Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich

Unsere Kindheit und Erziehung

Die_Bangerts Season 1 Episode 9

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In dieser Folge wird es nostalgisch, peinlich und ziemlich ehrlich: Wir reden über unsere Kindheit – damals und heute. Von Erziehungsmethoden, die heute eher nach „würde man so nicht mehr machen“ klingen, bis zu Momenten, in denen wir am liebsten im Boden versunken wären, ist alles dabei. Micha war selbstverständlich schon damals die Prinzessin mit eigenem „Gefolge“ und hat den Ofen zum Glühen gebracht, während der Rest von uns rückblickend fast schon eine erstaunlich langweilige Kindheit hatte.

Wir nehmen euch mit in unsere persönlichen Erinnerungen, vergleichen, wie wir groß geworden sind, und fragen uns: Was davon hat uns eigentlich zu den Menschen gemacht, die wir heute sind?

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SPEAKER_00

Willkommen bei The Bangers, dem Podcast, in dem Micha, Stefan, Alex und Andi ehrlich über das echte Leben sprechen. Ohne Filter, ohne Fake. Dafür mit viel Herz und jeder Menge Humor. Wir teilen Geschichten aus unserem Alltag, von Familie und Freundschaft, von großen Träumen, aber auch von Ängsten und Sorgen, die uns wirklich bewegen. Hier wird gelacht, nachgedacht und manchmal auch ein bisschen gefühlt. Denn genau das macht das Leben aus. Mach's dir gemütlich und sei dabei, wenn wir gemeinsam durchs Auf- und Ab des Lebens gehen. Ungeschönt, persönlich und immer mit einem Augenzwinkern.

SPEAKER_02

Halli, hallo, Hallöchen. Da sind wir wieder mit unserer neuen Folge Unsere Kindheit und Erziehung. Wollt ihr vielleicht mal Hallo sagen? Hallo zusammen.

SPEAKER_03

Hallo. Hi. Oh, da war es wieder. Gott sei Dank.

SPEAKER_02

Ja, ich muss gestehen, als ich die letzte Folge nachgehört habe, das fand ich nicht so schön. Das hat mir nicht mehr so gut. Das hat es mir gefallen. Na gut, das war schon. Das ist schon so ein Markenzeichen der Ordnung.

SPEAKER_05

Dein Erkennungswert.

SPEAKER_02

Ja, aber bevor wir vielleicht ins heutige Thema einsteigen, mal so Revue, wie waren denn so eure Reaktionen nach der letzten Folge? Also bei mir kamen ein paar an. Bei mir auch.

SPEAKER_03

Na dann erzählt euch dann auch die eine oder andere Nachfrage. Also der größte Thema war, sie wollten nicht alle Knudeln den Arm nehmen. Her mit euch. Her mit euch.

SPEAKER_02

Ich absolbiere euch alle. Kannst du Kontakte herstellen? Auf jeden Fall. Einer kommt ja sogar umso besser. Ich hatte sogar Tränen vorher, aber nicht meine. Ich habe eine Sprachnachricht bekommen. Wo jemand, der berührt war, nur vom kurzen Teaser, bevor die Folge überhaupt online war.

SPEAKER_05

Ja, also bei mir war so, dass quasi also nicht nachgefragt wurde, aber dass diejenige das so gar nicht gedacht hätte, dass sich das Thema so bewegt und so berührt und auch schon so viele Jahre beschäftigt. Also es war sehr überraschend für die Person, was ja im Prinzip ja auch für uns überraschend war. Also in der Folge, als wir sie aufgenommen haben, war es ja auch für uns überraschend, dass du schon quasi seit der Schulzeit ja mit diesem Thema zu tun hast. Zwar uns ja auch nicht so bewusst oder oder mir zumindest.

SPEAKER_02

Ich fand es aber auch schön zu hören, dass man nicht alleine damit ist, dass es anderen auch so geht. Das ist ja auch oft, dass du da in deiner Blase irgendwie drin hängst und denkst, das ist nur für dich so, aber ist es ja gar nicht.

SPEAKER_05

Ich glaube schon, dass es viele gibt, die so fühlen und so denken und irgendwie so das Gefühl haben, dass es bei einem selber auch so ist, aber es ist halt schwer darüber zu sprechen. Und das, glaube ich, ist so, was die meisten vielleicht gar nicht machen. Also generell glaube ich, so über Gefühle sprechen ist für viele nicht so einfach. Gefühle war es eklig weg. Also von daher ist ja schon mal war ja, also auch wenn der Outcome so ein bisschen negativ war, aber es war ja irgendwo positiv, ne? Dass du quasi diese Büchse der Pandora geöffnet hast und hast drüber gesprochen. Ja, ich habe sogar ein Spaziergedate. Sister.

SPEAKER_03

Toll. Tut sich ja ganz neue Wege auf. Sieht ganz so aus. Aber wo wir spazieren gehen. Wollen wir spazieren gehen? Nein, wir den neuen Wegen. Ach so.

SPEAKER_02

Ja, aber, also, ich meine, ich hatte es ja im Vorfeld schon vermutet, die Folge hat echt viele Reaktionen ausgelöst, was ja gut ist und was wir auch wollen. Gerne bei jeder Folge. Ich meine, es ist vielleicht ja mal ein Thema dabei, was bei dem einen oder anderen nicht so relevant ist, aber so oder so. Haut immer raus, wenn ihr was habt.

SPEAKER_03

Ich fand es vor allem sehr schön, dass man jetzt dann doch merkt, dass man in einer Zeit angekommen ist, in der man offen über Gefühle reden kann. Als Mann wie als Frau. Und dass man dann nicht gleich als Weichei hingestellt wird, wenn man als Mann über Gefühle redet. Da gibt es aber bestimmt auch noch genug, die genau das so sehen. Ja, aber sie werden immer weniger, Gott sei Dank.

SPEAKER_04

Ich bin der maskuline Mann und ich heule nicht und ich rede nicht über meine Gefühle.

SPEAKER_03

Ich schweige sie tot.

SPEAKER_04

Ich weine heimlich still und leise auf der Toilette.

SPEAKER_05

Also da bin ich ja schon ewig angekommen. Also, das war mir schon immer egal. Ich habe immer über meine Gefühle gesprochen und ich habe auch immer meine Gefühle gezeigt. Also, hab schon immer die Tränen laufen lassen bei Filmen, wo andere vielleicht noch super stark im Kino saßen und dachten so, nee, ich kann jetzt nicht weinen, da habe ich schon geheult.

SPEAKER_02

Du bist ein Lügerer. Warum? Weil du neben mir immer sitzt und dann guckst du mich immer an und sagst, hörst du auf, hörst du auf? Und ich heule noch gar nicht.

SPEAKER_05

Ja, aber ich sehe es doch. Ich sehe es, wie es schon anklopft bei dir. Während es bei dir schon überschwappt.

SPEAKER_01

Gar nicht. Da fällt mir gerade ein, als ich mit meinen Kindern früher noch im Kino war, also noch Kinderfilme geguckt haben, muss ich ehrlich zugeben, ich saß tatsächlich dort bei so Zeichentrickfilmen und mir sind die Tränen gekommen. Und dann habe ich immer so rübergeguckt und denke ich, oh Gott, hoffentlich sieht mich der Sohn oder die Tochter nicht, wie ich hier sitze und mir laufen die Tränen runter, aber ich bin auch sehr emotional, was sowas angeht. Als Susi und Strolch zusammen Spaghetti gegessen.

SPEAKER_05

Hör auf! Hör auf! Also ich sage nur, das letzte Einhorn. Oh Gott. Die Titelmelodie fängt an. Endlich und ich fange an zu heulen. Eigentlich heule ich den ganzen Film durch. Wenn man so willst.

SPEAKER_03

Aber da sind wir ja schon quasi beim eigentlichen Thema bei unserer Kindheit. Denn das letzte Einhorn gibt es ja auch schon ewig, so wie uns. Na, uns gibt es noch nicht ewig.

SPEAKER_05

Ich wusste gar nicht, ist der Film älter wie wir? Der Mr. 80er. Ich glaube, der Micha ist älter.

SPEAKER_03

Jetzt kommt das bitte. Also das ist definitiv aus den 80ern, würde ich jetzt behaupten, ja.

SPEAKER_05

Ich würde mal behaupten, 85.

SPEAKER_02

Woll ich einen Teenager? Aber wahrscheinlich darfst du den Kindern heutzutage gar nicht mehr zeigen, der ist bestimmt voll brutal oder so.

SPEAKER_03

Oder eine Gendergerecht.

SPEAKER_02

Oder das.

SPEAKER_01

Irgendwas wird schon sein, ja.

SPEAKER_02

Ja, aber dann sind wir ja quasi, wie gesagt, schon mittendrin im Thema, ne? Dann hauen wir doch mal raus, so Kindheit, Erziehung und so weiter und so fort. Was war denn dein peinlichstes Kindheitserlebnis, lieber Micha? Ich muss anfangen? Ja.

SPEAKER_05

Erzähl doch gerne mal so aus deiner Kindheit. Ich würde jetzt mal behaupten und ohne das irgendwie zu werten, dass du ja nochmal eine ganz andere Kindheit erlebt hast wie wir drei, also wie der Rest von uns. Gott, wo fange ich da an?

SPEAKER_02

Na, du hast doch gerade schon erzählt, du weißt noch nicht mal, ob ihr einen Sandkasten habt.

SPEAKER_01

Wir hatten tatsächlich keinen Sandkasten. Doch, wir hatten einen Haufen Sand im Hof, weil wir immer gebaut haben, meine Mutter, irgendwas am zu lachen. Sand Sand hat man. Achso, jetzt, ja, alles klar. Wir gibt Sand im Hof. Ja, jedenfalls. Oh Gott. Inseite hier.

SPEAKER_05

Lustig, ich verstehe es nicht. Aber macht nichts. Lacht weiter.

SPEAKER_02

Endlich mal. Endlich mal. Ihr hört, die Katzen sind da. Ja.

SPEAKER_01

Es gibt sie tatsächlich. Ja, Kindheit. Ja, Katzen hatten wir auch tatsächlich. Und wenn ich jetzt mal von meinem peinlichsten Erlebnis in meiner Kindheit erzähle, kann ich, weckt mich Nacht zum 3. Und ich fange an, der 13. Februar 1981. War Freitag, der 13. tatsächlich, und das war eigentlich mein schlimmster Kindheitstag, als wir bei mir zu Hause, keine Ahnung, was haben wir gefeiert. Wir haben halt König und Königin gespielt. Ich weiß nicht, ich natürlich. Ich habe das Nachthem meiner Mutter angehabt und ihre Stiefel dazu mit elf Jahren. Und ja, und da sind wir so bei uns so durch die Wohnung durch. Und dann kam der Nachbar, das war der Grindel, und das war praktisch der Stallbursche, der hat Holz gehackt und musste Feuer machen im Ofen. Und dann kam die Poppa, die hieß halt so. Das war die Magd, die hat uns Essen gemacht und mussten den Fußboden kehren und so weiter. Und ja, das war so meine Kindheit. Das Problem war nur, das wird es peinlich, weil der Ofen hat angefangen zu glühen. Weil wenn dann so ein anderes elfjähriges Kind Feuer macht und dann den Ofen, also richtig nur so einen Kohleofen, dann auflässt. Also die, die wissen, was auflassen bedeutet, wissen das. Also immer schön auf Zug und dann fängt der Ofen natürlich irgendwann an zu glühen. Und was denkt so ein elfjähriges Kind, wenn der Ofen glüht, Feuer bekämpft man mit Wasser, also schüttet man Wasser drauf, dann ist der Ofen geplatzt. Und die Bobber hat in der Küche das ganze frische Brot aufgeschnitten, was wir ja früh beim Bett gekult haben. Und die wascht dazu richtig schön breit drauf, die Leberwurst verschmiert. Und hat den Fußboden, wir haben so einen Linoleumboden gehabt, aber mit dunklem Bohnen, das war heller Linoleumboden, mit dunklem Bohnenwachs gebohnen. Und da waren dann die Flecken ewig Jahre später noch zu sehen. Von der Leberwurst.

SPEAKER_02

Vom Bohnewachs. Die Leberwurst hängt auch noch zwischendrin.

SPEAKER_01

Ja, Kurzfassung, jedenfalls, meine Mutter kam 21 Uhr von der Arbeit, hat einen Schrei losgelassen, wie es in der Wohnung aussieht. Also ich, es ist nur die Spitze des Eisbergs. Sagen wir mal, und sie hat dann ihren Teil noch dazu beigetragen, dass das, was noch nicht kaputt war, kaputt gegangen ist. Und wir haben bis früh um drei die ganze Wohnung aufgeräumt und gemacht und getan. Weiß ich noch. Und ich dachte mir in der Nacht, oh mein Gott, ich komme zu keinem Schlaf, ich morgen früh nur drei Stunden Schlaf, bla bla bla. Samstag früh um neun sind wir dann zu jedem Einzelnen zum Haus hin in der Nachbarschaft. Meine Mutter auf der Straße geplärt. Oh mein Gott. Die Bobba in Grindel und die Krechberge rausgeplärrt und hat erzählt, was los war und wie er, wenn mein Haus abbrennt und dann wollt, der eine wollte dann Essen mitgeben, ja, willst du einen Pressack oder einen weißen oder einen roten Presssack und ich soll das essen, ne? So rohwurscht, oh mein Gott. Ja, das war für mich, das hat sich eingebrannt, das war für mich mein peinlichstes Erlebnis. Das kann man sich nicht vorstellen, wie dann in der Altstadt das ganze Ding rumgegangen ist. Ich habe mich nicht mehr auf die Straße getraut, weil dann jeder guckt mich an und ja.

SPEAKER_02

Da kommt sie, die Königin, keine Prinzessin.

SPEAKER_01

Richtig. Es war ja Faschingszeit, deshalb waren wir auch verkleidet und haben das alles gespielt. Und ich war ja zur Fasching immer eine Prinzessin oder Königin. Ich habe immer das rote Nachther meiner Mutter mit den weißen Punkten angezogen und so ein Parkenverbotenschild an meine blonden Perücke gehabt. Mit diesen Metallblättchen. Ich weiß nicht mehr, wie die Hessen schon diese Metallblättchen halt.

SPEAKER_06

Paletten? Ja, genau, so war das halt.

SPEAKER_01

So war das, genau. Und so war das ein Parkenverbotenschild. In Osten waren wir da, wer? Genau. Ja, soviel aus dem peinlichsten Tag meiner Kindheit.

SPEAKER_05

Ich kann das nicht toppen. Also ich muss kurz gestehen, also irgendwo bin ich stehe geblieben. Ich konnte dir jetzt nicht mehr folgen. Ich will mich raus. Ich habe das Gefühl, ich stehe immer noch am Bahnhof und dazu geht's schon längst fort. Also ich habe noch Königin.

SPEAKER_01

Ich war die Königin.

SPEAKER_05

Königin Häuserofen, Leverwurst, Linoleum, die Mutter auf der Gas mit Bressak. Dunkles Kohlerwachs. Das ist ja gut zusammengefasst eigentlich total.

SPEAKER_02

Du musst dir vor deinem inneren Auge. Gut, du warst nie in diesem Haus. War das. Genau, kann auch. Wenn du dir das in deinem inneren Auge vorstellen könntest, ich sehe das wirklich bildlich vor mir. Die Magd steht in der Küche mit der Brotscheibe und der dicken Wurst drauf. Der Boden dann rausgesaut.

SPEAKER_01

Der andere steht im Wohnzimmer beim glünen Hof und hat im Wohnzimmer Holz gehabt, ne? Auf dem Tempo. Ja.

SPEAKER_03

Kurz zu dem Verständnis, aber das waren alles Kinder.

SPEAKER_01

Richtig, ja. Wir waren alle Kinder. Ich habe halt eine Party gegeben. Eine königliche Party.

SPEAKER_05

Ein Haustee. Wenn man so will, genau. Also ich hoffe, die Zuhörer verstehen es.

SPEAKER_02

Sie müssen einfach nur lachen.

SPEAKER_05

Ich bin irgendwie raus, weil es ist irgendwie so dubios und verwirrend. Wenn es noch Fragen geben sollte, ich du es gerne dann erläutern. Kommentiert bitte. Also fragt nach, weil ich habe definitiv Fragen. Aber das kann man dann außerhalb dieser Podcast-Folge. Vielleicht kann man eruieren wie dieser ominöse Abend am 13. Februar ab. 1981.

SPEAKER_02

Sonst können wir die Folge umnennen in 13. Februar 1981.

SPEAKER_01

Zehn Tage vor meinem Geburtstag.

SPEAKER_03

Da fielen wollte Geburtstaggeschenke ins Wasser.

SPEAKER_01

Da habe ich keine Erinnerung mehr dran. Gott sei Dank hatten sie ja nichts. Entschuldigung. Vielleicht gab es da nichts. Außer außer Ahnung.

SPEAKER_05

Vielleicht war es eine Dosepresse.

SPEAKER_01

Oh Gott, ja. Ja, wie waren denn eure Erlebnisse so? Gibt es denn bei euch irgendwas zu erzählen?

SPEAKER_05

Also vielleicht sollten wir kurz mal unsere Zuhörer informieren, falls ihr so ein Gegruschel im Hintergrund hört, das ist der Franz, der in seinem Koffer liegt und sich im Verpackungsmaterial wälzt. Also die Katze Franz. Wir haben nicht noch irgendeinen Franz hier, der sich auf dem Boden wälzt. Das hätte gern, gell? Aber vielleicht kommt ja gar nicht so viel an bei euch. Ja, also meine Kindheitserinnerung. Also ich muss sagen, ich hatte eigentlich eine sehr schöne Kindheit. So rückblickend. Der räumt irgendwie die ganze Bude auf. Ja, ne? Also als ich Kind war, war die Welt ja noch ein bisschen eine andere. Also es war alles so schön unbeschwert, so leicht. Wir waren von morgens bis abends draußen oder nach der Schule draußen. Also keiner wusste, wo wir sind. Also, da gab es ja auch noch Hausarrest. Oh ja. Hattest du öfter? Definitiv hatte ich das öfter. Also so ruhig und gelassen, wie ich heute bin, war ich als Kind definitiv nicht. Also ich war da von der anderen Sorte. Frech, laut. Warst du? Ja, streitsüchtig. Streitzüchtig? Also, egal wo was war, ich war dabei. Der kleine Alexander war immer dabei. Es gab immer Mitteilungen aus der Schule oder Verweise. Falls ihr wisst, was das ist. Also, das war schon anstrengend. Du meinst anstrengend mit dir? Für deine Mutter. Für meine Mutter, ja. Also, die hat immer gesagt, ich habe ihren Kinderwunsch von drei, vollkommen ausgefühlt. Ach so. Aber, also für mich war es eine schöne Kindheit. Als ich dann älter wurde und quasi in die Pubertät kam, hat sich das Thema dann auch so ein bisschen gewendet. Dann bin ich zu dem geworden, der ich heute bin. So dieser ruhige, brave, gelassene. Brav. Naja, brav ist eine Definition, aber so grundsätzlich würde ich mal sagen, dass ich schon ein braver Mensch bin. Er schlägert sich nicht mehr. Nee. Ich bin in keiner Raverei mehr verwickelt.

SPEAKER_03

Und es gibt auch keine Mitteilungen mehr vom Chef.

SPEAKER_02

Ich habe schon lange keinen Verweis mehr gekriegt. Wurde nicht zum Direktor zitiert.

SPEAKER_05

Ja, so Erlebnisse so. Also ich habe jetzt nicht so einschneidende Erlebnisse wie du. Nee.

SPEAKER_02

Das müssen ja auch keine Einschneiden erleben.

SPEAKER_05

Wir haben schon viel angestellt, so ist es nicht. Also ich meine, ich war da jetzt nie alleine. Wir waren immer so eine kleine Gruppe, ne? Und da haben wir schon so ein paar Sachen angestellt, die jetzt nicht unbedingt so nett waren. Aber komischerweise. Klingelmäuschen, meinst du? Achso, du meinst mehr wie Klingelputzen? Bei uns ist das Klingelmäuschen. Bei uns ist es Klingelputzen, ja, also definitiv war das ein bisschen mehr wie Klingelputzen, was wir so getrieben haben.

SPEAKER_02

Und da ist eine dicke Hummel am Fenster und der Franz hat sie entdeckt. Ist aber ganz schön dick.

SPEAKER_01

Solange kein Blumenstock runterfliegt. Ja, wir waren bei Klingelpunkt.

SPEAKER_05

Aber es war, also komischerweise, obwohl wir das immer wieder gemacht haben, wir hatten alle immer Respekt, wenn wir da nach Hause sind. Das stimmt, ja. Und hatten wirklich Schiss, was passiert, weil uns war ja klar, also das, was wir gemacht haben, das wissen unsere Eltern ja schon, bis wir nach Hause kommen. Die Probleme hatten wir nicht. Das einschneidende Erlebnis ist vielleicht, dass mal der Kochlöffel abgebrochen ist. Ja, jetzt, jetzt kommt's. Weil ich zusammen mit einem Schulfreund auf dem Nachhauseweg an so einer ganz alten Kapelle, also die war schon so ein bisschen so eine Ruinenkapelle, haben wir schön mit Steinen die Scheiben eingeschlagen. Du liebe Zeit! Also wir haben quasi eine Kapelle entbaut, wenn du so willst. Aber doof, ne? Also da stehen wir da. Also die teilweise waren die Scheiben ja schon kaputt. Wir haben dann halt einfach nur noch weitergemacht, ohne zu wissen, dass uns Leute beobachten und bis wir nach Hause kam. Wusste das natürlich schon jeder, ne? Und dann gab es halt mal ein paar mit einem Kochlöffel auf dem Arsch.

SPEAKER_01

Das wusste aber dann bei euch schon jeder, weil ihr acht Telefone hattet, ne? Ich überlege mich gerade bei uns, wenn wir Klingelmännchen zwei Straßen weitergemacht haben, dann hätte das niemand gewusst.

SPEAKER_05

Wieso hattet ihr keine Telefone? Nee.

SPEAKER_01

Nee, hatten wir nicht. Wir hatten eine Telefonzelle unten am Marktplatz stehen. Da hast du da Füchslerneig geschmissen und da konntest du telefonieren. Also so zu Hause in der Wohnung.

SPEAKER_05

Kein Telefon. Nee, hat niemand bei uns telefoniert gemacht.

SPEAKER_03

Kein klassisches Grünes mit Wellscheibe. Nein.

SPEAKER_01

Da musstest du bei, keine Ahnung, Stausi oder irgendwas sein, dann hat es da Telefon. Oder irgendwas Gehobenes in ihrem Betrieb.

SPEAKER_05

Also wir hatten schon ein Telefon und ja, es war orange mit Wellscheibe. Da kann man natürlich kommunizieren, ja. So, also jetzt habe ich mal ein Erlebnis rausgehauen. Das kam mir gerade eben so in den Kopf, ne? Hier, die kleine Kapelle. Steht übrigens heute noch. Ohne Scheiben. Ohne Scheiben. Natürlich mit Scheiben. Mittlerweile ist sie restauriert und renoviert. Damals war sie halt heruntergekommen und ja, keine Ahnung. Ich meine, wenn du so sechs, sieben, acht bist, also machst du dir halt da keine Gedanken drüber. Aber hat es dann schlecht gekriegt, ne? Ja, ja.

SPEAKER_01

Ja, Freitag, der 13. ist bei uns der Quell. Auf meinen Rücken kaputt gegangen. Weißt du jemand, was eine Quell ist? Wo man Glöß macht? Also die rechten Sonneberge Glöß, die werden ja aus dem alten Tannenbaum, der Weihnachten da steht, da wird Klee gehackt, die Rinde runter und dann werden die Äste vorhin kurz abgeschnitten, dass du halt vorhin so ein Vier oder Fünfzack hast. Du meinst einen Schneebesen. Sowas nur aus dem Baum, aus dem Baum, richtig. Und damit sind die Glöße gemacht worden. Und den hat meine Mutter am Freitag, den 13. in der Nacht, auf meinem Rücken kaputt geklopft. Fällt mir jetzt gerade ein. Hat das so fest zugeschlagen, dass ich keine Luft mehr gekriegt habe? Das fällt mir jetzt gerade so ein, wo du den Kochlöffel erwähnt hast. Also Schläge gab es schon.

SPEAKER_03

Ja, genau. Bei uns auch. Also bei mir.

SPEAKER_05

Zu der Zeit, würde ich mal behaupten, war das einfach normal. Da hast du halt mal ein paar gekriegt. Und ich sage heute immer, jede, die ich gekriegt habe, die habe ich auch verdient. War bei mir genauso. Also ich habe jetzt keine gekriegt, die nicht verdient war. Und das hat mir jetzt mir persönlich, das ist jetzt meine Meinung. Mir persönlich hat es jetzt nichts geschadet, im Gegenteil.

SPEAKER_02

Heute sehen das die Leute wahrscheinlich anders. Definitiv. Ja, definitiv. Aber da fragt man sich dann sowieso eh schon manchmal, ne? Wie sind wir denn überhaupt groß geworden, wenn du es mit der heutigen Zeit so ein bisschen vergleichst? So ein bisschen ein Unterschied schon, ne? Ja, so ein großer Unterschied. 180 Grad.

SPEAKER_05

Alternativ, ja. Aber es war ja auch, wenn du uns jetzt siehst, ne, also wir sind ja auch nochmal anders groß geworden wie unsere Eltern. Also da war ja vieles nochmal anders. Ich glaube, Erziehung ist einfach was, was sich mit der Zeit weiterentwickelt. Also in 20 Jahren werden sich die Leute wahrscheinlich denken, also wie konnten wir denn die Kinder so erziehen, wie man sie heute erzieht?

SPEAKER_02

So oder so macht es zumindest den Eindruck, wir sind doch ganz gut geraten. Also klappt. Ja, letztendlich schon. Da ist nicht so viel schief gelaufen. Wie sagt man so schön? Wir sind nicht von schlechten Eltern. Ja. Wir sind wohl erzogen, sagen bitte und danke. Ja, aber als Kind habe ich aber immer die Straße gewechselt, wenn jemand mir entgegenkam und habe auf den Boden geguckt. Das habe ich ja gemacht. Hoffentlich spricht mich niemand an. Oh nein, da kommt jemand. Ich muss auf die andere Seite und ich gucke runter, ich bin überhaupt nicht da.

SPEAKER_05

Also so frech wie ich als Kind war, aber ich habe immer gegrüßt. Ja. Nee. Den Anstand hat mir meine Mutter sehr früh beigebracht. Und dafür bin ich ja dankbar. Weil den Anstand habe ich heute noch.

SPEAKER_02

Aber ich weiß gar nicht, warum man das gemacht hat. Was der Auslöser dafür irgendwie war. Also ich gab ja keinen Grund. Es sei denn, man mochte die Person vielleicht nicht, aber.

SPEAKER_05

Stefan, so, erzähl du doch mal, du bist irgendwie heute so ruhig. Findest du immer noch über diese Nachthem-Bressag-Story hier geschafft?

SPEAKER_03

Zumindest er schließt sich mich jetzt, er schließt sich er schließt sich mir jetzt, warum mein Mann keine Lust auf Bressag, Blutwurst und Leberwurst hat. Das ist drum, da nimmt er 30 aus. Das wird wohl diese Nachtzeilen, die ihn versaut hat. Und da hinten sich zumindest. Ja, ansonsten, meine Kindheit, ja, war, ich würde sagen, nicht so spektakulär. Ich würde es eher als so klassisch in den 80ern schreiben, aufgewachsen in einem normalen Arbeiterviertel mit Spielplatz. Mit meiner Sandkasten vor den habe ich heute noch Kontakt. Das finde ich sehr schön. Also, das ist wirklich toll, weil wir wirklich zusammen in einem Haus aufgewachsen sind und die ersten sechs, sieben, acht Jahre praktisch zusammenverbracht haben. Das fand ich richtig schön. Und dann auch in der Schule immer wieder gesehen haben. Sie war zwei Jahre älter als ich. Und dann, wie das halt so ist, man sieht sich, man sieht sich ja nicht, man sieht sich, man unterhält sich. Und ja, irgendwie hat man dann doch wieder im höheren Alter jetzt wieder zuseinandergefunden. Aber ansonsten, ja, würde ich sagen, war es eine klassische Kindheit bei mir. Ich kann da nicht so viele Essaten. Also es gibt sicherlich viele kleine Eskaraten, die lustig waren und nicht so lustig, aber jetzt kein so ein Mega-Highlight wie bei Micha. Bei mir musste mal ein Tischtennischläger dran glauben. Was bei uns alles kaputt gekommen ist, ne? Apropos verdiente verdiente Schläge. Ja, aber trotzdem ist es aus und was gescheit geworden. Und ja, von daher kann ich da nicht so viel erzählen heute. Spektakulär.

SPEAKER_05

Das geht ja nicht darum. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass es bei dir so langweilig war. Was du mal eine Ferienlara?

SPEAKER_03

Irgendeine Story muss es doch da geben. Da gibt es viele lustige Storys sicherlich, ja. Wie wir haben da Weihwasser aus dem Becken gesoffen in der Kirche. Bin ich ja nicht der Einzige, der hier Blasphemie betrieben hat.

SPEAKER_05

So rausgeschlammert.

SPEAKER_03

Mit der Eva damals, ja. Ah, noch mit der Eva. Aber mit der Eva, ja.

SPEAKER_02

War auch ein Apfel im Spiel und ein Adam?

SPEAKER_03

Weder noch, nee. Blieb nur bei der Eva. Ja, so die kleinen Geschichten, ja. Aber letztendlich war es ähnliche bei Micha und bei Alex. Man hat sich halt, also es war halt so eine kleine Clique, man hat sich getroffen, man ist in den Wald gegangen. Man ist im Winter die Leobahn runtergefahren mit dem Schlitten und zwar bis zum Sonnenuntergang. Das war das Beste im Winter. Da hatten wir noch Winter mit richtig viel Schnee. Da hatte ich noch Moonboots an, falls jemand den Begriff kennt. Die gibt es immer noch. Ach. Okay, eine Tausche an. Und ja.

SPEAKER_05

Los, Andi. Was denn? Erzähl mal. Was soll ich denn machen? Wie war denn deine Kindheit so, außer dass du die Leute nicht gegrüßt hast und bist du auf die andere Straßenseite? Muss ja nur ein bisschen mehr passieren.

SPEAKER_02

Ich war halt schüchtern, Entschuldigung.

SPEAKER_05

Ich jage doch deine Antwort. Was für eine Antwort. Warum du die Straßenseite gewechselt hast, weil du schüchtern warst.

SPEAKER_01

Aber ist das in Haar so möglich, dass man die Straßenseite wechseln kann?

SPEAKER_02

Also Entschuldigung, wir haben schon zwei Straßenseiten. Du weißt es nicht. Ja, das war natürlich möglich, aber man hat halt auch drüber gesprochen, ne? Also das hat man schon hin und wieder dann gesagt. Ja, der grüßt ja nicht, ne? Ja, heute schon. Wobei es, man hatten wir ja auch schon als Thema, dass da nicht so gegrüßt wird. Aber egal. Nee, ansonsten hatte ich eigentlich, nicht nur eigentlich, ich hatte eine schöne Kindheit. Ich mag das immer, wenn ich das heutzutage so bei Insta und so sehe, diese ganzen Videos so als Kind der 80er groß geworden, ne? Und es stimmt alles, was du da irgendwie hörst. So, du bist erst heimgekommen, wenn die, wenn die Straßenlichter angegangen sind, das wusste, wie du sagst, Stefan, keiner, wo wir waren, das hat kein Hahn danach gegräbt, solange irgendwie halt nichts passiert ist. Und das frage ich mich so manchmal, wie ist das für die Kinder heute? Haben die, also man, die haben nicht das Gleiche. Das kriegt man ja mit, wenn man gerade auf die Straße guckt, da siehst du ja keinen mehr, der irgendwie auf der Straße fangen, verstecken oder sonst irgendwas spielt. Aber haben die was ähnliches, was auch so Gefühle bei denen hervorruft, wie das jetzt heute für uns oder für mich ist?

SPEAKER_03

Das ist schwierig, glaube ich, weil letztendlich würde ich unsere Kindheit als unbeschwert bezeichnen. Weil wir halt einfach noch keine Technik hatten, die uns so stark beeinflusst hat, wie die Kinder vielleicht heute. Wir waren ja wirklich draußen und haben wirklich aktiv Kontakte gepflegt in der realen Welt und nicht darauf geachtet, ob wir jetzt 500 oder 1000 Follower haben. Und ich glaube, von daher würde ich sagen, war unsere Kind halt echter als die heutige.

SPEAKER_02

Wir haben halt beides erlebt, ne? Also wir wissen, wie es ohne ist. Wir haben es dann aber auch gesehen, als das aufgekommen ist, wie sich das Ganze entwickelt hat. Ich meine, brauchst du denen da draußen heute nicht sagen, wenn die da am Rechner sitzen und es dödelt erstmal ein Modem, bis du da mit Schneckengeschwindigkeit irgendwas im Internet machen kannst. Das wäre ja für die heute undenkbar.

SPEAKER_01

Ich weiß ja gar nicht, wie das heute überhaupt dann noch so ist. Also wenn ich jetzt so im Osten denke, war, also im Gegensatz zu heut, wenn ich das mal so vergleiche, war halt selbst von der Kindheit an ein richtig echter Zusammenhalt. Also du warst halt so natürlich von Staats wegen organisiert als Jungpionier. Da musstest du schon deine Gebote auswendig lernen, du hast dein weißes Hemdkopf, dein blaues Halstuch, dann bist du Telman-Pionier geworden, dann warst du FDJ. Also es war in der Schule, war schon so viel organisiert, also viel, viel mehr, als was ich heute mitbekomme, was in der Schule ist, auch mit Nachmittagshot, mit AGs, also Arbeitsgemeinschaften, so verschiedene und so weiter, was du dann nach der Schule alles noch machen konntest, so viel du dich interessiert hast. Ich glaube, das ist, gibt es sowas heute noch, dass man danach noch in der Schule kann, zum Beispiel in einem Astronomiekurs, das habe ich immer gehabt, jeden Donnerstag haben wir uns dann 20, 21 Uhr getroffen und sind raus, haben die Sterne beobachtet und so weiter und hat er uns das erklärt.

SPEAKER_02

Sterne beobachtet.

SPEAKER_01

Aber gibt es sowas heute noch, dass Schulen sowas noch anbieten, jetzt mal abgesehen davon, von Jugendbionier und Hellmann-Pionier zu sein?

SPEAKER_05

Also ich glaube schon, dass es in den Schulen heute noch was gibt. Also ist ja gerade heute nochmal anders. Sind ja die meisten Eltern ja Vollzeitarbeiter. Von daher, glaube ich, gibt es es schon, dass die Kinder danach noch irgendwo von der Schule aus hingehen, bis sie dann abgeholt werden.

SPEAKER_02

Nein, der Betreuung, aber ob es jetzt, also naja, wahrscheinlich gibt es da irgendwie ein Angebot, dass die nicht jetzt nur sturhal da sitzen und ihre Hausaufgaben machen, sondern auch noch andere Angebote sind, aber bin ich raus.

SPEAKER_05

Also, aber bei uns zum Beispiel, also als ich in die Schule gegangen bin, da gab es kein Hort oder sonst was, wenn die Schule aus war, war die Schule aus und ihr das nach Hause. Ob da jetzt Eltern zu Hause waren oder nicht, also haben wir auch nicht gebraucht. Wir sind heim, haben unsere Hausaufgaben gemacht und dann haben wir uns getroffen. Und dann waren wir unterwegs bis zum ausgemachten Zeitpunkt. Ich glaube 19 Uhr war immer, wo wir alle zu Hause sein mussten.

SPEAKER_01

Kommt man zeitlauf bei mir, da war meine Mutter, mein Vater, die hatten Wirtschaft bei uns. Und da war die Schule aus und ich war, ja, du kommst halt heim, du hast selbst dein Essen gemacht, dann bin ich halt in die Wirtschaft, habe dort noch was gegessen. Und da musste ich selbstständig nach Hause, musste selbstständig ins Bett, mich waschen, alles. Bin dann ins Bett mit Mossa X eingeschlafen. Apax, Brapax und Kalifax, wer das noch kennt. Oder Dick-Duck und Dicke Duck, das sind so alte Lachen wieder. Die alten Diggum. Der Stefan guckt schon wieder so. Was erzählt er? Manchmal hat man ja Fix und Foxy aus dem Westen kapte. Ja, stimmt. Ja, die hat man dann auch manchmal. Genau. Und ja, und dann warst du allein bei dir da. Und da weiß ich noch, dann bin ich mit meinem Muster X eingeschlafen und meine Mutter hat irgendwann, kommt die noch zum Elf von der Wirtschaft, hat das Licht ausgemacht und das war's dann. Also völlig selbstständig, völlig allein.

SPEAKER_05

Siehst du, ich bin immer mit meiner Bibi Blocksberg ins Bett. Das siehst du. So hat er jede. Ja, ich auch. Schön Bibi Blocksberg gehört. Bin ihr mit Blümchen. Und ich oute uns jetzt mal. Der Andi und ich machen das heute noch. Das ist die beste Einschlafe für. Jeden Abend, wenn wir ins Bett gehen, hören wir eine Folge Bibi Blocksberg. Na, sagen wir mal so, wir machen sie an. Ja, ich wollte gerade sagen, es ist gelogen, wir hören keine Folge, weil es dauert keine fünf Minuten und wir beide pennen. Aber das ist wahrscheinlich so, du legst dich ins Bett, die Bibi fängt da an zu singen und zu sprechen. Und dann hast du wahrscheinlich so dieses schöne Gefühl, wie es früher in der Kindheit war. Dieses Unbeschwerte, es ist alles in Ordnung, du fühlst dich wohl und deswegen hilft uns das wahrscheinlich, dass wir sofort einpennen. Wir haben es mal mit, wie hießen sie, TKKG und die drei Fragezeichen versucht, aber das war zu spannend, weißt du, dann wissen wir, wie es weitergeht. Wenn wir dann wissen, wie es weitergeht, es hält einen dann eher wach. Aber Bibi Blocksberg funktioniert wunderbar. Also solltet ihr Einschlafstipps brauchen? Einschlaftipps, so rum. Hört mal Baby Blocksberg oder Benjamin Blümchen. Bibi und Tina ist ein bisschen schwierig, wenn die zwei Balber da so rumgreichen. Ja, nicht jede Folge geht. Manche machen einen auch aggressiv. Ja, aber so Bibi Blocksberg an sich funktioniert ganz gut.

SPEAKER_01

Ich schlafe immer mit den europäischen Königs- und Kaiserhäusern ein. Natürlich. Was auch sonst?

SPEAKER_02

Das würde wohl Gräfin Esterhasi dazu sagen. Das ist schwer. Soll ich das mal rufen? Nee, bitte nicht.

SPEAKER_05

Die macht sich gerade die Haare. Aber habt ihr denn noch so Kontakt zu euren Sandkasten, Kindergarten, Schulfreunden?

SPEAKER_03

Ja, zu der einen eben schon. Ja, die war sogar auf unserer Hochzeitsfeier gewesen. Mit in Österreich. Grüß an Kerstin.

SPEAKER_01

Ja, bei uns auch so. Also zwei, drei Leute halt, wo man ab und zu mal schreibt und sonst Klassentreffen mal alle drei, vier Jahre. Ja, aber ansonsten zu. Zero.

SPEAKER_05

Doch so viel.

SPEAKER_02

Nein. Nein, das ist gelogen. Eine. Aber ist jetzt nicht im Kindergarten oder so, das ist dann schon eher Schulzeit gewesen, aber sonst. Nope.

SPEAKER_05

Also ich habe ja noch jetzt nicht viel Kontakt, aber der Kontakt besteht noch mit Daniel. Wir sind, ich bin zwei Wochen älter wie er und wir sind quasi wirklich schon als Babys zusammen aufgewachsen, weil unsere Mütter quasi im hiesigen Kehl-Verein waren. Ja, und wir sind, wir sind quasi zusammen aufgewachsen, also wir sind jetzt zusammen in die Schule gegangen oder in Kindergarten, aber wir waren wirklich schon von klein auf befreundet und ja, haben jetzt auch noch so sporadisch Kontakt. Hat mich ja auch zu meinem 40. Geburtstag besucht, da war er mit dabei. Und das ist irgendwie so, das passt jetzt wieder so zu dieser, zu unserer letzten Folge, ne? Also wir haben wirklich nicht viel Kontakt und wir sehen uns auch nicht oft, aber wenn man sich dann sieht, ist es wirklich so ein vertrautes Verhältnis irgendwie. Also man weiß, okay, wir kennen uns schon, jetzt werden es dann ja schon fast 48 Jahre, und es ist immer noch so ein Vertrauen da.

SPEAKER_01

Weil du Kegeln gesagt hast, wo war euch irgendjemand so sportlich engagiert? Wie ich zum Beispiel im Kegelverein war.

SPEAKER_03

Ich war im Schwimmverein.

SPEAKER_05

Also wie ich zum Schlussverein war. Ich bin eine Keglerstochter. Ja. Also meine Mutter war sehr engagiert im Kegelverein.

SPEAKER_01

War ich auch.

SPEAKER_03

Ich war nicht noch nicht fertig. Und ich bin selbst geschwommen.

SPEAKER_01

Entschuldigung. Und nur geschwommen?

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_01

Okay. Ja. Wir haben ja viele sportliche Tätigkeiten gehabt, aber Kegeln war bei so meins. Ich glaube, ich war Sektionsmeister, was auch immer das damals bedeutet hat. 1983. Kenne ich jetzt nur aus Österreich. Aber ich hab, ich überlege gerade so, ich hab, jetzt fällt mir es gerade wieder ein. Stimmt, ich war Sektionsmeister und mein Trainer hat gesagt, es ist der letzte Tag heute, an dem ich dich trainiere, das fällt mir jetzt gerade ein, weil er geht in den Westen. Die haben einen Ausreiseantrag gestellt und das war das erste Mal, wo ich damit konfrontiert worden bin, dass jemand, also dass jemand in den Westen geht, weil er einen Ausreiserantrag geschrieben hat.

SPEAKER_05

Und seitdem hast du keine Kugel mehr angelangt.

unknown

Doch.

SPEAKER_05

Vor allem. Aber es war dann wahrscheinlich eine Bowling-Kogel. Ja, richtig ja in der Westen.

SPEAKER_01

Ja, genau, richtig. Obwohl hier im Dorf haben wir auch im Kegelbauen, also wir haben ja ganz normale.

SPEAKER_02

Wir haben im Dorf eine Kegelbahn. Natürlich haben wir eine Kegelbahn. Achso, ich ja. Haben wir. Wo? Vorne? Vorne. Vorne.

SPEAKER_05

Beim Split drin. Beim Split ist ja Kegelbahn drin. Das ist ja Kegelbahn. So waren wir noch nicht kegeln. Weil du nur Keglers Tochter bist und gar nicht selbst kegelst. Doch, tue ich auch. Ich war nicht nur eine Keglers Tochter, sondern ich habe auch selbst gekegelt. Ach, alle neun hat es umgenommen.

SPEAKER_01

Guck mal, was ich da jetzt heute für Möglichkeiten kann.

SPEAKER_05

Das können wir aber machen.

SPEAKER_01

Da machen wir mal 100 Schuss. 50 volle, 50 abräumen und dann wollen wir doch mal sehen. Ruhig, Braune, ruhig. Da geht der Pultscher hoch.

SPEAKER_02

Wie beides du warst schwimmen, oder? Ich muss das mal brett.

SPEAKER_03

Ich war einfach nur schwimmen, genau. Bahn für Bahn in verschiedenen Ausführungen. Brust, graulen, Delfin.

SPEAKER_01

Mein Brustkraulst du heute noch. Du meinst jetzt beim Schwimmen. Lieber Gott.

SPEAKER_03

Ja. Ja. So ist es. Was für ein Breaker. Ja, und Andreas, wie war das bei dir?

SPEAKER_02

Was hast du für sportliche Aktivitäten als Kind gemacht? Musst mal meine Mutter fragen. Die freut sich über diese Frage bestimmt, weil ich habe alles gemacht. Vom Fußball zum Tennis und nichts habe ich durchgehalten. Ach, ich habe auch mal Tischtennis gespielt für drei Minuten.

SPEAKER_01

Aber du hast dich probiert. Du hast wohl es machen, hast du dich probiert.

SPEAKER_02

Fußball war halt überhaupt gar nichts. Da lachte sich wahrscheinlich heute noch kaputt, wenn es zu dem Thema kommt mit meinen zwei linken Füßen. Tennis war schon eine andere Nummer. Hab ich auch mal gespielt, ja. Das war dann halt auch schon ein bisschen elitärer, ne? Ja, richtig, ja.

SPEAKER_01

Genau. Es war aber im Osten genauso. Ja, ja. Da weißt du noch, der Tennisplatz und so. Es war schon irgendwie was anderes, wenn man Tennis gespielt hat.

SPEAKER_05

Wahrscheinlich, weil du unbedingt so ein kurzes Röckchen anziehen wolltest.

SPEAKER_02

Ich wollte gerade sagen, das hatte schon was, als wir damals losgezogen sind und ich meinen ersten Tennisschlager bekommen habe. Und Dress, du hast ja auch was Scheiß gebraucht, wenn mal ein Turnier war. Also da wurde schon eher geklotzt und nicht gekleckert. So war das.

SPEAKER_01

Beim Schwimmen habe ich immer geschwänzt. Als wir Schwimmunterricht haben. Nee, Schwimmen ist was Schönes.

SPEAKER_03

Nee, ich habe Schwimmen geliebt. Ich bin so viel und schnell geschwommen, dass ich beim Schwimmen das Schwitzen angefangen habe. Das geht?

SPEAKER_01

Guck.

SPEAKER_02

Guck einer an, wir haben es gelernt.

SPEAKER_01

Wir hatten im Mittwoch die ersten zwei Stunden schwimmen und die habe ich in der vierten oder fünften Klasse, die habe ich immer geschwänzt. Da bin ich immer zu spät gekommen, bin dann spazieren gegangen, zum Ellerdeich hoch und so weiter und habe die zwei Stunden abgewartet und dann kamen mir acht Leute entgegen und so, hast du keine Schule und so weiter. Und die haben dann meine Mutter was erzählt, Telefon gab es ja nicht. Und dann hat mich meine Mutter zum Schwimmen gebracht. Dann habe ich die Badehose vergessen, dann musste ich nackt mitschwimmen. Und da gab es nix, da gab es nichts.

SPEAKER_02

Und du gab ja peinlich, weil der Ofen glüht.

SPEAKER_01

Die war da ja bisher freizügig.

SPEAKER_05

Das war knallhatt, denke ich, das hat nicht gezogen. Ja gut, du konntest jetzt halt auch nicht sagen, dass du deine Periode hast.

SPEAKER_01

Ja, es war schlecht. Ja, und so stand meine Mutter halt dann dort mit mir rein und dann habe ich es mit so mit der Schwimmhilfe schwimmen gelernt. Aber es ist bis heute, Wasser ist einfach nicht mein Element. Ich gehe rein.

SPEAKER_03

Gibt es einen Schwimmnudel?

SPEAKER_01

Nee, nee, ein Nudeln hatten wir. Im Osten hatten wir einfach so eine Stange und rechts und links ein Stück Schaumstoff drauf, was oben geblieben ist. Und damit haben wir schwimmen gelernt, ja. Und das. Ich kann schwimmen, ja, aber ich muss jetzt nicht schwimmen.

SPEAKER_03

Schwimmen hat meine Sportnote immer gerettet.

SPEAKER_05

Ihr habt es ja schon mitgekriegt, ne? Also Spott ist ja so überhaupt nicht meins. Von daher hat es, also hat mich schon als Kind auch nicht interessiert. Wir haben halt viel quasi in unserer kleinen Gruppe gemacht, so mit den Freunden. Wir haben ja in so einer kleinen Siedlung am Berg gewohnt und da haben wir viel gemacht, haben wir Völkerball gespielt, Volleyball, Federball und so, aber so sportliche Aktivitäten hatte ich noch nie. Außer dann halt so ein bisschen Kegeln. Das lag wahrscheinlich schon so ein bisschen im Blut. Das war meins auch.

SPEAKER_01

Kegeln.

SPEAKER_02

Wir haben jetzt ziemlich viel so Kindheit so im Allgemeinen, aber Frage in die Runde, wie ist es denn so mit der Erziehung? Habt ihr irgendwie so, ich meine, als Kind merkt man es wahrscheinlich nicht so, aber so im Nachgang irgendwie so das Gefühl gehabt, ihr habt Werte von euren Eltern mit auf den Weg bekommen?

SPEAKER_01

Definitiv.

SPEAKER_03

Werte?

SPEAKER_01

Ich würde sagen, also, wenn ich jetzt so zurückblicke, würde ich denken, dass mir meine Eltern deutlich gezeigt haben, wie ich es nicht machen soll. Das ist auch irgendwie werdevermittelnd. Mein Vater Alkoholiker, zwei Schachteln Zigaretten am Tauch, das Stiefvater auch nicht besser und so weiter. Und da dachte ich mir, nee, das ist alles und das ist alles, was ich heute nicht bin eigentlich. Also von väterlicher oder stiefväterlicher Seite aus. Von meiner Mutter habe ich schon Werte bekommen. Also durchhalten und immer stark sein und Arztbesuche gibt es nicht und so weiter. Also die war schon wirklich die Knall hatte, was das angeht. Und das ist da, das sehe ich heute auch viel in mir, was das ist. Weil viele rennen gleich zum Arzt wegen jedem WW hin und so weiter. Das sind alles so Dinge, die es bei uns gar nicht gab, weil wir immer Arbeit, Arbeit, Arbeit. Und bei mir habe ich immer Schule, Schule, Schule. Egal, da gibt es keine Entschuldigung und man muss immer raus, man muss immer 100% bringen. Das ist so das, wo ich heute manchmal wirklich dankbar bin. Weil sonst hätte mich wahrscheinlich schöfter mal die Realität heute eingeholt, aber steht jeden Morgen wieder auf. Also von meiner Mutter habe ich sehr viel Stärke mitbekommen.

SPEAKER_02

Heute ist ja was los mit den zwei hier, ne?

SPEAKER_05

Ja. Aber gut, die Uhrzeit ist eine andere diesmal. Von der Uhrzeit her, so früh haben wir noch nie eine Folge aufgenommen, deswegen sind die noch ein bisschen aufgeweckt. Was sind eure Werte? Also ich muss sagen, meine Mutter hat mir schon viel Werte mitgegeben. Also, und am meisten bin ich ihr dankbar eigentlich dafür, dass ich wirklich Anstand habe, dass ich Manieren habe und auch Respekt vor anderen Menschen. Und finde ich eigentlich, das sind schöne Werte. Also gerade mit Grüßen oder Bitte, Danke, was ja alles heute nicht mehr so der Fall ist. Oder auch wenn du essen gehst und beobachst so manchmal die Leute, wo ich denke so, also mir hat man anders beigebracht, mit Messer und Gabel zu essen. Aber. Aber gut, es war einfach eine andere Zeit. Und meine Mutter hat mir auch mitgegeben, dass, wenn du auch nicht viel hast, kann das Leben trotzdem glücklich sein und das Beste daraus machen. Und quasi dir das erarbeiten, was du möchtest. Und dann kannst du auch hinterher sehr stolz drauf sein, weil du es dir wirklich erarbeitest, erarbeitet, erarbeitet und erkämpft hast. Ja. Und meine Mutter war eigentlich auch immer eine, die so doch schon irgendwie zufrieden war, ne, mit dem, was wir hatten. Also wir hatten nicht viel, aber es war gut so. Und ich glaube, das muss ich vielleicht wieder so ein bisschen mehr so in die Gedanken bringen, dass das, was wir haben, ja eigentlich gut ist. Und wir sollten zufrieden sein mit dem, was wir haben.

SPEAKER_02

Ja, so eine Gellerelle, dass Dinge halt auch einen Wert haben, ne? Und irgendwie mal Geld gekostet haben. Das ist was, also unabhängig davon, was du eh schon, ne, das sind so gleiche Werte auch bei mir. Aber wie gesagt, halt auch, dass, ne, egal was es jetzt ist, nur egal, ob es 10 Euro, 100 Euro oder was auch immer gekostet hat, aber dass man da halt irgendwie auch ordentlich mit umgeht und das ist auch was, was man hier und da in der heutigen Zeit sieht. Ich meine, wir sind halt auch irgendwie in einem Überfluss, ne? Und dann, dass da Kinder mit 20.000 Geschenken irgendwie zum Geburtstag beschenkt werden, die entwickeln gar keinen Wert mehr zu einem bestimmten Geschenk, weil es einfach zu viel ist. Und das war, glaube ich, in unserer Kindheit anders. Und das war was Schönes, was auch immer noch jetzt bei mir da ist. Wenn man sich was leisten kann und es auch macht, dass man das erhalten will, solange es irgendwie halt geht.

SPEAKER_05

Also jetzt haben wir zwei ja keine Kinder, ne? Also die Werte, die wir jetzt mitgekriegt haben, kann man so jetzt leider nicht mehr weitergeben. Aber ich finde es schön, dass man diese Werte haben und auch leben. Ja. Und man kann sie ja verbal weitergeben.

SPEAKER_02

Klingt ja so, dass wir dann doch alle alles in allem eine schöne Kindheit hatten.

SPEAKER_01

Ja, eigentlich. Außer Freitag, der 13. aber ansonsten.

SPEAKER_02

Abgesehen davon. Also, Mama, wenn du das mal hören solltest, ich habe keine Ahnung, ob du unseren Podcast hörst oder nicht, hast alles richtig gemacht.

SPEAKER_05

Also meine kann es leider nicht mehr hören. Die sieht's vielleicht. Aber wenn ich sie irgendwann mal wieder treffe, dann werde ich ihr sagen, dass er alles richtig gemacht hat. Dass sie alles richtig gemacht hat. Na, ich ja dann auch. Wenn du so willst. Ja, schön. Und schwuppdiwupp, ne? Wie schnell so eine Kopf ist? Haben wir heute sogar so ein bisschen überzogen, weil es ja doch irgendwie ein ganz lustiges Thema war auch. Also irgendwie. Man könnte ja wahrscheinlich noch Stunden weitererzählen. So verleiht mich an du, also bis wir dann da durchblicken, was bei dir so Sache war. Da vergeht ja auch schon die Zeit. Aber vielleicht machen wir nochmal so eine Special-Folge. Kindheit im Osten. Ja, wir brauchen ja Pulver für mehr. Aber jetzt müssen wir erstmal die nächste Folge noch ziehen, bevor wir dem Ende zukommen. Stefan, greifen Sie doch mal in die Büchse und die Büchse. In der Kiste, in die Büchse der Pandora. So. Was haben wir denn da? Was haben wir gezogen? Körper, Schönheitswahn und Selbstakzeptanz.

SPEAKER_02

Ach jawohl. Interessant. Gutes Thema. I'm the body beautiful. Na dann. Aber sowas von.

SPEAKER_05

Dann, ihr Lieben. Dann hören wir uns entspannt auf die nächste Folge. Jawohl. Und ja, habt noch einen schönen Sonntag. Bis bald. Macht's gut. Tschüss. Ciao. Baba.

SPEAKER_00

Das war's für heute. Danke, dass ihr dabei wart. Die Bangers. Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich. Bis zur nächsten Folge.