Behind Business
Der Business Podcast von Move to Pay Gründer Karim Allouche & Mikro-Influencerin Mia Allouche
Behind Business
Der Generationen-Austausch
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Woche beschäftigen sich Mia & Karim mit ihrer Beziehung als Vater und Tochter. Was haben sie damals vielleicht falsch gesehen und wo dürfen sie heute noch voneinander lernen? Das und noch viel mehr in dieser Episode! Viel Spaß!
Ich glaube, es ist schwierig, heutzutage noch ein Kind ohne Handy aufzuziehen. Also wenn du der Einzige bist ohne Handy, weil deine Eltern solche Leute sind, die sagen, mein Kind hat kein Handy. So das siehst du mal komplett aus.
SPEAKER_00Ich weiß genau, was du mich jetzt fragst.
SPEAKER_03Ob du ein Deadjok für mich hast?
SPEAKER_00Natürlich. Ich habe Spider-Man angerufen.
SPEAKER_03Oh.
SPEAKER_00Wir haben nicht erreicht.
SPEAKER_03Warum?
SPEAKER_00Hatte kein Netz.
SPEAKER_03Das war wahrscheinlich der beste Deadjok bisher.
SPEAKER_00Ja, war gut, oder?
SPEAKER_03Tatsächlich, der war ziemlich gut.
SPEAKER_00Rock'n'Roll.
SPEAKER_03Der war ziemlich gut. Was auch gut ist, ist unser heutiges Thema. Das war eine gute Überleitung gerade. Würde ich das meiner Tochter oder meinem Sohn raten. Und das lassen wir so ein bisschen offen, also in welches Thema wir dann reingehen. Ist so gut.
SPEAKER_00Bin dabei, ich bin jetzt gespannt, wie ich so als Ratgeber bin. Noch nie gemacht.
SPEAKER_03Ich auch.
SPEAKER_00Aber ja, bin am Start.
SPEAKER_03Ich glaube voll oft, wo ich auch jünger war, so um die 15, 16. Ich nehme nicht so lange, ja, aber da habe ich voll oft nicht verstanden, wenn ich irgendwas wollte und ihr Nein gesagt haben und so weiter. Aber jetzt kommt so langsam das Verständnis dafür, warum manche Sachen verboten worden sind oder ihr anders gesehen habt.
SPEAKER_00Hast du ein Beispiel dafür?
SPEAKER_03Ja. Wo halt Jungs so ein Thema waren, dass sie halt gesagt haben, ihr findet das nicht gut, dass wenn ich mit dem, was ich gemacht habe, mit dem Zeit verbracht habt und so, das fandet ihr nicht so gut.
SPEAKER_00Willst du wissen, warum? Weil wir einfach schon viel mehr Erfahrung haben und mehr Gefühl auch für Jungs haben, and we halt auch wissen that Testosterone im Körper von einem jungen Menschen, einem jungen Mann, eine extrem wichtige Rolle spielt. And that can man gar keine Vorwürfe machen. But man merkt einem halt schon an, ob er einfach nur eine weitere Trophäe im Regal braucht. Oder ob er wirklich ein Mensch ist, der was für meine Tochter empfindet. Und das merkt man halt.
SPEAKER_03Okay. Das glaube ich auch. Also dass ihr das merkt als als Eltern und als Kind oder als Teenager merkt man das wahrscheinlich eher weniger. Oder denkt nicht drüber nach.
SPEAKER_00Wahrscheinlich. Man merkt es nicht, man denkt nicht drüber nach, man will es nicht wahrhaben. Alle drei Punkte stimmen. Ich glaube einfach, dass auch das ganze Verliebtsein ist einfach auch eine Phase von Erwachsenenwerden, die einfach dazu gehört. Und für einen Papa halt nichts wichtiger ist, als sein Mädel for unglaublich fehlern, emotional enttäuschungen zu besitzen, weil man halt aus eigener Erfahrung auch weiß, wie schnell this passieren kann, dass man unglaublich verletzt wird anders übertrieben, aber it is halt so, man sich dann einbildet, when da jetzt was passiert mit dem Kerl, this zieht mein Mädel das ganze Leben mit.
SPEAKER_03Ja, verstehe ich. Ich glaube, man sieht es oft schlimmer und überspitzer, als es ist. Garantiert. Einfach weil man emotional so involviert ist als Elternteil. Aber ich verstehe es auf jeden Fall. Also jetzt im Nachhinein, dort nicht. Aber jetzt verstehe ich es. Ja.
SPEAKER_00Hast das Gefühl, du hast jetzt mehr Sensibilität für Jungs und weißt, was die dann wirklich vorhaben?
SPEAKER_03Wird besser. Wird besser, aber könnte doch besser sein, auf jeden Fall. Ja, könnte noch besser sein. Aber wird besser doch.
SPEAKER_00Ich habe auch das Gefühl, also ich finde es auch stark, dass du für dich ein paar Entscheidungen getroffen hast, was du von einem Menschen an deiner Seite erwartest und was du auf keinen Fall haben möchtest.
SPEAKER_03Aber ich glaube, da würde ich auch sagen, und da interessiert mich deine Meinung, weil ich persönlich, wenn ich mir jetzt vorstellen würde, es wäre mein Kind, dann würde ich dem meiner Tochter, meinem Sohn nicht raten, das zu tun. Aber ich glaube, es hilft schon auch zu erleben, was man nicht will. Weil ich bin so jemand, ich muss Dinge getan haben oder lebt haben, damit ich weiß, das will ich nicht. Wie zum Beispiel, wenn wir nachher noch über Party und Alkohol und so weiterreden, musste ich erlebt haben, damit ich weiß, das passt nicht in meinem Leben. Das geht nicht. Oder alles, was ich daraus auch gelernt habe. Und so ist es auch mit dem. Nur deswegen bin ich jetzt an dem Punkt, dass ich sage, lieber bin ich alleine, als wie das und das und das habe ich in einem Partner nicht und bin trotzdem mit dem zusammen. Deswegen, wie siehst du das? Würdest du, sagst du, verstehst du oder?
SPEAKER_00Verstehe ich. Ich glaube, man muss es auf die verschiedenen Bereiche auch anwenden können. Weil es ist was anderes zu sagen, ja, komm, geh mal feiern und dann ist es halt mal ein Glas zu viel oder keine Ahnung. Die Konsequenzen sind am Ende Kopf. Der nächste Tag, da geht es einem nicht gut und okay. Aber wenn es um Liebe, um Gefühle, Emotionen, einen Menschen geht, der dich verletzen kann, der dich zu Dingen überredet oder Dinge von dir erwartet, die du eigentlich gar nicht geben möchtest, aber aus Angst, denjenigen dann zu enttäuschen, zu verlieren, zu verletzen, es dann doch machst. Und das ist dann einfach nochmal ein ganz anderes Thema. Da habe ich dann einfach schon auch Angst davor, dass du in so eine Situation geraten würdest. Und da bin ich dann halt auch mega vorsichtig, weil sich die Zeiten halt geändert haben. Und ganz ehrlich, wenn man darüber nachdenkt, meine Generation, wir mit 15, 16, 17, 18, wir hatten überhaupt keine Möglichkeit, irgend in irgendeiner Form Pornografie zu konsumieren. Ging einfach nicht.
SPEAKER_03Glaube ich nicht. Ich war letztens auf dem Flohmarkt mit einer Freundin und da haben wir auch einfach so bei einem Flohmarkt solche Videokassetten und so gesehen, wo wir auch dachten, da ging es auch ab früher. Oder auch solche Heftchen.
SPEAKER_00Ja, klar, Pornhefte, Pornografie in Form von Videos. War alles da, logisch, aber da ranzukommen in der Videothek oder am Kiosk, das war dann halt nochmal was anderes und muss auch sagen, das war auch nicht so, ja, braucht man es unbedingt und spannend und wollen wir uns unbedingt angucken und so. Und weil wir auch extrem viel Sport gemacht haben. Sport war unser Thema, also raus auf dem Fußballplatz auf Eis.
SPEAKER_03Aber nur bei dir oder generell?
SPEAKER_00Also so in meinem Freundeskreis. Aber grundsätzlich auch so in der Schule nie das Gefühl zu haben, hey, du musst jetzt aufpassen, dass du nicht aufs falsche Handy guckst, hat es bei uns damals ja noch nicht so gegeben. Und mit Dingen confrontiert wirst, die du nicht sehen willst. And heute ist einfach der Zugang zu Pornografie, Pornografie zu consumieren, so etwas easy geworden. And ich glaube einfach, dass das Konsumieren von Pornografie in Hirn echt shadows hinterlässt. And when as younger, when many to do had a vulgar verschoben on beziehung, on sexuality and day, not too quite from the reality, when you say that it really completely verändert. And jungs in that alter einfach thing angegucks, that nichts with a life beziehung between a man and a fruit and Respekt foreign and zu tun hat.
SPEAKER_03Ja, das stimmt. Ja, bin ich auch deiner Meinung. Deswegen ist es schon als junge Frau schon und generell als Frau schwer, wirklich jemanden zu finden, der es gut meint. Deswegen.
SPEAKER_00Auf was guckst du da? Also wie versuchst du herauszufinden, was der Kerl, der junge Mann für eine Einstellung zum Leben hat, wie er über verschiedene Themen denkt.
SPEAKER_03Also ich schaue halt immer so drauf, wo die Person gerade im Leben steht und wie alt die Person ist. Also keine Ahnung, wenn die schon Anfang, Mitte 20 so noch bestimmte Dinge erreicht hat oder beziehungsweise noch nicht erreicht hat, wo ich mir denke, wenn ich in dem Alter wäre, wird es bei mir halt anders aussehen. Dann ist es für mich schon ziemlich aussagekräftig. Ich schaue auch darauf, ob die Person sportlich ist, weil ich glaube, wenn man nicht wegen dem Aussehen, sondern wenn man sportlich ist und auf seine Ernährung und so weiter achtet, dann hat man einfach auch eine gewisse Disziplin und Selbstliebe und Selbstrespekt, die sehr wichtig ist. Und auch Resilienz auch bei Sport, meiner Meinung nach. Da ist einfach, da gehört so viel dazu, dass mir das auch echt wichtig ist. Wie die Person mit seiner Familie umgeht, mit meiner Familie, ob sie gläubig ist, also wie da das aussieht, ob die Person an Gott glaubt oder nicht. Ich sage, wenn man es mir gut begründen kann, dann ist es, dann kann man da, ist es nicht gleich ein Logo, wenn man nicht an Gott glaubt, aber auch nicht gleich, also so, also da bin ich relativ offen, aber dass ich einfach weiß, die Person denkt auch über solche Sachen nach, dass man tiefe Gespräche führen kann. Also das ist mir schon sehr wichtig. Deswegen, ja, habe ich euch jetzt auch keinen vorzustellen, weil das ist schwierig zu finden. Aber ich glaube, viele junge Mädchen machen sich auch wirklich voll den Druck, weil jetzt momentan in jeder in meinem Umfeld halt gerade einen Freund, vielleicht zwei, drei nicht. Von zehn sind es vielleicht zwei. Und das mag den einen oder anderen auch stressen. Mir ist es persönlich egal, aber ich glaube, dass viele sich davon beeinflussen lassen, weil sie auch nicht gut alleine sein können vielleicht und dann lieber in einer Beziehung sind, wo sie jetzt nicht mega happy sind, aber dafür sind sie nicht alleine. Und ich glaube, das ist ziemlich schlecht.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Ich finde es schön, dass du den Glauben erwähnt hast. Ich glaube, das ist ein ganz tolles Fundament, auf dem eine Beziehung aufgebaut werden kann, wenn man auch das Gefühl hat, hey, ich glaube an Gott und ich weiß, wem ich mein Leben zu verdanken habe. Und schön, schön. Es freut mich richtig, dass du das Thema noch angesprochen hast und auch mit berücksichtigst, wenn es darum geht, einen Menschen näher kennenzulernen. Cool.
SPEAKER_03Also das würde ich meiner Tochter auch raten, sich auch Zeit zu lassen, so in der Kennenlernenphase und wirklich auf sich selber hören, was man will und was man nicht möchte. Und sich nicht klein machen lassen. Weil ich glaube, du hast mir ja auch mal erzählt, du warst gerade Essen und gegenüber fand ein erstes oder zweites Stage statt und der Typ hat nur von sich gesprochen und hat die Frau nicht reden lassen. Deswegen sowas sich nicht gefallen lassen, weil wenn man das am Anfang sich gut redet und quasi übersieht, dann wird das nicht gut ausgehen auf Dauer, glaube ich.
SPEAKER_00Also, das ist, glaube ich, auch etwas, wo ich dir raten würde, wenn ein Typ nur über sich redet und sich das ganze Leben nur um ihn bewegt. Auch wenn er es lieb macht, ja. Und wenn er, wenn er, ja, aber wenn jeder zweite sagt, ja, ich hab dann gedacht, so und so, und ich war dann der, der für Ruhe gesorgt hat, yeah, und ohne mich hätten sie es wahrscheinlich dann nicht so. Das ist dann schon auch ein Zeichen dafür, dass er gut, wenn man von sich überzeugt ist, ganz wichtig sogar. Aber wenn man dann wirklich glaubt, die Welt dreht sich nur noch um sich und dann hat man ja auch irgendwann das Gefühl, dass der Partner sich dann auch nur noch um mich drehen sollte. Also auch für meinen Partner muss ich dann der wichtigste Mensch, ist man dann auch, aber im Zentrum seines Denkens, Tun, Handeln sein, das ist schon eine Entwicklung, die ich schon beobachte, vor allem bei jungen Menschen. Finde ich aber nicht ganz gesund.
SPEAKER_03Absolut nicht. Also dafür haben die Frauen vor uns viel zu sehr um ihre Rechte gekämpft, als dass wir jetzt wieder uns Leben und unsere Wünsche an den Partner und an den Mann anpassen in der Kennenlernenphase, obwohl man das eigentlich gar nicht möchte in dem Moment. Ist nicht gut.
SPEAKER_00Auch da zu prüfen, ist derjenige bereit, auch mal was zu tun, was ich vorschlage.
SPEAKER_03Eben, ja, genau, das meine ich. Dass nicht nur du die Person bist, wo dein Leben auf die andere Person anpasst, sondern dass es wirklich 50-50 ist. Schon wichtig. Party machen. Wie fandet ihr das immer, als ich noch meine Partyphase hatte und am Wochenende rausgegangen bin und ein bisschen feiern war? Oder mit Freunden einfach vielleicht ein bisschen was getrunken und dann noch in Club. Wie sehen das Eltern? Oder wie seid ihr, weil das das immer ist?
SPEAKER_00Also ich hätte ja zahllose schlaflose Nächte gehabt.
SPEAKER_03Du hättest oder du hattest.
SPEAKER_00Ja, aber ich war so müde, ich bin immer eingeschlafen.
SPEAKER_03Wir machen eine kurze Werbepause, denn wir möchten uns beim Highlight Regency Hotel in Wien bedanken, dass wir unseren Podcast hier aufnehmen dürfen und dadurch auch immer so tolle Locations hier haben. Und das Hotel hat wirklich nicht nur eine wunderschöne Inneneinrichtung, sondern auch ein Gym und einen Wellnessbereich. Und was mir persönlich besonders wichtig ist, unglaublich gemütliche Betten. Also man schläft hier wirklich richtig gut. Und wir müssen uns echt auch für das tolle Personal hier bedanken und das mal kurz erwähnen. Und das ist jedes Mal wirklich so, so herzlich.
SPEAKER_00Absolut, ja das stimmt. Also wenn ihr mal ein Städtetrip nach Wien plant oder beruflich hier seid, wir können euch das Hyatt Regency wirklich wärmstens empfehlen. Besonders das Frühstück ist wahnsinnig gut und bietet alles, was das Herz begehrt. Das Frühstück gibt es übrigens auch für externe Gäste. Also, falls ihr eine richtig coole, leckere Brunch Location in Wien sucht, seid ihr hier genau richtig.
SPEAKER_03Also up in Hyatt Regency mit euch in der Arsenalstraße 10 im 10. Bezirk und jetzt geht's weiter mit der Folge. So schlimm kann es dann nicht gewesen sein.
SPEAKER_00Nee, Mama hat schon immer wirklich kein Auge zu gemacht, bis es dann so weit war, dass wir unten den Schlüssel im Schloss gehört haben.
SPEAKER_03Sie ist zu Hause.
SPEAKER_00Jetzt ist die mir da, jetzt ist es gut. Generell is it total schwer mit den Kindern erwachsen zu werden. Also to wissen, okay, hey, das Mädel is 15, 16, wo ihre Grenzen sind. Weil man sich alles möglich überlegt, okay, when jetzt die falschen Leute zur falschen Zeit, an falschen Ort mit unserer Tochter Zeit verbringen, geht es alles gut, kann es alles gut gehen. Und es war echt richtig, richtig schwer, das für uns jetzt auch zu akzeptieren, zu wissen, okay, das Mädel macht es den nächsten Schritt ins Erwachsensein.
SPEAKER_03Ja, also was ich auch so jetzt beobachte bei anderen Jüngeren, also zum Beispiel Schwestern von Freundinnen, wo halt jünger sind, dass es echt ein bisschen so ein familiäres Problem oft ist, dieses Loslassen, wenn die Kinder oder die Teenager rausgehen und in den Feiern wollen, was ich jetzt auch komplett verstehe. Aber ich glaube, dass viele die Erfahrung echt wirklich selber machen müssen. Und wenn sie es zu Hause dann nicht gut haben, weil gestritten wird, so nein, du bist dann zu Hause, aber ich will dann zu Hause, also das Ganze, was man kennt. Ich glaube, das macht dann das Ganze dieses Ausbrechen wollen, nur noch intensiver und dann macht man mehr Scheiße beim Fortgehen. Als wie man, wenn man einfach sagt, so ja, du wirst deine Grenzen schon kennen, du weißt, wenn du zu Hause sein sollst. Ich glaube, vielleicht ist es jetzt auch einfach, wenn ich, wenn ich Kinder hätte, ist es vielleicht anders, aber ich glaube, das ist schon wichtig, dass man da ein bisschen vielleicht auch mit mehr Liebe oder Verständnis rangeht. Weil bei mir hat es mich nur ein bisschen rebellischer gemacht und mich mehr aufgeregt und dann habe ich mehr getrunken oder keine Ahnung, solche Sachen, was natürlich auch nicht bei jedem der Fall ist. Aber ja.
SPEAKER_00Ich glaube, das größte Problem als Eltern ist es, die Angst im Griff zu haben. Also die Angst dominiert dann irgendwann und führt dann auch zu einem harschen Ton. Und dann bist du zu Hause. And when you then not to bist, then house arrest. And was all sinners, would you heute so machen. But man is halt the first elder. And in the role of eltern zu wachsen, and this gets so schnell. Immer the rich entscheiding to draft, the rich tone. That was and is a herausford.
SPEAKER_03It's also Yeah, finished.
SPEAKER_00Also for me, I hate it for me.
SPEAKER_03For me is it's not in a position where it's machine. So that's why.
SPEAKER_00And im Nachhine würde ich auch sagen, einfach Vertrauen zu haben in the Kind and to wissen, okay, hey, we have unseren Kindern unsere Werte mitgegeben, sie haben uns nie betrunken gesehen. Was wir auch nie waren, weil wir ja selber auch keinen Alkohol trinken, aber oder keinen mehr trinken, schon über 12, 13 Jahre jetzt. Aber auch das war so eine Entscheidung. Ich wollte nie, dass meine Kinder mich betrunken sehen. Das war für mich ein No-Go. Das ist einfach nicht schön anzugucken und das war auch nie etwas, was ich wollte. Ich glaube, feiern gehen ist ganz, ganz wichtig. Einfach mal sich zu spüren, zu tanzen, zu trinken, Spaß zu haben. Ist einfach extrem wichtig, macht wirklich viel Spaß und ist eine Zeit, die man einfach nie mehr vergisst. Und wenn man gute, gute Freunde hat, die dann einen durchs Leben begleiten, erzählt man sich auch immer wieder, und das ist ja von uns so, wenn ich einen Andreas treffe, man kommt immer wieder auf diese Geschichten zurück zu sprechen. Und das prägt einen auch. Und ich finde es gut und wichtig und richtig. Der große Wunsch von Eltern, mach's halt mit den richtigen Leuten. Wo du dich safe fühlst und wo du weißt, okay, es wird einfach eine Megaparty, wird richtig Spaß machen und einfach die richtigen Leute dabei zu haben. Ich glaube, das ist heute wichtiger denn je.
SPEAKER_03Auf jeden Fall. Und schwieriger denn je, auch gute Leute dabei zu haben, die nicht nur mit dir Zeit verbringen, weil du spaßig bist und mit dir lustig ist, sondern weil du echt ihn auch viel bedeutest und mit denen du auch nüchtern gut reden kannst, gut Zeit verbringen kannst. Aber ich glaube auch, dass es dieses Feiern und Fortgehen und mal Betrunkensein braucht, um zu wissen, wie es ist und für sich bewerten zu können, wo die Grenzen sind und auf das zu hören, dann auch zu leben. Ich habe es auch gebraucht, damit ich. Also hätte ich es nicht gemacht, würde ich es dann halt irgendwann später wahrscheinlich voll machen. Bin froh, dass ich es gemacht habe, wo ich noch zu Hause gewohnt habe, wo ich nicht so viele Möglichkeiten gehabt habe zum Scheiße bauen. Als wie wenn man die eigene Wohnung hat und keinem mehr, keiner mehr deinen Standort anschaut, wo du bist. Deswegen, ich bin froh, das ist vom Timing her was gut. Deswegen glaube ich, müssen da Eltern vielleicht ein bisschen getilter sein. Ich wäre froh gewesen, wenn es bei uns so gewesen wäre.
SPEAKER_00Yeah. Ich gebe dir vollkommen recht. Ich hätte mir das auch gewünscht, entspannter zu sein. Ich glaube, Angst um die Kinder was that bedeutet, kannst du erst erfahren, wenn du selber Kinder hast. And there is also jeder. Vielleicht sind wir, waren wir ein bisschen ängstlicher than other eltern. Yeah. I think the thing about social media is so schnell in our life. It's there can be all social media and work gehen and new freunde and viel mehr Zeit drauf. Außen als mit uns als Familie. Das ging alles so schnell. Irgendwie habe ich das Gefühl, das war so ein acht Sekunden Social Media Reel. So ihr habt es gemacht und wuchs.
SPEAKER_03Ja, klar, verstehe ich. Aber genug jetzt von dem. Andere, anderes Szenario noch, wo ich, wo wir den Rad einholen. Sport, weil da bist du ja auch groß geworden mit Sport, im Leistungssport auch mit Eishockey. Und hast ja auch so meine Laufbahn im Sport gesehen, weil so wie es war. Würdest du auf meinen Wegen im Sport zurückblickend, was würdest du mir da raten?
SPEAKER_00Also ich finde Sport natürlich einen ganz wichtigen Bereich in jedem Leben. Und ganz ehrlich, ich habe mich riesig gefreut, als als Tennis so ein wichtiger Teil deines Lebens war. Und ich glaube, es ist dann einfach ganz wichtig, auch auf dem Platz zu stehen, wenn man keinen Bock drauf hat. Und wenn man den Ball halt nicht so trifft, wie man treffen möchte. Und ich glaube, da entscheidet sich dann auch so ein Teil des Charakters, der Einstellung zum Leben an sich. Und deshalb glaube ich, Sport ist ganz, ganz wichtig. Man muss es aber auch vernünftig sehen, so wie es bei dir auch war, wo ich dann gemerkt habe, okay, Tennis ist es einfach nicht, dann ist es auch gut so. Ich glaube, man muss schon wirklich ein Ausnahmetalent sein, wie jetzt Marco Rossi im Icehockey zum Beispiel. And this kind selber den unbedingten Willen entwickeln, in dem Sport großes zu erreichen. Das merkt man auch bei Kindern ganz früh. Also when man merkt, okay, this kind will, will, will, then soll man das auch fördern. Aber wenn man auch merkt, der junge Mensch hat jetzt einfach auch neue Interessen und sagt, okay, das war jetzt eine Phase von meinem Leben, ich habe jetzt einfach keine Lust mehr, ich will nicht mehr, dann soll man das auch gut sein lassen.
SPEAKER_03Ja, ich glaube auch, dass es gut ist, mit Sport aufzuwachsen, weil das dir einfach in deiner Persönlichkeitsschulung sehr, sehr viel bringt und dir sehr viele Eigenschaften aneignet, die fürs ganze Leben einfach mega sind. Also das glaube ich auch, dass es voll cool ist, wenn Eltern ihr Kind in einem Sport drin haben und das unterstützen.
SPEAKER_00Würdest du Mannschaftssport oder Einzelsport machen?
SPEAKER_03Mannschaftssport. Ja, weil ich sehe, dass bei vielen Freunden jetzt einfach ihre ganze Freundesgruppe kommen vom Sport auch und das ist, das verbindet dann halt auch nochmal ganz krass, wenn man zusammen verliert und zusammen gewinnt. Ich glaube aber, wenn man so als Teenager keinen Bock mehr drauf hat, glaube ich nicht, dass Eltern dann per se sagen sollen, ja, du kannst aufhören. Weil ich auch viele Beispiele kenne, die sagen, sie haben, sie haben es bereut, dass sie aufgehört haben. Aber das kannst du nicht so pauschal sagen. Das ist auch immer unterschiedlich. Aber ich bin der Meinung, es ist auf jeden Fall ganz, ganz wichtig, Sport zu machen. Aber es auch nicht zu übertreiben, vor allem die ganzen jungen Mädchen jetzt mit Social Media, wo wie sie sehen, dass welche, die halt gut aussehen, trainieren, aber nicht wirklich sportwissenschaftlich ein guter Plan dahinter ist oder es wirklich gut für den Körper ist, sondern es ist einfach nur Social Media ist und man halt sich so hinstellen und positionieren kann, dass man gut aussieht. Aber es heißt nicht, dass das Training auch wirklich gut ist und dann noch die Ernährung dazu. Viele schauen sich einfach, die jungen Mädchen schauen sich das an und machen Copy-Paste auf ihr Leben. Aber das ist halt ein bisschen gefährlich. Deswegen, das ist mir auch wichtig zu mitgeben, dass man da auf seinen Körper hört und nicht eins zu eins das kopiert, was eine 25-Jährige macht, aber du noch 16 bist auf Social Media. Das ist ganz, ganz wichtig.
SPEAKER_00Das ist ein interessantes Thema mir, weil ich glaube, Social Media und der Umgang damit und als Eltern das auch gar nicht mehr beeinflussen zu können, wie viel und was unsere Kinder auf Social Media konsumieren. Da würde mich jetzt aber deine Meinung interessieren, weil vielleicht hilft es den Eltern, die den Podcast sehen, wesentlich mehr als Gedanken, die von mir kommen, weil ich ja gar keinen Zugang dazu habe, zu verstehen, was da wirklich passiert, wenn ein junger Mensch das erste Mal mit Social Media in Berührung kommt. Wie würdest du das machen? Erstens, würdest du sagen, ist es okay, wenn man mit 10, 12, 14 auf Insta unterwegs ist, nicht unbedingt selber postet oder auch postet, sein Leben öffentlich zu machen, aber auch einfach konsumiert? Wie siehst du das? Wie gefährlich, denkst du, ist Social Media wirklich?
SPEAKER_03Ich glaube, es ist sehr gefährlich. Also immer wenn ich in der U-Bahn und der Straßenbahn sitze und ein Zwölfjähriger mit seinem Handy so in seinem Gesicht dasteht, denke ich mir auch, das Handy ruiniert die dein Leben und deine Entwicklung, bin ich ganz klar der Meinung. Ich glaube, es ist schwierig, heutzutage noch jemanden, also ein Kind ohne Handy aufzuziehen. Das wird den einfach als Außenseiter hinstellen in der Schule im Endeffekt. Also wenn du der Einzige bist, ohne Handy, weil deine Eltern solche Leute sind, die sagen, mein Kind hat kein Handy. Das schließt dich halt komplett so aus. Deswegen ist es ganz schwierig als Elternteil. Aber ich glaube, dass man einfach fixe Zeiten so einplanen oder lauben kann, wo das Kind das Handy hat, zum Beispiel, wenn sie in die Schule geht und erreichbar sein muss und so weiter. Aber dann das Handy auch weglegen, sobald es zu Hause ist. Und ja, weil ansonsten wächst es schon auf mit so einem kurzfristigen Dopamin, kann nicht mehr wirklich echtes Dopamin und echtes Glück empfinden. Wird nie wirklich gutes Time-Management lernen, weil die Sucht auf TikTok und Insta zu sein über das überlappt und man seine, also das, ich finde es richtig schlimm. Ich würde da sehr vorsichtig sein als Elternteil und fixe Zeiten, wo man das Handy nutzt, einführen.
SPEAKER_00Würdest du deinem Kind erlauben, sein Leben öffentlich zu dokumentieren? Also ich weiß, du bist jetzt als Mikroinfluencerin unterwegs, finde ich auch eine großartige Entscheidung. Bist du alt genug, das für dich selbst zu entscheiden, wie du leben möchtest und wie viel von deinem Leben dann auch auf Social Media landet. Aber wenn jetzt so ein 13-, 14-, 15-jähriger Teenager sagt, also wenn es 13, 14 ist, auf jeden Fall nicht.
SPEAKER_03Also wenn sobald du sowieso, wenn du älter bist, dann ist es deine Entscheidung. Aber wenn die Eltern quasi noch die Erlaubnis haben, da ein bisschen was mitreden zu dürfen, würde ich das auf jeden Fall nicht erlauben, weil das einfach dein Social Media Konsum nur noch mehr verstärkt, wenn du die ganze Zeit schaust, wie viele Likes habe ich da bekommen, welche Kommentare und so weiter. Das macht dir dann deine ganze Kindheit kaputt. Lieber rausgehen, spielen, sich mit Freunden treffen, was malen, basteln und so weiter, weil da bin ich großer Hater, wenn man so jung.
SPEAKER_00Finde ich schön, das von dir zu hören, ganz ehrlich. Ich habe, glaube ich, auch für mich so verstanden, die größte Gefahr bei jungen Menschen, wenn sie auf social media unterwegs sind, is sich ständig zu vergleichen. Man sieht ja ständig neue Ideale und will dann so sein, man will so sein, man will das erleben, die Reise machen. But when es vor allem um das Thema Training geht, auch sich bewusst zu sein, hey, das sind Influencer, die einfach über Jahre aufgebaut haben. Oder Leute, die über ihren unternehmerischen Erfolg sprechen, einfach auch dran zu denken, erstens, ist es wirklich so?
SPEAKER_03Ja, ja.
SPEAKER_00Oder ist es nicht so? Und wenn ja, dann einfach auch sich bewusst sein, dass es nicht von heute auf morgen passiert, der unternehmerische Vortrag.
SPEAKER_03Ich glaube, das wäre auch noch mein Schlusswort, einfach das noch mitzugeben, dass man nie eins zu eins von niemandem auf Social Media dann auf sich ummünzen kann und dir das echt so die Freude nimmt an allem. Weil wenn du zum Beispiel jemanden siehst, der richtig gut aussieht, was ja zum Beispiel das Sportliche anbelangt im Gym, du weißt nicht, was da alles dahinter steckt. Und wenn das Video heißt, diese und diese Übungen, damit du so aussiehst, es hängt so viel mehr dahinter, also wie Sport und wie Schlafen, Ernährung und so weiter. Deswegen einfach da ganz vorsichtig sein, lieben mit sich selber sein und realistisch sein, was da alles noch dahinter steckt. Und einfach zwei, dreimal drüber nachdenken, bevor man gleich sich selber runter macht, wegen dem, was irgendjemand auf Social Media sagt oder tut, obwohl du nicht mal weißt, wie die Person überhaupt heißt und wer sie ist.
SPEAKER_00Ja, stimmt.
SPEAKER_03Das ist einfach nicht gut.
SPEAKER_00Ein richtig schöner Gedanke. Mir, es hat extrem Spaß gemacht, über Bereiche in deinem Leben zu sprechen und da auch als Vater wieder in die Rolle des Ratgebers zu kommen. Danke auch, dass du uns Eltern jetzt am Schluss geholfen hast, Social Media ein bisschen aus deiner Sicht zu sehen und du ja selbst auch sagst, also so als junger Mensch, junger Teenager, muss man sich auch bewusst sein, dass es ganz, ganz schnell in eine ganz falsche Richtung gehen kann. Also als Eltern auch nochmal daran erinnert zu werden, dass wir da schon Verantwortung haben und das nicht einfach laufen lassen sollen.
SPEAKER_03Auf jeden Fall.
SPEAKER_00Hat mega Spaß gemacht. Ich freue mich auf den nächsten Podcast.
SPEAKER_03Schönen Abend noch. Adios, amigo.
SPEAKER_00Bis dann.