Dancefloor Diaries Vienna

Interview mit Hysterie - Zwischen Moral und Leidenschaft

Corala & Miss Undertaker

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🎙️ Neue Folge online – mit Special Guest HYSTERIE 🖤

Diese Woche sprechen wir mit @djhysterie – DJ, Journalistin und Mitgründerin des Kollektivs @kollektiv.stur.

Seit 2023 steht sie hinter den Decks und hat bereits zahlreiche Dancefloors in Wien und München aufgemischt. Mit ihrem Gespür für Musik, ihrer journalistischen Perspektive bringt sie spannende Blickwinkel in die Clubkultur ein.

Wir sprechen über:
✨ ihren Weg zum DJing und die ersten Schritte hinter den Decks
✨ die Entstehung des @kollektiv.stur und die Vision dahinter
✨ Moral vs. Leidenschaft – sollte man Gigs annehmen, wenn Veranstalter:innen oder Locations wegen problematischer Vorwürfe in der Kritik stehen?
✨ Social Media & DJ-Dasein – kann man heute überhaupt noch ohne Online-Präsenz erfolgreich sein?

🖤 Nächstes Event von @kollektiv.stur:
📍 12.06. im @krawall.bar

🎧 Jetzt anhören – Link in Bio

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#viennatechno #clubculture #podcast #collectiveculture#viennanightlife

SPEAKER_04

Hey, welcome to our podcast Dance Floor Diaries in Vienna.

SPEAKER_02

I am Corala and I am Miss Undertaker. And we the Vienna North Leben, informative, early, and we have sichtweisen. Hello and welcome to a new folder of Dance Floor Diaries in Vienna. He's host, also our Miss Undertaker. And as new guest have me the DJ History, also. And I grew you that and not in the teeth. Okay, History, say, or in a word.

SPEAKER_04

Hi, erst mal, danke, dass ich hier sein darf. Yeah, wie bin ich zum Auflegen gekommen? Ich bin eigentlich so aus Bayern, so from the land, and bin so mit 18 nach Wien gezogen. Da habe ich eigentlich erst so die Techno-Szene so richtig für mich entdecken dürfen. Ich hatte einfach so Friends von der Uni, die mich quasi so an Hand genommen haben und quasi so gezeigt haben, was gibt es da eigentlich. Und ich war halt extrem fasziniert, einfach so von der Techno-Szene. Und es war irgendwie so ganz anders als das, was ich halt sonst unter Feiern irgendwie verstanden habe. Voll. Und irgendwie war das dann so eine Magie, dass mich das dann so irgendwie die nächsten Jahre so in den Bann gezogen hat. Aber bis ich dann tatsächlich selber aufgelegt habe, hat es dann noch einige Jahre gedauert. Aber ich habe mich dann so über die Jahre mit anderen DJs angefreundet, ich habe DJs gedatet. Und irgendwann habe ich dann festgestellt, ha, vielleicht finde ich ja gar nicht und die Typen so gut die auflegen, sondern vielleicht will ich das ja mal selber. Ich weiß nicht. Vielleicht kennt man es eh, dass man so oft irgendwie Sachen an anderen Leuten gut findet oder dann gar nicht unterscheiden kann. Genau. Mag man die Person wirklich oder do I want to be him oder her? Ja, verstehe ich absolut. Genau. Und ja, und dann habe ich halt so über Friends halt so auflegen gelernt und mich da halt auch so gepusht haben. Also da bin ich bis heute auch dankbar. Voll, das waren tatsächlich auch so männliche DJs und aber so wie die letzten Jahre waren es vor allem auch so Flinter-DJs, die mich da irgendwie voll supportet haben und die da sehr solidarisch waren.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_04

Ja, voll.

SPEAKER_02

Das klingt echt wundervoll und freut mich, dass du dann bemerkt hast, dass es nicht die Boys sind, sondern die Decks, die dich angezogen haben. Ja, voll. Und wenn ich jetzt fragen darf, welche Musikrichtung spielst du denn und wieso genau diese?

SPEAKER_04

Ich spiele mittlerweile eigentlich hauptsächlich so Hardgroove oder so Bouncy, so ab so 145 BPM. Ich habe aber tatsächlich eher so mit Hardtechno angefangen.

SPEAKER_01

Ach, ja.

SPEAKER_04

Ich glaube, es ist tatsächlich irgendwie oft eine Entwicklung, dass man eher härter anfängt, wenn man anfängt aufzulegen und dann so mit der Zeit ein bisschen softer wird. Feinfühliger für die Musik, glaube ich. Ich weiß es nicht. Also ich en choice mittlerweile immer noch sehr ab und zu so Hardtechno zu spielen. Aber so jetzt für die meisten Events mag ich es einfach gerne, wenn es irgendwie Groovy ist, wenn es tanzbar ist, wenn Leute Spaß haben und auch wenn es einfach so verschiedene Gruppen von Leuten auch so abholt.

SPEAKER_02

Sehr cool. Und seit wann hast du jetzt begonnen, wirklich aufzulegen?

SPEAKER_04

So ab 2024 eigentlich richtig.

SPEAKER_02

Okay, ja. Und das heißt, in welchen Lokalitäten trifft man auf dich? Hier in Wien, also welche Lokale sind dir da schon über den Weg gelaufen, wenn ich so sagen darf?

SPEAKER_04

Ich habe zum Beispiel im Ponyhof viel aufgelegt, was es den Ponyhof noch gab. Ja. Said Life. Genau. Dann Pratasauna, Praterstraße, Werk, Lucia. Nein, ich sage es immer falsch, es heißt Lucia, gell?

SPEAKER_02

Also ich sage auch immer Lucia.

SPEAKER_04

Ich glaube, es ist Lucia. Weil dann habe ich, ähm, durfte ich einmal bei Gürtelgold für Zwiedemo auflegen zum Beispiel.

SPEAKER_02

Das ist sehr cool.

SPEAKER_04

Feuerdorf habe ich mal aufgelegt.

SPEAKER_02

Ja, Feuerdorf, wo ist das?

SPEAKER_04

Feuerdorf ist ja am Prater. Aber die Location gibt es leider auch nicht mehr. Also es ist einfach, es ist furchtbar. Dann Semmelweiß Klinik habe ich ein paar Mal aufgelegt. Alterngrund.

SPEAKER_02

Alterngrund gibt es ja so auch nicht mehr, oder?

SPEAKER_04

Nee, Alterngrund wurde ja jetzt auch. Ja, es ist so schlimm. Es ist wirklich Naturspaces verschwinden. Genau, Donor Techno habe ich öfter aufgelegt.

SPEAKER_02

Ich habe dich ja letztens im Kramladen gesehen.

SPEAKER_04

Ah ja, genau. Kramladen. Einmal habe ich im Bahnwerter Titel aufgelegt in München. In München, ja.

SPEAKER_02

Wie bist du dazu gekommen?

SPEAKER_04

Ich war einmal. Ja, es war leider wieder ein Date.

SPEAKER_02

Ja, okay. Zumindest kannst du sagen, die Dates haben dich ja irgendwo hin weitergebracht.

SPEAKER_04

Ich sag's nicht weiter, aber vielleicht kehre ich mir Keks über Dates. Nein, Spaß. Jalls, mir war halt langweilig, ich war halt in Bayern und dann habe ich irgendwie, also ich habe quasi über Hinchwass, glaube ich, so einen DJ hack gematcht, der mir so geschrieben hat, du, ich sehe, du legst auch auf, ich lege heute im Bahnwerter Tila auf, ja, hast du Bock mitzukommen? Und ich dachte mir so, ja, why not eigentlich? Wow. Voll genau. Und dann war ich da halt feiern und habe ihn halt so bei seinem Gig quasi supported. Und da habe ich dann einen Freund von ihm kennengelernt, der eben das Booking gemacht hat für so eine Event-Reihe oder er kannte wen, ich weiß es nicht mehr genau. Genau. Und dann ein paar Wochen später habe ich dann da aufgelegt, das war ganz cool. Ja, cool.

SPEAKER_02

Das kann nicht jeder von sich behaupten, dass man, dass du internationale.

SPEAKER_04

Ja, internationale DJ, ich war in Deutschland. Hallo.

SPEAKER_02

Hallo, es ist über österreichische Grenzen, okay? Mach dich nicht klein.

SPEAKER_04

In Mainz habe ich auch mal auf einem privaten Festival aufgelegt, auch komplett durch Zufall. Siehst du? Auch über ein Date. Es ist schlimm.

SPEAKER_02

Ich will nicht sagen, aber es ist ein Muster.

SPEAKER_04

Es ist wirklich ein Muster.

SPEAKER_02

So lange bringt, never mind. Also manche bringt dat so traumata, they bring the gigs and a toll hobby and a passion. Also, why not?

SPEAKER_04

Win-win situation.

SPEAKER_02

Yeah, would you say? Du warst jetzt auch in diverse Kollektiven. Can you erzählen?

SPEAKER_04

Ich war tatsächlich Ende 2023, Anfang 2024 bei dem Start von Bass Pussy. Genau. Also da war ich quasi bei den ersten zwei Events dabei, bin dann aber aus dem Kollektiv ausgetreten. Dann war ich sehr lange solo unterwegs. Muss auch sagen, ich in Scheuce auch prinzipiell irgendwie mir unabhängig Projekte zu suchen, mit Leuten zu connecten, so irgendwie mein eigenes Ding zu machen. Aber ich habe mich schon auch so nach dem Kollektiv auch wieder gesehnt. Und dann war ich Ende 2024 bei Konsens dabei. Und Konsens war ein Kollektiv, das gleichermaßen quasi DJ-Kollektiv, aber auch Awareness-Kollektiv war. Voll. Und die haben hauptsächlich in so Off-Locations quasi gespielt. Also so Sammelweißklinik, Alterngrund. Genau. Und das hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe da auch sehr viel gelernt. Und Ende letzten Jahres, was dann quasi auch das Ende von Konsens, ich glaube auch so die Motivation als Gruppe war irgendwie nicht mehr so da, dadurch, dass wir halt auch alle einfach ehrenamtlich gearbeitet haben.

SPEAKER_02

Ja, okay. Und da kann ich mir vorstellen, dass da einfach irgendwann die Luft auch draußen ist. Voll.

SPEAKER_04

Und genau, und gerade habe ich quasi mein neues Kollektiv gegründet, wir heißen Stur. Und ich habe quasi zwei mitgenommen aus dem Konsenskosmos, nämlich den Alex, der Stritzi auflegt und auch den Tarek, der ist quasi unser Tontechniker.

SPEAKER_02

Ja. Und wie ist das da, also wann habt ihr das gegründet?

SPEAKER_04

Also es ist richtig frisch, oder? Es ist voll frisch. Wir haben am Freitag unser erstes Event in der Krawallbar. Und wir haben die letzten Wochen erstmal so Logo designt, das erste Plakat, wir haben jetzt Sticker bestellt. Also wir sind noch ganz frisch. Wir haben noch einen super kleinen Instagram-Account. Wir hoffen, es wächst alles noch. Aber genau, wir tasten uns da jetzt erstmal so heran.

SPEAKER_02

Und was ist jetzt euer Schwerpunkt in dem Kollektiv? Habt ihr da eine bestimmte Nische, die ihr füllen wollt, sodass ihr sagt, okay, nein, wir möchten einfach Events für uns machen, weil ihr Bock drauf habt. Genau, was ist da eure Motivation hinter Stur?

SPEAKER_04

Also Alex und ich haben an sich einen relativ ähnlichen Sound. Also wir spielen beide einfach gerne so Govie, Tanzbar. Ich glaube, wir finden ein gutes Mittelding aus Mainstream und Underground. Genau. Und vor allem bei uns ist halt die Motivation da. Und unser Reiz ist, glaube ich, dass man einfach als Kollektiv nochmal irgendwie andere Dinge erreichen kann, als es vielleicht auch solo. Und vor allem, dass man halt eigene Veranstaltungen machen kann, wo man halt auch über alles Entscheidungen treffen kann und halt dementsprechend auch unabhängig ist. Genau, wie baut man die Sets auf, wie gestaltet man das Line ab? Wie setzt man Awareness-Teams ein? Also wir haben jetzt am Freitag kein Awareness-Team, aber so für die Zukunft ist mir schon auch das Thema Awareness zum Beispiel sehr wichtig. Und da ist schon auch meine Erfahrung, dass man sich als Kollektiv meistens selber drum kümmern muss. Ich meine, es gibt ja jetzt diese Safe for Nights zum Beispiel am Kindern.

SPEAKER_02

Genau, genau vor allem haben wir eh gestern, falls ihr unsere Story gesehen habt, haben wir gepostet, dass das jetzt gerade Safer Now Plätze gibt, eben im Gürtelbereich, eben bei den ganzen Gürtellokalen und genau, check it out, ist wichtig. Könnt ihr euch gerne die App runterladen, wenn ihr dort unterwegs seid? Genau. Sorry. Kurzer Disclaimer. Ja, voll. Genau. Das war so ein bisschen die Motivation. Denkt ihr auch daran, irgendwann auch so Artists einzuladen, weil ihr seid ja zu zweit oder wollt ihr den ganzen Abend zu zweit stürmen oder zu dritt. Wobei legt der Tontechniker auf oder ist einfach nur Tontechniker?

SPEAKER_04

Tarek legt tatsächlich dich auf, das ist ganz lustig. So Tarek ist ein bisschen random, aber es gibt ihn und mich und random Tarek. Nein. Tarek arbeitet zum Beispiel für Zwiedemu und er baut zum Beispiel gerade ein eigenes Soundsystem.

SPEAKER_02

Oh geil. Ja, voll. Super, okay, ja.

SPEAKER_04

Also, ich meine, das ist jetzt alles noch Zukunftsmusik, wir müssen uns auch noch so eingoofen zu dritt. Aber vielleicht machen wir dann auch mal unseren eigenen Wave mit eigenem Soundsystem. Also das ist natürlich schon cool.

SPEAKER_02

Ja, also für Free Partys bin ich auch immer zu haben. Ja, genau. Also das ist ja.

SPEAKER_04

Ja, Freitag ist auch free, wenn du kommen.

SPEAKER_02

Ah, das wäre eigentlich eine coole Location, also eine cool pre-Pride activity, die man machen kann.

SPEAKER_04

Vol.

SPEAKER_02

Genau. Also wir werden es eh noch taggen und auch noch, damit auch you auseinandersetzen können, which it so. Nice, thank you. Okay, some things, why you have mainstream and underground, the music, that you have to do it.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_04

Einfach weil Clubsterben gerade ein großes Thema ist. Ja, tatsächlich.

SPEAKER_02

Ich meine, wir haben es ja gerade gehört, wie viele Lokale sind.

SPEAKER_04

Ich meine, viele Locations, die ich jetzt aufgezählt habe, gibt es einfach nicht mehr. Ja, dann ist halt Bezahlung immer ein Thema, dann sind Line-ups oft ein Thema, wo halt oft irgendwie Fostermänner vorkommen, dann sind übergriffige Menschen ein Thema, unangenehme Clubbesitzer oder ja, also es ist ein bisschen schwierig. Also ich liebe die Techno-Szene so wirklich komplett und ich bin wahnsinnig froh, dass ich ein Teil davon sein darf. Und gleichzeitig gibt es natürlich immer Dinge, die mich frustrieren. Und zwischendrin habe ich dann aber immer wieder Kontakt zu so anderen Flinter-DJs, die mir dann wieder so Hoffnung geben. Und manchmal hilft ja auch einfach so das Gemeinsame drüber reden, was einen abfuckt. Und also was vor allem für mich irgendwie so eine persönliche Challenge ist, ist oft so für mich herauszufinden, was kann ich aus moralisch vertreten, wo ich auflege und warum. Ja, es gibt halt immer wieder so viele Fälle, wo halt auch irgendwie so gejudged wird, wenn man zum Beispiel da auflegt oder da auflegt. Und da einfach für sich selber irgendwie den Kompromiss zu finden oder auch sich da irgendwie selber treu zu bleiben, mit welchen Leuten kooperiere ich, mit welchen nicht. Finde ich teilweise sehr herausfordernd.

SPEAKER_02

Würdest du meinen, dass halt eben, wie du sagst, Bookings dort spielen oder da spielen, die Technoszene doch oft auch sehr politisch ist und so wie eine hand wäscht die andere oder dass es da auch irgendwie Reibungen gibt?

SPEAKER_04

Also in der Wiener Techno-Szene läuft extrem viel über Vitamin B. Also es ist einfach, ich glaube es hat nicht so viel mit Können teilweise to tun, sondern halt auch einfach viel mit Kontakte, in welcher Venues zu kommst. Und ja, und natürlich ist die Techno-Szene politisch, alles is politisch. Yeah. And it is all imprincipel ein politisches Statement. Und ich muss ehrlich sagen, ich bin eigentlich so ein bisschen in die Techno-Szene gekommen, weil ich bin eigentlich Journalistin. Und da habe ich das Gefühl, da positionier ich mich schon sehr stark. Und für mich war die Techno-Szene eigentlich eher ein Weg, so irgendwie eine Flucht aus dem Alltag und so eine Art von Eskapismus. Und mir ist aber schon auch die letzten Jahre klar geworden, es gibt kein Entkommen. Also die Techno-Szene ist auch wahnsinnig politisch. Und wir haben auch eine bestimmte Verantwortung, die damit einhergeht. Gleichzeitig versuche ich mir aber auch nicht immer den Spaß verdärben zu lassen. Also und mich auch nicht fertig machen zu lassen. Also es gab zum Beispiel jetzt auch diesen Fall mit Airclub Cola Rot in der Forelle.

SPEAKER_02

Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast. Ja, vielleicht könntest du das ein bisschen ausholen, damit auch unsere Zuhörer wissen, worum es geht. Voll.

SPEAKER_04

Da ging es darum, das Airclub Cola Rot. Das ist so eine Getränkemarke, die aber auch eben so Veranstaltungen macht. Genau, die haben, die wollten quasi so ein 30 B2B-Veranstalten in der Forelle. Also 30 DJs, alle legen zwölf Minuten auf. Ja. Genau. Das klang halt irgendwie auf den ersten Blick irgendwie ganz lustig. Und es haben halt viele andere DJs mitgemacht, die ich jetzt aus der Szene kenne. Und ja, und dann hat sich im Laufe des Tages tatsächlich rausgestellt, dass diese Getränkemarke, also anfangs dachten wir, okay, Yang Huren macht Werbung für diese Getränkemarke oder ist halt irgendwie mit denen verbandelt. Im Laufe des Tages hat sich dann herausgestellt, dass quasi Yang Huren bzw. Julian Selmeister zu 50 Prozent sogar diese Getränkemarke gehört.

SPEAKER_02

Okay.

SPEAKER_04

Und ja, wahrscheinlich, was ich jetzt sage, kann man mir dann auch schon irgendwie ankreiden. Aber ja, ich sag mal so, Young Huren ist in der Szene berüchtigt. Es gibt, ja, es stehen Gewaltvorwürfe im Raum. Ich glaube, das kann man sagen. Genau. Und dementsprechend habe ich mich dann dazu entschieden, abzusagen. Und nach mir haben dann wahnsinnig viele mitgezogen. Und eigentlich fand ich das dann etwas sehr Schönes. Auch irgendwie einen Akt der Solidarität, dass dann so viele gesagt haben, nee, das boykottieren wir, da wollen wir nicht Teil davon sein. Außerdem wurden wir darüber gar nicht informiert. Also ich war mir dieser Verbindung auch nicht bewusst. Bin da im Nachhinein auch ein bisschen sauer auf mich selber, dass ich mich dann nicht besser informiert habe. Aber es ist auch oft so, wenn man zum Beispiel irgendwelche Freunde von dir mit bestimmten Leuten kollaborieren, dann hinterfragst du es oft nicht so, weil du vertraust halt deinen Friends und dann bist du so.

SPEAKER_02

Natürlich. Und außerdem, wenn vielleicht jemand fragt, hey, hast du Bock, da aufzulegen, dann sagt man schnell so, ja, hey, nein, das klingt nach einer echt witzigen Idee, why not? Und wenn es so, oh, es geht hier um, keine Ahnung, Publicity für ein Getränk, dann denkt man sich, ja, was soll schon größeres passieren? Und dann im Nachhinein oder je tiefer oder je näher das kommt, kommen plötzlich diese Infos hervor. Also da wäre ich auch nicht so streng mit dir selbst.

SPEAKER_04

Yeah, also ich glaube, man kann mich das schon accountable halten, jedenfalls. Danach gab es halt ein bisschen so ein Backlash. Also ich wurde eh nicht namentlich erwähnt, aber halt in form of these 30 teachers. We wurden as parasiten, we wurden as abschraubende Szene bezeichnet, es wurde aufgerufen, dass wir alle boktiert werden. What?

SPEAKER_02

And we can halt nur and so und es ist halt Okay, ich finde es eine Sache when I think okay, it's business and hinteren can then hold with seiner business partner ausdiskutieren and saga, hey nein, sorry, but this is getting my moralischen. Ich distanziere mich davon. But it's then we're and off to get and then here auf diese DJs to bashen and then active etwas zu machen, um den Ruf zu stören oder da einfach zu sagen, yeah, boikattiert die. Also das ist halt da ist wieder die Sache, das war wahrscheinlich auch auf Social Media, nehme ich an. Genau. Und da ist wieder Sache, okay, auch wir als DJs und halt Menschen in der Szene haben eine Verantwortung und da muss man auch schauen, verantwortungsvoll mit dieser Macht unter Anführungszeichen umzugehen.

SPEAKER_04

Ich meine, prinzipiell finde ich das sehr absolut gut, dass Leute das aufgezeigt haben und ich habe auch selber das dann in meinen Storys auch geteilt. Ich fand es dann nur schade, dass vor allem Flinter-DJs, also nicht ich, aber andere zum Beispiel, dann namentlich genannt wurden und fertig gemacht wurden und quasi als Täter Schützer bezeichnet wurden, wo ich aber halt aus sicheren Quellen weiß, dass die entweder selber Betroffene zum Beispiel waren, von bestimmten Männern aus der Szene oder die sich halt hinter verschlossenen Türen zum Beispiel quasi dagegen gestellt haben. Und nur weil sie das halt öffentlich nicht getan haben, heißt das nicht, dass die nicht auch ihre Kämpfe kämpfen. Ja. Und das hat mich irgendwie ein bisschen betroffen gemacht. Fand ich irgendwie schade. Und ein anderer Punkt ist zum Beispiel halt auch das Werk. Ich meine, beim Werk, es gibt jetzt den neuen quasi Besitzer, aber der Grund gehört halt immer noch dem Stiez. Und Stets, ich weiß nicht, inwiefern das.

SPEAKER_02

Ja, also das ist mir schon bekannt, also dass da auch schwere Vorwürfe sind. Und ich meine, nur weil sagen wir, der Besitzer gewechselt ist, heißt noch nicht, dass der Übeltäter ganz aus den Fenster ist, weil der profitiert ja immer noch davon. Voll.

SPEAKER_04

Ich habe da aber auch wieder so ein ambivalentes Verhältnis dazu tatsächlich, weil zum Beispiel in der Prattasauna war das Problem ein bisschen ähnlich. Also da gab es auch neue Besitzer und aber Martin Ho hat quasi Ho, ich glaube er heißt nicht Ho, er heißt Ho.

SPEAKER_03

Ich sage immer die Martin Ho.

SPEAKER_02

Ja, aber das war auch so ein bisschen Umgehung, dass er dann einfach halt hier deine andere Firma vorsetzt, aber trotzdem ist er halt in der langen Kette trotzdem der, der profitiert. Also das ist genauso wie ein bisschen Greenwashing, würde ich jetzt mal sagen.

SPEAKER_04

Wie voll. Und das ist dann so ein bisschen, ich denke mir halt so, ich dachte keine Leute, also vor allem irgendwie keine Newcomer-Dejays und schon gar nicht irgendwie Flinter-DeJs, die halt sich einfach freuen, irgendwo aufzulegen. Also ich finde die Verantwortung liegt halt immer noch bei den Clubs selber so. Aber ja, also ich muss echt zugeben, ich habe auch schon zweimal im Werk aufgelegt. Einmal auch in dem Wissen, und das ärgert mich auch manchmal, ich glaube, ich bin ja auch manchmal zu naiv. Weil man mir eben erzählt hat, hey, es gibt jetzt einen neuen Besitzer und ich wusste nicht, dass der Grund weiter den Stets gehört. Und dann dachte ich mir, hey ja, cool, dann kann man ja ab sofort im Werk auflegen. Und das andere war tatsächlich Rave am Mittwoch und ich dachte immer noch, Wave am Mittwoch findet quasi in der Prattasauna statt. Das war zu einem Zeitpunkt, kurz bevor die Prattasauna dann zugemacht hat. Und er meinte, eben Thomas, nee, es ist im Werk. Und dann habe ich halt nicht abgesagt. Wir haben uns jetzt tatsächlich mit Stur erstmal dafür entschieden, nicht im Werk aufzulegen. Ja. Aber es ist halt auch so ein bisschen einerseits so, sämtliche Kulturstätten machen halt irgendwie zu. Und dann ist so, der Club ist ja da. Was machst du damit? Und gleichzeitig wirst du natürlich niemanden unterstützen, der irgendwie übergriffig war. Also, ja, ich finde es ein bisschen schwierig. Ich finde, man kann das nicht immer alles so schwarz-weiß sehen. Ich glaube, viele wollen, dass alles schwarz-weiß ist. Ich zähle mich da auch oft dazu, aber ich glaube, ich bin in den letzten Jahren da ein bisschen softer geworden, was das angeht. Und ich versuche ein bisschen mehr so grautöne zu sehen.

SPEAKER_02

Ja, aber danke auf jeden Fall für deinen Einblick. Also einige deine Storys war mir da nicht bewusst, was da so vorgefallen ist. Und auch eben das politische Thema in der elektronischen Szene ist mir jetzt auch in den zwei Jahren, wo ich dabei bin, sehr stark entgegengefallen. Und ich habe auch zweimal im Werk aufgelegt. Ich hatte sogar mein Debüt im Werk, aber da war ich halt so ein frisch geschlüpftes Küken und habe mich einfach irrsinnig gefreut, dass ich das erste Mal im Werk auflegen kann. Und da habe ich dann auch über die Zeit mitbekommen, okay, wem gehört das? Wie schaut es da aus? Gibt es da massive Probleme? Und auch zum Beispiel beim Ritz hatten wir jetzt mit Distorted Counts ein Event. Und da haben wir aber auch gesehen, dass die Person, die es unterstützt, wenn ich mich jetzt nicht täusche, auch jemand ist, der mit der Parate-Sauna, glaube ich, in Kontakt steht. Und da haben wir auch kurz überlegt, okay, wie machen wir das, wollen wir dort wirklich unser Event machen und die haben gesagt, okay, er finanziert das und wir nutzen einfach das Geld, was da zur Verfügung steht, damit das Ritz laufen kann, um was Gutes zu tun. Um da irgendwie halt einen positiven Impact zu machen. Und da haben wir gesagt, okay, für unser erstes Event machen wir das. Aber so wie du das sagst, ur viele Clubs sterben aus und die, die noch da sind, muss man sich immer politisch da immer hinterfragen, okay, kann ich das moralisch vertreten oder nicht. That wäre meine naive Idealvorstellung, man sollte selber ein Club eröffnen. Yeah, good luck with that. Oder dass man a gross community macht, eben halt von vielen Personen, die halt dieselbe Moralforstellung have. Here the scene better to make. And when we have good community have and other spots where we have these, that we ever got a positive impact. But this we here, you here and I here, so we a bit off and a bit awareness in that sense. But not to the frame. So, a moment. Yeah, I'm not absolutely good and without good. But I think to come between social media.

SPEAKER_04

Also ich muss sagen, ich habe jetzt keine große Social Media Strategie, sondern ich poste vor allem Events and halt irgendwie die nächsten Daten oder halt dann Videos vom Auflegen oder so. Und ich habe halt auch das Privileg, dass ich halt vor allem durch Mundpropaganda an Gigs kommen, beziehungsweise ich halt auch selber einfach Kollektive anschreibe oder verschiedene BookerInnen. Genau. Aber ja, also ich habe mir schon öfter überlegt, boah, wenn ich Social Media ernster nehmen würde, wird es sicher besser laufen. Ja, weiß ich nicht, habe ich noch irgendwie nicht so einen endgültigen Weg gefunden. Also ich finde es ganz gut, dass ich auf Social Media jetzt auf meinem DJ-Account nicht mit meinem Klarnamen bekannt bin, zum Beispiel. Also das würde ich nicht wollen, dass ich dann mit Vornamen, Nachnamen irgendwie auflege, zum Beispiel. Ich finde, man muss halt schon noch ein bisschen aufpassen, gerade so wenn man so Nachtarbeit macht. Gerade auch wegen übergriffigen Menschen teilweise. Da bin ich ganz froh, dass ich quasi als Hysterie auftrete. Genau. Ich trete ja nicht mal als Tier auf, zum Beispiel, was mein Spitzname ist. Voll. Also das ist schon irgendwie so ein Schutzschild und ich glaube, das will ich schon auch beibehalten. Aber ich glaube, was jetzt Social Media Auftritt angeht, dass ich vielleicht auch mehr auf Trends einsteigen könnte. Oder ich fände es auch cool, mehr so Videosets aufzunehmen zum Beispiel.

SPEAKER_02

Ja, ja, aber da bräuchte man so ein gutes Setup und ich bin proaktiv, möchte ich mich damit nicht auseinandersetzen. Ich habe andere Stärken und das ist jetzt nicht so meine, aber das wäre eigentlich grundsätzlich cool, dass wir sagen, okay, machen wir so im Wohnzimmer ein Set und dann laden wir Freunde ein oder dann kannst du ein Set aufnehmen und dann können wir das schneiden und hochstellen. Also ja, vielleicht machen wir das.

SPEAKER_04

Ja, jetzt wo du das so gesagt hast, finde ich, klingt das eigentlich sexy.

SPEAKER_02

Yeah, und ich weiß, also ich persönlich habe nicht die Fähigkeiten dazu, so etwas aufzustellen, aber ich weiß wer. And ich weiß, dass die Chorallas so etwas sicher in den Weg leiten könnte und macht. And when we fragment, dann könnten wir da so eine Call-Ap machen. Alle, die we interviewed have, that we then here.

SPEAKER_04

Oh, that wäre richtig cute when you this so from our podcast ausmacht.

SPEAKER_02

Yeah, for Clara, hörst du? Yeah, that we then so an up special machen and then all the eyes that we interviewed have. And then we here so a one timer recording, party machine. Yeah, okay, this is here the inofficial eyes on all the time. We can this so machine and Clara, jetzt hast du auch bescheid. Liebe große Ms. Undertaker. Yeah, also I can also.

SPEAKER_04

Yeah, but auch so, man muss Leute schulen, gute Videos zu machen. Die auch Trans-Videos machen und dann so Form Drop einfach so aus. Ja. Oder so verwackelt oder du so irgendwie von unten oder so ganz komisch.

SPEAKER_02

Ja. Lass uns, also ich habe so eine ganz liebe Freundin, Bekannte aus der Tech-Szene und ich hatte letzten Mittwoch ein Gek und sie steht in der ersten Reihe und hat ein Video von mir gemacht und man sieht, wie ich cool auflege.

SPEAKER_00

Und plötzlich hat man so Listo. Ich habe es aber gerepostet, weil ich war so, it's not gonna get better. Ich hab's uns nichts.

SPEAKER_04

Yeah, es ist wirklich, es ist immer so juist. Aber ich bin dann mittlerweile auch so asozial and give Anweisungen. Also ich bin so richtig so, du machst heute Videos, du fühlst mich bitte aus der Interperspektive. Es ist wirklich zu keinem Video, wie viele Events ich gespielt habe und ich habe keinen einzigen Proof, dass ich da gespielt habe. Ich meine, so für so Off-Locations und so, eh cool, eh mysterious. Wenn man nicht. Mysterious Hysterie, okay. Ja, aber so halt für andere Sachen, wo halt eh irgendwie Handys erlaubt sind, so wäre es halt schon mal cool, ein cooles Video zu haben.

SPEAKER_02

Aber ich habe das Gefühl, meine Freunde haben auch irgendwie weniger Bock aufzunehmen. Also ich habe so gefühlt, zu 90% meiner Freunde sind DJs, die dabei sind. Und ich so, und hat wer was gemacht? Und dann ist so, ah ja, boah, ich war draußen rauchen. Boah, ich habe gedanced und es gefühlt.

SPEAKER_00

Und ich war so, Leute, ich muss irgendwie mein Profil aufpushen und so wird das nichts.

SPEAKER_04

Ja, es macht schon Sinn, warum Leute das beruflich machen. Und wenn man so beruflich so DJs jetzt filmen und so.

SPEAKER_02

Ja, voll. Die müssen echt so das machen.

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_02

Sonst wird das nichts mit uns.

SPEAKER_04

Oder uns halt wirklich so gegenseitig halt so sagen, du nimmst jetzt auf.

SPEAKER_02

Ja, so, also wenn wir gemeinsam unterwegs sind, dann ich verspreche dir, ich nehme Videos von dir auf.

SPEAKER_04

Tito. Ich habe auch das Gefühl, so andere DJs wissen, worauf es ankommt beim Film.

SPEAKER_02

Okay, ja, das schon.

SPEAKER_04

Weil man weiß, was man drauf haben will. Ja, ja.

SPEAKER_02

Und dass man vielleicht nicht so die Crowd mitten ins Gesicht filmt. Ja, genau, zum Beispiel. Und dass man vielleicht filmt, wenn man coole Transitions macht. Und nicht wenn man gerade nichts to tun hat. Genau.

SPEAKER_04

Oder dass man vielleicht nicht den Sync-Button filmt, wenn man das in der Sink auflegt. Also nie tun.

SPEAKER_02

When I gestresst bin, dann passiert es mir auch.

SPEAKER_04

So five in the Früh is schon mal passiert eventuell.

SPEAKER_02

Früher habe ich auch immer noch closings gemacht. Or by these schnell transitions, auch by the hard techno sagt, muss ich innerhalb of many seconds, and there was so nah. Also, ain't nobody got time for that. This here's not a beat match, where I in 10 seconds a transition machine must. Also, Think Button is my friend, okay. Yeah, it can't be lunch. I stay there for the is in order, but yeah.

SPEAKER_04

I support a woman's rights and wrongs.

SPEAKER_02

Yeah.

SPEAKER_04

So name.

SPEAKER_02

Genau, yeah. Also, uh in de social media welt and in my social media. Not immerhin. Also für mich ist ja auch eine Social Media Plattform ist so etwas wie mein, wie sagt man, bei Models, so dieses Portfolio, da sieht man die ganzen Events, die ich gespielt habe, auch wenn keine Videos dabei ist. But it's the proof and man sieht halt upcoming dates. And when Leute sagen, oh, hast du ein Instagram-Account oder keine Ahnung was, dann sag ich hier. Da. Und dann, ja. Aber kriegst du manchmal auch so DMs, so, hey, hast du guess? Hey?

SPEAKER_04

Nee, ich glaube, so fame bin ich tatsächlich noch nicht. Also es ist ein bisschen sad, aber ich muss meine Friends mittlerweile mittlerweile schon ein bisschen überzeugen, auch zu meinen Keks zu kommen. Jetzt nicht, weil ich schlecht spiele oder weil das nicht Support of Friends sind, aber halt einfach, ich weiß nicht, ich glaube, meine Bubble ist so ein bisschen so feierfaul geworden. Hast du nicht gesagt, dass du Mitte 20 bist? Ja, true. Aber ich weiß nicht, keine Ahnung. Es ist, also ich spiele ja zum Glück mittlerweile relativ oft. Also für meine Verhältnisse, dafür, dass ich normal vollzeit arbeite und das ja quasi so zusätzlich mache. Also ziemlich regelmäßig. Und ich verstehe schon auch, dass man da vielleicht dann als Freundesgruppe vielleicht nicht immer Bock hat, zu jedem Gegend zu kommen. Aber ja, nein. Also es ist, also dass mich jetzt so komplett fremde Leute fragen, hey, hast du Gästeliste? Das passiert eigentlich weniger. Wenn dann sind es eher so Bekannte oder Friends oder so. Oder ehemalige Verflossene? Tatsächlich nicht. Die stehen dann eher so in der Crowd und starren mich an.

SPEAKER_02

Oh, okay. Also quasi so ghosten dich, aber schauen deine Storys an, so mäßig.

SPEAKER_04

Und kommen dann zu Geks oder liken jede Story. Das ist so ghosten und dann jede Story liken. Das ist auch Klassiker.

SPEAKER_02

Nice, das mögen wir, mögen wir. Lieben wir. Lieben wir total. Noch einmal zurückrudernd to deiner personal entwickelt. Du hast gesagt, du hast mit Hertha begonnen anders in Groove. Got a moment or an artist, where you then iron hast, okay, yeah, this food an or this is an.

SPEAKER_04

Aber ich mag seine alten Tracks leider ein bisschen lieber als seine aktuellen. Aber es gibt immer so einen Track, der heißt Lude Miller. Und das ist so mein Favourite-Track of all time. Und ja, den habe ich auch anfangs immer ganz oft gespielt. Mittlerweile werden die Nazis-Tracks so ein bisschen. Ich spiele sie jetzt seltener, damit sie besonders plan. Aber ich mag ihn so production-wise wahnsinnig gerne. Voll. Und da muss ich aber auch sagen, dass ich auch The Friends, die zum Beispiel selber music produziert haben, auch so inspiriert. Also ich finde es for allem eigentlich suchen from other musicers, other DJs, other producent in the quasi inspired to work, they self-making. Also I can just pinpoint auf anything, but it's so many self-made from this, what I then inspired.

SPEAKER_02

Yeah, that has to be a shame. And while you the produciere, the friendship, and also production wise, the music inspired, is this producieren also where you say, Okay, yeah, in the fair time, is this the next step next to the offleaking that you answered? Or is it so, oh no. Okay, and so the music.

SPEAKER_04

Also long frisday would show game produce, tatsächlich. I have erstmal so eighteen Club Player, I have CDJs gekauft.

SPEAKER_02

No way, no way. Wunderschön. Okay, they must danachieren.

SPEAKER_04

Genau, deswegen, ich will mich erstmal so ein bisschen aufs Auflegen konzentrieren, dass ich da auch besser werde, dass ich da sicherer werde. Ich würde eben, wie gesagt, auch gern mehr so Radioshows oder Videosets spielen. Das ist für mich so ein bisschen meine nächste persönliche Challenge. Und genau, und ansonsten, ein Kumpel hat mir schon so ein bisschen Auflegen gezeigt und ich habe zum Beispiel auf so meine Lieblingstrack zum Beispiel von Nazis aus so selber nachgebaut. Wirklich? Ja, voll.

SPEAKER_02

Bei welchem Programm Ableton?

SPEAKER_04

Ableton, genau, voll. Ich habe es mir vor allem jetzt schon geholt, weil als ich noch studiert habe, ist es halt billiger.

SPEAKER_02

Ach ja, also das hat jeder gesagt. Und ich bin nicht mehr Studentin, also.

SPEAKER_04

Scheiße. Also ich glaube, ich habe viele Sachen in meinem Leben falsch gemacht, aber das ist eine der wenigen Sachen, wo ich wirklich sagen kann, das habe ich richtig gemacht, dass ich da Geld investiert habe.

SPEAKER_02

Also für alle, die jetzt gerade mitgehört haben, wenn ihr Studenten seid und irgendwann, irgendwann vorstelle.

SPEAKER_04

Wenn ihr in den nächsten 20 Jahren produziert anfangen wollt.

SPEAKER_02

Ja, kaufe es jetzt, bereu es nicht. Sonst, genau, sonst seid ihr wie ich und ich bereue es. Ja, sehr cool. Das ist echt schön. Also ich habe auch irgendwann mal vor zu produzieren. Da ist mein Vorbild zur Zeit, Van der Wiese. Der macht so Mental Acid Tech. And Mittwoch had my geek and it was the headliner. And I had the error for him to spiel. Yeah, also I had my ultra-fangirl moment. Yeah, we have miteinander. Und wie war's? Ja, er ist Österreicher. And ich wusste, as I gebucht worden bin for my Booker, also nicht my personal Booker, sondern der Booker had me geschrieben, so hey Melissa, and I was so klar. And then plötzlich came the last Werbung and then Wanderwiese and I was so I shit you not, is it a fucking errand? And they're so Kreisch, oh my God, oh my God. And then I'm gonna find that I know one slot for him and I said, it must be a toller set, but it bought you off when I spiele. And at this moment had a birthday, but I've extremely upge. I have extremely good feedback become and he had said, Melissa, you're so good. Wow. Yeah, vall, I was spontaneous eyes from the compliment ever.

SPEAKER_00

And then war, okay, completely completely oversharing on his set. So hat mich gefreut, dich kennenzulernen. Und ich habe alle deine Tracks gekauft und ich bin so the fan. Und er war so, danke.

unknown

Danke.

SPEAKER_00

Und dann hat er das gesagt, nicht so zu meinem Freund, so hast du es gehört? Er hat gesagt, ich lege geschmack voll auf. Und als ich so heim war, war ich so in die Mädelsgruppe so, oh my god, ich lege geschmack voll auf. So gefühlt so, meine Schwester sagt zu meinen Eltern, ich bin schwanger und ich bin so, älter. My favorite artist had gesagt, ich lege geschmack voll auf.

SPEAKER_02

Ja, also lange reden, gar keinen Sinn.

SPEAKER_04

Doch, sehr viel Sinn. Sehr toll.

SPEAKER_02

Wenn ich irgendwann produziere, dann irgendwie in diese Richtung. It is so nämlich so hypnotischer Acid Tag. Und das ist einfach, was ich mag, ist halt so schnelle Beats und es ist so geile Buzz and this is then so urhypnotisch and deswegen nicht so anstrengend, wenn man es die ganze Zeit heute. Yeah. I shickt you in track.

SPEAKER_04

I get it.

SPEAKER_02

Yeah, yeah. Anyways.

SPEAKER_04

Boah, I had my interaction with Nazis.

SPEAKER_02

Yeah.

SPEAKER_04

Und sie war leider nicht so toll. Nein, was? Wieso? Nein, also ich hatte keine, also wir haben nicht geredet oder so, aber ich war auf dem Lighthouse Festival and bei Branka hat er eben so gespielt und ich war so, ich hätte weinen können, ich fand's so toll. Und ich hatte so meine Polaroid-Kamera dabei und dann habe ich halt so ein, es war auch so Schaumparty, es war urcool. Und dann habe ich halt so ein Polaroid von ihm gemacht, wie er halt so auflegt. Und dann habe ich halt irgendwie so einem Security-Mansion quasi dieses Polaroid gegeben. Warst, oh, kannst du ihm das bitte geben? Und ich dachte mir so, hä, vielleicht findet er es sehr cute oder so. Und er hat sie angeschaut und hat es weggelegt. Aber ich wusste. Aber ich verstehe es auch, dass man. Also ich meine, ich bin, keine Ahnung, wie oft ist man genervt, wenn irgendjemand ankommt oder so, wenn man auflegt oder so. Also ich kenne es auch von mir, dass ich da jetzt nicht immer hundertprozentig erfreut bin über jegliche Interaktion ever. Aber ja, das hat ein bisschen we getan. Aber ich bin nach wie vor Fan und ich sollte je wieder in die Situation kommen, bin ich ganz ohne voreingenommenes Eis vergessen.

SPEAKER_00

Ja, das erkindest du dich, damit du mir Panereuck weggelegt hat. And this night I cried myself to sleep.

SPEAKER_03

Nein, also es ist wirklich nichts Schlimmes passiert, aber ich war schon so ein bisschen dramatic in the moment.

SPEAKER_00

Ich war schon so gut. And deine Gefühle sind valide. Danke.

SPEAKER_02

Yeah, okay. Jetzt sind wir ein bisschen aufgeschweift und unsere Zeit ist jetzt auch aus. Hast du noch ein paar abschließende Gedanken und vielleicht Tipps oder Tricks, irgendetwas, dass du noch unseren Zuhörerinnen und Zuhörern mitgeben möchtest?

SPEAKER_04

Ich glaube, ich will vor allem Flinter Dietz sagen, traut euch einfach und scheißt euch nicht. Nix, scheiße es euch nichts. Und lasst euch nicht von Männern die Welt erklären. Und generell, ich habe mich mal so gefragt, quasi was, also ich frage mich eigentlich in jeder Situation, wenn mich irgendwer fragt, hey, magst du da und da auflegen und ich denke so, boah, das kann ich doch gar nicht und ich bin gar nicht gut genug und da sind viel krassere Leute dabei oder so. Ich frage mich immer so, what würde mediocre, white cisman du? Und die Antwort ist, er würde immer ja sagen. Und deswegen sage ich auch immer ja und bin dann überrascht davon, wie weit ich komme. Und ich glaube, das würde ich einfach jeder Flinter Person einfach raten, einfach zu machen und sich auch einfach space to name.

SPEAKER_02

Genau. Take up your space, okay? And we said, auch when you this not feel, fake it until you make it. Yeah, and find friends along the way. Yeah. And while here are two flinte girls, uh, flinte DJs, die Flinter Newcomerin here supported. Yeah. Yeah. We have more of us. Yeah, we weren't in a klein eighteen sector. Okay, not so schlimm, but we can't for sure. Also, vielen herzlichen Dank für das tolle Interview. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. And liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß. Und wir sehen uns in der nächsten Folge von Dance Royal Diaries für Anna. Tschüssi,