Woman on a Mission by Alexandra Maurer

Timline-Striptease mit Gülsha Adilji: Joiz, Zivadiliring, Streit und vieles mehr...

Ethan Rank Season 1 Episode 7

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In dieser Episode von Woman On A Mission, trifft Alexandra auf ihr ehemaliges Joiz-Gspöndli und former Zivadiliring Frontfrau Gülsha Adilji

Die beiden werden nostalgisch, reden ehrlich über Sex mit zu jungen Männern, Unsicherheiten und was ein Streit im Medienbusiness alles auslösen kann - Zivadiliring wird nicht verschont. Es ist quasi ein long overdue Catch-Up zwischen den beiden. You will love it!

Dieser Podcast wird im Headsquarter Studio - The Artistic aufgenommen. Danke für euren Support.



SPEAKER_03

Test. Ah, das bin ich.

SPEAKER_01

Wollen wir schon?

SPEAKER_03

Du, du reden? Also, ich kann reden. Kannst du etwas riesigen? Ja, kannst du mich ein riesiger. Bist du? Das bin ich, ja. Aber bist du gut. Wo du die Leute nicht sagen. Nein, du so ist gut.

SPEAKER_01

Excuse, gell? Das ist überhaupt kein Problem. Hey, nein. Ich rühre das jetzt schon noch kurz drei, während wir noch am Ready machen sind, die wir sind. Nicht nur mit dem Heads Court in Zürich, sondern bei Women on a Mission. Ja, das sind wir. So gut. Nach 2011, liebe Gülschau, bist du bei mir im Podcast als mein Gast? 2011. 2011?

SPEAKER_03

Das ist wirklich lange her. Weißt du, wie ich meine? Leute, die 2011 auf der Welt gekommen sind, machen jetzt eine Lehr. Verstehst du?

SPEAKER_01

So kann man es. Ich könnte 2011 als Kind haben.

SPEAKER_03

Ja, man kann ja auch nicht mehr sehen. Nein, also weiß ich.

SPEAKER_01

Das stimmt. Nein, aber wenn ich so überlege, ich meine, meine sind noch ganz klein, aber theoretisch könnte ich jetzt auch eins haben, das schon in Ausgang geht und so. Und ich könnte mit in Ausgang gehen, weil ich entdecke auch wieder eine andere Art und Weise zum Ausgang machen. Ja, wie? Teach us. Teach us. Nein, nein, am 6. schon gehen. Weißt du, und dann nachher einfach Vollgas. So wie ich gerne einfach bin. Ich gebe gerne von Anfang an Vollgas. Und dann kannst du um 10.000. Du bist vor Mitternacht im Bett. Mammen. Also All That She Wants.

SPEAKER_03

Momentbase. Ehemalige Mommenbase, jetzt All That She Wants. Shout out, Nadja. Das ist wirklich krass. Und Olivia, die zwei machen das ja. Ich bin dort einmal oder zweimal, weiß ich nicht. Am 6. geht ja die Party auf, dürfen auf. Am 4.6. sind schon alle sturzhageldicht. Sie sind schon quasi auf den Bar am Tänzen, am Twerken und am Turfreien. Auf der Bühne ohne BH und so. Es ist wirklich das Beste. Und dann geht immer irgendeine Konfetti-Maschine ab und es ist die beste Laune. Alle sind wirklich so am Glowen. Ja, das ist schon geil.

SPEAKER_01

Es ist schon schön und es ist nichts stinkt. Es sind alles nur Frauen.

SPEAKER_03

Das würde ich jetzt zuerst nicht so sagen.

SPEAKER_01

Also ich gegangen bin. Das Sweat ist schon an auch. Ja, aber anders. Vielleicht stört es mich nicht, weil es ein weibliches Sweat ist. Vielleicht. Weißt du, wie ich meine? Ich kann drip on me, auch. Aber auch wenn jemand, wenn. Weißt du, kannst du das Gefühl? Das ist leider sicher, in einem anderen Club, wenn jemand hin sich durchquetscht. Und du findest so, und dann Pimmel am Anschluss denken. Und so sind sie einfach nur berührst.

SPEAKER_03

Ja. Und unabsichtlich. Und dann kommt man ins Gespräch und tut man wie so vier Stunden miteinander zu reden und ist befreundet und ist nach einer Instagram-Freunde und macht ab, dass wir auf Florenz geht zusammen nächste Woche. Ja, so sind Frauen. Es ist so schön.

SPEAKER_01

Es ist schon geil. Es war mega, mega schön. Anyway, so ist mein Ausgang. Und dann hätte ich mein Kind dort mitnehmen können. Dein Kind würde nicht mit dir dort mitgehen. Ich habe meine Mami im Freunde mitgenommen in Ausgang und habe eine hohe Freude gehabt. Sie haben einfach gesagt, do not call me mother. Hat sie gefunden, dann kannst du Janice. Ich habe so viel voll easy, Mom.

SPEAKER_03

Okay.

SPEAKER_01

Aber ich sag, ich hoffe.

SPEAKER_03

Hättest du das wollen, mit der Mom in Ausgang wollen? Ja. Ich kann das nicht wollen. In den Ausgang bin ich umthirsten und umflirten. Ist Mami auch? Es war singen. Und ich habe trotzdem, hättest du deine Mami beim Flirten? Das hätte ich jetzt nicht wollen.

SPEAKER_01

Es war recht fahr. Weil die jungen Typen, die alles das Gefühl haben, die sind viel jünger, weißt du. Und dann, als ich schnell das Mother-Ding gedroppt habe, sind sie so wow. Katastrophisch. Also wirklich so, es hat jetzt etwas ganz Schlimmes gemacht mit einer älteren Dame flirten. Es ist so hey, wherever you fucking groove geh.

SPEAKER_03

Ja, ja, ja.

SPEAKER_01

Finde ich.

SPEAKER_03

Ja, ja, ja.

SPEAKER_01

Und zu mir, also mir ist es nie.

SPEAKER_03

Wobei, weißt du was, ich sage dem Fall, ich möchte an der Stelle mich nochmal alten. Mir ist es gleich, was ihr macht, aber ich finde es komisch, wenn Leute mit 40 mit Leuten Anfang 20 zusammenkommen. Das finde ich weird. Ja, aber wenn es alter nicht. Nein. Aber wenn man es alter, I said what I said. Menschen, die Anfang 20 sind, dann sind ihr ein Frontalkortex noch nicht fertig gebaut. All die Neurotransmitoren, all die Verbindungen im Hirn sind noch nicht ready. Man hat völlig andere Risiko-Einschätzung. Man tut Emotionen anders interpretieren. Und darum lassen die Leute Anfang 20 in Ruhe. Leave them alone!

SPEAKER_01

You're predators!

SPEAKER_03

Sorry. Also ich finde es einfach. Ich finde es ganz komisch, auch dass Charise Throne hat ja jetzt auch erzählt, dass sie mit ihren 23-Jährigen 6K hat und noch so denken, Girl, das ist ein Kind!

SPEAKER_01

Vom Hirn her? Vom Hirni her schon. Aber der Rest vielleicht eben nicht.

SPEAKER_03

Nicht die Anfang 20-Jährigen untereinander sich exploren und nachher, wenn sie dann so um die 30er kommen, dann kann man wieder schicken. Aber sorry.

SPEAKER_01

Ja, okay. Und Meinungen auseinander.

SPEAKER_03

Und auch das ist ein völlig krasses Machtmissverhältnis, weil eine Person, die 40 ist, hat meistens einen völlig anderen Lebensstandard, Lohn-, Erfahrungs-Waldschatz.

SPEAKER_01

Ja, aber kommt das alles darauf an, wenn man einfach nur schnell hops darüber unter. Wenn man einfach nur?

SPEAKER_03

Weil das etwas anderes macht mit dir. Wenn du Anfang 20 bist, musst du Sachen anders einschätzen, anders interpretieren. Während des Sex? Du bist andere Gewicht.

SPEAKER_01

Während dem Sex?

SPEAKER_03

Nein, aber vorher und nachher.

SPEAKER_01

Ja, aber du bist vorher und nachher nicht mehr dabei. Du bist nur währenddessen dabei und dann gone. Alexandra! Nein, it serves the purpose. Es ist so, hm, okay. Es sind nur meine Träume. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder, habe gar keine Zeit.

SPEAKER_03

Ja. Gesehen. Awesome for a friend. Single like a bringer hat kein Kind, aber trotzdem kein Sex. Also, ja.

SPEAKER_01

Und das ist, weil du nicht auf die 20-Jährigen geht.

SPEAKER_03

Auf gar keinen Fall.

SPEAKER_01

Aber einfach hier nicht so.

SPEAKER_03

Ganz kurz, hear me out. Ich bin intrigued, weil die Anfang 20-Jährigen, die Gen Cs, Anfang 20, die 23, 25-Jährigen, das sind wirklich Männer, die so Sachen sagen wie: Ja, mein Bedürfnis ist, dass wir ein Häufiger sind. Und sie sagen so, hey, ich fühle mich heute irgendwie mental belastet. Ja, Mann! Das holt mich ab natürlich. Aber trotzdem, trotzdem sage ich so, Gülscha, nein. Du bist fast doppelt so alt. Und es ist ein Machtmissverhältnis, das ist komisch. Aber Gülscha, was suchst du?

SPEAKER_01

Aber was suchst denn du? Weil theoretisch hat er dir schon etwas gegeben, das du eigentlich bei dir ankommt. Und du sagst Nein, of science, mental abilities and developments and so we still. Aber wenn er so ein grosser Teil abdeckt und dich auf eine mental Ebene abholt, was viele 40-jährige, 50-jährige, 60-jährige nicht können, dann ist er eigentlich schon ein grosses Tick da. So, what else do you want from him?

SPEAKER_03

Ich finde, für mich ist das wie auch ein Teil des Jugendschutzes, dass ich nicht mit etwas hand. Ich schütze die Jugend vor mir. For dir!

SPEAKER_01

Alright.

SPEAKER_03

Then again, alle sollen machen, was auch immer sie wollen. Ich finde es problematisch. Ich für mich. Alright. Obwohl ich ja egal, ne? Ist ja gleich.

SPEAKER_01

Ich glaube trotzdem. Punkt. Ich sage einfach, wenn jetzt hier ein Mann zulässt und du bist leider in dieser Alterskategorie, die die Kühlschrauben wegen dem Jugendschutz ablehnt. Sag ihr einfach nicht, wie alt das du bist. That's what I would do.

SPEAKER_02

Okay.

SPEAKER_01

Voila!

SPEAKER_02

Okay, danke dafür.

SPEAKER_01

Ich finde es so schön, dass wir hier häufeln können und über alles reden können, nachdem wir uns damals, wie wir ganz am Anfang established haben, 2011, wie wir Joyce gekannt haben. Wir haben uns sonst nichts gekleidet.

SPEAKER_03

Vielleicht nicht. Ich glaube, ich hätte einen anderen Beruf. Ich würde nicht.

SPEAKER_01

Warst du noch in der pharmaceutical area?

SPEAKER_03

Ich würde, ich weiss nicht, ich würde vielleicht schon auch schreiben. Ich habe schon früh angefangen, auch für ein Musikmagazin zu schreiben und so. Ist das Rockstar gesehen? Ja, genau, das Rockstar Magazine. Und habe mich überall beworben, um irgendwo in einer Redaktion irgendetwas schreiben. Das heisst, ich hätte vielleicht schon etwas gemacht, wo man mein. Ich hatte schon Geschichten erzählt auf irgendeine Art und Weise.

SPEAKER_01

Und du? Ich weiss nicht, ob ich ohne Choice. Ich habe, als ich zu Choice gekommen bin, habe ich Radio moderiert schon. Und wahrscheinlich wäre ich auf der Radioseite geblieben. Wahrscheinlich. Weil ich nach vielen. Was ist das? Hörst du das? Hören die das auch? Irgendjemand berollt irgendetwas vor der Tür auseinander. Anyway.

SPEAKER_03

Es ist wie ein Zug. Wir gehen neben dran. Oder gehört man es nur im Mikrofon, weil das Mikrofon nur crazy sind?

SPEAKER_01

Die sind richtig teuer und gut. Aber wir haben es jetzt trotzdem schon angesprochen, because we do that. Wir nehmen alles rundum wahr.

SPEAKER_02

Full blown Adies. Irgendetwas ist über dem Leben machen und abgelenkt, abgelenkt. Was ist das? Was ist das?

SPEAKER_01

Aber warten, dann haben wir gelernt, die Joe ist doch immer alles zu benennen und einfach so sein, wie wir sind. Transparenz ist richtig, weil das, was du zuschauen kannst, darum funktionieren Reality-TV-Shows, Behind-the-Scenes-TV-Shows, weil man wollte ja nicht einen allglatten Mensch sehen. Man wollte alles ecken und kann und einfach merken, shit, dem geht es ja auch mal so wie wir. Oder er ist noch viel schlimmer dran. Haha, das machen die andere auch. Das war anything to entertain, my friends. Aber ja, zurück zu deiner Frage, ob ich das gemacht habe. Ich glaube, ich wäre auf der Radioseite geblieben.

SPEAKER_03

Aber danach hast du dann trotzdem Instagram kommen und die Reels und bla. Dann wärst du dann schon wahrscheinlich auch dort reingerutscht in einem Content.

SPEAKER_01

Ja, wahrscheinlich schon, gezwungenermaßen. Weil ich mache es dann nach wie vor eigentlich nicht ums Verkehr gerne. Nein, weil ich einfach keine Zeit habe. Ich reg mich dann so krass an mir selber auf, dass ich das nicht mache, obwohl ich weiss, es ist so notwendig, dass ich mich mental völlig blockiere und es mich so hart anschießt. Weil ich weiss noch die Zeit, wo ich auch etwas Influencer machst, ein braucht mega viel Zeit. Ich habe das Gefühl, ich muss so ein Clipboarding oder eine Wandtafel füllen mit einer dramaturgischen Idee. Wie ich meine Story aufbaue, weil ich eben nicht so gut bin, einfach sein. Das lerne ich jetzt alles noch. So sein. Weißt du, dass das Sachen funktionieren kann?

SPEAKER_03

Was kommt aber darauf an? Das eine ist, wenn man gut geschnittene Videos macht, weil man so richtigen Content macht, mit noch Musik unterlegt. Und das andere ist, wenn man einfach Storys macht und Sachen tut reposten. Das mache ich. Es gibt ja verschiedene Arten und Weise, um Instagram benutzen. Und ich benutze es einfach nur so, wie ich Spass daran habe. Und alles, was darüber geht, bin ich einfach. Ich kann nicht. Ich meine, ich kann nicht einmal meine Zähne regelmäßig putzen, geschweigen ein regelmässiges Video schneiden für Instagram. Are you fucking insane? Nein. Ja, aber die sind so.

SPEAKER_01

Aber wenn ich deine Stories sehen, dann ist es so, als wäre ich auf einem Stuhl im Kaufleute und sehe dich auf der Bühne. Es ist genau das gleich. Aber für mich ist es eben auch ein Tool, um die Geschichtenverzählen. Eben!

SPEAKER_03

Es ist schon ein Tool zur Geschichtenerzählen. Aber nichts, das mich anstrengt. Es ist intrinsisch motiviert. Und dann denke ich so, ich finde gerade etwas lustig und dann raus damit.

SPEAKER_01

Ja, das finde ich eben gut. Das muss sich mir vielleicht noch etwas aneignen.

SPEAKER_03

Oder auch nicht.

SPEAKER_01

Oder I'm just not funny.

SPEAKER_03

Doch, es geht nicht um Funny sein oder nicht. Es geht darum, ob man etwas rausgehen oder nicht. Man muss sich nicht immer die ganze Zeit zwungen fühlen von irgendjemandem, der gar nicht da ist. Wer zwingt einem zum Instagram-Content machen? Gar niemand. Das heisst nicht, dass man weniger erfolgreich ist oder weniger Tickets verkauft, wenn man kein Insta macht. Es gibt so viele Mühlenkünstlerinnen, die kein Instagram machen. Aber man musst du die Jahrzehnten einfach die Stadien ausverkaufen.

SPEAKER_01

Ja, aber die haben zu einer anderen Zeit angefangen. Bist du nicht der Meinung, dass wenn man sich schon established hat vor Social Media, dass es noch anhebt? Aber wenn du jetzt die Kürstestablis will in diesem Metier so willst, dann ist das geht das Hand in Hand. Siehst du das nicht so?

SPEAKER_03

Wahrscheinlich ist beides wahr. Wahrscheinlich hast du recht, dass es viele Künstlerinnen gibt, die sich vorher schon established haben, die komplett ohne Instagram weitermachen können. Es gibt aber wahrscheinlich auch sehr viele Künstlerinnen, die die Konkurrenz massiv wegen Instagram und darum auch mit Instagram machen. Und so gibt es vielleicht oder vermutlich auch Leute, die gar kein Instagram machen und sich so eine Community aufbauen. Und ich meine, ich mache relativ viel Instagram-Content. Haue raus, jeden Tag sicher, wenn rausballern. Aber meine Community wächst eigentlich aktuell nicht mehr. Also nicht, dass das mein Ziel ist. Es ist nichts, das ich mache, ein Karriereziel, wirklich gar nichts. Es ist fast so tragisch. Aber trotzdem habe ich andere Leute, die Instagram-Content machen und die haben so 200'000 Follower. Und ich denke mir so, aha, okay.

SPEAKER_01

Me too. Das Ding ist, man kann ja eben schon mit Social Media Geld verdienen. Und ich bin so etwas, ich habe immer Existenzängst. Und dann denke ich, es darf alles wachsen. Meine Community darf ich wachsen, meine Forwell darf ich wachsen, mein Geld auf mein Bankkonto darf ich wachsen. Alles darf ich wachsen. Und dann frage ich mich schon, woran leid es? Was kann ich machen? Weil meine ist auch, seit E und je einfach auf der gleichen Zahl. Es nimmt nicht ab, es nimmt aber auch nicht zu. Und die Zahl darf aber einfach grösser sein. Während ich glaube, für mich, das nächste Ziel wäre ich auf deiner Zahl zum Beispiel, wäre ich so, wow, shit, ich habe einen riesen Gumm gemacht, super happy. Weißt du, dann frage ich mich so, wie komme ich zur nächsten grossen Zahl komme? Aber hey, wir sind jetzt nicht da zum Instagram-Strategien. Also ich meine, ich komme schon.

SPEAKER_03

Also ja, aber ich finde.

SPEAKER_01

Ich mache einfach einen Instagram-Take-Op. Ich finde es Instagram.

SPEAKER_03

Ich finde es schon noch interessant. Das ganze Instagram-Ding, das ja schon beeinflusst, unseren Job. Es ist schon wie so, ja, man denkt es immer mit. Und was mich zum Beispiel auch mal auch, ich nerv, dass Leute mir sagen, ja, kannst du das noch posten und kannst dort noch ein bisschen? Nein, wirklich nicht. Sondern so, also wirklich, also meine Sachen. Weißt du, wenn ich meine Sache? Ja, genau. Kannst du das nochmal posten? Weißt du, bla bla bla. Und dann denke ich so, ja, okay, ich poste es nochmal. Deine eigenen Sachen? Ja, wenn ich für meine eigenen Dünnstone. Aber warum?

SPEAKER_01

Warum findest du es doof?

SPEAKER_03

Ja, weil ich so, weil mir das gleich ist, wenn ich denke, jetzt haben wir so und so viele Tickets verkauft, dann ist halt nur die Hälfte des Saal voll. Ich kann es nicht künstlich noch mal die Leute pushen, pushen, pushen.

SPEAKER_01

Aber es ist doch nicht künstlich, es ist wie ein Reminder für deine Show. Also so kommt es bei mir an, als Endkonsument.

SPEAKER_03

Das stimmt ja eigentlich auch, weil für mich ist es einmal auch ein Reminder, wenn ich es bei jemand anderem in der Story war. Ah, krass, ja, die sind auf der Bühne voll. Ich kaufe jetzt ein Ticken.

SPEAKER_01

Du nimmst es ja nicht auf, als nervt ihr mich schon wieder mit ihrem Shit.

SPEAKER_03

Ja, und auch eigentlich, wenn, ist es so egal, dann kann man es einfach wegklicken. Es ist ja so alles flüchtet. Richtig, darum.

SPEAKER_01

Ich habe mir hier eine Leitfaden gemacht, obwohl wir jetzt schon, warte ich, 20 Minuten einfach etwas am Schnellen sind mit einem Glas Wasser und haltem Kaffee neben dran. Aber ich würde schon etwas chronologisch unsere Beziehung wieder aufleben lassen, wenn das okay ist. Bei Joyce haben wir uns kennengelernt.

SPEAKER_03

Joyce ist ein Musiksender, der hat vor 15 Jahren gestartet. Er hat ein grosses Casting gegeben wie 20 Minuten und sind Moderator reingesucht worden. Und wir dort einen Cut. Wir made es. Wir manden. Wir sind 10 Moderatoren.

SPEAKER_01

Wir können es nicht durchgehen. Du, ich, zwei. Dann haben wir den Schimunka. Genau. Anouk Mansa. Anouk haben wir gehabt.

SPEAKER_03

Antonny.

SPEAKER_01

Mike. Und dann wäre ich den Joy-Song. Kneckabul ja, aber er war nicht einfach wie geholt worden, oder? Er Kneckabul war schon der Kneckebool damals. Und dann hat man ihn wie viele Menschen noch geholt mit seiner eigenen Show, um die Einschaltquote etwas aufzupingen. Aber irgendjemand, wer hat den Joy-Song gemacht?

SPEAKER_03

Ganz am Anfang, wer hat Joyce Song gemacht? Ich habe voll. Ich weiß auch nicht, wer das irgendwann ist doch der. Der Kriegou hat irgendwann von Luzern, der hat irgendwann das übernommen. Daniel Fenzler hat es irgendwann übernommen. 5-8 sind von Beginn dort. Und sind wir drei Monate lang gecoacht worden, wie geht es eigentlich fertig. Wie wird den Beitrag geschnitten? Was ist eine gute Moderation? Wie behalten wir den roten Faden? Wie tut man den Leute häusgen? Was ist wichtig für eine Dramaturgie? Wir haben drei Monate lang viele verschiedene Leute, die beim SRF arbeiten, sind zu uns gekommen und uns erklärt, wie das funktioniert. Wir sind in den Basics des Journalismus eingeführt worden. Und haben nach drei Monaten zu schedern.

SPEAKER_01

Ohne in ihr, die funktioniert hat.

SPEAKER_03

Ohne irgendjemand, was funktioniert hat. Wir haben wirklich einfach gestartet, Fernseh machen. Jeden Tag haben wir mehrere Stunden Content ausbaden und haben dort von den Piken ausgelernt. Ich habe fünf Jahre lang fast jeden Tag eine Sendung gemacht. Und habe den Time auf meiner fucking Life gehabt in einem Grossroombüro mit 50 anderen jungen, verrückten Menschen, die wirklich Spass haben an dem, was sie dürfen machen.

SPEAKER_01

Was hast du, wo du mich kennengelernt hast, dort? Was hast du von mir gehalten?

SPEAKER_03

Ich kann so denken, ich kann mich nicht mehr erinnern an den ersten, ersten Eindruck. Aber ich weiss noch, dass ich dich gekennt habe. Du warst schon im Fernsehen. Du hast schon Sachen so.

SPEAKER_01

Wegen der Quiz Show.

SPEAKER_03

Ich glaube, wegen der Quiz Show, man hätte dich gekannt. Du hast auch schon mal einen Shitstone kassiert, glaube ich.

SPEAKER_01

Wahrscheinlich, ja.

SPEAKER_03

Wahrscheinlich, ja genau. Dass ich dich schon gekannt habe. Aber ich weiss im Fall, ich glaube, ich habe nicht denken, oh mein Gott, Hura hat. Und oh mein Gott, sie kann so gut tanzen. Weil du hast immer getanzt, Alexandra. Wirklich? Ja, Mann! Habe ich immer tanzt? Immer ist geschickt worden. Bei Freude. Vor allem, wenn dich über irgendjemand gefreut hast, hast du so, mm, mm, mh, mh, mh, mm, mh, mm. Das mache ich immer eigentlich. Ja, ich weiß. Was war dein erster Eindruck?

SPEAKER_01

Ich habe dich so lieb gefunden. Du warst recht zurückhaltend. Du hast, also zumindest mit mir, nicht so viel geredet. Ich habe dich mir angesprochen oder etwas gefragt. Du warst wirklich zurückhaltend. Und dann kann mich nämlich noch erinnern, weil wo du dann eben angescht, bist du so hardcore an und eigentlich überhaupt nicht zurückhaltend. Und dann aber sonst mega, einfach nicht für dich, aber einfach mega kaum. Ja, lustig! Also, so habe ich dich in Erinnerung, du hast. Ich habe immer das Gefühl, und ich glaube, das hast du aber ab und zu gesagt, dass du eher nervös bist zum Anergen.

SPEAKER_03

Ja, also Entschuldigung, ich habe das ja noch nie gemacht, Alexander.

SPEAKER_01

Aber du bist eben so. Ich habe das noch nie gemacht.

SPEAKER_03

Hey, es gibt einen Fall einen Moment. Kannst du dich noch erinnern, wo wir das Photoshooting haben für 20 Minuten vor der schwarzen Wand?

SPEAKER_01

Bei Choice?

SPEAKER_03

Bei nein, nein. Das Büro ist dort noch gar nicht gestanden. Das ist vor allem bevor wir angefangen haben am 1. Januar oder wenn auch immer, mit dem Anfang im Jahr 2011 angefangen haben. Aber vorher haben wir das Photoshooting gehabt. Noch hast du mir gehabt, wir haben das Photoshooting gehört. Das sind die neuen Moderatorinnen. Wahrscheinlich dort noch nicht gender, das ist egal. Dann haben wir gekommen mit einer Kamera und haben uns allen das Mikrofon angekriegt. Ja, das weiß ich. Und hat gesagt, hey, sag mal eine Botschaft: wer du bist. Sag mal eine Botschaft, was die Zuschauer erwartet. Noch streckt er mir das Mikrofon an. Dann sehe ich das rote Licht. Und dann habe ich das allererste Mal gecheckt für. Weis ich mich hier eingeladen, ich sag so, oh mein Gott, das ist jetzt mein Job. Mein Herz ist mir in die Hosen gerutscht, wo ich jetzt irgendetwas in die Kamera hineinschwätzen. Dann so, Hallo, wir nehmen uns Göttin, wir kommen zu einer neuen Welt. Neues? Ich habe irgendetwas gelabert, aber es war so wie früher, wenn man einen Vortrag machen müssen, es war komplett blank: blackout. Es hat irgendetwas geredet, wo ich noch nicht mehr wusste, was habe ich genau gesagt. Und dort war ich so, oh mein Gott, fuck, was habe ich jetzt gerne gemacht? Wieso habe ich aufgehört zu studieren und bin jetzt bei diesem Scheiß da? Ich muss jetzt so in die Kamera reinreden. Und dann bin ich, ja, wie ich schon. Und wenn du mir sagst, ich bin recht, dass ich immer ruhig war, dann kann ich, also ich kann das nicht nachvollziehen. Aber was ich mir vorstellen kann, ist, dass ich immer dort gesessen bin und komplett aufgesucht habe, was mir die Leute, die Fernsehmachen verzählt haben. Ich glaube, ich bin dort gesessen und haben, okay, teach me.

SPEAKER_01

Ich wanna learn. Ja, du warst so genau bei deiner Arbeit. Ich weiss noch, Joyce war so toll nach wie vor. Wir waren zur Zeit voraus. Uh, krass voraus war. Und ich kann es nämlich, wir müssen alles machen müssen. Wir haben, wenn du seine Sendung selber aus den Finger gesogen, kreiert, dramaturgisch aufgebaut. Wir haben nachher Highlightschnitz, wir haben online auf dieser Homepage oder für die Homepage haben wir SEO-Titel, wir müssen alles abfüllen müssen. Das ist alles immer so akribisch genau gemacht. Mir ist das so übergekommen, weil wir zwei verschiedene Sendungen gemacht haben, wir sind zwar rucka und rucker gesessen, aber wir haben eigentlich theoretisch nichts miteinander zu tun, außer dass wir im gleichen Ball sind.

SPEAKER_03

Genau, redaktionell hast du eine Sendika mit deinem Team. Und redaktionell habe ich eine Sendika mit einem anderen Team.

SPEAKER_01

Und einmal haben wir teased und darum noch schneller miteinander gesagt, was machst du, was machst du zum Wechsel usw. Aber du warst so im Ding und hast alles immer so genau abgefühlt. Du warst ein Paradebeispiel, wie man es machen möchte. Ich hatte das immer so angeschissen. Und du hast immer gewusst, was schreiben. Du hast gerne geschrieben.

SPEAKER_03

Ich habe mich gerne geschrieben und ich konnte mich ausschauen zum ersten Mal. Weil ich habe ja Jahre vorhin nichts anderes gemacht als Redaktionen suchen, die endlich schreiben. Und dann habe ich nicht nur eine Redaktion gefunden, die mich schreiben lassen, sondern ich habe eine Redaktion gefunden, die genau meinen Schreibstil pusht. Weißt du lustig, sprützig, out of the box, hier noch einen Gegend, hier noch ein anderes. Wir müssen auch Text schreiben zu einem Musikvideo, das im Fernsehen gezeigt wird, und online haben wir einen Text lesen zu dem Musikvideo. Ich habe manchmal tun, als wäre der Videoclip ein Rezept. Und ich habe mich ausgedaubt. Und das ist wie so das allererste Mal, genau das machen, was mein Purpose ist. Für was mein Hirn geschaffen ist und was ich am tollsten finde. Und zwar Geschichten schreiben. Was Geschichten erzählen?

SPEAKER_01

Weil dann ich Wikipedia Copy-Paste gemacht habe oder aus einem Bio so Nio, dann und dann geboren, bla bla bla. Album heisst so. Lustig. Bist du eben voll. Das habe ich eben gemacht.

SPEAKER_03

Und umgekehrt habe ich zum Beispiel, ich habe es immer nicht löschen gefunden, wenn ich einspringen muss für irgendwelche Interviews machen müssen. Das war das, wo du die Geister gefunden hast. So eine Person und nachher hast du dieser Person einen Space geholfen to the moonback geholfen. Du hast geschaut, wer ist die Person, wie muss ich die Person nehmen muss, was muss ich über die Person wissen. Und dann hast du die Person eine Stunde lang durch die Sendungen geführt und gemacht, dass die Person sich wohlfühlt und sich dir öffnet.

SPEAKER_01

Ich habe hohe Freude.

SPEAKER_03

Und das kann ich dann wie nicht so gut. Für mich ist es schwierig, jemand wie nicht überfahren mit meiner Art und Weise von Humor. Ich kann das schon zu einem gewissen Grad dosieren, aber ich habe wie keinen Bock. Wenn jemand da ist, dann wird das jetzt eine gängige Sendung. Ob du jetzt wünschst oder nicht, ob du jetzt ein Album geschrieben hast über den toten Urgrossvater geschrieben, ist mir gleich, jetzt werde ich gegenspalterend. Und diese Art und Weise von Interviewführung, wo du kannst, kann ich. Ich habe nicht so einen Zugang dazu gehabt, darum hat mich das immer angeschissen. Ich habe gedacht, wie kann man sich Bock jeden Tag sich auf eine neue Person hinein, sich dort hineinfuchsen und recherchieren und dann eine Sendung abführen. Das ist für mich danke.

SPEAKER_01

Ja, das vermisse ich im Fall heute noch. Jackie. Das vermisse ich nicht. Es war so kleine Momente, wo das gegenüber irgendetwas sagt. Und du hast aus irgendeinem Grund in einem diesen zehn Artikeln, die du gelesen hast über diese Person von fünf Minuten, hast du gesehen, dass er auf One steht und dann sagt er irgendetwas so bla bla bla. And then hat to go back because I lost my watch. Und ich sag, Yeah, you love watches. Didn't you have like blah blah blah? Und dann schaue das gegenüber dich so an und fand man so. Jetzt ist the moment passiert. Ich war gezahlt zum Stalker und Neugierig war.

SPEAKER_03

Und was man auch nicht zum Beispiel auch nicht gecheckt bei dir, ist, dass du die Gesprächsfaden von 15 Leuten, die in einem Raum sind, parallel aufrechterhalten. Und du machst ein Interview mit jemandem und erzählst diese Geschichte, dann bist du eine Klammer auf und du machst auch eine Geschichte erzählen. Dann macht die andere Person auch eine Klammer auf und erzählt eine Geschichte auf deine Geschichte. Und du hast all diese Fäden, auch wenn mehrere Leute an den Tisch sitzen, hast du parallel immer am Weiterlaufen und machst alle Tabs am Schluss wieder zu. Das ist etwas, was man nicht. Das ist wie so etwas, das man nicht checkt. Ich finde es schon auch noch krass. Man sieht eine schöne Frau, die ein Interview macht, aber man checkt nicht, was das für eine Hirnkapazität braucht, um einerseits rumzühren, wie eine ganze Person, andererseits auch glossi und shiny sein, zu einer Sendung, die passiert, ein gewisses Level geht. Selber eine Show machen, selber noch eine Geschichte erzählen, selber noch Anekdoten droppen, plus genug rumlaufen, plus all die Geschichten, die sich im Kopf behalten. Wer hat welchen Type geöffnet? Das ist schon noch.

SPEAKER_01

Ja, was fun.

SPEAKER_03

Es ist schon noch etwas, das man nicht so sieht, wenn eine schöne Frau ein Sendung moderiert. Aber man muss immer, wenn eine Frau, wenn immer wenn man eine Frau sieht, irgendwo, in einem Fernsehen, Radio, in einem Zeitungsartikel, finde ich, muss man 20 bis 30% Sexismus wegschrenzen, umfangen richtig zu beurteilen, was hier eigentlich geleistet wird.

SPEAKER_01

Aus hatten wir ja zerissen in der Zeitung sehr oft.

SPEAKER_03

Mein Humor ist gar nicht da. Was sind deine Headlines?

SPEAKER_01

Hast du nicht funktioniert? Meine Anglizismen hat man ja nicht cool gefunden. Ich war zu international, das weiß ich noch. Nein, wirklich, das war immer so gewesen. Ich hatte das Wort affektiert und nicht kennen. Es ist aufgesetzt. Man kann ja nicht so happy sein und irgendwie Energie geladen, was ein Synonym war, von überdreht und irgendwie chaotisch oder whatever. Und dann habe ich so gedacht, aber ich bin wirklich so. Ich würde auch, glaube ich, auf der Strasse mit dir reden. Vielleicht würde ich auf der Straße, wenn ich mit dir rede, mich etwas zurückteilen, weil ich dich gerade einschüchterle. Aber in meiner Sendung, auf meinem Sofa, habe ich beim Kotke, Eli hat ihr erstellt, das ist meine Show. Du bist in meiner Show, ich gebe diese Raum schon, aber meine Show ist so, wie ich sie jetzt gerade mache.

SPEAKER_03

Ich meine, Elif Irisik war der Sender mit aufgebaut und sie war unsere Mentorin. Sie hat uns wirklich uns moderativ dort angebracht, wo wir jetzt sind in unserem Leben. Voll und kann ich auch unterschreiben. Und sie hat uns in den Feedbackslaufen immer gesagt, jetzt hast du moderiert. Wir möchten bei diesem Sender nicht, dass du moderierst. Du rötch, wie du willst, wie du bist. Wir möchten deine Sicht auf die Welt haben, wir möchten deine Sprachevielfalt haben. Lad dich nicht bei ihrem Keimzeitungsartikel. Du bist gewählt worden, aus einem ganz spezifischen Grund. You go, girl. Und dann war nach jedem Shitstorm wieder vor die Kamera gestanden und war, wer man war oder hat es versucht, so gut wie möglich, wie man dann gerade war zu sein. Ich war mit den 20er.

SPEAKER_01

Ich war etwas älter dort, weil ich weiss, ich habe meinen 30. Geburtstag, währenddem ich bei Joyce Schweiz noch und noch nicht im Deutschen war.

SPEAKER_03

Hey, weißt du was, weißt du auch noch lustig. Ist dir eigentlich aufgefallen, dass Joyce die Idee, das Grundkonzept war, dass sie Influencer züchten, ohne dass es jemals Influencer gibt? Bis dort, hat man noch nicht einmal Smartphones, also nicht alle, ganz wenige. Ich habe weg Joyce, dass wir ein Smartphones suchen. Nicht alle. Die wenigsten haben überhaupt Instagram gehabt, man ist noch auf Facebook umdempelt. Sie haben die Idee von Influencers dort entwickelt, weil die Idee war, wenn man ein Moderator oder Moderatorin im Fernsehen sieht und das schön findet, was sie auch hat, oder die Ohren, dann kann man online schauen, was das eigentlich ist, was die Person auch hat, dann kann ich das bestellen und kaufen. Das andere ist, sie haben nicht, dass wir moderieren wollen, sondern dass wir in die Kamera reden, als wäre es unsere Friends schauen dazu. Das ist das, was die Influencer auch machen. Es gab sehr viele Teilaspekte, wo ich denke, oh mein Gott, Alexander Mazzara war seiner Zeit weit voraus, wie er will, dass Menschen im TV anfühlen. Das habe ich schon noch interessant gefunden. Was macht der Alexander Mazzara? Hey, er ist sehr reich.

SPEAKER_01

Das war, glaube ich, schon immer. Und dann hat er einen Teil seiner Reichheit verloren mit Joyce. Dann war er auf Amerika und New York. Ich bin ja dann irgendwann einmal. Wir zwei haben Streik gehabt und darum habe ich mich gar nicht.

SPEAKER_03

Ich habe schon streit gehabt. Wir haben Streik gehabt wegen deinem Ex-Freund. Wir haben uns eine Phase lang wirklich gar nicht gut vertraut.

SPEAKER_01

Ja, aber nur wegen Mann, oder?

SPEAKER_03

Nein, hast du mich nicht gern gehabt? Es ist wie so ein Teilaspekt, ein Mann. Aber wir haben uns beide scheisse gefunden.

SPEAKER_01

Aber warum eigentlich?

SPEAKER_03

Gibt's manchmal? Nein, nein, aber ich habe wirklich versucht. Manchmal hat man so eine Lebensphase, wo man so denkt, ah nein, ich finde die Auton Weise, wie sie unlanghaft scheiße sind.

SPEAKER_01

Nein, wirklich hast du es nicht.

SPEAKER_03

Ja, natürlich! Du bist immer an meinem Platz vorbeigelaufen.

SPEAKER_01

Mit so High-Waist 80s Jeans, die habe ich jetzt noch.

SPEAKER_03

Ja, hat?

SPEAKER_01

Ich habe dir geliefert im Platz gemacht.

SPEAKER_03

Genau, das habe ich nirgends gar nicht gesagt. Und was denn? Gegen das habe ich nie gesagt. Ich bin dir für die Gegend. Aber du hast bei mir vorbeigelaufen. So Bam, bam, bam.

SPEAKER_01

Haben ich nicht gemeint?

SPEAKER_03

Du hast dich so gemeint oder keine Ahnung. Du hast mich scheiße gefunden, ich habe dich scheiße gefunden. Which is okay. Kann sein. Es kann einem Most likely hat dieser ex-Freund viel zu tun damit. Aber auch, ich weiß auch nicht. Manchmal tut man Sachen projizieren aufeinander. Oder dann so, hä, was? Ich habe jeden Tag eine Sendung und mache jeden Tag das. Und die anderen dürfen jetzt aber irgendwie auf Österreich den grossen Tagen interviewen. Weißt du, es sind alles so kleine Sachen, so Ego wie so, die so hinein geslidet sind. Und da bin ich auch. Wenn so Sachen passieren, so Hässigkeiten gegeneinander, das ist immer viel, es hat mit einem selber zu tun. Es hat wahrscheinlich.

SPEAKER_01

Absolut.

SPEAKER_03

Dass du mich bitch gefunden hast und ich dich mit uns selber zu tun. Weißt du, wie ich meine? Man tut sich dann so aufschaukeln.

SPEAKER_01

Aber ich grinse jetzt gerade. Das war eigentlich cool witzig.

SPEAKER_03

Weißt du, wo unsere Anöcherung wieder war? Als ich mal auf Deutschland bin zu Joyce Berlin. Ich bin einfach mal vorbeikommen. Ich bin immer mal wieder zu Joyce Berlin gekommen, häuser gehen, weil wir das Team gut kennt. Und nachher, es ist wie so ein bisschen. Es war schnuppern wieder. Nein, nein. Es ist so, wir sind eine Joyce-Familie in der Schweiz. Wir sind wie so eine Familie. Ich schwole in Marie Motherfuckers. Wenn wir miteinander stritten oder uns nicht mögen oder Bitchie finden, dann ist das eine. Aber von der zweiten Familie sind wir im Fall immer noch enger. Es ist so. Ich darf etwas sagen, aber ihr alle habt Shut up, gell? Blut ist immer noch dicker als Wasser. Ich glaube, dort ist die Angriff wieder gekommen.

SPEAKER_01

Wo ich in Deutschland bin, wann hast du diese Zeug gemacht? Oder wann bist du von Choice gegangen?

SPEAKER_03

Ich bin nach fünf Jahren bei Joyce gegangen.

SPEAKER_01

2011, 2016?

SPEAKER_03

Ja, genau. Und nachher ist dann kurz darauf ein halbes Jahr später oder so der Konkurs gekommen. Es hat sich auch vorher schon angebahnt, weil wir Geld gefällt. Mit Werbung hätten wir es nicht fertig zahlen, die vielen Leute. Und dann bin ich gegangen und dann habe ich auch wieder immer geschrieben, ich habe dort Atelier eine Schreibwerkstatt, sie sind auf mich zugehabt. Dann bin ich mit ihnen ein Bühnenprogramm geschrieben. Ich bin wirklich weg von der Fernsehbühne, also weg der Kameras. Auf die Bühne bin ich geschwenkt.

SPEAKER_01

Ah, das war der direkte Schritt.

SPEAKER_03

Genau, ich habe ein Jahr lang nicht geschafft, wirklich nicht. Ich hatte enough, muss man sagen. Ich war so ein Ausbrennend nach fünf Jahren. Man hatte schon eins, zwei Jahre vorhin aufhören, aber ich war vertraglich gebunden an Joyce. Ich habe früher noch. Und dann habe ich ein Jahr lang wirklich nur von meinem Ersparten gelegt, was nicht viel Geld war. Bei Joyce hat man zweimal in den Hungerlohn verdient. Aber ja neu. Und Ende Jahr nicht mehr Gene Tonics zählen. Ich habe wirklich nicht mehr gönnen können. Ich habe mit den Karte im Dezember Gene Tonic zählen. Ich habe nicht mehr, weil ich kein Geld mehr vom Konto habe, weil ich nichts geschafft habe. Und dann bin ich aber das Jahr drauf, 2017 auf Bühni oder 2018 mit Gülsch und habe dann wieder Geld.

SPEAKER_01

Das war ein so ein schönes Viertel.

SPEAKER_03

Ja, klug.

SPEAKER_01

So eine schöne Fett.

SPEAKER_03

Das war die Idee, das Konzept von Schneck auf der Zunge. Es war meine Rede und Klug hat geliefert.

SPEAKER_01

Und der Titel Gülsch zeigt dir einen Schreck. Das war auch deine Idee?

SPEAKER_03

Ja, schon zusammen mit dem Retter von Gund, weil er drei Jahre wirklich mein Mentoring übernommen für wie verzählt man die Geschichte auf der Bühne, es geht etwas, wo es 90 Minuten geht, wie muss man etwas machen, wie muss man etwas aufbauen. Redetter vor Gund? Genau. Er hat mich dort. Und dann hat er später auch noch Anna in seine Frau, die dann immer meine Texte lektoriert hat. Sie hat mich dort auch noch. Sie hat wirklich auch einen grossen Teil des Mentorings, wie man Text schreibt für Kolumnen, wie man etwas, das man Klammern aufmacht, wie man Klammer zugemacht. Reden von Kunden hat schreiben, Konzept von der Bühnenhow, noch auf Frau Anna. Mit mir an den Text geschaffen.

SPEAKER_01

Sie haben sich unter ihre Fittichen genommen.

SPEAKER_03

Ganz genau. Und sie haben mich dort auch mega fest. Das finde ich auch. Es schätzt sich das Todes, weil sie mich dann auch sehen, wer ich bin. Es hat mich nie jemanden probiert, in einen Schubladen zu können, außer die Journalisten, die über mich geschrieben haben, die mich nicht in einen Schubladen tun können. Die waren dann wirklich verwirrt. Aber alle meine Leute, die mich mein Mentoring gemacht haben, haben mein Mentoring gemacht, nicht weil ich auf sie zugegangen bin und gesagt haben, hey, du mich auf Art und Weise zu managen und in einen Schubladen pushen, sondern ich habe etwas gemacht, sie haben das gesehen und gedacht, Interesting. Und haben mich zu sich genommen und gesagt, und was auch nicht, sie haben mich als Grundmasse genommen und mich entwickeln zu lassen. Und das finde ich krass, um auch mit Menschen zusammenzuarbeiten, die einfach dir zuschauen, wie du Fehler machst. Und die nicht wollen deine Fehler von Anfang an schon rauskorrigieren und heraussetzen. Und das ist etwas, wo ich nicht weiss, ob sie checken, dass sie das machen. Weil so wahrscheinlich schon. Sie wollen ja nicht, dass ich Fehler mache.

SPEAKER_01

Aber sie sehen sie es nicht als Fehler?

SPEAKER_03

Ja, sie sehen es als ihre Art, um es zu machen. Und sie wird dann schon darauf gucken. Ich weiß nicht, was es ist, aber das habe ich so sehr geschätzt an allen Leuten, die mit mir zusammen über Jahre hinweg geschafft haben, wie du nicht Geschichten erzählen kannst.

SPEAKER_01

Fehler finde ich persönlich, das ist aber etwas Gesellschaft beurteilt, was ein Fehler ist, durch dass es Regeln gibt auf dieser Welt, und wenn man die nicht befolgt, dann ist das ein Fehler. Ich weiß auch nicht, ich schaue gerade eine Frau an, die draußen bei uns dafür läuft vor dem Fenster. Sie hat die Hose mit dem Reissverschluss vorne an. Was wäre, wenn sie die Hose umgekehrt hätten? Dann hat etwas Gefühl, es ist ein Fehler für sie, ist vielleicht aber einfach nur Style. Und wahrscheinlich würde dann Anna Winters finden, wow, that's like the new shit, that's really good. Und ich sehe das vielleicht so, vielleicht hast du irgendjemanden, der gefunden hat, der Name, der Titel Fehler, ist für das nicht geeignet. Du machst es einfach anders und jetzt mal schauen, es ist vielleicht ein neuer Trend, so wie du es machst.

SPEAKER_03

Absolut. Und ich finde es wirklich, ich finde es auch krass, dass mein innerer Kompass und mein Gefühl, meine Menschenkenntnis. Ich habe immer gespürt, mit wem kann ich jetzt zusammenzuarbeiten kann, wer ist mir wohl gewesen und wer würde wirklich interessieren, wer ist nicht interessiert, um Cash zu machen mit mir, sondern wer ist interessiert, um mit mir zusammen zu arbeiten zu tun, weil die Person mich interessant findet oder die Art und Weise, wie ich die Welt sehe, interessant finde und findet, das muss man weiterentwickeln. Ich habe das immer gespürt. Und die Leute, die mir dann Tipps gegeben haben, oder habe ich dann einfach so gelächelt und geknickt und gesagt, jetzt sind wir, jetzt sind auch. Man weiss es einfach. Man weiß es eigentlich unterbewusst zu tun.

SPEAKER_01

Ja, aber man muss auch vertrauen.

SPEAKER_03

Das lernt man ja. Dann läuft man manchmal rein, was man schafft, mit Leuten zusammen, wo man so merkt, okay, das sind nur Botonisten, nehmen nur. Und wenn dich versuchen, in eine Schublade pressen, versuchen, plötzlich kontrollieren, wie du ein Komma setzt. Plötzlich kontrollieren, was du überhaupt sagst.

SPEAKER_01

Und darf man das Koma irgendwie sitzen?

SPEAKER_03

Ja, ich schon. Ich setze es komma. Ich setze es ein Komma, wenn ich schnufe. So mache ich es. Ich aber auch.

SPEAKER_01

Ich mache das auch. Es ist wirklich so, wenn ich schnufen muss, dann ist es, oder?

SPEAKER_03

Wenn ich ja.

SPEAKER_01

Oder pünktlich, pünktlich, pünktlich. Freie Zeit und dann weitergehen.

SPEAKER_03

Und die Menschen, und das warum auch so wichtig, Rito Anna, Elive, da sind so die, die so mega fest in den Sinn kommt, dass sie so fest mir das Space geholt haben, dass ich mittlerweile auch so ein Selbstvertrauen entwickeln können, in wie ich Sachen schreibe. Und dann entwickle ich mich dazu, dass ich eine Person werde, die viel Anglizismen benutzt. Dann ist es so bei. Weißt du? I love it. So be it. So wirklich. Sie haben mir immer beigebracht, vor allem die Elive, muss man sagen. Die Lef hat mir so viel beigebracht, dass ich nicht denken muss, wer ist meine Zielgruppe. Die Schere habe ich mir nie in den Kopf setzen lassen, sondern was finde ich interessant? Was finde ich lustig? Bei einer Geschichte fängt meine Ball anzappeln, weil sie es wirklich so macht. Und dann bin ich gute, wenn das Menschen lustig findet. Oder skip away, wenn du nicht geil findest. Ich bin nicht da, um dich pleasieren. Ich bin da, um etwas machen, das ich gut finde. Wenn ich es gut finde, dann ist es super. Dann wird eine Community folgen, die er das auch gut findet. Und wenn nicht, dann bin ich so eine Bühnenkünstlerin, die nur vier Leute hat. Wo können wir schauen? Aber ich weiß auch nicht, die haben mir einfach. Ich habe früher schon aus Titan gehabt und die Menschen haben mir immer geholfen, dass sie siehalten können. Das ist schon geil.

SPEAKER_01

Das ist ein schönes Bild, das jetzt kommt.

SPEAKER_03

Das ist wirklich geil. Gut, dort bin ich nur ein Drittel davon. Das ist wie so ein drei Team, das das gemacht hat. Aber ja, ich bin ein Drittel davon.

SPEAKER_01

Ich kann mir immer wieder schreiben, von dir abschneiden. Dass tatsächlich wie es Wortzeit das Selbstvertrauen, das Vertrauen in dir selber, wo du jetzt sagst, diesen Rückgrad einfach You don't care. Und zwar wirklich von tief, wenn es darum gegangen ist, auf der Bühne oder was du sagst, wie du sagst, Entschuldigung, dass ich dich jetzt gerade eins geschlagen habe. Unter dem Pulteis. Weil ich habe das eben nicht gehabt. Und bei etwas, wo ich schon 100'000 Mal gemacht habe und finde, es kommt doch aber niemand wegen mir, nur weil ich es erzähle und solche Sachen bla bla, wo du so gefunden kannst, muss irgendjemand schon. Beim ersten Mal vielleicht nicht so viel und dann irgendwann schon. Also, scheiß drauf.

SPEAKER_03

Ja, oder auch nicht. Auch wenn nie jemand kommt, Hauptsache man kann machen das, wo der Purpose ist von einem.

SPEAKER_01

Ja, man muss ja schon auch zahlt werden.

SPEAKER_03

Ja, aber ich glaube nicht, dass ich glaube wirklich, dass das. Wenn man bei sich bleibt und wirklich seinem Kompass folgt, dann wird man falls, you're gonna be fine, you're gonna be just fine. Sobald man sich anfang verbügen, weil man das Gefühl hat, jemand eine gewisse Art und Weise von einem sehen. Damit man gesehen wird, dann fängt man an schlecht werden. Richtig. Da bin ich voll bei dir. Man muss bei sich bleiben. Weil man nichts machen nicht kontrollieren, was Leute über uns denken und was Leute auf dich projizieren. Das kann man nicht kontrollieren. Was man kontrollieren kann, ist einfach, dass man bei sich bleibt und dass man Spass hat an dem, was man macht. Wir sind Gott mega privilegiert, dass wir zufällig in der Schweiz sind, in einem der richti Länder. Und dass wir als Frau wirklich die Möglichkeit haben, um einfach ein Mikrofon anmachen und loslassen. Es gibt Länder, wo es wirklich nicht geht, tragischerweise. Darum übertaken die tun.

SPEAKER_01

Und nehmen alles andere die Challenges als Gesprächsstoff und reden darüber.

SPEAKER_03

Und was ich aber auch sagen muss, was mega wichtig ist, gerade in der Social Media Zeit, um sich, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Oder einfach, wenn wir etwas same bleiben, dass man nicht Kommentar lesen kann.

SPEAKER_01

Das hat mich ihm vor Recht fertig gemacht. Früher, jetzt weniger, weil ich bin wieder angekommen, there's no such thing as bad press. Es ist so, wenn jemand die Zeit nimmt, um über dich reden und kommentieren, dann wow. Ich meine, danke, dass du mir die Zeit in deinem Hirn macht. Aber früher hat mich das aufmögen, schon zu choice Zeiten. Ich bin aufgewachsen, ich habe nie drei passt. Und bin auch immer in einem Raum gelaufen, es liegt viel in awkward, weil ich eh nicht reinpasse. Wenn die Köpfe sich drehen, das habe ich heute noch, denke ich nicht, dass sie drehen sich eine Hurgeilheit aussehen und mich auch geil fühlt, sondern die drehen sich um anders aussehen, weil sie nicht reinpassen, weil sie mich nicht gerne haben. Ich habe immer selten in einen Raum und fühle mich wohl von Anfang an. Und wo dann mir die Aushängerschilder sind und die Öffentlichkeit plötzlich einfach auch noch so eine Voice war, das hat mich auch Hura oft sehr fest getroffen.

SPEAKER_03

Ja, man, weil wir die Glaubenssätze aus der Kindheit, die dramatischen Erlebnisse, die man als Kind gemacht hat, die leben mit einem mit, die sind hier verankert, wie so eine Narbe in der Seele. Und dann muss man ja wieder versuchen, das zu ausbalancieren und ein Selbstwertgefühl und ein Selbstvertrauen aufbauen. Und dann kommt aber von außen Giftpfeile, die genau dort anhängen, was man ja schon quasi Grundrauschen ist in der Seele, dass man nicht passt, dass die Stimme nicht gut ist, dass man das laut ist, das Schlässig ist, dass man sich das fest körperbetont anleigt, dass man einen starken Lidschatten hat, weißt du auch nicht was, dass man immer dort anhängen, wo schon eine Seele ist.

SPEAKER_01

Richtig.

SPEAKER_03

Und dort, wo keine ist, prallt es einfach ab und man ist so, das ist wirklich ganz komisch und falsch verstanden. Genau. Wenn man anfängt, berühmt werden und jemand einen Zeitungsartikel über einen. Der erste ist negativ, der zweite ist negativ. Und dann geht man in diesen Kommentaren spalten und schauen und alle hassen einen. Was macht etwas mit einem? Ganz viel. Natürlich. Darum aufhören. Ich tue wirklich gar nichts. Aber ich lese auch keine Artikel über mich. Mache ich einfach nicht. Ich finde, wieso ich bin nicht so wichtig, ich bin nicht so important. Ich muss einfach, also doch, ich bin schon wichtig, verstehe ich nicht falsch. Aber ich finde, es ist gesünder, wenn man nicht zu viel die ganze Zeit weder positiv noch negatives ist über sich selber liest. Mach das macht etwas mit einem, finde ich.

SPEAKER_01

Ich will schauen, was Chat GBT über dich sagt.

SPEAKER_02

Aha.

SPEAKER_01

Seht ihr mal vor, Gulcha Dili is a Schweizer Moderatorin, autor, and Podcasterin. Viele kennen sie from the ehemaligen ehemaligen Jugend Joyce, who with her directed, humorful style. Later was by SRF in Ben with her solo program and in Podcasts active. She came from Niederootsville in Kanton St. Gallon and had albanisch-Turkish Wurzel never TV. Podcast Columns and often with them like Gesellschaft, Beziehungen, Mental Health, Feminism and Social Media. In the Schweiz gilt for violence as one derantesten Medienpersönlichkeiten ihrer Generation. Sehr offen, selbstironisch and oft ziemlich ungefiltert.

SPEAKER_03

Hey, ich finde das kann ich unterschreiben.

SPEAKER_01

Ich finde das ist ein mega geil!

SPEAKER_03

Ihr könnt bitte alle Journalist das einfach kopieren.

SPEAKER_01

Ich finde es vor allem der letzte Teil. In der Schweiz gilt sie für viele als eine der markantesten Medienpersönlichkeiten ihrer Generation. Guscha, 2011. Did you ever think that was gonna be in the net? Das ist ein Legacy, man.

SPEAKER_03

Hey, das ist wirklich ein Legacy. Weißt du, was ich meine? Und es ist sowieso manchmal irre die Sachen und noch. Es ist manchmal so ein Loco, weil das Ding ist, man weiss, man kann auch nicht einschätzen können, wie viele Leute einem, wie viel man in der Nische kennt, wie viel gibt es Leute, die man auch noch nervt. Ich habe ja keine Idee, was die aus der Welt von mir weiss. Oder was der glaubt, dass ich bin. Und das ist zum Beispiel auch: Das ist auch ein Loco. Ich weiss gar nicht. Es gibt wie so eine Babbel, wo ich mich gut finde und mega toll. Es gibt eine Babbel, die sich mega gespiegelt fühlt und mega ähnlich. Dann gibt es eine Babbel, wo man denkt, oh mein Gott, ich kann die einfach mal ihre Schnauze halten. I can't anymore. Und es ist so wie, ich bin ja wie so, ich verstehe, das ist schon auch ein komisch. Ich bin so in vielen Babbeln wie eine andere Funktion. Und wenn man sich anfängt, solche Sachen überlegen, dann wird man etwas loco und darum würde ich es mir gerne überlegen.

SPEAKER_01

Ich finde, du solltest einen Lifetime Achievement Award bekommen.

SPEAKER_03

Ich sehr gerne. Das würde ich dann schon auch annehmen. Sorry es nicht. So es nicht. Ich nehme es dann schon an. Am Ende des Tages bin ich einfach eine Frau mit ADHS und mit Spastra zum Singen zu tanzen, eine Pirouette zu machen. Mein ganz Leben ist ein Musical. Ich tue gerne Geschichten zu erzählen und fantasiere. Das ist eigentlich das. Ich bin einfach eine Person, die das innere Kind gerne lässt, heraus zu spielen. Ja, aber es kommt mir vor. Am Ende des Tages ist es nur das. Aber wir alle können das sein. Wir alle können das. Es ist nur, und das ist das, was ich auch versuche und hoffentlich auch erreichen bei den Leuten. Es ist alles, mach einfach so etwas sein, wie man will. Und dann hat man etwas mehr Spass.

SPEAKER_01

Ja, aber du hast wie ein Schutzschild vor dir, die ganze Zeit. Also einbaut. Du kommst mir mal vor, als wärst du Invincible.

SPEAKER_03

Das stimmt wirklich nicht. Ich bin einfach. Ich renne genauso in die Therapie und tue meine Glaubenssätze, die dran sind, meine Seelen sind, die alle Menschen haben, kann ich auch aufarbeiten und schaue, wie ich besser sein kann und wie kann ich noch entspannter aufs Leben gehen. Und wie kann ich schauen, dass ich ein gutes, entspanntes Leben habe, weil das Leben ist relativ kurz und es bringt einem gar nichts, um die ganze Zeit gestresst zu viel zu arbeiten und die ganze Zeit streiten müssen. Und wenn ich wieder merke, ich bin die ganze Zeit hässlich, weil ich im Trend die Leute zu laut geheucht, dann bespreche ich das wieder mit meiner Therapeutin. Ich bin wirklich nicht außergewöhnlich. Wirklich nicht. Was ich außergewöhnlich schön finde, ist, dass ich mit dem inneren Kind so viel Raum geben kann. Das finde ich einerseits ist eine nette und gute Grundausstattung, die ich mitbekommen habe. Und eine gute Portion Schild hat ein Trauma. Und das ist auch ein Coping-Mechanismus. Aber alles, was zusammen ist, was man macht, dass ich jetzt relativ unbeschwert habe. Unbeschwert, ja. Ich finde schon, dass ich schon relativ unbeschwert. Und was aber auch gut ist, ist, dass ich Sachen schnell vergesse, also auch Sheetshows und so. Und belastende Sachen kann ich hinter mir. Ich halte nicht darauf fest, verkwämpft, wenn etwas schief gelaufen ist, sondern ich haue das Lager und denke mir so, es wird die Welt Ende machen. Mach das Beste draus.

SPEAKER_01

Apropos La Gar, ist es dir so einfach gefallen, es lag es mit Zivadili Ring. Weisst du? Weil das ist für mich in meinem Kopf. Wahrscheinlich ist vieles dazwischen gekommen. Aber nach Küll schon sagt ihr Schneck, war für mich, wo nicht in der Schweiz war, das nächste grosse Ding: Zivadili Ring-Podcast, so wie ich es gerne habe. Drei Girls miteinander über Gott und die Welt. Und es ist unbeschwert. Ist es lang gegangen? Wie lange sind die? Eben doch, fünf Jahre, ja, fünf Jahre.

SPEAKER_03

Das ist länger, wie ich gedacht habe. Ich glaube, oder fünf Jahre. It's giving five years, doch? Wir sind jetzt zuerst zwei oder zweieinhalb Jahre beim SRF. Oder länger. Ich weiß es nicht.

SPEAKER_01

Genau, das SRF.

SPEAKER_03

Zuerst wir beim SRF, ich würde ca. 2 Jahren und noch haben wir es selber gemacht und dann war das Hallestadion.

SPEAKER_01

Crazy. Weil das war ein riesig, es war ja eine riesig.

SPEAKER_03

Ich bin zuerst auf Deutschland fast schon abgehauen, in Anführungszeichen.

SPEAKER_01

Stimmt, war, du bist noch auf Berlin, wo ich auf London bin, das weiß ich noch. Ich habe ihn nämlich mal noch geschrieben, wir haben uns verpasst wieder.

SPEAKER_03

Ja, Mann.

SPEAKER_01

Weißt du, von wegen, wir haben das jetzt wieder gefunden, freundschaftlich, als Mensch einfach quasi. Und dann nachher, wo ich auf Berlin nicht so 2016, Herbst, ich gehe auf London.

SPEAKER_03

Ich bin ein bisschen, was du gesagt hast. Ich glaube, wir haben das wirklich um ein Jahr sogar verpasst. Crazy. Ich bin auf Berlin, weil ich im Hintergrund Sachen arbeite wollte. Ich habe Fernsehmacher spannend gefunden. Als Redakteurin, Co-Regie, Konzeption, Drehbucher schreiben, also nicht für Filme, sondern für Beiträge. Und dann habe ich mich entschieden, ich auf Deutschland gehen. Wirklich komplett hinter der Kamera. Ich war auch der Kamera ein bisschen überdrüssig. Wie gesagt, bei Joyce haben wir ja so viele Sendungen gemacht. Ich hatte enough. Und nachher war ich auf der Bühne. Ich hatte enough, auf den Rampenlicht. Und dann war ich ab auf Berlin. Und habe dort viele verschiedene Produktionsfirmen gesarbeitet und mit mega tollen Leuten zusammenarbeiten. Zum Beispiel habe ich einen Podcast realisieren von Til Reinhard, den Podcast Jokes, als er andere Comediensiegler hatte. Und die Produktionsfirma mit den zwei Chefen, Martin und David, hat mir wirklich so viel Verantwortung übergeben. Und dort habe ich als erste Mal auch realisiert, dass wir wirklich bei Choice einfach alles gelernt haben. Wir haben Fernsehen machen gelernt. Wir haben alle Fehler dreimal gemacht und haben dann keine 14 Mal gemacht in der Zukunft gemacht. Und wir haben wirklich aus nichts hohen, geile dramaturgisch in sich stimmige Sendung machen. Und live das wissen, habe ich natürlich mega krass anwenden bei Turbokultur. Und nachher immer in Zürich gewohnt und in Berlin, weil ich auch einen Boyfriend habe in Zürich. Dann habe ich dann ein Breakup. Aber ich war nie nicht in Zürich und hast du dann Zivil drin gekommen. Aber das Ding ist ja auch, ich meine, bei unseren Jobs war nie etwas für immer. Sondern das Projekt haben immer wie so eine Quisidur. Eine Staffel, zwei Staffel, und dann irgendwann geht das fertig. Es ist so ein mega gelerntes Verhalten. Für mich finde ich für die Leute, die im Entertainment Business arbeiten. Man machen das Projekt, entweder es eine Staffel, vielleicht gibt es nur eine halbe Staffel, vielleicht gibt es nur einen Pilot, der nie ausgestrahlt wird. Das ist so gelernt. Darum ist für mich so für mich so Abschied nehmen.

SPEAKER_01

Part of the thing.

SPEAKER_03

Nein, es ist so part of the thing. Es ist ganz normal, dass Sachen ändern.

SPEAKER_01

Ja, aber oft kurz bevor das Schiff untergeht. Und nicht weisst, wenn man noch ganz. Es war so ein riesen Peak. Es war nicht nie traurig, dass es auseinander ist. Natürlich. Du warst schon die, die sagten, no, no more, I can't do this anymore. So wie du mir das vorher erklärt hast. Du weisst, wen du noch hast und wenn es für dich einfach nicht mehr stimmt.

SPEAKER_03

Ja. Das Ding ist aber, für mich ist es auch schwierig, wie über die Sache reden, weil es betrifft ja drei Frauen. Ja, nein, aber dein Teil betrifft noch dich. Ich finde ja, aber ich meine, wie gesagt, ich kann nur wiederholen, ein Projekt endet, das ist für mich so ein gelerntes Verhalten. Und Zusammenarbeit beendet. Und das ist wie eine 40-jährige Frau. Und dann ist wie ein Tür zu und dann sind die drei Fenster wieder offen. Man hat gar nicht lange Zeit, um auf die geschlossenen Türen schauen, vor dieser Sitze und traurig. Die Fenster sind offen und sie sagen, kannst du mir schauen können, schauen wir uns da raus. Und so ist mein Leben halt auch einerseits ADHS, wo ist der nächste Dopamin-Kick? Wo ist die nächste nächste Bühne, die ich meine Geschichten erzählen kann? Und andererseits ist das wie ein Part of Business.

SPEAKER_01

So you don't miss it.

SPEAKER_03

Es ist für mich schwer. Ich weiß nicht. Es ist wie, man hat wie so etwas fünf Jahre lang gemacht und dann ist es dann auch gut. Es ist jetzt wieder.

SPEAKER_01

Ich lasse jetzt so stark für dich.

SPEAKER_03

Okay. Das ist nicht so gern genau, was ich meine. Habe ich gut alles ums Shift, nicht? Und du hast ja immer so viel.

SPEAKER_01

Schuh, schuu, wieso wie ich so Lalamfahren?

SPEAKER_03

Päm, um Shift.

SPEAKER_01

Es ist wirklich so. Und das ist auch etwas, was man erklärt hat, wenn man merkt, dass das gegenüber nicht wut, wenn du weiter drucken tust, kommt die Person nie mehr.

SPEAKER_03

Nein, aber ich kann es auch wirklich.

SPEAKER_01

Zudem habe ich auf die Durch geschaut. Und ich habe noch acht Minuten, weil du musst noch in den Spur machen. Das ist korrekt.

SPEAKER_03

Oh mein Gott, ich habe so lange geredet.

SPEAKER_01

Wie lange brauchst du es um dort hinkommen?

SPEAKER_03

Mit dem Velo brauche ich 10 Minuten.

SPEAKER_01

Schau. Aber noch ein paar Minuten und ich muss noch etwas pitchen. Das mache ich nicht hier live.

SPEAKER_03

Wir müssen noch mal einen Kaffee trinken. Einen, der warm ist.

SPEAKER_01

Aber ich muss hier noch schnell etwas von dir. Ich weiß gar nicht, wie ich das hier mache, weil ich bei dir abgeschaut habe. In deinem Bühnenprogramm hast du immer Rubriken. Bei mir kann noch keinen Namen für die Rubrik. Es ist einfach mehr, ich wollte wissen, was du sofort eine Antwort geben auf das, was ich sage, wenn du es hörst.

SPEAKER_03

Blitzgewitter. Blitzantwort.

SPEAKER_01

Nein, das ist. Blitzantwort ist zu gut.

SPEAKER_03

Ja, ist doch gut. Wir sind noch ein Point drauf. Also gut.

SPEAKER_01

Blitzgewitter finde ich halt noch. Thunder! Thunder! Thunder! Und dann könnte ich eben. Weißt du, Thunder.

SPEAKER_03

Das kostet dann viel, gell?

SPEAKER_01

Dann singe ich es ein. Okay, gerne. People pleasing. Gar nicht mein Ding. Selbstwert. C von C. Sichtbarkeit. Mini. So wie du es aufnimmst.

SPEAKER_03

Aktuell ist meine Sichtbarkeit sehr gross, hatte ich das Gefühl. Ich werde umgereicht in Podcasts und bei Radiosendern wie so einen Joint im Backstage-Bereich. Wirklich. Ich habe das Gefühl, ich bin überall. Das ist nice. Too much, habe ich das Gefühl?

SPEAKER_01

Nein, ein Joint kann nie too much sein.

SPEAKER_03

Meine Schwestern hat letztlich gesagt, hey Gülsch, jetzt bist du sogar noch im Bus im Bildschirm. Bist? Ja! Ich war letzte, wegen irgendetwas wieder.

SPEAKER_01

Also ich stecke meine Tochter zu dir.

SPEAKER_03

Ja, stimmt!

SPEAKER_01

You're in everybody's life!

SPEAKER_03

Stimm!

SPEAKER_01

Weißt du, wie ich meine? Wiebliche Rollenbilder?

SPEAKER_03

Haben wir noch zu wenig?

SPEAKER_01

Dating beziehen. Habe ich eine Pause gemacht? Erwartungen an Frauen generell. Ob du oder von außen?

SPEAKER_03

Wir übertrieben viel zu hoch. Nehmen wir es mal easy, shut the fuck ab, lass uns machen. Lasst uns die Welt abonnieren. Ich glaube, wir könnten da alles mal ein bisschen aufraumen.

SPEAKER_01

BÄM!

SPEAKER_03

Wirklich, wie du mich angeschaut hast, wird quasi in einer Faust in der Luft.

SPEAKER_01

Fühle mich geliebt und gesehen. Nein, das ist einfach. Und ich sage nicht viel mehr dazu, weil es ist einfach perfekt, so wie du das beendet hast. Oh, thanks. So, jetzt gehen wir schon einen Kaffee geholfen.

SPEAKER_03

Okay, danke Alexandra für die Lade.

SPEAKER_01

Danke vielmals für die Kohle gegründet.