Schmiedengasse 11
Die „Schmiedengasse 11“, auch bekannt unter dem Namen „Künstlerhaus“, zeigt seit über 45 Jahren Kunst aus verschiedenen Sparten in Solothurn.
Damit aktuell über Aktivitäten ergänzend zu den Ausstellungen und auch über weitere Quellen von Informationen berichtet werden kann, ist dieses Format, betreut durch Franco Müller, ins Angebot der Kulturvermittlung im S11 aufgenommen worden.
Die Auswahl der Beiträge wird vor allem durch das Jahresprogramm des S11 bestimmt werden.
Schmiedengasse 11
Druckzeiten
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Die Druckwerkstatt Lenzburg bietet mit ihren Druckmaschinen und -geräten eine bemerkenswerte Vielfalt an graphischen Verfahren an. Im Rahmen der sogenannten «Druckzeiten» erhalten Kunstschaffende die Möglichkeit zu experimentieren und neue Werke zu realisieren. Urs Jost vom Verein DRUCKZEIT ist als Initiant für die fachliche Begleitung des Druckstipendiums verantwortlich.
Das S11 präsentiert nun in Zusammenarbeit mit der Druckwerkstatt eine Ausstellung der bisherigen Stipendiat:innen des Kantons Solothurn: Peter Amsler, Mattania Bösiger, Anita Breiter, Daniel Breu, Delia R. Ferraro und Karin Späti. Damit soll die stille Förderung für Kunstschaffende im Kanton sichtbar gemacht und Werbung für diese äusserst spannende Weiterbildungsmöglichkeit betrieben werden.
In diesem ersten Teil steht die Druckwerkstatt, vertreten durch Urs Jost, im Vordergrund. Im zweiten Teil melden sich die Kunstschaffenden zu Wort. Die Tonaufnahmen wurden im Rahmen einer Veranstaltung vom 28. Juni 2026 in der Schmiedengasse 11 gemacht. Deshalb hat sich diese Reihenfolge der Beiträge ergeben.
Am Sunday am 28. Juni 2026 heeft Künstlerin und Köünster in de Schmidt was getroffen om zich met een Oersjoost samen een publicum voor te stellen. Peter Amsler, Natania Oesiger, Anita Breider, Daniel Breuy, Elia R. Ferraro and Karin Sperre, Hader Impulse as a horizontal and experimentally, enterprise the personal build spray, spanning Werchside. For the Druck Werkstatt in Lenzburg is this angebot sehr wichtig. It is so a weiterbildungsmöglichkeit, and this muss man nature bekannt machen. What is the Druckworkstatt in diesem Fall?
SPEAKER_02The Druckworks has sogar ganz genau 30 Jahren. Then 2010 nach Lenzburg, angefangen mit Hoch- und Tiefdruck, and then Flachtdruck dazu kommt in Lenzburg mit dem Nachbarn, also mit unserem Betrieb sauber noch Seedruck- und Kartonage. Das ist jetzt mit den Nachbarzähnen im Visa-Gloria-Gebäude in Lenzburg eine Schossfläche von 800 Quadratmetern mit irgendeine Druckmaschine, Kartonagemaschine, all dem ganzen Zeug, was halt braucht. Das Stichwort brauchen. Es war 19, 2019, warte in den Ausstellung mit Lex Vöckli und Lim Gern noch. Dann hat es auch ein Artes Podiumsgespräch gegeben. Alle sagen, ja, das mit der Druckgrafik und irgendjemand wird das nicht mehr so gepflegt und irgendwie so. Dann habe ich gefragt, braucht es denn das? Dann hat er gesagt, das braucht es alles. Ja, braucht es nicht das. Einer der Besucher hat gesagt, früher hat man auch noch Freskomalerei gemacht und jetzt macht das halt niemand, das ist schon so. Zu diesem Thema muss ich ein bisschen etwas sagen. Dass die ganzen handwerklichen Drucktechniken, die wir in Lenzburg pflegen oder praktizieren, dass es die in dem Sinne nicht braucht, im Sinne, dass es hier wie früher einen Auftragsmarkt geht. Die Werkstätten waren nie als Werkstätten, sondern häufigen Verlag und Druckereien. Das war die früher für Illustrationsdruck. Und dann am Schluss noch so mit den 19 bis auslaufungs 20. Jahrhunderts, im Bereich Editionsgrafik, aber auch dort meistens Edition und Liert Druckwertstätten, die dann Lithografien für einen Kunstmarkt produziert haben und solche Sachen. Und dieser Markt ist so eine lustige Koincidenz, dass ungefähr, wo wir 96 Noten eröffnet haben, hat man eigentlich in einer halbwegs realistischen Marktanalyse. Wir müssen merken, dass das mit dem Originalgrafikmarkt geht, aber ziemlich zügig in den Bach ab. Das haben wir dann ziemlich schnell gemerkt. Und dann hat es verschiedene Optionen gegeben, die so schnell wie möglich wieder schlüssen, bis hin, so mit Kulturförderung oder wie auch immer, sich hier anders in anderen Segmente zu etablieren. Das mit den Aufträgen, mit den klassischen Editionsaufträgen für Editionen oder mit Kunstschaffenden, die dann ja Leute einladen und sagen, hast du für unsere Edition ein Platt oder eine Serie. Das gibt es immer noch, aber einfach nicht so, dass das wirtschaftlich erträgend sind. Anfang des 2000er Jahres, 2001-2003, war im Austausch mit neuen Alter, im Austausch mit der Solothurner Kulturförderung, hat man verschiedene Unterstützungen oder Modelle besprochen. Es gibt die von der Fallsubvention bis so. Dort haben wir darauf gekommen, dass die Rolle vom Verlecker, der aktiv auf Leute zugeht und sagt mit dir, Wettigung ein Blatt produzieren. Dass dort der Markt fällt. Wenn es die Druckwerkstatt gibt und es Interesse gibt, dann müsste aber das aktiv zugehen, passieren. Dort hat das in einer ersten Phase bis zu 2010, 11 stattgefunden, dass wir Solothurner, Künstlerinnen und Künstler einladen können. Die mit einladen können. Das war eine hette Kiste, um in der Druckwerkstatt einfach zu arbeiten. Das war super. Wir waren finanziell finanziert. Wir haben vor allem in diesem Rahmen, das war ein super Gelegenheit, um PraktikantInnen und MitarbeiterInnen ausbilden, die nachher auch bei der Reditionsproduktion, die es noch mithelfen können. Was man im Nachhinein sagen muss, was nicht ganz so gut an diesem Modell ist, dass man sich in diesem Modell und auch mehr von den Druck gemerkt hat, wie daraus gehalten haben, was mit diesen Produkten passiert. Das ist dann einfach da. Der Künstler oder Künstlerin wäre einen Stapel Druck und schauen, was er oder sie mit ihnen macht. Das Problem des Markt, das haben wir einfach wie von uns weggeschoben. Aber für uns als Druckverständler ist einfach so: Ja, okay, das ist ein Auftrag, der jetzt vom Kanton plus minus kommt. Und der empfehlt jetzt bitte, so viel Kunst zu pro Jahr und dort mit diesen Druck und zu arbeiten. Dann ist der Umzug, das mache ich jetzt relativ kurz. Umzug alte Landsburg wegen Liegenschaft und Zeug und Sachen, die sich alles verändert hat. Länzburg super, irgendwie mit dieser Nachbarschaft und so, neue Räumen, alles können schön optimal einrichten. Und von, boah, jetzt sind wir so richtig angekommen. Und dann hat aus verständlichen Gründen gekannt, Solad von Ja, okay, jetzt seid ihr im Kanton Argall. Standortfaktor fällt ein bisschen weg und so. Im Kanton Argall sind wir schlecht ergriffen nie wirklich angekommen. Wir haben Kontaktversuch, irgendwie versucht herzustellen, dass es und hat nicht. Die Kulturförderung funktioniert dann sehr anders. Anyway, anstatt dass man merkt, jetzt sind wir richtig angekommen und jetzt wird durchgestartet, ist das dann so ein kleines Bauchland am Lenzburg wirtschaftlicher Art. Das hat auch verschiedene Gründe, wie so vieles auch flach gelegen ist. Das hat zum Teil auch mit persönlichen Kapazitäten zu tun. Anfangs 2020 haben wir, dass so geht es gar nicht. Der Förderverein Druckzeit wurde. Wir haben gefunden, wenn es den schon gibt, versuchen wir doch, den Förderverein wieder zu reaktivieren und versuchen dann eine Rollen und eine Funktion zu geben, als Promotionspartner, vielleicht sogar Aufträge, je nachdem, wo Gelder generieren können. Gewisse Schienen der Druckwerkstatt übernehmen, die einfach unsere Kapazitäten sowieso auch noch übersteigen, weil man das Gefühl hat, Irin und ich, die heute nicht da ist, braucht es beim Drucken. Das können wir nicht schlecht an jemanden delegieren, weil wir uns einbilden. Das können gar nicht so wahnsinnig viele andere. Ja, gleichzeitig ist er wieder nochmal der Kontaktversuch mit Kantonargo. Und dann nochmal wieder mit Solodorn und wäre nicht Solodurns H für so ein kleines gegenüber früher abgespecteren Varianten mit so Künstler, wie wir sagen, dann Stipendi oder Residencies oder wie das neue Deutsche Begriff sein könnte. Das wieder zu lancieren, weil wir es immer noch etwas recht cooles finden. Das hat mit 2023, 2024, 2025 stattgefunden und 26 wird stattgefinden. Immer mit zwei Leuten. Sechs von diesen sind jetzt hier und einige der 26er Leuten ist auch hier. Und das, was man hier innen sieht, ausgewählte Resultate auf diesen Zeiten. Der Förderverein, der nicht der Trägerverein ist, weil die Aufgabe hat, allenfalls Projekt anzureisen oder zu unterstützen. Dass dieser andere Funktion zu wärschen, und zwar zwar in Kooperation. Aber im Prinzip im Trägerverein oder so, das finden wir kompliziert.
SPEAKER_01Vom Organisatorischen ist es dann zum gestalterischen Schwerpunkt gegangen.
SPEAKER_02Wir haben die Arbeitsphasen diesen Kunstschaffenden dokumentiert in sehr, sehr kurze Videöle, die zum Teil auch relativ rätselhaft dürfen bleiben. Einfach zu ein bisschen gesehen, was das ist. Wir haben jetzt noch ein anderes Video mitgebracht, jetzt werden sich alle herquetschen. Das ist jetzt ein anderes Dokumentationsvideo. Das ist jetzt in der Produktion. Da sieht man eigentlich ein bisschen. Der Schannin Graf, der jetzt da, also das ist nicht ihre Hände, das sind jetzt noch meine Hände. Man sieht eines ist hier wieder die Druckmaschine. Und man sieht der Schannin Graf ihren Linol-Schnitt. Sie hat einen grossformatigen Linol-Schnitt gemacht, so ein Grossformatik. Sie ist eine Textildesignerin. Das ist schon mal ein erster Aspekt, wo mir ein Anliegen ist, weil die Druckgrafik findet nicht nur in der Kunst statt, historisch sowieso gar nicht. Sondern das ist Illustration und Dekorationsdruck. Sie ist eine Textildesignerin. Sie kann rapportierende Vogelmuster machen. Das kann sie. Sie kann auch gut zeichnen. Das ist jetzt eigentlich der Endzustand. Mit dem vor Augen ist sie die Werst gekommen. Und da sieht man die Vogel kommen. Und hat gesagt: Boah, im Fall von einem Null-Schnitt. Das ist im Fall, weißt du, wie viel Arbeit haben. Und sie würde das leiser. Und da habe ich gefunden: Ja, aber dann musst du nicht zu mir in den Werst kommen. Dann haben wir das rausgenommen und gesagt, dann laser ich jetzt überhaupt nicht. Du schneidst das. Wenn das aber so mühselig ist, dann machen wir ein Vögel und zwei und dann machen wir schon eben. Und dann kann man aber drücken. Dann sind aber noch gar nicht alle Vögel geschnipselt. Dann kann man das mal erinnern und dann kann man, wenn man weiter ist, kann man das in einer anderen Fahrt drücken. Und irgendeiner ist, ist das dann fertig. Die verschiedenen Zustände der Ausführung, die nachher übereinander drücken und drehen und machen. Dort sieht man das von dem her eigenen Gut. Da kommt ein Bogen, der sie jetzt erst fange. Das ist ein ganz früher Zustand, der im späteren Zustand darüber hinein kommt. Sie hat genau gewusst, was sie wollte. Sie hat dieses Kitzen gemacht mit ihren Vögeln und wusste, ich muss die Alinoschnitt machen. Die Laser wäre sehr gäbig. Das ist ja schön, wenn jemand in den Werstadt kommt und weiss, was er oder sie wollte. Was ich damit zeigen wollte, ist, sie hat nicht gewusst, was dabei schlussendlich rauskommt. Das, was drinnen liegt, auf dem Weg, das eben ein Miesähnigen ist, weil es immer ein indirekter Weg ist, es ist ein Umweg über die Druckplatte. Man sieht, dass es hier verschiedene Zustände mit oder ohne Überdrucksachen, der hat sie sich einfach nicht ausgedenkt. Und da kann das Video darum noch gern, weil es nicht kunst ist, sondern gesagt, das passt, das rapportiert. Da kann man ein Tabeten daraus machen. Das einerseits. Und das Moment, wo in dem indirekten mühseligen Prozess drin liegt, der vorher gar nichts zu denken ist. Das ist nicht zu denken. Vieles ist zu denken. Und sie kann wirklich viel denken. Aber das hat sie nicht auf dem Radar gehabt. Und sie hat gesagt, das ist eigentlich das Lässlichste, das da viel passiert ist. Das, was ich nicht auf dem Radar habe. Und eigentlich ist das so ein kleines. Darum kann ich das Video recht gerne. Weil sie so eine Argumentation liefern, dass es vielleicht tatsächlich Sinn macht, ihre Techniken und das entsprechende Know-how weiterhin zur Verfügung zu stellen, damit die Leute serie Erfahrungen machen können, die nachher auch zu Produkt führen.
SPEAKER_00Also Janin ist Sinn und Fan unterdessen von Druckwelt.
SPEAKER_02Ja, also meine. Sie kennen sie natürlich auch schon urlang. Ich kann mit ihnen natürlich auch so auf dieser Art reden, wie ich es vorhin gesagt habe. Ich konnte das nicht mit all. Mit dem Peter Doig würde ich vielleicht nicht so reden, aber der ist schon in den Werstadt gekriegt und hat noch Platten geschickt zum Drucken. Und das Name Dropping, das finde ich eben auch nicht so interessant. Ich weiß nicht, wer von euch da Janigra ein Begriff ist, aber das interessiert mich all weniger, sondern die Arbeit, die passiert. Das ist das, was ich etwas lässig finde und wo wir laut dranbleiben.
SPEAKER_01Jetzt interessiert es natürlich, wie man den zu einem Stipendium kommen kann. Was braucht es? Was ist wichtig für einen Urs, als fachlicher Begleiter? Hat er ein bestimmtes Verfahren wieder aussucht? Oder wie macht das der Verein?
SPEAKER_02Wenn ich natürlich einen kleinen Einblick habe. Wir haben es auch schon gemacht wegen dieser 44045678, dass wir zum Teil diese Ateliers gegangen sind, einfach so ein nachher. Heute findet man ja vieles auf der Homepage, aber dass man ein konkreter Einblick hat, was treibt die um. Wie arbeiten die. Und das ist nachher gesehen, ich einfach wie so ein Ausrufe. Wenn ich jetzt gar kein, das kann zum Teil aufpassen, dass nichts neu liegendes ist. Aber wenn ich gar keine Verbindung sehe im Sinne von, da könnte ich dieser Person das und das mal vorschlagen, irgendwie so mal in die Richtung zu gehen kann, dann ist es wahrscheinlich relativ schwierig. Wenn ich in dieser Arbeit, und das ist kein Qualitätsurteil, aber wenn ich in diesen Arbeiten, wo ich eingesehen kann, weil ich auch Angst kann, dass ich meine Rollen nicht gut warne kann. Dort einfach sagen, hier haben wir Tiefdruck, hier haben wir Hochdruck, hier haben wir Flachdruck und du kannst machen, was du wachst. Das finde ich recht fahrlässig, weil es sein kann, dass irgendjemandem sagt oder dass jemand mal, mit dem man Erfahrung gemacht hat. Aber ich habe heute das Gefühl, dass es meine Rolle ist, man hätte uns intern den Ausdruck vom Pfadfinder etabliert, dass man wahrscheinlich ein Gebiet vorangehen muss und sagen, schau mal da, das könnte auch noch dort oder dort gehen. Das ist irgendein Nachknöpfpunkt, muss ich sehen. Das ist wirklich ändern.
SPEAKER_00Du hast ja als Backkünstler, der noch nie etwas mit Grafik zu tun hat. Das ist überhaupt kein Voraus.
SPEAKER_02Das ist mein Part. Dann die Tür und die Wege aufzutun. Aber dort muss ich etwas nähen. Das ist jetzt nicht ganz. Die Fruchtgrafik ist sowieso immer Abwägung per Definition. Man geht auf einen Abwägen und nicht direkt aufs Ziel zu. Aber irgendwie muss ich dort gleich so 8-9 Punkte sehen. Das kann ich nicht gut arbeiten.
SPEAKER_00Und können Sie den Künstler auch bewerben für das bei dir?
unknownPfff.
SPEAKER_02Also im Moment ist es nicht so vorgesehen. Einfach weil. Was soll ich das jetzt sagen? Also schlicht untergreifend drum, weil ich sage, okay, dann müsste ich es auslagern. Dann sollen jemand anderes die Dossiers anschauen und so. Er muss eh den Näh kommt. Dort hatte ich aber wirklich irgendwann Angst, dass das überhaupt nicht geht. Sondern dass jemand findet, oh, Stipendium, oh, quasi etwas gratis, das nehme ich. Das könnte man vielleicht auch so steuern, dass jemand argumentieren müssen, er oder sie das Stipendium überkommen. Wo aber dann würde voraussetzen, dass jemand schon eine Ahnung hat. Es ist ja schwierig, zu argumentieren. Der Moment, dass man auf Leute zugehen kann, von diesen Weil kannst, dass die noch keine Ahnung haben von dem. Aber man selber, also ich zum Beispiel, habe eine Ahnung, die das hergehen können. Das finde ich zum Beispiel noch interessant. Ich glaube, dass früher Verleger auch so gemacht haben. Die haben nicht geschaut, wer da schon hervortreten mit toller Druckgrafik, sondern dort liegt etwas drin.
SPEAKER_00Aber man kann ja ohnehin jederzeit bei euch anfragen. Ohne das Stipendium jetzt so. Mal zu schnuppern oder so. Und dann hättest du ja in dem Sinne auch wie mal einen ersten Kontakt gesehen.
SPEAKER_02Das habe ich jetzt noch nicht so ausgeführt, aber das ist einfach, dass es im Prinzip einfach mal eine Infrastruktur ist, die mit 800 Quadratmetern. Und dann bemühen wir uns Ihnen und ich, dass da auch das entsprechende Know-how-parat sind, die auf der technischen Ebene, aber nicht nur, auf der Prozessebene wirklich unterstützen kann. Und das kann man natürlich auch einfach so in Anspruch, nein, einfach nicht ganz gratis. Das ist aber auch ursprünglich bei der Gründung, wenn man sehr Leute denken, die tatsächlich im Rahmen eurer Ausbildung oder in anderen Kontexten das gelernt haben und weiter praktizieren, aber sich nicht selbst ganz einrichtung arbeiten. Dann sollen sie einen Ort haben, was sie machen können. Das war von Anfang an so. Das geht die Möglichkeit, dass man sich einmieten kann mit Tagespauschalen und dann kommt etwas zeigen, das ist im Sinne des Kochen in einer fremden Kuche machen, was über das rausgeht, wo dann wirklich Instruktion, Ausbildung und was auch immer, wird dann ein bisschen Material separat verrechnet. Aber das versuchen wir auch eigentlich erschwinglich zu halten, weil der Zugang zu dem ist tatsächlich ein grosses Anliegen, dass es nicht gibt, gibt andere Richtungen, wo das Druck so richtige Exklusivität geht. Das wette ich nicht, sondern dass das möglichst so bleibt.
SPEAKER_00Umgekehrt ist sie auch schon gelaufen. Wenn ich an Anita denke, das ein Stipendium hat und das über die 18igen hinaus gesagt hat, oh, das hat mir so gefallen, ich komme weiter. Das kann in dem Sinne auch ein Antrieb sein, zu sagen, die machen wir dem weiter.
SPEAKER_02Alles was wir machen, ist auf irgendeine Art ein bisschen Hinterhält. Natürlich mit diesem Stipendium. Das hat die klassischen Nachwechseln. Natürlich haben wir die Hoffnung, dass bei jemandem etwas hangen bleibt, wo er oder sie fängt, wo nein, ohne das, was ich nicht sein kann. Und das ist natürlich auch. Der Hinterhalt ist offenkleid hier nicht.
SPEAKER_01Soweit der erste Teil zur Ausstellung der Druckzeit. Im zweiten Teil gehören wir Künstlerinnen und Künstler zu ihren Erfahrungen und ihren Werken.