Der FOTOPRAXIS Podcast
Fotografie ist mehr als nur Technik – sie ist Leidenschaft, Kreativität und ein ständiger Lernprozess. In unserem Podcast sprechen wir genau darüber: ehrlich, inspirierend und immer mit dem Ziel, dich fotografisch weiterzubringen.
Wir laden regelmäßig spannende Gäste ein – von erfahrenen Profis über kreative Köpfe bis hin zu ambitionierten Hobbyfotografen. Dabei zählt für uns nicht der Titel, sondern die Perspektive: Jeder, der etwas Wertvolles zur Fotografie beitragen kann, bekommt bei uns eine Stimme.
Gemeinsam tauchen wir in unterschiedlichste Themen ein – von Technik und Equipment über Bildgestaltung und Licht bis hin zu Mindset, Workflow und persönlichen Erfahrungen aus der Praxis. Unsere Gespräche sind authentisch, praxisnah und oft gespickt mit hilfreichen Tipps, die du direkt für deine eigene Fotografie nutzen kannst.
Egal, ob du gerade erst anfängst oder schon lange fotografierst: Dieser Podcast soll dich inspirieren, motivieren und dir neue Blickwinkel eröffnen.
Für alle, die ihre fotografischen Kenntnisse erweitern und ihre Leidenschaft auf das nächste Level bringen möchten.
Der FOTOPRAXIS Podcast
#6 Fotografieren in Zeiten von KI - braucht es noch gute Objektive?
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Podcast-Folge: Objektive heute – Technik, Kompromisse und die Freude am Fotografieren
In dieser Folge des FOTOPRAXIS Podcasts spricht Christian Haasz mit seinem Gast Harald Bauer von Sigma Deutschland über eine Frage, die sich viele Fotografinnen und Fotografen heute stellen: Lohnt es sich überhaupt noch, in gute Objektive zu investieren?
Smartphones werden immer leistungsfähiger, KI verändert die Bildbearbeitung und viele Fotos werden vor allem auf Social Media betrachtet. Trotzdem spielt die Qualität des Objektivs weiterhin eine zentrale Rolle – nicht nur für Schärfe, Lichtstärke und Bildwirkung, sondern auch für den Spaß am Fotografieren.
Harald Bauer begleitet die Entwicklung der Fotografie seit über 30 Jahren und gibt im Gespräch spannende Einblicke in die moderne Objektiventwicklung. Er erklärt, warum Objektive heute anders konstruiert werden als noch vor einigen Jahren, welche Rolle digitale Kameras und Softwarekorrekturen spielen und weshalb jede Konstruktion immer auch aus bewussten Kompromissen besteht.
Im Gespräch geht es um Festbrennweiten und Zoomobjektive, um Lichtstärke, Schärfe, Größe, Gewicht, Preis und Praxistauglichkeit. Christian und Harald sprechen darüber, wann sich eine Festbrennweite lohnt, warum moderne Zooms heute beeindruckend leistungsfähig sein können und weshalb technische Daten allein noch nicht entscheiden, ob ein Objektiv wirklich zum eigenen Fotografieren passt.
Auch der sinnvolle Umgang mit günstiger Ausrüstung kommt zur Sprache: Wie holt man aus einem einfacheren Objektiv das Maximum heraus? Welche Fehler lassen sich durch gute Technik, sauberes Arbeiten und das richtige Verständnis für die eigenen Werkzeuge vermeiden? Und welche Objektivdaten sind in der Praxis wirklich wichtig – während andere vielleicht überschätzt werden?
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Blick auf Smartphones, KI und die Zukunft der Fotografie. Dabei wird deutlich: Technische Entwicklungen verändern zwar, wie wir fotografieren und Bilder bearbeiten, ersetzen aber nicht den bewussten Blick, die kreative Entscheidung und die Freude daran, mit einer Kamera und einem passenden Objektiv zu arbeiten.
Freu dich auf ein praxisnahes Gespräch über Objektive, Bildqualität, technische Kompromisse, moderne Fotografie und die Frage, warum gute Ausrüstung auch im Zeitalter von Smartphone, Social Media und KI noch immer eine wichtige Rolle spielen kann.
Link zum Buch "Die große Objektivschule" von Dr. Artur Landt: Die große Objektivschule
Also KI ist natürlich das Schreckbeschwörste von allen. Wie hole ich das Maximum an Qualität, an Bildqualität raus?
SPEAKER_02Und das beste Objektiv ist das, was ich dabei habe. 10 bis 1000 bei 1,8 mit 350 Gramm kriegen wir nicht hin.
SPEAKER_01Der Fotopraxis Podcast mit Unterstützung der Zeitschrift Fotopraxis.
SPEAKER_00Hallo zusammen zu einer neuen Folge des Fotopraxis Podcast. Mein Name ist Christian Haas und ich habe heute einen Gast dabei, der uns eine Menge über das Auge der Kamera, nämlich Objektive, erzählen kann. Ich freue mich, dass Harald Bauer von Sigmar heute dabei ist und möchte ihn gleich begrüßen und ihn auch gleich als erstes fragen, wie kommt man zu Sigmar, wie kommt man in den Bereich Objektive?
SPEAKER_02Schönen guten Morgen, Christian. Ja, interessante Frage. Ich bin wahrscheinlich, ist es noch so die Ausnahme, wenn man heute so schaut, ich bin den klassischen Weg gegangen. Also ich habe irgendwann nach dem Abitur gesagt, ich würde gerne Fotograf werden, habe dann auch eine Ausbildung gemacht. Damals war das noch gar nicht so einfach. Heute ist es noch schwieriger, eine Fotografenausbildung zu bekommen, also einen Platz. Und musste den umständlichen Weg der Knechtung über den Fotokaufmann gehen. Das heißt, du musst es dich erstmal verdingen. Und wenn du dann da gut warst, dann hast du dann anschließend den Ausbildung als Fotograf angeboten bekommen. Genauso war es auch bei mir in den 80ern und danach in dem Laden weitergearbeitet, sowohl hinter der Kegel als auch im Studio. Und dann 1993 gezwungen worden, zu Sigma zu gehen, also gezwungen mit Geld und bin seit 1993 bei Sigma Deutschland.
SPEAKER_00Seit 1993, das ist eine enorm lange Zeit. Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, wie ich zur Fotografie gekommen bin, das ist deutlich später gewesen als 1993. Das ist ja eine enorme Entwicklung gewesen, von der analogen Fotografie dann zur digitalen Fotografie, zur Handyfotografie, zur KI. Das ist ja faszinierend, dass du diese ganze Zeit bei Sigmar warst. Nur bei Sigmar? Oder hast du auch mal gewechselt zwischendurch?
SPEAKER_02Tatsächlich nur bei Sigmar. Jetzt muss man auch sagen, warum macht man sowas? Dann hast du ja gar keinen anderen Ausblick gehabt, aber die Zeit war so interessant. Ich spreche jetzt in der Vergangenheit, weil in nother Zukunft ja irgendwann auch dann der Ausstieg mal before. Es war, wie du schon sagst, eine Zeit in der unglaublich viele Fender gab. As it dort anfing, 1993, waren manuell Fokusobjektiven mit FD, MD und PK and OM and Contacts, Yashika, and this was all mit Leuten aus der Branche erhalten hast, drei Sekunden Kipp-Rhythmus, da konnte man stundenlang drüber sich unterhalten, wie wer seinen Film entwickelt. Und wenn du das heute jemandem erzählst, dann schaust du ja nur in völlig ahnungslose, vielleicht auch interessierte, aber doch Gesichter, die sagen, das interessiert doch heute gar niemand mehr. Dann kam diese Era Autofokus, die hat zwar schon in den 80ern begonnen, aber da waren es ja noch wirklich Autofocus nicht in der Geschwindigkeit, wie wir das heute kennen, in der Zuverlässigkeit. Dann ist Manuel Focus weggebrochen, gestorben. Autofocus hat seinen Bereich eingenommen. And then kam digital, klar, nach Digital kam jetzt Spiegel los im digitalen Bereich und sie ist wieder eine Ära wegbrechen, nämlich die Spiegelreflexen, die jetzt verschwinden, und jetzt, du hast es angesprochen, die KI, und das jetzt nicht in 150 Jahren, ja, seit Beginn der Klimaaufzeichnung. Nee, das ist alles in den letzten 25 Jahren passiert.
SPEAKER_00Diese Entwicklung, ich meine, von manuell zu Autofokus kann man sich ja nach oder kann man sich ja vorstellen, dass Sigmar als Objektivhersteller da ganz gut mitkommen konnte. Dann auch jetzt von Spiegelreflex zu Spiegellos kann man sich auch vorstellen. Aber im Bereich Handy, also Handyfotografie als Massenphänomen, ist da Sigmar eigentlich auf irgendeine Weise involviert oder bleibt Sigmar bei der Kernkompetenz und sagt, wir bauen Objektive für Kamerasysteme?
SPEAKER_02Tatsächlich haben wir, zum, also ich sage wir, was in Japan vielleicht noch genau gekocht wird, das werden wir vielleicht nicht alles im vollumfänglichem Umfang wissen. Aber unsere Kernkompetenz sind objektive, natürlich auch Kameras, aber unsere wirklich Kernkompetenz sind objektive für eben früher speaker Flexkameras, heute speaking losen Kameras, and this Handy Mark, that would be in the branch, who had the cameramarkt so, and that seen we heard egal where we are in a tourist attraction in Urla, vulnerable. There are more men before and have photos. But with a camera. I have so much. We were for 15 times, had a photograph, Paprika Bloom, Workshop given in Miltonberg, and I have them begleitet and a objective gestelled. And then there are a nine men, waren sie jetzt hier in diesem Fall as teilnehmen. They stay there and photograph a forgiveness motivation. So muscles, you stay in Miltenberg, in the start, and a grauhaarige alternative fotografieren mit einer Kamera, das vorgegeben. Andran steht der Junge, der von seiner Mutter die Haare bekommen. And then fragte seine Mutter Mama, what machen die Männer mit diesen Kameras? Und ich habe mich umgedreht, habe mich zu ihm gesagt, I've been so fro, that you wenigstens erkannt hast noch. Also für ihn war völlig unverständlich, warum we diese schweren großen Kästen in der Hand haben, wo das doch auch mit diesem Handy so viel einfacher geht. And ja, diese Entwicklung hat uns natürlich wahnsinnig viel Kunden, Umsätze und Absatz gekostet. Denn das Handy hast du immer dabei. Es kann inzwischen Dinge, das sind Brennweiten verbaut. Die Qualität ist, solange du nicht druckst, ist die Qualität zum Herzeigen durchaus befriedigend. Und es gehört schon ein bisschen Selbstkastteiung dazu, mit so einem schweren Fotorucksack draußen rumzulaufen.
SPEAKER_00Ja, aber weil du es angesprochen hast, solange man nicht druckt, die Welt ist ja digital geworden, ist ja Social Media geworden. Letztendlich, ich weiß nicht, wie es in der Branche der Labore aussieht, aber die sind ja sicherlich auch ausgedünnt. Du bist auf ein paar Spezialisten, die nach wie vor auch High-End-Drucke machen, aber der Markt dürfte ja genauso eingebrochen sein, wer druckt noch. Also insofern ist es tatsächlich eine schwierige Entwicklung, denke ich, für einen Kamera, aber eben auch für einen Objektivhersteller, zu sagen, wie bringt man die Leute noch dazu, zu sagen, hier investier doch in was, was besser ist. Aber wo ist dann das Argument zu sagen, das ist jetzt besser, Social Media? Ich hatte letztens hier ein Interview auch mit einem Industriefotografen und der sagte mittlerweile, seine Fotos, die tauchen fast nur noch im Web auf und er könnte genauso gut mit einer 6-Megapixel-Kamera arbeiten, wäre völlig egal.
SPEAKER_02Ja, ganz sicher eine ganz wichtige Entwicklung auf. Auch ich denke, wenn du heute, das gibt der klassische Brötchen verdiene, früher war die Hochzeit, da sind die Bilder gedruckt worden, in Liberellos rausgegeben worden, im Album, das hat alles Geld gekostet, das war haptig, da konntest du auch was verlangen. Und dann kam irgendwann die Zeit, wo das Hochzeitspaar eine CD wollte. Und du hast gesagt, Moment, aber da gebe ich ja alle Rechte mit raus, ich gebe den die Dateien, da kommt niemand eine Nachbestellung, Dankeskarten und so weiter, das ist ja alles weg. Und so wird es heute, denke ich, auch sein, dass ein Großteil der Bilder gar nicht mehr den Weg in das Medium-Papier findet, sondern die Bilder werden digital getauscht. Und das macht ja auch dieses ganze Social Media den Vorteil aus. Du machst ein Foto und du hast es sofort. Ich weiß nicht, wie viel Zeit wir haben, aber eine Sache möchte ich an der Stelle auch noch kurz sagen, ich hatte einen Prototyp und habe bei einem Bike-Event was fotografiert. Und wollte eine sportliche Sache davon gehabt. Da waren zwei Buben. Die sind mit Bikes, da so ein Downhill, dann sehen die über so eine Rampe drüber und dann haben die dort einen Sandhof geschlagen, um da zu landen. Ja, spektakulär. Du fragst dich, wie das überhaupt geht, dass die das können. Und dann ist der eine Buben auf diesem Hügel hoch, hat das in seinem Handy gehoppt, und der andere ist an ihm Messerschar vorbei, ist über diese Rampe drüber, hat ein Salto geschlagen. Ich schlag mit meiner Kamera da und hab den auch versucht dabei zu fotografieren. Der Junge machte seinen Salto, landete in der Auslaufzone, bremste, drehte sich rum und rief zurück und der andere oben schaut auf sein Handy und sagt, Herr's! Und er griff in seine Hosentasche, guckt auf sein Handy und sagt, ich habe noch nichts. And ich denke, boah, früher hättest du den fotografiert, hättest du gesagt, naja, es kann sein, dass ich es habe, mach's nochmal, spring den Film morgen weg. Wir werden es bis am Samstag wissen. Und dann hättest du dem noch einen Abzug bestellt. Und heute ist er noch keine fünf Sekunden gelandet und beschwert sich beim Kumpel, dass er das Bild noch nicht geairdroppt hat. Und du denkst, es ist für die normal, die Buben waren 12, 13, jetzt erzählt denen mal was von dem drei Sekunden-Kipp-Rhythmus, von dem wir es vorhin hatten, das ist doch unvorstellbar für die. Und das ist so eine Welt, wo ich denke, wenn du jetzt mit einer Kamera kommst, die nicht diese Konnektivität hat, wo du noch eine Speicherkarte rausholen musst, du musst die irgendwo reinstecken und Bilder übertragen, and um die dann, keine Ahnung, auf dem Stick noch jemanden schicken, das hat keine Chance. Das wird ein paar Liebhaber noch geben und die drucken auch ihre Bilder auch noch auf Leinwand. Ja, das ist nicht mehr die Masse.
SPEAKER_00Die Entwicklung ist ja an Siegmann nicht vorbeigegangen. Ich kann mir mal vorstellen, wenn man ja sieht, okay, es wird jetzt schwieriger im Markt, dann kann man zwei Dinge tun. Man kann versuchen, besser zu werden, qualitativ hochwertiger und sich noch mehr rauszustellen und zu sagen, hier, wir sind die, die man, wenn man denn dieses Hobby nach wie vor betreibt, unbedingt in Betracht ziehen muss. Oder man sagt, ja gut, jetzt mache ich einen auf Masse und versuche irgendwie rauszuschleudern, ein Objektiv für einen Huni und passt schon. Sigmar ist ja offensichtlich den Qualitätsweg gegangen, oder?
SPEAKER_02Genau das, was du sagst, trifft zu. Man hat bis 2012, als unser jetziger Präsident von seinem Vater, der verstorben war, die Führung der Firma übernommen hat, hatten wir immer so ein bisschen den Ruf, Sigma baut tolle Objektive, aber es ist halt ein Dritthersteller und es ist die preiswerte Alternative. 2012 haben wir dann auf der Fotokina die Global Vision ausgerufen. Und ich werde das auch nie vergessen, wir hatten alle Journalisten, ich hatte noch nie so viele Termine auf einer Fotokina, and we have the best objective. And the erste objective, was wir uns ausgebaut haben, was 351,4 Art. Here weren't all these product lined Art, Contemporary and Sports forgetting. And we all thought this must just have these version. And now this is the first art objective, that was in all tests upgeräumt, and in the years had the product in the art to an art markenname entwick. The leute spray, I have an art objective. It's a sieben Objektiv aus der Art Product Linie. Art had the Leuten so im Kopf festgesetzt, that objective. And man had from this massenmarkt getrennt, also this 18 bis Haumigblau, alles in einem Objektiv. And von dem Markt hat man sich dann tatsächlich abgewandt, hat auch Nischenobjektive gebaut, Fisheye-Objektive, Ultraweitwinkel-Objektive und hat versucht, diesen anspruchsvollen Amateur-Semi-Profi-Profi zu bedienen, weil auf dem Massenmarkt auch tatsächlich dann irgendwann gar kein Geld mehr zu verdienen war und das Überleben der Firma nicht mehr gewährleistet gewesen wäre.
SPEAKER_00Weil du sagst, da wurden diese neuen Produktlinien eingeführt, die ja mittlerweile sehr etabliert sind in der Fotowelt, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Ich nutze selber eine Art Objektive, also deswegen kann ich sagen, okay, sind etabliert. Wie entsteht die Idee für so ein Objektiv? Jetzt mal ganz grundsätzlich. Sagt man, okay, wir haben jetzt hier Kamerahersteller XY, der hat gute Verkaufszahlen, da machen wir jetzt ein Objektiv für, eine Objektivreihe, die könnte gut zu unserem Portfolio passen, wie auch immer. Wie entsteht die Idee für ein Objektiv und wie läuft dann so die Entwicklung mal so ganz grundsätzlich?
SPEAKER_02Das ist eine sehr gute Frage, die wir uns selbst, die wir nicht im Werk unterweisen, auch oft stellen. Manchmal kommen tatsächlich Fragen aus Japan, die sagen: Welches Objektiv wünscht ihr euch? Was könnten wir euch tun? Wo habt ihr Nachfrage? Nach was verlangt der Markt? Und dann schaust ihr dir mal so alles an, was es da so gibt. Du stellst du fest, eigentlich gibt es doch alles. Es gibt Zooms von 8 bis 16, 10 bis 20, es gibt Tele, es ist ja kaum ein Brennweitenbereich, der nicht bereits bedient wird. Aber vielleicht ist die Range das, was fehlt, oder die Ausstattung. Also, wie entsteht es, um auf this time? We have an Abteilung in Work that beschäftigt with this, also objective entwickling. But the rule must have the fish, not the Angler. We had for one year, for two years, is unser President, höchst persönlich, durch die Lande gereist, also it's not in Deutschland, but in Europa and Asien, and had so gebeten, Photographen einzuladen. Also Leute, die einen gewissen Erfahrungsschatz haben, die aber auch Connections haben in der Branche, die Follower haben und die viele Anregungen gesammelt haben. Und dann saßen wir mit ihm zwei Tage lang an einem Roundtable und er hatte acht Ingenieure dabei. Und dann durften diese Fotografen sich mal so richtig das Herz ausschütten, was die gerne hätten, was sie gut fänden. Und die ganzen Jungs saßen da und haben ganz einfach mitgeschrieben. Dann haben wir natürlich auch gesagt, okay, 10 bis 1000 bei 1,8 mit 350 Gramm kriegen wir nicht hin, habt ihr noch andere Vorschläge, aber die wirklich die vernünftigen Vorschläge, die wurden von denen aufgenommen und auch manche Sachen, wo ich, da muss man halt auch wissen, du weißt ja immer so ein halbes Jahr ein Voraus etwa, was die Kollegen in Japan bauen, und dann wünscht sich da jetzt einer was und du denkst, ich habe mir nichts gesagt, ich habe nichts Gesagtes, ja. Und dann merkst du schon, okay, und wenn dann so ein Objektiv wirklich drei Monate später auf den Markt kommt, dann sitzt da irgendeiner, ich hab das Ding gesagt. Nee, zwischen der tatsächlichen Idee und der Realisierung, bis das erste Objektiv in Serie auf dem Tisch steht, das dauert zwei Jahre. Also wenn jetzt jemand sagt, ich schluge da mal an, gebe eine Anregung durch und wenn dann drei Monate später so ein Objektiv kommt, dann ist das nicht auf deinem Mist gewachsen. Aber das ist also auch ein Weg. In Forenschauen, was wollen die Leute? Dann, unser Präsident selbst fotografiert auch, also er bringt auch eigene Ideen mit und sagt, sowas hätte ich gerne. Und ja, man versucht auch Nischenobjektive dazu bauen. Und man sagt, da hat der André schnell noch gar nichts. 15er Fischerei, 1,4. Ein Novum, jeder sagte, das geht ja gar nicht, kann es gar nicht bauen. Die Spezifikationen lassen sich nicht vereinen. Wir haben es vorgestellt. Davon verkaufst du keine tausende Stückzahlen. Aber es zeigt auch wieder, was die Jungs im Werk drauf haben, sowohl die Ingenieure, die Entwickler und die ganze Anlage, was wir in der Lage sind zu bauen. Also der Weg ist zuhören, Fragen, eigene Ideen einbringen und dann die Ingenieure loslassen.
SPEAKER_00Gehen wir mal ein bisschen praxisorientiert an das, was der Hobbyfotograph an Info brauchen kann. Wo muss man Kompromisse bei der Entwicklung eines Objektivs eingehen? Beziehungsweise inwiefern wirken sich diese Kompromisse auf das aus, was the Hobbyfotograph in Hintergrund have? When I think I have a lichtstark objective, then have bestimmte qualities, die ich mit einem, was weiß ich, ewig lange Telefon, that eben nur F8 schafft oder so nicht habt. Wo sind die Kompromisse, die man im Hinterkopf haben müsste? Muss man MTF-Charts irgendwie studieren, um irgendwie herauszufinden, welches Objektiv das für mich ist?
SPEAKER_02Ist auch die interessante Frage, deren beantworten ich nochmal ein bisschen hinten anstellen würde. Die Kompromisse ist ein ganz wichtiger Aspekt. Wenn du einem Ingenieur sagst, ich habe dir den Brennweidenwunsch mit der Lichtstärke, entwickel das mal. Und du machst ihm sonst keinerlei Vorgaben. Nicht wie groß, nicht wie schwer und schon gar nicht, was es kosten darf. Dann hat er einen Schal in den Augen und setzt sich da dran und dann will ich dir irgendwann was hinlegen, du wirst sagen, netter Versuch, unverkäuflich zu dem Preis, mit dem Gewicht, versuch's nochmal. Und je mehr du ihm forgifst, also even Gewicht, it is even a spaghetti between the optical leistings and the price and the upmess. And that is by us by the contemporary. They are not unbedingt so licht stark. They are from the material other things to answer. And these are all not wise. You can use an objective not given astigmatism, schomatische aber, spherische aber, wignet. There are viele things that you can opt korrigieren, but you have to another step an hour. And die auszubalancieren oder dass eine Fehler überwiegt, and that then the endverbraucher sagt, I'm with me zufrieden. That is wirklich eine Herausforderung. Ich gehe mal davon aus, so eine Frage will not come. Boke. Alle wollen Bokeh, but alle wollen noch scharfe Objektive. Jetzt muss man wissen, Bokeh is japanisch and heißt unscharf. A scharf boke stays in crassen widerspruch to the scharf objective. That's why the optico, the engineer says, I want a share, or you have an earning bokeh, what willst du? Not really in the way to now this spaghetti to create that in the eye and in the sharp and yes comes, so that is all a herausford. And that does not make the blend, that does with the asphere in the correct. That's there are asphere links, you can make a lot, and then I have a hand, that is wirklich eine Herausford, zumal dann, wenn das Ding dann anschließend auch noch eine gewisse Größe einhalten soll und ein gewisses Gewicht und du keine weiteren Linsen mehr reinpacken kannst.
SPEAKER_00Jetzt kommen die Kamerakorrekturen ins Spiel. Okay. Die Kamerakorrekturen, also die Möglichkeiten, die man jetzt in der Nachbearbeitung bereits in der Kamera, also die Objektivkorrekturen, die rechnet ihr ja immer mit ein. Die werden ja in die Entwicklung eines Objektivs mit einbezogen. Nicht nur bei uns. Ja, nee, ist klar.
SPEAKER_02Da ist übrigens ganz wichtig, ich würde es an der Stelle gerne rauslassen. Es gibt Leute, die sagen, um zu gucken, was das Objektiv drauf hat, schal dich mal alle Korrekturen aus. Ich weiß nicht, zu welcher Erkenntnis das gelangen soll. Last these correcturen an. When we, we even all the correct in the optical, would this thing grow, schwer, and teuer. There are things that the camera not correct. Fab längst fehler, a game. This must opt corrigieren. A wign is for the computer camera a wit. Um, in the optical, you can ziemlich aufwand betrifft. But the camera to teil, you pass my office with 0,8 EV da oben in the machine raus, is a Witz. That's why you can auf die Sachen konzentrieren that the Kamera nicht kann. Und wenn ich jetzt, ich setze mich in meinem Auto und sage, mal gucken, wie lange ich brauche zu stehen bleiben, wenn ich das ABS ausschaut oder den Airbag ausschalt, um zu gucken, wie gut der Gurt funktioniert. Also lasst bitte diese Korrekturen in der Kamera an, denn tatsächlich ist die Unterstützung seiten dieser Software in der Entwicklung des Objektives genau berücksichtigt.
SPEAKER_00Und mal abgesehen davon, jeder, der mit seinem Handy fotografiert, denkt ja gar nicht drüber nach, dass alles klar. Nochmal ein bisschen zur Praxis. Korrekturen bzw. Kompromisse im Objektivbau, die da habe ich auch immer im Hinterkopf Festbrennweite gegen Super. Zoom-Objektiv. Da hat sich ja wirklich massiv was getan, als ich angefangen habe mit der digitalen Fotografie, war das wirklich noch ein Thema zu sagen, okay, ich gehe lieber mit drei Festbrennweiten, anstatt mit einem Zoom-Objektiv, habe ich zwar ein bisschen mehr dabei, aber die Bildqualität ist definitiv besser gewesen. Aber das ist ja heutzutage eigentlich auch kein so großes Thema mehr, oder?
SPEAKER_02Ist zusammengeschrumpft. Also natürlich, die Entwicklungen, die uns heute helfen, gute Zoom zu bauen, die helfen uns ja auch, gute Festbrennweiten zu bauen. Das heißt, die Kompromisse, die du in einem Zoom eingehen musst, die fehlen bei der Festprennweiten. Die hat immer, immer ihren Vorsprung, gleiche Qualitätsstufen jetzt mal vorausgesetzt. Das heißt, eine Festbrennweite hat immer irgendwie den Vorteil, dass sie nur bei dieser Brennweite performen muss. Und bei einem Zoom musst du, je nachdem, in welchen Bereichen sie erstreicht, musst du schon schauen, bin ich jetzt bereit, einen Kompromiss einzugehen. Vermutlich wird es so sein, das zeigt die Erfahrung, ein Zoom-Objektiv wird fast immer an der Anfangsbrennweite und an der Endbrennweite benutzt. Mittendrin bleiben die wenigsten. Also entweder das Ding muss weg oder es muss ran. Das heißt, hier wird man am allergenauesten korrigieren. Aber wenn du jetzt ein Objektiv hast von 28 bis 105, dann kann das sein, dass es bei 87 nicht ganz so performt, wie es bei 105 performen wird. Wo es aber auch in der Regel am seltensten eingesetzt wird. Aber genau wie du sagst, die Zoom-Objektive, du musst heute keine Angst mehr haben, ein Zoom-Objektiv zu kaufen, wenn du mal irgendwann gehört hast, dass diese Gummilinsen, wie es ja gerne genannt wurden, einen Kompromiss darstellen?
SPEAKER_00Diese Objektive spielen heute auf einem Niveau, wo der Unterschied zur Festplanbeine herauszukitzeln mit einem normalen Bild nicht mehr möglich sein wird, da wirst du schon irgendwie sieben Sternchen oder sowas von woran grundsätzlich erkennt ein Hobbyfotograf, dass er ein gutes Objektiv in der Hand hat? Beziehungsweise, worauf sollte ein Hobbyfotograf achten? Also jetzt bei der Bildkontrolle am Computermonitor, idealerweise. Also nicht, ich meine, haptisch klar, ob ihm das Gewicht taugt, ob ihm der Brennweidenbereich passt, das ist alles mal außen vor. Aber wenn er jetzt seine Bilder am Computer anschaut, woran erkennt er, ob er hier mit einem guten Objektiv gearbeitet hat? Mal die technische Fotografie, also ob er das Foto auch wirklich hingekriegt hat, mal außen vor gelassen.
SPEAKER_02Also wenn die Aufnahme so erstmal richtig belichtet ist und der Autofokus hat an der Schwingstelle gepasst, dann ist das, woran man sich recht schnell orientieren kann, die Randunschärfe. Du schaust einfach, lässt die Schärfe zum Rand hin nach. Dann können Zentrierfehler vorliegen oder schlicht und ergreifend einfach eine Schwäche des Objektivs in den Ecken. With eine Tierung, wenn die Kamera sie nicht schon ausgebügelt hat, könnte die im Bild auch noch to see sein. Und dann auch noch die Verzeichnung, auch die kann durch die Kamera natürlich bedingt korrigiert werden. Also sprich, fotografiere mal einen Türrahmen und schau mal, is this ein Fass oder is this ein Kissen oder kann man da durchlaufen. And damit hat man schon mal so die drei wichtigsten Fehler, also die Schärfe, die Verzeichnung, die Vignettierung, die hat man schon mal raus oder beurteilen können. Und dann, ja, du kannst noch irgendwie einen Zaun, also so einen Gitterstab fotografieren, um zu schauen, ob du Farbsäume hast. Das hat man übrigens, das ist ganz häufig bei auch bei Handys gut zu sehen, aber auch bei ganz billiger Ferngläser, auch ein Klassiker. Schau mal mit einem Fernglas an ein Dach, an der Dachkante, was da zum Teil für Farbsäume entstehen, Magenta und Grün. Und da kann man schon mal sehen, habe ich hier jetzt einen Flaschenboden drauf oder ist das ein Objektiv, mit dem ich mich auch jetzt beschäftigen kann, kann verschöne Dinge machen.
SPEAKER_00Eine Sache fällt mir gerade ein, da die Welt ja Social Media ist und Social Media immer bewegter wird, Video. Video ist ja ein Thema. Immerhin sieht man ja diese Scene-Reihe und der normale Fotograf kann mit sowas ja eigentlich nichts anfangen, oder?
SPEAKER_02Erstens viel zu teuer. Im Vergleich zu. Der Fotograf will ja die Möglichkeiten gar nicht nutzen. Der hat keinen Follow-Fokus, der braucht den Zahnkranz nicht, der braucht das Gewicht von diesem Roshi nicht. Und er hat ja gar keinen Autofokus mehr. Er müsste ja jetzt wirklich anfangen, manuelle Tranken umzudrehen. Es ist zwar schön, dass das Ding eine riesen Übersetzung hat. Das heißt, du kannst den Fokus ganz genau einstellen und passt danach, was bei sich Handgelenk dreimal überdreht. Das braucht alles der Film. Also umgekehrt, Videografen nehmen sehr gerne Stilo-Objektive, so wie du jetzt auch mit dem 1835. Umgekehrt habe ich den Fall notwendig, dass jemand das Sinnoobjektiv on a photocamera schnell. Can manage, but I personally would just keep the sin darin erken. But you have wichtiges, this beweged build had out an ingenieure ganz andere Herausford gestelled, namely with the Autofocus. There must be schneller sein. The Photograph can three malfrücken, wenn er sagt, es hat eben nicht geklappt. But by the film, in the sequence, when the schauspieler bewegt, wenn der hin und her läuft, muss der Focus, der muss mitgehen und der muss einfach passen und dann soll es auch nicht atmen. Also dieses Breathing, das sich dann mit verschiedenen Entfernungen dann Darbungsmaß verändert. Das sind Herausforderungen, wo die Entwicklung der Technik auch jetzt wieder in die Karten spielen. Du hast heute viel stärkere HLR-Motoren, die auch größere Linsen bewegen können. Früher hast du die Fokussierung auf kleine Linsen geschenkt. Das war dann wieder ein Kompromiss. Dann bist du andere Sachen eingegangen, aber heute kannst du auch eine große Fokusgruppe mit einem Motor schnell bewegen, punkt genau stoppen. Das wird der Foto und lautlos noch dazu. Das heißt, der Filmer ist heute mit so einem Foto-Objektiv sehr gut beraten. Also er muss nicht zwingen in diese, solange er keine Filmproduktion macht, wenn der hier nicht für Netflix oder für jemanden dreht, auch da werden schon solche Sachen eingesetzt. Aber der normale Hobbyist, der mal ein bisschen filmt und gleichzeitig fotografiert, der ist mit diesen Objektiven hervorragend bedingt.
SPEAKER_00So als Tipp, jetzt gerade im Bereich Film, sollte man da auf die Art Objektive gehen oder reichen die reichen, in Anführungszeichen, Contemporary-Objektive von der Qualitätsreihe, von der Qualitätsstufe her? Weil ich denke, im Bewegtbild hat man nicht diesen Qualitätsanspruch wie in der Fotografie, oder? Außer, ich meine, wie du sagst, AF, Geschwindigkeit ist klar.
SPEAKER_02Es ist tatsächlich nicht so, dass diese Befürchtung, die sich vielleicht so ein bisschen breit gemacht hat, die Contemporaries, das sind die Reissäderinnen, die müssen da irgendwie schlechter sein, die sind per se nicht wirklich schlechter. Die Art-Objektive haben eine andere Ausstattung, da hast du dann, was er sich Blendenringen dran, du hattest die ganze Zeit nur bei den Art- und Sportsobjektiven, den Spritzwasserschutz und Staubschutz, den haben die Contemporary Objektive inzwischen auch. Die Lichtstärke ist in der Regel bei den Contemporary-Bektiven nicht so hoch. Qualitativ geht derjenige keinen Kompromiss ein, wenn er sagt, ich nehme mir das. Aber von der Brennweite und der Lichtstärke, die der Filmer gerne hätte, ist die Antwort relativ schnell klar. Art. Dann bist du beim 18, 35, jetzt beim 17, 40, 1,8. Solche Sachen, wo du dann sagst, ich brauche diese Spezifikationen und dann ist es in der Regel eine Art Objektiv. Aber qualitativ würde ein Contemporary-Objektiv, wenn die Spezifikationen für denjenigen passen, vollkommen ausreichend aus.
SPEAKER_00Was denkst du, was ist in der Entwicklung schwieriger oder die größere Herausforderung, ein günstigeres Objektiv oder ein High-End-Objektiv zu entwickeln?
SPEAKER_02Wenn wir da die entsprechenden Ingenieure jetzt in Werk fahren, würde jeder for you saying, I have the great herausford. The high-end objective showed my audience the time, while here not many compromise and so much to correct. But then an objective auf this niveau, an art objectives zu bauen, auch mit KI am Rechner und tollsten Optical Development Geschichten, das wird die schwerere Aufgabe sein, weil man auch kompromissloser an die Prüfung des Ganzen herangeht und sagt, das muss dieses Objektiv erfüllen können.
SPEAKER_00Okay. Dann noch eine Frage, die auch, naja, ein bisschen was von mir preisgibt. Ich bin jemand, der MTF-Charts immer ignoriert hat, muss ich wirklich sagen. Ich meine, ich bin ja Berufsfotograf und bin auch darauf angewiesen, dass mein Equipment wirklich hervorragend funktioniert, zuverlässig funktioniert. Aber trotzdem habe ich mir nie wirklich diese MTF-Charts angeschaut. Gibt es irgendeinen oder gibt es einen Faktor im Bereich Objektive, der komplett überschätzt wird oder über den geredet wird, der aber eigentlich gar nicht so relevant ist?
SPEAKER_02Das hängt wahrscheinlich sehr stark von dem Einsatzgebiet dessen ab, was derjenige damit machen will. Also es gibt inzwischen auch Messungen der AF-Geschwindigkeit. Das sind irgendwelche komplizierten Aufbauten, wo das Objektiv dann von nah auf unendlich auf den Punkt und dann kommt dann da hinten kurz eine Zahl raus. Und dann wird ihm mit einem anderen Objektiv verglichen und dann hast du da hinter der Comma stelle irgendwas. Und ich denke mir so, this kleine Anzahl von Formel-1-Fotografen mag das vielleicht tatsächlich am Ende zum Line an der Waage sein for den normalen Photographen, der jetzt ein Portrait macht, der einen Kindergeburtstag fotografiert, der Landschaft fotografiert, was auch immer we, Natur, was wir alles fotografieren, wird diesen 0,01 Sekunden sicher nicht das Entscheidende sein, für den werden ganz andere Aspekte wichtig sein, nämlich das Gewicht, die große, die Performance des Objektives. Also AF-Geschwindigkeit. Oder, ah, komm, auch noch so ein klassisches Beispiel. The build-folge sequence, that is jacked ein Thema, wie viele Zuhörer wissen werden, gibt es ja in einem Anschluss a limitation where the originalhersteller 120 Bilder per second. We must have 120 Bilder per second. And then machen halt events 15 builder per second. And then film doch. I wish not if when I in the hand had this wählen, that the camera 120 billion per second will. Also, erstens the speicherk, du hast three seconds draufged with 360 Bilder in three seconds raus. This has many front of some Urlaub nach Hause. And this musst du not all anguard. Under, was habe ich hinweg, was behalte ich, denn die müssen ja auch eben eine Festplatte drauf. Und da is sich ja überhaupt nicht unterscheiden. Also du guckst darauf, ist da was passiert zwischen Bild 1 und 87, das finde ich nicht für die, die das wirklich brauchen. Es mag Leute geben, die sagen, das ist für mich essentiell, dass diese kaum alle 120 Bilder macht. Aber mein Segen soll er machen, für den Normalsterblichen ist das ein Faktor, den ich bei dem Vergleich der technischen Daten ignorieren würde. Da würde ich eher auf andere Aspekte schauen, die für mich und meine Fotografie wichtig sind.
SPEAKER_00Wohin geht denn der Trend in der Objektivkonstruktion? Kleiner, leichter, Lichtstärker, keine Ahnung, weiß, schwarz, grau, grün.
SPEAKER_02Wir haben jetzt ja auch weiß wieder, ne? Haben wir gefühlt schon, das haben wir auch wieder weiß, was übrigens nicht nur ein Modegag ist, das Objektiv wird wirklich bleibt kühler, das ist also auch eine Thermoschicht, die da drauf ist, das spielt schon eine große Rolle. Ich denke, dein Verdacht trifft zu, kleiner, kompakter. Man weiß ja, dass man viel an die Handyfraktion verloren hat, weil man das Ding eben immer einstecken hat. Und wenn ich jetzt so einen Boliden in der Tasche habe und es den mitnehmen, ja, da ist die Bereitschaft irgendwann, die Leidensfähigkeit ist dann auch irgendwann mal am Ende. Und das beste Objektiv ist das, was ich dabei habe. Und wenn ich es da rein liegen habe, ist ja der Grund, warum 80% aller Aufnahmen nichts werden, keine Kamera dabei. Das heißt, wenn ich das Ding nicht mitnehme, weil ich sage, naja, come on, will ich nicht, Rucksack is voll. Ja, ich denke, es geht dorthin by gleichbleibender Qualität. Die brennweiten Bereiche, die the Kunde will and that man auch inzwischen erkannt hat, das sind die Standardbereich. Ich meine, in 2870 gibt es weiter fotografieren. Ich meine, das wird auch immer irgendwie so bleiben, vom Aufnahmeformat entsprechend berechnet. But je kleiner das Ding wird, ohne dass dann bei Lichtstärke 8 rauskurzelt, sondern wirklich so ein 2.8er bleibt und kompakt wird, das glaube ich, wird so die Zukunftszeit, wo man sagt, hier können wir i-Series, da haben wir das getan, da haben wir die Objektive, sehr schön klein gemacht, aber kein Kompromiss bei der Qualität. Eingehend hat man die aus Metall gebaut. Und das heißt, die sind zwar klein, aber sie sind nicht leicht. Von der Lichtstärke sind die auch okay, 2,8, 2,0. Aber das wird, glaube ich, so ein Trend sein, dass man sagt, versucht, das Ganze transportabler zu bauen. Also eine Miniaturisierung. Meine Vermute.
SPEAKER_00Miniaturisierung ist sicherlich auch ein praktischer Nutzen für die Leute, ganz klar, wie du sagst. Man kann es dann dabei haben, man hat nicht irgendeinen Klotz am Bein oder um die Schulter hängen. Wenn ich jetzt unterwegs sein möchte im Urlaub auf einem Ausflug, wenn es nur ein Objektiv sein soll, was würdest du mitnehmen? Also mir gehen jetzt mal nicht davon aus, dass ich ein ganz spezieller Makro-Fotograf bin und bin ich will beinaufgestellt sein. Ich meine, man könnte ja sagen, ja gut, jetzt nehme ich das mit der maximalen Brennweite, aber darüber hatten wir ja schon geredet, dass man dann gewisse Kompromisse eingehen muss von der Qualität her. Und ich möchte jetzt, also ich möchte die Bilder dann schon anschauen, ich möchte sie vielleicht sogar mal an die Hand hängen oder irgendwem schicken, wie auch immer. Also es sollte nicht.
SPEAKER_02Also ich darf nur eins mitnehmen und ich fahre jetzt nicht an eine ganz spezielle Stelle, dann wäre es, wenn ich jemanden dabei habe, dem ich den Rucksack auch mal abgeben kann, wäre es wahrscheinlich jetzt 2805. Und wenn ich sage, nee, wir sind, also ich persönlich, wenn ich mal fotografiere, wir sind viel draußen, das heißt, wir sind Biken, wir sind Klettern, wir sind wirklich in Bergen unterwegs, 20, 200. Da habe ich die Möglichkeit, die Landschaften mit drauf zu nehmen. Wenn ich irgendwo eine Gams sehe, dann kann ich mir die auch noch anholen, ich kann das Gipfelkreuz zeigen. Ich kann vor allen Dingen habe ich ja so viel Brennweite dort drin. Und es ist ihnen nicht schwer. Ich packe es in den Rucksack oder hier neben noch mit an Gürtel ran. Ja, 2020. Ja, das wäre so, das wäre meine Entscheidung.
SPEAKER_00Jetzt noch zwei Fragen, die ich mir noch ausgedacht hatte. Gibt es einen Trick oder wie hole ich aus einem Standard oder einem normalen Objektiv, das jetzt nicht High-End ist, wie hole ich das Maximum an Qualität, an Bildqualität raus, wo ich dann auch am Computermonitor sage, okay, hier auf 100%, das sieht richtig gut aus oder wie kriegt man so hin, dass man wirklich das Maximum rausholt?
SPEAKER_02Okay. Wenn es, also du hast jetzt so ein preis für das Objektiv von wem auch immer, herstellt man ganz egal, ich habe jetzt so ein Teil da drauf, weil es auf der Kamera drauf war und ich die gekauft habe, und ich will sagen, ich will kein anderes, daraus muss das Beste resultieren. Dann würde ich erst mal kurz eine Hand von Testaufnahmen machen, wie wir so vorhin kurz haben, um to show, hat das Objektiv by bestimmten Entfernungen or by bestimmten Brennweiten, falls es ein Zoom is, Schwächen. And these would vermeiden. And then I died to the Blend ein bis zweimal schließen. All objektive have by your offense the herausford, that wirst du Schwächen erkennen können, minimals by sehr gut objectiven. But when you this objective eye and zweites Mal abblendest, that weißt du selbst, dann wirst du noch nicht in der kritischen Blendung von der Beugung ankommen, but du hast durch den Quinn an Tiefenschärfung und Abschneidung der Randstrahlen wirst du einen Zuwachs an Qualität erkennen, der noch nicht in die Abnahme der Qualität durch die Beugung gerutscht. Das wäre auf jeden Fall eine Entscheidung, nimm ein billiges und ein preiswertes Objektiv nicht immer bei offen Blender ran und schaue, gerade by Nahaufnahmen, einfach objektive, die werden häufig by Nahaufnahmen nicht performen, gerade auch abhängig von wieder brennt weite. Das heißt, da wird es kritisch, dann würde ich schauen, wenn das nicht geht, würde ich halt auf Nahaufnahmen in dem Sinn verzichten. Dann mache ich lieber ein bisschen weiter weg und holt es mir zum Schluss ein paar Ausschnitt aus.
SPEAKER_00Okay. Wie wird die Zukunft der Fotografie aussehen? Wir hatten ja vorhin zum Einstieg von 93.
SPEAKER_02Ich habe noch so anderthalb Jahre. Ich hoffe, dass da noch nicht allzu viel mehr passieren wird. Wo wird es hingehen? Also KI ist natürlich das Schreckgespenst von allem, and we see that die auch viele Jobs gekostet hat. Das hat die Dampfmaschine wahrscheinlich auch damals. Aber was wegbricht, sind diese classischen Imagefotografen-Geschichten, auch die Videoproduktionsfirmen. Mit Erschrecken sehen wir da, wie viele Unternehmen in Schräglage geraten. Wenn ich jetzt ein Unternehmen habe, das da sagt, wir haben Imagefilme gedreht. Und jetzt machst du so einen Imagefilm von so einer Firma, die die Sonne scheint vom Solaranlagen. Und da hast du früher, ja, wir so gucken, wie morgens Wetter wird, dann schicken wir jetzt wohl Leute aufs Dach hoch und brauchen wir drei Drohnen, der Kameramann wird mit dem Kran hochgehoben und dann gucken wir und hoffentlich sind wir alle versichert. Und danach läuft die Familie noch glücklich aus der Verandertür raus und springt in den beheizten Hut. Wo kriegen wir die Location her? Das ist heute ein Klacks. Da sitzen heute zwei Leute im Studio am Brompen das Ding zusammen. Du musst keine Persönlichkeitsrechte beachten, du hast kein Nachbargrundstück mit drauf, die Personen existieren gar nicht und die Solarpins werden von einem strahlenden Monteur da oben festgebaut. Da machen ganz viele Firmen gerade richtig, richtig ganz schöne Zeiten durch, weil sie sagen, da kommt, Schnittkatte. Wenn ich früher da eben dran gesessen habe, wenn die da in Premiere und da Vinci geschnitten haben, sitzt da fassungslos davor. Heute das eine KI und sagt, okay, auch beim Fotograf sehe ich das, wo viele, viele Aufträge weggeputzt sind. Aber für den normalen Fotografen, auch die KI braucht Bilder. Und wenn wir neue Epochen haben, von denen noch keine Bilder existieren, müssen die auch erstmal irgendwie entstehen, bevor eine KI sie in irgendeiner Form abkupfe. Gibt man bei einer KI ein, sie soll ein Bild von einer Uhr machen. Und da soll es halt zwölf sein. Da ist immer zehn nach zehn, weil sie hat noch nie andere Bilder von ihrer Uhr gesehen als das lachende Gesicht. Also da denke ich, Erinnerungen, die wir im Urlaub machen wollen. Weihnachtsbildchen, Urlaubsbildchen, die Kinder, wenn sie laufen, lerne der Fahrrad fahren, das sind Erinnerungen und die werden weiter hoffentlich von echten Menschen mit echten Kameras gemacht. Aber es wird herausfordernd. Es wird nicht einfacher. Die KI kann helfen, noch bessere Objektive zu entwickeln. Aber der Hobbyist, der da draußen umläuft mit der Kamera und will der Macht, der wird auch vielleicht keine KI nehmen. Der Profi wird sich diesem Thema stellen müssen und der wird eine neue Herausforderung erleben.
SPEAKER_00Ich finde, das ist ein wunderschönes Schlusswort. Das, was wir empfinden, was wir sehen, was wir fühlen und mit der Kamera festhalten können, wird nicht durch KI ersetzbar sein. Es wird vielleicht in der Schärfe, in der Vignettierung, was auch immer, von der KI korrigiert werden können am Computer, im fertigen Bild. Aber das Bild selber, dieses Erfassen der Emotionen, der Stimmung, wird nicht über die KI funktionieren. Und wer will schon in seinem Familienalbum, selbst wenn es virtuell irgendwo ist, KI-Bilder sehen?
SPEAKER_02Da bin ich bei mir und jetzt haben wir eine Sache, die nicht forgiven: du kannst dir auch einen Schal kaufen und kannst ihn dir stricken. The process des Fotografiens ist ja auch for viele Leute einfach eine Erfüllung. Die gehen raus und fotografieren heute Makrobildchen. Ob die einer sehen oder nicht, ist ja egal. Aber es ist ja auch, du kannst, was weiß ich, du kannst Briefmarken sortieren und du kannst einen Schal stricken, weil du kannst fotografieren gehen. And das ist ja auch ein Prozess. Dieses Ausgehen in die Natur oder ins Studio gehen mit einem Modell, irgendwas fotografieren, das ist ja auch Teil einer Tätigkeit. Die will ich ja gar nicht, dass die mir alle abnutzen oder sowas wäre okay. Aber fotografieren, das will ich ja selber machen.
SPEAKER_00Ja, ich denke, dieser kreative Prozess wird bleiben, egal ob KI oder nicht. Nee, sehr schön. Okay, also dann vielen Dank für deinen Einblick als Pressesprecher, Produktmanager. Bei Sigmar hat mich sehr gefreut und es war ein wunderschönes Gespräch über auch über die Zukunft der Fotografie und auch der Objektivtechnologie. Hast du noch was, was du unseren Hörern, unseren Zuschauern mit auf den Weg geben möchtest? Was würdest du deinem Anfänger, Fotografen, ich jetzt noch mit auf den Weg gehen? So als Tipp. Von damals Demo. Von damals Demo.
SPEAKER_02Und von damals, dem würde ich sagen, genieße diese Zeit, in der du gerade bist. Denn es wird inflationär hinten raus. Damals als K-Fotografierter waren wir mit dem einzigen und einer der wenigen, der mit der Kamera da immer rumläuft. Heute fotografieren sie alle. Und rückliegend denke ich mir, es ist schön, diese Zeit mitgemacht zu haben und dann nicht wissen, was noch kommt, würde ich sagen, genießt die Zeit, die wir jetzt haben, nehmt die Technik, die wir haben, macht Fotos, tauscht euch aus und genießt diesen Prozess des Fotografierens. Solange wir ihn noch so erleben, wie wir ihn gerade erleben.
SPEAKER_00Ich bin davon überzeugt und ich hoffe, dass wir ihn noch sehr lange erleben. Alles klar. Harald, vielen Dank. Und vielleicht sehen wir uns bei Gelegenheit hier mal wieder oder hören uns mal wieder. Vielleicht gibt es nochmal ein spannendes Thema, wo ich vorbeikomme und sage, hier sag mir doch mal, was du für eine Meinung dazu hast. Ich würde mich auf jeden Fall freuen. Sehr gerne. Alles klar. Und damit verabschieden wir uns aus dem Fotopraxis Podcast und ich würde mich freuen, wenn wir uns hier bei nächster Gelegenheit wieder sehen und hören. Also bis dann. Ciao.
SPEAKER_01Der Fotopraxis Podcast mit Unterstützung der Zeitschrift Fotopraxis.