menschlich SEIN
Ein Podcast zum Betrachten des Bewusstseins und zum vertiefen des Seins
menschlich SEIN
Wie werde ich wahrgenommen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wir gehen der Frage nach, warum es uns so viel bedeutet, wie wir im Kopf anderer existieren, und warum das nichts mit perfekter Wirkung zu tun hat. Ich zeige, wie Masken uns entfernen, wie Projektion entlastet und wie du mit Präsenz wieder bei dir ankommst.
• Sehnsucht nach Resonanz statt nach einem guten Eindruck
• Angst, übersehen oder missverstanden zu werden, als innerer Motor
• Wahrnehmung als Mischung aus Erfahrung, Vorurteil und Ausstrahlung
• Maskenspiel und Fassaden als emotionale Schwerstarbeit
• Paradox der Kontrolle: mehr Steuerung wirkt oft flacher
• Projektion als Entlastung, 70/30-Prinzip der Fremdwahrnehmung
• Wechsel der Perspektive hin zu „Wie zeige ich mich gerade?“
• Verletzlichkeit, Pausen und Blickkontakt als Weg zu Präsenz
• Geführtes Innehalten, bei sich bleiben und Wirkung beobachten
Bleibt also gespannt, es wird einige Überraschungen geben - wie zum Beispiel ,der Implusgeber im Gespräch mit verschieden Themen also folgt dem Kanal. Und wenn ihr mögt, dass diese Botschaft rausgeht, dann teilt ihn bitte mit allen die Ihr kennt und lasst bitte ein Like da und kommentiert ihn.
DANKE mit vielen Grüssen
Euer
Lars aus dem Telegram- Kanal walk4gaya.com
www.walk4gaya.com
Sehnsucht Nach Resonanz
Maskenspiel Und Fassadenstress
Projektion Und 70/30-Regel
Vom Gesehenwerden Zum Sich Zeigen
Achtsamkeitsübung Bei Dir Bleiben
Rückkehr Und Was Du Spürst
Dank Und Bitte Teilen
SPEAKER_00Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe vom Impulsgeber auf dem Telegram-Kanal Walk4Gaia mit eurem Lars am Mikrofon. Ich freue mich für euch heute, den Impulsgeber zu präsentieren. Und wir starten auch gleich, denn das heutige Thema ist, wie werde ich wahrgenommen? Und damit starten wir gleich die zweite Folge. Und ich freue mich, dass du da bist. Heute tauchen wir in die Frage ein, die wir oft mit Kleidung, Körpersprache oder Rhetorik zu beantworten versuchen. Aber eigentlich sitzt sie viel tiefer in uns kaputt. Die Frage lautet, wie werde ich wahrgenommen? Heute geht es nicht darum, wie fest du die Hand drückst oder geradestehst. Heute geht es darum, warum es uns so unendlich viel bedeutet, wie wir im Kopf eines anderen existieren. Die Sehnsucht nach der Resonanz. Wir alle tragen eine fundamentale Angst in uns, die Angst, übersehen zu werden oder noch schlimmer, missverstanden zu werden. Kennst du das Gefühl, wenn du etwas sagst und merkst, dein Gegenüber hört nur auf die Worte, aber nicht deine Absicht? Wahrnehmung ist kein objektiver Prozess. Wenn dich jemand anzieht, sieht er nicht dich. Er sieht eine Mischung aus, eigenen Erfahrungen, seinen Vorurteilen und dem und genau dem, was du aus zu strahlen wagst. Die emotionale Wahrheit. Wir wollen nicht nur gut ankommen, wir wollen erkannt werden. Wir wollen, dass unsere innere Welt im Außen ein Echo findet. Wenn diese Resonanz fehlt, fühlen wir uns einsam, selbst mitten in einer Menschenmenge. Wir haben also das Maskenspiel. Um sicherzugehen, dass wir richtig wahrgenommen werden, beginnen wir oft mit dem Maskenspiel. Wir bauen eine Fassade auf, die kompetente, der humorvolle, die unerhare. Emotional ist das Schwerstarbeit. Aber warum? Weil wir uns in dem Moment, in dem wir eine Rolle spielen, innerlich von uns selbst entfernen. Das Paradoxe dabei, je mehr wir versuchen, ein bestimmtes Bild zu kontrollieren, desto unerbarer und flacher wirken wir auf andere. Manche Menschen spüren keine Perfektion. Menschen spüren Präsenz. Und Präsenz entsteht erst, wenn die Angst vor dem Urteil der anderen für einen Moment leiser drehen. Die Projektion, es ist selten dein Film. Hier kommt der Punkt, der dich emotional entlasten darf. Die Wahrnehmung der anderen ist zu 70% deren Geschichte und nur zu 30% deine. Wenn dich also jemand zu laut wahrnimmt, triggert das vielleicht sein eigenes Bedürfnis nach Ruhe oder seine Angst, selbst keinen Raum einzunehmen. Wenn dich jemand als kühl wahrnimmt, dann schützt er sich wahrscheinlich vor Nähe. Selbst Nähe. Wir verbringen unser halbes Leben damit, das Drehbuch in den Köpfen anderer umzustreiben. Aber das ist eine Schlacht, die wir nicht gewinnen können. Die emotionale Freiheit beginnt dort, wo wir akzeptieren, dass wir im Leben anderer immer nur eine Gastrolle spielen. Und zwar nach deren Regieanweisung. Vom Gesehenwerden zum sich selber zeigen. Wie ändern wir also diese Dynamik? Der Schlüssel liegt im Wechsel der Perspektive. Statt dich zu fragen, wie sehen andere mich sehen, frage dich, wie zeige ich mich gerade? Das ist ein attraktiver, mutiger Prozess und ein aktiver Prozess. Es bedeutet, die eigene Verletzlichkeit nicht zu verstecken, sondern als Teil der Ausstrahlung zu begreifen. Echte Wahrnehmung passiert nicht durch die perfekte Antwort, sondern durch ehrliche Pause. Durch den Blickkontakt, der nicht ausweicht. Und jetzt möchte ich dich wieder einladen, mit uns, wenn du möchtest, gemeinsam das zu betrachten und einfach stehen zu bleiben. Schau mal, was passiert, wie du wahrgenommen wirst, wenn du einfach bei dir bleibst. Lösche vielleicht alle Gedanken, alle Hoffnungen in dem anderen gesehen werden zu können. Schau jetzt einfach mal nach dir, bleib bei dir, und wenn du möchtest, bleib bis zum Schluss. Wir starten jetzt nicht mehr. Wir kommen jetzt wieder langsam in diese Welt zurück. Was hast du jetzt erlebt? Was hast du wahrnehmen können, wenn du einfach mal für vier Minuten, für fünf Minuten, vielleicht für eine halbe Stunde komplett bei dir bist? Ja, es entsteht Ruhe. Und ich bedanke mich, dass du mitgemacht hast, dass du jetzt dir die Zeit genommen hast oder ihr euch die Zeit genommen habt, bei der zweiten Folge von dem Impulsgeber im Telegram-Kanal Walk for Gaia dabei zu sein. Ich sage ganz herzlichen Dank. Und ich wünsche euch jetzt noch einen schönen restlichen Karfreitag, wenn ihr ihn feiert. Und ansonsten ein schönes langes Wochenende. Und ja, wir werden einige Überraschungen für euch haben. Bleibt also gespannt, folgt dem Kanal. Und wenn ihr mögt, dass diese Botschaft rausgeht, dann teilt ihn bitte und lasst ein Like da. Ich sage danke aus dem Allgäu. Alles Liebe vom Lars. Macht's gut.