Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich
Vier Freunde, ein Haus, unendlich viele Geschichten – willkommen bei „Die Bangerts“! Wir sind vier Männer, die zusammen unter einem Dach leben und dabei nicht nur die Katzen, sondern auch uns selbst auf die Probe stellen. In unserem Podcast erzählen wir ehrlich, laut und manchmal auch peinlich über unser Leben, und allem was dazu gehört. Die kleinen wie großen Dramen, die sich hinter verschlossenen Türen abspielen. Egal ob lustige Anekdoten, emotionale Momente oder die Frage, wer denn nun die Haare im Waschbecken vergessen hat – bei uns gibt’s keine Filter, nur echte Gespräche und jede Menge Herz. Schaltet ein, wenn ihr wissen wollt, wie es wirklich ist, wenn Freunde zusammenwohnen und sich nichts vormachen.
Die Bangerts – Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich
Alkohol und Drogen
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In dieser Folge wird’s ehrlich, persönlich – und stellenweise ziemlich eskalativ. Wir sprechen über Alkohol und Drogen und teilen unsere ganz eigenen Erfahrungen zwischen Genuss, Kontrollverlust und klaren Grenzen.
Während bei manchen von uns Alkohol eher selten auf dem Plan steht, gab es trotzdem den einen oder anderen Absturz, der bis heute im Gedächtnis geblieben ist: von den ersten Vollräuschen in der Jugend über legendäre Hochzeits-Exzesse bis hin zu fragwürdigen Cocktail-Entscheidungen auf hoher See. Dabei geht es nicht nur um lustige Storys, sondern auch um den Einfluss von Alkohol im familiären Umfeld und warum manche von uns bewusst Abstand halten.
Richtig wild wird es beim Thema Drogen: Eine lange angekündigte Story wird endlich ausgepackt – und die hat es in sich. Was als entspannter Abend mit Brownies und ein paar Zügen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer komplett surrealen Erfahrung zwischen Kontrollverlust, Filmriss-Gefühl und absolutem Ausnahmezustand.
Neben all dem Humor sprechen wir auch über die Schattenseiten, Gruppenzwang und den eigenen Umgang mit Konsum. Denn am Ende gilt: Jeder hat seine Grenzen – und die sollte man kennen.
Eine Folge zwischen Lachflashs, Fremdscham und ehrlichen Einblicken.
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Willkommen bei The Bangers, dem Podcast, in dem Micha, Stefan, Alex und Andi ehrlich über das echte Leben sprechen. Ohne Filter, ohne Fake. Dafür mit viel Herz und jeder Menge Humor. Wir teilen Geschichten aus unserem Alltag, von Familie und Freundschaft, von großen Träumen, aber auch von Ängsten und Sorgen, die uns wirklich bewegen. Hier wird gelacht, nachgedacht und manchmal auch ein bisschen gefühlt. Denn genau das macht das Leben aus. Mach's dir gemütlich und sei dabei, wenn wir gemeinsam durchs Auf- und Ab des Lebens gehen. Ungestöhnt, persönlich und immer mit einem Augenzwinkern.
AlexServus zusammen und willkommen zu einer neuen Folge Die Bangards der Podcast. Gratzikot. Hallo. Hi. Heute haben wir uns ein Thema ausgesucht, beziehungsweise glaube ich war es ich, der es ausgesucht hat. Das Thema heißt Alkohol und Drogen. Du hast es einfach bestimmt.
MichaJa. Über unsere Köpfe hinweg.
AlexJa, manchmal muss man auch ein bisschen was bestimmen. Ist das Mikrofon von dem Herrn Micha aus? Mein Mikrofon? Nö, ist eigentlich an.
SPEAKER_02Ist an. Aber ich höre dich nicht gescheit. Schieb's mal weiter nach oben. Ich bin doch richtig dran. Jetzt bist du dran. Oh Gott. Auch das gehört dazu.
AlexSetz dich doch einfach mal richtig hin und sprech da rein, wo man reinsprechen muss. So als ob du es in den Mund nehmen wollen würdest.
MichaAber Drogen, diese Belehrungen wieder.
AlexOkay, kommen wir doch mal zum Thema zurück. Also ich habe das Thema aufgegriffen: Alkohol und Drogen. Alkohol einmal, weil jeder schon von uns wahrscheinlich selber damit zu tun hatte. Beziehungsweise hatte, glaube ich, jeder von uns schon in seinem Privatleben, Familienleben, Verwandtschaft, Freundeskreis was mit Alkohol zu tun. Und ich wollte das Thema ja nochmal aus der letzten Folge aufgreifen: von den peinlichen Momenten, warum ein peinlicher Moment entstanden ist. Und das hatte mit Drogen zu tun. Ja, und das war der ultimative peinliche Moment. Das ist so nicht richtig. Wir haben uns heute in der Arbeit nochmal über peinliche Momente unterhalten und da ist mir, oder einer Kollegin ist noch ein peinlicherer Moment in meinem Leben eingefallen.
MichaOh, der dir entfallen ist.
AlexIch habe es wahrscheinlich verdrängt, weil es wirklich peinlich war. Wir sind sehr gespannt. Ja, vielleicht machen wir einfach mal eine Folge mit weiteren peinlichen Momenten. So, ich habe zwar das Thema ausgesucht, aber es darf gern erstmal jemand anders von euch anfangen.
SPEAKER_02Na komm, schon, letztes Mal angefixt, jetzt schon wieder hier. Nein. Bevor jetzt Stefan wieder ins kalte Wasser geworfen wird.
AlexJa, aber wir müssen noch ein bisschen Spannung aufbauen. Ich meine, jetzt erzähle ich die Geschichte.
SPEAKER_02Die Leute haben jetzt zwei Wochen gewartet, um das zu hören.
AlexJa, jetzt müssen sie noch ein paar Minuten warten, weil sonst hören sie das jetzt und dann schalten es vielleicht aus.
MichaWir blenden erstmal ein für Werbung. Quasi der Blockbuster kommt zum Schluss. Heute beim Glücksrad. Also dann fange ich jetzt an mit Alkohol. Alkohol? Ja, fangen wir mal an. Also es ist tatsächlich so, dass ich mit der eigentlichen. Alkohol war Berner Ruhe.
SPEAKER_02Das war auch mein Gedanke.
MichaDa gab es schon Alhoe gedisst, ey. Also, ich müsste eigentlich genetisch bedingt dem Alkohol sehr zugetan sein. Aber wie wir in den vorhergehenden Folgen schon sagten, von väterlicherseits und so weiter, und auch von der ganzen Familie her, wo ist es ganz extrem, was Alkohol angeht, Alkoholmissbrauch, Alkoholiker, alles was dazugehört, in jeglicher Form, auch die Aussätze, die man danach hat. Und ja, deshalb bin ich eigentlich heute sehr froh, dass der Alkohol an mir spurlos vorübergeht. Es gab mal so Zeiten, als ich in der Gastronomie gearbeitet habe und so, da hast du mal was getrunken. Jeg weißt du damals noch.
SPEAKER_02War das nicht Baileys aus Bauchnabel oder wie das war? Es war nicht.
MichaEs war ein Glas Jägermeister auf Eis, das in meiner Unterhose war und die Dame hat es mit dem Strohhalm rausgetrunken. Wo kommt jetzt die Unterhose her? Weil es zum Fasching war. Ach so. Das war nicht der Baileys, es war der. Die Story kenne ich noch gar nicht. Genau, damals, im Leimes. Alle, die das Leimes in Schweinfurt noch kennen, Grüße gehen raus. Also von damaliger Zeit. Und ja, wie gesagt, das war so meine Hochzeit an Alkoholkonsum, aber ansonsten ist heute, man nimmt sich zwar immer vor, Mensch mal gemütlich zu Hause zu sitzen, eine Flasche Wein zu trinken und so weiter, aber Stefan ist da immer sehr angetan und sehr euphorisch, bis es dann soweit ist und man mit einem Glas Wasser dort sitzt oder einen Tee kalt aufgegossen.
SPEAKER_02Der seit morgens schon zieht. Ja, richtig, der seid morgens schon zieht. Der ist gut durchgezogen.
MichaJa, genau. Der kickt so richtig. Der Alkoholkonsum bei mir.
AlexJa, aber was? Also, ich habe jetzt verstanden, okay, also ihr trinkt schon ab und zu gern mal was. Also es ist nicht so, dass ihr gar keinen Alkohol trinkt.
MichaAlso meistens im Urlaub halt.
AlexAlso ihr kommt quasi nicht dazu, mal ein Schlüppchen zu trinken.
SPEAKER_02Ja, zu Hause ist es einfach nicht. Da haben wir das Feeling nicht. So wie andere sich abends mal eine Flasche Wein hin in die Binde kippen beim Buchlesen. Das klappt bei uns nicht.
AlexNaja, vielleicht steckt er euch die Ziele zu hoch. Also vielleicht solltet ihr vielleicht mit einem Glas Wein anfangen. Und eine kleine Flasche Wein, sondern vielleicht erstmal ein Glas.
SPEAKER_02Aber stimmt, der Riesling ist noch offen von deinem Geburtstag. Nee, ich habe doch da irgendwas gekocht mit Wein. Ach, hier das Steinpilz-Resotto.
MichaJa, da gehen unsere Vorräte drauf. Verkochen ist was.
AlexDas ist bei uns nicht viel anders. Also wenn mal hier eine Flasche Wein offen ist, dann wollen wir sie zum Kochen genommen haben. Und dann, wenn du so willst, verkocht die ja irgendwie. Richtig. Aber ansonsten.
MichaIm Urlaub, ja. Zum Essen, ein Glas Wein und so weiter. Das ist immer, das gehört dazu. Das ist halt Urlaub. Ja, ist Urlaub. Aber zu Hause ist irgendwie.
SPEAKER_02Aber dann ist es auch was Besonderes. Also dann ist es erstens ein besonderer Wein, das ist ein besonderer Anlass in einem besonderen Ort. Und vielleicht haben ihr habt hier keine besonderen Anlässe und Anlässe. Das ist ja auch kein besonderer Ort hier. Nee.
AlexWir haben es schon verstanden.
SPEAKER_02Also das muss man sich doch selber machen.
AlleDie Farbe. Ach so.
SPEAKER_02Freundschaftsversprecher.
MichaJa. Ich glaub, still wieder auf den Tisch, ne? Hör das?
AlexNatürlich hören wir das. Bis halt einfach unruhig. Ja, Entschuldigung. Unruhig und nervös. Den gleich sollst du mal.
SPEAKER_02So einen schweren Rotwein, der Büro.
MichaAch, um Gottes Willen, ja.
SPEAKER_02Mit Ei und Vanillzucker drin. Obfui.
AlexDas macht man, wenn man krank ist. Hab ich bei einer Wurde immer gemacht, ja.
SPEAKER_02Aber nicht so zum Genießen am schönen Abend. Nee, das ist klar, ja. Ich hab's mit dem Kreislauf, ich brauche jetzt einen Hotman mit Ei, sagt sie dann immer. Das ist doch ekelig. Ich hab's mal probiert, das war gar nicht so verkehrt. Es ist ein hohes Ei in dem Brotoil drin. Ja, großes Eigelb. Das sieht bestimmt aus köstlich aus. Das kräftigt.
MichaSchein aufgeschlagen mit dem Finelzuckerbeckel. Da fällt mir ganz kurz ein, wir sollten unsere Eier im Kühlschrank auch mal sortieren, dass ich nicht denke, dass er gekocht das Ei dabei ist, ist roh und ich schlage es auf.
SPEAKER_02Ist es passiert heute? Gut, weiter. Ach, anscheinend doch. Okay.
AlexAlso hätten wir jetzt die Eierfrage im Kühlschrank aufgeklärt. Jawohl. Also, liebe Zuhörer, sortiert mal eure Eier zu Hause. Ja, kennzeichnet sie.
MichaDas ist eindeutig klar ist, die sind gekocht und die sind noch rot.
SPEAKER_02Ganz einfach, es sind jetzt alle roh, die drin sind. Gut. Fällt nur noch die Flasche Wein. Und der Vanillezug. Haben wir hier.
MichaSehr gut. Dann Stefan. Ich. Wie sind dein Alkoholkonsum und dein?
SPEAKER_02Na gut, der aktuelle ist ja jetzt bekannt. Der vergangene. Puh. Wann fing denn der an? Wann habe ich denn das erste Mal Alkohol getrunken? Ich glaube, das fing schon recht früh an. Da haben wir so ein Sommerhäuser klicke und Sommerhausen ist, wie viele wissen, ein Weinort und das hat man da halt schon früh mal mit dem Drinken angefangen. Und ich glaube, meinen ersten Vollrausch, bei dem ich meine Mutter abholen musste, apropos peinliche Momente, fällt mir gerade ein. Da guckt, jetzt kommen sie raus. Hatte ich mit 14. Da war ich auf einer Geburtstagsparty in Sommerhausen. Und ja, wie das ein Legel zahlen muss hinsichtlich quer Beetrinken habe ich das dann auch getan. Und nach Cola-Hefe und Bacard Dio und noch drei Kirschschnäpse war ich halt mit 14 Jahren so bedient, dass ich dann erstmal eine Zeit lang über dem Klo hing und dann einfach nur noch still schweigend vor mich hin vegetiert habe. Aber ich muss sagen, am nächsten Tag ging es mit Tippitoppi. Die Mutter hat mich geholt. Die war begeistert. Nicht. Und da gehst du mir nicht mehr hin, der wird Alkohol getrunken. Und am nächsten Tag war ich im Steven wach und war eigentlich, also ich hatte witzigerweise keinen Kater. Ja. Und dann dachte ich eigentlich, man hat rausgelernt.
AlexEntschuldigung. Entschuldigung, dass ich so lache. Sieht ja leider keiner, aber ein Micha se Gesichtsausdruck sagt, und was ist da jetzt so spannend in dieser Geschichte? Also ich glaube, der Micha wartet irgendwie so auf die Pointe jetzt. Die ja gleich jetzt kommt, ne? Ja.
MichaUnd da gab es gar nichts. Das war einfach nur dein erster Rausch.
SPEAKER_02Mein erster Kontakt mit viel zu viel Alkohol, ja. Genau. Darum geht es ja. Hier, heute. Ja, genau. Und man dachte ja, dass man dann irgendwie aus seinen Fehlern lernt, aber das mit dem Vollrausch und der Keramik hat dann noch zwei, drei, viermal in meinem Leben ereignet. Einmal auch die Kombination Brokkoli und Alkohol. Das war wirklich sehr amüsant für alle anderen außenrum. Lecker schmecker. Und seitdem gibt es bei mir auch nie wieder Ramazotti. Puh. Oh, hätte ich schon mal wieder lustig. Der bricht sich winklich schlecht, muss ich sagen. Richtig. Das brennt ganz schön. Ich bin voll bei dir. Ramazotti ist raus. Ja.
AlexNa, dann mach doch klar mal weiter. Erzähl doch mal die Geschichte. Meine Ramazotti-Story. Deine Ramazotti-Geschichte, ja. Der Ramazotti-Rausch. Es ist auch ein peinlicher Moment. Findest du? Jetzt vielleicht nicht für dich, aber so für die anderen Beteiligten war das, glaube ich, schon so ein bisschen peinlich. Ich bin jemand peinlich. Vielleicht.
unknownAufgeschissen.
MichaUnd der Hochzeit von deinem Bruder wusste es mir nicht. Schön sprechen.
SPEAKER_02Ich wollte jetzt nicht so sehr ins Detail gehen. Ich wollte sagen, wir waren auf einem Festivität zu Gast eingeladen, wie auch immer. Ja, es war die Hochzeit von meinem Bruder. Und es ist sehr viel Ramazotti geflossen. Sehr viel. Aber nicht nur für mich. Es war noch jemand anders dabei. Ich weiß nicht, ob sie inzwischen wieder Ramazotti drinkt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich auch auf dem Boden lag. Das stimmt. Ich kann mich auch noch daran erinnern und das ist es. Als wir nach Hause gefahren sind, wir hatten einen Bus, weil wir waren ja mehrere Leute. Und auf dem Weg da zurück ging es diverse Kurven hin und her und irgendwann hat der Magen gesagt, ich mag nicht mehr. Ja, was macht man? Stehen bleiben war irgendwie nicht, ich weiß auch gar nicht mehr, wer das Auto gefahren hat. Fenster auf und Kopf raus. Und dann kam das so schwallweise immer wieder. Und im nächsten Moment höre ich, wie es Klatsch macht. Und kam hinten mehr rein.
unknownNein!
SPEAKER_02Und dachte, ich glaube, meine Tante fahren hinter uns. Und ich hatte den Gedanken, es landet jetzt bei denen auf der Scheibe. Was am Ende wahrscheinlich nicht so war, das hätten wir sonst gehört. Aber ich musste mich so dermaßen konzentrieren zwischen Lachfleisch und der nächsten Runde speien. Es ging dann aber zu Hause weiter. Ich stand dann im Bad vom Waschbecken und hab so nach unten ins Waschbecken geguckt und es lief dann einfach.
AlexWas für eine Verschwendung. Der gute Ramazoni, oder?
SPEAKER_02Ja. Also, aber ich war montags wieder arbeiten, im Gegensatz zu anderen, deren Namen ich jetzt nicht nennen möchte. Aber sie wird auch nicht müde, das zu sagen. Ich konnte nicht. Es war aber nicht wegen Saufen.
AlexJa, genau. Die Gründe wollen wir dann schon mal wissen. Die Gründe wofür. Warum es jetzt nicht am Trinken lag, dass er nicht arbeiten konnte, ne? Ja, Husten. Oder so.
SPEAKER_02Husten vom Brechreiz. Also ich glaube, das war der schlimmste Suft, den ich hatte. Ja, bestätigt. Mein Ramazotti-Suft war auch der schlimmste. Die Kombi aus Brokkoleo und Ramazotti. Das ist ja noch ekliger. Aber ich hab auch mal, wäre es ein Kombi gewesen, hätte ich wahrscheinlich einen Regenbogen gekotzt. Weil zu meinem 18. Geburtstag, da gab es noch dieses Puschkin-Plexan. Mit Red Bull und so. Und mein damals bester Freund hat so eine ganze Ligueur, äh, Ligueur Ligueur-Kollektion mitgebracht in sämtlichen Farben, über Kirsch für sich sonst irgendwie. Und das dann in Etappen zu kotzen, war auch interessant, also rein farblich gesehen. Das hatte ich zu der Zeit, als man Wodka Brause konsumiert hat. Das habe ich besprochen. Da hat sich die Farbe auch diverse Male geändert. Und ich wollte es nicht. Auch das ging mir durch den Kopf. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wodka Brause. Heute ging das gar nicht mehr an mich. Ne, so wie Master Blaster oder so aus denn? Aus Weizengläsern. Ja, oh Gott. Das war ja Red Bull, Sekt und Wodka. Im Weizenglas. Was hat der Sekt da drin verloren? Der pusht halt noch ein bisschen, glaube ich. Also der, ne? Also schön gebickelt, Red Knabel. Okay, aber den Sekt, hat 10 Euro gekostet, um Masterplast. Sachen gab es da in diesem Leimes. Tja. Und nicht nur dort.
AlexInteressant.
SPEAKER_02Aber ich erinnere mich da an eine Story, da hast auch du dir was durch den Kopf gehen lassen, mein Schatz. Welche Story meinst du jetzt? Das war einer der ersten Eindrücke an deine Schwiegermama.
AlexAch, die waren brechall. Naja, wenn man dann da Schwiegermutter Videos schickt. Ich fand's lustig. Ja. Du fand's lustig. Ich glaube, sonst fand es keiner lustig. Also nämlich mal deine Schwiegermutter. Meine Schwiegermutter fand es lustig. Deine? Also meine hätte es. Deine Schwiegermutter hätte es wahrscheinlich lustig gefunden. Aber ich muss ja mal vielleicht so ein bisschen von viel früher erzählen. Also so wie ihr hatte ich ja gar nicht so die Erfahrungen mit Alkohol. Dass ich in jungen Jahren viel getrunken hätte, lag wahrscheinlich daran, hab's ja schon erwähnt, dass meine Mutter Alkoholikerin war. Und nicht nur das. Also in unserer Familie wurde eigentlich immer sehr viel getrunken und sehr exzessiv. Und ich glaube, das macht einfach was mit einem. Und von daher, wahrscheinlich so wie bei dir, Micha, dass man sich dann einfach von diesem Thema so fernhält, weil man einfach nicht so werden möchte oder dann so auftritt, wie man das so miterlebt hat. Und deswegen habe ich eigentlich, ich würde mal behaupten, bis ich Anfang Mitte 30 war, eigentlich kein Alkohol getrunken. Also so diese Storys, die ihr hier so erzählt, so aus jungen Jahren, auch mit diesen speziellen Getränken, kenne ich eigentlich gar nicht, weil mich Alkohol nie interessiert hat. Das war dann erst, als ich quasi dann mich mal mit diesem Thema Alkohol und Alkoholiker befasst habe und das dann für mich auch abgeschlossen habe, dann habe ich auch mal angefangen, auch mal was zu trinken. Und dann gab es auch schon mal so die eine oder andere Situation, wo ich mir auch mal was habe durch den Kopf gehen lassen, aber nie, weil ich irgendwie exzessiv gesoffen habe oder irgendwie durcheinander oder sonstiges. Aber früher war das eigentlich bei mir kein Thema. Und die Story, die jetzt mein Manda anspricht, die dann gefilmt wurde und dann, also ich hoffe ja nur an meine Schwiegermutter geschickt wurde. Wer weiß. Ich habe mich tot gelohnt. Achso, also du hast es auch gesehen. Ist ja egal, also vielleicht müsst ihr es einfach mal googeln, vielleicht findet ihr es. Wir haben auf jeden Fall eine Kreuzfahrt gemacht und ich glaube, es war da der erste Abend oder der zweite Abend. Das war ziemlich am Anfang, ja. Also ich habe das, glaube ich, so ein bisschen unterschätzt. So Alkohol und Schiff. Der Wellengang quasi. Der Wellengang, genau, auf dem Schiff. Und noch dazu, also wenn man jetzt in eine Bar oder so geht oder in einem Restaurant irgendwie so ein Cocktail trinkt, ist ja immer relativ wenig Alkohol drin, weil die Gewinnspanne muss ja ein bisschen groß bleiben. Auf einer Kreuzfahrt scheint es anders zu sein. Also da ist es ja fast purer Alkohol. Ja, und dann hat es gar nicht so viel. Was war es, Cosmopolitan? Ich glaube, drei oder vier habe ich getrunken. Ach, ich wäre tot. Es ist jetzt viel?
SPEAKER_02Das ist schon nicht wenig. Naja, normalerweise trinkst du den ja aus so einem. Sagen Kelch, oder? Da waren es ja Becher.
AlexAlso es war schon. Also es fing schon auch mit einem Kelch an, aber das zweite war dann schon gar kein Kelch mehr. Es war dann ein Becher oder ein Glas, whatever. Also ich glaube, zwei oder vier Cosmopoliten hatte ich und ja, als wir dann aus dieser Disco da raus sind, dann hat es so einen Schlag gemacht und dann war noch so Wellengang und ja, gerade bis wir es auf die Kabine geschafft haben. Ach, nicht über die Reling, so klassisch. Entschuldigung, du hast keine Fische gefüttert. Also ich habe schon Anstand und Klasse. Ich gehe dann schon auf die Kabine und auf die Toilette. Aber da hing ich die Beherrschung. So, da hing ich halt. Einige Zeit. Ja, doch. Und du hast das Ganze gefilmt? Yes. Hab ich aber erst am anderen Tag erfahren. Ich dachte, das muss man festhalten. Kommt nicht so oft vor. Aber das Schöne war, einen Tag später ist es meinem Mann passiert. Ohne Filmaufnahmen. Ich hab's nicht gefilmt, aber die Szenerie war die gleiche. Also auch ein bisschen zu viel, ich weiß nicht mehr, was es war. Bloody Mary. Bloody Mary. Das, glaube ich, hat auch ganz nett ausgesehen, wenn es nochmal kommt. Für eine Wagenbludung. Und dann hing auf jeden Fall er nach der Disco schön über der Toilette.
SPEAKER_02Nee, nee, nee, nee, nee.
AlexJa, ach so, das wollen wir dann natürlich nicht machen.
MichaGar nicht. Ich wüsste gar nicht, dass ich mal richtig besessen. Ich weiß, dass ich mal richtig besoffen war, also für meine Verhältnisse. Und dass ich im Bett lag und dieses berühmte Karussell hatte, wo sich es dann dreht. Und da hat man gesagt, man muss einen Fuß raustun. Und tatsächlich war das so. Also ich kann mich da so gut dran erinnern, aber ich weiß, bei mir war das ja, ich habe ja 2022 ja nichts an Alkohol getrunken, noch nicht einmal Kaffee. Gott, bei mir ging es wirklich erst los, als ich in Schweinfurt war. Nochmal im Coming out. Also da hat es eigentlich erst angefangen, da bin ich ja fort innere Bar oder in der Slime. Und dann in Slime. Und da habe ich dort bedient, ab 2000 wurde es. Und dann hast du natürlich mal, da hat der Gast einen ausgegeben und der, und dann kam das so langsam, aber nie. Exzessiv, also dass ich da jetzt.
AlexIch glaube schon. Also, ich meine, bei dir war es ja der Vater, der so exzessiv gesoffen hat. Bei mir war es die Mutter. Wie gesagt, dann auch noch andere Familienmitglieder, die auch gern mal was trinken. Und ich glaube, dass das einfach so dich schon so ein bisschen prägt. Und ja, ich trinke gern Alkohol, aber alles in Maßen. Und ich weiß auch, wann ich aufhören muss. Also, wenn ich merke, okay, jetzt, das war jetzt der letzte Schluck, dann höre ich ja auf. Also wenn ich mich dann wirklich mal übergebe, dann ist es, weil ich vielleicht einen Schnaps getrunken habe, was ich ja überhaupt nicht vertrage. Oder jetzt die Situation auf dem Schiff eben, also wahrscheinlich war es der Wellengang und dann noch die Kombi mit dem puren Alkohol, ohne irgendwas verdünnt. Aber es war bei mir noch nie, dass ich irgendwie noch was auch nicht gesoffen habe und wusste nicht, wann ich aufhören soll.
MichaUnsere Story noch im Alm gut, als wir die ganzen Getränke testen mussten zur Hochzeit. Oh ja, aber da ging es uns gut. Aber da haben wir doch, da haben wir doch gesoffen. Da haben wir, aber von der Menge her und alles durcheinander. Und dieser sündhaft teure Rum. Rum? Aber Weißweine, Rotweine, Schnepse kaum dann noch. Haben wir ja Rotweine probiert? Ja, war aber mit Sicherheit auch dabei, ja. Und ich habe am Ende nicht, und ich musste auf Toilette. Und ich sagte, ich habe keine Ahnung, was passiert, wenn ich stehe. Aber ich habe mich wirklich so zusammengerissen, ich muss jetzt hier ganz konzentriert aufstehen und Kerzen gerade an der Rezeption vorbei zur Toilette, die sich irgendwie schwankt oder so. Aber mein lieber Mann, ich glaube, das war, also da haben wir ja richtig. Aber uns ging's gut. Wir laufen tot im Bett, aber am nächsten Tag war alles wirklich.
AlexAber das glaube ich, das ist ja so irgendwie so, also wenn so ein Rausch irgendwie so aus der Situation entsteht oder spontan, ist das, glaube ich, nochmal ganz was anderes, wenn du, wenn du irgendwie so bewusst weggehst und willst wirklich was trinken, und dann so wirklich eins nach dem anderen. Aber, also ich meine, Andi und ich im Urlaub, also wir lagen auch schon mal vormittags um elf Schön Knülle auf der Liga, weil wir schon die ersten Bier und die ersten Margaritas hatten, aber das war so aus der Situation und aus der Laune heraus. Und das glaube ich, das ist dann okay. Das ist nicht so, du machst es jetzt, weil du es brauchst, oder weil du ansonsten vielleicht nicht feiern kannst, oder weil es irgendwie sonst nicht ein schöner Abend ist. Nee, es ist aus der Situation heraus. Und das glaube ich, das ist dann okay. Und da weißt du also, ja, hat jetzt Spaß gemacht, aber muss ich jetzt am anderen Tag nicht noch machen.
SPEAKER_02Und ich glaube auch tatsächlich, dass es einen Unterschied macht, ob du jetzt in der Disco dich volllaufen lässt, in Anführungszeichen, mit irgendwelchen Billigfußeln oder so wie wir, Schatz im Almgut mit wirklich schön mit Stil besoffen sein. Nein, was wirklich hochwertige Alkoholiker war letztendlich, die keine irgendwie, was weiß ich, vielleicht komischen Beimalungen haben oder whatever, dass man dann davon vielleicht irgendwie eher schlecht wird.
MichaJa, das ist, glaube ich, einfach wie du trinkst. Also Chef meinte meines damals, das hätte uns jetzt nicht besoffen gemacht, weil das ist alles Hochkarätiges, Hochprozentiges, qualitativ hoch. Also da bist du nicht besoffen davon. Also das ist quasi gesunder Alkohol. Quasi, ja, ja. Bio, irgendwie so. Dann hast du am nächsten Tag keinen Kopf. Aber wir hatten es. Das ist wirklich gut, ja. Nix, wir waren top fit am nächsten Morgen. Für die Menge, die wir durcheinander getrunken haben.
SPEAKER_02Das war ja auch wie nach dem Silvester stell dich ein Buffet mit Weinbegleitung. Waren wir am nächsten Tag ja auch fit? Ja. Haben wir so lange Schneewanderung gemacht.
AlexApropos Weinbegleitung, möchtest du selber drüber sprechen? Ich weiß nicht. Ich kann ja mal anfangen. Wir können meine Cousine sprechen lassen.
SPEAKER_02Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe.
AlexGut. Also unsere zwei Mitsprecher hier, die gucken auch schon ganz fragend. Also wir waren mal im schönen Rheingau an der Lorelei. Hoffentlich ist das jetzt richtig mit Rheingau, aber ich glaube, das nennt sich Rheingau an der Lorelei. Ist ja egal, wir waren da auf jeden Fall mit einer schönen kleinen Gruppe. Und es gab ein. Es hieß zehn Gänge, zehn Weine. Stimmt. So, und zu jedem Gang gab es, nee, es waren fünf Gänge, zehn Weine. Oder so rum. Weil es gab zu jedem Gang fünf. Zwei Weine. So, und also wir kamen zum Dinner und mein Mann bestellt sich schon mal Gintonic, wo ich denke so, warum? Also es gibt doch gleich Wein, aber hat er mal schön noch mit einem anderen, der da dabei war in der Gruppe, erstmal schön Chin Tonic, so ein bisschen reingesüffelt. Der erste Gang kam, die ersten zwei Weine. Und es ist ja, ne, es war ja so ein Wein-Tasting. Also man probiert ja nur. Ach, Mann hat gedacht, schade drum, schütteln wir mal weg.
SPEAKER_02Als ob schütteln wir mal schütteln mal rein. Ich nippe und den Rest lasse ich stehen. Am A die Räuber. Ihr habt die Gläser alle leer gesoffen.
AlexJa, weil du das so weiter wohl hast. Das haben wir gemacht, aber wir haben nicht nachschenken lassen. Ich auch nicht.
SPEAKER_02Nein, ganz sicher nicht. Es wurde nachgeschenkt, aber nicht, weil ich das wollte.
MichaWeil das Glaus halt leer war.
SPEAKER_02Und die haben gedacht, du wolltest testen, wenn er wenigstens gut gewesen wäre.
MichaUnd wie viel war da immer drin so 0,1?
SPEAKER_02Nein, mehr. Oh. Mehr? Für Tasting? Nach dem zweiten Gang war ich schon durch. Ich hätte nichts mehr gebracht.
MichaChintonic war schlecht.
SPEAKER_02Als der Aal dann kam, der hat mir den Rest gegeben.
AlexUnd der ist aber ja eigentlich gut, ne? Also bei Alkohol ist ja so ein fettiger Aal ganz gut.
SPEAKER_02Nein, das war bäh.
AlexJa, also zweiter Gang, vierter Wein und mein Mann war fertig für den Abend. Ich habe dann noch die nächsten sechs Weine probiert und seine mit.
SPEAKER_02Ja.
AlexAber das Essen hat er noch geschafft.
SPEAKER_02Nicht ganz, glaube ich.
AlexAlso er ist aber ein bisschen früher dann aufs Zimmer wie der Rest von der Gruppe. Also es war ein lustiger Abend. Weil er aufs Zimmer ist. Ja, wahrscheinlich. Beim Wein-Tasting dieses Jahr haben wir das dann besser gemacht. Da hast du mehr alkoholfreie Weine probiert und ich habe vorgebaut, ich habe gleich das ein oder andere Glas dann auch mal stehen lassen. Also wirklich nur probiert und dann stehen lassen. Also man hat gelernt. Sozusagen.
SPEAKER_02Ich meine, so viel trinke ich sowieso nicht mehr.
AlexJa, so, hätten wir das. Hätten wir das Thema Alkohol zumindest schon mal gesagt. So grob haben wir es mal überschnitten. Ja. Es klang jetzt nach so lauter spaßigen Sachen. Ja, es gibt bestimmt. Es gibt auch bestimmt keine spaßigen Sachen.
MichaAlso ich war, ich habe genug unspaßige Sachen erlebt, dass ich mit Alkohol eigentlich nur Spaß hatte. Oder auch mit denen ich zusammen war. Also ich habe nichts, wo ich sagen würde, oh Gott, aufgrund des Alkohols ist dieses oder jenes passiert. Es war eigentlich alles am Ende lustig. Und man kann hinterher drüber lachen, auch wenn es in Sau Elend ging und so weiter. Aber das, was ich als Kind erlebt habe von meinen Eltern und Onkeln und alles Mögliche, diese Aussätze, diese Ausraste und das ganze Zeug, habe ich nie in meinem eigenen Alkoholleben, sag ich jetzt mal, in der Zeit, in der ich da so unterwegs war, erlebt, muss ich aber sagen.
AlexJa, ich glaube, das ist genau daran, weil ja jeder anders reagiert, wenn er betrunken ist. Also die einen werden lustig, die anderen werden aggressiv. Oder ruhig. Es ist ja immer unterschiedlich.
SPEAKER_02Ja, ruhig ist ja noch okay. Aggressiv ist, das triggert mich heute noch. Wenn ich jemand merke, dass der irgendwie über seinen Durst und übers Ziel hinausgeschossen ist und dann so eklig wird, dann ist vorbei. Sofort. Und ich glaube, das ist auch mit der Grund, warum, also ich meine, es soll jetzt nicht blöd liegen. Ich habe schon gern ein Glas Wein, was auch immer getrunken, aber mittlerweile macht es mir nicht mehr so viel. Also dass ich auch was vermisse oder so, ganz im Gegenteil.
AlexEs ist definitiv nichts, was man jetzt braucht. Es ist schön, wenn man es mal hat.
SPEAKER_02Ich finde es dann eher schlimmer, wenn, wenn, so, und das gibt es ja leider, wenn du dich dann schon traust zu sagen, nee, du trinkst nix, dass es dann Leute gibt, die trotzdem versuchen, dich dazu zu verleiten, zu trinken. Das finde ich grenzwertig. Das stimmt, ja. Das ist nervig. Ja, das noch dazu. Zu dieser Gruppenzwang. Hä, wieso trinkst du nichts? Du musst doch nicht fahren. Du bist ja so langweilig. Der klassische Satz. Okay, scheiße.
MichaJa, jetzt haben die Zuhörer lange genug gewartet.
SPEAKER_02Ja, ich finde auch.
AlexAchso, Alexander. Kommen wir jetzt zum Drogenkonsum.
SPEAKER_02Hau doch mal raus.
AlexNa dann erzähle ich jetzt halt mal die Geschichte.
SPEAKER_02Ich lehne mich mal zurück. Ich auch.
AlexAlso jetzt lehnt sich jeder zurück. Also so lange dauert es jetzt auch, dass ihr euch alle zurücklehnen müsst. Also gut, na, Drogenkonsum. Ich kann ja von mir behaupten, dass ich. Bis ich. Wie alt war ich? Ist jetzt zwei Jahre her, also war ich 45. Sagen wir mal einfach, dass ich 45 Jahre keine Drogen zu mir genommen habe. Aber ich war irgendwie immer sehr interessiert, mal zu kiffen. Mal so eine Tüte da zu rauchen. Wollte ich immer gern mal machen. Und eine Freundin von uns, mit der habe ich mich mal irgendwie unterhalten und die hat gesagt, oh ja, ab und zu raucht immer so ein kleines Tütchen. Und da habe ich gesagt, könnten wir ja mal zusammen. Ich würde das ja gerne mal probieren. Weil ich habe mir das immer irgendwie so toll vorgestellt. Also man raucht da so eine Tüte, ne? Und ist dann irgendwie so, schwebt dann so, ne, und ist dann so irgendwie so lalalala. Ja, also dann haben wir uns verabredet für einen Donnerstagabend. Es war so ein schöner Sommerabend. Wir haben gesagt, wir grillen vorher und dann rauchen wir mal was zusammen. So, wir haben gegessen. Und dann bringt sie noch so eine Nachspeise. Es waren dann so Brownies. Die Brownies waren dann aber auch schon so ein bisschen versetzt. Jeder von uns so einen Brownie gegessen. Und dann haben wir da so eine Tüte angemacht. Aber er hat nicht gewusst, dass in den Brownies gemacht. Doch, doch, doch, doch. Wir wussten schon, dass da so ein bisschen was drin ist, aber ich meine Brownie, ne? Also erwartest du ja jetzt nicht so viel. Wenn du noch nie damit zu tun hattest. So, also dann haben wir geraucht. Ich glaube, ich habe zwei oder drei Züge gemacht, Andi, du hast einmal gezogen. Ich glaube. Oder zweimal. Zweimal, glaube ich. So, okay. So, dann saßen wir da und denken so, ja, das ist. Irgendwie merke ich gar nichts. Und dann merke ich schon irgendwie so, okay, der Rest ist schon so in so einer so einer Lachlaune. Und da war das bei mir wirklich wie so ein Schalter. Also von jetzt auf gleich habe ich mich dann so umgeguckt und dann saß ich im alten Ägypten. Ich hatte so das Gefühl, ich habe rumgeguckt, ich saß im alten Ägypten auf einem Balkon und habe quasi das Volk beobachtet, wie es lacht. Was ja quasi die anderen am Tisch waren. So. Und irgendwie wurde es immer schlimmer und der Rest am Tisch hat schon gemerkt, dass mit mir irgendwas nicht stimmt. Und also ich kann dieses Gefühl irgendwie gar nicht beschreiben, weil es wirklich dann anfing, dass ich überhaupt keine Kontrolle mehr über meinen Körper hatte. Also ich habe dann auch gemerkt, okay, ich muss jetzt aufstellen, ich muss mich irgendwo hinlegen. Und habe mich dann da in diese Hollywood-Schargel gelegt. Und die Freundin sagte dann noch so, hier, also wenn du den Höhepunkt erreicht hast, dann geht es zurück, dann wird es wieder besser. So, jetzt lag ich da aber, ich wusste null, wann dieser Höhepunkt kommt. Weil das wurde immer schlimmer und ich denke so, es muss er mal irgendwie aufhören. Nee, es wurde immer schlimmer, es wurde immer schlimmer. Und ich war dann wahrscheinlich schon so in Panik geraten. Also die haben sich ja wirklich kaputt gelacht. Über jedes Detail haben die sich kaputt gelacht, haben über mich gelacht, haben sich dann entschuldigt, dass sie über mich lachen und haben aber weitergelacht. Und ich sah, ich lag alles da und denke so, wann ist dieser Höhepunkt? Wann ist dieser Höhepunkt? Und dann dachte ich so, okay, also dann habe ich so gemerkt, dass ich eigentlich von meinem Körper nichts mehr spüre. Ich konnte nichts mehr bewegen, ich konnte nichts mehr machen. Ich lag einfach nur da, aber der Kopf war irgendwie so klar, ich habe alles dann mitbekommen, aber mein Körper war woanders.
SPEAKER_02Na, der war ja auch in Ägypten. Cool. Hätte ich mal quasi operieren können, hast du gar nichts gemerkt. So.
AlexUnd da dachte ich so, okay, also könnte der Höhepunkt sein. Und dann habe ich so ein bisschen Panik gekriegt. Also viele wissen ja, dass ich so ein sehr ruhiger Typ bin. Und dann dachte ich so, okay, wenn ich jetzt eh schon so ein ruhiger Typ bin und dann fährt es mich ja noch weiter runter, könnte ich ja aus Versehen sterben. Wie das so mit Faultieren passiert. Also die können ja aus Versehen sterben. Die fallen dann einfach von der Hollywood-Scharkel. Und dann dachte ich so, oh Gott, oh Gott. Und dann habe ich echt Panik gekriegt. Und dann das Gute war, dass der Mann von der Freundin dann dazu kam und hab so gemerkt, so, ja, wie geht's euch, wie geht's denn Alex und so weiter, und ja, wie, ihr habt Braunis gegessen und was geraucht und hin und her. Und hab dann schon gemerkt, okay, da ist noch einer, der ist noch relativ klar, oder der ist klar, weil er eben erst nach Hause kam, der kann mir helfen, wenn irgendwas passiert. Aber ich hatte ja auch nicht mal irgendwie die Möglichkeit, was zu sagen, weil hat ja keine Kontrolle mehr. Ja, also ich habe mich da dann so ein bisschen schön reingesteigert und ein bisschen Panik geschoben und dann habe ich gemerkt, okay, das Abendessen möchte wieder entweichen. So. Hab mich aufgesetzt, habe in die Runde gesagt, Leute, ich muss kotzen. Bin aufgestanden, dachte so, bitte nicht auf die Terrasse. Und hab dann quasi das Blumenbeet genommen. Nee. Nein, du hast die Terrasse genommen. Ich habe die Terrasse genommen, genau, weil das Blumenbeet schon von den Nachbarn war. Also ich nicht bei den Nachbarn in den Garten breche, habe ich dann die Terrasse genommen. Und die haben alles gelacht. Und zwischen jedem Schwall, der da rauskam, habe ich immer gesagt, Schatz, wir müssen gehen. Und dann ging es weiter und ich so, Schatz, wir können hier nie mehr herkommen. Und es ging weiter und er hat alles nur gelacht, alles nur gelacht. Weil du hast es ja nicht von der Seite gesehen, wie ich.
SPEAKER_02Wie dieser Strahl aus dir geschossen ist, wie heißt das Lava.
AlexAlso das war wirklich, glaube ich, das war mit der peinlichste Moment in meinem Leben. Wirklich vor dieser Gruppe zu stehen, wirklich schwallartig diese Terrasse zu benetzen. Benetzen, wie gesagt. Und zu denken, so, wann holt es auf und wann können wir gehen und wann können wir hier nie wieder erscheinen. Aber ich muss sagen, dieses Erbrechen hat dann echt gut getan. Also es wurde dann relativ schnell besser. Mein Mann war dann so nett und hat die Terrasse sauber gemacht. Hat aber bei jeder Schippe, die er dann von der Terrasse genommen hat, hat sich kaputt gelacht.
MichaWo bist du denn damit?
SPEAKER_02In den Eimer. Ich dachte noch. Aber auch da ging das Lachen weiter, weil mit jedem, also das war so ein Zwischending zwischen, mir kommt es gerade selber hoch und lachen, weil ich das da reinschaufeln muss. Ich wollte halt auch nicht die anderen zwei seine Kotze wegmachen lassen.
AlexJa, also das ist der peinlichste Moment in meinem Leben und das war das erste und letzte Mal, dass ich Drogen konsumiert habe. Und es war ja jetzt nur, ne? Also es war ja nur was geraucht. Also ich habe ja jetzt nicht mal irgendwie so Ecstasy oder LSD oder wie das ganze Göttin sie ja heißt genommen. Also ich habe ja wirklich nur so ein bisschen Brownie und ein bisschen Kippe.
SPEAKER_02Es war schon ein bisschen viel Braunny.
AlexJa. Das war meine Erfahrung mit Drogen und ich bin wirklich geheilt. Also ich muss gestehen, es war eine interessante Erfahrung, das mal zu erleben. Also ich wollte es ja irgendwie immer mal wissen, wie das so ist. Habe aber festgestellt, das möchte ich in meinem Leben nicht mehr erleben. Die Kontrolle zu verlieren. Nee, das ganze Setup, also es war von Anfang bis Ende, da war kein Moment dabei, wo ich sage, ach, das war toll.
SPEAKER_02Die brauchen jetzt aber geschmeckt wirklich toll. Die waren super lecker. Und es waren ja auch, wenn das, also anders könnte es ja, oder besser könnte es ja gar nicht sein, wenn du so willst. Wir hatten ja zwei völlig unterschiedliche Wahrnehmungen. Während er total verrückt geworden ist, habe ich mich nur kaputt gelacht die ganze Zeit.
MichaUnd ich schlafe immer ein. Ich habe zweimal ganz am Anfang zweimal gezogen. Das war keine Ahnung. Ja, was heißt denn ganz am Anfang? Ja, ich überlege ja gerade, das war bei dir. Als die Joints erfahren. Ja, bei dir, also 98, 99, sowas muss es gewesen sein. Da war mein, da hatte ich zweimal gezogen, war eingeschlafen.
SPEAKER_02Weißt du gar nicht, was das für ein Zeug war?
MichaIch weiß es nicht. Jedenfalls hat es keine Wirkung gehabt. Und das zweite Mal hat mir mein Mann was ins Essen getown. Und bin ich auch eingeschlafen. Und dabei bin ich auch eingeschlafen. Ich hatte noch gefunden im Tiefkühlfach wahrscheinlich was kaputt. Hat Frost gehabt, oder wie denn? Gefrierbrand. Gefrierbrandt, ja, genau. Ja. Und ja, das war meine Erfahrung mit Johns.
AlexAlso, wie gesagt, ich hatte jetzt keine schöne Erfahrung. Von daher, ich bin geheilt, was das Thema angeht. Ich brauche das nicht mehr. Vielleicht musst du doch nochmal, um das aufzuwiegen. Mit Sicherheit nicht. Vielen Dank.
SPEAKER_02Oder einfach ohne Brownie und nur und vielleicht auch einfach gar nicht.
AlexAlso vielleicht kann man jetzt einfach sagen, okay, ich habe das probiert, es hat mir nicht gefallen, ich möchte es nicht. Ist okay. Es ist jetzt wie mit dem, ne, also wenn man nichts trinken mag, warum muss man einen zwingen? Ich möchte nicht mehr kiffen und die Schwärmste. Doch alle Brownie. Okay. Wir waren aber trotzdem wieder mal bei der Freundin zum Grillen eingeladen.
SPEAKER_02Die Terrasse ist sauber.
AlexDie Terrasse ist sauber, aber dieser unsichtbare Markierung sieht man nicht. Ich sah mich immer noch dort stehen. Es war jetzt eine Erfahrung, die wird uns unser Leben lang verbinden. Wahrscheinlich in 40 Jahren werden wir noch drüber lachen.
SPEAKER_02Da sagst du was.
AlexSo, da ist ganz einer, da ist einer ganz ruhig hier am Tisch. Stefan? Die Zeit ist um. Die letzten Meter. Wir haben noch zwei Minuten. Also zwei, drei Minuten haben wir schon noch. Und wir können auch gern mal überziehen, wenn das das System hergeht. Irgendwann, glaube ich, haut es die Bremse rein. Okay. Mach vielleicht mal eine Kurzform, Stefan. Oder wir machen einfach für in zwei Wochen einen zweiten Teil.
SPEAKER_02Oder in vier Wochen muss er halt gleich das nächste Zimmer gleich sein.
AlexJa, aber es ist ja dann noch relativ frisch.
SPEAKER_02Frisch zum ersten Geburtstag nochmal aufgreifen oder so. So das Beste auf der letzten Folgen im letzten Jahr. In unserem ersten Jahr. Also dann würde ich jetzt tatsächlich. Tease mal so ein bisschen, so ein kleiner Teaser. Die Runde damit beenden mit einem Zitat meiner Mutter diesbezüglich. Das fand ich eigentlich ganz geil damals von ihr, weil sie nämlich mitbekommen hat, dass ich das ein oder andere Mal ausprobiert habe. Dazu dann später in der nächsten Folge. Sie meinte dazu nur, mein Junge, du kannst alles mal probieren, aber nicht dabei bleiben. Und das hat sich bei mir richtig eingebrannt und das hat bis heute funktioniert. Frei nach dem Motto, keiner macht den Drogen. Richtig.
MichaDon't drink and drive. Andere probieren einmal und sind dabei geblieben, weil sie eingeschlafen sind.
SPEAKER_02Oder sie fliegen immer noch. Auch das vielleicht. Major Tom. Ich muss ja gestehen, so ein bisschen kratzen tut's. Was? Vielleicht dann doch nochmal zu probieren. Du, du würdest. Nochmal. Wenn es jetzt nicht an einem Donnerstagabend ist und ich am nächsten Tag arbeiten, hat er nur gelacht. Ich bin überrascht. Ich bin überrascht. Aber wenn du so viel lachst, dann ist es ein gutes Bauchmuskeltraining. Das war richtig gut. Aber ich konnte halt auch nicht mehr aufhören. Das war so.
AlexJa, in diesem Sinne. In diesem Sinne lassen wir uns überraschen, was noch kommt und was uns der Stefan in zwei Wochen so übersehen kann. Haben wir ja noch gar nicht entschieden, dass es in zwei Wochen ist.
MichaJa, wie jetzt. Machen wir es gleich im Anschluss, oder? Aber was hatten wir noch als Thema? Sorgen und Ängste.
SPEAKER_02Wir haben das Sekler vergessen. Was Sorgen und Ängste? Ängste. Doch, doch. War ein Vorschlag. Ja, war ein Vorschlag einer zu hören. So hören die Herrschaften hier zu. Müssten wir besser unseren Chat, unseren Gruppenchat hier. Wenigstens, dass die zwei Jungen aufpassen.
AlexJa, eben. Gott sei Dank. Jetzt haben wir mal was vergessen. Jetzt wird es ja gleich an die Riesenglocke gehängt.
SPEAKER_02Ding-dong.
AlexJa, Ding-Dong. Also, vielleicht kann man es ja bei Sorgen und Ängste einbauen.
SPEAKER_02Ja, vielleicht erzählt ihr uns einmal eure Geschichten. Eure Erfahrung mit dem einen oder anderen.
MichaAber bei Sorgen und Ängste kann man das eigentlich gut mit einbauen. Ja, jetzt so die Geschichten noch.
AlexLasst euch überraschen. Machen wir. Wie immer. In diesem Sinne, macht's gut. Tschüss. Tschüss. Ciao.
IntroDas war's für heute. Danke, dass ihr dabei wart. Die Bangers. Ehrlich, laut und manchmal auch peinlich. Bis zur nächsten Folge.