Woman on a Mission by Alexandra Maurer

Ein persönlicher Sommerbrief an euch

Ethan Rank Season 1 Episode 9

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0:00 | 16:11

Ein Jahr später.

Diese Folge ist persönlicher als sonst.

Zum ersten Mal seit dem Start von Woman on a Mission Ende Januar gab es keine neue Episode letzte Woche. Der Juni hat mich eingeholt – emotional, körperlich und mental. Der erste Geburtstag meiner zweiten Tochter bedeutete gleichzeitig den ersten Jahrestag meines Überlebens nach einer Geburt, die mein Leben für immer verändert hat.

In dieser Solo-Folge nehme ich euch mit in meine Gedankenwelt der letzten Wochen.

Ich blicke zurück auf die erste Hälfte unseres Podcastjahres, auf all die inspirierenden Gespräche, unseren ersten Live-Podcast mit Community-Event und möchte mich von Herzen bei euch bedanken. Ohne euch wäre Woman on a Mission nicht das geworden, was es heute ist.

Außerdem spreche ich über etwas, das mich diese Woche sehr beschäftigt hat: ein MRI nach einem auffälligen Befund in der Brust. die Angst vor dem Ungewissen und warum ich glaube, dass niemand solche Untersuchungen alleine durchstehen sollte.

Ich verabschiede mich mit dieser Folge in die Sommerpause und freue mich schon jetzt auf Mitte August, wenn wir mit vielen inspirierenden Gästen zurück sind.

Dieser Podcast wird im Headsquarter Studio - The Artistic aufgenommen. Danke für euren Support.

SPEAKER_00

Hallo und herzlich willkommen aus dem Headsquater in Zürich zu einer neuen Folge von Woman on a Mission. Die letzten for the summerpause tatsächlich darum auch ein Spezielle, nämlich ohne Gast kein Interview, keine Expertin außer mich. Expertin quasi in Multitask in the Shithour of Life. Heute geht es einfach tatsächlich Only Meute. Letzte Woche gab es keine neue Folge online gegeben, weil ich einfach mit dem Editieren, der Produktion als ich nicht rechtzeitig fertig bin. Zum allerersten Mal tatsächlich, als wir gestartet sind, Ende Januar. Ich habe es wirklich schlecht und habe panic geschoben. We have not so tall and happy. Hey, absolutely okay. Because life was life quasi. And this is held many, not. And now that's the podcast, because of our life's life, then the women of the mission community wise that they with the life challenges not alive. All of them are okay. And before I tell why this junior for me personally so ultra emotional and for aller intensive Moments, möchte ich euch danke sagen. And before I erzanne, warum dieser Juni für mich so ultra emotional and voller intensiven Moments war, möchte ich euch danke. Danke, danke, danke an jede einzelne Person, die meinen Podcast hörs, an alle, die Nachrichten schreiben, Episoden teilen, Feedback geben oder einfach still zulassen. Wo ich, wo man an einem Mission gestartet habe, habe ich nicht gewusst, wohin die Reise führen. Ich habe einfach den Wunsch, einen Ort zu arbeiten, wo echte Geschichten Platz haben. Stories, die Mut machen, die verbinden und die zeigen, dass wir alle unsere Kämpfe und Herausforderungen haben. Und genau das ist passiert. Wir haben in dieser ersten Season unglaublich inspirierende Frauen kennenlernen. Wir haben über Themen wie Identität, in der Folge Black History Month slash Olympische Spiel. Wir haben über den Schritt in die Selbstständigkeit geredet, über Mut und Karriere, über Musik und sich neu erfinden, in der Folge mit meiner Freundin Jen Dale und über verschiedene Generationen. Aber auch vielleicht über weniger sexy Themen, die aber ultra wichtig sind, wie Steuren mit Scheanin oder Frauen Stimmrecht, gesundheitlichen Herausforderungen oder künstliche Intelligenz. Aber auch Cyberkriminalität and Deep Fakes haben mit Karin Sprengen von Silencio Platz. Und nostalgisch bin ich mit meiner langjährigen Weggefertigten Gülscha Adili. Ihr könnt übrigens alle Folgen, hier auf Spotify oder iMusic oder wo auch immer ihr diesen Podcast hörte, einfach nochmal hören, falls ihr es verpasst haben. Es waren alles Themen, die uns als Frau beschäftigen und uns, ein paar mehr und andere weniger, betreffen. Jede einzelne Gästin hat ihre Geschichte mitgebracht, ihre Erfahrungen geteilt und ihre Verletzlichkeit zeigt. Und ich dürfe uns jeder Begegnung selbst auch etwas lernen. Dafür bin ich extremst dankbar. Einen ganz besonderen Moment war natürlich unser erste Live-Podcast-Event, das im Headsquarter the Artistic war war. An dieser Stelle als ganz Headsquarter Team, wo der Event so grandios auf Beigestellt hatte für mich und mich seit dem Start dieses Podcasts supported. Jede Folge wurde hier aufgenommen. Partek, Alessia, wow, ihr seid einfach mega. Danke ganz fest für euch Support. Ihr warde. Ich weiss noch, ich war so nervös im Vorlauf zum Event und am Tag selber. Ich meine, ich habe nicht gewusst, ob irgendetwas auftauchen wird. And then war dieser Room einfach voll. Die Community war. Wir haben alle gemeinsam gelacht, nachgedacht, diskutiert und tatsächlich auch ein paar Tränen vergossen. Wir haben uns gegenseitig kennengelernt, würde ich sagen, und Geschichten geteilt. Verbindungen sind entstanden. Genau in diesem Moment habe ich gemerkt, dass Woman nicht nur ein Projekt ist, sondern eine Community. Dafür bin ich euch allen von Herzen dankbar. Juni Juni, where ich mich unfassbar gefreut habe. Und gleichzeitig aber auch einen grossen Respekt haben, vor allem von meinen eigenen Gedanken und Emotionen. Der Monat Juni hat der erste Geburtstag meiner jüngsten Tochter symbolisiert. Also ein wunderschöner Monat, wo wir gefährden, Glacht und Family bei uns haben. Und gleichzeitig war hier noch so ein anderes Gefühl am Umschlummern. Ihre Geburtstag bedeutet für mich, dass ich den Tag, an dem ich fast gestorben war. Dann sogar noch heute des Tages, genau heute des Tages, ich noch im Spital war. Ich war weit davon entfernt, wie ich selber oder sein konnte, habe mich mühsam wieder ins Leben gekämpft. Mein Körper war fremd. Ich war nicht gewusst, ob er jemals wieder so funktionieren wird, wie er mal funktioniert hat. Ich habe nicht gewusst, wie meine Zukunft aussieht. Und dann plötzlich war er ein ganzes Jahr rum und ich bin wieder voll im Leben gestanden, mit einem gesunden Kind, mit zwei gesunden Kindern, mit einer Familie, meiner Familie, mit Arbeit und einem neuen Podcast mit euch. Und wieder gesund dank meinen Ärzten und der Medizin. Und all diesen Tabletten, die ich noch nehmen muss. Aber ich war wieder gesund. Oder bin wieder gesund, immer noch. Ich war laufen, lachen, leben. Das war alles von einem Jahr noch weit entfernt. Und obwohl ich obviously unendlich dankbar war, habe ich gemerkt, Trauma hat keinen Kalender, keine Agenda. Es verschwindet nicht einfach, weil zwölf Münze vergangen sind. Mein Körper hat sich daran erinnert, mein Kopf hat sich daran erinnert, Gerüche, Gedanken, Bilder und Gefühle. Plötzlich war alles wieder sehr präsent. Gleichzeitig war der Juni aber auch beruflich wunderschön. Ich war fast ein Jahr später wieder voll in die Arbeit oder in meine Arbeit eingetaucht, physisch auf der Bühne gestanden, viele moderieren und vor den Kameralin stehen. Juni war ein toller Monat für mich. Ich habe einfach gemerkt, dass mein Leben wegen allem aber einfach doch anders ist. Mein Körper hat Sachen erlebt, durchlebt, durchgestanden, als ich selber nie viele Möglichkeiten habe. Ich bin jetzt Mami von zwei Kind, ich muss meine Energie anders einteilen. Und manchmal, falls es mir noch recht schwer, mir selbst einzugestehen, dass ich nicht die gleiche Alexandra bin wie vor zwei Jahren. Nicht schlechter, nicht schwächer, sondern einfach anders. Das ist, glaube ich, voll okay. Dann wurde die jetzige Woche, also diese Mantig, die Juli-Woche. Seit dem Mendig war ich auch nachdenklich, besorgt. Dann war eine Untersuchung meiner Brust, die nämlich etwas entdeckt wurde. Wahrscheinlich nichts Schlimmes hat es immer gekauft, aber eben wahrscheinlich. Das Wort wahrscheinlich, ich meine, so ein Wort kann ich einem innerlich komplett aus der Bahn werfen. Ich habe mir so Sorgen gemacht, weil wir weitere Abklärungen machen müssen. Auf die Termine habe ich warten müssen und diese Sorge erleitt. Das, was ich immer sage, nicht allein, das habe ich allein geht. Nicht bewusst eigentlich. Und dann ist mir immer das ins Ingekommen. Vielleicht trägt man schwere Sachen auch unbewusst allein, weil den Tag, den Alltag einem ablenkt. Und dann hat man so viel zu tun, dass man erst in der Nacht über diese Sorgen nachdenkt. Und dann liegt man mit diesen Gedanken allein im Bett. Dann war ich gestern an das Emery und bin unglaublich nervös. Ich habe euch erzählen, meine Mami zum Glück Mikro. Ich kann euch sagen, das hat so gut. Nicht weil sie irgendetwas ändern könnte, sondern weil sie einfach dabei war. Jemander, der mit mir gewartet hat, war jemand, der schweigend mit mir diet im Wartraum gesessen war. Jemand, der danach, nach dieser Untersuchung, wahnsinnig Angst vor Nadeln. Dann muss man Kanäle in den Venus einschoppen müssen, weil Kontrastmittel intravenös eingegeben wird, damit man das Ganze besser lesen kann. Es war jemand, der mich nach all dem in den Arm genommen hatte. Ich war unfassbar dankbar dafür, nicht allein dort zu sein. Das Ganze nicht allein durchzumachen müssen. Zum Glück habe ich noch am gleichen Abend ein Telefon übergekommen von meinem Arzt zu bekommen. Es ist alles gut. Nichts war bösartig. Man behalte die Brust einfach so im Auge, weil wir sie im Auge behalten. Ich bin unfassbar erleichtert, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber ich sage euch auch die Stunde davor ein Horror. Sie haben mir wieder mal gezeigt, wie erbrechlich wir sind. Und darum, die euch sagen, krallet euch, eure Mutter, beste Freundin, Partner, anyone. Aber könnt ihr so einen Weg nicht allein, wenn ihr nicht wählt. Wenn ihr es könnt, dann super, wenn ihr nicht wollt, geht den Weg durch oder zur Vorsorge, unbedingt, das ist auch wichtig, without a doubt. Aber bitte geht zur Vorsorge mit jemandem, das euch quasi sinnbildlich getan hat. Ihr müsst es nicht allein tragen. Und während all dem, all diese Sorge in dieser Woche, hat meine Grosstochter noch ihre letzte Schulwoche gehabt, beziehungsweise hat heute Freitag, den letzten Schultag, in der zweiten Klasse, nach der Summeferia, schon in die dritte Klasse. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Und wenn ich so an sich denke, sie war so ein tolles Maitle, wirklich gewunderig, lustig, starr, gleichzeitig sensibel, sie ist unfassbar empathisch, gescheit und einfach so lieb, so kind, sagt man auf Englisch. Sie war ein richtig junges Maitle. Ich schaue manchmal zurück und denke so, wie ist die Zeit vergangen ist? Wo ist die Zeit geblieben? Und vielleicht hat mich auch das so emotional gestorben in diese Woche gestern. Weil vor einem Jahr hatte ich ja nicht gewusst, ob ich überhaupt erleben würde, wie sie grösser wird. Heute darf ich zuschauen, wie sie ihren Weg nicht nur in die Schule geht, sondern auch durch das Leben, als Kind immer älter wird. Das ist im Fall einfach so ein wunderschönes Gefühl, ein Geschenk. Es ist in Sinn. Seit meiner zweiten Geburtserfahrung begleitet mich auch etwas, was ich bis jetzt kaum darüber geredet habe. So ein ganz leesiges Gefühl von Angst, so eine kleine, lesige Stimme, das mich immer daran erinnert, dass ich doch einmal so fest Glück habe, dass ich überlebt habe, dass irgendwann doch etwas passiert. Es ist so weird. Rational, null Logik dahinter, ich weiß, aber Gefühle folgen eben nicht immer der Vernunft. Vielleicht kennt ihr das. Not sure, but maybe. Wenn man etwas Traumatisierendes erlebt hat, wird man dankbarer, aber manchmal auch gleichzeitig vorsichtiger. Anyway, leben, das aber nicht in dieser Angst haben. Ich kenne mich. Ich möchte einfach bewusst leben, dankbar sein. Und viel lachen, glaube ich. Arbeiten, reisen, mit mir verbringen. Geschichten möchte ich weiterhin erzählen, weiterhin vielen Menschen begegnen. Die zweite Chance ist nämlich auch dafür da, finde ich zumindest. Darum möchte ich in dieser Erfolge heute mit Dankbarkeit enden. Ihr seid seit Januar Teil dieser Reise. Danke, dass ihr Women wachsen wollt. Danke fürs Zuhören und das Vertrauen, das mir schenken. Danke, dass wir gemeinsam eine Community geschaffen haben, in der echte Stories Platz haben. Ich verabschiede mich jetzt für ein paar Wochen in die Sommerpause. Und wir hören uns wieder ab Mitte August. And I promise you, es werden bereits jetzt schon ganz viele spannende Gäste auf euch, Menschen mit Stories, die bewegen und vielleicht auch eure Sicht auf Angst verändert werden. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf fest drauf. Und der nächste Live-Podcast-Community-Event ist auch schon wieder in der Planung. Bis dort wünsche ich euch einen wunderschönen Sommer von Herzen. Passt gut auf euch auf, genusset jeden Moment, sagt euren Liebsten, wie fest Lieb ihr habt und vergessen bei all dem Trouble und Chaos, never ever. Das Leben ist unglaublich kostbar. Fakt. Bis ganz bald. Und an dieser Stelle wirklich noch ein ganz, ganz grosser Dank als Hetzquater, der Artistik, für den Support vom Podcast Home Anne.