Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich

Peinliche Momente – ehrlich, unangenehm, lustig

Die_Bangerts Season 1 Episode 16

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In dieser Folge wird es herrlich unangenehm – und genau deshalb so lustig. Wir sprechen über unsere peinlichsten Momente und stellen schnell fest: Jeder definiert „peinlich“ ein bisschen anders. Von eskalierenden Partynächten über fragwürdige Entscheidungen im Alltag bis hin zu Situationen, in denen man am liebsten im Boden versinken würde – es ist alles dabei.

Freut euch auf Geschichten, die gleichzeitig schockieren und zum Lachen bringen: ein nächtlicher Ausflug ins Gebüsch mit unerwarteten Folgen, Missverständnisse im Job mit maximalem Fremdscham-Potenzial, ein denkwürdiger Umzug mit „besonderem“ Inhalt und einige echte Klassiker aus Jugend und Alltag. Natürlich darf auch der ein oder andere intime Moment nicht fehlen, der plötzlich ganz anders endet als geplant.

Zwischen Selbstironie, ehrlichen Geständnissen und jeder Menge Gelächter zeigt sich: Peinliche Momente gehören einfach zum Leben dazu – und sind im Nachhinein oft die besten Geschichten.

Außerdem: Wir teasern schon das nächste Thema an – Alkohol und Drogenkonsum – inklusive einer Story, die wir euch (noch) vorenthalten.

Also: Zurücklehnen, mitlachen und vielleicht selbst daran denken, dass wir alle schon mal in genau solchen Situationen waren.

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Intro

Willkommen bei The Bangers, dem Podcast, in dem Micha, Stefan, Alex und Andi ehrlich über das echte Leben sprechen. Ohne Filter, ohne Fake. Dafür mit viel Herz und jeder Menge Humor. Wir teilen Geschichten aus unserem Alltag, von Familie und Freundschaft, von großen Träumen, aber auch von Ängsten und Sorgen, die uns wirklich bewegen. Hier wird gelacht, nachgedacht und manchmal auch ein bisschen gefühlt. Denn genau das macht das Leben aus. Mach's dir gemütlich und sei dabei, wenn wir gemeinsam durchs Auf- und Ab des Lebens gehen. Ungeschönt, persönlich und immer mit einem Augenzwinkern.

Andy

Halli, hallo, Hallöchen. Da sind wir wieder mit einer neuen Folge. Servus. Hallo. Hi. Hi. Kommt gleich noch ein Prumpfschrei dazu. Hi. Ja, aber darum geht es ja heute nicht. Es geht um die peinlichen Momente heute. Heute ist es soweit. Heute ist es soweit. Heute könnt ihr mal so richtig Asimähstchen plaudern. Vor allem du, Stefan.

Alex

Ich habe keine Ahnung. Seit der richtigen völlig Lost. Hattest du schon so viele peinliche Momente, dass du jetzt gar nicht weißt, was du erzählen sollst?

Stefan

Wahrscheinlich ist es so, ja. Beziehungsweise die Definition von peinlichen Momenten ist ja für jeden auch was anderes.

Andy

Ja, bei Michael klingt die sowieso immer so, als wäre er rein zufällig in dem Problem gelandet.

Micha

In das Problem bin ich immer rein zufällig gelandet. Ja, ganz genau. So ist es.

Stefan

Na dann. Lieg doch mal los. Ich? Ja, natürlich. Der Ältesten darunter, die meisten Momente, peinlichen Dings.

Andy

Wir kennen die alle, die da draußen, denen geht es genauso.

Micha

Ist ganz schwierig. Richtig, genau. Was ich auch, wenn ich meine. Ich fange mal mit den zwei peinlichsten, peinlichsten an. Mach du erstmal einen. Also meine, wir wollen ja auch noch dran rein. Ja, ich habe ja drei Stück. Ach ja. Oh, das ist gut. Eins für mich gut. Seine Zeit, ich durfte versuchen, schön zu umschreiben. Es war ein peinlicher Moment, allerdings auch dann hinterher. Du lachst jetzt schon. Aber er weiß vielleicht schon, was kommt. Hinterher ist sehr zum Lachen. Seiner Zeit hat man sich verknügt in diversen Betten. Okay, wir steigen gleich in die Bettgeschichten ein. Ja, sehr schön. Es ist eine Bettgeschichte und alles, was man im Bett dementsprechend gemacht hat. Und tatsächlich war es das Bett meiner Eltern bzw. meiner Mutter. Und ich habe, also wir haben es dann bekommen, praktisch als unser Bett, als unser Ehebett sozusagen. Und ja, haben da drin einen Liebesakt vollzogen und dabei ist das Bett auseinandergebrochen. Ja. Hat man sich so sehr gegen das vordere Fußteil gestemmt, damit es praktisch weggebrochen ist. Also es war hinten so ein Stück Wand und vorne ein Stück eine kleinere Stückwand, wenn man sich das so vorstellt. Und dagegen hat man getreten und dann ist es während des Akts einfach davongebrochen und das Bett ist zusammengebrochen. Da lag man auf den Boden der Tatsachen.

Andy

Das ist quasi dumm gelaufen, aber wo ist es denn?

Alex

Peinlich ist das. Also peinlich wäre es ja gewesen, wenn es noch im Schlafzimmer von deinem Mutter gestanden hätte.

Micha

Nee, es war tatsächlich unser Schlafzimmer, ja. Aber es ist der Franz gibt auch sein Senf dazu. Ja, es war, also es ist eher peinlich, oh mein Gott, wenn man es halt erzählt, aber dann hinterher kann man eigentlich nur drüber.

Alex

Also ich würde es jetzt nicht als peinlicher Moment bezeichnen, eher so als lustiger Moment.

Andy

Ich glaube, ich hatte mich tot gelacht, wenn es bent.

Alex

Peinlich, weiß ich jetzt.

Micha

Quasi doppellustig. Ja, richtig. Richtig. Schönes Quadspiel. Aber irgendwo bringt nicht die Peinlichkeit noch rein. Ich könnte ja sagen, dass dann plötzlich meine Mutter im Zimmer stand, weil sie einen Schlach getan hat. Und ja, dann die Peinlichkeit dazu kam. Dann ist sie da. Dann ist ja da, die Peinlichkeit, ne?

Andy

Was rumpelt denn hier so?

Micha

Das war meine erste.

Andy

Ja.

Micha

Jetzt seid ihr dran.

Andy

Na, lieber alles. Alles guckt mich an. Ja, du tust ja sowieso immer so. Du setzt wahrscheinlich auf dem peinlichen Moment noch irgendwas obendrauf.

Alex

Das ist noch peinlicher wird. Richtig. Gut. Also dann erzähle ich mal einen peinlichen Moment von mir. Da warst du im Übrigen dabei, Andi. Ich weiß von nichts, mein Name ist Hasi. Ja, ja, genau. Also, wir waren in Frankfurt auf dem Welschestag. Also, so, wer im Rhein-Main-Gebiet wohnt, kennt es bestimmt. Ist ein. Müssen wir eine Triggerwarnung vorherausgeben? Was ist es? Ein Volksfest mitten im Wald. So, also, wir waren auf dem Welchestag. Und ja, es war feucht fröhlich. Also wir beide waren.

Andy

Ich hatte doch nochmal Triggerwarnung.

Alex

Von vor was denn? Vor dem peinlichen Moment? Ja. Ja, aber du weißt doch gar nicht, welchen ich meine. Oh Gott, wie viel gab es denn? Stimmt! Also in dieser Story sind drei peinliche Momente. Ich rede von dem ersten peinlichen Moment.

Andy

Wir wollen alle wissen.

Alex

Er könnte verstörend wirken. Erzähl weiter. Für manch einen, ja. Wir waren also, ich sag's wie es ist, wir waren leicht angesoffen und sind dann so ein bisschen zur S-Bahn, glaube ich, geschwankt. Und wie das halt so ist, wenn du viel Bier trinkst, musst du halt auch viel austreten. Und dann dachte ich so, okay, bevor wir jetzt in die Bahn steigen, gehe ich halt nochmal ins Gebüsch. Und erleichtert mich. Und da lag schon einer. Und während ich da halt so pinkle, merke ich auf einmal, dass ich jemanden anpinkle. Weil der da im Gebüsch liegt. Und es hat sich nicht bewegt und nicht gerührt.

Andy

Man muss aber dazu sagen, der lag jetzt nicht direkt irgendwie so neben dem Weg, dass der irgendwie so noch halb auf der Straße stand und ins Gebüsch gepieselt hat. Der ist schon tiefer da reingegangen. Also direkt im Gebüsch drin war es da.

Micha

Im Gebüsch, ja.

Alex

So. Und das war quasi schon der erste peinliche Moment, weil ich diesen Menschen angepinkelt habe. Und ich hab irgendwie gemerkt, okay, there is irgendwas, also da liegt was. Und dann habe ich noch zum Einzigen gesagt, also während ich noch gepinkelt habe, sag ich, ich glaube, hier liegt jemand. And er schon so, ja, brunst du den jetzt an oder was? Und ich so sag ich, ja, ich kann ja nicht aufhören. So, also erster peinlich im Moment. Ich war dann fertig mit dem, was ich machen wollte, und habe dann wirklich, also, den mal angestupst und so weiter und er hat sich nicht bewegt. Also ich dachte, okay, der ist tot. Also es sah wirklich, er sah tot aus. So, natürlich hat man kein Handy dabei und dann sind wir an irgendeinen Fressstand oder so gegangen. Und die meisten von euch wissen das ja nicht, wenn ich ein bisschen zu viel getrunken habe, hat meine Zunge keine Kontrolle mehr. Die hatten Eigenleben dann. Also ich ist dann ein bisschen schwierig für mich zu sprechen, weil die Zunge irgendwie nicht das macht, was ich sagen will. Auf jeden Fall habe ich der Frau dann an diesem Fressstand erklären wollen, dass da jemand im Gebüsch liegt. Und die noch so, ja, ja, ist schon recht. Und dann habe ich gesagt, nee, da liegt wirklich jemand und sie soll doch mal einen Krankenwagen rufen oder Security, whatever, dass die dann nach dem gucken. So. Hat sie dann auch gemacht, dann kam jemand, die haben dann geguckt und er hat noch gelebt. Aber der war wahrscheinlich auch sowas von vollgesoffen, dass er da wahrscheinlich im Gebüsch gepennt hat. So. Also. Bisher von einem Wildpinkler angepasst. So, die Story geht aber weiter. So, wir sind dann zur Straßenbahn gelaufen, sind dann eingestiegen und einmal war ich etwas betrunken und dann hat mich diese Situation wahrscheinlich so bewegt oder so auf den Magen geschlagen, dass wir zwei Stationen mit einer Bahn gefahren sind und dann mussten wir aussteigen, weil ich mich quasi entlernen musste. Nach oben raus. Oben raus. Also dann standen wir an dieser Straßenbahnhaltestelle, wo ich dann quasi, ich sag mal, wie es ist, schön in den Mülleimer gekotzt habe. Und dann, als die nächste Bahn kam, sind wir wieder eingestiegen. Aber wenigstens hast du ja an den Mülleimer gekotzt. Ja, aber es war schon ein bisschen peinlich, weil ich meine, es war, die S-Bahn-Haltestelle war voll. Es sind Leute vorbeigelaufen, es sind Leute vorbeigefahren mit dem Auto, mit den Fahrrädern und ich halt schön diesen Mülleimer da beglückt. Auf jeden Fall, als die nächste Bahn kam, sind wir wieder eingestiegen. Fahre ein Stück. Und auf einmal sehe ich eine Kollegin aus der Firma. Und die kommt auf mich zu und fängt mit mir das Schwätzen an. Und ich denke so, ich kann die aber nicht antworten, weil ich stinke aus dem Maul. Ich habe gerade frisch gekotzt. Und die hat mich alles angeguckt, weil ich ihr keine Antwort gebe. Und ich habe dann so mit vorgehaltener Hand dann halt versucht, irgendwie so mit der zu sprechen. Und wir sind aber in extra Gelegenheit aus der Straßenbahn ausgestiegen, damit ich nicht mit der sprechen muss. Mussten dann aber halt noch ein Stück nach Hause laufen.

Micha

Das war die Geschichte. Und den, den du angebingelt hast, der hat sich nur bei dir gemeldet und sich bedankt dafür, dass du ihn gerettet hast, also dass du ihn praktisch mehr aufgehört von ihm.

Alex

Also, wir haben zumindest die Tage danach in der Zeitung versucht herauszufinden, was da passiert ist, aber man hat nichts gelesen.

Micha

Wenn ich mir jetzt vorstellen, die armen Sanitäten, die den gefunden haben und dann völlig nass, völlig uriniert. Wie fühlt man sich denn das so als Sanitäte?

Alex

Ich glaube, die haben wahrscheinlich gedacht, er war selber.

Andy

Ringsrum oder was? Wie so ein Hubschrauber. Er hat selber aufs Bein gepinkelt im Liegen.

Stefan

Hui, hui, hui.

Andy

Der erst ist trocken.

Alex

Aber ich dachte so, ne, also jetzt stellt euch mal vor, ich wäre jetzt nicht pinkeln gegangen. Also vielleicht wäre der am Ende dann sogar gestorben. Das weiß man ja nicht. Pinkenderweise. Also aus dem peinlichen Moment habe ich vielleicht jemanden das Leben gerettet. Vielleicht wollte er einfach nur in Ruhe schlafen. Ja, das sah aber nicht so aus. Also das sah nicht so aus, wie wenn der sich da jetzt hinlegt und pennt, sondern ich glaube, dass der. Das war schon eins drüber. Der war da schon, also der wusste, glaube ich, auch nicht mehr, wo er ist.

Stefan

Naja, also wenn mich, also ich glaube, das wird man schon merken, wenn man nicht drüber besoffen wäre, wenn dann plötzlich irgendwann nass und warm am Bein wird oder sonst irgendwo. Wo du denn erwischt hast.

Micha

Endlich, eine Stunde liege ich schon hier. Endlich ist es so gut.

Alex

Es war ja dunkel, hast du gesagt. Ja. Wir sind ja nach Hause. Also es war dann schon, wo das Fest so langsam zu Ende ging. Normalzeit. Also drei peinliche Momente in einer Story. Die armen Sunnies. So, und seitdem waren wir auch nie wieder am welchestag. Das stimmt. Kann ich verstehen.

Micha

Der nächste peinliche Moment in der Runde. Stage is yours.

Alex

Wer hat jetzt denn mit der gesprochen? Vielleicht wollt ihr Alexa jetzt auch eine peinliche Szene erzählen. Die muss ausziehen.

Stefan

Wollen wir sie mal fragen? Nee. Also ich muss euch leider sagen, liebe Leute da draußen, peinliche Momente. Bin ich ein bisschen aufgeschmissen. Entweder fehlt mir dann einfach die Erinnerung, weil die einfach löscht, weil es war nicht so. War sie so schlimm, dass sie sie verdrängte am Ende? Aber ich habe wirklich lang und intensiv nachgegrübelt und hab irgendwie jetzt nicht so die zündenden peinlichen Momente in meinem Leben gefunden. Also es gibt sicherlich ein paar, aber die wollen nicht hervorkommen. Aber einen habe ich auf jeden Fall und was noch einen anderen. Also doch, erst keinen.

Andy

Und jetzt gleich zwei Stück. Vielleicht wollte einen jetzt direkt hier erzeugen. So live on stage.

Micha

In den peinlichen Momenten komme ich aber nicht drin vor.

Stefan

Nee, da war ich noch ganz jung. Jünger als jetzt. Also vor kurzem quasi. Vor deiner Kurzung. Und ich weiß auch gar nicht, ob das peinliche Momente war. Das war halt einfach ein sehr unangenehmer peinlicher Moment. Ja, doch. Naja, wir fangen mal an. Also es war, es begab sich aber zu der Zeit, dass ich so sieben, acht Jahre alt war. Ja. Also es war wirklich sehr jung. Und wie ihr ja wisst, bin ich zur Hälfte auf dem Bauernhof groß geworden. Der Bauernhof gehörte den meinen Großeltern väterlicherseits. Und wir haben regelmäßig Schweine großgezogen und die dann auch geschlachtet. Und dann kamen wir einen Samstagabend dahin, weil es war dann so ein Schlacht, Wochenende, Tag. Und Gott! Schlechter Reihe. Also ein Schlachtwochenende, so rum. Das heißt, am Samstag wurde die Sau geschlachtet und halbiert und dann wurde die in der Scheune aufgehängt zum Ausbluten. Und am nächsten Tag ist sie dann verwurstelt worden. Und neugierig, wie ich immer war, habe ich halt andere Fahr nach Wacken, ne?

Alex

Oder auf sonstige Festivals. Stefan geht aufs Schlachterfest.

Stefan

Und das mit 8 schon. Auf jeden Fall war ich halt neugierig und wollte halt diese tote Sauda hängen sehen. Also bin ich im Dunkeln in die Scheune reingedapselt und habe auch kein Licht groß gemacht, um dann halt auf diesem ganzen restlichen Blut, das da noch auf dem Scheunenboden lag, auszurutschen und der Länge nach mit meiner niegelnagelneuen Latzhose mich reinzulegen. Und dann lag ich da auf Bauch und Arsch, bin bald immer hochgekommen, weil alles so klitschig war und bin dann, ja, man kann es anders sagen, besudelt, wie ich war, dann ins Haupthaus gelaufen und dann war das Geschrei halt groß, ne? Haben sie dich abgekerchert. Ja, das ist ja einmal ausgezogen, einmal gewaschen und dann sind wir auch Postwänden nach Hause gefahren.

Micha

Aber wenn du so keine peinlichen Momente in deinem eigenen Leben hast, hast du vielleicht peinliche Momente mit anderen gehabt? So als Beruf zum Beispiel, dass du halt in Situationen reingekommen bist, wo Hilfe gebraucht worden ist, in diversen Situationen so?

Stefan

Ja, ich habe mich da auch selbst mal in einen sehr peinlichen Moment gebracht. Sie war eigentlich eher unangenehm. Und das war danach dann auch wirklich das Schweigen im Wald im Krankenwagen. Und seitdem werde ich eine Frau nie mehr fragen, ob sie schwanger ist. Denn sie war es nicht. Ups. Und das war der, das war wirklich sehr unangenehm, weil ich war da fest in Überzeugung, naja, wir fahren die ja jetzt eh in die Gönne und Mensch, vom Alter her wird es ja auch passen. Und dann lag die da so da und ich habe halt unbedarft, wie ich ja so oftmals bin, und das auch heute noch, habe ich dann einfach gefragt, in welchem Monat sie denn ist und ob man sich schon einen Namen überlegt hat. Voller Überzeugung. Also so richtig in die Fettwanne gedreten und dann meine ich so, ich bin gar nicht schwanger. Und dann war Totenstille. Und die Fahrt ging noch länger. Ja, das ist, glaube ich, schon öfter passiert. Ja, das ist ja, vor allem rein von der Figur hätte man wirklich einfach denken können, da ist halt der Bauch. Und weil der Rest so relativ normal war, die ist halt schwanger, so 7., 8.

Micha

Monat. Ist ja fachliche Frage gewesen. Du musst ja eingreifen, wenn irgendwas passiert. Ja, falls sie eine Frühgeburt hatten. Richtig.

Alex

Danke. Da hätten wir wahrscheinlich dann die Frage anders formulieren müssen. Sind sie schwanger? Und nicht fragen, in welchem Monat sind sie denn. Hättest du es jetzt besser gemacht? Ein bisschen vielleicht. Nee, so aus medizinischer Sicht zu fragen, ob sie schwanger ist, das finde ich ja legitim. Also wenn sie, gerade auch wenn sie irgendwas spritzen oder so, ne, muss man es ja wissen oder Medikamente geben. Tja, aber gut, so haben wir halt jetzt einen peinlichen Moment vom Stefan erfahren. Ja, zum zweiten, dafür, dass er ja nichts hat. Man hat schon zwei von ihm. Ich kann ihn noch auf ein paar draufdünschen, so, ne? Ja, aber jetzt ist erstmal der Andi dran.

Andy

Jetzt ist der Andi dran. Achso, es gibt also doch noch mehr. Verheimlicht der Seunis. Es gäbe schon welche, ja, aber dich da. Okay, interessant. Ja, ich habe einen Klassiker, ich weiß es nicht. Ein Klassiker? Ja. Es ist so, wenn man so in die Pubertät kommt und so, ne, und so sich Sachen entwickeln und man sich so selber so ein bisschen entdeckt. Ja, auf jeden Fall sammelt man dann vielleicht so diverse Magazine und Zeitschriften, die jetzt weniger mit der bunte und sonst was zu tun haben. Frau am Herd? Zum Beispiel, genau, nee, es ist so eher so blitzilo-technisch so Sachen, ne? Ja. Ja, oder gab es ja noch die Praline-Wochenend und wie sie alle heißen. Ja, auf jeden Fall hatte ich ab irgendeinem gewissen Zeitpunkt ein ordentliches Sammelsurium von diesen diversen Zeitschriften.

Alex

Also ich muss kurz mal fragen, wo hast du denn das gekauft?

Andy

Ich habe das gar nicht gekauft. Zu meiner Zeit hat man, nein, ich habe es auch nicht kaufen lassen. Zu meiner Zeit hat man so Sachen auch noch aus dem Altpapiercontainer gefischt. Von wem? Den Nachbarn. Nein, aus dem Altpapiercontainer. Von den Nachbarn. Achso, nein. Aus dem richtigen Container. Aus dem großen. Achso. Wir haben da reingepasst.

Alex

Ja, aber dann war es ja vielleicht von den Nachbarn oder.

Andy

Von wem auch immer. Aus dem Dorf halt. Aus dem Ort, auf jeden Fall. Okay. Die Hauer wieder. Ja, sag's dir. Sodom und Gomorra. Aber zurück. Ordentliches Sammelsurium an diesen Zeitschriften. Und die lässt man ja nicht so offen in seinem Zimmer liegen, ne? Da dachte ich, okay, wo packe ich die denn irgendwie hin? Und kam auf die glorreiche Idee. Mein Nachtisch hatte zwei Schubladen. Ich nehme einfach eine Schublade raus und lege die unten drunter. Da kommt mit Sicherheit niemand drauf, da hinzugucken. Ja, so war das. Es ging dann eine Weile vor sich hin, die lagen da und eines schönes Tages, ich dachte, okay, guck mal, was da so ist. Zieh die Schublade raus. Was sehe ich? Nichts.

Micha

Hat so dein Vater geholt.

Andy

Ich habe bis heute keine Ahnung, wo die hin sind, aber sie waren weg.

Micha

Ich muss deinen Mutter mal brauchen.

Andy

Petra, falls du es hörst, wir brauchen Antworten. Der komplette Stapel war verschwunden. Wo ich dachte, hallo? Dein Bruder? Ich hab keine Ahnung.

Alex

Die waren weg. Also wahrscheinlich hatte der Vater auch das gleiche Versteck. Weißt du? Dass er so gedacht hat, ah ja, wenn ich so wenn ich so denke, vielleicht denken meine Söhne genauso.

Micha

Aber das ist dann schon sehr nachhaltig, wenn die Zeitschriften durchs ganze Dorf gehen unterm Strich um. Das stimmt.

Alex

Da waren ja auch Zeitschriften noch was wert. Ja, ja, richtig.

Andy

Secondhand quasi. Aber das war, das Peinliche daran war ja mehr oder weniger, wer auch immer die genommen hat, wusste, dass ich die hatte. Und dem war ja auch klar, ich finde das irgendwann raus, dass die weg sind. Es war so ein bisschen ein peinlicher Moment.

Micha

Vielleicht hat derjenige dich immer angeguckt und so, na, sagst du was? Sagst du was? Ja, aber zu wem? Ja, ja, das ist ja halt die Frage. Oh, ich muss mit deiner Mund reden.

Andy

Der nächste ist auch ein kleiner Klassiker, ist glaube ich auch schon öfter passiert. Meine Freundin war zu Besuch und wir haben jetzt nicht nur Fernseh geguckt und waren halt gerade so im Bett. Ein bisschen gekuschelt, stiller, ein bisschen intensiver. Und auf einmal geht die Tür auf. Klassiker. Da steht mein Papa in der Tür. Umso schnell wie die Tür aufwacht sie auch wieder zu.

Micha

Und draußen vor dir gesagt, yeah, mein Sohn.

Alex

Aber ist es nicht eigentlich der Klassiker, dass es andersrum ist, dass sie die Eltern dabei erwischt? Ja.

Stefan

Ja, das war auch peinlich.

Alex

Das hatte ich nie. Das ist mir auch passiert. Ach, guck an, Stefan. Guck, da kommt ja doch noch was zum Vorschein.

unknown

Ja.

Stefan

Ja, ich wollte jetzt nicht irgendwelche Sechs Eskapaden auspacken.

Alex

Das ist ja Sechs Eskapad, wenn man seine Eltern dabei erwischt.

Andy

Das kann passieren. Ist vielleicht nicht schlimm, das will man nicht sehen, aber es kann passieren.

Alex

Wenn man die Schlafzimmertür nicht zumacht, kann das passieren. Stimmt, ja. Sei beschuld. Aber das war dann eher peinlich, glaube ich, für mich, dass ich das gesehen habe. Ja, ich glaube, das will man als Kind nicht.

Micha

Irgendwie. Ich war da zehn oder elf, glaube ich. Also das Blut war abgeroschen von der Raum.

Stefan

Die Latzhose war wieder weiß, wenn sie denn weiß war. Die gab es, die wurde sofort Ritual verbrannt, glaube ich. Ja, es war sehr schade, weil die Latzhose war wirklich toll gewesen. Dafür, dass ich es ganz neu hatte, nur einmal anhatte, hat es mich sehr gerollt um die Latzhose. War es im Angebot? Bestimmt war es ein Schnäppchen. Bestimmt, oder?

Micha

So, wo geht's weiter mit der Peinlichkeit?

Andy

Die hatte noch was. Ich habe es dir im Urlaub erzählt, aber mir fällt es nicht mehr ein.

Alex

Ja, wir haben über so ein paar peinliche Momente gesprochen, die wir sagen wollten, aber.

Andy

Ich weiß noch, ich habe noch gesagt, ich hab nix. Und dann auf einmal ging die Tür auf. Dann war ja wie am laufenden Band, dass mir Sachen eingefallen sind. Wenn man sich nichts aufschreibt im Alter.

Stefan

Das ist wirklich so. Wie ist es denn bei euch da draußen so? Erzählt mal. Ihr könnt es ja in die Kommentare schreiben, was so euer peinlichster Moment war. Oder wir machen einfach Strichlisten, wer hat alle seine Eltern beim Sex erwischt.

Andy

Die trauen sich doch alle nicht.

Stefan

Das zu sagen, meinst du? Oder wer wurde von seinen Eltern beim Knicknack erwischt?

Andy

Oder was war generell euer peinlichster Moment? Achso, das andere, war das, hatte ich dir das erzählt mit dem Werkunterricht? Das war, glaube ich, noch eins, was mir so ein paar unangenehm war. Mit dem Werkunterricht? Ich klinge gerade nichts bei mir. Wir mussten im Werkunterricht haben wir ein Vogelhäuschen gebaut. Und dieses Vogelhäuschen hatte ein, ich glaube, Kupferblechdach. Und das sollten wir auch bearbeiten, bla bla bla, habe ich auch gemacht und dann mussten wir das schön polieren hin und her. Und der Werklehrer kam und guckte mir da so bei zu und dass ich das alles auch richtig mache. Und in dem Moment, als der kam, lagen so viele Späne und Kram da drauf, dass ich die wegpusten wollte, aber statt pusten habe ich schon mal richtig schön auf dieses Blech gerotzt. Ich dachte, okay, was machst du jetzt? Also schleif es einfach weiter. Das hat es jetzt nicht besser gemacht.

Alex

Ist nicht wie beim Schuhputzen.

Andy

Er ist dann auch weitergegangen, von daher, vielleicht hat er es ja nicht gesehen.

Alex

Also ich kann mich noch an einen sehr schönen peinlichen Moment erinnern. Und zwar war ich da mit zwei Kolleginnen auf Geschäftsreise in Frankreich. Das ist jetzt also über 20 Jahre her. Da waren wir ja auch noch ein bisschen grün hinter die Ohren und ein bisschen dumm. Also wir sind nach Frankreich gefahren, sind da abends essen gegangen. Und dann saß ein Ehepaar am Nebentisch. Und ich kann mich noch erinnern, dass wir drei über dieses Ehepaar gelästert haben. Und haben uns irgendwie überhaupt keine Gedanken gemacht, weil wir sind ja in Frankreich. Na klar. So, und haben schön über dieses Ehepaar gelästert und hergezogen und hin und her. Und irgendwann haben die bezahlt, sind aufgestanden, kamen zu uns am Tisch und meinten so, wir wünschen euch noch einen schönen Abend. Und dann waren das Deutsche. Also die haben quasi alles, was wir da so gelästert haben, haben die natürlich verstanden.

Micha

Aber über was habt ihr gelästet? Also was hatten sie denn lästerhaftes Antwort? Keine Ahnung.

Alex

Kann mich nur an diese Situation erinnern, dass sie aufgestanden sind und haben dann quasi auf Deutsch zu uns gesagt, sie wünschen uns noch einen schönen Abend. Und das war wirklich peinlich.

Andy

Ja, da hätte ich mich auch spontan kurz in der Grund im Boden geschickt. Boden öffne dich.

Micha

Wo ist das Loch? Oh, Loch, das ist ein guter Übergang zu meiner nächsten Peinlichkeit. Lieber Gott. Ja. Sie hat nichts anderes im Osten.

Stefan

Michael. Lieber Gott. Was habt ihr denn alle nur?

Alex

Da geht es doch einfach nur um ein Erdloch oder ein. Stefan, du machst es jetzt gerade nicht besser. Können wir dieses Wort einfach rauslassen?

Micha

Also gut, es geht um den Umzug. Also, wir sind ja umgezogen im Dezember und ich versuch's vorsichtig zu umschreiben. Es gab einen Umzugskarton, in dem diverse Materialien für Spaß drin waren. Okay. Also so Monopoly und. Zum Beispiel ja. Mensch ärger dich. Mensch, ärger dich nicht für Erwachsene und solche Dinge halt waren da drin. Wie erwachsen. Andere würden auch Briefbeschwerer sagen. Also die Kiste müsste eigentlich komplett verschlossen gewesen sein mit Schloss und allem möglichen.

Alex

Aber das waren jetzt quasi so Gesellschaftsspiele, die man jetzt nicht unbedingt bei Fedes kauft, sondern vielleicht bei eis.de oder bei der Beater. Ja, bei der Beater oder bei wem auch immer.

Andy

Bei diesem Sterensystem kann man die auch kaufen. So.

Alex

Also da musst du schon überlegen, Sternensystem. Der Stefan kommt jetzt nicht. Es fängt mit O an. Wie die Milchstraße nur anders. Mit Rion auf. Ach Gott. Ach, das liebe Leute. Also gut, ich glaube, das war schon unsere Zuhauen. Sind im Bilder, um was es für Spielsachen es da geht.

Micha

Richtig, genau. Diese Spielsachen waren in den Umzugskarton und der Umzugskarton hatte ein gewisses Gewicht. Ja, also Gesellschaftsspiele sind schwer. Ja, genau. Ganz Spielsteine. Jedenfalls hatte ich auch einen Helfer. Ich hatte einen Helfer bei dem Umzug, genau zu dieser Zeit. Ich gehe mal nicht näher drauf ein, wer es war, aber er hat mir einfach geholfen und lief hinter mir.

Alex

Also die Person stand ja jetzt nicht so nah. Es war jetzt kein Freund, oder?

Micha

Es war kein Freund. Nein, richtig, ganz genau. Ja, darum ist es ja peinlich. Also wenn es jemand von euch gewesen wäre, denke ich, guck mal, was da liegt. Also, ich laufe vorhin weg und denke mir noch, Mensch, geh doch zur Haustür raus und nicht durch die Tiefgarage. Gott sei Dank bin ich durch die Tiefgarage, bin die Treppe runder und das Gewicht wurde halt für den Karton immer schwerer. Und irgendwann merke ich, wie leicht er wird und merke aber auch, wie alles unten rausfällt. Gott, stell dir mal vor, die ganzen Spielsteine. Ja, die Monopol, das war alles durcheinander plötzlich. Monopolie im Spiel des Lebens und so. Ich denke mir aber nur, oh mein Gott, wenn er das sieht. Er war ja genau hinter mir. Und ich tue nur den Umzugskarton, ich denke, hoffentlich kullert nichts davon. So ein Würfel zum Beispiel. Und knall den so auf diesen Haufen, der in der Tiefgarage lag, drauf. Und er hinter mir, kann ich dir helfen? Und ich, nein, bring's bitte einfach zum Auto. Ich kümmere mich hier drin schon. Jetzt habe ich den Umzugskarton auf diesen Haufen Spiele oben drauf gestülpt und denke mir, wie geht's jetzt weiter? Also ich bin ja mitten in der Tiefgarage, ne? Es kann jederzeit jemand zur Tür reinkommen oder zur Tiefgarage rein. Also habe ich den Umzugskarton umgedreht, oben waren er ja zu, habe alles schnell wieder reingestopft, die ganzen Spiele, die Karten, die Würfel und einfach zugemacht, denke ich mir, Gott sei Dank, alle Spuren sind beseitigt. Das waren bestimmt zwei Minuten, wo ich gebraucht habe, um alles wieder da reinzumachen. Wenn jetzt einer kommt und diese Spielsteine in der Tiefgarage liegen sieht, mit dem Karton und neben mir dachte ich mir, ich versink hier im Boden. Hattest du ein bisschen Angstschweiß in dem Moment? Ich habe transpiriert am ganzen Körper. Ja, ich würde sagen, also von allen, wo ich mir jetzt so denke, war das wirklich das peinlichste, mir ist eigentlich nichts peinlich. Die Anwesen wissen das. Aber das wäre mir sehr peinlich gewesen, weil der, der mir geholfen hat, den kannte ich erst noch nicht einmal ein halbes Jahr. Und ja, also ich glaube, das Verhältnis zwischen uns wäre dann plötzlich anderes gewesen, wenn er die ganzen Spiele gesehen hätte. Das wäre speziell geworden.

Alex

Aber jetzt stell dir mal vor, du wärst jetzt wirklich durch die Haustür gegangen und quasi über den Supermarktparkplatz in die Tiefgarage. Ja.

Micha

Das hätte ich gar nicht geschafft, weil die Treppe runter und vorm Arzt, vor dem Schaufenster beim Arzt, wäre der Karton geplatzt. Und das hätte man gesehen, das hätte ich nicht mehr retten können. Das wäre noch besser gewesen, weil es ja wegen abschüssig wäre und die ganzen Spielsteine wären dann so über den Park gelapputzt. Oder die Treppe runter. Wenn das passiert wäre, ich hätte.

Alex

Aber gut, du musst das irgendwie positiv sehen. Ich meine, du warst ja eh schon am Umziehen. Du hättest dann halt irgendwie die Stadt verlassen können.

Andy

Direkt. Ja, da kommt ja jemand beim Arzt raus, du denkst, du hast alle Spülsteine aufgehoben und sagst, ich habe da noch was für sie.

Micha

Aber jetzt überlegt mir, da stand einer beim Arzt, schiebt seine Karte rein, guckt zum Fenster raus und sieht, wie meine ganzen Würfel und Katten über den Packplatz rollern.

Alex

Also das war manchen hätte es wahrscheinlich Neid ausgelöst. Meinst du?

Micha

Mit Sicherheit. Ich habe sehr, also die Spiele haben schon einen gewissen Wert, die da drin sind.

Stefan

Manche wären froh, sie hätten die Hälfte davon zu Hause. Bestimmt sehr auch teuer. Monopoly, Spiel des Lebens, Spiel des Wissens, Triple Pursuit.

Andy

Band wäre noch ein Spiel weg gewesen.

Stefan

Ja.

Micha

Verkümmert, ihr habt wohl gepitscht. Und das nächste Mal hätte ich damit spielen wollen und denken wir, wo ist es denn? Hab ich es irgendwo verloren? Hab ich es irgendwo benutzt und was ist es gar nicht mehr?

Andy

Das steht dann auf der Gemeindeseite. Lost and Found. Haben sie zufällig beim Spiel gefunden? Das sieht so und so aus, sind so und so viele Spielsteine drin. Aber wenn wir gerade beim Thema sind, erinnerst du dich noch an den Flug von Berlin nach Frankfurt? Lieber Michael? Welchen? Da gab es viele. Es gab viele, aber es gab einen speziellen.

Alex

Guck mich nicht an, ich bin nicht mitgeflogen.

Andy

Und wir sind zusammengeflogen, oder? Ja, wir sind zusammengeflogen. Und in der Tasche, die du hattest. Und wir wissen ja alle, wie das aussieht. Wir haben das ja alle am Flughafen schon mal gesehen, wenn die Taschen durch die Kontrolle laufen, wie das auf dem Bildschirm aussieht.

Alex

Also hattest du auch ein Spiel in der Tasche.

Micha

Und in dieser Tasche war ein Spielstein. Oh. Ja, den habe ich aber nicht gewusst, dass da ein Spielstein drin ist. Ja, wieso? Den hat man mir einfach, den hat man mir einfach reingelegt, einen riesengroßen Spielstein. Und ich tue einfach meine Tasche auf die Handgebäck hier bitte durch. Und dann denke ich mir, was gucken sie denn?

Andy

Die zwei oder drei Typen, die da hinten drin sind.

Micha

So, und dann kam das Handgebäck vorne wieder rauf. Ich musste es nicht öffnen, Gott sei Dank. Ich musste es nicht öffnen, ne? Nee, es kam einfach raus. Aber hast du es auch am Bildschirm gesehen? Ich habe irgendwas, ich hab's dann gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt damit, weil alle so geguckt haben und ich hab dann nur gedacht, jetzt haben die mir ein Spiel in mein Handgebäck getan.

Stefan

Da kannst du ja froh sein, dass es kein batteriebetriebenes Spiel war, weil dann hättest du es rausholen, hätten wir es raustun müssen, ja.

Micha

Gott, ja, stimmt, das habe ich ja völlig verdrängt. Siehst du? Also es gab wahrscheinlich noch viel mehr peinliche Momente in meinem Leben, aber. Das war lustig. Das wollte, ja. Ja, und?

Alex

Warst du es quasi, der den Spielstein in die Tasche hat? Mein Name ist Hase. Er war es von nix. Okay. Aber wir haben dann damit gespielt. Vielleicht.

Micha

Ha, Stefan.

Andy

Ich glaube, wir müssen die Folge auf FSK 18.

Micha

Wir reden ja nur über Monopoly und Trivial Pursuit und so weiter. Trivial Pursuit.

Alex

Bist du schon peinlich berührt jetzt? Ich bin peinlich berührt, ja. Ich weiß aber nicht über was. Also wahrscheinlich liegt es irgendwie an den Gesellschaftsspielen. Die mich peinlich berühren.

Stefan

Aber scheinbar ist es ja wirklich so, dass die peinlichsten Momente alle in einer bestimmten Kategorie stattfinden. Also zumindest die Mehrzahl. In der Spielkategorie. In der Spielikategorie für Erwachsene.

Alex

Ich glaube, das ist einfach, weil dieses Thema immer noch so ein bisschen tabubehaftet? Ja. Also es ist ja schon viel offener geworden im Vergleich zu früher, aber trotzdem ist es irgendwie noch so, man spricht da nicht so drüber und wenn da was, also was Peinliches passiert, ne, das können wir ja das Kleinere erzählen. Also ich meine, du könntest ja auch mal unsere peinliche Situation erzählen. Hilf mir. Die wir mit unserer Nachbarin hatten.

Andy

Ich weiß ja nicht, ob die uns hört, aber ja.

Alex

Naja gut, also ich meine, das sollte doch hören, ne? Also sie hat es ja gesehen.

Andy

Also ich meine, für, ich weiß nicht, für wen es am Ende peinlicher war.

Alex

Ich glaube für sie und für uns. Möchtest du oder so nicht?

Andy

Erzähl du mal. So, also wir, es gab ja mal eine Zeit, da stand da draußen ein Whirlpool. So, und dann, wann er steht da unten, da kann jetzt nicht jeder so hingucken, deswegen muss man ja da nicht unbedingt mit einer Badehose hinein, ne? So, und es war schon spät, das Ding war an, das Licht war an, wir haben es uns da drin gut gehen lassen. Es war eine laue Sommernacht. Es war eine laue Sommernacht.

Alex

Und wir waren so in Prossecco-Laune? Champagnerlaune.

Andy

Ja, so. Um es mal damit dabei zu belassen. Auf jeden Fall, wir haben halt diesen Abend so ein bisschen für uns genossen. Und auf einmal steht jemand an der Ecke zur Terrasse. Wir gucken. Sie merkt, was passiert. Und so schnell wie sie da war, war sie auch wieder weg. Also irgendwas hat sie noch gestammelt. Ich glaube, Entschuldigung oder so. Sie hat sich auf jeden Fall am nächsten Tag bei der Oma entschuldigt, weil da hat sie wohl erst geklingelt, aber sie hat es nicht gehört. Und man muss zu ihrer Verteidigung sagen, sie dachte, hier ist ein Problem, weil durch das Licht und den Qualm, es war ein bisschen kühler, dachte sie, da brennt vielleicht was.

Micha

Die Geräusche haben so noch Hilferufe.

Andy

Es sind ja keine Geräusche. Nur das Sprudel, nur das Sprudeln vom Wasser und der Dampf.

Alex

Die hat halt gedacht, irgendwie so, hier läuft irgendwo Wasser aus, ne? Oder es ist irgendwas. Und deswegen hat sie geguckt. Ja. Und zu der Zeit hat man natürlich auch noch kein Gartentor. Also es war für sie sehr einfach, auf die Terrasse zu kommen. Und ich meine, es ist ja löblich, wenn die Nachbarn so ein bisschen gucken, ne? Und wenn was sein sollte, dass man dann Bescheid gibt. Ja, aber weder wir haben damit gerechnet noch sie.

Micha

Ja, es war halt so, wie wenn ein U-Boot auftaucht. Ihr wisst aber dann schon, wenn es das nächste Mal hier brennt, wird niemand gucken, ne? Weil die wird denken, nee, doch, du kommst nicht.

Andy

Kommt ja jetzt auch keiner mehr auf die Terrasse. Stimmt.

Micha

Kommst du denn von gegenüber? Nachbarin. Ah, Nachbarin. Okay. Belastungsbein.

Alex

Und ich glaube, es ist ja heute noch peinlich. Ja, aber auch.

Micha

Was mit deiner Peinlichkeit? Hast du jetzt mal irgendwie, ist dir noch irgendwas eingefallen, außer in Blut zu Welzen? Ich hab doch schon zwar erzählt.

Andy

Das klingt so, als ob der da noch irgendwas im Petto hat.

Micha

Ich nicht? Ja. Nee, ich nicht. Ich frage nur ihn. Ich meine, hat ja ein Leben gelebt und also. Naja, er lebt immer noch. Ja. Also meine ich, er hat ja ein Leben gelebt. 45 Jahre schon hinneßig. 46, ja. 46, ja. Da wollte ich dich halt mal jünger machen.

Alex

Aber vielleicht ist ein Stefan nichts peinlich.

Stefan

Oder so, ja.

Alex

Oder er ist nicht. Deswegen kann er nichts erzählen, weil ihm nichts peinlich ist. Ich sage, oder er merkt es nicht. Kann natürlich auch sein. Vielleicht denkt er, für mich ist es nicht peinlich, aber für die Welt da draußen ist es nicht so.

Micha

Genau, die würden sich tot lachen.

Andy

Ja, deswegen haben wir ja jetzt gelernt, wir lachen es einfach weg das nächste Jahr. Das funktioniert richtig gut.

Alex

Also man muss so peinliche Situationen, glaube ich, auch ganz witzig nehmen. Im ersten Moment sind sie peinlich, aber anderen Leuten passieren ja auch solche Sachen. Wenn der Karton drüber lacht, ist es doch. Ist halb so schlimm.

Micha

Es ist doch nochmal viel lustiger. Ich habe mir dann überlegt, wenn der Karton auf dem Parkplatz aufgegangen wäre, dann hätte ich halt drüber gelacht. Was hätte ich machen sollen?

Andy

Einfach schreiende Fan sein. Du hättest dann so lachen müssen wie bei Geschenkt ist noch zu teuer, wenn die Badewanne nach unten bricht und die beiden oben.

Micha

Ist das euer?

Alex

Das wäre lustig gewesen. Also, ich hätte da noch einen peinlichen Moment, was uns beide betrifft? Wir haben noch mehr peinliche Moment. Wir haben noch einen, ja. Haben wir peinliche Momente?

Micha

So wir, Schatz. Ich klapp nicht, ne? Ist dein Part, musst du überlegen, ob es einen peinlichen Moment für dich gab.

Andy

Also es klingt trotzdem, als ob es da noch was gibt.

Alex

Also unser war sehr peinlich, aber der war so peinlich, dass wir wirklich drüber gelacht haben und haben die Situation weggelacht. Aber von dem peinlichen Moment möchte ich noch gar nicht erzählen, weil sonst müsste ich ja auch erzählen, wie es zu diesem peinlichen Moment kam. Und das Thema würde ich gern für unsere nächste Folge sprechen. Du sprichst den Rätseln. Ja, ne? Du wirst doch das Thema noch gar nicht von der nächsten Folge. Ich habe jetzt entschieden, wir werden heute nicht ziehen. Ich werde ein Thema vorschlagen.

Andy

Aber gib mir wenigstens einen kleinen Teaser.

Alex

Es hatte auch was mit einer Terrasse zu tun. Im Urlaub vielleicht? Nee. Aber es war einen Abend, bevor wir in den Urlaub gefahren sind.

Andy

Jetzt. Ja, tausende.

Alex

Es war vor zwei Jahren oder so. Wir sind nach diesem Abend zu rein in Flammen gefahren. Vielleicht kommst du jetzt drauf. Ja. Ich sage jetzt schon, okay, vielleicht war der Moment einfach nur für mich peinlich und für irgendwas ganz normal. Nein, ich bin im Bilder. Von daher dachte ich so, okay, das ist ein schöner peinlicher Moment, aber den erzähle ich dann quasi zusammen mit dem Thema, was ich gerne fürs nächste Mal vorschlagen möchte oder für die nächste Folge. Und zwar Alkohol- und Drogenkonsum.

Andy

Jetzt aber Alkohol und Drogenkonsum.

Alex

Ich glaube, das ist ein gutes Thema. Können wir gut drüber reden.

Stefan

Ja, auf jeden Fall.

Alex

Also ich glaube, mit dem einen oder anderen hatten wir alle schon mal was zu tun. Oder hatten auch in der Familie damit zu tun. Haben wir ja schon. Ein gutes Thema in den einen oder anderen Folgen schon mitbekommen. Von daher dachte ich, das ist eigentlich ein ganz gutes Thema, wo wir drüber sprechen können. Und da passt dann dieser peinliche Moment auch ganz gut.

Andy

Ich muss trotzdem nochmal zurückkommen. Das klingt so, als ob du irgendwas weißt und willst ihn ansticheln, dass er ihm das einfällt. Ein peinlicher Moment.

Micha

Nö, ich habe ihm jetzt. Doch, du grinst so. Ich habe ihm genug Hinweise gegeben und natürlich. Welche Hinweise denn? Er hätte es schön verbacken können. Verbacken. Verbacken? Im Blätterteig. Mit was für eine Erfüllung? Vanille.

Andy

Oder Schoko.

Micha

Ja, wir können ja dann. Du kannst das aber auch bei Alkohol und Drogen mit einbauen, eigentlich dann. Also verpackt, ganz anders verpackt, aber dann so mit einbauen.

Alex

Vielleicht geht ihr dann beide einfach nochmal so in euch und überlegt ganz, was das jetzt für ein peinlicher Moment ist. Gehen wir mal und wir lassen die Hörer einfach mal auch mit Fragezeichen im Kopf zurück. Ja, viel Spannungs ein. Ja, richtig. So ein kleiner Cliffhanger ist doch ganz nett. Cliffhanger. Von daher sind wir fertig für heute. Wir sind auf eure peinlichen Momente gespannt. Die Chefin hat gesprochen.

Micha

Und auf eure Themen auch. Also wenn ihr Themen habt, über die wir reden sollen, ganz egal was.

Andy

Ja, es wird mal Zeit, weil die Themen gehen aus und da ist noch, wir wissen, da ist noch das Thema drin, irgendwie mit den Dialekten, da haben wir schon mehrfach drüber philosophiert, inzwällt nichts ein. Wir können alle im Dialekt sprechen, dann versteht keiner mehr irgendwas.

Micha

Deshalb tut uns Themen zusenden, schreiben, mitteilen, wie auch immer. Morsen. Ja. Und dann kommt ihr mit in den Topf klöppeln. Brieftaube. Oh.

Andy

Rauchzeichen. Jetzt haben wir es aber. In diesem Sinne. Ab in die Rinne. Bis zum nächsten Mal. In die Pipirinne. Macht's gut.

Alle

Tschüss, tschüss.

Intro

Das war's für heute. Danke, dass ihr dabei wart. Die Bangers. Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich. Bis zur nächsten Folge.