2 Welten treffen aufeinander

#12 - Vor Kinder vs. nach Kinder - was sich alles verändert.

Daniel & Hannah Season 1 Episode 12

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Das Leben davor – und das Leben danach. Zwei Welten, die sich manchmal kaum vergleichen lassen.

In dieser Folge sprechen Hannah und Daniel ehrlich darüber, was sich mit einem Kind wirklich verändert: Alltag, Beziehung, Prioritäten, Zeitgefühl – und auch man selbst. Was bleibt gleich? Was stellt sich komplett auf den Kopf? Und welche Dinge hätte man vorher vielleicht unterschätzt?

Zwischen Realität, Erwartungen und persönlichen Erfahrungen geht es um den Unterschied zwischen „Wir stellen uns das so vor“ und „So ist es wirklich“.

Eine ehrliche Folge über Veränderung, Wachstum und die Frage, ob man sich auf so einen Einschnitt im Leben überhaupt vorbereiten kann. 👶

SPEAKER_05

Ach den Podcast an es geht jetzt los mit Herz an den Krux nicht fest in Schlacht, sie bringt rein wenn es viel Kraft machen, Kopf machen, Herz, fangen es steht zu Podcast Einen wunderschönen Sonntag.

SPEAKER_01

Wir sind mal wieder da und wir sprechen mal wieder. Das erste wollen wir wieder Danke sagen, großes Danke für dieses ganze tolle Feedback. Wir sind immer sehr gerührt, wenn wir sowas kriegen.

SPEAKER_02

Deswegen danke, danke, danke schön. Und heute haben wir ein neues Thema.

SPEAKER_01

Ja, das, was jetzt ganz konkret heute eigentlich zustande gekommen ist, wo ich im Auto gesessen bin und ich habe mir gedacht, ja, das wird sicher einige betreffen und nicht nur mich. Nämlich, wir haben heute im Auto Aura gehört und bei mir hat sich alles im Magen umgedreht. Und es war wirklich nicht so mein Ding. Und da bin ich mir das erste Mal wieder durch den Kopf gekommen, es hat sich schon extrem viel mit Kindern geändert. Und das ist genau das Thema heute. Ich möchte ein bisschen eine Revue passieren lassen, weil ich bin jetzt doch schon länger Papa. Und wie ihr alle wisst, es kommt jetzt ja dann wieder Nachwuchs. Und was sich dann da dementsprechend alles ändert, nämlich so von Nicht-Kinder-Menschen, die so Singles sind oder so Pärchen sind, und hin zu den Menschen, die dann Kinder haben und Kinder in jeglichem Alter haben. Und da ändert sich einiges. Das erste, was sich, glaube ich, ändert, ist die Playlist auf Spotify.

SPEAKER_03

Definitiv.

SPEAKER_01

Und was sich nachher auch noch ändert, ist, glaube ich, der Wortschatz, den man so mit reinkriegt in sein ganzes Leben und dann auch, wie viele Sachen man auswendig weiß.

SPEAKER_04

Wie machst du Wortschatz?

SPEAKER_01

Ja, neue Wörter braucht das Land so in der Art und so.

SPEAKER_04

Also so, ich habe mir gedacht, dass du eher so keine Schimpfwörter benutzt.

SPEAKER_01

Ja, das auch. Aber eher so jetzt neumodische Wörter wie, boah, dein Aura ist voll cool. Ich habe es sicher falsch verwendet, aber das ist egal. Aber fangen wir von ganzem.

SPEAKER_04

So, deine Hase in Aura.

SPEAKER_01

Meine Hase in Aura. Das ist voll sass.

SPEAKER_04

Der baut noch nicht.

SPEAKER_01

Oh, der baut.

SPEAKER_04

Werd dann wieder voll Aura.

SPEAKER_01

Das ist schön. Das ist super. Also grundsätzlich geht es in der Folge darum, einmal diesen Unterschied herauszuarbeiten zwischen man ist Single und man ist ein Pärchen und keine Kinder und man ist ein Pärchen und hat Kinder.

SPEAKER_04

Ich glaube, so der ganze Zeitablauf und etc. Und da war auch vor allem nicht nur erst bei Kleinkindern oder süß irgendwas, sondern dann schon auch mit Babys. Ja, genau. Deswegen glaube ich das ist auch voll wichtig, weil ich glaube, dass das viele, also ich, was jetzt mitgeregt habe, eher die Partner von Schwangeren das sehr unterschätzen. Ohne, das dann bewusst worden ist.

SPEAKER_01

Ja, was danach für einen Einschnitt in das alltägliche Leben dann so ist.

SPEAKER_04

Ich war zum Beispiel so meinen regelmäßigen Urlaub auch, was? Was darf ich jetzt anders machen?

SPEAKER_01

Urlaub darf generell anders sein, also da kann man nachher immer auf Male und, keine Ahnung, eine Wochenlang durchgehend irgendwie Party machen, sondern da geht man nachher auf einen.

SPEAKER_03

Was ich jetzt voll logisch kriege, keine Frage.

SPEAKER_01

Aber ich werde es nicht glauben, wie viele Menschen da wirklich einen getrennten Urlaub haben. Also ich kenne eine Bärchen. Ja, kenne ich auch Bärchen, die von seitdem Kinder da sind, die getrennt auf Urlaub, weil die nicht darauf verzichten wollen, dass sozusagen der Mann, der macht Bauteurlaub und die Frau macht so Verwöhnen Wellnessurlaub. Und das hat sich, also die haben sich auch wirklich so arrangiert, dass das, wo die Kinder dann gekommen sind, also wo das erste schon da war und dann das zweite da war, die haben sich das so beibehalten.

SPEAKER_04

Finde ich eine interessanten Lösung, das habe ich noch nie gehört.

SPEAKER_01

Ja. Und die sind auch für sich selber sehr entspannt. Also es gibt sowohl als auch. Also es gibt dann die Leute, die sich dann wirklich mit dem Thema, wie sie sagen, gemeinsam beschäftigen, dass sie sagen, okay, gut, jetzt fahren wir in ein Familienhotel, jetzt machen wir Familienurlaub. Weil Familienurlaub heißt ja auch im Umkehrschluss, dass man mit anderen Familienurlaub macht, in der Regel. Wenn man in so Familienhotels geht. Also aus meiner Erfahrung heraus, wenn man in so ein Familienhotel fährt, dann ist man nicht alleine, sondern dann ist man umgeben von nochmal 50 Kindern. Also man fährt Urlaub in ein Hotel mit Kindern. Das heißt, man hat Rotznasen am Nachbarstisch, man hat Schreikinder am gegenüberliegenden Tisch und hat dann auch noch die ganzen Spielgruppen und die ganzen anderen Sachen auch noch mit Kindern. Das heißt also, dieses Urlaub ist dann Kinder mit Überkinderdosis.

SPEAKER_04

Wenn man ein Familienhotel ist. Wenn man ein Familienhotel ist. Auf der anderen Seite ist ja Kinderbetreuung, ich glaube, das ist ja das, warum dann die meisten Eltern da hingehen, dass sie ja dann auch einen Urlaub haben. Genau, sozusagen.

SPEAKER_01

Die machen dann Urlaub, die machen dann Urlaub im Urlaub. Das lassen sie sich sehr gut zahlen. Also das darf man auch sagen, diese Kinderhotels sind echt nicht billig.

SPEAKER_04

Ja, wenn du da rund um die Uhrbetreuung hast und Programm und Dinge und die ganzen Kinder beschäftigt, selbstverständlich. Mich dort interessieren, was du, weil du bist halt echt ein sehr logischer und analytischer Mensch. Und ich glaube, dass du da im Vorhinein, bevor du Papa Wurm bist, dass sich zigtausend Gedanken gemacht hast, was sich für dich verändert und hast sich davor auch so, okay, bin ich jetzt für das bereit oder nicht? Oder es ist irgendetwas, was war das, wo du überhaupt nicht vorbereitet gewesen bist, dass sich das so massiv verändert?

SPEAKER_00

Boah, das ist eine richtig, richtig gute Frage.

SPEAKER_01

Der Schlaf.

SPEAKER_04

Ja?

SPEAKER_01

Der Schlaf. Und es ist ja bis heute noch so. Also so wie ich vorher geschlafen habe, das gibt es nicht mehr. Es gibt drei in der Früh, aufs WC-Begleiten. Es gibt fünf in der Früh, stoßt da jemanden in die Rippen. Es ist Weinen, es ist Schreien, es ist das, also für jemanden da sein zu müssen. Und das, was ich in der Zeit gelernt habe, ist, das mein Hirn sofort einschalten zu können. Also ich habe früher sicher mal Zeit gebraucht, bis ich munter war. Und in der jetzigen Zeit, also jetzt ist es so, dass wenn ich munter bin, bin ich munter. Also dann bin ich ansprechbar und funktionsfähig. Und das hat mir einerseits im Berufsleben massiv viele Vorteile gebracht. Weil du bist auch wirklich um fünf Uhr in der Früh bist du aktionsfähig. Also du weißt ganz genau, was du tust. Und andere berichten ja eher davon, dass sie mal so, keine Ahnung, die brauchen einmal eine Stunde, bis sie warm werden. Und das ist gar nicht mehr so. Das habe ich mir ganz anders vorgestellt. Also ich habe mir so gedacht, okay, das Baby ist da, dann ja, okay, dann wird das, dann schreit das, dann ist er still und hin und her. Und irgendwann schlaft das Kind dann im Bett, alleine, irgendwo, und man hat dann wieder so seinen normalen Schlaf. Das ist gar nicht mehr. Also das kann ich, also von.

SPEAKER_04

Weiß ich auch nicht, du hast ja auch hast ja ganz, ich kann ja nur vor die Instagram Breels und so weiter reden. Aber das habe ich ganz gut gefunden, wo sie gesagt haben, okay, es ist jetzt nicht nur, du kostet jetzt ein Baby und dann verändert sich der Schlaf für die nächsten ein, zwei Jahre, sondern im Endeffekt kannst du für die nächsten acht Jahre ungefähr. Und wie sie das gesagt haben, wird sich das verändern. Und da war aber noch weißt, was sie da noch gar nicht drinnen haben, diese Teenager, Alter mit den Feiern gehen.

SPEAKER_01

Ja, dieses Bangen, dieses Bangen. Aber das sind gerade.

SPEAKER_04

Auch wenn sie jetzt nicht da sind, nicht dass sie direkten Schlaf beeinflussen, aber deine Gedanken und die Sorgen oder gedacht auf, noch nicht kaufen, muss ich es nicht anholen.

SPEAKER_01

Ja, also ich werde hundertprozentig so ein Papa sein, der nachher sagt, so um vier in der Früh, na, hole ich die halt. Also bevor sie mit irgendwelchen Bahnen oder irgendwelchen Bussen oder irgendwelchen Dingen, da hole ich sie lieber. Also das auf jeden Fall.

SPEAKER_04

Meistens weißt du, wusste sie auch hältst und weißt du ungefähr, wo sie umgehen und so weiter, das ist, kriegst du da nichts mit.

SPEAKER_01

Genau. Also das kann man, also das kann man sagen, dass einerseits nicht nur der Musikgeschmack ändert sich, sondern auch der Schlaf ändert sich.

SPEAKER_04

Aber man kann nicht so richtig coolen Kinderlehrern, kann man ein richtig cooles Disco machen.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt.

SPEAKER_04

Also es gibt auch mit gutem Pass.

SPEAKER_01

Ja, und das, was mir am meisten taugeste ist, dass man den Musikgeschmack den Kindern in einer gewissen Weise weitervermachen kann. Und das ist was Schönes. Also so ein Kind, das dann deine Lieblingsband auch noch feiert, das ist dann schon was Cooles. Also da darf ich wirklich sagen, das ist etwas, an das kann man hinarbeiten. Also es ist nicht von Kopf bis Fuß, von Kopf bis Fuß. Also das ist jetzt eher wenig, also das ist nicht so, aber man kann da schon, speziell im deutschen Sprechgesang, kann man da schon recht viel machen. Man sollte auf die Schimpfwörter aufpassen.

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_01

Sollte.

SPEAKER_04

Weil wenn sie dann fragen, was bedeutet das Wort?

SPEAKER_01

Ja, ist dann auch schwierig. Aber es gibt immer gute Erklärungen, das darf man mit übertragen.

SPEAKER_04

Da bleibt man kreativ.

SPEAKER_01

Ja, genau, da bleibt man kreativ.

SPEAKER_04

Warum dazu sagen, was ist deinem, weil man hört immer wieder so das erste Jahr, das Baby Ja ist ja auch das intensivste, wo sie ja die meisten trennen.

SPEAKER_01

Ja, kann ich mir gut vorstellen.

SPEAKER_04

Also das ist wirklich so, entweder nimmt man das so als Chance, dass man das gemeinsam meistert und so zusammenwächst, oder halt, dass man daran auch zerbrechen kann.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_04

Warum glaubst du das so?

SPEAKER_01

Wegen dem Schlaf.

SPEAKER_04

Glaubst du nur wegen dem?

SPEAKER_01

Es ist ein Hauptthema ist so ein Schwab. Überhaupt nicht mehr. Also du bist du darfst dann wirklich achten, dass der Schlaf irgendwie ausbalanciert ist, weil die Krux an der ganzen Geschichte ist ja das, dass einer arbeitet und einer arbeitet nicht. Und genau aus dem Normalfall? Im Normalfall. Und aus dem Gedankengang raus. Also wenn man es sich jetzt.

SPEAKER_04

Im Normalfall darfst du das auch nicht.

SPEAKER_01

Nein, darf man auch nicht sagen. In der Regel. Darf man in der Regel sagen? Ja, darf man in der Regel darf man sagen. Aber das ist so in den Köpfe drin. Also in den Köpfen drin, einer arbeitet, einer arbeitet nicht. Und ab dem Zeitpunkt, wo es nachher in den Köpfen drin ist, da einer arbeitet und der braucht dann Schlaf für die Arbeit. Und der, der nicht arbeitet, der braucht dann eben keinen Schlaf für die Arbeit. Aber das ist, glaube ich, in meinen Augen ein großer, großer Mythos. Das sollte beidseitig gut ausgeglichen sein und man sollte nachher merken, okay, gut, irgendjemand schlaft dann vielleicht jetzt nicht so gut. Und dann darf man kompensieren anfangen.

SPEAKER_04

Aber man darf auf der anderen Seite auch denken, dass es ja im Endeffekt fahrlässig ist, wenn ich über Mütterbier und mit einem Baby und ich schlafe ein bei gewissen Sachen und das ist dann. Also ich habe jetzt deswegen so Backups, dass du zum Beispiel, wo ich jetzt öfter gehört habe, dass junge Mütter dann halt auch zu einer Mama fahren, dass die Mama mal schau gerade, dass sie schlafen können, das ist ja wirklich entspannt, weil ich glaube, du kannst dann auch nicht immer wirklich rausschalten, weil du ja auch, wie du gerade sagst, du bist immer in Alarmbereitschaft. Deswegen, glaube ich, ist es schon wichtig. Und wenn du sagst, ohne Schlaf, ich glaube, man weiß es, wie man ist, wenn man übermüdet ist normalerweise und überreizt und so weiter, dann ist man nicht mehr so sich selber oder denkt man, okay, warum hat man jetzt so drauf reagiert?

SPEAKER_01

Das stimmt. Was glaubst du von deiner Seite her? Oder was ist dein größter Gedanke, was sich mit Kindern verändert? Ein bisschen hast du es jetzt ja schon mitgekriegt, was sich ja so mit Kindern verändert. Was glaubst du, wird sich für dich selber am meisten verändern?

SPEAKER_07

Außer du schlafen.

SPEAKER_06

Für mich selber.

SPEAKER_07

Für dich selber. Das ist eine schwierige Frage.

SPEAKER_06

Das ist echt eine schwierige Frage.

SPEAKER_04

Ich glaube, das ist einerseits, dass du nie am Anfang nie so wirklich alle bist. Also du hast nie so drei Zeiten. Oder sagen wir mal sehr, sehr, sehr begrenzt.

SPEAKER_00

Ja, das ist wirklich sehr begrenzt.

SPEAKER_04

So, du sagst, jetzt bin ich schlafen oder sowas. Und wenn man kriegst so mit, jetzt halt mit den Kindern und so weiter, die ganzen Sachen und so weiter, das kann man alles, das kann man alles organisieren, das kann man diese Sachen machen, das ist dann nicht was. Nur ist halt auf den anderen Seiten, haben wir, haben wir danach wir unsere Partnerschaftszeit so in der Konstellation. Das hast du dann halt mit dem Baby nicht.

SPEAKER_01

Nein, da bist dann 24-7.

SPEAKER_04

Genau. Und das, glaube ich, wird sicher noch mehr, also dieses 24-7 wird sicher intensiv anfühlen und das auch. Und was sich schon gefühlt in der Schwangerschaft natürlich auch verändert hat, wo du so merkst, okay, deine Werte verändern sich. Und so ein Teil von dir lässt auch los.

SPEAKER_00

Was für ein Teil lässt bei dir los? Der Party, Party.

SPEAKER_04

Nein, überhaupt nicht. Bei mir ist eher so dieses. Also mein Thema wäre dieses Berufliche. Das glaube ich, ja. Also dieses doch dranbleiben, doch aber genug für die Rolle haben. Und daher ist ja sowieso auch von. Du kannst es nie recht machen. Wenn du nur daheim bleibst, passt es nicht. Wenn du wieder arbeiten gehst, passt es nicht. Wenn es das tut, passt es nicht. Das gleiche wie wenn es still ist, passt es nicht. Wenn es nicht still ist, passt es auch nicht. Du wirst immer irgendwie an irgendeinem Eck anducken oder sowas. Deswegen, also es wären auch Frauen, wenn es schon viele Sachen projiziert. Und da glaube ich so, was in dir selber einiges spüren und für dich das richtige Maß dann zu finden.

SPEAKER_01

Ich glaube, dass das jedem Persönlicher selber überlassen ist.

SPEAKER_04

Ja, aber man hat ja jetzt schon, also ihm darf vielleicht sagen, man hat jetzt schon so viele Sachen, wo, wo, wo, drauf projiziert, weil du siehst irgendwie passiert, wie das dann noch von anderen Leute zum Ausschauen hat.

SPEAKER_00

Ja, weil jeder hat von.

SPEAKER_04

Seit Ding und seine eigenen Erfahrungen oder eigenes Bild. Aber es sind auch ganz viel von Männern. Also es darf jetzt nicht nur Frauen, die selber das durchlebt haben, sondern es ist vor allen möglich. Und es verändert sich auch die Zeit auf den anderen Seite.

SPEAKER_01

Ja, da habe ich jetzt zum Beispiel auch ganz was Interessantes, ich habe eben auch mit ein paar Leute darüber geredet, dass ich das noch kennt. Und dass du ihm schwanger bist und dann ist so immer der erste, der erste Satz, ja, bleibt sie eh zwei Jahre daheim.

SPEAKER_04

Echt? Ja. Das hast du mir gar nicht gesagt. Ja, aber da ist es.

SPEAKER_01

Und da, das ist jetzt zweimal gekommen. Und dann denke ich so, was soll ich jetzt da drauf sagen? Weil der erwartet sich natürlich mit dieser Frage, bleibt es nur eh? Das ist so, das erfüllst du dieses klassische Frauenbild jetzt gerade. Und ich sage nachher immer so, das glaube ich eher weniger. Ja, warum? Und nachher kommt der nächste Satz, ja, müsst es es. So in der Art anders geht es nicht anders aus, geht es finanziell nicht anders aus, seid es finanziell so schlecht aufgestellt. Und ich habe noch gesagt, nein, ich glaube, das hält sich gar nicht aus. Und naja, wie das jetzt machen. Und dann kommt sofort dieser, das Kind wird vernachlässigt.

SPEAKER_04

Ja, genau, das ist Tschat.

SPEAKER_01

Und das ist mir jetzt zweimal passiert und das habe ich voll interessant gefunden, weil auch, es kommt nur von Männern. Also das ist nicht von Frauen. Es kommt nur von Männern.

SPEAKER_04

Also teils. Man hat auch Frauen, die selber auch andere Erfahrungen gemacht haben oder sowas, aber was mich voll erstaunt, dass ich von meiner eigenen Mama, die echt sehr traditionell das Ganze gehört hat, weil die da haben ist, wo sie so gesagt hat, nein, schau, dass du dann außer Haus kommt, weil die erfreut sitzt, das dicken auf den Kopf. Und dass sie sogar gesagt hat, nein, sie versteht das auch, wenn du dann so gewisse Sachen brauchst oder sowas, weil ich ja schon mit der Yogakruse braucht. Also Yogakruise, sagen wir mal so. Und sie ist ja dechter weiß und so weiter. Und hat dann wirklich gesagt, okay, also wie sie ja unterstützen kann und so weiter. Und dass sie gesagt hat, nein, sie glaube ich, dass es mir eben gut tut, dass du dann einmal so unter die Like kommst. Und ich glaube, dass das halt diese Rolle, diese Mama-Rolle, die halt dann wirklich auch sehr beansprucht. Und man, also keine Frage für die erste Zeit oder so, was man schaut, das ist gleich so rechtfertig, das bleibt mir daheim und schaut mir noch alles und Ding und so weiter. Und wenn es nicht geht, dann geht es auch nicht, dann darf man das ansuchen.

SPEAKER_01

Darf man akzeptieren.

SPEAKER_04

Ja, ja, ist so. Aber sollte das funktionieren und so weiter, dann möchte ich das auch gerne machen, weil es einfach auch gut anfühlt. Sorge jetzt einmal.

SPEAKER_01

Und jetzt wieder zurück zu dem, was glaubst du, weil du hast jetzt ja schon Yoga-Kurse gemacht, wo du mit Mama warst.

SPEAKER_04

Wäre sicher anders.

SPEAKER_01

Was glaubst du, verändert sich da? Weil wir gehen ja gerade davon aus, was ist der Vorteil?

SPEAKER_04

Ganz genau, also das Organisatorische ist sicher viel, viel mehr. Also eben das ist abklären, ich kann jetzt nicht einfach irgendetwas zusagen, sondern ich darf schauen, wenn ich jetzt nicht einplane in den nächsten Monaten, Jahren, dafür wirklich schauen, okay, ist es machbar, ist es realistisch und wo ist der Wein das Baby oder das Kind?

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_04

So. Ist so.

SPEAKER_01

Ist so.

SPEAKER_04

Das heißt, du kannst, wenn du Einladungen hast, Angebote hast, was auch immer, nicht einfach gleich Ja sagen.

SPEAKER_01

Also sagen wir, wenn man es jetzt über den Kamm scheidt, die Spontanität geht schlussendlich flöten. Das heißt also, man ist nicht mehr spontan genug. Das kenne ich jetzt ja schon. Es ist komplexer.

SPEAKER_04

Es hat halt mehr Verantwortung.

SPEAKER_01

Man hat mehr Verantwortung und man hat auch mehr so zeitliche Termine, wie zum Beispiel Kinderarzt oder man darf einmal da hin, Playdates. Oh, das ist etwas. Das ist etwas, was sich auch extrem verändert hat. Männerfreundschaften. Das ist etwas Zaches. Also das hatte ich mir nie gedacht, dass das passiert.

SPEAKER_04

Wie machst du das?

SPEAKER_01

Sorry, wenn ich jetzt gerade so den Bogen gespannt auf Playdates, weil das ist mir jetzt gerade so in den Kopf gekommen. So dieses, also so habe ich es empfunden. Ich weiß nicht, ob das andere auch so empfinden, aber man wird dann zu Geburtstagen eingeladen. Und dann wird man da vom Mann, also von einem Mann zum Geburtstag eingeladen, das ist so voll strange. Kriegst du? Ja, krieg ich, was du kriegst. Und dann wird dann, was schenkt man nach dem? Also es sind da gibt es mega komplexe Probleme, die ich vorher nie gehabt habe. Was schenkt man einem fremden Kind? Das ist auch so etwas, also da fragt man nachher, was steht das jetzt gerade? Also ist das jetzt gerade so in der Eiskönig-Phase oder in der, keine Ahnung, Barpaba-Phase oder in der, weiß ich nicht, in der Hau jetzt dann-Dann-Phase. Keine Ahnung. Und da kommen eben nachher so ganz weirde, in meinen Augen, Sachen zustande, wenn du nachher auf so Kindergeburtstagen sitzt und dann das ganze so zusammengewürfelte Eltern sind, die eh schon alle am Zahnfleisch umnagen und dann so durch einen Kindergeburtstag durchdurfen. Und wenn der Kindergeburtstag noch in Etablissements wie Joy, also am Kinderparadies oder in anderen Kinderparadiesen wie Maybe Hop, die jetzt bei uns stattfinden, dann ist das nervlich schon eine andere Belastung. Also ich habe gelernt, einerseits mit Lärm und andererseits und andererseits mit dem Ansprechen von ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz vielen unterschiedlichen Menschen, die zu rechts kommen. Das hat sich bei mir massiv geändert. Also ich wurde da, das ist schon eine Herausforderung. Gerade einmal zu dem.

SPEAKER_06

Ja.

SPEAKER_01

Wie soll man jetzt eigentlich auf das gekommen?

SPEAKER_04

Ich weiß es nicht mehr. Termine. Termine, genau.

SPEAKER_01

Termine, wo uns. Und das ist etwas.

SPEAKER_04

Ja, die Verantwortung halt. Und man hat halt eben, wie gesagt, man tut nicht mehr für sich selber das nur entscheiden, sondern halt nochmal für das Ganze. Und eben kann ich mitnehmen, kann ich nicht mitnehmen. Und ich glaube, dass sich da das auch verändert. Unabhängig, ob das jetzt in einem Jahr ist, ob das in zwei Jahren ist, ob das ein, sollte das in vier Jahren sein. Das ist ja egal, in was für ein Alter das Kind ist, wo du dann wieder irgendwann nochmal arbeiten anfängst. Oder irgendwas anderes machst. Aber man möchte auch keine Ahnung, wo das nicht mitkriegen kann.

SPEAKER_01

Bungee-Jumpen.

SPEAKER_04

Sag das nicht.

SPEAKER_01

Das überlegt man sich nachher. Also Extremsportarten überlegt man sich.

SPEAKER_04

Ja, man darf halt schauen, dass man jemanden hat, der was halt dann der Wein aufpasst.

SPEAKER_01

Während des Bungee Jumps.

SPEAKER_04

Ganz genau. Oder Feuerschirmspringer. Oder was immer. Und das kommt dann sicher zur nächsten Frage, ist es sinnvoll, so eine Extremsportart dann noch zu machen und sich selber zu gefährden? Das ist jetzt genau auf das den Ausblick.

SPEAKER_01

Ja, also man tut es nicht mehr. Weil man hat so diese Grundverantwortung, wo man sich denkt so, hm, ich versuche das richtig. Dass ich stirbe, so gering wie nur möglich zu halten. Deswegen fährt man nach an die Kombis und versucht noch, aber der Autobahl zu machen.

SPEAKER_04

Das habe ich erstaunlich gefunden, wie du Auto ausgewählt hast, in Sicherheitstests und die Vorkehrungen und die so angeschaut und so weiter, die Crash-Tests und so weiter. Das habe ich echt gut gefunden. Wenn man dann auch sieht, wie dann jemand da wirklich denkt. Es heißt ja nicht, dass das jetzt nicht jeder so tut.

SPEAKER_01

Nein, das nicht. Das tut sicher nicht jeder, aber für mich ist es immer wichtig, wer fährt ja mit im Auto. Und ja, ich bin der Fahrer oder du, jetzt bist die Fahrerin, aber es darf ja der gesamte Prozess. Und das ist auch wieder etwas, was vorher nachher ist. Vorher habe ich recht viel über mich nachgedacht und vielleicht über meine Nächsten. Aber jetzt ist bei jeder Entscheidung, die man trifft, hat man immer so im Hintergrund, okay, ist das stimmig für die Kinder, passt das für die Kinder, kann man das machen? Ist das kinderfreundlich? Ist das auch Freizeitbeschäftigungen? Geht man da hin, weil Kinder oder geht man da hin mit den Kindern?

SPEAKER_04

Wenn im Endeffekt alles im Leben da ist, das auf das da. Genau so ist es. Du wirst deinem Job nicht einfach kündigen, sondern du weißt halt meistens auch, dass ich, also man wäre halt von psychiatisch bewusster Sicherheit, ja. Oder auch, keine Ahnung, sollte man, man wird die Wohnsituation weiter genauso mit beeinflussen etc. Oder ich glaube auch, dass sie wirklich auf das geht, okay, mit was für Menschen du die auch triffst, sind sie Kinderfreunde. Aber manche Menschen mögen keine Kinder. Oder heben sie nicht. Oder ja, heben wir, das ist ja nur ein Ding oder sowas. Aber ich glaube wirklich, dann kannst du dann nicht glocken, wenn, keine Ahnung, ich jetzt mit Baby komme oder sowas. Oder es kann die Person, die du immer gewohnt bist, dass der da ist, kann mit Babys anders da. Das habe ich ja selber auch so erfahren, wo das für mich dann mein Gegenüber mit Baby und so weiter, das ist einfach anders da.

SPEAKER_01

Ja, also da habe ich einfach gemerkt, man hat sich dann angefangen zu entschuldigen. Das ist etwas, was wenn man Menschen getroffen hat, die jetzt keine Kinder haben und die das auch nicht gewählt sind.

SPEAKER_04

Entschuldigt fürs Kind. Genau.

SPEAKER_01

Also dass man tut mir leid, das Kind ist jetzt volle Hast. Das habe ich auch nicht gesagt, aber das ist jetzt gerade ein bisschen in einer Phase oder es schreit halt jetzt gerade viel. Und da merkt man dann mit der Zeit, dass sich das alles verändert. Das heißt, auch die Menschen, die werden immer weniger. Sondern man umgibt sich mit Menschen, die halt das auch.

SPEAKER_04

Das ist entweder akzeptieren oder die, was das, keine Ahnung, man kann sie immer noch erklären oder man kann ja vorher sagen, es ist halt so, es hat gerade momentan launisch ist oder keine Ahnung was, keine Ahnung, kriegt gerade kein Zandel oder so, was es übertraht, macht ihr das was aus, macht er nichts aus, vielleicht jetzt nicht in einem Café, sondern wir gerne spazieren oder keine Ahnung was. Ich glaube, man darf es halt erklären und mit eininvolvieren, damit man weiß. Okay, und dann kann eh das gegenüber sagen, passt man und passt man nicht.

SPEAKER_00

Das stimmt.

SPEAKER_04

Aber eben, die Menschen werden sich auch ändern.

SPEAKER_01

Die können sich ändern. Können sich ändern. Das stimmt. Weil du hast gerade gesagt, Restaurant oder Kaffee. Auch noch so ein Thema, essen. Essen hat sich aus.

SPEAKER_04

Essen, die Restaurantwahl.

SPEAKER_01

Erstens die Restaurantwahl. Also gibt es in dem Restaurant irgendwas, was die Kinder essen wollen? Das ist einmal Punkt eins. Und der zweite Punkt ist, man geht in, also man kann jetzt in so ein Feind-Dining-Restaurant kommen und nicht gehen. Nein, merkst du ja nicht, weil du warst ausgeschmissen in der Regel. Nein, nicht ausgeschmissen, hast du auch nicht. Du wirst freundlich gebeten zu gehen. Aber das hat sich auch genannt. Und generell als Essverhalten.

SPEAKER_04

Genau, weil wir darf ja auch schauen, ob das jetzt zum Beispiel nicht nur Adults Only ist oder das ist jetzt irgendwie so wie bei einem Hotel, wo wir eingeladen gewesen sind zum Essen und dann wollen die eben keine Kinder.

SPEAKER_01

Genau, leider ab 14 weiß ich es halt einfach nicht vorhin, dass da Frauen ist.

SPEAKER_04

Was ja passt, wenn sie genau auf das ausgegeben sind, aber wir darf auch da achten oder halt dann, dass zumindest ein Kinderspielplatz dabei ist oder sowas. Und ich glaube nicht, dass das Stress, wenn du in so kleine Café bist und du gehst jetzt dann mit dem Kinderwohner rein oder mit dem Baby oder sowas. Also mit Kindern geht es ja nur so.

SPEAKER_00

Halbert.

SPEAKER_04

Ja. Aber es ist halt auch nicht gemütlich und wenn es dir dann stresst, dann gehe ich in den Grave nicht.

SPEAKER_01

Also das ist etwas, was auch den Hamm, das Essen. Also einerseits, du nimmst prinzipiell zu mit Kindern. Das ist, glaube ich, etwas.

SPEAKER_04

Der Resteverwärter.

SPEAKER_01

Der Resteverwärter. Kinder essen ja, also es ist ja gut, dass Kinder so viel essen, wie sie wollen. Und manchmal kocht man halt dann zu viel oder es ist dann halt einfach nicht passend oder sonst was. Und dann ist man halt restlich verwirrt. Also das kann ich auch sagen. So dieses Essverhalten, dieses freie Essverhalten ist dann auch weniger. Ich weiß nicht, wie das andere geht. Also mich darf da wirklich interessieren, wie das andere, weil wir wissen ja, dass wir ein paar Hörer und Hörerinnen haben, die ja auch Kinder und Familie haben. Das würde mich echt aber interessieren, wie es da läuft.

SPEAKER_04

Ja, und vor allem was die größte Veränderung gewesen ist. Ja, genau. So für Ansehbar, weil ich glaube, das ist ganz unterschiedlich, wie man das wahrnimmt. Man schlaf und Dinge und so weiter, dass es jeden belastet, kopplich oder dann einfach mental. Weil es einfach die Erholung ist, das braucht jeder, das ist ein Grundbedürfnis im Endeffekt. Ja, genau. Dass das, was man macht, ist eh klar. Aber so dieses Persönliche, was sie für sich selber so das Challenging vielleicht gewesen ist. Für dich, dass du jetzt nicht einfach so Heavy Metal-Losenkost.

SPEAKER_01

Ja, ist auch Grund, aber ich kriege sie schon da hin, dass sie alle Heavy Metal losen und dass sie irgendwann nochmal zu Metallica Headbängen, das passt schon. Das kriegen wir schon hin.

SPEAKER_04

Wir werden jetzt einmal dieses Löwen auch einiger.

SPEAKER_01

Nein, bitte nicht.

unknown

Mann.

SPEAKER_01

Aber das passt. Für mich selber, weil ich jetzt gerade auch so ein bisschen reflektiere, für mich selber die größte Herausforderung war, glaube ich, wirklich diese Verantwortung. Also so dieses Verantwortlichsein für Entscheidungen zu treffen in dem Sinn. Genau. Also das, das hätte man nie geglaubt, dass das so eine grosse Challenge ist und auch so viel Schlaflosigkeit verursachen kann, wo man sagt, okay.

SPEAKER_03

Aber du bist ja sehr weitsichtig.

SPEAKER_01

Welche Entscheidung trifft man, damit das alles richtig ist? Und da geht es aber wirklich von Kleinigkeiten aus. Da geht es von Schule, Kindergarten, wo es, wie, wo. Und ich glaube, dass ich das auch unterschätzt habe, massiv unterschätzt.

SPEAKER_04

Also immer so diese zusätzliche Verantwortung, weil ich habe mehr in der Schwangerschaft gezeigt, nur mit der Frau, weil.

SPEAKER_00

Sicher, du tragst da was um dir auf die Aufpassen.

SPEAKER_04

Und die ganzen Sachen, also mir hat das auf der anderen Seite auch sehr positiv gestärkt, weil ich, wo es ist, dann eher ja gesagt habe, dann einfach auch nachgesagt habe, weil es nicht gut ist.

SPEAKER_01

Ich weiß, weißt du der Star Trek-Marathon, der nicht in Ordnung ist.

SPEAKER_04

Ja, ja, ja. Nein, aber zu mir ist es, das ist so wie so ein, wie darf man sagen, vielleicht gesundes Selbstwertgefühl, was sie dann nur haben, das ist so, okay, jetzt hat man nur so einen zusätzlichen Mais für das Verantwortlich und genau deswegen setzt man sich jetzt für das ein und sagt mir nur mal so, eine Grenze erzielt man oder sagt man nein. Weil man siehst, okay, wenn es jetzt nur um Physie geht, dann ja okay, dann kommt man es ja trotzdem machen und da ist so. Nein. Den dübel kann ich nicht mehr.

SPEAKER_01

Nein, das nicht. Aber ich verstehe ganz speziell, was du meinst, weil du für dich selber, wenn du das Ganze siehst, siehst du das aus ganz anderen Augen. Und es ist auch für mich so, wenn ich mit dir unterwegs bin, da ich fahre ein anderes Auto. Das ist zum Beispiel, du fährst auch ein anderes Auto, seitdem du seitdem du schwanger bist.

SPEAKER_04

Das bin ich mehrmal so hin und gemiss.

SPEAKER_01

Sogar dein Papa hat das gesagt.

SPEAKER_04

Und das ist mir nicht mehr aufgefallen. Das ist mir echt nicht aufgefällt.

SPEAKER_01

Und das sind auch Sachen, ich fahre auch anders. Man fährt langsamer, man fährt bedächtiger, man fällt umsichtiger und das tue ich auch mit den Kindern.

SPEAKER_04

Deswegen ist die Frage, ob das jetzt hat ja, ich glaube, das ist so ein Gefühl von zusätzlicher Last und diese Flexibilität und Spontanität fällt weg. Und auf der anderen Seite ist es aber auch so, wenn man das vielleicht so sagen kann, ein positiver Pluspunkt, dass man auch vielleicht für sich selber auch dann mehr ein bisschen achtsamer ist. Wenn man dann schaut, was zusätzlich zu denen, weil es siehst, ist man so, scheißegal. Im Endeffekt hat es jetzt mit deinem Koppel. Und du schaust, für die Schwangerschaft, man sollte ja sonst auch, also das habe ich mir gedacht, ich habe Mittagspaus machen darf, ich habe Ruhepausen gebraucht und so. Das hast du vorher auch gebraucht und hast nicht durcharbeiten. Da hast du auch, wenn du Hungergefühl gehabt hast, okay, das mache ich jetzt noch fertig. Und dann bist du eh schon drüber. Ja, und dann lasst es mal. Da ist halt nicht gegangen, weil wenn du Hungergefühl gehabt hast, dann ist es wie, wenn das ganze Gehirn ausgeschnitten worden ist. Das heißt, du hast was müssen. Es ist halt einfach nur, die Grenze schneller erreicht. Also du sagst halt schneller, okay, man darf jetzt machen. Und ich glaube, dass das halt auch ein positiver Pluspunkt vielleicht sein darf, aber wo man sie vielleicht reflektieren sollte, man sollte sie eigentlich für sich selber auch werben.

SPEAKER_01

Ja, und das ist nicht nur in der Schwangerschaft zu, sondern es ist auch, wenn du die Kinder danach hast, die fordern ja das dann auch ein. Die sagen, sie haben Hunger. Und du kommst nachher erst selber drauf und sagst, boah ja, ich habe ja auch einen Hunger. Und dann wird das sozusagen eins.

SPEAKER_04

Also Kinder haben dich schon außer von dem ganzen Ding. Also von dem Radl, was du hast.

SPEAKER_01

Und sie halten die auf Treppe.

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_01

Und du lernst Spielplätze sehr gut kennen. Und das Ansache noch, ich weiß, wir sind jetzt drüber, aber wir sind jetzt gerade echt so drin. Du erkennst Gefahren früher. Das ist etwas, was ich auch gemerkt habe.

SPEAKER_04

Immer sagen, mir das Ding, dass man nicht, also das macht jetzt vielleicht widerspiegeln oder so, aber das nicht immer alles so dramatisch ist. Ja. Weil wenn es dann einmal an den Kind schlecht geht oder da Dinge ist, oder so denkst du, okay, das hat jetzt halt mehr Gewichtung wie so die keine Blödsinn, die ich mir jetzt gerade selber habe, mich jetzt gerade aufgeregt habe. Keine Ahnung, ob das jetzt beruflich ist oder privat oder mit irgendetwas anderes oder mit einem Autofahrer. Haben wir heute gerade wieder gehabt. Und dann habe ich gesagt, wenn dann genau etwas passiert mit dem Kind oder wo jetzt wirklich um was geht oder sowas, dann denke ich gesagt, okay, das war jetzt einfach nur ums ist, dass du jetzt beim anderen aufgekostet ist.

SPEAKER_01

Stimmt, also auch diese verschiedenen Levels, die du hast an Gewichtung, die sind ganz anders. Also da ist schon wirklich, und du hast halt immer so dieses Kids first. Das ist so der Grundgedanke. Also du hast du schaust immer zuerst, dass die Kinder gut geht und dann versuchst, dass es dir selber oder anderen gut geht. Und das hat sich auch massiv geändert. Also dieses Ich, ich, ich, das ist ganz stark so einem, wie geht es dem Kind gewichen und dann sozusagen dem, was tust du. Das finde ich einerseits mega, mega schön, weil du halt für jemanden da bist, du kannst für jemanden da sein.

SPEAKER_04

Und auf der anderen Seite darfst du halt selber nicht vergessen.

SPEAKER_01

Genau. Und das tun halt auch viele. Ich glaube, das tun viele. Und an dem gehen auch viele dann zugrunde, weil sie sich selber so massiv zurückstecken.

SPEAKER_04

Und ich glaube, das ist auch so das erste Baby, aber auch vor allem, dass man dann halt einmal jetzt nicht nur die Zeit nicht ist, wenn du da nochmal hast oder wenn es wie blauft und du es jetzt aufhören und tust das oder es ist irgendetwas, sondern dass du dann den Schlaf können kriegst.

SPEAKER_00

Oder einmal was für dich duscht.

SPEAKER_04

Ja genau. Ob es jetzt einfach nur in Ruhe duschen gehst oder es ist irgendetwas. Und nicht nur, es ist nur das und das und das zum Teil. Weil das ist erst selber, wie man sich stresst.

SPEAKER_01

Ja, weil so ein Blick gesagt, es kann auch warten, bis der Partner dann da ist. Und zum Beispiel jetzt keine Ahnung, einmal eine Schusspülmaschine ein- und ausrahmen, das ist nicht das Thema.

SPEAKER_04

Ja, oder auch wenn jetzt der Partner da ist, dass man vielleicht die Zeit nimmt, dass man die jetzt für sich alle holt.

SPEAKER_01

Ja, genau. Und ich glaube, dass Partnerzeit ganz wichtig ist. Ja, das glaube ich sehr, sehr wichtig.

SPEAKER_04

Da bin ich gespannt, wie wir das machen.

SPEAKER_01

Ja, bin ich auch gespannt. Jetzt haben wir wirklich lang geredet heute. Lang in Anführungszeichen. Uns würde wirklich interessieren, wie es das Sex. Also welche Challenges ist eh gehabt und was sich für euch so verändert hat.

SPEAKER_04

Eine Herausforderung oder Geschenke oder positiv, was man sich gar nicht mehr wegdenken kann möchte.

SPEAKER_01

Genau.

SPEAKER_04

Oder vielleicht etwas, was ich mir immer noch hat.

SPEAKER_01

Und das, was mich am meisten interessieren hat, ist, wie ich eine Spotify-Playlist ausschauen kann.

SPEAKER_04

Was für Top 1?

SPEAKER_01

Was für Top 100.

SPEAKER_04

Was jetzt los?

SPEAKER_01

Das konnte man machen. Das machen wir jetzt noch schnell. Das machen wir jetzt noch schnell. Das ist super. Die Top 3 Kinderlieder in unserer iPhone-Handy-Playlist.

SPEAKER_04

Da darfst du auf dein Spotify schauen.

SPEAKER_01

Ich weiß es auswendig. Echt, oder? Ja, ich weiß es wirklich auswendig. Also momentan steht auf Platz 3 ist Aura. Das haben wir jetzt so aufgehört. Dann das zweite ist Karamell von der Schule der magischen Tiere. Und der absolute, absolute Top-1-Song, den wir jetzt, glaube ich, seit drei Monaten auf und abhören, ist, was? Golden. Also her fixen. Und mit dem.

SPEAKER_04

Das ist schon für mich kein Kinderlicht, das ist für mich so im Mathe.

SPEAKER_01

Das hat schon dazu, gell. Das erste ist das erste, was ich ins Auto Golden. Heimer, außerdem manchmal Asell waren. Gerade für die Vibes. Und mit dem lassen wir eigentlich jetzt gehen. Wer sich das einmal gerne anhören will, das Golden. Einfach bei Spotify oder YouTube oder bei YouTube Music oder sonst irgendwo mal eingeben und richtig doll reinfüllen. Und mit dem machen wir jetzt wieder unser Intro zum Outro und sagen Dankeschön.

SPEAKER_05

Mach den Podcast an, es geht jetzt los. Hammer mit Herz kann ich groß. Er hängt sich fast in jedem Schlacht, sie bringt aber rein, wenn es viel auf Kracht mein Kopf, mein Herz, mein Eisenmaster zusammen entstehen Podcast.