Woman on a Mission by Alexandra Maurer

Dating, Karriere, Grenzen: Warum Gen Z alles anders macht

Alexandra Maurer

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Was passiert, wenn zwei Generationen offen über ihr Leben sprechen – ohne Filter, ohne richtig oder falsch?

In dieser Folge treffe ich auf Gen Z – vertreten durch Ramona Brüniger – und wir gehen genau dorthin, wo es spannend wird: Dating, Karriere, Selbstbild, Kinderwunsch und Grenzen im Alltag.

Wir sprechen darüber, warum Beziehungen heute komplexer wirken, weshalb Arbeit für Gen Z eine andere Bedeutung hat und wieso Themen wie Selbstbestimmung und klare Grenzen viel lauter eingefordert werden als früher.

Zwischen „wir haben es einfach gemacht“ und „wir hinterfragen alles“ entsteht ein ehrlicher Austausch über Erwartungen, Druck, Freiheit und die Frage: Hat es Gen Z wirklich einfacher oder einfach nur anders?

Dieser Podcast wird im Headsquarter Studio - The Artistic aufgenommen. Danke für euren Support.






SPEAKER_01

Etwas, was ich sehr interessant und unterhaltsam finde in letzter Zeit, sind Gespräche zwischen verschiedenen Generationen am gleichen Tisch. Unterschiedliche Wahrnehmungen, unterschiedliche Themen, unterschiedliche Erfahrungen, die man einfach zum Teil Jahrzehnte dazwischen hat, aber schlussendlich so viele Parallele und gemeinsame Nenner. Das ist immer so bereichend. Und darum habe ich gedacht, hey, ein solches Gespräch möchte ich jetzt einfach mal aufnehmen. Themen generationsübergreifend behandeln und schauen, hey, was sind unsere Gemeinsamkeiten? Und mein Gast für das heute ist Dramona Brünninger. Sie ist Gründerin von Mona Media, einer Social Media Agentur, Social Media Expertin, Content Creatorin und Moderatorin und eben meine Gensi Gesprächspartnerin von heute. Hallo Ramona, schön bist du da. Hallo, danke vielmals für die Einladung. Gehört mich. Ich habe so freude. Wir haben nämlich schon jetzt geschnet, bevor ich hier den Record-Button gedruckt habe. Wir haben quasi uns überlegt: wo fangt Gen Z an, wo hört Millennium auf, weil du eigentlich darauf gestoßen bist, dass du gerade so etwas am Ende oder am Anfang bist von einer Generation unter anderem.

SPEAKER_00

Ich bin gerade so knapp dazwischen, ich bin nämlich im 1999 geboren. Ich kann immer noch so sagen, ich bin auch als 90 Kid. Ein halbes Jahr so erlebt. Aber gewisse, also gewissermaßen ab 95 Gensi, bei gewissen ab 99 oder erst ab 2000. Deshalb bin ich sogar kurz davor, aber die versuchen natürlich gleich ein bisschen die Stimme der Gen C überzubringen, auch wenn ich alt bin in Gensi, aus Gen Cicht.

SPEAKER_01

So gut. Das ist insane. Weil wir sind auch gerade darauf gestoßen, dass ich einseitig fast 20 Jahre älter bin wie du. Das ist krass. Aber ich sage dir, ich finde halt einfach, heutzutage finden sich die like-minded People, egal welche Generation, das finde ich eben so top. Und darum finde ich es eben auch so speziell und darum habe ich auch das Gespräch führen, weil ich in letzter Zeit sehr oft an einem Tisch hocken, wo verschiedene Generationen präsent sind und mir sehr lange gar nicht wirklich merken, bzw. uns gar nicht dafür interessieren, wie alt wir sind, sondern wir sind zusammengekommen, weil wir uns verstehen, weil wir gerne über die gleichen Themen reden, weil wir interessiert sind, weil alle eine andere Meinung dazu haben, aber schlussendlich trotzdem auf dem gleichen Nenner sind. Und so kommt man zusammen und so sind wir zusammengekommen, heute und auch schon vorher, darum kennen wir uns. Und darum habe ich gedacht, hey, lassen wir uns doch mal aufnehmen und darüber schneidern über ein paar Themen, die vielleicht wirklich anders sind oder wir anders damit umgehen, aber schlussendlich trotzdem den gemeinsamen Nenner herausfinden. Ich habe hier so ein paar Themeninseln vorbereitet, wo ich mich spannend finde. Wir finden den Anfang mit Daten beziehen. Ich glaube, das ist etwas, das extrem präsent ist. Ich muss da gerade mal an der Stelle sagen, ich habe noch nie in meinem Leben eine App gebraucht, um zu daten zu brauchen. Und das sage ich weder mit stolz noch sonst irgendetwas, sondern eigentlich, ich glaube, ich habe etwas verpasst. Ich bin mit einer Leile verheiratet. Ich habe schon Swipe Left und Right gemacht bei Freundinnen und Friends allgemein, aber noch nie so selber. Das ist etwas, womit ich nicht aufgewachsen bin. Ich habe es dort auch schwierig gefunden. Wie hat das so deine Generation gemacht?

SPEAKER_00

Hey, ich glaube, bei mir war das mega gang und gäbe mit dem Swipe, ich kenne es gerne nicht anders. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich selber auch nie wirklich aktiv auf Dating-Apps war, weil ich immer lange in Beziehung war. Und dann, wo ich mal Singer war, war ich schon auf Social Media mega aktiv, die ich jetzt auch nicht hätte, mich auf Tinder oder so zu tun wollen, wo ich dann nachher wieder auf mein Profil angesprochen werden würde und so. Darum kenne ich aus meiner eigenen Sicht auch nichts, aber bei Kolleginnen natürlich mega. Und ich glaube, bei unserer Generation merkt man schon mega allgemein die Datingkultur, dass man einfach mega viele Optionen hat und viele Leute haben Schwierigkeiten, um sich binden, weil vielleicht gibt es auf Tinder ja noch einen besseren Menschen. Es ist ja mega schwierig, wenn du die ganze Zeit zwipen kannst und immer wie noch mehr Optionen hast. Und ich glaube, von dort kommt so die Bindungsangst von unserer Generation.

SPEAKER_01

Das verwirrt sich, weil du sagst, es stichwort Optionen. Meiner Meinung nach, also das ist meine Meinung über die Millennial Zeit, in der ich aufgewachsen bin, wir haben weniger Optionen. Nicht am Menschen quasi, sondern weil wir einen Swipen nicht gehabt haben. Wir haben dafür sehr klare Erwartungen, finde ich. Findest du die Optionen? Ist es eben komplizierter? Haben wir weniger Erwartungen heutzutage oder noch mehr wegen diesen Optionen?

SPEAKER_00

Ja, das ist eine schwierige Frage. Eher noch mehr. Weil irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele dann immer so neu etwas besser finden und vielleicht passt es noch mit dem noch besser. Und dann siehst du auf Insta oder auf TikTok ein Video von jemandem, das nochmal besser aussieht. Also ich glaube, unsere Generation hat die ganze Zeit durch diesen hohen Internetkonsum wäre so viel eindrückt und du siehst so viel und du siehst auch andere Bezügungen. Und bei denen läuft es ja so gut. Wieso ist es bei mir nicht so? Ich glaube, es sind mehr vergleichen. Ja, genau. Die Sachen, dass man sich ständig vergleicht und nach einem noch besseren sucht, wo es generell schwerer macht, um jetzt wirklich zu sagen, dass das ist es. Das ist auch gut so, auch wenn es vielleicht nicht so perfekt aussieht wie auf dem TikTok-Video.

SPEAKER_01

Was würdest du sagen, was heisst Commitment bei euch heutzutage? Ich fühle das raus, dass es relativ dementsprechend ist. Oder durch diese Optionen hat man vielleicht Mühe. Ist ein Commitment eine Herausforderung heutzutage? Früher hat man, also ich kann von mir selber reden, ich habe noch nie in meinem Leben eine One-Night zu sehen. Meine Mami hat mir heim mitgebracht und sie ist nochmal eine andere Generation. Es ist 58er Jahre gegangen und dann noch aus der Karibik. Dort ist man als Frau, so eine Heilig, du schaust ja, mit wem du in Ausgang hast und wem du dort bist. Du nimmst niemanden hin, bevor du die Person kennst. Alles unter deinem Bauchnabel ist sowieso ein Heiligtum. Das ist mir mitgeworden. Darum habe ich sowieso recht, einfach mit jemandem Heiz gehen.

SPEAKER_00

Da kann ich mir denken, was ist für etwas passiert? Ja, aber mega fair. Ich finde das eigentlich eh mega gefährlich und verantwortungslos grundsätzlich. Zum Glück machst du dir Gedanken. Das sollten sich die Mädels heutzutage anmachen. Es ist nicht weniger gefährlich geworden.

SPEAKER_01

Das stimmt, aber aus den richtigen Gründen. Und es war wegen der Gefahr. Aber früher war es bei mir natürlich auch so, dass ich immer einen Schiss von dem Stigma kam. Weißt du, Frauen zu viele Daten nicht committeln. Bist du als Schlampe bezeichnet worden, war billig oder mit mehreren Dutz mal Date haben usw. Währenddessen heutzutage war es absolute Ohnung. Test the Watches, bevor du kommst.

SPEAKER_00

Es war eigentlich mega cool. Wenn du das so sagst, erinnert mich das schon sehr fest an meine Jugendzeit, war es schon fest noch so, dass wir auf keinen Fall als Schlampe betitelt werden. Es ist sehr schnell gegangen. Wenn dann mal irgendein Gerücht herumgegangen ist und dann war es direkt, weiß ich nicht was. Und ich habe das Gefühl, dass wir miterlebt, wie sich das verändert hat in der Gesellschaft. Aber das liegt auch an unseren weiblichen Vorbildern. Ich meine, jetzt auch viele weibliche Rapperinnen und so, die sie ein bisschen predigen, dass es wie okay ist. Und darum habe ich das Gefühl, ich gehe bewegung ein bisschen mit oder haben wir ein bisschen mit beobachten, wie das heutzutage anders angeschaut wird. Und heutzutage wird niemand mehr öffentlich als Schlampe betitelt, zum Glück. Zum Glück, richtig. Und das finde ich eigentlich mega schön, dass sich das so gegendert hat. Aber ich muss sagen, ich persönlich bin eher noch so, ich bin jetzt innerhalb ein Millennial, ich habe mich auch sehr schnell verliebt, ich bin sehr glücklich mit meinem Freund, wir haben uns mega schnell committed. Wir haben es noch nicht ein Jahr lang kennenlernenphase, wo man nicht gewusst hatten, ist das jetzt oder ist es das nicht? Das ist ja auch mega typisch für Gen C, dass es wirklich lange geht, bis man sagt, dass man jetzt in einer Bezügung ist. Aber ich schwimme dort ein bisschen dagegen.

SPEAKER_01

Okay, okay. Aber dann dementsprechend auch darauf an, was man für eine Person ist. Ob man ein Beziehungsmensch ist oder nicht. Es ist schön zu hören, dass das trotzdem auch immer noch durchsickelt. Aber dass man doch auch sagen kann, wie du gerade gesagt hast, Gen Sees brauchen etwas länger zum Committen, will sie etwas länger zu schauen wollen, was sich so anbietet oder was es dort draußen so gibt. Man kann billige Raum flügen heutzutage. Das heisst, Fernbeziehungen sind viel einfacher heutzutage auch. Man hat auch Bock. Viel mehr Frauen machen auch, ich meine, es hat sich auch alles verändert. Wir machen viel, viel mehr. Man wendet unseren Space, unser Freum, der ist schön, weil man Partner, Partnerin, vielleicht alle zwei Wochen für ein richtig gutes, intensives Weekend. Also Sachen waren bei mir früher noch strange. Ich weiss noch. Und dann habe ich in Deutschland gelebt und arbeiten. Und auch hier in der Schweiz und in England. Ich habe Friends überall und ich habe schon überall Daten und ich habe nie das Problem, dass der Mensch nicht im gleichen Land war. Dann bin ich schon ein bisschen gegen den Strom geschwommen. Und mir machen wir immer so, aber ist das weird? Where is this gonna go? Wo geht das hin? Apropos Pläne, wie schnell reden wir über Pläne, wenn man in einer Beziehung ist als Gen Z Generation? Vielleicht du, wo das etwas anders angeht, aber doch auch im Allgemeinen.

SPEAKER_00

Das ist jetzt schwierig für mich zu sagen. Weil bei mir, wo ich mich entschieden habe, mit meinem Freund zusammengekommen, war es für uns eigentlich schnell klar, dass es dann auch fix ist und dann willst du auch zusammen sein. Ich plane mein ganzes Leben mit ihm. Es ist eigentlich sehr, sehr schnell gegangen. Sonst muss ich wirklich keine Bezügung führen, wenn ich mir das gar nicht vorstellen kann. Und ich glaube schon, wenn ich so allgemein auf meine Generation schaue, dass es etwas der Allgemeinheit entspricht. Weil man so viele Optionen hat und sich so ausprobieren kann und alles, wenn man sich dann dafür für eine Person entscheidet, dann macht man das, glaube ich, auch richtig. Oder so würde ich es jetzt mal warne.

SPEAKER_01

Aber dann haben wir etwas gemeinsames. Weil ich mich daran erinnern, ich kann auch nie viele Zeit verschwenden. Für mich wäre es eine Zeitverschwendung gewesen. Wenn du dann nicht alles mit dieser Person, die ich vorstellen kannst, wie du gerade gesagt hast, macht es keinen Sinn. Das heisst, eine Hochzeit Marriage kommt in Frage.

SPEAKER_00

Ja, für mich persönlich schon. Ich weiss aber, dass es allgemein bei unserer Generation nicht mehr so das Ding ist. Aber ich finde es schon mega schön. Aber wir einfach wegen der Hochzeit weisen Kleid anlegen, weil ich wirklich verheiratet sind wegen dem Rechtlichen. Ja, fair enough. Das kann ich absolut nachvollziehen. Ich könnte mir jetzt auch nur so eine Scheinhochzeit vorstellen, weil man weiss, dass es rechtlich oder finanziell viel Sinn macht, um zu heiraten zu machen. Oder wenn es mal in Kinderplanung geht oder so, dann macht es natürlich auch wieder Sinn. Aber ich weiss auch von anderen Leuten, die wirklich einfach nur eine Hochzeit gemacht haben, aber nie zum Standesamt gegangen sind und das wirklich einträger haben und einfach zu fest haben. So etwas finde ich auch cool.

SPEAKER_01

Ich habe geheiratet oder wir haben damals geheiratet während Covid, also kurz danach. Und zwar, wir waren auch lange verlobt und für uns hat das Pass: das Commitment, den Ring habe ich, ein Festlich sowieso gegeben. Aber dann war Covid damals und mein Mann war. Ich bin Schweizerin. Mein Kind, damals haben wir nur das erste Mädchen, jetzt haben wir mittlerweile zwei. Ich habe nicht gewusst, woher das geht. Und rechtlich wären wir keine Familie. Und darum haben wir gesagt, wir müssen das Bündnis haben, das Zusammenschluss hat, damit wir rechtlich miteinander irgendjemand hingehen können. Damals hast du gedacht, oh mein Gott, das heißt, ich habe noch in London gelesen, es heißt, Schweizer kommen da alle heute in die Schweiz kommen. Ihr dürfen einfliegen. Mein Mann hat nicht können. Und ich kann nicht das Risiko eingehen, dass eine Familie auseinander auseinandergerissen wird. Damals verstehe ich, dass man ein Commitment haben kann und zelebrieren, aber es nicht mehr das altmodische Bündnis muss sein. Wie geht man dann Kinderwunsch an bei euch?

SPEAKER_00

Ich habe das Gefühl, dass es generell zurückgeht, wenn ich jetzt im Umfeld umhörse. Ich kenne sehr viele Leute, die jetzt schon sagen, nein, ein Kind will ich keine, oder ich will auf diese Welt kein Kind mehr sitzen, weil wir schon so zerstört sind. Das gehört mir ja immer wieder. Ich persönlich kann es mir sehr gut vorstellen, dass es etwas, das ich mir mal wünschen würde. Ich habe aber das Gefühl, dass es bei uns auch immer noch später ist, als bei den Generationen vorher auch schon. Was meinst du mit noch später? Einfach vom Alter her. Ich bin jetzt 27 und ich kann es mir jetzt noch gar nicht vorstellen. Vor 30 Jahren ist bei mir eigentlich unvorstellbar, dass sie jetzt schon Kind haben. Ich bin im Kopf, bin ich immer noch ein Kind. Ich bin 44 und immer noch das Kind?

SPEAKER_01

Nicht nur im Kopf, im Herzen auch. Liebe gerne, wie ich ein Kind mit meinen Kindern. Aber ja, okay. Ich meine, wenn ich das so sagen würde, es gibt eine biologische Uhr, as you, surely. Und dann gibt es die andere Uhr, wo du dir selber einstellen musst. Ich bin zum ersten Mal mit 35 schwanger geworden, mit 36 Mami und dann nochmals mit 43 Mami. Also, solange deine biologische Uhr quasi funktioniert und du dir bewusst bist, wo du stehst, rein biologisch. Bei dir nimmst du viel Zeit. Ich wünsche mir es so fest, wirklich für meine fellow Ladies, dass sie sich keinen Druck machen. Einfach nur früh genug sich überlegen, kommt das in Frage oder nicht. Und dann vielleicht einfach zur Sicherheit wissen, womit sie, weißt du, in Anführungsstrichen, womit sie arbeiten, biologisch arbeiten. Damit einfach früher genug weisst, heutzutage reden wir über viel, viel mehr. Ich würde sagen, eure Generation traut sich schon viel mehr und viel schneller darüber zu reden. Bei uns schwankt es immer noch mit, es soll, wie die beurteilt, verurteilt, dürfe, andere sie auch. Ihr seid dort viel, viel schneller, um offen darüber zu reden.

SPEAKER_00

Oder spüre ich das hast? Ich glaube, man hört es einfach auch mehr. Das ist etwas, das mega offen diskutiert wird in meinem Umfeld. Also dass es mit dem EZ einfrieren und so weiter, ist jetzt etwas, das mega weit entfernt ist. Aber ich glaube, wir reden schon viel offener darüber, aber ich glaube, die deine Generation hat wie so etwas die Vorarbeit geleistet. Weisst, dass wir heute an dem Punkt sind, dass wir überhaupt alles wissen, braucht sich ja wie jemanden, das Vorarbeit leistet. Und haben das Gefühl, dass sie Millennials mega gut für uns gemacht haben. Das weiter haben natürlich noch bessere Ausgangslage. Die Generation, die nach uns kommt, wird es wahrscheinlich noch besser machen. So ist mein Eindruck.

SPEAKER_01

Finde ich voll schön im Fall. Ich meine, die Arbeit ist noch nicht getan. Darum gibt es Women Animation, darum habe ich ins Leben gerufen. Nicht nur den Podcast, sondern auch die Online-Plattform, damit man auch anonym oder nicht Geschichten teilen kann, wissen, dass man nicht allein ist. Und somit vielleicht wirklich peu ein paar Millennials oder nicht. Es geht nicht mehr um Generationen, sondern es geht um Menschen, die aus irgendwelchen Gründen das Gefühl haben, sie schwere Sachen mit sich trägt und dürfen sie nicht teilen. Damit man Schritt für Schritt einfach gespürt, man kann miteinander reden und das tut stigmatisieren. Es gibt so viele Themen immer noch, in denen wir nicht darüber reden. Darüber möchtet ihr das viel, viel besser. Und da lerne ich auch und traurige auch viel, viel mehr. Weg so Gespräche mit Menschen wie dir, wo man uns austauschen könnte und ich merke, hey, hinter mir ist es eine riesige, riesige Armee von Frauen, die Murray machen und einfach finden, nein, sicher. Und wir sind hinter dir und wir schreien Leute mit dir mit. Auch wenn du 20 Jahre voraus oder wenn du älter bist wie mir und erst jetzt anfängst darüber reden, das ist ein schönes Gefühl.

SPEAKER_00

Ja, mega. Und ich glaube, heutzutage, und das ist auch so, ein grosser Teil Social Media zu verdanken und genauso vor, wie du das schaffst, wo man sich Frauen trauen, auch ihre Geschichten zu teilen. Wenn ich an das Thema Schwangerschaft denke, früher hat man immer nur von perfekten Schwangerschaftsgeschichten gehört. Sie sind schwanger geworden, sie hat ein gesundes Kind und alles schön und gut war. Es gibt ja so viele Schwangerschaften, die zum Beispiel nicht gut laufend. Ich sehe jetzt auch immer mehr Leute, die etwas auf Social Media teilen. Ich finde es so schön, wenn man so siehst, wie auch wie es so sein kann. Wenn du eine schwierige Zeit hast, mit Schwangerschaftsabbruch oder was auch immer, dann fühlst du dich nicht so allein, glaube ich. Das finde ich eigentlich eine mega schöne Bewegung um das Ganze. Man sieht ja so viele verschiedene Geschichten und hört so viele verschiedene Geschichten. Wir haben das Gefühl, durch Social Media und das Internet findet jeder so ein bisschen safe space und seine Gruppe, wo er sich zugehörig fühlt. Das finde ich mega schön.

SPEAKER_01

Du hast vor Social Media und Safe Space angesprochen auch. Obwohl es safe spaces gibt, und dank Social Media natürlich auch viel Wissen, die schon miteinander geteilt wird. Man fühlt sich nicht allein bei gewissen Themen. Ich bin ziemlich happy, bin ich ohne Social Media aufgewachsen. Das verstehe ich auch. Weil ich als Person, meine Mami aus Jamaika, mein Vater Schweizer in der Schweiz geboren, aufgewachsen in den 80er Jahren. Das war nicht so in dem realen Leben nicht sehr einfach. Ich bin gemobbt wegen meinem Aussehen, wegen meiner Hautfarbe, wegen meiner Haarstruktur usw. Ich hatte meiner Meinung nach noch mehr Hürden, und ich kann nicht gleich gut sein können, wie mein Leben tragen. Ich besser und auserstechen, aus guten Gründen bitte und nicht wegen meiner Hautfarbe. Ich kann ablenken von meinem Ärger sein und mit meinen Leistungen überzeugen und auffallen. Und zwar habe ich wegen dem immer besser sein müssen. Einiges besser. Und darum wäre Social Media noch dort. Scheiße, ich glaube, ich wäre mental am Ende, weil ich schon nur im Fernsehen keine Repräsentation habe. Ich hatte Opera Winfrey in Amerika und ich habe alle Angst gefühlt, ich muss es irgendwann einfach gehen. Ich werde in der Schweiz nie das machen können, was ich machen möchte. Denn es gibt niemanden im Fernsehen oder Radio jemand, das so aussieht wie ich.

SPEAKER_00

Vielleicht hätte ich es ja durch Social Media Medienrepräsentation. Das weisst ja wie nicht. Das kann natürlich auch etwas sehr Gutes sein, wenn du es jetzt wieder so anschaust. Aber natürlich für junge Leute und junge Frauen ist Social Media mega überfordernd. Ständigen Vergleichen, das Ständigen erreichbar, kommentiert werden. Ich mache ja selber sehr aktiv Social Media, aber selbst erst mit über 20, also mit 20 jemanden damit angefangen, wo ich schon aus der Schule war. Ich bin so froh. Ich glaube, ich hätte das vorher noch überhaupt nicht handeln können. Weißt du, dass Ständige kommentiert werden. Dann auch in der Schule wirst du natürlich damit gecancelt, wenn du öffentlich anfängst und so. Da gibt es natürlich ganz neue Herausforderungen und Gründe, warum Kinder gemobbt werden. Das Salzbild wird ja dementsprechend auch einmal etwas beeinflusst, oder? Würdest du das auch so sagen? Ich glaube schon. Auf der einen Seite siehst du natürlich alles und Body Positivity und das ist alles mega gut. Aber je nachdem, auf was für einen Trip du unterwegs bist und ich denke, 14-, 15-jährige Maitle könnte schnell mal auf einen schwierigen Trip in der Puppet, was Körperbilder und so anbelangt. Und man weiss ja auch, dass jetzt auf TikTok, wenn du mal anfängst, umzuscrollen kannst, Stichwort Skinny Talk. Weisst, ob ihr das etwas sagt? Nein. Das ist mega, also ich bin nicht so in diesem Thema drin, aber das ist ein mega gefährliches gefährliches Ding. Skinny Talk ist so: geht alles um das Thema dünn sein. Und dann gibt es dort wirklich ganze Bewegungen, die nur noch darauf achten, wir noch dünner werden können. Ganz schlimm, ganz gefährlich. Aber wenn du anfängst, Videos mal zu konsumieren, dann zeigt es dir ja immer mehr an und du rutschst immer tiefer in den Sorge rein. Und dort glaube ich, kann das schon auch für junge Menschen mega gefährlich sein.

SPEAKER_01

Du als Social Media-Expertin jetzt gerade auch hier am Mikrofon, wie kann man da vorbeugen, vor allem bei den jungen Görs? Meine Tochter ist Sibney, aber ich weiss schon, über was sie reden in der Schule reden, weil zum Teil gewisse ältere Geschwister haben und die kommen als Handy und an Social Media. Für auch Eltern vor allem, wenn man so junge Kinder hat, man kann sie nicht verhindern. Ich bin auch der Meinung, und so bin ich auch erzogen worden, nicht zu verhindern, darüber zu reden zu lassen, aber miteinander zu machen, damit du ein bisschen Kontrolle hast.

SPEAKER_00

Wie würdest du das angehen? Ja, genau. Das hat jetzt auch gesagt, allein, dass du weisst, über was sie in der Schule reden, ist schon ein mega gutes Zeichen. Dass du mit dem Kind reden kannst, dass sie dir das auch erzählen und auch vertrauen und du dann vielleicht mit dem Kind zusammen die Erfahrungen machst und dass die Kindern auch erklären kann, was das bedeutet, was das heisst. Mit so Insta-TikTok wäre ich jetzt als Elternteil extrem vorsichtig. Dass das Kind dort wirklich erst ab einem gewissen Alter drauf kommt. Weil sie hätten dort die Möglichkeit, um alles gesehen, was sie nur anzeigen möchte. Du kannst es als Eltern nicht steuern. Du kannst nicht jedes Video kontrollieren, das sie jetzt schauen werden.

SPEAKER_01

Was sagen dir? Da wird es mir gerade das Flau im Magen gehen, wenn ich daran denke, dass ich, dass meine Tochter, ich als Mami von zwei Girls, weißt du, dass sie mal heute kommen mit irgendwie. Das letzte ist meine Siebenjährige schon heute gekommen und hat sie gefunden, ich bin dick. Und ich war so, bitte was? Ich habe ein Buch. Und ich habe so, schätze, ich habe auch ein Buch. Jeder hat einen Buch. Du sitzt ab, hast ein Buch, du stehst, hast du ein Buch, ein Buch hast, es ist gut, das ist absolut in Ordnung. Ja, aber ich so, nein. Das ist kein Buch, das ist ein normaler Buch. Das ist einfach ein ganz normaler Bauch. Das finde ich mega krass, dass man das Kunst von irgendein Neumann. Und darum, das fängt so früh an. Und darum finde ich es auch richtig, dass man darüber recht schaffen und es nicht einfach auf die Zeiten tun, weil Social Media, wie du sagst, einen wunderschönen Ort sein kann, wenn man es weiss, wie richtig bedienen kann, glaube ich.

SPEAKER_00

Aber die haben schon das Gefühl, dass die Kinder heutzutage viel mehr daraufensibilisiert werden. Oder das hoffe ich zumindest. Wie bedienen meinst? Ja, wir bedienen, wie mit Social Media umgehen. Also, meiner Meinung nach hat sie unbedingt ein Teil auch der Schulgrundbildung heutzutage. Wie konsumiert man die Inhalte? Was ist echt, was ist nicht echt? Ich meine, mit der KI heutzutage ist auch so viel möglich. Aber wir haben schon das Gefühl, dass die Generation, die nach uns kommt, weil wir mit dem Aufwachsen viel besser darauf geschult sind. Ich finde, das merkst du mir, wenn KI-Videos anschaut. Wir, Gen Sie erkennen das direkt. Und Boomers denken, alles ist echt. Dort braucht es ja viel mehr, bis sie das erkennen. Du hast jetzt nicht bös gemeint.

SPEAKER_01

Also ich im Fall aber auch. Ich habe gemeint, dass du Millennials und dann machen du so Boomers.

SPEAKER_00

Hammer schauen, das ist eins weiter bin ich. Aber ja! Wenn du auf Facebook schaust und siehst du so offensichtliche KI-Bilder von irgendwie Arbeit. Moment, was ist offensichtlich? Ja, du siehst, es gibt wirklich auch gute Fakes. Das ist schon so. Mittlerweile sehe ich es auch nicht direkt. Aber du siehst ja teilweise wirklich so unmögliche Sachen. Ich weiss auch nicht. Einfach wo man direkt sieht, dass es KI ist, das gar nicht echt wie ein echter Mensch aussieht. Oder habe ich jetzt schon einmal gesehen? Weißt du, Facebook, dass dann unter diesen Beiträgen noch Geld gefragt wird. Aber es stellt ein Kind zum Beispiel in einer Notsituation dar. Und dann kommentieren ganz viele ältere Leute, oh nein, so eine Arme schickt auch Geld an. Ich glaube, es ist viel einfacher, die Elterngeneration mit so etwas zu winken als uns jungen, weil wir viel mehr schon darauf geschult sind. Ich sehe nicht mal mehr auf Facebook. Ja, also ich eigentlich auch nicht, ich habe mein Insta mit dem Facebook verbunden und darum geht alles auch dort und ich schaue jemanden rein. Und dann sehe ich es natürlich. Weißt du, auch bei meinen eigenen Videos merke ich, dass ich oft die Comedy-Sachen, die dann offensichtlich gespielt sind. Aber das verstehen die Leute auf Facebook gar nicht. Die checken nicht, dass sie das nicht ernst meine, dass ich nicht wirklich so bin, dass es jetzt ein Spass ist. Die können die Differenzierung nicht machen.

SPEAKER_01

Das ist dann aber wieder interessant, weil das ist eine andere Generation, wo man gewisse Themen, gewisse Sachen nicht gemacht hat, schon nur als Frau zum Beispiel nicht, wo man uns heutzutage absolut getrauen, das müssen wir auch machen, zuseinander Supporter und so weiter und so fort. Aber daneben auch, wo man dann das Gefühl hat, das muss echt sein, weil sonst hat man es gar nicht die Zeit gar nicht investiert. Das ist interessant, ja. Findest du, aber heutzutage vergleicht man sich mehr durch Social Media wie Früher.

SPEAKER_00

Ich glaube schon. Ich glaube ja, mal, weil du einfach so viel Eindrück hast, die ganze Zeit. Du hast ja gerne nicht so viele verschiedene Körper und alles gesehen, wie man das heutzutage macht. Wobei ich das Gefühl habe, dass unsere Generation ein bisschen weggekommen von dieser Perfektion. Im Gegensatz zu eurer Generation. Vielleicht bin ich auch falsch, aber ich denke jetzt gerade so warst als Beispiel Germany's Next Topmodel. Also wo ich auch noch ein Kind war, ist das das Ding und man so dünn sein müssen und das war das einzig Richtige. Und jetzt war sich das ja, also die waren ja genau mega Kritik, aber jetzt ist sich das mega am Wandeln und das Gefühl, in unserer Generation ist wie es nicht nur ein richtiges Schönheitsideal, sondern es gibt verschiedene Körperbilder und es ist wie mehr okay darum. Es gibt schon mehr zu vergleichen um, aber irgendwie hast du auch eine grösssere Akzeptanz für verschiedene Sachen um, habe ich das Gefühl.

SPEAKER_01

Ja, ja, absolut. Das hat bei mir auch viel gesagt, du darfst nicht nischig sein. Heutzutage sollte man für etwas da. Vielleicht bleib neutral, damit du jeden greifbar bist, dass jeder Kunde dich theoretisch brauchen könnte. Heutzutage heisst es gerade, wofür stehst du? Oder was ist deine Nische? Was machst denn du für Content? Und wenn nicht so findest du jetzt alles. Wir sagen, ja, aber was denkt genau? Man erreicht auch so super Leute. Man gehen Followers und so weiter und so fort. Wenn man alles bedient, man kann sich nicht auf alles konzentrieren. Und das war absolut anders. Man hat Polischt, Freunde. Alles will perfekt machen.

SPEAKER_00

Absolut hinein. Ich denke zurück. Absolut. Wenn du an Influencer früher denkst, die Insta 2014 bis 16 Zeit sage ich jetzt mal, dort sind Influencer, die haben immer nur perfekte Bilder gepostet und dann sind alles so gut wie möglich aussehen müssen. Vielleicht ist es nicht dort gefotoshoppt worden und hier gefotoshoppt worden. Das Gefühl von dem sind wir mega weg. Jetzt ein Influencer, der nur schöne Vöte postet, der war heutzutage nichts. Vielleicht wenige schon, aber du bist heutzutage nichts wegen dem erfolgreich, weil du nur einfach negativpost siehst. Oder etwas heutzutage geht es viel mehr darum, um authentisch sein, um Persönlichkeit zu zeigen, um dir so zeigen, wie du bist. Vielleicht auch mit deinen Macken zu zeigen. Ich bin jetzt auch jemanden, der mich sehr gerne mal umgeschminkt zeigt auf Social Media. Das bin ich, so siehe ich ja aus, was mich nicht verstecken. Ich möchte auch nicht etwas gegen rausträgen, das ein falsches Bild vermittelt. Und ich glaube, auch wegen dem läuft mein Account auch so gut und können sich die Leute mit mir relaten. Ja, voll.

SPEAKER_01

Ich kann mich daran erinnern, ich habe solche gemacht, aber mehr durch eine harte Schule bin ich für mich selber und fand, ich würde eh nie passen. Also bin ich einfach so, wie ich bin. Und so ist es gut. Und sonst muss man nicht folgen oder sonst musst du, you don't need to like me, weißt, no new friends. Hashtag no new friends und so weiter. Aber ich kann mich super gut daran erinnern, dass gewisse Followers in meinem Alter vor ein paar Jahren, als ich Stories verkladen habe, ohne Filter, am Morgen, ohne die Tara, die sitzen und bla bla bla bla. So, oh my God, I love that you show yourself this way. Like this. Und ich so, like what? Ja so without makeup, tired in the morning. Ich müsste warten, bis ich ready bin, damit ich repräsentabel aussehen. Für wen auch immer da raus. Wenn ich etwas auf Social Media Post, schon gar nicht so ist, ich komme dich nicht dazu. Vor allem irgendwie, als ich meine Gäste, kommt es wahrscheinlich noch dazu. Jedem, das sein. Wir arbeiten beide in einer Branche. Je nachdem, gut, nein, ich rede wieder für mich selber. Früher, als ich Fernseher gemacht habe, hat man immer abbeutelt und dieses und jenes mit einer wenigen Make-up-Trend, glowy Skin, dieses und jenes. Das hat sich natürlich auch alles gewandelt. Alles hat sich so etwas verändert. Ich persönlich finde sehr viel zum Guten. Man muss einfach auch mental mit dem mitgehen, sich damit auseinandersetzen. Wieso ist es tricky? Aber ich finde eben auch heutzutage, ich als Millennial habe gelernt, dank Gen C und anderen, dass man schnell über Mental Health rede. Auf Social Media redet man darüber. Netflix hat Shows mit Leuten, die über ganz viele verschiedene Aspekte von Mental Health cover. Man hat Apps heutzutage, wo Meditation etwas ist. Ich meine, Freunde, wo ich gesagt habe, ich meditiere. Ich glaube schon, während Covid haben die Leute gefunden, meditieren. Einfach still in einem Ego hocken. Was? Ich meine, auch für mich, ich mit meinem Monkey Brain. Und ich habe plötzlich gemacht, das ist voll okay. Das gibt, das ist etwas, dass man sich nicht sofort konzentrieren kann. Dort wurde auch der Zugang viel einfacher, oder?

SPEAKER_00

Und dass man darüber reden. Mega, ja. Es war ein mega-thema. Sie haben das Gefühl, früher war es ein mega Tabuth-Thema. Mentale Probleme sind gerne nicht angesprochen worden. Wenn du einen Beibrocht hast, war es voll okay. Aber wenn irgendwie etwas mental hast, dann ist es einfach nicht angesprochen oder unter den Tisch gekehrt worden. Das hat es sich mega gekehrt. Es war mega viel Awareness für mentale Erkrankungen. Ich glaube, das liegt einerseits am Social Media, andererseits liegt es aber auch daran an, dass es in unserer Generation mental allgemein etwas schlechter geht. Und was vielleicht dann auch wieder an dem hohen Handy Social Media-Konsum, an dieser Isolation, die auch während Covid passiert ist, liegt. Man weiss ja, dass nach Covid eine Pandemie gegeben hat, Mental Health Issues und Therapieplätze zu bekommen, ist mega, mega schwierig geworden. Und darum greift man darum, vielleicht auch die Online-Tools und so wieder zurück oder zu meditieren und so weiter, weil es einfach fast unmöglich ist, mittlerweile noch einen guten Therapieplatz zu bekommen, was eigentlich auch wieder mega schlimm ist.

SPEAKER_01

Ich muss ja sagen, Social Media ein toller Fleck sein kann. Es gibt sehr viele wunderbare Selbsthilfegruppen, die sich via Social Media zusammentan haben, die dann alle Monat oder ein paar Wochen wirklich via Link, Zoom, Whatever sich zusammenfinden online und miteinander Themen teilen. Es gibt sehr viele, die verantwortungsbewusst auch sagen, sie haben keinen psychologischen Abschluss oder Zertifikat und so, aber einfach Zeit zu miteinander zu reden, damit man weiss, man ist nicht allein. Dann gibt es andere, die sagen, etwas nicht an dort, da muss man wieder sehr mit offen Augen durch die virtuelle Welt wandern.

SPEAKER_00

Da muss man auch mega aufpassen. Leute, die TikTok habe ich eh gefühlt jede mentale Erkrankung gefühlt. Man sieht so viele Videos, du hast ADHS, wenn du hast und dann kommen fünf Unterpunkte, die gefühlt auf jeden Mensch zutreffend. Man muss es wirklich sehr mit Vorsicht konsumieren und sich nicht über TikTok diagnostizieren lassen oder so. Das muss immer noch einen richtigen Arzt machen. Wie du gesagt hast, all diese Tools sind super, wenn man sie bewusst nutzt und vielleicht gleich noch im Extremfall auf ärztliche Hilfe zurückgreift und sich nicht versucht selber mit TikTok zu therapieren. Das ist sicher auch nicht gut.

SPEAKER_01

Du hast deine eigene Social Media Agentur mit 20. Ich finde das insane. Ich finde das so cool, wirklich. Wenn ich überlege, ich habe noch keinen Plan mit die Zwentzki. Ich habe per Zufall sehr gut gesarbeit und habe nebenbei meinem Abschluss gemacht und überhaupt so wirklich gewusst, dass eine Agentur mit angst, du hast angestellt. Ich weiß auch nicht, viele von uns haben das wahrscheinlich noch nicht Anfangs 20 mit 20 gemacht. Ich finde, die Gen C-Generation und wahrscheinlich alles, was danach kommt, steht viel weiter, viel schneller. Meinst du, es ist viele mehr Möglichkeiten, auch haben heutzutage durch Social Media. Das ist ja nochmal so ein Arbeitsplatz, eine Arbeitswelt, die kreiert worden ist, wo man sich selbstständig machen kann. Allgemein sind viel mehr selbstständig heute.

SPEAKER_00

Ja, also ich muss dazu sagen, sicher auch bei einem Ausnahmefall. Ich habe viele Kolleginnen, die gleich sind wie ich und die nicht an dem Punkt sind, wo noch nicht genau wissen, was sie machen, wenn sie und so. Und das ist ja auch okay. Man muss nicht denken, ich muss mit meinen 20 schon ganz genau wissen, was ich mache und wo einer muss. Da braucht jeder braucht seine eigene Zeit dafür. Aber ich glaube, bei mir war es schon so: ich habe einen sehr alten klassischen Weg gemacht mit KV, dann bin ich zu den Medien und zuerst ins Praktikum. Dann habe ich als Moderatorin geschafft und noch Weiterbildungen gemacht und so. Aber ich glaube, was unsere Generation ausmacht, bin ich dann dort schnell nicht weitergekommen. Das weiss man ja in der Medienwelt, man setzt gerne auf junge günstige Arbeitskräfte und nutzt die auch so im Böses, so lange wie möglich aus. Und ich habe mir das irgendwann einfach nicht gefallen. Und ich glaube, das ist schon auch so das Ding von unserer Generation, dass wir das nicht mehr mit uns machen wollen. Und dann, irgendwann die Trice-Line ziehen und sagen, hey, nein, so nicht, also dann kann ich es auch selbst machen. Bei mir war das wie so damals, als ich beim Radio noch geschafft habe, habe ich mit TikTok angefangen. Wir haben zuerst für das Radio gemacht, sie konnten das aber nicht wollen. Dann konnte ich es selber machen, einfach für mich. Dann habe ich aber auch dort wie nie grosses Verständnis gekriegt. Sie sind immer mega im Weg gestanden. So mit meinem eigenen. Und irgendwann bin ich einfach gesagt, wisst ihr was, ich brauche euch gerne. Das ist jetzt das Coole an Social Media. Ich brauche gerne nicht ein Radio im Rücken oder ein Mediahaus im Rücken, das mich noch mitfinanziert. Sondern ich kann mir meine eigene Plattform aufbauen und dort selbst entscheiden, was ich mache und was ich sage und was für Beiträge ich produzieren. Und die Freiheit habe ich dann irgendwann genutzt und gefunden, nein, ich brauche euch jetzt nicht mehr probieren selbst. Und das hat irgendwie funktioniert.

SPEAKER_01

Du sagst es, viel schneller hat euch Sachen gefallen, während mir damals noch sehr viel geschluckt haben. Vielleicht auch das Gefühl, wir kommen nicht weiter bei einer Stelle. Aber für Ihnen war es eher so, dass ich kenne sehr viele in meinem Alten, männlich wie auch weiblich, wo noch jemand angefangen haben und heutzutage immer noch dort sind. Einfach weil es passt. Die Arbeitszeiten passen, es kalt, ist auch voll okay. Und mein D'accord damit. Obwohl es einem vielleicht nicht so erfüllt. Ich weiss es nicht. Findest du heutzutage muss die Arbeit mehr erfüllen muss wie finanzieren? Ich habe ein Gefühl, wie du sagst, ein Medienhaus braucht man nicht unbedingt im Rucksack. Hast du angesprochen hast? Du kannst das alles auf Social Media selbst machen. Wo ist dann die Finanzierung? Ich glaube, ich heiße auch nicht, ich mache mir dort auch sehr oft Gedanken.

SPEAKER_00

Ja, also ich auch. Ich muss dazu das erste gemacht, als ich schon genug Geld mit meiner Selbstständigkeit verdient habe. Also ich bin eines ins Blaue rausgekündet und ich schaue mal, ob es irgendwie gut läuft, sondern die Sicherheit schon auch zuerst aufbaut. Aber ich würde schon sagen, dass wir grundsätzlich ein bisschen risikofreudiger sind, unsere Generation. Und ich glaube schon auch, dass es uns wichtig ist, dass einem die Arbeit erfüllt. Das Kalt ist grundsätzlich schon auch noch wichtig. Aber ich glaube, dass man etwas macht, was man gerne macht, ist einem viel wichtiger. Und ihr habt das Gefühl, es liegt etwas daran, dass wir an euch und auch an der Generation oben, zu der Generation von meinen Eltern, sehen, was es mit einem macht, wenn man sich unser ganzes Leben einfach kaputt krüppelt. Und ich glaube, unsere Generation hat einfach irgendwie gesagt, nein, das wollen wir nicht. Wieso? Ich sehe es jetzt wirklich an der Generation von meinen Eltern, die haben es so viel geschafft, so lange geschafft und für was.

SPEAKER_01

Ja, ja, verstehe ich das. Risikofreudig finde ich ein gutes Stichwort, weil man hat mehr Optionen und Möglichkeiten. Ich finde aber aus eigener Erfahrung, dass das Gesetz wie dort eine Nonig dabei ist. Die Sicherheit ist nicht dort, du bist selbstständig im Social Media-Bereich oder sonst irgendwie etwas. Vielleicht hast du auch keine eigene Agentur, je nachdem, hat man eine AG oder GmbH usw. Aber wenn du das alles nicht hast. Und man könnte, nicht in das Blaue raus, sondern man hat Social Media Jobs. Die Zeiten verändern sich aber. Zeiten verändert sich. Menschen verändern sich, man geht durch gute Zeiten, schlechte Zeiten. Jetzt sehe ich schon so, wie geht es jetzt essen da? Für alle, die es noch kennen, kennen sie wahrscheinlich nicht. Ich lerne ja schon. Du kennst gute Zeiten. Wir haben es aber jetzt nicht genug. Es läuft jetzt noch, falls wir mal einschlagen. Aber anyway, im Gesetz ist vieles noch nicht gekriegt. Und noch nicht verankert ist recht nicht für Frauen, die all das möchten, die wir beide jetzt generationsübergreifend schon machen. In Beziehungen sind, wir wollen heiraten, egal aus welchen Gründen man wollte Familie haben, man wollte aber auch weiter selbstständig sein, seine eigene Agentur weiterführen usw. Versicherungen heutzutage kostet nach wie vor unfassbar viel, für wenn man für eine Selbstständigkeit ist, wenn man ein Start-up ist. Dort ist vieles noch nicht gesetzlich geregelt. Wie macht man das? Ist es wirklich einfach, okay, es blaue, man ist risikofreudig und hoffentlich funktioniert es? Oder wie gehst du das an? Machst du dir so viele Gedanken so weit?

SPEAKER_00

Ja, ich finde, das ist ein mega wichtiges Thema und ich glaube, das ist auch etwas, wo wir besser darüber aufgeklärt werden, gerade auch weg den Generationen, auch bei uns. Weil jetzt merkt man ja genau, bei den Boomers kommen viele Frauen ins Pensionsalter, die sich vielleicht gescheiden haben und nie 100% verdient haben und darum auch kaum in der AV oder im PK ezahlt haben und darum es einfach nicht langt. Und ich glaube, die Fälle sind bei uns viel klarer und man reden mehr darüber. Mir ist das durchaus bewusst mit einem guten Beraten. Ich finde es sehr wichtig, dass man da gute Leute an seiner Seite hat, die sich mit so Versicherungsthemen auskennen will. Ganz ehrlich, ich selber keine Ahnung. Das ist überhaupt nicht meine Branche. Muss man ja nicht sagen. Nein, aber man muss einfach wissen, wo fragen. Ich finde es schon sehr wichtig, auch, dass man sich schon jung einfach absichern, dass man weiss, wie es im Alter mal weitergehen wird. Und hier eigentlich heutzutage sowieso für alle gleichermassen, weil wir werden wahrscheinlich, also ich werde wahrscheinlich sowieso nie einen AHV kriegen, so wie das jetzt. Aber ich im Fall schon auch nicht.

SPEAKER_01

Gross ist, die letzte Generation, die so richtig geil davon profitiert hat, würdest du sagen, jetzt übergreifend, weil wir das Thema Arbeit und Karriere abschlüssen, haben wir Millennials, haben wir die Gab gehabt, um wir durchheben können, durchziehen, durchhalten und nicht so schnell finden, mache ich nicht, weil mir nicht passt, weil hier Work-Life-Balance nicht rum ist, weil ihr mir im Weg steht. Egal, ob es jetzt gerade positiv oder negativ ist. Ich glaube, wir haben das besser gemacht mit Generation Z.

SPEAKER_00

Ja, glaube ich schon. Ich glaube schon, dass es durchhalten grösser ist, früher. Aber ich glaube, es liegt auch mehr. Ich glaube, es liegt nicht daran, dass Gense I nicht mehr kann. Ich glaube, sie wendet einfach nicht. Man priorisiert die mentale Gesundheit. Und es war einem einfach viel wichtiger als früher früher zu arbeiten, Karriere zu ein und alles. Und heute war es wie beides. Wenn das sich nicht irgendwie sehr gemeinsam kombinieren lässt, dann geht man lieber, als dass man sich hier irgendwie kaputt schafft. Ihr setzt euche Grenzen einfach viel besser, viel schneller.

SPEAKER_01

Wo du musst deine Grenzen setzen, jetzt arbeitstechnisch auch im Privatleben mit Friendships und so weiter?

SPEAKER_00

Das ist eine schwierige Frage, aber wenn es um Übergriffigkeiten geht, durch der Öffentlichkeit stehen, kriege ich natürlich sehr viele Nachrichten, Aufmerksamkeit von Männern. Dort ist meine Grenze schon ganz klar. Wenn mir einen Typ auf Insta schreibt, ich antworte einfach nicht. Das ist für mich meine Grenze, und wenn du etwas schreibst auch, weil ich auch schlimmere Felge, dass ich mir einfach gesagt habe, sobald du mir etwas schreibst, schon mehr Zeit geht. Und es kann auch nur schon ein Kommentar sein. Körper ist so sexy, das finde ich auch nicht. Das muss man nicht schreiben als Typ. Dann wirst du einfach blockiert und gemeldet. Das ist so für mich: Das halte ich mich wie fern. Ich habe mir gerne nichts mehr gefallen im Arbeitsumfeld gefallen. Durch selbstständig bin ich wirklich viel mit Männern zusammen in meiner Agentur arbeiten, habe ich auch nicht so grosse Berührungspunkte. Aber ich merke schon, wie es sich das gegendet hat. Ich habe ihnen auch noch eine Lehre gemacht, die ich mir sehr, sehr viel gefallen lassen. Und dort habe ich auch von meinen Eltern einerseits und einfach gesagt, hast du das noch geschafft. Und ich bin aber auch froh, dass ich das gemacht habe. Dort habe ich wirklich gelernt, wie es ist, um zugehen, auch wenn es nur drei Jahre waren. Aber irgendwann bin ich noch an dem Punkt, bei dem du dann auch so viele andere Beispiele siehst, von anderen Leuten in deinem Alter oder auf Social Media, die gesehen haben, nein, mir muss mir im Fall nicht alles gefallen lassen. Durch den Austausch mit meinen Kolleginnen und so, wo mich das schon mega bestärkt hat, dass man sich so dumme Kommentare von einem Schiff nicht geben muss. Dann kannst du uns auch melden und dann wird so ein Schiff sogar gekickt. Das war unvorstellbar.

SPEAKER_01

Es hat so Scheiß. Weil jeder denkt, Mörder selber wird gekickt.

SPEAKER_00

Ja, aber heutzutage weiss man, dass es geht. Das finde ich wirklich eine sehr, sehr, sehr positive Bewegung.

SPEAKER_01

Ich habe mir jetzt gerade so über Leute, wo du gesagt hast, jemand hätte geschrieben, dass du einen sexy Körper hast, im Boden sieht man sexy aus. Und dann meldest du das und blockiert und du meldest, funktioniert das melden? Was passiert dort auf der anderen Seite? Keine Ahnung. Okay, gut. Aber du meldest und blockierst, diese Optionen hat man auf Social Media. Jetzt aber im realen Leben. Da kommt so ein Artikel in den Sinn, den ich gelesen habe, letzte wegen Catholic, hinterherpfielen. Oder dass hey hey oder Sachen, das war bei mir alles noch. Ich finde es mega unangenehm und hast schon immer unangenehm gefunden, wenn zum Beispiel Bauarbeit und Bauer war. Ich war einmal in Zürich der Frauenbady. Und sie waren dort am Bau. Die waren direkt überglaufen. Es war schon aus dem Grunde eine Frauenbadin, nur für Frauen. Und die waren direkt ihr und auch ihr geschaut. Und dann hast du gemeint und hast du gefunden, das kann doch gar nicht sein, dass dort niemand etwas sagt.

SPEAKER_00

Aber ich glaube, das war einfach, weil die Gesellschaft damals so war und man ist ja so gross worden. Du hast ja wie nichts anderes gekannt. Oder ich damals auch nicht. Aber jetzt, wenn man sich das Ganze mal überlegt, es ist mega degradierend. Es tut einem mega so objektivizieren. Und früher habe ich das Gefühl, dass Frauen noch viel mehr als Objekt angeschaut worden sind als es heutzutage der Fall ist. Oder bin ich auch falsch?

SPEAKER_01

Ich weiss es nicht im Fall. Ich könnte mir vorstellen, ja, ich könnte mir aber auch vorstellen, dass der Mensch geschult ist und weiss die Definition von Objektivieren kennt und weiss, was man darf, wie man es darf machen und wie nicht. Du sagst eben beim Hinterherpfeifen, also es tut jetzt sehr wirklich, ich stelle mir jetzt da wirklich gerade so sehr klassisch eine unangenehme Situation, von einer ungewohnten Situation, von einem, die sie auch hinterherlaufen, und du dann sagst, wunsch als Frau auch die Abig nach dem Ausgang allein highlaufen und zu sagen, ich tue immer so, als wäre ich am Telefon und so wollen. Da müssen da so viele Sachen denken. Nach wie vor. Ich kann mich aber auch an schöne Situationen erinnern. Weißt du, wo es nicht so dramatisch ist, wo es wirklich fast, also auf eine respektvolle Art und Weise gemacht werden, wirklich um Aufmerksamkeit generieren, abchecken, Interesse um oder nicht und dann aber lass sein. Das war für mich kein Red Flag.

SPEAKER_00

Ja, aber ich glaube, dort hat man es wie nicht anders kennt, dann am Ende ist es auch nicht anders beibracht worden. Es war auch oft gar nicht aus einer bösen Absicht oder einer degradierenden Absicht gemacht worden. Es ist einfach die Art und Weise, wie man das gemacht hat. Und ich glaube, heute muss man das mehr analysieren und es ist einfach das eigentliche Ding, dass jemand herabpfift und du dann angehst und das Interesse abcheckst, das ist mega falsch.

SPEAKER_01

Ich kann von dir heimen immer mitbekommen, dass Frauen machen kann, also der Mathe zu sein kann. Oder wenn er Interesse hat, dann kann er reden. Und dann checkt man es ab, rein, wie jemand, das mental stimmen muss. Klar, auch vom Ästerlichen ist etwas Appealing oder nicht. Aber wenn es mental nicht stimmt, dann kannst du einfach nur so gorgeous sein. Es war dann einfach irgendwie so funktioniert. Ich frage mich jetzt, wenn bei mir der Switch war, dass man sich ein ickke, ein Gefühl gibt. Ich glaube, es war wirklich Situationen in einem Auto, das Fenster, aber genau am Laufen und sie fahren neben damit. Und wie sagt man das, es ist so einengend?

SPEAKER_00

Ich verstehe das Beispiel. Es geht sich dahinter nicht. Man hat das Gefühl, dass sie jetzt ausgiegen und ausziehen und voll. Nein, oh ja. Oft ist es einfach nur so rausfrieden, etwas rufen. Für mich ist es einfach nur, so etwas Macht zu spielen, zu zu sagen, ich kann dir nachrufen, was du willst. Du kannst es nicht kontrollieren. Ich frage mich wirklich, was ist das Ziel dahinter? Das Ziel dieser Männern ist ja nicht, dass du einsteigst, aber wenn er klar, dass du nicht einsteigst.

SPEAKER_01

Aber es war noch nie, war es ein Frühender aber so. Ich glaube, wirklich, frühender zu meiner Zeit ist so zum Teil, vielleicht aber auch noch nicht so krass. Man kennt ja sehr viele Filme damals, die du heutzutage nicht mehr zeigen. Ich meine, du kannst eigentlich schon Gossip Girls, das darfst du eigentlich nicht mehr zeigen. Das ist auch furchtbar eigentlich. Obwohl ich es liebend gerne geschaut habe, es ist furchtbar. Es gibt andere Filme, die auch nicht mehr zeigen. Ich meine, eine Legende des Films Pretty Woman. Ich meine, das ist ein super Klischee, was ich nicht gesehen habe. Julia Roberts, es ist wirklich, das sind für heutzutage ganz viele Red Flags. Die Frauen soll anstellen, wie man sie nicht mehr anstellen soll, wie es auch damals eigentlich viele Frauen dagegen angekämpft haben, aber weg so Film, einfach nochmal doppelt unterstrichen, wo sie Frauen sind und sie geben das Geld aus vom Mann und sagen und sagen, ab für die Woche so wirklich geil. Du musst nicht. Man kann einfach nur Zusammenfassung auf ChatGPT lesen. Das geht auch heutzutage. Aber ich glaube, vieles, was damals früher ist, Cat Callin, vielleicht kann man so ein bisschen früher Cat Callin, wo man heutzutage den Namen dafür hat, Cat Collin. Bei vielen als Bestätigung gesehen wurde. Und heutzutage, wie du sagst, als absolute Red Flag, Grenzen überschritten. Mit mir, die reden, kannst du zu mir angekommen und mich ansprechen kannst und Frage. Andere, es ist wie so bei den Romanzen in Filmen, heutzutage merke ich den Unterschied. Früher in einem Film, Mann-Frau-Situation, Frau, Frau, Mama, egal. Man will küssen, man hat geküsst. E Frau hat zum Beispiel zum Teil noch gefunden, warum hast du mich nicht einfach genommen und gusst. Heutzutage sehe ich schon nur in der Filmwelt, wie sich das verändert. Can I kiss you? Can I give you a hug? Das mache ich schon nur bei meiner Tochter. Can I give you a hug? Can I kiss you now? Ich bin von mir einfach abgeknudelt worden.

SPEAKER_00

Ich weiß nicht, ist das richtig? Ich finde es eigentlich mega richtig. Ich will mir gerne ausmalen, wie viel früher genau durch diese Strukturen passiert ist, die vielleicht die Frau nicht will oder gerne nicht parat zu dem oder sie hat es einfach gemacht, weil man sie gemacht hat und weil das so gelernt hat. Heutzutage habe ich das Gefühl, dass das alles von beiden Seiten viel mehr hinterfragt. Ich kann auch verstehen, dass es für gewisse Leute schwierig ist. Was man ja viele von Männern gehört, ist, man kann es ja gar nicht mehr richtig machen und alles, was ich mache, ist falsch. Aber ich glaube, hier ist einfach wichtig, dass wir reden. Und beim Catcalling war es bei mir von mir fast gar kein Verständnis herum. Ich kenne es oder ich verbinde das nur mit etwas Negativem. Ich komme immer das Bild in den Kopf, das ich die Lehr gemacht habe, vor meinem Büro an einer Baustelle. Ich bin nicht 15, 16. Jeder Morgen darauf vorbeigehen und jedem Morgen pfeifen mir 30-, 40-jährige Männer hinterher. Es war nicht so, dass ich das damals so mega schlimm gefunden habe. Es war auch unangenehm. Aber jetzt im Nachhinein, also sorry, in 15. Das sollte einfach nicht sein und dass es so normal ist. Und ich glaube, die Männer meinen das ja, ich sage es mal so, vielleicht auch gar nicht bös, aber für sie ist es einfach ein dummer Spass. Aber es ist voll nicht lustig.

SPEAKER_01

Es ist nicht lustig und die Grenzen dort. Wie du sagst, sind dann nicht gesetzt und dann kann einfach viel schnell etwas passieren, meiner Meinung nach. Und ich glaube, dort hat man auf ganz viele Fällen, wo Sachen passiert sind. Und darum finde ich, wo wir sind. Ich glaube, die Abschlüsse zu dem Thema, wo wir heutzutage sind, finde ich mega gut und mega richtig. Ich habe es einfach mega interessant gefunden, mich selber zu hinterfragen und mir zu überlegen, es hat Situationen gegeben, dort hatte ich mich sehr unangenehm. Und auch zweit gegangen. Dann hat man sich nicht ernst genommen, was nicht will. Ich habe mal eine Flatter gegeben, als ich angestanden bin, irgendjemandem, weil er mir jetzt viel in mir einen Arsch gegangen hat. Und dann kommt es auch von irgendeinemem hast du das Gefühl, du kannst das machen. Es sagt niemand etwas. Vielleicht haben zehn Leute gesagt, dann bin ich Nummer 11 oder nicht mal etwas jetzt, sondern einfach gerade eine Flatter geht. Aber mich konnte es ja nicht in den Klub gelassen. Ich bin aus der Reihe geschossen worden. Tatsache war für mich, ich war weggelaufen und habe mitgenommen, ich habe mich gewährt und bin dafür bestraft worden. Das war so meine. Ich hatte von ganz vielen Situationen und man hat es eher einfach geduldet. Und hat vielleicht das Positive gesucht, irgendjemand.

SPEAKER_00

Ich glaube, die Strukturen waren auch anders. Wenn du sagst, damals war das mehr als Bestätigung. Ich meine, wir haben früher durch die ganze Film- und Musikindustrie draufträgt worden, dass das Beste, was du kannst, ist die Bestätigung von Männern. Das war früher so etwas mega Gutes. Und heutzutage war das Gefühl, es geht ein bisschen weg. Ich will gerne nicht die Bestätigung von Männern, weil warum? Will warum?

SPEAKER_01

Ich liebe das, ja genau. Warum? Das ist so klar, das zeigt eigentlich schon alles. Ich brauche keine Bestätigung von Männern, vom gewissen Geschlecht. Because why? Was bringt es mir? Wofür? Und früher hat es sehr viele Antworten gegeben zu dem wofür.

SPEAKER_00

Es hätte einen besseren Job gebraucht. Was auch immer. Aber früher hat die Welt dadurch schon ganz anders funktioniert.

SPEAKER_01

Kann man hier noch ein paar Fragen vorbereiten, zu abschließend zu unser Thema, wo ich auch übrigens an meine Community gestellt habe, die ich nachher noch vorlese. Aber was möchtet ihr als Gensi besser als Millennius heutzutage?

SPEAKER_00

Ich glaube, jetzt geht es angeknüpft an das Thema. Es ist sehr schon mal in den Sinn und die Grenzen setzen. Wir stehen mehr für uns ein, wir kennen mehr unsere Recht und stehen auch mehr für das ein. Ich habe jetzt zu einem Thema auf das Thema Sexismus bezogen, würde ich sagen, macht das Gensi schon viel besser. Was machen wir weniger gut? Was machen wir weniger gut? Ja, eben vielleicht zu das Durchbissen. Das ist jetzt das erste, was wir in Sinn kommen. Also, dass wir vielleicht unseren nicht ganz so viel gefallen lassen und darum auch nicht so wirklich dranbleiben, auch wenn es einmal ein bisschen schwerer wird. Da war 12. Millennius vielleicht schon ein bisschen härter.

SPEAKER_01

Okay, okay. Ja, gezwungenermaßen, auch mal. Gibt es etwas, warum du unsere Generation durchaus beneiden?

SPEAKER_00

Ja, also einerseits beneide ich euch ein bisschen schon darum, dass ihr die Zeit noch erlebt habt vor dem ganzen Social Media und 2024-7 erreichbar sein. Also ich glaube, ihr habt die Welt schon noch anders auch erlebt, gerade so in der Jugendzeit. Oder ich denke mir, das ist auch so in Bezug auf zu reisen. Wie oft sind wir heutzutage am Reisen und sind am Handy? So unnötig. Dass du einfach deine Umgebung wahrnimmst. Und ich glaube, das könnt ihr sicher immer noch besser sein, einfach weil ihr das damals gelernt habt und wir haben das ja nie gelernt. Um das bin ich ja schon ein bisschen. Ich glaube, ihr könnt besser offline sein als wir.

SPEAKER_01

Und was könnten wir den Gen Cs mitgeben als Millennials und umgekehrt?

SPEAKER_00

Also ich glaube, die Millennials der Gen C eben so ein bisschen den Durchhalte wollen. Und so ein bisschen das Drahenbleiben, können wir sicher von euch lernen. Und was wir euch mitgeben können, ist, glaube ich, dürfen wir mal aus den Strukturen ausbrechen. Auch dürfen anders sein, dürfen für das einstäuert, Tabuthemen zu reden, all diese Sachen. Aber ihr habt eben das Gefühl, dass ihr Gens I macht es perfekt und Millennials gar nicht. Wie ich das vorher schon gesagt habe, haben es gefühlt, Millennials haben damals die Vorarbeit geleistet. Und es hat bei euch schon so gewisse Pioniere hineingehen, die sie gemacht haben. Und darum getraut sich auch unsere Generation, um das jetzt noch so weiterzumachen. Es ist wie ein Zusammenspiel. Ich finde es auch schön.

SPEAKER_01

Jetzt gestern auf genau diese Frage geantwortet bei der Frage, was macht ihr besser als wir Millennials und was vielleicht auch nicht? Ist aus meiner Community zum Beispiel gekommen. Ich finde, Gen Sie sind direkter und stehen mehr für sich ein. Aber ich denke auch, dass Millennials einmal ein bisschen stärker sind und nicht gerade aufgeben. Das hast du gesagt. Dann gibt es etwas, worum ihr meine Generation beneidet. Und dann ist, ja, ich habe keine Corona mit Svensky. Klar. Das hast du ganz am Anfang angesprochen. Das war so eine ganze Nachwehzeit. Und dann, wo denkt ihr, wow, da hat sich wirklich etwas verbessert für Frauen. Und da hat sie geschrieben, glaube ich, Millennials haben sich sehr dafür eingesetzt, dass man nicht heiraten muss und kein Kind bekommen muss. Oder beziehungsweise wir haben das umgesetzt, obwohl es nicht so gut angesehen wird.

SPEAKER_00

Ja, das würde ich schon auch so bestätigen. Das war genauso das, was ihr die Vorreiter waren und für unsere Generation ist es normal. Es ist wie normal, wenn eine Frau kein Kind möchte oder nicht heiraten möchte. Und weil ihr euch das damals so getraut habt, so aus der Reihe zu tanzen, ist das heutzutage auch normal? Ich finde es toll.

SPEAKER_01

Es gibt so viele Chancen bei diesen Gesprächen, die wir führen, auch schon heute. Es gibt auch Gründe, warum viele Leute, egal welches Alter eigentlich, meiner Meinung, ich habe heutzutage kein Kind mehr haben. In allen Situationen gibt es Chancen. Ich finde, man hat schon viel Zeit verplempeln, ohne dass gewisse Leute, die in Charge sind oder mehr zu sagen haben oder gewisse reisen, die das noch nicht gemacht haben. Darum finde ich es voll toll, dass es immer mehr Nachwuchs gibt, wo noch Leute sind und mit Leuten sind, so sind wir einfach eine viel härtere Force, die für das gleiche kämpfen quasi, egal welches Alter. So Tischen, so generationsübergreifende Tische und Gespräche sind es viel, viel öfter. Das ist wirklich mega wertvoll. Den Austausch. Danke, dass du da bist.

SPEAKER_00

Viele Mal zu warten. Ich hatte viel Leben auf jeden Fall.

SPEAKER_01

Und du hast auch viele Sachen bei mir angekriegt, die ich mir noch gar keine Gedanken gemacht habe. Für mich selber voll cool.

SPEAKER_00

Finde ich auch mega gut. Danke dir vielmals für die Laden. Und danke euch im Fatto.