Future Meditation

Diese Schul-Tricks hätte ich früher kennen müssen

Eren Kalkan Season 1 Episode 42

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Viele Menschen denken, schlechte Noten bedeuten automatisch, dass man später keinen Erfolg haben wird. In dieser Solo-Folge spreche ich offen über meine eigene Schulzeit, warum ich vom Gymnasium runter musste, wie ich mein Abitur trotzdem geschafft habe und welche psychologischen Tricks wirklich für bessere Noten sorgen.

Außerdem rede ich über:
- mündliche Noten
- Referate & Präsentationen
- Lehrer-Psychologie
- Selbstbewusstsein in der Schule
- warum Schule nichts über Intelligenz aussagt
- wie man trotz Druck performt
- warum die meisten Schüler falsch lernen

Diese Folge ist nicht nur für Schüler wichtig, sondern auch für Eltern, Studenten und jeden, der verstehen will, wie Menschen wirklich bewertet werden.


Time Stamps

00:00 Intro
00:23 Warum diese Folge auch für Erwachsene wichtig ist
01:13 Warum Schule für viele wie ein Gefängnis war
02:17 Mein Bruder ruft mich um 22 Uhr wegen eines Referats an
02:44 Mündliche Noten sind ein Cheatcode
03:12 Warum ich vom Gymnasium runter musste
04:25 Wie ich mein Abitur ohne Lernen geschafft habe
05:26 Die Designer-Referat Story meines Bruders
06:11 Das Problem an normalen Referaten
06:45 Lehrer achten NICHT mehr auf Inhalte
07:58 Der Einstieg entscheidet über deine Note
08:36 Die perfekte Referat-Hook
09:27 „Was denkt ihr, was ein Designer ist?“
10:10 Genau deswegen halte ich dieses Referat
10:50 Das Audi E-Tron Beispiel für eine 1
11:45 Warum Präsentation wichtiger ist als Wissen
12:20 Warum Noten unfair sind
13:07 Der brutale Trick für bessere mündliche Noten

SPEAKER_00

So, Ladies and Gentlemen, herzlich willkommen bei Future Meditation. Ich bin euer Host Aaron Kalkan und in diesem Podcast gehen wir wirklich in die Tiefe. Verstehe das Mindset der Erfolgreichen, verstehe wie diejenigen denken, die es wirklich geschafft haben. Und in der heutigen Folge gebe ich euch meine golden Nuggets, wie ihr besser in der Schule sein könnt. Okay? Und vor allem, wenn du jetzt nicht mehr in der Schule bist, bevor du jetzt abschaltest und ihr denkst, hey, das ist überhaupt nicht interessant für mich. Hör dir das an, was ich dir sage. Wenn du Kinder hast, ist das super, weil dieses Wissen kannst du deinen Kindern weitergeben, damit sie es leichter in der Schule haben, damit sie bessere Noten bekommen, mehr Elan in der Schule haben, auch wirklich Lust haben und auch im Allgemeinen besser abschließen. Weil, wie wir alle wissen, die Schule bringt uns nichts, aber sie ist trotzdem notwendig für unsere Zukunft. Deswegen lass uns das Beste daraus machen. Wenn du selber gerade studierst, ist es auch sinnvoll, weil diese Tipps sind nicht nur für die Schule, Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, sondern auch für die weiterführende Schule sehr, sehr sinnvoll. Und wenn du gerade allgemein in der Schule bist und etwas jünger bist, ist es allgemein perfekt für dich. Und wir gehen mal von der Ausgangslage aus, dass man etwas jünger ist, okay, und zur Schule geht und auch die Älteren können sich jetzt vielleicht da hineinversetzen und auch zurückerinnern, dass wir uns alle irgendwie nicht ganz so gut in der Schule gefühlt haben. Es war immer schön, wenn wir zurückblicken und uns erinnern, dass wir mit unseren Freunden vielleicht waren, das war trotzdem eine schöne Zeit, das war die Zeit vor dem Arbeiten und so weiter. Aber im Allgemeinen, wenn wir uns dann daran erinnern, was da alles gewesen ist, wie unfair man behandelt wurde, für was man benotet wurde, dass man wie in so einer Massenhaltung drin war. Man war nicht individuell, sondern es war so, man war irgendwie eine Nummer auch letzten Endes. Und dann fragt man sich ja, okay, was hätte ich denn besser machen können? Warum lief es bei den anderen Schülern vielleicht besser als bei mir? Und was hätte ich anders tun können, beziehungsweise was kann ich meinen Kindern, Verwandten, Geschwistern weitergeben, die vielleicht gerade zur Schule gehen. Warum erzähle ich euch davon? Warum denke ich, dass ich euch da helfen könnte? Ich habe jetzt gerade vor ungefähr 10 Minuten ein Gespräch gehabt mit meinem kleinen Bruder und der ist jetzt ungefähr 13, 14 Jahre alt, okay? Und er muss jetzt ein Referat halten morgen, das ist auch super, weil es ist jetzt gerade exakt 22.13 Uhr und er sagt zu mir, hey, Abi, Abi heißt auf Türkisch großer Bruder, ich habe morgen ein Referat, ich brauche deine Hilfe, was kannst du mir für Tipps geben? Ihr müsst euch vorstellen, mündliche Noten sind schon mal Golden Nugget Nummer eins. Weil die können eure Gesamtnoten so gut beeinflussen, ja, das weiß man ja, wie diese Notensusammenbildung war, ist von Bezir zu Bezirk auch irgendwo anders in Deutschland. Also in Bayern sind wir sowieso am strengsten vom Bildungssystem. Deswegen umso krasser, was ich euch mitgeben kann, denn ich habe hier in Bayern meine mittlere Reife gemacht. Also ich habe meinen Realschulabschluss gemacht und das mit Bravour war einem guten Zweierschnitt, ohne dass ich gelernt habe. Und dann habe ich mein Gymnasium nicht gemacht gehabt. Bevor ich auf der Realschule war, war ich auf dem Gymnasium, habe es nicht geschafft, beziehungsweise wurde runtergenommen von meiner Mutter, weil ich dort Magenkrämpfe hatte. Deswegen ist es auch umso besser. Warum denke ich, dass ich euch was sagen kann? Ich weiß, wie kacke es war in der Schule. Ich war im Gymnasium zum Beispiel eher jemand, der so auf der Seite war. Ich hatte keine guten Noten. Da waren eher die schlauen Leute, da wo der große Bruder auch auf dem Gymnasium war, der denen weiterhelfen konnte. Die Eltern waren doktoren gefühlt. Und deswegen sind die Mitschüler bei mir sehr, sehr gut in der Schule gewesen. Die haben gute Anbindungen gehabt, die wussten, was sie erwartet. Und ich war der Erste aus meiner Familie im Gymnasium. Ich war der Einzige, der schlechte Noten hatte gefühlt. Und deswegen habe ich mich auch irgendwo einsam gefühlt, Fehlernplatz gefühlt. Hatte nicht so eine gute Anbindung. Die Lehrer waren ja nicht so nett zu mir, die waren teilweise rassistisch, muss ich auch ehrlich sagen. Und die Mitschüler waren halt nicht mit mir auf derselben Seite. Und dann hatte ich auch noch Krämpfe gemacht. Ich hatte mentale Probleme, sodass ich dann, wenn Prüfungen waren, ich mir so einen Stress gemacht habe, dass ich immer, immer, immer wieder krank geworden bin. Und irgendwann hat meine Mutter gesagt, und dafür bin ich ihr schon dankbar, ey, das geht so nicht weiter. Ich tue dich von der Schule runter, weil das ist zu viel Stress und Druck für dich. Dann war ich auf der Realschule mit Leichtigkeit geschafft, aber mein Ego hat gesagt, hey, ich will trotzdem mein Abitur schaffen. Und ich wusste, ich muss aber eine Sache ändern. Ich wusste dann durch die Realschulzeit, weil ich viel, viel, viel angepasst habe, was muss ich tun, damit ich mit Leichtigkeit jetzt mein Abitur schaffen kann. Dann habe ich in der weiterführenden Schule mein Fachabitur gemacht und sogar in dem Fach, wo ich in der Realschule am schlechtesten war, ich bin immer den Weg mit dem meisten Widerstand gegangen. Ich habe immer das gemacht, was mir am wenigsten Spaß gemacht hat. Und es hat trotzdem immer funktioniert. Und selbst beim Abitur habe ich bestanden, ohne dass ich gelernt habe. Okay, ich habe nicht viel dafür gemacht. Ich habe wohlgemerkt sogar noch mehr gemacht. Also mehr gemacht außerhalb von der Schule. Ich habe mein Business in der Zeit aufgebaut, mich selbstständig gemacht. Ich habe so viele Sachen gleichzeitig gemacht, wo die Leute, die das Abitur schon zu viel empfunden haben, gefragt haben, hey Aaron, wie soll denn das funktionieren vom Time-Management her? Und deswegen bin ich wirklich in meinen Augen qualifiziert, euch zu sagen, was kann man verändern, um in der Schulzeit gut durchzukommen. Nochmal zurück zu meinem kleinen Bruder. In diesem Falle hat er jetzt noch zwei Stunden Zeit und ich habe ihm einfach gesagt, hey, Ausan, sag mir mal, welches Thema du hast, bevor du anfängst. Und er hat dann gesagt, ja, mein Thema ist Designer. Ich so, ah, okay, super, sehr schönes Thema. Was für Designer? Er sagt ja, allgemein Thema Designer. Ich so, okay, ist ein sehr, sehr großes Thema. Wie lange hast du Zeit? Ja, nicht viel. Er sagt, okay, also kleinreferat so für mündliche Note. Ich so, okay, perfekt. Kannst eigentlich da sehr, sehr easy was rausholen. Ich so, okay, fang mal an. Er wie? Ja, nein, fang mal an. Zeig mal, wie du das machen würdest. Und er sagt dann so, ja, liebe Klasse, heute rede ich über das Thema Designer. Es gibt viele Designer in verschiedenen Branchen, es gibt Mode. Und ich sage, hey, so fängst du dein Referat an. Er sagt, ja, Abi, wie denn sonst? Und ich hab dann gesagt, pass mal auf, schau mal. Muss das Referat dir gefallen? Also, ja, das Thema habe ich bekommen, das habe ich mir nicht ausgesucht. Also mir gefällt es nicht. Ich sage, ja, es muss dir auch nicht gefallen. Es muss dem Lehrer gefallen. Es muss nicht mal der Klasse gefallen. Nur dem Lehrer. Er sagt, ja, okay, stimmt. Ich sage, ja, okay, gut, dann mach doch das, was den Lehrern gefällt. Weil was wollen die Lehrer sehen? Die Lehrer wollen sehen, dass du dich anstrengst. Die Lehrer wollen sehen, dass du was anders machst. Die Lehrer wollen sehen, dass du was Außergewöhnliches machst. Warum? Das wollen nicht nur die Lehrer sehen, sondern es ist die Psychologie des Menschen. Denn der Lehrer steht alleine beim Pult. Er ist derjenige, der bewertet. Und in der Klasse sind ungefähr 30 Schüler. Was passiert? Es ist für die Lehrer wie eine Kondition. Es ist wie eine Wiederholung. Es ist immer wieder dasselbe. Es ist langweilig. Und im Kopf geht bei denen dann irgendwann diese Aufmerksamkeit auch runter auf das wirkliche Minimum. Und die hören dann irgendwo alle das Ähnliche und achten gar nicht mehr mehr wirklich auf den Inhalt, sondern auf die Delivery, wie du es rüberbringst, wie du es übermittelst. Sie achten auf Kleinigkeiten, sie hören meistens und soll mir jetzt ein Lehrer sagen, der neu angefangen hat, was er will. Ich weiß, wie die alten Lehrer ticken, okay, und ich weiß, wie Psychologie funktioniert, okay? Weil ich meinen Meister in NLP gemacht habe und mich schon mein Leben lang für Psychologie interessiere und das auch privat studiere. Wie funktioniert der Hirn des Menschen? Wie funktionieren Denk- und Handelsweisen der Menschen? Und alte Menschen, ich habe auch Interviews geführt mit älteren Lehrern. Und es ist bei denen nun mal so, das ist auch normal. Die neuen frischen Lehrer, natürlich, sie achten auf den Inhalt. Die alten Lehrer achten nicht mehr genau auf den Inhalt. Es geht auch gar nicht anders. Sie achten dann auf wirklich Kleinigkeiten, sie hören dann immer bedingt mal wieder zu. Die sind so da, so. Und dann schauen Sie mal und achten Sie auf zwei, drei Sätze, wenn die passen, gute Note, wenn sie nicht passen, schlechte Note, auch wenn der Rest super war, okay? So, deswegen ist der Einstieg das Wichtigste und vor allem, dass du auffällt. Das ist bei Referaten zum Beispiel das Wichtigste. Weil Referate ist meistens so in der Schule, es hält jeder erste Klasse. Teilweise sind drei, vier, fünf Referate in diesem Fach gleichzeitig, ja. Also der eine fertig, an der nächsten, an der nächsten, der nächste. Es ist wie ein Kaugummi, es zieht sich einfach in die Länge. Deswegen, mach etwas komplett anders. Das ist der beste Tipp für mündliche Noten, die du dann easy nach oben tackern kannst. Und ich habe dann zu meinem Bruder gesagt, hey, mach mal einfach anders. Und das ist nicht mal viel. Wir haben jetzt zwei Stunden Zeit, wär schon eine Woche früher gekommen, hätte ich dir geil helfen können, ja. Weißt du, was du machst? Du gehst rein und du stellst erstmal der gesamten Klasse eine Frage. Und meistens ist es so, man traut sich in der Schule nicht, Fragen zu stellen, weil man ist da, man will cool sein, die Leute flüstern und dann ist es unangenehm. Ich weiß, wie es ist. Ich weiß sehr genau, wie es ist, weil die Leute mich immer in der Schule ausgelacht haben, weil ich immer im Mittelpunkt stand. Ich weiß ganz genau, wie unangenehm die Schule sein kann, weil ich so peinliche Momente in der Schule hatte. Aber ich weiß jetzt im Nachhinein, was richtig ist und was falsch ist. Und du musst einfach mit erhobenem Haupt dastehen und eine blöde Frage stellen letzten Endes. E blöde Frage wäre in diesem Fall: Was denkt ihr, was Designer sind? Ey, das ist so eine blöde Frage, es wird sich keiner melden. Aber ich habe ihm gesagt, ich stelle das mit Absicht, mit Bravour und geh mit erhobenem Haupt da rein. Weil der Lehrer wird sich da denken, warum fragt er die Klasse? Du hältst doch den Referat, deswegen sollst du das dir noch erklären. Ich würde sagen, nein, nein, das machst du nicht. Du machst es einfach mal anders. Du stellst dich hin und sagst, was denkt ihr, was ein Designer ist? Es wird sich keiner melden. Das weiß ich jetzt schon. Er soll mir morgen mal berichten, ne? Und in meinem Instagram könnt ihr gerne vorbeischauen, wenn ich da die Story dann teilen. Es wird sich keiner melden. Und soll er dann sagen, genau deswegen halte ich dieses Referat. Weil wie wir jetzt alle sehen, weiß keiner, was ein Designer wirklich ausmacht. Herzlich willkommen zu meinem Referat. Und das ist so ein geiler Einstieg, nur eine Kleinigkeit, die wir hier verändern. And the learner wird es voll offline and the schuler werden sich auch denken, krass, okay. And then soll er die nächste Frage stellen. Was habt ihr an? Schaut mal euer Oberteil an. Schaut mal eure Schuhe an. Dass ihr diese Ding besitzt, mussten sie designed werden. Wie seid ihr in die Schule gekommen? Mit dem Auto, mit dem Bus? Auch diese Gegenstände, diese Fortbewegungsmittel, bevor sie existieren, mussten sie designed werden. Und dann habe ich ihm gesagt, hey, nimm ein Handout, hast du sowas? Er sagt, was für ein Handout? Hast du irgendwas, was du mitbringst, was besonders ist? Weil sonst ist es ja auch nur voll langweilig, was du da machst. I sagt, nee. Hey, geh jetzt hier in unser Büro, druck das Design vom E-Tron aus, wo es skizziert wurde, findest du im Internet bestimmt oder frag GBT, das dauert dir jetzt zehn Minuten, okay? Und glaub mir, du wirst dadurch zwei Noten besser bekommen. Druck das aus 30 Mal für deine Klasse, gibt es jeden, gibt es in die ersten rein, die sollen es nach hinten verteilen. Und dann sag den Namen, der das designt hat, ich weiß es selber nicht, ich erfinde einfach mal Martin Kreta, okay? Und dann sagst du, Martin Kreta hat dieses Auto designt. Und wisst ihr, wenn es diese Person nicht gegeben hätte, dann hätten wir immer noch die alten Autos wie vor 20 Jahren, dieselben Designs. Weil bevor eine Neuheit entstehen kann, bevor alles so aussieht, wie wir es hier heute haben, musste ein kreativer Mensch die Idee haben und es aufs Papier bringen. Nur dann kann etwas Neues entstehen. Und das alleine wird ihm eine Eins geben, okay? Oder eine 2, wenn der Rest schlecht ist. Aber nur dieser Einstieg. Und es wird dem Lehrer auffallen. Danach kann er, das, was er sich jetzt auswendig gelernt hat, einstudiert hat, was auf seinem Plakat draufsteht, kann er dann ablesen. Mir egal, aber wenn er das macht, ist nicht schwer. Es ist echt nicht schwer. Aber es wird alles verändern, okay? Warum kann ich das überzeugt sagen? Weil ich vor allem auf Bühnen stehe, weil ich ganz, ganz oft vor Leuten rede und weil das meine Stärke war. Ich habe jeden Fall, jeden Frau aufgewertet, nur mit meinen mündlichen Noten. Immer. Immer. Okay? Und das ist jetzt natürlich schon eine krasse Sache, Referate. Jetzt sage ich euch noch viel einfachere Dinge, die ihr tun könnt. Wie ich jetzt gerade erwähnt habe, mündliche Noten. Das ist das Allerinfachste. Okay? Ich finde das eh scheiße vom Schulsystem. Weil man bewertet und steckt einen Menschen in eine Schublade aufgrund, ob er bei einer Sache performen konnte oder ob er sich diese Fragen, die du in der Schulaufgabe, in der Prüfung stellst, gerade im Kopf hat oder nicht. Das sagt aber nicht über seine Expertise aus. Es sagt nicht über sein Level von Wissen aus. Es sagt nicht, wie schlau man ist, welchen IQ man besitzt. Es ist einfach nur eine Nummer, einfach nur eine Zahl. Und deswegen ist es unfair. Ich finde das scheiße. Was viel, viel besser ist, aber was auch unfair bewertet ist, ist halt die mündliche Noten. Die mündlichen Noten sind realitätsnäher, aber da wird viel gefuscht von den Lehrern, weil die Lehrern, wenn sie dich nicht mögen, geben sie die schlechte mündliche Note, weil sie dürfen selber entscheiden. Und das kann keiner beweisen. Keiner kann was sagen. Und genau deswegen solltest du dich einschleimen. Und jetzt denkt man sie, ja, Schleimer hin und her. Du musst ja nicht vor den Schülern schleimen. Um mir scheißegal. Mir egal, was deine Mitschüler sagen. Mir wirklich futzegal. Weil sie werden nicht später dir helfen, deinen Kühlschrank voll zu machen. Sie werden dir nicht später helfen, deinen Traumjob zu bekommen. Sie werden dir bei gar nichts helfen, weil du wirst sie höchstwahrscheinlich ein bis zwei Jahre nach deinem Abschluss eh nie wieder sehen. Das sage ich, weil es bei mir genauso gewesen ist.