Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich
Vier Freunde, ein Haus, unendlich viele Geschichten – willkommen bei „Die Bangerts“! Wir sind vier Männer, die zusammen unter einem Dach leben und dabei nicht nur die Katzen, sondern auch uns selbst auf die Probe stellen. In unserem Podcast erzählen wir ehrlich, laut und manchmal auch peinlich über unser Leben, und allem was dazu gehört. Die kleinen wie großen Dramen, die sich hinter verschlossenen Türen abspielen. Egal ob lustige Anekdoten, emotionale Momente oder die Frage, wer denn nun die Haare im Waschbecken vergessen hat – bei uns gibt’s keine Filter, nur echte Gespräche und jede Menge Herz. Schaltet ein, wenn ihr wissen wollt, wie es wirklich ist, wenn Freunde zusammenwohnen und sich nichts vormachen.
Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich
Hund oder Katze? Welcher Typ bist du?
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Hund oder Katze – welcher Typ bist du? 🐶🐱
In dieser Folge wird es flauschig! Wir sprechen darüber, welcher Tier-Typ wir eigentlich sind – Hund, Katze oder doch alles mit Fell, Federn und Pfoten.
Alex ist ganz klar Typ Katze – charmant unabhängig, mit einer großen Liebe zu seiner Katze Chucky (die übrigens sogar Andy, dem bekennenden Hundetyp, beigebracht hat, dass Katzen gar nicht so schlimm sind).
Stefan ist unser Vollblut-Vierbeiner-Fan mit Herz für Asta, Jenny, Mimi und Meilo 🐾, während Micha als „Fetischmaus – Dogcat und Catdog in einer Person“ für tierische Verwirrung sorgt. Andy dagegen wäre im Tierheim verloren – er würde einfach alle Tiere adoptieren.
Wir erzählen von unseren eigenen Haustieren, reden über das liebevolle Chaos, das sie in unser Leben bringen, und darüber, wie schwer es ist, sie irgendwann gehen zu lassen 💔.
Und ja – irgendwie sind wir dann auch noch bei Spinnen gelandet... Warum das für einige von uns gar nicht geht, erfahrt ihr in dieser tierisch ehrlichen Folge!
🐾 Also: Bist du Team Hund oder Team Katze? Schreib’s uns gern auf Instagram!
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Willkommen bei The Bangers, dem Podcast, in dem Micha, Stefan, Alex und Andi ehrlich über das echte Leben sprechen. Ohne Filter, ohne Fake. Dafür mit viel Herz und jeder Menge Humor. Wir teilen Geschichten aus unserem Alltag, von Familie und Freundschaft, von großen Träumen, aber auch von Ängsten und Sorgen, die uns wirklich bewegen. Hier wird gelacht, nachgedacht und manchmal auch ein bisschen gefühlt. Denn genau das macht das Leben aus. Mach's dir gemütlich und sei dabei, wenn wir gemeinsam durchs Auf und Ab des Lebens gehen. Ungeschönt, persönlich und immer mit einem Augenzwinkern.
SPEAKER_04Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die Bangerts der Podcast. Die Herren. Hallo. Servus. Hi. Hi. Ja, heute mit dem Thema Hund, Katze, Maus. Oder ne, warte, es war auch nur Hund oder Katze. Welcher Typ bist du?
SPEAKER_05Vielleicht bist du auch eine Maus.
SPEAKER_04Aber vielleicht passt er auch eine Maus. Die Folge moderiere heute ich, weil ich das letzte Mal so ein bisschen skeptisch war, ob das überhaupt ein Thema ist, wo man drüber sprechen kann. Und jetzt hast du dir Gedanken gemacht. Und jetzt dachte ich so, okay, jetzt ergreife ich halt die Chance, ne? Und mache die Moderation. Und dann gucken wir mal, was aus der Folge jetzt wird. Und dann legen wir los. Also, ich gleich loslegen.
unknownJa, du.
SPEAKER_04Gut, also Hund oder Katze, welcher Typ bist du? Also, ich bin schon immer Katzentyp. Hatte eigentlich schon, ich glaube, immer Katzen, seit ich fünf oder sechs bin. Also Sissi und Franz ist quasi Nummer 4 und Nummer 5. Ja, also von daher würde ich mal sagen, ich bin ein Katzentyp. So. Jetzt. Du?
SPEAKER_03Tja, da bin ich wohl. Da muss ich kurz irgendwie das Thema für mich verändern, weil ob Hund oder Katze, die Frage stellt sich für mich eigentlich nicht. Ich bin's, genau, Huhn oder Ei. Also zuerst da, nee, Hauptsache für Bein und Fell. Von daher ist es mir eigentlich egal, ob Hund oder Katze oder Alpaka oder Hase, Hamster.
SPEAKER_04Ich bin eigentlich für jedes Tier zu haben. Da bist du aber ein bisschen diskriminierend, weil es gibt auch Tiere nur mit zwei Beinen.
SPEAKER_03Und Fell?
SPEAKER_04Ja. Auf und die aufrecht gehen? Warte mal. Also die immer jetzt so anfangen mit zwei Beinen, die haben alle Federn. Federn. Aber es ist ja auch eine Art von Fell.
SPEAKER_03Lass mir so stehen, ihr wollt. Oh Gott.
SPEAKER_04Laufen die demnächst Hühner durch die Wohnung, oder was?
SPEAKER_03Ich finde Hühner toll. Und dann liegen morgens ein Sonntagsei.
SPEAKER_06Kickaricki!
SPEAKER_04Nee, also auf jeden Fall, vielleicht willst du mir mal das Huhn machen. Ich kann dir ein paar Federn besorgen. Oh Gott, es atmet schon wieder aus. Ja. Wollen wir mal beim Thema bleiben, Micha? Welcher Typ bist du so? Also ich bin eindeutig Cat-Dog oder Dog-Cat. Was? Was für ein Ding?
SPEAKER_05Kann man das essen?
SPEAKER_04Cat Dog? Wir sprechen hier nicht über deinen Fetisch, sondern über Haustiere oder Tiere im Arbeit.
SPEAKER_02Habe ich jetzt mein Englisch wieder nicht richtig ausgedrückt. Cat-Dog oder Dog. Vielleicht sagst du uns mal, was wir damit sagen. Hund oder Katze? Ich bin Hund, Katze, Katze, Hund, ist es vollkommen egal. Cat-Dog? Ich dachte, das wäre jetzt originell, das würde nicht so. Es war nicht davon. Was ist halt, ja. Mir ist das egal. Ich habe schon Katzen gehabt, ich habe Hunde gehabt und ich komme mit allem gut klar. Ich hatte auch schon Federn. Also, also, ich hatte schon einen Vogel und deshalb, ja. Hase, mit einem Hasen bin ich überhaupt nicht warm geworden. Wir hatten mal einen Hasen, aber das ist irgendwie ein Hase, ist immer nur da drin und frisst. Am Meerschweinchen gibt es immer noch ein paar Lauter von sich.
SPEAKER_03Ich merke, der Laufen kommt oder was, oder? Der Vogel ist immer noch da. Ja, deshalb.
SPEAKER_02Deshalb, ich bin Katze oder Hund, ist vollkommen egal. Ich nehme beides. Okay.
SPEAKER_05So, Andi. Ich bin voll beim Stefan, ich bin alles. Ich dürfte in keinem Tierheim arbeiten, ich würde alles nach Hause bringen.
SPEAKER_04Ja, aber das ist jetzt so auch nicht richtig, ne? Also so ein Katzenfan war es der ja eigentlich. Das stimmt. Bis ich mit meiner ankam. Und die hat dir dann mal schön gezeigt, dass du ein Katzenliebhaber bist. Kommst du schnurrend an und nicht auf deinen Schoß?
SPEAKER_05Ja, die hat sich immer mit dem Kopf an meinem gerieben. Am Kopf?
SPEAKER_02Ja. Also Kopf am Kopf.
SPEAKER_05Die hat auch nachts auf mir geschlafen. Hat ihn immer genervt, wenn sie das gemacht hat, aber die hat immer auf mir rumgetrampelt.
SPEAKER_02Aber die versucht da irgendwie so.
SPEAKER_05Ich wollte jetzt nicht, dass er auf mir rumtrampelt.
SPEAKER_04Ja, aber so war es ja umgekehrt genauso. Also ich war eigentlich nie so ein Hunde-Fan. Lag vielleicht daran, dass mich ein Hund mal klassisch in den Arsch gebissen hat. Von daher waren mir Hunde immer so ein bisschen suspekt. Deswegen hast du so eine Dalle im Arsch. Entschuldigung. Die kam jetzt nicht von dem Hundebiss. Ach so. Wo war ich jetzt? Beim Hundebiss. Und ja, dann habe ich einen Andi kennengelernt und der Andi hatte die Luna, einen quirliger Bearded-Colly.
SPEAKER_05Das heißt, jetzt hat man schön ausgedrückt, du kannst ruhig sagen, dass sie einen Schuss hatte.
SPEAKER_04Völlig. Ich fand sie quirlig. Also wir haben ja alle so ein bisschen einen Schuss, von daher hat sie jetzt hier zu uns gepasst. Aber die hat mir auch gezeigt, dass ich sie lieb haben soll und dass ich einen Hundefreund werde. Und ich fand es sehr interessant. Sie war dann auch, da haben wir noch getrennt gewohnt, auch ein paar Mal bei mir zu Besuch, für länger. Und sind wir immer schön in Garsi gegangen und haben auf der Couch geguckt.
SPEAKER_05Es gab so lange, dass du erst mal Angst hattest, wie die beiden miteinander umgehen, weil Chucky noch nie einen Hund gesehen hat.
SPEAKER_04Ja, das stimmt. Und wie hat es funktioniert? Chucky ist an ihr vorbeigelaufen und hat sich gedacht, okay, was Großes, Fälliges. Große Katze. Kenne ich nicht. Ich gehe mal weiter. Ja, und so bin ich dann auch so ein bisschen Hunde-Fan geworden. Aber so im Allgemeinen sehe ich das jetzt auch so wie du, Stefan, und du, Andi. Also ich mag eigentlich jedes Tier. Und ich hätte auch gern jedes Tier. Aber es ist halt nicht immer so möglich, ne? Aber ich glaube, wenn wir irgendwann mal unsere Hütte in den Bergen haben, dann haben wir ganz viele Tiere.
SPEAKER_05Dann machst du mir die Heidi.
SPEAKER_04Ich mach dir die Heidi und dann haben wir auch Hühner. Und Ziegen. Kommt ja noch die Ziegenbeter.
SPEAKER_05Natürlich. Esel. Die Heidi muss ja begattet werden. Lieber Gott.
SPEAKER_04Also ihr seht, ihr seht, warum ich so skeptisch dieser Folge gegenüber war. Weil irgendwie nimmt es einen ganz anderen Lauf, aber. Ich muss ein bisschen Schwung in die Bude bringen. Das Thema ja doch schon ein bisschen trocken ist, ne? Hund oder Katze. Richtig. Wie bist du?
SPEAKER_03Stefan. Ich finde es eigentlich ein gutes Thema, weil er lässt sich auch gut drüber diskutieren, weil es sicherlich draußen viele gibt, die 100% nur Katze oder 100% nur Hundtyp sind. Die einen sagen halt, sie haben deswegen eine Katze, weil Katzen eigenständiger sind und selbstständiger und eigenständiger genau und auch eher mal längere Zeit alleine bleiben können, weil das Klo ja quasi in der Wohnung ist, wenn es kein Freigänger ist. Und andere argumentieren halt, dass halt der Hund viel intensiver als Familienmitglied angesehen werden kann, weil er sich ja ein Stück weit domestizieren lässt und dadurch natürlich viel näher beim Menschen ist, so wie es über Jahrhunderte schon ist, als eine Katze, die dann eher ja immer sich selber dann Streichanheiten holt und dann wieder geht.
SPEAKER_05Das war bei der Luna jetzt so gar nicht so der Fall. Also ich meine, die hätte schon ins Bett gedurft, zum Beispiel, so was die Nähe jetzt angeht, ne? Aber das wollte die nie. Die Karma fünf Minuten, wenn es hochkommt, und dann ist die wieder.
SPEAKER_02Ja, aber sie lag schon oft an unseren Füßen unten. Ja, dich dann nicht bewegst. Jetzt nicht die ganze Nacht. Nee, das nicht. Aber liegt sie dann dort und dann bewegst du dich natürlich nicht. Du würdest dich gern drehen, aber du drehst dich nicht. Weil dass der Hund ja nicht aufgeweckt wird und dass der Hund dann gehen muss und so weiter. Und ja, so wurde es eigentlich immer.
SPEAKER_03Letztendlich ist es natürlich so, dass man mit einer Katze unabhängiger ist als mit einem Hund. Also wenn man sich einen Hund geholt hat, dann ist es halt klar, dass halt irgendwelche langen Fernreisen mit dem Flugzeug halt eigentlich nicht möglich sind. Außer man tut den Hund zu Freunden, Verwandten, Bekannten, wenn das klappen sollte. Oder eine Hundepension, was für mich nie in Frage kommen würde, weil entweder ich habe einen Hund oder ich habe keinen Hund. Und dann mache ich halt Urlaub mit Hund. Aber ich würde nicht irgendwie dann jetzt plötzlich wieder anfangen, irgendwo hinzufliegen an den Strand und den Hund zu Hause lassen.
SPEAKER_05Ja, also ich meine, unabhängig davon, ob man es machen will oder nicht, aber Pension, nein. Also wenn ich nicht wüsste, dass er irgendwo gut unter ist oder sie, ne, also dass sie, dass Freunde Familie danach gucken, ist irgendwie ein anderes Thema. Ich glaube, damit kann ich doch irgendwie das Ganze handeln, aber wenn der Hund irgendwo in einer Pension sitzt und ich nicht weiß, nein, nein, möchte ich nicht.
SPEAKER_01Ja, schwierig, oder?
SPEAKER_03Ja, man muss sich halt vorher Gedanken darüber machen, dass halt immer sich einen vor allem einen jungen Hund holt oder einen Welben holt, dass dann halt die nächsten sieben bis fünf Jahre, je nachdem was es für eine Rasse ist, halt kein Strand Urlaub mehr möglich ist. Und dass man halt einen Urlaub in den Bergen macht.
SPEAKER_02Außer Urlaub. Du kannst ja plötzlich krank werden, kommst du ins Krankenhaus und alles Mögliche, dann hast du keine andere Möglichkeiten.
SPEAKER_04Ja gut, aber das sind ja dann so die Ausnahmesituationen. Ja, tut es euch so, ja. Wo es ja nicht anders geht. Weißt du mal nicht, wie das Leben spielt. Ich sehe das auch schon so wie der Stefan. Also wenn ich mir ein Haustier anschaffe, dann muss ich halt auf andere Sachen verzichten. Also das war uns beiden jetzt auch bewusst, als wir uns dann entschieden haben, nachdem Luna und Chucky nicht mehr da waren, hat man das schon irgendwie genossen, dass du halt so freier warst. Du kannst halt mal schnell übers Wochenende wegfahren oder mal woanders über Nacht bleiben, ohne dir Gedanken zu machen. Und jetzt ist es schon so, ne, jetzt musst du halt wieder so ein bisschen planen. Aber das war uns vorher bewusst, weil ich meine, also mit Sicherheit haben wir die zwei jetzt für die nächsten 15 Jahre und dann muss dir halt auch klar sein, dass halt so manches nicht mehr so einfach und spontan geht. Jetzt haben wir natürlich das Glück, dass ihr zwei im Haus mitwohnt und nach den zwei gucken könnt oder auch an seine Mama mal vorbeikommt und guckt. Also wir wissen schon, die zwei sind gut versorgt, wenn wir nicht da sind, wenn wir im Urlaub sind. Aber wenn du das halt nicht hast, finde ich es schwierig. Also so in der Pension oder so gäbe, würde ich dir jetzt zwei, würde ich dir jetzt auch nicht.
SPEAKER_06Nein.
SPEAKER_03Was ich ja nie, nie verstehen werde, ist, dass es immer noch Menschen gibt, die dann einfach ihren Hund auf irgendeinem Rastplatz zurücklassen und den Urlaub fahren. Das kann geht einfach nicht in mein Hirn hinein. Weil, also, das gehen die mit ihren Kindern auch so um, wenn sie irgendwann zu viel wären. Oder die Kinder mit ihren Eltern.
SPEAKER_04Oder so.
SPEAKER_03Das wäre mal eine Maßnahme.
SPEAKER_02Mit Sicherheit ist das schon vorgekommen. Also ich verstehe sowas. Also rein menschlich verstehe ich sowas überhaupt gar nicht. Wenn man Beziehungen so einen Hund aufgebaut hat und dann gehört er zur Familie irgendwie mit. Also, was kann ich denn aussetzen? Also weißt du, irgendwie wieder ins Tierheim zu bringen, weil es familiär, keine Ahnung, warum auch immer nicht geht, ist noch das eine. Aber irgendwo auszusetzen, also ist völlig asozial.
SPEAKER_05Aber selbst das finde ich schwierig, weil wenn ich mich für ein Tier entscheide, dann dauert es ja so ein bisschen Zeit, ne? Und dann frage ich mich immer, wie stark ist die Bindung, wenn die das Tier in einen Wimpernschlag im Idealfall ins Tierheim bringen, im schlimmsten Fall keine Ahnung, was damit machen. Ist es jetzt mit der Bindung vielleicht jetzt nicht so weit hergeholt oder generell mit der Verbindung zum Tier.
SPEAKER_02Oder die Verbindung, die der Mensch überhaupt eingehen kann, in seiner Mensch.
SPEAKER_05Dann finde ich es auch immer erschreckend, wenn du gerade so um die Weihnachtszeit von den ganzen Tierheimen und so, dass die ihre Aufrufe machen, na bitte keine Tiere unter den Weihnachtsbaum.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_05Das ist.
SPEAKER_03Mein erstes Tier war unter dem Weihnachtsbaum.
SPEAKER_02Was war denn das Vogel?
SPEAKER_03Eine Susi.
SPEAKER_05Eine Susi. Eine Susi?
SPEAKER_03Ein Silbergrauskaninchen.
SPEAKER_05Susi, sagt meine Lauretane.
SPEAKER_03Karnickel. Und dann kam Hoppel dazu, ein schwarzer. Ah noch.
SPEAKER_05Und dann haben Susi und Hoppel Kinder gemacht.
SPEAKER_03Aber sowas voll. Und raus kam ein Albino, der Tommy. Voll süß. Geil. Weißes. Viti Karnickel. Ja. Weißes Fell auf grüner Wiese. Wollte ich sagen? Nein. Weißes Fell und rote Augen. Herr Gott. Genau, ja. Und noch drei andere, ja. Und zwar ganz schön putzig. Der war nur Dreck gemacht am Ende. Aber die kamen auch her, haben sich streichen lassen, haben sich auf deinen Schoß gelegt. Haben sie gemacht, ja. Ja, haben auf meinem Schoß geschlafen.
SPEAKER_04Hast du ein Déjà-vu, Stefan? Micha ist es ja nicht anders, oder?
SPEAKER_03Richtig.
SPEAKER_04Ich glaube, Kratzaufwerk schon alles auf deinen Schoßer. Der macht ja auch nur Dreck, ne? Und liegt auf deinem Schoß und will gekraut werden. Und?
SPEAKER_03Silbergrau ist Sisi. Silbergrau ist. Da schließen sich die Kreise. Holt mich hier alles wieder, Michael.
SPEAKER_05Wie war das gleich noch? Die Besitzer passen sich ihren Haustieren an oder die Haustier passen sich ihren Besitzern an.
SPEAKER_02Ich hätte sie fragen, bin ich der Besitzer oder bin ich das Haustier?
SPEAKER_05Du hast nämlich gerade gefragt.
SPEAKER_02Bin ich dein Haustier?
SPEAKER_05Wahrscheinlich. Du willst ja gerade.
SPEAKER_02Okay, der Stefan lässt es einfach mal so stehen.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_02Aber ich scheine dir zu folgen, da ich kein Halsband habe, ne? Ich blinzel ganz verdutzt.
SPEAKER_03Du blinzelst? Ne, du blinzelst. Ich blinzel ganz verdutzt.
SPEAKER_04So, jetzt haben wir aber von Chucky, meiner Katze, gesprochen und von Andis Hundaluna. Aber jetzt haben wir ganz die Miss Ellie vergessen. Ach ja, die Miss Elli. Ja, wir hatten ja auch noch einen Nymphom City.
SPEAKER_05Eigentlich waren die mal zu zweit, J.A. und Miss Ellie, aber J.A. ist stiften gegangen.
SPEAKER_04Wie in der Serie ja auch, ne? Miss Ellie ist geblieben. Ja. Und die war lange da. Na, was, wie alt war sie? 25?
SPEAKER_05Aber sie war alter, auf jeden Fall. Älter, als sie normalerweise werden.
SPEAKER_04Aber auch eine treue Seele. Hat quasi bei uns dann nochmal so ein bisschen ihren zweiten Frühling erlebt.
SPEAKER_05Das war ein Hupsi-Vogel. Als die dann beim Papa und bei der Mama eingezogen ist, ist die mit ihm überall hingegangen. Wenn der in der Dusche war, saß die oben auf der Tür und hat gewartet, bis er fertig war. Dann haben sie immer zusammen Chips gegessen.
SPEAKER_04Sister und die Miss Ellie, ne, Vogel, Katze. Also Chucky war null interessiert an diesem Vogel, aber die Miss Elli war interessiert an Chucky.
SPEAKER_05Ja, die wollte mal auf ihr landen.
SPEAKER_04Die ist ja immer hinterhergeflogen, ne? Und Chucky ist einfach nur ausgerissen. Die wollte mit diesem Vogel nichts zu tun haben. Aber die Ellie, die wollte ein bisschen spielen und schmusen, aber hat der Katze nicht so gefallen. Sissi und Franz waren da ein bisschen anders. Die hatten, naja gut, die waren ja auch noch jung, aber die hatten so ein bisschen den Trieb quasi dem Vogel hinterher. Naja. Die dachten sich, was sitzt da in dem Käfig? Was macht es da?
SPEAKER_03Ja. Ja, und was gab es sonst noch so Tiere bei euch im Leben? Auch ganz viele. Also angefangen, wie gesagt, von dieser Kanickelblage irgendwann mal über mehrere Hunde. Also der erste Hund war, also alle waren aus dem Tierheim und der erste war ein Schäferhund Dobermannmischling. Ziemlicher Wildfang, ja. Die Asta. Klassische Name. Asta. Und nach Asta kam die Jenny. Das war ein zu groß geratenes Eichhörnchen rein vom optischen her. Also auch zu einer weißen Plesse vorne an der Brust und der Rest war so rötlich-braunes Fell mit langem, buschigem Schwanz und langen Ohren. Also es war wirklich wie ein Eichhörnchen, nur in Hundegröße. Und danach kam die Jenny, die psychisch kranke Jenny.
SPEAKER_05Noch eine Jenny?
SPEAKER_03Oder wie ist die davor? War das jetzt zweimal Jenny? Nee, warte, Moment. Oh. Aussetzung. Ich dachte, habe ich nicht gerade schon Jenny gehört? Wie ist denn der Ritterhund? Heiliger Gott. Sollen wir kurz Werbung machen? Schlecht vorbereitet. Bis ihr mal so einen Tusch spielen oder so.
SPEAKER_05Ich mach einen Tusch und dann könnt ihr Katzenfutterwerbung machen. Bitteschön.
SPEAKER_03Es war die Mimi.
SPEAKER_05Ach, die Mimi war.
SPEAKER_03Die Mimi. Die Mimi war der dritte Hund, ja. Hat die immer Krimis gelesen? Ja, und deswegen hat sie auch vor allem und jedem Angst gehabt. Das war ganz furchtbar. Ja. Ich stelle mir den Hund gerade mit so einem Krimi vor. Und Lesebrille und so einer Leselampe. Ja, die hatten wir nicht so lange, leider. Und jetzt haben wir noch den Milo, der jetzt auch mittlerweile zwölf Jahre alt ist. Ist ein englischer Wasserhund. Und kommt langsam seinen Grenzen entgegen, leider.
SPEAKER_04Ja, da muss ich sagen, das war. Das war irgendwie so. Also es ist schon sehr schlimm, wenn du so ein Tier dann verlierst, ne? Oder die Entscheidung treffen musst, das Tier gehen zu lassen. Hat mich eigentlich gewundert. Dass wir uns wieder zwei geholt haben, waren eigentlich die letzten zwei, die wir quasi gehen lassen mussten. Schon sehr schlimm war für uns. Wenn das so ein Tier dann so für viele Jahre begleitet. Also Chucky war ja 23. Und wenn du die 23 Jahre hast, die begleitet dich die ganze Zeit, ist das schon sehr schwer, wenn du sie dann gehen lassen musst. Und mit der Luna war es ja nicht anders.
SPEAKER_05Das hat sich ja noch nicht geändert. Über Hund brauche ich gar nicht nachzudenken. Das ist ja die Frage.
SPEAKER_03Das ist ja wie ein Bruder, wie eine Schwester. Von Familienmitgliedernhund definitiv.
SPEAKER_05Ja, und bei ihr war es halt irgendwie auch so, na, ich meine, ich darf das gar nicht laut sagen, das hören andere Leute, aber anfangs, ich drück's mal ein bisschen. Du mochtest sie nicht, ne? Ja, richtig, genauso wollte ich sie ausdrücken. Ich mochte sie gar nicht. 0,0.
SPEAKER_02Sie war ja auch die Außenseiterin in dem ganzen Rudel.
SPEAKER_05Ich glaube also nicht nur das, dass sie die Außenseiterin war, sondern auch die Art und Weise, wie sie zu uns kam. Dass man ja quasi gar kein Mitspracherecht in irgendeiner Form hatte. Und auch, und das fand ich ein bisschen grenzwertig von dem damaligen Besitzer, die haben die einfach abgeladen. Also eigentlich hätte dir der Hund leidun müssen, hatte aber nicht gleich. Und dann kam es halt, wie es kommen musste. Sie hat sich dann halt gedacht, ich zeig dir das schon, du wirst mich lieben. Ja, und am Ende wollte ich nicht die Entscheidung treffen, dass jetzt zu Ende ist, diese Reise, aber es war ein ganz schöner Ritt.
SPEAKER_04Aber sie hat ja ja auch gezeigt, dass sie jetzt nicht mehr möchte.
SPEAKER_05Ja.
SPEAKER_04Das hat sie. Noch so verrückt, wie sie waren, so querlich, aber da war sie entschlossen. Heute noch ein bisschen schöner Jörg gehabt. Definitiv. Und sie hat auf ihre alten Tage noch das Autofahren gelernt. Nee.
SPEAKER_05Das auch.
SPEAKER_02Um Gottes Willen. Vorm wir mal nach Berlin im Kofferraum.
SPEAKER_05In einem Smart.
SPEAKER_02In einem Smart.
SPEAKER_04Ja gut, wir sind mit dem Smart sind wir nach Bamberg.
SPEAKER_05Ja, aber wenn du die da drin hast und doing, doing, doing, doing. Oh ja. Ja, aber als das soweit war, habe ich es noch nicht mal gemerkt. Ich bin schon eine Weile Auto gefahren, bis ich auf einmal dachte, Moment, hier ist heute was anders. Hier ist still.
SPEAKER_02Hat keine Kraft mehr gehabt.
SPEAKER_05Ja, das ging dann schon noch einen Moment. Also es war noch nicht so am Ende.
SPEAKER_02Oh schön. Ja, im Osten, Osmohotten waren Tiere.
SPEAKER_05Die hatte er. Die hatten wir, ja. Die Waldes hat keinen Sandkasten, aber ein Sandberg im Hof noch. Ach, jetzt war es Sandberg.
SPEAKER_02Ja, so ein Berghalter Sand, weil wir immer Mörtel gemacht haben und so ein Zeug.
unknownWeißt du gar nicht, was das war.
SPEAKER_02Ja, wir hatten eine Putzi. Kann ich mich noch erinnern, es war grauer. Und die ist 1981 beim Hochwasser im Frühjahr in Sonneberg verschwunden. Mein Mutter gesagt, das Hochwasser hat sie mitgenommen. Ich weiß heute nicht, wo die abgeblieben ist. Weil wir haben auch immer junge Katzen. Und ich war dann immer in der Schule und als ich dann zurückkam, waren von sechs oder acht nur noch zwei Stück da.
SPEAKER_05Und die Putzi war die Mutter.
SPEAKER_02Und die Putzi war die Mutter, genau. Und der Vater war irgendwelche draußen, irgendein Kader vom Nachbarn oder sowas. Genau. Und dann kam irgendwann ein Sender von meinem Vater der Hund. Wie? Sender.
SPEAKER_05Wie die Berger, wie die Berger.
SPEAKER_02Wie die Berger, genau, ja, genau. Schön schwarz, zwar kleiner, Gude. Der war schön.
SPEAKER_05Schwarze.
SPEAKER_02Die Sender, Gott. Die hat immer zum Fenster hinaus geguckt. Die hat immer so einen extra Hoger gehabt am Fenster. Dann ist immer draufgesprungen, war mit ihrem Pfoden so aufs Fensterbrett draußen und hat immer hinausgeguckt, die Straße. Und dann kam ich immer von der Schule. Dann habe ich immer so langsam um die Kurve geguckt und dann hat sie oben runter geguckt, hat schon gehechelt, mit dem Schwanz gewedelt und kam mir schon entgegen. Die Sender. Die Sender, ja. Und die ist dann auch mit nach Leipzig umgezogen. Als ich mit der Kerste nach Leipzig bin. Ist die mit, aber die hat sich gar nicht wohl gefühlt. Also ich weiß nicht, wie lange die dauert war. Vielleicht vier, sechs, acht Wochen in Leipzig in der Wohnung. Und dann haben wir gesagt, nee, das wird nichts. Die fühlt sich hier überhaupt nicht wohl. Und dann haben wir sie wieder zur Mutter nun und dann ist er dort, ich glaube, als ich weiß nicht mehr wann es war, aber als Lady Diana gestorben ist. 97. Da ist sie abgestorben.
SPEAKER_05Im August.
SPEAKER_02Ja, keine Ahnung. Ich weiß nicht, habe ich halt noch gedacht, Gott, ich weiß gar nicht, um wen ich jetzt mehr weinen soll. Das war ja alles so dramatisch damals. Und ja, das war, da ist der Hund aufgestorben. Hat sie bei meiner Mutter einfach unter dem Tisch gelegt und dann eingeschlafen. Eigentlich ganz schön. Ja. Ja.
SPEAKER_03Also bis auf das Tier, für jeden Tag.
SPEAKER_02Ja, ja. Ja, so war das. Und dann kommt nur Luna und dann habe ich gedacht, nee, es langt erstmal mit. Hunden an Dramatik und Tieren und Abschied.
SPEAKER_03Verstehe ich. Also das ist immer ein ganz schöner, ganz schöner Ritt, wie du sagst. Wenn es dann mal so weit ist.
SPEAKER_05Ja, und wenn dann auch noch was ist, da kann man irgendwann mal. Nee, du hast angerufen, oder? Wo du mit ihr Gassi warst. Wo sie unters Auto gekommen ist.
SPEAKER_02In Aschaffenburg, ja, wo man da war, ja. Mit über die ganze Pfode offen war.
SPEAKER_05Da hatte sie quasi einen Klumpfuß dann. Mussten wir sie immer die Treppe raffen runtertragen. Ewige Zeiten. Und jeden Tag war sie im Büro dabei. Das war ein Spaß.
SPEAKER_04Ja, aber so wie das halt ist mit Tieren, ne? Also sind halt ein Familienmitglied, ne? Und dann kümmert man sich natürlich auch. Und dann macht man natürlich auch alles möglich. Wie so viele halt.
SPEAKER_05Ich kann gar nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die keine Tiere mögen.
SPEAKER_04Ja gut, aber es gibt ja auch Menschen, die keine Menschen mögen. Also es gibt ja auch.
SPEAKER_05Okay, da gehör ich dazu.
SPEAKER_04Ja. Habe ich das jetzt auch gesagt?
SPEAKER_02Das kommt jetzt einfach so raus.
SPEAKER_04Das ist jetzt nicht unbedingt so positiv. Wir wollen ja nicht alle über einen Kamm scheren.
SPEAKER_02Es gibt halt so Tage, da ist halt alles zu viel. Und dann möchten wir sie halt gerne mal zurückziehen. Und dann, ja, dann wäre es schön, wenn der Hund da wäre, zum Beispiel. Ich sage, komm, geh her und wir gehen mal Kassi. Genau. Ich höre ihn schon. Wo ist er?
SPEAKER_04Ja, aber warum gibt es da noch keinen Hund bei euch? Nee. Das ist ja auch eine Zeitfrage mit so einem Hund, ne?
SPEAKER_03Ja, wenn du dann. Das ist das Timing, glaube ich, noch. Wer und wann soll das machen? Aber generell, ja, wenn das dann mal alles irgendwie in geregelte Bahn ist. Was ist denn dann, wenn es in geregelte Bahn ist?
SPEAKER_02Dann gehst du Gassi. Ach, meinst du, ich habe dann ein besseres Zeitmanagement gemacht?
SPEAKER_05Das heißt nicht, hier an die Haustür schnell auf und hinter auf die Wiese. Richtig. Dann gepfiffen, Hund wieder zurück. Danke fürs Gespräch. Jawohl, ist immer kassi gegangen.
SPEAKER_03Du hast doch heute erst gemeint, du würdest gern nur noch halbtags arbeiten. Und dann kannst du ja von 8 bis 12 arbeiten und ab 12 hast du dann einen Hund.
SPEAKER_05Ach, das klingt nach Musik in meinen Ohren. Ja, ich dachte, ich bin.
SPEAKER_03Und vorher ist der Hund unten im Büro bei Andi. Ja, genau.
SPEAKER_05Das ist fein. Wo ist der Hund, wenn ich auf Dienstreise bin?
SPEAKER_02Und wo ist der Hund, wenn ich doch mal länger arbeiten muss? Wo ist der Hund, wenn wir in Urlaub sind?
SPEAKER_05Dabei.
SPEAKER_02Dabei. Im Almgut sind Hunde erlaubt. Ja, sind wir dann nur noch im Almgut, ne? Das ist jetzt anders da wie.
SPEAKER_05Ihr könnt auch Zelten.
SPEAKER_02Ja, stimmt eigentlich.
SPEAKER_05Habt ihr ja schon lange nicht, oder du schon lange nicht.
SPEAKER_03Zelten, ja. Ja, viel Spaß, ohne mich. Du bist spannend. Nee. Alles, aber. Den Geräuschen der Nacht zu folgen. Ja, schön. Nee. Ja, aber dann.
SPEAKER_02Aber vielleicht wäre es gut, wenn wir einen Hund hätten, der würde die bösen Geister dann vertreiben. Die nicht über eine Nacht zum Halb Zwo weg.
SPEAKER_03Das stimmt, ja.
SPEAKER_02Es ist gleich Zeit.
SPEAKER_05Der wird es vielleicht aber noch schlimmer machen, wenn da plötzlich der Hund mitten der Nacht knurren anfängt und du denkst, was ist das?
SPEAKER_02Jetzt werde ich immer, der liegt bei uns auf dem Bett, so am Fußender, und plötzlich schreckst du hoch und du schreckst hoch und der guckt zur Tür und knurrt so, stell die Augen auf. Also die Augen, die Ohren auf.
SPEAKER_04Ich kann auch die Augen aufstellen.
SPEAKER_05Oh Gott, da möchte ich dich ja mal lepp. Das finde ich bei den Katzen schon grenzwertig, wenn die so aus dem Nichts plötzlich angespannt und den Blick da in den dunklen Flur. Was ist da?
SPEAKER_02Da wird schon irgendwas Unsichtbares vorbeilaufen, ne?
SPEAKER_03Am Ende.
SPEAKER_02Du.
SPEAKER_03Aber dann ist der Hund ja da, der ist mir wurscht. Ach so. Weil ich ja eh schlau. Du kriegst ja eh nichts mit. Du würdest morgens aufwachen, ich wäre fort und würdest du denken, wo ist er denn? Mochte mir schon Kaffee? Wo bleibt er denn? Das würde ich denken. Ja, und dann hättest du gar mitbekommen, dass ich Nacht gestohlen worden bin. Die bringen dich alle wieder zurück.
SPEAKER_02Also wir waren bei Hund Katze, Maus. Maus. Welcher Typ bist du?
SPEAKER_04Naja, ja, aber lieber Zuhörer und ZuhörerInnen, das weiß ich aber doppelt gemoppelt.
SPEAKER_05ZuhörerInnen.
SPEAKER_04ZuhörerInnen. Ich tue mich da so ein bisschen schwer mit. Deswegen machen wir das ja auch nicht. Ich wollte es mal richtig machen. Zuhörende. Jetzt war es wieder falsch. Lauschende. Also wie sieht es ja bei euch aus? Was seid ihr denn so für Typen? Hund, Katze, Maus oder ganz was anderes.
SPEAKER_05Ja, Schlangen zum Beispiel.
SPEAKER_03Ja, Reptilien natürlich. Das ist schwierig. Hatte ich ja auch schon Badagamen. Vier Stück. Was hast du? Schlangen? Nein. Badagame ist was anderes. Das ist jetzt keine Badame, so wie es ich ja so. Ja, ich habe Badagame. Weil die so ein Bart und haben so Stechelchen da so.
SPEAKER_02Aber warum hast du so viel Zeug gehabt? So Hasen und alles.
SPEAKER_03Na gut, die Badagamen wollte Bernd damals haben. Also, ja, und da er nicht den Platz hatte, hat sie halt ich. Und wer hat sie jetzt? Der liebe Gott. Ah, sind schon. Ja, auch schon lange. Die haben ja keine so lange Lebensdauer. Ich kenne mich doch nicht aus. Eines ersoffen beim Schwimmen in der Badewanne. Ups. Und ja, das war ein bisschen schade, ja.
SPEAKER_04Also das ist ja sowas, also gut. Geschmäcker sind ja verschieden, aber so Reptilien und so, also so Schlangen oder Spinnen oder so, das ist ja irgendwie, was da kann man das Haustier nennen.
SPEAKER_02Ja. Manche haben auch Febel dafür. So eine Vogelspinne bei sich zu Hause zusammen.
SPEAKER_05Kommst du nach Hause und dann ist das Terrarium leer.
SPEAKER_04Na gut, weit kann sie ja nicht sein. Aber wo ist es?
SPEAKER_05Ist das noch nah genug?
SPEAKER_04Oh nee, das ist nichts. Aber soviel ich weiß, machen die ja nichts. Das ist mir egal. Die sind ja nicht giftig oder so. Auch das ist mir egal. Ja, gut, also du magst jetzt keine Spinnen, also würden wir ja nie Spinnen haben.
SPEAKER_05Weiß ich nicht, wie du drauf kommst.
SPEAKER_04Ich finde es so interessant, ne? Also früher war ja ich wirklich so, ich hatte ja so eine richtige Spinnenphobie. Und irgendwie hat sich das Blatt so ein bisschen gewendet. Also mittlerweile kann ich besser mit Spinnen umgehen, aber dafür ist mein Mann da so ein bisschen.
SPEAKER_05Weil ich immer noch dieses Bild vor Augen habe. Ich lag im Bett im Sommer, hab Fernseh geguckt, es war schon ein bisschen duselig draußen, das Licht war aus, außer der Fernseher lief, wie gesagt. Und auf einmal höre ich irgendwas und sehe irgendeinen Schatten. Konnte aber nicht gleich erkennen, was es war. Mach das Licht an und da sehe ich sie. Und dann dachte ich, Scheibenkleister. Die ist ganz schön groß. Wie komme ich aus diesem Schlafzimmer raus? Und? Ich bin rausgekrabbelt. Ja, kommt doch mal. Da kommt nochmal einer. Aber ich hab sie weg. Ich habe ein Glas geholt und hab sie nachrasten.
SPEAKER_04Also war doch gar nicht so schlimm. Doch.
SPEAKER_05Doch.
SPEAKER_04Das hättest du mal sehen sollen. War das letztes Jahr im Sommer oder vor zwei Jahren? Da hatten wir hier am Balkon eine riesige Kreuzspinne. Und die war aber fett. Dann hat die sich abgeseilt. Und natürlich, also der mit der Spinnenphobie, also ich sollte dann wegmachen. So, ich bin dann raus auf dem Balkon. Was macht der? Sperrt mich aus quasi. Also wie wenn ich mit dem Ding wieder reinkommen würde, also nicht einfach nur die Balkontür zugemacht. Ne, der hat gleich zugesperrt. Und dann habe ich das Ding weg. Also ich habe sie jetzt auch nicht in die Ecke gebracht. Ich habe sie anderweitig quasi um die Ecke. Also sie ist dann bei der Nachbarin gelandet.
SPEAKER_05Die war wirklich riesig. Ja.
SPEAKER_04Und das ist irgendwie sowas, das hat sich bei mir so im Laufe der Jahre so ein bisschen geändert. Also ich, auch wenn ich jetzt, also ich will jetzt nicht sagen, dass ich immer noch eine Spinnenphobie habe. Also ich habe mich irgendwie arrangiert mit den Herrschaften. Also ich kann die auch ganz normal wegmachen, dass ich die irgendwie mit einem Glas oder so nach draußen bringe. Aber ich könnte die jetzt, also töten geht nicht mehr. Was jetzt früher gang und gäbe war, wenn du irgendwie so einen Insekt oder sowas in der Wohnung hattest. Also mittlerweile kann ich das ja nicht mehr. Das geht irgendwie nicht.
SPEAKER_03Also Angst vor Spinnen habe ich auch keinen, aber ich finde es einfach nur unglaublich eklig. Diese acht Beine, die stören meine Söhne.
SPEAKER_05Wenn die halt so groß sind, dass du die Haare da erkennen kannst und so, ne?
SPEAKER_02Ich war heute bei ihrer Kundin und habe die Terrasse gekerchelt. Apropos Spinnen. Und man tut die Truhe dann so weg und seht es aber gar nicht und stehe so an der Hauswand und Kerche und Kerche und plötzlich krabbelt hinter der Truhe wirklich, also ein so richtig fettes, großes Tal raus. Und da dachte ich, oh Gott, dachte ich mir, aber ja, krabbelt halt hoch. Ich meine, ich habe ein Kärcher in der Hand. Ja. Und dann krabbelt die aber wirklich über die Truhe zu mir her. Ich wollte Hallo sagen. Und ich so, ist alles gut. Geh in die andere Richtung, weil du gehst jetzt genau in einen Wasserstrahl halt, ne? Und ich halte halt den Strahl so auf den Boden hin und die springt von der Truhe runter in ihrem Warn in den Strahl rein und fliegt davon, in den Gatten rein. Und in dem Augenblick denke ich mir, wenn dort jetzt eine stehen würde und die Spinne wäre demjenigen entgegengeflogen, das musst du dir mal vorstellen. Du stehst dort und erhältst dich mit mir, die Spinne kommt gelaufen, geht in den Wasserstrahl und fliegt dir entgegen, Andi. Fliegt direkt auf dir zu und haftet dann hier von so auf deine Brust und krabbelt dir hoch in den Hals. Das habe ich mir dann heute so vorgestellt, wie das wohl dann wäre für denjenigen. Was ist der Outcome?
SPEAKER_04Gänsehaut.
SPEAKER_05Gänsehaut. Ja.
SPEAKER_02Das wäre blöd. Also, wenn ich, solange ich das sehe, habe ich es unter Kontrolle, aber wenn so ein Ding auf mir ist oder mir entgegenfliegen würde, dann würde ich auch quieksen.
SPEAKER_04Ja, also ich habe das so ein bisschen, ich habe das so ein bisschen gemacht, wie jetzt auch mit dieser Ballonfahrt. Also man muss sich ja seinen Ängsten stellen. Und so war das mit Spinnen auch. Ich habe mir irgendwann gedacht, okay, eigentlich machen die einem ja nichts. Die sind halt irgendwie nur eklig. Vielleicht hat man zu viele Filme gesehen, als man Kind war. Und irgendwann dachte ich mir so, na, also ich stelle mich der Angst, ne? Und ich stelle mich den Herrschaften. Und jetzt ist es eigentlich, wenn ich so eine große, schöne schwarze, fette Spinne sehe.
SPEAKER_02Freust du dich da wenig drauf, sie rauskommen?
SPEAKER_04Ich freue mich jetzt nicht, ne? Und ihr werdet jetzt bestimmt das Lachen anfangen, aber dann spreche ich erstmal mit ihr. Also, wir lernen uns kennen.
SPEAKER_01Ah, verstehe.
SPEAKER_04Und du brauchst eine Beziehung aufgezogen. Na, Beziehung würde ich das jetzt nicht sagen. Es ist eher so eine flüchtige Bekanntschaft. Gibst du ihren Namen?
SPEAKER_05Herzlich willkommen, Tarantula.
SPEAKER_04Willkommen in meinem Zuhause. Aber ich merke, dass dadurch die Angst weniger wird. Du nimmst ja quasi die Macht. Ja, also guck mal, ne? Wann war es? Was zur Weihnachtszeit oder so, wo die Spinne im Bad war für eine längere Zeit. Oh, die hat lange da gewohnt. Ja. Diesmal von der Ecke in die andere Ecke. Dann war sie weg, ne? Dann war sie wieder da, dann war sie weg. Dann hat sie sich irgendwann mal auf den Klodeckel gesetzt, wo ich gesagt habe, gute, das ist der falsche Ort. Also hab sie dann zurück in die Pflanze, dann hing sie wieder oben in der Ecke. Also die war lang da. So wie ihr Haustier. Ja. Früher wäre es für mich ein No-Go gewesen, wenn irgendwo in der Ecke eine Spinne gehockt hätte. Aber mittlerweile denke ich so, okay. Solange sie in der Ecke hockt. Willkommen.
SPEAKER_05Wir haben sie auch sitzen lassen. Und wenn man so. Ich glaube, ich habe ja keinen Namen gegeben.
SPEAKER_04Wenn ich so lange da war. Ich weiß es gar nicht, ob ich ihren Namen gegeben habe.
SPEAKER_05Ich glaube nur, wir können die nicht raustun. Draußen ist kalt. Die friert.
SPEAKER_04Also. Die hat keine Moonboots. Von daher, also sich einfach mal seinen Ängsten stellen. Und wie gesagt, seitdem funktioniert das ganz gut. Also wenn ich irgendwo eine Spinne sehe, bin ich bei weitem nicht mehr so schreckhaft oder ängstlich, wie ich das früher war.
SPEAKER_05Oder denk mal an diese Spinnen aus Sri Lanka, nicht Sri LankaInnen auf den Seychellen.
SPEAKER_04Die, die hießen die, Palmen, Palmspinnen?
SPEAKER_05Die, die ihre Männchen fressen.
SPEAKER_04Ich war zu witten.
SPEAKER_05Nee, auch nicht. Und es war so lustig, weil wir waren da irgendwie in so einem Park unterwegs und da denken, ja, was ist hier so florafaunamäßig, alles rumkräuscht, Leucht? Und wer entdeckt die erste Spinne? Und wo war sie? Direkt hier. Vor meinem Gesicht. Wirklich. So groß. Voll Teufel.
SPEAKER_04Ja. Also, wo ich damals in Mexiko war, da war ich auch so ein bisschen überrascht, da haben wir so einen Tempel besucht. Und wir sind da mit so einer Riksha irgendwie gefahren. Und da waren wir, denke ich, so, was sind denn das sind so viele schwarze Flecken auf dem Boden? In der Rikser? Ne, ne, in der Riksha, den Weg, den wir da fahren sind, diesen Schotterweg, Sandweg oder was es war. Und ich habe von beiden gesehen, da sind lauter schwarze Flecken auf dem Boden. Ja, und dann waren das, ich glaube, es waren Taranteln oder Vogelspinnen. Die sind da halt so ein bisschen spazieren gegangen. War da wohl Wandertag? Keine Ahnung, aber. Spinnenwandertag. Es war schon ein bisschen komisch zu sehen, wo ich dachte, so gut, dass wir die Rickschaft genommen haben.
SPEAKER_03Und nicht laufen.
SPEAKER_04Gut, ja. So, jetzt sind wir von Hunde oder Katze. Welcher Typ bist du auf Badamen? Badagamen. Badagamen. Oder so. Zu Spinnen, Schlangen und Sonstigen gekommen.
SPEAKER_03Wie ist denn bei euch da draußen so? Was seid denn ihr für ein Typ? Fell oder Schuppen oder Hund oder Katze? Federn.
SPEAKER_05Ach, Federn, ja, auch was Achtbeiniges oder gar Schländendes. Dann lieber Schlängelndes als achtbeiniges.
SPEAKER_04Das ist ja immer so eine Typfrage, ne?
SPEAKER_05Genauso wie die Entscheidung aus dem Tierheim oder vom Züchter.
SPEAKER_03Das ist auch echt schwierig, finde ich. Also das ist auch, hat auch sehr großes Streitpotenzial.
SPEAKER_05Streitpotenzial und auch immer wieder die Gedanken Geldmacherei.
SPEAKER_01Ja, es ist halt schwierig.
SPEAKER_03Ja, schwierig, weil wenn man einen Hund, also einen Welten vom Düchter kauft und dann, je nachdem, was es gerade von der Rasse ist, zwischen 2 und 3 oder mehr tausend hinlegen muss, muss man aber auch natürlich bedenken, dass die halt auch fertig entwurmt, gechippt und alles sind. Von daher ist der Preis eigentlich schon immer letztendlich gerechtfertigt.
SPEAKER_05Ja, ja, das schon. Aber du hast ja manchmal echt, wo es, wo. Aber keine Ahnung, Papiere gefälscht sind in so einem Krater.
SPEAKER_02Ja, klar, wenn du solche holst, ja.
SPEAKER_03Ja, natürlich würde ich keine Welpen von einem Züchter aus Polen oder so irgendwie zum Beispiel. Oder bei irgendeinem Rastschlatz. Also Züchter aus Polen, das ist auch schon wieder diskriminierend. Züchter aus Europa oder Ungarn oder Rumänien. Osteuropäische Hundezüchter. Jetzt kannst du hier auch in Deutschland haben, dass du da irgendwas Falsches erwischt. Aber hier in Deutschland hast du ja zumindest die Möglichkeit, den Züchter prüfen zu lassen. Also beim Zuchtwarten sonst irgendwas. Das hast du natürlich in anderen Ländern nicht.
SPEAKER_02Aber da wäre für mich immer noch die Entscheidung, da würde ich lieber einen Hund aus dem Tierheim oder Osteuropa retten, das sind ja auch Auffangsstationen, als an Frischen zu holen.
unknownAn Frischen?
SPEAKER_02Naja, halt an Jungen halt, verstehst du? Also lieber das Leben von dem Hund oder von dem Tier halt irgendwie noch schön gemacht für den Rest seines Lebens, als sie.
SPEAKER_05Ja, da ist Lua halt auch immer wieder. Die haben, je nachdem, wie alt die dann schon sind, haben die halt auch ihre Geschichte. Und das ist so viel vielleicht nicht mehr raus. Ich meine, du hast bei der Luna gesehen, die war jetzt vier, die kamen jetzt nicht aus dem Tierheim, aber irgendwas muss da ja auch gewesen sein, dass die so war, wie sie gewesen ist. Also und wie schwer das war, trotz Hundeträner und Kram das irgendwie in den Griff zu kriegen.
SPEAKER_04Ja, aber das ist dann wahrscheinlich auch, wie bei so vielen, ne, es ist halt, die einen mögen es so, die anderen mögen so. Den einen sind Tier da sind Tierheim lieber, die anderen möchten es vom Züchtern. Wie sagt Männer so schön, jeden Tierchen sein möchte Tierchen.
SPEAKER_01Genau.
SPEAKER_04Das ist wohl wahr, ja. Na, und ich glaube, mit diesem Satz können wir die Folge für heute dann beenden.
SPEAKER_05Jetzt macht sie aber hier einen auf Hammer mal durch, ne?
SPEAKER_04Naja, also wir sind ja fast am Ende. Und heute werden wir kein losziehen, denn unsere nächste Folge kommt am Muttertag. Und von daher haben wir zusammen entschieden, die nächste Folge wird über unsere Mütter sein. Passend zum Muttertag. Mütter schnallt euch an. Ja, also können sich ja nur noch zwei anschnallen. Die anderen müssen wir es dann nach oben senden.
SPEAKER_05Auch das kriegen wir sagen, deswegen können wir doch trotzdem über sich sprechen.
SPEAKER_02Natürlich. Das machen wir auf jeden Fall. Die wird sicher Käffchen machen und eine Zigarette anzünden. Eine schöne F6 und dann hockt sie oben und er wird genau zuhören.
SPEAKER_04Dann hockt meine dabei, aber die hat noch einen Cognac mit beim Käffchen.
SPEAKER_05Sechs Ämter hat sie ja nicht getrunken. Aber wir können sechs Ämter trinken.
SPEAKER_04Auf sie definitiv. Oh, ist es. Gut. Dann wünschen wir euch noch einen schönen Sonntag. Und wir hören uns in zwei Wochen zum Muttertag. Macht's gut. Tschüss. Tschüss. Tschüss.
SPEAKER_00Das war's für heute. Danke, dass ihr dabei wart. Die Bangers. Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich. Bis zur nächsten Folge.