Dance Teachers Podcast by Conny & Dado

#1: Warum dein Tanzkurs nicht nach Tanzen aussieht

Dado Ibrakovic Season 1 Episode 1

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Dein Kurs läuft technisch sauber — aber irgendetwas fehlt. Dieses Feeling. Dieser Flow. 

In der allerersten Episode des Dance Teachers Podcast zeigt dir Dado den einen Denkfehler, der dahintersteckt, und das System, das alles verändert: das Paartanz Flow-System.

In dieser Episode:

  • [01:00] Das Problem: WAS vs. WIE — der Denkfehler der Branche
  • [05:00] Die Robert-Royston-Story: Wie ein Champion uns die Augen geöffnet hat
  • [08:00] Der Figuren-Flow: 3 Stufen (Starter → Basics → Alternativer Basics Flow)
  • [13:00] Das große Bild: Die 5 Säulen der Paartanz Flow-Methode
  • [16:00] Vorher/Nachher: Was sich konkret verändert

In dieser Episode erwähnt :

Dein nächster Schritt: Schreib die Basic-Elemente deines Tanzstils auf und überlege: Wie könntest du daraus einen Starter Flow bauen?

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In vielen Tanzschulen passiert folgendes. Die Leute bewegen sich zur Musik, aber sie tanzen nicht. Klingt ein wenig komisch, oder? Aber genau da liegt das Problem. Die teilnehmenden tanzen Figuren, sie tanzen das halbwegs im Timing, aber da fällt was. Es fällt dieses Feeling. Es fällt der Flow, die Ästhetik, dieses Wow, die tanzen ja wirklich. In dieser allerersten Folge vom Dance Teachers Podcast reden wir über diesen einen Denkfehler, der meiner Meinung nach dafür verantwortlich ist, dass sich Unterricht oft nicht nach richtigem Tanzen anfühlt. Die Leute im Tanzunterricht schauen nicht so aus, als würden sie tanzen. Sie werden angestrengt. Und ich zeige dir eben das Konzept, das bei uns alles verändert hat und hoffentlich auch bei dir das gleiche passieren wird. Also fangen wir es an. Hallo, hello, hello und herzlich willkommen in der allerersten Episode von Dance Teachers Podcast. Das nehme ich direkt nach Ostern auf und Ostern ist auch irgendwo symbolisch auch der Beginn von etwas Neuem. Es beginnt Frühling und alles blüht. Und ja, der Dado macht einen neuen Podcast. Wer bin ich? Nochmal für die, die mich nicht kennen. Ich bin Dado zusammen mit meiner Frau Conny. Leiten wir seit über 23 Jahren eine der größten Tanzschulen in Österreich mit einem Team von 50 Mitarbeitern und tausenden Schülern, einer Online-Academy seit 2016 und mit einer langen Tanzunterrichtserfahrung, sowohl bei den internationalen Festivals wie ca. 200 oder so waren es. Bis jetzt. 17 Jahre unterrichtet in der Österreichischen Tanzlehrerakademie. Also haben wir ein bisschen was an Erfahrung gesammelt in dieser Zeit und vor allem sehr viel gelernt und sehr viele Fehler gemacht. Und aus diesen Fehlern sind viele Lektionen entstanden, sehr viele Frameworks, sehr viele Systeme. And über diese Systeme and Konzepte möchten wir uns in diesem Podcast unterhalten. Denn all diese Konzepte haben uns geholfen, einen noch besseren, lustigeren, erfolgreicheren Unterricht zu gestalten. Und das Gleiche hoffen wir auch für dich, dass es dir auch hilfreich sein wird. Denn was passiert eigentlich in den meisten Tanzkursen? Die Leute tanzen Grundschritt, dann tanzen sie Figur 1, dann die nächste Figur, dann wieder Grundschritt, dann noch ein Grundschritt. Grübel, Grübel, dann kommt der Stress, dann fällt ihnen doch die Figur ein, Figur fertig, wieder Grundschritt, dann nochmal Stress und dann nochmal alles von vorne. Die Kursteilnehmenden lernen zwar Figuren, aber dann gehen sie auf die Tanzfläche und stehen dann da und wirken etwas angestrengt. Sie fragen sich, was tanze ich jetzt? Was mache ich zwischen den Figuren? Was macht mein Follower jetzt? Was führt er da? Wo soll ich hin? Und selbst wenn sie diese Figuren halbwegs ausführen können, sie tanzen trotzdem irgendwie nicht. Oder zumindest sie tanzen viel zu wenig. Vom Genuss ist da eigentlich gar keine Rede. Wir haben for a few years über 140 Tanzlehrende in der Salsa-Community, but the Ergebnisse are other communities relevant. I bin mir, dass es in anderen Tanzstilen anders ähnlich geht. The Hera Tanzlehrenden - not nur Tänzer, Tänzerinnen, sondern Lehrenden - Nummer 1, mit Abstand: I have the feel that I figure and not Tanzen. That was the first one. Nein. Das war sehr aufschlussreich für uns. Eine Instruktorin hat es auch noch schärfer formuliert. She had gesagt, ich möchte Tanzen beibringen, nicht aerobic mit Drehungen. And that sind eben keine Beginner-Leute. Das sind laute Leute, die seit Jahren bereits im Tanzunterricht stehen. Woran liegt das also? Es liegt an einem Hauptdenkfehler. And the Fehler lautet: Die meisten Tanzlehrenden unterrichten das Was und zu wenig das Wie. Das Was sind die Figuren, das sind die Schritte. And das Wie ist alles, was zwischen den Figuren, what the Körperbewegung, the Körper Spannung, the Führungsquality, the Aufrichtung, the Ausdruck, Styling, I think the look and the feel of a tan. With we mean I think this what a tan on the right and does it. And then this one: you danced the big figure. I'm not the one quite technically correct, but a bit. Then you danced this figure with the rich tools, only the we. And then you can this figure with the we, with a beweging between the shit, with the control, with flow, musicality, with a mirror attitude, wenn man so sagt. And jetzt kommt der Clou. Wenn du das We regelmäßig vermittelst, das ist ein ganz wichtiger Teil, regelmäßig funktioniert das Was automatisch besser. Alle Figuren werden geschmeidiger, klarer und angenehmer. Aber wenn du nur das Was oder hauptsächlich das Wasser unterrichtest, dann bekommst du Figuren, die sich nicht nach Tanzen anfühlen. Du bekommst Schüler, Schülerinnen, die nicht nach Tanzen aussehen. Es sieht nicht nach einem Dialog zweier Menschen, es ist mehr so ein Nebeneinander statt miteinander. Aber du bist auch nicht wirklich ganz schuld an dem, auch wenn du die Verantwortung übernehmen solltest. Denn es ist tatsächlich, dass es da draußen in unserer Community Leute gibt, die das auch so wirklich ganzheitlich zusammensetzen. Was passiert by the meisten Tanzlehrer-Kongressen? Was wird unterrichtet? Figuren. Ich würde sagen, Houston, we have a problem. Uns ist tatsächlich auch so gegangen for many years. I have, while I wusstead, was the we unterrichtet. Um ehrlich zu dem notems for the days, beziehungsweise selbst wenn Iständig erklärt, weil ich es, wenn ich mir ganz ehrlich bin, auch offenbar nicht richtig gut verstanden habe. Denn ich damals verstanden, hätte ich es auch sehr einfach vermitteln können. Das alles hat sich verändert durch natürlich Entwicklung, durch einige Mentoren, die ich in unserem Leben erleben durften und von ihnen auch lernen durften. Aber ein Mentor war ausschlaggebend für uns, and das war mein lieber mittlerweile Freund, Robert Royston. Er ist der Champion der Champions im West Coast Swing and Champion in elf unterschiedlichen Tanzstilen. And mit Abstand, the best Tanzpädagoger, den ich persönlich kenne. He was the erste that Tanzen so ganzheitlich darstellen konnte anders, statt einem Gefühl zu sprechen, which I'm gonna do. So ist es auch mit dem aktiven Bodendruck. Alles verbessert sich. Die Führung, die Körperspannung, die Aufrichtung, der Ausdruck, die geschmeidige Bewegung, sogar das Timing, Musikalität, alles. Und ich stand da und dachte, warum hat mir das in all meinen Jahren Tanzunterricht und vor allem Tanzlehrer, Ausbildung und Co. niemand so gesagt? Die Antwort ist vielleicht, weil es so grundlegend ist, dass es die meisten dann überspringen. Ganz einfach. Sie gehen dann direkt zu den Figuren, direkt eben zum Was. Nicht so sehr die Figuren geändert, aber das Fundament verändert, auf dem alles steht. Daraus hat sich dann ein gesamtes System herauskristallisiert, das wir heute die Patans-Flow-Methode nennen. Es besteht aus fünf Säulen, die alle aufeinander aufbauen. Das Herzstück, die allererste Säule ist das, was ich dir jetzt gerade erklären möchte. Wir nennen es Figuren-Flow. Das ist tatsächlich ein Konzept, das wir bereits vor 18 Jahren etabliert haben und seitdem immer weiter verfeinert und optimiert haben. Es ist das vielleicht wichtigste Konzept überhaupt, dass wir in 23 Jahren Unterricht entwickelt haben. So lange unterrichten wir schon. C, G, F. Du übst immer nur einen einzigen Akkorde. Aber er lässt dich nie einen Song spielen. Er zeigt dir nicht, wie du die einzelnen Akkorde kombinieren kannst. Und genau das passiert in den meisten Tanzkursen. Die Schüler kennen die Akkorde, aber sie können keinen Song daraus kreieren. Der Figurenflow ist also ein automatisierter Fluss der Basic Figuren Elemente eines Tanzstils, der ohne viel Nachdenken quasi praktisch im Autopilot-Modus abläuft. Statt that the typical Frage im Kopf entsteht: Hilfe, was tanze ich jetzt als nächstes? Dieser Figuren Flow hat drei Stufen. Stufe 1 ist der Starter Flow. Das ist der Einstieg und das ist super wichtig, speziell für Beginner. Das ist eigentlich nichts anderes als fließendes Kombinieren von zwei bis drei Grundelementen eines Tanzstils. Eine beliebige, abwechselnde Abfolge, diese zwei oder drei Elementen sorgt für einen einfachen Tanzfluss mit einem guten Gefühl dabei. Es bewegt sich etwas. And damit vermeiden wir die berühmte Grundschritt-Falle. This is the beginner den Grundschritt back-to-back tanzen, weil ihnen sonst nichts einfällt. Starter Flow bringt sie in Bewegung und bringt sie dann von Gedanken weg. Oh, I can't keep it. They are in Bewegung. Plötzlich tanzen Beginner fließend anders. That macht ihnen Spaß and they wollen mehr. Wink wink. The next Stufe is the Basic Flow. That is either the wah. And the Basics Flow bedeutets fließendes Elements of Tanzstils. Should be automatized, fließend, nature. Not two or three figures, but really all the basics in we're just the Tanzstil between seven and twelve plus minus figuren Elemente. The Basic Flow is either the Indikator for the tanzerische niveau. Wer den Basic Flow automatisiert hat, der tanzt auch sicher, fließend, verspielt, ausdrucksstark. Egal wie einfach or complex the figure. And here is the entscheidende punch. By a fixed figure, what the meisten unterrichten, is eben the reinfolge. Beim Basics Flow entscheidet the leader, welcome as next comes. That heis, their scholar not auswendig, they wanna treffen, mit welchen Bausteinen sie aufbauen wollen. In the moment and in spontaneous. This is social dancing. The next Stufe is the alternative basics flow. The letzte Stufe of unserem figure flow. That passified. Beim Borom, Tango and Kizomba, das heißt Tänzer, die keine freien Drehungen haben, geht es vielmehr um die Schrittvariationen und Körperpositionen. Beim alternativen Basic Flow geht es um maximale Variation aus den einfachsten Elementen des Basic Flow. Quasi Vielfalt aus Einfachheit. Mit diesem Konzept, which is wichtig, can man Kursteilnehmen beschäftigen anders Neues and Frisches present, but the Tanzlevel can gleich or easily. So we have drier levels in Tanzstilen, in which they not to level 4, where they either completely in Level 3, where they are and does. The figure and all the figures variieren. Damit haben sie das gefühlt der Abwechslung anders, weil sie auch damit nicht überfordert werden. Das ist natürlich super wichtig. Deswegen ist auch diese alternative Basics Flow quasi die eierlegende Wollmilchsau, weil wir damit für einen hohen Genuss bei unseren Kursteilnehmenden sorgen können. Und dadurch ist etwas ganz Wichtiges, Fundamentales im Tanzunterricht möglich. Damit können wir auch gemischte Levels sehr gut unterrichten und alle Teilnehmenden damit gut abholen. So, wieso ist das alles jetzt so wichtig? Was verändert sich durch diesen Figuren Flow konkret? Es sind mindestens drei Dinge. Erstens die Sicherheit. Denn deine Schüler, Schülerinnen wissen, ich habe meine Basics Flow. Darauf kann ich immer zurückfallen, wenn mir nichts einfällt. Keine Panik mehr auf der Tanzfläche, keine Oh nein, mir fällt nichts ein Moment. Zweitens, damit created man angenehme Tanzpartner. Denn fließendes Tanzen mit Basic Figuras so viel besser an als eben dauernde komplexe Figur and then Grundschritt dazwischen and then wieder eine komplexe Figur and then flow. Deine Schüler werden zu Leuten, mit denen andere wiederum auch gerne tanzen. And that, mein Lieber oder meine Liebe, ist auch eine Werbung für dich, für deine Tanzschule, für deinen Tanzunterricht. Denn andere werden deine Kursteilnehmenden fragen, wo sie denn so gut tanzen gelernt haben. Und tja, siehe da, deine Kurse werden größer. Drittens, die Ressourcen werden befreit. Und das ist der größte Punkt aus meiner Sicht. Denn solange deine Kursteilnehmenden sich damit beschäftigen und zu sehr damit beschäftigt sind, die nächste Figur in ihrem sehr knappen RAM-Speicher zu suchen, haben sie eigentlich keinen Kopf frei für irgendein Feeling, für Ausdruck, für die Musik, ja eigentlich für ihren Partner. Sie sind einfach nur gestresst, sie sind angespannt und können den Tanz weder selbst genießen noch ihren Partner lassen. Aber wenn der Basics Flow automatisch anders, dann können sie anfangen, die Musik zu hören, den Partner zu spüren, sich selbst auszudrücken, yeah, your emotion to spare and teilen. And genau this is the moment in which figure tanzen an echt, where emotions who begin so the teilnehmenden as the lehrenden. Yeah, and how many so a magical unterricht off? Is this a voodoo? Is this a theory? There is a clear system, and that will be. Es ist ebenso, wie du das weißt, dass man für Variationen eine solide Technik and Sicherheit der Basic Variationen braucht. Sonst überfordern die Variationen die Kursteilnehmenden. Es dreht sich quasi der Spieß um und es dreht sich das Ganze gegen dich. Deswegen ist dieses Wie noch einmal hier super, super wichtig. Deswegen polieren wir die Technik auch während der Basic Version. Da haben sie einfach eben mehr Ressource. Dann für Intermediate und Advanced Level führen wir dann weitere Ebenen ein. Musikalität, Dynamik, Ausdruck, Styling und ja, natürlich auch die Komplexität und die Dichte der Drehungen, zusätzlicher Platzwechsel, Richtungswechsel und Co. Aber bei dem Konzept beginnt alles mit dem Basics Flow und wird dann nach und nach immer weiter nach oben geschraubt mit unterschiedlichen Ebenen. Du kannst dir das auch so vorstellen wie ein Song, der mit einem Instrument beginnt, zum Beispiel mit irgendwas Perkursivem. Und dann immer wieder kommen andere Instrumente hinzu und dadurch ergibt sich eine Melodie und eine ganze Symphonie statt einfach nur a loop von einem Schlagzeug. Die meisten aber begnügen sich in ihrem Tanzunterricht in übertragenen Sinne mit dem Schlagzeug. Und es kommt nie etwas anderes. Es gibt nie weitere Melodien, and that is not zufriedenstellend for the meest kursteilnehmenden, and they have to tanzen, while they start. Okay, that was the basic flow. When that is then our tanzerish fundamental. But controlliert and beware with controllierbewegung, with connection, with musicality, with Ausdruck, that is nature another Legor. Denn unser Figurenflow is the Erdgeschoss, but unser Tanzhaus has mehrere Stockwerke. And that bringt uns wieder zum Anfang: zum Was-ohne wie Thema. Denn auch wenn wir die Figuren fließend kombinieren können, ist es für die Kursternehmen trotzdem nicht zufrieden, wenn die Bewegungsqualität fehlt. Figuren Flow ja, but it feels the next flowsäule, the Bewegungsflow. And genau dafür haben wir ein ganzes Flow-System. Das wir heute die Patansflow-Methode nennen. Säule Nummer 1 haben wir gerade kennengelernt, dass der Figurenflow ist. Das fließende Kombinieren und automatisieren alle Basic-Elemente. Das Fundament. Die Säule 2 ist unser Bewegungsflow. Das ist die funktionelle Aufrichtung, die Körperspannung und natürlich der aktive, bewusste Bodendruck. Und all diese Komponenten verleihen unsere Tanzbewegung, Kontrolle, Geschmeidigkeit, Beweglichkeit und auch eine gewisse Ästhetik. Beim Bewegungsflow geht es nicht so sehr um die Tanzschritte selbst, sondern vielmehr darum, was zwischen den Schritten passiert. Und da kommt eben unser Bodendruck ins Spiel. Sein Einsatz bestimmt die Art, wie sich der Körper im Gesamt bewegt, und damit bestimmt auch die Charakteristik des Tanzstiles. The Säule Nummer 3 is the connection flow. That is the communication with the Partner auf mehreren Ebenen, eben nicht nur physisch, sondern auch visuell, mental usw. Die physische Connection erfolgt auf zwei Ebenen. Ganz klar. Der aktive Kontakt mit dem Boden, die horizontale Ebene, sorgt wieder für eine aktive Körperspannung. Und dann die vertikale Ebene, der direkte Partnerkontakt. Hier ist der Bodendruck wieder sehr instrumental, denn durch ihn erzeugen wir eine aktive sanfte Körperspannung, über die sich dann der physische Kontakt zu unserem Partner überträgt. Da ist es wichtig, dass das über diesen Bodendruck-Umweg das Ganze passiert. Denn wenn die Partner Connection über diesen Umweg passiert, dann spürt der Partner die Bewegungsabsichten vom Partner früh genug und kann harmonisch und aktiv statt reagieren, kann er oder sie proagieren. Und so verhindert man eben unangenehme hektische Führung allein eben über die Arme, das berühmte Rudern des Leaders oder auch des Followers. Das heißt, hier ist auch diese Verbindung zum Boden super wichtig und führt zu Verbindung im eigenen Körper, die Körperspannung, was wir nennen, und dann wiederum zu einer klaren Connection zum Partner. So entsteht eine Tanz auf Augenhöhe-Dynamik, wo der Leader und Follower beide den Tanz wie so ein eingespieltes Team gestalten. Und hier ist jetzt die Sache. Erst wenn Figurenflow und Bewegungs-Flow sitzen, kann dann echte Connection Flow entstehen. Vorher ist der Körper viel zu sehr mit nächsten Figur beschäftigt, beziehungsweise die Tänzer und Tänzerinnen haben nicht die notwendigen Bewegungstools entwickelt, wie zum Beispiel der Einsatz von Bodendruck, Körperspannung und Co. Deswegen sind auch diese Säulen so in dieser Reihenfolge aufgebaut. Zuerst Figuren Flow, Bewegungs-Flow, Connection Flow. These ersten drei Säulen unterrichten wir tatsächlich in der Praxis nicht wirklich getrennt. Da überlappen sich natürlich Bewegungs-Flow mit dem Connection Flow. Irgendwo sind sie da ziemlich verzahnt. Das heißt, diese ersten drei Säulen sorgen für das Fundament, für die Funktionalität. Die nächsten zwei Säulen sorgen für Ausdruck, für die künstlerische Note, für die Emotionen. Und die nächste, die Säule Nummer vier, ist die Musikalität oder Musikalitätsflow. Das ist eben die Interpretation der Musik durch Bewegung, aufgebaut auf fünf Säulen wiederum. Das sind Rhythmus, Timing, Phrasierung, Charakter und dann songspezifische Aspekte. Rhythmus und Timing liefern die Basis. Die Phrasierung gliedert Song and Tanz in Abschnitte anders eines Songs. The Character, the vierte Säule of Musicality, describes the energy des Songs. Is it sanft? Is it melodisch? Is it rhythmic? Is it so legato, beziehungsweise is this staccato and scharf, is it rhythmic and so we are. Erst wenn weitere Aspekte der Musikalität, wie Charakter, Phrasierung und auch Akzente im Körper gefüllt werden und im Paar werden, dann kann man den Tanz so richtig empfinden und genießen. Natürlich ist das alles jetzt nicht leicht zu vermitteln. Das ist gar keine Frage. Da braucht es viel Geduld, viel Gefühl für die richtige Dosierung, vor allem auch natürlich Wissen. Es braucht auch ein bisschen Struktur im Unterricht, klar, aber das zahlt sich echt so etwas von aus. Dieses Augenglitzern der Kursteilnehmenden, wenn sie das Gefühl haben, wow, jetzt kann ich Musikalität wie im Matrix, wenn der Nio sagt, wuh, ich kann Kung Fu. Ja, es ist wirklich einmalig und ein tolles Gefühl, sowohl für die Lehrenden als auch für die Unterrichtenden. Und auch noch was Wichtiges: musikalisches Verständnis ermöglicht auch einen einzigartigen kreativen Tanzunterricht ganz ohne komplexe Figuren. Das führt uns zu Säule 5:00 Improvisation und Styling, zum kreativen Flow. Das sind eben stilisierte Schritt-Variationen, Bodymovement, einfach Ausdruck, und zwar, man könnte so sagen: the sicht- oder spürbareffekt in unserem Tanzen. Stil macht den Unterschied zwischen korrekt anders, einzigartig, originell, authentisch. Allerdings ohne solides Fundament wirkt das Ganze gekünstelt anders den Tanz. The kreative flow speis aus allen vier Vorgänger-Säulen. The flow schenkt uns bzw. unseren Kursteilnehmenden die Kopffreiheit. Bewegungsqualität gibt die Sicherheit anders. Then the Partner Connection schafft den harmonischen Dialog. And the Musikalität liefert dann diese ganzen dramaturgischen Anlässe und Inspiration für eine bestimmte Bewegungsänderung. Das sind fünf Säulen in genau dieser Reihenfolge. Sie bauen aufeinander auf: Figuren Flow, Bewegungs-Qualitäts-Flow, Connection Flow, Musicalitäts-Flow and kreative Flow. Und bevor du dir jetzt denkst, wow, this is feel, that schaffe ich nie in meinem Unterricht zu vermitteln, merke dir bitte eines. Das habe ich jetzt in circa einer halben Stunde erzählt, aber es braucht tatsächlich wahrscheinlich ein ganzes Leben lang, das wirklich so in diese Vielfalt im Kurs zu vermitteln. And that is ja auch das Schöne daran, denn the Weg ist das Ziel. Das dauert alles, and die Leute diesen Weg auch genießen, wollen sie immer mehr davon. Und das ist ja auch die Idee, natürlich die Grundidee vom Tanzunterricht. Die Tanzlehrenden sollen nächste Woche wieder kommen. Sie sollen eigentlich wieder kommen wollen, nicht müssen, weil sie es bezahlt haben. Und noch eins, die sollen eins, the figuren flow. Allein das verändert schon alles. And then auf dem kannst du langsam aufbauen. And the Starter Flow, the allergy Stufe in beginner, ries. The rest baust for Schicht auf. Instrument for instrument langsam rein, and damit. When this flow-system arbeitest, beziehungsweise füllen sich die Basics nicht mehr langweilig an, sondern sie sind das spannende eigentlich, der spannende Teil der Stunde. Denn sie fragen sich alle, oh, was werden wir jetzt daraus machen? Und das Schönste daran, du fühlst dich wohl beim Unterrichten, weil du eben siehst, deine Schüler, deine Schülerinnen, sie haben auch Spaß im Prozess. Sie lernen was, sie haben Farbe im Gesicht, sie sind nicht allzu sehr angestrengt, sie werden auf dem Weg natürlich besser und du genießt es, ihnen zuzuschauen. Und du würdest ihnen am liebsten T-Shirts mit dem Namen deine Tanzschule verteilen, damit sie für dich Werbung machen. Darum geht es ja auch, dass sie alle damit Spaß haben und dementsprechend du auch, wenn du ihnen zuschaust. Das ist ein schöner Austausch, schöner Flow, wenn man so will, zwischen den Lehrenden und Lernenden. Denn wer Spaß in Prozess hat, der ist sehr schwer aufzuhalten anderes. This is a fall, then this is a system. And genauer is the flow system. Also, the most Tanzle, the figure, but the what between the figures is what a Tanzania and the which. And the figure flow is the shuffle. The starter flow, the basics flow, alternative basic flow, the three flows that students and students from the first course instances bring. Not in figure. And the figure flow is not the one of five. The patterns flow method gets not more: flow, connection flow, musical flow, creative flow. And in the next episode, we will these soil. And for all, this is the what the interview made from the Social Dancing Podcast. We should here when we now these aspects in Tanzania can. What are the basic elements in your Tanzstil? And how could you have a figure flow aufbau? Angefangen with the Starter Flow. Nimm for five minutes, think dark, where you then we can daraus alternativen Flow machen kannst, sprich sie mit unterschiedlichen Variationen versehen kannst, sodass du eben auch unterschiedliche Levels mit dem gleichen Tool bedienen kannst. Abschließend, falls du Salsa auch unterrichtest und dabei Unterstützung brauchst, in der Salsa Teachers Academy arbeiten wir genau an diesen Themen sehr umfassend und sehr tief mit Livestreams, mit einem kompletten Kurssystem, sogar neuerdings auch mit KI-Tools, die das Ganze deutlich beschleunigen. Es ist unglaublich, was da in dem Feld jetzt gerade passiert, vor allem auch bei uns in der Academy und auch in der Salsa Teachers Academy genauso. Da wird per Knopfdruck ein ganzes Kurssystem, die Kursplanung ausgespuckt. Es ist echt unglaublich. Jetzt gerade zum Erscheinungspun dieser Episode werden wir auch die Tore der Salsa Teachers Academy öffnen oder sind schon geöffnet, je nachdem wann du das anhörst. Oder eben vielleicht nicht mehr. Also schau in den Shownotes nach dem Link und wir sehen uns in der nächsten Folge vom Dance Teachers Podcast. Wenn dir das gefallen hat und du das hilfreich empfindest, teile diese Episode mit deinen Kollegen, Kolleginnen und wir sehen uns in der nächsten Folge. Happy Teaching! Ciao, ciao!