Beruf & Bauchgefühl
Warum arbeiten wir, was wir arbeiten?
Und was treibt Menschen wirklich an?
Bei Beruf & Bauchgefühl sprechen wir – Lukas & Lorenz – jede Woche über unseren eigenen Weg, unsere Entscheidungen, Ziele und Herausforderungen. Wir teilen, was bei uns gerade passiert, wo wir hinwollen und welche Gedanken uns beschäftigen. Ehrlich, ungefiltert und manchmal schweifen wir auch ab.
Doch es geht um mehr als nur uns.
In Zukunft sprechen wir mit unterschiedlichsten Menschen über ihre Berufe, ihre Werdegänge und die Entscheidungen, die ihr Leben geprägt haben. Uns interessiert:
- Wie kommt man dahin, wo man heute steht?
- Was motiviert Menschen wirklich?
- Und wie viel Rolle spielt das Bauchgefühl bei großen Entscheidungen?
Dieser Podcast ist für alle, die verstehen wollen, was andere antreibt – und vielleicht auch sich selbst besser verstehen möchten.
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Beruf & Bauchgefühl
Wollen wir mal im Ausland arbeiten? | Beruf & Bauchgefühl Folge 003
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Für Lukas geht es nächste Woche nach Dubai. Was sind seine Erwartungen? Wie stellen wir uns Dubai vor?
In dieser Folge sprechen wir über Lukas' anstehende Geschäftsreise und über Städte und Länder, in denen wir gerne arbeiten würden.
Und vielleicht klären wir auch die Fragen, was die beste Stadt der Welt ist.
Viel Spaß beim Zuhören
Lukas & Lorenz
So jetzt haben wir alles. Kamera läuft, Tonus läuft. Also. Am Sonntag war Super Bowl.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_02Ich weiß nicht, ich habe alles, egal wo ich bin, Instagram, YouTube, alles, nur noch Superbowl Themen, die Halftime-Show, irgendwelche Reaktionen da drauf, irgendwie Kommentierungen. Bist du im Thema Super Bowl oder Sport allgemein dabei?
SPEAKER_01Nee. Man sieht es mir auch an, aber Entschuldigung, zwei Meter weg. Also man sieht es mir auch an und ich bin nicht im Thema Sport grundsätzlich drin. Ich habe aber diese Halftime-Performance, das wird ja jedes Jahr eigentlich mehr promotet als der Sportakt. Ja. Das habe ich irgendwie bestimmt schon zweieinhalb Mal bei Instagram meinen Reels gesehen. Ich habe es auch einmal komplett geschaut, gestern Abend. Ja.
SPEAKER_02Also die Halftime-Show, die interessiert mich dann schon immer. Warum? Ich weiß nicht, da ist immer so, also es wird immer so viel drüber geredet und ich habe irgendwie das Gefühl, das hat immer so viel Gewicht, diese Halftime-Show, dass irgendwie die ganze Welt für zwei, drei Tage darüber redet. Da denke ich mir, da möchtest du wenigstens mitbekommen, was da los ist. Also ich bin auch kein großer Sportmensch, also ich schaue grundsätzlich eigentlich gar nichts an Sport, aber die Halftime-Show, da wird immer so viel drum gemacht, das gucke ich mir dann schon an, ja.
SPEAKER_01Und jetzt war es ja der Spanier, äh, nee, der Puerto Ricoana. Hast du da was verstanden? Kein Wort. Okay.
SPEAKER_02Ich hatte Spanisch, glaube ich, irgendwie ein bisschen in der Schule, aber also ich spreche gar keinen Spanisch. Kannst du andere Sprachen außer Deutsch, Englisch zu den Klassikern?
SPEAKER_01Nee. Ich hatte mal Französisch in der Schule. Da war ich, boah, ich glaube, da haben meine Eltern neulich noch in irgendeiner Schublade, weil die die alten Schränke im Keller mal, die haben den Keller renoviert und haben das da alles ausgeräumt. Da haben die einfach noch eine Arbeit von mir gefunden. Sechs. Also wirklich einfach eine Sechs, ne? Also da musst du schon sehr, sehr schlecht sein. Ja. Deswegen Französisch.
SPEAKER_02Weil ich hatte auch irgendwie alles an, also ich hatte Klassiker halt mit Englisch angefangen, dann Latein, dann Französisch und dann gab es noch die Option für Spanisch. Und ich kann Englisch sprechen, da komme ich klar. Aber alles andere ist irgendwie hängen geblieben.
SPEAKER_01Würdest du sagen, das ist, also ich habe zum Beispiel super viel Englisch angefangen in Frankfurt zu reden, weil ich auf Englisch gearbeitet habe. Überwiegend. Würdest du sagen, dass das ja bei dem Beruf jetzt kommt auf den Kunden an, ne? Aber du hast ja auch mich eingespeichert als Steuerberater USA. Ja. Wo man meinen könnte, dass vielleicht Englisch mal ein Thema werden könnte, ne?
SPEAKER_02Hoffentlich, ja. Also ich habe momentan keinen einzigen Kunden, mit dem ich auf Englisch rede. Also es ist alles auf Deutsch, das sind alles Sachen, die eigentlich relativ lokal sind. Aber ich würde super gerne mal im Ausland arbeiten oder auch im Ausland wohnen. Ich glaube, dass das Wohnen auch. Ja, ich habe bis jetzt halt nur hier in Koblenz und halt mal ein Jahr in Düsseldorf gewohnt. Also ich war nie länger im Ausland als einfach für einen Urlaub. Und ich glaube, das ist nochmal ein ganz anderes Gefühl, wenn man wirklich mal ein halbes Jahr Jahr oder vielleicht auch mehr als ein Jahr irgendwo anders wohnt und wenn man wirklich so die Stadt die Kultur alles mitbekommt. Ich glaube, das ist ein super cooles Thema.
SPEAKER_01Hast du da schon eine Vorstellung, wo im Ausland du gerne wohnen würdest? Bei Wohnen ist ja was anderes als Urlaub, ne? Wenn die Leute sagen, ich habe voll Bock, in New York Urlaub zu machen, mal so einen Städtetrip zu machen, ist das ja was ganz anderes als habe ich Bock in New York zu leben.
SPEAKER_02Ja, also bei mir ist es halt immer so die Hürde, ich kann eigentlich nicht irgendwo wohnen, wo ich nicht die Sprache spreche. Also damit fällt alles außer Deutsch und Englisch. Also Österreich, Deutschland, Schweiz und dann halt alles, wo Englisch gesprochen wird. Das würde funktionieren, aber jetzt zum Beispiel, also ich finde Paris ist eine super schöne Stadt, aber ich könnte mir nicht vorstellen, in Paris zu leben, weil ich kein Wort Französisch spreche. Aber USA ist auch echt ein Thema, was mich schon seit langem reizt. Also ich habe in der Schule immer so in der 9., 10. Klasse jedem gesagt, ich ziehe, sobald ich mit der Schule fertig bin, nach Los Angeles und dann wohne ich da und an Palmen und lebe da mein Leben und ist halt nichts draus geworden. Aber das hat mich schon immer gereizt, in die USA zu ziehen. Weil man das irgendwie aus Filmen kennt. Ist ja für deine Branche auch, glaube ich, gar nicht so schlecht. Ja, ich glaube, da geht nochmal mehr als in Deutschland. Also ich finde die USA auch von dem, was ich bis jetzt gesehen habe, von der Natur, von den Städten, super schön. Ja, ich habe tatsächlich Familien in LA.
SPEAKER_01Echt? Ja. Die wohnen da, ach, wie heißt das? Auf jeden Fall in der Nähe. Gibt es Calabasas? Gibt es das? Ja. Ich glaube, das schon mal gehört zu haben. Da wohnen die. Superschön. Ist auch Palm und so. Ich könnte da nicht leben, aus diversen Gründen, aber super, super, super lebenswert. Ich glaube, Los Angeles ist so mit einer der hässlichsten Großstädte, die ich je gesehen habe. Echt? Ja. Ich hab das, ne?
SPEAKER_02Ich hab das, ja, LA, also ich hab schon von vielen gehört, dass über LA mal sowas ist so hässlich und verdreckt und Müll. Ich war einmal, glaube ich, in Los Angeles und ich fand es super cool. Geil. Also ich war jetzt auch nicht direkt in der Stadt die meiste Zeit, das war eher dann irgendwie Santa Monica's Internet. Da ist Ultragere, da ist ein Riesenuntergrund. Aber ja, natürlich jetzt in der Stadt selber, aber ich fand es, ich weiß nicht, ich glaube, ich habe als Kind so viele Filme und Serien geschaut, die in LA sind, dass das für mich einfach so eine riesen Film-Sightseeing-Tour war. Egal wo man war, das war immer auch. Ich kenne das aus den Filmen. Und ich glaube, da hatten wir das durch so eine rosa-rote Brille alles gesehen, dass man irgendwie ganz vergessen hat, wie viel Müll eigentlich am Rand zum Beispiel liegt haben.
SPEAKER_01Ja, das habe ich mit GTA San Andreas und L.A. Das ist, ja. Bist du bei dir jetzt vom Alter her? Für meine Generation war GTA San Andreas. So das Computerspiel, glaube ich, was man spielen konnte. Ist das bei dir dann GTA 5 gewesen oder GTA 4?
SPEAKER_02Also ich habe nur GTA 5 gespielt von allen GTA-Teilen, das war das, was irgendwie.
SPEAKER_01Ist auch immer noch das Aktuellste, glaube ich, ne?
SPEAKER_02Ich glaube, es soll Ende des Jahres dann 6 rauskommen. Ja, momentan ist es fünf. Aber ich war nie ein großer Videospielemensch. Also ich hatte eine Xbox als Kind und ich hatte irgendwie so die Klassiker, so wie so Call of Duty, GTA und ein paar Autofall-Spiele, aber ich habe nie wirklich Videospiele gespielt. Das war nie meine Welt, ich war immer Filme, Serien. Auch gucken, also aktiv konsumieren, also als Konsumenten. Ja, ich hab, also ich habe ein paar Serien, die habe ich ja wirklich hoch und runter geschaut und ich finde das, also es hat mir mehr gegeben, einen Film zu schauen, als ein Videospiel zu spielen.
SPEAKER_01Und was für Serien waren das zum Beispiel? Also, weil ist das jetzt auch was mit deinem Job, den du jetzt hast, wo du sagst, die sind einfach geil produziert.
SPEAKER_02Ich glaube, das war ein sehr, sehr großer Einfluss, irgendwie die Serien zu sehen oder die Filme zu sehen. Ich will auch was filmen. Ich glaube, da kommt dann viel von der Neugierde her. Aber ich habe super viel irgendwie so 90er-Jahres-Sitcoms geschaut. Also so, man hat ein Studio, da hat man ein paar Leute irgendwie immer so 20 Minuten Folgen. Jede Folge ist quasi das Half-Man, sowas. So welche Formate, Tun Half-Man, To The Big Bang Theory, How I Met Your Mother, so die ganzen klassischen Multicams, Sitcoms, das wird das, was ich. Multicam-Sitcom heißt das? Ja, ich glaube, das ist der offizielle Begriff. Also du hast halt mehrere Kameras, die gleichzeitig laufen und dann kannst du im Nachhinein halt einfach immer hin und her schneiden. Also wie bei uns eigentlich. Wenn die anderen beiden jetzt noch laufen würden, dann wäre das ja auch quasi Multicam, ja, genau. Weil normalerweise baust du ja für jeden Shot dann die Kamera einzeln auf und machst dann die ganzen Sachen mehrfach und da ist es halt, dass du einfach einen Take durchlaufen lässt mit mehreren Kameras drauffilmst und im Nachhinein einfach hin und her schneidest.
SPEAKER_01Also könnte man sagen, dein Life-Goal wäre es, in LA zu leben und eine Multicam-Sitcom zu drehen.
SPEAKER_02Ich glaube, das ist super stressig. Also das ist grundsätzlich, wenn mir jetzt jemand mal sagt, hier, ich kann aber bei einem Filmset dabei sein oder bei einer Serie, ich werde im nächsten Flieger steigen und drüber fliegen. Aber ich glaube, langfristig ist das so ein Druck auf der Produktion, wenn du weißt, was irgendwie einmal die Woche musst du 20 Minuten an Serie produzieren. Und das klingt vielleicht gar nicht so viel, 20 Minuten, dass es in einem Nachmittag gedreht, aber wie viele Takes das ist, wie viel Planung drumherum ist, ich glaube, das ist so viel Druck und Stress, der da auf einem lasse. Ich glaube, das macht man nicht lange gerne.
SPEAKER_01Werden die eigentlich live veröffentlicht? Nee, ne? Die werden immer vorproduziert und dann als Gesamtwerk sozusagen nachher ausgebildet.
SPEAKER_02Ich glaube, es ist eigentlich immer das Folge für Folge. Also du hast halt irgendwie. Du hast die Season, also die Staffel oder Season, wie auch immer du das nennen möchtest. Und die werden ja normalerweise, was ist es, irgendwie Frühling bis Herbst gedreht. Und nee, Summerbreak, du hast von Herbst bis Frühlings, so rum ist es, dass du die drehst. Und dann kommen halt regelmäßig die ganzen Folgen raus. Also wenn du zum Beispiel hast du 20 Folgen. Also die sind gedreht, sind die, die sind nun vielleicht noch nicht fertig produziert. Ich glaube, die meisten werden auch gedreht und dann veröffentlicht, bevor dann die nächste fertig ist oder die übernächste fertig ist. Also dass die wirklich dann immer, wir haben jetzt eine Folge gedreht, nächste Woche filmen wir die nächste, aber wir veröffentlichen jetzt schon mal die Folge, die wir gedreht haben. Und ich glaube, das ist halt dann super viel Stress, weil du kannst halt nicht einfach sagen, okay, wir veröffentlichen das erstens ein halbes Jahr später oder zwei Monate später, weil wir noch in der Post-Probleme haben, sondern es muss einfach um den und den Zeitpunkt fertig sein. Ich glaube, das ist relativ stressig.
SPEAKER_01Was ich immer voll cool fand in Amerika, waren diese Talkshows.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Das ist wahrscheinlich jetzt gar nicht so anspruchsvoll zu produzieren.
SPEAKER_02Ich glaube, wenn es live ist, ist es nochmal super viel mehr Aufwand, als wenn es einfach normal gedreht ist, weil du da halt keine Fehler erlauben kannst. Und das heißt halt, dass du viel mehr Stuff, also viel mehr Leute hast, die da sein müssen, einfach nur, damit du für jede Sache auch eine Person quasi an der Kamera stehen hast.
SPEAKER_01Sowas wird ja in Deutschland auch immer mal wieder gemacht und ich glaube, das ist auch immer relativ erfolgreich, ne? Weil das nicht Joko und Klasse hat und sowas. Das kann gut sein, ja. Ja, du bist da bist nicht so drin da, ne?
SPEAKER_02In deutschen Medien gar nicht. Echt? Ich bin, also ich schaue Talkshow, ich schaue jeden Morgen den Monolog von Jimmy Kimmel. Du guckst die US-Dinger an. Ich schaue jeden, jeden Tag, den das, also es kommt irgendwie zu deutscher Zeit so um 11 oder so, 10 Uhr morgens oder so raus, dass sie die veröffentlichen. Und der hat halt bei jeder, also die haben halt jeden Abend irgendwie drei, vier Stunden Show und halt dann Gäste-Interviews, das gucke ich mir nicht an, aber die haben immer so einen Monolog, der geht zu 10, 15 Minuten. Und ich mache das immer zu meiner Mittagspause. Also ich mache mir den Monolog an von der Nacht davor und esse dann dabei zum Mittag und dann arbeite ich weiter. Und ich habe das jeden Tag, genau.
SPEAKER_01Okay, cool. Also würdest du dir zutrauen, so eine Nummer zu produzieren, wenn ich dich jetzt anrufe und sage, ich will eine Talkshow?
SPEAKER_02Also grundsätzlich, ich würde es probieren, aber ich glaube, ich kann mir vorstellen, dass der erste Versuch in die Hose geht.
SPEAKER_01Gut, klar. Es ist, glaube ich, auch ist das was, was man noch so revolutionieren könnte? Also was in diesem ganzen Medienbereich könnte man jetzt noch neu machen? Also gibt es noch ein Format, was es irgendwo schon als Nische gibt, was aber gerade so.
SPEAKER_02Also so wie Talkshows und Serien und Filme, das ist irgendwie noch eine weitere Kategorie an.
SPEAKER_01Ich meine, Stream ist ja irgendwie was, das ist ja eigentlich schon größer als das Fernsehen wahrscheinlich und hat ja sein eigenes Medium durch Twitch, ist es, glaube ich, ne? Aber das ist ja was, was eigentlich so ein neues Produkt war. Aber gibt es sonst im Medienbereich was, wo du gerade sagst, hey, die Art zu produzieren, das ist gerade so was, das geht irgendwie voll durch die Decke die nächsten Jahre.
SPEAKER_02Ich könnte mir vorstellen, dass also VR-Zeug relativ groß wird, also dass da, wo du halt die Brille aufhast und dann quasi in dem Bereich drin bist, irgendwie in alle Richtungen schauen kannst und du hast halt alles abgelegt, als ob du in dem Raum selber drin bist. Ich glaube, das ist für das Feeling dazu zu schauen was, was super cooles, wenn man so eine Brille auf hat und dann einen Film darüber schaut. Aber ich glaube, das nimmt so viel von dem Künstlerischen raus, also wie du Sachen frames, weil du kannst halt dann nicht alles framen, weil die Leute können ja gucken, wo sie wollen. Und ich glaube, von dem Storytelling-Aspekten wird das schwierig, das umzusetzen. Also ich kann mir vorstellen, dass das was ist, was viele versuchen, aber ich stelle es mir schwierig vor, dass das dann wirklich langfristig gut funktioniert. Aber ich wüsste jetzt auch gar nicht genau, was wirklich groß wird. Also ich glaube, YouTube war was, was nochmal so ein Meilenstein war, dass Leute einfach selber Sachen produzieren können, hochladen können, dass du halt nicht irgendwie die großen Studios dahinter hast oder dass du das über deine verschiedenen Frequenzen dann nach außen trägst, also über Satellit oder über Kabel oder sonst und dass du einfach übers Internet machen kannst.
SPEAKER_01Ja, aber auch auf zu einem ultrageilen Qualitätsstandard, ne? Weil wenn du jetzt mit deinem, also ich meine, du musst dir vorstellen, so eine Kamera wie du hast, wenn Netflix die auch benutzt, ich meine, wenn wir das hochladen irgendwo mit einem Namen, den wir uns noch ausdenken, dann ist das ja von der Möglichkeit der Bildqualität, ist das ja schon ein Standard, der gigantisch gut ist, den man einfach auf YouTube umsonst hat. Dass der Inhalt natürlich dann vielleicht nicht überzeugt, weil wir zwei das machen und nicht Jung Klass. Das ist vielleicht nochmal ein anderer Punkt, aber das ist ja einfach Wahnsinn, dass man das so frei zugänglich hat, einfach von der Bildqualität her schon.
SPEAKER_02Ja, also ich glaube, die Qualität wird immer, immer besser, aber ich, also es ist auch relativ viel dazwischen. Also man hat natürlich die paar Leute, die wirklich richtig professionell produzieren. Aber ich finde bei YouTube auch cool, dass es so viele Leute gibt, die irgendwas mit dem Handyfilm oder mit günstigeren Kameras irgendwie bei sich zu Hause einfach, okay, ich möchte jetzt gerade das erzählen oder das Video machen. Ich finde, das sind die Sachen, die es auch wirklich ausmachen. Also das ist schon der Inhalt. Also ich glaube, der Inhalt ist das Wichtigste und das, wie es produziert ist, ist nice to have, aber das macht es nicht wirklich aus. Aber dass so viele Leute irgendwie einfach machen können.
SPEAKER_01Findest du, weil ich hab neulich, ich habe mich fast geschämt danach. Ich habe auf YouTube mir einen Typen angeguckt, der fährt alle neuen Elva-Modelle gefühlt, die es einfach so gibt. Und der fährt die einfach, hat nur die Umweltgeräusche und das Auto. Das sind 20 Minuten Video. Ab und zu sagt er mal ein bisschen was. Und der filmt sich einfach nur in so einer brutal geilen Qualität, dass es einfach so schön ist, es sind einfach schöne Aufnahmen. Das ist sehr ästhetisch, weil das Auto ja schon so aus Design-Aspekten viele Leute anspricht und dann in so einem, ich glaube, irgendeinem Schwarzwald fährt er da. Sieht einfach cool aus. Kann ich mir viel besser angucken, als ein qualitativ geiles Review-Video, wie das Auto jetzt wirklich fährt. Weißt du, was ich meine? Also der Output ist ja viel weniger Information, aber es ist viel mehr genutzt für mich als Konsument, als jetzt so ein Video, wo der Typ mir einfach sagt, ey, du kannst hier den Knopf drücken und dann passiert das.
SPEAKER_02Ja, es ist immer natürlich nochmal cool, wenn es ordentlich produziert ist. Weil das Auge ist schon mit und wenn man was schaut, was wirklich schlecht produziert ist und schlecht gecartet ist, dann wird es schnell dünn. Aber ich glaube trotzdem, dass der Inhalt von einem Video so das Wichtigste ist. Obwohl ich auch da sagen würde, dann, dass diese cinematischen Aufnahmen von dem Wagen im Wald auch irgendwie der Inhalt von dem Video ist. Und dass das mehr ist als einfach nur, dass es ordentlich aussieht, sondern dass das ja der Kern von den Videos und dass das einfach ordentlich ist. Das ist, glaube ich, das Wichtigste.
SPEAKER_01Geil. Also, okay, geil. Ja, verstanden. Nochmal eins zu dem Thema Ausland.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Würdest du, jetzt habe ich, jetzt sind wir, ja, was heißt ich? Ich hab das auch, aber jetzt ist ja ganz viel immer auch Thema USA ist ja schon immer cool. Also nachdem ich denken kann, waren die USA cool. Jetzt gerade ist es ja extrem cool, also cool in Anführungszeichen, Dubai. Ja. Also es ist ja sehr viel diskutiert, zumindest mal. Es ist, dass man viele mitbekommt, ja. Genau. Ist das ein Land, was dich. Warst du schon mal da? Ich war noch nie da im Land. Okay, dann kann man auch schwer beurteilen, ob man da leben wollen würde, ne? Aber von dem, was man mitkriegt, würde dich sowas reizen?
SPEAKER_02Ich hab, also es ist auf den Orten, die ich irgendwie sehen möchte, relativ weit unten. Okay, aber warum?
SPEAKER_00Manchmal nicht hohe Türme und. Ja, ich finde. Und Escort-Service-Mädels oder was?
SPEAKER_02Alles, was ich irgendwie mit, also man kriegt ja dann immer über Videos, über Nachrichten das mit. Also ich war noch nie da, ich weiß nicht, wie es dann in Person aussieht. Aber ich finde die Städte relativ langweilig, oder die haben, finde ich, keinen Charakter. Also es sieht halt irgendwie alles modern, ordentlich aus, aber ich finde, die sehen so leblos, also ein bisschen so aus wie eine Stadt, die man bei Sims irgendwie, also Sims City ist. Das ist ja eigentlich genau das, ne? Ja, das ist halt alles relativ schnell aufgebaut und ich finde, eine Stadt, wenn die natürlich wächst über relativ langen Zeitraum, ich finde, das hat viel mehr Charakter dann, als wenn man irgendwie eine Stadt hat, die dann in 20 Jahren einfach hochgezogen wurde. Toll. Aber ich glaube, dass vor allem in Abu Dhabi die Autoszene richtig, richtig gut. Also das ist irgendwie das Einzige, was ich wirklich dann aus dem Emirat mitbekommen, ist das Thema Autos. Und allein das wäre für mich, glaube ich, ein Grund mal dahin, sehr sehenswert. Mitzubekommen, was da alles passiert, weil die Regelungen, die man da hat, sind ja viel, viel weniger als jetzt in Deutschland. Und das heißt, das, was man überhaupt mit den Autos machen kann, ist was ganz anderes. Und die Leute haben halt auch zu großen Teilen das Geld, um dann die Sachen auch wirklich umzusetzen. Also ich glaube, das wäre alleine für mich ein Grund mal, dahin zu gehen. Warst du schon mal da? Du bist öfter da.
SPEAKER_01Nee, überhaupt nicht. Ich habe auch ehrlicherweise lange genau eins zu eins, das, was du gerade gesagt hast, war auch so mein Eindruck und das, wie ich es gefühlt habe. Ich habe jetzt aber immer mehr dazu tun, natürlich als Steuerberater einmal kommst du nicht drum rum, dich auch mit solchen Standorten auseinanderzusetzen, weil du einfach natürlich ganz viele Anfragen hast und wenn du da seriös Rede und Antwort stehen willst, musst du natürlich auch dich schlau machen.
SPEAKER_02Aber wenn du Steuerberater, du hast ja deutsches Steuerrecht und ich gehe mal davon aus, dass es in den Emiraten andere Rechtslage gibt und dass es ja schon von dem, wie es gemacht wird, ein bisschen zumindest anders ist. Ist das dann interessant, dass man sich einen deutschen Steuerberater holt? Oder warum ist das relevant, dass du als deutscher Steuerberater in einem anderen System quasi hast?
SPEAKER_01Genau, also warum kriege ich sowas mit überhaupt, was den Kontext du bei berührt? Das sind ja natürlich nicht Leute, die dort leben und dort investieren und dort ihre Einkünfte erzielen, die sagen, ey, ich frage mal den Lukas, deutschen Steuerberater. Da würde ich auch sagen, hey, ich habe keine Ahnung, ich kann das nicht beraten, wahrscheinlich darf ich es lokal gar nicht mal beraten. Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Wo man natürlich immer Berührung hat, das nennt sich dann Inbau- und oder Outbound-Fälle. Also, ne, das gibt ja mal zwei Wege. Wenn jetzt Leute in Dubai sind, Firmen oder natürliche Personen, die in Deutschland investieren, die hier Einkünfte erzielen, dann ist das natürlich ein Punkt, wo es Berührung gibt. Und auch andersrum, wenn Deutsche jetzt sagen, ich will in Dubai investieren, ich will nach Dubai ziehen vielleicht oder da gibt es ja tausende Überlegungen, dann sind das auch Berührungspunkte, wo du natürlich beide Aspekte vermitteln können musst und verstehen können musst. Und in dem Kontext habe ich mich auch immer mehr mit dem Standort auseinandergesetzt, hab da auch mittlerweile sehr gute Freunde, die da halt auch viel schon immer gemacht haben, also ganz unabhängig davon, dann konnte ich auch immer direkt mal fragen, hey, wie siehst du das, wie ist das da wirklich? Ich kommt mir das angucken, bin auch nächste Woche dann da mit denen. Und ich habe es am Anfang genau gesehen, wie du bin, mittlerweile aber auch schon sehr beeindruckt, was die, also es im echten Leben zu schaffen, was so zu bauen, wie in Sims. Weißt du, genau, was wir gerade gesagt haben, ja, es ist so plastisch wie ja, aber das im echten Leben auch umgesetzt zu kriegen, ist ja auch schon Wahnsinn. Da schwingen natürlich immer auch andere Sachen mit, ganz klar. Aber ich bin auf jeden Fall so mittlerweile, dass ich das sehr spannend finde. Könnte ich mir vorstellen, da zu leben, ich weiß es nicht, ich war noch nie da. Ich finde es aber dennoch sehr, sehr interessant dort und irgendwie auch sehr beeindruckend in sehr vielen Facetten. Und am Anfang habe ich halt wirklich gedacht, was man kennt aus den Medien, von den Influencern, die da so hingezogen sind oder eben nicht hingezogen sind. Da hatte ich, glaube ich, einen sehr falschen Eindruck. Ist schon ein sehr cooles Jahr mit sehr vielen Möglichkeiten. Kannst du einfach nur zurück bis mal berichten. Ja, ja, das werde ich machen, ja. Aber es ist halt auch echt nicht zu vernachlässigen, wie viele Anfragen man als Steuerberater bekommt zum Thema Wegzüge und da fällt Dubai natürlich auch immer wieder.
SPEAKER_02Was würdest du sagen, wenn es jetzt um Aufträge aus dem Ausland angeht? Was sind so die größten Ballungsräume da? Also wo aus dem Ausland bekommst du die meisten Aufträge oder was ist da am größten?
SPEAKER_01Ich glaube, das kommt wirklich drauf an, das kann man gar nicht so verallgemeinern, weil wenn du jetzt einen Steuerberater bist und du partnerst mit einer Firma in Polen, dann wirst du wahrscheinlich super viele Aufträge aus Polen bekommen. Wenn du Steuerberater bist, der selber vielleicht Familie in Kanada hat und die machen da ganz viele Empfehlungen, dann wirst du viele Aufträge aus Kanada haben. Es kommt darauf an, welchen Netzwerken bin ich, mit wem habe ich zu tun. Und genau, deswegen kann man es nicht verade bei Inbound-Mandaten, also Leute, die aus dem Ausland hier in Deutschland investieren oder tätig sind, hier Einkünfte haben, da ist es wirklich sehr divers. Ich finde bei den Outbound-Mandaten, da sieht man schon immer mal, was so Trends sind. Das ist auch ganz viel Medien getrieben. Also das siehst du ja auch, wenn du auf YouTube, kriegst du wahrscheinlich auch auf Social Media angezeigt, irgendwie Stiftungen in Land XY oder wegziehen in Land B, ja, oder Steuern sparen durch Anlagen da und da. Und da merkt man natürlich schon, auch so ein bisschen, dass die Anfragen dann entsprechend kommen. Das ist echt cool. Ja, ist cool, aber man muss natürlich immer gucken, das sind ja, also ich finde es schwierig, das sind ja oftmals dann so Schubladenlösungen, die verkauft werden, wenn du jetzt eine Social Media Ad hast. Und das passt halt nicht immer für jeden. Da muss man schon individuell gucken, macht das Sinn, will ich das wirklich? Und ja, ist mega spannend. Macht mir auch super viel Spaß, wenn man dadurch Leute kennenlernt, man lernt andere Kulturen kennen, man reist, macht ja auch einfach Spaß. Aber ist in der Beratung auch sehr herausfordernd, dann da immer die passende Lösung zu finden.
SPEAKER_02Ja, wir hatten ja eben über Leben im Ausland geredet. Gibt es irgendeinen Ort, der dich reizt, wo du sagst, da würde ich mal gerne im Ausland? Also mit deinem Job, glaube ich, ist es noch ein bisschen schwieriger als bei mir, weil ich kann ja quasi überall arbeiten. Ich habe ja keine irgendwie Beschränkungen. Ich glaube, bei dir ist das nochmal ein bisschen ein anderes Thema. Aber gäbe es grundsätzlich ein Land, was dich reise oder eine Stadt, wo du sagst, da würde ich mal super gerne, vielleicht ein Jahr oder zwei?
SPEAKER_01Ja, voll. Also ich habe früher mal gesagt, New York, das wäre für ein oder zwei Jahre auch wirklich cool. Ja. Dann muss ich sagen, von allen Orten, wo ich bisher war, hat mir Vancouver irgendwie am besten gefallen. Ich weiß nicht, ob du mal da warst, Kanada. Ich fand es irgendwie mega lebenswert. Einfach die fünf Tage, die ich da war oder so, vom Eindruck her. Vielleicht täusche ich mich komplett, aber. wenn ich jetzt einloggen müsste, wo ich wirklich mit allem für immer, ne, ich darf nicht mehr in Deutschland leben, muss mir einen Ort aussuchen, da würde ich wahrscheinlich Vancouver nehmen.
SPEAKER_02Ich finde, Vancouver ist halt auch von der Stadt her super grün dafür, dass es so groß ist. Also von den Fahrradwegen, von der Infrastruktur, es fühlt sich an super vielen Stellen einfach nicht nach Großstadt an. Also das war irgendwie mein mein Eindruck in Vancouver, dass man irgendwie relativ entspannt von A nach B kommt und nicht das Gefühl hat wie in New York, so ein erdrückendes Okay, ich bin in der Stadt und das sind überall so viele Leute und so viel was passiert.
SPEAKER_01Ganz viel Natur auch, ne? Ich weiß, da waren wir da, da war Lachswanderung, gefühlt sind wir nur kurz mit Auto raus, dann sind wir da bei diesen Lachsschwärme da, diese Felsen hochgesprungen, also irre. Und am nächsten Tag waren wir am Strand und ich glaube, da war sogar ein Skigebiet auch in der Gegend. Also irgendwie, das hat mich sehr, sehr beeindruckt, dass das so vielfältig ist als ein Ort und dann trotzdem Großstadt auch noch mit drin, ne? Also Riesenstadt einfach.
SPEAKER_02Das ist schon echt eine coole Stadt, ja.
SPEAKER_01Fand ich sehr cool. Hast du da so ein Ort außer LA?
SPEAKER_02Ich glaube, New York ist auch so eine Stadt, in der man mal ein guten Jahr verbringen kann, einfach weil es so viel ist. Und es gibt irgendwie keine nicht spannende Ecke in der Stadt. Also ich glaube, man kann da ein Jahr lang wohnen und halt trotzdem noch nicht ansatzweise alles gesehen, was man sehen kann. Aber ich glaube für mich, so weit weg wohnen ist so ein Thema. Also ich glaube, es ist cool, wenn man irgendwie in Fahrweite zu Koblenz ist. Also jetzt irgendwie zum Beispiel mal in London wohnen, wäre ganz cool, weil hat man englischsprachig aber trotzdem noch.
SPEAKER_01London ist ja auch so eine geile Stadt.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Also ich glaube super unsicher. Also das kann, ich weiß gar nicht, wie es in London oder so. Ich glaube, das ist schon viel Kriminalität und so auch, aber da kannst ja alles machen. Das ist ja ultra geil da.
SPEAKER_02Und es ist halt noch so nah. Also man kann halt schon in einem Tag hinfahren und zurückfahren, falls mal irgendwas Wichtiges ist. Fliegen. Oder mit Auto echt.
SPEAKER_01Also ich glaube, mit Auto geht auch, ne?
SPEAKER_02Ja, also ich bin, ich hab einmal war ich mit meiner Familie in London. Ja. Und wir wollten eigentlich zurückfliegen und sind dann mit dem, also flugst dann ausgefallen und dann sind wir mit einem Taxi.
SPEAKER_01Mit einem Taxi? Warte mal. Du bist mit einem Taxi? Wie teuer war das? 4000 Pfund oder was?
SPEAKER_02Ich weiß nicht mehr. Also es war auf jeden Fall vierstellig, aber ich glaube zwei oder so. Das geht ja sogar noch. Es war dafür, dass er noch dann wieder zurückzuschtet. Eben mehr, ja. Aber es war, also es war auf jeden Fall teuer, ich meine, das wurde auch dann von der Fluggesellschaft übernommen. Ja, hoffentlich. Ja, aber das war, also es geht auf jeden Fall mit dem Auto noch. 2000, 2000. Ich weiß es nicht mehr genau. Ja, aber es ist völlig in Ordnung.
SPEAKER_01Also wenn ich überlege, ich bin früher, wenn ich in meinem Dorf war, die nächstgelegene Stadt sind 50 Kilometer, da habe ich irgendwie 200 Euro abends bezahlt. Wahrscheinlich wurde ich auch komplett ausgenommen, wenn ich nach Hause wollte. Aber dann, also wenn ich jetzt vom Gefühl her einfach nur das Zehnfache und ich bin in London, ist schon gut. Also da würde ich sagen, da würde ich lieber nach London für 2000 als für 200 von Osnabrück nach Quakenbrück.
SPEAKER_02Das ist so ein Quakenbrück, ich bin letztens ja in Bremen, also bei Bremen gewesen, die Kamera polen. Und ich bin dann auch, also ich bin dann noch nach Osnabrück abends rein, einen guten Freund besuchen. Und da bin ich dann auch auf der Autobahn an Quakenbrück vorbei. Und ich fand, das ist so ein cooler Namen für die Stadt.
SPEAKER_01Ja, wegen den ganzen Brücken, weil die Frösche immer Quaken. Echt? Ich glaube nicht, das stimmt. Also ich habe, ich weiß nicht, ob die Leute das als Spaß sagen oder ob das wirklich stimmt.
SPEAKER_02Also ich war noch nie in Quakenbrück, ich weiß nicht, wie es tatsächlich aussieht, aber ich fand es vom Namen her an der Autobahnausfahrt echt lustig.
SPEAKER_01Wir haben, wir haben lange Zeit eine erste Basketball-Bundesligamannschaft gehabt. War auch mega cool, habe ich sehr genossen als Einwohner. Ja. Und dadurch kennen tatsächlich in Deutschland gar nicht so wenig Leute Quakenbrück, wegen den Adland Dragons. Die erste Basketball Bundesrück. Wir waren sogar mal Vizemeister und deswegen ist es sogar echt ein paar Leute ein Begriff.
SPEAKER_02Ja, ich finde insgesamt oben die Ecke, das ist schon was Cooles, auch Osnabrück. Also ich bin nicht allzu oft da, aber irgendwie ein, zweimal im Jahr geht auch. Und ich finde es immer ziemlich cool, ja.
SPEAKER_01Ich muss sagen, ich wohne ja, also ich habe eine Wohnung in Osnabrück und eine hier in der Gegend. Und ich glaube, Koblenz ist schon deutlich lebenswerter. Also wenn meine Familie hier, also die Landschaft hier ist ja unglaublich schön. Die Mosel, der Rhein. Wir haben in Osnabrück irgendwie die Hase. Ja, Hase. Also es ist alles auch schön, aber hier ist es so wirklich Urlaub. Also jetzt gerade im Winter werde ich depressiv, wenn ich mit dem Hund gehe. Aber ab Frühjahr ist es hier traumhaft. Traumhaft schön.
SPEAKER_02Also auch mit Wein, die Kultur. Ich glaube, wenn man, also ich bin ja hier aufgewachsen, ich glaube, wenn man irgendwo aufwachsen, dann sieht man es nochmal irgendwie schlechter, als wenn man irgendwo hinzieht. Oder das ist zumindest das Gefühl, weil ich kenne also relativ viele Leute, die dann irgendwie aus Koblenz kommen und in Koblenz aufgewachsen sind. Und die sind immer so, ja, eigentlich ist Koblenz ja relativ hässlich und irgendwo anders hinziehen, ist viel cooler. Aber was ist hässlich an Koblenz? Ich hab, also ich bin ja wieder zurück nach Koblenz gezogen. Ich finde es nicht schlimm, aber was man irgendwie hört, ist die Stadt selber. Echt? Ja, dass irgendwie ja die Stadt, also die umgeht, ich glaube, niemand sagt es mit dem Rheintal ist hässlich.
SPEAKER_01Aber ich glaube, die Stadt selber ist das, was man irgendwie sagt, scheiß auf die Mosel zu gucken, oh, der Rhein. Ist ja.
SPEAKER_02Ja, dann irgendwie so, ja, ich bin jetzt nach Köln gezogen, ich finde das viel cooler, ich bin nach Bonn gezogen, das ist viel cooler. Aber ich glaube, es ist mehr, dass ich will irgendwo hin mal ziehen, irgendwo anders wohnen, das ist aufregender als da zu wohnen, wo man.
SPEAKER_01Gut, das ist klar, aber es ist hier schon traumhaft schön. Also es ist hier wirklich unglaublich schön. Und Osnabrück ist auch nett. Aber hier ist es wirklich schön.
SPEAKER_02Gibt es irgendwas in Koblenz, was du, oder in Osnabrück, was du in Koblenz vermisst, also wo du dann hingezogen bist, was sich wirklich anders anfühlt von den Leuten von der Stadt, irgendwas, was da aufgefallen ist.
SPEAKER_01Ihr baut alles sehr eng hier, weil ihr Berge habt. Bei uns hast du schon ein bisschen mehr Platz. Ja. Also meinst du die Straßen oder die Häuser? Ja, ja, auch ein bisschen großzügiger einfach gebaut. Gerade wenn es im ländlicheren ist. Also klar, Stadt ist Stadt, aber wenn ich jetzt überlege diese ganzen Vororte, Windingen, also super schön windingen, aber Kobern-Gondorf, alles hier im Main, ist ja schon sehr viele kleine Häuser. Bei uns ist es schon ein bisschen großzügiger gebaut. Da fühle ich mich natürlich, weil man es kennt, ein bisschen freier, wohler. Sonst eigentlich nicht. Ist von den Leuten irgendwas anders, dass man irgendwie ein anderes Gefühl hat. Ja, diese, wie nennt man die? Moselana?
SPEAKER_03Ja.
SPEAKER_01Ja. Also wir sind noch nicht so warm geworden. Okay. Also auch, ja, also ich weiß noch, ich bin eingezogen, auf einmal, ich gucke, wie geht die Straße hoch? Drei Leute stehen am Fenster, gucken runter. Aber nicht nur kurz. Den ganzen Umzug lang. Also so, die sind schon spezieller, aber die sind ja nicht unhöflich. Aber ich glaube, die Leute sind ein bisschen heimatverbundener, vielleicht auch und dadurch, dadurch so, die gucken schon sehr, was von außerhalb kommt.
SPEAKER_02Du hast ja auch mal in Frankfurt dann gewohnt, oder? Ja, sechs Jahre. Würdest du sagen, also das Frankfurt ist ja schon nochmal von der Größe allein her was ganz anderes als Osnabrück und Koblenz. Was würdest du sagen, ist der größte Unterschied zwischen in einer Großstadt wie Frankfurt zu wohnen und in einer, keine Ahnung, mittelgroßen, kleinen Stadt wie Koblenz und Osnabrück zu wohnen? Was sind also die größten Sachen, die dir aufgefallen sind?
SPEAKER_01Schon vor Ort die beruflichen und kulturellen Möglichkeiten im Positiven. Für die große Stadt oder Frankfurt kannst du, in gewissen Berufszweigen oder so, also wenn du jetzt in Osnabrück Superanwalt bist, da gibt es halt dann trotzdem kein Thrashfield oder kein, also keine tolle, also kein, ne, da gibt es auch tolle Anwaltskanzleien, um Gottes Willen. Ich weiß es wahrscheinlich gar nicht, vielleicht gibt es diese alle sogar da und ich erzähle den Schwachsinn, aber da hast du natürlich ganz andere Möglichkeiten in den Großstädten, ne? Einmal beruflich, wenn das für dich wichtig ist, so eine Karriere in diesem Weg dahin zu legen. Wenn du dann aber auch rausgehst kulturell. Ach einfach, also in Osabrück lernst du natürlich auch viele diverse Leute kennen, verstehe mich nicht falsch. Aber in Frankfurt ist die Chance natürlich einfach höher, dass du das.
SPEAKER_02Ist das auch in Frankfurt, dass super viele Amerikaner da sind? Ich habe das irgendwo mal gehört, ich weiß nicht, ob das stimmt, aber irgendjemand hat mir, glaube ich, mal gesagt, dass in Frankfurt super viele US-Amerikaner sind.
SPEAKER_01Ich weiß nicht, ob da irgendwie ein Airbase oder so in der Nähe ist, dass es deshalb ist. Ich glaube, da war viel Militär, ne, so historisch, ja. Ich glaube, ich hab ja, also ich habe jetzt nie so wirklich da welche kennengelernt oder so. Ich weiß, dass meine Tante, die hat da in der Nähe im Haus, ich glaube, die hat oft Mieter, die aus den USA kommen. Aber ansonsten, also ich hab's auch gehört, ja. Da war ja auch der erste Chipotle. Da war Dings. Gibt es jetzt einen noch in der Stadt? Ich habe nur den Skyline Plaza da. Den gibt es aber schon ein bisschen länger. Also Skyline Plaza ist bei der Messe direkt. Und dann, ich weiß noch, als ich da hingezogen bin, da war ich 19, da gab es Rutas. Weißt du, wie geil ich das fand? Das hat nach Müll geschmeckt, aber das hat mich ja nicht interessiert. Supergeil, ne? Einfach diese Konzepte dazu haben.
SPEAKER_02Ja, ich finde das immer, also ich bin, als ich in, ich war in London irgendwie vor zwei Jahren und die haben da Tacobell. Oh geil. Und ich war irgendwie wirklich dann jeden Tag, den ich in London war, war ich auch bei Tacobell abends noch. Und ich fand das, also es ist ja nicht unglaublich gut, das Essen, aber ich fand das mal cool, irgendwas anderes an Fast Food zu haben als das, was man normalerweise in Deutschland bekommt. Und als ich dann zurück in Deutschland war, weißt du, ich möchte jetzt eigentlich nochmal irgendwie zu Tacobell gehen und das nochmal essen wie da im Urlaub. Und dann habe ich halt geschaut und dann irgendwie der nächste Tacobell war dann in Wiesbaden. Da habe ich mir, okay, es sind zwei Stunden fahren, aber das ist. Aber ist der frei zugänglich? Ich dann mit einem guten Freund von mir ins Auto nach Wiesbaden runtergefahren. Und dann sind wir halt schon nicht in der Stadt drin gewesen. Und das war schon irgendwie komisch, weil wer so einen kleinen Fastbuckladen dann außerhalb. Und dann war halt irgendwie relativ hoher Zaun. Und bei uns beiden hat das bis zum Ende wirklich nicht gestaltet, was da los war. Und dann standen wir halt irgendwann dann irgendwann sind halt an die Schilder der Airbase-Wiesbaden. Und dann haben wir halt nochmal auf Google Maps geschaut und waren so, ja okay, da ist in der Airbase drin, da kommen wir nicht. Geil. Das war ein bisschen ernüchter. Wir sind danach noch in Five Guys in der Innenstadt gegangen und haben doch irgendwas amerikanisches zu uns an Fastfood gehabt. Aber da hätten wir wahrscheinlich vorhin ein bisschen besser schauen können können.
SPEAKER_01Das ist wie so ein Flugticket, Frankfurt Hahn buchen und dann Frankfurt am Mainflughafen stehen. Also das ist schon, das tut weh ja.
SPEAKER_02Ja, das war schon dann irgendwie vier Stunden durch die Gegend gefahren für quasi nichts.
SPEAKER_01Ja, aber das habe ich gehört. Also ich frage mich nur, also da gibt es dann wirklich einen, ne? Der wird betrieben, aber nur für die Soldaten.
SPEAKER_02Also auf Google Maps sieht man auch, glaube ich, Fotos dann wirklich von dem Laden, wie der in der Airbase drin ist. Also ich glaube, da ist wirklich einfach irgendwo in, also ist ja riesig, in der Airbase einfach ein Tacobell drin. Mega geil. Aber irgendwie nicht für Leute, die nur zum Essen da sind.
SPEAKER_01Bist du so ein Fastfood-Typ?
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Ja? Ja. Wie oft in der Woche isst du Fast Food?
SPEAKER_02Es kommt ziemlich drauf an, wie viel ich arbeite, wie viel man irgendwie unterwegs ist, aber schon eigentlich zu viel. Also kam dreimal die Woche oder so. Ja, kann ich nicht mehr. Und dann halt irgendwie relativ viel Macis. Macis auch.
SPEAKER_01Warum Macis? Ist hier irgendwie das Einfachste. Ja. Wegen einfach auch geschmacklich oder?
SPEAKER_02Und ja, nicht mal, ich glaube, es ist einfach, weil man es überall hat und es ist irgendwie immer eine Autobahn, wenn man auch irgendwo hinfährt. Also ich bin letztens nach Köln, nach Düsseldorf gefahren und dann hatte ich irgendwann Hunger und dann sieht man halt irgendwie das Zeichen und so kommt, dann fahre ich da gerade halt hin, da weiß ich, was ich irgendwie bekomme und dann passt schon.
SPEAKER_01Was ist deine Go-To-Bestellung?
SPEAKER_02Der, oh Gott, Bacon Burger, dieser klassische Big Tasty Bacon. Big Tasty Bacon.
SPEAKER_01Ich hab ja 1400 Kilokalorien oder so, weil es super lecker.
SPEAKER_02Big Tasty Bacon, dann Pommes dazu, Chicken Nuggets und Sprite. Geil.
SPEAKER_01Das ist auch so ein Coupon, ne?
SPEAKER_02Ich gucke immer in der App, wenn es das als Coupon gibt, hole ich mir das, dann sind irgendwie die Chicken Nuggets für den gleichen Preis dabei. Und wenn der Coupon nicht da ist, dann nicht, aber das ist mein Go-To. Was ist dein Go-To?
SPEAKER_01Genau der Gutschein, wenn es den gibt. Genau der Gutschein. Und dann noch, was ich sehr lecker finde, ist ein Chili Cheese, dieser Double Chili Cheese. Ich glaube, ich habe sie noch nie gegessen. Also was lecker ist, ist wirklich der, also der Big Casey ist gern, aber wenn es dir wirklich nur um Kilokalorien geht, mega lecker, der Chili Cheese und der Royal TS Käse. Alter. So lecker. Hast du den mal gegessen? Das kann sein, ein Royal kann sein, ich habe irgendwie dann den Big Mac oder den M, die sind ja quasi das gleiche. Ich habe Big Mac, glaube ich, erst zweimal gegessen oder so, den M auch erst zweimal oder einmal. Wenn dann wirklich, also ich bin nicht so oft da wie du, aber wenn dann immer genau das, was du gerade gesagt hast und dieser Chili Cheese, brutal. Brutal geil. Und was ich jetzt auch probiert habe, Spicy Nuggets.
SPEAKER_02Die sind nur zu scharf.
unknownWirklich?
SPEAKER_02Ja, ich hab die gegessen, ich war so, nee, nee, nee, nee, ich esse wieder normal, das ist nichts für mich. Ich habe normalerweise nicht so ein Riesenproblem mit scharf, aber aus irgendeinem Grund, die Spicy Nuggets sind zu scharf, mein Verwaltung. Gibt es noch andere Fastfood-Sachen außer McDonalds, was du irgendwie sagst, gehe ich gerne mal hin. Oder außer Burgers gibt es ja auch noch irgendwie Pizza als Fastfood oder was auch immer.
SPEAKER_01Ja, gut, klar, also am liebsten esse ich dann wahrscheinlich schon tendenziell einen Döner-Teller. Oh. Gyros. Gyros. Eigentlich ist Fastfood. Wir haben es in Deutschland sehr zu Restaurantssachen gemacht. Ich glaube, in Griechenland ist es primär so zu Flaki-Spieß und glaube ich eher so Imbiss essen, wie hier eine Currywurst-Pommes vergleichbar, glaube ich. Ich erzähle keinen Scheiß. Und dann muss ja Gyros. Alter. Ich finde Gyros, so alles mit Satziki auch mega geil. Kannst den Tag halt komplett vergessen, wenn du das reingefahren hast. Aber ich lieb's. Ich finde es richtig geil.
SPEAKER_02Ja, aber es ist also an sich, ich esse super selten. Ich glaube, ich esse zweimal im Jahr, griech ich, wenn es hochkommt.
SPEAKER_01Ja, aber irgendwie, weil es bietet sich nicht. Wir müssen mal nach ihm, wenn ich wieder da bin aus Dubai, müssen wir mal zu einem hier essen gehen. Da habe ich eingeladen, der ist mega geil. Ich weiß nicht, wie er heißt, aber da müssen wir hin. Also das ist unglaublich geil. Es gibt auch keinen geileren Dip als Tatsiki.
SPEAKER_02Ich finde die Kombination, wenn man wirklich einen Gyros-Teller hat, Pommes und Tatsaki das.
SPEAKER_01Und Zwiebel.
SPEAKER_02Und dann dieser Tomatenreis.
SPEAKER_01Alter. Da weiß ich gerade gar nicht. Ne? Wir bestellen dir so eine Portion. Das wird das musst du machen. Das sind wahrscheinlich 2.500 Kilokalorien, aber es ist so geil. Ja, du kannst es ja auch wegstecken. Du nimmst nicht zu, ne? Ich kann, also ich, ja, ich kann machen, was ich möchte.
SPEAKER_02Ich dachte. Nicht zu, ja. Aber ich esse auch oft, glaube ich, zu wenig. Wenn du dick wärst, würdest du die Abnehmspritze nehmen? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht, was für Nebenwirkungen das hat, was für Kosten das ist. Ach, hast du dich nie mit auseinander beschäftigt. Das war irgendwie. Bei mir ist eher das Thema, wenn es nicht zunehmend Spritzerkäfe. Geil. Ja, aber ich irgendwie, ich vergesse oft, wenn ich arbeite, dann zu essen oder ich bin dann irgendwie den ganzen Tag im Büro und oh Scheiße. Ja, das ist mehr mein Problem als zu viel lassen. Das finde ich gut.
SPEAKER_01Finde ich sehr gut. Schön. Ich gucke mal kurz auf die Uhr, damit wir nicht wieder komplett übertragen. Ich glaube, wir haben auch schon wieder, nach meiner Rechnung, 35 Minuten voll. Dann würde ich sagen. Ich würde noch ein Statement zum Ende rausbrettern. Sehr gerne. Und zwar, dass ich jetzt im Gegensatz zu dir mich sehr schlau gemacht habe über die Abnehmspritze. Und wenn ich in drei Monaten hier mit einer komplett anderen körperlichen Figur sitze, dann wird es auf jeden Fall nicht am Sport liegen. Alles klar.
SPEAKER_00Dann haben wir es, glaube ich, oder?
SPEAKER_01Ich denke. Mega. Wunderbar.