Spartakist- Der Podcast
Podcast der Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands
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Verteidigt den Iran!
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Steffen und Phillipp setzen sich mit dem Versagen von China auseinander, den Iran nicht wirklich zu verteidigen gegen den imperialistischen Angriff der USA und Israels. Außerdem diskutieren sie über die Notwendigkeit, die Arbeiter in Deutschland gegen den Kriegskurs der Regierung zu mobilisieren und wo dabei die Fallstricke bei BSW, der Linkspartei, DKP, KO und den trotzkistischen Organsationen sind.
Für eine antiimperialistische Perspektive im Kampf für die Befreiung der Völker in in Westasien könnt Ihr hier weiterlesen:
https://iclfi.org/pubs/spk/2026-aip2
https://iclfi.org/pubs/spk/2026-bsw2
https://iclfi.org/spartacist/de/2026-chamenei
https://iclfi.org/spartacist/de/2026-iran3
https://iclfi.org/spartacist/de/2026-iran
https://iclfi.org/spartacist/de/2025-iran2
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Ja, hallo, liebe Zuhörer, hier eine weitere Folge unseres Spartakist-Podcasts. Heute wollen Philipp, Spartakist und ich hallo, sprechen über den Krieg gegen den Iran und warum es notwendig ist, den Iran zu verteidigen. Wir wollen diesen Krieg einordnen ein wenig in die gesamte breitere Strategie und der weitere, breitere Politik. Und auch vor allen Dingen natürlich darüber reden, was wir als Linke hier tun können, wie wir kämpfen können und die Sache sozusagen in die Richtung zu kommen, dass wir letztendlich eine Gesellschaft aufbauen können, wo Krieger ein Ding der barbarischen Vergangenheit sind und die Menschen friedlich miteinander leben können. Philipp, vielleicht kannst du mal ein bisschen den Rahmen auch erstmal setzen.
SPEAKER_02Ja, okay, vielleicht fange ich an, also mit dem natürlich genau dieser Krieg, also wie du gesagt hast, ist eindeutig ein Terrorkrieg von US-Imperialismus und Israel gegen Iran. Wir haben sofort, also unsere internationale und wir dann auch in Deutschland haben dann sofort auch interveniert und rausgekommen mit unserer Position, die ganz klar ist, dass der Iran verteidigt werden muss. Und genau, wir denken, dass es eben absolut notwendig ist für alle Arbeiter, für alle Linken, erstmal, also der Anfangspunkt muss sein, hier eine ganz kleine Seite zu beziehen, dass eben, also wenn die USA und Israel mit diesem Krieg durchkommen, wird eben also die ganze Offensive des US-Imperialismus insbesondere weiter sich fortsetzen und also immer weitere Verwüstungen anrichten. Und also genau, das ist erstmal so ein Startpunkt.
SPEAKER_00Genau, das ist ja eine klassisch-marxistische Position, dass wir hier ein Bündnis von einer imperialistischen Großmacht haben wie der USA, während Iran ein abhängiges, unterdrücktes Land ist. Und dann im Krieg haben wir natürlich eine Seite grundsätzlich. Und im Allgemeinen und ganz besonders auch im Konkreten.
SPEAKER_02Genau, genau. Auf jeden Fall. Und ich meine, und es ist auch hier, also gerade in dieser Krieg ganz besonders, es ist einfach eine direkte Fortsetzung auch von dem Genozid an den Palästinensern. Dass es also ganz klar ist, ich meine, die letzten Jahre waren ja hunderttausende Millionen auf der Straße für die Palästinenser und das heißt also auch ein Kampf für Palästinenser, heißt auch, dass wir jetzt eben die Seite nehmen müssen vom Iran. Und natürlich, wir als Kommunisten ist auch klar, dass wir unsere eigene Vorstellung und also dass wir denken, dass man eben ein Programm braucht, auch ein revolutionäres Programm, um den Imperialismus zu besiegen. Und insbesondere natürlich muss man an die Arbeiterklasse, also in den USA und auch in Deutschland, muss man diesen Kampf zur Verteidigung des Iran verbinden mit dem Kampf für ihre Interessen, was eben die Politik der Mullahs oder der iranischen Regierung dazu nicht in der Lage ist. Und deshalb wir auch eben unsere unabhängige eigene Strategie entwickeln, um wirklich die USA und Israel zu besiegen.
SPEAKER_00Alles klar. Um das zu tun, müsste man nochmal ein bisschen, würde ich gerne nochmal auch kurz begründen, nochmal, also tatsächlich war ja Israel einer der Triebkräfte auch, der Scharfmacher, die für diesen Angriff, wir wissen nicht im Detail, wer was wo mit wem wie besprochen hat, aber es ist ganz klar, dass Israel eine ganz führende Kraft hier ist. Und wir sahen in den vergangenen Jahren, während die Bomben auf Gaza regneten und dort der Völkermord vorangetrieben wurde, seitens des Israelischen Staates, gab es auch immer, wurden im Grunde jedes andere Land faktisch in der Umgebung angegriffen. Libanon, Syrien, ja, und der Iran gehören auch eben dazu. Und es gibt eben in Libyen auch die Hisbollah, äh, in Libanon die Hisbollah und verschiedene andere Gruppierungen, die halt. Und für die für Israel ist das ganz klar, sie wollen jeden Gegner, jedes Hindernis für ihr zionistisches Programm von einem Groß Israel und der Vertreibung der Palästinenser ausschalten.
SPEAKER_02Ja, auf jeden Fall. Und genau, und ich denke, das ist der, du hattest ja am Anfang gesagt, diesen Hintergrund, dass der auch wichtig ist und ich denke, das ist einfach ganz klar, also ich meine, vom Beginn des Jahres haben wir gesehen, diese wirklich Offensive des US-Imperialismus, also erstmal in Venezuela, Entführung von Maduro und dass eben Trump, dass die USA, um eben die Nummer 1 zu bleiben und das auch der Welt klarzumachen, dass sie zu immer drastischeren Schritten greifen müssen und greifen. Und also das ist eben ein Teil davon, dass eben der Iran war die eine Macht in der Region, die noch ein gewisses Hindernis darstellt für die USA und Israel und die wollen sie jetzt eben platt machen und ausradieren, was wirklich ein vollkommen reaktionäres Ziel ist natürlich.
SPEAKER_00Genau, und da kommen sie halt zusammen, Israel und die US-Interessen, die sich hier eben genau decken, wo man zu dieser gemeinsamen Krieg halt führen.
SPEAKER_02Könntest du vielleicht kurz der Punkt auch über, es gibt ja in der Linken zum Beispiel auch diese Vorstellung, okay, ja, die USA und Israel sind schlecht, aber naja, Iran ist auch ein schlechtes Regime und hinter Iran steht ja sowieso China als imperialistische Macht. Also vielleicht können wir da kurz was zu sagen.
SPEAKER_00Gehen wir da mal auf die Sache rein. Also wenn wir uns angucken, international, also vergleichen einfach die USA und China, dann können wir ja einfach mal die Zahl der Basen, der Militärbasen im Ausland vergleichen. Und bei den USA sind es über 1000. Und die größte US-Basis, möchte ich dazu sagen, ist eine der größten oder vielleicht sogar die größte, ist Rammstein in Deutschland. Die auch eine zentrale Rolle gespielt hat bei jedem US-Krieg im Nahen Osten und auch in Afrika. Da ist es ein Dreh- und Angelpunkt. Während China hat, glaube ich, eine kleinere Basis mit ein paar hundert Soldaten in Afrika, ein oder zwei Basen. Wir können auch vergleichen, die Zahl der Länder, die in den letzten, weiß ich, wie viele Jahren, kann man zurückgehen, überfallen worden sind. Und China, es gab einmal eine Strafexpedition, glaube ich, in den 70er Jahren gegen Vietnam, die reaktionär war, die verurteilenden, da sind sie ja so einmarschiert, eine Woche und wieder raus. Und das war's, glaube ich. Ansonsten die USA, die Liste ist also lang. Und ich glaube, es gab kein Jahr, wo es keinen Krieg gab. Und wir können weitere Sachen gucken oder sowas. Wenn wir uns anschauen, also die generelle, also im Grunde die generelle Stärke militärisch, wirtschaftlich und so weiter, kann man sagen, dass China sich aus einem national gespaltenen, unterdrückten Kolonie durch die Revolution 49 im Grunde geeint hat, extrem rückständig war. Eine wahnsinnige, tatsächlich seit den 80er, 90er Jahren einen wahnsinnigen wirtschaftlichen Aufschwung zwar hat, aber immer noch eine sehr rückständige Macht ist im Vergleich zu den USA, während die USA ist die Weltmacht Nummer eins. Sie hat ihren Zweiten Weltkrieg im Grunde ihre imperialischen Konkurrenten Japan, Deutschland, vernichten, besiegt. Wobei die Hauptlast die Sowjetunion trug gegen Deutschland, muss man dazu sagen. Aber seitdem dominieren die USA halt die Welt und haben die Hauptmacht auch gewesen, erst zu versuchen, den Kommunismus zurückzurollen und jetzt und dann sozusagen ihre Weltherrschaft aufrechtzuerhalten. Und im Grunde spielen Japan und Deutschland die ehemaligen Hauptrivalen und untergeordnete Rollen von untergeordneten Juniorpartnern, die militärisch und wirtschaftlich abhängig und untergeordnet sind. Also die spielen haben eine privilegierte Rolle, sind selber durchaus imperlistisch und parasitär. Und wenn wir jetzt, also insofern, also China als imperialist zu bezeichnen, ist eine Karikatur auf den Imperialismus. Es ist ein bisschen Beschönigung von, was Imperialismus ist und wie er funktioniert. Und der relative Frieden unter der kapitalistischen Welt war einfach nur der Überlegenheit der USA geschuldet, die es im Grunde eine Aussichts, weder wünschenswert noch erfolgversprechend gemacht hat.
SPEAKER_02Und gerade, wenn man sich anguckt, was du angesprochen hast, die wirtschaftliche Entwicklung in China ist enorm. Und ich meine, in großen Teilen oder in bestimmten Industrien, also wenn man sich, glaube ich, Schiffbau oder bestimmte Sachen anguckt, sind sie den USA wirklich auch voraus. Aber gerade das zeigt ja, dass also, ich meine, wo sind die Aktionen von China jetzt ihre alternative Allianz zu schmieden, um die USA zu besiegen oder um ihre lokalen Partner zu bewaffnen, um den USA eins auszuwischen. Sie tun ja genau das, also wenn sie mal was geben, okay, umso besser, aber in Wirklichkeit, also versuchen sie sich herauszuziehen. Es war ja auch bei Venezuela so, dass sie wirklich eine ganz konservative Rolle spielen, um möglichst also hoffen irgendwie, dass Trump doch vielleicht aufhört und dass das alles nicht so schlimm wird. Und also sie wollen möglichst keine Konfrontation. Also sie sind einfach, ja, wenn man sich die, ne, wenn man sich die Weltlage anguckt und wer produziert diese ganzen Kriege, es ist die USA.
SPEAKER_00Und ehrlich gesagt muss man mal sagen, wir kennen dieses Verhalten und es ist spricht genau dem der Sowjetunion unter Stalin, Brezhnev und so weiter. Und das heißt also, für uns, für Trotzkisten ist es völlig klar, also dass wir hier eine konservative Bürokratie haben, die auf einem Arbeiterstaat ruht, basierend auf einer Revolution, die die Kapitalisten enteignet haben. Und ja, es gibt Privatwirtschaft und alles, ja, alles, alles richtig. Aber im Kern herrscht die KP China, and we have a party with 100 Millionen Mitglieder, die sich für Kommunisten halten. Was für den Imperialismus, um das milde Mal zu sagen, sehr ungewöhnlich wäre. Ich glaube, von den Republik-Mittlern an der republikanischen und demokratischen Parteien hält sich die Zahl der Kommunisten, subjektiven Kommunisten, dort ist, glaube ich, abzählbar. Wenn überhaupt.
SPEAKER_02Genau, genau. Und genau, wenn man das jetzt zurückbringt, auch auf die Mobilisierung zum Beispiel oder die Proteste, die wir sehen, ich denke, das ist also jetzt in der Linken auch unter Kommunisten, jetzt auch zum Beispiel in Deutschland. Also es gibt Genossen wie jetzt zum Beispiel in der marxistisch-lenistischen Partei Deutschlands, der MPD, die genau, die versuchen ja den Krieg irgendwie in so eine Welt sich irgendwie einzuordnen, dass, oh ja, Iran ist auch eigentlich irgendwie imperialistisch und dahinter steht China als imperialistische Macht. Also wir brauchen gar nicht so viel auf die Theorie zu gucken, aber einfach in der Realität, mit so einer Position, sind sie vollkommen vollkommen paralysiert und können keinerlei Widerstand aufbauen gegen die wirkliche imperialistische Macht, die auch, ja, die die Menschheit bedroht, nämlich die USA und den deutschen Juniorpartner dahinter. Aber dass es eben, also ich denke, dass einfach jetzt auch dieser Krieg nochmal eigentlich ein Weckruf sein muss für die Linken, wie zum Beispiel gerade Genossen der MLPD, dass eben mit so einer Theorie man vollkommen als Kommunist nichts ausrichten kann und sich selbst lähmt.
SPEAKER_00Ja, die desorientiert einfach. Weder bei Venezuela, Kuba, China, Iran, ja, diese ganze Theorie, die zwei Drittel der Welt zu imperialistischen Ländern erklärt, hilft überhaupt nicht, sich wirklich in der Praxis zu orientieren. Man muss den Genossen der MWPD zugute halten, dass sie trotz ihrer schlechten Theorie oft praktisch bessere Positionen einnehmen. Aber andererseits sollte man dann auch die Schlussfolgerungen ziehen und entsprechend seine Theorie auch anpassen, beziehungsweise Sachen, die einen hindern, muss man über Bord werden. Wir haben ja auch unser eigenes Sektierertum und unsere eigenen Abwächungen, die uns jahrelang daran gehindert haben, ein effektiver Faktor zu werden, der wirklich kämpft für die Bearbeiterbewegung nach vorne zu bringen, mussten wir auch in merzhaften Debatten überwinden, um vorwärts zu kommen. Weil letztendlich, was zählt, ist ja dann auch das Ergebnis, wo wir hinwollen. Absolut.
SPEAKER_02Genau, vielleicht jetzt, also, das war kurz jetzt über den Hintergrund, also wir waren ja letzte Woche ein Beispiel, du hast die Proteste angesprochen. Ein positives Beispiel würde ich jetzt erstmal bringen, vielleicht von letzter Woche, wo wir, wir waren auf einem ziemlich, auf dem größten Protest bisher, nämlich, organisiert vom BSW, also dem Bündnis Sarah Wagenknecht. Und ja, was sehr interessant war, weil erstmal waren über 2000 Leute, glaube ich, also viele Iran-Fahren, es war klar, die Grundstimmung war wirklich Wut und ja, also Protest auch gegen die deutsche Regierung, die da mitmacht. Und ja, also erstmal so eine Protest war natürlich sehr willkommen für jeden Kommunisten und wir waren auch da und haben mit vielen Leuten diskutiert über die Notwendigkeit, eben Messen Iran zu verteidigen.
SPEAKER_00Das ist bei den BSW ja auch eigentlich gar nicht so überraschend, dass sie diesen Protest machen. Man muss jetzt mal sagen, wenn man sich die letzten Jahre sich ansieht, also es sind einige, hat das BSW konsistent antiimperialistische Positionen eingenommen. Also sei es ja so gegen Waffenlieferung an die Ukraine, hat immer klar benannt, dass die Osterweiterung der NATO hier der wirklich diesen Krieg tatsächlich verursacht hat. Sie haben Venezuela verurteilt, also die Entführung von Maduro, die quasi Erpressung des Landes, Kuba haben sie eine Seite. Wirklich gut. Wir hatten ja auch ein Flugbad rausgebracht zu dem Thema. Und wo wir eigentlich die Frage aufwerfen, das Problem mit dem BSW oder wo man wirklich einen Kampf führen muss in BSW und mit dem BSW, ist halt, dass sie als Programm have the deutsche Bourgeoisie, das Deutsche irgendwie zu überzeugen, doch mit dieser US-Allianz zu brechen. Eine Allianz, die in den letzten Jahrzehnten, in den letzten Jahren besonders stark zur katastrophalen Auswirkung hatte für Deutschland. Also für die deutsche besonders für die deutsche Arbeiterklasse und die deutsche Bevölkerung. Also, ja, der Krieg, also dieser Krieg in der Ukraine und diese ganze, die Sanktionen gegen Russland, treffen ja vor allen Dingen die deutsche Wirtschaft und noch mehr die Ärmsten in der deutschen Gesellschaft.
SPEAKER_02Nee, und auch es war auch, also auf dieser Demonstration, es war interessant, weil natürlich, genau, es war, es gab so ein großes, sehr fortschrittliches Gefühl von Leuten, einfach die wollen nicht mehr, dass die Arbeiter bluten müssen für die USA und die deutsche Regierung, die das durchpresst und Rammstein soll geschlossen werden. Also wirklich viele gute Punkte. Genau, und dann natürlich gleichzeitig gab es dann eben viel in den Reden dann vom Podium, leider genau, was du beschreibst. Also diese Perspektive, die dann gebracht wird als Lösung, nämlich dass ja, irgendwie müssen wir jetzt irgendwelche deutschen Politiker finden, die dann doch das Völkerrecht einhalten und irgendwie sich doch gegen die USA stellen würden und ein friedlicher. Und das Problem ist, das wird nicht passieren. Und warum nicht? Also es ist einfach, du hast ja am Anfang angesprochen, diese Rolle von Deutschland eben als, ne, Deutschland ist besiegt im Zweiten Weltkrieg und die deutschen Kapitalisten haben sich auf Haut und Haar diesem US, also dem Big Boss USA, verschrieben, mit dem sie dann eben auch ihre eigenen Profite kriegen können. Und ob es jetzt auch, ob sie sich selber ein Bein abhacken müssen, ja, dann ist es so und im Moment und so, deshalb ziehen sie auch diese krasse Unterwürfigkeit und ziehen sie dann einfach diese Politik der Unterstützung des US-Emperismus durch.
SPEAKER_00Man muss dazu sagen, dass es in den letzten Jahrzehnten auch. Also erstmal hat es ihnen den Kopf gerettet. Also nehme ich hier, es hat sie stabilisiert und aufgebaut gegen die DDR, den aus Deutschland deformierten Arbeiterstaat und die Sowjetunion. Ihre Existenz war immer bedroht. Und in den Jahren nach der Zerstörung und der kapitalistischen Wiedervereinigung, die ihnen geschenkt wurde, vom US-Imperialismus, haben sie kassiert ohne Ende. Die USA haben die Kriege geführt, sie haben halt ein bisschen gezahlt, aber ansonsten haben sie mächtig abkassiert. Die USA haben dafür gesorgt, dass die EU zusammenhält, sie haben, dass weltweit sozusagen Globalisierung möglich war und Deutschland hat, also die deutschen Kapital hat super profitiert. Gleichzeitig haben sie natürlich auch angefangen, nicht die Arbeiterklasse unbedingt, muss man dazu auch sagen. Da ging es also seit Schröder massiv, ging massiv ans Eingemachte, was ja dann auch jetzt zum Aufstieg der AfD geführt hat, tatsächlich. Aber auch die AfD ist klar, der dem Bündnis mit den USA verbunden. Also auch nur, dass die einzigen, die das aufgreifen, ist das BSW. Genau, genau. Und die werden dann dafür von der Linken verteufelt, aber die werden ja eh verteufelt, also als rassistisch und weiß ich was, statt tatsächlich mit ihnen die Debatten zu führen und die Kämpfe.
SPEAKER_02Genau, weil es war eben auch sehr, weil dem Punkt, den wir eben wirklich da reingebracht haben, auch bei dieser Demonstration zum Beispiel, in dem Flugblatt, was wir erklären, eben ist, dass wir da ansetzen an diesen progressiven guten Punkten, auch von der großen Unterstützung der Leute für dieses Ziel, eben gegen die USA und gegen dieses impalistische System vorzugehen, aber dann, was ist der Hebel? Wie kann das umgesetzt werden? Und das ist eben, wir müssen die Kraft der Arbeiter mobilisieren. Und das ist auch, wo wir innerhalb des BSW auseinandersetzungen führen müssen, weil es gibt Genossen und wir unsere Genossen da auch mit denen mit zusammenarbeiten wollen, in dieser AG BSW, also Genossen im BSW, die auf die Arbeiterklasse gucken, was erstmal sehr positiv ist, was ein guter Ansatzpunkt ist, aber eben dort auch, dass wir eben mit diesen Genossen zusammenarbeiten, um wirklich so eine Opposition aufzubauen. Also dass wir auch diese Richtung im Moment des BSW rumreißen müssen, weil sonst werden auch Leute mehr und mehr illusioniert von BSW, was auch wieder die Gefahr ist und was man auch schon anfängt zu sehen, denke ich.
SPEAKER_00Das hat ihn ja auch. Also ich meine, diese zufälligen Falschauszählungen, die ja der deutschen Bourgeoisie und der März-Regierung sehr zu Pass gekommen sind. Also im Grunde dieses künstliche Raushalten des BSW aus den Bundestagswahlen, aus dem Bundestag, bei den Bundestagswahlen, war ja auch deshalb möglich, weil sie sich selber vorher diskreditiert hatten. Deswegen war das Wahlergebnis ja so knapp. Aber ich denke, es ist ziemlich sicher und ziemlich offensichtlich, dass sie eigentlich in den Bundestag gehören. Und es ist eine Schande und ein Verrat von der Linkspartei insbesondere, da keinen Kampf gegen zu führen. Geht aber Hand in Hand damit, dass die Führung der Linkspartei ja die März-Regierung unterstützt, wann immer es drauf ankommt, weil das für sie ihr Bollwerk ist, quasi gegen den Aufstieg der AfD. Tatsächlich aber muss man positiv sagen, haben ja Teile der Linkspartei aufgerufen zu der Demonstration des BSW. Das fand ich ganz wichtig und ganz positiv, dass die Landesarbeitsgemeinschaft Palästina und Berlin aufgerufen hat für die Demo und da diesen in der linken üblichen Sektieratum eben abgelegt hat tatsächlich.
SPEAKER_02Ja, nee, das war ein guter Schritt und wir haben auch dort vor Ort mit den Genossen da gearbeitet und diskutiert. Das war auf jeden Fall ein kleiner Schritt nochmal, auch in der Linken eben, dass es klar wird. Und was ich denke, was auch, was ja auch die Rolle von uns als Kommunisten, dass wir klar machen müssen, dass eben die Elemente, die sich gegen Imperialismus stellen wollen, die für Palästina kämpfen wollen, die müssen sich eben vereinigen und genau dieses giftige Sektierertum da abgelegt werden muss. Und ein Teil davon natürlich, was jetzt die Diskussion auch mit den Genossen dann in der Linkspartei ist oder auch mit dieser Landesarbeitsgruppe Palästina, dass eben, was ist die Rolle im Moment der Führung der Linkspartei? Und da haben wir ja gesehen, eigentlich von Anfang des Krieges, dass also ja, also die Linksparteiführung hat gesagt, ja, Bomben sind nicht so toll und so weiter. Aber, naja, den Iran in die Knie zu zwingen und also dafür zu sorgen, dass er keine Waffen hat und auf keinen Fall, also das Ziel der Trumps eigentlich, Mit unterstützt haben.
SPEAKER_00Ganz klassisch, genau. Und der Van Aardner hat ja auch gesagt, also es wäre auf diplomatischem Weg viel effektiver. Und so verliert man ja völlig die Kontrolle. Also sogar als im Grunde die Kritik daran waren eben genau Übernahme der Kriegsziele. Die Illusionen kommen ein bisschen daher, weil es ja diesen großen Erfolg gab, also die Linksparteiführung unter Druck zu setzen, also für die Verteidigung der Palästinenser mit aufzurufen. Ende September, 27. September letzten Jahres, wo dann auch, wo dann mal wirklich 100.000 Demonstranten rausgegangen sind. Und viele haben daraus dann die Illusion gezogen, jetzt hat die Linksparteiführung nichts gelernt, man kann die ja doch gewinnen. Und ja, wir müssen halt, wir kämpfen halt in der Linkspartei darüber, dass diese Illusion abzulegen und dass die linke Flügel endlich anfängt, sich zusammenzutun und selbst zu kämpfen, die Führung zu übernehmen und diese völlig ungeeignete feindliche Führung abzulösen. Aber eine wichtige Taktik dabei ist eben auch, zu sagen, naja gut, dann sollen sie doch ihren Worten Taten folgen lassen. Machen wir doch Rammstein dicht. Auf jeden Fall. Ihr wollt den Krieg, ihr sagt, stoppt den Krieg, na dann stoppen wir den Team. Natürlich können wir den Krieg, können wir Rammstein wird, kein deutscher Kapitalist und keine bürgerliche Partei wird Rammstein dicht machen. Das kann man abhaken. Das ist völlig aussichtslos. Die einzige Klasse, die das tun kann, ist die Arbeiterklasse. Und das heißt aber auch, dass wir in die Gewerkschaften gehen müssen und dass wir dort gegen die Pro-NATO-Führung kämpfen müssen. Und auch da einen Kampf in der Linkspartei wiederum führen, die nämlich auch keine Klasse, die sich eigentlich mit der jetzigen Gewerkschaftsführung arrangiert. Weil sie natürlich im Kern ihre politisch die gleichen Ansichten hat.
SPEAKER_02Und also, du hast gerade angesprochen, dass die Arbeiterklasse die einzige Kraft sein kann, die also ja zum Beispiel gegen die US-Basen vorgeht. Und ich denke, da ist ein wichtiger Ansatzpunkt, wäre, ich meine, wir haben ja, wir sehen jetzt ja schon die Anfänge der Auswirkungen von diesem katastrophalen Krieg, also die Energiepreise und ich denke, da ist der Punkt über die Sanktionen wirklich sehr wichtig, weil es auch einerseits zeigt ist, also was diese ganzen Sanktionen gegen Russland, wie katastrophal die sind für die Arbeiterklasse, also die Öl- und Gassanktionen, die von der deutschen Regierung, SPD und Linkspartei mitgetragen werden und natürlich auch gegen den Iran, also dass diese Sanktionen so, also auch direkt gegen die Arbeiter dort gerichtet und auch hier gerichtet sind. Das heißt, also, dass ein Kampf und auch darüber, dass es ein Weg wäre, eine Einheit aufzubauen, also von Linken und auch in der Arbeiterklasse, also mehr zu mobilisieren gegen diesen Krieg und gegen die imperialischen Ziele.
SPEAKER_00Vor allen Dingen könnten wir damit auch der AfD das Wasser abgraben. Und ja, natürlich bricht man damit mit dem Establishment. Man würde sich den Hass und die Wut der jetzigen bürgerlichen Regierung, der jetzigen Großen Koalition sozusagen, zuziehen. Man würde als Antisemit gebrandmarkt werden, als Putin-Freund und, und, und. Aber tatsächlich die Wahrheit ist, dass sie jeder Arbeiter, der diese Regierung hasst, mit einer Partei, die nicht von dieser Regierung gehasst wird, misstrauen. Ja, total. Das Geheimnis des Wachstums der AfD liegt doch nicht in ihrem beschissenen Programm. Das ist ein rassistisches, arbeiterfeindliches Programm. Aber dadurch, dass sie die einzigen sind, die wirklich gehasst werden von dieser Regierung, treibt es die Leute da hin.
SPEAKER_02Ich meine, guck einfach nur, ne, vor zehnt man jetzt die letzte Wahl da in Rheinland-Pfalz, also fast 40% unter Arbeitern für die AfD. Also das ist die stärkste Kraft bei Weitem unter der Arbeiterklasse.
SPEAKER_00Und ich will noch hinzufügen, nicht nur unter deutschen Arbeitern, auch unter türkischen und anderen und osteuropäischen Arbeitern hat die AfD etwas weniger, ja, aber eben nur 25% oder 30%. Das heißt, jeder dritte türkische Arbeiter wählt AfD. Aber natürlich sind es nur rassistische weiße Männer, die die AfD wählen, angeblich. Aber in Wirklichkeit bedeutet es eigentlich, dass dieser ganze brandmauerartige Kampf gegen die AfD ist völlig hohl und baut sie nur auf. Und es wird scheit Schluss zu machen und die Dinge, die wirkt sich wirklich mit ihnen auseinanderzusetzen, um ihnen wirklich das Wasser abzugraben. Genau, genau.
SPEAKER_02Ja, nee, die Linke sabotiert sich selbst. Also es gibt so viele sozialistische Gruppen und Kommunen und so weiter. Aber da ranzukommen, muss ja erstmal an die Arbeiterklasse und die Interessen der Arbeiter voranzubringen, muss der erste Schritt sein. Also, und genau, da stellt sich die Linke total ein Bein, denke ich.
SPEAKER_00Von vielen Ebenen. Also schon, also erstmal überhaupt bereit zu sein, mit dem Establishment zu brechen und sich diesen Ärger einzuhandeln, wäre ja Schritt Nummer eins. Das würde vieles an Fehlern wiedergutmachen, sozusagen, oder erlauben. Aber selbst da mangelt es ja. Sieht man ja jetzt auch wieder in Niedersachsen, wo die einen relativ milden Antrag mit kritisch gegen den Zionismus abgestimmt haben. Natürlich ist die Springerpresse ausgeflippt, aber sofort die Parteiführung, sofort hat sich gegen die Genossen in Niedersachsen gestellt. Auch hier ist die LAG, übrigens, muss man sagen, die gleichen, die zur Demo mit dem BSW aufgerufen haben, super aufgetreten, klare Verteidigung der Genossen. Also so, ja, das ist, also das sind auch Sachen, die wiederum Hoffnung machen. Und die zeigen auch, dass sich ein Kampf lohnt und die auch andere inspirieren sollten. Ja. Und auch so einen Kampf innerhalb des BSW inspirieren sollte. Auch gegen deren reaktionäre Unterstützung von Law and Order-Kampagnen und so weiter. Aber objektiv muss man sagen, sind ihre Demonstrationen in Verteidigung des Irans der stärkste Schlag gegen antimuslimischen Rassismus, den wir momentan führen können.
SPEAKER_02Genau, genau. Naja, ich denke, nach solchen Ansatzpunkten zu suchen, ist auf jeden Fall sehr, sehr wichtig. Ich will nochmal vielleicht auf andere Proteste kurz kommen, weil das war jetzt der große, den es gab, aber es gab eben auch so einige kleinere, wo wir jetzt in Berlin und auch in Hamburg zum Teil waren, die natürlich, jeder Protest ist wichtig, also es ist keine Frage. Aber ich denke, wir müssen auch einfach zur Kenntnis nehmen, natürlich, dass diese Proteste waren wirklich sehr klein waren. Also ein paar hundert Leute, wir haben dort Genossen getroffen, insbesondere von der kommunistischen Organisation, K.O., zum Teil auch von der DKP, was sehr wichtig ist, weil diese Genossen, weil es ganz klar ist für diese Genossen, dass wir eine Seite beziehen mit dem Iran müssen, wo wir voll übereinstimmen und dass es darum geht, diesen Kampf voranzubringen. Und es war bemerkenswert und in einer Weise, dass eigentlich, sag ich mal, die trotzkistische Linke mehr oder weniger leider ja nicht präsent war bei diesen Trotzkirchen. Mehr als weniger, ja. Also so gut wie, ne? Also es waren immer wieder Individuen, individuelle Genossen, was auch gut ist, aber ja, dass die trotzkistische Linke eigentlich sich voll davon weggehalten hat.
SPEAKER_00Was eigentlich ein bisschen insofern erstaunlich ist, weil eigentlich, wir haben ja von Rio Klasse gegen Klasse, hatte ja diesmal, also vor einem Jahr haben sie noch geschwankt, haben eine Woche gebraucht, bis sie irgendwie eine Seite bezogen haben. Aber auf Papier haben sie jetzt jedenfalls klar erklärt, man muss Iran verteidigen. Nur dann waren sie nicht da. Genau. Und Gruppe Arbeit da macht auch, muss man mal sagen, wirklich positiv, ja. Verteidigung verteidigen Iran. Das ist ja bei der Ukraine sind sie ja für Waffenlieferungen, ignorieren die Rolle der NATO eigentlich völlig. Das sehen nur die Frage der Unabhängigkeit der Ukraine, die wichtig ist, aber untergeordnet. Aber hier im Iran, klare Haltung hat sicherlich auch zu tun mit Ihrer Arbeit in der Palästina-Solidarität. Hast du das klar verstanden? Aber auch da.
SPEAKER_02Genau, genau, das ist eben da wirklich ein großer Widerspruch in dem Sinne, dass einerseits ja auf Papier oder erstmal eine richtige Position, sehr wichtig und gut, aber dann natürlich, also was heißt das, jetzt für die Niederlage der USA und Israels zu kämpfen, wie wir die Genossen von Rio auch richtig sagen? Das heißt natürlich, dass man auch dorthin gehen muss, mit den Leuten, also ja, auf diesen Demonstrationen, wenn wir dort waren, natürlich gab es Leute, die denken, dass die iranische Regierung jetzt, wie sie jetzt, wie sie ist, alles richtig macht. Und okay, für uns als Kommunisten ist das nicht unsere Position, aber natürlich müssen wir mit ihnen zusammenkämpfen, um die stärkst mögliche Front gegen die USA aufzubauen. Und davor zurückzuschrecken, wie, denke ich, was wir in der Aktion gesehen haben, und zum Teil uns ja auch Gossen, also von Arbeiterinnenmacht gesagt haben direkt, dass man ja nicht mit solchen Kräften zusammenarbeiten kann oder nicht dort gesehen werden kann. Also dann bedeutet es leider nicht sehr viel, also die Verteidigung vom Iran, wenn man es nicht umsetzt.
SPEAKER_00Das ist ja auch eine Kapitulation. Ich meine, wir haben ja hier Leute, die klare Seite beziehen wollen, die wirklich Anti-Imperialismus ernst nehmen. Und ja, das ist ehrlich gesagt nicht so überraschend. Die DKP hat die DDR mit totgelobt, so wie die SED sich selber totgelobt hat. Und waren immer der Meinung, wenn man es kritisiert, fällt es auseinander. Statt zu verstehen, dass man, aber das ist doch eine Diskussion, die man mit den Genossen vor Ort führen muss. Wenn wir das nicht führen, wer soll es denn tun? Das sind doch ganz wertvolle, die landen immer, die landen in den letzten Jahrzehnten eigentlich immer auf der richtigen Seite. Wenn es um solche Konflikte geht. Die wissen, also es gibt hier Seiten, die wir beziehen müssen, die verstehen was vom Imperialismus. Das sind doch Leute, gerade die müssen wir doch erklären, dass wir eine Kritik üben müssen, auch an den Leuten, die wir verteidigen. Also jetzt kommt es in die Frage, wie kritisieren wir denn? Natürlich muss es klar sein, wenn wir sagen, verteidigt Iran, dann heißt das, wir sind in einer quasi Einheitsfront mit dem Regime. Aber das heißt ja nicht, dass wir Kritik fallen lassen, sondern der Punkt ist heute die schlimmste Bedrohung des iranischen Volkes, nämlich den US-Imperialismus und Israel sozusagen niederzuschlagen im Block mit dem Regime, um es morgen zu stürzen. Um morgen, also natürlich, also die Unterdrückung der nationalen Minderheiten treibt diese quasi in die Hände der CIA. Das ist natürlich falsch. Man sollte die, natürlich sollte man argumentieren, dass wir für die Unabhängigkeit der Kurden sind, Rechte von nationalen Minderheiten, um sie auf Augenhöhe zu Verbündeten zu machen. Weil wir wissen auch, dass gerade die Kurden haben gerade die bittere Erfahrung in Syrien gemacht, dass die Bündnis mit dem US-Inkel ist, dass die auf ihre nationalen Rechte scheißen.
SPEAKER_02Das ist die Tatsache, genau. Das ist eine Tatsache.
SPEAKER_00Aber das Regime kann das nicht. Genauso mit Frauen, die massiv unterdrückt werden. Und die man in die Arme der Imperlisten treibt. Das unterminiert die Verteidigung. Wir sollten versuchen, also tatsächlich eine Kritik zu machen, ansetzen, ausgehend von der, wie können wir Iran hier effektiv verteidigen, müssen wir das Regime kritisieren. Ich meine, das iranische Regime herrscht für eine kleine, privilegierte, reiche Minderheit. Wir sollten da verhindert und behindert die Verteidigung des Irans und den Aufbau, Wiederaufbau. Und was immer wir tun, wir tun es als Kommunisten.
SPEAKER_02So eine Debatte ist eben absolut essentiell, aber wenn man eben nicht hingeht, wenn man nicht dort vor Ort ist, um wirklich diesen Kampf zur Verteidigung des Irans voranzutreiben, dann man schwächt. Im Endeffekt schwächt man den Kampf zur Verteidigung der Unterdrückten und des Iran in diesem Fall. Und ja, steht dann eben diesen Positionen im Internet entgegen. Und deshalb, ja.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, im Grunde fürchten sie um ihren guten Ruf und ihren Einfluss auf andere liberale Kräfte. Ja, aber das ist eine falsche Vorcht.
SPEAKER_02Ja, total. Genau, und dann, dass man eben, das ist eben die Wichtigkeit von Revolutionären, genau dort zu sein, wie du gesagt hast, und dann wollen wir natürlich gerne mit den Genossen von K.O. oder DKP eine wirkliche Debatte und Diskussion haben. Wie können wir denn den Kampf vom Iran stärken gegen Imperialismus und der Palästinenser? Und wie kann man denn Israel wirklich besiegen? Und da, ja, dass man dann genau wirklich in diese Diskussion kommt, wie man einen kommunistischen Kampf zum Sieg über den Imperialismus aufbaut.
SPEAKER_00Wenn man sich so die Publikation von diesen Organisationen anguckt, sind das alles andere als einfach dumme Hochdubler von irgendwas. Sondern die beschäftigen sich durchaus sehr detailliert damit. Und ja, wir sollten die gewinnen. Genau, genau. Okay, dann schauen wir mal was soll mal jetzt nächste Woche ist es auch wieder eine Demonstration. Diesmal ruft die LAG und die Linkspartei auf. Gegen den Krieg, die sagen, stopp den Krieg im Iran. Die denken, besser wäre zu sagen, direkt verteidigt Iran, aber hey. Wir werden dafür argumentieren. Und wir denken auch, das BSW sollte kommen. Absolut. Genau, genau.
SPEAKER_02Und dort eben mit den Linken argumentieren, ja, wie können wir die USA und Israel stoppen? Und was heißt das hier in Deutschland? Also wie zum Beispiel, du hast die Basen angesprochen. Wie können wir eine Bewegung aufbauen hier gegen die Basen und dann den Kampf in die Gewerkschaften bringen, in die Linke, in BSW, um so eine Bewegung aufzubauen?
SPEAKER_00Also diskutiert mit euren Kollegen, mit euren Genossen. Kommt zu den Kindern, versucht Proteste zu organisieren, diskutiert mit uns.
SPEAKER_02Ja, genau. Und dann sehen wir uns auf den nächsten Protesten oder am Wochenende in Berlin. Alles klar. Okay, dann sind wir hier mit fertig für heute. Okay, tschüss.