XYZ - zwischen Brotdose und Burnout
Willkommen bei XYZ – zwischen Brotdose und Burnout, dem ehrlichen Podcast über das echte Leben zwischen Alltag, Familie, Job und dem Versuch, dabei nicht komplett durchzudrehen.
XYZ - zwischen Brotdose und Burnout
#4 Von Schlepphoden, tropischen Jahren und anderem Plunder
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Jetzt wird‘s körperlich. Midlifecrisis, Wechseljahre und Andropause wenn man merkt, dass sich langsam alles verändert und der Körper seine eigenen Regeln macht.
Irgendwo zwischen Selbstironie, Realität und der Frage, wann das hier eigentlich alles so passiert ist. Und zwischendurch noch ein kleiner Abstecher in die gute alte Servicewüste Deutschland.
Los geht's zwischen Brotdose und Burnout. Was ist eigentlich Burnout?
SPEAKER_03So, das war ja mal wieder eine Woche. Wir haben Mittwoch, ey.
SPEAKER_01Ja, ganz ehrlich, die Woche war wirklich schrecklich. Ich weiß ja nicht, wie eure Woche da draußen war, aber unsere war mehr als nur Riesenrad und Dosen werfen.
SPEAKER_03Bergfest heute. Mal gucken, was der Donnerstag und der Freitag noch so übrig hat für uns.
SPEAKER_01Ja, nee, hoffentlich noch gute Sachen. Da ist noch der Kindergeburtstag, der ansteht und ich möchte auch nichts mehr haben. Du mit deiner schlechten Laune, weil du wieder irgendeine Diät machst, kann ich auch nicht leiden. Nee, echt. Nee, nur am Rumpel.
SPEAKER_03Schlechte Laune habe ich ja nicht der Diät wegen, sondern schlechte Laune habe ich, weil ich wieder im Einsatz, weil wir wieder im Einsatz für alle sind, nur nicht für uns selbst. Also entschuldige mal, du hast genug Mieter. Ich schuldige gar nichts. Doch, du hast genug Mietheit. Ja, weil ich abends Handball trainiere. Dreimal die Woche hast du was. Wieso denn? Dreimal die Woche? Diese Woche war es ja schon zwei Jahre. Ja, das ist einmal die Woche. Das ist die einzige Woche, wo ich es dreimal habe, sonst habe ich es zweimal.
SPEAKER_01Ja, aber du hast wenigstens zweimal.
SPEAKER_03Nimmst du dir doch auch?
SPEAKER_01Ja, genau.
SPEAKER_03So. Ein, zwei, drei schlechte Laune am Mittwochabend.
SPEAKER_01Ja, und bei mir ist sie auch berechtigt.
SPEAKER_03Warum?
SPEAKER_01Ja, weil ich nie fast nie schlechte Laune habe. Und ich habe fast nie schlechte Laune. Und ehrlich, falls du es noch nicht gemerkt hast, ich bin in den tropischen Jahren und dafür mache ich es wirklich gut.
SPEAKER_03Und das lässt sie jeden spüren.
SPEAKER_01Nein, das lasse ich überhaupt nicht jeden spüren, nur dich. Weil du derjenige bist, der das ausweiten muss.
SPEAKER_03Genau, richtig, ja. Unentgeltlich vor allem.
SPEAKER_01Entschuldigung, es ist normal.
SPEAKER_03Andere nehmen sich in Psychologen dafür.
SPEAKER_01Nee, null. Nur weil du in den Wechseljahren bist, muss man nicht mehr so sagen.
SPEAKER_03Das heißt, nur weil, das ist ja sehr ein Graus teilweise, wie manische Depression. Himmel hochjauzen und zu Tode betrübt.
SPEAKER_01Sagt der, der seine eigene Phase gar nicht mitbekommt, ne?
SPEAKER_03Wieso?
SPEAKER_01Ja, ja, du bist ja genauso dabei. Vielleicht geht es schneller beim Mann.
SPEAKER_03Nein, das sehe ich so nicht. Was denn? Ich bin doch wie immer. Schlimmer. Beim Mann gibt es sowieso keine Wechseljahr. Wieso das denn nicht? Ja, das stimmt auch nicht, ne? Wer sagt das? Nee, das stimmt ja auch tatsächlich.
SPEAKER_01Eine Midlife-Crisis nennen wir es dann.
SPEAKER_03Ja, das ist ja nur so ein Ungeheuer, aber es gibt tatsächlich die, die, also das Testosteron lässt nach. Und ja, ich spüre es ja auch. Die müden Knochen wollen nicht mehr so, es tun Dinge wie, wo man gar nicht wusste.
SPEAKER_01Andropause.
SPEAKER_03Andropause.
SPEAKER_01Andropause. Und dein Testosteronspiegel nämlich sinkt. Ja, ja, hab ich mich auch mit verfasst. Weil irgendwie muss man ja einen Grund finden.
SPEAKER_03Das Schlimmste, weißt du, was das Schlimmste ist, ist dieser akute Schlepphoden, den man hat.
SPEAKER_01Oh, jetzt wird's. Ganz ehrlich, was heißt nicht? Was?
SPEAKER_03Da sind die Eier, die Eier irgendwie so Kniekehle runter. Dann merkt man, dass du die andere baut. Pass auf, dass ihr nicht drauf habt. Ich habe schon Schurfunden unten haben gesagt.
SPEAKER_00Möchtest du noch mehr aus deinem Privatleben erzählen?
SPEAKER_03Also, wie sexy ich dich finde? Vielleicht könnten wir für diesen Podcast irgendwie einen Sponsor finden, der einen Pflasterhersteller. Wie heißen die denn nochmal? Was denn? Ja, da möchte ich mir unten noch die Schurfunden Pflaster raufkleben. Das ist ja nicht normal. Bepanthen.
SPEAKER_01Das ist ja nicht das Einzige. Nee, wir machen keine Werbung für irgendwas, gibt ja viele andere Sachen da noch. Also ehrlich, nee. Nee, ich finde, das ist auch schwer. Also ich meine, ich habe Hitzewallon vom morgens bis abends und ich habe schon, ich mache so eine, nach Rimkurs mache ich so Hormonenausgleich. Rimkurs? Rimkuss. Kein Ding. Mache ich so einen Hormonausgleich.
SPEAKER_03Der funktioniert nachweislich nicht.
SPEAKER_01Doch, der funktioniert sehr, sehr gut. Und deswegen, weißt du, dass das zehn Jahre geht, dieses Phänomen?
SPEAKER_00So ein Durchschnitt. Oder im Schnitt vielleicht.
SPEAKER_03Nein. Jetzt weiß ich. Also jetzt ja.
SPEAKER_00Ich bin ungefähr zwei Jahre dabei.
unknownAch du Scheiße.
SPEAKER_01Macht noch. Wie viel? Kannst du mal rechnen.
SPEAKER_03Ach du Scheiße.
SPEAKER_01Ja, ja, noch acht Jahre. Also dafür, ich merke das halt auch. Natürlich bin ich reizbar.
SPEAKER_03Wobei ich schlafstürme. Du bist doch nicht reizbar danach.
SPEAKER_01Natürlich, aber ich, also Hitzewallung und Schweißausbrüche, das ist das Schlimmste, finde ich, weil das vor so einer innere Ritze ist. Ich weiß nicht, ob du das kennst. Das kommt so von ganz innen.
SPEAKER_03Ich weiß nicht gerade, ob ich das kenne. Ich glaube, ich habe es ja sogar tatsächlich vor dir gehabt, dass ich auch dieses innere Kochen hatte, wo man die Bettdecke beiseite reißt, sich das T-Shirt vom Körper reißen muss. Als wenn man verglüht innerlich.
SPEAKER_01Ja, ganz schlimm. Gerade habe ich das wieder. Das geht richtig. Das ist ein unangenehmes Gefühl, also furchtbar. Ja, Schlafstörung habe ich nicht mehr, das finde ich gut. Gewichtszunahme habe ich. Ja, aber das liegt ja eher an den Topfen von Zucker, die du dir reinfällst, Tag einfach aus. Ich sehe doch nicht so ein Mist hier. Was soll denn das? Entschuldigung. Nee, weil das ist doch wirklich. Das ist Quatsch. Ja, ist es auch. Ja, und ich habe einen Brainfock.
SPEAKER_03Den haben sie doch auch schon vor dem Wechsel ja.
SPEAKER_01Du hast gleich gar keinen Brain mehr, wenn du so weitermachst.
SPEAKER_03Brainfock wissen die meisten doch gar nicht, was das ist. Wieso das denn nicht? Das ist. Stell dir mal das Ostmädchen vor, was kein Englisch gehabt hat. Ja, du kannst es ja gerade, aber stell dir mal die vor, die kein Englisch spricht, die weiß jetzt nicht mehr, was es ist und steigt aus aus dem Bock.
SPEAKER_01Bist du gerade jemand im Osten groß? Doch, das tust du, du merkst es nur nicht. Empathie ist das? Null ist das Empathie, wenn du sagst, das Ostmädchen, was kein Englisch kann. Ja, stattdessen haben sie Russisch gelernt. Wir hatten auch Englisch zufälligerweise? Ich denke nicht. Ja, doch, ich war ja dann zwölf, als sie wenn da war.
SPEAKER_03Das gucken wir uns nachher nochmal an.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_03Ja, so, also. Gehirnnebel ist es. Ja, genau, Gehirnnebel. Wie äußert sich der?
SPEAKER_01Ja, der äußert sich einfach daran, dass ich absolute Konzentrationsprobleme habe. Mein Langzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr. Ich vergesse, ich gehe los. Bei nach einer Schwangerschaft sagt man, glaube ich, Schwangerschaftssemenz, aber ich gehe los, weil ich etwas holen will fürs Badezimmer, keine Ahnung, Toilettenstein. Und auf dem Weg habe ich es schon vergessen, was ich holen wollte. Oder nimm das Handtuch, tue es in die Wäsche und will eigentlich nur ein frisches Händehandtuch holen und komm an, wo die liegen und weiß nicht mehr, was ich da wollte. Dann gehe ich wieder zurück, bis mir wieder einfällt.
SPEAKER_03Und ihr müsst wissen, diese Frau, bevor die Wechseljahre begonnen haben, auch heute war das absolute Organisationswunder. Man konnte sich zu tausend Prozent auf sie verlassen. Heutzutage habe ich das Gefühl, ich muss ihr teilweise den Weg zur Toilette zeigen.
SPEAKER_01Wenn du dann auch so ganz toll deine Stimme noch verstellst, dann frage ich mich echt, wer sitzt denn da? Ja, ganz klar. Nee, also das ist schon sehr, sehr anstrengend und deswegen, ja, ist halt ein hormoneller Umbau und der macht mich echt Wahnsinn dazwischen.
SPEAKER_03Einmal die körperlichen Eskapaden, die man in diesem Alter genießt, kennt ihr ja vielleicht auch da draußen. Und dann natürlich auch die Rund um die Uhrbeschallung von allen Themen, die irgendwie, weiß ich nicht, sich darum drehen, dass es anderen gut geht, aber wir selbst ersaufen. Jetzt fängst du wieder an. Ja, mir geht's auf den Sack. Was geht dir auf den Sack? Ja, dieses permanent Allzeitbereit für alle.
SPEAKER_01Aber ich puffer doch das meiste schon ab. Und wenn ich da mal was habe und ich um was bitte, ist es auch schon zu viel.
SPEAKER_03Das ist ja tagtäglich. Komm nach Hause und kannst direkt weiterlaufen. Bäume einpflanzen und sowas. Kann ich mal einen Kaffee trinken, muss die wird direkt rausgeschickt. Und ich habe heute vor Verzweiflung.
SPEAKER_01Du kommst um halb sechs nach Hause.
SPEAKER_03Ja, genau, ne, halb sieben war es. Und ich war so mit der Uhrzeit schon durcheinander, dass ich direkt raus mir erstmal einen Kaffee gemacht habe, weil ich dachte, es ist halb vier und bin rausgegangen, habe Bäume eingefügt.
SPEAKER_01Ist das der Grund, warum du immer später jetzt aus der Arbeit kommst, damit du hier nicht mehr so viel Aufgaben kriegst.
SPEAKER_03Oder hat sie einen Namen? Ja, weil wo soll die denn noch einbauen?
SPEAKER_01Naja, da gibt es ja immer Mittel und Weg. Ja, sag ich. Ich weiß es nicht. Aber da seid ihr doch da.
SPEAKER_03So eine geile Affäre, meinst du? Nee. Na, ob sie geil ist, weiß ich nicht. Dann wird sie ja sein, sonst wäre es ja nicht die Affäre. Keine Ahnung. Heißt so eine heiße Rakete.
SPEAKER_01So, wenn du es dir weiter ausbauen möchtest, weiterforschen, dann möchtest du mach doch einfach.
SPEAKER_03Zum Glück bin ich keine Frau, denke ich mir manches Mal. Wieso? Ja, weil ich finde das schon beachtlich, was ihr alles so ertragen müsst in eurem Körper. Tragen und ertragen.
SPEAKER_01Ja, und alles ist nicht immer schön. Aber ich finde es schon gut, eine Frau zu sein. Also ich bin lieber.
SPEAKER_03Aber ich bin jetzt nicht ein bisschen stolz. Wenn ich mir so andere Typen in meinem Alter anschaue, die fahren Moppelt plötzlich, die holen sich ein Motorrad, die holen sich irgendwelche fetten Karen, die haben in der Tat die 23-Jährige an der Seite. Nisch davon habe ich wirklich nichts. Wo ist meine Schwachstelle?
SPEAKER_01Oh, nee, da wären wir nicht fertig in dem Podcast.
SPEAKER_03Aber sag mal, die prägnanteste. Kommt, da fällt dir nämlich gar nichts ein.
SPEAKER_01Ich weiß nur nicht, wie ich es formuliere, damit es nett klingt. Oder nicht ganz so hart. Was meinst du denn mit Schwachstelle ganz genau?
SPEAKER_03Ja, so diese Typen, typisch im Kontext zu den Wechseljahren. Oder zur Androhpause, wie es bei Männern heißt.
SPEAKER_01Deine Zündschnur ist sehr dünn. Genauso wie bei. Meine ich ja.
SPEAKER_03Meine Zündschnur ist ziemlich dick.
SPEAKER_01Mann, ey. Genau das ist auch, ja. Du verfällst in so einen. Ja, Veteranen sprechen gern vom Krieg, oder wie heißt es? Das ist nicht witzig in solchen Zeiten. Achso, schon jung. Ja, und du bist jemand, der so die Altherrenwitze dann auskramt und so. Du bist jemand, der schnell Gefahr läuft, weil er eben redet und nicht denkt, abgestempelt zu werden. Im Moment. Du denkst auch, aber manchmal redest du schneller, als du denkst. Und dann wird man schnell abgestempelt, weil du Sachen rausopfst.
SPEAKER_03Ich habe keine Impulskontrolle, das hatten wir ja schon gemacht. Das ist es so. Denken tue ich ja sehr wohl. Also ich denke, das denken ja die anderen auch. Ich spreche es nur seit aus.
SPEAKER_01Ja, aber man darf bestimmte Sachen nicht mehr aussprechen. Man darf sie wahrscheinlich noch nicht mehr denken. Nee, darfst du auch nicht.
SPEAKER_03Okay, das ist es schon gewesen, aber ansonsten habe ich ja gar keine Mäkel, oder?
SPEAKER_01Na doch, du bist jetzt nicht so, du hast. Ja, du bist nicht so der Hausmeister-Typ. Also du hast nicht so Bock auf solche Sachen. Das nervt dich total. Aber es ist ja auch ein Ausmaß bei euch. Das ist ja. Was ist denn immer bei euch? Jetzt geht das wieder los. Das ist schon mehr. Deine Zusatzfamilie sucht man sich ja selber aus, ne? Das bestimmt. Das ist ja deine Entscheidung. Genau, das ist ja deine Entscheidung. Und es ist ja, aber es ging ja jetzt auch nicht darum, was bei mir wieder alles schiefläuft.
SPEAKER_03Aber das ist ja auch, nicht der Hausmeister oder der Facility Manager zu sein. Das ist ja nichts Typisches für die Andropause. Was ist denn noch typisch für die Andropause? Andro Pause.
SPEAKER_01Die Männerwechseljahre, wie man das so habe ich gelernt vorhin. Nein, da weiß ich nicht, was da typisch ist. Libidoferlos, da gibt es ganz viel, aber das ist. Nein, da gibt es ja ganz viel, was zu dieser Phase wahrscheinlich gehört. Hat ja auch nicht jedes.
SPEAKER_03Du sollst es ja auch nicht googeln, sondern du sollst mir sagen, was bei mir Phase ist.
SPEAKER_01Hab ich dir doch gerade gesagt. Ich weiß ja nicht, was typisch ist für das. Es fällt einfach nur auf. Dass du mit Stress anders umgehst, dass ja, keine Ahnung.
SPEAKER_03Häufiger Nein sage und nicht immer zu allem ja am Armen sagen.
SPEAKER_01Muskelabbau, mehr Bauchfett. So, du, keine Ahnung. So, weil du teilst immer nur aus und wenn es dann zurück ist.
SPEAKER_03Und du bist das kein Videopodcast. Das will ich jetzt hier mit freiem Oberkörper sitzen.
SPEAKER_01Nein, aber ich bestimmt nicht. Du sollst nicht immer so sexistisch sein. Das ist nicht schön. Oh, ja. Macht man nicht. Ja, weniger Energie, du bist schneller erschöpft, du bist wobei, du bist nicht mehr ganz so viel müde, früher ist er eingeschlafen. Während ich noch mit ihm gesprochen habe, er antwortete auf den Satz und während des Satzes, den er sprach, ist er eingeschlafen.
SPEAKER_03Naitem ich die bunten Pill nehme, habe ich das nicht mehr. Ja, genau. Ich bin ja länger wach als du mittlerweile.
SPEAKER_01Ja, das ist auch nicht gut. Da mache ich mir auch mal Sorgen. Naja, egal. Aber es gibt eben, ja, beim Mann ist es, glaube ich, ganz anders. Ich weiß nicht, wie ich es nicht.
SPEAKER_03Aber die Klischees, das will ich hier eigentlich nur hören, die Klischees bediene ich nicht. Nee, du bist nicht so ein, ne, weiß ich nicht. Da guckt man doch, die Orgelpfeifen an. Also was ich ja ganz lustig finde ist, sind, ich meine, das muss ja selbst wissen, aber die Typen, die sich die Haare färben. Also wenn sie einen grauen Bart haben und dann plötzlich schwarze Haare dazu, das sieht so bleppor aus, das ist unglaublich.
SPEAKER_01Das Komische ist, mir ist es irgendwann mal aufgefallen, weil ich gesehen habe, wie weiß du bist und wie.
SPEAKER_03Meine Seele ist weiß.
SPEAKER_01Nein, dann mit Sicherheit nicht, die ist ganz dreckig. Aber wie weiß deine Haare sind und im Vergleich zu anderen 50.
SPEAKER_03Sag's ruhig, wann es uns jetzt aufgefallen ist. Ein Familienalbum.
SPEAKER_00Ja, weil man konnte nicht sehen, ob er überhaupt Haare hat, weil die nur geläust haben wie der Schnee im Schiff und auch. Ja, das war sehr lustig.
SPEAKER_01Nein, aber das stimmt. Aber ich finde es dann auch schlimmer, dann sei lieber ein bisschen grau-weiß, was weiß ich. Weil das sieht ja furchtbar aus, wenn die in der Tat dann die Haare so schlecht gefärbt haben, auch, was dann ist.
SPEAKER_03Also haben sie bei Rossmann, ich bemühe wieder die Firma Rossmann. Hör auf, dass sie nicht mehr so gut. In der Drogerie haben sie sich für 4,95 das Haarfärbemittel geholt und haben sich dann die Tüten tommenweise auf die Birne gedacht.
SPEAKER_00Das Schlimme ist, dass es dann auch am Ansatz manchmal noch so bräunlich kettlich ist.
SPEAKER_03Ich findest du bescheuert, wenn der Bart grau ist, also wirklich richtig grau und dann haben sie plötzlich die schwarzen Haare. Das sieht so schlimm aus.
SPEAKER_01Ja, das ist und dann die Augenbrauen, die auch noch wachsen bis ins Gett, nur so dicke Buschel da und aus dem Schluss.
SPEAKER_03Theo Weigel gedecken ist Augenbrauen. Irgendeinen greifst du immer an. Die meisten kennen Theo Weigel wahrscheinlich gar nicht mehr. Entweder weil sie nicht politikbewandert sind oder jünger sind.
SPEAKER_01Nee, das glaube ich nicht. Ich glaube, die wissen schon, wer es ist, Politik. Aber ist ja auch egal. Auf jeden Fall ist es wirklich auffällig gewesen, wenn man so im Fernsehen guckt und dann siehst du viel und denkst, hä, wie alt ist denn der eigentlich? Und dann sagst du irgendwie, der ist ja nicht schon 70 und dann hat er noch so eine Braunhaarfrisur, ne, wo man weiß, das ist ja nicht natürlich. Aber ich finde es ja auch schön, dass es solche Sachen gibt, muss ich ehrlich sagen. Also auch für Männer, dass man, weil wir Frauen haben es ja da schon leichter, ne, in solchen Sachen. Also wir können uns schminken, gut, Männer können das auch, aber viele machen es ja nicht. Und wenn du deine Haare eben, dass ihr auch Probleme mit dem Alter habt und was dagegen tun könnt. Finde ich auch gut.
SPEAKER_03Das ist so möglich. Aber findest du, dass ich aussehe wie 1952? So. Schweigen ist eine Antwort.
SPEAKER_01Nee, ich überlegte gerade, wie ich das. Nee, nein, nein.
SPEAKER_03Also wenn ich so an meine Kindheit zurückdenke, da war doch 52, war fast ein biblisches Alter, oder? Die waren tierisch alt, das waren Opa. Ja, die haben Korthut getragen, die Jungs.
SPEAKER_01Aber vielleicht ist es auch ja Kortmann.
SPEAKER_03Das ist einfach nur die Selbstwahrnehmung, die so verstehen.
SPEAKER_01Genau, ich glaube schon, weil ich finde, ich sehe auch nicht aus wie 50. Du siehst ja auch nicht aus wie 50. Naja, aber man merkt ja schon, also ich habe auch schon Schildkrötenhals und am Gebiet. Es gibt ja im Übrigen auch noch nicht 50. Sie sagt immer, sie ist 50, dabei ist sie ja 48. Ja, aber die ist ja schon 49 und nächstes Jahr wäre ich 50. Also das ist ja schon ein Alter.
SPEAKER_03Gott will, wenn du so weitermachst, wahrscheinlich nicht.
SPEAKER_01Nee, wahrscheinlich nicht, aber ich glaube, du eher nicht mehr. Also, ne, für Frauen haben wir eine höhe Lebensaltererwartung grundsätzlich.
SPEAKER_03Was mir auch aufgefallen ist, es gibt tatsächlich, die finde ich ganz schlimm, wenn ich habe letztens eine Dokumentation über Pocket in Thailand gesehen. Die älteren Deutschen, die nicht so richtig viel Knete haben und dann dahin auswandern, um da eben halt den Support zu bekommen, den sie hier sich finanziell nicht leisten können. Krankenkasse, Pflege, was ja guckt was. Und dann sind die armen Teilmädchen da oftmals an der Seite des 88-Jährigen. Und das finde ich ganz, ganz bizarr.
SPEAKER_01Ja, das ist auch, also weiß ich auch nicht, das ist schwierig für mich. Stell dir mal vor, dein Großvater würde. Nee, das möchte ich mir nicht. Ich wüsste gar nicht, was mit dem machen. Den würde ich, glaube ich, zusammenfalten. Ich glaube, das wäre dann nicht mehr Familie. Also weiß ich nicht. Ich glaube, das ist dann, da wird dann aussortiert, also weil das ist ja auch etwas, was man nicht möchte. Ich war noch nie in Thailand. Ich auch nicht. Du auch nicht? Nee, ich war auch nicht. Ich war ein neues Reiseziel. Wir waren noch nicht in Thailand, nee.
SPEAKER_03Das ist schön. Das stimmt. Essen liebe ich sowieso.
SPEAKER_01Ja, das mache ich auch gerne, aber ich war auch noch nicht. Vielleicht kann man ja da nochmal hinreisen. Aber ja, ich glaube, je älter man wird, ehrlicherweise, umso mehr, also was mir auffällt, auch bei uns, man redet schon viel von früher. Also ich mache das auch mit Freundinnen, man redet schon viel von früher. Also Krankheiten werden mehr thematisiert, also wo knackt es, wo das ist? Bei dir, ja. Bei mir nicht. Das stimmt doch gar nicht. Ich habe ja keine Krankheiten. Aber Probi waren gestern zur Abwechslung mal wieder im Krankenhaus. Oh ja, das ist, ey, das hat mich auch so abgenervt. Ja, das Kleinkind ist.
SPEAKER_03Vom Trampolin geflogen bei Freunden, Bekannten und Kopfüberwahlen.
SPEAKER_01Ja, und auf die auf den Silbigen. Das war wieder ein. Also wirklich, ich bin überhaupt kein Freund von Trampolin, Kletterparks und so weiter.
SPEAKER_03Ich bin Nanzer von Trampolin.
SPEAKER_01Trampoline?
unknownTrampoline.
SPEAKER_01Trampolin? Trampoline. Trampoline. Ja, nee, also bin ich leider kein Fan, weil das ist auch so gefähig. Und du hast ja gesehen, als wir in die Rettungsstelle kamen, glücklicherweise, nur mal für euch, ist es relativ gut ausgegangen. Also viel, viel Glück haben, Zahn weg, Risse in der Mundschleimhaut und eine Hamsterbacke. Also ein riesen Hämatomen da drin. Also es ist wirklich gut ausgegangen im Verhältnis, was hätte passieren können. Die haben ja auch gleich in der Rettungsstelle, die haben sofort die Augen gerollt und haben gesagt, oh Gott, ey, Trampolin, die schlimmsten Umfälle, die wir hier sehen. Ich finde das auch echt gefährlich. Ich meine, das ist ja bei Erwachsenen, wenn du manchmal so Videos guckst auf den Social Media-Plattformen. Wenn die King hier wegnickelt. Hör auf, das kann ich überhaupt nicht sehen. Das finde ich so schrecklich. Also das ist wirklich.
SPEAKER_03Wie eine Puppe aus der Augsburger Puppenkiste, wenn du so eine Marionette, wenn das loslässt.
SPEAKER_01Aber die rauschen ja da auch durch und was da nicht alles passiert. Ich meine, das ist super gefährlich. Jetzt habe ich Bilder am Kopf. Das ist super gefährlich, was da weh tut. Und für Kinder, die.
SPEAKER_03Und jeder kennt einen oder die meisten kennen tatsächlich im Umfeld jemanden, der sich beim Trampolin springen verletzt hat. Also ich könnte dir Minimum zwei Armbrüche und einen Sprunggelenksbruch zeigen.
SPEAKER_01Ja, also ich finde, das darf es wirklich nicht sein. Und ich bin auch nicht für die, ich fand das auch schrecklich, es gibt ja auch so, auf den Kindergeburtstag war sie eingeladen und da gab es dann auch so einen Schriebs dazu, den musste man als Eltern unterschreiben. Aber das war ja nicht Trampolin, das war eine Bowl da alle. Ja, also das ist ja nicht. Ja, finde ich alles doof. Springen, klettern, ich weiß, jetzt werden wieder andere sagen, da ist sie doch selber Helikoptermutter. Nee, das bin ich nicht, ich weiß einfach nur um die Gefahr. Und wenn ich was unterschreiben muss, wo drin steht, Elternhaft für ihre Kinder gut, ich bin dann nicht dabei und dann muss ich noch unterschreiben, solche Ausflüge können tödlich enden. Also sorry, weiß ich nicht, wer schenkt denn sein Kind da gut einen gewissen Sinn, wenn du sowas unterschreiben willst?
SPEAKER_03Das fand ich auch hart. Ich meine, gut, sie weisen darauf hin, um sich aus der vermeintlichen Haftung zu nehmen. Aber das habe ich so auch noch nie gelesen, dass solche Ausflüge tödlich enden können.
SPEAKER_01Also das fand ich schon krass. Und Trampolin finde ich einfach gefährlich. Und nicht umsonst spielen.
SPEAKER_03Oder erzähl doch mal Warmaler mit zum Kindergeburtstag?
SPEAKER_01Nö, habe ich verboten. Hab ich verboten.
SPEAKER_03Der ist eine Blockflöte bei uns gespielt.
SPEAKER_01Nee, hat sie nicht. Und die versteht das ja auch.
SPEAKER_03Wahrscheinlich.
SPEAKER_01Ich sagte, Mami, du hast recht.
SPEAKER_00Du wird wahrscheinlich gar nicht mehr aus dem Haus gehen eines Tages, weil Mami.
SPEAKER_03Lady Copter 2.0. Nein. Und Pflassenfahrer. Apropos, wen wir ja eigentlich erwähnen sollten und auch grüßen sollten, war Fentil-Franzi.
SPEAKER_01Fentel-Franzi, die grüßt.
SPEAKER_03Die Reaktion auf unseren letzten Podcast, der ja schon auch für Turbulenzen gesorgt hat, oder?
SPEAKER_01Es gab schon einiges an Kritik da über deine Ausdrucksweise und wie schrecklich du dich benommen hast. Aber eine meiner ältesten.
SPEAKER_03Aber auch viele Lacher und Schulterklopfer, oder?
SPEAKER_01Vielleicht.
SPEAKER_03Ich glaube, es waren mehr.
SPEAKER_01Als auch mehr waren.
SPEAKER_03Ja, Fentel-Franzi, der Name ist schön, der ist auch jetzt Programm. Also viele Grüße.
SPEAKER_01Du musst es auch nach Sachsen, du musst es auch sagen. The Fenchel-Fransi.
SPEAKER_03Das kann ich nicht.
SPEAKER_01The Fenchel-Fransi, die grüßen wir. Das ist eine meiner ältesten besten, also alt im Alter, alt ist sie nicht, aber meiner besten Freundin und die hat gesagt, also ich fühle mich schon ein bisschen vor dem Podcast angesprochen und ehrlich, ich bin eine Fentchel-Fransi und finde es gar nicht so gut, wie ihr da so redet.
SPEAKER_03Hast du ja nicht ein Lastenfahrrad noch nicht, ne?
SPEAKER_01Nein, das hat er so. Nee, ich will jetzt nicht über meine Fransi schimpfen, aber nee, sowieso nicht schimpfen, davon mal abgesehen. Aber die ist auch so ein bisschen alternativ, was ja auch okay ist. Also jeder so, wie er das will.
SPEAKER_03Also Fenchel-Fransi, wenn du das hörst, ne? Wir denken an dich. Du warst kurz Thema.
SPEAKER_00Komm, komm, komm schnell mal wieder zu Besuch.
SPEAKER_03Aber apropos, was mich diese Woche richtig aufgeregt hat.
SPEAKER_00Querschläger.
SPEAKER_03Ich hab allen Ernstes am Donnerstag, am Freitag, als auch am Montag jeweils 20 bis 25 Minuten in der herrlichen Telefonwarteschleife meiner liebsten Krankenkasse gehangen, für die ich eigentlich immer eine Lanze gebrochen habe. Und es passierte nichts. Und das hat mich so tierisch abgenervt. Und am Montag.
SPEAKER_01Was heißt, es passierte nichts? Du hast niemanden erreicht, oder?
SPEAKER_03Ja, außer die GEMA-freie Doodle-Musik, die du dir da reinziehst die ganze Zeit und bekloppt wirst, passierte nichts. Am Montag, bei Minute 24,30, wo ich eigentlich auflegen wollte, ich habe nebenbei das Telefon laufen lassen, ging dann tatsächlich eine Dame ran, die war auch ganz nett, und die hat aber leider meinen Frust abbekommen. Und ich habe gesagt, das kann nicht euer Ernst sein, dass ich drei Tage in Folge hintereinander euch anrufe und es passiert jeweils 20 Minuten nichts. Weißt du, die Beiträge ziehen sie an bis ins Getten. Und ich muss jetzt 1200 Euro abdrücken oder 1280 Euro abdrücken für die Krankenkasse. Aber kriege, wenn ich was von denen brauche, kein ans Telefon, da hat mich abgefuckt zum gleichen Art. Da war ich echt sauer. Die hat es aber sehr gut gemacht, muss ich sagen. Die hat mich relativ schnell wieder runtergeholt, sie hat sich entschuldigt, sie hätten eben halt so viel Telefonaufkommen. Ich sage, nee, ihr habt nicht zu viel Telefonaufkommen, ihr habt zu wenig Leute für das Telefonaufkommen, da liegt die Krux.
SPEAKER_01Da weiß ich gar nicht, ob das immer der Grund ist. Manchmal denke ich auch, dass das absichtlich ist. Wieso? Das war noch nie bei denen. Noch nie. Ich habe dir für die immer eine Lanze gemacht. Ja, also ich erkenne da auch viele, wo ich denke, ey, das ist euer Service, das ist eure Kunden.
SPEAKER_03Alles gesagt, das ist mein Autohersteller des Vertrauens, das ist der nächste Aufreger und da platzt mir dann wirklich auch echt der Arsch. Ich fahre liebend gern wie jeden Abend. Auf dem Sofa. Oh nein. Ich fahre liebend gerne Mercedes. Und liebe Mercedes-Freunde und lieber Mercedes-Mitarbeiter, wenn ihr es hört, ich fahre dann auch die ein bisschen teureren Autos und ich war jetzt das wie zum wiederholten Mal mit meinem Neuwagen, um die Mängel beseitigen zu lassen, beim Neuwagen, im Service. Und jetzt war es tatsächlich so, dass ich ihn am Montagmorgen um 8 Uhr zum wiederholten Male abgeben musste, weil beim vorherigen Termin das nicht repariert wurde oder nicht alles behoben wurde. Dann habe ich ihn Montagmorgen um acht abgegeben, mit der Aussage, die brauchen ein bis zwei Tage und dann wäre alles fertig. Am Montag um 11 Uhr, also nur drei Stunden später, klingt mein Telefon. Und es war ein freudiger Meister am Telefon und sagt, Herr Schlichte, ich kann Ihnen richtig was Tolles sagen. Wir sind schon fertig, wir haben alles fertig gemacht. Ich sage, ich habe alles fertig gemacht. Ja, wir brauchten nicht so lange, das sind ja nur die Schiebetüren gewesen. Ich sage, nee, und was ist mit der Feuchtigkeit im Auto und der Freisprechanlage? Oh, das haben wir nicht mitgemacht. Also hätte ich nicht nachgefragt, wäre ich da hingefahren und wäre ein viertes Mal wieder zur Werkstatt gefahren, um die Mängel beheben zu lassen. Und das ist sogar die gleichen Mängel. Das ist so gar nicht Mercedes-Like. Und ich finde, es gibt so gewisse Dinge, die sind für mich ein völliges No-Go und die lassen sich auch mit deiner Entschuldigung nicht wegbügeln. Das geht nicht.
SPEAKER_01Nee, vor allen Dingen wenn es immer wieder passiert.
SPEAKER_03Also zum wiederholten Male ist es hoch. Also wozu zahle ich denn diese horrenden Preise? Da erwarte ich doch auch einen gewissen Service. Ah, yeah, that is halt so. Als ich damals mein AMG hatte, weißt du, das ist auch ein besonderes Auto, als Werkstatt-Ersatzwagen haben sie mir dann tatsächlich ein Smart hingestellt. Ich sage, ich habe doch ein Ding an der Birne oder was? Ich bin zwei Meter groß, ich fahre nicht mit dem Smart, die ging so, da haben sie ja Barn und da haben mir da irgendwie eine CLA oder so hingestellt. Elefantenrollschuh, aber das geht für mich einfach nicht. Das gehört sich auch nicht. Da müssen Sie sich noch nicht wundern, dass die Leute alle abwandern dort.
SPEAKER_01Ja, also naja, die Wirtschaft ist ja sowieso sehr eigen gerade aktuell, was da alles passiert. Aber der Service ist halt wirklich Service. Ja, Service-Wüste.
SPEAKER_03Das eine ist Wirtschaft und das andere ist auch Service und auch das Umsichtigsein und einfach auch die Identifikation der Leute, die dort arbeiten im Service, mit dem, was sie tun.
SPEAKER_01Aber das ist doch genauso, ich weiß nicht, die Einstellung ist halt wirklich auch, ich sehe es ja bei mir in der Arbeit, wir haben nun da auch die ein oder andere Herausforderung gerade bei uns in der Arbeit, aber ich glaube, manchmal ist es halt auch so, die Einstellung, es gibt noch ein paar. Das ist mit der Identifikation. Ja, zum Beispiel, wo du deinen Reifenwechsel immer machst. Dieser Typ, der dich da betreut.
SPEAKER_03Das ist die beste Jonas, du bist großartig.
SPEAKER_01Weltklasse, der bist wirklich weg. Der ist wirklich, der bringt das Auto, der holt das Auto, der denkt mit, der ruft vorher an, der, da gibt es nichts. Bevor du das ausgesprochen hast, hat er schon den Vorschlag gemacht. Sowas ist geil. Und bei uns ist es auch.
SPEAKER_03Und er kann sich sicher sein, dass ich immer bei ihm bleibe. Weil das findest du durchaus anders.
SPEAKER_01Und da gibt es natürlich auch ganz viele, die das auch machen, aber wenn ich bei manchen die Einstellung, und da sind wir eben auch wieder bei den Generationsdingen, auch die Jüngeren, ich weiß nicht, ob die das Arbeiten nicht lernen wollen, nicht gelernt haben oder einfach anders groß geworden sind, wahrscheinlich schon. Wenn du dann auf die Leute triffst, die dann vor dir stehen, die 25-jährigen Mädchen und die sagen, oder nichts gegen 25-Jährige, aber die dann sagen, Entschuldigung, also ich war heute acht Stunden hier in der Arbeit, jetzt streichen sie uns noch das Homeoffice. Da habe ich die angeguckt. Ich habe gesagt, Mäuschen, in deinem Alter, da ist man. Mäusin gesagt? Nee, habe ich nicht. Ich wollte gerade sagen, da bist du ja schon beleidigt. Nein, da bist du ja schon beleidigend. Aber da habe ich gesagt, entschuldige mal bitte, in deinem Alter habe ich drei Jobs gleichzeitig gehabt. Und ehrlich, wenn du so eine Einstellung hast, dann hast du bald nur noch Home und gar kein Office mehr. Da hat die mich angeguckt.
SPEAKER_00Da läuft unter. Golasbruch.
SPEAKER_01Da hat die mich angeguckt und hat gesagt, ja, aber Entschuldigung, also ich brauche morgen erstmal einen Tag frei. Da habe ich gesagt, ganz ehrlich, wenn du so eine Einstellung hast, und ich arbeite ja nun in einem Unternehmen beim Fernsehsender, wo wir wahnsinnig flexibel sein müssen, wo es auch darauf ankommt, dass wir mal nicht auf die Uhr gucken, okay, Stechkarte rein in Automaten und ich bin heim, egal was passiert. Und ich finde einfach so, die Einstellung der Menschen zu bestimmten Dingen, das finde ich, geht einfach gar nicht. Und da, also auch, ich sehe es ja in der Arbeit, man sieht es einfach.
SPEAKER_02Ist das eine Alterssache?
SPEAKER_01Ich weiß es nicht. Also ich finde schon, dass vielleicht.
SPEAKER_02Egomanie, das ist, keiner guckt mal zur Seite, ob es dem anderen gut geht. Ich glaube, das ist ja eine gesellschaftliche Thematik.
SPEAKER_01Nee, ich weiß es nicht. Also ich finde die Jugend heutzutage, also haben wir ja nur auch mit Lotta immer lang und breit, also was die für Einstellungen haben, was die für Vorstellungen haben.
SPEAKER_03Arbeit, ja, okay, das mag sein.
SPEAKER_01Zur Arbeit jetzt im Allgemeinen, ne? Sonst natürlich, jede Generation wird sowieso anders groß und jede Generation hat andere Dinge.
SPEAKER_03Da sind wir wieder im Generationenkonflikt, der so groß ist, wie er noch nie gewesen ist. Aber das wollen wir nicht gar nicht wieder durchführen.
SPEAKER_01Aber es ist auch lustig, dass die Generation, natürlich, ist ja unser Thema auch im Podcast, aber es ist ja auch, dass die Generation das überhaupt eingeteilt werden in XYZ zum Beispiel und so und dass jede Generation so für irgendwas steht. Ich meine, oder dass an irgendwas festgemacht wird, finde ich absolut.
SPEAKER_03Die Millennials, die Digital Natives, ja, das finde ich auch schon krass irgendwie. Ja gut, aber das ist charakteristisch für diese Epochen, in denen die groß waren und sowas. Das passt schon. Also ich finde das ganz, ganz toll.
SPEAKER_01Aber man verlässt sich eben auch auf so Sachen, auch KI. Ich meine, mir macht KI total Angst. Ich habe gestern mit meinem Steuerberater gesprochen und der hat mir auch erzählt, wusstest du, dass es, das fand ich total interessant, das habe ich noch nie gehört, wusstest du, dass es eine eigene Social Media KI-Plattform gibt, wo sich die KI austauscht, wie wir das bei Insta und Co. machen, nur KI. Und keiner weiß, was die da wirklich treiben. Nur KI. Es gibt keinen, weiß ich nicht, hat er mir nicht gesagt, aber, also ich habe nicht gefragt. Ja, genau, das habe ich auch noch nie gehört. Da tauscht sich nur KI aus. Und die wissen nicht, was die da machen. Das ist nur KI. Es hat einer programmiert, irgendein Heini aus, weiß ich was ich wo, der ist jetzt nach Amerika ausgewandert. Und die, keiner kommt da ran rein, die tauschen sich da. Mythos. Nein, das gibt es bestimmt. Und da denke ich auch krass. Und wenn du natürlich siehst, auch wie viele damit schon arbeiten und sich darauf verlassen, die teilweise denke ich, seid ihr wahnsinnig, ihr könnt doch nicht die KI auf eure Daten dazugreifen. Die schreiben dann über KI was auf dem Rechner. KI hat dann auf alles Zugriff bei dir da. Wenn du es nicht einschränkst. Auf deine Bank da, auf alles.
SPEAKER_03Und was schreiben die über KI auf dem Rechner verschiedene?
SPEAKER_01Na, keine Ahnung, wenn sie KI auf dem Rechner nutzen für alles Mögliche, um irgendwas zu machen.
SPEAKER_03Da steht ja heutzutage was überall schon drin. Also das KI ist ja nicht nur ChatGPT, sondern.
SPEAKER_01Nein, das meine ich ja auch nicht. Aber mir macht das schon Angst.
SPEAKER_03Ja, das wird die Welt nachhaltig verändern. Das größte Problem ist eben halt die KI, die man sich selbstständig macht. Ja, genau, das meine ich ja. Solange es unter menschlicher Kontrolle ist, geht es ja noch einigermaßen.
SPEAKER_01Deswegen sage ich ja, ich war so erschrocken, als der sagte, es gibt eine eigene Plattform, das muss ich unbedingt nochmal rausfinden, wo sich KI austauscht. Also die haben eine nur KI.
SPEAKER_03Also ich glaube, zehn Jahre weiter sind so viele Dinge, haben sich so viele Dinge verändert, an die wir jetzt noch nicht mal denken, beziehungsweise uns das überhaupt geschweigen vorstellen können. Wenn man sich das auf den Zeitstrahl der Menschheit anschaut, alleine der Weg vom Modem, also vom ersten Zugang ins Internet mit 56K-Modem, vielleicht kennt es der ein oder andere noch, bis jetzt reden wir über 26 Jahre. Das ist ein Müh auf dem Zeitstrahl der Menschheit. Und so schnell hat es sich entwickelt, diese ganze Technologie. Also ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Manches wünsche ich mir die alte gute Zeit wieder, ja. Apropos.
SPEAKER_01Da sprechen wir im nächsten Podcast drüber. Denn da erzählen wir mal ein bisschen was aus unserer guten alten Zeit. Aber ich habe eine Frage zum Abschluss.
SPEAKER_03Eine einzige. Darf ich? Ja, du darfst. Wenn du dir einen Teil wünschen, du könntest aus deiner Kindheit zurück. Boah, das ist. Gibt es da was? Nur einen Teil. Na, meinst du jetzt? Egal was, also irgendwas, was du in deiner Kindheit richtig großartig gefunden hast. Kann Klamotte gewesen sein, Spielzeug, kann Essen gewesen sein, irgendwas in diese Richtung. Oh, weiß ich nicht. Weißt du nicht? Ich wünsche mir meinen.
SPEAKER_01Beantworte ich im nächsten Podcast. Aber weiß ich gerade nicht, weil so viel hatte ich ja nicht in meiner Großheit.
SPEAKER_03Ich wünsche mir den braunen Bären zurück. Ist denn der braune Bär? Das war ein Eis von Langnese, glaube ich, mit einem Karamellkern. Das hatten sie zwischenzeitlich vor ein paar Jahren auch nochmal aufgesetzt, aber sie ist wieder verschwunden. Das war das geilste Eis ever. Das war ein Karamelleis mit Karamell, flüssigem Karamellkern. Das war gar nicht mein Eis. Ah, das war pornös. Das hat so gut geschmeckt, lecker. Also das, lass uns im nächsten Podcast tatsächlich nochmal in die gute alte Zeit zurückschauen. Ich glaube, da fehlt uns einiges auch.
SPEAKER_01Na, da wird, also ja, definitiv. Und ja, da sind wir wieder beim Thema, das wir schön vergessen haben. Damals, damals.
SPEAKER_03Aber jetzt gucke ich nach vorne, weil jetzt gibt es Fußball und ich bin raus.
SPEAKER_01Na wunderbar, dann beenden wir das jetzt an dieser Stelle. Wir wünschen euch allen eine gute Zeit. Gehabt euch wohl, sage ich immer so schön. Adieu. Adieu. So, dann schleppt dich mal raus und den Rest auch. Also, mach's gut. Bis bald. Tschüss. Ciao.