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Christian Hafenecker über den ORF, linke Künstler und seine Liebe zu Falco

Austria First - Das Patriotenradio

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Emotionen pur – das verbindet für Christian Hafenecker Musik und Politik. Im Gespräch mit Volker Höferl zeigt der FPÖ-Generalsekretär und freiheitliche Mediensprecher auf, warum der heimische Medienmarkt dringend eine Kurskorrektur braucht. Vom zwangsfinanzierten Regierungslautsprecher ORF bis hin zu gelenkter Berichterstattung durch Presseförderungen zieht er eine scharfe Bilanz der aktuellen Schieflage und blickt auf den historischen Sieg der FPÖ bei der Nationalratswahl zurück.

Doch auch die heimische Kunstszene bekommt ihr Fett weg: Hafenecker kritisiert jene Künstler, die zwar bereitwillig das Geld der Konsumenten nehmen, ihre eigenen Zuhörer aber gleichzeitig für deren politische Gesinnung beschimpfen. Neben harten politischen Ansagen gewährt er aber auch tiefe Einblicke in sein Privatleben. Er erzählt pointiert von seinem krachend gescheiterten Klavier-Debüt als Kind und warum seine musikalisch wesentlich talentierteren Kinder heute zu Hause den Takt vorgeben.

Lasst euch diesen spannenden Mix aus harten Fakten und persönlichen Anekdoten nicht entgehen. Hört rein in die geballte Ladung Hardrock, Austropop und Klartext – jederzeit abrufbar auf austriafirst.at, direkt in der AUSTRIA FIRST App und natürlich auf all euren bevorzugten Podcast-Plattformen!

MUSIK UND POLITIK hört ihr immer neu am Mittwoch von 11 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Mittwoch von 17 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 6 bis 7 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der neuen AUSTRIA FIRST App:
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#austriafirst #radio #musikundpolitik #christianhafenecker #fpoe #orf #medienpolitik #austropop

SPEAKER_01

Der Musikalisier Politik Talk. Auf ganz erfolgreich mit Algorithm.

SPEAKER_02

Hallo und herzlich willkommen aus dem Studio. Heute zu Gast ist FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Havenecker. Wir werden spannende Themen aus den Bereichen Musik und Politik besprechen. Es wird eine wirklich hochinteressante Stunde mit dem wortgeleiteten Generalsekretär, der zwar gerne Musik kombiniert und am Erlernen eines Instruments allerdings gescheitert ist. Auch dazu erzählt Christian Havenecker in dieser Stunde. Schön, dass ihr mit dabei seid.

SPEAKER_01

Musik und Politik.

SPEAKER_02

You heard Musik und Politik heute mit FPÖ-Generalsekretär Christian Havenecker. And auch bei ihm starten wir mit unseren beiden Standardfragen, um einmal abzutesten, welche Rolle Musik im Leben unseres Gastes denn spielt. Die erste Frage, lieber Christian, was haben Musik und Politik in deinen Augen gemeinsam?

SPEAKER_00

Ich glaube, bei beiden Dingen geht es sehr stark um Emotionen. Denn sowohl bei einem guten Musikstück wird man natürlich emotional, aber auch bei vielen politischen Themen. Und beides berühren natürlich auch unheimlich viele Menschen und genau das ist der springende Punkt. Das heißt also, Politik und Musik sind immer miteinander verwoben und das sieht man ja auch an großen Parteiveranstaltungen zum Beispiel, dass die ohne Musik wohl nicht auskommen.

SPEAKER_02

Auf einer Skala von 1 bis 10, welchen Stellenwert hat die Musik in deinem Leben?

SPEAKER_00

Also einen sehr hohen. Ich würde das durchaus mit 9 bis 10 bewerten, denn immer dann, wenn ich alleine bin oder wenn ich vielleicht auch einmal ein Gedanken schöpfe oder sonst was, ist bei mir Musik immer mit dabei. Sowohl im Auto als auch zu Hause oder im Büro läuft nahezu immer das Radio mit, entweder das sind Nachrichtensendungen oder eben dann Musik. Und Austria Förster ist da zu einem ganz fixen Teil in meinem Tagesablauf geworden.

SPEAKER_02

Das freut uns natürlich ganz besonders. Danke Christian fürs Erste. Wir plaudern gleich weiter über deinen Weg in die Politik und deine Schwerpunkte. Unser heutiger Gast bei Musik und Politik ist FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker. Lieber Haavi, für alle, die dich nicht so gut kennen, wo kommst du her und wie wurdest du am Ende des Tages Politiker?

SPEAKER_00

Das ist eine gute Frage, das liegt schon einige Zeit zurück. Ich bin bereits 1996 Mitglied der Freiheitlichen Partei geworden, war damals natürlich sehr beeindruckt von Jörg Haider und auch seinem Ansatz, die Republik insofern zu verändern, als dass man den Proporz aufbricht. Man hat ja den Proporzfrier wirklich in allen Lebensbereichen vorgefunden, auch in der Schulpolitik, wo ich ursprünglich herkomme. Das heißt, da war es mein Anliegen, bei dieser freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft mitzumachen. Grundsätzlich komme ich aus dem schönen Bezirk Lilenfeld. Das ist übrigens der waldreichste Bezirk Mitteleuropas. Da gibt es eine kleine Ortschaft, die heißt Kaumberg, wo man sich wirklich wohlfühlen kann, wo man auch entsprechende Lebensqualität genießt. Und ja, irgendwann einmal bin ich in die große Stadt ausgezogen, habe dann mein Studium aufgenommen, gleichzeitig aber auch begonnen für die Wochenzeitung zurzeit zu schreiben. Das heißt also, mein politisches Grundinteresse hat sich dann auch vertieft und das hat mir dann über ein paar verschnörzelte Wege schlussendlich dann in ein politisches Mandat gebracht.

SPEAKER_02

Und wie ging es dann weiter? Die Anfänge waren in der Gemeinde und dann?

SPEAKER_00

Genau so ist es. Ich bin seit dem Jahr 2000 Gemeinderat in meiner Heimatgemeinde, nunmehr ein Vierteljahrhundert, wenn man es durchrechnet. Ist schon ein relativ langer Zeitraum. Und das hat ja auch immer wieder schwierige Phasen der FPÖ gegeben, zum Beispiel die Parteispaltung FPÖ und BZÖ damals. Und da bin ich einer der wenigen freiwilliglichen Funktionäre bei der FPÖ geblieben und habe damals auch schon den Bezirk Lilenfeld als Parteiobmann mit übernommen. Schlussendlich bin ich dann im Jahr 2008 Landespressereferent der FPÖ Niederösterreich geworden, habe aber gleichzeitig als Bezirksparteiobmann natürlich auch auf der Landtagsliste kandidiert und als im Jahr 2010 ein Mandat frei wurde, weil ein Kollege von mir aus Altersgrünen zurückgetreten ist, bin ich auf dies nachgerückt und seitdem darf ich auch Teil der politischen Mandatarsmannschaft der FPÖ sein.

SPEAKER_02

Und das bist du bis heute. Du bist ja nicht zuletzt dank deines YouTube-Kanals, auf dem du jeden Tag die politische Lage einordnest und analysierst, einem sehr großen Personenkreis bekannt. Du bist FPÖ-Generalsekretär und hast daher ein breites Themenspektrum. Aber wo würdest du die Schwerpunkte in deiner politischen Arbeit einordnen und verorten?

SPEAKER_00

Also ich bin mit der Wahl zum Generalsekretär auch für Medien zuständig gewesen und bin es seitdem. Und ich muss sagen, die Medienpolitik, je tiefer man da eintaucht und je mehr man sich auch die aus meiner Sicht alarmierenden Entwicklungen in diesem Bereich ansieht, ist natürlich ein ganz, ganz wesentlicher Bestandteil meiner täglichen politischen Arbeit, weil ich der vollen Überzeugung bin, dass hier einiges im Argen liegt. Auf der einen Seite gibt es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der offenkundig nur mehr den Namen öffentlich-rechtlich trägt, also was schon lange nicht mehr ist. Im Gegenteil ist man mittlerweile ein zwangsfinanzierter Lautsprecher der Bundesregierung geworden. Also das heißt, der ORF muss dringend wiederum auf das zurückgeführt werden, was eigentlich sein sollte. Ein verlässliches Medium für alle Österreicher ohne politische Wertungen und mit einer entsprechenden Objektivität. Und auch in anderen Bereichen gibt es aus meiner Sicht sehr viel zu tun, denn das Konzept ORF setzt sich ja auch in den privaten Medienbereich fort, denn auch da gibt es ja mit der Presseförderung und vielen anderen Dingen entsprechende Instrumente, um die Medien zu Berichterstattern der Regierung zu machen und sich überhaupt nicht mehr mit der Regierung kritisch auseinanderzusetzen. Da sind wir in Österreich tatsächlich schon vor einiger Zeit völlig falsch abgebogen. Und als feindliche Mediensprecher sehe ich es natürlich auch als meine Pflicht und aus meinen Auftrag an, natürlich auch von den Wählern, dass man das wieder ins rechte Licht bringt und dass man einfach den Medien wiederum die Möglichkeit gibt, objektiv Bericht zu erstatten und ihre selbstdefinierte Funktion auch als vierte Gewalt im Staat entsprechend auszuüben. Was jetzt passiert, ist das, wovor die Bundesregierung witzigerweise immer warnt, dass sind vereinheitlichte Medien, Systemmedien, die jeglichen Anspruch verloren haben, noch kritisch Bericht zu erstatten. Und ich glaube, es geht darum, das wieder in die richtige Richtung zu bringen.

SPEAKER_02

Da hast du ja einiges vor. Du bist jetzt seit 25 Jahren Mandatar in der Politik. Gibt es ein Highlight in deinem bisherigen politischen Leben, egal ob positiv oder negativ?

SPEAKER_00

Selbstverständlich gibt es dieses Highlight und zwar liegt das noch gar nicht so lange zurück, bevor ich bereits erwähnt habe, dass es nicht nur gute Zeiten in der FPÖ gegeben hat. Ich habe die Parteispaltung damals Anfang der 2000er Jahre erwähnt. Und da gab es natürlich auch die nächste Zäsur, die dann mit dem Ibiz-Video stattgefunden hat. Und zu dem Zeitpunkt haben wir gedacht, es wird sehr lange dauern, hier wieder entsprechendes Vertrauen aufzubauen und die freiheitliche Partei wieder in dichte Höhen zu führen. Und dass das so schnell gelungen ist mit unserem Herwert Kickler an der Spitze, sozusagen manifestiert dann an der letzten Nationalratswahl. Und wenn man mich nach meinem schönsten Erlebnis fragen möchte, dann bin ich wirklich stolz und dankbar dafür, dass ich Teil dieser Wahlbewegung sein durfte an der Seite von Herbert Kickler. Und wir erstmals bei Nationalratswahlen zur stärksten Partei im Land geworden sind.

SPEAKER_01

Musik und Politik. Der musikalische Politik-Talk auf Austriaförst mit Volkaner Höferl.

SPEAKER_02

Willkommen zurück bei Musik und Politik mit Christian Havenecker, dem FPÖ-Generalsekretär. Nach der Politik steht jetzt die Musik im Mittelpunkt. Christian, bist du ein musikalischer Mensch?

SPEAKER_00

Ich bin ein absolut musikalischer Mensch, wobei ich lustigerweise hinzufügen muss, dass ich gar einmal erfolglos versucht habe, ein Musikinstrument zu lernen. Da hat der Musiklehrer damals gesagt, ihr solltest lieber bleiben lassen und was anderes machen. Nichtsdestotrotz, Musik ist sehr, sehr wichtig für mich und genau deswegen höre ich auch ständig Musik.

SPEAKER_02

Du hast gesagt, du hast versucht, ein Instrument zu lernen. Welches war das und warum hat das dann am Ende des Tages nicht funktioniert?

SPEAKER_00

Das war das Klavier. Warum hat es nicht funktioniert? Ich könnte mir vorstellen, dass meine Übungsdisziplin überschaubar gewesen ist und dass das schlussendlich dazu geführt hat, dass ich nach zwei Jahren noch immer auf dem Niveau vom ersten halben Jahr gespielt habe und war dann meinen Eltern empfohlen hat, ihr Geld besser in andere Dinge zu investieren, als in meine Musikausbildung.

SPEAKER_02

Wie alt bist du damals gewesen?

SPEAKER_00

Das war in der Volksschule, also ich würde sagen, dass ich da irgendwo zwischen sechs und sieben Jahre alt gewesen bin, wie ich damit begonnen habe.

SPEAKER_02

Ja, trotzdem hast du im Laufe der Zeit die Liebe zur Musik entdeckt. Wann läuft es bei dir denn Musik? Stehst du schon damit auf?

SPEAKER_00

Ich stehe schon mit Musik auf. Ich gehe auch mit Musik schlafen. Das sind so Rituale, die es bei mir tagtäglich gibt. Am meisten Musikern kann ich natürlich beim Auto fahren, nachdem ich jeden Tag nach Wien pendle. Verbringe ich doch immer so zwischen zwei und drei Stunden am Tag im Auto. Das ist halt die Zeit, wo man dann Musik hört und natürlich jetzt ausdreivst. Aber das sind so die Klassiker. Und natürlich dann, wenn man vielleicht mal doch ein bisschen Ruhe hat, wenn man entspannen kann, wenn man im Garten sitzt, wenn man im Urlaub ist. Also das sind für mich immer so Phasen, wo Musik gespielt wird. Und wie gesagt, auch zum Aufstehen in der Früh braucht es natürlich Musik zum Munterwerden. Und am Abend, vorm Schlafen gehen, höre ich auch immer wieder ganz gerne Musik und da passiert genau das Gegenteil, da beruhigt man sich dann ein bisschen mit Musik.

SPEAKER_02

Hand aufs Herz, singst du mit, wenn ein Lied im Radio läuft?

SPEAKER_00

Das mache ich tatsächlich, aber da gehe ich absolut sicher, dass niemand in meiner Umgebung ist.

SPEAKER_02

Du würdest dich also als enthusiastischen, aber nicht allzu guten Sänger bezeichnen, kann man das so sagen?

SPEAKER_00

Enthusiastisch auf jeden Fall. Nicht allzu gut müssen die bewerten, die mich nie hören können. Also das macht es halt ein bisschen schwierig. Aber nein, also ich glaube, es gibt jedenfalls Leute, die besser geeignet sind, vor Publikum zu singen, als ich das bin.

SPEAKER_02

Welche Musik hörst du, wenn du nicht gerade Austria First hörst, wo du ja auf die Lieder keinen Einfluss hast? Was ist in deiner Playlist alles drinnen?

SPEAKER_00

In der Playlist sind sehr viele Lieder drinnen, die man auch auf Austria First hören kann. Also ich bin ein klassisches Kind der 80er, das natürlich mit der Musik aus den 70er Jahren mit aufgewachsen ist und dann 80er, 90er bisherauf zu den 2000er Jahren. Es kommen natürlich dann auch verschiedenste Klassiker aus dem Austro-Pop-Bereich dazu, auch wenn sie nicht gerne auf Austria First gespielt werden. Nichtsdestotrotz kommt man aus Österreich an diesen nicht vorbei. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan und großer Freund der Musik von Falco bis zum heutigen Tag geworden. Die wird aus meiner Sicht nie langweilig, im Gegenteil eher interessanter. Also da sind so Bereiche, die man gerne anhört. Rock und Pop, jedenfalls, auch Hard Rock natürlich. Also ich höre zum Beispiel nämlich gerne auch Musik von Pink Floyd und anderen. Also ich bin da relativ breit aufgestellt und je nach Lust und Laune wird halt dieses oder jenes dann abgespielt.

SPEAKER_02

Also ein echter Musik-Allrounder und wir plaudern gleich weiter mit ihm hier bei Musik und Politik. Gemeinsam mit unserem Christian Hafenecker biegen wir in die Zielgerade der heutigen Sendung ein. Christian, du hast vorhin erwähnt, dass du gerne Austropop hörst, auch wenn manche Vertreter dieses Genres nicht unbedingt zu den größten Fans der FPÖ zählen. Viele wollen hier bei uns ja auch nicht gespielt werden. Dieser Boykott österreichischer Künstler, wie schätzt du das Ganze ein? Manche sagen ja, das gehört einerseits zur Kunst dazu, dass man sich politisch äußert, andere sagen wiederum, das ist ein bisschen lächerlich, weil wenn ich jetzt ein Lied gut finde, weil es mir gefällt, dann geht es mir ja um die Musik und nicht um die Einstellung des Künstlers. Wie siehst du das?

SPEAKER_00

Ich sehe es total problematisch, denn auf der einen Seite sagt man, man möchte als Künstler nicht politisch aktiv sein und nicht in Erscheinung treten, auf der anderen Seite befeuert man ja jegliche politische Agenda, die aus der linken Reichshälfte kommt. Also das heißt, da denke ich mir, hat man als Künstler, wenn man in die Richtung abbiegt, ja schon das erste Glaubwürdigkeitsproblem. Und das zweite ist natürlich auch das und ich denke, das wird auch einmal eine Diskussion sein, die man in Zukunft führen muss, was das natürlich auch mit den Menschen macht, die die Musik grundsätzlich hören, gerne hören von diesen Künstlern. Das heißt also, auf der einen Seite nimmt man denen zwar das Geld ab, indem sie ihre Tonträger kaufen oder ihre Downloads machen, auf der anderen Seite beschimpft man die Leute aber gleich wieder aufgrund ihrer politischen Gesinnung und Meinung. Und ich glaube, das wird sich auf die Dauer nicht ausgehen. Das heißt, also entweder ist die Kunst tatsächlich unpolitisch oder equidistant zur Tagespolitik von mir aus. Da muss man das auch so leben und dann kann man natürlich auch nicht sagen, also die dürfen jetzt meine Musik hören und die anderen nicht. Oder man definiert sich als politischer Mensch. Da muss man eben die Kunst bleiben lassen und sich sozusagen mal eindeutig zu einer Partei bekennen und auch ein politisches Mandat anstreben. Das sind die Dinge, die man dann schlussendlich entscheiden muss. Aber jetzt nur zu sagen und besser dazustehen bei irgendwelchen Geldgebern aus der Bundesregierung oder vielleicht auch aus der staatsnahen Wirtschaft, dann politische Statements abzusondern, das halten die eigentlich für relativ verlogen und ja, genauso kommen die Herrschaften halt auch rüber.

SPEAKER_02

Kommen wir abschließend noch zu dir nach Hause. Du hast drei Kinder, die wahrscheinlich auch Musik hören. Man kennt es ja von Erzählungen mancher Eltern, die sagen, das klingt fürchterlich, was da an Tönen aus den Kinderzimmern herauskommt. Wie ist das bei dir daheim?

SPEAKER_00

Ja, bei uns zu Hause bin ich positiv überrascht, denn der Musikgeschmack meiner Kinder ist aus meiner Sicht ein guter und vor allem ein erträglicher als mittlerweile schon älterer mit 45. Also da gibt es bei uns überhaupt keine Probleme, teilweise sogar Überschneidungen. Und dazu kommt auch noch, dass im Gegensatz zu mir meine Kinder doch entsprechend Talent und vor allem auch Disziplin haben, ebenfalls ein Musikinstrument zu erlernen. Diesmal aber richtig, mein ältester Sohn spielt Schlagzeug, der hat mittlerweile auch das silberne Leistungsabzeichen in diesem Zusammenhang gemacht und wird jetzt auch Stabführer bei seiner Musikkapelle. Das lässt schon darauf schließen, dass es besser hinbekommen hat, als sie bei mir der Fall war. Und die Scharte mit dem Nichtlernen von Klavier hat meine Tochter mittlerweile ausgewetzt. Also auch die ist da recht gut dabei und man merkt jetzt nach einiger Zeit Klavierunterricht, ist es schon so, dass sich das wirklich gut anhört. Und ich höre den Kindern beiden eigentlich ganz gern bemüben zu.

SPEAKER_02

Was haben die Nachbarn dazu gesagt, als dein Sonnenmann mit dem Schlagzeugspielen begonnen hat?

SPEAKER_00

Bis jetzt gibt es noch keine Beschwerden und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das in irgendeiner Art und Weise dann kommen wird. Denn man muss wissen, dass ich in einer sehr, sehr kleinen Gemeinde kaum bei dem wohne, wo es sehr viele musikaffine Menschen gibt und wo auch die Musikkapelle selbst personell sehr stark ausgestattet ist. Also ich glaube, da hat man wirklich ein allgemeines Verständnis dafür.

SPEAKER_02

Dann sage ich vielen Dank, lieber Christian, dass du heute Gast bei Musik und Politik warst.

SPEAKER_00

Danke für die Einladung, ein sehr angenehmes Format.

SPEAKER_02

Danke für das Lob, danke an euch alle fürs Zuhören. Bis nächste Woche, wenn es wieder heißt Musik und Politik. Hier auf Australia First, Volker Höfer wünscht einen schönen Tag.