Beruf & Bauchgefühl

Lukas trackt seine Kalorien | Beruf & Bauchgefühl Folge 011

Lukas & Lorenz Season 1 Episode 11

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0:00 | 35:20

Lukas hat angefangen, seine Kalorien zu tracken. Lorenz hat versucht, einen Halbmarathon zu laufen, und die beiden sprechen übers Kochen.

Viel Spaß beim Zuhören!
Lukas & Lorenz

SPEAKER_01

So, Lorenz, wo nehmen wir eigentlich gerade auf? Bei mir oder wie man? Wo ist bei dir? In Uhr Mitz. Urmitz. Und wo ist Uhrmitz?

SPEAKER_00

Bei Koblenz.

SPEAKER_01

Bei Koblenz, ja. Und bei Mülheim Kerlich.

SPEAKER_00

Und bei gegenüber von Mülheim Kerlich.

SPEAKER_01

Genau. Und da stellt sich mir direkt die Frage, wo kann ich gleich da einkaufen gehen?

SPEAKER_00

Komm drauf an, was möchtest du einkaufen? Essen.

SPEAKER_01

Hast ja mein Ernährungsberater da gerade gehört. Gibt es hier noch Supermärkte, die ein bisschen länger aufhaben?

SPEAKER_00

Also an der B9 ist jetzt für dich nach Hause die falsche Richtung, aber der hat bis 21 Uhr, der Globus. Dieses Riesending. Wenn du nach Koblenz reinfährst, auf der rechten Seite.

SPEAKER_01

Ich muss dann Richtung Koblenz fahren, auf die B9.

SPEAKER_00

Genau, da musst du nach Koblenz fahren, zwei, drei Minuten in die Richtung. Dann kannst du da gerade einkaufen und dann zählen.

SPEAKER_01

Da gibt es richtig viele, ne? Das ist ein richtig großes.

SPEAKER_00

Das Ding ist riesig, ja.

SPEAKER_01

Da bist du doch immer dein Auto, dein?

SPEAKER_00

Da sind die Treffen, ja, da sind die Tuning-Treffen.

SPEAKER_01

Ja, mega gut. Ja, okay, das würde ich mir nochmal überlegen. Du hast ja mitbekommen. Oh, sorry. So sind wir. Test, test, test, test, test. Wir sind da. Hast du ja mitbekommen, ich habe jetzt einen sozusagen einen Ernährungsberater. Ja. Sehr guten Freund, der sich bereit erklärt hat, weil er sich das nicht mit angucken konnte, mich nochmal auf Spur zu bringen. Und das ist der größte Stress meines Lebens.

SPEAKER_00

Wie kann man das? Also musst du einfach Fotos von deinem Essen machen oder musst du selber dann wirklich, also auf den Verpackungen drauf gucken, okay, wie viel von was ist drin oder wie dich tracken man.

SPEAKER_01

Das hat der mir, der hat mir einen Plan zusammengestellt und ich darf einfach nur das in einer gewissen Kombination essen, was in dem Plan steht. Und da muss ich aber auch nicht tracken, weil dann weiß ich sozusagen, dass es aufgeht.

SPEAKER_00

Das stelle ich mir echt noch viel Arbeit vor. Also ich glaube, da bei jeder Malzeit, bei allem, was man mal, auf immer irgendwie mal schnell was essen möchte, ist ja eigentlich nicht drin. Außer man trackt das nochmal extra.

SPEAKER_01

Ich muss theoretisch alles vorkochen.

SPEAKER_00

Ja. Ich glaube, anders kriegt man das nicht zeitlich. Und du hast da nochmal jemanden, der da wirklich einfach für dich auch noch sich um das Essen ankümmert hat.

SPEAKER_01

Und das schmeckt so scheiße, was ich da bis jetzt gezaubert habe.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_01

Wirklich, es schmeckt überhaupt, ich kaufe richtig teuer, weil da steht auch Bio-Steak, Bio das, Bio das. Weißt du, wie viel Geld ich für Essen habe, seitdem ausgebucht. Und es schmeckt einfach nicht, weil ich es zubereite am Ende des Tages.

SPEAKER_00

Das, weil vor allem, wenn dann die Soßen und so, also für mein Verständnis in Soßen relativ viel Zucker und Fett und alles drin. Das heißt, sowas lässt man ja auch raus und dann ist man wirklich eigentlich nur noch roh, also nicht groß, aber gebratenes Hühnchen ohne alles mit extra wenig Fett angebraten. Und das hat auch keinen Spaß mehr beim Essen dabei.

SPEAKER_01

Also das ist einfach nur noch trockenes Hühnchen und fertig. Genau, ich darf es nicht mit Fett anbraten, ich tue es den Airfryer. Es wird von der Luft gebäunt.

SPEAKER_00

Das, also ja, das ist nicht so.

SPEAKER_01

Er schreibt zwar rein, 5 Milligramm oder 5 Gramm Olivenöl, aber sobald ich da mal ein Foto schicke, wo er einen Tropfenöl drauf sieht, kriege ich direkt irgendwie die Ansage, Alter, nicht so viel Fett. Fett hemmt den Stoffwechsel.

SPEAKER_00

Ja, okay, da habe ich keine Ahnung. Naja, ich auch nicht. Das ist das Problem. Ich habe keinen Plan über meine Ernährung. Also wenn ich irgendwie Essen vor mir habe, dann versuche ich das zu essen und dann fasse das. Aber ich vergesse es relativ oft. Das heißt, ich esse immer eine große Mahlzeit. Irgendwie am Tag habe ich das Gefühl. Und ja, also ich bin jetzt heute Morgen aus dem Haus raus. Ich habe mir, hast du ja gesehen, meine Brötchen geschmiert. Und da bin ich halt direkt zum Kunden hochgefahren.

SPEAKER_01

Was heißt hochgefahren? Hoch, einfach hoch in Deutschland.

SPEAKER_00

Auf Hunsrück. Die haben eine Veranstaltung gehabt. Ist das nicht südlich von hier? Ja.

SPEAKER_01

Hoch in den Süden gefahren.

SPEAKER_00

Für mich ist die Richtung Polch-Main ist für mich, fühlt sich so südlich an von Koblenz, aber es ist eigentlich Norden. Also ich schmeiße das immer durcheinander. Für mich ist die Richtung Boppert-Castellown für mich nach oben und. Da war ich noch nie. Ja, auf jeden Fall da heute Morgen hingefahren und dann bin ich da angekommen und ich hatte vor Ort noch einen Termin. Und dann hatte ich halt den Termin und habe es irgendwie komplett vercheckt gehabt zu essen. Und dann ging der Produktionstag schon los und habe ich aufgebaut und dann war halt die ganze Zeit Interviews und Raumwechsel und keine Ahnung was. Und dann habe ich in der Mittagspause kurz irgendwie zwei so kleine belegte Brötchen hatten, die da rumliegen. So zwei Häfen gegessen und dann dachte ich eigentlich, ich kann auf der Rückfahrt gerade schnell essen. Weil ich mir dann hier angekommen habe, direkt hier aufgebaut. Und ich weiß nicht, wo ich es dann im Auto verlegt habe. Ich habe es dann irgendwie eben auf der Rückbank gefunden, mein Essen. Weil ich habe mir das extra nun rausgelegt gehabt aus meinem Rucksack und ja.

SPEAKER_01

Ich muss sagen, heute ist das erste Mal, dass ich hier angekommen bin und pünktlich war. Und ich hatte das Gefühl, du bist unglaublich gestresst. Also heute hatte ich das erste Mal den Eindruck, heute hat der Junge richtig gearbeitet, der hat Stress.

SPEAKER_00

Ich hab die letzten, ja, die letzten paar Tage waren wenig schlafen und viel arbeiten. Also ich habe irgendwie so einen Dauerstresspegel.

SPEAKER_01

Enjoys du das?

SPEAKER_00

Überhaupt nicht. Also grundsätzlich habe ich kein Problem, wenn ich viel arbeite. Also ich habe kein Problem, wenn ich damit lange Tage habe. Aber ich habe die ganzen letzten, keine Ahnung, also ich habe Freitag, Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag die ganze Zeit auf irgendwelche Deadlines hingearbeitet, immer so, okay, ich muss das jetzt machen, morgen muss das fertig sein. Oder das muss morgen in den Druck oder das muss, keine Ahnung, was. Und das kann ich überhaupt nicht haben. Weil wenn ich gestresst bin, dann bin ich weniger kreativ und dann bin ich weniger kreativ und dann bin ich mehr gestresst und dann bin ich weniger kreativ. Also das ist dann so eine Teufelsspirale. Deshalb grundsätzlich viel Arbeiten, gar kein Thema, unter Druck arbeiten bin ich kein Fan von.

SPEAKER_01

Okay. Kann ich verstehen. Ja, das merkte man heute ein bisschen. Ich bin hier so rein und irgendwie warst du so ein bisschen aufgewühlt, sagen wir es mal so. Nicht negativ, einfach so noch, noch von diesem Stress, den man hat, immer von, oh, bis da muss das, bis da muss das, das trägt man ja so weiter. Ein Chef von mir hat mir mal gesagt, ich saß immer so bis 22, 23 Uhr mit dem Büro. Nicht immer, aber schon, der ist schon, der hat schon Gas gegeben und dann irgendwann ist er zu mir gekommen und dann irgendwie mit Kindern telefoniert auf Frau und dann sagt er, ja gut, das ist super schwer, ich bin hier halt Chef und ich kann dann zu Hause auch überhaupt nicht mehr abschalten. Und das hattest du auch gerade, weil Podcast ist hier nämlich Freizeit, mein Lieber. Und da musst du abschalten. Da musst du einmal, wir verdienen hier kein Geld, man glaubt es kaum. Richtig. Kein Geld, dafür musst Luis noch viel mehr kommentieren bei unseren YouTube-Videos. Und deswegen Freizeit. Also entspann dich, lehn dich zurück.

SPEAKER_00

Ja, ich habe jetzt alles an Deadlines eingereicht, also quasi fertig gemacht, also ich bin jetzt für heute.

SPEAKER_01

Für heute oder für die Woche jetzt ein bisschen entspannt? Ja, für heute. Also morgen geht es weiter mit Deadline.

SPEAKER_00

Ist wieder knackers.

SPEAKER_01

Ja, aber ist doch eigentlich schön.

SPEAKER_00

Eigentlich bin ich ja auch froh drum, dass es so viel ist.

SPEAKER_01

Ich hatte mir gerade, weil ich auf deinem coolen Sitzsack so ein bisschen Zeit hatte, mir was zu überlegen. Moment. Und zwar. Frage 10 von ChatGPT. Hast du noch Zeit für spontane Sachen oder ist alles durchgetaktet wie ein Kalenderex?

SPEAKER_00

Da gibt es eine ganz einfache Antwort drauf.

SPEAKER_01

Mega. Ja, also es sieht sehr, sehr entspannt aus.

SPEAKER_00

Ja, ich habe jede halbe Stunde bei mir. Aber warum?

SPEAKER_01

Also was ist, das kenne ich ja nur, weil, also auch wirklich so Calls mit Kunden, wie das bei mir ist, da, dann besprechen wir mit Mitarbeitern.

SPEAKER_00

Da ist alles drin, also Posts, Call, wann ich was von einem Projekt mache. Kannst du das nicht vor, irgendwie, da gibt es auch bestimmt eine App. Es gibt Automatisierungen, es gibt ein paar Programme, da vertraue ich dir. Also YouTube zum Beispiel, dem vertraue ich blind. Also ich trage das da ein, also man kann das dann hochladen und sagen, okay, ja, in einer Woche, an dem und dem Tag um die und die Uhrzeit soll das online gehen und dann machst du alles jetzt schon mal fertig und dann brauchst du dir keinen Stress mehr machen. Und YouTube vertraue ich blind, was das Ganze angeht. Aber ich habe bei Instagram, Facebook, Meta insgesamt schon so viel Erfahrung damit gemacht, dass man irgendwelche Sachen eingestellt hat und dann wurden die Sachen einfach nicht gepostet und waren auf einmal weg, dass ich dem nicht mehr vertraue. Das heißt, solche Sachen mache ich immer manuell, weil sonst würde ich eh nochmal reinschauen und dann kann ich es auch einfach posten. Ja. Deshalb, da sind auch Posts drin, dann alles irgendwie an Sachen, die ich irgendwie koordinieren muss.

SPEAKER_01

Mega. Das ist natürlich absolut scheiße. Und da gibt es, ich dachte immer, da gibt es eine App, da machst du alles rein und weißt du, das ist dann.

SPEAKER_00

Gibt es auch, also so teilweise zumindest, dass man das Ganze managen kann. Und ich glaube zumindest so Sachen wie mit anderen Accounts schreiben, interagieren, Kommentare beantworten und sowas, dass man das zumindest zentralisieren kann, aber irgendwie hänge ich bei allen in den einzelnen Apps drin.

SPEAKER_01

Okay, okay.

SPEAKER_00

Achso, du hast eine Frageliste rausgenommen.

SPEAKER_01

Ich hab den mal hier gefragt, aber das ist absolut. Ach, ansonsten, ich hab noch eine Story.

SPEAKER_00

Wir waren ja letzte Woche Mittwoch essen.

SPEAKER_01

Pizza essen. Stimmt. Oh, sag das nicht. Mein Ernährungsberater denkt, ich habe einen Hähnchensalat gegessen.

SPEAKER_00

Ich hab Pizza gegessen, du hast natürlich einfach nur zugeguckt. Auf jeden Fall, ich hatte ja meine Pizza und meine Cola und ich bin danach nach Hause gekommen und ich musste an dem Abend noch was fertig machen. Ja, stimmt, hast du erzählt. Aber ich hatte irgendwie, ich bin nach Hause und ich hatte noch irgendwie ein bisschen Bewegungsdrang. Ich hätte keine Lust daran, irgendwie mich dran zu setzen. Und dann dachte ich mir, okay, ich gehe eine ganz kleine Runde laufen, habe ich irgendwie die Energie raus, dann kann ich mich ruhig hinsetzen. Und dann habe ich mir Laufschuhe direkt danach.

SPEAKER_01

Das ist übrigens ein Hack für alle, die nach der Pizza einfach denken, geil, jetzt laufen. Ist das nicht? Also okay, ich will dich nicht unterbrechen, aber wie könnte. Also die Pizzen waren so.

SPEAKER_00

Ich hab die komplette Pizza, vor allem Diabola, also das war auch noch übel. Das und eine Cola, zwei, ich weiß es nicht, auf jeden Fall noch gut Cola dazu gehabt. Ich hatte das im Bauch, das lag mir so schwer drin, ich dachte so, okay, das ist jetzt scheiße, so setze ich mich nicht hin und arbeite irgendwas. Ich gehe jetzt gerade einmal eine Runde um den Block laufen und dann geht es mir wieder besser. Habe ich mir die Laufschuhe angezogen, Hose, alles und hab dann Kopfhörer reingemacht und ich hatte halt wirklich keine Lust zu arbeiten. Und dann bin ich halt irgendwie erstmal zum deutschen Eck gelaufen und dann war ich so, okay, ich laufe jetzt einfach fünf Kilometer, dann also zweieinhalb Kilometer in eine Richtung, zweieinhalb in die andere Richtung, dann habe ich meine 5 Kilometer, dann ist alles wieder gut. Und dann kam ich ganz gut durch und dann dachte ich mir so, okay, ich laufe jetzt aber noch ein bisschen mehr. Und ich war irgendwie mein ganzes Leben in der festen Überzeugung davon, dass, wenn ich wollte, könnte ich einen Halbmarathon laufen. Ich habe es noch nie gemacht, weil ich zu faul dafür bin. Und dann dachte ich mir, okay, dann laufe ich jetzt zehn Kilometer und dann bin ich irgendwie schon fünf Kilometer in die eine Richtung unterwegs gewesen. Und da dachte ich mir, okay, jetzt bin ich eh schon so weit unterwegs, jetzt versuchst du mal einen Halbmarathon zu laufen, guckst mal, ob du das hinbekommst. Und dann bin ich hinten bis zum Stadion gelaufen und dann zurück und dann dachte ich, mit rede ich noch ein paar Runden in Koblenz, bis ich dann die kam 21 irgendwas Kilometer habe. Und dann der 12. war schon schwierig Kilometer, der 13. nochmal schlimmer, der 14. war eine komplette Katastrophe. Und dann der 15. Kilometer nicht gelaufen bin. Ich habe glaube ich 10 Minuten 30 den Kilometer gebraucht. Ich war nur noch am Krampfen, ich konnte mich nicht mehr bewegen, ich bin einfach nur durch Koblenz gehumpelt, zurück zu wurde, weil ich so gehabt, das doch nicht.

SPEAKER_01

Aber ach du scheiße. Also abgebrochen, war ein klassischer Abbruch oder wenig?

SPEAKER_00

Ja, nach 15. Ich wäre, glaube ich, heute noch unterwegs, wenn ich das versuche. Wie lief das Projekt danach, was du noch fertigstellen wolltest? Oh, mir hat alles weh getan, mir ging es gar nicht gut, mir war kotzübel. Also ich habe richtig scheiße gemacht. Ich habe auch den nächsten Morgen so Knieschmerzen gehabt, dachte ich mir, warum warum mache ich sowas?

SPEAKER_01

Aber eigentlich richtig gut, dass du, also für einen Kaltstart direkt 15 Kilometer zu joggen, ist, glaube ich, schon sehr, sehr gut.

SPEAKER_00

Also das war irgendwann echt anstrengend, aber dann, also der letzte Kilometer ging gar nichts mehr. Es hat richtig blockiert und also ich bin nur noch durch Koblenz gehumpelt. Ich hatte auch ein bisschen Angst, dass ich euch noch irgendwie über den Weg laufe, weil ich muss dann auch ja, also die Straße hoch zu mir nach Hause. Und ich dachte mir, wenn die mich jetzt hier lang. Ja, ich wohne, also da, wo das Restaurant ist, die Straße 200 Meter hoch da ist. Oh, richtig gut.

SPEAKER_01

Dann genießt du ja richtig, dass Koblenzer Nightlife da. Überhaupt nicht.

SPEAKER_00

Ich glaube, ich war im letzten halben Jahr einmal jetzt letztens für einen Geburtstag in der Stadt. Was gehst du nicht feiern oder so? Warum gehst du nicht feiern? Ich weiß nicht, ich bin noch nie so richtig feiern mit tanzen gegangen. Also dass ich irgendwie rausgehe, man geht in den Club und man muss tanzen und keine Ahnung was, das habe ich nie gemacht. Wir sind immer mit ein paar Leuten einfach in eine Bar gegangen, haben dann ein bisschen getrunken, ein bisschen geredet, rumgesessen und sind dann nach Hause. Und das ist irgendwie mein Feiern quasi. Und ich trinke keinen Alkohol mehr.

SPEAKER_01

Gar, stimmt, aber wirklich gar nicht, ne?

SPEAKER_00

Ja, ich bin irgendwie nicht kreativ, wenn ich getrunken habe. Also ich merke das beim Arbeiten. Also wenn ich jetzt irgendwie heute was trinke, dann kann ich den Rest der Woche quasi was irgendwie kreativere Sachen angeht in die Tonne drücken.

SPEAKER_01

Dann lass es besser bleiben. Aber es geht ja gar nicht mal ums Trinken, es geht ja primär ums Gesellige, ne?

SPEAKER_00

Ja, ja, das ist bei mir, also so Privatsozialkontakt ist in letzter Zeit echt böse hinten weggefallen.

SPEAKER_01

Gut, du hast ja auch viel Arbeit, ne? Gehört auch mal dazu. Und dann noch eine Beziehung.

SPEAKER_00

Das ist auch richtig, dass ja dann auch nochmal Priorität vor irgendwie Sozialleben.

SPEAKER_01

Das muss man sich halt gut überlegen. Nein, Spaß, aber.

SPEAKER_00

Das ist schon viel in letzter Zeit gewesen, aber ich krieg's hoffentlich noch halb, wie ich es okay.

SPEAKER_01

Aber es ist schon immer, man hat schon das Gefühl, oder? Dass man in so einem Dreieck springt, irgendwie zwischen Arbeit, Familie, ja, und dann musste man sich halt aussuchen, was ist das Dritte? Sind es Freunde, ist es die Beziehung, ist es Sport zum Beispiel, also man selbst, so Me-Time, wem will man da gerecht werden oder was lässt man auf der Strecke? Und ich habe immer das Gefühl, also alles, ne, alles funktioniert irgendwie nicht und dann musste mal rotieren.

SPEAKER_00

Ja, ich versuche die Sachen auch irgendwie zu kombinieren, dass man irgendwie quasi die Zeit, die man hat, irgendwie ein bisschen besser aufhört, dass man sich quasi ein paar Stunden am Tag dazu schummelt. Und Lisa ist da echt gut bei, dass ich die irgendwie, also dass sie abends mal mit ins Büro kommt oder dass ich die Sachen mit nach Hause nehme. Schön Brüstquality Time, ey. Ja, das tut mir auch irgendwie leid, die letzten paar Tage war wirklich Katastrophe. Aber dass ich zumindest dann zu Hause bin und da noch ein bisschen was fertig arbeite, aber ja, oh Gott.

SPEAKER_01

Ich habe da auch verschiedenste Phasen schon durchlebt und sorry, geh ruhig ran, ne? Achso, nö, nö. Weiß ich da nicht. Und das kommt ja echt total auch auf den Typ Mensch an. Manche stört das gar nicht, wenn man dann irgendwie bis tief in die Nacht noch arbeitet. Andere sind dann, fühlen sich damit nicht so wohl. Die brauchen da mehr Aufmerksamkeit. Wenn du jemanden hast, der dich unterstützt, ist das schon echt ein super solider Grundstein fürs, zumindest fürs Unternehmerische oder auch für dich. Das ist schon echt cool, weil so viele Leute, habe ich den Eindruck, das ist natürlich ein sehr sensibles Thema, aber die lassen so viel liegen, weil die dann in irgendeiner Beziehung gerecht werden wollen, wo die vielleicht am Ende eh nicht zu 100% hinterstehen. Und dann ist es halt echt immer, boah, dann bist du am Ende nicht glücklich, weil du verzichtest im Beruf. Ja, doch ein Stück weit. Also wirst du der Beziehung nicht gerecht oder bist du mit wem, wo du halt sagst, ja, mal gucken, aber du weißt halt, das ist es nicht. Also du weißt, oder zumindest weißt du nicht, das ist es. Und dann biegst du irgendwie nur noch falsch ab, ist so mein Eindruck. Also ich finde, das ist schon eine super wichtige Sache, ne, wenn, wenn du da was Cooles hast, dann bringt einer das voll nach vorne und wenn du dann dich aber ist ja wie mit Freunden, Family, ne?

SPEAKER_00

Mit allem, also du musst halt gucken, ob du unterstützt wirst bei dem, was du tust oder nicht. Und das ist ja meistens schon ein ganz guter Indikator.

SPEAKER_01

Absolut, absolut. Beziehung ist ein spannendes Thema. Pass auf, wir fahren ja nächste Woche, vielleicht ein bisschen zum Setting. Wir fahren nächste Woche ja nach Osnabrück. Das ist richtig. Jetzt geht es mal ein bisschen ums Technische. Wir haben hier eine Kamera, wir haben hier ein Licht, wir haben noch ein Licht, wir haben noch ein Licht, wir haben einen Laptop, wir haben das Tongerät und wir haben noch ein Licht und wir haben den Background. Und die Mikrofone. Und die Mikrofone. Bei mir in Osnabrück haben wir nichts davon, das ist dir bewusst. Wenn wir das machen überhaupt, dass wir da aufnehmen und so weiter. Wir treffen leider am Donnerstag den Yannick und gucken mal, was mit dem so geht. Und dann, genau, da hatte ich überlegt, können wir also besprechen, vielleicht sieht es cool aus, wenn wir für Instagram Reels, nämlich, oder für Shorts, weil das läuft ja gut, wenn wir da einfach mal gucken, ob wir da coole Bilder kriegen. Aber kann man die mit dem iPhone zum Beispiel filmen?

SPEAKER_00

Einfach Fotos von dem.

SPEAKER_01

Nee, Fotos, einfach so irgendwas in der Lust.

SPEAKER_00

Und die kann man. Also ich fahre eh komplett bis unters Dach verpackt mit Equipment da hoch. Also ich brauche die Kamera, ich brauche alle Lichter. Ach, das Zeug hast du mit. Ich muss das eh mitnehmen, weil ich auf Produktion da bin.

SPEAKER_01

Also wenn wir spontan mit Janik sagen, komm, erzieht.

SPEAKER_00

Ich weiß nicht, ob ich donnerstags dann nochmals nach Hause fahre und freitags morgens erst drüber fahre.

SPEAKER_01

Aber in Osnabrück hättest du die Sachen.

SPEAKER_00

In Osnabrück habe ich auf jeden Fall alles einfach dabei.

SPEAKER_01

Aber sonst stresse ich nicht, sonst machen wir es.

SPEAKER_00

Ja, aber ansonsten, also man braucht ja nicht alles. Also den Hintergrund kann man ja weglassen, dann filmt man einfach, wie es halt vor Ort aussieht.

SPEAKER_01

Ich weiß, wo wir uns hinsetzen können. Ich habe so einen Spiegel. Also das ist so ein Spiegel, ich habe ein Wohnzimmer, da ist ein Spiegel und vor dem Spiegel steht ein Tisch. Das könnte cool aussehen oder es verwirrt maximal, weil man halt einen Spiegel hat. Ich weiß nicht, wie wäre das, wenn das Blaue jetzt ein Spiegel wäre?

SPEAKER_00

Da sieht man halt die Kamera.

SPEAKER_01

Das ist ja ultra geil, das macht ja, wollen wir das mal machen, wie geil wäre da. Dass die Zuschauer sich selber sehen können. Das ist doch der Wahnsinn.

SPEAKER_00

Ja, also wir können es einfach mal aufbauen, gucken, wie es aussieht. Normalerweise sagt man, man filmt nicht die Kamera direkt in den Spiegel rein. Also man soll in keinem Shot die Kamera sehen.

SPEAKER_01

Ja, aber wie man die ganze Zeit die Kamera sieht.

SPEAKER_00

Also wir können es gerne einfach mal aufbauen, weil dann kriegt man alles mit, was auch in der Richtung kommt.

SPEAKER_01

Und sonst müssen wir irgendwas davor hängen. Hast du sagen?

SPEAKER_00

Hast du so ein Ding mit? Ich kann, ich habe sowas in Stoff nochmal in Klein, was man irgendwie zusammenfalten kann, das nehme ich mit. Wir gucken einfach, wo wir es aufbauen, da kriegen wir schon hin.

SPEAKER_01

Ja, mega cool. Okay.

SPEAKER_00

Bin ich mal gespannt. Ich auch. Dann ist mein Hund auch dabei. Stimmt.

SPEAKER_01

Ja, das müssen wir. Da musst du aufpassen, der hat Angst vor Männern und nicht, dass der dann auf einmal auf einmal zuschnappt. Ja, das ist der Wahnsinn. Ja, da freue ich mich schon sehr drauf, muss ich sagen. Cool, dass du in Osnabrück bist. Dann kannst du dir mal dieses Bier wieder ziehen, was du da so gerne getrunken hast.

SPEAKER_00

Eigentlich abends in, aber ja Gott, also ich habe ja den Sonntag nichts geplant. Eigentlich geht es mal. Eigentlich müssen wir abends in Grünhager sein.

SPEAKER_01

Ich schreib mir das gerade super unnötig.

SPEAKER_00

Ich glaube, du hast ja das schon im Kalender. Weil wir haben auf jeden Fall vor zwei oder so folgend drüber geredet, da hatten wir das Datum. Ich bin mir nicht sicher, ich glaube, du hast es schon im Kalender.

SPEAKER_01

Und das ist dann aber, das ist ja im Mai. Nee, ist das jetzt das Wochenende? Nein, nächstes, ne?

SPEAKER_00

Nächstes. Das wird das erste Mai Wochenende.

SPEAKER_01

So, 8. Da stehst du nicht drin. 9. stehst du nicht drin. 10. Davor die Woche? Du bist davor die Woche da, mein Lieber. Oder mein Kalender versagt gerade komplett. Tag der Arbeit, bist du nach dem 1. Mai da?

SPEAKER_00

Genau, nach dem 1. Mai. Am 2. oder 3. Mai bin ich.

SPEAKER_01

Ah, ich bin in den Wochen falsch, sorry. Ja, Lorenz in Osnabrück, hier steht. Am zweiten, Samstag und Sonntag, oder was?

SPEAKER_00

Ja, ich meine. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ich muss mit dem Kumpel jongliere, aber so ungefähr an dem Wochenende bin ich. Dann schreiben wir nochmal Studies nächstes Woche ein.

SPEAKER_01

Jawohl. Sehr cool.

SPEAKER_00

Hast du noch Fragen auf deiner Liste für heute?

SPEAKER_01

Ich habe für, ja, die Liste ist Müll, ne? Also was ChatGPT da gezaubert hat, ist absolute Scheiße.

SPEAKER_00

Nicht optimal.

SPEAKER_01

So, wenn du ehrlich bist, ist dein Lifestyle nachhaltig oder auf Dauer ziemlich ungesund?

SPEAKER_00

Also so ernährungstechnisch.

SPEAKER_01

Ich glaube grundsätzlich. Das geht ja alles nur, damit du weißt, in welche Richtung die Fragen sind, ne? Ich glaube, da geht es so ein bisschen so, also was kostet dich deinen Erfolg privat, worüber du kaum sprichst. Wenn du ehrlich bist, ist dein Lifestyle nachhaltig oder auf Dauer ziemlich ungesund. Da merkst du ja schon, ne, so was sind, da geht es, glaube ich, ein bisschen um diese Business-Schwitz.

SPEAKER_00

Ja, ich glaube, es ist nicht super nachhaltig. Also ich glaube, ernährungstechnisch könnte ich, ich könnte mich besser ernähren, als ich es gerade tue. Das fällt oft weg, auch irgendwie, weil ich die Zeit nicht habe, selber zu kochen, selber einzukaufen. Und ich glaube, da kann man viel irgendwie richtig mitmachen, wenn man das selber alles im Griff hat. Weil so muss man eigentlich quasi blind vertrauen, dass der, der auch immer, wie auch immer das Essen zusammengebastelt hat, dass der das auch ordentlich gemacht hat.

SPEAKER_01

Was er impliziert, dass du es nicht bist, der das Essen zusammenbastelt.

SPEAKER_00

Ja, also ich bin oft so, dass ich morgens aus dem Haus gehe, dann morgens beim Bäcker mir irgendwie schnell was hole und dann meistens ist es Schokobrötchen und dann schnell.

SPEAKER_01

Die schmecken hier aber auch richtig gut, die Schokobrötchen. Ich weiß nicht, warum es die Koblenzer mit den Schokobrötchen haben, aber die schmecken sehr lecker hier.

SPEAKER_00

Ja, da muss ich auch sagen, Schäfer, die haben fünf Schokobrötchen für 5 Euro im Angebot. Hammer.

SPEAKER_01

Hammer.

SPEAKER_00

Aber sowas ist, glaube ich, auch nicht super nachhaltig langfristig gesehen. Ich glaube, man muss jetzt die nächsten 20, 30 Jahre jeden Morgen Frühstück, dann ist auch irgendwann schlecht im Schaden.

SPEAKER_01

Schokobrötchen, ey. Ja, gut, ich meine es auch. Kann man machen. Ich glaube, es kommt drauf an, was isst du denn danach in der Regel? Also ist das dein, das ist so dein Go-To morgens ein Schokobrötchen.

SPEAKER_00

Schon, ja. Ja, morgens irgendwie in den Tag zu starten, ein großer schwarzer Kaffee und ein Schokobrötchen.

SPEAKER_01

Oh, dann eine Zigarette.

SPEAKER_00

Ich rauche nicht, aber grundsätzlich müsste da eigentlich, also eigentlich so ein Frühstück, da muss noch Zigarette drauf. Dann, ich weiß jetzt nicht, oft auch irgendwie noch schnell irgendwas belegt ist beim Bäcker als Mittagessen. Und abends gucken Lisa und ich immer, ob wir irgendwie noch was schnell kochen.

SPEAKER_01

Ah, das ist so, okay, aber das ist doch schon.

SPEAKER_00

Oder ob wir einfach irgendwie was Fertiges, also so unsere Ernährung ist momentan, so eine Baustelle, an der wir arbeiten müssen.

SPEAKER_01

Ist bei mir nicht anders, kann ich sehr gut verstehen. Ich hatte mir eine Zeit lang eingeredet, Döner-Teller sind gesund.

SPEAKER_00

Aber eigentlich, also da ist Fleisch dabei, da ist Gemüse dabei.

SPEAKER_01

Habe ich genauso, ich weiß nicht, was zu 100 Prozent genauso habe ich es gesehen. Ich habe dann auch immer ohne Pommes bestellt. Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass mir es gut getan hat, irgendwie.

SPEAKER_00

Ja, ich habe auch, als ich in Düsseldorf gewohnt habe, da musste ich, habe ich mich irgendwie komplett alleine um alles gekümmert, was Essen angeht und da habe ich auch gemacht. Nur Dolder. Nee, ich bin immer im Supermarkt und habe mir irgendwelche Fertigsachen gekauft, die gegessen. Das war rückblickend, glaube ich, auch nicht so schlau.

SPEAKER_01

Nee, wobei kennst du Frosta?

SPEAKER_00

Nee.

SPEAKER_01

Die haben ganz gute Sachen. Frosta, kannst du mal angucken.

SPEAKER_00

Ich glaube, insgesamt zu Essensbestelltsservices. Es gibt ja auch, dass man die irgendwie, also ich glaube, HelloFresh oder so, dass man wirklich die Zutaten für eine Mahlzeit fertig bekommt, geliefert bekommt, dass er einfach nur fertig machen muss. Ich glaube, sowas kann auch richtig cool sein.

SPEAKER_01

Prep my Meal und so. Also jeder Podcast wird ja von denen gesponsert. Alle. Wir natürlich nicht, weil uns keiner hört, außer Luis und meine Oma. Aber also diese ganzen Dinger, die da auch so offensiv Werbung machen, die sind wirklich, glaube ich, gut, oder?

SPEAKER_00

Ich glaube, ich glaube, dass es wirklich für wenn du abends halt wirklich nach Hause kommst, du hast nicht mehr die Zeit einkaufen und nicht mehr Lust einkaufen und du weißt, wenn du jetzt nicht irgendwie was fertig bekommst, was du einfach nur gerade in die Pfanne tun musst, dann isst du irgendeinen Scheiß, dann ist es natürlich besser, dass du das einfach irgendwie geliefert bekommst. Auch diese Ganzen, wo man allgemein wie im Supermarkt einfach nur bestellen kann, wie heißen die alle, Picknick und so. Ich glaube, das ist auch richtig cool, dass man einfach abends schnell noch die Sachen geliefert bekommt, dann spart man sich zumindest die Dreiviertelstunde oder so, die Einkaufen irgendwie an Zeit beansprucht.

SPEAKER_01

Ich finde Einkaufen, seitdem ich dieses, also seit zwei Tagen. Seitdem ich das. Ich bin nur im Einkaufen und im Kochen. Das ist super nett.

SPEAKER_00

Selber kochen ist so viel Zeit auch. Und ich finde, man unterschätzt das auch nicht. Heute zum Kotzen, oder? Das sind ja dann, also wirklich um ein gut, um ein normales Gericht, deswegen ist es super besonders, es sind ja zwei, drei Stunden wieder locker ins Land gehen mit.

SPEAKER_01

Wenn du noch einkaufen kommst, schnelles Rezept, Steak. Ich leg das in die Pfanne, leg das auf die andere Seite, wie man es kennt, drei Minuten schalf anbraten. Ich schneide das Ding auf komplett roh. Ich pack's wieder in die Pfanne, dreh es nochmal, schneid das Ding auf. Eigentlich von außen verbrannt, aber von innen immer noch sehr kalt, auch für mich, mit dem Finger drauf. Dann denke ich, ja, wie lange soll ich jetzt dieses Steak noch braten?

SPEAKER_00

Du bratest doch solange bis das richtig zäh und ungekündigt.

SPEAKER_01

Richtig, und dann habe ich das in fünf Teile geschnitten gefühlt. Hab's dann so würfelartig in die Pfanne und dachte, gut, das wird ja jetzt gleich durch sein. Und es war nicht günstig. Also es war wirklich ein gutes Stück Fleisch, glaube ich. Es hat so scheiße geschmeckt. Es hat einfach nach es war Kacke zum Kauen, es war irgendwie, die ganze Bude hat nach Verbrannt gerochen. Es war so unzufriedenstellend. Es hat mich am Ende anderthalb Stunden gekostet. Meine ganzen Klamottenhaare, alles hat nach Essen gerochen. Ich, das, also, wenn man das gut kann, ist das, glaube ich, eine sehr erfüllende, coole Sache. Aber ich war so frustriert.

SPEAKER_00

Ja, man muss schon, also kochen ist ein Hobby, da muss schon viel Zeit reinfließen, bis das läuft. Also ich habe das Gefühl, ich habe so zwei, drei Gerichte, die ich ganz okay hinbekomme. Aber.

SPEAKER_01

Was ist das? Warte, warte, warte. Bolognese.

SPEAKER_00

Nein.

SPEAKER_01

Fischstäbchen.

SPEAKER_00

Ich habe gerade überlegt, ob man die Sachen überhaupt Gericht hinten kann, weil ich glaube, da könnten sich jetzt auch ein paar Leute drüber haben. Also Fischstäbchen, ja, Fischstäbchen und Spinat. Das finde ich super schnell gemacht und ich glaube auch gar nicht so ungesund. Glaube ich auch nicht. Dann irgendwie Schnitzel und Pommes kriegchen. Wirklich? Also Tiefkühlschnitzel.

SPEAKER_01

Ja, okay. Digga.

SPEAKER_00

Aber ich krieg einen Tiefkühlschnitzel aufgewärmt. Ich sag's sogar ganz gut. Ich mache für mein Leben gerne Waffeln. Hast du ein Waffeleisen? Wir haben ein Waffeleisen bekommen vor einem halben Jahr, ja. Und ich habe davor nie Waffeln gegessen. Ich war eigentlich kein großer Waffelfan. Und seitdem ich mache.

SPEAKER_01

Ist das so ein traditionelles Waffeleisen, wo du diese drei, äh, diese eins, zwei, drei, vier, hast du. Das ist ein Bildschirm. Also ich habe so zwei eckige. Also ich liebe Waffeln machen. Wir waren heute Morgen in einem Hotel Frühstücken und da gab es auch so ein Waffel, ich durfte nichts essen, weil, ne, ist halt jetzt gerade so. Und dieses geile Waffeleisen, was da war, genau wie du es gesagt hast, für die Gäste da zum Waffel rausholen, ich hab gedacht, Gott, ist das geil hier alles. Und dann Nutella. Machst du auch so Toppings dann?

SPEAKER_00

Wenn die noch, also wenn die frisch rauskommen, mache ich Nutella drauf auf ein paar. Dann können wir die mit Nutella essen. Und dann die, die kalt sind, da tue ich dann Puderzucker drauf.

SPEAKER_01

Ja, unglaublich gut. Unglaublich gut.

SPEAKER_00

Ich finde insgesamt, wenn man irgendwie Hotels mit gutem Frühstücksbefehl hat, dann weiß man nochmal, was man irgendwie jeden Morgen verkehrt macht. Weil dann denkt man sich, okay, das können, also mit einem schönen Orangensaft und irgendwie Bacon und Würstchen und keine Ahnung, was man sich da alles auf dem Teller tut, das ist immer so cool, da denke ich immer so, ich müsste das eigentlich jeden Morgen haben, aber ich habe die Zeit nicht und nicht den Nerv, das zu machen, aber es ist eigentlich schon nicht so.

SPEAKER_01

Vom Lebensgefühl 100%. Ich glaube, wenn du nur wirklich Stress hast, so wie du es gerade hast, dann machst du fris dich morgens so voll. Da geht auch nicht mehr viel. Nee, ich glaube, dann bist du echt erstmal bis 11 Uhr vormittags noch im Bett. Oder? Also, weil dann bist du so am Ausdünsten und.

SPEAKER_00

Ja, ich finde, wenn man morgens richtig viel gefrühstückt hat, dann wird der Tag nicht mehr viel. Dann hat man so einen Nebel im Kopf die ganze Zeit.

SPEAKER_01

Ja, man muss schon so ein leichtes Hungergefühl wahrscheinlich haben.

SPEAKER_00

Ja, zumindest nur ganz bis. Also ich esse wirklich morgens nicht so viel und ich esse, ich mache dann halt eine relativ ausgiebige Mittagspause vom Essen her, dass ich dann irgendwie mein Frühstück und mein Mittagessen meistens so in einer großen Mahlzeit mittags schnell esse.

SPEAKER_01

Also Schokobrötchen mit belegten Brötchen.

SPEAKER_00

Ja, dass das irgendwie alles in einem reingeht, 20 Minütchen und dann geht es weiter mit dem Arbeitstag. Aber ja.

SPEAKER_01

Bist du so ein Monster Energy-Typ?

SPEAKER_00

Null. Ich trinke nur Kaffee. Nur Kaffee.

SPEAKER_01

Ich war letztes Wochenende mit meinem kleinen Cousin in Ostdeutschland. Auch ganz verrückt. Wir haben uns da eine Putenstadt angeguckt. Ich bin einfach mal mitgefahren. Der macht das irgendwie ganz interessant. Und auf dem sechs Stunden Auto gefahren. Das sag ich dir ey, also diese Monster Energy, die helfen.

SPEAKER_00

Mehr als Kaffee. Dass Kaffee mehr als Koffein hat auf die Flüssigkeit gesehen, also dass ein Liter Kaffee dich wacher macht als ein Dieter Energy.

SPEAKER_01

Ich weiß es nicht, ob das stimmt oder nicht. Ich bin so gefühlt Kaffeeintolerant geworden. Intolerant? Tolerant? Tolerant, ja. Ich bin sehr, also ich kann viel Kaffee trinken und vielleicht war es einfach ein neuer Reiz oder durch dieses Zuckrige, dass mich das, also ich habe Zero genommen, aber ich hätte das gefühlt.

SPEAKER_00

Ich glaube, da ist, ist das nicht Taurin oder so, heißt das so. Da ist irgendwas anderes noch drin, was einen auch. Ich habe das auch schon ein paar Mal gehört, ich glaube nicht, dass das genau so stimmt, aber ja, irgendwas anderes als Koffein ist da drin. Und vielleicht kann man dann super krasse Toleranz gegen Koffein aufgebaut haben, aber trotzdem das andere überhaupt nicht vertragen und dann halt super aufgetreten sein, wie als ob man.

SPEAKER_01

Mein Herz, ich bin gefahren.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_01

Ich hab's richtig gemerkt. Du, du, und ich fahre. Mein Auto hat ja Abstandsassistent alles, das von meinem Vater nicht. Ich habe das von meinem Vater genommen. Meine Hände sind schwitzig geworden am Lenkrad. Ich habe meinen Cousin geguckt, ich sage, ey, was passiert dir? Das Teufel zu teufeln. Das war schon eine once-in-a-lifetime Experience.

SPEAKER_00

Ich merke das, wenn ich irgendwie den ganzen Tag über viel zu wenig gegessen habe und danach, also manchmal irgendwie am Wochenende, wenn man dann irgendwie ausschläft und dann irgendwie hat man nichts gefrühstückt, richtig. Und ich weiß, mir hat den ganzen Tag nichts gemacht, nur so um 16 Uhr einen Kaffee, dann bin ich den restlichen Tag für nichts dazu gebrauchen. Ich werde da so hibbelig und aufgedreht von essen. Aber nicht produktiv, ne? Da geht gar nichts. Also ich bin einfach nur komisch drauf, glaube ich.

SPEAKER_01

Das ist echt scheiße. Aber hast du sonst irgendwie, wenn du nicht trinkst, ne? Was sind deine Genussmittel? Kaffee? Ist es überhaupt Kaffee?

SPEAKER_00

Kaffee ist, also ich genieße das schon sehr, Kaffee zu trinken. Also nicht mal, dass ich groß guten Kaffee trinke. Also ich habe halt da so einen Vollautomaten stehen, habe ich gesehen.

SPEAKER_01

Und die Bohnen waren aus dem Supermarkt, ne?

SPEAKER_00

Ja, hat mir meine Mom mitgebracht.

SPEAKER_01

Megabohnen, nee, nee, super.

SPEAKER_00

Also einfach normaler Bohnen, ich trinke den komplett schwarz ohne alles. Meistens auch ein bisschen kalt, weil ich tue meine Tasse dann da rein, dann drücke ich drauf, dann denke ich mir, okay, während der jetzt gemacht wird, setze ich mich an Schreibtisch und mache gerade noch irgendwie weiter an dem, was ich arbeite. Dann vergesse ich, dann bin ich nach zehn Minuten scheiße, mein Kaffee ist kalt, dann gehe ich rüber und dann trinke ich den kalt und schwarz nach. Das ist ein bisschen reudig, oder? Das ist nicht ein bisschen reudig. Aber eigentlich genieße ich Kaffee schon sehr. Dann Süßigkeiten. Bin ich auch, also wenn ich weiß, ich habe abends nichts mehr zu tun. Ich habe irgendwie, keine Ahnung, Tüte Chips oder Gummibech oder irgendwas. Und ich weiß jetzt, ich kann es richtig genießen, da habe ich viel Spaß dran.

SPEAKER_01

Aber Snacks ist auch so im Stress beim Arbeiten.

SPEAKER_00

Ich habe keine Snacks hier. Ich glaube, ich würde es machen, wenn ich könnte. Aber ich habe eine Folie oben drin.

SPEAKER_01

Ich habe auch gerade überlegt.

SPEAKER_00

Soll mal was werden, wenn hier auf dem Dach auf einmal so ein Nestorst ist.

SPEAKER_01

Ja, ja, ja, aber ist ja eigentlich ganz gut, so ein. Bisse Tiere hier drin haben. Ja. Nee, aber ich glaube hier drin ist er nicht, aber es hat sich sehr nah angehört. Hast du da die Fenster auf?

SPEAKER_00

Ich habe es eigentlich zugemacht. Ich weiß es nicht. Vielleicht hört man es auf dem Mikrofon, vielleicht nicht, oder?

SPEAKER_01

Hier ist es sehr idyllisch, oh, man sieht meine Schuhsohle. Hier ist es sehr idyllisch. Wir nehmen im Prinzip mitten in der Natur auf, hier bei Lorenz im Industriegebiet. Quasi mitten. Also die Vögel, die hier reinkommen, die haben schon einiges erlebt, glaube ich. Die sind abgehärtet, ja. Ja. Ja, okay, also mit Süßigkeiten kann ich verstehen, ich bin echt so ein Kuchentyp geworden, seitdem ich hier im Büro bin. Da sind die Leute.

SPEAKER_00

Die einfach Kuchen da, oder wie kommt's? Kuchen da.

SPEAKER_01

Weil ich bin so, also wenn es sich anbietet. Ein schlechter Tag ist. Ein schlechter Tag, haben wir Muffins nur.

SPEAKER_00

Aber jeden Tag bringt irgendjemand was mit. Ja. Aber ich glaube, da könnte ich auch nicht. Also ich habe meistens, wenn ich vor Süßigkeiten bin, nicht die Selbstdisziplin, dann nicht einfach mir was zu holen. Aber ich habe meistens dann einfach hier im Büro keine Süßigkeiten vor, will dann geht's. Aber dann komme ich abends nach Hause und dann haben wir da irgendwelche Sachen und dann.

SPEAKER_01

Viel geiler. Viel geiler, wenn man das so diszipliniert machen kann. Man fühlt sich viel besser eigentlich. Und trotzdem stehe ich vor dem Kuchen da und denke mir, meistens so am Telefonieren, ne? Irgendwie so, wenn es ein Spiel ist.

SPEAKER_00

Ein Stück ein kleines, und dann hast du eins gegessen, dann war es so. Ich habe das jetzt gar nicht richtig genossen, dann lässt sich das um zwei.

SPEAKER_01

Richtig. Und dann wirst du wieder angerufen und ist das dritte nochmal wie im Stress wieder und merkst es gar nicht.

SPEAKER_00

Ja, und dann bist du so, oh, es läuft gerade irgendwie nicht gut. Ich habe mir das jetzt verdient als kleine Belohnung, weil ich so viel gearbeitet habe und dann holst du das noch rein. Also man kriegt sich ja immer irgendwie rechtfertigt, das mal zu tun. Dann hat noch das eine und das andere.

SPEAKER_01

Ja, und dann checkst du gar nicht, was du dir da eigentlich antust, weil du dann irgendwie so ein nur komisches Essen gegessen hast den ganzen Tag.

SPEAKER_00

Ja, und dann abends denkst du dir, Scheiße, jetzt habe ich mich richtig ungesund ernährt und dann bist du frustriert und dann kommt das letzte Stück. Ja, dann kommt nochmal. Ja, das ist eh schon Hoffnung und Haus.

SPEAKER_01

Aber dann geht es abends noch trinken und dann, also das sind ja diese, also das ist ja wirklich mein Horrortag eigentlich, was Ernährung angeht, aber oft kommt es vor. Tagsüber bist du dann irgendwie im Büro und hast dann drei Stück Kuchen, sonst nichts. Dann gehst du abends trinken, denkst du, wäre schon besser, wenn ich eine Grundlage habe. Und dann Döner. Ist natürlich genau sowas, damit du nicht komplett abschmießt nach zwei Bier. Dann trinkst du natürlich erstmal. Dann hast du ja morgens um vier Uhr wieder Hunger. Im schlechtesten Fall. Also das mache ich, ich rede jetzt von meinen Studienzeiten, das mache ich natürlich so nicht mehr. Aber dann bist du um vier Uhr wieder beim gleichen Döner, wo du vor Trinken gehen gestanden hast. Und dann legst dich ins Bett und am nächsten Tag versuchst du irgendwie joggen zu gehen oder so. Also das ist wirklich, das ist echt, aber das, also das sind die Tage, ey, mein Gott.

SPEAKER_00

Was würdest du denn sagen, sind bei dir Genussmittel? Also was genießt du an Sachen? Also jetzt irgendwie trinken, Essen, keine Ahnung.

SPEAKER_01

Kaffee, echt. Kaffee, komplett Kaffee. Auch guten Kaffee.

SPEAKER_00

Also bist du jemand mit so einer, wie heißt es die Trägermaschine?

SPEAKER_01

Habe ich, klar. Ich habe bei mir zu Hause irgendwie drei, vier Kaffeemaschinen, ich habe eine Espresso-Maschine, ich habe eine Filterkaffeemaschine, ich habe eine French Press, ich habe die Siebträgermaschine, im Büro ist das Vollautomat und Filterkaffee. Ich mag das sehr gerne. Und ich habe lange geraucht und hab dann viel gegessen und dann habe ich wieder geraucht und ich glaube, Kaffee ist hoffentlich jetzt so das Ding mit dem Kuchen. Wo ich mich drauf komm. Finde ich sehr geil, macht mir richtig Spaß.

SPEAKER_00

Und ich finde gutes Essen. Wenn man dann mal essen geht, also was heißt gut. Ich weiß nicht, es gibt hier in Koblenz so ein Sushi All You Can Eat Restaurant?

SPEAKER_01

Die sind bekannt für sehr gutes Essen.

SPEAKER_00

Ja, also das ist, glaube ich, also das schmeckt aber wirklich, also für All You Can Eat Sushi wirklich gut. Mikados, die sind direkt in der Stadt drin. Der Name sagt immer, so ich war noch nie da. Ich finde, also da freue ich mich immer richtig drauf, da hinzugehen. Was isst du dann? Alles. Also man hat da kriegt da so ein iPad und dann kann man einfach weiter bestellen. Und ich gehe da immer rein, ich freue mich da drauf, dann esse ich den ganzen Tag immer nur ein bisschen, dass ich irgendwie optimal viel Hunger dafür habe. Und da nach der dritten Runde essen denke ich mir erstmal, warum mache ich das? Und dann irgendwie danach lege ich mich hin und dann geht gar nichts mehr, aber das ist auch echt gut.

SPEAKER_01

Finde ich auch geil sowas, ja. Finde ich auch geil. Wobei man es ja eigentlich dadurch wieder kaputt macht, wenn man es genießt, ist zu essen und sich dann überfrisst und dann geht es einem schlecht.

SPEAKER_00

Und dann ist man gar nicht mehr froh drum, dass man es gestern hat. Dann sollte man eigentlich früher aufhören und dann hat man wirklich irgendwie.

SPEAKER_01

Um die geile Experience zu haben, oder?

SPEAKER_00

Ja, eigentlich muss man sich da ein bisschen mehr disziplinieren, aber bei All You Can essen rennt bei mir irgendwie eine Sichtung.

SPEAKER_01

Das Beste nach All You Can Essen ist die Zigarette danach. Sagst du? Ich glaube schon, ja. Ich auch nicht, aber ich glaube, das ist es. Ja, mein Lieber. Aber schauen wir mal. So, ich muss seitdem wir angefangen haben, extrem für kleine Steuerberater. Wenn es okay ist, ich glaube, wir haben ziemlich. Ich glaube, wir haben ziemlich genau eine halbe Stunde. Dann würde ich sagen, nächstes Mal in Osnabrück, oder? Richtig, cool.

SPEAKER_00

Dann.