KI für Dich

KI und Jobs — wird mein Beruf ersetzt?

Episode 8

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# Wird KI deinen Job übernehmen? In dieser Folge: - Welche Jobs durch KI gefährdet sind und welche nicht - Warum KI auch neue Berufe schafft und was das historisch bedeutet - KI-Hack der Woche: Lange Texte in Sekunden zusammenfassen Links und Quellen: - McKinsey Global Institute: The future of work — https://www.mckinsey.com/featured-insights/future-of-work - ChatGPT — https://chat.openai.com KI-Hack der Woche: - ChatGPT — {{AFFILIATE:chatgpt}} - Anleitung: Kopiere einen langen Text in ChatGPT und schreibe davor: "Fasse diesen Text in fünf Sätzen zusammen, einfach und verständlich." Lies die Zusammenfassung und ergänze, was fehlt. Mehr von uns: - Newsletter: {{BEEHIIV_LINK}} - LinkedIn: Kevin | Pia Feedback? Schreibt uns auf LinkedIn oder per E-Mail an kifuerdich.podcast@gmail.com

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SPEAKER_01

Stell dir vor, du kommst morgen zur Arbeit. Und dein Chef sagt dir, eine KI macht deinen Job. Ab sofort schneller, billiger und ohne Kaffeepausen. Klingt wie ein schlechter Film, oder? Aber wie nah sind wir wirklich dran? Hey, willkommen bei KI für dich. Ich bin Pia und zusammen mit Kevin machen wir KI verständlich für alle. Egal, ob du gerade mit 16 deine ersten Bewerbungen schreibst oder ob du schon 40 Jahre im Beruf bist. In der vorherigen Folge hat Kevin das Ruder übernommen. Da haben wir uns angeschaut, wie schlau Sprachassistenten wie Alexa und Siri wirklich sind. Und ob die uns tatsächlich verstehen oder nur so tun, als ob. Falls du das noch nicht gehört hast, schau gerne mal rein. Sehr erhellend. Und heute wird's ein bisschen persönlicher. Denn heute reden wir über das Thema, das gerade wirklich viele Menschen beschäftigt, manchmal auch ein bisschen Angst macht. Die Frage ist, wird KI meinen Job übernehmen? Ich habe das meiner Nachbarin Renate erzählt. Die ist Buchhalterin Mitte 50 und sie hat mich direkt angeschaut und gesagt, Pia, ich will das gar nicht wissen. Und ich verstehe das. Aber genau deshalb reden wir heute drüber. Denn was man versteht, macht weniger Angst. Also erstmal, was ist überhaupt passiert? Studien aus den letzten Jahren zeigen, dass KI in immer mehr Bereiche vordringt. Texte schreiben, Bilder erstellen, Daten auswerten, Kundengespräche führen. Das alles kann KI inzwischen zumindest teilweise. Eine große Unternehmensberatung, das sind Firmen, die andere Firmen beraten, hat berechnet, dass weltweit hunderte Millionen Jobs durch KI verändert werden könnten. Nicht unbedingt alle weg. Aber verändert. Was heißt das für dich? Nun, es kommt stark darauf an, was du arbeitest. Grob gesagt gibt es zwei Gruppen von Jobs. Erstens Jobs, die vor allem aus immer gleichen, vorhersehbaren Aufgaben bestehen. Denk an Dateneingabe, einfache Texte schreiben, Standardanfragen beantworten. Diese Jobs sind tatsächlich gefährdet. Zweitens, Jobs, die Kreativität, Menschlichkeit, körperliche Geschicklichkeit oder komplexes Denken brauchen. Die sind erstmal sicherer. Mein Freund Jonas ist Klempner. Der hat gesagt, soll die KI mal kommen und meinen Rohrbruch reparieren. Und er hat recht, eine KI kann dir erklären, wie ein Rohrbruch entsteht. Aber die kommt nicht in deinen Keller und dreht den Hahn zu. Zumindest noch nicht. Aber jetzt kommt der Teil, den viele nicht erwarten. KI vernichtet nicht nur Jobs, sie schafft auch neue. Und das ist historisch gesehen gar nicht so ungewöhnlich. Als der Webstuhl erfunden wurde, haben viele Weber ihren Job verloren. Aber gleichzeitig entstanden Fabriken, Ingenieursjobs, neue Berufe. Ähnlich war es mit dem Internet. Reisebüros haben gelitten. Aber Webdesigner, Social Media Manager und Online-Händler sind entstanden. Heute entstehen Jobs wie KI-Trainer. Das sind Menschen, die KI-System beibringen, was richtig und falsch ist. Oder KI-Erklärer, die in Unternehmen erklären, was die KI gerade macht. Oder Promptingenieure. Das klingt fancy, aber im Grunde sind das Menschen, die besonders gut darin sind, KI die richtigen Fragen zu stellen. Und jetzt die wichtigste Botschaft des Tages. Der Unterschied wird nicht sein, ob du von KI ersetzt wirst. Der Unterschied wird oft sein, ob du lernst, mit KI zu arbeiten. Menschen, die KI als Werkzeug nutzen, sind in vielen Bereichen klar im Vorteil gegenüber denen, die das nicht tun, auch wenn das je nach Branche und Job unterschiedlich stark gilt. Das ist ein Gedanke, der gerade in vielen Unternehmen kursiert. Und ich finde, da steckt Wahrheit drin. Ich habe das selbst ausprobiert. Ich habe eine KI gebeten, mir einen ersten Entwurf für einen langen Text zu schreiben. Ich war erstmal total überrascht, wie gut das war. Aber dann habe ich gemerkt, der Text hatte keine Seele, keine persönliche Meinung, keine Erfahrung. Ich musste alles überarbeiten, ergänzen, menschlich machen. Die KI hat mir Zeit gespart. Aber ersetzen konnte sie mich nicht. Also kurz zusammengefasst, manche Jobs werden sich verändern, manche werden wegfallen. Neue entstehen. Wer neugierig bleibt und KI als Werkzeug begreift, ist klar im Vorteil. Und mit Werkzeug meine ich genau das. Wie ein Hammer oder ein Taschenrechner. Nützlich, wenn man weiß, wie man es benutzt. So. Und genau deshalb übergebe ich jetzt an Kevin. Der hat nämlich einen konkreten KI-Hack für euch, der direkt zeigt, wie ihr KI heute schon im Alltag oder Beruf einsetzen könnt.

SPEAKER_00

Ja, danke, Pia. Und der Hack heute passt perfekt zum Thema. Denn einer der meistgenannten Anwendungsfälle, wo KI im Job wirklich Zeit spart, ist das Zusammenfassen von langen Texten. Mails, Berichte, Protokolle. Wir ertrinken alle in Texten. Und KI kann das in Sekunden für euch erledigen. So geht's. In drei einfachen Schritten. Schritt eins, eröffnet ChatGPT oder ein ähnliches KI-Schreibwerkzeug. Das sind Programme, mit denen ihr in normaler Sprache kommunizieren könnt. Schritt zwei, kopiert euren langen Text hinein und schreibt davor, fasse diesen Text in fünf Sätzen zusammen. Einfach und verständlich. Schritt drei. Lest die Zusammenfassung, prüft, ob alles stimmt und ergänzt, was fehlt. Fertig. Ich habe das neulich mit einem neuen Seiten langen Vertrag gemacht. Fünf Minuten Überblick statt einer Stunde Lesen. Natürlich ersetzt das nicht den Anwalt. Aber für einen ersten Überblick. Absolut genial.

SPEAKER_01

Hammer, Kevin, danke. Das probiere ich direkt heute noch aus. Und jetzt seid ihr dran. Schreibt uns in die Kommentare, habt ihr Angst, dass KI euren Job übernimmt? Oder nutzt ihr KI schon bei der Arbeit? Was sind eure Erfahrungen? Ich bin wirklich gespannt, was ihr sagt, denn das Thema betrifft uns alle, ganz egal in welcher Branche. Das war KI für dich, Folge 8. Danke, dass ihr dabei wart. In der nächsten Folge übernimmt Kevin wieder. Und er hat euch etwas mitgebracht, das euren Alltag nochmal ganz anders aussehen lassen könnte. Ihr werdet staunen. Bis dahin. Bleibt neugierig, bleibt offen und habt keine Angst vor dem Neuen.