen haben, alle Freunde, Familie, Kollegen und haben da dann nochmal richtig schön gefeiert. Und als Überraschung für die Gäste, was wieder heimlich war, haben wir doch gleich nochmal geheiratet. Alle guten Dinge sind drei. Jetzt haben wir dreimal geheiratet und dann könnt ihr jetzt vielleicht auch nachvollziehen, warum ich irgendwie durcheinander komme und gar nicht weiß, wie lange wir jetzt eigentlich schon verheiratet sind.
SPEAKER_02Also welche Hochzeit eigentlich zählt? Quasi. Die zählen alle, auf ihre Art und Weise. Also ihr habt drei Hochzeitstage im Jahr.
SPEAKER_05Nee, es war immer der 18.5. Ach, du sagst, das lässt sich ja leicht merken.
SPEAKER_04Das sind Ding. Aber ähnlich war es ja auch bei Micha und mir. Micha hatte eigentlich auch keinen Bock mehr zu heiraten. Also zumindest war es so die Anfangsintention. Und dann dachte ich mir, puh, ja, dann brauche ich auch nicht zu fragen, weil dann habe ich quasi ein bisschen Ehrschiss vor der Antwort. Auch wenn ich gerne geheiratet hätte, was ich jetzt am Ende wirklich auch habe. Aber dann dachte ich mir, naja, wenn es irgendwann so weit für ihn ist und er dann doch vielleicht mich heiraten will, dann wird er schon kommen. Was dann auch so war. Gott sei Dank.
SPEAKER_02Ja, es war dann auch ein unschönes Erlebnis von weg, ein unschöner Urlaub von weg. Und in dem als ich mal sagen, das ganze Kattenhaus, das negative Kartenhaus zusammengebrochen ist. Und zum Glück. Und ich dann gemerkt habe, dass das eigentlich das ganze Negative, was oben drauf lacht, das ganze Positive, was unten drunter ist, wirklich verdeckt hat, wenn man bildlich mal wirklich spricht. Und mir dann wirklich klar geworden ist, nachdem wir fünf Tage getrennt waren, was viele gar nicht wissen. Und ja, viele, viele, viele Training geflossen sind. War für mich klar, das kann überhaupt keinen anderen Mann mehr für mich geben, außer. Und daraufhin war unser Urlaub auch wieder gebucht. Und wir haben also in Österreich damals in dem Hotel und da habe ich gesagt, okay, dann durch am 31.12. mache ich den Heiratsantrag und habe daraufhin auch alles vorbereitet im Hotel und habe ihn auch einen Heiratsantragssong kreieren lassen und so weiter und so fort. Und nur waren wir so leichtsinnig und haben gesagt, Mensch, wir hatten Fünf-Gänge-Menü im Hotel zum Abendessen, Silvester. Das machen wir mit Weinbekleidung. Zu jedem Gang ein Glas Wein. Jetzt müsst ihr aber wissen, wir vertrauen gar nichts.
SPEAKER_05Naja, ihr hattet ja auch nicht.
SPEAKER_02Gut, ist dann nochmal da drauf gekommen, bist du. Wir hatten ja auch nicht. Früher, also, ne? Zumindest kein Wein, also Bier hatten wir ohne Mass. An Wein kann ich mich gar nicht erinnern. Fünf Gänge Menü wahrscheinlich auch, nicht? Nein, nein. Und ja, jedenfalls waren wir ziemlich fertig nach dem Essen und dem vielen Wein und ich dachte nur, mein Gott, hoffentlich geht es glatt, ich muss ihm noch einen Heiratsantrag machen und so weiter, ja. Aber es hat alles funktioniert, es war alles gut und er hat schon mitten im Lied Ja, ja, geschrien und ja, und so. Hast du so ein bisschen Angstschweiß? Ja, nur das ist nicht funktioniert. Weil ich mich ja aufs Hotel verlassen musste, auf andere verlassen musste, dass alles gerichtet ist und so weiter. Und das fällt mir immer schwer. Aber es hat alles wunderbar gekloppt. Also ich nochmal an dieser Stelle, falls irgendjemand vom Hotel zuhört, nochmal ein riesiges Dankeschön von mir, von uns.
SPEAKER_04Wollen wir das Hotel namentlich erwähnen? Ich wollte gerade fragen, es ist ja auch das Hotel, in dem wir dann quasi unser Dinner, unser Hochzeitsdinner abgehalten haben.
SPEAKER_02Ja, okay. Es ist das Hotel Almgut im Lungau, im schönen Lungau und wo wir auch unsere Urlauber bis dahin immer verbracht haben, unsere Sommer- und Winterurlauber. Genau. Und dort war die Hochzeit, dort war der Heiratsantrag, dort hat sich der Kreis dann praktisch wieder geschlossen. Das sind ganz schön viele Kreise, die sich gerade schließen. Ja, das ist.
SPEAKER_05Ja, weil wenn man es mal nüchtern betrachtet, sind aus einer gescheiterten Ehe zwei schöne entstanden.
SPEAKER_04Richtig. Und vier Freunde.
SPEAKER_05Also das ist ja quasi wie bei so einer Naturkatastrophe. Also die Natur findet auch wieder ihren Weg zurück, um wieder aufzublühen. So ist es dann bei uns ja wohl auch passiert. Guckt doch mal, wie die blüht, meine Herren. So, und jetzt blüht uns doch schon. Das Ende. Das Ende und ja, Folge 2, die schon am Start ist, die ihr in ein bis zwei Tagen dann auch schon hören könnt. Und ich spoilere jetzt einfach ein bisschen. Spoiler mit Eschen. Spoiler, weil es passt ja gerade. Die zweite Folge dreht sich um Weihnachten. Oh mein Gott. Aber mehr werden wir jetzt auch nicht verraten.
SPEAKER_03Nein. Aber ich glaube, wir haben einen Special Guest an diesem Tag. Oh ja. Unser ersten. Unser ersten Special Guest.
SPEAKER_02Den werdet ihr haben.
SPEAKER_03Und er ist grün. Soviel dazu. Ist es der Grinch? Am Ende. Wir haben doch gesagt, wir spoilern den Gut. Kann auch die Maske sein.
SPEAKER_05Ach, das war jetzt schon zu viel gespoilert. Oder Hulk. Hulk kann es auch sein. Oder Green Lantern ist auch grün. Also ihr seht oder ihr hört, es wird irgendwas Grünes dabei sein. Lasst euch überraschen und in diesem Sinne. Hoffen wir, ihr hattet viel Spaß bei der ersten Folge. Es war euch nicht zu langweilig und wir haben euch nicht eingeschläfert. Also für alle, die, die eingeschlafen sind. Guten Morgen, ihr könnt aufwachen. Ja, dann wünschen wir euch noch frohe Weihnachten.
SPEAKER_03Frohe Weihnachten. Schöne, besinnliche Adventstage. Viele Geschenke, wenn es denn Geschenke gibt.
SPEAKER_05Und bis zur nächsten Folge. Wir hören uns in ein paar Tagen. Lasst euch gut gehen. Macht's gut. Ciao. Fertig. Tschüss. Baba.