2 Welten treffen aufeinander
Sie kommen aus völlig unterschiedlichen Richtungen – und erfüllen dabei mehr Klischees, als ihnen manchmal lieb ist. Hannah empfindet mit Herz und liest zwischen den Zeilen - Daniel analysiert und lebt seine digitale Welt.
In ihrem Podcast treffen diese Welten aufeinander: Familie, Partnerschaft, Alltag,Spiritualität, Nerd-Themen, Kommunikation – ehrlich, direkt und mit einem Augenzwinkern.
Ein Blick hinter die Kulissen zweier Perspektiven, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und gerade deshalb perfekt harmonieren.
Lasst euch mitreißen.
2 Welten treffen aufeinander
#10 - Ist Sex 2026 noch ein Tabuthema – nein? - Warum tut jeder so?
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Sex gehört zu den normalsten Dingen der Welt – und trotzdem fällt es vielen unglaublich schwer, offen darüber zu sprechen. Warum eigentlich?
In dieser Folge sprechen Hannah und Daniel ehrlich über Erwartungen, Unsicherheiten und die Realität von Sexualität in einer Beziehung. Wie offen kann man wirklich sein? Was bleibt unausgesprochen? Und warum entsteht oft so viel Druck rund um ein Thema, das eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Zwischen persönlichen Einblicken, unterschiedlichen Sichtweisen und ehrlichen Fragen geht es darum, Sexualität aus der Tabuzone zu holen – ohne Filter, ohne Klischees, aber mit Respekt und Verständnis.
Eine Folge, die zum Nachdenken anregt – und vielleicht Gespräche öffnet, die längst überfällig sind.
Mach den Podcast an, es geht jetzt los Hammer mit Herz dann ja wirklich groß Er lebt sich fest in jeder Schlacht Sie bringt Wärme rein, wenn es jeder kracht mal Kopf, mal Herz, mal leise, man sagt zusammen entsteht euch der Podcast und jetzt ist es 17 Uhr 17 Uhr, Glückszahl.
SPEAKER_04Super. Das ist toll. Soll ich es noch ein Witz erzählen?
SPEAKER_00Was ist es denn ferner?
SPEAKER_04Weiß ich nicht. Ich wollte gerade die Überleitung zum schweinischen Witz machen, weil wir heute eins schweinisches Thema haben. Ein schweinisches Thema.
SPEAKER_00Also das ist jetzt die Männer-Kopfperspektive, weil man nicht mehr weiß, ob es Kopf ist.
SPEAKER_04Oder irgendein wanderschen Kutschtisch. Also wir sprechen heute über das Thema Sexualität.
SPEAKER_00Ein großes Tabudhema.
SPEAKER_04Ja. So, das war die Folge. Haben wir darüber geredet. Ungefähr so läuft es bei ganz, ganz vielen Menschen, denke ich. Dass wenn das Thema Sexualität aufkommt, dass dann recht schnell ein Ende der Diskussion oder ein Ende des Dialogs beigeführt werden will. Weil ein unangenehmes Thema, weil unangenehme Vorstellungen, weil vielleicht unangenehme Sachen im Raum stehen.
SPEAKER_00Ich glaube, das ist viel Schamgefühl. Ja. Und weil es wieder der Buddhism ist. Genau. Die Frage ist halt, warum es der Buddhema ist.
SPEAKER_04Ja, entweder wie gesagt wegen Scham oder wegen.
SPEAKER_00Ja, aber die können wir nicht irgendwo her.
SPEAKER_04Ja, wenn wir das jetzt aufmachen, dann machen wir so diesen gesellschaftlichen Diskurs und damals die Kirche. Oh mein Gott. Und was sonst nur so gewesen ist, nämlich die Sch. Aber das sagen wir jetzt nicht. Und wenn man jetzt.
SPEAKER_00Ja, also die Essenz davon ist, es wäre nicht über das Kredit, Punkt. Es ist nicht über das Gedreht worden, es wäre nicht über das Kredit und deswegen Punkt aus Ende. Genau. Also hat man nie gelernt, wie man über das reden kann.
SPEAKER_04Genau. Und wir haben so ein, zwei Menschen, also zumindest ich habe ein, zwei Menschen in meinem Umfeld, die in der Sexualtherapie unterwegs sind. Und die auch eigentlich Kundschaft von mir. Und da kriegt man dann auch ein bisschen einen Input, wie viele Hemmschwellen da vorhanden sind, was allein schon das Nacktsein betrifft. Also alleine sich nackt vor den Barben zu zeigen, ist ganz oft ein riesengroßes Thema. Und auch so diesen Eigenmakel. Also das ist das, was ganz oft kommuniziert wird, ist, dass man einen sehr, sehr großen Eigenmakel hat.
SPEAKER_00Ich glaube, dass das an dem liegt, dass dieses Thema, weil es ist ja nicht, dass das Thema nicht geben, sondern es werden nicht normal kommuniziert und dann sind auch da wieder so Stereotype oder Scheinwelten oder sowas. Sieht man, egal ob das Filme sind oder es ist irgendetwas. Also ich rede jetzt nicht von Pornografie, sondern wirklich auch von normalen Filmen, weil das dargestellt wird.
SPEAKER_04Definitiv.
SPEAKER_00Wer das so über, sagt man denn noch, so wie halt die ganze Branche da ist. Und wie viel real ist und wie viel.
SPEAKER_04Da würde ich jetzt aber gar nicht so sehr auf das Thema Film gehen. Da würde ich jetzt eher auf das Thema Social Media gehen.
SPEAKER_00Auch, ja, okay.
SPEAKER_04Also wenn ich mir jetzt gleich einmal anschaue, was es da für Filter gibt, also ich kann aus mir selber, keine Ahnung, einen Ahnung, 14-jährigen Burschen machen, der ganz viele Muckis hat und das mit zwei Filtern und das mit zwei Klicks. Und speziell, man sieht ja auch dann, wenn man den Content konsumiert, sieht man ja teilweise ja schon gar nicht mehr, was ist echt und was ist nicht echt.
SPEAKER_00Ja, reden wir noch gar nicht von der KI.
SPEAKER_04Von dem reden wir noch gar nicht. Also das wollen wir auch noch gar nicht. Da gibt es sicher genug andere Folgen, wo wir in das Thema eintauchen. Jetzt geht es darum, nur mal um diesen Grundgedanken zu halten, nämlich nackt zu sein vor dem Partner. Das ist schon einmal ein grosses Thema, das bei ganz vielen sicher zum sehr grossen Thema wird. Also ich kenne Menschen, die gehen nicht einmal duschen, wenn der Partner in dem Badezimmer ist. Und da ist dann, glaube ich, auch schon sehr viel Dialog notwendig, um das zu brechen. Also solche Vorurteile oder keine Ahnung was. Und da ist auch die Frage, warum machen das Menschen.
SPEAKER_00Egal, wenn du dich nicht wohl in deinem Körper fühlst.
SPEAKER_04Ja, das mag sein.
SPEAKER_00Ich glaube, dass das ein großes Thema ist. Und wie du sagst, diese Selbstwahrnehmung schon sehr verzerrt ist durch diese ganzen Input von Alsten. Früher, wo es halt das in der Werbung gesehen ist, was halt Foto geshoppt ist, jetzt ist auf Social Media halt schon für jeden Umsetzbar im Endeffekt. Stimmt. Das heißt, wie viel ist real und was ist dann wirklich echt? Und ich glaube, es ist einfach diese verzerrte Selbstwahrnehmung. Und wenn ich mich selber nicht wahrnehme und nicht mich selber nicht wahrnehme, und ich in meinem Körper auch nicht spielen, dieses Körperbewusstsein empfehlt, wie lebe ich denn überhaupt an Sexualität aus? Ist dann das nächste, weiß ich dann überhaupt meine Bedürfnisse? Ich glaube, das ist ein großes Thema, weil man redet immer, okay, man sollte über das offen reden, Sexualität und so, aber die Frage ist: Wissen die Menschen, was sie denn überhaupt reden und kommunizieren möchten?
SPEAKER_04Ja, da möchte ich gerne einhakeln. Wie würdest du jetzt reden, also wenn du jetzt, keine Ahnung, du bist neu in einer Beziehung, jeder hat so sein Freak im Kopf. Und wie würdest du jetzt in diesen erst Dialog gehen? Weil das ist, glaube ich, so in dieser Kennenlernphase ist ja dann gerade jetzt so speziell, dass man sagt, okay, gut, zwei Menschen können sich lernen. Und dann wird ja ganz viel über geredet, nur auch nicht. Und die Frage ist, wie versuch du, also wie würdest du das jetzt am besten empfinden als Frau? Weil Männer haben da in meinen Augen recht wenig Hemmungen über sowas zu sprechen.
SPEAKER_00Für mich ist es immer eher so vorgekommen, dass Männer eher die tun, dann das nicht sprechen, sondern sie tun. Und die Frauen möchten mehr über das kommunizieren. Männer möchten dann im Nachhinein kommunizieren. Was gut, gibt es was anderes? Da ist es halt schon, hm, Frauen möchten nachher normalerweise, so geht es einmal, eher dieses, weil das ist ja etwas sehr nahes und so weiter, kuscheln und möchten nicht rational im Verstand zu drinnen sein. Sondern das dann im Nachhinein noch genießen. Das ist ja dann nicht vorbei.
SPEAKER_04Okay, also keine Checkliste nach dem Sex.
SPEAKER_00Ja. Ich glaube aber, dass das viele Männer haben. Aber ich glaube, dass das auch mit an Leistungsverhalten zusammenhängt.
SPEAKER_04Ja, also einmal abklatschen. Schulnoten vergeben. Wollt ihr. Ja, genau, Schulnoten vergeben. Wo das jetzt eine Eins, eins mit Sternchen.
SPEAKER_00Deswegen glaube ich, ist schon mal der erste Punkt. Redet man vorher und dann machen wir einfach mal. Und dann sagt man irgendwann das Gespräch. Wenn man dann nachher ein Gespräch sucht, vielleicht einfach mal so ein Tipp, dass man das nicht leider nachmacht. Ich weiß, da ist man halt dann meistens ganz nahe, aber da kann es auch am meisten verletzen. Weil da ist man gerade sehr offen, man ist dem hat sich irgendwann hingegeben und ich glaube, da ist man sehr angreifbar, wenn man dann etwas sagt, okay, was man. Ich glaube, dass das nicht der richtige Rahmen ist.
SPEAKER_04Aber jetzt machen wir es anders, jetzt drehen wir es um, weil das ist gerade für mich das Wichtige. Wie würdest du es jetzt als Frau kompensieren, wenn ein Mann das trotzdem tut? Weil ein Mann kann das jetzt, der hört jetzt diesen überall tollen Podcast nicht. Und weiß das nicht.
SPEAKER_00Ja, dann kann ich auch offen kommunizieren und dann sagen wir, der das jetzt gerne genießen. Und wir können ja dann später über den nochmal reden.
SPEAKER_04Das macht viel, glaubt man es. Das ist wie so ein 5.
SPEAKER_00Ja, weil jetzt nein. Ja, okay. Ohne später so.
SPEAKER_04Okay, so schlecht gewesen, dass man darüber reden muss. Meine Perspektive.
SPEAKER_00Stimmen wir, stimmt mir.
SPEAKER_04So, und jetzt ein Tipp an alle Frauen, die jetzt dazuhören, weil ich glaube, es sind mehr weibliche Zuhörer als männliche Zuhörer. Nein, vielleicht, wenn wir mehrere diesen hernem, dass vielleicht mehrere Männer hören, weil die denken so, wow, was hab ich doch gesagt worden.
SPEAKER_00Können wir über das reden? Da ist jetzt eben die Frage, was würde er denn für einen Mann in Ordnung sein, das so sagen, anders umgekehrt, wenn ich den Ball zuspiel?
SPEAKER_04Natürlich diese positive Bestätigung, dass das jetzt gut war, das ist etwas, was sehr kommt sehr direkt an, das ist ein direktes Feedback. Aber wenn jetzt, wenn jetzt, es geht ja nicht darum, dass das sagen. Der Impuls kommt ja vom Mann. Das heißt, die Frage kommt ja vom Mann. Deswegen kann ich den Ball jetzt zuspielen, weil du ja auf diesem Ball, diesen, diesen, oder die Frau reagiert auf den Ball.
SPEAKER_00Ja, ja. Ja, wieder das jetzt nicht nur sagen, ich glaube, dass das, sowohl das auch ist, es gibt, die es dann auch über das dann reden wollen. Und dann ist ja die Frage, ob man das dann wirklich, wie du sagst, erst einmal abhakt, indem dass man sagt, okay, es war schön, man hat es genossen und dass man das jetzt noch weiter genießen möchte und dass man das dann später, dieses Thema, wenn man keine Ahnung, dann danach nur beim Essen, wenn man was trinkt, wenn man einfach nochmal zusammensitzt, sollte das der Fall sein, dann, dass man da dann nochmal das Thema angrifft. Auf in einer anderen Atmosphäre.
SPEAKER_04Also du würdest das Thema in einen anderen Raum bringen.
SPEAKER_00Ja, ich darf es nicht im Bett machen.
SPEAKER_04Okay.
SPEAKER_00Oder wo immer?
SPEAKER_04Also die Frage ist jetzt, ob man jetzt über jetzt unbedingt beim Mittagessen reden will oder beim Abendessen reden will.
SPEAKER_00Ja, muss ich nicht. Da, wo man sich halt wohlfühlt.
SPEAKER_04Ja, da wo man sich wohlfühlt. Okay. Mehr immer.
SPEAKER_00Kann ja auch beim Autofahren sein. Und dann haben wir voll beim Sohn.
SPEAKER_04Ich kann mir diesen Dialog vorstellen. Hey, du fährst schnell und außerdem, wo das kann ich mir echt sehr, sehr gut vorstellen.
SPEAKER_00Man geht das nicht so ein Höhe. Sondern halt mal, hey, kann man mal das probieren? Etc. Es geht ja nicht um das, mach es jetzt einmal, wo ich so, das hat mir nicht gepasst, deswegen machen wir es so. Sondern, kannst man das mal ausprobieren? Wer ist nicht dabei, wenn man was ausprobiert? Ich glaube, dass da die Männer eher dabei sind wie die Frauen. Das glaube ich. Und ich glaube, wenn eine Frau sagt, ma, lass uns mir das ausprobieren und nicht, hey, mach du das, mir gefällt das, mach du das, sozusagen, und dem Boy komplett abgibt, sondern ma, mir, also nicht, der hat das nicht so sagen. Ich würde, also das ist nur meine Variante. Ich würde wirklich so sagen, lass uns doch mal das probieren.
SPEAKER_04Das ist eine sehr gute Variante, darf ich ergänzen.
SPEAKER_00Danke.
SPEAKER_04Mir würde jetzt, damit wir wieder ein bisschen User User Interaction einkriegen, mich würde interessieren, wie viele von den Frauen und wie viele von den Männern schon mal so ein Gespräch versucht haben zu starten, das dann abgeblockt worden ist. So Murph, Murph, Murp-Geschichten. Wir brauchen unbedingt noch so einen Murp-Murp-Murp-Knopf.
SPEAKER_00Du bist ein Technikerbauer ins Bitte.
SPEAKER_04Technolbauern. Und da ist wirklich die, das darf mich echt interessieren, weil das ist, das kann ich aus meiner Erfahrung sagen, das ist für Männer eine sehr, sehr grosse Ablehnung. Wenn der Mann versucht, dieses Gespräch zu führen, sind da auch so, hm, das gefällt mir und die Frau steigt Nüsse drauf ein.
SPEAKER_00Ja, aber genau das ist es ja dann. Ich glaube, dass dieses, ich weiß, dass das schon sehr aufs i-Typ-Kein herumreiten ist, weil das Thema allgemein so ist, aber vielleicht darf man einfach andere Einstiegsmöglichkeiten geben, dass man nicht sagt, mir gefällt das. Und man schubt dann den Ball den anderen um, so quasi du hast das zum Erfüllen, sondern hey, lass uns das ausprobieren. Weil es dann wirklich das ist, dieses Gemeinsame dahin finden. Dann ist weder der Leistungsdruck bei der Frau noch der Leistungsdruck beim Mann. Der hat das jetzt zum Erfüllen, weil ich auf das stehe, weil vielleicht kann der das nicht erfüllen. Sag jetzt einmal.
SPEAKER_04Kann du kannst sein.
SPEAKER_00Und deswegen glaube ich, ist es dieses, hey, lass uns das gemeinsam ausprobieren, mach den Druck leichter. Und es ist nicht diesen Baut, weißt du, das ist dein Baut und du hast es zu machen und wenn nicht, dann bist du scheiße.
SPEAKER_04Dann bist du.
SPEAKER_00Ja. Oder weißt du das immer?
SPEAKER_04Den Einsatz von dem Knopf müssen wir erstmal üben.
SPEAKER_00Aber es war auf jeden Fall, eben, wenn jemand nicht darauf einsteigt, dieses Thema einsteigt, kann man dann nochmal aufgreifen und nicht. Man kann auch sagen, falls es da schwer ist über das Thema zu reden, können wir über das Thema reden oder nicht. Können wir da tiefer einsteigen in das Thema? Aber was ich auf jeden Fall empfehlen würde, nehmen wir mal Nummer zwei, dass man wirklich vorher über das redet. Zumindestens angeratzt, nicht zerrden, bitte. Ja, ja, ist schon klar. Nicht zerrreden, weil man kann so viel Druck aufbauen.
SPEAKER_04Ja, Erwartungshaltung.
SPEAKER_00Geht Erwartungshaltung. Das ist ein großer.
SPEAKER_04Kopfkino, Kopfkino ist immer so. Ist ein.
SPEAKER_00Ich glaube, ist zu viel zensiert. Nein, ich glaube die Erwartungshaltung, wie du sagst, man kann da extrem viel. Und wie du das ja immer sagst, Daniel, keine Traum- oder Luftschlösser bauen. Ich glaube, ich kann man auf das Thema auch wiedergeben.
SPEAKER_04Ja, also die Luftschlösser kann man wirklich aus Erfahrung. Das ist Gebau, also das weiß ich aus eigener Erfahrung. Luftschlösser zu bauen, ist nichts Gutes.
SPEAKER_00Im Beruflachen, so wie im privaten, so im sexuellen Content. Egal wo. Kontext.
SPEAKER_04Egal wo.
SPEAKER_00Eben. Deswegen glaube ich, vorher reden, dass man vielleicht mehr Gefühl hat. Und wenn man einfach redet über, man ist A gen, A, die Meinungen auseinander, schon Erfahrungen, die man gemacht hat. Und wenn man zumindest nicht in die Details bittern. Bitte.
SPEAKER_04Also der Hobby, das irgendwie ⁇ Gott.
SPEAKER_00Also diese männliche Ebene, was du das einbringst. Super. Danke.
SPEAKER_04Das nehmen wir jetzt einfach.
SPEAKER_00Das nehmen wir.
SPEAKER_04Okay.
SPEAKER_00Also nicht ins Detail.
SPEAKER_04Nicht ins Detail gehen.
SPEAKER_00Auch nicht, wenn es zensiert ist.
SPEAKER_04Okay.
SPEAKER_00Sondern halt zumindest das gleiche, wie viel Erfahrung hat man denn schon? Dann weißt du auch schon, okay, fühlt sich dir jetzt sicher mit dem, wenn man da jetzt viel ausprobiert oder andere Sachen macht oder ist es halt doch eher, ich mache nicht Standard sagen.
SPEAKER_04Standard. Oh, das Witzige ist das, wenn ich das jetzt, wenn ich das Wort sage, wissen zumindest zwei Personen, vielleicht hören sie es, die wissen sie den Hintergrund zwischen Standard. Das finde ich toll.
SPEAKER_00Super.
SPEAKER_04So bei Insider dazu.
SPEAKER_00Ja, hast du jetzt echt Insider. Ja, aber ich glaube, dass das wichtig ist, zumindest das Thema anzuecken.
SPEAKER_04Jetzt kann ich aber noch zu einem anderen Thema gehen, weil das ist etwas, was bei männlichen Wesen vielleicht am Ding ist. Ablehnung. Das heißt, ich sage was, hey du, das ist etwas, was im Dialog, den man davor geführt hat, im besten Falle, sagt man nachher, ja, und das und das und das taugt man und das und das ist ganz cool.
SPEAKER_00Wir werden den Button verbieten, weiter?
SPEAKER_04Nein, wir werden den Button nicht verbieten. Ich werde kriege ich so ein Limit.
SPEAKER_00Es ist jetzt auch Ablehnung.
SPEAKER_04Jetzt voller Ablehnung. Ich kriege jetzt so ein Limit, vielleicht so, keine Ahnung. Das kann ich einigen.
SPEAKER_00Maximal fünfmal.
SPEAKER_04Aber jeder von uns. Die drucken wir ja nicht. Okay. Ablehnung. Also das ist ja für uns Männer ist Ablehnung ja echt ein Thema. Das heißt, also ich sage dir, hey du, ich zahle jetzt gerne das und das machen. Oder ein Mann sagt das zu einer Frau. Und dann sagt die Frau so, nö.
SPEAKER_00Es gibt sehr selbstbewusste Frauen, die sagen gleich Ja, nein. Also es gibt auch das, also diese Dominanten, keine Frage. Aber ich glaube, dass es mehr Frauen gibt, die nicht trauen zu sagen. Ich glaube auch, dass es genug Männer gibt, die sich nicht trauen zu sagen, das ist jetzt nicht in Ordnung oder sonst irgendetwas. Weil ich glaube, das Thema Sexualität in der Männerwelt, glaube ich, ist eine ganz große Ego-Geschichte.
SPEAKER_04Ja, das kann ich bestätigen. Also das kann ich wirklich bestätigen, auch aus dem Freundeskreis raus. Wenn du dann mal tiefer in, also wenn du so in dieser oberflächlichen Männergruppe unterwegs bist, dann sind das ja alles so Ugga-Ugga. Ja, es ist wirklich so. Also so nehme ich mir mit ein. Du bist halt so dieses typische, ich bin besser als du, er ist länger als deiner. Dieses typische halt. Und wenn du aber dann in einzelnen Einzelgesprächen bist, also wenn du wirklich deinen Kollegen, Freund außerhalb dieser Gruppe einmal triffst und dann alleine mit dem sprichst, dann kommen ganz andere Themen auf. Das heisst, dann kommen Ängste auf, dann kommen Versorgungsängste auf, dann kommen auch wirklich Themen auf, die tiefgreifender sind, die auch wirklich in die Sache mit Körpergefühl, das, was du eben gesagt hast, man wand nichts groß oder ich fühle mich nicht schön genug, nicht leistungsstark genug. Und die meisten Männer versuchen das halt mit ihrem Ego oder mit überschwänglichem Macho-Gehabe, sagen wir mal so, dann zu überspielen und bei anderen Männern zu überspielen. Und wenn ich das aber immer lebe, so dieses Macho-Gehabe, dann nehme ich das halt auch in die Partnerschaft mit.
SPEAKER_00Eben, wollte ich jetzt gerade sagen. Ich glaube, dass es dann nicht nur unter Männern und so ist, sondern dass sie halt dann so auch weitergeht. Und deswegen, wie kann man dann wirklich über das reden und ehrlich über das reden? Aber vielleicht kann man auch diesen Input geben, dass im Endeffekt jeder am gleichen Boot sitzt. Nur der andere druckt es vielleicht gar nicht aus, weil das nicht kann und der andere tut es vielleicht übertreiben. Aber die Essenz ist das Gleiche, weil es so halt dieses Tabu-Tema ist. Und was ich wirklich auch glaube, ist, dass extrem viel, viel Informationen zu dem Thema existiert, weil eben nicht darüber geredet wird. Und deswegen kann er halt wieder alles möglich heute herkommen. Und die Leute möchten ja wissen, was Thema. Wo suche ich denn dann?
SPEAKER_04Allein schon die Frage, wie oft möchte man denn gerne?
unknownHa, der war jetzt richtig.
SPEAKER_04Wie oft möchte man denn gerne?
SPEAKER_00So jetzt eine letzte.
SPEAKER_04Schauen wir mal. Und wenn man dann miteinander spricht, dann ist das auf einmal so echt du an. Oder echt so. Und dann fallen einem so ein bisschen diese Scheuklappen ab, wo man dann merkt, aha, es ist wirklich ein gleiche Boot. Und sei es jetzt, also das geht nicht.
SPEAKER_00Ja, und das Wichtige ist ja, dass man in einem gleichen Boot ist. Also wenn man nicht auf einer Wellenlänge ist mit einem Partner, wo es das umgeht, dann muss man es ihnen nicht zwingen. Vielleicht auch zu dem Thematik, was du, wie immer, wenn du redest und du merkst, du bist da komplett, gehst aneinander vorbei, dann ist halt auch die Frage, okay, bist du so kompromissfähig, aber wie es halt allgemein in der Partnerschaft ist, es ist nicht nur das Thema Sexualität. Wenn es zum Beispiel um das Thema Kinder, Beruf, keine Ahnung, was Gesundheit oder sowas irgendetwas geht, die Werte, die es Ehrlichkeit, Loyalität oder was auch immer, die Werte, die auch in der Partnerschaft wichtig sind, wenn man da so grob aneinander fährt und gar nicht auf einige Dinge kommt, ist halt auch die Frage, wie weit ist man auf Wellenlängen, wie weit klappt das dann auch. Und ich glaube schon, dass das Thema Sexualität ein wichtiges Thema ist. Aber vielleicht kann man das auch gröber machen, sondern wirklich diese Intimität zwischen zwei Partnern, dieser Nähe etc., wo es, glaube ich, sehr, sehr, sehr wichtig ist. Und wenn für manche das nicht so ein grosses Thema ist, und für einen anderen Partner ist es aber ein grosses Thema, wie kann ich dann da einen Kompromiss finden?
SPEAKER_04Aber ich finde, ich möchte eine Sache auch noch dazu sagen. Wir sprechen ja meistens darüber, dass es viel Sexualität gibt. Aber es gibt auch das ganze Umgekehrte und mich habe ich auch schon erlebt, dass es Menschen gibt, die sich gezwungen fühlen, Sexualität zu leben, obwohl sie beide überhaupt kein Interesse haben.
SPEAKER_00Und deswegen, wenn sie überhaupt wenig von dem haben möchten, Intimität oder sowas dann nicht was. Und wenn es für Bordenpartner so ist, dann ist das ja eh super.
SPEAKER_04Ja, aber da ist ja genau das. Da haben die zwar nicht miteinander gerettet. Verstehst du, was ich meine? Und jeder hat diese Grunderwartungshaltung gehabt, ja, wir müssen jetzt keine Ahnung, einmal, zweimal oder dreimal oder zwanzigmal. Genau, ha, jetzt hast du gedrückt. Und eigentlich wollten die gar nicht.
SPEAKER_00Ja. Und dann denkst du halt dann im Nachhinein, glaube ich, denkst du dir dann selber, wenn du dann drauf kommst, warum haben wir es nicht einfach ausgesprochen?
SPEAKER_04Und die wollen 20 Jahre zusammen. Ja, ja.
SPEAKER_00Bis sie dann über das geredet haben?
unknownJa.
SPEAKER_04Aber dann auch erst über einen Therapeuten.
SPEAKER_00Spannend.
SPEAKER_04Ja. Also die sind selber nicht drauf gekommen.
SPEAKER_00Wichtige Frage, würde es helfen, also wirklich in die Runde, wenn sich jemand auch traut, dieses Thema anzusprechen, oder halt auch mitzuteilen mit uns, würde es helfen, Kommunikationswege oder wie man so ein Gespräch führt oder anfängt oder sowas, würde das helfen? Weil ich glaube, das Thema Kommunikation ist ein großes Thema. Das erste Beziehungsweise. Das war vielleicht ein guter Start. Und ich glaube, das nächste zweite Thema ist wirklich, ist die Leute überhaupt bewusst, was sie mögen und was sie brauchen und was für Bedürfnisse haben.
SPEAKER_04Genau. Und vielleicht hätte ich da jemanden, der da ganz gut wäre, als Gast. Die ist Kommunikationsmanagerin und die lernt jemanden, wie man richtig redet, also wie man richtig kommuniziert. Und vielleicht kann man die ja mal fragen.
SPEAKER_00Ich glaube, das ist auch ein gut für Partnerschaft. Ja, genau.
SPEAKER_04Also generell Kommunikation.
SPEAKER_00Aber natürlich auch, wir gehen nämlich immer in die Partnerschaft rede.
SPEAKER_04Ja, im beruflichen Feld ist Kommunikation.
SPEAKER_00Aber die Frage ist, was ist da mit den Singles und mit dem Ganzen? Das ist auch die Frage, wie geht das mit um? Und vor allem, wenn ich jemanden kennenlerne.
SPEAKER_04Und wie das Ganze mit dem Dating nach entläuft. Also wie kommuniziere ich da?
SPEAKER_00Ja. Viel, was hätte ich.
SPEAKER_04Oh ja. Und auch wenig privat, wenig Persönliches, also wenig eins zu eins. Und ich glaube, dass da auch sehr viele Kommunikationsengpässe mittlerweile bestehen. Weil bei einer Nachricht im Dating-Prozess kann ich mir sehr, sehr viel und sehr, sehr gut überlegen, was ich schreibe. Wenn ich jetzt aber dir gegenüber sitze, dann kann ich natürlich nicht jedes Wort dreimal im Kopf umdrehen und dann nochmal zurück und wieder hin und das smile oder das Emoji. Das heißt, da können wir sicher nachher anknüpfen. Wir sind jetzt aber schon bei unserer halben Stunde angekommen.
SPEAKER_00Wenn dieses Thema interessant gewesen ist, beziehungsweise interessant bleibt und noch Fragen offen sind, beziehungsweise Thematik in der Thematik, dann war das natürlich auch voll gut, wenn wir Input kriegen, wo es genau hilfreich ist.
SPEAKER_04Jupp.
SPEAKER_00Und ja, wo können wir zwei aus zwei verschiedenen Welten dieses Tabuthema brechen? Wir brechen mit ganz viel Gott, keine Soße mehr.
SPEAKER_04Und wir hören wieder auf mit unserem Intro, das eigentlich ein Outro sein soll.
SPEAKER_00Wir sagen ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel Danke und wir sehen uns bei der nächsten Folge. Bitte share uns, bitte likes uns, bitte setzt uns überall ein wie's nur geht.
SPEAKER_01Mach den Podcast an, es geht jetzt los. Hammer mit Herz, dann ja wirklich groß.
SPEAKER_02Er lehnt sich fest in jedem Schlacht, sie bringt Wärme rein, wenn es vielerkracht. Mein Kopf, mein Herz, mein Weise, man sagt zusammen, entsteht euch der Podcast