Plot & Purr - Zwischen Papier und Pfoten

Mae-Monologe und Katzen-Miseren

Mae Season 1 Episode 1

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Willkommen im heillosen Chaos - äh, ich meine natürlich bei Plot & Purr.

In dieser Vorstellungsfolge lernst du uns kennen. Unsere Lesegeschmäcker, unsere (teils fragwürdigen) Meinungen und die wahren Stars des Podcasts: die drei Katzendamen, die hier kräftig mitmischen.

Zwischen Buchliebe, kleinen Rants und flauschiger Katzenmisere ist alles dabei. Kurz gesagt: Es wird ehrlich, es wird schnurrig und ganz sicher nicht langweilig.

Mach's dir gemütlich mit einer Tasse Tee oder einem Glas Whiskey. Denn diese Folge ist wie ein erstes Treffen zum Beschnuppern und Kennenlernen da. Nur mit deutlich mehr Fell.

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Pöckchen still und Ohren auf bei Plot ⁇ Pearl, deinem Podcast mit Schnurrfaktor. Hi und herzlich willkommen zwischen Papier und Pfoten. Ich bin May und werde euch hauptsächlich sprachlich hier durchführen, was hauptsächlich daran liegt, dass meine drei Begleiterinnen eher mit werdenden Blicken und Krallen sprechen. Aber zuallererst einmal, was erwartet euch hier eigentlich? Vor allem jede Menge Spaß, hoffe ich, und viele unterhaltsame Stunden. Hier jagt nämlich Thriller-Katze Juna nach Spannung, Romans-Katze Mila sehnt sich nach Herzklopfen und Ragdoll Ilvi taucht ab in neue Welten, wenn sie nicht gerade in ihrer eigenen lebt. So, das sagt euch jetzt immer noch nichts, ja, kann ich mir vorstellen. Das liegt aber auch ein bisschen daran, dass unser Nervositätsbarometer, obwohl wir hier zuführt sitzen, ganz schön spunken sprüht. Und ja, Hände und Pfötchen geben ein bisschen vor Aufregung. Denn für uns ist das hier was ganz was Neues und wir sind schon gespannt, wie schnell wir es bereuen werden. Und Mila schart hier auch schon mit dem Pfoten, also eher mit den Krallen, weil je länger ich brauche, um hier in die Pötte zu kommen, desto später ist ihre Vorstellung und naja, dazu später mehr. Und was haben wir jetzt genau mit euch vor? Ja, wir wollen über Dinge sprechen, die uns begeistern. In erster Linie Bücher, die meinen Mädels gut gefallen und naja, in meinem Fall mir eher den letzten Nervrauben, denn wir schreiben es nicht nur eine Botlose, sondern auch ganz schön fordernde Kunst. Und ich bin Autorin. Und damit euch mein trauriges, ich bin eine kleine Self-Publisherin und habe keinen Erfolg lamentieren, nicht allzu sehr auf die Nerven geht, habe ich hier meine besonderen, drei flauschigen Damen mit ins Boot geholt. Und ich denke, dass die für viel Witz und Spannung sorgen werden. Denn zwischen Bücherstafeln, angefangenen Manuskripten und jeder Menge Katzenhaare werden wir über Geschichten reden, die uns nicht mehr loslassen und manchmal bis in unsere Träume verfolgen. Worauf gibt es garantiert ungefilterte Einblicke in meinen Autorinnenalltag, hitzige Diskussionen über Genres und ihre Stärken wie auch die Schwächen, Tatzenkämpfe und Gemaunze darf natürlich auch nicht fehlen. Und vermutlich ziemlich viele ausführliche Mail-Monologe über die unterschiedlichsten buchigen Themen, unterbrochen von gewissen Damen, die mit ihren Blicken, ihren Pfoten, ihren Krallen, ihre Meinung deutlich kundtun. Und auch wenn Mila schon genervt die Nase rauszieht, fangen wir bei mir an. Ich bin schließlich die Stimme dieses ganzen Podcasts. Und ja, neben meinem Hauptberuf als Kindergärtnerin für Erwachsene, wie ich es immer liebevoll nenne. Offizielle Stellenausschreibung ist dann sowas wie Teamassistentin oder Operations Coordinator, je nachdem, wie sie immer verschleiern will, dass ich doch eigentlich irgendwie zum ganzen Zoo von Erwachsenenconsultants betreue. Ja, nebenher bin ich beruflich auch noch Tausendsasserin. Denn darunter fällt vermutlich als erstes meine Tätigkeit als Autorin im Self-Publishing. Wenn ihr noch nicht von mir gehört habt, wundert euch nicht. Ich bin klein und ich bin unfassbar schlecht im Marketing. Allein damit könnte ich wahrscheinlich einen Podcast füllen oder zumindest einige Folgen, aber ja, die Höhen, die Tiefen, die täglichen Hürden und vor allem immensen Kosten, wenn man als Slowburn-Schreiberin auch noch unfassbar langsam schreibt. Als der Name gleich doppelt Programm ist, dann schafft man eben maximal ein Buch pro Jahr und das auch nur, weil man sehr fleißig war. Nebenher fülle ich meine Zeit, weil sonst wird es ja langweilig werden, noch als Katzensitterin. Und dabei schreibe ich mir lieber nicht zu sehr auf die Fahne, wie viele externe Katzen ich mittlerweile ins Herz geschlossen habe. Schon gar nicht so lange, meine Plüschmädels hier neben mir sitzen und mir finstere Blicke zu werfen. Denn wenn ich mir dann noch einbilde, Zeit übrig zu haben, setze ich mich als Korrektorin und Lektorin auch gerne nochmal an den Laptop und setze da den Rotstift bei einigen Manuskripten an. Und das offenbar auch gar nicht so schlecht oder ja, zumindest haben mich noch keine Morddrohungen erreicht. Wie ihr vermutlich auch schon rausgehört habt, bin ich auch eine leidenschaftliche Vollzeitchaotin und ja, dazu auch noch Neurospicy, auf gut Deutsch, neurologisch pikant. Und ja, bei der Scoville-Scala würde ich mich mal irgendwo zwischen Ghosthepper und Carolina Reaper einordnen. Also doch ein bisschen weiter oben. Sofern es mir mein doch schon ein wenig in die Jahre gekommener und ein bisschen ledierter Körper zulässt. Wer mich schon gesehen hat, weiß, wovon ich spreche. Ja, springe ich donnerstags auch noch durch die Halle und bilde mir einen Mila Superstar oder Shojo Hinata aus H mit Konkurrenz machen zu können. Anmerkung aller drei Katzen, pure Hybris des zwei Beiners, die knickt Barfuß im Stehen um. Da ist nichts mit Hochleistungssport. Außerdem bin ich diagnostizierte Katzenverrückte. Ich sage nur drei Katzen trotz schwerer Allergie und Asthma. Ja, stur bin ich offenbar auch. Das liegt vielleicht an meinem Doppelstier-Dasein. Das heißt, ich bin Stier nicht nur vom Sternzeichen her, sondern auch noch im Aszendenten. Also ja, im Kopf durch die Wand, aber am besten gleich fünf. Ja, und nachdem ich offenbar der Meinung bin, dass Schlaf völlig überbewertet wird, bin ich jetzt auch noch die Stimme dieses Podcasts. Ihr seid ja noch da. Wow, zweckt. Echt tough, Leute. Könnt ihr euch mal auf die Schulter klopfen? So, fester Rempler von Mila, offenbar ist sie jetzt dran. Und sie hat mir noch den Hinweis gegeben, ich habe euch gar nicht gesagt, was ich überhaupt schreibe. Ich schreibe in den Genres Romance und Urban Fantasy. Und ganz, ganz heimlich und leise habe ich mich auch dem Thriller bzw. Psychothriller verschrieben. Aber nachdem das als Leserin mein absolutes Lieblingsgenre ist, habe ich keine Ahnung, wann ich mich darantrau. In den nächsten ein bis zwei Jahren sicher nicht. Was daran liegt, dass ich eben langsam schreibe und die nächsten Buchprojekte schon feststehen. Ist ja gut, Boss, ist ja gut. Jetzt kam eine Kralle ins Knie. Weil Mila ist der Meinung, ich lavere mir hier einen vom Pferd über mich selbst und ihr seid doch eigentlich nur wegen der Katzen hier. Und ja, deswegen stelle ich euch jetzt auch die drei vor, auf eigene Gefahr und ja, nur weil ihr und Mila es so wollt. Und den Anfang, wie sollte es anders sein, macht natürlich Milena oder auch kurz Mila, die Bosbit, hier zu Hause. Und sie hat hier die plüschigen Hosen an und das zarte Näschen, ehrlich gesagt, immer vorne. Und während sie sich echt alle Mühe gibt, nach außen hin ziemlich tough und wunderbar zu wirken, wissen wir, dass tief in ihrem kleinen Herzen eine sehr zarte und weiche Seite steckt, wie ein kleiner Babypopo. Anmerkung von Ilvi übrigens. Ja, nicht, wenn man sich nachts das Bett mit ihr teilt, weil das verteidigt das Biest auf Herz und Nieren. Dazu kann ich nur sagen, dafür kuschelt sie sich neben mich in ihren Schlafsack und kann nur einschlafen, wenn ich ihren Bauch kraule. Also schon irgendwie süß. Und Mila verziert das Gesicht, was wahrscheinlich so viel sagen soll wie, alles Lügen, glaubt ihr, kein Wort. Auftragskiller ist engagiert und wird dem mein Ende setzen. Ja, zurück zum eigentlichen Skript. Milas Tage sind stressig, nervenaufreibend und ja, es ist nicht einfach, wenn man immer alles unter seiner Pfute hat und noch dazu ein absoluter Kontrollfreak ist, von wem sie das wohl haben könnte. Hm, fällt mir niemand ein in diesem Haushalt. Ich leugne alles. Ja, deswegen taucht sie tatsächlich in die romantischen Geschichten mit Tiefgang ab, vorzugsweise zumindest mit Tiefgang. Es darf auch mal eine lockere Roncom dabei sein. Und bevorzugt auch ein Happy End. Und ja, wer nicht fehlen darf, sind heiße, vorzugsweise dunkelhaarige Männer. Die dürfen gerne einsilbigt sein. Also Kal Drugo und The Witcher sind da durchaus in ihrem Jagdschema und ja, sie ist ein absolutes Fangirl, aber ust. Und was ist ihr liebster Leseplatz? Ja, ganz oben auf dem Bücherregal im Wohnzimmer, wo sie alles im Blick hat, natürlich. Und da klopft auch schon das nächste Süßmäuschen mit dem Schwanz, ihrer Schwester Juna. Mila Schwester, selber Wurf, selbe Mama, anderer Papa und ja, ich wusste vorher auch nicht, dass es zwei Katzen geht. Die zwei beweisen es. Und ja, Juna fällt es im Alltag ein bisschen schwer, den Fokus auf etwas zu halten und auch das kommt mir irgendwie bekannt vor. Hm, Juris Viciness, all DHD, Mischung aus Artismus und ADHS. Wo habe ich das schon gesehen? Wieso denke ich jetzt an Chili-Schugen? Ja, wo waren wir? Juna magst, weil sie es nicht so mit dem Fokus halten hat. Gerne packend, blutig, spannend und skurril. Ein guter Thriller, gerne auch Horror. Hält sie bei der Stange und versüßt ihr den Tag. Und ja, auch wenn Juna süß und niedlich aussieht, ist sie ziemlich hart im Leben. Und ja, meistens weiß sie nachts sowieso nicht mehr, was sie tagsüber gelesen hat. Also serviert ihr das jetzt auch keine schlaflosen Lächter. Sie liest tatsächlich am liebsten mit mir gemeinsam auf dem Sofa oder im Bad. Wer meinem Instagram-Account folgt, hat das sicher auch schon mal gesehen, wie sie lässig mit dem Ellbogen auf einem Buch lehnt, während sie mich anstarrt. Oder auch eingerollt im kühlen Waschbecken ist auch ein sehr beliebter Leseplatz von ihr, gerade im Sommer. Es kommt aber auch durchaus vor, dass selbst bei den spannendsten Seiten die Stimme in ihrem Kopf die Oberhand gewinnen, dann ist nichts mit friedlich nebeneinander lesen oder in meinem Fall schreiben. Da wird nämlich ein Schalter umgelegt und die liebste, schnurrigste Katze der Welt lässt ihren inneren tasmanischen Teufel freien Lauf. Nicht selten fliegender Tassen, Teller, Holzschilder, was auch immer gerade im Weg steht, bildet durch die Gegend und landet durchaus auch auf uns Mitbewohnern, vorzugsweise auf mir. Offenbar habe ich die meiste Trefferfläche. Aber wer könnte da schon böse sein, wenn sie einen mit nervös zuckendem Schwanz aus großen, runden Augen ansieht und mit ihrem strengen Fischarten die Nase abschlägt? Ratsch, rasch. Wer würde es nicht lieben? Und vervollständigt wird unser Quartett von der wunderbaren Ilvi, die tatsächlich in ihrer ganz eigenen Welt lebt. Wahrscheinlich erkundigt sie auch deshalb so gerne fremde neue Dimensionen und ist in der Urban Fantasy und Fantasy zu Hause. Ihr Lieblingsleckerli ist dabei ein gutes Buch, and andere Leckerlis sind auch jederzeit willkommen. And im Zweifelsfall wird hier auch mit lautem Sirenengeräusch der Notstand ausgerufen. Also wenn ihr das mal hört, die Katze verhungert nicht, die Katze leidet keine Schmerzen. Sie hat gern noch einen Snack. Sie ist auch die einzige hier im Haushalt, die gleichzeitig snacken und lesen kann. Das muss man ihr auf jeden Fall lassen. Und ja, am liebsten genießt sie diese Snacks warm eingekuschelt unter der Decke, wo schön still und dunkel ist. Da kann sie sich auch besser auf ihr Buch konzentrieren. Und meistens verraten mir dann laute Schmatzen und Knaden, wo ich mich besser nicht hinsetzen sollte, um nicht irgendwelche Deckengeister zu erwecken oder ähnliches. Und das ganze Haus in Angst und Schrecken zu versetzen. Und manchmal hört man auch ein leises, gleichmäßiges Schnarchen, wenn sie beim Lesen weggedöst ist und von den Abenteuern ihrer Helden träumt. Sie selbst ist an sich eher so der gemütliche Typ, was allerdings nicht bedeutet, dass sie gern kuschelt. Da hat sie ziemlich klare Vorstellungen, was sie mag und was nicht, und setzt sie auch vehement durch. Das heißt, ich darf sie nicht anfassen, dann wird sie wirklich flüssig. Wenn sie mich anfassen möchte, vorzugsweise meine Hände abschlecken möchte, dann gehört diese Hand für die nächsten zehn Minuten nicht mehr mir. Und wer hat uns jetzt eigentlich zum Lesen gebracht? In meinem Fall war das tatsächlich ziemlich klar. Da meistert das Horst selbst, Stephen King. Ich habe ziemlich früh angefangen. Er hat mich von den Kinderbüchern wie Nero Corleone oder die drei Fragezeichen weggelotst und in seine dunkle, verworrene Welt entführt. Als ich ohne nicht, wie alt ich da war. Bis heute bin ich auf jeden Fall ein großer Fan. Und mittlerweile tauche ich aber auch ganz gerne in andere Genres ab. Mein erstes Buch von ihm, das war quasi als Hörbuch in der 80er-Version oder auch 90er Version von meinem Bruder vorgelesen, der schon ein bisschen älter ist als ich und dementsprechend da schon voll auf der Schiene war. Und das war tatsächlich Friedhof der Kuscheltiere. Wie könnte es anders sein? Ich meine, da kommt ja eine schwarze Katze vor. Und das erste, das ich selbst gelesen habe, und auch das wundert euch jetzt wahrscheinlich nicht, ist tatsächlich mein Lieblingsbuch von ihm geblieben. Und das ist Misery. Seltsamerweise, ich kann ehrlich gesagt nicht erklären, warum, hat dieses Buch in mir den Wunsch geweckt, selbst als Autorin tätig zu werden. Das heißt jetzt aber nicht, dass ihr mich entführen sollt und mir die Knieschreiben brechen sollt, wenn euch ein Buch von mir nicht gefällt. Ja, und nebenher muss ich ja auch noch meine drei Ladies hier versorgen. Also ich brauche diese Kniescheiben und ich spiele auch echt gerne Volleyball, Leute. Aber vermutlich seid ihr auch keine Fans von der Vergangenheit, da soll man ja auch nicht so lange drin verweilen. Euch interessiert wahrscheinlich, was wir gerade so auf dem Tisch haben, was wir gerade so lesen. Und diese Woche, also zum Zeitpunkt, wo ich das aufnehme, das ist leider nicht der Zeitpunkt, wo ich es ausstrahlen kann, hat sich Mila eigentlich gleich doppelt durchgesetzt mit ihrem Genre. Aber ja, hätte man jetzt auch nicht anders erwartet, oder? Wir dürfen nämlich gerade als Testlesende unsere Nasen in das aktuelle Buchprojekt einer sehr lieben Autorenfreundin stecken, die ganz, ganz großartige Cowboy-Romance zum Steckenpferd gewählt hat. Und hierzu kann ich euch jetzt noch nicht allzu viel sagen, da es ein Verlagsprojekt ist und es zu dem Zeitpunkt jetzt noch nicht publik gemacht wurde. Zumindest habe ich es noch nicht auf dem Schirm. Nur so viel. Es ist grandios. Ihr solltet auf jeden Fall Augen und Ohren offen halten, damit ihr es nicht verpasst, welches Buch das ist. Denn darin gibt es einen schweigsamen, gebrochenen Helden, ganz nach Milas Geschmack und vor allem eine sehr starke weibliche Brutta, in der ich mich selbst auch oft wiederfinde beim Lesen. Was vermutlich daran liegt, dass auch die Autorin und ich einige Überschneidungen in unserem Leben haben. Für Juna ist da sogar auch was geboten, denn dieses Schätzchen ist eine Romance Suspense und durchaus spannend und aufregend wird es bei diesem wilden Rett durch Wyoming, so viel kann ich sicher sagen. Aber Mela zeigt schon den Schweigefuchs und sagt, oh, beißt dir mal auf die Zunge. Deshalb geht es auch zum anderen aktuellen Buch in unserer Viererrunde. Das haben wir gerade beendet und das ist A Love Like Chili Berry Dreams von Anna Lumfeld. Dazu haben wir auch schon den ersten Band gelesen und auch das ist ein wirklicher lecker Wissen. Zu dem erzählen wir euch in der nächsten Folge auch mehr. Ilvi lässt sich natürlich nicht ganz so ohne Gegenwehr das Ganze gefallen, dass Mila hier über allem thont und einfach so bestimmt und verfügt. Deswegen hat sie beim Hörbuch ihr Element ausgewählt und aktuell hören wir Band 5 der Zodiac Academy Reihe. Die hören wir auf Englisch, damit wir auch in Übungen bleiben und damit schon spannend bleibt. Und weil die Stimmen auf Englisch einfach so viel angenehmer für uns waren. Auch hierzu gibt es in der nächsten Folge mehr, denn wir haben mit Band 5 gerade mal angefangen. Und natürlich haben wir da auch einen kleinen Thriller reingesnackt, damit Juna nicht den kürzesten zieht. Auch da nächste Woche dann, nächste Woche, in zwei Wochen dann mehr. Ja, dann haben wir uns noch was Nettes ausgedacht. Und zwar ein paar Vergleiche, damit ihr ein bisschen mehr zu den Katzen finden könnt. Und zwar haben wir überlegt, welches Gefährt wären die Katzen denn jeweils. Und hier kann ich euch nur sagen, Mila ist eindeutig eine klassische Ducati. Klein, wendig, elegant und kommt zumindest emotional genauso schnell von 0 auf 100. Juna ist im Gegensatz dazu frech und geduldig und bei ihrem satten Motorengeräusch aka Schnurren denke ich sofort an einen fetten Sportwagen. Und ja, oft ist sie auch ein bisschen tiefer gelegt. Ivi ist im Gegensatz dazu nicht nur robust und bullig, wie im Porsche Cayenne. Sie trödelt auch gern, entspannt durch den Stadtverkehr, kann aber ganz schön Gas geben, wenn es darauf ankommt. Also ich denke, so ein Porsche Cayenne ist ein guter Vergleich. Dann habe ich noch die Kollegium gehabt, welcher Cocktail wären die Mädels denn? Und hier kann ich sagen, Mila ist eindeutig ein Manhattan. Klassisch, kultiviert, mit Tiefgang, vielleicht ein wenig Hütter. Und Juna ist frisch und spritzig wie eine Himbeerkalpioschka, verfeinert mit einem Schuss Chili. Und Ilvi? Ilvi ist kein Cocktail. Ilvi ist bodenständig und simpel, wie ein entspanntes Feierabend wieder nach einem anstrengenden Arbeitstag. Und wenn die Mädels Bücher schreiben würden, so wie ich, wären das wahrscheinlich Ratgeber für andere Katzen. Und wie würden wohl die Titel heißen? Bei Mila ist mir sofort eingefallen, wie manipuliere ich meine Mitbewohner oder bringe sie im Zweifelsfall um die Ecke? Punintended. Juna ist mir Hilfe, die Stimme immer im Kopf sind zurück. Und Ilvi wäre minimaler Aufwand, maximale Lecker, die Ausbeute, die Kunst sich dummzustellen. Das Mädel hat einen EQ, das könnt ihr euch nicht vorstellen, aber sie schafft es so zu wirken, als hätte sie wirklich da oben nur Toast und Fluff drin. Und natürlich haben wir uns auch überlegt, dass wir gerne ein festes Element in diesem Podcast haben möchten, das immer mal wiederkehrt. Und aktuell ist da das Los auf folgende Rubrik gefallen. Die Schnurrempfehlung der Woche. Und diesmal haben wir zur Feier der ersten Folge gleich drei davon mitgebracht, nämlich eine in jedem Genre. Und wir starten im Bereich Thriller. Hier gibt Juna fünf Krallen für Lucy Clarks You Let Me In. Ein atmosphärischer Thriller mit Schauplatz direkt an der Küste Cornwalls und einem wunderbaren Plot Twist. Ein bisschen bedenklich finde ich zwar schon, dass die Brutta, die hier gequält wird, auch eine Schriftstellerin ist. Aber ich hoffe einfach mal, dass Mila mich nachts beschützt, falls Juna das Buch als Handlungsempfehlung verwenden möchte. Oder Ilvi, die immer noch sauer ist, dass ich gerade nicht an Stonewood Academy Band 2 schreibe, wie viele meiner Lesenden. Was uns zum nächsten Genre führt, denn da schreibe ich gerade und Mila bewertet in diesem Genre Starshine Bright von Charlotte McKellen mit fünf Schnurrhaaren. Be diesem Schätzchen haben es ihr vor allem die großartige Verwebung von Burlesque und einer Brutta mit Erststörung angetan. Und obwohl Mila jetzt kein so großer Fan von Kindern ist, hat die wunderbare kleine Maus, die Tochter der Brutta mit Down-Syndrom, schon einen Stein im Brett war hier. Also die hat sie überzeugt. Die schwerwiegenden Themen waren außerdem ausgezeichnet recherchiert und dazu kommt dann noch eine spannende Dynamik zwischen den Brutas. Liebenswerte, gut ausgearbeitete Nebenfiguren sowie jede Menge Romantik und Wortwitz, worauf Mila ziemlich abwehrt. Und sie hat sich auch danach gleich Band zwei der Reihe geschnappt, um dieses Buchuniversum nicht so schnell verlassen zu müssen. Insgeheim hofft sie übrigens immer noch auf den ominösen dritten Band, den wir uns alle wünschen, zumindest alle Lesenden dieser Reihe, der aber leider aktuell nicht auf dem Plan der Autorin steht. Aber ganz ehrlich, es wäre ganz schön scheinheilig, wenn ich mich darüber beschweren würde, denn ja, ich habe meine Lesenden für die Stonewood Academy für Band 2 ziemlich lange mit einem Cliffhanger versauern lassen. Ich kann euch aber sagen, es wird das nächste Buch, das ich schreibe. Dauert also nur noch so ein gutes Jahr. Sorry. Und zum Abschluss gibt's von Ilvi noch zwei fünf-Poten-Bewertungen, denn mit einem hat sie sich nicht zufrieden gegeben. Sie musste ja schon bei der Romance-Lektüre diese Woche zurückstecken. Und zwar gibt es einmal eine Fünf-Pfoten-Bewertung für die Scholomans-Reihe, eine ihrer absoluten Favoriten, wobei sie Wand 1, glaube ich, am liebsten mag, zumindest hat sie da am meisten geschnurrt. Der wie Elvi auf Sarkasmus, freche Dialoge und ein spannendes, aufregendes Dark Academia-Setting mit viel Liebe zum Detail steht, kommt da auf jeden Fall auf seine Kosten. Und besonders faszinierend war hier die einzigartige Struktur, das einzigartige Konstrukt des Schulgebäudes, das mit einem extrem spannenden Magiesystem in direktem Zusammenhang steht. Und dessen Für und Wieder lernen wir so nach und nach in der Geschichte verstehen und kennen. Die Proda hat irgendwie von der ersten Seite an sofort ins Herz geschlossen. Die mag einfach Freche, aufmüpfige, ein bisschen sarkastische, ein bisschen mehr als ein bisschen, sehr sarkastische Persönlichkeiten und der Schreibstil hat sie auch extrem schnell überzeugt. Die ist nur durch die Seiten geflogen, also da war ganz schön Wind in der Wohnung. Und ja, sie wird es auch sicher noch ein zweites oder drittes Mal ins Pfötchen nehmen, weil Ilvi kann sich Sachen auch nicht so gut merken. Und die zweite fünf Pfoten-Bewertung von Ilvi für eins ihrer Lieblingsbücher oder eine ihrer Lieblingsbuchreihen. Da sind allerdings erst zwei Bücher erschienen, die sie mit mir zusammen testlesen durfte und auch dann nochmal in der veröffentlichten Version gelesen hat. Und das ist die Kali Sommer-Reihe von Jana Lauterfeld. Ein super. Cozy Hexenroman mit Tiefgang und durchaus auch einigen verstörenden Szenen. Gerade Band 2, der wird ein bisschen düsterer, der spielt auch im Herbst, wand einspielt, wie der Name schon ein bisschen sagt, im Sommer. Und ist ja nicht so ganz meine Jahreszeit und Ivi mit ihrem dicken Plüsch findet es auch nicht so geil. Wir sind dann sehr auf den Herbstband gespannt gewesen und wurden nicht enttäuscht und freuen uns schon auf Winter und Frühling, die ja noch folgen werden. Alle Charaktere von diesem Buch sind unfassbar liebevoll ausgearbeitet, sind sehr realitätsnah. Also man hat wirklich das Gefühl, man kennt die. Und es ist auch ein sehr familiäres Setting, was für mich und meine Mädels ein bisschen ungewöhnlich ist. Sonst lesen wir eigentlich nicht so familiäre Cozy Settings. Aber ja, das hat es halt auch in sich und es geht um Hexen, es geht um Backen, es geht um Geheimnisse und ja, vielleicht verlieren wir da auch noch das ein oder andere Wort später zu. Oh, Juna hat mir gerade zu Recht in die Nase gebissen und sagt mir damit, dass unsere gemeinsame Zeit für heute leider rum ist. Das sollte ja auch nur eine kleine Vorstellungs- und Snackrunde werden. Ich hoffe, ihr hattet Spaß bei unserer ersten Folge von Plot ⁇ Pearl zwischen Papier und Poten. Und wenn euch unsere Buchgespräche mit Schnurrfaktor gefallen oder ihr gespannt auf künftige Rezensionen, Streitgespräche, trauriges Lamentieren über das Autorendasein und was sonst noch alles als Überraschung folgen mag, seid, dann abonniert unseren Podcast, drückt das kleine Plus weg, da würden wir uns sehr freuen. Und hoffen, dass ihr dann die nächste Folge nicht verpasst. Das wird dann tatsächlich eine relativ rizile-lastige Folge mit ein paar Buchempfehlungen für euch. Und ja, wir sehen uns am Donnerstag. Wir hören uns im Donnerstag in zwei Wochen. Und gebt gerne in den Kommentaren Bescheid, wie es euch gefallen hat, ob ihr inhaltliche Wünsche habt, ob ich langsamer sprechen soll. Ich weiß, das ist ein Manko von mir. Das kommt leider auch von der Neurospiciness. Ich neige dazu, unfassbar schnell zu sprechen, weil ich mich sonst selbst langweile. Aber ich bin natürlich offen für eure Wünsche und für eure Bedürfnisse. Und zur Not kann ich ja auch die Tonspur ein bisschen langsamer stellen. Wir wünschen euch eine buchige Zeit, die Katzen stolz machen würde und freuen uns, wenn ihr nächstes Mal wieder reinhört. Fall Plotted Pearl zwischen Papier und Pfoten.