Woman on a Mission by Alexandra Maurer

Individualbesteuerung: Ein Fortschritt für Frauen oder doch nicht wie versprochen?

Alexandra Maurer Season 1 Episode 4

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Individualbesteuerung – ein Wort, das erstmal ziemlich technisch klingt. Doch hinter dieser Abstimmung steckt eine grosse gesellschaftliche Frage: Was bedeutet dieses neue Steuersystem eigentlich für Frauen?

In der Schweiz arbeiten viele Frauen Teilzeit – oft, weil Familie, Care-Arbeit und Beruf unter einen Hut gebracht werden müssen. Kritiker sagen: Das heutige Steuersystem bestraft genau dieses Modell und macht es für viele Frauen finanziell weniger attraktiv, mehr zu arbeiten.

Mit der Individualbesteuerung soll sich das ändern. Jede Person wird künftig einzeln besteuert – unabhängig vom Zivilstand.

Doch ist das wirklich ein Fortschritt für Frauen? Oder profitieren am Ende nur bestimmte Familienmodelle?

In dieser Folge von Woman on a Mission - The Podcast spreche ich mit einer Steuerexpertin darüber:
• warum das heutige System oft das zweite Einkommen benachteiligt
• welche Frauen tatsächlich profitieren könnten
• wer möglicherweise sogar mehr Steuern zahlen wird
• und warum Steuern plötzlich zu einem Gleichstellungsthema werden.

Eine Folge über Geld, Arbeit, Familie und die Frage, wie viel Politik eigentlich in unserem Steuersystem steckt.

Dieser Podcast wird im Headsquarter Studio - The Artistic aufgenommen. Danke für den Support!

SPEAKER_03

Am Wochenende hat die Schweiz über etwas abgestimmt, das auf den ersten Blick ziemlich betroffen tönt. Individualbesteuerung. Ein Steuerbegriff, Politik, Bürokratie. Aber wenn man genauer anschaut, geht es eigentlich nicht um Nummer selbst, sondern um Arbeit, um Care-Arbeit, um Gleichstellung und um die Frage, lohnt es sich für Frauen in der Schweiz finanziell zu arbeiten. Bis heute kann es nämlich sein, dass eine Frau mehr Steuern zahlt, nur weil sie verheiratet ist und arbeitet. Hilf dann also, das Individuum zu besteuern? Das ist so die Frage heute. Die Schweiz hat gefunden, keine Ja, sie haben Ja abgestimmt zu einem Systemwechsel. Jede Person wird jetzt in Zukunft, also in Zukunft so in sechs Jahren, einzeln besteuert und nicht mehr als Ehepaar. Was bedeutet das aber jetzt wirklich? Ist das wirklich ein Fortschritt für die Frauen oder nur eine neue Steuerlogik? Darüber rede ich heute mit meiner Steuerexpertin und Freundin der Janine. Schön bist du da. Danke, dass ich da sind. Ich habe ganz viel Freude, weil wir haben schon mal über das miteinander geredet. Etwa 45 Minuten lang und eigentlich den Record-Button drücken und das Ganze aufnehmen können. Weiter müssen wir schon reden. Eigentlich finde ich, wir hätten im Vorfeld machen können aufklären und dann im Nachhinein nochmal, aber jetzt sind wir da. Jetzt sind wir da und wir gehen etwas zurückspulen und fangen quasi mit der Hyphatstrafe an. Was genau ist die Hyranstrafe? Viele reden über dann diese Hyranstrafe nicht mehr und warum sind die Steuern ein Gleichstellungsthema eigentlich?

SPEAKER_04

Das ist eine mega gute Frage. Aus dem Steuerrecht raus ist es so, dass ein Ehepaar grundsätzlich als eine wirtschaftliche Einheit, das muss man sich auch mal überlegen, oder? Ich weiß, es ist eine wirtschaftliche Einheit, das eigentlich wie eine kleine Firma behandelt wird. Und darum sagt man auch, dass wir ein Einkommen zusammenrechnet. Das ist mega etwas altes. Das ist im 1915 eingeführt worden, die Bundessteuer als eigentliche Kriegssteuer. Man muss sich das auch mal überlegen. Das ist schon mega alt. Und seit hier hat man das nicht verändert. Ab diesem Moment hat man gesagt, Ehepaar werden miteinander versteuert. Man schaut sie als eine wirtschaftliche Einheit an. Und das kommt natürlich ganz klar aus dem Hintergrund, das wissen wir alle. Früher hat es nicht gegeben, dass beide Ehepaare geschafft haben, was schon gar nicht, wenn Kinder da, sondern es ist eigentlich wirklich darauf ausgelegt, dass eine arbeitet und der andere für die sogenannte Care-Arbeit, wie du vorher so schön gesagt hast, da ist, für den Haushalt schaut, für Kinder usw. Und das ist eigentlich der Punkt, weil dort geht es am Schluss um die Frage der Gleichstellung.

SPEAKER_03

Warum ist es aber tatsächlich immer noch so, dass Frauen, weil ich in der Einführung gesagt habe, man hat ja damit propagiert, für die Frau wird eine Individualbestörung viel besser sein. Wir Frauen werden da eine Geschichte schreiben. Es muss sich ändern, uns wird es viel besser gehen. Warum ist es immer noch so, dass Frau, egal wie viel Prozent sie eigentlich schafft, immer noch die ist, die am meisten benachteiligt war, die Hyastrafe?

SPEAKER_04

Jetzt wenn man vielleicht die Schall ein bisschen die Steuermaterie hineingeht, also nicht tief. Aber durch das System auf das ausgeleitet war, dass sie in einer Familie eine geschafft hat, ist es so, dass wenn mit unserer neuen Zeit, die nicht nur noch einer arbeiten, sondern auch zwei arbeiten können, obwohl wir eine Familie haben könnte, dann wird das zweite Einkommen überproportional besteuert. Und das ist natürlich zusammenkommt, wie alles zusammenkommt. Unser System ist ausgedehnt auf das, dass es ein Hauptverdiener hat oder quasi ein Verdiener in dieser wirtschaftlichen Einheit. Und es ist nicht darauf ausgedehnt, dass es zwei Verdiener hat. Entsprechend hast du natürlich, wenn die Frau arbeiten kannst, wird natürlich wie das Einkommen zu einem höheren Steuersatz besteuert. Das Schweizer Steursystem ist progressiv. Ich erkläre das meinen Kunden immer so, dass es eine Kurve ist, die schneller Ansteigt, je höher auch ein Einkommen hat. Ja, also recht steil ausgeht. Und darum ist natürlich, wenn klassisch der Mathe mehr über die Frau. Und das Einkommen der Frau wird dann halt höher besteuert, damit es theoretisch werden will, wenn sie es allein versteuen.

SPEAKER_03

Das heißt quasi auch, wie ich hier gerade nochmals frage, warum für Hieratete Bar mehr steuern als Konkubinatspaar steuerte.

SPEAKER_04

Das ist genau der Punkt. Das ist genau der Punkt. Das ist genau der Punkt. Bei den Konkubinatspaar hast du natürlich fühlen eine separate Steuerklärung aus bei dir. Oder die haben keine Zusammenrechnung. Dort wirst du als Individuum besteuern, natürlich. Sobald das Kind da sind, hast du natürlich noch andere Themen, die das Konkubinatsbar regeln muss. Auch von Finanzierung, wer welche Kosten usw. oder eine Haushaltskasse, wie wird das dann besteuert oder aufteilt. Aber diese sind natürlich einfach einzeln angeschaut. Und bei einem Ehepaar, die beide arbeiten, wird es zusammengerechnet, was dann die höhere Steuerlast in dem Sinne ausmacht.

SPEAKER_03

Was bei vielen der grossen Vater findet, ja, darum macht es ja Sinn, ist ja voll unfair. Vielleicht, also auch ich die, die jetzt gerade so nebenbei zugeht, dass ich so denke, oder ich meine, das Leben lang selbstständig allein zu steuern, ausgeführt, weil die geht, also allein, nicht wirklich mit dir, aber weisst so als Individuum, dann bist du verheiratet und plötzlich auf. Man merkt dann plötzlich den Unterschied. Dann habe ich die Haar schon Diskussionen, von der ich zahlst von meinem Unterschied, den ich jetzt mehr muss zahlen muss, wie man hier raten muss. Ich mache das nicht. Und darum habe ich, ich glaube, mein Mann hat dir sogar noch eine Message geschickt, dass Dalix am Vieren ist, dass ja angenommen worden ist. Auf den ersten Anblick fängt man so, hey, das macht absolut Sinn, das ist unfair. Was aber ist, ist, ich weiss nicht, wie gross der Unterschied ist ungefähr, kann man das sagen. Hey, das ist mega schwierig.

SPEAKER_04

Und ich glaube, da, wenn man wie die einzelnen Situationen auch etwas anschauen, nicht jeder zahlt gleich viel zu steuern, nicht jeder zahlt gleich wenig steuern. Es gibt ganz viele verschiedene Situationen in der Schweiz, die von Familie, einer verdienen Familie, doppelverdiener Familie. Auch natürlich die Höhe des Einkommens. Wenn du zwei Familie hast mit zwei Akademikern, die arbeiten arbeiten, dann ist es natürlich eine ganz andere Ausgangslage wie zwei, die gemein 0,15 Jobs haben, also wirklich nicht wertend. Aber das ist natürlich ein Unterschied.

SPEAKER_03

Ein Unterschied von der Steuerklasse, aber nicht wirklich, wenn wir auf individu. Ich bin mich selber gerade am Prüfen, ob ich es richtig gecheckt habe oder nicht. Aber wenn beide relativ nah beieinander sind beim Verdienst, egal, ob du viel verdienst oder nicht, klar, du musst mehr Steuer zahlen, weniger Steuern zahlen usw. Aber der Ja-Entscheid ist dann ja theoretisch für beide gleich gut. Wie man beieinander ist mit dem Verdienst.

SPEAKER_04

Und das ist eigentlich genau der Punkt. Das war eine der Basis dieser Abstimmung, dass diese doppelverdienenden Familien, die ein ungefähr ähnlich höhes Einkommen haben, werden profitieren dieser Individualbestörung. Das sind eigentlich blöd Gewinner dieser Individualbesteuerung. Also zwei E-Gatten, die gleich viel jemanden verdienen, die werden in Zukunft wahrscheinlich weniger zahlen. Warum sage ich wahrscheinlich? Und ich glaube, das ist ein mega wichtiger Punkt. Bis jetzt wissen wir nur, wie das sich auf die Bundessteuer auswirkt. Aber die Kantone, die sind jetzt dran. Das ist ein Punkt, an dem ich als Steuerberaterin vielleicht ein bisschen mehr Einblick habe. Aber ist es schwierig, für jemanden abzustimmen, wenn du nicht das ganze Bild hast oder vielleicht den ganzen Kuchen siehst, was das für dich bedeutet und was nicht. Kantöne werden jetzt entscheiden, wie sie die Individualbesteuerung umsetzen.

SPEAKER_03

Ich habe mir da drei Beispiele aufgeschrieben. Da geht es überhaupt nicht, liebe Zuhörerinnen, um Zahlen an sich, sondern wirklich ums Viel. Du weißt, ob ich das richtig verstehe. Ich traue mich, mit dir darüber zu reden und dir alle Fragen zu stellen. Ich weiss, dass es keine dumme Frage gibt bei dir. Aber ich bin natürlich jetzt bei dem Interesse, Steuerinteresse, was fast ein bisschen Politik geht, bin ich eine absolute Quereinsteigerin. Darum bist du ja immer auf meiner Seite. Beginn das für dich da. Ich kann zum Beispiel das klassisch sparen. Einfach als Beispiel habe ich hier Partner A 100'000, Partner B 60'000, zusammen 160.000. Das heisst, es ist noch ein ganz okay Fall. Das ist der Fall, von wegen beide ganz okay Verdiener, nicht beieinander. Und die werden ziemlich sicher von der neuen Steuersystem profitieren. Würde ich jetzt mal so bedenken. Dann habe ich hier Partner A 100.000, Partner B 60'0'000, beide aber als Individuum, also wahrscheinlich in einem Konkubinatsystem. Beide separat bestört, beide haben einen tieferen Steuersatz, darum auch. Heute, genau. Das ist ja so etwas, was man weder ist der Unterschied. Der einste wird zusammen verschützt, andere so. Aber jetzt gehen wir noch zu dem Beispiel des Teilzeitmodells, das Partner A 120'000 zum Beispiel verdient, weil er 100% führt schafft. Ich meine mit weniger Führerschaft. Dann good on you, congratulations, aber wir gehen jetzt auch mal davon auf. Und Partner B 40'000, oder? Mit 50% schon. Sind auch miteinander 160.000 ungefähr. Das zweite Inkommen wird jetzt da, obwohl es deutlich weniger ist, wird es dort einfach recht fest gespüren mit dem Steursatz, oder? Also wird relativ hoch oder in vielen Augen zu hoch bestört. Und darum merkt man vielleicht zum Beispiel viele Frauen, vielleicht kommt es von dort eben die Propaganda Frauen, die das für uns machen, weil viele Frauen heutzutage zum Glück selbst entscheiden können, die arbeiten können, die nicht arbeiten können, die etwas arbeiten für mein Mental Health arbeiten. Obwohl ich meine Kinder ganz verstehe habe. Aber ich wollte trotzdem am Anfang auch noch geheim sind, darum mache ich jetzt noch mal 40 oder 50%. Dort konnte man natürlich ansetzen, mit der PR pro Jahr abstimmen, dass Frauen natürlich in so einem System, wenn man als Ehepaar bestürt wird, nicht zu wenig rauskommen. Und darum wäre eine Individualbesteuerung eine gute Idee. Eine gute Idee dort auch wieder relativ ist, gell?

SPEAKER_04

Das ist ja so. Und ich fange gerade bei deinem zweiten Beispiel jetzt, beim Teilzeitmodell, haben wir gesagt, in dieser Konstellation kann es sogar sein, dass mit der Individualbesteuerung auf Bundessteuerebene die zweite, oder wenn sie jetzt individuell besteuert werden, dass sie sogar nachher mehr Steuern zahlen möchte. Bundessteuerebene. Wahrscheinlich, wenn man 40'000 oder ist derjenige, der Teilzeit arbeitet, der würde wahrscheinlich nicht einmal am Schluss Bundessteuer zahlen. Aber dafür zahlt dann derjenige, der die 120 verdient, würde entsprechend mehr Bundessteuer zahlen. Hier haben wir vielleicht etwas eine größere Diskrepanz 120 zu 40. Und das sind genau die, die dann unter Umstand mehr zahlen am Schluss, wo es dann nicht theoretisch nicht sinnvoll wäre, diese Trends zu besteuern oder als Individuen zu besteuern.

SPEAKER_03

Es gibt ein Beispiel, wo wir Frauen überhaupt nicht davon profitieren. Im Gegenteil, eigentlich fast gezwungen werden, uns zu überlegen, obwohl ich die Entscheidung darauf habe, die Heim zu bleiben, jetzt, egal wie lange. Jetzt muss ich mir überlegen, zu schaffen, wie sonst zahlen wir das viel zuen durch das neue System. Und zwar ist es wirklich, wenn der Partner voll arbeiten kann und die Frau profitiert Frauen gar nicht, wenn sie entscheiden, gar nicht zu arbeiten.

SPEAKER_04

Das sind jetzt eigentlich vorhin von den Kühnern aus dieser Initiative heraus. Aber das sind Verlierer. Diejenigen Frauen, es gibt natürlich auch Männer. Es gibt auch Mann, die sich entscheiden haben, 100%.

SPEAKER_03

Ich sage nur, weil manchmal gemacht hat, wegen Frauen haben.

SPEAKER_04

Absolut, absolut. Ich denke, die Frauen, die sich entschieden haben, ich bleibe, kann ich die ersten fünf, sechs Jahre und bin einfach für meine Kinder, weil ich das möchte. Die Familien werden leider für euch sein in dieser Angelegenheit.

SPEAKER_03

Familienmodell, Care-Arbeit.

SPEAKER_04

Care-Arbeit her. Genau. Ich sage jetzt leider Gottes heutzutage immer noch so, dass Care-Arbeit nicht entschädigt ist, oder? Ich meine, bloß weinig. Ich habe diese Woche eine Studie gelesen, die, ich bin jetzt ziemlich sicher, von der Universität von Spanien gekommen, wo es gesagt haben, Frauen, also bitte ist es kein Blum gegen Mann. Mein Mann hilft sehr viel mit, so dass es manchmal wäre.

SPEAKER_02

Positioniert hast du platziert hast.

SPEAKER_04

Ich habe eine grosse Hilfe. Nein, aber die Studie hat eigentlich herausgefunden, dass, egal ob Frauen arbeiten oder nicht, die Frau pro Tag mindestens zusätzlich fünf Stunden Care-Arbeit macht die Haus macht, sprich Kind, Haushalt, Wäsche, Butzen, Kochen, was auch immer. Im Vergleich dazu dem Mann über eine Stunde. Wow. Und in der Regel ist das hauptsächlich Reparatursachen und Gartenarbeit. Die Mann quasi in dieser Stunde quasi. Und behafte mich jetzt nicht auf dem, ich glaube, die Judy sagt nicht Frauen, die entsprechend so viel arbeiten haben, fünf Stunden, sondern es ist einfach mal ganz grundsätzlich. Dann musst du dir auch mal überlegen.

SPEAKER_03

Also ich meine, fünf Stunden. Ich meine, ein Job in der Regel ist so zwischen 8 und 9 Stunden. Also für fünf Stunden, das ist dann auch wieder über die Hälfte, oder fast die Hälfte, je nachdem, die das Filz zu tun hast und musst länger bleiben, oder machst du keine Mittagszeit und solchen. Und du wirst einfach nicht gezahlt. Ich hätte fast überlegt, die Stunde beim Mann ist einfach, du hast gerade betont, dein Mann hilft mir, Mann hilft mir schon auch. Aber er ist so langsam. In dieser Stunde. Ich kann so viel mehr machen. Und wenn ich noch einmal in The Zone bin, dann macht es einfach. Und dann geht es weiter und weiter und weiter und weiter und weiter. Und dann finde ich so, die Wisch selbst gemacht, jetzt könnt ihr noch schau dir machen und so Sachen. Wir sind einfach, und ich mache es dann so, wie ich es nicht mache. Aber es ist in Sinn und man wird einfach nicht dafür zahlt. Du musst dir mal überlegen, niemand anders in einem Bürojob oder sonst irgendwie in einem gesellschaftlichen Job würde finden, ja, es ist voll easy. Ich komme einfach fünf Stunden on top noch schaffen. Nein, lass stecken. Das macht vielleicht einmal, zweimal, so es gut will, da sind wir aber wirklich bodies. Aber sonst willst du das doch nicht machen. Richtig. Es ist einfach von uns verlangt. Und on top. So sind unsere Gespräche am Telefon, wenn ich eigentlich schon meine Steuerbelege schicke und so weiter. Aber wir haben keine Hilfe mit anderen Sachen. Das kommt on top, eben wie gesagt, die Care-Arbeit. Hey, das kommt on top zum Zahlen. Das ist nicht gegeben. Wir haben da nicht wirklich Support, außer wir können es uns leisten. Und danach kommen einfach so viele Gedanken, mein Hirn explodiert jedes Mal, wenn meine Elterntochter in deine nächste Klasse kommt und wir müssen wieder neu den Mittagstisch brauchen und umstehen. Und dann wirst du aber auch noch, je nachdem, zahlst du so viel im Mittagstisch, wie du steuerklassechnisch eingestuft wirst. Und Times also change. Lives change. Funktioniert das Steuermodell für mich jetzt? Und in vier Jahren ist die Situation völlig anders. Ich meine, ich habe Hölle durchgemacht letztes Jahr und habe nicht so geil arbeiten können. Das hat sich auch für mich als Selbstständige. Du hast null Support, null flexibel. Und das ist für mich, dass man im 2026 einfach hier immer noch nicht anschaut, ist für mich einfach das Wahnsinn. Das verstehe ich nicht. Und dann haben wir Politikerinnen, die eben finden, für die Frauen müssen wir jetzt und sowieso. Ja, aber weil es irgendwie nicht durchdenkt.

SPEAKER_04

Das möchte ich im Fall ganz schnell aufnehmen. Ich glaube auch, oder ich muss anders sagen, ich finde es einen super Vorstoß. Ich finde es schön, dass sich Frauen für Frauen einsetzen. Und manchmal müssen wir das, manchmal müssen wir Frauen für uns selber ein bisschen mehr einstehen oder müssen vielleicht etwas mehr einstehen, dass wir etwas erreichen. Aber ich glaube, es war wichtig, dass es wieder auf den Tisch kommt, die ganze Diskussion über Heyratsstrafe, ist es eine Hyradstrafe oder nicht, ist jetzt die Individualbesteuerung besser oder nicht. Aber wie du auch richtig sagst, es ist nicht ganz fertig gedacht. Wir überleiten bei dieser ganzen Abstimmungsthematik, man reden davon, man wollte Frauen, man muss Frauen stärken, man wollte Frauen mit Möglichkeiten geben. Aber was ist, wenn sich eine Frau entscheidet, ich möchte die Hause sein. Hat man das berücksichtigt? Und ich glaube, das ist ein bisschen eine Überlegung, die vielleicht gefehlt hat. Oder viele davon ausgehen, Frauen würden die ja gerne. Oder das ist eben das neue Zeitalter, die Frauen muss doch. Wenn sie aus dem Job rausgehen, dann kommt sie niemand an, die sie eigentlich könnte. Dann hat sie vielleicht sogar noch studiert. Oh mein Gott. Das ist alles nicht falsch, leicht.

SPEAKER_03

Das ist ein Gesellschaftsproblem, das man eh dagegen vorgeht.

SPEAKER_04

Richtig. Richtig. Aber darum hätte ich mir etwas gewünscht, dass es etwas flexibler wäre, dass ich eine Frau, die sich bewusst entscheidet, ich bleibe dort heim mit meinen Kindern, weil das macht mir im Fall Spass. Dass sie das kann und dass es nicht finanziell steuerlich motiviert ist, dass sie arbeiten muss, oder dass sie arbeiten, damit nicht einen Nachteil entsteht mit dieser neuen Besteuerung. Theoretisch. Du hast vorhin auch noch Kita- und Kinderbetreuungssachen angesprochen. Dort geht es für mich die Gedanken weiter. Wenn man Frauen motivieren möchte, um zu arbeiten möchten möchte, auch vielleicht etwas mehr zu arbeiten, damit sich es dann lohnt. Auch das lohnen. Das haben wir auch schon ein paar Mal diskutiert. Was lohnt sich? Lohnt sich es finanziell oder lohnt es sich, wenn man vielen Frauen einfach mental gesund ist? Aber ich denke, dort müssen wir eben auch wie ein Bogen schlagen müssen. Wir sind jetzt hier in Zürich, aber in der Gestäte an sich finden einen Kitaplatz. Finde einen Kitaplatz für sein Kind. Finde eine Tagesmutter, findet eine gute Nenne. Weißt du, wie viele Sachen gibt es, wo Chips laufen, die diesen Kindern betreuen, die sind überflutet. Unser Hort hat viel zu viele Kinder, aber sie müssen annehmen. Sie müssen Kinder annehmen. Sie müssen sie annehmen. Ich glaube, sie müssen Kinder annehmen. Es war einfach nur Stopp. Ja, also ich habe gemeint, die Stadt wie in dem Sinne, dass ein Angebot haben und sie dürfen das Kinder nicht ablehnen. Sie können vielleicht ein Kind in einen anderen Hort schicken oder ein bisschen weiter weg ist. Da bin ich nicht ganz sicher, aber das ist etwas, was ich gehört habe. Dieser Hort ist überfüllt mit Kind. Jetzt stellt vor, mir Frauen entscheiden, die sagen, hey, cool, und jetzt habe ich die Möglichkeit überkommen. Es lohnt sich finanziell, wenn ich gar nicht arbeite, super cool. Jetzt hat er mein Magen-Argument mehr, dass ich dich heim ausschreibe. Was super ist. Aber was machst du mit den Kind?

SPEAKER_03

Ich habe das Gefühl, dass das neue System nicht umzuverrecken kann. Es ist nicht die Antwort auf das Gleichstellungsproblem unbedingt, sondern es ist hier um die Erwerbsarbeit mehr zu fördern. Und die Care-Arbeit dort nicht wirklich noch im Kopf und berücksichtigt. Jetzt stimmen wir einfach hier vor einem nächsten Problem. Ich habe gestern noch schnell bei mir auf Instagram geschossen, Moment, mein Handy klebt am Tisch. Und zwar ist es wirklich so, dass ich für mich wissen will, ob ich das Gespür hier so richtig ist. Man muss da auch noch sagen, so wie das Volk gehabt ist, war nicht superklar. Minim, mehr Leute haben ja gestorben. Es war in den 50ern.

SPEAKER_04

Es war 54 Jahren zu 46. Nein. Ich habe das noch interessant gefunden, weil man hat dann von einem grossen Sieg gerade, es sei ein grosser Sieg, es sei ein schöner Sieg, das kann man schon zugestehen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass 46 bei den 50 ist. Also gleich fast die Hälfte der Bevölkerung oder die abgestummen haben, gesagt, nein, das möchten wir nicht. Und ich glaube, dort haben es sowohl Frauen als auch Männer, die auch gefunden haben, nein, das möchten wir nicht. Absolut.

SPEAKER_03

Ich habe gestern bei mir auf Social Media, das habe ich nicht geschossen. Ich habe Frauen wie auch Männer, die mir folgen, haben aber wirklich spezifisch darum gegangen, welche Female Followers abgestanden haben, wo ich aber auch, ich weiss, sie haben noch Familien geheim und so weiter und so fort. Und ich sage dir, es ist genauso rausgekommen wie bei den eigentlichen Wahlen. Eigentlich hätten wir bei mir auf Instagram gut abgestimmt. Sage ich nur an dieser Stelle. Aber es ist nächstes Mal probieren. Es ist eine Sache, es ist 56% zu 44%. 56% zu 44. Ja, jemanden ähnlich, hä? Es gibt jetzt ein bisschen mehr, wie das effektiv gestummen haben. Genau, genau, genau. Aber wenn ich dann hier suche und ein Paar mir auch noch geschrieben, warum und weshalb und so weiter, dann haben auch viele ihre Aufzug gemacht, gemeinsam als in der Partnerschaft. Und haben dann für sich entschieden oder bemerkt, obwohl ich sie auch cool finde, ist das nicht so geil für uns. Und unsere Situationen, so wie wir das, während die Handhaben geheim haben. Und haben dann so gesagt, für uns wäre es eigentlich noch geiler, wäre es nein. Dann andere, die doch Sinn, weil in Zukunft bei uns so. Viele haben das auf die Geschockt gemacht, aber niemand hat bis ganz am Schluss, ich finde es spannend, um zu lesen in Zukunft. Wie gesagt, eine Situation verändert sich immer. Und danach, wenn du kein flexibles Modell hast, dann ist es halt etwas doof. Wir merken einfach durch unsere Diskussionen, es gibt so viel, um darüber nachzudenken. Es geht eigentlich immer noch weiter und es bleibt spannend, um sehen, wie es dann hegen ausgerichtet wird am Ende gerichtet. Und diese Familien mit Kind haben einfach unfassbar viel noch zum Besprechen.

SPEAKER_04

Ja, genau. Das ist eines der Themen, das im Vorfeld schon zu Gesprächsstoffen geführt hat, wo wir Steuerberater auch vielleicht bereits schon ein gewisses Spielraum. Spielraum ist vielleicht falsch, aber der Punkt mit Kindergüsten, Kindern Drittbetreuungskosten, wie wird das aufteilt? Das ist eine der Schwierigkeiten, die man eigentlich jetzt schon eruiert hat. Ich mache ein kleines Beispiel. Bei uns ist es so, dass ich grundsätzlich zum Beispiel die Drittbetreuungskosten für unsere Kind bezahle, aus meinem Lohn raus. Wir Mann finanziert die andere Sachen, die die Familie betreffen. Aber wenn ich ein tiefes Einkommen habe wie mein Mann, und wir in Zukunft getrennt besteuert werden, als Individuen besteuert werden. Und ich die Küsten aus meinem Bankkonto bezahlen, dann kann ich das theoretisch nachweisen. Und grundsätzlich müsste ich 100% dieser Küsten auch bei mir in der Steuerklärung abziehen können. Wenn man es nicht so klar auseinanderbeinlen kann, dann ist es eigentlich so ein 50-50, wo man den Abzug trennt. Aber diese Fragen werden uns sicher beschäftigen, weil, wie gesagt, wäre es jetzt gescheiter, mein Mann würde diese Kosten von Lenz zahlen würden, weil er ein höhere Einkommen hat und entsprechend so mehr abziehen. Grundsätzlich ja. Als Überratung muss ich sagen, ja, das ist ja so. Wenn du ein höhere Einkommen hast, musst du schauen, dass du natürlich auch dein Einkommen entsprechend kannst reduzieren kannst. Und Kinder drittbetreuungskosten ist ein grosser Punkt. Das wissen alle Eltern, die Kinder in der Betreuung haben. Entsprechend müsste ich jetzt angehen und sagen, okay, wenn ich weiterhin das Video finanzieren wollte, mache ich das aber nicht von meinem Bankkonto aus, sondern ich zahle es auf dieses Konto und du zahlst es nachher, zum Beispiel. Und dann könnte er das 100% abziehen. Ich sage jetzt, die Spiele blöd gesagt, fangen an. Aber das sind wirklich Themen, die jetzt unbedingt geklärt werden, auch was für Möglichkeiten bestehen, was für Preise erbracht werden.

SPEAKER_03

Von welcher Seite muss es unbedingt erklärt werden, die Heimen oder dann auf Kantons sein?

SPEAKER_04

Nein, jetzt auf dem Steuergesetz eben. Das haben wir ja heute schon, dass man weiss, wer welchen Abzug geltend machen kann. Grundsätzlich bei Konkubinatspaaren auch, das ist dort sehr wichtig. Aber genauso Sachen wie Kindertrittbetreuung, solche Sachen wir jetzt regeln auf der Ebene des Steuergesetzes, dass man dann dort auch Klarheit hat.

SPEAKER_03

Was man machen, in Sinn. Dementsprechend, was Kantonen, beziehungsweise was dort so passiert, das wissen wir alles noch nicht. Das ist auch eben so etwas. Ich meine, mein Mann, die nicht aus der Schweiz ist, wo wir ihm das erklären muss, so what? Every Kanton, das ist something else. Like, what? Why? Das ist so wahnsinnig.

SPEAKER_04

Das hören wir mega oft, dass Leute, die nicht mit dem Steursystem in der Schweiz betraut sind, dass die sagen, was, ihr habt dann noch verschiedene Kantone und verschiedene kantonale Regelungen. Und das kann doch nicht euren Ernst sein. Ist es so? Wie machen das eigentlich die anderen Länder? Weißt du das so ein bisschen? Ja, ein bisschen, zum Beispiel in den USA, ist es so, dass du entweder Joint-Filing machen oder Single-Filing als verheiratete Person. In der Regel, wenn ich das so richtig verstanden habe, ist es grundsätzlich so, dass man das vor, bevor man sich entscheidet, wie man die Steuererklärung einreicht, muss man das als steuerpflichtige Person, definieren. Und da ist es natürlich wichtig, dass man einen Steuerberater hat, wo dann vielleicht auch die Sicherheit kann, wenn du eine gemeinsame Steuererklärung ausfüllst, dann zahlst du das. Wenn du Single-Filing machst, zahlst du das. Aber das ist zum Beispiel in den USA, hat man dort ein System, das man wählen kann man so sagen. Andere Länder haben auch teilweise separate Steuererklärungen, die diese Bar ausfüllen, teilweise gemeinsame Steuererklärungen. Es ist wirklich, ich sage jetzt mal gefertigt, alles dabei. Bei unseren Nachbarländern.

SPEAKER_03

Okay, also similar. Unsere Nachbarländer sind zum Teil etwas weiter in zum Care-Arbeit geht. Wenn ich auf Deutschland schaue, wie das dort gekriegt wird, und Elterngeld und kannst wählen, abgeben, selber nehmen. Nein, nein, nein, nein. Es ist einfach dort, was ist denn für dich besser? Das spüre ich dort zum Beispiel mehr. Da habe ich das getraut, nicht mehr gross. Und dann kannst du fragen. Feuch! Du sagst, wo was geht noch nicht.

SPEAKER_04

Ich finde es mega wichtig, dass es auf die Tisch kommt. Ich glaube, ich habe es vorher schon mal gesagt. Es ist schon wichtig, dass die Sensibilität da ist. Nicht nur eine wirklich schwere oder grosse Veränderung des Steuelsystems in der Schweiz braucht es Zeit. Aber vielleicht auch in fünf Jahren, es kommt ja erst in sechs Jahr. Aber dann weißt du gar nicht. 20, 40 unterhalten wir uns nochmal drüber. Dann ist es für uns völlig normal, dass es jetzt einfach da ist und wir haben uns wie mit dem wieder abgefunden. Wir wissen schon gar nicht mehr, was früher war.

SPEAKER_03

Ich würde sagen, ein Paare sollten sich nach wie vor sich gut überlegen, ob sie heuer hat oder nicht. Ich habe nämlich schon ein paar Menschen, weil sie schon lange verlobt sind in meinem Freundeskreis und schrieb, hey, ich freue mich auf deine Hochzeit. Und dann ist zurückgekommen, wir warten noch ein bisschen ab. Ich weiss jetzt nicht, das wirklich Sinn macht oder nicht.

SPEAKER_04

Ganz ehrlich, ich finde jetzt auch, oder am Sonntag war es das war. Als erstes würde ich jetzt einfach mal sagen, no panic. Lass jetzt einfach mal Sachen. Und wir wissen ja noch nicht eigentlich, was alles mit sich kommt. Das muss jetzt zuerst ausgearbeitet werden. Wir wissen, dass voll dem zugestimmt haben. Aber wie auch eben Kantön das umsetzen, wissen wir nicht. Und darum, ich glaube, ob hier raten oder nicht heiraten, ist ein anderes Thema, vielleicht. Nochmal. Für ein anderes Wahl von einer Ehe oder nicht E. Genau. Könnte man jetzt da schon auch noch einfügen. Aber ich glaube, ja, ich finde den Gedanken, dass man etwas finanziell abhängig macht, jetzt eben auch ein Ehe, ist halt vielleicht auch ein anderer Denkansatz.

SPEAKER_03

Ja, finde ich schön, wie du das machst. Nein, ich finde das schön. Ich muss jetzt da nicht nur meine Two Cent dazu geben. Das finde ich gut. Das löschen wir genau so sehr neutral und sehr supportend in jede Richtung stehen. Sehr gut. Ich finde das sehr, sehr gut. Nein, den Wunsch nach anschauen und mehr Support im Kreis, female, wünschen wir uns und supportet so oder so. Gewisse Sachen müssen ein bisschen mehr weiter überlegt sein. Ich bin mega stolz auf alle Frauen, die für sich das überlebt haben und das durchgedenkt und durchgerechnet haben und so, und am Handy gefunden haben. Und wirklich verstehen, warum etwas für sie besser ist. Ich meine, dass wir uns einfach nochmal unterstrichen, diese Freiheit haben wir heutzutage. Und dort soll es halt bleiben bei dieser Freiheit. Und nicht, dass eine Frau durch ein neues Gesetz tatsächlich etwas machen, was sie nicht wollen. Das ist dann wieder für mich ein Gefühl von Bevormundung. Ich würde jetzt lieber gerne als Live-Publikum fragen, was meint er, wer hat ja, wer hat nein gestummen. Wir haben beide nicht das Gleich abgestummen. Das ist spannend, ja. Ich habe ja gestummen. Ich habe das Gefühl, und zwar aus meinem privaten Grund, dass ich einfach wieder so steuern zu zahlen kann wie am Anfang, bevor ich mein Matra fahre, weil es einfach rauf ist seitdem und ich habe Charling gesagt, den Kopf ins Schluss. Das ist so unfair. Das kann doch nicht sein. Das kann doch nicht sein. Und ich denke wirklich, Charling kann dann etwa halbst mit mir darüber diskutieren, wie mein Gefühl mir einfach sagt, das ist unfair. Und das macht mich rasend, wenn etwas unfair ist. Als könnte ich das dann wegen mir und meinen Gefühl einfach ändern. Aber Janin ist immer, du bist wahnsinnig so bundesweit. Ich fühle mich immer sehr fast gehört und gesehen von dir. Ich kann an der Stelle einfach nur sagen: Gedanke. Jahr für Jahr. Du machst mich schon seit Jahren und wir haben einfach immer die gleichen Diskussionen. Aber immer sehr lepige Diskussionen. Nein, aber ja, ich habe Ja abgestunden und habe mit der Schannon seitdem ganz viele Diskussionen und bin nicht mehr sicher, obies abstimmen will oder nicht, weil doch noch vieles offen ist und ich nicht weiss, wie sie vier Jahren, in sechs Jahr bei mir aussieht, bei davon, die profitieren würden. Ich habe natürlich nein gestorben.

SPEAKER_04

Aber du hast neing gestorben, genau. Ich habe reingestunden. Ich würde es heute immer noch so machen. Nicht, dass es schon lange her ist, dass ich dich abgestummen habe. Ich bin übrigens am Sonntag schön mit meiner älteren Tochter wieder mal dort in das Abstimmungslokal, um das in die Uhr werfen. Ich habe gefunden, ich finde es cool, dass sie das vielleicht mal mitübten, so vom Lernweg. Sie haben es mega lässig gefunden. Habe ich selber cool gefunden, dass sie das auch so mitgemacht und geschauen hat und gefragt hat. Also wirklich, wenn es irgendwie eine Chance gibt, macht das mal mit ihnen. Nein, aber vielleicht für mich als Steuerberaterin gibt es natürlich verschiedene Aspekte, die ich mehr berücksichtigt habe oder die ich vielleicht auch ein dahinter gesehen habe oder eher verstanden, wie jemand, der sich aus einem Büchlein oder aus irgendwelchen Posts oder Frauen stark machen. Super. Ich meine, dann hätte ich einfach ja gesagt. Einer der meinen Hauptgründen, um das will ich einfach abschließend sagen, warum ich Nein gestummen habe als Frau, ist, dass ich finde, es ist ein bisschen Bevormundung der Frau. Ich habe mich selber bewusst entschieden, dass, nachdem ich meine erste Tochter überkommen habe, wieder arbeiten kann und in welchem Pinsel habe ich mich bewusst dazu entschieden. Das habe ich auch mit meinem Mann angeschaut. Wir haben uns bewusst für das Modell entschieden, dass wir beide arbeiten und mit Kinderbetreuung und auch ehrenbappin. Aber das war ein bewusster Entscheid von mir. Nicht finanziell, nicht aus irgendeiner anderen Motivation raus. Und ich finde, da hat man ein bisschen der Frauen die Wahl genommen, selber zu entscheiden, was sie möchten und sich auch dürfen dafür entscheiden. Ich möchte dich heute bleiben mit meinen Kind. Finanziell quasi die Entscheidung abgenommen, es ist besser, du würdest arbeiten. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern eigentlich so, dass ihr etwas gleich viel verdienen. Und dass nur schon dieser Gedanke, ich finde, vertrauen der Frauen. Vertrauen den Frauen, dass sie das Richtige machen und dass sie richtig entscheiden. Und es gibt viele Frauen, die wenden und auch machen. Aber es gibt eben auch viele Frauen, die nicht wenden. Und auch das ist völlig okay. Und ich finde, das ist der finanzielle Anreiz oder der Anreiz zu übersteuern, ist der falsche Weg. Wichtig, dass du auf den Tisch kommst, der Weg hat für mich, dass man einfach nicht gestungen ist.

SPEAKER_03

Und dort bin ich immer wieder mit dir im gleichen Kreis, und darum gibt es nochmals, sich etwas zu überlegen, dann im Sommer Richtung Herbst. Dort kommt nochmal etwas auf den Tisch von seit der Mitte richtig, wo man sich aufwirbeln.

SPEAKER_04

Ja, in dem Sinne, dass wenn man sie wieder annehmen würde. Die Mitte hat noch etwas im Petto, so Initiativen würde in dem Sinn so ausgestaltet werden, dass man wieder um eine Steuerklärung als Ehepaar reicht. Also wirklich kurz, oberflächlich umrissen das Ganze. Aber dass die Steuerbehörden im Hintergrund, nachdem wir die Steuererklärung eingereicht haben, rechnet, was die bessere Lösung ist. Ist die bessere Lösung die individuelle Besteuerung Ehepaar oder ist die besseren Lösung die gemeinsame Besteuerung diesem Ehepaar? Und es würden grundsätzlich immer die günstigen Varianten zum Zukunft. Aber das entlastet natürlich die Steuerpflichtigen, weil das, was ich vorhin gesagt habe, dass man wie die Entscheidung der Frauen abnimmt, würde man unter diesem Modell wiederum nicht machen. Sondern wenn es dann halt eben so ist, dass Frauen, die heimbleiben und wir wieder das traditionelle Familienmodell haben, ist sie nicht benachteiligten. Oder ist Familien auch nicht benachteiligen? Das bedeutet trotz allem einen Mehraufwand von seinen Behörden. Die brauchen viel mehr Manpower. Um das Ganze auch zu verarbeiten. Zum Glück sind wir in einem Zeitalter, wo vielleicht gewisse Sachen über ein Tool gelöst werden können. Aber das ist der Ansatz, der für mich auch korrekter ist. Wir haben nicht darüber geredet, dass das Ganze auch jetzt ein massives Loch in die Staatskasse reist. Das hat man auch relativ schnell unter den Tisch gehört oder vielleicht nicht mehr so deutlich erwähnt. Dass diese neue Initiativen natürlich nicht das Problem lösen würden, sondern fast noch verschärfen. Aber für mich wäre eher der richtige Ansatz, um Frauen wie zwar ermöglichen, aber nicht aus meinen Worten zu bevormunden. Finde ich eben theoretisch auch. Du hast noch gesagt, das Chaos würde dort entstehen, oder kann es vielleicht auch ein bisschen übertrieben gesagt, aber wir haben die Individualbesteuerung angenommen, also das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung. Wenn wir diese neue Initiativen auch annehmen oder auch wieder ankommen, dann müssen wir schauen, okay, jetzt haben wir wie im März das angenommen haben, jetzt haben wir aber die neue oder andere Varianten ebenfalls angenommen. Was gilt es denn jetzt? Und dort werden die Gesetzgeber wieder in dem Sinne gefragt zum Alt von neuem Recht, neu von altem Recht, Kombination, was auch immer, klar ist, man muss es umsetzen.

SPEAKER_03

Es bleibt spannend. Und ich glaube wirklich, einfach nochmal zum Platzieren. Wir haben die Diskussion miteinander geführt und mit auch ich zum Zulen, weil man es wichtig findet, dass man diese Themen als Frauen miteinander bespricht, ohne Wertigen, warum wir es haben. Ich finde es doof, dass du so und ich finde das doof, dass du so bist. Wir könnten nur etwas ändern, wenn. wenn wir Leute miteinander darüber reden, egal in welche Richtung es geht. Nur wenn wir Leute reden auf whatever für Kanäle reden, werden wir in Zukunft etwas ändern. Und zwar schlussendlich unter dem Strich miteinander.

SPEAKER_02

Ja. Richtig. Richtig. Hand in hand in hands. Also. Hey, gefegert, danke vielmals. Ja, mega lässig. Danke fürs Gesetz. Und danke euch das Zulu.