Beruf & Bauchgefühl
Warum arbeiten wir, was wir arbeiten?
Und was treibt Menschen wirklich an?
Bei Beruf & Bauchgefühl sprechen wir – Lukas & Lorenz – jede Woche über unseren eigenen Weg, unsere Entscheidungen, Ziele und Herausforderungen. Wir teilen, was bei uns gerade passiert, wo wir hinwollen und welche Gedanken uns beschäftigen. Ehrlich, ungefiltert und manchmal schweifen wir auch ab.
Doch es geht um mehr als nur uns.
In Zukunft sprechen wir mit unterschiedlichsten Menschen über ihre Berufe, ihre Werdegänge und die Entscheidungen, die ihr Leben geprägt haben. Uns interessiert:
- Wie kommt man dahin, wo man heute steht?
- Was motiviert Menschen wirklich?
- Und wie viel Rolle spielt das Bauchgefühl bei großen Entscheidungen?
Dieser Podcast ist für alle, die verstehen wollen, was andere antreibt – und vielleicht auch sich selbst besser verstehen möchten.
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Beruf & Bauchgefühl
Beim Leasing verkalkuliert? - Beruf & Bauchgefühl Folge 004
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In dieser Folge sprechen Lukas und Lorenz über Leasing, Kameras, Geld und Steuern.
Woran erkennt man ein gutes Leasing-Angebot, was sind Warnsignale und was kann alles schiefgehen, wenn man sich falsch entscheidet? Lukas ist momentan in einem Leasingvertrag gefangen, aus dem er keinen guten Ausweg findet, und Lorenz schaut immer mal wieder nach guten Angeboten.
Außerdem sprechen sie darüber, ob man für Social Media überhaupt gutes Equipment braucht, wenn die Plattformen die Videos ohnehin komprimieren. Was ist überhaupt der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Kamera?
Über das und noch vieles mehr sprechen Lukas & Lorenz in dieser Folge.
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Viel Spaß beim Zuhören!
Lukas & Lorenz
Wir sind ready, oder?
SPEAKER_01Wir sind ready, genau.
SPEAKER_02Mega. Was geht ab, ähm? Ich hoffe, man sieht das, oder man sieht nicht, dass ich im Urlaub ein paar Kinder zu.
SPEAKER_01Du bist ein bisschen braun geworden. Braun, echt? Das wäre das, was mir jetzt aufgefallen wäre.
SPEAKER_02Also nicht fett, braun.
SPEAKER_01Nein, okay, gut. Wenn dann braun.
SPEAKER_02Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte, ein bisschen braun. Ich war eigentlich nur in irgendwelchen Hochhäusern und in irgendwelchen Autos. Also kaum an der Sonne, aber irgendwie. Schon ein bisschen braun. Aber es ist schon warm da, oder? Das war jetzt angenehm. Wie viel Grad hattest du? Ich glaube, so nachts waren es so 18 Grad und tagsüber 30. Das war cool.
SPEAKER_00Das ist eine gute Temperatur.
SPEAKER_02Das war mega gut. Ich war sogar einmal kurz am Strand. Ja. Nicht baden, sondern wir waren da in dem Hotel essen. Da war Ramadan. Also das war eine krasse Experience. Stimmt, ja. Und ich bin ja auch nicht Moslem. Und hab den, natürlich weiß man ja auch hier, was das ist, aber das so mal mitzuerleben, war dann doch auch schon krass, weil wir hatten den ganzen Tag Meetings sehr, sehr aneinander eng getaktet. Und die waren so höflich, was ich super krass fand, die haben uns immer Datteln und Wasser dahingestellt oder auch Kaffee angeboten. Obwohl die selbst ja gar nichts getrunken und gegessen haben.
SPEAKER_01Stimmt, es ist auch gar kein Trinken den ganzen Tag über, ne? Also dann nur ab Sonnenuntergang, darf man dann trinken, essen. Es ist krank.
SPEAKER_00Das ist echt.
SPEAKER_01Okay, ich glaube, bevor wir jetzt Anfang über zu reden, wo warst du denn?
SPEAKER_00Ich war in Dubai. Stimmt, haben wir es noch gar nicht gesagt.
SPEAKER_01Ich glaube, wir haben irgendwie in der letzten Folge dann drüber geredet gehabt.
SPEAKER_02Ich war in Dubai das erste Mal in meinem Leben. War eine Erfahrung, auf jeden Fall. Hat viel Spaß gemacht. Bin auch super dankbar, dass ich da mitreisen durfte. Und sehr viele coole Leute kennengelernt und halt echt nochmal, was viele sagen, festgestellt, dass das eine ganz eigene Welt ist, sagen wir es mal so. Mit allem negativen und positiven auf jeden Fall.
SPEAKER_01Wir hatten ja letztes Mal in der letzten Folge drüber geredet gehabt, was irgendwie so die Erwartungen an Dubai sind oder das, was man von Internet mitbekommt, was Dubai angeht. Würdest du sagen, wir hatten recht, oder würdest du sagen, die Sachen, die man normalerweise über Dubai mitbekommt, das stimmt schon so, wie es da vor Ort noch ist?
SPEAKER_02Ich glaube, ganz viel stimmt auf jeden Fall. Ich hatte ja ein bisschen das Vorurteil, so hohe Gebäude und Escort-Service da haben. Die sind auch alle da. Ich habe mir so deutlich schlimmer vorgestellt, lag wohl auch ein bisschen am Ramadan. Wir waren jetzt auch nicht abends unterwegs oder so, aber das war völlig im Rahmen.
SPEAKER_01Wie groß ist Dubai? Also jetzt im Vergleich zu irgendwelchen Deutschen Städte ist das. Keine Ahnung. Keine Ahnung.
SPEAKER_02Verkehrstechnisch ist es auf jeden Fall so, dass es nicht mehr wachsen sollte, weil es war echt viel Stau und angeblich ziehen ja jedes Jahr enorm viele Leute dahin. Also wenn die alle mit dem Auto dahin ziehen, dann wird es bald unerträglich. Also weil stautechnisch war das nicht so gut.
SPEAKER_01Gibt es öffentliche Verkehrsmittel oder gibt es das gar nicht?
SPEAKER_02Ey, das war krass. Das war krass. Genau das Thema. Wir fahren und das waren irgendwie 700 Meter oder Kilometer und wir stehen halt einfach im Stau. Und nichts tut sich. Wir stehen 20, 30 Minuten da, es tut sich nichts. Und es ist 700 Meter. Du weißt ja irgendwann, okay. Dann sage ich, ja komm, wir steigen aus, wir laufen. Nee, nee, die haben keine Bürgersteige. Ihr könnt nicht aussteigen.
SPEAKER_01War das dann irgendwie an der Autobahn oder war das wirklich nicht?
SPEAKER_02Nee, das war einfach so normale Straße.
SPEAKER_01Das war eigentlich in der Stadt drin, so gibt es keinen Bürgersteige.
SPEAKER_02Ja, ja. Ich glaube, war zweispurig und so. Dann gucke ich meinen Kumpel so an, ich so, hier gibt es keine Bürgersteige. Also, nee, also wenn du aussteigst, viel Spaß, es gibt keinen Bürgersteig. Irgendwann anders sind wir dann ausgestiegen, irgendwie 100 Meter. Ich so, ja fuck, hier sind wirklich keine Bürgersteige. Ich habe das gar nicht so get.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, wenn man ein Auto fährt, kriegt man da kein Gefühl. Nee, ich hatte überhaupt keinen Gefühl. Dafür nöst man es nicht, aber.
SPEAKER_02Du fährst immer so Auffahrt hoch und auf einmal bist du einfach da gefühlt. Und dann ist da so ein, wie man es kennt, so eine Auffahrt, die Taxen stehen da und dann fahren die Autos wieder weg und parken. Und ja, also kein Bürgersteig. War in Dörning, auf jeden Fall.
SPEAKER_01Aber wie, also in der Stadt selber, also wirklich im Zentrum um den Bursch Khalifas.
SPEAKER_02Da waren wir auch angeblich auch keine Bürger. Wir fahren nicht an diesem Bursch Khalifa drin, aber wir waren in einem schönen Restaurant gegenüber. Ich konnte mir das auch angucken.
SPEAKER_01Aber auch da keine Bürgersteige? Ich habe keinen Bürgersteig gesehen. Das ist eigenartig.
SPEAKER_02Ja, fand ich auch. Total krass.
SPEAKER_01Also wenn du kein Auto hast, dann kommst du da nicht durch die Gegend. Ich glaube, ohne Auto wird es da wirklich schwer. Aber fahren wenigstens irgendwie Busse oder so rum? Also das habe ich nicht gesehen.
SPEAKER_02Die Lieferando und so fahren da mit Rollern, dass die nicht jeden Tag tausend Tote haben da geisteskrank, die fahren, wie die Auto fahren. Teilweise, also ich bin ja eigentlich so der Typ, der Flugangst hat, aber der Flug war wirklich dieses Mal mit Abstand das sicherste beim ganzen Trip, was Verkehrsmittel angeht. Ist das super viel Rollerfahrer oder ist das Roller und ganz viele sieben ABMWs. Das scheint ja gerade irgendwie zu sein.
SPEAKER_01Ja, weil ich war vor einem Jahr in Istanbul und da waren es halt auch super viele Rollerfahrer und ich finde das immer beeindruckend. Also hast du wirklich die stehenden Autos und die Rollerfahrer, wie die da durchhuscheln. Ich hab da jedes Mal, wenn man immer mit dem Auto drin sitzt, so Schiss, dass da irgendein einem reinkracht.
SPEAKER_02Ich weiß nicht, gab es in Istanbul einen Bürgersteig? Da gab es Bürger.
SPEAKER_01Also Istanbul, ich bin komplett zu Fuß eigentlich überall hingekommen. Also wir sind halt vom Flughafen dann in die Stadt rein und wir hatten da einen relativ zentralen Hotel und von da aus kommt man wirklich überall Fußläufig. Also man ist manchmal halt irgendwie eine halbe Stunde gelaufen, aber es war nie ein Thema.
SPEAKER_02Warst du da arbeitstechnisch oder privat? Ja, privat, ja, okay. Ich habe gehört, das Essen da soll sehr geil sein.
SPEAKER_01Ja, es war, also ich habe auch da irgendwie, glaube ich, ein bisschen mehr Fastfood gegessen als normales. Aber ja, wir haben da super viel, super cooles Zeug gegessen.
SPEAKER_02Ist Fastfood da Döner? Nee, ne? Wahrscheinlich nicht.
SPEAKER_01Also ich an dem ersten Tag, wir sind halt angekommen und dann, wie das halt ist, aus dem Flugzeug raus und hat erstmal richtig Hunger und dann gerade die Sachen zuteil gebracht und dann sind wir einfach durch die Gegend gelaufen und haben geguckt, was es offen hat. Und wir hatten da einen Laden gefunden und da gab es halt wirklich alles, aber halt nur wie in einem Dönerladen. Also irgendwelche Brote und irgendwas drauf und irgendwas reingetan, irgendwelche Taschen. Das war super lecker. Ich habe kein Wort verstanden, ich habe einfach irgendwo drauf gezeigt. Die hat halt so eine Karte mit Fotos drauf und dann stand ich davon und habe gezeigt, das möchte ich haben, hab dem Geld gegeben und dann sind wir los. Ist du auch so Schaffleisch und sowas? Also an Fleisch esse ich grundsätzlich. Ich habe jetzt nie irgendwas an Fleisch gegessen, weil ich gesagt habe, das will ich jetzt nicht essen.
SPEAKER_02Weil oftmals ist es da ja so, das schmeckt ultra geil und irgendwie so voll würzig und deftig. Und dann frage ich, mein Dad kocht auch nicht mehr, sondern frage ich, was ist das für Fleisch? Und du denkst halt so, rind, nee, nee, das ist dann irgendwie Lamm oder Schaf oder und dann bei mir kommt halt immer so ein leichter Ekel hoch, was ja eigentlich schwachsinnig ist, aber deswegen, in solchen Ländern habe ich immer Angst, dass man scharf oder Lamm aus Versehen ist. Wobei Lamm schmeckt, aber scharf ist irgendwie für mich.
SPEAKER_01Also es stand bestimmt dabei, aber ich habe kein Wort verstanden.
SPEAKER_02Wahrscheinlich die ganzen Auftritt nur scharf gegessen.
SPEAKER_01Ja, jede Mahlzeit.
SPEAKER_02Aber wie war die Woche ohne mich hier so für dich? Was ist bei dir so passiert?
SPEAKER_01Ich war viel unterwegs. Ich habe letzte Woche zweimal in Bonn, da haben wir gefilmt und jetzt gestern noch spontan in Düsseldorf auf der Messe. Was? Bootmesse oder was ist das? Das ist die Euroshop, das ist Messe für Messebau. Hast du mir nicht letztes Mal davon erzählt? Ich weiß gar nicht. Kann sein, dass ich davon, ja, es war jetzt dann halt mit einem Kunden spontan noch hochgefahren, für die ein paar Sachen gefunden hat. Was du mir gerade gezeigt hast? Das ist eine andere Veranstaltung immer gleich im Kunden.
SPEAKER_02Cool, mega.
SPEAKER_01Genau. Also mit denen super viel unterwegs. Du bist schon auch echt viel unterwegs, ne? Ja, es kommt aber irgendwie immer phasenweise. Also ich habe manchmal dann halt so Blöcke, wo ich dann wirklich drei, vier Tage am Stück weg bin und dann habe ich dann irgendwie eine Woche lang, wo gar nichts kommt. Aber ich versuche viel unterwegs zu sein, ja.
SPEAKER_02Finde ich gut. Wenn du das nächste Mal unterwegs bist, Berlin.
SPEAKER_01Habe ich am Dienstag, nee, gestern habe ich drüber geredet, dass Berlin vielleicht auch in Zukunft noch ansteht für ein Projekt. Also vielleicht bin ich irgendwie in den nächsten paar Monaten mal oben.
SPEAKER_02Wenn du da bist, du weißt ja, ich habe da eine sehr coole Beteiligung an der Bar. Wir brauchen aktuell jeden Kunden, den wir. Nicht, weil es nicht gut läuft. Es läuft sogar sehr gut. Aber wenn du da bist, sag Bescheid, dann gucke ich, dass du da mit den Leuten ein nettes Plätzchen kriegst. Das wäre, glaube ich, ganz cool. Das wäre ganz cool. Wie ist das eigentlich bei dir? Ich meine, wir haben ja jetzt privat zumindest mal schon drüber gesprochen. Ich bin Steuerberater mal in erster Stelle. Aber dann macht ja jeder auch so ein bisschen mit dem, was er erwirtschaftet, das, wo er Lust und Spaß hat. Jetzt habe ich da auch diese Barbeteiligung, man mag davon halten, was man will, aber die ist jetzt halt da. Machst du auch so? Also bist du da auch so unterwegs, dass du dein Geld. Ich meine, weil du super jung bist, ich hätte ehrlicherweise alles in Klamotten und Autos gesteckt. Machst du da schon so ein bisschen was? Oder bist du da schon am Sparen oder sagst du, ich stecke jetzt eh jeden Euro in meine Firma?
SPEAKER_01Ich hab, ich hab grad gesehen, du hast dein Bein oben an sich, die ist da gehauen mit.
SPEAKER_02Ich habe auch voll das Loch, glaube ich, da. Sieht man das, sieht man das schlimm? Nee, ne?
SPEAKER_01Sonst machst du gerade nochmal hoch, dann können wir gucken, wie man es sieht.
SPEAKER_02Aber für so Fußfettigschisten, da könnten wir vielleicht mal ein, zwei Klicks auch ab, könnten wir ein bisschen was abstauben, wenn die jetzt sagen, das ist es hier, die dreckigen. Ja, geht, ne? Nicht ganz so schlimm. Ja, ich glaube. Jetzt muss man so einen Sticker drüber packen.
SPEAKER_00Ja, genau, sonst pixel ich das Ganze, dann sieht man nichts. Sieht wahrscheinlich eh nur meine Oma her. Ja, das ist halt. Ich glaube, die ersten Folgen ist auch noch relativ egal.
SPEAKER_02Aber egal, wir machen das professionell, finde ich gut.
SPEAKER_01Genau, also Geld investieren. Ich bin momentan so, dass ich mir super wenig auszahle. Also irgendwie alles, was an Geld reinkommt, versuche ich auch in der Firma zu lassen. Sehr gut. Ich kaufe momentan keine Klamotten, kein gar nichts. Also ich kaufe Essen vom Geld und Gott sei Dank. Das ist alles, was ich mir privat momentan. Also ich kaufe gar nichts.
SPEAKER_02Du bist schon voll am Haseln aktuell.
SPEAKER_01Ja, ich denke mir halt, das Geld, was ich jetzt in der Firma lasse, das ist in einem halben Jahr so viel besser in eine Firma investiert gewesen. In der Firma investiert, als wenn ich es jetzt irgendwie privat für irgendwas ausgegeben habe. Aber ich habe immer das Gefühl, ich könnte mir jetzt irgendwas kaufen und dann kann ich damit was Neues machen oder mehr Geld beim Kunden verlangen dafür, weil ich irgendwie eine bessere Dienstleistung habe oder eine höhere Qualität beim Film. Und deshalb ist es immer so, okay, wenn ich jetzt noch ein bisschen gespart habe, dann kann ich mir wieder was Neues kaufen, das ist dann der nächste Schritt. Ich glaube, irgendwann, wenn die Investitionen wirklich teuer teuer sind, dann kommt das nicht mehr, dass es so oft neue Schritte gibt. Ich glaube, dann holt man noch mehr für privat raus, aber momentan bleibt eigentlich alles in der Frage.
SPEAKER_02Dann bist du auch schon sehr committed, ne? Weil du hast ja Kunden, ich weiß ja, und dann, wenn Geld reinkommt, ist es auch schnell mal schnell mal ausgegeben. Gerade im jungen Alter.
SPEAKER_01Ja, deshalb am Anfang, also ich habe dann relativ schnell mir zwei Konten gemacht, damit mir das eben, weil ich glaube, das ist das größte Problem, wenn man ein Konto für alles hat und dann irgendwie nicht mehr weiß, was das private Geld, was das Geschäftliche. Und irgendwie das Geschäftskonto, ich will da gar nicht mehr Geld überweisen ans Private, weil ich da irgendwie das Gefühl habe, okay, das könnte ich sinnvoller investieren. Ist ja gut aufgehoben, ne? Absolut.
SPEAKER_02Ist eigentlich wahrscheinlich das beste Investment, was du da machen kannst. Ja, und es ist auch sehr, da ist meine Branche tatsächlich sehr gesegnet. Ich brauche eigentlich nur einen Laptop und kann loslegen. Ja. Ja, klar, Lizenzgebühren, also es ist schon ein bisschen mehr. Aber du hast ja dann doch auch echt viel Equipment, wenn man sich hier so umguckt und das muss natürlich auch irgendwie bezahlt und finanziert werden.
SPEAKER_01Ja, und es ist halt dann irgendwie auch relativ schnell, dass es was Aktuelleres gibt, was Besseres. Also die Sachen halten ja auch nicht ewig, wenn man jetzt irgendwie bei Kameras, ist bei den größeren Kameras, bei den guten, da die halten auch mal ein paar Jahre, aber vor allem bei den kleineren Kameras, wenn dann irgendwie nach zwei Jahren eine neue Kamera möchtest, ist schon so der normale Fall.
SPEAKER_02Aber warum? Weil die Technik einfach so viel besser wird oder weil das einfach, also oder ist es, ich hätte jetzt gedacht, so ein Ding ist wie so ein MacBook. Du hast ja auch gerade gesagt, du musstest das Video irgendwie von achtfacher Qualität runtersizen auf 4K, damit YouTube überhaupt mal in einer gewissen Zeit das verarbeiten kann. Ist das nicht so? Also ist das sowas, was du kaufst und nach zwei Jahren ist das einfach kaputt? Oder ist das einfach, die Technik ist so überholt, dass es keinen Sinn mehr macht, damit los zu machen.
SPEAKER_01Es passiert einfach super viel. Also die Produkte, ich habe auch Kameras, die sind Künf Jahre alt und die funktionieren auch noch einwandfrei. Aber es wird halt immer so viel besser, die neuen Sachen, dass es dann irgendwann ist, okay, ich kaufe mir jetzt auf jeden Fall das neue Produkt, weil man sieht es halt einfach.
SPEAKER_02Aber man sieht es dann auch richtig. Also der Kunde. Genau. Der Kunde sieht es auch oder du siehst es?
SPEAKER_01Ich hoffe, der Kunde sieht es aus. Sonst habe ich ziemlich viel Geld für uns ausgegeben, aber ich denke mal, dass man das eigentlich jeder macht.
SPEAKER_02Aber sieht das der Kunde, weil ich habe mir jetzt überlegt, auch gerade weil du das Video so hart runtergesizt hast, von der Qualität her. Ich bin ja so ein klassischer, also was ist der Content, den ich konsumiere? Ich gucke Fernsehen, also ich habe keinen Fernsehanschluss, aber man guckt auf einem Fernsehgerät, in dessen Auflösung vielleicht YouTube oder so. Das ist ja genau, was du gerade hast. Im besten Fall ist 4K, ab und zu mal 8K vielleicht sogar.
SPEAKER_01Wenn der Fernseher unterstützt, die meisten sind ja eh bei 4K.
SPEAKER_02Genau, dann hast du natürlich Netflix, das ist das, was deine Kamera ja gefühlt schon macht. Aber das guckt man ja nicht im Alltag, nimmt man sich ja bewusst Zeit. Und du produzierst ja Content für Kunden, wahrscheinlich für YouTube, für Instagram, für Marketing, Zwecke, vielleicht mal für ein Video, für die Homepage, was wieder YouTube wäre, wahrscheinlich. Kriegst du das dann überhaupt so, also brauchst du überhaupt so gutes Equipment, weil da ist ja die Qualität eh so schlecht, in Anführungszeichen, weil das Bildmaterial ja verarbeitet werden muss von der Größe her. Lohnt sich das dann überhaupt mit so teurem Equipment, das trotzdem aufzunehmen?
SPEAKER_01Ja, also es ist natürlich, dass man, also die Sachen auf meinem Laptop, wenn ich es so exportiert habe, wenn das Projekt fertig ist und wenn ich es dann auf YouTube für einen Kunden hochlade oder auf Instagram, das dann wirklich auf dem Rechner nebeneinander hat, einmal das nicht durch YouTube gegangen und einmal das durch YouTube gegangene. Man sieht es wirklich, wirklich. Also ich glaube, das ist auch nochmal, je nachdem, wie man sich damit beschäftigt, aber ich sehe einen guten Unterschied zwischen den beiden Videos und YouTube ist halt deutlich schlechter von der Qualität. Also bei Farben erkennt man es relativ schnell. Oder wenn man dunklere Sachen im Hintergrund hat, dass man dann so richtige Abstufungen hat. Also wenn du zum Beispiel jemanden bei YouTube hast, der vor einem grauen Hintergrund sitzt und der wird zum Rand her dunkler, dass man wirklich so die einzelnen Stufen, quasi wie so Treppenstufen sieht.
SPEAKER_02Könntest du da nicht einfach Geld sparen und sagen, ich nehme eh einfach eine Kamera, die vielleicht zwei Niveau-Klassen drunter ist, weil meine Kunden werden zu 80 Prozent vielleicht bei dir junge Unternehmer sein, die eh ihre Bilder auf Instagram posten, auch da als Referenz ja ihre Sachen konsumieren. Das heißt, der Anspruch ist ja auch mal dieses Instagram-Qualitätsniveau und gar nicht jetzt dieses High-End-Produktion für irgendwie, was weiß ich, ne? Macht es dann nicht Sinn, da einfach kostensensibel zu sagen, ich nehme die Kamera, die eh nur per se 4K macht, nehme vielleicht das iPhone mit einem Zoom oder so. Weil das ist ja die Qualität, wenn ich richtig verstehe, was dann auch auf YouTube sowieso nur darstellbar ist.
SPEAKER_01Also man, ich, das funktioniert nicht ganz so einfach, aber ich versuche gerade zu erklären, wie man das einfach macht. Du kannst ruhig sagen, dass ich dumm bin. Nein, nein, nein, nein. Und die Frage ist ja super, ich habe schon von keine Ahnung, wie vielen Leuten die Frage bekommen, vor allem wenn man sagt, okay, ich habe jetzt eine neue Kamera für so und so viel Geld gekauft, dann warum tust du das, wenn du auf Instagram postest? Die Auflösung oder die, also es gibt bei einem Video verschiedene Faktoren, die die Qualität ausmachen. Man hat einmal die Auflösung, also wie viele Pixel mal, wie viele Pixel ist das Bild. Und wenn du reinzoomen würdest in ein Video, jetzt zum Beispiel in das Video auf YouTube, dann würdest du irgendwann wirklich so die einzelnen, wie ein Mosaik, die einzelnen Pixel sehen. Und normalerweise, je mehr Pixel, desto besser, weil dann siehst du es halt irgendwann einfach nicht mehr. Also das ist ein Faktor, die Auflösung, also das, was Full HD ist, 4K, 6K, das ist einfach, wie viel Pixel ist. Wie viel K hat das Ding, ne? Die hat grundsätzlich filmt die in 6K, also 6000 und ein bisschen Pixel, mal dann, was halt das Äquivalent zu 16 zu 9 ist, also das Seitenverhältnis. Und 4K ist dann halt 4000 und Full HD sind dann 2000 und HD sind dann 1000 und so geht es dann halt immer weiter runter.
SPEAKER_02Das ist jetzt eine super dumme Frage, wenn ich jetzt da mit 16.9 starte und du willst jetzt auf 4K gehen, komprimiert der das einfach nur auf weniger Pixel oder wie funktioniert das?
SPEAKER_01Ja, genau, also das ist ja momentan in 6K und dann hast du halt 6000 Pixel und du möchtest das gleiche Bild auf einmal in 4000 Pixel haben. Und das geht ja nicht genau auf. Also du kannst ja nicht zum Beispiel, also normalerweise kannst du Pixel-Binning machen, heißt das. Das heißt, du nimmst dir einfach zum Beispiel 4 Pixel und machst sie zu einem großen Pixel. Ja, genau. Das würde funktionieren, wenn du zum Beispiel 4000 Breit hast und du möchtest in 2000 Breit machen, dann kannst du einfach immer zwei nehmen und die zu einem machen. Aber zum Beispiel bei 6 auf 4 geht es ja nicht ganz auf. Und dann legst du quasi ein Raster über das andere Raster drüber. Und dann guckst du in der Ecke, also in jedem einzelnen quasi Mosaik-Teil, was sind die Farbinformationen, die da am meisten sind und das ist dann die neue Pixelfarbe. Also du kannst es so auch, es nennt sich runtersampeln.
SPEAKER_02Und macht die Software Fehler manchmal? Also musst du es so richtig kritisch prüfen und dann manuell.
SPEAKER_01Also ich habe noch nie Probleme dabei gehabt, dass irgendwie dann, also es können theoretisch Artefakte entstehen, dass irgendwelche Pixel fehlerhaft sind. Aber das ist normalerweise, wenn man dann wirklich sehr, sehr stark runterrechnet. Und bei 6K auf 4K ist es quasi irrelevant, weil die Pixel so klein sind, dass auch wenn mal ein Fehler entsteht, dass man den eh nicht wahrnehmen würde. Und dann passt es. Aber auch noch ein super wichtiger Punkt ist, wie viele Farben hast du in einem Video, die du darstellen kannst. Und die, also es gibt ja nur eine begrenzte Anzahl an Farben, weil es mit Bits dargestellt wird. Also ein Computer stellt ja alles in Nullen und Einzel. Und Farben stellt halt auch in Nullen und Einzel dar. Also er zählt quasi einfach durch, null ist schwarz und sagen wir mal, 100 ist weiß und dann alles dazwischen sind dann die verschiedenen Abstufungen. Und je mehr Abstufungen du hast, desto weniger von diesen Treppen zum Beispiel hast du. Und desto genauere Farben hast du, desto besser sehen die Farben aus. Und das ist das, wo am meisten gespart wird bei YouTube oder Instagram. Also das ist das, was die Videos schlechter macht.
SPEAKER_00Weil ich nur so wenige Farben habe.
SPEAKER_01Weil du dann am Ende nur noch so wenige Farben hast. Das ist irgendwie so das Größte, was gespart wird, weil halt super viele Daten da sind. Wenn du zum Beispiel in 14-Bit oder 16-Bit Farben aufnimmst, dann hat jeder einzelne Pixel 16 mal 8. Was sind das? Oh Gott.
SPEAKER_0216x8, ja, das sind ein bisschen weniger 116.
SPEAKER_01pro einzelnen Pixel, also pro quasi Mosaikstein hast du so viele Nullen und einzelnen Informationen nur für die Farbe. Und wenn du da halt sparen kannst, dann sparst du das halt für alle. Das heißt, dann zu sagen, wir machen das nur noch in 8 Bit und bekommst von zum Beispiel 16, dann hast du ja nur noch einen winzigen Bruchteil von den Daten. Und Daten ist halt das, was teuer ist, also deshalb spart man. Ach so. Genau, und das sollte.
SPEAKER_02Das heißt, die auf YouTube sehen jetzt gar nicht, dass der Poloschrift da gelb ist?
SPEAKER_01Doch, doch, also grundsätzlich sind die Farben immer noch gemeldet. Also wenn du dir einen Farbstrahl vorstellst mit allen Farben, die es gibt, ohne Abstufung, dann kannst du ja unterschiedlich große Schnitte da reinbringen.
SPEAKER_02Aber irgendwann sind ja, also jetzt mal theoretisch, irgendwann ist das einfach aufgebraucht. Genau, irgendwann wird es Farben geben, wenn das jetzt eine total abgefahrene Schriftfarbe wäre oder was weiß ich, dann wird der irgendwie das nächste dazu suchen. Aber er wird nicht diese Farbe.
SPEAKER_01Genau, dann wird es halt ungenau. Und 8-Bit-Farben ist für YouTube, Instagram der Standard. Und das sind 16 Millionen verschiedene Farben.
SPEAKER_02Das sind doch so viele dann, ja.
SPEAKER_01Genau, das ist immer noch super.
SPEAKER_02Das sind irgendwie 8 Farben oder so.
SPEAKER_01Nein, nein, es sind immer quadratisch hoch. Auf 16 Millionen Farben. Aber wenn man jetzt zum Beispiel hier das Rot vom Hintergrund hat, bei 16 Millionen Farben, wie viele Rottöne in genau der Helligkeit sind da? Und dann schwacht es halt schon ab und dann sind das vielleicht noch 200 und das sind immer noch viele. Aber wenn du das auf einem Fernseher gerechnet hast und du hast einen Farbverlauf, dann du hast nur 200, dann siehst du die einzelnen Blöcke. Das heißt, das ist schon sichtbar. Und wenn du zum Beispiel 14 Bit hast, dann sind das irgendwie 4 Milliarden Farben, dann ist das irgendwann irrelevant.
SPEAKER_02Okay, aber dann würdest du sagen, der YouTube-Standard ist schon gut?
SPEAKER_01Der ist so gut, dass ich glaube, die meisten Leute es ja nicht interessiert. Und ich meine, das ist das richtige. Und es ist halt eine Kost-Arso eine Kostennutzen Sache. So wie viel Geld investiere ich in das Videobereitstellen und die ganzen Daten durchs Internet schicken und wie viel kriegt der Nutzer. Und wenn man dann die Datenmenge verdoppelt, aber das Sichtbare vielleicht 2-3% besser ist, dann kann man es auch sparen.
SPEAKER_02Hast du schon mal was gekauft und hast dann irgendwie ein halbes Jahr später gemerkt, fuck, das wäre zu teuer und ich brauche das überhaupt nicht.
SPEAKER_01Nein, also ja, ich hatte schon Investitionen, wo ich im Endeffekt dann gedacht habe, okay, vielleicht hätte ich das Geld sinnvoller woanders rein investiert. Weil bei mir ist es, wenn ich was Neues kaufe, immer irgendwie so ein Zwiespalt zwischen, was brauche ich tatsächlich als Firmininvestition und was finde ich, weil ich eigentlich auch Hobbyfotograf irgendwie so als Leidenschaft habe, einfach cool zu besitzen. Ja. Und jetzt zum Beispiel bei der Kamera ist es so, die funktioniert eigentlich nur gut auf einem Stativ, weil sie halt relativ schwer und umständlich ist. Und für meine kleineren Kameras habe ich einen Gimbal. Ich weiß nicht, ob du Gimbal kennst, dass man die Sachen halt relativ einfach sponnen kann. Genau, wenn man dann die Sachen, also du hast halt relativ wenig Wackler zum Beispiel im Video drin, das macht es eigentlich allgemein professioneller. Und mit der Kamera funktioniert mein Gimbal zum Beispiel nicht. Das heißt, man hat halt halt. Weil das Gimbal einfach zu schwach ist. Genau, weil das Gimbal zu schwach ist.
SPEAKER_02Also die Leute sehen das nicht, das ist eine riesen Kamera.
SPEAKER_01Ja, die wiegt auch ein paar Kilo.
SPEAKER_02Also stelle ich mir das vor, dass die Tagesthemen werden wahrscheinlich so gedreht.
SPEAKER_01Es gibt noch gutes Stück größere. Ich war jetzt, als ich in Bonn war bei einer Veranstaltung, die hatten halt wirklich Kameras dann dabei zum Live-Übertragen auf, also die wird halt live gestreamt, die Veranstaltung. Und die hatten Kameras, die waren dann so. Also von der Länge.
SPEAKER_02Und wenn du das jetzt mit einer Kamera, sind die immer auf dem Stativ oder gibt es das früher. Ich habe noch die Leute in Erinnerung, die das Ding auf der Schulter haben, irgendwie. Ja. Und dann geht es ab.
SPEAKER_01Genau, es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man führt. Man hat einmal natürlich ganz klassisch das Stativ, da hat man keine Wackler drin, das ist eigentlich relativ einfach, vor allem wenn man es einfach stehen lassen kann. Und dann hast du halt die verschiedensten Möglichkeiten, wenn du Bewegungen, also wenn du die Kamera bewegen möchtest während dem Film, wie du das machen kannst. Du kannst sie einmal auf deine Schulter drauflegen. Das ist eine gängige Methode. Ich habe auch da, ich kann es dir gleich zeigen, ich habe extra für auf die Schulter, das ist dann hier ein Polster, dann hast du da oben eine Platte drauf, hast zwei Griffe, damit kannst du es dann halten.
SPEAKER_02Aber wackelt halt komplett, ne?
SPEAKER_01Wackelt schon gut, weil alles, was du an Oberkörperbewegung drin hast, das ist natürlich dann auch direkt im Video, weil die Kamera nicht stabilisiert. Und dann hast du halt noch die Möglichkeiten über ein Gimbal zum Beispiel, dass du halt Motoren in allen Achsen hast und wenn du das Gimbal bewegst, bleibt die Kamera einfach gerade.
SPEAKER_00Das bin ich so krank, ja. Ich habe das mal cool. Das ist schon ein cooles Thema.
SPEAKER_02Würdest du sagen, dein Auto ist eine? Betrieblich veranlasste Investition gewesen? Überhaupt nicht. Das war komplett emotional. Ich merke das nicht, wenn es Finanzamt zuhört. Das Auto fährt sehr viel betrieblich, glaube ich.
SPEAKER_01Ich benutze mein Auto, glaube ich, fast ausschließlich nur. Ich glaube, 80% der Kilometer, die ich drauf fahre, sogar 90. Vielleicht auch 90. Vor allem, weil ich für die meisten Privatfahrten das Auto nicht benutze.
SPEAKER_02Dann vielleicht sogar 100, wir wissen es nicht.
SPEAKER_01Also ich fahre jetzt am Wochenende nach Paris, ich fahre nicht mit meinem Auto. Wirklich nicht? Nein. Ich fahre mit dem von meinen Eltern, weil mein Auto nicht ins Parkhaus kommt.
SPEAKER_02Das ist ein Riesenproblem. Ich habe auch ein relativ großes Auto und es ist absolut scheiße, wenn man dann mir eine Adresse schickt für ein Restaurant Düsseldorf-Instadt. In der Altstadt. Es klappt nicht. Es klappt nicht. Ich stand neulich in Düsseldorf im Parkhaus. Ich bin reingekommen. Ich bin aber nicht mehr richtig rausgekommen, ohne dass mein Auto gegen die Wand fährt, weil mein Radstand ist zu lang. Ich kriege die Kurven da drin nicht. Und ich denke dann erst, ey, liegt das an mir? Bin ich wirklich, wirklich so ein schlechter Autofahrer? Bis da irgendeiner gekommen ist und gesagt, nee, das geht nicht. Und dann haben die mich da irgendwie rausgelotst und ja. Also ich hasse das. Allein deswegen hatte ich überlegt, mir jetzt mal ein kleineres Auto noch dazu. Meine Schwester hat einen 1er BMW. Perfekt eigentlich.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, ich habe auch, also man hätte praktisch noch. Dein ist ja auch lang, ne? Ja, der ist lang und super unübersichtlich und man sitzt ja auch super tief da drin. Also man bekommt nicht wirklich mit, was um einen herum passiert, ja.
SPEAKER_02Ja, super geil. Wobei dann sitzt du wieder in Dubai in so einem 7er BMW und denkst dir auch, ja, vielleicht brauche ich das auch. Wenn du auch so ein Auto ist das Auto cool, ja. Ja, Wennplatz, da ist echt cool. Ja, das stimmt.
SPEAKER_01Aber die Parkhaus-Situation.
SPEAKER_02Ich habe da einfach nur immer so Todesangst, wenn ich da schon beim Reinfahren sehe, hier kommst du nicht wieder raus. Das ist, das ist echt.
SPEAKER_01Also meistens fahre ich den Wagen auch nur, wenn ich irgendwo weiß, wo ich ankomme und dann, okay, ja, ich kann die Strecke fahren und ich weiß, ich kann da entspannt parken oder das Parkhaus kenne ich schon. Ich weiß, ich bin da schon rein und rausgefahren, das ist kein Thema. Ich war jetzt vor längerem in Brüssel und da war ich halt noch nie. Und ich bin mit meinem Auto gefahren und dann war ich halt vor Ort und dann such mal ein Parkhaus, wo du reinfährst und dann schon beim Reinfahren weißt, okay, da komme ich auch wieder raus. Und ich sitze dann immer irgendwie da, wenn ich in einer neuen Stadt bin, gucke auf meinem Handy auf Google Maps, ob es Fotos von den Einfahrten, von den Ausfahrten gibt. Ja, da passe ich wahrscheinlich.
SPEAKER_02Maximal eingeschränkt, oder? Also es ist einfach nur belastend.
SPEAKER_01Es ist so viel Lebensqualität eigentlich, die dabei flöten geht.
SPEAKER_02Ja, wirklich jetzt. Einfach denkt man Autofreiheit. Nee, ist überhaupt nicht Freiheit. Gut, ich meine, gut, in Dubai hast du nicht mal ein Bürgersteig, da ist halt die Frage. Aber ja, es ist halt echt, verstehe ich gut. Ja. Verstehe ich sehr gut. Ich habe jetzt die geile Situation bei meinem Auto, wegen betrieblich Veranlasst. Ich habe einen Leasing-Vertrag und meine Kilometerzahl, die ich fahren darf, bis für drei Jahre ausgelegt. Ich habe die nach einem Jahr und zwei Monaten voll gehabt. Das heißt, was alles, was jetzt gekommen ist oder kommt, ist einfach extrem kostspielig. So dass ich gerade wirklich im Überlegen bin, ein zweites Auto, genau wie du sagst, dann auch ein kleineres, mir anzuschaffen. Einfach nur um diesen puren Kapitalismus, der mich da als Opfer zugrunde liege, um dem aus dem Weg zu gehen. Also das Geiste, ich habe bei BMW angerufen, die meinten auch, ja, nö, also es wäre jetzt langsam auf jeden Fall günstiger, ein zweites Auto nochmal zu leasen oder zu kaufen, als das, was ich da gerade mache.
SPEAKER_01Kann man das im Nachhinein theoretisch noch hochsetzen, den Kilometerstand, wenn man merkt, ich habe mich komplett vertan.
SPEAKER_02Er meint, macht keinen Sinn. Also ich habe 90.000 für drei Jahre und ich werde so 180 fahren.
SPEAKER_01Ja, okay. Aber es gibt nicht die Möglichkeit, dass man einfach sagt, okay, ich habe mich vertan.
SPEAKER_02Wie viel kostet es, wenn ich irgendwie? Vielleicht will er mich auch nur verarschen. Also er hat mir gesagt, nee, macht gar keinen Sinn mehr.
SPEAKER_01Oder einen zweiten noch andere.
SPEAKER_02Ja, er wollte das und dann ging es aber darum, habe ich gesagt, gut, ich kaufe den jetzt einfach raus. Habe ich mich jetzt mit abgefunden, ich werde ihn rauskaufen. Weil dann ist es anscheinend wieder egal. Dann muss ich nur, und da lasse ich mich irgendwie nicht raus, die mehr Kilometer für dieses Wartungspaket, die muss ich trotzdem zahlen. Dann habe ich gesagt, ja gut, dann bezahle ich einfach die Wartung ab jetzt selber. Und ja, nee, die musste ich trotzdem bezahlen. Ja, gut. Also irgendwie habe ich das System noch nicht ganz verstanden.
SPEAKER_01Ich habe in letzter Zeit super viel nach Leasing-Angeboten geschaut.
SPEAKER_02Und es gibt auch sehr geil. Oh, für dich ein sehr geiles Leasing-Angebot. Ich weiß nicht, wie das zustande kommt, man muss in einem Sportverein sein. Mercedes C L E A M G 53. 24 Monate oder sowas. Nee, 20.000 Kilometer. Abo, alles drin, außer tanken. Für nur 1000 oder 1200 Euro im Monat.
SPEAKER_00Das ist vertreten.
SPEAKER_02Das ist in Ordnung für das Auto, glaube ich. Ein Kumpel von mir hat den, das ist jetzt nicht so der klassische AMG, wie man sich den vorstellt, aber es ist trotzdem ein sehr schönes Auto. Und es wäre für dich ja eigentlich so der Nachfolger. Das ist das Nachfolgemodell, ja. Ja, ne? Ultrageile Karre.
SPEAKER_01Ja, ich hätte halt ja super viel einfach auch für betrieblich geschaut, was es da für Möglichkeiten gibt, irgendwas, was ein bisschen mehr Kofferraum hat als machen. Achso, ja, dann ist der vielleicht nicht der Regel. Dann ist das wahrscheinlich nicht das Optimale. Aber ich bin so fasziniert davon, was für schlechte Leasing-Angebote es gibt. Ich bekomme immer auf Instagram irgendwie Werbung, der und der Wagen für 250, 300 Euro und dann denkst du dir, okay, das kann nicht. Ich habe letztens irgendwie Werbung gesehen für einen Q7, für, ich glaube, 300 Euro im Monat. Und ich dachte mir, das im Leben nicht. Und bin halt mal draufgegangen und das ist ein Q7, halt irgendwie Basisausstattung, aber das ist, also bei dem Preis erwartet man, dass da auch völlig in Ordnung, dass man die Sitze selber mitbringt. Wahrscheinlich sind es trotzdem schon irgendwie. Ja, es wird wahrscheinlich immer noch, also es ist ein Q7, es wird wahrscheinlich immer noch Leder sein, aber genau, halt irgendwie Basisausstattung, kleinster Motor. Und da bin ich halt runtergegangen, irgendwie, ich glaube, 24 oder 36 Monate Laufzeit und dann Laufleistung im Jahr 1000 Kilometer. Da habe ich mich gefragt, welche. Im Jahr 1000 Kilometer. Im Jahr 1000 Kilometer, wer liest einen Wagen auf zwei oder drei Jahre mit zwei, 3000 Kilometern? Also du hast den ja nur in der Garage stehen, das sind zwei Kilometer.
SPEAKER_02Du musst dir überlegen, es kann ja sein, dass du das Auto in Süddeutschland abholen musst und bis nach Hamburg oder so fahren musst. Dann für das erste Jahr hast du keine 10 Kilometer mehr. Ist das ja einfach nur geil. Ja, guck mal, da werden doch noch Leute noch mehr verarscht als ich. Bei meinem Leasing-Dier. Das macht mir doch gut.
SPEAKER_01Ich bin aus allen Wolken gefallen, wie man das überhaupt da drauf tun kann. Also natürlich, dass man irgendwie sagt, wir haben jetzt 10.000 Kilometer als Basis, damit die Leute denken, okay, das ist ein guter Preis, da drauf gehen, dann 20.030.000 Kilometer auswählen und dann ist es am Ende doch ein bisschen teurer. Aber so kriegen sie die Leute auf die Website. Aber 1000 Kilometer Laufleistung im Jahr, dann kann man es ausleichen.
SPEAKER_02Da steht das auch nicht so ganz, weil die werden die Autos ja aktuell nicht los. Und irgendwie ist es trotzdem super teuer, vom Zins und so, die Autos zu leasen. Gerade auch so E-Autos von den Premium-Herstellern, also so Audi Porsche, sind immer noch sehr teuer für das, was man kriegt im Leasing.
SPEAKER_01Ja, ich habe irgendwie das Gefühl, das kaufen trotzdem immer das Bessere ist, vor allem wenn man ein bisschen Kilometer fährt. Also ich glaube, wenn man wirklich sagt, ich fahre 10.000 Kilometer im Jahr, ich brauche nur ein ordentliches Auto. Und dann passt das. Aber wenn man sagt, ich fahre 30.000, 40.000, 50.000 Kilometer, dann funktioniert Linie-Konferenz-Konferenz.
SPEAKER_02Ja, bei mir war das sehr gut. Ich weiß nicht, bei mir war das, du hast eigentlich recht, bei mir war das aber so, ich habe das Auto gesehen, du hat ja schon eine spezielle Form. Ja. So, und dann dachte ich, willst du dir das jetzt kaufen? Ich wusste, die Dinge haben bestimmt einen guten Wertverlust. Das ist die Leasingrate. Dann musst du es aber, dann hast du es, ne? Also irgendwie, ja, da habe ich mich verteilt. Jetzt, wenn ich das einfach so im Leasing weiterlaufen lasse, hätte ich es zweimal kaufen können vom Preis her. Aber ja, also irgendwie, weißt du, man hat ja auch, irgendwie durch Leasing hat man so ein Freiheitsgefühl, ja, dann weigst du nicht nach zwei, drei Jahren und hab wieder ein anderes geiles Auto, was mir besser gefällt. Und das war bei mir auch so der ausschlaggebende Punkt, weil ich habe einen Hund, der hat ja irgendwie noch einen Kofferraum. Natürlich nicht so wie bei einem Q7, aber irgendeine Art von Kofferraum hat der. Und das war dann irgendwie auch so ein spontanes Ding. Ich bin da hingegangen, hab den gesehen, hab gesagt, gut, ich mach's und jetzt komme ich nicht mehr raus.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, vor allem, wenn die Anzahlung super niedrig ist und man sieht irgendwie nur, ja, 4, 5, 6, 700 Euro im Monat, denkst du so, ah ja, guck mal, also das passt und dann habe ich morgen ein neues Auto, ohne jetzt Geld auszugeben. Und dann irgendwie die ersten ein, zwei Monate ist, glaube ich, ganz cool. Und dann denkst du dir, ups, jetzt irgendwie auf drei Jahre gerechnet, weil das vielleicht doch nicht das Schlaus, was man schon macht.
SPEAKER_02Das ist absolut absolut nicht clever gewesen von mir. Und eigentlich, ich denke mal, man müsste es besser wissen. Ich werde so oft von Mandanten gefragt, ja, wo kaufen diesen und so, ist natürlich mein Einzelfall. Aber dass ich da so falsch abbiege, ja, aber gut, es gehört dazu. Trotzdem ein geiles Auto, macht mich schon.
SPEAKER_01Aber ich glaube, Autos gebraucht kaufen, also den Jahreswagen, doch kaufen und dann, wenn man irgendwie nach drei Jahren ein neues Auto haben möchte, dann verkaufen. Ich glaube, das ist alles so ein bisschen. Das macht absolut Sinn. Vor allem, wenn man halt die Freiheit hat, wenn man merkt, okay, ich falls dieses Jahr doch mehr als geplant. Dann ist es im Wertverlust ein bisschen was. Aber vor allem, wenn man irgendwie einen Wagen hat, der vier, fünf Jahre alt ist, ob der jetzt 150 oder 170.000 Kilometer hat, das macht nicht mehr so viel Unterschied im Wert.
SPEAKER_02Ich glaube auch, die haben den Unfallwagen angedreht. Ich muss da noch mit einem guten Kumpel drüber reden. Der ist gut, ach da. Irgendwie, das war ganz komisch alles. Ich glaube, ich wurde da richtig verarscht. Wirklich jetzt. Aber ich fahre zu viel, um mich drum zu kümmern. Also ich habe einfach nicht die Zeit. Wann lässt du das checken? Ja, Lack muss man messen lassen. Ja, wie soll ich denn da jetzt den Lack messen? Ich schaffe es ja nicht mal die Waschstraße. Weißt du, wann soll ich den Lack noch messen? Also, aber die machen da, glaube ich, ein richtiges Geschäft. Ja, es muss ja Geld dabei verdient werden, sonst würden sie die Autos nicht rausgeben. Ja voll, aber wenn ich den rauskaufe, schön mal, ich habe einen Unfallwagen. Der nächste, der es von mir kauft, hat aber die Zeit, das auszumessen und dann hängt der irgendwas an. Das muss ich unbedingt vorher klären, ey Scheiße.
SPEAKER_01Ja, also da muss man sich die Zeit für nehmen, dass man das voll geklärt hätte.
SPEAKER_02Oh, bei meinem Glück sagen die einfach, ich habe den Unfall gemacht, aber gut, es ist es. Nee, aber ja, also ich würde sagen, das nächste Mal Dubai bist du dabei.
SPEAKER_01Super gerne.
SPEAKER_02Wir wollen ja eh nochmal was im Ausland drehen. Ja. Dann kannst du mich da beim Fasten, beim Fastenfilm. Oh, eins habe ich gedacht, es wäre geil, wenn du filmst, dann habe ich direkt danach gedacht, auf keinen Fall kannst du das filmen. Buggyfahren in der Wüste. Hat super viel Spaß gemacht. Aber danach hast du überall Sand für drei, vier Tage, ich weiß nicht, ob so eine Kamera sowas überlebt. Eigentlich schon, also die sollen das eigentlich über. Aber das ist wirklich überall Sand, ne? Ja. Nee, überall. Also das hat super viel Spaß gemacht. Aber mein Kumpel hat das mit dem Handy gefilmt und da war schon hier im Case und so alles voll.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, vor allem unten im Ladeport, dass es immer schon sachlich ist, da wieder rauszubekommen.
SPEAKER_02Deswegen, das müssten wir nochmal machen. Das wäre mir wichtig, dass wir zwei nochmal zu Ramadan dahin fahren. Immer gerne und eine Buggy-Tour machen. Dann siehst du auch nochmal, wie das ist mit den Hochhäusern und mit den Escort-Darm.
SPEAKER_01Und dann noch einmal nach Abu Dhabi Autos schauen. Das wäre, glaube ich, für mich der wichtigste Zwischenstopp da.
SPEAKER_02Ja, ich habe einen guten Kumpel, der baut Wasserskianlagen und der macht auch vielen Saudi und Abu Dhabi und was der mal erzählt, ich glaube, Abu Dhabi und Saudi sind ja nochmal abgefahrener. Die haben ja irgendwie gefühlt nochmal das 20-Trilliarden-Fache an Geld. Und irgendwie, ja, die geben alle Geld für Spaß aus. Das ist unglaublich. Ja, total falsche. Was heißt falsche? Aber es ist eine echte Welt, aber fühlt sich irgendwie total künstlich an.
SPEAKER_01Ja, ich kann mir das vorstellen, dass das sehr, vor allem, wenn man irgendwie auch keine Fußgänger dann bin ich macht.
SPEAKER_02Fußgänger, das war der Grund.
SPEAKER_01Ja, ich glaube, dann fühlt sich das doch auch nicht in der normalen Stadt, wenn man irgendwie gar keine Menschen sieht, sondern nur die Häuser, oder?
SPEAKER_02Also Autos, Häuser. Ich habe nur im Auto gesessen und ich war auch nur vier, fünf Tage da, aber ich habe nur in klimatisierten Räumen gesessen.
SPEAKER_01Gibt es da irgendeine Art von Innenstadt? Also man hat ja normalerweise so eine Eiltstadt, ein Zentrum, irgendwas, wo man wirklich Restaurants-Spars. Ja, natürlich wegen den Temperaturen, denke ich mal, ist es viel auch überdacht, aber irgendwas, was einfach nur ist.
SPEAKER_02Downtown gibt es schon. Ich habe auch nicht gefragt, aber wahrscheinlich gibt es es schon. Jetzt, wo du sagst, ich glaube, die machen halt viele Malls. Ich war jetzt auch nur einmal da. Also ich habe da null Ahnung, ob die so wie hier mal abends an der Tankstelle treffen und ein Bier hintrinken. Ich glaube, dazu leben die dann nicht.
SPEAKER_01Ich glaube, das machen die. Ich glaube, ich weiß nicht, wie warm es da im Sommer wird, aber ich glaube, bei 50 Grad würde ich auch nicht irgendwo.
SPEAKER_02Ein guter Freund von mir hat dann einen Bekannten und die entwickeln für den Balkon Klimaanlagen, also so klimatisierte Balkone und Wintergärten. Das heißt, du hast es offen und es läuft auf. Ich habe mich in so ein Ding gesetzt, also es war es funktioniert.
SPEAKER_01Also wie in den Stadien, wenn man das manchmal hat, dass dann irgendwie alles klar.
SPEAKER_02Also die haben ganz andere Probleme, ne? Also macht ja total Sinn, dass man an so einer Lösung arbeitet. Ich glaube, das ist sogar noch halbwegs, ich glaube, das ist sogar noch sehr klimaneutral irgendwie. Oder zumindest, das hat da weit aus dem Fenster gelehnt, ich habe eigentlich keine Ahnung, aber die haben mir dazu was erzählt, das gar nicht so schlimm ist. Und aber ein mega geiles Konzept, ne? Ja. Super cool.
SPEAKER_01Ja, aber ich glaube, wenn du dein ganzes Leben lang bei 50 Grad sitzt, dann überlegst du auch, wie es kalt haben kannst.
SPEAKER_02Ja, absolut, absolut. Die gehen wirklich nicht raus dann. Ich habe da auch deutsche Steuerberater getroffen, viel, weil ich da auch einfach mal den Markt kennenlernen wollte und sowas. Hab mich da auch viel mit Leuten austauschen können und da haben sich wirklich alle beschwert, dass es viel zu heiß ist und dass das Leben dann da.
SPEAKER_01Ist es dann, dass es super viel Nachtleben gibt, einfach weil die Leute sagen, okay, jetzt ist Nacht, jetzt ist kalt, jetzt gehe ich raus. Oder ist es einfach wirklich dann rund um die Uhr?
SPEAKER_02Ich kann mir vorstellen, dass es schon so ist, weil also jetzt war es ja nicht so und wir waren jeden Abend und wir waren nicht feiern, kein Alkohol. Wir waren immer bis zwei, drei Uhr nachts noch unterwegs.
SPEAKER_01Ja, aber ich glaube, man genießt es dann irgendwie, wenn man den ganzen Tag im Warmen war, wenn es dann abends mal ein bisschen kühler wird und man durch die Gegend gehen kann, gerade nicht dann irgendwie.
SPEAKER_02Ja, aber hier wird es auch wärmer, jetzt hast du gesehen, Mittwoch?
SPEAKER_01Ich bin eben ohne Jacke hingegangen.
SPEAKER_02Also für mich ist Sommer. Ja, mega gut. Ich habe heute auch Sitz hat so auf zwei von drei gehabt. Also man merkt, dass es besser wird.
SPEAKER_01Ja, ich freue mich echt darauf, dass es wieder besser wird. Also hier die Woche als du weg warst, es hat jeden Tag geregnet. Ja. Und ich bin irgendwann wahnsinnig gewonnen.
SPEAKER_02Warst du Sonntag hier? Sonntag, bevor ich geflogen bin, letzte Woche vor. Ja, also nicht jetzt den Sonntag hier, sondern es hat einfach auf einmal, ich bin zum Büro gefahren nochmal abends um 20 Uhr am Sonntag. Und es hat auf einmal so geschneit, dass ich auf der Autobahn nur noch 40 gefahren bin und ich war der schnellste gefühlt. Und dann dachte ich schon, fuck, ey, morgen der Flug und wie kommst du nach Frankfurt zum Flughafen und und und. Da hatten wir kurz noch Krisensitzungen, ob der Trip überhaupt stattfindet. Aber da dachte ich auch, ey, jetzt geht's in Deutschland nochmal richtig los.
SPEAKER_01Ja, das ist also hier jetzt ein bisschen geschneit, okay. Aber ich glaube, oben Richtung Eifel ist es immer viel, viel näher. Warum eigentlich einfach, weil es höher ist? Ja, ja, ich glaube. Das ist der Grund. Ja, also meine Eltern wohnen da auch und da ist immer irgendwie wetterkomisch. Also man ist hier irgendwie in der Sonne, man fährt da hin, es sind Wolken, es ist Regen, es ist Schnee, so viel. Ich habe das auch, wenn ich tun alles ab.
SPEAKER_02Jedes Mal morgens, wenn ich mit meinem Hund gehen will, überlege ich, gehst du beim Büro oder gehst du hier schnell? Also ich wohne da jetzt in einem Vorort sozusagen. Und dann gehe ich, gucke nach draußen Sonne, ja, komm, fährst du zum Büro, ne? Dann ziehst du dir da noch einen Kaffee oder so und dann gehst du mit dem Hund. Ich komme im Büro an, Regen. Ja. Und denke mir, warum tue ich mir das sonst, warum tue ich dem Hund das an? Aber man denkt einfach, und das sind 10 Kilometer. Also es ist überhaupt nicht.
SPEAKER_01Ja, es ist wie, als ob man durch eine Wand fahren kann.
SPEAKER_02Auf der einen Seite ist Sonne und auf der anderen Seite ist nur schlechtes Wetter, das Ganze ja. Aber da frage ich mich jedes Jahr mal, wie kann es sein? Wie ist das möglich? Und dann rede ich da durch den Regen und weiß genau, 10 Kilometer von hier ist schönster Sonnenstrahl.
SPEAKER_01Ich glaube, das ist so ein Kessel. Also dass deine Berge halt relativ weit drum gehen, wie so ein Ring. Und dann fällt irgendwie die schweren Wolken mit dem ganzen Regen einfach irgendwie da rein und dann hast du da nur schlechtes Wetter und alles anderes. Kessel, ja.
SPEAKER_02Wie steht es hier zeittechnisch? Wo sind wir? Siehst du da was? Ich hab nicht drauf geschaut. Ich habe auch nicht drauf geschaut. Sehen wir da was? Wir sind nur so semi-professionell hier unterwegs.
SPEAKER_0137,50.
SPEAKER_02Dann würde ich sagen, ist das doch eigentlich auch schon ganz gut. Wir sind hier noch ein bisschen am Ausprobieren, was macht Sinn. Eigentlich machen wir ja alles, dass. Also geil wäre es ja wirklich, wenn wir irgendwann mal Leute dazu kriegen, dass sie das anhören. Das wird wahrscheinlich ein sehr, sehr langer Weg. Aber wir probieren ja noch ein bisschen rum, was so die idealen Zeiten sind. Ich glaube, ein sehr guter nächster Schritt wäre, dass gucke ich, dass ich da was finde, dass wir da einfach so einen Timer haben, oder?
SPEAKER_01Ja, ich glaube, das kann man bestimmt irgendeine Website aufmachen, die als Timer ist und dann hat man wenigstens eine Zahl drauf. Okay, ich kann auch was kaufen, wenn das.
SPEAKER_02Aber so ist doch super, ne? Also genau, dann würde ich sagen, haben wir noch Punkte? Gibt es noch was?
SPEAKER_01Mir fällt gerade nichts mehr ein.
SPEAKER_02Dann wäre das doch für heute ein guter Schlussstrich. Und ich freue mich auf die nächste Woche. Dann bis nächste Woche. Top. Und klatschen.