2 Welten treffen aufeinander

#13 - Ab hinter den Herd - das marode Frauenbild 2026

Daniel & Hannah Season 1 Episode 13

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 31:47

Send us Fan Mail

Karriere, Familie, Haushalt, Kinder – wer steckt eigentlich zurück? Und warum sorgen klassische Rollenbilder auch 2026 noch für so hitzige Diskussionen?

In dieser Folge sprechen Hannah und Daniel über moderne Beziehungen, traditionelle Erwartungen und die Frage, ob alte Rollenbilder heute überhaupt noch Platz haben. Muss in einer Familie jemand zurückstecken? Bedeutet finanzielle Verantwortung automatisch mehr Entscheidungsrecht? Und warum werden gerade Themen rund um Haushalt, Kinderbetreuung und Selbstverwirklichung immer emotionaler diskutiert?

Zwischen gesellschaftlichem Wandel, persönlichen Meinungen und harten Fronten geht es um Gleichberechtigung, Partnerschaft und die Realität hinter dem perfekten Familienbild.

Eine kontroverse Folge über Erwartungen, Machtverhältnisse und die Frage, wie modern unsere Denkweisen wirklich sind.

SPEAKER_01

Achtung Podcast and Skills loss an impressive her schedule podcast einen wunderschönen Sonst ergehen.

SPEAKER_00

Nein, das war glaube ich jetzt eher so, war ich das Intro mittlerweile fad und ich darf mir für nächstes Mal wirklich ein neues Intro einfallen lassen. So noch über zehn Funden.

SPEAKER_03

Aber kein Metal.

SPEAKER_00

War doch.

SPEAKER_03

Was anderes.

SPEAKER_00

Okay, passt.

SPEAKER_03

Ein bisschen was Jugendlicheres ist.

SPEAKER_00

Okay. Fragen wir. Der wird es schon wissen, was wir machen. Heute haben wir ein Thema. Das geistert jetzt schon die ganze Zeit in Social Media rum. Und wir haben wirklich darüber geredet. Und ich möchte mit dir auch in einem Podcast darüber reden, weil es einfach, glaube ich, mittlerweile ein Thema ist, das sehr wild ist. Die Hannah gehend wieder. Vielleicht hat das der eine oder andere gesehen und gehört, nämlich ein Olympiasieger hat sich in Social Media oder in einem Interview ein sehr nettes Kommentar erlaubt, das wirklich nicht.

SPEAKER_03

Ja, Kommentar, einfach eingemeines Interview zu dem Thema.

SPEAKER_00

Zu dem Thema, nämlich Arbeiten und Frau. Und wir sitzen ja als beide selbstständige Menschen da und wir haben Familie, wir haben Verantwortung, wir haben Kinder, bald noch ein weiteres Kind dazu. Und wir, glaube ich, leben nicht diesen Stereotyp. Denke ich jetzt halt einmal.

SPEAKER_03

Glaubst du?

SPEAKER_00

Glaube ich. Also ich glaube, dass wir sehr ausgewogen unterwegs sind. Es wird sich jetzt sicher einiges ändern dann, wenn das Kind dann da ist. Aber ich denke, dass wir uns beidseitig in unserem beruflichen Schaffen sehr unterstützen. Du unterstützt mich, wirklich. Also du hast mich jetzt in den letzten Wochen und Monaten wirklich sehr massiv unterstützt. Und ich glaube auch, dass das dann umgekehrt, dass es, dass so Wechselwirkung entsteht. Aber ich glaube, dass das vielen Frauen nicht so geht. Und dass die wirklich ein Thema haben, nämlich ein Thema, dass sie in ihre Rolle so ein bisschen zwängt werden und sagen so, du bleibst jetzt Kind, Herd und du bleibst daheim.

SPEAKER_03

Es war halt nicht mehr so gesagt, mit Haushalte, das ist irgendwie besser, sondern ja, also die Mamarolle dann zu erfüllen.

SPEAKER_00

Ich glaube, bei vielen Männern noch sehr präsent, dass wenn, wenn man da heim ist, ist man da heim, dann darf man den Haushalt machen. Dann kommt der Mann von der schweren Arbeit nach Hause, legt sich auf die Couch und lässt sich dann vielleicht auch sogar noch bedienen. Und ich glaube, dass das Rollenbild in der heutigen Zeit einfach nicht mehr funktioniert.

SPEAKER_03

Ja, das möchte ich nicht so. Also ich sehe das auf so eine Art und Weise, dass man sie, glaube ich, erkenne genug Frauen, die sich genauso wünschen, dass sie das auch so haben. Deswegen würde ich das jetzt nicht sagen, dass diese Konstellation nicht möglich ist oder nicht mehr zeitgerecht ist, sondern ich glaube, dass es einfach wichtig ist, dass man wirklich, wirklich, wirklich über das Ganze redet, vor allem wenn man da ein gemeinsames Kind hat, wer dann so diese Care-Arbeit trägt, wo es möglich ist, auch finanziell.

SPEAKER_00

Ja, weil viele können sich das gar nicht leisten.

SPEAKER_03

Genau. Und wo man dann einfach hin will. Und natürlich sagt das auch aus, viel aus, was ich habe auch viele Gespräche miterlebt, wo dann der Partner selbstverständlich davon ausgegangen ist: Ma, du bist ja schwanger. Also tu das dann auch zum Tragen. Und ich gehe weiter an meine Partys machen.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Und ich sehe sozusagen nicht ganz so meine Bier. Auch wenn es vielleicht nicht wortwörtlich gesagt haben. Und das bevor es wirklich angesprochen ist, wie sich das dann jeder so vorstellt. Und deswegen ist es eher wichtig, das nicht zu verallgemeinern, dass es diese Partnerschaft oder diese Partnerschaft oder die Konstellation oder Dekonstellation richtig ist. Sondern, es geht wirklich klar kommunizieren, was sie beide auch hoffen und wo dann so das Ziel ist. Und nach wie vor ein Kind haben wir halt paar Verantwortung.

SPEAKER_00

Wo glaubst du, dass in modernen Familien, wenn man sich jetzt so eine moderne Familie anschaut, meistens zwei Kinder, wo so diese Grundverteilung liegt? Weil ich glaube, das ganz Stark so ist, dass es immer noch sehr mannfrau-gefällemäßig ist. So sieht es halt. Es hat sich in der letzten Zeit geändert. Also ich habe das eine in meiner Familie gehabt. Da hat auch jemand ein Papa-Jahr genommen sogar. Also der war da wirklich nach einem Jahr komplett daheim. Hätte es, glaube ich, vor zehn Jahren überhaupt nicht gegeben.

SPEAKER_03

Nein, aber kommen immer mehr. Die haben mich auch ganz viel gefragt, um das einzuwerfen, quasi ob du dann auch noch leibst. Also das ist ganz oft keiner oder Papa Mona oder was auch immer, was die haben. Kostet sowieso nicht Selbstständige etc. oder so wie es jetzt in der Konstellation ist.

SPEAKER_00

Da wollte ich auch noch mal ganz kurz drauf eingehen, nämlich, was du jetzt gerade gesagt hast, ist mit dem Selbstständigen. Ich finde das voll schade, dass wir als Selbstständige da wirklich ein ganz klares Defizit haben. Weil wenn ich jetzt so sage, ich bin jetzt Arbeitnehmer, ich bin jetzt in einer Firma, dann kann ich mich dafür entscheiden, dass ich sage, okay, ich nehme jetzt einfach den Papa-Monat. Dann hast du zwar einen Monat, glaube ich, weniger, aber ich kann den Papa-Monat ganz normal nehmen. Und als Selbstständiger habe ich 0,000 die Möglichkeit, mich da in irgendeine Art und Weise einzubringen, weil das Business darf weiterlaufen. Kein einziger Kunde versteht, nur ansatzweise, dass du vielleicht einmal einen Monat weg bist, weil du bei deiner Familie sein willst, weil du bist ja 24,7 für jeden erreichbar. Das ist mal das nächste. Und das finde ich schade. Das heißt, also wie du das richtig gesagt hast, man darf ganz viel kommunizieren, wie ist was auf, also wie sind die Lebenssituationen. Das ist mal das Erste.

SPEAKER_03

Also es ist ja ganz individuell.

SPEAKER_00

Ja. Und das nächste ist das auch, wo ist die Bereitschaft?

SPEAKER_03

Genau.

SPEAKER_00

Weil viele Männer haben die Bereitschaft auch gar nicht.

SPEAKER_03

Ja, und auf der anderen Seite auch, ich kenne genug Frauen, die es dann in einem normalen, angestellten Verhältnis sind, einen Job, den was sie halt einfach machen, damit sie ihn halt gemacht haben. Und dann ist das auch nicht so stress, dass sie jetzt so wieder zugekommen und finden das dann halt auch ganz fein. Oder erfüllt das mehr, zu Hause zu bleiben mit den Kindern und das dann zu machen. Definitiv. Das ist wirklich ganz individuell. Und ich glaube, bei uns ist es halt so, gerade wenn wir das nennen, dieses Interview, das da gewesen ist, wo dann so quasi diese Frau auch, sie hat jahrelang unterstützt und dann kann sie gerne zum Zuge gekämmen, ist das, glaube ich, bei uns halt der Sinn, dass du das liebst, was du machst und die erfüllst und du da mehrwertst. Und das ist bei mir genauso. Wir darf nicht einfach nur arbeiten, damit gearbeitet ist.

SPEAKER_00

Das stimmt.

SPEAKER_03

Und das ist, und da geht es auch in diese Erfüllung rein. Und ich glaube, dass sich wirklich da in der Partnerschaft erfüllt mich das oder erfüllt es mir nicht. Ja, es sind manchmal Sachen zum Durchbeisen. Das ist so wie, nur wenn mir jetzt das Baby an dem Tag nicht erfüllt, dann kann ich das jetzt nicht einfach dingen oder sowas. Aber es geht dann wirklich um das, okay, wo möchte ich für mich selber hin?

unknown

Ja.

SPEAKER_03

Und wenn ich das voll das Mama lebe, ja, warum nicht? Oder wenn ich das Papa voller lebe, warum nicht?

SPEAKER_00

Ja, also es ist ganz witzig, ich habe, also das habe ich auf LinkedIn verfolgt. Nämlich, das war ein ganz weitläufig bekannter Business-Kontakt. Und der war generell schon sehr öko. Also der war, also nicht, dass es Öko-negativ ist, ganz im Gegenteil. Der war sehr öko. Und der hat wirklich dann gesagt, er will nicht mehr selbstständig sein, der war einfach sehr erfolgreich selbstständig. Der will nicht mehr selbstständig sein, sondern er möchte jetzt Papa sein. Ist aber auch nur in der Konstellation gegangen, weil die Frau halt erfolgreich war.

SPEAKER_03

Das ist ja das Nächste. Das Finanzielle darf er auch.

SPEAKER_00

Genau, das Finanzielle darf stimmen.

SPEAKER_03

Und der verdient dann mehr.

SPEAKER_00

Genau. Und da hat sie halt mehr, definitiv mehr verdient. Aber, und das, was mich so gewundert hat, ist, aus der ganzen Businessbubble ist, wie kannst du nur? Und das ist ganz viel Degradieren, also dieses Degradieren kommen. Also dass der Mann steht jetzt hinterher.

SPEAKER_03

Und das ist die Sache. Weil wenn es dann einmal der Mann ist, der gibt freiwillig, freiwillig. Genau, genau für Erlass für die Familie.

SPEAKER_00

Ja, genau.

SPEAKER_03

Und dann ist das so, was?

SPEAKER_00

Degradierung.

SPEAKER_03

Und Frauen, die es glaube ich, aber weiß ich nicht, wie oft da dürfen auch, weil einfach nichts anderes vielleicht möglich ist. Und sollten sie es schaffen, dass sie braucht, dass sie das heute kennen. Und nicht so, wie kannst du leid, das neben einem Kindern machen. Und deswegen ist das nach wie vor, weil es halt die ganze Zeit anders gelebt worden ist und anders eingetrichtet worden ist, schon krass, dass es dann einfach, es macht dann einen Unterschied, wenn es dann auf einmal das andere Geschlecht betrifft. Das ist so, da kannst du nicht irgendwie was Ding machen. Und deswegen, das kann man halt auch von den älteren Generationen.

SPEAKER_00

Ja, also das wollte ich auch gerade sagen, also das war auch so, wenn du die Kommentarspalte nachher angeschaut hast und ich habe das dann nicht mehr weiterverfolgt, weil ich mir gedacht habe, nein, das ist so diese CEOs. Diese CTOs und keine Ahnung, was sie äußern, die haben sich da so, ja, du wirfst deine Karriere weg und die Sache. Und dann hat es aber noch die andere.

SPEAKER_03

Er was einfach sich freiwillig entscheidet, dass er ein erfolgreiches Business war. Und wenn wir jetzt demnächst. Und würde er das Business aufgeben für ein anderes Business. Ja, dann wäre er nicht mehr.

SPEAKER_00

Nein, dann wäre er der erfolgreiche Businessman, der skaliert.

SPEAKER_03

Ja, genau.

SPEAKER_00

Und das ist halt so ein Punkt. Und ich habe das auch total toll gefunden. Der hat das recht easy genommen. Der hat das wirklich easy genommen. Der hat gesagt, nein, er hat sich das lange überlegt.

SPEAKER_03

Er hat sicher genug vom Privaten nachher oder so.

SPEAKER_00

Sicher, oder? Also der hat jetzt keine Existenzängste, der hat das einfach tun, weil sie am Tag tun. Der hat einfach tun, weil sie im Tag Papa zu sein. Und das war auch ein Thema. Und das nächste Thema, was ich auch jetzt eben über LinkedIn gerne mitnehmen darf, ist das, ich verfolge jetzt schon seit längerem eine Mama und die hat glaube ich mit, bitte nicht genau die Zahl. Also das Baby war, glaube ich, sechs Monate alt und hat das auf dem ersten Business-Trip mitgenommen. Weiter weg. Also nicht jetzt nach Schwarz, sondern halt in ein anderes Land. Und da hat man auch ganz stark in den Kommentaren gemerkt, wie differenziert das Ganze gesehen wird. Diese Business-Mamis, die so, ja, strong und cool und lässig. Und dann ist aber noch diese andere Bubble gekommen, die dann so, bist du dir da schon sicher, du umgibst das Kind jetzt mit Stress und wie kannst du dann konzentriert sein und wie ist die Qualität deiner Arbeit, wenn du da jetzt ein Baby dabei hast, weil du bist ja für das auch noch verantwortlich. Und die hat das recht unkommentiert lassen, weil sie gesagt, die macht halt straight ihren Weg.

SPEAKER_03

Ich glaube, das darfst du echt machen.

SPEAKER_00

Genau. Und das ist das, was ich damit sagen möchte, ist, dass egal ob du jetzt ein Mann bist, der sein Business aufgibt, weil er Vater, weil ein Papa sein will, oder weil du eine Frau bist und sagst, okay, du möchtest dein Business weiterführen, trotz Baby. Borden dürfen in dieser Welt einfach nur kämpfen. Es ist echt so. Und deswegen sage ich, dieses Kommentar, das der Ane gemacht hat, dieses Klarhalten von der Frau, so in der Art, ja, die muss zurückstecken, weil ich verdiene das Geld. Das glaube ich, wird in der heutigen Zeit nicht mehr so gut funktionieren. Wir haben vor allem die gemeinsamen Entscheidungen.

SPEAKER_03

Und ich denke mir, auch wenn du jetzt sagst, okay, wir haben uns jetzt das vereinbart, wir werden es nächstes Jahr so machen und haben eine weitläufige Sichtweise. Und du sagst dann doch ja, hey, ich merke, mir geht was an.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_03

Dann darf man immer nur schauen, weil es geht ja ums Glück von beiden. Genau. Und im Endeffekt, dass du erfüllt bist.

SPEAKER_00

Und das ist genau das, was ich so schade finde in dieser verwirtschaftlichten Welt. Dass es eigentlich immer nur da geht, darum geht, dass jeder darf so sein Ding, sein Thema erfüllen darf. Keiner darf einmal irgendwie über den Rand drüber raus, sondern es darf immer so sein, wie es sozusagen in den Lehrbüchern steht. Und das finde ich halt so schade. Und ich glaube, dass sich das aber speziell im Bereich der Kommunikation, also wenn zwei Leute gut miteinander kommunizieren, können wir nicht mehr sehen.

SPEAKER_03

Ja, aber bereit und offen sein. Für das, das darfst du echt so offen sein für andere Denkweise und andere Perspektive und nicht, wie es die ganze Zeit so vorgelebt ist.

SPEAKER_00

Genau. Und es wird halt leider immer noch so vorgelebt, dass die Frau halt ab dem Zeitpunkt, wo dann das Baby da ist, dann darf nicht mehr Business gemacht werden.

SPEAKER_03

Ja, und da wird da viel darauf projiziert. Es ist so, also das kriegst du dir schon mit, du kriegst ja auch schon in der Schwangerschaft mit, du kriegst da mit, was dann schon nicht mehr möglich ist, obwohl es vielleicht für dich möglich ist. Ja, genau. Weißt du, also du werdet schon auf eine Schwangerschaft viel projiziert und dann natürlich dann auch danach, wie stößt du denn das dann für? Oder das oder das oder das, du bist dann eh, wie du das das letzte Mal gesagt hast, bleib sie dann eh da haben. Genau, bleib sie. Oder so dann die Frage, und wie schaut es dann aus? Und dann, wenn ich so meine Pläne dann sage, schauen wir mal.

SPEAKER_00

Genau.

SPEAKER_03

Es ist nämlich nicht einfach so, ja, schauen wir mal.

SPEAKER_00

Nein, sondern das möchte ich sagen, wie das zusammen kriegt.

SPEAKER_03

Ja, genau. Das bezweifle ich.

SPEAKER_00

Und jetzt möchte ich dich.

SPEAKER_03

Und dort, du bist du, darf man auch mal vielleicht dieses Ding oder so sehen. Jetzt bist du da erstmalige Mama, mit der in der Erfahrung, wo du ja das auch nicht weißt, sondern du versuchst ja auch nur in deinem besten Gewissen zu machen und auch vom Gefühl her und so und ein und auch realistisch natürlich, mit allen Abwägen und Puffer und Plan B, C und Z und keine Ahnung was. Und dann im Endeffekt, egal was für eine Entscheidungen du triffst, oder egal, was du vorhast oder es ist irgendetwas, es wird alles skeptisch angeschaut, es wird alles in Zweifel suchen oder so ist es irgendetwas. Und das ist aber schon seit ihr schon geschafft, was auf da projiziert wird.

SPEAKER_00

Aber ich habe auch ein total nettes Gespräch gehabt, nämlich mit einer Bäuerin. Und es ist auch eine Grundschaft von mir gewesen, oder ist nur eine Kundschaft von mir, mit einer Bäuerin, die ist auch schon mal gewesen. Und da läuft das alles ganz anders. Weil die wohnt in einem Mehrgenerationenhaus, so wie es früher halt wirklich war. Nämlich fräger, fräger, da so 50, 60er Jahre, da hat man in einem Mehrgenerationenhaus gewohnt.

SPEAKER_03

Aber ich glaube, dass da eben das ist normal und da noch arbeiten und dann auf dem Bau arbeiten und das und das und das und was die leisten. Aber weißt du, warum das toleriert wird? Weil es der Haum ist. Weil es nicht woanders ist. Ich muss jetzt nicht hinfahren, das ist was anderes. Beim Ziel da sind auf dem Bauernhof, da wird es ganz normal, dass ich steuge. Da ist es nicht, dass ich da ein Wochenbett habe oder sitzt irgendjemand, sondern geht da wahrscheinlich davon aus, dass sie dann steuern. Ist aber jetzt nicht mit Arbeit gleichgeschrieben, sondern das ist ja so, dass der Hamm uns bauern sein. Aber wenn ich jetzt aber nach Innsbruck gefahren möchte, und ich habe jetzt in einem Meeting oder sowas, was? Das geht doch nicht.

SPEAKER_00

Aber da möchte ich, die haben jetzt zum Beispiel keine Landwirtschaft, sondern die haben so ein Hotel. Und da ist das null Problem. Also die Sacken von vornherein hat die zu mir gesagt, sobald die körperlich wieder gehen kann, also auf die Fäst steht, ohne dass sie umfläche, sofort wieder im Einsatz. Und dann sage ich, ja, und das Baby, dann hat sie gesagt, so was gibt es die Oma. Und die Frage, war das genau so? Und das hat sich mir nachher erklärt, sie hat gesagt, die Oma kann nicht mehr, die will auch nicht mehr, die ist jetzt keine Ahnung, 60, 70. Und die freut sich ja schon aufs Kind aufzupassen und sie darf halt arbeiten gehen, weil ohne das funktioniert es halt nicht. Und das ist halt so ein Denken, ich will das jetzt nicht auf so dieses traditionelle Denken runterbrechen. Ich möchte sie wirklich so wie du jetzt in die Neue Zeit bringen. So wie du jetzt, du fährst so ein Meeting oder du fährst einmal auf einen Dreh.

SPEAKER_03

Wenn du da Backup hast und du hast jemanden, der es noch zusätzlich unterstützt, ist es halt dafür möglich. Genau. Oder sagen wir mal, okay, man hat halt die Sachen und dann auch halt den Ball nicht rein schauen, wenn ich jetzt nicht die Oma habe oder sowas.

SPEAKER_00

Und da finde ich es halt so, dieses ab dem Zeitpunkt, wo die wieder gehen kann, tut die was, was so in. Ist auch hart gehabt. Es ist hart gehabt, aber das wird bei dir im Kopf so zählt drin. Das kommt natürlich, wie du sagst, aus dem Bauernwesen außer, dass man sagt, okay, gut, die.

SPEAKER_03

Aber die werden das auch so vorgelebt haben, die hat das auch so gesehen. Das heisst, die hat das gesehen, die weiss, dass das möglich ist. Und ich glaube, da geht es ganz stark um das, so wie wir auch das alles so verankert haben, was wir mir vorgelebt haben. Und dann denkt man, okay, wenn ich das gesehen habe, dann weiß ich auch, dass das möglich ist. Und das macht viel mit einem selber. Das ist so, das ist der Unterbewusstsein drin, es ist in dem Bewusstsein drinnen und es macht so viel deine Gedanken und an was du glaubst.

SPEAKER_00

Ja, und ich finde, was sich so vereinen lässt, ist das, dass man sagt, es geht in der Regel nur gemeinsam. Also wenn jetzt jeder für sich allein kämpft oder auch in der Familie jeder für sich allein kämpft und keiner da ist, als Backup, wie du so schon richtig gesagt hast, dann glaube ich, scheitern solche Experimente. Ja, genau. Also wenn du wirklich, also ich kenne auch.

SPEAKER_03

Und braucht es auch irgendwie an der Wein, also ob das dann halt in einer Kindersite oder keine Ahnung, Babysitter oder was auch immer.

SPEAKER_00

Genau, so ist es. Und man darf halt dann wirklich schauen. Was glaubst du für dich selber, ist für viele Frauen das Herausforderendste, wieder in dieses Berufsleben reinzukommen? Weil ich sehe das ja auch in vielen Firmen, die sind zwei Jahre weg vom Fenster und dann kommen sie sofort wieder in eine Firma ein.

SPEAKER_03

Ja, weil du ganz in einem anderen Umfeld gewesen bist, die ganze Zeit. Und du hast ja die ganze Zeit eine andere Rolle, ist ja klar.

SPEAKER_00

Genau das finde ich so schade, weil wenn du jetzt dranbleiben würdest, das heißt.

SPEAKER_03

Ja, ich glaube, es geht jetzt immer ganz stark um dem Aus von der Motivation her und auch von dem, ob ich das jetzt vorher gerne tue oder nicht. Und wie ich das sehe, siehe das jetzt auch als Auszeit und eine andere Rolle, also Auszeit von dem beruflichen und eine andere Rolle und dann in zwei Jahren überlege ich mir, was ich dann tue. Die fangen ja auch nicht meistens dann Vollzeit an, sondern fangen dann wieder Schritt für Schritt für Schritt wieder, das zu starten an. Das ist natürlich auch in der Selbstständigkeit auch anders da. Aber ich habe auch viele, die hat ihre eigene Firma und Dinge und so weiter, die hat so etwas weitermachen dürfen mit Baby und Dingen und so weiter. Ja, das sind auch viele Herausforderungen. Aber man findet immer Lösung. Und natürlich, man darf auch die Hilfe annehmen. Und man darf halt dann auch bereit sein, dass das dann auch anders gemacht wird, wie man es selber haben möchte, wenn man so diese Kontrolle hat.

SPEAKER_00

Ja, bei Selbstständigen ganz schwierig. Ja, das ist nur so laut.

SPEAKER_03

Ja, ich glaube auch beim Baby oder wenn du aufpasst oder wird oder siehst du irgendetwas, was dem man, das ist ja auch so, weil das beeinflusst, ja, das dann auch abgeben zu können oder loslassen zu können, so einen gewissen Teil. Auch wenn du weißt, der macht das im besten Gewissen. Oder dachte ich, der so sein hat schmierst, das ist so gegangen, wo ich so Berg gewesen bin in England. Und da war ich, ich glaube, 16 oder so. Und ich habe mir da so schwarz bei den Kindern, wenn die jetzt drüber gewesen sind oder sie haben jetzt irgendwas abgestiefelt oder sowas, habe ich mir immer die Frage gestellt, wie die Mama reagiert für einen reagieren und nicht, wie ich reagieren kann. Weil ich hätte sie ganz anders anders gemacht. Und ich habe es wirklich versucht, ihnen gewissen zu machen. Weil sie ja auch nicht deine Kinder sind. Und ich glaube, dass das ein Punkt ist, das so loszulassen, dass es jetzt beruflich ist, oder heute dann auch da zu einem gewissen Teil. Ich glaube, dass das ist, weil du alles schaffen. Und ich glaube, dass das the groseste Struggle ist allgemein as Frau. Das darf ich wirklich so sagen. Vielleicht ist es auch bei Männer so. Weil eben wenn du es nicht. duch passt, wenn du noch bist, passt es auch nicht. Wenn es so macht, passt nicht, siehst du kannst das nicht gerecht werden. Also ich glaube, diese, diese, diese, was auf Frauen so projiziert wird, ich glaube, du kannst dem nicht gerecht werden und wenn du dich nur so versuchst, eine Lage, wo du mitkriegst in der Schwangerschaft, was auf Frauenkörper projiziert wird, und dann danach, bis du halt dann gleich zum Schauen hast, oder ja, dass du ja auch keine Dehnung gestreifen hast, dass du ja auch fleißig geschmierst und die Aussagen sind nur von Männern gekommen, und dann denkst du so, okay, mein Körper schafft gerade, dass du ein Baby heranwächst und dann an der Organe werden da gerade produziert und das Ganze, was immer, dass das einmal so ein Wunder ist, weil das einfach alles so nebenbei auf der anderen Seite läuft.

SPEAKER_00

Du darfst schon noch produktiv sein.

SPEAKER_03

Ja. Und dann im Geburt und dann diese ganze Rückbildung, wenn du dir das mal angeschaut hast von der Gebärmutter, wie das dann läuft und faszinierend ist. Und dann so quasi darfst du schauen, dass du dann gleich wieder attraktiv bist. Und da denkst du einfach leid, es ist schon sach, weil wer hat dann gefragt, was mit der Wein im Mund war? Was wird auf den Männerkörper projiert?

SPEAKER_00

Ja, gar nichts. Nix.

SPEAKER_03

Und egal, ob du dann in die Minopause dann das Weiden laust oder das ist irgendetwas, was diese ständige Veränderung.

SPEAKER_00

Was sagt er dann immer? Also das ist ja auch werbetechnisch sehr geprägt.

SPEAKER_03

Die Männer werden dann attraktiv tiefer im Alter.

SPEAKER_00

Das hat man ja, auch das ist ja super, das war ja einer der besten Werbeklus, die man dann gemacht hat. Ich weiß gar nicht, wieso, glaube ich, die Zigarettenindustrie hat das gemacht. Ich weiß nicht mehr genau.

SPEAKER_03

Aber was ist da drinnen? Und George Clooney, mit dem was sie da so Clooney-Effekt.

SPEAKER_00

Das war ein Espresso.

SPEAKER_03

Deswegen, das ist gerade einmal so ein Ding, was da so projiziert wird, ob das jetzt der Frauenkörper ist und was da auch was so in der Leistung der Gesellschaft vielleicht oder im Beruf erwartet wird oder als Mama erwartet wird.

SPEAKER_00

Aber das werde ich auch, da darf ich jetzt auch ein bisschen aus meiner Bubble mal reden. Du wärst dann auch als schwacher Mann bezeichnet, wenn du die Familie, den Business-Kontext vorziehst. Und das tue ich ja recht häufig. Also ich bin wirklich auch während meiner Arbeitszeit dann weg, hole jemanden ab, bringe jemanden hin. Oder habe dann auch Kinder mit dem Auto, wenn ich mal eben Business telefoniere oder ich sage einmal Termine ab, wenn jetzt gerade irgendwas dazwischen kriegt. Und ich bin dann oft sehr ehrlich und sage nachher, nein, ich kann jetzt nicht, weil ich das bunk, bunk, punkt machen darf. Und da ist halt meistens ein familiärer Kontext dabei. Und dann kommen ganz oft die Fragen, ja, hast du keinen, der dir das tut? Und ich denke mir so, nein, weil sonst steht das nicht. Und das Verständnis.

SPEAKER_03

Oh genau, das hast du es, hast du keinen, der muss der, was der das tut, der wusste das auch nimmt.

SPEAKER_00

Genau, und das ist immer die Projektion auf, hast du nicht eine Partnerin, die dir das tut? Und nein, man hat man nicht, weil die tut vielleicht gerade was anderes oder ist gerade irgendwo selber unterwegs. Und da ist es jetzt so, dass dieses Verständnis, das ist bis heute noch nicht da. Und das wird dann immer sehr abfällig und sehr und sehr abwertend nach einem an geschildert. Nur, und da muss ich jetzt sagen, da darf ich eine Lanze brechen, nämlich für Männer, die auch Kinder haben, die verstehen es. Die sagen kein Bip und kein Bapp, sondern die sagen, okay, passt, wann dann? Weil die verstehen das und die sind in der Situation. Und meistens hast du dieses, also das ist auch sehr interessant, du hast dieses Unverständnis meistens von Businessfrauen, die keine Kinder haben, das ist Punkt 1, also die verstehen das 0,0, dann eben von eben solchen Businessmännern, die eine sehr strikte Frau daheim haben, die das alles wegnehmen und die sozusagen nur für ihr Business leben, und dann die Singlemänner. Also so diese typischen, die verstehen das gar nicht. Das passt ja, es ist ja auf der anderen Seite auch legitim, weil du da nicht drinnen bist und klar, das ist ganz ganz aus dem Feld von denen und es ist halt einfach interessant, was halt da als erstens daherkommt. Und in der Regel, wenn du nicht mit den richtigen Leuten redest, kommt was, echt. Ist jetzt die Familie wichtiger als der Termin? Und da muss ich wirklich sagen, ja. Ja, es gibt manchmal Termine, die kannst du einfach nicht verschieben. Da darf die Familie einfach mal zurückgestellt werden, weil es aus irgendwelchen Gründen einfach nicht anders ausgeht. Du ist vielleicht ein Mensch, den du zwingend brauchst, der ist nur an dem Tag da, der kann nur da, dann darfst du ihn danach richten. Aber in 90% der Fälle ist es so, dass es sich immer richten lässt. Man ist kein Herzchirurg, es stirbt keiner, sage immer.

SPEAKER_03

Ja, hätte diesen Druck nimmt.

SPEAKER_00

Ja, sicher nimmt er diesen Druck. In der Regel ist es dann wirklich so, aber trotzdem, trotz alledem, hat man dieses Unverständnis. Kann das nicht irgendwann anders sein? Nein, das Kind kann jetzt nicht gerade irgendwann anders kranker sein. Das geht gerade nicht. Ein Kind hat sich jetzt ausgesucht, kranker zu sein. Geht nicht anders. Und ich glaube, dass da auch gesellschaftlich noch viel tun werden muss.

SPEAKER_03

Also im Endeffekt genau das Gegenüber Frauen und Männer heute und so.

SPEAKER_00

Ja, genau. Wenn wir wieder zu dem zurückkommen, was der auch nicht da fabriziert hat, der eine Typ, der hat halt genau die Menschen aufgeweckt, wie ich jetzt auch bin oder wie du auch bist, die sagen, das stört uns eigentlich schon die ganze Zeit, dieses Bild von der Mann darf jetzt kein Tamin verschirben wegen der Familie oder die Frau darf jetzt kein Tamin haben, weil sie schwanger ist oder weil sie ein Baby da haben hat. Und ich glaube, dass das in der heutigen Zeit und das finde ich toll, dass der Diskurs auch angestoßen worden ist. Das finde ich toll, weil vielleicht hat man mal so eine Woche Aufmerksamkeit, dann verschwindet es oder so wieder. Dann ist das so oder so wieder aus den Krippen von den Leuten.

SPEAKER_03

Aber es ist ja wichtig, dass man auf das aufmerksam macht. Es ist so.

SPEAKER_00

Mich würde es nur interessieren, ob wir Hörer und HörerInnen haben, die ähnliche Themen haben, die vielleicht auch bade selbstständig sind oder die vielleicht auch wichtige Berufe haben. Ärzte zum Beispiel, das finde ich zum sehr interessantes Thema, wie du und die. Weil die haben echt, also ich kenne Ärzte, die haben Kinder, denke ich mal, wie du und die. Das ist sicher ein massiv jonglieren. Weil da geht es ja um Menschenleben.

SPEAKER_03

Ja, oder ich glaube auch einfach Sachen, die du da so weiterlaufen weißt, wo du dann wieder, die du nicht verschieben kannst, ob das jetzt, ich weiß nicht, rechts anwollte oder sowas ist.

SPEAKER_00

Zum Beispiel auch das, da ist die Verhandlung da gesetzt und dann hat man da da zu sein und dann kann man nicht sagen.

SPEAKER_03

Das läuft ja auch alles ein bisschen mehrere Jahre, das heißt, der darf da vielleicht auch dann nicht dieses Jahr gerennt oder zwei Jahre gerent, sondern darf dann wieder auf die Füße sein, weil eben diese Verhandlungen dann zeigen.

SPEAKER_00

Genau. Und das geht aber von bis, das geht von Lehrern, finde ich zum Beispiel auch interessant, weil da hat man dann auch seine Klassen wieder manchmal heute da, wie vereint man das? Das darf uns echt interessieren, wie ist das Sex und wie es damit umgeht.

SPEAKER_03

Und was für eine Möglichkeiten es gibt, was für eine Modelle, ja, Hacks, Modelle, wie auch immer.

unknown

Ja.

SPEAKER_03

Es ist ja wirklich so, was man sich so vereinigen kann oder das ist nicht persönlich, glaube ich, es kein Armt ist, dass man vielleicht das auch einfach teilt, wie man das löst, damit man andere wieder mal eine neue Perspektive ergibt. Weil das wollte ich nur sagen, das ist ja alles in unserem Bewusstsein eben abgespeichert, wie haben wir es so erlebt und dann sieht man das nur so und sie haben dann nicht meistens offen oder haben nicht einmal die Möglichkeit, ein anderes Modell oder andere Sichtweise einzulassen, wie es nur gehen kann. Und deswegen hilft dann manchmal Beispiele, die es vielleicht schon gelebt werden, weil sie auch schon anders davor gelebt oder entdeckt worden sind oder wie auch immer, damit man wieder andere Anreize auch weitergeben kann, damit sie da wieder mal so etwas abbabbel aufdraht.

SPEAKER_00

Vielleicht hat man da den ein oder anderen Hörer oder Hörerin, die da vielleicht schon ein paar Tipps hat, damit man da dann dementsprechend vielleicht auch ein bisschen einen Input weitergeben kann.

SPEAKER_03

Ja, wäre auf jeden Fall toll.

SPEAKER_00

Und jetzt haben wir 30 Minuten genug. Und wir machen jetzt wieder unser Intro zum Auto und sagen Dankeschön.

SPEAKER_01

Macht den Podcast an es geht jetzt los. Am Nummer Herz kann ich groß. So the podcast.