Future Meditation
Jeder Anfang ist schwer. Dieser Podcast wird helfen. Eren Kalkan und große Visionäre unserer Zeit werden dir zeigen, wie sie durch ihr Mindset ihr Imperium errichten. Du solltest zuerst innerlich ein Level-Up machen, um äußerlich voranzukommen! Mit jeder Episode möchte Eren dir einen Perspektivenwechsel ermöglichen, sodass dein Wissensstand nicht stehen bleibt. Er ist gewillt diese transformierenden Inhalte nicht länger für sich zu behalten, sondern jeden davon profitieren zu lassen.
Future Meditation
Motivation bringt dich nicht ans Ziel.. Disziplin schon
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Solo-Folge spricht Eren Klartext über ein Wort, das fast jeder benutzt, aber kaum jemand wirklich versteht: Motivation.
Er erklärt, warum Motivation nur ein kurzfristiger emotionaler Zustand ist, weshalb sie dich niemals dauerhaft tragen wird und warum echte Ergebnisse nur durch Disziplin entstehen. Dabei zeigt er, wie Erfolg in der Realität aufgebaut wird: nicht durch Hype, nicht durch spontane Energie, sondern durch das tägliche Tun des Nötigsten.
Außerdem geht es um die zwei größten Fehler, die junge Menschen im Business machen: entweder sie starten ohne Plan und verbrennen sich sofort, oder sie denken so lange nach, bis sie gar nicht erst anfangen. Dazu kommt ein zentraler Gedanke aus dem NLP: der Unterschied zwischen Hinzu-Motivation und Weg-von-Motivation - und warum Schmerz oft der stärkere Antrieb ist als jedes große Ziel.
Eine Folge für alle, die aufhören wollen, auf den perfekten Moment zu warten, und anfangen wollen, konstant zu liefern.
Time Stamps
00:00 Motivation, Energie und Burnout
01:03 Intro
02:14 Warum Disziplin wichtiger ist als Motivation
03:06 Disziplin = das Nötigste täglich tun
05:19 Warum zu viel Einsatz dich zurückwirft
08:45 Die 2 größten Fehler im Business
11:25 Motivation ist nur eine Emotion
15:31 Warum Disziplin im Gym und Business gewinnt
18:36 Die 2 Motivationstypen aus dem NLP
26:26 Warum Schmerz oft der stärkste Antrieb ist
Er dann, kannst du mich motivieren? Kannst du mir einen Energieschub geben? Und ja, ich kann dir meine Energie vorführen, aber die musst du selbst haben. Es ist doch eigentlich ganz einfach. Aber vergiss nicht, deine Energie ist nicht grenzenlos. Du hast eine Batterie, okay? Und diese Batterie wird aufgebraucht. Und du musst diese Batterie auch immer wieder aufladen. Wenn du dies nicht tust, dann wirst du irgendwann beispielsweise langfristig, wie es in normalen Unternehmen so ist, einen Burnout bekommen. Und dann gehst du ins Training und sagst sofort, ich will mit dem Stärksten in den Ring steigen. Ich will Sparring mit dem. Und dann bekommst du eine richtig auf die zwölf. Denkst du, dass am nächsten Tag noch Bock ins Training zu gehen? Motivation ist nur eine Emotion. Das ist genauso wie im Gym. Du gehst doch nicht ins Gym, nur wenn du motiviert bist. Dann bist du nicht besser als alle, die sich zum Jahreswechsel im Gym angemeldet haben. Future Meditation. So, Ladies and Gentlemen, herzlich willkommen zurück bei Future Meditation. Ich bin euer Host, Erin Karl Khan, und in diesem Podcast gehen wir wirklich in die Tiefe. Verstehe das Mindset der Erfolgreichen, verstehe, wie diejenigen denken, die es wirklich geschafft haben. In der heutigen Folge reden wir über einen Topic, welches eine Missleitung ist von allem, was ich tue, und zwar Motivation. Jeder Mensch, jeder Mensch nimmt dieses Wort in den Mund, weiß aber in den meisten Fällen überhaupt gar nicht, was es bedeutet. Und was ich heute mache, ist das, was ich schon oftmals für meine Teammitglieder gemacht habe, in meinem Business gemacht habe, und zwar so eine kleine Schulung zu geben, was Motivation überhaupt bedeutet. Weil ich bin mir sicher, dass du, vor allem, wenn du etwas jünger noch bist und sagen wir mal unter 40, unter 30 Jahren bist, dann bist du in einer Phase, wo vor allem Energie eine sehr wichtige Rolle in deinem Alltag spielt. Vor allem, weil du erstens viel Energie beziehen kannst, aber zweiteres, weil du auch diese brauchst, du bist jetzt in einer Phase, wo du so viel wie möglich erreichen kannst in deinem Leben. Und wenn du jetzt dieses Thema falsch verstehst, wirst du dir selber nur durch das Unwissen Steine in den Weg legen. Deswegen ist es meine Aufgabe gerade, dich darüber aufzuklären. Die meisten Menschen stellen mir nämlich die Frage oder betiteln mich als Motivationscoach. Sie sagen, Erren, kannst du mich motivieren? Kannst du mir einen Energieschub geben? Und ja, ich kann dir meine Energie vorführen, aber die musst du selbst haben. Und vor allem bin ich aber kein Motivationscoach. Das ist das, was ich immer in meinen Calls sage. Das, was ich beibringe und vorlebe, ist ganz klar Disziplin. Und zwar nicht diese Disziplin, wie wenn ein Soldat da vorne steht und salutiert, sondern diese Disziplin, und ich sage euch jetzt mal, und das ist die erste Sache, die du dir aufschreiben solltest. Und egal, ob du es auf dem Stift, mit einem Stift auf dem Papier machst, ob du das gedanklich machst, auf dem Handy aufschreibst, ob du es dir hinter die Ohren schreibst, wie man das so schön sagt, schreib dir das irgendwo auf. Merke dir diesen Satz. Disziplin bedeutet, das Nötigste, täglich zu tun. Ich wiederhole noch einmal, Disziplin bedeutet, das Nötigste, täglich zu tun. Viele reden von dem Wort Consistency, das hast du bestimmt schon ganz oft gehört, dass du konstant an einer Sache dranbleiben musst. Konstant heißt, dass es wirklich zum Beispiel täglich ist oder jede Woche. Solange es ein langer Zeitraum immer wiederkehrend ist und am besten in regelmäßigen Abständen, redet man von Kontinuität, okay? Und was ich dir gerade sage, ist eigentlich voll easy, weil die meisten denken, hey, Disziplin bedeutet, boah, ich muss hier super früh aufstehen und ich muss das und das und voll zwangen und haben eigentlich schon fast Scheu davor, weil es so böse klingt, weil es so schwierig klingt. Aber es ist nicht schwer. Es ist nur eine Entscheidung von dir entfernt. Du musst dir vorstellen, das Nötigste bedeutet ja eigentlich auch irgendwo das Mindeste, die Mindestanzahl zu erfüllen. Aber wichtig ist, von was ist es abhängig. Wenn du jetzt zum Beispiel sagst, hey, mein Ziel ist es persönlich, 10.000 Euro zu verdienen, zum Beispiel, okay, im Business, dann musst du mal herunterbrechen. Was muss ich tun, um diese 100.000 Euro zu erreichen? Und dann rechnest du praktisch rückwärts. Okay, dann weißt du zum Beispiel, hey, ich muss A, B, C, D erledigen, diese Dinge müssen passieren. Also das sind zum Beispiel so mittel, also nicht langfristige, sondern mittelfristige Ziele, sag ich mal, so kleine Schritte, die du gemacht hast. Und dann sagst du, okay, was ist noch dafür nötig? Was müsste ich zum Beispiel wöchentlich schaffen? Was sind noch die nächsten KPIs, die ich erfüllen muss? Okay, dann wirst du weiter runter. Was musst du dann täglich tun? Und was musst du dann zum Beispiel tun nach dem Aufstehen morgens? Und dann hast du es so heruntergebrochen, dass es eigentlich nur ein kleiner Teil ist, den du tun müsstest, um das Ziel langfristig zu erreichen. Du hast dir natürlich eine Deadline gesetzt. Reden wir mal zum Beispiel von einem halben Jahr, von einem Jahr. Und dann kannst du herunterbrechen. Und wenn du weißt, dass du dieses Ziel zu 100% erreichen würdest, bin ich mir sicher, dass du diese Kleinigkeit, die täglich dafür notwendig ist, auf jeden Fall tun würdest. Aber du musst dir vorstellen, machen wir mal ein anderes Beispiel. Wenn du rekrutieren willst, du willst ein Unternehmen aufbauen oder du rekrutierst für ein Team, ja, und hast ein Startup zum Beispiel und willst zum Beispiel, sagen wir mal, 10 Leute in deinem Team haben. Dann musst du mal gucken, okay, wie geht das genau? Was muss man dafür genau tun? Und dann weiß man zum Beispiel, und das ist im Business meistens so, man kennt das Pareto-Prinzip, das bedeutet 80 zu 20 das Verhältnis. Heißt 100% wird in 80 und 20 aufgeteilt. 80% ist jetzt in diesem Fall ein Nein. 20% heißt ja. Okay, wenn du zum Beispiel jemanden anschreibst oder rekrutieren möchtest und kontaktierst, etc. pp, dann werden von 10 Leuten zum Beispiel 8 Nein sagen und 2 sagen ja. Okay, selbsterklärend. Dann überlegst du, okay, wie viele Leute müsste ich denn dann kontaktieren, damit ich 10 Leute im Team habe? Wenn die Wahrscheinlichkeit für ein Jahr bei 20% liegt. Und dann kann man das ausrechnen. Dann weißt du, okay, so und so viele Leute muss ich kontaktieren. Jetzt muss ich mal selber kurz rechnen. Wenn jetzt von 10, 2, dann sind es 50 Leute. Ich müsste 50 Leute kontaktieren, wenn ich dann 10 Leute im Team haben möchte. Wenn ich jetzt nicht komplett falsch gerechnet habe. Vielleicht sind es doch 200. Naja, es sind schon, es müssten 50 sein, ja. 50, ja. 50 Personen. Und dann kannst du überlegen, okay, wenn ich dieses Ziel in einem Monat erreichen möchte, wie viele Tage hat ein Monat? 30 Tage, okay. 30 durch 5 ist jetzt eine ungerade Zahl, sagen wir mal einfach ein bis zwei Personen. Zwei Personen, okay? Ja, runden wir einfach auf. Du müsstest jeden Tag zwei Gespräche führen mit einem potenziellen Kunden, potenziellen Geschäftspartner, Teammitglied, was auch immer. Und die meisten Leute sind so, okay, wenn ich irgendwas erreichen möchte, ich mache das Maximale, was möglich ist. Sie machen diese Rechnung, die ich gerade gesagt habe. Das Nötigste täglich zu tun, heißt zwei Leute. Und das ist überhaupt nicht viel. Und wenn man das so betrachtet, ist es so, ey, es ist doch eigentlich ganz einfach. Die meisten Leute sind aber, und das ist ja genau die Gegenseite, was ich angesprochen habe, motiviert und geben Vollgas und kontaktieren zum Beispiel 100 Leute an einem Tag und dann passiert eine Sache, sie wollen direkt, die lassen sich nicht die Zeit. Die wollen direkt den Schritt machen zum nächsten Step. Direkt den Schritt zum Ziel. Hey, umso mehr ich mache, umso schneller komme ich am Ziel an. Ja, dieses Prinzip stimmt, aber vergiss nicht, deine Energie ist nicht grenzenlos. Du hast irgendwo eine Batterie, okay? Und diese Batterie wird aufgebraucht. Und du musst diese Batterie auch immer wieder aufladen. Wenn du dies nicht tust, dann wirst du irgendwann beispielsweise langfristig, wie es in normalen Unternehmen so ist, ein Burnout bekommen. Und dann verlierst du viel, viel mehr als nur ein paar Tage oder Wochen, sondern bist du dich von einem Burnout erholt hast. Kann Monate gehen, kann sogar bis zu ein bis zwei Jahre gehen, wenn nicht sogar noch länger. Verstehst du? Und die Leute, die machen halt dann super viel und dann bemerken sie, oh mein Gott, das war richtig schwer, ich habe auch noch einen Alltag, ich habe auch noch ein Leben, wie soll ich denn das Ganze stemmen, weil sie denken, sie müssen das jeden Tag tun. Ja, und dann sagen sie, nee, es geht nicht. Weil sie nicht verstehen, Disziplin und wirklich das Ziel zu erreichen, bedeutet, nur das Nötigste täglich zu tun. Und das ist viel, viel einfacher als alles, was die meisten Menschen denken. Du brauchst nur einen ganz genauen Plan, den du gehen solltest. Und wisst ihr, es gibt nur zwei Teufel, wenn es um Geschäft geht oder um Business und wirklich sich was aufzubauen, vor allem wenn man jung ist. Die erste ist, man stürzt sich so voll darauf rein, dass man sich verbrennt, ja. Das ist wie, als wenn er so eine heiße Herdplatte und anstatt, dass ich warte, bis es abkühlt oder ich vorsichtig bin, direkt mal die Hand drauflegen und sich hier schön verbrennen in der Hand. Das machen die meisten, ja, die es dann wirklich probieren, die überlegen nicht, sondern machen einfach, ja, ist schon sinnvoll, du sollst einfach umsetzen, du sollst aus deinen Fehlern lernen. Aber da ist der Fehler. Die meisten wollen gar nicht mehr aus den Fehlern lernen, weil die sagen, das war so beschissen, was gerade passiert ist. Ich probiere es gar nicht erst mehr. Das ist zum Beispiel wie wenn du jung bist und du sagst, hey, ich möchte eine Sportart machen, ich will neue Hobbys ausprobieren und fange jetzt an mit Kickboxen. Und dann gehst du ins Training und sagst sofort, ich will mit dem Stärksten in den Ring steigen. Ich will Sparring mit dem. Und dann bekommst du eine richtig auf die zwölf. Denkst du das, am nächsten Tag noch Bock ins Training zu gehen? Verstehst du, was ich dir gerade sagen möchte? Du sollst umsetzen, aber geh doch lieber in dieses Gym und trainiere erstmal. Frage jemanden der Fahrerinnen, ob er dir Tipps geben kann. Mache einen Plan und stürz dich nicht sofort in ein Heifesbecken. Das möchte ich dir gerade damit sagen. Und deswegen, ein Fehler ist es, direkt einfach reinzugehen, ohne zu überlegen, ohne Plan. Du sollst einen Plan haben. Und die andere Sache ist, die Leute, die zu viel planen, bedeutet, die zu viel nachdenken. Und die sind so in ihrem Kopf festgeblieben. Die sind da so eingeschlossen, dass sie praktisch so overthinken, dass sie am Ende zu keinem Entschluss kommen. Sprich, sie denken nach, denken nach und dann finden sie Gründe, warum sie es nicht tun sollten. Und deswegen starten sie auch nicht. Das sind die zwei Teufel, sage ich mal, wenn es darum geht, als junge Person ein Business zu starten. Entweder du denkst so lange nach oder du fängst an ohne Plan. Und beides endet damit, dass du entweder aufhörst oder gar nicht erst anfängst. Heißt, es funktioniert nicht. Okay? Das mal zu diesem Thema. Jetzt erkläre ich dir, warum Motivation ganz anders ist als das, was du denkst. Motivation, was denkst du, was es ist? Ich gebe dir mal kurz fünf Sekunden Zeit und von mir aus pausiere kurz diese Episode und überlege dir einen Begriff oder einen Satz, was ist für dich Motivation? Wie definierst du Motivation? Ich gebe dir jetzt die Zeit. Und wenn du jetzt deine Antwort für dich im Kopf hast, dann sage ich dir mal, was es eigentlich ist. Du hast deine Definition im Kopf. Motivation ist nur eine Emotion. Wenn ich dich fragen würde, bist du jeden Tag, jede Sekunde immer traurig, du kannst dich bestimmt an eine Situation erinnern, wo du traurig warst, wo vielleicht etwas Traumatisches passiert ist, wo vielleicht ein Familienmitglied sich von deiner Familie verabschiedet hat oder irgendwelche Dinge passiert sind, die wirklich nicht schön waren. Das hatten wir alle, ja. Und dann warst du da wirklich traurig. Aber war es immer so? Bist du immer in dieser Emotion? Wenn es wirklich was Schlimmes war, dann kann es sich schon ziehen für eine geraume Zeit. Aber du bist nicht jede Sekunde immer traurig. Es gab da Momente, da warst du immer glücklich. Da hast du mal gelacht. Wenn ich dich fragen würde, es gab doch Momente, da warst du richtig wütend, ja, richtig sauer, ja. Bist du 24-7 sauer? Nein. Bist du 24-7 glücklich? Auch nein. Du kannst mir sagen, was du willst. Du bist vielleicht positiv eingestellt. Du bist vielleicht ein glücklicher Mensch und du hast ein schönes Leben, das freut mich. Aber es gibt auch Tage, die nicht so gut laufen, okay? Es ist immer, es gibt immer zwei Seiten. So, und wenn du das verstanden hast, dann weißt du, Emotionen sind nur Zustände, die kommen und gehen. Warum denkst du daran, Motivation ist das Richtige? Heißt, du machst praktisch dein Geschäft und deine Zukunft abhängig von Zufall. Abhängig von einer Phase. Stell dir mal vor, du benötigst zehn Stunden täglich, um dir ein geiles Business aufzubauen. Du kannst aber nur ein bis zwei Stunden, weil in dieser Phase bist du motiviert und danach hast du keinen Bock mehr. Dann bräuchtest du fünfmal so lange wie alle anderen. Wo ist da der Sinn? So wird es niemals funktionieren. Egal welchen erfolgreiche Person du ansprichst, egal welchen erfolgreichen Manager oder CEO du ansprechen tust oder wirst, der wird dir nicht sagen, ja, Motivation war Schlüssel zu meinem Erfolg. Es gibt einen Riesenunterschied zwischen Motivation und Mindset, okay? Nicht falsch verstehen. Alles hat mit Mindset zu tun. Aber Mindset heißt nicht Motivation. Mindset heißt, wie du deine Gedanken einstellst, wie du auf die Dinge blickst. Das ist Mindset. Motivation ist, dass ich wie so ein Energieschub habe, dass ich gerade in einem Zustand, in einem temporären Zustand bin, wo ich Gas gebe. Emotion. Wie wenn ich glücklich bin. Wenn ich glücklich bin, kann ich lächeln. Viel leichter, als wenn ich traurig bin. Das ist der Vorteil von dieser Emotion. Genauso ist der Vorteil von Motivation, dass ich Gas geben kann. Super viel. Eine geile Ausstrahlung, geile Energie, aber temporär. Und das ist das Problem. Wenn ich jetzt mal das anders vergleichen würde, stell dir mal vor, du bist Freunde besuchen. Du bist irgendwo auswärts unterwegs. Und du fährst zu einer späten Stunde wieder zurück nach Hause und die Fahrt, die dauert etwas länger. Halbe Stunde, eine Stunde, vielleicht sogar noch mehr. Und du sagst, okay, ich muss irgendwie wach bleiben, weil ich bin schon ein bisschen müde. Was machst du dann? Du trinkst vielleicht nochmal einen Kaffee, du holst dir vielleicht einen Energy Drink, damit du diesen Schub bekommst, damit du wach bist beim Autofahren. Und dann fährst du. Und was passiert dann nach einer Stunde, nach zwei Stunden? Die Energie, dieser Schub lässt nach. Du hast da Koffein bekommen und bist dadurch aufgeputscht und fokussiert. Und dann ein paar Stunden später geht es voll runter und dann bist du irgendwann sogar noch in einem Tief. Heißt, du bist noch müder, als bevor du dieses Getränk getrunken hast. Und genau dasselbe ist mit der Motivation. Du hast diesen Energieschub, aber diese Emotion lässt wieder nach. Heißt, du hast einmal diesen Peak, aber es geht runter. Und das ist der Unterschied zwischen Motivation, was so eine Welle ist, aber halt wirklich auch wieder runter geht. Im Gegenzug zu Disziplin, was konstant ist und in eine Richtung geht. Du hast zwar auch Stufen, ja, aber es geht nicht komplett runter, sondern du planst alles und es ist kontinuierlich. Und damit kannst du rechnen, damit kannst du planen und dann wirst du auch 100% am Ziel ankommen. Das ist überall so. Das ist genauso wie im Gym. Du gehst doch nicht ins Gym, nur wenn du motiviert bist. Dann bist du nicht besser als alle, die sich zum Jahreswechsel im Gym angemeldet haben, die im Januar gegangen sind, im Februar gegangen sind und gesagt haben: Hey, 2026 ist mein Jahr. Ich werde mir meinen Sommershape aufbauen. Ich werde richtig muskulös oder die Damen richtig schön schlank, ja. Und dann beginnt Monat drei, Monat vier, und dann merkst du schon, die kommen nicht mehr so oft. Und dann irgendwann im Mai, Juni, siehst du wieder mal nur die Leute, die du sonst auch immer im Gym siehst. Und alle, die sich neu angemeldet haben, machen das Gym reicher, weil sie zahlen, aber nicht kommen. Aber an ihrem Körper verändert sich nichts. An der Disziplin verändert sich nichts, weil sie ihren Erfolg abhängig machen von Motivation. Und die, die wirklich gut trainiert sind, sind die, die immer gehen. Auch dann, wenn sie keine Lust haben. Auch dann, wenn sie müde sind, auch dann, wenn sie schwach sind. Weil wenn alles gut läuft, kann es jeder schaffen. Das jeder motiviert, da kann jeder glänzen. Es kommt auf die Tage darauf an. Und diese zählen. Zähle nicht die Tage, in denen du ins Gym gehst. Zähle nicht die Wiederholung, die du bei einer Übung machst, während du noch Kraft hast. Fange erst dann an zu zählen, wenn es schwierig wird. Zähle erst ab dann, wenn du merkst, dass du keine Kraft mehr und machst dann noch eine Wiederholung, zwei Wiederholungen. Probier drei, nach denen du keine Power mehr hast. Dann hast du wirklich Veränderungen erzielt. Erzähle die Tage, in denen du ins Gym gehst, wo du keine Lust hast, wo du schwach bist, wo du vielleicht nicht so viel Zeit hast, aber trotzdem dich dafür entscheidest, weil du weißt, es wird sich lohnen. Das sind die Tage, die zählen. Und das sind die Tage, die den Unterschied machen von den Leuten, die erfolgreich sind, die die Ziele erreicht haben, zu allen anderen. Weil ich sag dir, wie es ist, dass du ins Gym gehst, ist schon mal besser als die Mehrheit. Aber du gehörst trotzdem zum Average. Du gehörst trotzdem zum Durchschnitt. Du hast dich angemeldet, hey, es gibt hunderte, tausende, wenn nicht sogar Millionen Menschen in Deutschland, die angemeldet sind im Gym. Aber es gibt nur ein paar Tausende, die wirklich sich einen guten Traumkörper aufgebaut haben. Natürlich spielt auch Genetik etc. pp-Ennährung eine super wichtige Rolle. Aber du kannst es auch mit Kontinuität und so einfach lang genug ins Gym zu gehen, erreichen. Vielleicht nicht genau denselben Körper, vielleicht nicht so breit, sondern du hast vielleicht einen athletischen Körper, dann schaffst du in dieser athletischen Form eine gute Form. Bei dir dauert es vielleicht ein bisschen länger als bei einem anderen. Ja, aber es funktioniert. Nur darum geht es. Ist doch scheißegal wie lange. Wenn du es aber abhängig machst von deiner Emotion, von deiner Motivation, wird es vielleicht nie passieren. Und genau darum geht es. Und jetzt erzähle ich dir nochmal einen super wichtigen Fakt aus der Branche NLP, neurolinguistisches Programmieren. Das ist etwas, was mit der Psychologie zu tun hat. Daran habe ich meinen Meister gemacht und da gibt es einen wichtigen Fakt, wenn es um Antrieb geht, wenn es um Motivation geht. Denn es gibt zwei Motivationstypen und ich werde dir jetzt zeigen, was die wichtigere Motivationsart ist für das gesamte Volk Deutschland. Okay? Also nicht nur für dich selbst, sondern so funktioniert alles hier. Und so werden wir auch kontrolliert. So werden wir dazu getrieben, eine bestimmte Richtung zu gehen. Egal, ob es vom Staat aus ist, ob es von unseren Arbeitgebern aus ist, egal. Und wenn du das jetzt verstehst, kannst du im Umkehrschluss das für dich nutzen, um dein Ziel entlang zu gehen und deine Ziele zu erreichen. Es gibt einmal die Hinzu-Motivation. Hin zu Motivation bedeutet, ich möchte irgendwo hingehen in eine Richtung. Ich möchte ein Ziel erreichen, etwas Schönes. Zum Beispiel, hey, ich möchte Millionär werden. Das ist eine Hinzu-Motivation. Ich möchte ein gesundes Leben führen. Das ist eine Hinzu-Motivation. Und dann gibt es auf der anderen Seite eine Weg von Motivation. Das heißt, ich möchte weg von einer Sache. Ich möchte eine Sache, die in meinem Leben passiert ist, nicht mehr haben. Das kann zum Beispiel sein, ich möchte einen bestimmten Schmerz vermeiden. Ich wurde zum Beispiel schlecht behandelt von meinem Arbeitgeber. Und deswegen mache ich mich selbstständig, weil ich habe mir gesagt, sowas darf nie wieder passieren. Ich bin jetzt mein eigener Chef. Das ist eine Weg von Motivation, okay? Und jetzt halt mal in ander, was ist dein Motivationstyp. Bist du Typ 1 hinzu, du hast ein Ziel, oder bist du Typ 2? Ich hab irgendwas, was in meinem Leben passiert ist anders nicht mehr haben. Eins oder zwei, überleg mal ganz kurz. Und halt mal für dich fest, wie hast du bis jetzt gelebt? Und was für ein Typ bist du. Und vielleicht wirst du die Antwort darauf haben, nachdem ich dir das jetzt erklärt habe, warum bis jetzt dein Leben nicht so gut funktioniert hat. Und nicht nur in Bezug auf Business, nicht nur in Bezug auf Sport, sondern dein Leben. Weil du bist der Durchschnitt aus all den Taten, die du bereits getan hast. Und vielleicht findest du heraus, dass das der Schlüssel ist. Weil das war es bei mir. Machen wir mal ein Beispiel und dadurch wirst du erkennen, was das Volk Deutschland zum Beispiel am meisten motiviert. Springen wir mal zurück zu der Zeit von Corona. In der Corona-Zeit musste doch irgendwie der Staat schaffen, dass über 80 Millionen Menschen in ihre Häuser zurückkehren, nicht draußen rumlaufen und da bleiben. Dazu, weil wir sind in der Demokratie. Wir können nicht jemanden zwingen, sondern wir müssen sie dazu motivieren. Man kann, die können Regeln machen, die können schon hart reden und so weiter, aber wir sind in keiner Diktatur letzten Endes, okay? Wir sind in einer Demokratie. Deswegen entscheiden wir selber. Das Volk hat das Recht, ja, wir haben Rechte. So, heißt, sie müssen sie dazu motivieren. Wie sie es machen, wie folgt. Hinzu Motivation wäre so gelaufen. Liebes Volk Deutschland, das Coronavirus ist ausgebrochen. Bleibt bitte zu Hause, wenn ihr das tut. Könnt ihr viel Zeit mit eurer Familie verbringen und um eure Wohnung euch kümmern und schön einrichten. Bitte bleibt zu Hause. Dankeschön. Das wäre eine Hin zu Motivation. Geht nach Hause, für die Formen, wo die Familie nicht so viel Zeit haben, hey, ihr könnt Zeit verbringen, hey, ihr könnt das und jenes tun. Das sind Dinge, die hinzu sind, Ziele erreichen. Und jetzt weg von Motivation. Variante 2. Liebes Volk Deutschland, das Coronavirus ist ausgebrochen. Kehrt bitte alle nach Hause in die Quarantäne zurück. Denn andernfalls gibt es eine satte Geldstrafe, und eure Großeltern, die vielleicht eh schon vorbelastet und krank sind, können an diesem Virus sterben. Dankeschön. Und du bemerkst, dass die zweite Variante auch der sehr ähnlich sieht, die wir bereits kennen, was bereits passiert ist. Das Volk Deutschland, auch von der Quote her, wenn wir es prozentual ausrechnen, nicht nur überwiegend, nicht nur 50, 60, 70 Prozent, mehr als 90% der Menschen funktionieren nach diesem Prinzip. Man hat ein Painpoint, einen Schmerz. Und weil wir diesen Schmerz haben, wollen wir weg davon. Wir tun alles, dass das nicht passiert. Wenn du zum Beispiel ein Kind hast, oder einen kleinen Bruder, ein kleines Geschwisterchen, irgendein Baby oder ein Kleinkind in deinem Umfeld hast, dann beobachte es mal. Beobachte, wenn das Kind irgendwo an einer Stelle hinfällt. Es fällt hin, hat ein Erlebnis und sagt, boah, das war sehr schmerzhaft, fühlt es. Und am nächsten Tag oder immer wieder, wenn es an dieser Stelle ankommt, wird es zweimal hingucken. Und wird da extra langsam gehen, drüber steigen, drumherum gehen, damit sie diesen Schmerz vermeiden können. Selbst wenn sie eine Hinzum-Motivation haben, wenn sie sagen, hey, da vorne gibt es Süßigkeiten auf der Ablage, in der Küche. Und sie versuchen hochzusteigen und fallen hin. Und denken sie, oh scheiße, weinen vielleicht kurz, probieren es nochmal, fallen wieder hin. Was ist stärker? Die Hinzu-Motivation, dass sie die Süßigkeiten bekommen? Oder, oh fuck, ich bin ein paar Mal hingefahren, das hat weh getan. Dann hole ich es mir lieber nicht. Das ist ein Beispiel aus der Konditionierung, aus der Psychologie, aber was wir hier merken, ist, weg von ist stärker, die Weg von Motivation ist stärker. Schmerz gewinnt immer. Leider, immer. Ich wünschte, und als ich das gelernt habe, aber auch beobachtet habe in unserer Wirtschaft, in unserer Gesellschaft, privat, im Geschäft, habe ich gehofft, dass die hinzu Motivation gewinnt. Und du brauchst in deinem Leben Ziele. Du brauchst große Ziele. Ich habe nicht gesagt, dass das schlecht ist. Die musst du haben. Aber die sind nicht diejenigen, also diese Ziele sind nicht das, was dich zum Ziel auch bringt. Nur weil du es willst. Guck mal. Jeder Mensch will weniger Menschen machen, die Alwenigsten schaffen. Und zwischen diesen drei Steps gibt es ganz, ganz wichtige Punkte, die dann passieren. Zwischen denen, die wollen und die, die machen, ist erstmal wichtig, wie groß ist das Ziel? Wie sehr willst du es wirklich? Und dann machst du diesen Schritt. Und zwischen dem Schritt, du machst und du erreichst, sind nochmal ganz viele Punkte, die wichtig sind. Und zum einen ist es, sehr, sehr viele Leute setzen um. Sehr, sehr viele Leute jagen den Träumen, auch wenn sie es nicht 100% machen, aber irgendwo ein Stück weit versuchen sie es. Sie probieren es wenigstens mal. Aber die meisten scheitern daran, weil sie nur hinzulaufen. Die sagen, sie wollen. Jeder Mensch will nicht, nennen wir fünf Leute, die Millionär sein wollen. Kannst du mir viel mehr nennen? Jeder Mensch will mehr Geld haben. Nenn mir mal fünf Leute, die nicht mehr Geld haben wollen. Nenn mir mal fünf Leute, die nicht finanziell frei sein wollen, nicht mehr Zeit mit der Familie verbringen wollen. Jeder will das. Warum schaffen wir es dann so wenige? Das ist die Frage, die wir uns stellen sollten. Weil es reicht nicht nur, ein Ziel zu haben. Und dann sagen Leute, hey, du brauchst nur ein größeres Ziel. Es bringt auch nicht nur, weil das Ziel größer ist. Es macht schon einen Unterschied. Aber das, was wirklich funktioniert, ist, wenn du einen Schmerz hast. Weil das ist es, was sich am Montag aus dem Bett nicht nur springen lässt, sondern katapultiert. Kennst du die Menschen, die aufstehen und sagen, oh, schon wieder Montag? Das sind die Leute, die nur wollen. Das sind die Leute, die träumen. Das sind aber nicht die Leute, die sich ein Ziel gesetzt haben, die ihren verdammten Arsch bewegen, weil sie wirklich sagen, hey, ich muss, ich muss es schaffen. Nicht, ich will, ich muss, weil ich habe was erlebt. Und das hat so viel in mir bewegt, dass ich diesen verdammten Weg gehe. Weißt du, ich kenne Mütter, wo man sich denkt, das ist eine Mutter. Sie hat schon so viel zu tun mit dem Kind. Sie hat vielleicht noch nie was mit Business zu tun gehabt und sind Millionäre geworden. Ich habe es gesehen. Ich habe sie begleitet auf dem Weg. Ich habe die Beweise, die monatlich 10.000 Euro verdient, wo nicht mal der Mann so viel verdient. By the way, viele haben sich getrennt danach, ja, weil die Frau dann so unabhängig stark geworden ist. Und jedes Mal, wenn ich gefragt habe, was ist deine Motivation, kam immer, weil irgendwas Schlechtes passiert ist und sie gesagt haben, das nicht mehr. Jetzt erst recht. Und nicht, ja, ich will halt hier, ich habe jetzt Elternzeit und ich mache jetzt hier Business, weil dann, ja, kann ich ein bisschen mehr Zeit mit meinen Töchtern, mit meinen Kindern verbringen. Nein. Die haben vielleicht gemerkt, dass nicht genug Geld zu Hause ist, sie ihren Kindern nicht das ermöglichen können, was sie eigentlich ermöglichen wollten, und gesagt haben: verdammt nochmal, so will ich nicht meine Kinder großziehen. Ich trete mir jetzt selber in den Arsch und mache jetzt einfach mal ein halbes Jahr, ein Jahr. Gib jetzt Vollgas. Und dann haben sie es geschafft. Das war der Schlüssel. Weil das katapultiert dich aus deinem Bett, von der Couch hinweg. Das bringt dich dazu, zu gehen, zu laufen, zu sprinten, immer mehr Gas zu geben. Und deswegen in diesem Sinne, mein Appell an dich: suche nicht nach irgendwelchen Autos, die du dir irgendwann kaufen willst. Suche nicht nach der Villa, die du irgendwann besitzen willst. Suche nicht nach Gegenständen, suche nicht nach Zielen, zu denen du hinzuläufst. Blick in die Vergangenheit und frage dich viel eher, was ist passiert, was nicht mehr passieren darf. Und in diesem Sinne, alles fängt an in deinem Kopf.