The 'shownwisdom' Podcast
Yooo Leute, ich bin Dave und Christ. Ich schreibe einen Blog namens 'shownwisdom' und mache Videos auf Social Media. Mein Ziel als Christ ist es, immer ähnlicher wie Jesus zu werden, und ich möchte euch auf dieser Reise mitnehmen. In diesem Podcast spreche ich alleine oder mit Freunden über Jesus und alles, was damit zusammenhängt.
The 'shownwisdom' Podcast
Zeit mit Gott im Alltag verbringen & trotz Herausforderungen und Leid treu bleiben. | The 'shownwisdom' Podcast Ep.2
Jo, Fam, was geht? Ich hoffe, es geht euch gut. Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage. Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr. Und yes, heute die zweite Episode vom Shawn Wisdom Podcast. Heute bin ich alleine mal am Start. Und ich freue mich einfach weiterhin das zu tun, was Gott mir aufs Herz gelegt hat mit diesem Podcast. Und yes, heute möchte ich über zwei Themen sprechen. Ich weiß noch nicht, wie lange es gehen wird. Aber ja, der Heilige Geist wird es leiten und nicht ich selber bestimme, wie lange es geht. Heute möchte ich über die tägliche Beziehung zu Gott reden und danach nochmal genauer ins Leid gehen oder als Leiden als Christ. Ich habe es ja schon ein bisschen mit AJ angeschnitten, würde ich sagen. Mit dem Leiden als Christ und auch mit Horausforderungen. Aber Gott hat das Thema spezifisch mir nochmal aufs Herz gelegt, nochmal etwas deeper reinzugehen. Und das möchte ich dann heute machen. Aber genau, ich möchte als erstes über die tägliche Beziehung zu Gott sprechen. Ich glaube, viele haben ein anderes Bild davon oder jede Person hat ein anderes Bild davon, wenn ich tägliche Beziehung mit Gott erwähne oder sage. Die tägliche Beziehung sieht für manche aus wie mit vielleicht mit einer christlichen Community sein, alleine Zeit mit Gott zu verbringen, Worship zu hören, etwas selber vom Christentum zu erzählen. Genau, aber was für mich persönlich tägliche Beziehung zu Gott bedeutet oder meine Definition von täglichen Beziehungen ist, Zeit mit Gott zu verbringen. Und für mich ist es, Bibel zu lesen, für mich ist es Worship zu hören, aber auch Worship zu machen. Für mich ist es Beten. Für mich ist es mit christlichen Freunden oder mit meinen Freunden über Gott zu sprechen und auch manchmal Fragen zu stellen und auch ein bisschen zu diskutieren, was auch immer sehr lustig ist. Aber genau. Und wenn es um tägliche Beziehung zu Gott geht, ist es, glaube ich, ich bin mir sicher, die tägliche Beziehung zu Gott ist immer eine Herausforderung, ist immer eine Challenge. Und da möchte ich nochmal genauer eingehen, einfach. Ja, wenn ich mit Leuten drüber spreche, so, yo, wie läuft es gerade bei dir mit Gott? Wie läuft deine Beziehung zu Gott? Ich glaube, es kommt auch immer auf die Season an. Es kommt auch immer wieder drauf an, wo sich die Person gerade befindet, ob es gerade eine Challenge da ist oder ob es gerade einfach eine Zeit ist, wo Gott voll präsent ist, wo Gott voll am Wirken ist, wo Gott voll die Blessings schenkt und aussätz. Aber trotzdem kriege ich meistens immer, oder ich kriege wirklich, ich würde mal sagen, 70% die Antwort so ja, ja, es ist okay, oder ja, es geht mehr oder ja, es läuft gerade nicht so gut. Also eher so Antworten, wo eher darauf hindeuten, dass es vielleicht nicht so gut läuft. Wenn ich gerade frage, oder wenn ich dann frage, wieso läuft es nicht gut, dann kommt die Antwort, ja, ich bete gerade nicht viel, ich tue gerade nicht viel Bibellesen, ich tu bin gerade einfach nicht drin, weißt du. Und das ist so meistens die Antwort, wo ich bekomme. Und wenn ich ehrlich bin, so fühle ich mich meistens auch, dass ich mir denke, ich könnte noch viel mehr machen, dass ich mir denke, so, na, es läuft nicht gut. Und ich glaube, jeder hat das Bild von einer perfekten täglichen Beziehung mit Gott, ist wirklich jeden Tag Bibellesen, sonst geht es sogar zwei oder drei Mal zu beten, wenn es geht, auch zwei oder dreimal. Und genau, jeder hat so ein perfektes Bild von seinem Gott. Aber was viele nicht realisieren, ist, um auf dieses perfekte Bild zu arbeiten, also auf das perfekte Bild von einer täglichen Beziehung zu Gott, dass es kleine Schritte geht oder dass es kleine Schritte sind, die man gehen muss und dass das alles nicht von heute auf morgen passiert. Was ich immer sage ist, wir als Christen versuchen immer sehr große Schritte zu gehen. Wir versuchen immer von einem Punkt auf den nächsten Punkt zu springen, der eigentlich normalerweise noch zehn kleine Schritte benötigt. Und was mir Gott dann auch einmal gesagt hat, ist, guck mal, du kannst das, was ich da für dich vorbereitet habe. Es benötigt Zeit, es benötigt Ausdauer und es benötigt auch Geduld. Und genauso wie es eigentlich in jedem Bereich vom Glauben ist, genauso ist es bei der täglichen Beziehung zu Gott. Aber wenn wir versuchen am Tag direkt eine Stunde Bibel zu lesen, eine Stunde zu beten, dann fühlen wir uns schnell ausgelockt, wir fühlen uns schnell leer, weißt du, wenn wir etwas erzwingen, was gerade nicht, oder wenn wir etwas erzwingen, wo Gott eigentlich gerade sagt, nein, das sollst du nicht machen, dann genau dann werden wir irgendwann an den Punkt kommen, wo wir wirklich uns so fühlen, als ob wir keine Kraft mehr haben zum Bibellesen, als ob wir keine Kraft mehr haben zum Beten. Und das ist halt genau der Punkt, oder ist genau an dem Punkt, möchte uns der Feind bringen. Das ist genau der Punkt, wo der Feind uns sagen möchte, guck mal, dir geht es gerade so schlecht, weil du eigentlich nicht genug tust. Dir geht es gerade so schlecht oder deine Beziehung zu Gott ist gerade nicht gut, weil du nicht genug Bibel liest, weil du nicht genug betest. Und weißt du, das ist so eine Standardlüge vom Feind. Weil unsere Beziehung zu Gott wird nicht besser, wenn wir erzwingen, Bibel zu lesen, wenn wir erzwingen zu beten. Und es gibt, warte, was, was ich kurz unterscheiden muss, damit es nicht, damit es ihr, damit ihr es nicht falsch versteht ist. Es gibt Momente, wo uns das Fleisch zurückhalten möchte. Es gibt Momente, wo wir beten sollten, aber es nicht tun, weil das Fleisch ist verhindert. Es gibt Momente, wo wir Bibel lesen sollten, aber es nicht tut, weil das Fleisch uns zurückhalten möchte. Und klar, in den Momenten, da müssen wir noch Gottes Hilfe fragen, da müssen wir noch Gottes Kraft fragen, um die Kraft auch zu bekommen und dann trotzdem Bibel zu lesen, um dann auch trotzdem zu beten. Das ist so die eine Seite von, guck mal, ich will Ausdauer haben, ich möchte Gott näher kommen. Die andere Seite ist dann, aber aus einem falschen Motiv, die Bibel zu lesen und aus einem falschen Motiv zu beten. Viele denken, dass, wenn wir nicht genug Bibel lesen, dass wir nicht genug beten, dass wir da nicht würdig genug sind, um zu Gott zu beten, dass wir da nicht würdig genug sind, um eine Beziehung mit Gott zu führen. Und eben das ist genau der Punkt, wo uns der Feind bringen möchte, wo uns sagen möchte, guck mal, du bist es nicht würdig genug. Du hast es nicht verdient, Beziehungen mit Gott zu führen. Und ja, wir haben es nicht verdient, Gott mit, oder Beziehungen mit Gott zu führen. Wir sind alle Sünder. Wir haben alle gegen Gottes Willen gehandelt. Mindestens einmal in unserem Leben. Wenn nicht sogar über 100 Mal, aber wir sind es nicht würdig. Aber durch das Opfer, was Jesus am Kreuz vollbracht hat, durch sein Blut, dürfen wir jetzt Beziehungen zu Gott führen. Und genau das ist der Punkt. Du darfst Beziehungen zu Gott führen. Du darfst beten, du darfst Bibel lesen, um ihn besser kennenzulernen. Eben, weil du nicht, nicht weil du Bibel liest, nicht weil du betest, sondern weil Jesus am Kreuz für dich gestorben ist, darfst du es machen. Und der Feind wird immer wieder mit der Lüge kommen, wo er sagen wird, so guck mal, du bist nicht würdig, weil du das und das und das nicht tust. Aber was Jesus sagt, ist, nimm das Geschenk an. Nimm diese Einladung an, die ich dir gegeben habe. Und dann wirst du ewiges Leben bekommen. Also es geht nicht darum, Dinge zu tun, um in den Himmel zu kommen, sozusagen, um errettet zu werden, sondern es geht darum, in erster Linie zu glauben. Und aus dem Glauben heraus dürfen wir dann Bibel lesen, dürfen wir dann Zeit mit Gott verbringen, dürfen wir dann beten, dürfen wir dann sozusagen diese Dinge tun für Gott. Aber wir tun das nicht, um errettet zu werden, wir tun das aus Dankbarkeit dafür, was Gott für uns getan hat in unserem Leben. Wir tun das aus Dankbarkeit dafür, wo er uns rausgeholt hat. Und das ist eben eine Lüge, die der Feind erzählen möchte, um dich davon abzuhalten, Zeit mit Gott zu verbringen, um dich davon abzuhalten, zu ihm zu beten, die Bibel zu lesen. Aber um Gott besser kennenzulernen, um Gott besser zu verstehen, müssen wir eben Bibel lesen und Zeit mit ihm verbringen. Denn wir leben in einer Welt, wo wir von allen Seiten wirklich so viele Dinge hören, sehen. Und dasselbe, das ist auch so, würde ich sagen, im christlichen Kontext, wenn wir in Social Media schauen, wenn wir auch auf YouTube schauen oder allgemein überall, es gibt wirklich so viele Menschen, worüber das Christentum sprechen. Sei es in einem guten Kontext, sei es in einem schlechten Kontext, sei es in einem Kontext, wo man sich, wo man Fragen stellt, wie kann das sein, wie kann das sein? Aber genau dort ist auch der Feind. Es gibt so viele Menschen, die über Jesus sprechen, dabei aber nicht die ganze Wahrheit sagen oder auch gar nicht die Wahrheit sagen. Es sind die Menschen, wo versuchen, mit Jesus selber einen Gewinn zu erzielen, es sind die Menschen, wo versuchen, indem sie den Namen Jesus predigen, nur für sich selber etwas zu bekommen oder sich selber etwas zu erarbeiten. Und genau das ist der Punkt. Wenn wir auf solche Menschen hören, wenn wir auf so welche Lügen reinfallen, genau dann glauben wir an etwas, was nicht wahr ist. Und das ist genau der Punkt, wo uns dann der Feind haben möchte, wo wir denken, guck mal, ich tue das Richtige, wo wir denken, guck mal, ich glaube an Jesus. Ich glaube an das, was er gesagt hat, was Jesus ist. Und wir leben dann ein Leben, wo wir dieser Lüge glauben, dass sie die Wahrheit ist. Und dann kommen wir in den Punkt, wo wir vor Gott stehen. Dann kommen wir an den Punkt, wo wir vor Jesus stehen und sagen, guck mal, ich glaube, du hast das und das getan, was er gesagt hat. Jetzt dann sagen wir jetzt, guck mal, das ist so eine Lüge, das stimmt nicht, ich kenn dich nicht. So. Und es ist genau dasselbe, wo Jesus gesagt hat, wo viele Menschen etwas in seinem Namen tun werden, wo viele Menschen in seinem Namen heilen werden, viele Menschen in seinem Namen große Wunder vollbringen werden. Und Jesus sagt, ey, ihr habt alles, das gemacht, ist schön, aber ich kenne euch nicht. Und deshalb ist es so wichtig wirklich. Du willst Gott besser kennenlernen? Liest die Bibel. Es ist das Wort Gottes. Anfang von Johannes steht. Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Steht. Und das Wort wurde Mensch, das Wort wurde Fleisch. Und Jesus behauptet, ein paar Kapitel später, dann, Homer, ich bin die Wahrheit. Ich bin das Leben. Und deshalb müssen wir die Bibel lesen. Wir müssen Gott studieren in der Bibel. Weil die Menschen sagen so viele Dinge. Wir Menschen können so viele Dinge von uns behaupten. Wir Menschen können so viele Dinge glauben, die die anderen Menschen sagen. Aber was Gott sagt, ist, lern mich besser kennen. Und tu das nicht, indem du auf andere hörst, sondern tu das, indem du zuallererst in meinem Wort liest. Und wenn ihr dann in der Bibel liest, und wenn ihr Gott in dem Sinne dann besser kennenlernt, wenn ihr dann besser sein Herz kennenlernt, wenn ihr dann besser versteht, wieso er das Ganze tut, wieso er das mit so einer Liebe tut, dann können wir auch erkennen oder können wir auch prüfen, ob das stimmt, was die anderen Menschen sagen. Und deshalb ist es voll wichtig, dass ihr nicht nur Podcasts hört, dass ihr nicht nur Predigten schaut, dass ihr nicht nur, keine Ahnung, die Dinge hört, die die Leute auf Social Media erzählen. Es ist so wichtig, wirklich sein Wort zu lesen, um ihn von dort aus besser kennenzulernen. Und dann können wir auch unterscheiden, hey, was ist Wahrheit und was ist Lüge? Was ist jetzt von Gott und was ist nicht von Gott. Und yes. Wenn es halt dann nochmal um die tägliche Beziehung zu Gott geht, ist einerseits die Zeit. Und wir können so einfach sagen, wirklich, in der heutigen Zeit, dass wir keine Zeit haben. Und das ist crazy, wirklich. Ich weiß nicht, was ihr gerade macht, ob ihr gerade arbeiten geht, ob ihr noch in der Schule seid, ob ihr eine Ausbildung macht, ob ihr studiert oder sonst etwas. Aber wir haben uns das alle so einfach angewöhnt zu sagen, ich wollte es machen, aber ich hatte keine Zeit. Und ich habe mich früher so oft selber darin erwischt, zu sagen, ich habe keine Zeit. Obwohl ich genau wusste. Boah, ich habe jetzt fünf Stunden TikTok geschaut, ich war jetzt fünf Stunden auf Social Media unterwegs, ich habe drei Stunden Netflix geschaut, ich habe dies oder das gemacht und so, ich hatte keine Zeit für Gott. Das kann nicht sein. Das ist so Bro, das ist Cap.
SPEAKER_00:Das kann nicht sein.
SPEAKER_01:Und wenn wir mehr Zeit mit Gott verbringen möchten, dann müssen wir auch die Dinge wegschaffen, dann müssen wir auch die Dinge cutten, wo uns davon abhalten, Zeit mit Gott zu verbringen. Und es können bei allen verschiedene Sachen sein. Bei den einen ist es Social Media, bei den anderen ist es die Freundesgruppe vielleicht. Oder eine Person, mit der man so viel Zeit verbringt. Aber genauso wie Jesus sagt, guck mal, wenn das dich zur Sünde verleitet, dann cut es, reißt die Wurzel aus, genauso müssen wir dasselbe tun, genauso müssen wir auch handeln, wenn wir merken, guck mal, das kostet mir Zeit, das kostet mir die Zeit, wo ich eigentlich mit Gott verbringen sollte. Das kostet mir die Zeit, die ich jetzt in Gottes Präsenz, die ich jetzt im Gebet, die ich jetzt in der Bibel verbringen hätte können. Und deshalb möchte ich voll ermutigen, du hast Zeit. Du hast mehr als genug Zeit, um mit Gott Zeit zu verbringen. Das ist eben aber deine Entscheidung, ob du die Zeit dafür nutzen möchtest, um Zeit mit Gott zu verbringen oder eben um andere Dinge zu tun. Ja. Der andere Punkt ist noch, in der täglichen Beziehung zu Gott ist, dass wir uns so oft davon verleiten lassen, dass wir uns so oft von unseren Gefühlen verleiten lassen, wie wir Zeit mit Gott verbringen oder wie viel Zeit es ist. Und wenn wir uns gut fühlen, natürlich, wenn wir gut geschlafen haben oder wenn wir einen guten schönen Tag hatten, dann ist es einfach, Gott zu danken. Dann ist es einfach Zeit im Wort zu lesen. Dann ist es einfach, Zeit im Wort zu verbringen und zu beten. Aber was ist, wenn du mal keine Lust hast? Was ist, wenn du dich so viel Zeit, als ob du keine Energie hast, um Zeit mit Gott zu verbringen? Ich glaube, das ist dann der Punkt, wo viele sagen, guck mal Gott, tut mir leid, heute geht's nicht. Obwohl, genau wenn wir uns so fühlen, genau das ist der Punkt, wo wir zu Gott gehen sollten. Das ist genau der Punkt, wo wir im Wort sein sollten. Und wir gehen manchmal auch so in eine Erwartung rein, so, Gott spricht zu mir, sprich zu mir und du liest die Bibel und es spricht dich nichts an. So, und dann viele benutzen das als Ausredung zu sagen, guck mal, ich will nicht Bibel lesen, ich liest jetzt dieses Kapitel nicht fertig, weil Gott spricht nicht zu mir. Es geht nicht darum, dass Gott zu dir spricht. Es geht darum, dass du consistent bleibst und dass du an ihn glaubst. Unabhängig davon, ob Gott gerade zu dir spricht durch sein Wort oder nicht. Und das ist ein Punkt, glaube ich, wo auch das Leid jetzt ins Spiel kommt oder Herausforderungen, wo ich schon, wie gesagt, mit AJ schon ein bisschen drüber gesprochen habe. Aber Ich glaube, vor genau einem Jahr hatte ich Schule wieder begonnen. Und was bei mir immer das Problem war, ist, dass ich Gott nie in der Schule gespürt habe. Dass ich mich in der Schule immer so fern von Gott gefühlt habe. Und dass ich, als ich nach Hause angekommen bin, gedacht habe, so, boah Gott, ich war so schlecht. Ich war gar nicht im Kopf mit dir, Gott. Und da weiß ich, ich habe eine ganz bestimmte Bibelstelle gelesen an dem Tag. Die steht im 1. Korinther 15, Vers 58. Darum bleibt standhaft, liebe Geschwister. Lasst euch nicht erschüttern. Gut, immer euer Bestes für die Sache des Herrn, denn ihr wisst, in Verbindung mit dem Herrn ist eure Mühe nie umsonst. Und wenn etwas nicht so klappt, wie wir es vorstellen, dann lassen wir mal nach. Dann tun wir mal viel weniger rein investieren, immer weniger Energie, immer weniger Kraft. Und als ich das gelesen habe, habe ich so verstanden. So, unabhängig von dem, wie ich mich fühle, unabhängig von dem, wie groß die Herausforderung ist, wenn ich weiter konsistent bleibe und wenn ich weiterhin das tue, was im Wort steht, wenn ich weiterhin das tue, was Gott mir aufs Herz gelegt hat, dass es Frucht bringen wird. Und als ich das gelesen habe, war ich so, boah, dass Gott mir das zugesprochen hat, ich mir gesagt, so, boah, wow.
SPEAKER_00:So alles, was ich tue für Gott, alles, was ich für den Herrn tue, es wird etwas bewirken.
SPEAKER_01:Es ist nicht umsonst. Und ich glaube, wir fühlen uns wirklich so oft in einer schweren Zeit, in einer schweren Season, wo wir die Zeit Gott widmen und wo wir die Energie und Kraft Gott widmen, dass es kein Wirken hat, dass es keine Verwendung hat, aber Gott kann genau dort wirklich, genau dort, zeig Gott nochmal. Du glaubst, ich kann mit dem, was du mir gerade gibst, auch wenn es nicht viel ist, auch wenn es gerade eine schwere Zeit ist, so genau aus dem kann ich etwas so Großes machen. Und wenn ich jetzt so dran denke, weiß ich, habe ich eine Story dazu. Und zwar, das war zwar, ich glaube, das war auch vor circa einem Monat. Ich weiß nicht mal, welches Video das genau war, was ich hochgeladen habe auf Insta. Aber das war etwa, ich weiß nicht mal, wie gesagt, was genau war, aber Gott hat mir da gesagt, ich soll das Video über das Thema machen. Und ich war auch wirklich in einer Season, wo ich Gott nicht gespürt habe, wo ich Gott wirklich nicht gehört habe, wo ich nicht wusste, was Gott von mir verlangt, wo ich nicht wusste, was ich jetzt tun soll. Und Gott hat mir eben in dem Moment gesagt, ich fand es so lustig zu der Zeit. Gott hat nicht zu mir persönlich gesprochen, sondern er hat nur zu mir gesprochen, wenn er durch mich andere Menschen etwas sagen wollte. Und genau, hatte mir gesagt, ich soll das Video machen über das Thema. Und ich hatte wirklich keine Kraft, ich hatte keine Energie und ich hatte wirklich keine Lust. Und ich habe dann das Video gemacht und ich habe dann halt eine Nachricht bekommen, wo mir die Person gesagt hat, boah, es hat mir gerade voll weitergeholfen, es hat mich gerade voll ermutigt, weiter dran zu bleiben, um weiterzumachen. Und wenn ich jetzt dran zurückdenke, dann checke ich, was Paulus damit meint, dass alles tun, was uns Gott sagt, dass es nicht umsonst ist, sondern dass es ein Wirken hat. Und auch wenn das Wirken nicht unbedingt in unserem Leben ist, trotzdem kann es Wirkung haben in einem anderen Leben, trotzdem kann es Wirkung haben auf einen anderen Menschen. Und so, wenn du auf Gott hörst, wenn du Gott gegenüber Gehorsam bist, unabhängig davon, wie du dich gerade fühlst, unabhängig davon, ob du glaubst, dass es eine Person weiterhelfen könnte, ich möchte dich voll ermutigen, mach es, mach es einfach. Und auch wenn du nicht unbedingt siehst, was daraus wird, Gott wird es benutzen, um zu einer Person zu sprechen, die vielleicht genau in der Situation ist, um ihr Kraft zu schenken, um der Person Kraft zu schenken. Und ja, wenn ich jetzt auch nochmal zurückdenke an die Zeit, wo ich Gott nicht gehört habe, das war wirklich eine toughzeit für mich. Ich habe mich wirklich geschleppt und gezwungen, weiter dran zu bleiben am Glauben. Und ich glaube, das ist etwas, wo viele sich vielleicht gerade befinden oder befunden haben. Und ja, und in der Zeit, wo ich Gott nicht gehört habe, sondern nur gehört habe, wenn er durch mich zu anderen Menschen sprechen wollte, war ich sehr deprimiert, habe ich mich sehr schlecht. Ich hatte sehr viel Selbstmitleid mit mir, wo ich gedacht habe, so, boah, mir geht's jetzt schlecht. So. Ihr alle anderen, ihr habt's gut, ihr hört Gott. Eure Situation, eure Situation ist gerade nicht so schlimm wie meine Situation. Da hat mich Gott gestern gehittet. Er hat mich gestern gehittet. Gott hat zu mir gesagt. Guck mal jetzt, du bist aus dieser Season raus. Du bist jetzt von der Herausforderung raus, beziehungsweise du bist gerade gar nicht aus der Season draußen. Es ist immer noch eine toughes Season. Es ist immer noch eine Season, wo jeder Tag ein Kampf ist. Aber der Grund, wieso du jetzt noch weitermachen kannst, der Grund, wieso du mich auf einmal hören kannst, ist, dass du deine Reaktion auf die Situation verändert hast. Und was bedeutet es, anders auf die Situation zu reagieren oder auf die Herausforderung zu reagieren, was bedeutet es, die Perspektive zu ändern?
SPEAKER_00:Und ich glaube, es geht so schnell und so einfach, selbst Mitleid zu haben.
SPEAKER_01:Zu sagen, guck mal, es ist gerade eine sehr schwere Season für mich. Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Ich habe keine Kraft mehr.
SPEAKER_00:Es ist wirklich sehr einfach zu sagen.
SPEAKER_01:Aber genauso, genau in der Situation sollten wir uns nicht fragen, wieso passiert es gerade? Wieso ist es gerade so schwer? Wir sollten die Perspektiven wechseln und fragen, Gott, was möchtest du mir damit zeigen? Oder wo kann ich in meinem Glauben durch diese Situation wachsen? Und ich glaube, in dem Moment war es für mich in dieser Season, dass ich unabhängig von dem, ob ich Gott höre oder nicht, dass ich weiter einfach das tun soll, was er mir aufs Herz gelegt hat.
SPEAKER_00:Und ich kann nicht sagen, es wird Zeiten geben mit neuem Glauben, wo Gott einfach mal still sein wird, wo Gott einfach mal nichts sagen wird.
SPEAKER_01:Und da ist es voll wichtig, nicht zu sagen, okay, ich weiß jetzt nicht, was ich tun soll, Gott. Ich bin jetzt irgendwie in einem Stoppschild, sondern wirklich weiter das zu tun, was Gott dir davor schon gesagt hat, wirklich die ganzen Dinge, sich an die ganzen Dinge zu erinnern, die Gott dir davor gesagt hat, und auf dem weiterbauen und weiter das tun, was Gott eben damals gesagt hat. Ich meine, es halt auch noch darum geht, die Perspektive zu wechseln. Und es ist trotzdem noch darum geht, anders zu reagieren. Finde ich das sehr interessant, was Paulus, oh nein, sorry, was Petrus schreibt, im Petrus Brief. Und Petrus schreibt im Petrus Brief, zum 1. Petrus 4 Vers. 4 Vers 13. Steht, freut euch vielmehr darüber, dass ihr so Anteil an den Leiden des Messias habt. Denn wenn er dann in seiner Herrlichkeit erscheint, werdet ihr mit Jubel und Freude erfüllt sein. Wenn ihr euch den gesamten Petrusbrief anschaut, 1. und 2. Petrus, ist es voll interessant, weil Petrus hier spezifisch über Leid schreibt. Petrus beschreibt es Leid, dass wir als Christen erleben. Wir kriegen äußerliche Anfeindungen, wo Menschen sich vielleicht über unseren Glauben lustig machen, wo Menschen vielleicht sagen, wie kann man dann sowas glauben? Das kann gar nicht wahr sein, so das ist ein ganzes Märchen. Genauso wie wir äußerliche Anfeindungen bekommen, genauso bekommen wir auch innerliche Anfeindungen, wo wir Gedanken kommen vom Feind, die uns sagen, oh, was tust du da? Das ist doch, du musst auf so viel verzichten und das musst du doch alles gar nicht und so weiter. Lass mich euch sagen, was Paulus hier schreibt, was Petrus hier schreibt, ist, wir leiden, weil Jesus gelitten hat. Wir leiden, weil auch Jesus gelitten hat. Wir kriegen Anfeindungen genauso wie Jesus Anfeindungen bekommen hat. Wir werden genauso geistlich angegriffen, genauso wie Jesus geistlich angegriffen worden ist. Und Petrus schreibt hier, dass das Leiden, was wir erleben. Das ist crazy. Petrus schreibt, das Leid, das wir hier erleben auf der Erde, ist die wahre Gnade Gottes. Durch das Leid kann Gott uns formen. Durch das Leid kann uns Leid wird unser Glauben stärker. Durch die Herausforderung, die wir bekommen, jeden Tag. Durch diese Herausforderung finden wir immer näher zu Gott. Weil desto größer die Herausforderung werde, desto mehr realisieren wir, wie sehr wir Gott brauchen. Desto mehr realisieren wir, dass wir das alleine nicht schaffen können, sondern dass es nur mit Gott geht und mit seiner Kraft.
SPEAKER_00:Dieses Leid, was wir hier erleben auf der Herde, ist hart.
SPEAKER_01:Es ist nicht einfach. Ich will das Leid auch gar nicht schönreden oder so, weil genauso wie ich weiß, ich leide, genauso wie ich weiß, wie meine Freunde oder wie meine Familie vielleicht leidet in manchen Bereichen. Genauso weiß ich, wie viele andere Christen auf der Welt leiden. Genauso weiß ich, wie viele Christen verfolgt werden, wie viele Christen ausgelacht werden wegen ihrem Glauben, wie viele Christen wirklich verletzt werden, weil sie nur an Jesus glauben. Und ich möchte dich einfach voll ermutigen zu realisieren, dass durch das Leid, was du erlebst, du näher an Gott kommen darfst, dass du näher an Jesus kommen, noch näher an Jesus kommen darfst. Und dass das Leid wirklich deinen Glauben stärker macht.
SPEAKER_00:Dass dieses Leid dein Glauben wirklich noch, wie soll ich das sagen, noch klarer macht.
SPEAKER_01:Das macht deinen Glauben noch viel fester. Und dein Glauben wird immer mehr Halt bekommen, weißt du. Und dann können noch größere Herausforderungen kommen und das die Herausforderungen in deinem Leben werden nicht einfacher sein. Ru dich nicht darauf aus, dass wenn du eine große Herausforderung hattest, wo du glaubst, guck mal, wie stark jetzt mein Glauben ist, ruh dich nicht darauf aus, dass keine größere Herausforderung kommen wird. Ich würde, wenn du eine Herausforderung meisterst mit Gott, dann wird die nächste Herausforderung, kannst dir sicher sein, die nächste Herausforderung wird noch schwieriger. Die nächste Herausforderung wird noch größer als die Herausforderung davor. Wieso? Weil du nicht im Glauben wachsen kannst, wenn du eine Herausforderung bekommst, die du schon früher hattest und wo du schon weißt, okay, ich weiß, wie ich das regeln muss. Dadurch wirst du nicht im Glauben wachsen. Du kannst erst im Glauben wachsen, wenn du in neue Bereiche, wenn du neue Herausforderungen reingeschmissen wirst, wo du Dinge erlebst, die du davor noch nie erlebt hast. Nur dadurch kannst du neu lernen, kannst du neu Gott verstehen, kannst du Gott nochmal besser kennenlernen, als du ihn vielleicht davor schon gekannt hast. Und dadurch kannst du nicht nur für dich selber wissen, okay, die Herausforderung war jetzt so und so, sondern vor allem kannst du damit auch anderen Menschen helfen, die vielleicht gerade auch in so einer Herausforderung sind. Und yes, es war eine sehr random Folge. Ich sage euch ehrlich. Ich habe sehr viel gejäbt, ich bin sehr viel rumgesprungen. Aber ich habe trotzdem glauben, dass es Gott benutzen wird. Auch wenn es schon sehr jumpy war, auch wenn es schon sehr random war, wie gesagt. Auf jeden Fall, ich möchte dich einfach allgemein ermutigen. Egal wo du dich gerade befindest, ob es in deiner täglichen Zeit mit Gott ist, ob es gerade in deiner Herausforderung ist, in der du dich befindest, ob es gerade im Leid ist, wo du dich befindest.
SPEAKER_00:Bete zu Gott. Bleib dran.
SPEAKER_01:Ich verspreche dir wirklich, Gott hört dich, Gott sieht dich in deinem Leid, Gott sieht dich in deiner Herausforderungen, in deinen Struggles. Und Gott möchte nicht, dass du genau in diesen Moment dich von ihm wegdrehst, sondern Gott möchte, dass du dich in genau diesen Momenten zu ihm hindrehst. Und nach ihm suchst, denn Gott wird sich in deinem Leid zeigen. Gott wird sich dir zeigen. Gott wird dir draußen schenken. Gott wird dir die Kraft schenken, die du benötigst, um mit ihm diese Herausforderung zu überwinden.
SPEAKER_00:Und yes. Möchte ich euch einfach danken fürs Zuhören. Bleibt blessed.
SPEAKER_01:Und yes.
SPEAKER_00:Wir sehen uns, guys.
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