Behind Business
Der Business Podcast von Move to Pay Gründer Karim Allouche & Mikro-Influencerin Mia Allouche
Behind Business
Steffen Baumgart: Wie komme ich mit dem Lärm von Außen klar?
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Diese Woche taucht Karim mit
Wenn du in dem Job bist, in dem ich bin, dann wird immer sehr, sehr viel erzählt. Warum bin ich denn beurlaubt worden oder weiß ich was und jeder weiß es. Aber ist keiner da. Keiner ist dabei, keiner ist bei den Gesprächen dabei, jeder glaubt, dass er irgendwas gehört hat. Und ich habe irgendwann mal gelernt für mich, dass ich relativ wenig drauf höre, was andere erzählen, sondern ich lerne dich kennen. Und über das Kennenlernen mache ich mir ein Bild. Und solange das Bild so ist wie jetzt, ist es positiv. Und wenn vielleicht, dass du mich vielleicht irgendwann mal enttäuscht oder ich dich enttäusche, dann verändert sich ein Bild. Aber ein Bild verändert sich nicht, weil irgendein anderer irgendwas erzählt. Das, was immer ist, an jedem Wochenende enttäusche ich mindestens zehn bis zwölf Leute.
SPEAKER_02Die auf der Bank sitzen, nicht spielen.
SPEAKER_04Ich habe Kader sind, die auf der Bank sitzen, die auf der Tribüne sitzen, sind alles enttäuschte Spieler. Und trotzdem musst du versuchen, die Jungs dann auch. Nicht bei Laune zu halten, sondern abzuholen, klar zu machen. Und das ist dann schon eine interessante Aufgabe manchmal. Die meisten Manager glauben, dass sie, weil sie in einer führenden Position sind, das auch ausleben können. Und zwar indem sie Druck machen, indem sie anfangen, Leuten zu erklären, was sie nicht können. Ich bin eher auf dem Trip, dass ich den Leuten gerne erkläre, was sie können. Und dann an den Dingen arbeite, was sie vielleicht nicht so gut können.
SPEAKER_02Wir freuen uns, einen ganz tollen Menschen bei uns heute im Podcast begrüßen zu dürfen. Steffen Baumgart, Fußballtrainer, heute bei uns bei Behind Business. Und vielen Dank, Steffen, dass du heute da bist. Dass du hier in Wien einfach mal vorbei bist. And we wanna heute über alles reden, außer über Fußball. Is this okay for dich? Ich mach was Neues. Eine Frage, die ich habe, Steffen, weil ich weiß, dass du ein Mensch bist, der auch richtig genießen kann, der auch bewusst macht, sich mal mit Katja auch Zeit rauszunehmen und toll zu erleben. Was war denn so ein Highlight, so die letzten zwölf Monate von dir, wo sagst du, in der Stadt war ich oder auf dem Konzert war ich, das hat mir unglaublich viel gegeben. Da war so ein Moment, wo du sagst, den nehme ich mit. Es gibt eigentlich immer nie so dieses eine.
SPEAKER_04Also, Konzert, wie gesagt, ich war letztens Baurat Karpendel in Berlin. Davor war ich bei Herbert Grünemeyer. Also jetzt reden wir wieder von Musik. Wir gehen sehr gerne essen. Also da gibt es ganz, ganz viele Highlights in Berlin. Mittlerweile ganz, ganz viele sehr, sehr gute Restaurants. Also da kann man gar nicht sagen, dass es das eine ist, interessanterweise immer mit meiner Frau. Also, das ist dann eher so das Haupthighlight im Ganzen. Das Wichtigste, nicht nur für mich, sondern für uns, ist einfach, dass wir Zeit zusammen haben und dann gibt es eigentlich viele schöne Sachen. Da kann man jetzt nicht sagen, das oder das. Nee, wir erleben schon viele schöne Dinge und was für uns, glaube ich, sehr wichtig ist, was bei vielen Leuten aus meiner Sicht zu wenig kommt, bei uns ist das Glas immer halb voll und nicht halb leer. Okay. Und wir haben es geschafft, wirklich glücklich zu sein mit den Momenten, die wir haben und nicht immer zu gucken, wo es anders besser wird, sondern in dem Moment da sind und das Glück auch nehmen.
SPEAKER_02Also schön, ich wollte dich ja eigentlich fragen, was dich an Howard Carpendale findet, fasziniert, aber jetzt brennt mir eine ganz andere Frage unter den Nägel. Du beschreibst jetzt gerade die Beziehung und die Zeit mit Katja als etwas Wunderschönes und dass es gar nicht so wichtig ist, welches Restaurant es gerade ist oder welches Konzert man gerade zusammen besucht, sondern die Zeit mit ihr. Wie lange seid ihr verheiratet?
SPEAKER_04Jetzt muss ich aufpassen, dass ich es richtig sage: 29 Jahre dieses, also 30 Jahre zusammen, 29 Jahre werden es dieses Jahr. Und ja, wir gehen davon aus, dass wir noch lange zusammen sind und das Gute ist, wie sage ich immer so schön, wir sind nicht nur 29 Jahre oder werden dieses Jahr 29 Jahre verheiratet sein, sondern sind auch glücklich verheiratet. Das würde ich mal vorneweg geben, weil verheiratet anders is immer noch an.
SPEAKER_02I think we have unten in the lobby shaker, and then ging es ja darum, was it Sport 2000 or Intersport? And you have to herrlich in the remote. And I have this sound to be able to give you. What does this Katja and Ducy have? What does it mean? There are many younger people who this podcast anguish, while you normally dabei, liebe Grüße an die Mia, die ist leider krank im Moment, die kann nicht dabei sein, aber was machen 29 Jahre eine glückliche Ehe aus? Und wir reden ja von Glück, und da gibt es ja auch mal Tiefs, aber grundsätzlich, ihr seid ja zusammen echt ein richtig starkes Team.
SPEAKER_04Ja, aber ich glaube, das ist das Interessante. Also diese Tiefs, die andere immer beschreiben, also die hast du vielleicht mal beruflich, die hast du vielleicht auch mal, ich sag mal, weil, wie soll man sagen, ist ja auch bekannt, wenn du mal in eine private, schwierige Situation kommst, die liegt dann aber eher beruflich oder finanziell, aber die liegt nicht im Zusammenleben oder im Gemeinsamen. Und ich glaube, das zeichnet uns beide aus, dass wir, wie gesagt, wir können es zu 100% aufeinander verlassen. Wir machen eigentlich oder es gibt eigentlich nichts, was wir nicht zusammen machen. Und trotzdem können wir Sachen auch alleine machen. Also es ist jetzt keiner da, der auf den anderen aufpasst und umgekehrt. Es ist einfach so, dass wir viele gemeinsame, wie soll man sagen, keine Hobbys haben, aber wir machen viel gemeinsam. Ich hatte ganz lange versucht, meine Frau zum Golfen zu überreden, weil ich eben nicht alleine golfen will und schon gar nicht, ich sag mal, vier Stunden alleine loslaufe, wenn sie zu Hause ist und umgekehrt. Und jetzt sind wir dabei, dass wir es gemeinsam machen. Und falls irgendeiner fragt, wir machen es beide nicht gut. Aber wir machen es gemeinsam und haben auch Spaß, ohne da wild zu werden und den großen Ehrgeiz daraus zu haben und immer wieder, ob wir Städtetouren machen, so wie jetzt Wien oder dann Hamburg oder Amsterdam oder wo wir überall hinfahren. Wir haben viel Spaß miteinander und ich glaube, das Wichtigste ist, ich habe nicht das Gefühl, dass wir uns gegenseitig auf den Sack gehen.
SPEAKER_02Das ist schon bei einer gewissen Zeit auch manchmal ganz gut. Ich finde es jetzt gerade krass, dass du über Golf redest. Also ich hätte es bei dir an alles gedacht, aber Steffen Baumgart auf dem Golfplatz, ich kenne Steffen Baumgart auf einem Rasen, hat ja auch was mit Golf zu tun. Aber also auf dem Rasen, auf dem ich Steffen Baumgart erlebe, dann ist er eher in dieser Position, hat einen Puls von 180 und macht wahrscheinlich an der Außenlinie ca. 12 Kilometer pro Spiel. Und jetzt bist du auf dem Golfplatz, das ist ja für mich eher was Ruhiges, was Naturverbundenes. Etwas, wo man auch Demut lernt, weil ja der Ball, der fliegt ja nicht mehr. Immer was anderes macht, genau. Warum Golf?
SPEAKER_04Kann ich gar nicht sagen. Es ist auch nicht so, dass ich jetzt lange Golf spiele, sondern ich habe irgendwann mal, wie soll man sagen, ich wurde mal eingeladen in Paderborn, da haben wir einen Stammtisch gehabt, in diesen vier Jahren Paderborn und da gab es dann halt so eine, wie soll man sagen, im Sport dann eine Situation. Kurz war das letzte Punktspiel gegen Eintracht Frankfurt. Und da ging es gar nicht mehr darum, ob wir in der Liga bleiben oder nicht, sondern es war klar, dass wir abgestiegen sind. Aber da waren schon viele Sachen, wo ich dann einfach gar nicht mehr, wie sagt, es ging dann nur noch um das eine. Und dann haben wir das, dann haben wir das gemacht, zwei Stunden wie so ein Schnupperkurs. Oder das war ein Schnupperkurs und ein bisschen durch die Gegend gelaufen. Ich habe mich früher immer kaputt gelacht über das Ganze. Und das war dann aber nach langer Zeit die Situation, wo ich dann wirklich runtergekommen bin, wo du mich dann wirklich auf das eine konzentriert hast. Irgendwann habe ich dann mal, wie soll man sagen, das ist ja nicht mal, also ich nochmal, damit das keiner missversteht. Also ich habe noch nicht ein Turnier gespielt oder habe irgendein Handicap oder was ich was, sondern ich laufe da über den Platz, suche mehr die Bälle links und rechts und habe Spaß meines Lebens, indem ich einfach geradeaus über die Wiese laufe. Mehr ist es nicht. Andere, ich würde es noch nicht mal Golfspielen nennen, sondern ich habe halt Spaß auf dem Golfplatz. Und ich brauche immer jemanden, der mir das erklärt. Und jetzt ist es einfach so, dass wir für uns einfach versuchen wollen, das immer mehr zu machen, immer öfter zu machen. Ja, weil man auch wirklich die Chance hat, da runterzukommen. Und ich hätte es auch nicht gedacht, dass es irgendwann mal was für mich wird. Aber es scheint mal gucken. Könnte das wären? Gerade wenn man auch mal ein bisschen mehr Zeit hat. Also ich bin mir relativ sicher, dass ich mir die Zeit nehmen werde, um es dann noch besser zu lernen.
SPEAKER_02In der nächsten Zeit dann die Urlaube eher so gebucht, dass man einen Golfplatz in der Nähe hat und die Städte reisen, so wie du vorher gesagt hast, Berlin, Amsterdam, New York, ein bisschen weniger. Nee, glaube ich nicht, weil dafür macht es zu viel Spaß, Städte kennenzulernen und Leute kennenzulernen.
SPEAKER_04Also ganz so weit ist nicht. Einfach alles. Das ist so ein Fakt, wo man sagt, man kann alles machen und wenn du offen bist zu allem, dann machen solche Dinge Spaß. Und ob das einmal in der Woche ist oder einmal im Monat oder wie jetzt relativ wenig, aber wie gesagt, es ging ja auch darum, dass man es gemeinsam macht. Also deswegen, da mache ich mir gar keine Gedanken und es gibt auch kein, wie soll man sagen, es gibt kein Limit. Ob irgendwann wird es vielleicht sein, dass ich vielleicht zweimal in der Woche gehe oder wir. Und irgendwann wird es vielleicht auch sein, dass ich in einem Monat vielleicht nur einmal gehe, aber ohne Druck, ohne irgendwas, sondern Spaß haben, gucken, dass was geht, wie gesagt, und dann bist du schon mal immer einen Schritt weiter.
SPEAKER_02Ich finde es auf jeden Fall eine sehr, sehr coole Geschichte, Steffen Baumgart auf dem Golfplatz. Ja, ist cool. Du hast ein Bändchen am Handgelenk, Erfolg ist kein Zufall oder Erfolg ist kein Glück, sorry, CSG. Und ich kenne dich jetzt schon eine Weile, aber das hast du ja immer dabei, ne? Also das ist etwas, das ich bei dir sehe, seitdem wir uns kennen. Und da stellen sich jetzt für mich zwei Fragen. Die erste Frage, was ist Erfolg für dich?
SPEAKER_04Erfolg ist, wenn du das, wenn du das machen kannst oder das erreichst, was du dir vornimmst. Und damit meine ich nicht nur Siege oder wie soll ich sagen, Erfolg definiert ja jeder anders. Definiert Erfolg über Meisterschaften, über Pokale.
SPEAKER_02Wie definierst du Erfolg? Das interessiert mich.
SPEAKER_04Versuche ich gerade zu erklären, weil Erfolg ist für mich, wenn du das machen kannst, was dir Spaß macht. Wenn du es erfolgreich machst, wenn du da, wo du bist, auch immer wiederkommen kannst. Erfolg ist natürlich auch im Sport Siege. Auch das ist Erfolg, das ist klar. Aber die können wir nicht garantieren. Und trotzdem, wie gesagt, mit dem einen Verein ist Erfolg, die Klasse zu halten. Und mit dem anderen ist Erfolg, die Champions League zu erreichen. Und ich war bisher bei Vereinen, wo es hauptsächlich darum geht, die Klasse zu halten. Das ist mir bis auf in Paderborn überall gelungen. Und das ist schon Erfolg. Erfolg ist lange in der Bundesliga zu arbeiten. Als Spieler durfte ich in den Ligen und nicht nur in der ersten, sondern in der zweiten genauso, durfte ich 14 Jahre arbeiten, was eigentlich nie der Plan war. Und als Trainer, ja, wenn ich jetzt zurück, das sind es jetzt, glaube ich, auch schon acht, neun Jahre, die ich in der dritten, in der dritten Liga, in der zweiten Liga und in der ersten Liga arbeiten darf. Und ich finde, das ist Erfolg. Also das ist für mich Erfolg und es ist eine Kontinuität, die man hat. Da würde ich ein bisschen Erfolg dran setzen. Bin mir auch relativ sicher, dass ich jetzt nicht mehr unbekannt bin, was Bundesligatrainer angeht. Und auch da gibt es ja sportliche Erfolge, sportliche Misserfolge, wobei ich mir immer das Recht rausnehme, die Misserfolge für mich alleine zu bewerten und nicht über andere bewerten zu lassen. Ich finde, das habe ich mir dann auch irgendwann mal erarbeitet. Und auch gerade in der heutigen Zeit möchten ja viele Menschen dir erklären, was ein Misserfolg ist, und wollen es gerne so darstellen. Und da habe ich mir irgendwann mal für mich persönlich das Recht selbst herausgefunden, dass ich alleine entscheide, ob ich das zulasse, dass Leute entscheiden, ob es jetzt erfolgreich war oder nicht.
SPEAKER_02Also das heißt, der Mensch, Steffen Baumgart, für den ist Erfolg die Freiheit zu haben, selbst zu entscheiden, was er macht und was er eben nicht macht, wo er ja sagt und wo er Nein sagt. Ist das für dich dein Erfolg als Steffen Baumgart?
SPEAKER_04Ja, das geht nicht immer. Das wäre ja auch leicht, wenn man sagt, man kann jetzt alles frei entscheiden. Also dieses Freientscheiden, wovon viele reden, boah, ich glaube, das ist gar nicht so einfach. Du triffst ja Entscheidungen nicht nur für dich alleine, sondern du hast ja auch Personen um dich herum, mit denen du Entscheidungen triffst. Aber Erfolg ist einfach, wenn du, ich sag mal, wenn du das machen kannst, was du machen willst, und das können die wenigsten Menschen. Das stimmt. Ja, also ich sag mal, ich nehme jetzt mal dich. Du hast Erfolg gehabt, hast dann, oder sagen wir mal, hast aus einem, wenn ich das richtig sagen darf, aus einem vielleicht für anderen Misserfolg, hast du deinen Arsch hochgekrempelt und hast Erfolg aufgebaut. So, dann hast du irgendwann mal gesagt, okay, ich mach daraus mehr und hast wieder neu angefangen. So, und ich bin mir relativ sicher, dass wir ja jetzt auch schon fünf Jahre den gemeinsamen Weg gehen oder den gemeinsamen Weg angefangen haben, bin ich mir relativ sicher, dass wenn das andere hören würden, dann würden viele davon ausgehen. Da hätten wir schon drei, vier Mal aufgehört. Und du hast dein Ding durchgezogen. Ich durfte dabei sein, ich durfte es begleiten. Und das halte ich für Erfolg. Erfolg ist halt, wenn du aufstehst, Erfolg ist halt, wenn du dich eben nicht von anderen zu viel investiert, zu viel gemacht, das bringt das oder weiß ich was, sondern wenn du sagst, hey, this is the Ziel. Und da weiß ich ja, dass es ja nicht nur der eine Weg war, den wir am Anfang gegangen sind, sondern es kam dann mal dieser Abzweigung, es kam dann mal diese Abzweigung. Das halte ich für Erfolg, dass man bei sich bleibt, dass man klar bleibt und dass man, wie soll man sagen, weiß nicht das Ziel als Ziel, sondern der Weg. Das ist immer ein guter Ersatz, wenn andere sagen, der Weg ist der Erfolg und der Weg ist das Ziel. Ja, das gibt immer, das hört sich immer gut an. Aber ich bin mir relativ sicher, dass ich mit dir jemanden kennengelernt habe, der das selbst handhabt. Und ich würde mal sagen, wenn du jetzt Erfolg für dich bewerten kannst, bin ich mal gespannt, wie du es sagen würdest. Aber ich bin mir relativ sicher, es hört sich ähnlich an.
SPEAKER_00Wir machen eine kurze Werbepause, denn wir möchten uns beim Hyatt Regency Hotel in Wien bedanken, dass wir unseren Podcast hier aufnehmen dürfen und dadurch auch immer so tolle Locations hier haben. Und das Hotel hat wirklich nicht nur eine wunderschöne Inline-Einrichtung, sondern auch ein Gym and einen Wellnessbereich. Und was mir persönlich besonders wichtig ist, unglaublich gemütliche Betten. Also man schläft hier wirklich richtig gut. Und wir müssen uns echt auch für das tolle Personal hier bedanken und das mal kurz erwähnen kann. Und das ist jedes Mal wirklich so so herzlich.
SPEAKER_02Absolut, ja das stimmt. Also wenn ihr mal einen Städtetrip nach Wien plant oder beruflich hier seid, wir können euch das Hyatt Regency wirklich wärmstens empfehlen. Besonders das Frühstück ist wahnsinnig gut und bietet alles, was das Herz begehrt. Das Frühstück gibt es übrigens auch für externe Gäste. Also, falls ihr eine richtig coole, leckere Brunch Location in Wien sucht, seid ihr hier genau richtig.
SPEAKER_00Also, Abends Hyatt Regency mit euch in der Arsenalstraße 10 im 10. Bezirk und jetzt geht's weiter mit der Folge.
SPEAKER_02Auf jeden Fall. Wir haben einen ähnlichen Background. Wir wissen, was es heißt, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Weißt du, auf der Schattenseite zu stehen. We have beide the growth verheirated with unserence. This is totale Goldschätze. And what for me is, is he here to be here. Who had for five years that the reise, where we heard, and the work is not a vernünftiger product in the market to have that the world in Move to Pay, the work that's on me to this often to read. Ich freue mich, meine Freunde zu treffen, Zeit mit dir, mit Katja zu verbringen, mit Menschen zusammenzuarbeiten, wo ich das Gefühl habe, die sind ehrlich, die wollen nicht noch den letzten Cent aus meiner Tasche ziehen. Und wenn man so ein Leben führen darf, das ist für mich dann am Ende Erfolg.
SPEAKER_04Also entscheidest du für dich auch, was Erfolg ist.
SPEAKER_02Ja, auf jeden Fall. Also nicht von außen. Zweites Wort Glück. Was bedeutet Glück für dich?
SPEAKER_04Also Glück für mich bedeutet, wie soll ich sagen, ich sage öfter mittlerweile, dass Menschen nicht mehr glücklich sein können. Oder sie sehen das Glück nicht, was sie haben. Und für mich ist Glück zu erkennen, was sich glücklich macht. Und das ist ähnlich wie mit Erfolg. Du definierst dein eigenes Glück, du definierst, was du glücklich machst, was dich glücklich macht. Das kann Essen sein, das kann ein Konzert sein, das kann eine Reise sein. Ich lerne zu viele Menschen kennen und habe zu viele Menschen kennengelernt und zu viele Menschen gibt es auch, die, wenn sie glücklich sein können, es nicht sind, weil sie das nächste Glück wieder woanders suchen. Also ich sage es mal anders. Sie haben ein schönes Auto, dann muss es das nächste Auto sein. Sie haben eine schöne Uhr, dann muss es die nächste Uhr sein. Sie haben, wie soll ich sagen, sie haben eine wunderschöne Frau zu Hause und drehen sich trotzdem um. Das ist das, was ich zu viel erlebe. Leute können nicht glücklich sein, sie ein schönes Glas Wein zu trinken und nicht zu erklären, dass es noch besseren Wein gibt, sondern diesen Wein zu genießen. Bei mir ist es dann meistens Mault Whisky. Und da gibt es so viele schöne Dinge, die man dann in Ruhe machen kann, eine Male Zigarre rauchen, auf wenn es sich keiner vorstellen kann. Und das dann genießen und nicht die nächste Zigarre, der nächste Whisky, das nächste Auto, das zu haben, was man jetzt hat und in dem Moment glücklich zu sein, hier sein zu dürfen, so wie du sagst. Glücklich zu sein. Wir können es ja auch sagen, jetzt am Wochenende ist Bundesliga, es sind die ganzen Endspiele, Abstieg, Aufstieg international und so weiter und so fort. Und ich habe das Glück, dass ich es von Weitem, oder sagen wir mal, ich habe das Pech, dass ich im Moment nicht dabei sein darf, habe, aber gleichzeitig das Glück, dass ich hier sein darf und es trotzdem von außen betrachten kann und trotzdem glücklich sein kann. Und ich glaube, das ist das, was zählt. Das ist auch das, was geht. Aber es geht auch nicht dann, hätte ich mal, könnte ich mal, sondern das hier jetzt macht glücklich. Essen zu gehen, macht glücklich heute und morgen die Stadt, Wien. Sich angucken zu dürfen, macht glücklich. Und irgendwann wird es dann die nächste Stadt sein, die einen glücklich macht. Im Moment ist das ja aber gerade Glück. Schön gesagt, ich.
SPEAKER_02Also die Frage interessiert mich auch sehr, weil ich dich ja auch immer wieder wahrnehme und ich freue mich über eine ganz ehrliche Antwort. Kann Steffen Baumgart in here and yet sein, wenn er voll in business is? Also wenn du ein Verein hast, den du trainierst, man is abends essen, and you bist not with Katja, sondern in a running. Is Steffen on the tick? Is he in the display, or is he then the next time in training and with them music and that music machine? Beides nochmal.
SPEAKER_04Man kriegt es auch nicht getrennt. It has gar nichts mit Fußball zu tun or with sport. Das hat glaube ich auch in jedem anderen Business zu tun. Also ich kenne keinen, der in der Verantwortung ist, der nicht eigentlich immer in der Verantwortung ist. Du kannst mal abschalten, du kannst auch mal dich ablenken, aber grundsätzlich bist du immer in der Verantwortung. Und das ist jetzt nicht nur, weil du Trainer bist oder weiß ich was. Also jeder Manager, jeder, der Verantwortung für mehr als für eine Person hat, wird immer Gedanken daran haben, wie es geht, was muss ich drauf achten, was muss ich verändern, muss ich überhaupt was verändern oder was ich, was ist der Plan? Also ich kenne keinen, der, der, der, der in der Verantwortung ist, der das abschalten kann. Also ich glaube, das sollte man ein bisschen differenzieren. Also abschalten heißt nicht, dass du nicht auch mal an andere Dinge denkst. Aber es ist ja, das ist ja mein Leben. Also Fußball ist ja mein Leben. Und Fußball ist immer noch mein Leben. So, und wie gesagt, wenn das hier vorbei ist, dann gehe ich nachher ans Handy und guck irgendwelche Nachrichten, obwohl ich die vielleicht schon dreimal gesehen habe. Weil Fußball halt dann immer wieder ein Thema ist. Also dieses komplette Abschalten kann, glaube ich, keiner, der, wie soll ich sagen, der in den Bereichen arbeitet. Das kann auch kein, wie sagt man so gerne, ob das jetzt ein Bundesligatrainer ist oder ein Oberligatrainer oder ein Verbandsligatrainer. Also die sind immer im Fokus, die haben immer das nächste Spiel vor Owel, die nächste Trainingseinheit. Und ich bin mir relativ sicher, dass eigentlich die meisten, die dann in solchen Bereichen arbeiten, nie hundertprozentig abschalten.
SPEAKER_02Wie ist es bei dir, wenn du eine Mannschaft übernimmst? Wir haben gesagt, wir reden nicht über Fußball, aber es ist einfach auch zu verstehen, was dir bei Menschen ganz, ganz wichtig ist. Auf was guckst du? Was sind jetzt Eigenschaften bei Menschen, wo du sagst, hey, das finde ich einfach gut, das sind Werte, die, da kann ich auch dahinter stehen. Also einmal die Wertewelt von Menschen, mit denen du zusammenarbeiten möchtest.
SPEAKER_04Ich glaube, ich wollte gerade sagen, ich glaube, erstmal bin ich jemand, der sich wenig Gedanken macht. Also wenn du in dem Job bist, in dem ich bin, dann wird immer sehr, sehr viel erzählt. Viele Leute glauben, dass sie dich kennen, viele Leute haben irgendwann mal was gehört, viele Leute wissen, ich sage jetzt mal ein Beispiel, auch wenn wir nicht drüber reden wollten, warum bin ich denn beurlaubt worden oder weiß ich was und jeder weiß es. Aber es ist keiner da. Keiner ist dabei, keiner ist bei den Gesprächen dabei, jeder glaubt, dass er irgendwas gehört. Diese Informationen, die sie bekommen, kriegen sie über Leute, die auch nicht wissen, wie es läuft, weil irgendwas drin steht oder weiß ich was. Und die Situation, die dann immer wieder ist, ist einfach: Wie gehst du die ganze Sache an? Und ich habe irgendwann mal gelernt, für mich relativ wenig drauf höre, was andere erzählen. Sondern ich bin immer, wenn du sagst, im Hier und Jetzt, bedeutet, ich lerne dich kennen. Und über das Kennenlernen mache ich mir ein Bild. Und solange das Bild so ist wie jetzt, ist es positiv. Und wenn vielleicht vielleicht irgendwann mal enttäuscht oder ich dich enttäusche, dann verändert sich ein Bild. Aber ein Bild verändert sich nicht, weil irgendein anderer irgendwas erzählt. Ich habe mal gehört oder habe, das ist nicht mein Ding. Mein Ding ist, dass ich tagtäglich in der Zusammenarbeit bin. Wir telefonieren miteinander, mal öfter, mal weniger, wir reden miteinander, wir besprechen Sachen. Und anhand dieser ganzen Sachen, wie wird was umgesetzt, wie wird was gemacht, kann man sich auf das, was besprochen wird, auch gegenseitig, ich sage mal, vertrauen, verlassen, passiert da auch was? Das ist das, was ich bewerte. So gehe ich übrigens auch hin, wenn ich eine Mannschaft dann sehe. Ich bewerte nicht die Mannschaft, ob sie dann dementsprechend gut ist oder schlecht ist oder ob mir jemand erzählt. Die können das nicht oder weiß ich was. Also ich nehme mal, das ist so ein typisches Beispiel, als ich in Köln angekommen bin, war die Mannschaft in einer relativ schwierigen Situation. Friedman Funkel hat es geschafft, die Relegation mit den Jungs zu erreichen und dann sitze ich das erste Mal da. Und dann hast du da einen Kader und dann ist in dieser Kaderbesprechung, wird eigentlich mehr darüber gesprochen, was die Jungs alle nicht können. Der kann das nicht, der kann das nicht, der ist nicht gut genug oder weiß ich was. So, und ein Jahr später sind wir mit der gleichen Mannschaft in die Konferenz League gekommen und haben aus meiner Sicht eine sehr, sehr gute Saison in Köln gespielt, mit den gleichen Jungs, die eigentlich am Anfang, wie soll man sagen, eigentlich nicht das Niveau hatten. Und das hat viel mit Offenheit zu tun. Das hat auch viel mit Vertrauen in die eine Richtung, dann aber auch, und das haben die Jungs dann irgendwann mal gemerkt, dass dann das Vertrauen gegenseitig war. Jungs, die dann vielleicht vorher nicht mehr so vertraut haben, haben angefangen zu vertrauen. Dadurch wurde die Leistung besser und sowas. Und deswegen gehe ich sehr offen ran. Deswegen lerne ich die Jungs erst kennen. Macht mir weniger Gedanken, ob irgendeiner sagt, der ist so, der ist so. Das ist wie, bin mir relativ sicher, wenn ich irgendwo hinkomme, mittlerweile gibt es auch genug Geschichten über mich oder genug Sachen, die andere über mich erzählen, da weiß ich was. Und ich habe irgendwann mal gelernt, eine Offenheit zu haben. Also gar nicht mit dem Gedanken hingehen, das erwarte ich, sondern das ist das, was ich will. So stelle ich mich vor. Das sind das, was Prinzipien sind, die ich für wichtig halte. Was sind denn das für Prinzipien? Das erste Prinzip bei mir ist zum Beispiel, dass der Mensch immer vor dem Spieler kommt. Und das ist ein Unterschied.
SPEAKER_02Es gibt den Fußballspieler und es gibt den Menschen, der dahinter steht. Und da stehst du vor der Mannschaft und sagst: Leute, für mich ist ganz wichtig: Mensch ist das, was für mich zählt, und dann kommt der Spieler.
SPEAKER_04Nee, beides zählt. Aber das Wichtigste ist für mich, dass ich dich als Mensch and als Typen sehr gut finden. Aber als Fußballer spielst du vielleicht auch nicht. Und deswegen kann ich dich trotzdem gut finden. Gleichzeitig habe ich jemanden whoa, zehn Tore schießt, zwölf Tore schießt, der Spieler ist, der wichtigste in einer Mannschaft ist. Trotzdem halte ich den vielleicht für den Arsch. Das ist der Unterschied. Und trotzdem behandle ich alle gleich oder versuche es. Haben auch alle die Möglichkeit, dann eben halt auch zu mir zu kommen, über Sachen zu reden, wenn mal was ist. Also ich sag mal, ich sage immer so gerne, ich habe keine Einstellung meiner Kinder mitgemacht. Die letzte Jugendweihe von meiner Tochter habe ich mitgemacht. Da war ich am Anfang da und bin dann los, weil ich Fußball hatte. Und das ermögliche ich meinen Jungs, wenn da Möglichkeiten sind, wenn wir beim Auswärtsspiel sind und die wollen zu Hause bleiben, weil sie halt auch die ganze Zeit unterwegs sind, dann können sie halt auch zu Hause bleiben und nicht, wie mein Trainer früher gesagt hat, immer, ja, du darfst da bleiben, wenn du gewonnen hast. Und ich sage, ja, das kann ich ja nicht planen. Also, dass sie eine gewisse Planungssicherheit haben, dass sie auch wissen, dass sie reden können. Das, wenn was mit der Familie ist, wenn was mit dem Studium ist, wenn was mit den Eltern ist, dann geht das immer vor. Und trotzdem weiß ich, dass sie gut trainieren, trotzdem weiß ich, dass sie Profis sind und so weiter und so fort. Und das ist immer für mich wichtig. Und ich glaube zu den Jungs immer versuchen, ein Vertrauen aufzubauen, weil am Ende ist ja das, was immer ist, an jedem Wochenende enttäusche ich mindestens zehn bis zwölf Leute.
SPEAKER_02Die auf der Bank sitzen, die spielen, die Biele.
SPEAKER_04Die nicht im Kader sind, die auf der Bank sitzen, die auf der Tribüne sitzen, sind alles enttäuschte Spieler. Und trotzdem musst du versuchen, die Jungs dann auch nicht nur nicht bei Laune zu halten, sondern abzuholen, klar zu machen. Und das ist dann schon eine interessante Aufgabe, manchmal.
SPEAKER_02There are a die startup fever, it's right to understand. But startup and the food management has in that fall more than I still have. While when you say you went and says, In each one, you are wicked. Then we're the football speaker. And it's a lot better when you're in a few. And when yeah, what does he do? Also, how do you know, not the Mitarbeiters, but in denial, a vision of bowls, but I gleich a wicked distance and a bit of respect, weil it's that means this guy's ruder left.
SPEAKER_04Also, that's when in unserem Bereich, in my bereich, in dein, zumindest vorher, wo du noch nicht selbstständig warst, gab es immer Leute, die dir, wie sagt man, immer so schön was zu sagen hatten. Und die meisten, die ich kennengelernt habe, haben immer versucht, über dem ich habe dir was zu sagen, Druck aufzubauen. Ich entscheide. Ich bin derjenige, der auch alles weiß, ich bin derjenige, der es kann. Ich bin ja. Die habe ich alle kennengelernt. Am Ende waren es genauso Mäuse wie alle anderen auch. Entschuldige, dass ich so klar sage. Und die meisten Manager glauben, dass sie, weil sie in einer führenden Position sind, das auch ausleben können. Und zwar, indem sie Druck machen, indem sie anfangen, Leuten zu erklären, was sie nicht können. Ich bin eher auf dem Trip, dass ich den Leuten gerne erkläre, was sie können. Und dann an den Dingen arbeite, was sie vielleicht nicht so gut können. Weil in dem Bereich, in dem wir uns bewegen, kommst du nicht, wenn du nichts kannst. Also kein Bundesligaspieler in der ersten, zweiten, dritten Bundesliga schafft, Fußball zu spielen, indem er dieses Sport nicht kann. Dann kann er gut sein, vielleicht kann er mit Fehlern weniger umgehen, klarer umgehen, die einen können es besser, die anderen können es schlechter. Deswegen gibt es ja auch diese verschiedenen Höhen. Aber grundsätzlich geht es darum, den Leuten nicht Mut zu machen, sondern denen versuchen zu erklären oder beizubringen, mitzuarbeiten, wo sie besser werden. Also ich habe ganz viele Fußballer mittlerweile, die können alle besser Fußball spielen als ich früher. Trotzdem gab es ja einen Grund, warum ich lange gespielt habe und sie vielleicht nicht. Der ist? Welcher Grund ist das? Dass man sich vielleicht dann auch durchbeißt, dass man eben eben, wenn, wenn, und das habe ich ja auch oft gehabt, dass man mir oft erzählt hat, was ich nicht kann. Und auf diesem, was man nicht kann, habe ich immer gedacht, okay, das gucken wir mal, was ich alles nicht kann. Und dieses alles nicht können, ja, also keiner hat mir dem Bundesligatrainer zugetraut, keiner hat mir die Bundesliga als Spieler zugetraut und so weiter und so fort. Es gibt ganz, ganz viele, die immer der Meinung sind, dass sie wissen, warum einer erfolgert und warum nicht. Wir sehen ja heute oft in diesen ganzen Situationen, dass dir jemand erklärt, da kommt jemand, das ist das erste Mal auf dem Trainingsplatz und der ist Weltklasse. Der hat eine Aura, der hat eine Erklärung. Da denkst du, wow, Leute, lass ihn doch erstmal Spiele gewinnen. Dann sind drei Monate um. Und dann ist es eben kein mehr, wie sagt man, dieses perfekte Match. Dann merkt man auch, dass es nur ein Mensch ist, der mal gute Dinge macht, mal negative Dinge macht. Oder nicht negative, sondern mal gewinnt er ein Spiel und mal verliert er ein Spiel. Und das hat nichts damit zu tun, ob er jetzt schlechter Mensch ist oder ein guter Mensch ist, sondern es hat einfach was damit zu tun, weil es dazugehört. Und wenn du, wenn du anfängst im Management, und das war ja auch deine Frage, die Leute erstmal, zumindest sehe ich das so, auf Augenhöhe abzuholen und denen Vertrauen zu geben, dass sie, also anders, wenn du jemanden für ein Marketing einstellst, dann gehst du davon aus, dass er es besser macht als du. Absolut. Wenn du dem aber auch noch erklärst, wie sein Job geht, dann stellt sich die Frage, warum du den geholt hast. Ja, also ich sage es immer so gerne, ich habe absolute Spezialisten in einem Trainerteam. Wenn ich meinem Torwartrainer noch erklären würde, wie er Torwartraining zu machen hat, dann wäre ich fehl am Platz. Wenn ich mir aber das von ihm erklären lasse und mit ihm auf Augenhöhe diskutiere, ich finde dann finden Weg herein. Wenn er Entscheidungen treffen kann, wo er dann auch, wenn es vielleicht nicht funktioniert, keiner mit ihm am Finger zeigt, sondern sagt, ja, das gehört halt im Sport dazu, dann holst du ihn auf einer Ebene ab, wo du sagst, ja, alles klar, ich kann Fehler machen. Wenn du in der Firma Leute entscheiden lässt, dann hoffst du, dass es gut wird. Wenn es aber nicht gut wird, dann geht es nicht darum zu zeigen, hättest du mal, sondern es geht es darum zu zeigen, okay, wenn wir es jetzt aber so machen, dann wird es noch ein Erfolg. Und ich glaube, das ist das, was Vertrauen gibt. Das ist das, was Leute gerne zur Arbeit kommen lässt. Und wenn Leute gerne zur Arbeit kommen, das als ihr sehen in der Verantwortung, in dem auch, dass man sagt, okay, es muss nicht alles richtig werden, es kann nochmal was falsch gehen. Und dann kommt wieder, wer entscheidet was Falsches. Vielleicht ist das Falsche das Richtige, um den richtigen Weg zu gehen. Wer weiß. Das ist dann so, dieses, wer entscheidet, entscheidest du das? Ja, und gibst das Vertrauen weiter. Und ich habe zu viele Menschen kennengelernt, die aus Macht oder die glauben, dass sie Macht haben und dass dementsprechend, wie sagt man immer, ich glaube, Uli Hönes hat das mal gesagt, die meisten treten nach unten. Er tritt lieber nach oben. Und ich glaube, das ist der richtige Satz. Leg dich mit denen oben an und nicht mit denen unten. Die unten brauchen Hilfe, die unten brauchen Zustimmung, die brauchen Vertrauen. Die musst du nicht, wie soll ich sagen, die musst du nicht drücken. Und ich glaube, when you so, in one way, the feeling that all the way. And measures the feel that is the definition of effort, the frame is not where all the things.
SPEAKER_02Wichtig, the last one to the theme of Mitarbeiter, also what can I use from Leistungssport, Fußball in someone? When you the feeling a speaker braucht a stone, where he completely auskotzen kann, is Steffen Baumart jemand that hör zu komm, we gehen heute einmal auf ein Bierchen anders über das eine oder andere reden, or is then auch mit verlassenes Trainingsgelände Steffen Baumgart wieder Privatperson oder gibt es diesen Steffen Baumgart, der auch mal sagt, komm, der Spieler braucht jetzt einfach mal in vier Augen gesetzt?
SPEAKER_04Wäre dann eher der Moment, wo ich dann eher, also nochmal, es ist ja so, dass du im Team ja auch mit den Spielern arbeitest. Das heißt ja nicht, dass ich nur mit den Spielern rede oder umgekehrt, sondern ich habe Co-Trainer, ich habe Physiotherapeuten, wo ganz viele, ich sag mal, Spieler kotzen sich gerne in der Physiotherapie aus. Ja, das ist einfach so, das kennst du, ich kenn's auch. Und auch da müssen die Spieler das Vertrauen haben, dass es dann halt nicht zu mir kommt oder umgekehrt. Und außerdem nochmal, also das ist kein Geheimnis. Du siehst einem Spieler an, ob er gut drauf ist oder schlecht drauf ist, wenn du genau hinguckst. Die Frage ist, ob es immer, ob es zu viel ist, dass du sagst, irgendwann. Oder ob du merkst, okay, jetzt müsst du mal reden. Und da gibt es auch ganz verschiedene Situationen. Mal rede ich mit dem einen mehr, mal gar nicht. Mal kommt der reine Spieler von alleine, dann muss aber auch schon ein Vertrauensverhältnis da. Interessanterweise rufen mich viele Spieler an, mit denen ich heute nicht mehr zusammenarbeite. Die mich also als Trainer, also als ihr verantwortlicher Trainer hatten. Ja, die rufen mich dann heute sogar mehr an und fragen dann eher oder suchen das Gespräch zwischen Schweden. Ja, ich bin mir relativ sicher, dass mich die meisten Spieler in guter Erinnerung haben. Und auch deswegen immer wieder auch wissen, dass sie anrufen können, auch selbst wenn sie mal zwei Jahre sich nicht melden. So bin ich aber auch. Also ich kann mich auch bei jemandem zwei Jahre nicht melden und weiß trotzdem aber, wenn ich anrufe, dass er weiß, wer am anderen Ende ist und ich weiß, wen ich anrufe. Ich glaube, das ist immer wichtig, das, was ich am Anfang gesagt habe. Ich habe es durch bisher geschafft, dass ich überall wiederkommen kann.
SPEAKER_02Also so schätze ich dich auch vom Typ hier ein. Wir haben jetzt mal Unternehmen und Sport miteinander verglichen. Wäre es vom Chef in Baumgart nicht der Sport geworden? Wäre es das Unternehmertum geworden, wäre es eine eigene Idee geworden, die du in deinem Leben gerne umgesetzt hättest? Ich glaube, das kann ich nicht.
SPEAKER_04Also ich bin mir, ich hab's, also nochmal, ich hab's ja dann nach dem Fußball auch mit einer Eigenständigkeit probiert. Also bei mir hätte es Fußball sein müssen. Ich hätte nicht gewusst, was ich mache. Also jetzt nochmal, na klar hätte ich einen Beruf gelernt. Wahrscheinlich hätte ich auch in einem Beruf arbeiten können und das ändert auch nichts an dem Charakter. Ich hätte auch wahrscheinlich immer Fußball gespielt, vielleicht nicht auf der Ebene. Also ich hätte schon meinen Weg gefunden, aber bin mir relativ sicher. Wie soll ich sagen? Also ich bin mir relativ sicher, dass ich ein guter Verkäufer hätte werden können. Mein Problem wären die Verträge gewesen, dass sie unterschrieben werden. Also ich wäre bis zum bestimmten Punkt gekommen, aber ich bin mir relativ sicher, dass ich absolute Stärken habe. But ein guter Unternehmer im Alleingang oder mit Ideen, das wäre ich nie geworden.
SPEAKER_02Also ich habe zum Beispiel gerade so eine Idee. What's that, when I Kaffee mache morning and die from the Kaffee-Büchse so at the end is a bit of a lie auf der Küche. Also it must do a wake up, brösel free my cafe from the cafe-dose in the Bioletti reinbring. And also soon. So when I Bologna, Kühlschrank three times, it is mega good, when we have this plastic, the tupper, and then you have the Bologna in the panel, you put it in the world. So and then you have later on the 3-4 mile, these blöden tomato render. So they bring it back. You will not see the 3-4 mile tomato in them in the world. That's early.
SPEAKER_04Aber da habe ich auch gar nicht die, also da, wie gesagt, ich bin da, also ich bin auch kein, wie soll ich sagen, da fehlt mir auch die Kreativität. Also ich bin jetzt keiner, der losläuft und sagt, boah, jetzt die Ampel, die könnte auch besser aussehen. Ich mache mir das Gedanken, wie der Ampel besser aussieht. Oder machst du gar nicht? Nein, gar nicht. Kann ich, nee, weil ich es nicht kann. Wenn einer kommt und sagt, ich habe jetzt hier eine schöne. Nee, nee, das habe ich mich noch, also ich wüsste, also die Fantasie hätte ich gar nicht. Also jetzt, ich sage jetzt mal loszulaufen und zu sagen, ich erfinde jetzt eine neue Kaffeemaschine. Also meine Frau dreht durch, weil ich immer neue Kaffemaschinen kaufe. Ich liebe, warum auch immer, die stehen auch rum, aber ich mag Kaffeemaschinen, warum auch immer.
SPEAKER_02Ja, stimmt, das ist sowas, was bei dir eine Kabine ist, dass es dann hingestellt wird.
SPEAKER_04Eine Kaffee-Maschine. Und ich habe ja, wie sagt man so schön, ich habe ja auch eine Kaffeemaschine, wo du alles schön sauber machst und dann, und wie sagt man, eine Siebträger und weiß ich was alles, geht mir auf den Sack, weil es dreckig ist. Also habe ich eine Maschine genommen, wo Tabs dann sind, da wird nichts dreckig, kann ich Tabs wegschmeißen. Ich mache es mir dann einfach. Also bei mir ist dann die Änderung, dass ich es von Anfang an anders mache. Aber nicht. Wie könnte ich das verbessern?
SPEAKER_02Ich denke gar nicht drüber nach, was man so machen könnte oder was man verbessern könnte.
SPEAKER_04Nicht in diesem Fall, aber du denkst auch drüber nach, was man verbessern könnte, aber da hat es meistens was mit Sport, mit Fußball, mit Bewegung, mit Laufen und sowas zu tun.
SPEAKER_02Also wie man Trainingspläne optimieren kann zum Beispiel. Aber die Wohnen hilft dir. Was ich gerade noch im Kopf habe, ich hatte gerade einen Kunststofffertiger aus München bei mir. Und wir haben auch so über verschiedenste Ideen gesprochen. Und dann kam auf einmal der Gedanke, ich würde nicht nur gerne, weil du jetzt gerade Kaffeemaschine gesagt hast, früh morgens die Kaffee-Kapsel in die Maschine drücken. And da habe ich nachher noch einen Gedanken dazu. Ich würde das gerne mit Brot machen. Ich had gern eine Brotkapsel. Stell dir das mal vor. Stell dir, du hast eine Brotbackmaschine zu Hause anders gibt die Dinger ja. Yeah, yeah, Brotbackmaschine gibt es. Genau. But you musst immer die richtige Menge Wasser, then the Brotbackmischung, die Fertigmischung dazu. This should all drauf. Yeah, but you have a Brotbackmisch in the capsule. So, you machst the Brotbackmachine, the capsule, is by the cafe, the wasser tank, machine, times this guy, and morning from sieven has a fresh broad.
SPEAKER_04When you all have to go to the case. But you mix this. And this fair nimmst du and pack it in a papiertüte. And then packst du das in die Papier, packst rein, machst du die Zeit an, also um 4 Uhr anfängst zu backen und um 6 Uhr ist fertig.
SPEAKER_02Das haben wir ja. Ich will das ja besser machen, weil du kannst ja jetzt.
SPEAKER_04Was willst du denn besser machen?
SPEAKER_02Dass ich gar nichts mehr machen muss, weil jetzt kaufe ich mir die fertige Brotbackmischung. Schütte die in den Topf, dann weiß ich. Ich habe nicht gemacht, aber dann Wasser dazu, dann mixe ich das Ganze so. Und dann in eine Brotbackeform, stell das ins Brotbacform in den Backofen, den Backofen und dann habe ich morgens auch mal. Aber ich will das nicht.
SPEAKER_04Hab ich doch gesagt, wenn du das aber alles fertig hast, mit dem Wasser fertig, was er fertig hast und weiß ich was alles. Und das als Paket fertig machst. Es gibt doch halt Backofen und es gibt doch, wenn du zum Beispiel in den Laden gehst. Gibt es doch Soßen. Es gibt Soßen zu kaufen, fertige Soßen. Wenn nicht, sage ich irgendwann mal, wann es die gibt, aber die wird es geben. Diese Soßen kannst du gar nicht besser machen. Wenn du die Soße dir anguckst, dann guckst du das an und denkst, boah, das sieht jetzt nicht gut appetitlich aus. Wenn du die Soße aber fertig machst, reinmachst und einfach in einen Topf machst, dann hast du eine fertige Soße. Und ich bin mir relativ sicher, dass man das mit Brot hinkriegt. Wenn du das mit dem Wasser und dem allen fertig hast und du das dann verschließt. Und das nur aus der Brotmaschine ist ja so, dass es ja auch aufgeht, dann dementsprechend, wenn du es reinlegst. Stell ich mir zumindest so vor. Ich kann nicht mal kochen, aber es ist gut, dass wir uns darüber unterhalten.
SPEAKER_02Vielleicht kann uns mal jemand schreiben, wie man sowas wirklich macht.
SPEAKER_04Ich hätte jemanden, mit dem können wir gerne darüber reden, aber ich bin gespannt, was der dazu sagt.
SPEAKER_02Backofen und Küchenmaschine. Also ich brauche die Küchenmaschine, um das Brot zu machen, and ich brauche das Backofen, um das Brot zu backen. In a Hybrid of beiden Maschines and I would in the Brotbackmischung auch this, also this would have in my fantasy key clumpen, but it was this lose. So the cafe-pulver aus der Kapsel. Genau, Wasser dazu, dann knetet die Maschine automatisch und dann kommt die Backofen fest.
SPEAKER_04Ich bin mir relativ sicher, jetzt wo du das so sagst, da wird auf die Idee kommen.
SPEAKER_02Nur ich nicht, weil ich wusste gar nichts. Vielleicht müssen wir das aus dem Podcast rausschneiden und danach drüber nachdenken, ob das echt so eine gute Idee war. Aber so Zeug fasziniert mich halt.
SPEAKER_04Aber ich bin mir relativ sicher, wenn man genau überlegt, findet man Leute, mit denen man so darüber reden kann.
SPEAKER_02Auf jeden Fall. Aber für dich ist es so, nö, das ist nicht die Welt von dir, wo du dich ab und zu mal verlierst und sagst, nein, wenn ich könnte, würde ich es so und so machen. Nein.
SPEAKER_04Weil da bin ich dann wieder so, dass ich sage, dafür gibt es dann wirklich Leute, die sich damit beschäftigen. Also ich würde, wie soll ich sagen, vielleicht bin ich ein gebranntes Kind, in der Sicht, in meinem Job glaubt ja jeder, dass er weiß, wie er geht. Und das ist ja eine Sportart, wo auch jeder erzählt. Selbst wenn der trifft nicht mal die Dose, wenn er dagegen läuft. And what the Fußballer denkt. That's interesting. That they wish what the guys who are at the platform is and what is this. This is by the schlauen experten, died commented. The winning of them, and this is then what I say. It was sure when they up and two clubs and not say that what and here could or what, but it's not so. But it was. I would read. But I would not install and say: move to pay, when you've got for three years, then had to or so. But the clue scheiß. I ken all the when you fertig bist with that, then they are gewusst. Deswegen is ja in this sport, in which I am erklären, what man machen. It bedeutet also, they stay not in the verantwort, they are not in the training. They wish not if the spieler the time before fever had known, other problems had or what, but they went to the spiel and what better. And there are more people who are if in the political is, if in the sport is, in the world is there, can they have interest that kind of, but they have a when they were so. My Lieblingssatz is: you don't speak, you should have Ecken training. What is this? You have any Torah in the Ecken. So I think we hold us with the hand of the knack and hinter what we train. Übrigens, that we offensive an eck train, trainier the gigner defensive. And when we defensive train, train the gigner offensive. That he is entitled to it or the nurse erkennen. And when I have many lösung, nurse, danach is entered the ball in the tor or not in Tor, positive or negative. And the meisten glauben aber that they erklen can when you triffst als Stürmer nicht, dann müsste ihr doch offensive Abläufe trainieren. Haben wir noch nie gemacht. We have no Torschus gemacht, we have no offensive Abläufe trainier. Good that you saw, that I offensive Abläufe trainieren muss. Du bist ein ganz großer Frage.
SPEAKER_02That fällt mir jetzt auch von deinen PKs and Interviews ein Satz ein, der heißt, That finished, that you can't. That comes by means. But I have not another frame, Stephen. When you PKs machst, then schweif dein Blick immer mal nach rechts. Okay. Hast du jemanden, der dir ein bisschen was mitgibt?
SPEAKER_04Nein. Ganz interessant. Also ich habe einen Zettel, aber den Zettel kann ich auch irgendwann mal zeigen oder gerne zeigen. Da steht nichts drauf, was ich in der Situation lesen könnte. Weil es klein ist. Also auf so einem Zettel steht zum Beispiel drauf, Tabellensituation des Gegners. Ah, okay. Unsere Tabellensituation.
SPEAKER_02Aber du hast du hast was auf dem Gebäude.
SPEAKER_04Ich habe einen Zettel, aber das ist kein Zettel, von dem du abliest, weil du es nicht kannst. Viele glauben, dass du nach unten guckst und liest. Das kannst du gar nicht. Das geht nicht. Du kannst ja nicht auf eine Frage, die du ja gar nicht weißt, ob sie kommt, kannst du ja keine Antwort drauf schreiben. Das ist ja Hirn, das ist ja Blödsinn. Wie soll das gehen? Sondern ich gucke dann wirklich nach unten und ich versuche auch, das hat man mir auch schon gesagt, dass es immer so aussieht, als wenn ich unten ablese. Ich versuche bewusst, und das ist ja auch ein Lernprozess, mit Leuten zu communizieren, den Blick nach oben zu haben, zu gucken. In so einer Pressekonferenz sitzen manchmal drei Leute, sondern manchmal zehn. Da findest du nicht den Punkt an der Wand. Guckst du jetzt den, an der Frage stellt, dann guckst du in den Raum, du siehst die Journalisten, die ja keiner seht, manchmal für sich hingesperre, manchmal runter gucken. Also das ist ja nicht so. Man sieht ja nur mich. Ich see the anderen, ich see the Gesichter dabei, ich sehe, wie soll ich sagen, die Körpersprache. Du erkennst, ob es einer positiv meint. That's an Körper Sprache. Selbst wenn seine Frage vielleicht nicht immer is, where I need to stellen. Das sieht man ja auch bei mir, weil ich bin ja auch jemand that in so einer Pressekonferenz or in interviews.
SPEAKER_02Man weiß, wo man dran is bei dir.
SPEAKER_04Ich bin mir relativ sicher, dass man weiß, auch wenn viele sagen, er muss höflich sein. Nein, muss ich nicht. Wenn ich der Meinung bin, dass das jetzt zu weit geht, dann muss ich ihm nicht höflich sein, sondern ich muss die Frage beantworten. But die Leute möchten oft, dass sie so antwortest, wie sie es hören wollen. Da denke ich immer, yeah, but Leute, dann brauchen wir keine Interviews führen. Nein, weil das mein Job ist. Nicht zu lächeln. Nee. Ein Interview to find and auf jeden Satz achten, ich muss auf alles achten, what by Fußballtrainern, by journalisten, by politics, diskutiers. Das hätte er noch anders machen können. Auch wieder hinterher. The klugen Menschen and so that weiß ich was. Keiner staht in der Situation. Jeder sagt dann, ich hätte. Ich bin mir relativ sicher, dass die meisten es nicht schaffen, for a Mannschaft von 30 Leuten 20 Minuten zu reden. Ohne Zettel, ohne alles, ohne sich zu verhaspeln. Oder ein Interview zu führen vor Fernsehkameras, wo dahinter lauter Zuschauer sind, wo jeder seinen Gag macht, wo jeder mal winkt oder mal was anderes macht. Das sind ja alles Sachen, die ja keiner seht. Aber jeder sagt dir, wie es geht. Da denke ich, man, nah, it is ja nicht so wie ihr sagt. It is ja nicht so that eine Frage stellt. Der Journalist provoziert ja was damit. Der will ja was mit der Antwort angehen.
SPEAKER_02Ja, der möchte eine Story. Der braucht eine Story, der braucht.
SPEAKER_04Wie immer, ja, aber so. Und dann denkst du: Na, Leute, wenn du zu einem Fußballspiel gehst, dann gehst du in deiner Freizeit hin. Du gehst mit deiner Familie, du gehst mit deinem Sohn, du gehst mit deiner Tochter, und gehst zu einem Fußballspiel. Und für dich ist das Freizeit. Du freust dich auf was. Du freust dich auf die Emotionen, du freust dich auf die Mannschaft. Wenn ich als Trainer gehe, dann ist das mein Job. Dann bereite ich mich sieben Tage auf this one Spiel vor, vielleicht sechs Tage, vielleicht drei Tage, nur um in diesen 90 Minuten da zu stehen. Und dann gehst du ins Stadion, guckst du das Stadion an, den Rasen. And then kommt ein Kommentar nach dem Motto, lach doch mal. Und dann stahst du da und denkst, young, I have an absolute Anspannung. Ich habe hier gleich die Verantwortung, dass this thing vielleicht positive or negative geht. Ich muss es erklären, ich muss da sein. And you give a Bratwurst kaufen, give dir ein Bier holen und erklärst mir, but I couldn't do it. Und du denkst, das ist hier gerade ein Job. Das, was ich hier mache, ist ein Job, der von ganz, ganz vielen Menschen gesehen wird, wo du beobachtet wirst und klar wird. Da kann ich nicht den ganzen Tag grinsen durch die Gegend laufen und lächeln und mach nicht der Typ dazu. Will ich auch gar nicht sein, aber ich will nur sagen, das verkennen die Leute. Die gehen mit mir zu einem Fußballspiel und der Unterschied? Nein, sie gehen nicht mit mir, sondern sie gehen zu einem Spiel, wo Mannschaften, Trainer eine Aufgabe, einen Job haben. Eine Verantwortung haben. Und Verantwortung haben und jedes Ergebnis, positiv, negativ, hat wieder die Auswirkung für danach, für die Woche, vielleicht manchmal auch für ein ganzes Jahr, jetzt morgen, also morgen Bundesliga. Da entscheiden sich, ich will jetzt nicht immer von Schicksal reden, aber morgen entscheiden sich, ob Spieler vielleicht nie wieder Bundesliga spielen, weil sie nie wieder, weil sie abgestiegen sind. Oder ein weiteres Jahr Bundesliga spielen, weil sie ein Wunder erreichen. Und ein Wunder meine ich, wenn Mannschaften was erreichen, was schon gar nicht mehr zu erreichen ist. Das ist, da hängt viel von ab. Da kannst du nicht. Wie soll man sagen, so wie Leute gerne möchten, das müsste der ja so machen oder so machen. Nee, Leute, so funktioniert das nicht. Ich komme da auch nicht zu dir auf Arbeit. Und würde dir erklären, du musst das zuerst machen oder das, weil ich gehe davon aus, dass du es kannst. Und deswegen bin ich relativ selten einer, der anderen erklären möchte, was sie denn zu tun und zu lassen haben.
SPEAKER_02Ich habe ja immer noch diese Wahnsinns-Asprache beim Ersten FC Köln im Kopf, weil die halt auf YouTube absolut viral gegangen is. Sind solche Ansprachen for jedem Spiel? Also, gibst du for jeden Spiel in der Kabine so Gas wie this im Internet to see?
SPEAKER_04It has verändert in the time. Also, du kannst nicht.
SPEAKER_02Aber die Ansprache an sich gibt es for jeden Spiel. Okay, aber nicht in der Intensität.
SPEAKER_04Nein, der hätte. Also du musst ja auch versuchen, glaubwürdig zu sein. Also versuchen bedeutet, das, was du rüberbringen willst, das wissen die Jungs ja. Also es ist ja nicht so, dass die Jungs jetzt, ich sag mal, die meisten Jungs, die sind da auch schon sehr lange dabei. Und da kannst du nicht auch jede Ansprachsprache wiederholen. Du fühlst dich auch nicht an jedem Tag gleich und zu jedem, zu jeder Situation dann auch immer, also du musst immer die richtigen Worte finden. Und das, was ich ja merke, ist halt, wenn du dann, ich sag mal, so wie jetzt, ich bin jetzt glaube ich, ich würde mal sagen, acht, neun Jahre, bin ich fast durchweg dabei. Also ich glaube, die längste Pause war vielleicht mal zwei Monate, sonst bin ich fast durchweg dabei. Da musst du auch immer die richtigen Worte finden. Und du musst auch Worte finden, dass du dir das auch selbst abnimmst. Also nur einfach laut sein oder am höchsten Energielevel zu sein. Also das schaffst du gar nicht. Das nimmt dir auch keiner ab. Sondern du musst versuchen, in der Situation, und da kann ich auch oft sagen, manchmal weiß ich 30 Sekunden, bevor ich loslege, noch gar nicht, was ich sagen will. Das ist einfach so. Und trotzdem habe ich es per immer hingekriegt, die Jungs dann auch mit einer normalen, nicht immer mit der optimalen Ansprache, das ist ja dann, ne, aber die Jungs mit einer vernünftigen Ansprache auf den Platz zu schicken. Also das ist mir bisher immer gelungen. Und das kann ich auch sagen, das ist nicht immer einfach. Das hängt auch viel davon ab, wie und wo das gerade läuft oder wie die Anspannung ist oder ist die Anspannung abgefallen und so weiter. Bist du in einer positiven Phase oder bist du in einer negativen Phase? Also da sind so viele Sachen, die immer wieder mit reinspielen.
SPEAKER_02Das ist aber das Normalste der Welt. Also ich finde es großartig, ich habe mir jetzt gerade, wo du das erzählt hast, so das Bild vorgestellt, Steffen Baumgart kommt in unser Team, so in das Move-to-Pay-Team, und wir haben so zehn Tage Sprint vor uns mit neuen Features, mit neuem Social Media Content und Steffen kommt rein.
SPEAKER_01Jungs! Ja, aber das wird. Wir haben jetzt zehn Tage hier zusammen und das werden die geilsten zehn Tage, die wir überhaupt in den anderen erlebt haben. Los!
SPEAKER_02Aber das würde keiner ernst nehmen. Aber ich würde trotzdem gerne vorbeikommst.
SPEAKER_04So etwas müssen wir einmal.
SPEAKER_02But I would give you a little bit, when Steffen Baumberg in unserem team gas gets, when we so rich. I'm relatively safe that it's not so loud. Also it was too loud, right? No. Alright, Stefan, I'm very sorry that you were. And that's really a book. From so many nothing so. But when you always read that, that the gestion, the meme, that you spent when a speaker not so good. These are all things that Stephen Baumgart sounds. This is totally free. I think it's kiss what we all know, which we can learn. And when you have a wiener, then go to Behind Business. Immer. I'm born with a video. Bis bald.