HYBRID SYSTEMS - KI bauen im DACH

Coolify: Die selbstgehostete Vercel/Heroku-Alternative für souveräne AI-Deployments in DACH | AI Engineering DACH

Tim Reiz

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🚀 In dieser neuen Folge von „AI Engineering DACH“ stellen wir Coolify vor – die Open-Source-Plattform, die 2026 das Self-Hosting von AI-Anwendungen, Agents und Workflows revolutioniert.

Coolify ist die einfache, schöne und extrem leistungsstarke Alternative zu Vercel, Heroku und Render. Du hostest alles selbst (auf einem einzigen Server oder Cluster), deployst per One-Click Docker-Apps, Next.js, Python, Node, Ollama, OpenWebUI, n8n, Zammad oder Nextcloud – und das alles mit Git-Integration, automatischem SSL, Backups und Zero-Downtime.

Themen der Folge:

  • Coolify vs. Vercel/Heroku – der große Souveränitäts- und Kosten-Vorteil für DACH
  • AI-Deployments in Minuten: Ollama, OpenWebUI, n8n-Agents, private RAG-Pipelines
  • Nahtlose Integration mit Nextcloud, Zammad und deiner gesamten souveränen Stack
  • Praktisches Setup: Von 0 auf produktiv in unter 15 Minuten auf Hetzner, IONOS oder Contabo
  • Ressourcen-Management, Wildcard-Domains, Preview-Deployments und GitOps für AI-Projekte
  • Warum Coolify perfekt für mittelständische Unternehmen und AI-Teams ist, die keine Cloud-Abhängigkeit mehr wollen

Perfekt für AI-Engineers, DevOps und Tech-Leads in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre komplette KI-Infrastruktur selbst hosten und trotzdem so einfach wie bei Vercel deployen wollen.

📌 Folge #Coolify
💬 Schreib in die Kommentare: Welche AI-App möchtest du als nächstes mit Coolify deployen? Nutzt du schon eine Self-Hosting-PaaS?

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#Coolify #SelfHostedPaaS #AIDeployment #SouveräneKI #SelfHosting #VercelAlternative #HerokuAlternative #DockerDeploy #AIEngineering #DACH #Nextcloud #n8n #OpenWebUI #Ollama #DSGVO #Datensouveränität #OpenSource #Coolify2026 #LocalAI

SPEAKER_01

Willkommen bei Hybrid Systems, dem Podcast, in dem wir KI wirklich bauen.

SPEAKER_00

Wir arbeiten mit dem Dach-System. Denken, Anwenden, coden und handeln.

SPEAKER_01

Liebe Zuschauer, willkommen zu einer neuen Folge von Hybrid Systems. Heute geht es wieder um das Thema KI und Infrastruktur. Wir gucken heute auf das Thema genauer Kulify. Was ist das? Was können wir damit machen? Und wie ist es zu installieren? Tim, kannst du uns ein bisschen uns über Coolify aufklären, was es überhaupt ist?

SPEAKER_00

Ja, hallo Klaus. Also Kulify ist eigentlich eine Applikation, ähnlich wie jetzt Nextcloud oder NEN. Und die Funktionsweise ist folgende. Wir nutzen das teilweise in der Praxis auch, wenn wir mehrere Server für ein Projekt haben, können wir darüber das Deployment verwalten. Das bedeutet, wir pushen von unseren Geräten auf GitHub und durch den Push auf GitHub können wir automatisiert ein Deployment auf den Server erreichen. Das bedeutet im Umkehrschluss, ich automatisiere den Prozess, indem ich sage, mein Code, den ich erstellt habe, wird automatisiert auf dem Server, hochgeladen, gestartet und das ist relativ gut, weil wenn man das einmal eingerichtet hat, hat man keine Fehlerquellen mehr oder weniger Fehlerquellen, weil ich nicht mehr diesen manuellen Prozess habe, wo ich teilweise auch Fehler machen kann, sondern es passiert automatisiert im Hintergrund, kann da alles Mögliche auch einstellen, kann auch das Ganze als eine Art Dashboard nutzen, wo ich dann eine Auflistung habe von allen Servern, wo ich genau sehen kann, ob mein Deployment geklappt hat, wenn es nicht geklappt hat, auch welche Fehler mir da angezeigt werden. Und das Tolle ist natürlich, es ist kostenlos und Open Source. Kostenlos ist es eigentlich auch immer nur, wenn ihr es selber hostet. Es gibt, wenn ihr da auf kulify.io geht, das ist die offizielle Webseite, könnt ihr das Ganze auch gehostet machen. Da geht es, glaube ich, mit 5 Dollar im Monat los. Also ist auch nicht, ist auch relativ überschaubar. Aber wir nutzen natürlich immer die selbst gehostete Variante und das funktioniert super.

SPEAKER_01

Wenn man diese selbst gehostete Variante verwendet, Themen, wie muss man dann Kulify installieren? Wie lange dauert das? Welche Voraussetzungen hat man, um das durchzuführen und wie kann man das natürlich auch DSGVO-konform durchführen?

SPEAKER_00

Ja, das ist eine sehr gute Frage. Also wenn man das noch nie gemacht hat, können da schon diverse Fehler auftreten, weil es nicht Plug-and-Play ist. Also es ist jetzt nicht so einfach, dass man sagt, okay, es funktioniert auf Anhieb, sondern es können wirklich auch Fehler vorkommen. Da muss man dann wirklich schauen, dass man sich damit ein bisschen beschäftigt. Aber es ist wirklich immer noch überschaubar. Also wir reden hier von Setup-Zeiten mit Installation und Setup von vielleicht ein bis zwei Stunden. Wenn man das wirklich noch nie gemacht hat, vielleicht auch drei Stunden, je nachdem wie viele Server man hat, die man darüber dann abbilden will. Aber es geht auf jeden Fall, es ist jetzt wirklich kein Hexenwerk und der Effekt und auch der Nutzen daraus ist einfach groß. Also wir nutzen das wirklich eigentlich bei jedem Projekt, weil es wirklich vieles einfacher macht und ja, einfach State of the Art ist. Es gibt natürlich auch Alternativen zu Kolify. Es gibt noch andere Anbieter, die sind dann meistens aber kostenpflichtig. Da habe ich nicht die Möglichkeit, das Ganze im Prinzip als Open Source-Programm selber zu hosten, sondern ich muss da meine ganzen Dateien über irgendeinen Server jagen, wo ich nicht weiß, wo er steht. Da bin ich auch kein Fan von. Ich meine, Klaus du auch nicht, das wissen wir ja. Deswegen machen wir ja auch viel Content, was diese ganzen Themen angeht, was ja auch gerade DSGVO angesprochen hat. Gerade da ist jetzt eine andere Alternative nicht gern gesehen und deswegen bevorzuge ich immer Coolify. Es hat wirklich tolle Features, es hat auch ein bisschen seine Macken, aber im Großen und Ganzen ist es wirklich ein tolles Programm.

SPEAKER_01

Tim, wenn ich mir jetzt das Ganze nochmal angucke, wir benutzen ganz viele KIs-Agents zum Programmieren an der Stelle. Diese Agents programmieren, laden es quasi revisionssicher auf GitHub hoch und könnten rein theoretisch doch selber diese Veröffentlichung machen. Was ist der Vorteil, wenn ich Kulify benutze statt eigentlich eines einfachen Agents?

SPEAKER_00

Ja, das ist auch eine sehr gute Frage. Ich glaube, da kommen wir auch so ein bisschen wieder zurück zu dem Thema, was wir im letzten Podcast hatten, wo es um NTN ging. NEN ist ja auch keine KI an für sich, sondern auch nur ein Automatisierungstool. Und so ähnlich müssten wir Coolify auch ansehen. Es ist keine Intelligenz dahinter, dass wir sagen können, es macht jetzt selbstständig und erledigt die Aufgaben, sondern wir müssen es einrichten und dann kann es im Prinzip definierte Aufgaben systematisch selbstständig erledigen. Und das immer wieder. Und das ist so eine Sache, ähnlich wie auch bei NNN. Man muss da wirklich auch schauen, wenn ich jedes Mal den gleichen Prozess habe, wenn ich permanent die gleichen Aufgaben habe, dann macht es mehr Sinn, einen Automatisierungsprozess zu verwenden, so ähnlich wie Koolify und NN, anstatt ich das einem Bot gebe oder einem Agenten gebe, weil dieser ja langfristig ja wirklich das Problem hat, dass er sehr viel Input kriegt, der Kontext verlängert sich und das sind so, ich will jetzt nicht sagen, dumme Aufgaben, aber das sind einfach wiederkehrende Aufgaben, die muss der Agent nicht machen. Da ist es mir lieber, dass ich die ganze Rechenleistung und auch den Kontext verwende für individuelle Aufgaben, die sich von Grund auf unterscheiden können und wo ich auch nicht immer das gleiche Ergebnis haben will. Weil ich will ja nicht, dass er 50 Mal am Tag damit beschäftigt ist, meine Änderung im Code oder die Änderung, die er vielleicht selber macht, hochzuladen.

SPEAKER_01

Das heißt, Reproduzierbarkeit ist, glaube ich, das Stichwort an der Stelle, wo einfach der Prozess reproduzierbar sein muss und nicht die Gedankenwelt eines LLMs anhand einer Statistik immer wieder unterschiedliche Prozesse neu zu generieren. Stimmst du mir da mit mir überein, Tim?

SPEAKER_00

Ja, das hast du sehr gut gesagt, Klaus.

SPEAKER_01

Okay, was haben wir noch in Bezug auf Kulify? Setzt du dort Kolify als Applikation an, die verschiedenste Server bestückt, oder setzt du eigentlich Kulify pro endgültigen Server ein? Das heißt, dass du mehrere Instanzen von Kulify hast oder ist es eigentlich eine Applikation, die ganz, ganz viele Instanzen selber oder Server selber bestückt, Tim?

SPEAKER_00

Ja, das ist auch eine gute Frage. Also tatsächlich, Entschuldige, tatsächlich ist es so, dass wir das so machen, dass Coolify pro Projekt angelegt wird. Also ihr hättet theoretisch die Möglichkeit zu sagen, ich habe einen Koolify-Server und auf diesen Kulify-Server verwalte ich alle Projekte. Also ihr könntet da wirklich unbegrenzt eigentlich hingehen und sagen, alle Server, wenn es 100 Stück sind, verwalte ich die alle über diesen einen Kulify-Server und lege dann auch pro Projekt einen eigenen Projektordner an. Die Funktion gibt es in Coulify und hole mir dann die Server für dieses Projekt dann da rein. Kann man machen. Empfehle ich aber nicht zu machen. Ich empfehle wirklich hinzugehen, pro Projekt einen Kullify-Server einzurichten. Ob das jetzt ein eigener Server ist oder ihr das nur in einem Docker-Container laufen lasst, das ist erstmal zweitrangig. Es geht beides. Aber wichtig ist einfach, und das habe ich halt in der Praxis gelernt, wirklich hinzugehen, für jedes Projekt eigenen Kulify. Weil wenn ihr da Projekte untereinander vermischt und ihr im Worst Case mal an so einen Punkt kommt, wo ihr sagt, okay, ich habe es jetzt kaputt, also ich habe das Setup kaputt gemacht. Ich habe hier einen Fehler gemacht, ich komme nicht mehr weiter und dann funktioniert gar kein Deployment mehr. Dann ist das sehr, sehr ärgerlich, dann seid ihr da nur mit Bugfix beschäftigt. Also deswegen wirklich hingehen, ihr braucht nicht für jeden Server einen Coolify-Server, sondern für jedes Projekt einmal Koolify und dann seid ihr auf der sicheren Seite.

SPEAKER_01

Du hättest ja eben schon mal in Bezug auf das Thema der Installation darüber gesprochen, dass es natürlich für jemanden, der es neu installieren will und der komplett neu in dieser Thematik ist, einige Stunden braucht. Für jemanden wie dich, wenn du jetzt an solche neuen Projekte gehst und du hast gesagt gehabt, du installierst das pro Projekt einmal. Kannst du unseren Zuhörern vielleicht nochmal erklären, wie lange du ungefähr an so einer Installation sitzt? Oder benutzt du vielleicht auch Tools, die dir ermöglichen, diese Installation zu verkürzen?

SPEAKER_00

Also Tools, ich sage jetzt mal sowas wie OpenCloud oder Hermes, haben wir schon ausprobiert. Tatsächlich ist da wirklich die Problematik, dass es der Installationsprozess, beziehungsweise nicht das Installieren von Kolify, sondern der Setup-Prozess von KooliFi ist anscheinend aktuell für die Agenten noch zu komplex. Also die machen da mehr Fehler, die ihr dann manuell teilweise gar nicht mehr rausbekommt, rein, wie das es euch hilft. Tatsächlich ist es so, und wir machen ja auch zu jeder dieser Podcast-Reihe auch nochmal die YouTube-Videos, wo wir dann den Installationsprozess erklären und auch das Programm erklären. Das könnt ihr euch dann auch gerne anschauen. Und ich sage jetzt mal, es ist ungefähr 30 bis 40 Minuten, was man da in Anspruch nehmen muss, wenn man das schon mal gemacht hat oder wenn man das nach der Anleitung nach macht. Und dann ist halt die große Frage, wie lange brauche ich, um im Prinzip hinzugehen und meine Server mit Koolify zu verbinden. Hetzner bietet sich da super an, weil die eine Integration haben in Koolify, beziehungsweise ihr über ein API-Key sozusagen euren Server dann direkt hinterlegen könnt. Das funktioniert echt super. Und dann kommt es natürlich auf die Anzahl darauf an. Wenn ich jetzt nur einen Server hinterlegen möchte, geht das natürlich schneller, als wenn ich 10 oder 20 Stück hinterlegen möchte.

SPEAKER_01

Gehen wir nochmal zu einem wichtigen Thema hin, dem Update von Projekten bzw. von Kulify selber. Wie funktioniert das? Wie ist der Mechanismus, den du dort einsetzt?

SPEAKER_00

Ja, also das ist genau das, was ich auch gemeint hatte. Wir nutzen da teilweise in Projekten in einer Sandbox aufgesetzten Version aktuell noch Open Claw. Rein mit der Funktion, die Server zu scannen und zu gucken, ist alles aktualisiert, sind wir wirklich up to date? Gibt es irgendwo Sicherheitslücken? Sind die Ports alle so, wie wir sie haben wollen, dass auch nur gewisse Ports offen sind, geschlossen sind, wie auch immer? Und darüber machen wir das, aber dann auch nicht so, dass, ja, ich sage jetzt einfach mal, OpenClaw selbstständig irgendwas aktualisieren kann, sondern es ist rein nur dafür gedacht, dass er uns im Prinzip eine Meldung gibt, hey, dein Koolify ist veraltert, es gibt eine neue Version beispielsweise. Oder Firewall-Konfiguration ist falsch und und und. Also das ist so das, was wir machen. Das ist auch, glaube ich, so der beste Mittelweg, finde ich.

SPEAKER_01

Ich glaube, wir haben jetzt in Bezug auf Kulify unseren Zuhörern einen guten Einblick gegeben, was Koolify ist, was es kann, wie man es installiert, wie man es updatet. Und ich denke, wir können nur sagen, nutzt Koolify als ein Support-Prozess. Wenn ihr Webseiten erstellt, updaten wollt, Prozesse, Projekte habt, die Programmcode generieren und die auf Server deployed werden sollen. Und somit möchte ich mich von unseren Zuhörern für diese Episode bedanken fürs Zuhören und noch einen schönen Tag.