Future Meditation
Jeder Anfang ist schwer. Dieser Podcast wird helfen. Eren Kalkan und große Visionäre unserer Zeit werden dir zeigen, wie sie durch ihr Mindset ihr Imperium errichten. Du solltest zuerst innerlich ein Level-Up machen, um äußerlich voranzukommen! Mit jeder Episode möchte Eren dir einen Perspektivenwechsel ermöglichen, sodass dein Wissensstand nicht stehen bleibt. Er ist gewillt diese transformierenden Inhalte nicht länger für sich zu behalten, sondern jeden davon profitieren zu lassen.
Future Meditation
Vom Stottern zur Bühne: Wie ich gelernt habe, Menschen zu begeistern
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Kommunikation entscheidet über deinen Erfolg.
Ob im Business, Verkauf, Dating, Networking oder auf der Bühne – wer Menschen erreichen will, muss lernen, klar, überzeugend und authentisch zu sprechen.
In dieser Folge teile ich meine persönliche Geschichte: Vom stotternden Schüler, der im Unterricht ausgelacht wurde, bis hin zu Seminaren, Podcasts und Bühnenauftritten vor hunderten Menschen.
Außerdem erfährst du:
• Warum Menschen dir nicht zuhören
• Die größten Kommunikationsfehler
• Wie du dein Vokabular verbesserst
• Warum Pausen mächtiger sind als viele Worte
• Wie du Lückenfüller eliminierst
• Die Trainingsmethode, die meine Kommunikation verändert hat
• Wie du selbstbewusst vor Gruppen sprichst
Diese Folge ist für jeden, der lernen möchte, Menschen mit Worten zu erreichen.
Time Stamps:
00:00 Intro
00:24 Warum Kommunikation alles verändert
01:20 Warum in der Schule kaum etwas hängen bleibt
03:38 Aufmerksamkeit ist heute wertvoller denn je
05:20 Wie mein Stottern entstanden ist
08:17 Die Folgen dieser Blockade
10:13 Warum ich meine Kommunikation verändern musste
11:27 Das Versprechen, das mein Leben verändert hat
12:18 Wie du dein Vokabular massiv verbesserst
14:50 Worte können Menschen aufbauen oder zerstören
15:13 Dramatische Pausen richtig einsetzen
17:20 Die beste Kommunikationsübung überhaupt
20:21 Warum Bühne und Praxis unverzichtbar sind
21:23 Das wichtigste Learning
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Kontakt: business@erenkalkan.com
So, ladies and gentlemen, herzlich willkommen bei Future Meditation. Ich bin euer Host Aaron Karl Khan und in diesem Podcast gehen wir wirklich in die Tiefe. Verstehe das Mindset der Erfolgreichen, verstehe, wie diejenigen denken, die es wirklich geschafft haben. Und in der heutigen Folge reden wir über ein sehr, sehr interessantes Thema und zwar, wie wir richtig kommunizieren können. Für alle, die meinen Podcast hören, ich rede ja teilweise eine halbe Stunde, eine Stunde mit Special Guests oder alleine immer mal wieder viele, viele Minuten. Und ihr merkt, für jemanden, der früher gestottert hat, für jemanden, der grammatikalisch nicht der Beste war, spreche ich sehr deutlich und teilweise auch sehr interessant, sodass man gerne zuhört. Und dieses Feedback habe ich oft bekommen, nicht weil ich es sage, ich bin immer noch nicht zufrieden mit meinen Kommunikationsskills. Letzten Endes bekomme ich aber oft das Feedback von Leuten da draußen, hey, man hört dir gerne zu. Und es ist besonders, wie du Themen rüberbringst, weil du komplexe Themen einfach erklärst, aber auch deine Performance, weil es ist sehr, sehr schwierig, es ist sehr, sehr schwierig, vor allem jetzt hier im Podcast-Format, dass alles, was ich sage, bei dir ankommt. Weil, das habe ich auch auf meinem letzten Event beigebracht in Seminarteilnehmern, wenn Kommunikation 100% sind, okay, 100%, kommen nur 7% rüber, wenn ich dir das nur sage und du das nur hörst. Okay? Und das ist so, wie es in der Schule abläuft. Deswegen sind die meisten Leute in der Schule nicht so gut gewesen oder konnten sich die Beiträge nicht merken. Wenn ich dich jetzt irgendwas fragen würde aus deiner Schulzeit, ja, du könntest dich zu 90% an die Themen gar nicht mehr erinnern. An ein paar Bruchteile, aber nicht an alles. Warum? Weil nur 7% rübergekommen sind, weil du saßt still da auf deinem Stuhl und hast zugehört und vielleicht mitgeschrieben und das war es dann. Weitere 37% kommen rüber, wenn du dann auch wirklich mitmachst. Wenn du dich zum Beispiel mitbewegst, wenn du deine Hand hebst. Also das habe ich beim Seminar so gemacht. Ich habe dann zum Beispiel gesagt, ja oder ja. Die Leute haben ja gesagt und auch die Hand gehoben, genauso wie ich im Gleichschritt, okay? Es gibt einen ganz, ganz verrückten Sinn und Grund, warum ich das gemacht habe. Letzten Endes wollte ich aber, dass sich die Leute bewegen, dass sie immer aufstehen, zwischendurch und so weiter. Wann hast du es in der Schule gemacht? Wahrscheinlich nie, außer einem Sportunterricht. Und deswegen hat der Sportunterricht auch so Spaß gemacht. Aber dieses Handheben, diese Bewegung, diese Dynamik bewirken, dass du noch weitere 37% dazu bekommst bei der Kommunikation. Zum Beispiel, wenn ich gesagt habe, so einen Satz wie im Kleinen, so im Großen, habe ich mit meinem Finger erstmal klein auf den Boden gezeigt und im Großen nach oben in den Himmel gezeigt. Und habe gesagt, mach das nach. Und die haben sich auch so bewegt. Heißt, diese Informationen, die ich gesagt habe, so wie im Kleinen, so im Großen, hätte ich es nur gesagt, hätten sich die Leute das nicht so gut merken können, weil dann sind wir bei 7%. Indem sie ihre Hände bewegen, sind wir dann bei den weiteren 37%. Und die restlichen Prozente von der Kommunikation kommen rüber, wenn du es nachsprichst, wenn du mitmachst, wenn du es ganz anders abspeicherst. Und genau in dieser Art muss das Ganze ablaufen. So jetzt im Podcast haben wir jetzt nur diese 37%. Vielleicht, wenn überhaupt. Meistens nur die 7%. Weil ihr einfach nur zuhört. Es ist vielleicht für die meisten Entertainment. Für den einen oder anderen ist es wirklich Mehrwert, wo man sich hinsetzt und sich das bewusst anhört. Aber die meisten Leute hören meinen Podcast oder das, was ich jetzt gerade sage und vielleicht ertappe ich dich gerade. Bist jetzt gerade im Auto, fährst irgendwo hin oder tust gerade Staubsaugen, hast die Kopfhörer drin und hörst mir jetzt gerade zu. Und wenn nur 7% rüberkommen und vor allem unsere Aufmerksamkeitsspanne so gering ist wie noch nie durch Social Media, ist es eine Kunst, deine Aufmerksamkeit bei mir zu behalten. Weil es kommt nicht alles rüber. Und es ist sehr schwer, weil nur meine Stimme ist. Der Podcast ist jetzt natürlich mit Video, wenn du jetzt auf Spotify oder YouTube diese Folge anschaust, dann siehst du mich wenigstens auch, ja. Das bringt schon mal viel. Aber in den meisten, und das war auch früher so, Formaten kannst du mich nur hören. Heißt nur verbal. Und es ist wirklich eine Kunst, die Leute mit dem Gesagten, mit der Stimmfarbe, mit dem Klang, mit der Aussprache, mit den Pausen, Höhen und Tiefen, so interessant und außergewöhnlich zu wirken, weil der Inhalt selbst, glaubt mir, wenn ich den Inhalt selbst monoton rüberbringen würde, würden das nicht so viele feiern und würden diesen Podcast auch nicht so viele Leute anhören. Heißt, das ist das Besondere und wie habe ich das gelernt als eine Person, die in der Schule nicht mal einen geraden Satz herausbringen konnte. Also wenn jemand das euch beibringen kann, und das sage ich nicht nur selber, aber wirklich aufgrund von Erfahrungen, dann bin das ich. Weil ich hatte wirklich starke Blockaden und Hemmungen, weil ich sage euch mal die Situation, was passiert ist. Ich war in der Schule, ich war ungefähr, sagen wir mal, 13, 14 Jahre alt zu dieser Zeit, wo das passiert ist. Ich war im Unterricht und ich hatte ja meine Sitznachbarn neben mir und in der Schule mussten wir, das war eine Realschulzeit, eine Lektüre lesen. Wir hatten ein Buch und jeder Schüler sollte eine Phrase oder einen Satz vorlesen und dann der Nachbarn und so weiter im Schlangenmuster bis nach vorne, ja, von hinten angefangen bis nach vorne. Und sobald ich dran war und ich war mit einer der einzigen Ausländer in diesem Raum, und stelle mal einen Raum vor mit 30 Leuten, es sind ungefähr fünf Reihen, ich sitze in der zweiten Reihe links und alle drumherum, blonde Jungs, Mädels, ein paar braunhaarige, aber überwiegend deutsche Leute, deutsche Kinder. Und dann bin ich da, ja, Schwarzkopf, Ausländer. Spricht mehrere Sprachen und deswegen nicht die deutsche Sprache perfekt. Ich will es nicht so sagen, weil ich bin ja hier geboren und meine Vorfahren ja auch. Und ich bin ja hier. Ich identifiziere mich auch als Deutsche. Aber trotzdem wurde ich nicht so anerkannt in der Schule. Und ich glaube, den meisten mit Migrationshintergrund geht es einfach so und hatten ähnliche Themen. Und ich habe davor nicht gestottert. Ich hatte keine großen Probleme. Aber sobald ich angefangen habe, die Sätze vorzulesen, aufgrund von meiner Aussprache, weil man ja trotzdem, wenn du eine andere Sprache auch sprichst, übernimmst du vielleicht einen bestimmten Dialekt. Oder man hört es, wie du das R rollst oder wie du die Buchstaben aussprichst, an deiner Stimmfarbe, Stimmklang, bemerkt man vielleicht, dass du auch eine andere Sprache sprichst. Und nicht nur das harte Deutsche, ja, weil die deutsche Sprache ist sehr hart in den Vokalen, in den Aussprachen, okay? Dann stand ich da und ich konnte eigentlich immer super normal lesen. Ich habe zwar langsam gelesen, weil ich auch eine Brille gebraucht habe und ich hatte nie meine Brille an und schaue da so rein, aber weil dann die Mitschüler angefangen haben zu lachen, so Kicheln im Hintergrund, saß ich dann da und dachte mir, lachen die wegen mir? Und weil ich ja noch jung war, hat das so eine Unsicherheit in mir ausgelöst, dass ich dann da saß und ich musste lesen, ich wusste, ich muss performen, weil der Lehrer will das und es geht hier um meine Note. Und im Hintergrund lachen sie und dann in meinen Gedanken voll wie so ein Chaos, lachen sie wegen mir, was habe ich falsch gemacht? Habe ich was falsch gesagt? Und dann hängt es auf einmal. Und ich bringe keinen geraden Satz raus. Und ich fange an zu stottern und bleibe auf einmal bleibe ich bei einem Satz und ich kann. Versteht ihr? Und dieses Stottern habe ich dann entwickelt, obwohl ich ganz normal weiterlesen wollte, aber mein Kopf noch am Rattern ist und ich verwirrt war. Und es hat sich so eingebrannt bei mir. Es war mir so peinlich, dass es ab dann entstanden ist und viele Jahre angedauert hat. Es war dann so schlimm, dass bei den nächsten Mal, wenn wir die Lektüre vorlesen mussten, der Lehrer dann einfach unterbrochen hat und gesagt hat, hey Aaron, hey, lass es einfach bleiben. Du kannst es nicht lesen. Wir machen mit deinem Nachbarn weiter. Und diese Situation hat so eine starke Hemmung und Blockade bei mir entwickelt, dass ich erstens nie Bücher lesen wollte. Ich habe erst vor zwei, drei Jahren angefangen, wirklich wieder Bücher zu lesen, weil ich wusste, was das eigentlich bringen kann. Aber so etwas Tolles wie Bücher lesen wollte ich nicht machen, nur aus diesem Grund. Und da gibt es viele Leute draußen, die ähnliche Geschichten wie diese hier teilen, Ähnliches erlebt haben. Wie schade ist so etwas? Und aus diesem Grund nicht performen können, wenn es vor allem Leute, die sich selbstständig machen, müssen irgendwann vielleicht auf der Bühne stehen, müssen, einen Vortrag halten, müssen in einem Gespräch mit einer höheren Person, sich verkaufen, also gut rüberkommen, gut reden können. Jeden Business musst du mit Menschen. Du musst mit Menschen reden, mit Menschen arbeiten, Kundenbindung, immer. Jedes Business ist ein Menschenbusiness. Und da ist die Kommunikation A und O. Und wenn du wegen solchen Dingen dann nicht so gut in der Kommunikation bist, ist es ein Minuspunkt. Ist es sehr negativ. Und ihr müsst euch auch vorstellen, das Witzige ist auch, was noch dazu kommt, dass mein Vokabular und ja, was ich da für Wörter benutzt habe, auch super gering war. Weil auch die Menschen, mit denen ich mich umgeben habe, da haben die fünf Wörter gereicht, die du immer sagst und jeder und die Leute gegenüber wissen Bescheid. Wissen, was du willst, was du brauchst, was wir machen. Und weil es auch nicht nötig war, weil der Bedarf nicht da war, war meine Kommunikation sehr gering, sehr schlecht. Und dann, als ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich gewusst, okay, ich muss was verändern. Weil ich wollte schon immer auf die Bühne. Ich wollte schon immer Menschen etwas beibringen. Aber wie willst du das machen, wenn du nicht reden kannst? Wenn du stotterst. Und ich habe mir Versprechen gegeben. Nicht nur ein, sondern mehrere Versprechen habe ich mir gegeben. Ein Versprechen war zum Beispiel, ich war auf der Realschule, weil ich vom Gymnasium runter bin. Ich habe das nicht geschafft auf dem Gymnasium. Erstes Versprechen war, alle, die an mir gezweifelt haben, ich werde mir das Abitur holen. Nicht, weil ich es brauche, sondern einfach, weil ich es mir selber beweisen will, dass ich es kann. Hab ich gemacht. Habe ich abgeschlossen. Zweites Versprechen war, die Leute lachen jetzt. Ich stotter jetzt. Die Leute wollten, wohlgemerkt jetzt nochmal, das kommt auch noch dazu, wollten mir nicht zuhören. Viele haben mich nicht ausreden lassen. Egal ob in der Familie, Freunde, in der Schule. Die Leute haben mir nicht zugehört. Und dann dachte ich, es ist nicht wichtig, was ich zu sagen habe. Obwohl ich wusste, meine Inhalte sind berechtigt. Meine Inhalte sind gut und ich wollte Leuten helfen, schon immer. Ich habe ein Hilfersyndrom. Dann habe ich gesagt, ey, irgendwann habe ich so krasses Wissen und kann so gut sprechen, dass ich Räume fülle, wo die Leute kommen, um mir zuzuhören. Und jetzt habe ich Seminare, wo hunderte Leute teilnehmen wegen mir und meinen Inhalten. Und ich habe einen Podcast, wo ich hunderte bis tausende Leute erreiche und bewege. Und das aufgrund dem Versprechen, was ich mir mit ungefähr 14 Jahren gegeben habe. Heißt, der erste Schritt, um deine Kommunikation zu verändern, ist das Versprechen, was du dir selber gibst. Und jetzt, nachdem ich jetzt wirklich weit ausgeholt habe, gehen wir mal kurz ans Eingemachte. Und es gibt viele, viele Tricks. Ich halte das aber sehr einfach und sehr schlank, weil es ist gar nicht viel. Das erste ist, du musst dein Vokabular erweitern. Du musst mehr Wörter benutzen. Du kannst rein theoretisch einen Ausdruck, für einen Ausdruck oder eine Sache, die du sagen möchtest, kannst du den Satz mit vielen verschiedenen Wörtern bilden. Die deutsche Sprache ist sehr, sehr interessant. Habe ich früher nie gedacht, aber es ist wirklich, weil im Englischen ist es meistens so, es gibt für eine Sache, die du sagen möchtest, ein Wort, eine Beschreibung, einen Titel. Im Deutschen gibt es für dieselbe Sache vier, fünf verschiedene Wörter, wie du das beschreiben kannst. Es gibt so viele Adjektive, ja, so Wörter, wie du etwas beschreibst, die du um die Sache, die du erzählen möchtest, bauen kannst. Das ist immer interessanter, größer, besser, schneller, ja. Versteht ihr, was ich sagen möchte? Deswegen, wie kann ich mein Vokabular erweitern, indem das du dich inspirieren lässt? Du kannst nur neue Wörter lernen, indem dass du es hörst, wie es andere Leute machen. Hör Speeches zu, also Vorträge. Egal, ob du es online, auf Social Media machst, verschiedene Sprecher, es gibt so viele Coaches und so weiter da draußen, oder ja, auch Leute, die auf Bühnen stehen und dann ihre Inhalte auf Seminaren teilen. Hör denen zu, weil das sind Kommunikationsprofis. Hör den zu, wie sie reden, hör den zu, welche Worte sie benutzen. So habe ich angefangen. Lese Bücher. Ich hatte die Blockade, ich wollte keine Bücher lesen. Durch die Bücher hat sich mein Vokabular verbessert. Ich habe Worte gelesen, die ich nicht kannte, ich habe mir entweder erschlossen, was sie bedeuten, oder habe da natürlich nachgegoogelt und nachgeguckt. Und das ist eine Sache, die man auf jeden Fall tun kann. Durch dein Vokabular wirkst du automatisch lauer. Manchmal ist es unnötig, weil du sollst ja die Dinge, die kompliziert sind, so einfach wie möglich erklären. Das ist die Kunst bei der Kommunikation. Aber wenn du wirklich viel zu, ja, ich sag mal, verwaschene Worte benutzt, kann man es entweder falsch verstehen, also es ist auch die Deutlichkeit wichtig, oder es wirkt so, als wäre dein Niveau sehr, sehr gering. Obwohl eigentlich das, was du sagst, super gut ist, allein durch das Vokabular, wo du benutzt, wenn du halt sprichst, wie du mit dem Freunden vielleicht sprichst, oder wenn du wie die Leute auf der Straße sprechen, also die Gangster sozusagen, das ist zwar cool und reicht aus, um sich zu verständigen. Das ist ja der Sinn der Kommunikation, aber es wirkt jetzt nicht so, wie als würde er mir beibringen können, wie man ein gutes Leben führt. Oder es wirkt nicht so. Wirkt. Die Leute auf der Straße wissen teilweise besser, wie man ein gutes Leben führt, weil sie viel erlebt haben. Aber es wirkt nicht so. Weil wenn du denen zuhörst, denkst du dir, was willst du mir erzählen? Was willst du mir erzählen, wie ich Geld machen kann? Was willst du mir erzählen, wie ich eine gute Ehe führe, wie ich ein gutes Leben führe? Allein nur wegen der Art, wie sie kommunizieren. Deswegen ist es ein sehr mächtiges Tool. Mit deinen Worten kannst du Menschen aufbauen und mit deinen Worten kannst du Menschen brechen. Überlege mal, Menschen, die dir Beleidigung sagen, was für einen Effekt es auf dich hat. Und das sind nur Worte. Letzten Endes sind Worte leer. Weil nur Taten zählen. Trotzdem haben Worte einen sehr, sehr großen Effekt. Und alleine das, was ich gerade mache, ich spreche und sobald etwas wichtig wird, erhebe ich meine Stimme. Und ich spreche nie nur auf einer Ebene von der Lautstärke und von der Intensität, sondern es ist wie ein Tanz, wie bei einem Ballsaal. Und ich gehe hoch und ich gehe tief und ich rede manche Worte schnell. Und wenn es wichtig wird, rede ich immer langsamer und mache dramatische Pausen. Weil dann wirkt es, als hätte ich etwas Krasses gesagt. Oder? Hast du es gerade gemerkt? Und das Witzige ist, die Leute denken immer, und das dachte ich auch, bei dramatischen Pausen, boah, also es kommt ja mir beim Sprechen, diese Pause kommt mir viel länger vor, als es wie für dich wirkt. Für dich ist es was Gutes, weil für dich als Zuhörer, du hast eine Verschnaufpause, du kannst über das Gesagte nachdenken, es wirkt dramatischer. Aber für mich kommt es vor wie eine halbe Ewigkeit, wenn ich mal drei Sekunden nichts sage. Und da ist der Switch, baue bewusste Pausen ein und lasse und egal wie unangenehm es sich anfühlt, es ist nicht unangenehm. Lieber mache ich Pausen, anstatt dass ich Lückenfüller benutze. Schaut mal, ich rede jetzt seit ungefähr 16 Minuten. Ich habe vielleicht dreimal M gesagt. Oder solche Lückenfüller, ich benutze sie teilweise gar nicht. Weil bevor ich einen Lückenfüller nutze, mache ich lieber eine Pause. Und das ist der beste Skill. Wenn du das kannst und das muss man üben, ist alles geschafft und ich geb dir eine Strategie, wie du es machen kannst. Ich sage dir aber jetzt noch kurz, warum das wichtig ist, weil diese Lückenfüller wie M benutzt du nur aus einem Grund, weil deine Gedanken schneller sind als deine Worte, die aus deinem Mund kommen und du manchmal gar nicht weißt, was du als nächstes sagen sollst. Du willst aber nicht, dass es unangenehm wird, deswegen redest du die ganze Zeit weiter. Und dann willst du diese Lücken, diese Stille füllen. Und deswegen sagst du dann ähm, deswegen sagst du so, A, B, ja, irgendwelche Worte, die aber nichts bedeuten. Aber genau diese Worte wirken so, wie jetzt wüsstest du nicht, von was du redest. Wirken unseriös. Und jetzt gebe ich dir die beste Strategie, die ich von meinem Kommunikationscoach gelernt habe, wie du deine Kommunikation verbessern kannst. Das ist das, was ich gemacht habe. Sehr, sehr oft, bis ich wirklich so reden kann, dass ich Bühnenreif bin. Weil jetzt kann ich auf der Bühne sprechen, jetzt kann ich Podcasts machen, weil die Kommunikation gut ist. Was habe ich gemacht? Ich habe ein banales Thema genommen. Kann sein vom letzten Urlaub zum Beispiel. Irgendein Thema, was du nicht auswendig gelernt hast. Wichtig, okay? Dieses Thema nimmst du und du redest ein bis drei Minuten in die Kamera. Du nimmst es mit deinem Handy auf und nimmst es auf, so dass man dich bis zu deinen Knien ungefähr sieht vom Kopf. Also man sieht deine Hände, man sieht deinen ganzen Körper und du sprichst. Danach nimmst du dein Handy und schaust dieses Video an. Erstmal machst du das Handy auf ganz laut und legst das Handy rückwärts hin. Und dann hörst du mal nur hin. Hörst hin, redest du interessant. Wie ist deine Geschwindigkeit? Redest du hoch, tief? Wie hört sich das an? Und du schreibst dir alles aus, aus kritischer Sicht, nicht aus deiner Perspektive. Denke mal, du bist Kritiker und musst es kritisch betrachten und schreibst auf, was ist gut, was ist schlecht, nur von dem Gehörten. Dann machst du dein Handy ganz leise, schaust das Video nochmal an, aber guckst nur und hörst nichts und schaust nur, wie bewegst du deine Lippen. Schaust du in die Kamera, schaust du umher, stehst du aufrecht, bewegst du deine Hände? Wie sind deine Gestik und Mimiken, ja? Wie gestikulierst du? Was machst du da genau auf dem Video? Wirkt es gut von deiner Haltung? Und schreibst dir alles auf, pro, kontra, wieder aus kritischer Sicht. Und dann kann man eine Sache machen, das ist jetzt meine, das habe ich jetzt ein bisschen geupdatet. Ja, ich mache das jetzt ein bisschen anders als mein Kommunikationscoach. Wir sollen jetzt zählen, wie oft du einen Lückenfüller benutzt, in diesen ein bis drei Minuten. Und Ziel ist es, unter zehn Lückenfüller zu kommen. Unter zehnmal M in ein bis drei Minuten, sagen wir mal drei Minuten. Das ist ein Skill, glaubt mir. Das machst du öfter, als du denkst. Du kannst es in CapCut zum Beispiel reinmachen. Du gehst in den Cap Cut, du lässt das Video transkribieren, kann man machen lassen, dass es automatisch einen Untertitel erzeugt. Und dann schaust du nach und überall, wo ein Äm ist, tust du mit einer roten Farbe markieren. Dann schaust das Video nochmal und zählst einmal. Und du wirst wahrscheinlich, wenn du drei Minuten geredet hast, bei einer Zahl 20 aufwärts sein. Und dann machst du das Ganze nochmal dieses Thema, noch einmal, nachdem du dich kritisch betrachtet hast und versuchst jetzt unter zehnmal Äm zu sagen. Und du machst es so oft, wie bist du dann wirklich unter diese zehnmal kommst? Und kritisch betrachten. Dann versuchst du, diese negativen Dinge auszubaden und nochmal zu machen und nochmal zu machen. Dann zeigst du vielleicht anderen, dann sprichst du mal vorm Spiegel, dann sprichst du mal vor deiner Freundin, vor deinem Kumpel, vor deinen Eltern, vor deinen Geschwistern. Und die sollen dir Feedback geben. Und begib dich immer wieder in unangenehme Situationen. Das Beste, was ich gemacht habe, ist, einfach mal auf der Bühne zu stehen vor 100 Leuten. War ich aufgeregt? Ja. War ich schlecht? Ja. Ich war nicht so gut. Das Thema war cool, ich habe es nicht so gut rübergebracht. Mein einziger Vorteil war, dass ich jung war und die Leute jetzt gefeiert haben, dass ich in diesem Alter mich sowas traue und so ein wichtiges Thema, das war damals Motivation, behandelt habe. Aber von der Delivery, hey, wir hatten einen Slot, 30 Minuten. Ich hab das, wir haben das gemeinsam gemacht. Also wir waren zu zweit und haben einen Part gemacht, weil ich durfte damals noch nicht allein auf der Bühne stehen, sozusagen mit einer Begleitung. Und wir sollten 30 Minuten über das Thema reden. De facto haben wir insgesamt zwölf Minuten gebraucht und davon habe ich sechs Minuten und die andere Person sechs Minuten geredet. Okay? Also von Inhalten, gute Inhalte, aber nicht rübergebracht. Es ist nichts bei den Leuten an der anderen Seite hängen geblieben. Deswegen, das ist auch ein Skill, okay? Und jetzt habe ich euch die Strategie verraten, was ich getan habe, um meine Kommunikation zu verbessern und letzten Endes ist das alles Learning by Doing und ihr müsst umsetzen, spricht viel. Früher wurde mir mein Mund, visuell gesagt, zugemacht. Die Leute haben gesagt, du redest zu viel. Die Leute haben mir nicht zugehört, sie haben mich unterbrochen. Wenn du dich davon leiten lässt, wenn du wenig sprichst, kannst du nicht in der Kommunikation besser werden. Dann such dir andere Leute, ändere dein Umfeld. Such Räume, wo du sprechen darfst. Und wo Leute konstruktive Kritik geben. Betonung auf konstruktiv. Nicht einfach nur, hey, das ist scheiße, das ist schlecht, sondern was kannst du besser machen? Was läuft noch nicht, noch nicht so gut? Gut. Und dann machst du es immer besser. Und in diesem Sinne, alles fängt an in deinem Kopf.