KI für Dich

Firmen-Intranet im Internet – wer hat hier Sicherheit vergessen?

Episode 14

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Technik-Entscheidungen ohne IT: Was schief laufen kann In dieser Folge: - Wie ein Unternehmen sein internes Netzwerk versehentlich öffentlich zugänglich machte, weil die IT-Abteilung nicht einbezogen wurde - Metas Stellenabbau und das Dilemma zwischen KI-Investitionen und Jobverlusten - KI-Hack der Woche: KI als persönlicher Sicherheits-Check für dein Netzwerk Links und Quellen: - Meta Stellenabbau 2022 — https://about.fb.com/news/2022/11/mark-zuckerberg-layoff-message/ KI-Hack der Woche: - ChatGPT — {{AFFILIATE:chatgpt}} - Anleitung: Frage einen KI-Chatbot nach Sicherheitsrisiken in deiner digitalen Umgebung und lass dir eine persönliche Checkliste für dein Heimnetzwerk erstellen. Podcast unterstützen: - https://www.buzzsprout.com/2604102/support Mehr von uns: - Alle Plattformen: https://www.buzzsprout.com/2604102 - Instagram: https://www.instagram.com/kifuerdich.podcast/ - LinkedIn Kevin: https://www.linkedin.com/in/kevin-neufeldt-b4708b352/ - LinkedIn Pia: https://www.linkedin.com/in/pia-neufeldt-16b596242/ Feedback? Schreibt uns auf LinkedIn oder per E-Mail an kifuerdich.podcast@gmail.com

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SPEAKER_01

Stell dir vor, deine Firma baut ein neues, sicheres Intranet, also das interne Netz, das nur Mitarbeitende sehen sollen. Und dann landet es einfach im Internet. Für alle. Das ist gerade wirklich passiert. Hey, willkommen bei KI für dich. Ich bin Pia. Heute dreht sich alles um eine Frage, die gerade viele beschäftigt. Wer trifft Technikentscheidungen in Firmen? Und was passiert, wenn dabei die falschen Leute am Tisch sitzen? Also fangen wir an. Es gibt gerade einen Post, der in deutschen IT-Kreisen für ordentlich Stirnrunzeln sorgt. Eine Firma hat ihr Intranet komplett überarbeitet. Intranet, das ist quasi das interne schwarze Brett einer Firma. Nur für Mitarbeitende, hinter verschlossenen digitalen Türen. Sicher. Abgeschottet. Intern. Und jetzt das Lustige. Naja, eigentlich das Schreckliche. Die IT-Abteilung wurde dabei kein einziges Mal gefragt. Nicht einmal kurz. Und das Ergebnis? Das neue Intranet ist jetzt über das offene Internet erreichbar. Also theoretisch nicht mehr nur intern, sondern potenziell für jeden zugänglich. Was heißt das konkret für dich? Stell dir vor, du arbeitest in einem Büro. Ihr habt einen internen Flur, den nur Mitarbeitende betreten dürfen. Da hängen Dienstpläne, interne Mitteilungen, vielleicht sogar sensible Personaldaten. Und dann kommt jemand aus der Geschäftsführung und sagt, wir bauen den Flur um. Ist doch easy, ohne den Hausmeister zu fragen, ohne die Sicherheitsfirma. Und plötzlich führt die neue Tür direkt auf die Straße. Das ist in etwa das, was hier passiert ist. Das zeigt ein riesiges Problem, das viele Firmen gerade haben. Technikentscheidungen werden von Menschen getroffen, die keine Technik-Expertise haben. Und die IT-Abteilung, die eigentlich Nein sagen müsste, wird gar nicht erst gefragt. Mein Freund Jonas arbeitet in der IT-Sicherheit und hat mir neulich erzählt, wie oft das passiert. Pia, du glaubst nicht, wie viele Projekte bei mir landen, nachdem sie schon fast live sind. Und ich dann sagen muss, das können wir so nicht machen. Und das kostet dann das Dreifache an Zeit und Geld, um es wieder Grad zu ziehen. Und das ist kein Einzelfall. Das ist ein Muster. Und es wird gefährlicher, je mehr Firmen schnell auf KI und neue Technologien setzen wollen, ohne ihre IT-Leute mitzunehmen. Passend dazu noch eine Meldung, die mich gerade sehr nachdenklich macht. Mark Zuckerberg, also der Chef von Meta, dem Konzern hinter Facebook und Instagram, hat im Zuge des großen Stellenabbaus von rund 11.000 Mitarbeitenden im Jahr 2022 wirtschaftliche Gründe und den Umbau des Unternehmens angeführt. Meta investiert seitdem massiv in eigene KI-Systeme, also in Technologie, die automatisch Texte schreibt, Bilder erkennt, Empfehlungen macht. Das kostet gigantische Summen. Und um das zu finanzieren, werden Stellen gestrichen. Was steckt dahinter? 11.000 Menschen. Das ist keine abstrakte Zahl. Das sind 11.000 Lebensläufe. 11.000 Menschen und ihre Lebenssituation. Was heißt das für dich? KI spart langfristig Geld. Das stimmt. Aber kurzfristig kostet sie enorm viel. Und dieser Übergang, dieser Umbau geht oft auf Kosten von echten Menschen. Das ist das Dilemma, das gerade in vielen großen Firmen stattfindet. Aber zurück zum großen Bild. Ob Intranet im Internet oder KI-Kosten die Jobs kosten. Der rote Faden heute ist: Technikentscheidungen haben echte Konsequenzen. Für Sicherheit. Für Jobs. Für alle.

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Und hier unser KI-Hack. Ihr könnt KI nutzen, um Sicherheitsprobleme in eurer eigenen digitalen Umgebung zu erkennen, bevor es jemand anderes tut. Der Hack heißt KI als persönlicher Sicherheits-Check. Schritt 1. Geht zu einem KI-Chatbot eurer Wahl, also zum Beispiel ChatGPT oder ein ähnliches Tool, und schreibt rein, erkläre mir in einfachen Worten, welche Sicherheitsrisiken entstehen, wenn ein Firmennetzwerk ohne IT-Freigabe ins Internet gestellt wird. Ihr bekommt sofort eine verständliche Erklärung. Ohne Fachstudium. Schritt 2. Fragt konkret nach eurer eigenen Situation. Zum Beispiel, ich nutze zu Hause einen Router von Anbieter. XY. Was sollte ich überprüfen, um sicherzugehen, dass er sicher eingestellt ist? Die KI gibt euch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Zugeschnitten. Auf euren Fall. Schritt 3. Lasst die KI eine einfache Checkliste erstellen. Sagt einfach. Mach mir eine Checkliste mit fünf Punkten, die ich regelmäßig überprüfen sollte, um mein Heimnetzwerk sicherzuhalten. Das dauert 30 Sekunden und gibt euch ein echtes Werkzeug an die Hand. Das Tolle daran, ihr braucht keine IT-Ausbildung. Ihr fragt einfach und bekommt verständliche Antworten. So wie man früher einen Bekannten gefragt hat, der sich auskennt. Nur, dass der Bekannte jetzt immer verfügbar ist.

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Das ist wirklich Gold wert. Besonders nach dem, was wir heute gehört haben. Das ist genau die Art, wie KI klüger machen kann. Und jetzt seid ihr dran. Habt ihr schon mal erlebt, dass in eurer Firma oder eurem Umfeld Technikentscheidungen getroffen wurden? Ohne die richtigen Leute zu fragen. Was ist passiert? Schreibt es uns einfach in die Kommentare, egal auf welcher Plattform. Und noch was? Habt ihr ein KI-Thema, das euch interessiert oder beschäftigt? Schreibt es uns in die Kommentare. Wir nehmen eure Wünsche in die nächsten Folgen auf. Wir lesen wirklich alles. Das war es von KI für dich. Bleibt neugierig, bleibt kritisch und vor allem bleibt sicher im Netz.