KI für Dich

Dein USB-Stick ist offen wie ein Buch – und das änderst du in 3 Minuten.

Episode 17

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USB-Stick verschlüsseln in fünf Minuten In dieser Folge: - Wie du deinen USB-Stick kostenlos mit BitLocker (Windows) oder dem Festplatten-Dienstprogramm (Mac) verschlüsselst - Warum Datensicherheit auch ohne "etwas zu verbergen" wichtig ist und wie KI Passwörter knackt - KI-Hack der Woche: Sicheres, merkbares Passwort mit ChatGPT erstellen Links und Quellen: - BitLocker To Go (Windows) — https://support.microsoft.com/de-de/windows/bitlocker - Festplatten-Dienstprogramm (Mac) — https://support.apple.com/de-de/guide/disk-utility - ChatGPT — https://chat.openai.com KI-Hack der Woche: - ChatGPT — https://chat.openai.com - Anleitung: Schreib in ChatGPT: "Erstell mir ein sicheres Passwort mit mindestens zwölf Zeichen, das ich mir als Satz merken kann." Verändere danach ein oder zwei Zeichen nach eigenem Schema. Podcast unterstützen: - https://www.buzzsprout.com/2604102/support Mehr von uns: - Alle Plattformen: https://www.buzzsprout.com/2604102 - Instagram: https://www.instagram.com/kifuerdich.podcast/ - LinkedIn Kevin: https://www.linkedin.com/in/kevin-neufeldt-b4708b352/ - LinkedIn Pia: https://www.linkedin.com/in/pia-neufeldt-16b596242/ Feedback? Schreibt uns auf LinkedIn oder per E-Mail an kifuerdich.podcast@gmail.com

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SPEAKER_01

Deine Daten auf einem USB-Stick und wenn du den verlierst, kann jeder einfach drauf schauen. Heute zeige ich dir, wie du das in 5 Minuten änderst und ganz ohne teure Spezialhardware. Hey, willkommen bei KI für dich. Ich bin Kevin. Heute drehen wir das Thema mal ein bisschen um. Normalerweise reden wir hier über das Neueste aus der Welt der künstlichen Intelligenz. Aber heute geht es um die Grundlage von allem. Datensicherheit. Denn was nützt die cleverste KI der Welt, wenn deine Daten auf einem ungesicherten Stick durch die Gegend wandern? Und das ist keine Theorie. Neulich hat mich mein Kollege Ben gefragt. Kevin, ich habe meinen USB-Stick im Zug liegen lassen. Meine ganzen Steuerunterlagen waren drauf. Ist da was passiert? Die Antwort war, ja, potenziell. Denn der Stick war nicht geschützt. Kein Passwort, keine Verschlüsselung. Wer ihn findet, kann einfach drauf schauen. Lass uns das mal kurz auseinandernehmen. Was bedeutet eigentlich USB-Stick verschlüsseln? Stell dir vor, du packst deine Dokumente in einen Tresor. Aber statt eines echten Tresors ist das ein unsichtbarer Code, der alle deine Dateien unleserlich macht. Ohne das richtige Passwort sieht jemand, der den Stick findet. Nur digitalen Datensalat. Absolut nichts Lesbares. Jetzt die wichtige Frage. Brauchst du dafür einen teuren Spezial-Stick? Die gute Nachricht? Meistens nicht. Mit einem normalen Stick und kostenloser Software bist du schon gut geschützt. Auf Windows gibt es PSPW, ein eingebautes Werkzeug, das sich BitLocker2go nennt. Das steckt schon direkt in Windows drin. Du steckst deinen Stick ein, klickst mit der rechten Maustaste drauf, wählst BitLocker aktivieren aus und schon kannst du ein Passwort vergeben. Fertig. Kein Download, kein Extraprogramm. Das war's. Auf dem Mac funktionierte das ähnlich. Dort heißt das ganze Ding einfach Festplatten-Dienstprogramm. Du öffnest das Programm, wählst deinen Stick aus, klickst auf Löschen. Keine Panik. Du kannst vorher natürlich alles sichern. Und dann wählst du ein verschlüsseltes Format aus. Passwort vergeben. Fertig. Ich habe das selbst ausprobiert und war erstmal total überrascht, wie einfach das ist. Ich hatte erwartet, dass ich irgendwelche Technikkenntnisse bräuchte. Tatsächlich hat der ganze Vorgang keine drei Minuten gedauert. Jetzt fragst du dich vielleicht, was, wenn ich mein Passwort vergesse? Gute Frage. Dann kommst du selbst nicht mehr an deine Daten. Das ist wie, wenn du deinen Hausschlüssel verlierst und gleichzeitig das Schlüsseldepot bei deiner Nachbarin nicht hinterlegt hast. Also, Passwort irgendwo sicher aufschreiben. Und nein, ein Klebezettel am Monitor zählt nicht als sicher. Noch ein Gedanke dazu, der mir wichtig ist. Viele denken, ich habe ja nichts zu verbergen. Aber darum geht es gar nicht. Auf einem Stick landen oft ganz harmlose Dinge, ein Lebenslauf, Fotos, der Scan deines Reisepasses für eine Wohnungsbewerbung. Genau diese Daten sind wertvoll für Kriminelle? Identitätsdiebstahl beginnt oft mit genau solchen Dokumenten. Verschlüsselung ist also kein Zeichen von Paranoia, es ist einfach vernünftig. Und wenn du dich jetzt fragst, ob KI dabei eine Rolle spielt. Ja, tatsächlich. Moderne KI-Systeme helfen heute dabei, Passwörter zu knacken oder Sicherheitslücken zu finden. Das heißt, ein schwaches Passwort wie dein Geburtstag reicht nicht mehr. Mindestens zwölf Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und ein Sonderzeichen. Das klingt lästig, schützt dich aber wirklich. Noch ein praktischer Tipp dazu. Nutze für deine wichtigen Passwörter am besten einen Passwortmanager. Das ist ein digitales Schließfach, das sichere Passwörter für dich speichert, damit du nicht überall dasselbe Passwort nutzt. Dann musst du dir nicht 20 komplizierte Passwörter merken, sondern schützt sie mit einem starken Hauptpasswort.

SPEAKER_00

Und hier unser KI-Hack. Ich zeige dir, wie du dir ein sicheres Passwort von einer KI erstellen lassen kannst. Und zwar eines, das du dir tatsächlich merken kannst. Das geht in drei Schritten. Schritt 1. Geh auf ein kostenloses KI-Werkzeug deiner Wahl. Zum Beispiel ChatGPT. Das ist ein KI-Chatbot. Also ein Programm, mit dem du im Chat schreiben kannst, wie mit einem echten Menschen. Schritt 2. Schreib dort rein. Auf Deutsch geht das wunderbar. Erstell mir ein sicheres Passwort mit mindestens zwölf Zeichen, das ich mir als Satz merken kann. Die KI gibt dir dann oft eine clevere Kombination aus einem lustigen Satz, Zahlen und Sonderzeichen. Zum Beispiel sowas wie, ich liebe zwei Katzen. Leicht zu merken, schwer zu knacken. Schritt 3. Kopier das Passwort nicht einfach blind. Verändere noch ein oder zwei Zeichen nach deinem eigenen Schema. So ist es wirklich nur deins. Ich habe das einer bekannten Anna gezeigt und die meinte, das ist ja praktischer als mein Notizbüchlein. Ist es tatsächlich?

SPEAKER_01

Das ist genau die Art, wie KI dir klüger machen kann. Nicht nur für Hacks, sondern als echte Unterstützung im Alltag. Kurze Frage an dich zum Nachdenken. Liegt bei dir gerade irgendwo ein USB-Stick herum, auf dem Daten sind, die du eigentlich schützen solltest? Steck ihn heute noch in den Rechner und verschlüssel ihn. Es dauert wirklich nur ein paar Minuten. Und wenn dich das Thema Datensicherheit beschäftigt oder du eine ganz andere Frage zur KI hast, schreib uns einfach, wo immer du uns findest. Wir lesen jede Nachricht und dein Thema könnte in einer kommenden Folge auftauchen. Das war es für heute von KI für dich. Bleib neugierig und mach es gut.