XYZ - zwischen Brotdose und Burnout
Willkommen bei XYZ – zwischen Brotdose und Burnout, dem ehrlichen Podcast über das echte Leben zwischen Alltag, Familie, Job und dem Versuch, dabei nicht komplett durchzudrehen.
XYZ - zwischen Brotdose und Burnout
#12 Hat das Einhorn eigentlich immer Vorfahrt?
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In dieser Folge wird gezockt: Mario Kart in der Familie und natürlich mit allem, was dazugehört.
Außerdem geht’s um Mallorca, Eigentum und die Erkenntnis, dass man auch mit einem eigenen Zuhause auf der Insel nicht vor dem ganz normalen Touri-Wahnsinn sicher ist.
Los geht's zwischen Brotdose und Burnout.
SPEAKER_00Was ist eigentlich Burnout? So, dann sind wir nochmal wieder mit einer ganz schnellen Runde. Warum? Wir müssen relativ zügig Mario Kart spielen. Ach, du unter Mario Kart. Was? Magst du es nicht? Du liebst es?
SPEAKER_01Doch, nee, ich kann nur nicht verlieren und da verliere ich auch, weil ich nicht so gut fahre.
SPEAKER_00Du verlierst in jedem Spiel. Wir sind ja eine Zockerfamilie, müsst ihr wissen.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Der kann ganz schlecht verlieren.
SPEAKER_01Ja. Das stimmt überhaupt nicht.
SPEAKER_00Mein Bruder kann auch nicht verlieren. Ja, aber besser als du.
SPEAKER_01Nee, auch nicht. Naja, unabhängig davon, erstmal herzlich willkommen. Wir sind immer noch auf der herrlichen Insel, Mallorca. Drei. Ja, dreieinhalb. Nee, drei haben es zwar nicht haben es rum. Aber für mich ist es jetzt dann auch okay. Wir haben noch anderthalb und das ist gut. Ich könnte nochmal vier Wochen rumdrucken. Nee, ich glaube, das könnte ich nicht. Es gibt jetzt schon Tage, wo ich auch dann raus aus der Sonne muss und jeden Tag so das Gleiche. Hier, das Gleiche.
SPEAKER_00Ja, wobei ist es auch echt heiß hier. Konstant immer, immer 33,4. Du daß ich gestern oder 37 Grad. Das ist echt extrem heiß gewesen. Ja, finde ich schon. Aber trotzdem schön. Ich liebe es immer wieder. Also uns geht es gut. Wir sind so langsam angekommen, glaube ich, und so langsam auch im Entspannungsmodus. Das war ja in Woche 1 noch ein bisschen was anderes. Da haben wir noch ordentlich zu tun. Jetzt geht es einigermaßen. Ich fühle mich gut.
SPEAKER_01Ja, ich habe auch, ich mache Wäsche, ich mache auch.
SPEAKER_00Genau, wie zu Hause letztendlich. Es ist nur räumlich verschoben worden, die ganze Geschichte. Es werden drei, vier Maschinen durchgeorgelt hier. Es wird. Ja, ich weiß, aber.
SPEAKER_01Nee, nicht, nee, das ist ja normal, weil wir natürlich auch Handtücher haben vom Strand und mit denen lege ich mich ja nicht voll gesandet wieder an Pust.
SPEAKER_00Wenn andere von draußen raufgucken wollen, ob das normal ist, ich weiß nicht.
SPEAKER_01Ich habe keine Zwänge. Habe ich nicht. Brauchst du mir nicht einriesen. Nein, brauchst du.
SPEAKER_00Das können wir nochmal in der neuen Folge nochmal beleuchten.
SPEAKER_01Ja, dann wollen wir mal deine Impulskontrolle chicken.
SPEAKER_00Die ist mangelhaft, das stimmt. Ja, richtig. Sonst hätte ich ja auch jetzt keine Nintendo Switch. Was jetzt? Wo? Wenn die Impulskontrolle funktionieren würde, hätte ich morgens nicht gesagt, komm, wir fahren los, ich kaufe eine Nintendo Switch. Ich, der, der nie gezockt hat, der nie irgendwas in diese Richtung unternommen hat. Mein letztes Gaming-Ereignis war mit Kommodore 64, glaube ich, 990 A. Die hat ein Amiga. Ah ja, Amiga, genau, richtig. Jetzt haben wir hier eine Nintendo Switch und was soll ich sagen? Das hat sich gedreht. Wir zocken, seitdem sie hier ist, jeden Abend Mario Kart. Ich liebe es und ich könnte die ganze Nacht durchfahren. Ich habe so viel Freude daran, das macht Spaß.
SPEAKER_01Um halb eins wird dann noch da so, komm, ein noch, ein. Das Kleinkind muss wach bleiben. Ja, du musst wach bleiben, die lässt mich schon vor, da ist es. Darf Kohler tun. Na, ganz so schlimm ist es nicht. Aber es war sehr schön. In Woche zwei hatten wir Freunde aus Leipzig da. Aus Leipzig. Also Franzi mit ihrem Mann Rich und Tochter Olli. Und das war richtig schön. Und da haben wir endlich auch wieder Spiele gespielt, die manchmal ja schon verloren gegangen sind. Ich weiß nicht, wie es euch da draußen geht. Spielt ihr noch so richtig im Familienverbund Kartenwürfeln und sowas, Brettspiele. Das machen wir halt wirklich sehr intensiv.
SPEAKER_00Wir sind durch Zockerfamilie. Naja, nicht mehr. Also nicht virtuell, sondern wir spielen gern Tischtennis, wir gehen ja überall in einen Wettkampf rein.
SPEAKER_01Ja, gut, das ist ganz schlimm bei uns, aber ich finde, gerade was das Würfelspiel angeht, wir haben so ein tolles Familienwürfelspiel, da würfelt man bis 10.000 hoch, aber das jetzt zu erklären, macht keinen Sinn. Das macht richtig Spaß. Das haben wir irgendwie, ich weiß gar nicht, mein Opa hatte das irgendwann mal angefangen, aber ich weiß gar nicht, wo das herkommt oder wo der das ist.
SPEAKER_00Der hat es vorher nicht, aber es fetzt richtig.
SPEAKER_01Ja, macht richtig und da kann man eben selber für sich auch entscheiden, geht man das Risiko mit dem Würfeln, macht man weiter, riskiert man Strich, etc. etc.
SPEAKER_00Ein Spiel steht auf der roten Liste.
SPEAKER_01Genau, ein Spiel steht leider auf der roten Liste und wie ich hörte, bei Franzi auch mittlerweile, weil die auch so etwas ungehalten wird, wenn sie dann. Da gibt es auch keiner Sonnen. Dann fängt man mit einer Karte an. Jede Runde gibt es eine weitere Karte dazu, bis zehn Karten, spielt man hoch und dann spielt man wieder runter. In der Runde drauf gibt es dann wieder neun, acht, sieben und so weiter. Und man muss in jeder Runde hinlegen, wie viele Stiche man glaubt, tun zu.
SPEAKER_00Ja, genau.
SPEAKER_01Wie viele Stiche man machen wird. Und in Runde 1 hat ja jeder nur eine Karte und wenn dann vier Einsen da liegen, denken ja alle vier Mitspieler, sie werden einen Stich machen. Aber nur einer wird den machen, weil Herz Ass sticht alles, also so wie ein klassisches Kartenspiel. Und von Runde zu Runde musst du halt neu denken, weil ja die anderen Mitspieler auch zwei Karten haben oder fünf Karten nachher und so weiter. Super spannend. Ja, machst du keinen Stich oder nicht die Stiche, die dein Würfel angegeben hat, die du selber vorher bestimmt hast, dann kriegst du Minus.
SPEAKER_00So, jetzt langweilen wir nur deine Spielerklärung, sondern was. Ja, ich glaube, die wollen was anderes. Können sie uns ja schreiben, wenn sie es wissen wollen. Die wollen ja was anderes hören. Wer ist derjenige, der völlig ausschlippt bei diesem Spiel? Das wollen sie hören.
SPEAKER_01Ich flippe nur aus, wenn.
SPEAKER_00Du flippst immer aus. Das Ding steht aber roten Müssen.
SPEAKER_01Nur aus, wenn Leute entweder kein Interesse am Spiel haben, wie deine Mutter, die sagt, das ist scheiße auch, ob man aber gewinnt, solange das geht, das geht halt nicht bei uns. Und wenn du halt gemein bist.
SPEAKER_00Richtig. Ich bin selbst beim UNO gemein, also auch damals, als wir uns kennengelernt haben, nein, darf ich nicht erzählen. Also zumindest musste ich nach zwei Wochen, wo wir uns kannten, kurz überlegen, wen ich mir da eingekauft hatte, weil wir da in Dänemark waren ich letztens nie vergessen, haben draußen auf der Terrasse gesessen, haben dieses Kartenspiel. Ich habe es das erste Mal gespielt und habe es gleich gewonnen, ohne so richtig verstanden zu haben. Und dann wurde mir direkt unterstellt, ich würde bescheißen. Ja, natürlich, du bescheißt auch.
SPEAKER_01Noch schlimmer als mein Vater, der hat immer alle gegeneinander aufgestachelt, beim Mensch Erwart. Ja, weil du auch einen wahnsinnig machst, weil du dich die beschreust, wenn jemand schlecht dasteht und ja, das macht man nicht.
SPEAKER_00Beim Spiel, nur beim Spiel. Ja, aber das macht man nicht. Ich habe eben halt so ein Gewinner gehen in mir. Der eine hat es, der andere nicht. Und ich bin in der Lage, meine Frustration, wenn man was nicht funktioniert, in Leistung zu kanalisieren. Das können ja auch in Leistungen, wie weit du den Controller schmeißen kannst bei Mario Kart oder was. Das können ja ganz wenige Menschen tatsächlich nur. Das musste ich aber auch essen. Nein, ich musste das auch lernen. Ich war früher auch, mein Tischtennis ist immer noch so eine Sportart, die macht mich tatsächlich wahnsinnig. Da kann ich ganz schlecht, wenn es nicht funktioniert.
SPEAKER_01Er wirkt auf aggressiv die Bälle im Pool, ja? Ich habe schon mehrfach Medik.
SPEAKER_00Weil du nicht fangen kannst.
SPEAKER_01Nee, meine Hände sind, alle Finger sind schon nach hinten umgeknickt. Alle. Jetzt habe ich einen Schnappdaum.
SPEAKER_00Nicht durch mich. Ja, das weiß ich nicht. Nein. Der Schnappdaum ist der schlimme Waschmaschinen-Daum, weil du da an und außen machst. Irgendwas Gelenk ausgekugelt dabei.
SPEAKER_01Ja, genau. Das ist wahrscheinlich der Fall. Naja, also es ist schon so, dass wir gerne spielen und ich finde solche Spiele echt toll und ich finde, das sollte man wieder viel, viel mehr machen. Oder vielleicht machen es auch alle, man kriegt es noch nicht mit, aber so im Black.
SPEAKER_00Es gab schon auch coole, ne? Also von Monopoly über Rommel Extivity habe ich auch eine Zeit lang, haben wir eine Zeit lang geschrieben.
SPEAKER_01Aber das mochte ich nicht so gerne. Malefits damals. Monopoly mochte ich auch nicht so gerne. Schab, mein Gott, mein Opa, mein Vater und Bröder, also meine Onkel, sind alle, mein Bruder selbst mit, sind alle immer zum Preisschabig. Richtige Turniere gab es. Richtige Turniere, jedes Wochenende oder jeden Sonntag oder wann die waren. Und dann kam mein Opa mit einem halben Schwein nach Hause, mit Männerbist.
SPEAKER_00Ist das noch gelaufen?
SPEAKER_01Oder mit Aalen?
SPEAKER_00Mit Aalen, geräuchern Aal. Schmeißen wir den Aal ab.
SPEAKER_01Das war eklig. Ich habe einmal beim Würfeln auf so einem Stadtfest. Ja, gekotzt beim Weit. Aber nur einmal probiert, da wusste ich aber nicht, dass es ein Aal ist. Und dann hatte ich die Blechttrommel gesehen und seitdem kann ich Aalen nicht bevor.
SPEAKER_00Wir haben die tatsächlich damals am Ratzeburger See mit einem alten Auto reichen, Treckerreifen. Wir haben einen Treckerreifen vorne am Wirkenkopf ins Wasser über Nacht, haben da irgendwie ein bisschen Aas reingetan und dann aufstag waren Aale. Heutzutage findet es nicht einen einzigen Aal mehr im Ratzeburger See.
SPEAKER_01Also zum Glück. Aber das fand ich wirklich eklig. Aber früher wurde Preisschat, meinst du noch Schkat, was meinst du das bei uns los war, bei Familienfesten. Also da haben ja alle, die zwei Brüder meines Vaters und Opa, also die haben zu viert gespielt, später meinem Bruder noch mitgespielt. Und das war wirklich, dann haben die um Geld gespielt. Naja, dann kannst du dir ja vorstellen. Mein Vater ja auch immer einer war, der aus dem Gesetzentwurf.
SPEAKER_00Das hat man ja auch in Kneiden gemacht, wenn man früher in Kneiden gegangen ist und sowas ins Gemeinschaftshaus hat man ja dann auch Schkat gespielt.
SPEAKER_01Ja, natürlich. Deine Mutter spielt ja auch heute noch Kartenspiele mit ihrem Karten.
SPEAKER_00Aber spielt was anderes. Ich weiß mal nicht, wie es ist. Verlaster bestimmt. Nein, nein, nein, nein, nein. Irgendwie kenne ich nicht das Spiel.
SPEAKER_01Ja, es gibt auf jeden Fall viele geile Spiele und das darf echt nicht aussterben. Ich finde sowas wirklich toll und wir lieben das. Und so ein Abend ist auch schön, man sitzt zusammen, man hat Spaß zusammen. Manchmal ärgert man sich, aber in den meisten Teilen. Ich finde auch, deswegen haben unsere Kinder auch so rangezogen, dass die auch bei solchen Spielen Spaß entwickeln und Freude daran haben, weil ich das echt schön finde, wenn die eben auch solche Sachen lernen und vielleicht später das auch mal adaptieren und nicht nur vor den Konsolen hängen. Aber da hast du ja jetzt, weil du deinen Impuls wieder nicht im Griff hattest.
SPEAKER_00Ich, derjenige, nochmal, ich wiederhole es nochmal, ich habe nichts mit Gaming bis vor zwei Wochen zu tun gehabt. Wirklich gar nichts. Es hat mich nicht die Bohne interessiert, diese ganze Geschichte. Aber Mario Kart hat mich jetzt tatsächlich angefixt. Aber ich glaube, das wird in zwei Monaten auch auserzählt sein. Ich bin ja so jemand, der hat eine schlechte Impulskontrolle, der penetriert dann, wenn er was eine Leidenschaft entwickelt hat, der spielt da oder macht da auch Sport oder sowas und irgendwann ist dann.
SPEAKER_01Stimmt ja nicht, beim Handball bist du immer noch dabei.
SPEAKER_00Ja, weißt du, das Einzige.
SPEAKER_01Ja, aber trotzdem, ich finde es auf jeden Fall schön und ja, ein gutes Vorbild sind wir da nicht gerade für unsere Kinder.
SPEAKER_00Aktuell nicht.
SPEAKER_01Ja, nee, also spielen, was das angeht und Social Media und so weiter, aber wir beschweren uns ja immer, dass die dann zu viel vor den Konsolen oder ähnliches hängen. Wobei ich muss sagen, bei Mali ist es auch so, die hat das relativ gut im Griff, weil die das nie als Verbot hatte. Andere Kinder, bei anderen Müttern höre ich, oh Gott, wir können das unseren Kindern nicht so frei zur Verfügung stellen, weil die hören nicht von alleine auf und setzen sich dann hin und malen Bild immer. Ja, das hört man oft. Also da ist es schon gut. Aber klar, es sind halt halt irgendwie, in dem Fall kommen die natürlich irgendwann und sagen, ja, ihr spielt ja auch oder ihr hängt ja auch da vor der.
SPEAKER_00Handy ist das beste Beispiel.
SPEAKER_01Ja, ja.
SPEAKER_00Die Diskussion hast du ja, hast du ja gefühlt tagtäglich. Noch hat Maler ja zum Glück kein Handy, aber wenn das soweit ist, werden wir uns, glaube ich, dieser Diskussion auch stellen müssen, war ja bei Lotta ähnlich.
SPEAKER_01Ja, ja, das ist richtig. Aber ich denke manchmal auch so, auch gut, da, wie macht man es richtig? Also ich weiß nicht, wie es euch da draußen geht, auch was das Finanzielle angeht. Also wir hatten ja jetzt die Diskussion auch mit unseren Freunden, wie geht's los? Die Olli wird 14 und wie fängt man an, ihr beizubringen, mit Geld gut umzugehen. Das eine ist ja schon dieses Gaming, Streaming etc. Da ist es ja schon schwierig, da vielleicht ein gesundes Maß zu finden. Und beim Geld, finde ich, ist es ähnlich. Das war echt auch eine Diskussion, weil wir haben viele im Freundes- und Bekanntenkreis jetzt gehört, dass es da die Heranwachsenden gibt, die mit ihrem Geld gar nicht klarkommen, weil sie alles überall bestellen können, auf Rechnung ja mittlerweile auch, oder PayPal oder was sie machen. Gar nicht. Und dann kommt der große Knall, die machen dann irgendwann ja diese Briefe nicht mehr auf. Und dann ist das Geld irgendwann Hokuspokus angehäuft in Schulden.
SPEAKER_00Ja, das ist aber ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass heutzutage der freie Bestellweg über das Netz von jedem bestritten werden kann. Und da gibt es so viele Bezahldienstleister von Klammer über Paypal und weiß ja Kugel was. Und du kannst ja, und das ist ja wie Gefahr bei der ganzen Geschichte, bei ganz vielen auf Rechnungen bezahlen. Und dann bezahlst du diese Rechnung einfach nicht und hast das Produkt und dann, wie es oftmals passiert, dann ignorierst du die erste Mahnung, dann ignorierst du die zweite Mahnung und irgendwann summiert sich das alles. Das ist schon, also ich glaube, da muss was passieren, um das ein bisschen besser einbremsen zu können. Auf der anderen Seite muss man ganz ehrlich auch sagen, was tut die Gesellschaft oder beziehungsweise auch die Schule und Co. dafür, dass die vernünftig in das Leben entlassen werden, sobald sie, ich sag mal, ihren ersten Job machen. Können die tatsächlich mit Geld umgehen, wissen sie, wie Steuern funktionieren, wissen sie, wie Online-Banking funktioniert. Nichts dergleichen wird denen tatsächlich gelehrt. Und das ist ja immer auch so mit meinem Lieblingsthema. Die können die 15. Gerichtsanalyse hoch und runter dreshen, aber sie wissen nicht, wie ein Online-Banking vernünftig funktioniert oder sowas. Das heißt nicht, dass sie es nicht lernen können, aber sie werden nicht darauf vorbereitet. Und das finde ich echt schwierig.
SPEAKER_01Ich weiß es gar nicht, ob es in der Schule nicht auch so Sachen gibt.
SPEAKER_00Bei Lotter war es definitiv so nicht.
SPEAKER_01Nee, aber ja, also ich finde auch gerade, was das Thema Geld angeht, weil da sind sie schon vielen Fallen auch ausgesetzt nachher. Und die können ja nicht umreißen, was das alles nachher kosten wird, wenn sie dann ins eigene Leben starten.
SPEAKER_00Überhaupt nicht, nee, die sind völlig blank. Also oftmals völlig blank. Es gibt sicherlich auch andere, die da besser drauf vorbereitet sind. Aber ich sehe es auch so ein bisschen als unsere Aufgabe an, die dazu waren. Aber klar, wenn du.
SPEAKER_01Sie wollen es ja nicht mehr hören.
SPEAKER_00Genau, wenn du in einer Familie groß wirst, wo völlige Gesättigung da ist. Und wir leben ja nun auch in einer Zeit, wo nur noch abgeschöpft wird und alles zur Verfügung ist rund um die Uhr, dann ist es natürlich auch schwer, denen zu sagen, naja, es kann auch anders gehen, weil sie haben es anders gar nicht kennengelernt bisher.
SPEAKER_01Ja, das ist schon richtig.
SPEAKER_00Wir sagen aber nie leer.
SPEAKER_01Nein, aber was macht man denn damit? Also ich meine, wir kennen es ja auch aus dem Freunde- und Familienkreis, was macht man damit, wenn das einmal passiert, wenn das zweimal passiert? Also diese Leute lässt man sie dann fallen, die Kinder? Sagt man, so jetzt kommen wir selber klar, finde ich fast mit dem richtigen Weg. Natürlich nicht, also natürlich erstmal helfen, aber wenn dann keine Besserung eintritt, wie macht man sowas?
SPEAKER_00Da kommt immer auf das Kind drauf an. Wie offen ist es für Ratschläge? Nimmt sie die Ratschläge an oder sagt sie, ihr habt mir jetzt gar nichts mehr zu sagen, ich mach das alles alleine, dann zählt, glaube ich, Lernen durch Schmerz. Natürlich immer mit dem vorausschauenden Auge vielleicht auch ein bisschen was auf die hohe Kante zu legen, um gegebenenfalls diesem Kind dann auch aus der Perktschre zu helfen. Aber im besten Fall passiert es bis dahin gar nicht. Aber das ist ja gar nicht nur mit dem Geld so. Ohne jetzt politisch werden zu wollen, ist es das Gleiche. Mit den Parteien, die heutzutage irgendwie ganz hip sind und ganz oben stehen. Das gab es alles schon mal Anfang des 20. Jahrhunderts, 1933, ging es los. Ja, und trotzdem geht es wieder in diese Richtung und das ist ähnlich. Das kannst du miteinander vergleichen, weil keiner hat es mehr mitgekriegt, die Zeitzeugen sind ausgestorben. So, und dann müssen sie wieder durch Schmerz lernen.
SPEAKER_01Nee, aber das finde ich.
SPEAKER_00Ne, finde ich nicht.
SPEAKER_01Also ja, wenn du auf das Politische gehst, was die Parteien angeht, ja, ja, ja. Aber ansonsten, naja, also ist schon ein Thema, was komisch ist. Also ich weiß nicht, ob wir anders groß geworden sind. Gut, wir hatten vielleicht weniger in der Tat zur Verfügung. Aber gerade was das, da siehst du ja, geht ja schon bei den Kleinen los, ne? Dann bist du Dumplings oder wie die Dinger jetzt heißen, diese kleinen Quetschi-Bälle, so Schaumwummibälle. Da ist ja eine Riesenheit drum. Und wenn du das dann nicht hast, als Kind bist du schon außen vor.
SPEAKER_00Erkennen wir mal, wofür steht ein Dumpling? Das ist ein Antistressball bei uns damals gewesen. Hat der dich jemals gekratzt, diese Antistress? Ich hatte sowas nicht, weil ich hatte nie Stress. Der nirgends rum, den hat doch gefühlt jeder irgendwo liegen gehabt, aber tatsächlich nur liegen, die hat keiner benutzt.
SPEAKER_01Ja, weiß ich nicht. Ich finde die gar nicht so schlecht grundsätzlich, aber der Sinn dahinter, du siehst ja, da sagt die Kleine, hätte ich gerne. So, und dann rammelt man schon los an eine Strandbude, so wie du, und dann kaufst du da so einen.
SPEAKER_00Für fünf Euro. Ich habe in meinem jugendlichen Leichtsinn gesagt, komm, ich kaufe dir einen und bin vom Strand mit der Kleinen hoch zum fliegenden chinesischen Händler. Und der sagte, fünf Euro ist doch wie fünf Euro, können wir verhandeln, sagt er, nö, wir können nicht verhandeln. So, dann haben wir den ersten gekauft, weil ich ja nun im Wort stand. Nee, nee, dann wurde er geknetet und gedroschen und plötzlich gerissen. So. Und dann habe ich gesagt, alles klar, dann gehen wir hoch, den können wir ja bestimmt umtauschen. Der ist ja keine halbe Stunde halt. Dann sind wir da oben wieder reingeritten in den Laden und sagt sie, nee, wir tauschen gar nicht, sie haben ihn falsch benutzt, man darf ihn nicht drehen. Also du darfst ihn nur drücken, aber du darfst ihn nicht gegeneinander drehen. Dann reißt, dass es stinkender Schaumstoff irgendwo im Reich des Drachen produziert, finde ich ganz schwierig. Ganz schwierig.
SPEAKER_01Naja, aber da geht es schon los. Ich hoffe, dass der Trennt schnell durch. Und die sind ja dann aber auch so und sagen, kauf ich von meinem Taschengeld. So. Und dann kannst du ja auch nicht zwingend Nein sagen. Dann kann man nur versuchen zu sagen, überleg wirklich, brauchst du das, ja du ja, aber brauchst du das wirklich oder macht es nicht Sinn, was Sinnvolleres damit anzustellen? Aber was ist denn für die dann sinnvoll? Das Eis.
SPEAKER_00Der Dumbling.
SPEAKER_01Ja, genau. Das ist ja für die dann das Sinnvollste. Also das ist schon, ich finde, das ist schon eine schwierige Sache, so als Eltern die Kinder so aufs richtige Leben vorzubereiten. Das finde ich schon schwierig.
SPEAKER_00Ja, aber nochmal, weil wir in einem völligen Überfluss leben. Es ist alles zu jeder Zeit rund um die Uhr verfügbar. Und das ist die Gefahr. Sie kennen eben halt nicht, dass Geld gespart werden würde, um sich etwas zu leisten. Das kannst du heutzutage vielleicht mit dem Auto machen, aber da wirst du ja auch schon mit großen Augen angeguckt, wenn du dem Kind kein Auto zur Verfügung stellst. Da hätte ich das meinen Eltern gesagt, die hätten mir ausgelacht damals. Ich durfte den Wagen nicht mal fahren. Also das ist das war streng verboten, weil das Heiligtum war. Gut, das hatte man damals, glaube ich, nur ein Auto in der Familie und keine drei oder sowas. Aber trotz alledem, das ist das, also finde ich schon schwierig, um wie viele Eltern ihren Kindern heutzutage Auto schenken, muss jeder selbst wissen, was er macht. Bei mir passt das nicht so richtig. Das ist mir zu wertig, dieses Geschenk. Das sollen die, die sollen tatsächlich auch lernen, damit sorgsam umzugehen. Das machst du am besten, wenn du es dir selbst gekauft hast.
SPEAKER_01Ja, das stimmt. Aber dann kaufen sie es vielleicht auf Raten, dann kaufen sie es vielleicht und dann weiß ich nicht. Hat gefährlich. Ja, es ist halt gefährlich. Und klar, die werden natürlich, wir hatten es ja auch schon dabei, auch angezuckert durch viele Sachen, die sie sehen und denken, hey, das geht so. Man kann Geld, was ich habe, gebe ich auch gleich wieder aus. Aber sparen und so weiter, ich meine, wir haben ja jetzt da so ein Konto gemacht, wo dann auch ein Sparmodell mit dabei ist und so, sowas finde ich halt gut, dass die Kinder sich ein bisschen was schon auf die Kante. Weil was wird passieren? Wenn du dann ausziehst, natürlich brauchst du Geld für deine eigene Wohnung. Den ersten Krams, den sponsern wir noch mit. Aber dann irgendwann müssen sie selber schauen, wofür das Geld genommen wird.
SPEAKER_00Ich meine, wenn man sich jetzt den aktuellen Fall bei Lotta anschaut, was ist das für ein Sponsoring? Ich gehe zwar für zwei Jahre mit in den Mietvertrag rein. Das finde ich schon frech, dass das muss. Aber welche andere Wahl hast du in Berlin? Da ist eben halt, die können sich aussuchen, wen sie da in die Wohnung reinnehmen und dann legen sie die Messlatte eben halt hoch.
SPEAKER_01Abhängig davon werden die wahrscheinlich auch wissen, warum sie es tun, weil ich denke, die werden auch ihre Erfahrungen gemacht haben.
SPEAKER_00Tausendprozentig. Aber ich gehe da jetzt in den Vertrauensvorschuss. Ich hoffe, dass sie das vernünftig macht. Ich werde das aber ein bisschen im Auge behalten, dass das Geld auch vernünftig eingesetzt wird. Aber anders wird es gar nicht funktionieren, dieses ersten Lehrjahr. Das heißt, die Barmittel sind begrenzt und das muss gut geplant sein, dass sie da über einen Monat kommt. Denn ich will ja auch nicht alle vier Wochen irgendwie zu hören bekommen, Papa, kannst du mal helfen irgendwie, weil das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache.
SPEAKER_01Ja, gleich machst Konto aus.
SPEAKER_00Ja, genau. Also auch wenn es immer gehen würde, aber welcher Lerneffekt ist dahinter? Wird schon wieder geregelt von irgendjemand anderem. Das darf partout nicht sein.
SPEAKER_01Nee, das wird es auch nicht sein. Also da muss man schon die Hand drauf halten. Also das ist wirklich etwas, das ich bin mal gespannt, wie es wird.
SPEAKER_00Ungewohnt, aber es hatten wir ja schon.
SPEAKER_01Naja, nee, ich bin mal gespannt, wie sich das dann entwickelt.
SPEAKER_00Die war ihren Weg. Also dafür hat sie ja, wir haben uns ja auch viel Mühe gegeben, denen, glaube ich, viel mit auf den Weg gegeben. Ich glaube schon, dass sie sehr selbstständig sein wird und ihren Weg gehen wird. Aber dazu gehört eben halt auch eins, mal auf die Fresse zu fallen und sich wieder zu barappeln und im besten Fall daraus zu lernen. Das ist ja die hohe Kunst, etwas falsch zu machen und es beim nächsten Mal nicht nochmal wieder falsch zu machen.
SPEAKER_01Na, apropos Lernen. Also ich habe nicht das Gefühl, dass hier die Leute am Pool viel gelernt haben.
SPEAKER_00Du meinst den Aufreger der Woche.
SPEAKER_01Querschläger. Ups. Ja, also diese Woche war wieder vom bunten Teller. Beim letzten Mal haben wir euch ja erzählt, die Wurst schwimmt immer oben. Und das war schon schlimm genug. Sollte? Nee. Und das war schon schlimm genug. Und es gibt ja wirklich diese Menschen am Pool, die meinen, das ist hier so ein bisschen Hotelanlage.
SPEAKER_00Na gut, du musst, glaube ich, das nochmal erklären. Wir sind in keinem Hotel, sondern.
SPEAKER_01Wir sind, ja, wir haben Eigentum hier auf Mallorca, sind in einer Wohnung und das ist so ein Wohnkomplex, wo alle Wohnungen haben. Und da gibt es natürlich Regeln. Und diese Regeln werden aufgestellt in den Eigentümerversammlungen, die von allen mit oder von der Mehrheit dann quasi beschlossen werden. Und wenn man sich nicht so richtig daran hält, wird es irgendwann komisch. Und dann geht es schon los, ne?
SPEAKER_00Ja, genau. Und dafür ist eben halt eine Eigentümerversammlung da. Dafür ist man Eigentümer und ist nicht in einem Hotel, nämlich um sich nicht um Liegen prügeln zu müssen, um nicht irgendwelche, keine Ahnung, Glasscherben am Pool liegen zu haben, was auch immer, sondern hier geht es gesittet von statt hin, vielleicht schon ein bisschen spießig, aber es gibt immer wieder den einen oder anderen, der versucht, dieses Regelwerk zu sprengen. Und was eben halt jetzt vor kurzer Zeit dann der Fall war, eine einzige Person schafft es, dass der ganze Pool irgendwie in Aufruhr ist und sich tatsächlich dann irgendwie auch streitet.
SPEAKER_01Ja, genau. Und mich hat es nur aufgeregt, also die gehen ja auch dann wirklich morgens hin, legen ihr Handdruck drin und kommen dann vier, fünf, sechs Stunden nicht. Und andere, die vielleicht gerne eben schwimmen wollen und wenigstens nur mal kurz abtrocknen möchten, haben nicht die Möglichkeit. Aber das sind dann auch die gleich, die rauchen am Pool, also echte Zigaretten und dahin aschen, wo die kleinen Keller rumscholpern. Die Gläser am Pool haben, was auch nicht. Die können ja machen, was sie wollen. Aber auch Musik ist verboten, große Schwimmtiere und dann kommen natürlich andere, die sagen, jetzt seid man nicht so spießig, man muss tolerant sein, allen gegenüber. Mal abgesehen davon, dass es ja beschlossen wurde von allen. Oder eben ja auch kein Einspruch da war, ist es trotzdem so, wenn die anderen mit, die haben hier Schwimmtiere, da ist der halbe Pool voll und der ist echt groß.
SPEAKER_00Groß wie eine Garage, das sind ja wirklich riesig Dinger.
SPEAKER_01Und wenn du deinem Kind musst du jetzt erklären, du darfst dein Schwimmtier leider nicht mitnehmen oder mit der Riesenluftmatratze oder dem Einhorn oder was auch immer da alles ist, darfst du nicht in den Pool, weil das ist die Regel und du siehst da andere Kinder, die komplett ein ganzes Haus sich bauen können aus den Schwimmtieren. Also da weiß ich nicht, sind wir da spießig, sind wir da.
SPEAKER_00Ich glaube schon. Ich erinnere mich an die Zeit von vor 10 Jahren, 15 Jahren, als wir noch alleine waren. waren und unten am Pool lagen, gab es die Pool-Polizei. Wie hießen die beiden Alten denn?
SPEAKER_01Mein Bruder oder was? Ach, der doch nicht. Familie, so und so. Da muss ja niemand namentlich hin, ne?
SPEAKER_00Da hast du wieder recht. Ja, das waren zwei Alte, die haben sich dann, die haben da mit Argusaugen drüber gewacht, dass hier alles gesittet vonstatten geht. Da haben wir uns lustig drüber gemacht. Heutzutage sind wir, glaube ich, die berühmte Pool-Polizei.
SPEAKER_01Ja, oh Gott, oh Gott. Nein, aber das ist halt schon so. Es hat mich nur aufgeregt, dass eine einzelne Person auch uneinsichtig ist. Das ist es. Und Theater macht und sich mit allen anlegt und einen riesen Streiter am Pool, wo du im Urlaub bist, wo du in Ruhe haben willst, weil dir sagt, sollen sie doch kommen, sollen sich doch beschweren, dann legt sich mit den Spaniern an, die ja hier auch fest wohnen, teilweise. Ist ja nicht nur Eigentum im Sinne von Urlaubern aus dem Ausland, sondern wirklich auch Spanier, die hier wohnen. Und das fand ich schon echt krass. Und dann denkst du dir, du wohnst zur Mitte. Beratungsresistent. Du wohnst zur Miete. Und also teilweise haben Leute das hier auch gemietet, wohnst zur Miete und denkst, du musst dich an gar nichts hier halten und machst, wie du willst und störst letztendlich damit ja auch alle anderen.
SPEAKER_00Aber lustig war, wie sie danach versucht hat, alle auf ihre Seite zu ziehen. Die hat den ganzen Tag rumgerastert, die Brete.
SPEAKER_01Schuld warst eigentlich du, weil du morgens als Erster hast.
SPEAKER_00Ich habe ein bisschen Öl in Feuer gegossen.
SPEAKER_01Du hast gesagt, sie wissen schon, sie dürfen das hier nicht. Ja, quasi keine Karte. Da macht doch nichts. Ja, macht doch nicht. Da musst du es ja auch ansprechen, wie andere, weißt du, ansonsten richtig. Das Schöne war, dass dann auch wirklich viele da gezogen haben, aber unabhängig von uns, die dann gesagt haben, was machen sie da, das geht nicht. Und hier und naja, ich finde es dann, was ich dann auch so dreist finde, ich habe gar nichts gegen diese Pooltiere oder mein Gott, sonst ein Rauchenampul ist mir auch noch Latten, da bin ich gar nicht so streng. Aber was eben gar nicht geht, finde ich, ist dieses Rücksichtslose, Rücksichtslose, das Rücksichtslose.
SPEAKER_00Die vier Liegen und drei Schirme. Und es lag, sie lag als einzige auf diesem, auf dieser Schirm und Liegeninsel und es war kein anderer da. Und die anderen mussten im Gras liegen. Oder der Opa, der mit seiner kleinen Tochter oder ihrer Enkelin gekommen ist, die kein Sonnenschirm mehr gekriegt haben. Und der fragt sie ja noch nicht, ob er einen Sonnenschirm abhaben kann und die sagt, nö, sie nicht.
SPEAKER_01Das musst du auch erstmal sagen, nee, ne? Und der lag in der prallen Sonne da mit seinem Enkelkind und das finde ich halt, also dieses Rücksichtslose. Aber gut, auch das passt ja in die Gesellschaft.
SPEAKER_00Die heutige Zeit.
SPEAKER_01Aber das war so ein bisschen der Aufreger, wo ich echt dachte, meine Güte, wir wollen doch alle einfach entspannt hier und eine schöne Zeit haben und uns nicht gegenseitig auf die Ketten gehen. Aber scheint ja bei dem einen oder anderen egal zu sein.
SPEAKER_00So, jetzt haben wir noch anderthalb Wochen. Was stellen wir denn Dummes an noch?
SPEAKER_01Na, jetzt geht ja hier so ein Fest los. Das startet jetzt, endet, glaube ich, am 15. August mit Maria Himmelfahrt oder wie das heißt.
SPEAKER_00Nicht Vordertag? Nee. Maria Himmelfahrt.
SPEAKER_01Ja, was ist denn das dann? Maria, irgendwas ist das doch ganz großes. Auf jeden Fall ist das Festes del Rey en Jaume oder so, aber Jaume wird man wahrscheinlich nicht. Oh, Raume. Raume, wahrscheinlich spricht man es aus. Das erinnert an die Landung tatsächlich von König Haume. Raume? Sprich bestimmt einfach irgendwie im Jahr 12, 29 oder so, ganz lange. Und das war die Rückeroberung Mallorcas. Und da ist so ein historischer Umzug, Mittelaltermarkt und nachgestellte, was weiß ich, so Schlachten und was weiß ich. Und bei uns ist es halt ganz schön, weil es unter anderem diesen Umzug gibt, ja, durch die Straßen. Aber ohne echte Stiere, was richtig schön ist. Und das sind tatsächlich so aufgeblasene Stiere. Und das ist eigentlich für die Kinder gedacht. Also die Kinder haben dann weiße T-Shirts an, so rotes Halsttuch um und dann sind diese aufgeblasenen Stiere, die auch am Anfang wirkt das schon sehr unkontrolliert, wie die durch die Straßen rennen, so wie ein Stier wahrscheinlich auch ist. Und schubst dann halt so die Kinder, ohne dass denen was passiert, weil das ja einfach auch nur.
SPEAKER_00Dürfen die denn ja nicht vermöbeln?
SPEAKER_01Wen den Stier?
SPEAKER_00Das war lustig, mit Poolenläufigen einzudreschen oder so. Hätte ich auch Freude daran, wo ich mitmachen kann.
SPEAKER_01Randy Killer in den am Po.
SPEAKER_00Am Po? Ja, also das hat die liebe Anita tatsächlich letztes Jahr für sich entdeckt und die sind wie die Wahnsinnigen bei dieser Parade mitgerannt. Ich habe mich da noch gegen gewehrt. Ich glaube, Samstag werde ich mich dann nicht gegenwehren können. Weil im Anschluss ist noch eine ganz verrückte Schaumparty vorne auf dem Dorfplatz, wo gesoffen wird.
SPEAKER_01Ja, aber nicht die Kinder, die machen nur die Schaumparty mit. Also das ist irgendwie ganz nett. Also das startet jetzt irgendwie, da ist heute schon losgegangen. Irgendwie sind so Attraktionen, ne? Da ist ganz, ganz viel so Paraden sind das. Das sind so Veranstaltungen und ich finde das eigentlich ganz schön. Weil es eben mit Musik ist, dann trommeln die und alle ganz schön. Ganz fröhlich durch die Straßen und das finde ich einfach super, super schön. Weil sowas ist nett, das kommt jetzt nächster Tage. Wir werden nochmal einen Strandtag machen, definitiv. Das glaube ich schon. Morgen fahre ich erstmal umtauschen, den Charger für die Konsole. Wir haben noch für dieses für diese Nintendo haben wir natürlich etwas gekauft für diese Konsolen da oder Joy-Cons oder wie die heißen. Ja, das fahre ich morgen noch umtauschen. Der klingt jetzt ein bisschen langweilig. Also und sonst werden wir noch Pool machen, lecker essen. Essen geben wir.
SPEAKER_00Dann gibt es den übernächsten Montag leider nach Hause, aber für mich ja nur kurz, weil ich hab ja dann ab September nochmal einen kleinen Nachschlag.
SPEAKER_01Ja, genau, da fliegst du nochmal her. Mit deinen Eltern, genau. Ach ja, und Ronaldo war auch hier am Hafen. Steht, Cristiano, CR7. Ja.
SPEAKER_00Das haben wir ganz vergessen. Ja. CR Ronaldo. Cristiano Ronaldo.
SPEAKER_01So mit spanischem Ronaldo. Ja, der war auch hier, haben wir ein Foto gemacht.
SPEAKER_00Mit seinem kleinen Bötchen, genau.
SPEAKER_01Ist ja nur in Anführungszeichen eine gemietete Yacht, aber da war hier auch gleich ordentlich Aufruhr, aber konnte man von uns hier oben sehen und dann auch runtergehen da zum Hafen. Er soll aber sehr freundlich gewesen sein. Ach so, und bei dem Fest kommt auch immer wohl, hat man mir hier erzählt, Connor McGregor oder so.
SPEAKER_00Ja, der Käfigkämpfer.
SPEAKER_01Ja, der ist wohl auch immer hier, aber der macht auch einen Riesenalarm am Strand immer. Also der ist da wohl, haben sie erzählt, jedes Jahr ist der, der war auch bei der Schaumparty letztes Jahr. Ich habe ihn nicht gesehen, aber ich würde ihn auch nicht erkennen. Aber dann sagte, mein Kumpel vom Pool sagte, wie, du hast ihn nicht erkannt, der hat doch ein großes Tattoo, wo sein Name draufsteht, über dem Bauch. Na, das weiß ich doch nicht. Ich kenne den.
SPEAKER_00Das mache ich auch.
SPEAKER_01Ich lasse mir auch meinen Namen auf dem Bauch. Schlurras, oder? Schlurras gemacht. Schlurrassen. Ja, kannst du, das hat er und dann ist er immer mit irgendwelchen Bodyguards dann am Strand und die stehen dann rechts und links.
SPEAKER_00Du brauchst den Bodyguards, das ist Käfigkämpfer, der kann die doch alle vermöbeln oder so.
SPEAKER_01Ja, wahrscheinlich, aber das ist, nee, der will auffallen, glaube ich. Schwächling. Und dann, also hier ist auch Promidichte ist ja sehr hoch, immer hier auf Mallorca, aber uns interessiert das ja eigentlich immer nicht. Aber Dieter.
SPEAKER_00Dieter ist auch da.
SPEAKER_01Dieter, ja, den trifft man manchmal beim Bäcker hier. Und alle möglichen sieht man hier. Aber ja, ich weiß nicht, wir haben ja noch anderthalb Wochen. Ich glaube, wir werden es noch weiter genießen, schön ausschlafen und was man halt im Urlaub so macht. Vielleicht habt ihr ja auch noch Urlaub für euch.
SPEAKER_00Genau.
SPEAKER_01Und ansonsten.
SPEAKER_00Sagen wir tschüss, weil. Was wartet? Achso, du willst noch nie von mir. Ich will eine Mario Kart fahren jetzt, verdammt. Was denn?
SPEAKER_01Ja, Schere. Stein. Nein, ist doch das doch eines der Jugendwörter, Schere. Ich weiß nicht, was es bedeutet. Schere Fehler heißt das. Schere? Ja. Das habe ich noch nie verstanden. Was gibt es noch? Nein, aber ja, nee, ich fand, Schere hat mich. Die stehen doch jetzt auch gerade zur Sache, ne? Ja, aber wenn man sagt, Schere heißt das, das ist mein Fehler. Ich nehme das auf mich. Deswegen, weil du gerade gesagt hast, warum muss das ja nicht Schere? Hast du gesagt? Ja, Stein. Aber wieso Stein? Was ist Schere? Stein gibt es nicht. Aber es gibt noch gute Käse. Gute Käse. Richtig gut, stark oder super oder so. Und warum gute Käse? Ja, was weiß ich, was die Jugend sich da ausdenken. Peak kann ich noch nachvollziehen.
SPEAKER_00Es gab doch auch irgendwie diese eine Sekundenanzahl oder irgendwie sowas, 27 oder irgendwie, 72 oder irgendwie so. Das ist irgendwie 6-7? 6-7 war eben das? Weiß ich nicht. Warum weißt denn du das nicht? Du bist doch noch so Jugendlich. Du musst das wissen.
SPEAKER_01Nee, ich weiß das nicht, Digga kenne ich vielleicht auch. Schlimm ist ja auch ganz sorgfähige, wo man irgendwie, ja, wo ich einfach raus bin. Aber deswegen.
SPEAKER_00In dem Sinne, ja. Wir bleiben beim guten, alten, geil. Können wir noch mal ein geiles Autorennen fahren. Ja, also habt eine schöne Sommerzeit, bis in zwei Wochen. Ja, tschüss.