Future Meditation

Robert Beckenbauer: Der Weg vom Champion zum Coach

Eren Kalkan Season 1 Episode 38

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In dieser Folge spreche ich mit Robert Beckenbauer - Coach, Berater, ehemaliger Leistungssportler im Vollkontakt-Taekwondo bis zur Weltmeisterschaft und jemand, der mentale Stärke nicht nur theoretisch versteht, sondern über Jahrzehnte in Extremsituationen gelebt hat.

Robert verbindet eine seltene Mischung aus Bergsport, Spitzensport, Achtsamkeit, Führung und Menschlichkeit. Schon früh wurde er durch die Berge geprägt, später durch internationalen Wettkampf, harte mentale Prozesse und seine Arbeit mit Führungskräften, Unternehmen und Menschen in Hochleistungsumfeldern. Genau diese Kombination macht seine Sichtweise so wertvoll: nicht oberflächlich motivierend, sondern tief, ruhig, reflektiert und praxiserprobt.

Wir sprechen darüber,
– warum Achtsamkeit im echten Leben weit mehr ist als nur „richtig atmen“
– weshalb viele technisch starke Menschen trotzdem an unsichtbaren mentalen Blockaden scheitern
– was Spitzensport über Resilienz, Fokus und Identität lehrt
– warum mentale Stärke oft falsch verstanden wird
– wie Führung wirklich funktioniert
– wieso Erfolg ohne Energie-Management langfristig zerstörerisch wird
– und welche Entscheidungen ein ganzes Leben verändern können

Außerdem geht es um die Angst vor Blamage, um Leistungsdruck, um biochemische Belastung im modernen Leben und um die Frage, wie man ein starkes, gesundes und erfülltes Leben führt, ohne sich selbst zu verlieren.
Eine Folge für alle, die Leistung wollen, aber nicht ausbrennen. Für alle, die führen wollen, aber menschlich bleiben. Und für alle, die verstehen wollen, wie wahre Stärke wirklich entsteht.


Time Stamps
01:09 – Intro
02:20 – Wer Robert Beckenbauer ist
04:34 – Die erste große Lektion aus den Bergen
05:58 – Warum Achtsamkeit oft falsch verstanden wird
07:08 – Wie ein Tag am Berg echte Achtsamkeit lehrt
09:20 – Fokus vs. Achtsamkeit
10:44 – Wie alles mit Taekwondo begann
13:44 – Die ersten Meisterschaften
14:23 – Die erste große Niederlage
15:34 – Warum die Bronzemedaille trotzdem verdient war
16:40 – Was Unternehmen von Sport lernen müssen
18:11 – Karrierekampf im Job vs. Fairness im Sport
19:53 – Warum Leistung ohne Ressourcen zerstört
21:27 – Wachstum, Druck und der falsche Umgang mit Erfolg
22:31 – Der Kampf gegen den türkischen Vizeweltmeister
27:04 – Härte im Kampf, Respekt danach
27:35 – Vom Leistungssport zur Arbeit mit Menschen
28:10 – Unsichtbare Grenzen im Kopf
30:01 – Warum talentierte Menschen trotzdem scheitern
32:40 – Die Skifahrerin und die Angst vor Blamage
35:01 – Warum fünfmal „Warum?“ so viel verändert
37:09 – Wie man sich als Coach selbst schützt
39:51 – Warum mentale Stärke oft falsch definiert wird
41:04 – Was Kampfsport wirklich über Stärke lehrt
42:51 – Wasser ist stärker als Stein
45:53 – Schubladendenken und wahre Offenheit
47:07 – Was im Leben wirklich wichtig ist
48:13 – Energie auf 40-50 Jahre verteilen
51:07 – Warum viele Unternehmer hier scheitern
52:13 – Fokus, Grenzen und Überforderung
53:09 – Evolution, moderne Welt und psychische Belastung
56:19 – Was den biochemischen Haushalt wirklich zerstört
58:58 – Warum Bewusstsein heute so wichtig ist
59:37 – Warum Menschen erst aufwachen, wenn es zu spät ist
1:01:57 – Dankbarkeit, Demut und echter Reichtum
1:03:13 – Roberts Geschichte über Entscheidungen
1:05:31 – Warum er sich gegen Olympia entschied
1:07:02 – Wie er dadurch seine Frau kennenlernte
1:08:57 – Glück, Körpergefühl und Erfüllung
1:10:48 – Kontakt & Abschlussbotschaft
1:11:39 – KI und Körperintelligenz


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SPEAKER_02

Dann blamier dich doch mal. Dann wirst du merken, dass das gar nicht so schlimm ist. Es ist keine Blamage, du wirst trotzdem gefeiert. Wenn es heißt mentale Stärke, dann fokussieren wir uns wieder auf das Wort Stärke und Stärke heißt einfach stärker sein, überlegen sein, hart sein, nicht aufgeben. Das ist aber komplett falsch. Mentale Stärke heißt eigentlich mentale Stabilität, aber gleichzeitig Flexibilität. Hey, schau mal, ich kann ja so viele Bälle gleichzeitig oben halten. Das kann ich zum Beispiel im Wettkampf nicht. Im Wettkampf muss ich vollkommen fokussiert sein. Und wenn man mit Managern spricht, mit Menschen, die viel Verantwortung haben und viel um die Ohren, und da gibt es auch Studien dazu, nach was sehnst du dich? Als Fokussierung mit an oberster Stelle. Mentale Stärke, Fokussierung, Grenzen setzen bei Managern, bei Führungskräften, wo du denkst, das sind doch stark- und Alpha-Tiere, die wissen da, was lang geht. Nein, diese Menschen wollen Grenzen setzen. Vor allem Olympiakader. 88 war Tevandos das erste Mal Olympisch in Seoul als Vorführer. Disziplin. Ich habe mich damals dagegen entschieden.

SPEAKER_01

Future Meditation.

SPEAKER_00

Also, ladies and gentlemen, welcome by Future Meditation. And in the health, also I say one of the extremely geographic, weil ich ein Gespräch for ungefähr 2-3 Wochen und habe eine Person näher kennengelernt, wo ich mich schon eingelesen hatte. Und dann lese ich Dinge wie an Meisterschaften teilgenommen, Taekwondo, dann lese ich Self-Defense, dann lese ich Begrifflichkeiten wie Trainer auch für große Firmen. Dann schaue ich mir das LinkedIn-Profil nochmal genauer an, denke mir, okay, Wahnsinn, Wahnsinn. Dann ein Telefonat gemacht. Dann Telefonat, was eigentlich ungefähr 15 Minuten gehen sollte zum Kennenlernen, ging dann ungefähr eine Stunde. Und ich dachte mir, Wahnsinn, also diese Folge wird nicht nur interessant, sondern so tiefgehend, dass man so viel mitnehmen kann für seine Zukunft. Das ist fast schon wie eine Ausbildung, auch wenn wir jetzt nur eine Stunde reden. Deswegen in diesem Sinne, herzlich willkommen, Robert. Danke, dass du dabei bist.

SPEAKER_02

Vielen Dank, lieber Erin. Also ich bin jetzt schon ganz aufgeregt von dem, was du gesagt hast, wie du mich vorgestellt hast. Na, gar kein Problem.

SPEAKER_00

Ist ehrlich. Ganz kurz, vielleicht, bevor ich noch mehr über dich erzähle, vielleicht sagst du mal ganz kurz, wer du bist, wo du herkommst, was du machst.

SPEAKER_02

Genau, also mein Name ist Robert Beckenbauer. Wo komme ich her? Aus München. Ich sage immer, ich stehe schon unter Denkmalschutz oder Naturschutz. Es gibt nicht mehr viele Originalmünchner. Also ich bin in München geboren, aufgewachsen und war sehr viel in den Bergen. Durch meine Eltern, weil die Bergsportler und Bergfanatiker waren und habe dort schon, da haben wir ja drüber gesprochen, eigentlich schon meine Lebensschule begonnen. Da habe ich sehr viel über Schlagworte gelernt, wie Achtsamkeit, mentale Stärke, Resilienz. Und habe da sehr viel mitgenommen. Bin also in München aufgewachsen, aber auch fast zur Hälfte in den Bergen. Beim Bergsport, bin mit 14 Jahren zum Kampfsport gekommen, zum Tekwon-Do, da wollen wir ja heute noch ausführlich auch drüber sprechen. Habe dort meine Stärken und Vorlieben entdeckt und meine Trainer eben, ja, mein Talent, sage ich immer. Meine Trainer waren mit meinen besten Führungskräften. Wenn wir über das Thema Führung heute auch sprechen, werden wir darauf zurückkommen. Hab dann zwölf Jahre Leistungsspark gemacht, Vollkontakt der Quando bis zur Weltmeisterschaft, also war wirklich auf international viel unterwegs, was für mich die nächste große Liebenschule war. Und habe dann begonnen, anschließend als Softwareentwickler bin dann in die IT-Beratung immer mehr reingewachsen und war da eigentlich die letzten 30 Jahre bei vielen großen Unternehmen als Berater unterwegs.

SPEAKER_00

Mega. Was ich immer sehr interessant finde, ist, wenn man Lern da von Menschen, die nicht nur selber gelernt haben, also die Theorie zum Beispiel, sondern die wirklich Erfahrung haben. Und jetzt sagst du selber, eigentlich waren die Phasen deines Lebens deine besten Lehrer und da hast du sehr viel mitgenommen und da bin ich dankbar, dass wir jetzt heute einen kleinen Einblick dafür bekommen. Im Allgemeinen auch, was ich dazu noch sagen kann, ist, in diesen Gesprächen denke ich mir jedes Mal, auch wo wir den Call hatten, dachte ich mir, hey, am besten wäre es gewesen, wenn da schon die Kamera gelaufen wäre. Weil das ist ja auch der Sinn von diesem Podcast, dass man einen Einblick bekommt in solche interessanten Gespräche, dass man auch mal ein bisschen vielleicht eine Rückreise macht in die Vergangenheit, was ist denn eigentlich nochmal passiert, nochmal alles Revue passieren lässt und dann nochmal tiefer eintaucht, weil es gibt bestimmte Situationen oder Momente, die wahrscheinlich solche Schlüsselmomente waren im Leben. Und vielleicht erinnerst du dich, weil du gesagt hast, das erste war zum Beispiel Taekwondo, davor sogar das mit dem Bergsteigen, etc. Was war für dich zum Beispiel mal vorab, bevor wir gleich in die Themen eingehen, eine der wichtigsten Lektionen, die du hattest? Das würde mich jetzt interessieren.

SPEAKER_02

Also die wichtigsten Lektionen haben tatsächlich beim Bergsport begonnen und was ich auch, wovon ich viele Sequenzen, Erlebnisse, aber auch Zitate von meinem Papa, der einer meiner besten Lehrer war. Junge gehört 50 Meter unter dem Gipfel um bevor du dich in Gefahr begibst. And this is einer der wichtigsten Lehrsätze für das ganze Leben. Weil gerade wir Männer denken immer, wir müssen mit dem Kopf durch die Wand. Führungskräfte, Manager, ehrgeizige Menschen, Menschen, die vorwärts kommen wollen, die sehen oft das Risiko nicht und wollen mit dem Kopf durch die Wand und unbedingt diesen Gipfel machen. Man vergisst aber, dass man wieder runter muss vom Berg. Der Gipfel ist nur der halbe Weg. Du musst wieder zurück. Und gerade auf diesen Weg zurück. Und der Weg zurück für uns kann ja bedeuten, mal wieder auf die Bremse zu treten, langsamer zu fahren, zu reflektieren, nachzudenken. Nicht nur einmal auf Leistungen, die trennt vorwärts zu rasen und selber zurückzunehmen. Da müssen wir wieder sicher unten ankommen im Tal. Und dann können wir den Erfolg feiern, dann können wir uns selber freuen. Und also dieser Satz kehrt 50 Meter, 20 Meter unterm Gipfel um, wenn du feststellst, du bist nicht fit genug, es ist nicht dein Tag oder du könntest es schaffen, aber das Wetter schlägt um, sind wir beim Thema Achtsamkeit, auf wie viele Dinge muss ich achten, um erfolgreich zu sein.

SPEAKER_00

Sehr, sehr interessant. Das Thema Achtsamkeit werden wir sowieso nochmal genauer besprechen. Nicht nur hier, sondern auch dann auf dem Event gemeinsam. Sehr schön. Das wird wirklich, wirklich cool. Achtsamkeit war dann sozusagen auch dann in der Zeit, wo du, wo es mit uns Bergsteigen ging, oder? Auf jeden Fall. Okay. Und was ist jetzt zum Beispiel zum Thema Achtsamkeit zum Beispiel wichtig zu wissen, weil jeder definiert zum Beispiel diesen Begriff auch anders.

SPEAKER_02

Jeder definiert den Begriff anders und er wird natürlich jetzt in diesen ganzen Coaching-Gesprächen oder auch über die Krankenkassen teilweise, die diese Achtsamkeits-Apps anbieten, voll zu flach definiert. Da geht es dann darum, setz dich hin, atme richtig und hör auf deinen Körper und auf deine Emotionen. Das ist mal ein Schritt. Das ist ein Ritual, das man schon mal täglich in sein Leben einbauen sollte, um eben diesen Weg zurück zu sich selbst, auch wieder zu gehen, diese Schritt zurückzunehmen und das Ganze von außen anders. Vielleicht ganz kurz einmal erzähl, wie so ein Tag am Berg abläuft. Also erstmal morgens etwas verknettert und ärgerlich, dass du der Vater aus dem Bett schmeißt. Dann geht es natürlich los, and then atmest die frische Luft and die Berge, die Sonne geht auf. The Papa sagt, schau mal die Blumen, also die kleinen Dinge auf dem Weg. Nicht bloß den großen Gipfel vorne dran. Schau mal, dann hast du Kühe auf der Weide und du beobachtest auf einmal, du nimmst Gerüche auf, du nimmst Geräusche auf, Kuhglocken beispielsweise. Du hast den Berg vor dir, und auf einmal verschwimmen deine Gedanken und wandern ganz woanders hin, and vom Ärger, weg vom Alltag, in eine ganz andere Welt rein. Und dann nimmst du erstmal die Schönheiten wahr. And in dem Moment, wo du die Schönheiten wahrnimmst und konzentrier bist aufs Ziel, nimmst du vielleicht die Risiken nicht mehr wahr. Und das ist jetzt auch etwas, was wir in unser tägliches Leben gerade ins Business transformieren sollten, dass wir oft die Risiken vielleicht gar nicht mehr wahrnehmen, die gefahren, and uns nur noch aufs Ziel konzentrieren und auf den Erfolg. And vielleicht noch auf die schöne Things her, die weiter, die man damit nehmen kann. And plötzlich passiert etwas. Zum Beispiel plötzlich merkst du, oh, I'm not so fit. Oder give me a few, you have this fitness for this time, you can see the berg machen, but the wetter schlägt. Ist mir schon oft passiert. Ich war total in Gedanken, gehe for me, and I have a good time and freut mich that I'm in flow. And plötzlich merke ich, there's a brise. It will cooler. And then Richtung Gipfel und merke, dass der Berg zuzieht and that Wolken kommen. And 10 minutes später ist der ganze Gipfel im Nebel. And das sind immer Situationen in denen eigentlich umdrehe, weil Nebel in den Bergen ist super gefährlich, also auch für einen erfahrenen Bergsteiger. Und das waren die Situationen, in denen ich sage, okay, war bis jetzt schön, gehe vielleicht noch ein paar Meter weiter oder ich mache eine längere Pause. Und das sind eben ganz wichtige Punkte, die du beim Bergsport lernst. Wenn du diesen Leersatz beherrschst, kehre rechtzeitig um auf den Berg, damit du auch wieder gesund und sicher zurückkommst.

SPEAKER_00

Mega. Okay, super. Das war schon mal eine gute Einführung vorab. Was mir gerade einfällt, weil ich nehme die Worte ganz anders, weil ich gehe schon Schritte voraus. Und mir ist jetzt eine Sache eingefallen, weil wir haben vor dem Podcast gesprochen über die Phase zum Beispiel, jetzt ein bisschen was anderes, aber da geht es ja eher um den Fokus, was du zum Beispiel hattest im Tech Van Doo, wenn du dann bei den Meisterschaften warst und dann warst du zum Beispiel im Tunnel. Ist ja zum Beispiel eigentlich genau das Gegenteil von der Achtsamkeit, wo man eigentlich diesen Weitsicht haben sollte und jede Kleinigkeit aufnimmt. Also ich glaube, das ist auch ganz interessant, weil es gibt, glaube ich, nicht immer ein richtig und falsch, sondern es ist situationbedingt. Wann sollte man im Leben eher achtsam leben, wie jetzt zum Beispiel in dieser Situation, die du genannt hast, und wann ist vielleicht ein Fokus ganz sinnvoll? Deswegen sehr, sehr cool. Okay.

SPEAKER_02

Vielleicht, wenn ich ganz kurz dazu was sagen darf, das war nämlich jetzt ein wichtiger Punkt. Gerne. Weil ich habe, wenn ich im Wettkampf, wir haben gerade darüber gesprochen, ich glaube, I come später nochmal drauf, da bist du, ich habe gerade gesagt, beim Bergsport bist du plötzlich auch gedanklich weg. Auf einer anderen Ebene. And on so einem Wettkampftag mache ich viel stärker. Da bin ich ganz stark fokussiert. Und trotzdem nehme ich viele Dinge wahr, aber unbewusst. Also wenn du diese Achtsamkeit trainiert hast, nimmst du dein Körper, deine Sinne nimmt automatisch das Umfeld auf. Und du kannst dich später nur nicht mehr daran erinnern. Das ist der Unterschied. Aber ich glaube, da kann man später noch drauf.

SPEAKER_00

Auch sehr interessant. Zu dem Wettkampf am Allgemeinen. Also, wie ist denn das abgelaufen? Du hast ungefähr, wie du vorhin gesagt hast, mit 15 angefangen gehabt mit Taekwondo. Da hast du dann in der Jugend dann sozusagen begonnen. Das ging ungefähr bis zum Alter von 26. Was ist in dieser Phase alles passiert und wo kam die Interesse her?

SPEAKER_02

Was ist in der Phase passiert? Ich war in der Schule und habe später studiert und habe eben damit den Luxus gehabt, dass ich nebenher mich auf den Sport konzentrieren konnte. Also wir waren natürlich keine Profis, wir haben kein Geld bekommen, wir mussten das alles selber irgendwie finanzieren, stemmen über den Verein. Aber es geht ja um die Zeit, die man hat dafür. Und wenn du im Leistungssport bist, brauchst du sehr viel Zeit dafür. Und dein ganzes Leben richtet sich eigentlich, das ist auch eine wichtige Botschaft, richtet sie einfach nach deiner Leistung aus und nach dem, was du erreichen willst. Es war so, dass wir damals mit 14 zum Kampfsport wollen. Ich wollte schon länger dazu, weil auch durch den Papa geprägt war, der hat sich für asiatische Philosophien interessiert und für Yoga. Und ich habe da mal Judo ausprobiert, das hat mir nicht so gefallen. Wir haben da mehrere Vereine besucht in München und sind dann zufällig im Postsportverein gelandet. Und da ist etwas aus der Schlüsselerlebnis passiert, das ich nie vergessen werde. Ich kam rein in diese Trainingshalle und mich hat sofort gefixt. Ich war sofort, weil ich gedacht habe, also das war das, was ich irgendwie so erwartet habe von einem asiatischen Sport. Auch der Geruch zum Beispiel. Das ist ein ganz spezieller Geruch, wenn du da reinkommst. Diese Konzentration, diese Fokussierung, diese Disziplin. Es waren so viele Dinge. Dann habe ich angefangen mit Taekwondo angefangen. Und wie ihr vorher schon gesagt habt, mich hat sofort die Leidenschaft gepackt. Meine Trainer haben meine Stärken entdeckt. Super Schule war natürlich der Bergsport voraus. Meine ganze Physic and mentale Einstellungen und so waren schon irgendwie so voll auf diesen Sport ausgerichtet. Ich wurde dann sehr schnell gefördert. Der Postsportverein war damals schon einer der besten Vereine in ganz Deutschland, wo schon Wettkampf trainiert wurde, wo wir schon Deutsche Meister, Europameister waren. And then kommst du in eine Aura rein, in eine Atmosphäre, in eine Umgebung rein, die dich einfach aufsaugt. And this ist auch eine Botschaft, die man an Führungskräfte trainiert, wenn ich heute Führungskräfte trainiere, mit Managern sprechen, ihr müsst eine Kultur schaffen, die eure Leute begeistert, damit die gerne hinkommen, damit die gar nicht über Homeoffice so diskutieren. Das war ja für uns gar keine Frage, dass wir jeden Tag ins Training fahren. Das war nicht nur selbstverständlich, wir haben uns darauf gefreut. Und das war Training, das war Gemeinschaft, das war Entwicklung, wir sind gefördert worden und es waren so viele Aspekte, die uns da in den Bank gezogen haben.

SPEAKER_00

Und wenn wir jetzt mal schauen, du hattest dann am Anfang erstmal dieses Training und die Leidenschaft entwickelt, dann wurde Potenzial gesehen von dir und dann ging es ja weiter. Dann hast du irgendwann auch an Meisterschaften teilgenommen.

SPEAKER_02

Wann war das das erste Mal? Die ersten Wettkämpfe waren, glaube ich, schon fast ein Jahr später. Also ich habe mit 14 begonnen. Ich glaube, ich war mit 15 dann auf den ersten Regionalliga und bayerischen Meisterschaften. Hab die dann alle gewonnen. Das erzähle ich aus einem besonderen Grund. Weil, wenn man dann erfolgreich ist, dann vergisst man oft das, was ich vorher gesagt habe. Dann siehst du nur noch den Erfolg und schwelgst da drin und du bist gefördert und gehst auf den nächsten Wettkampf und du bist bestärkt durch die Trainer und auch durch das Publikum. Und ich bin dann 1977 auf die erste Deutsche Jugendmeisterschaft gefahren, ganz weit oben im Norden, Nordrhein-Westfalen. Wir sind ewig lang mit dem Auto hingefahren. And habe dort verloren. And das war eine riesen Enttäuschung. Und darum erzähle ich das. Mit dem starken Selbstbewusstsein dahin gefahren. And habe dann im ersten Kampf, weil das waren damals noch Tekonto war ziemlich young. We had no relatives, gegen Ilmar Zevacioglu verloren. We had nie forgassen. Man vergissed him deswegen nicht, weil das war der erste Turkische Weltmeister. Are then the Turkish Nationalheld, sag ich mal. And a ganz toller Kerl, der hier in Deutschland aufgewachsen ist, and verloren. Ist ja klar. And die Bronzemedaille bekommen, weil eben der Pool nur so klein war. And zu meinem Trainer gesagt, ich gehe da nicht hin. Ich habe die Bronzemedaille nicht verdient, ich gehe nicht zur Siegerung verrückt, ich habe verloren. Und dann sagt mein Trainer auch eine super wichtige Schule and Erlebnis, das ich heute auch noch in den Seminaren erzähle, du hast natürlich die Bronzemedaille verdient. Du hast jetzt morgen trainiert, du hast ja auf diesen Wettkampf vorbereitet, du bist weit, weit hier hoch gefahren, du hast die ganzen Strapazen auf dich genommen und hast in diesen Wettkampf gestellt. Du hast zwar verloren, aber du hast diese Medaille trotzdem verdient. Und das war so eine wichtige Botschaft für mich. Also wenn es jetzt um Resilienz geht, wenn es darum geht, wie komme ich aus einer Frustsituation raus, wie komme ich aus einer Niederlage raus, wo ich denke, ich höre auf, ich schaffe das nicht. Da brauchst du auch Freunde, da brauchst du ein Milieu, da brauchst du Trainer, da brauchst du Menschen um dich herum, die an dich glauben, die dich aufbauen. Und das brauchen wir im alltäglichen Leben, das brauchen wir im Privatleben. Da haben wir es ja oft, durch Familie, durch Freunde, aber das brauchen wir eben auch im Job. Und das wäre eine ganz, ganz wichtige Kultureigenschaft eines Unternehmens, dass man auch Fehler machen darf, dass man auch mal Fehlerentscheidungen trifft, dass man einmal verliert, dass man ein Projekt an die Wand fährt. Aber du musst dir halt irgendwie immer anstrengen. Du musst dir schon schauen, dass du das Beste leistest dazu.

SPEAKER_00

Ich glaube, bei Firmen fehlt das aber auch, dass man, wenn mal was nicht gut läuft, dann ist man ja voll in dieser Frustration und vor allem in dieser Emotion gefangen. Was ist denn da zum Beispiel ein Tipp, was dann Unternehmer oder große Teams machen könnten, um da dann rauszukommen? Also du hast schon gesagt, okay, man hat es im Umfeld, im Privaten, mit den Freunden und mit der Familie, wie wäre es denn beim Job als Beispiel?

SPEAKER_02

Also da gibt es den großen Unterschied im Job, dass dort viel mehr das Karrieredenken Vorrang hat. Also da, ich sage jetzt Freunde in Anführungszeichen, freut man sich. Mann, nicht alle, also wenige, ich habe ganz tolle Kollegen gehabt. Ja, aber es gibt natürlich immer welche, die sich dann freuen, wenn du einen Fehler machst, wenn du selber schlecht dastehst, weil sie das dann als Karriereschoss sehen. Und es ist halt leider oft so, dass Karriere im Unternehmen ganz anders funktioniert wie im Sport. Und das hat mich anfangs wirklich schockiert. Ich habe lange gebraucht, das zu verstehen und zu akzeptieren, weil ich habe mich später im Job oftmals nur so verhalten wie im Sport. Dass du fair oder dass du hart miteinander umgehst, also challenging. Aber trotzdem fair. Und dass man halt schaut, also hart umgehen heißt jetzt nicht, dass man ständig im Wettkampf ist mit seinem Team, aber dass man einfach schaut, ein Projekt zum Erfolg zu bringen. Und dass man einfach auch wie im Sport erkennt, was läuft falsch, und dass ich diese Fehler anspreche oder das, was falsch läuft. Und das ist oftmals nicht opportun gewesen. Das will man halt nicht hören. Und das war für mich echt schwierig. Und wir müssen, um im Job erfolgreicher zu sein, gerade im Projekt, im Team, dieses Karrieredenken zurücknehmen. Also diesen Konkurrenzkampf untereinander im Team, der muss eigentlich durch die Führungskräfte und durch die Unternehmenskultur, durch das Management, muss der eigentlich rausgenommen werden. Also Karriere und Karriere und Vorwärtskommen und Belohnung und Bonus und was auch immer im Unternehmen muss vollkommen anders organisiert werden.

SPEAKER_00

Ja, ich bin da voll bei deiner Meinung, weil als ich zum Beispiel, ich habe auch jung angefangen, Fußball zu spielen, habe das ein Jahrzehnt lang gespielt und da weiß man ja ganz genau, so im Sport ist es so, man ist Challenging, also man geht auch mit den Gegnern, aber auch mit den eigenen Partnern und mit den Mitspielern hart um, weil man sagt, hey, wir müssen jetzt vorankommen, wir haben ein Ziel, wir wollen, keine Ahnung, in die nächste Liga kommen. Und dann kommst du zum Beispiel in einen Job oder machst eine Ausbildung und dann merkst du, da ist es einfach überhaupt nicht so von der Art und Weise, wie du miteinander umgehst. Da ist zum Beispiel Niederlage eher als was Positives für dir gegenüber gesehen. Und vor allem auch jetzt zum Beispiel bei mir, ich arbeite ja mit einem Riesenteam, damit mit zwei Hunderten von Leuten zusammen, hab eine Manager-Position, wo das dann wichtig ist, hey, wie kontrolliere ich das Ganze? Und dann sieht man trotzdem immer wieder diesen Ellbogenkampf. Wo dann die Leute sagen, okay, ich will ja Egoismus, ja, ich will ja schauen, dass ich vorankomme. Und letzten Endes ist es aber auch viel logischer, weil alleine kommst du weit, aber mit einem Team, wenn du es richtig machst, kommst du viel, viel, viel weiter. Absolut. Deswegen mega Punkt.

SPEAKER_02

Du kommst weiter und du kommst länger weit. Das ist auch entscheidend. Weil viele kommen weit und brechen in der Mitte des Lebens zusammen, weil sie Burnout haben. Also klassische Fälle, die klassischen Krankheiten, Symptome, die wir in unserer Gesellschaft haben, warum wir auch viele Arbeitsausfälle haben, was ja den Unternehmen, dem Staat, der Wirtschaft Milliarden kostet, das muss man auch mal sich vor Augen halten. Das kann man ja alles vermeiden, wenn ich eine positive Umgebung schaffe. Whether beim Bergsport, wenn ich positiv gestimmt bin, oder im Wettkampf im Taekwondo, wo du ja wirklich einen harten Wettkampf hast, ein hartes Training hast, weil wir sehr hard trainieren und in den Vorbereitungsphasen auch im Training vollkontakt kämpfen. Sehr controlliert, klar. But it is such a challenging this guy. And when I this over long, when I plus so an Eintragsfliege sein will, but this really over a long time will be entspreched with my resources and my energy umge. And this must a manager wissen, this must an underneath.

SPEAKER_00

Dann kommt dieser Cut und es ist eigentlich hundertmal schlimmer, als wenn man sich ein bisschen mehr Zeit nimmt und guckt, okay, was kann ich tun, um dieses positive Umfeld zu schaffen oder ein bisschen Gas rauszunehmen, dass man aber langfristig halt vorankommt. Und ich glaube, erst wenn es so spät ist, merken sie, dass man da.

SPEAKER_02

Du bist gegen die Wand vorne, ist das Geschrei groß, wir erleben es jetzt weltweit. Wir leben es in der Politik, in der Wirtschaft und man hat immer gedacht, ich sage immer, bis zu Corona, ja, das geht alles so weiter, wir reden nur noch von Wachstum und Vorwärtskommen und immer schneller. Und eigentlich war es eben klar, wenn man mal die Augen aufgemacht hätte, nicht nur den Gipfel gesehen, wie gesagt, sondern sich zurücknimmt und von außen drauf schaut, das kann nicht so weitergehen und gut gehen.

SPEAKER_00

Ja, sehr, sehr gut. Nochmal ganz kurz zu dem Thema, weil wir jetzt Ein bisschen hin und her gesprungen sind, dass man dann nochmal von der von der Tecmondo-Phase nochmal was mitnimmt. Wir waren jetzt bei einem Punkt, wo dann die Meisterschaft war, oder es war auch eine Meisterschaft gegen den Schwierigkeiten. Deutsche Jugendmeisterschaft. Deutsche Jugendmeisterschaft, genau. Da wollte ich noch einen Punkt sagen, weil das ist auch sehr interessant. Du hast mir extra gesagt davor, dass du die ganze Zeit dieses Positive hattest, voll im Fokus, dann bist du zu der Meisterschaft hochgefahren, dann hattest du den Kampf und dann hast du verloren. Was denkst du, was da der Grund war? War das der Hochmut oder war es zu wenig Achtsamkeit? Oder vielleicht was ganz anderes?

SPEAKER_02

Es war eigentlich was ganz anderes. Ilematz war einfach besser. Zu dem Zeitpunkt, ja. Er war einfach zu dem Zeitpunkt besser, ja. Und was ist dann ein paar Jahre später gewesen? Wir haben nicht mehr gegeneinander gekämpft, weil er dann in der Gewichtsklasse bis 68 geblieben ist. Und ich bin ja dann doch schwerer geworden etwas. Und war dann in der nächsten höheren Gewichtsklasse immer erst bis 1974 und dann bis 76. Also wir sind uns einmal begegnet und bei Irma hat dann noch bis zur Weltmeisterschaft weitergemacht. Das war 81, glaube ich, wo er Weltmeister geworden ist. Und dann hat er eh aufgehört, ja. Ja, genau. Also ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn wir nochmal aufeinander getroffen wären. Ja, wäre auch interessant gewesen.

SPEAKER_00

Aber letzten Endes in der Türkei warst du, glaube ich, trotzdem, gell? Nochmal für einen Kampf. Weil wir haben vorhin nochmal gesprochen gehabt und du meintest, hey, wenn man so in einem Fokus ist, ja, wie in so einem Kampf, dann wenn du hinten herausgehst, dann erinnerst du dich nicht mehr an viele Dinge. An einen Kampf konntest du dich aber trotzdem noch gut erinnern, das war, glaube ich, der Kampf in der Türkei. Was war das da genau? Was war der Anlass? Was hast du da gemacht?

SPEAKER_02

Also wir waren von der Türkei dreimal, vom türkischen Verband, war dann den europäischen Nationalmannschaften immer zum Frühlingsturnier eingeladen. Und ein Wettkampf hat erstmal besonders sitzen geblieben, weil, was ich da vorhin gesagt habe, du bist dann am Wettkampftag voll im Tunnel und im Wettkampf selber, da ist dein Bewusstsein, dein Verstand erstmal vollkommen ausgeschalten. Weil du, also nicht vollkommen, der ist schon noch da und du realisierst schon und denkst, nach, was machst du das? Aber viele Dinge passieren im Unterbewusstsein und wirklich nur noch instinktiv. Und deine Programme, die du über Monate und Jahre lang trainiert hast, aufgebaut, die laufen plötzlich automatisch ab. Und es ist wirklich so, dass man wenige Wettkampftage erinnern kann oder Wettkämpfe selber. Aber dieser eine ist mir besonders hängen geblieben. Wir waren in die Türkei eingeladen und ich war im Finale gegen den türkischen Vizeweltmeister, Metinschein. Das war auch einer der türkischen Taekwondo-Nationalhelden. Und das war unglaublich, weil wir hatten vorher schon ziemlich harte Vorkämpfe auch und dann im Finale gegen Medinschein. Das war super spannend. Und es waren, ich weiß nicht, zigtausend türkische Fans in der Halle. Und es wurde auf einmal furchtbar laut, als wir unten auf der Kampffläche waren. Wie gesagt, auf einmal merkst du gar nicht mehr so richtig bewusst, was abläuft. Und dann kann ich mich erinnern, wir standen uns so gegenüber und haben uns belauert. Und dann dreht er sich blitzschnell um die eigene Achse und kickt so einen Backhick raus und trifft mich voll und ich fliege voll von der Kampffläche runter. Also ich bin wirklich meterweit gekogelt und geflogen. Haben mir nichts getan, bin aufgestanden, aber ab dann hat die Halle gekocht und die haben getobt und geschrien. Und dann dreht sich mein, das habe ich erst nicht mitgekriegt, erst zum Schluss, mein Mannschaftskamerad und Vereinsfreund Martin Bernover um and unsere Nationalmannschaft's Jacke hoch mit Germany, Adland Germany, Germany in Turken hingegen. And dann plötzlich die Spanier, die Italiener, alle haben mitgestehen: Germany, Germany, Germany. And then the paar tausend Turken. Und das war die Hölle los in diesem. And ich bin dann rein zurück in die Kampffläche. Es ging dann weiter und dann habe ich sofort angegriffen und habe ihm auch einen Punkt verpasst. Und so ging das dann drei mit drei Minuten. Und oft ist es ja so, dass das sind drei Minuten, drei Runden mit einer Minute Pause. Das ist unglaublich anstrengend, weil du unter physischer Anspannung stehst, aber auch körperlich. Und der Quantal ist sehr dynamisch, also mit Sprüngen, Drehungen, Keks und allem. Und nach diesen drei Minuten hätte ich noch eine vierte Runde gemacht können. Wir waren so andrenalien and so aufgeputscht. Und deswegen ist mir weiter so eine unglaubliche Spannung ander in dieser Halle. So eine unglaubliche Euphorie. And this publicum so irre mitgemacht hat. And this way came so. It was really hin and her, and it was ausgeglichen. Medin had done, but it was very ausgeglichen and einer dieser harten Kämpfe, von denen ich dir vorher erzählt habe. Und so etwas bleibt dann schon hängen. Und was das Schöne ist, weil wir vorher über Härte im Umgang gesprochen haben, wenn wir uns vorher gesehen haben, getroffen haben und nachher, dann haben wir uns begrüßt wie dicke Freunde. Wir haben uns in den Arm genommen und begrüßt. Und auch am nächsten Tag, als wir uns dann gesehen haben, da ist diese Konkurrenz dann weg. Und das ist superschön in diesem Sport, ja, dass du wirklich auch Freundschaften pflegst.

SPEAKER_00

Ja, ganz, ganz anders als in der Berufswelt zum Beispiel. Jetzt haben wir schon sehr, sehr vieles gehört zu dem, was jetzt zum Beispiel in deiner Jugend, es war ja bis 26 ungefähr passiert ist. Und dann gab es einen Bereich, wo du dann gesagt hast, okay, ich habe mir genug Wissen aufgesaugt, Erfahrung aufgesaugt, jetzt gebe ich dieses Wissen auch stückweit weiter. Und jetzt habe ich auch ein paar Fragen für dich vorbereitet, die ein bisschen in die Tiefe gehen. Und die erste Frage wäre: Du hast mit Menschen gearbeitet, die auf dem Papier zum Beispiel perfekt sind. Und die sind technisch stark, diszipliniert und trotzdem scheitern sie zum Beispiel an einem einzigen Punkt. Es gibt dann so, sage ich mal, eine unsichtbare Grenze, wo die Menschen dann wirklich verlieren. Und was ist zum Beispiel diese Grenze?

SPEAKER_02

Das betrifft Sportler ganz besonders, aber jeden Menschen von uns, das ist sein Verhalten. Das ist eintrainiertes Verhalten und das sind Barrieren, die wir tief in uns tragen, dessen wir uns gar nicht mehr bewusst sind, meistens. Irgendwas blockiert uns. Beispiel in der Natur, bei Hunden hasst du so ein Beisreflex, or this is the beautiful, what is the Bremse? Yeah, that they byten. And we have all in us so untrained instincts and fortensweisen, what we the elderly have, what we need. This is wicked Lightplan, but there are ethics and moralisching Lightplan, died for us and say, hey, so darfst duch not verhalten. There are other Verhaltensweisen that we bremsen, and when we break, they are legitimate. Also that we can, our Verhaltensbremsen sprengen, um forward to come, ohne it was illegitimate to do, or moralisch, viellect verwerfliches. Boah, yeah, it's erfolgre. Why can't this? And im Sport ist es so, dass wir eben, es gibt viele Menschen, ich habe viele Taekwondo-Kämpfer oder überhaupt Sportler erlebt, die unglaublich talentiert waren. Vielleicht sogar talentierter, physisch besser als diejenigen, die dann ganz oben gelandet sind. Aber sie haben diese mentale Barriere nicht überwunden. Sie hatten vielleicht Angst, sie haben nicht die Bereitschaft, sich zu quälen, sie haben Angst vor dem Schmerzen. Oder wenn sie vielleicht mal einen Verlust erfahren haben or in a frustrierende situation, sind sie darüber nicht hinausgekommen. And du musst, wenn du im Topsport, im Spitzensport erfolgreich werden willst and willst, musst du dich in vielen Situations selbst überwinden, musst diese Erfahrung machen, ich kann this. Not angst for a situation, sort of in the situation rein and eruh, it can't. I have the first week, but I can't learn and I can verbessern. And this are often the mental blockaden, die uns zurückhalten, um really erfolgreich to sein. And a good coach or a good trainer, a good Führungskraft must. Why block it? We have in the meetings, when there are 10 people sit in a meeting, there are two, three Wortführer. These are so the Alpha-Tiere, who das Wort übernehmen. And then the other things that are ruined, and there are many sitzen immer so aufmerksam da, sagen aber nichts. Aber die sind meistens die, die größte Erfahrung haben. Also meistens die, die auf Risiken hinweisen, die sagen, das geht nicht so. Die hören wir ja nicht gern, die sind die Bedenkenträger. Aber oftmals haben sie recht in dem, was sie eigentlich einbringen wollen. Und die würden so einer Gruppe, so eine Mannschaft viel mehr vorwärts bringen, wenn es einen Moderator gäbe, eine Führungskraft, die sagt, du, Alpha Tier, bist jetzt mal still. Wir wollen jetzt mal den Herrn Mayer oder die Frau Hua oder wie auch immer zu Wort kommen lassen. Und dann kommen plötzlich plötzlich viel wertvollere Gedanken in das Gespräch rein. Und so ein Gespräch nimmt plötzlich viel mehr Fahrt auf, so eine Diskussion.

SPEAKER_00

Du hast vorhin noch einen Punkt genannt gehabt, wo du zu dem Thema Blockaden etwas gesagt hast. Und das war, dass die Leute, die zum Beispiel mehr, also die haben, die sind vielleicht körperlich stärker, ja, haben mehr Potenzial auch, aber sind trotzdem nicht diejenigen, die zum Beispiel auf der Tribüne dann oben stehen. Und das ist dann eigentlich ein Schwächerer, der aber mental stärker ist und der vielleicht nicht diese Blockaden hat wie die andere Person. Und du hast mal beim letzten Telefonat von einer Person erzählt gehabt, und ich muss mal kurz raussuchen, dass die Skifahrerinnen. Du hattest das Beispiel mit der Skifahrerin genannt gehabt, die hat technisch zum Beispiel quasi perfekt, aber sie hat immer minimal ein bisschen zurückgezogen. Und ich glaube, beim Ski kommt das ja auf so Millisekunden an. Erzähl gerne davon, Glend nochmal.

SPEAKER_02

Ja, das ist ein ganz tolles, konkretes Beispiel. Ich habe dann nach meiner aktiven Zeit, wo ich schon im Job war, dann im Beruf war die Gelegenheit, auch verschiedene Leute zu coachen. Unter anderem eine ganz toller Skifahrerin damals, das war so vor 2010, so kurz vor Sochi von der Olympiade, die war in der deutschen Nationalmannschaft und is eigentlich immer so unter den ersten 2000, hat aber under the ersten 10 geschafft, geschweige denn so wirklich aufs Protest. We haben uns dann viele Spaziergänge gemacht. We wanted to walk the talk, we were drawing unsunteren, um kennenzulernen. Sie haben sehr viel erzählt, ich habe sie versucht, wir haben zum Beispiel Übungen gemacht von Fels, ja, über 30, 40 Meter, dass du plötzlich eine ganz andere Perspektive für deinen Körper, ein ganz anderes Körpergefühl einnimmst, wo du eben in diesen Tunnel kommst, wo du nicht mehr an die Angst denkst, sondern nur noch an, du bist in einem sicheren Umfeld und kannst das jetzt tun, and kannst du drauf verlassen. Und dass man eben andere Perspektiven einnimmt. Das hat aber, ich muss jetzt ein bisschen abkürzen, es hat ein paar Wochen gedauert, and über intensive Gespräche sind wir drauf gekommen. Also, ich habe mir auch ihre Videos angeschaut, wie sie fährt, sie ist wirklich top gefahren. Ich konnte kaum einen Fehler erkennen. Es war nur diese kleine Bremse, die man an der Stange oder wo auch immer, in einer kritischen Situation, wo man kurz mehr zuckt, dann verlierst du eine Geschwindigkeit, und das sind einfach Hundertstel Zehntel Sekunden, die dich dann auf die hinteren Plätze verweisen. Und das Ganze kam durch eine innere Blockade zustande, weil sie Angst hatte vor dem Sturz. Dann sage ich, wieso hast du Angst vor dem Sturz? Jeder Skifahrer stürzt, das ist normal. Die einzige Angst, die du haben musst, dass du dich verletzt. Ansonsten, wenn du als Top-Skifahrer in dem Rennen stürzt, wird dich keiner irgendwie verdammen dafür oder so, oder sich lustig zu machen über dich. Und dann came aber heraus, dass sie no sturz, sondern von der Blamage. Also der Sturz war auch nur ein Symptom, but this Angst in ihr was the Angst for the Blamage. And that muss man erst mal. It had a week, and when we this wish, and this is a without in Kai Senator Management Lehre, there's this five-mal war-frame. Obviously, three fragst or vier oder five, it's easy. But it gets darum, why? Why is this so? What is this so? What is this? What the machine is the Öl? Es gibt viele Symptome, and when you nachfragst and nachbohrst, dann kommst du auf die wahre Ursache. And erst wenn du die kennst, erst wenn ich weiß, du hast ja nicht Angst vor dem Sturz, sondern Angst vor der Blamage. Da müssen wir ansetzen. Dann blamier dich doch mal. Dann wirst du merken, dass das gar nicht so schlimm ist. Es ist keine Blamage, du wirst trotzdem gefeiert. Und ich habe es jetzt auf der Olympiade. Es waren jetzt Skiweltcup und Ski, Winterolympiade, die haben mir fast alle Rennen angeschaut und auch diejenigen, die am Tor vorbeigefahren sind, die verloren haben, die wurden beklatscht und gefeiert. Ja Mensch, auf das muss man sich mal einlassen. Und da gehört auch die Kultur wieder im Unternehmen dazu, dass man den anderen dann trotzdem feiert und sagt, ja, wow, ist halt schief gegangen, ja, aber du hast sie angestrengt, du hast einen tollen Input geliefert oder was auch immer.

SPEAKER_00

Genau diese Lesson, die du auch hattest letzten Endes, ja. Und Wahnsinn ist auch, dass es, dass diese Blockade eigentlich so tief gesetzt ist, also die saß ja so tief und es war ja nur eine Oberfläche, was sie genannt hat oder was sie dachte. Und dann indem das man tiefer gegangen ist, und dieses fünfmal tiefer fragen mache ich auch sehr, sehr gerne mit meinem Team. Deswegen, ich musste gerade schmunzeln, als du das erwähnt hast. Aber das ist Wahnsinn, was da rauskommt. Also es gibt ja immer so einen tiefsitzenden Painpoint, sag ich mal, der wirklich dann ausschlaggebend ist. Und wenn man diesen reprogrammiert, also dann, wie du gesagt hast, hey, mach es einfach mal. Lamier dich halt mal in Anführungsstrichen und dann siehst du, dass es nicht so schlimm ist, dann ist es wie, als würde dieser Punkt neu gemacht werden. Also als würde man diese Wunde dann heilen und daraus hingegen geht dann alles weg.

SPEAKER_02

Genau, dann entsteht neue Kraft, neue Energie. Dann hast du wirklich einen Stein weggeworfen, der dich belastet hat. Und das sind wirklich tolle Erfahrungen, aber da braucht man eben auch Trainercoaches in ein Umfeld, das da nicht locker lässt. Und dann immer sagt, wieso ist das? Trau dich doch mal. Mach's doch mal.

SPEAKER_00

Was mich auch interessieren würde, du bist ja Trainer schon sehr, sehr, sehr viel länger und hast da schon sehr, sehr vielen Leuten geholfen. Viele Leute sagen ja zum Beispiel, wenn du in die Psychologie reingehst und einen Therapeut zum Beispiel wirst, was ja eigentlich ähnlich ist, weil Blockadenlösen ist therapeutische Arbeit. Die werden ja selber krank mit der Zeit. Also die sagen, hey, du kannst diese ganze Last gar nicht mitnehmen, weil wenn du diesen Helfer-Syndrom hast, sag ich mal, irgendwann schadst du selber. Wie schützt du dich zum Beispiel in solchen Situationen, dass so negative Dinge, die den Menschen passieren, keinen Einfluss auf dich haben?

SPEAKER_02

Also ich glaube, ich bin selber mittlerweile sowieso eine sehr stabile Person, Persönlichkeit, die sie nicht so leicht durch sowas aus der Bahn werfen lässt. Man muss natürlich, also eine Sache ist ganz, ganz wichtig: als Therapeut, als Trainer, als Coach, als jemand, der anderen helfen will, dass du die Sache nicht so an dich ran lässt. Ich habe dir vorhin erzählt, ich habe das letzte Jahr mal gesundheitlich erwischt, ich war in der Clinic, im Krankenhaus, viel Spaß dort mit den Ärzten und mit dem Personal. This is eine wichtige Geschichte, dass du dort nicht im Bett liegst und dich und trübshalb bläst, sondern dass du die Situation hast. We hadten viele tolle Gespräche, and die Pflegerinnen und Pfleger, die seit vielen, vielen Jahren anders in den Jahrzehnten in einem Job sind, sagen, du darfst nicht an dich ran lassen. And eigentlich musst du in dieser ganz schweren Situation, when in the ontologies or in the kardiology, that violence has a long Lebenszeit for them, musst du trotzdem positive. And it is a witch, glaube ich. This hilft uns aber nicht weiter, wenn wir da so pessimistische, vielleicht eine Opferhaltung einnehmen. Weil wir da selber an Energie und Kraft verlieren und dann sind wir auch nicht mehr in der Lage, anderen zu helfen. Also wenn wir helfen wollen, müssen wir selber schauen, dass wir unsere Energie behalten.

SPEAKER_00

Wahnsinn, das ist ein sehr, sehr guter Punkt. Vor allem, das knüpft auch an den Punkt dran, den ich sehr, sehr oft gehört habe. Anderes Thema jetzt mit der Liebe. Zum Beispiel, du kannst jemand anderen nicht genug Liebe schenken, wenn du nicht die Liebe in dir selber verschwindest, also wenn du keine Selbstliebe hast. Genauso mit der Energie, wenn du diese nicht schützt oder nicht genug bei dir behältst und alles abgibst, dann geht das ja auch weg. Du musst erstmal bei dir selber anfangen und dann geht es weiter. Deswegen ein mega, mega schöner Punkt. Zweiter Punkt, viele denken, mentale Stärke bedeutet, einfach härter zu werden. Also wirklich, immer höre ich das eigentlich, wenn Leute wirklich Gas geben in einem Sport zum Beispiel auch, hey, ich muss besser, stärker und hart und wirklich hier eine Schale mir aufbauen. Du arbeitest aber eigentlich dann in die andere Richtung, wenn man jetzt darauf eingeht, dass du Fragen stellst, dass du in die Tiefe gehst, also schaust, wo sind die Blockaden. Und was mich interessieren würde, ist, was verstehen die meisten Menschen komplett falsch, wenn es um mentale Stärke geht?

SPEAKER_02

Das ist ganz allgemein eine spannende Sache, weil wir oft auf Begrifflichkeiten reinfallen, um gar nicht mehr darüber nachzudenken. Wenn es heisst mentale Stärke, dann fokussieren wir uns wieder auf das Wort Stärke, und Stärke heißt einfach stärker sein, überlegen sein, hard sein, nicht aufgeben. Das ist aber komplett falsch. And in the asiatischen Philosophie wird das ganz anders verstanden, and there gives ganz andere Prinzipien. And this machine in my seminars physically erlebbed. When you in sparring or in weckkamp not hard, then they forget. But beyond it fur to let you know. So it came in in the self-defense and in the constant philosophy that with all the craft and all that hurt. So mental stuff puts the griffin in the full thing. This works for Führung aus. Mentale stärke heißt eher mentale Stabilität, but gleichzeitig flexibilität. Dass du reagieren kannst, dass du mental gefestigt bist, dass du, es hängt sehr viel an mit Erfahrung zusammen, dass du Erfahrungen gemacht hast, die dir zeigen, ich kann das Problem lösen. Ich habe jetzt ein Problem, aber ich muss nicht Angst haben davor. Ich kann es lösen. Und wenn ich noch keine Lösung habe, werde ich eine finden. Und wenn ich am Berg bin und ich bin wirklich in schwierigen Situationen, also Mann kommt in schwierige Situationen und ich bin in schwierige Situationen gekommen. Ich hatte schon Angst im Feld. Wenn du plötzlich 300 Meter Luft unter dir hast und denkst, wow, wie komme ich jetzt hier weiter? Da kommt schon mal schon mal eine Paniksituation aufkommen. Oder ich habe es beim Tieftauchen auch mal, mit der Flaschen tauchen. Und das ist gefährlich. Du musst das mal erlebt haben, damit du weißt, wo deine Grenzen sind. Und dann brauchst du diese mentale Stärke zu sagen, jetzt bleiben wir erstmal ruhig. Und jetzt stabilisieren wir uns erstmal wieder. Jetzt konzentrieren wir uns erstmal auf unsere eigenen Stärken. Und dann musst du aber wieder locker lassen und weich werden. Und im Kampfsport lernst du eigentlich eher die Sanftheit oder die Weichheit. Und es gibt einen der schönsten Lehrsätze aus dem Taoismus von Lao Tsi, den ich immer zitiere, der heißt Wasser ist stärker als Stein. And when we drüber meditiert, future meditation, or the actual meditation, today's meditation, darüber nachdenkst, was Wasser eigentlich kann, dann wird man feststellen, dass Wasser viel mehr Energie hat als Stein. Viel mehr Fähigkeiten und viel mehr Möglichkeiten. Das ist eine ganz tolle Möglichkeit, einmal darüber hinzusetzen und nachzudenken, was kann Wasser. Und dann kann ich das, wenn ich das mal verstanden habe, dann kann ich das in mein zum Beispiel Führungsverhalten übertragen. Dass ich eben nicht der Stein bin, der Stein ist was Schönes, da kann ich mir festhalten als Mitarbeiter in unsicheren Zeiten. Ja, da ist der Chef. Verlasse ich mich nun auf den Chef und auf seine Entscheidungen. Aber er bleibt da nur an einer Stelle stehen. Und der Stein kann auch der Vorgesetzte sein. Aber Wasser ist Führung. Und Wasser ist wie eine Führungskraft. Die nimmt dich mit, die hat ein Ziel. Wasser formt die Umgebung und wird seine Energie nutzen, um diese Umgebung so zu formen, damit du aber gleichzeitig wieder innerhalb eines Flussbettes, innerhalb eines Rahmens, innerhalb eines Besitz. Leitplanken zum Ziel kommst.

SPEAKER_00

Ja, es passt auch gut zu dem Punkt, den du vorhin genannt hast, weil du hast gesagt, also Mindset oder mentale Stärke, nicht nur Stärke, ich wollte eigentlich fragen, was nehmen wir dann für ein besseres Wort zum Beispiel her, als mentale Stärke. Weil im Mindset im Englischen heißt es ja Gedanken einstellen. Es ist ja eine Einstellungssache und keine Stärke-Sache. Und dann hast du gesagt Flexibilität. Und jetzt sagst du, dass Führung Wasser ist, ist ja auch letzten Endes etwas Flexibles. Wasser ist ja kein fester Zustand. Heißt nicht nur die Führung, sondern auch letzten Endes die Mitarbeiter müssen flexibel sein. Weil wenn man jetzt zum Beispiel einen Weg geht und wir merken, der Weg geht nicht, dann bringt es nichts noch stärker, diesen schlechter Gegenzubrennen, sondern flexibel zu sein. Und das ist wunderschön, wunderschön gesagt.

SPEAKER_02

Ja, und das, wenn mehr Menschen verinnerlichen würden, würden sie sich selbst schützen, weil man eben nicht permanent gegen die Wand rennt, gegen Hindernisse und sagt, das musst du jetzt gehen und die Schuld bei sich selber sucht. Nein, ich bin nicht schuld, wenn sie klappt. Ich kann darüber nachdenken, was ich besser machen kann, aber ich kann auch darüber nachdenken, ob ich vielleicht rumlaufe.

SPEAKER_00

Oder einen anderen Weg suche, um zum Ziel zu kommen. Das ist so verblüffend, wenn man dann von außen mal schaut. Also deswegen ist diese Coach-Perspektive so wichtig oder eine Metaperspektive, wenn du von oben mal aus der Vogelperspektive guckst, weil in einem Unternehmen ist ja meistens so, die laufen gegen eine Wand, aber sehen halt den Wald vor lauter Bäume nicht, die sehen dann nur das, sehen aber nicht, dass sie eigentlich links herumlaufen können. Wie oft hattest du das denn zum Beispiel? Dass du denkst, hey, das ist eigentlich so einfach, man müsste nur ein bisschen anders gehen, zum Beispiel drumherum. Fällt dir vielleicht eine Situation ein, das würde mich jetzt interessieren.

SPEAKER_02

So spontan jetzt nicht, ehrlich gesagt. Ich habe immer versucht, das so zu leben, ja.

SPEAKER_00

Du hast diese Einstellung schon verinnerlicht wahrscheinlich. Wahrscheinlich so ganz logisch, so wenn du hingehst und sagst, hey, das ist doch jetzt so, so, so macht man das. Wahnsinn.

SPEAKER_02

Für mich waren viele Dinge so selbstverständlich. Das ist ja auch was, dass viele Dinge für dich selber selbstverständlich sind, weil du die einfach tust. Und dann kommt jemand und sagt, hey Erin, echt, das machst du. Wow, so hätte ich dich gar nicht eingeschätzt. Das sind oft also Schubladen, wo man Menschen reinstecken, wenn man sagt, also weg von dir jetzt, aber wenn man in Gruppen kommt oder in einem Meeting wieder ist und denkt, das ist ein Langweiler oder man steckt der Menschen auf den Schubladen und dann erfährst du, dass der vielleicht Schmetterling im brasilianischen Dschungel fängt oder irgendwas Abgefahrenes macht und plötzlich steigt eine Wertschätzung diesen Menschen gegenüber. Das heißt ja auch, dass man viel mehr, also auch wieder mentale Flexibilität, wenn man da nochmal zurückkommt, Flexibilität, offen sein für anderes, für Neues, auch auf einen anderen Menschen gegenüber sind. Und die nicht in die Schublade stecken, so impulsmäßig, affektiv, sondern erst bei Nachbohren, auch nachfragen.

SPEAKER_00

Ja, die Leute sind sowieso so, dass sie gar nicht sich die Zeit dazu nehmen oder genau hinschauen wollen, wer gegenüber von einem eigentlich sitzt, sondern diese Schubladen denken leider. Ich hätte mal eine Frage, die mich sehr interessiert. Was ist für dich im Leben, weil du auch vorhin genannt hast, ich möchte da gar nicht so tief darauf eingehen, auf die Schicksalsschläge oder Situationen, wo Krankheiten da waren, wo man dann wirklich mal zurückstecken musste. Aber in solchen Situationen, glaube ich, bemerkt man vor allem eine Sache und zwar, was wirklich wichtig ist. Was ist so für dich im Leben, so dein Lebensziel oder das Wichtigste?

SPEAKER_02

Das Wichtigste war immer, dass ich möglichst lange lebe und möglichst gesund dabei. Also physically, but psychically. Also a glücklich, trotz all the Niederschläge, die each of us has. But my energy level, and this is my learning in my concept and in my schools, and I've been in house schools. You can't do a full house give and career and fish, get my luft. So they wanted to be and they wanted to be. And this is the wichtigstein. As Leistungssportler have 10 years, 15 years with a year, which I top leisting bringing and on the Weltspitze can spend. And then it's in reinforcing and physiological, where we have corporate cells, muscular cells, craft, this can also be. But you can't bring it in all of these show that I need not an eighth fleet, but my energy level, my training level, my fullets level, my rights level to tell me. I can in the way things to do, but I'm right. I can job, but I'm not sure. And then I come back. And for these things I asked. And this is wichtig, dann eben auch mal nicht den Gipfel zu machen, sondern frühzeitig umzukehren oder auf dem Level zu bleiben. Und dann vielleicht einmal ein paar Monate oder vielleicht sogar Jahre auf, vielleicht nicht Jahre, aber eine Zeit lang auf einem bestimmten Level zu bleiben, um mich dort zu erholen und sicher zu fühlen, gut zu fühlen, bis ich wieder einen Zeitpunkt habe, um weiterzumachen.

SPEAKER_00

Das ist ein Punkt, was sehr, sehr viele Kollegen von mir hören müssten. Okay. Weil die haben ein Problem. Da war zum Beispiel dieser Wachstum so schnell da. Wir hatten eine Momentumphase bei uns im Unternehmen. Und dann sind zum Beispiel innerhalb von ein, zwei Jahren die Umsätze, wo wir gestartet sind, so in die Höhe geschossen. Und wir Menschen sind ja mental so, wir versuchen Muster zu erkennen und denken dann, okay, wenn es einmal passiert ist, geht es auch so weiter. Und versuchen die ganze Zeit Höchstleistung, geben Vollgas und irgendwann kommt aber nicht mehr diese Resonanz zurück. Also diese Ergebnisse, die davor da waren, sind nicht mehr dieselben. Heißt, ich setze dasselbe ein, sage ich mal, selber Input, aber weniger Output. Und dann sind die dann zum Beispiel deprimiert. Und dann gucken sie und sagen, ja, okay, was soll ich jetzt tun? Ich will nicht, dass es weniger wird, ich will nicht auf diesem Level bleiben. Es war doch die ganze Zeit Wachstum, warum jetzt nicht mehr? Und wie du jetzt sagst, hey, es ist aber gesund, wenn man sagt, ein Unternehmertum, also ein Unternehmer zu sein, heißt ja nicht, ich mache drei Jahre jetzt Geschäft, sondern das heißt, ich mache 10, 20, 30 Jahre und will mir ein langfristiges Unternehmen aufbauen. Und dieses Denken, dieser Switch, dass man sagt, hey, es ist auch mal okay, auch wenn es mal ein Ja ist, dass man mal stehen bleibt auf dem Level. Aber danach ist man dann bereit dafür, wieder weiterzugehen, das ist der Schlüssel und nicht, dass man die ganze Zeit einen Kopf durch die Wand und dann deprimiert ist zum Beispiel.

SPEAKER_02

Nur nach oben, genau. Und dann frustriert ist. Sondern eher glücklich sein und genießen mit dem, was man gerade hat, was man erreicht hat, all den Erfolg genießen, ganz wichtige Sache. Genau. Und viele hören dann noch auf.

SPEAKER_00

Also wenn ich überlege, also die meisten Menschen wollen, die wenigsten tun, die allerwenigsten schaffen dann letzten Endes. Und ich glaube, ein Punkt, wo die Leute von der Umsetzung in das Erreichen nicht rüberkommen, ist, dass sie so viel tun und dann mit dem Druck gar nicht mehr klarkommen. Und dann so ein sagen, okay, dann lasse ich komplett bleiben.

SPEAKER_02

Ja. Das sind wieder beim Thema Fokussierung, das wir vorher auch hatten, ja, dass sie viele Menschen verzetteln, dass sie zu viele Dinge gleichzeitig wollen und auch zu viel gleichzeitig tun, also nach dem Thema Multitasking und dann auch noch sagen, hey, schau mal, ich kann ja so viele Bälle gleichzeitig oben halten. Das kann ich zum Beispiel im Wettkampf nicht. Im Wettkampf muss ich vollkommen fokussiert sein. Und wenn man mit Managern spricht, mit Menschen, die viel Verantwortung haben und viel um die Ohren, und da gibt es da Studien dazu, nach was sehnst du dich? Da gibt es Fokussierung mit an oberster Stelle. Mentale Stärke, Fokussierung, Grenzen setzen. Interessanterweise bei Managern, bei Führungskräften, wo du denkst, das sind doch starken Alpha-Tiere, die wissen doch, was lang geht. Nein, diese Menschen wollen Grenzen setzen. Solchen Dinge, das sind die Blockaden, die wir vorher hatten, woran Menschen scheitern, wo du denkst, die sind ja erfolgreich, und die haben innerlich solche Blockaden und Hindernisse, die sie nach außen erfolgreich machen, aber innerlich so viel Kraft kosten, dass das irgendwann, ja, wie wir schon gesagt haben, nicht mehr weitergeht.

SPEAKER_00

Wenn jetzt dann bei dieser Art Studie, wo man sagt, die Leute wollen vor allem heute eigentlich Fokus bekommen, weil er so viel umeinander, so viele Themen, so viele vielleicht auch Jobs gleichzeitig oder Interessen. Denkst du, das gibt einen Grund, warum es vor allem heute so ist? Ist zu viel Ablenkung da? Oder was denkst du, was da der Einflussfaktor ist?

SPEAKER_02

Ja, verschiedene Dinge. Wir haben natürlich jetzt in den letzten Jahren, ich beschäftige mich ja sehr gerne mit der Evolution der Menschheit. Wo kommen wir eigentlich her? Weil wir, wenn wir das mal ein bisschen wissen, dann wissen wir auch, warum wir so ticken, wie wir heute ticken, oder warum wir vielleicht Probleme mit unserer yetigen Welt, weil einfach die Dinge viel zu schnell passieren. Wir sind von der Evolution her gar nicht so gepolt und gar nicht so entwickelt worden, dass sie things schnell entwickeln. We mussten es lernen. And we're going to have a million years of evolution, muscle in einem wirklich ganz kurzen Zeitraum von 12.000 Jahren, this is the Zeitpunkt der Sesshaftwerd, also where we from Jäger und Sammler, from the freien Leben eigentlich zu sesshaft werden, verändert haben. Also, wo wir uns Besitz angehäuft haben, wo wir Besitz plötzlich verteidigen müssen. Wo wir eine sogenannte kulturelle Entwicklung, Evolution, eigentlich mehr und mehr durchmachen, wo wir uns immer schneller durch kulturelle Evolution, durch Werkzeuge, durch Technologie, durch Waffen, immer schneller an Veränderungen anpassen können. Dadurch übernehmen wir natürlich gerade die Technologie, übernimmt. In the last 200 years, we started to the first industrial revolution. There are unglaublies passe, which good, which our life had much better medicamente, much better medicine, much better hygiene, had our life, but our psychical belasting has to be used. We have from the Muskelcraft, this week as Muskelcraft geleists have machines. Just sit down there. We need to so hard arbeiten, but gleichzeitig verändern sich unsere Lebensumstände. We sit down so much, we bought too much muskulatur up, we entwick uns physically undoch viel mehr psychische Probleme. Weil unser ganzer biochemischer Haushalt durcheinander kommt. Jetzt wird man in ein ganz tiefes Breit ist, aber ein wichtiges Thema kommen. Warum es Menschen schlecht geht. Und warum reden hilft, aber nicht nur. Weil nur reden an Psychoanalyse oder auch mit Freunden reden, ist wichtig. Aber es verändert nicht unbedingt unseren biochemischen Haushalt, sondern da müssen wir schon mehr tun. Und es reicht auch nicht, wenn wir, jetzt hoffe ich nicht, dass wir zu sehr von deiner Frage abschließt. Nein, kein Problem. Es hilft da nicht, wenn wir dann Medikamente schlucken, da sind wir wieder bei den Symptomen, sondern wir müssen die Ursachen bekämpfen. Und die Ursachen bekämpfen, ist natürlich viel aufwendiger, wie nur eine Pille zu schlucken gegen den Kopf.

SPEAKER_00

Das ist sehr interessant. Jetzt, wenn man diesen biochemischen Haushalt dann jetzt verbessern wollen zum Beispiel, und wir haben dann in dem Punkt, weil das ist ja etwas, was über Jahrhunderte passiert ist. Also es ist ja schwierig, eigentlich dagegen zu wirken, oder? Oder könnte man jetzt außer dem reden, also außer dem psychischen und außer jetzt sowas wie Supplements, was könnte man denn noch tun, dass das jetzt wieder dagegen wirkt?

SPEAKER_02

Ja, zum Beispiel wirklich mal bremsen, sich zurücknehmen, langsamer machen, nicht nur immer versuchen, mit aller Macht das Ziel zu erreichen, oder mit aller Macht sich diesen Druck auszusetzen, der permanent auf uns lastet. Durch Erfolgsdruck, Leistungsdruck, so stetiges Wachstum. Das Wachstum soll ja auch stetig sein, aber möglichst nur exponentiell, and auch nicht gestört werden. So sind wir ja getriggert in unserer westlichen Gesellschaft, in unserer Wirtschaftsgesellschaft. We reden about Wachstum, verbrauchen mehr Energie, stellen uns aber nicht theory, we can energy sparse. We verbrauchy. And when we energy sparse, we would not believe it. Just come to this, what you said. We can love not give when we self-like. We can not good feel or good work when we self-filled. And the winest men feel really well in their car. They feel stressed, and this stress works physiological. In unsted. Then we came no alcohol. I have my beer and my wine dressed up. I have fascist that it's not good. But do you have a job? In the outdoor, you sit, you have little stress and so on. And afterwards we go into a restaurant, but we're not too. And how we this Lebensweise vergifteth. And there are vibrations, and I merke glückerweise as Sportler, weil ich wusste, wie es früher war. And I have erlebt, wie es ist, wenn du im Job bist und wie du dich veränderst im Verhalten, wie man auch schon gestresster wird, klar. Und damit ein bisschen unleidiger, ein bisschen ungeduldiger sich selbst und anderen gegenüber. Und das hat aber viel, was die wenigsten Menschen wissen, die denken, das sind äußere Einflüsse. Nee, das ist ganz tief hier drin. Und da müssen wir wieder durch tägliche Rituale, da können wir schon beginnen. Das ist kein Zeitaufwand, da muss man nicht groß Zeit investieren. Wir müssen nur in täglichen Ritualen unsere Lebensweisen schrittweise umstellen.

SPEAKER_00

Wie du gerade gesagt hast, sind das ja eigentlich viele Punkte, dem wir mehr Bewusstsein schenken sollten. Also wir sollten bewusster sein, wie viel wir eigentlich falsch machen. Und wenn wir jetzt zu dem Thema Bewusstsein gehen, also wenn wir bewusster leben wollen, gibt es einen wichtigen Punkt, und das ist auch eine sehr, sehr wichtige Frage, die ich habe, weil es gibt zum Beispiel Menschen, die gehen die ganze Zeit in eine Richtung oder sind zum Beispiel blockiert, haben sich vielleicht noch nie mit sich selber befasst. Und wenn sie jetzt zum Beispiel plötzlich gezwungen werden, eine komplett andere Perspektive einzunehmen, was wird da passieren?

SPEAKER_02

Dann sind die meisten Menschen wirklich gezwungen, ihr Leben zu ändern. Oder sie erkennen, dass sie es ändern müssen. Und das ist schade, dass man erst in a situation that man in the wand with all smells and all-oh, what I have falsch gemacht, I must my life. There are in the literature, like Dostoevsky. And there are a few years, and how people reag when they have a bed and breakfast. This can't be so we here sit there sit and reflect and not think about my life, over my situation. Reflection is a wicked effort in Leistungsport. Reflexion, nothing, analyze, learn and say, what is equally good in my life, what is good. Why music so much energy auf etwas zu verwenden, auf etwas verwenden, das mir mehr bringen würde, materiell vielleicht, aber mir persönlich nicht. Und ich bin glücklicherweise so erzogen worden mit Dankbarkeit und Demut nenne ich es immer. Wenn man das lebt, das klingt vielleicht erstmal kitschig, aber Dankbarkeit kommt einfach mehr wieder ins Bewusstsein der Menschen. Aber auch Demut, sei demütig für das, was du hast, und wertschätzend anderen gegenüber. Dann lebe ich viel bewusster und dankbarer. Man braucht auch viel Consum. Du musst viel consumieren, weil consumming is doch auch nur eine droge, a sucht, which a learn in me compensible. Etwas compensible, was mir fehlt. But this can we have another art and ways, of course, and ways zurückholen. I have this error genossen. I have said in the game, I'm like a very glücklicher Mensch. I've been not one of the people who say, I have ganz schlimme Sachen erlebt, and this muscle erzählen and sagen, wie ihr da rauskommt. Ihr habt viele schöne Sachen erlebt. And das möchte ich euch erzählen, wie man da hinkommt und was dazu notwendig ist. Ich habe auch ganz schlimme Phasen in meinem Leben gehabt, zum Glück wenige, aber heftige, aber die hat jeder. Und du musst präpariert sein dafür, da rauszukommen. Und das ist entscheidend. Und ich glaube, das ist für uns einzelne Menschen und gerade für Führungskräfte, für Manager, um diese Umgebung zu schaffen, sehr, sehr wichtig.

SPEAKER_00

Du hast jetzt auch eine sehr, sehr schöne Denkweise gegenüber das ganze Thema. Und vorhin hast du gesagt, vor allem wenn es um das Thema, da gibt es ja aus der Geschichte dann dieses Beispiel, wenn du im Sterbebett liegst und dann zurückblickst, ja. Also jetzt wenn man so ein bisschen philosophiert. Und was ich da bemerkt habe, weil ich habe mal eine Umfrage gemacht, aber aus persönlichem Interesse, weil ich bin auch ein sehr, sehr positiv eingestellter Mensch. Und dann habe ich mal 100 Leute befragt, hey, wenn morgen dein letzter Tag ist und du musst zurückblicken, würdest du sagen, du warst glücklich, ja oder nein? Und 99 Personen haben Nein gesagt. Sie würden Dinge bereuen, sie würden sagen, was sie noch hätten tun sollen oder eher nicht getan hätten. Aber eher das, was sie nicht getan haben. Aber das ist auch die schlimmste Emotion, die du für dich selber, also wo du selber schuld bist und selber fühlst, nicht unbedingt ja, irgendwas wie Schmerz oder ich bereue. Selbstreue ist es. Selbstreue, du bereust, warum habe ich das nicht getan? Hätte ich es getan, hätte ich daraus lernen können, hätte wenigstens gesagt, okay, ich habe es zumindest probiert, aber wenn du es nicht tust, dann weißt du nicht, wie. Und das brennt dann einen so unter den Nägeln. Da gab es nur eine Person, der gesagt hat, ja, hey, nee, ich blicke zurück und sage, das passt. Und dann komme ich immer bei jeder Folge, wenn ich einen Special Guest habe, zu einer Abschlussfrage, die mich jetzt bei dir super interessiert, weil du eben eine positive Einstellung hast und die Menschen dorthin bringen möchtest. Und es geht genau um das Thema Glück. Und das ist die Message, weil bei Future Meditation geht es um eine Sache, warum heißt dieser Podcast überhaupt so? Ich möchte, dass die Leute in der Zukunft die beste ideale Version ihrer selbst erschaffen können. Weil das, was wir heute sind und was wir bei dir gehört haben, die Person, die du heute bist, beruht auf all den Dingen, die du in der Vergangenheit gemacht hast in Summe.

SPEAKER_02

Und jetzt sieht man, wenn man sich denkt, hey, da habe ich vielleicht eine Story, wenn du sagst, wir sind dann auf Schluss. Genau dazu. Das erste ist, bereih nie das, was du getan hast. Set up, dass du bewusst. Or in situations, or muscles in a week, a reason that you not wanted, but it can always say. But this is dead, this is dead, or it was dead. But when you have a slim, then the way that you have where you heard bist. Think about what you have to done, what has been gone, being tofriefied. When not, then you just on that situation. Then mach dich some glücklicher, in which you things in their life veränderst. Gerne, Entscheidungen. Ich war damals im Leistungssport in den letzten Jahren sehr erfolgreich. But this sind auch so Dinge, die ein bisschen bohren. Aber das war halt so. Aber im Endeffekt war die eine sehr erfolgreiche Karriere. Und ich war jetzt nicht Weltmeister, das hat aber auch einen Grund. Eben der Grund, weil du dir immer die Frage stellen musst, wenn du eine Entscheidung triffst, welche Opfer bereit zu bringen? Wenn du Leistungssport machst, musst du viele Opfer bringen auf der privaten oder anderen Seite. And du musst sagen, was bringt mir das Ganze? What have you done? Was bringt mich für alles? Und ich war damals 1987 im A-Karter der Nationalmannschaft and war im Olympiakar. 1988 war Te van dos erste Mal Olympisch in Soul as Disziplin. And my friends of the Nationalmanners trained and are let's end up here. And I was not mitrained, I was in Kader and given a Gründe from the Verband and so I was mitems. I was day not to end up. And it was private where I gave the Olympiade, where each other said, Hey, this is the one. Another way to get the frame: analyze, bewilder, welcome. Was sind die Opfer that I bring? Okay, was not in the Olympiade, schade. Ich had wahrscheinlich recht vorwärts gekommen. Aber was dann eigentlich passiert ist, ich habe meine Frau kennengelernt, weil ich nicht auf der Olympiade war, weil ich zu dem Zeitpunkt, in that year, 1988, auf die Zebig gefahren, nach Hannover, from München to Hannover, ich Bayer, ganz weit drauf. War auch ein bisschen spannend, da überhaupt, where my friend geholfen had tickets to become and so on. And in these thousand men, we have a great many too or the liebe God oder Schicksal, now for this standard, where my friend was a product of IBM presented. And so we have uns kennengelern. And we are in over 30 years verheirated, we have three kinds of wenn ich heute da zurückschauen und sage, vollkommen eine richtige Entscheidung getroffen, was damals echt schwer war. Und du weißt nicht, was rauskommt dabei. Du musst einfach das Beste draus machen. In dem Fall war es nicht das Beste, was ich daraus gemacht habe, sondern das Beste, was mir passieren konnte. Aber das ist, glaube ich, ganz wichtig, dass man möglichst keine, dass man Entscheidungen trifft und sagt, was bin ich bereit, dafür aufzugeben, und dann einfach konsequent den anderen Weg geht.

SPEAKER_00

Ja, das ist genau der Punkt, konsequent trotzdem diesen Weg dann zu gehen. Weil die meisten Leute schauen dann immer wieder zurück und sagen, ah, und dann kommt diese Reue auch wieder. Und du hast, und das ist ja interessant, das mal zu hören, du hast bewusst eine sehr, sehr wichtige Entscheidung eigentlich getroffen. Und das war dann aber Jahre später eigentlich, wenn du zurückblickst, genau das Richtige. Und das kannst du aber in dem Moment, wo man die Entscheidung trifft, vielleicht gar nicht wissen, was dadurch entstehen wird, außer du vertraust auf diesen Weg, dass du sagst, hey, ich gehe konsequent einfach jetzt in diese andere Richtung. Sehr interessanter Punkt. Und das zeigt aber auch eine Sache, weil die ganze Zeit am Anfang, wo wir auch das Vorgespräch hatten, dachte ich mir, hey, wie kann man denn so eine Ausstrahlung mitbringen? Was muss denn passiert sein in der Vergangenheit? Und das haben wir jetzt in dieser Folge herausgefunden, auch wenn wir nur eine Stunde jetzt geredet haben. Ich hoffe, dass wir irgendwann ein zweites Gespräch haben werden. Wir haben noch zahlreiche Punkte, wo wir noch besprechen können. Punkte, wo wir angeschnitten haben und so weiter. Aber im Großen und Ganzen versteht man deine Philosophie. Versteht man, warum du so bist, wie du heute bist und warum du dieses Wissen weitergibst, wie viel du auf dem Kasten hast letzten Endes. Und jetzt wird mich eine Frage interessieren. Und das ist die Abschlussfrage, die ich immer stelle. Und da darfst du dir auch gerne kurz Zeit nehmen, wenn du möchtest. Das Thema Glückseligkeit ist für mich, und vor allem die jungen Zuschauer, die da draußen sind, ein sehr wichtiges Thema, weil jeder dann eine andere Einstellung gegenüber hat, aber die meisten sich gar nicht damit befassen. Und die Leute sagen dann immer, ja, glücklich bin ich, wenn ich das schicke Auto habe oder Reichtum habe und machen es abhängig von zum Beispiel materiellen Dingen, wie was mit Geld zu tun hat, oder zeitlichen Dingen, auch zum Beispiel ein langes Leben zu führen, das ist auch an Zeit geknüpft. Gehen wir mal von einer fiktiven Welt aus, wo keine Zeit und Geld eine Rolle spielt. Keine Zeit, kein Geld darf jetzt eine Antwort sein. Was würde dich wirklich glücklich machen?

SPEAKER_02

Also Glück verspüre ich dann, und da sind wir wieder bei unseren biochemischen Baukasten, das sagt mir mein Körper, wenn ich nichts anderes brauche, wie nur diesen Moment und sage, oh, jetzt ist was passiert oder heute stehe ich auf, die Sonne scheint, heute habe ich nichts, was mich belastet, ich habe Kontamin beispielsweise. Oder meine Kinder kommen. Du spürst es in deinem Körper. Glück ist, also wenn jemand immer fragt, ja, was muss ich tun, um glücklich zu werden, mach was, damit du dich wohlfühlst.

SPEAKER_00

Sehr schön, sehr schön aus.

SPEAKER_02

Und dann passiert in deinem Körper was, dann werden da Endorphine ausgeschüttet, Glückshormone. Dein Körper belohnt dich dafür für das, was du getan hast oder was du gerade tust. Oder er bestraft dich ja dafür, wenn du dich schlecht fühlst.

SPEAKER_00

Es gibt so ein Feedback, das zeigt dir eigentlich, ob du gerade den richtigen Weg oder ob du das Wichtige gibst oder gerade das Schlechte für dich. Man muss eigentlich nur darauf hören, was dann geht.

SPEAKER_02

Könnte aber schönes Essen sein. Genau. Ich koche zum Beispiel gern. Kochen ist für mich eine Meditation. Schnippeln, also alles wirklich herrichten, schnippeln, kleinschneiden, das sind tägliche Rituale, die dich glücklich machen können.

SPEAKER_00

Wahnsinn. Es ist eigentlich so simpel.

SPEAKER_02

Es ist total einfach.

SPEAKER_00

Sehr schön. Okay, hey, Robert, danke für das Gespräch. Im Allgemeinen, wo können die Leute, wenn sie jetzt sagen, hey, ich möchte noch mehr Wissen haben, ich möchte dir zum Beispiel folgen oder sowas, wo könnten sie dich jetzt erreichen?

SPEAKER_02

Unter Beckenbauer und Partner oder Beckenbauer-Partner.com oder einfach Robert Beckenbauer im Internet eingeben, da findet man mich eigentlich gut. Man findet mich im LinkedIn. Also wenn ich jetzt eine Telefonnummer diktiere, können wir auch machen.

SPEAKER_00

Ich würde das einfach verlinken wahrscheinlich.

SPEAKER_02

Ja, du hast ja meine Kontaktdaten, kannst du gerne verlinken. Man findet mich im LinkedIn unter Robert Beckenbauer und im Facebook unter Robert Beckenbauer. Oder wenn ihr mich einfach in Google oder in irgendeine Suchmaschine eingibt, da kommt einiges, unter anderem meine Website, die ich ja gerade überarbeite. Und da findet ihr auch meine Kontaktdaten.

SPEAKER_00

Perfekt. Hast du vielleicht noch irgendeine Message an die junge Gesellschaft da draußen, was du vielleicht noch teilen willst?

SPEAKER_02

Ja, eigentlich das, was wir zum Schluss gesagt haben. Schaut, geht's weg von euren Computern. Beschäftigt euch nicht so viel mit KI. Und KI steht im Übrigen für mich für Körperintelligenz. Und die Verbindung. Das ist vielleicht noch eine wichtige Botschaft. Unsere Zukunft werden wir dann am besten gestalten, beherrschen und in den Griff bekommen, wenn wir KI plus KI zusammenbringen. And insbesondere when we the technologische Intelligenz nutzen, um unsere Körperintelligenz, unsere eigene Intelligenz, unser Erfahrungswissen, unser menschliche Humanity, Ethic, Moral damit vielleicht unterstützen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

SPEAKER_00

Mega perfekt. Schöner Message zum Ende nochmal. Perfekt. Danke dir.

SPEAKER_02

Ich danke dir, Iron. War ein tolles Gespräch.