Pitch, please! – Sales & Coaching Stories by Train4Success

#1 Next Level POS – Warum Verkauf beim Menschen beginnt

Season 1 Episode 1

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 57:29

Was bedeutet Next Level POS wirklich?

In der ersten Episode von Pitch, please! sprechen wir mit Daniel Miechowski, Top-Coach bei Train4Success, und Inhaber Dominik Reinhardt über ein intensives Verkaufsjahr direkt von der Fläche – und darüber, warum moderner Verkauf nicht beim Produkt beginnt, sondern beim Menschen.

Es geht um:

  • echte Learnings aus dem POS-Alltag
  • Haltung statt Verkaufsskripte
  • warum Vertrauen wichtiger ist als Features
  • wie Mut, Wertschätzung und Klarheit Performance ermöglichen
  • Bedarfswecken statt reines Bedarfsdecken
  • Einwandbehandlung, die nicht drückt, sondern öffnet

Daniel teilt ehrliche Beobachtungen aus Coachings, spricht über Führung im Alltag, den Umgang mit jungen Generationen und darüber, warum guter Verkauf immer Beziehungsarbeit ist.

Eine Episode für alle, die Verkauf, Führung und Coaching zeitgemäß, menschlich und wirksam denken wollen.

🎧 Pitch, please! – Sales & Coaching Stories by Train4Success

Ihr habt Fragen oder Anregungen für Themen und Episoden? Schickt uns gerne ne Nachricht. Wir freuen uns auf Euch!


🎙️ Pitch, please! – Episode 1

Next Level POS – Warum Verkauf beim Menschen beginnt

Gast: Daniel Miechowski

Intro

Host:
Herzlich willkommen zu Pitch, please! – der ersten Episode unserer neuen Podcastreihe.
Ich freue mich sehr, dass wir heute starten, und ganz besonders darüber, dass du unser erster Gast bist, Daniel. Wir sind diesmal nicht in Berlin, sondern in Dortmund, deiner Heimatstadt. Und ich glaube, man kann sagen: Du hast in deinem Leben schon mehr POS gesehen als manche Menschen Supermärkte. Schön, dass du da bist. Wie bist du ins Jahr gestartet?

Daniel:
Vielen Dank für die Einladung. Mir geht es sehr gut. Ich bin mit viel Energie, klaren Zielen und großer Lust auf das neue Jahr gestartet. Und natürlich freut es mich besonders, der erste Gast bei Pitch, please! zu sein.

Was bedeutet „Pitch, please!“?

Host:
Als du den Namen zum ersten Mal gehört hast – woran hast du gedacht? Was verbindest du persönlich mit dem Begriff „Pitch“?

Daniel:
Im Verkauf besteht unser Alltag aus Pitches. Als ich den Namen zuerst gehört habe, habe ich kurz an ein anderes Wort gedacht, aber dann wurde mir schnell klar, worum es geht: den richtigen Moment zu finden, um mutig zu pitchen. Ein Angebot zu platzieren, selbstbewusst zu sein und nicht ewig zu warten, ob man denn „darf“.

Host:
Genau darum soll es in dieser Podcastreihe gehen: Sales, Coaching, echte Stories aus dem Alltag – locker, konstruktiv und mit Spaß. Und natürlich mit spannenden Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Jahresrückblick & das Wort „Mut“

Host:
Wenn du das vergangene Jahr im POS in einem Wort beschreiben müsstest – welches wäre das?

Daniel:
Ganz klar: Mut.
Mut, Fragen zu stellen.
Mut, zu pitchen.
Mut, eine Abschlussfrage zu stellen.

Mut hat im Vertrieb unglaublich viele Facetten – egal ob im Door-to-Door, im Außendienst oder direkt am POS.

Next Level POS – was bedeutet das?

Host:
Was heißt für dich eigentlich „Next Level POS“?

Daniel:
Produkte sind austauschbar. Menschen nicht.
Wenn ich nur über Produktmerkmale verkaufe, kann der Kunde das auch online machen. Der Mehrwert entsteht durch den Menschen vor Ort.

Verkauf heißt immer, Mehrwert zu schaffen:
das Leben einfacher machen, Probleme lösen, Sicherheit geben. Erst dann kann der Kunde wirklich entscheiden.

Bedarfsdecker oder Bedarfswecker?

Daniel:
Eine der zentralen Fragen im Verkauf ist:
Bin ich Bedarfsdecker – oder Bedarfswecker?

Viele Verkäufer trauen sich nicht zu fragen, weil im Kopf Glaubenssätze sitzen wie:
„Ich will dem Kunden nichts aufdrängen.“
„Ich will ihn nicht bevormunden.“

Aber genau diese Haltung blockiert gute Gespräche. Bevor ich Formulierungen oder Methoden trainiere, muss ich unter dem Eisberg ansetzen – am Mindset.

Methoden, die wirken

Host:
Wenn du eine Lieblingsmethode im Verkauf nennen müsstest – welche wäre das?

Daniel:
Ganz klar die Columbo-Methode.
Dieses „Ach, eine Sache noch …“ kurz vor dem Ende des Gesprächs wirkt unglaublich stark, wenn es authentisch eingesetzt wird.

Wichtig ist dabei:
Es geht nicht um den perfekten Satz.
Es geht darum, dass sich ein Verkaufsgespräch nicht wie ein Verkaufsgespräch anfühlt.

Außerdem arbeite ich sehr gerne mit der MVN-Methode:
Merkmal → Vorteil → Nutzen.
Viele Verkäufer bleiben bei Features hängen. Entscheidend ist aber immer die Frage:
„Was bedeutet das für den Kunden?“

Einwandbehandlung & echte Geschichten

Daniel:
Ein Verkauf muss nicht immer sofort zum Abschluss führen.
Manchmal geht es darum, einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
Wenn der Kunde rausgeht und denkt: „Das war ein gutes Gespräch“, dann ist das unglaublich viel wert.

Ich erinnere mich an eine Google-Bewertung mit Selfie, in der ein Kunde sich beim Verkäufer bedankt hat – weil er sich verstanden gefühlt hat. Das sind die Momente, für die wir diesen Job machen.

Coaching, Spaß & Gamification

Host:
Was ist für dich ein zentraler Erfolgsfaktor im Coaching?

Daniel:
Spaß.
Ohne Spaß funktioniert weder Lernen noch Verkaufen.

Gerade für Gen Z und junge Azubis sind spielerische Elemente extrem wichtig. Gamification, Challenges, kleine Erfolge – das motiviert und schafft Verbindung. Und das funktioniert altersübergreifend.

Entweder-oder-Runde (Auszug)

  • Frühaufsteher oder Nachteule? – Frühaufsteher
  • Kaffee schwarz oder mit allem? – Schwarz
  • Sprachnachricht oder Anruf? – Anruf
  • Pizza oder Pasta? – Pizza
  • Serie oder Film? – Serie
  • Lesen oder Scrollen? – Lesen

Abschluss & Botschaft für 2026

Host:
Daniel, zum Abschluss: Was ist dein Wunsch an alle POS-Heldinnen und -Helden für 2026?

Daniel:
Verkaufen ist ein geiler Job.
Seid stolz auf das, was ihr tut.
Ihr seid für viele Menschen extrem wichtig.

Wenn wir uns das bewusst machen, macht dieser Job Spaß, erfüllt – und wir können unser volles Potenzial entfalten.

Host:
Dem schließe ich mich an.
Ihr seid der Schlüssel für Kundenerlebnisse.
Und Führungskräfte sind der Schlüssel dafür, dass Mitarbeitende Lust haben, diese Erlebnisse zu schaffen.

In diesem Sinne: Danke fürs Zuhören – wir hören uns in Episode 2 von Pitch, please!