Behind Business

Lernen MUSS bewegen.

Mia & Karim Allouche Season 1 Episode 6

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 21:07

In dieser Woche beschäftigen sich Mia & Karim mit der "perfekten" Universität und wie gutes Netzwerken gelingt. Das und noch viel mehr in dieser Episode! Viel Spaß!

SPEAKER_01

Also es gibt ja Leute, die nennt man Netzwerk. Also Netz sagt es ja schon und Werk. Also es ist ja auch, das fängt auf, das trägt, das schützt. Werk ist ein Werk, das nicht von heute auf morgen entsteht, nicht über Nacht entsteht.

SPEAKER_03

Er hast ja gut analysiert, das Wort. Stimmt.

SPEAKER_00

Habe ich genau in den letzten 20 Sekunden das erste Mal überhaupt analysiert.

SPEAKER_03

Bevor es mit der Folge jetzt los geht, noch eine ganz kurze Einmeldung vorab, damit keine Verwirrung entsteht. Die Folge wurde schon vor ein paar Wochen aufgenommen und damals hieß unsere App noch Benmo. Deshalb werdet ihr den Namen in der Folge auch noch öfters zu hören bekommen. Aber mittlerweile heißt die App ja schon seit mehreren Wochen Move to Pay. Also keine Sorge, es wurde nichts irgendwie zurückgeändert oder so. The Aufnahme is einfach schon etwas älter. Also, wenn wir von Benmo sprechen, dann meinen wir eigentlich Move to Pay. So, und jetzt viel Spaß mit der Folge.

SPEAKER_01

Du läufst einen Marathon and überholst den zweitplatzierten. An welcher position läuft du?

SPEAKER_03

Weiter.

SPEAKER_01

Komm hör auf.

SPEAKER_03

Die Fragen kenne ich. Auch wenn ich sie nicht gekannt hätte, ich finde schlau genug, um die richtige Antwort zu kennen.

SPEAKER_01

Bei dir gibt es ja einiges Neues, oder?

SPEAKER_03

Ja, bei uns beiden.

SPEAKER_01

Wie läuft's auf der Uni?

SPEAKER_03

Gar nicht mehr. Ja! Endlich! Ja, Mann! So ein großer Shit! Nur ein Semester verschwendet. Ein Semester BWL. War nett. Nee, war eigentlich gar nicht, nee, war nicht, aber ja, den Spaß haben wir jetzt hinter uns. Ich habe mit Studium vielleicht noch nicht ganz abgeschlossen, eventuell kommt das noch irgendwann wieder. Aber nicht BWL, was anderes, aber ist, glaube ich, ein guter Schritt jetzt.

SPEAKER_01

Also offiziell exmatrikuliert und all in bei Bando.

SPEAKER_03

Genau.

SPEAKER_01

Gefühlt sich das gerade an.

SPEAKER_03

Gut. Also der erste Tag, wo ich meine letzten Prüfungen hatte, also nicht offiziell letzte, aber halt für mich, am nächsten Morgen war schon ein gutes Gefühl, wo ich wusste, ich muss jetzt nicht an den Schreibtisch sitzen und lernen, sondern hatte den Druck nicht mehr. Ist schon echt schon gut.

SPEAKER_01

Ich glaube auch das Studium, da kann man drüber denken, wie man möchte. Man muss echt dafür fast schon geboren sein. Vor allem ein Mensch wie du, der so kreativ ist und der so viele auch wirklich geniale Ideen hat, so in eine Warteschleife zu schieben und zu sagen, ja, ich würde gerne das und das und das machen, aber ich muss mich jetzt auf das Studium konzentrieren. Das fühlt sich dann wahrscheinlich auch wie ein Käfig an, oder?

SPEAKER_03

Schon ein bisschen. Also ich bin oft, ich nehme schon immer so, schätze ich, ich ziehe viele Dinge wahr. Und wenn ich so auf den Campus von der WU in Wien gelaufen bin, dachte ich mir auch, wir alle studieren hier das Gleiche und müssen alle die gleichen Prüfungen schreiben, das gleiche lernen. Wir sind alle hier einfach nur eine Nummer. Also keiner gefühlt kennt, also die Professoren kennen ja nicht wirklich deinen Namen und wer du. Es ist ja was ganz was anderes wie die in der Schule. Wir alle studieren hier das Gleiche, haben dann den gleichen Bachelor. Und was bringt mir das jetzt? Halt so, das heißt nicht, dass man automatisch erfolgreich wird, nur weil man studiert hat oder nicht studiert hat. Und ich finde das System auch von Studium, Schule generell, aber Studium vor allem, finde ich so krass veraltet, dass ich für mich persönlich einfach den Sinn dahinter noch nicht ganz gefunden habe, irgendwie.

SPEAKER_01

Wie wird für dich die perfekte Uni aussehen?

SPEAKER_03

Boah, gute Frage. Schwierig. Wie wird deine perfekte Uni aussehen? Weil bei dir war das Unileben ja auch ziemlich kurz.

SPEAKER_01

Also erstens, ich hatte auch wirklich wenig Zeit.

SPEAKER_03

Ja, ja, das habe ich auch immer gesagt. Ich habe keine Zeit, ich habe andere Prioritäten. Auch ein Semester. Was war es?

SPEAKER_01

Nein, waren zwei Semester und zwar betriebliches Prozess und Projektmanagement.

SPEAKER_03

Also auch wie BWL eigentlich, oder?

SPEAKER_01

Genau wie BWL. Und war für mich dann aber auch relativ schnell klar, dass Karim und Uni ist nicht kompatibel ist. Interessanterweise habe ich aber auch auf der Uni wieder Leute kennengelernt. Und mit zwei, drei habe ich heute noch Kontakt. Und also auch da so ein bisschen Netzwerk mitgenommen, aber für mich auch persönlich Uni schwierig. Also deshalb auch jetzt für mich easy, dass du sagst, BWL war es nicht.

SPEAKER_03

Es haben mich auch viele gefragt, so wie ihr Eltern das seht. Und ich dachte mir so, boah, nie drüber nachgedacht eigentlich. Aber ich wusste, dass ihr mich ja auch dort nicht gesehen habt.

SPEAKER_01

Ja, wir haben ja halt auch miterlebt, wie du dich durch jede Prüfung gequält hast.

SPEAKER_02

Ja, ja, ja.

SPEAKER_01

Aber also für mich ist es natürlich jetzt auch cool, dass du bei Benmo jetzt einfach all in gehst und wir noch intensiver gemeinsam unser Baby.

SPEAKER_03

Ja, ich glaube generell voll oft hat man in den Lebensphasen, wo man steckt, so ein Bauchgefühl oder auch so im Herzen ein Gefühl, dass man sich denkt, das passt jetzt einfach nicht von der Zeit her, was das Studium anbelangt oder was ein Job anbelangt oder was eine Person anbelangt. Man sagt ja oft in Beziehungen oder Freundschaften richtige Person, falsche Zeit. Und für mich ist auch einfach, ich war auch eben nicht bereit für ein Studium irgendwie mehr im Kopf. Ich war nicht bereit dafür, jetzt wieder Vollzeit zu lernen. Direkt von der Schule war ich auch nicht bereit dafür. Und ich glaube, man muss da schon auch ein bisschen so dem Bauchgefühl folgen, dass man das Gefühl hat, das ist wirklich nicht das Richtige für mich. Man muss sich wirklich durch nichts durchquälen, was man nicht möchte, auch in Beziehungen, auch in Freundschaften. Heutzutage, wir sind nicht mehr im 19. Jahrhundert, wo man keine Freiheit hat zu entscheiden und nur einen Weg gehen kann. Man kann so viel machen und wenn sich etwas falsch anfühlt, dann soll man das auch lassen. Deswegen für mich hat sich das jetzt einfach so richtig angefühlt, auch diesen, wie soll man sagen, das, was gerade bei Benmo Polstet, nicht Puls da, wie sagt man das?

SPEAKER_01

Die Energie bei Benmo gerade.

SPEAKER_03

Yeah, yeah, voll. Dass man da, dass ich das jetzt einfach der richtige Zeitpunkt ist, um da voll rein zu gehen.

SPEAKER_01

Die Benmo-Welle zu written.

SPEAKER_03

Genau, so, ja, ja, voll.

SPEAKER_01

Ja, schon cool, was gerade abgeht. Ich finde auch was, was bei dir, also parallel zu Benmo, auf deinem Insta-Account gerade passiert. Also du bist unglaublich talentiert. Darf ich als Papa sagen, dass ich wirklich stolz bin, to see, wie schnell du verstanden hast, wie Insta funktioniert, and the videos, die du postest. Ich finde, die sind super geschnitten, inhaltlich top.

SPEAKER_03

Ich finde es cool geschnitten, ja, aber ich würde sagen, Social Media oder Insta habe ich noch nicht ganz gecheckt. Aber danke.

SPEAKER_01

Zumindest hast du die Skills, die du brauchst, um coolen Content zu produzieren. Also du kannst filmen, du kannst cutten und du hast inhaltlich auch ganz schnell dazugelernt. Und ich finde den Inhalt, den du postest, den finde ich richtig gut, wertvoll. Also nicht irgendwie bla bla, sondern dann nehmen die Leute auf jeden Fall was mit.

SPEAKER_03

Danke. Wollen wir zurück zu dem, was wie eine perfekte Uni aussieht und dann nochmal kurz über Social Media sprechen, damit wir das noch abgedeckt haben.

SPEAKER_01

Ah ja, genau, perfekte Uni, das war das Stichwort. Perfekte Uni, also ich würde auf jeden Fall von Anfang an Fächer anbieten, die der Studierende die Studierende auswählen kann und von Anfang an sich auch zu spezialisieren. Also Beispiel, du studierst BWL, aber dir ist von Anfang an klar, du möchtest MA machen. Also Firmen kaufen, Firmen verkaufen. Und dass man sich wirklich from the first time des Studiums auf this thing, zum Beispiel M A specialise. And then machines Studium from Anfang an space. Also, so this bright gefächer, I must VWL and Recht and what comes this basis, which I then in this time neither, but the rechtful machine by MA Deals not there that deal closed, but even the reason.

SPEAKER_03

Yeah. They can so many rainballern, not while they clue work, sondern while it's like the verwended spray is. Aber davor halt nicht. Und das weiß ich nur auch, weil ich VWL gemacht habe, Unrecht gemacht habe. Und also ich finde, also ich bin kein Uni und BWL-Fan mehr. Hat es mir verkackt, aber ich bin trotzdem deiner Meinung, dass es das schon gebraucht hat, die Grundlagen, um darauf dann im weiteren Studium aufzubauen. Ich wüsste auch nicht, was die perfekte Uni wäre, weil ich glaube, Uni müsste auf jeden Fall noch. Wir machen eine kurze Werbepause, denn wir möchten uns beim High-Hat Regency Hotel in Wien bedanken, dass wir unseren Podcast hier aufnehmen dürfen und dadurch auch immer so tolle Locations hier haben. Und das Hotel hat wirklich nicht nur eine wunderschöne Inneneinrichtung, sondern auch ein Gym and einen Wellnessbereich. Und was mir persönlich besonders wichtig ist, unglaublich gemütliche Betten. Also man schläft hier wirklich richtig gut. Und wir müssen uns echt auch für das tolle Personal hier bedanken und das mal kurz erwähnen. Und das ist jedes Mal wirklich so, so herzlich.

SPEAKER_01

Absolut, ja, das stimmt. Also, wenn ihr mal einen Städtetrip nach Wien plant oder beruflich hier seid, wir können euch das Hyatt Regency wirklich wärmstens empfehlen. Besonders das Frühstück ist wahnsinnig gut und bietet alles, was das Herz begehrt. Das Frühstück gibt es übrigens auch für externe Gäste. Also, falls ihr eine richtig coole, leckere Brunch Location in Wien sucht, seid ihr hier genau richtig.

SPEAKER_03

Also, Art ins Hyatt Regency mit euch in der Arsenalstraße 10 im 10. Bezirk und jetzt geht's weiter mit der Folge.

SPEAKER_01

Also ich glaube, Uni müsste auf jeden Fall noch mehr in Bewegung passieren, ist natürlich auch unser Thema. Aber ich finde es halt wirklich veraltert, dass man noch Stunden lang im Hörsaal sitzt. Ja, klar. Und jeder weiß, dass wenn das Blut im Gesäß gesammelt wird und nicht mehr zirkuliert, dass der Sauerstofftransport ins Hirn dann einfach bei 30% statt bei 80 oder 90 Prozent liegt und das Lernen dann ein eh schon schwerer Feld, anstatt dass man, keine Ahnung, Algometer und Laufbänder im Hörsaal aufstellt und man kann dann in Bewegung den Stoff wahrnehmen. Oder dass man, so wie es Mama ja auch macht, immer wieder mal Übungen den Studierenden anbietet, wo sie die linke und die rechte Gehirnhefte wieder miteinander vernetzen. Dass viel mehr buchstäbliche Dynamik im Studium stattfindet, weil das auch das Lernen dermaßen erleichtert. Aber wir sitzen immer noch auf unserem Hintern, egal ob in der Grundschule oder auf der Uni. Und allein das macht es ja so schwer.

SPEAKER_03

Yeah, yeah, yeah. Okay, yeah, da stimme ich dir zu. Und ich glaube auch der Punkt, dass ich es nicht gut finde, dass alles auf eine Prüfung ankommt. Also das finde ich persönlich auch, keine Ahnung, wenn ich jetzt a week for the prüfungen wirklich krank werde, then haut es mich halt wirklich voll zurück in meinem Plan von meinem Studium. Wenn ich die Prüfung dann nicht schaffe und dann erst wieder in einem Monat die Prüfung schreiben kann. Deswegen finde ich das so wirklich, dass es auf einen Tag ankommt, wo du dann vor dem Blatt Papier sitzt andst, was du da drauf hast. Weil es gibt so viele intelligente Menschen, aber dann haben sie vielleicht, keine Ahnung, ADHS oder so Sachen. And they can aber die werden halt in der Prüfungssituation so abgelenkt von anderen Sachen, dass sie da nicht performen können, aber sind auf dem Papier dumm. Und dann denke ich mir, das ist mein Hauptproblem, glaube ich, dass so viele intelligente Menschen sich durch das Bildungssystem dumm fühlen, obwohl sie es einfach nicht sind.

SPEAKER_01

Weil das System nicht für solche Menschen gemacht ist. Und auch da muss man auf jeden Fall was verändern, weil es sind halt immer mehr von ADS betroffen, inklusive mir. Und vielleicht auch du.

SPEAKER_03

Wir sind noch in der Diagnose, mal schauen ob.

SPEAKER_01

Und dafür sind die Systeme allerdings gar nicht gemacht. Und deshalb, ja, also eine Uni muss bewegen. Und zwar buchstäblich, das ist so mein Ansatz, weil dann das Lernen einfach viel, viel leichter fällt. Was ich noch sagen wollte zu den Grundkursen, Recht, ETC, das du vorher erwähnt hast, warum muss es ganz am Anfang vom Studium sein? Warum kann das Studium nicht erstmal genau das bieten, wo ich richtig Bock drauf habe? Wie schließe ich Deals ab, wie bewerte ich ein Unternehmen und und und. Und dann kann ich ja im vierten, fünften Semester auch die rechtliche Komponente dazu holen. Ich brauche das nicht, also meiner Meinung nach, als Grundlage für ein Studium, um direkt auf Recht und VWL ETC aufzubauen, wenn ich eigentlich ganz was anderes möchte.

SPEAKER_03

Oh, glaub, ich weiß nicht, ob wir da jetzt so tief reingehen wollen, but doch brauchst du schon. Also das ganze rechtliche, du musst ja, da gehört ja auch dazu, welche Unternehmensstrukturen es gibt, wann is was rechtlich in ordnung, wann weißt du, GmbH, Einzelunternehmen, sowas. And viele come in Studium and have this not. Also, da bin ich fest der Meinung. Vielleicht weil ich es jetzt auch gerade erst gemerkt habe, also gerade die Erfahrung gemacht, wie wichtig die Grundlagen sind. Also ich würde da nicht so dagegen sprechen. But I wish what you mean in the world. But I think it's shown sin.

SPEAKER_01

Ich finde auch, dass es Sinn macht, nur die Frage is, zu welchem Zeitpunkt im Studium. And nature of that background, which I have. I have this über Netzwerk geregelt. Also I've been for me besten Steuerberater gefunden, der Strukturen so gebaut hat, dass sie für das, was ich tue and getan habe, einfach perfekt waren. Ich had den richtigen Rechtsanwalt für die Bereiche im Unternehmen.

SPEAKER_03

Das ist auch ein Ding, du wirst nie in allem gut genug sein. Und deswegen finde ich es auch, wie du sagst, sich ein System aufzubauen mit Kontakten und mit Netzwerken, ist so viel mehr wert, als wie irgendwie so selber irgendwie alles zu versuchen und so. Weil man dann wirklich, wenn man sich ein gutes System aufgebaut hat, wirklich seine eigenen Stärken so perfekt nutzen kann, dass man viel mehr Output hat, als wie wenn man da irgendwie.

SPEAKER_01

Bin ich auch überzeugt. Wie sieht denn bei dir, oder wie siehst du das Thema Netzwerk generell? Bist du ein Mensch, der jetzt auch bewusst sich versucht, ein gutes Netzwerk aufzubauen, mit der Perspektive dann gemeinsam mit dem Netzwerk auch erfolgreich zu werden? Oder ist es gar nicht so was?

SPEAKER_03

Ich also bin schon eher so ein Mensch, der viel alleine machen möchte und alleine durchziehen möchte und so. Aber da, das ist einfach das A und O, ein gutes Netzwerk zu haben, das sehe ich ja bei uns jetzt. Also wir würden niemals, du würdest niemals hier sein, niemals alle Erfolge, die du hattest und hast, basieren ja auch zu großen Stücken auf dem Netzwerk, was du aber auch aufgebaut hast, weil du die richtigen Persönlichkeitsmerkmale dafür hörst, man muss ja auch was mitbringen, damit man solche Netzwerke dann auch aufbauen kann. Also ist ja trotzdem dir verdankt so, aber deine Erfolge, nicht nur deinem Netzwerk. Aber es ist, ich beobachte das, wie wichtig das ist. Und deswegen ist es definitiv für mich auch jetzt wichtig, ein gutes Netzwerk aufzubauen. Und ja, definitiv.

SPEAKER_01

Was denkst du, was muss man mitbringen? Also es gibt ja Leute, die nennt man Netzwerke.

SPEAKER_02

Netzwerke, ja.

SPEAKER_01

Was denkst du, was für Skills muss jemand haben, der dann wirklich auch von seinem Netzwerk getragen wird? Also Netz sagt es ja schon und Werk.

SPEAKER_02

Stimmt.

SPEAKER_01

Also es ist ja auch, das fängt auf, das trägt, das schützt. Da ist ja viel drin in dem ganzen Wort Netzwerk. Es ist ein Werk, das nicht von heute auf morgen entsteht, nicht über Nacht entsteht.

SPEAKER_03

Hast du gut analysiert, das Wort. Stimmt.

SPEAKER_00

Habe ich genau in den letzten 20 Sekunden das erste Mal überhaupt analysiert.

SPEAKER_03

Habe ich mir schon gedacht. Interessiert mich deine Meinung gleich auch dazu, zu deiner Frage. Werde ich dir gleich zurückfinden.

SPEAKER_00

Also, was macht denn Netzwerker aus?

SPEAKER_03

Was macht denn Netzwerker aus? Ich glaube, um es kurz runterzubrechen. Beidseitiges Interesse, also dass man nicht nur das Gefühl hat, es geht immer nur um einen und dass nur ich Netzwerken will und so weiter, sondern es ist immer ein Geben und Nehmen. Also wenn jemand dir einen Gefallen tut, dann musst du auch dem einen Gefallen tun. Dann klar offen sein, sonst kommst du gar nicht zu den Leuten hin. Erkennen, wann jemand nur leer redet und wann es wirklich deine Energie verdient, also ob da du deine Energie reinstecken solltest. Viele haben wirklich leere Versprechungen und sagen so, ja, da kann man das, da kann man euch connecten und euch connecten und Mama Mama schon. Und da ist oft nichts dahinter und dann ist das vergeudete Zeit. Ich glaube, da muss man so ein Gespür dafür bekommen. Wer ist aufrichtig, wer meins gut. Sonst Netzwerker. Ja, so ein sowas zu haben, dass man andere Leute mit dem, wie man spricht, über was man spricht, auch begeistern kann, dass man, ja, dass man da Leute mitreißen kann, wenn man spricht. So Sachen. Aber du kennst dich besser aus. Gib mal deine Schatzung.

SPEAKER_01

Also ich glaube, das Netzwerk wirklich intuitiv ist. Also man spricht ja oft vom geborenen Netzwerker. Und ich glaube, geborene Netzwerke sind Menschen, die, wie du sagst, kommunikativ sind, offen sind, auf Menschen auch zugehen. Und ich glaube, was ganz wichtig ist, erstmal zu überlegen, was kann ich denn für mein Gegenübertun? Also erstmal in die Bringschuld zu gehen und zu sagen, hey, da hätte ich jemanden für dich, ich glaube, mit dem solltest du mal reden und sich einfach Gedanken machen und vielleicht zwei, drei Tage später nochmal in WhatsApp schreiben, hey, mir ist dir noch was dazu eingefallen.

SPEAKER_03

Erst in Vorleistung zu gehen, so zum Beispiel.

SPEAKER_01

Ich glaube, das ist ganz wichtig. Und das nicht mit dem Gedanken zu machen, ich gehe jetzt in Vorleistung, damit ich dann was zurückbekomme, sondern es muss intrinsisch sein. Also du musst von dir aus vom Innerste das Gefühl haben, ich möchte meinem Gegenüber jetzt weiterhelfen, ich möchte dem was Gutes tun, ich möchte dem helfen, den nächsten Schritt zu machen in seiner Entwicklung, oder das oder jenes Problem zu lösen. Ohne das Gefühl zu haben, ich will dann auch von dem was zurück.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_01

Also ich glaube, das macht es aus.

SPEAKER_03

Ja, glaube ich auch. Ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig.

SPEAKER_01

Ich glaube, das findet man immer selten in unserer Gesellschaft.

SPEAKER_03

Wollte ich gerade sagen, ja.